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Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

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Moderator: firebird

Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Fr 15. Jun 2018, 12:04

Ich freue mich gerade, wenn ich lese, dass Innenminister Seehofer nach Merkels Veto zu seinem 'Masterplan' seine Teilnahme am "Integrationsgipfel" abgesagt hat. Dazu soll er gesagt haben, dass auf diesen Integrationsgipfeln sowieso nur leeres Gelaber stattfindet, wofür seine Zeit zu schade ist.
Wie Recht er hat! Es geht nicht darum, zum x-ten Male festzustellen, wie schwierig bis unmöglich es ist, Migranten mit kulturfremder Herkunft zu integrieren...
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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon firebird » Mo 18. Jun 2018, 13:38

Liebe Lionne,

das was in der deutschen Regierung abgeht freut mich nicht, es macht mich sehr nachdenklich. Vor Allem gibt mir die Haltung von Frau Merkel zu denken. Was will sie als europäische Lösung überhaupt noch? Es gibt das Dublin-Abkommen, das gilt es einzuhalten! Da hat Herr Seehofer von der CSU völlig recht. Frau Merkel ist drauf und dran die lange und mühsam errungene Regierungskoalition an die Wand zu fahren. Der einzige Ausweg wären Neuwahlen und da gibt es nur eine Partei die davon profitiert, der AfD. Für ein höheres Mass an Regierungsverantwortung muss der AfD noch durch einen Reifeprozess gehen. Bis aus Wutbürger Leute werden die etwas besser machen, braucht es noch eine anständige Portion Läuterung.

So weit meine Meinung zu den Vorgängen in Deutschland.

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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Jun 2018, 15:56

Allerdings, firebird.

Und die AfD zieht ja auch Wirrköpfe an, die nicht wissen wo es lang geht. Ich denke auch in der AfD gibt es noch zu viele Wirrköpfe.

Lg otp
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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Mo 18. Jun 2018, 19:42

Es bleibt "spannend", um es mal mit einem Neusprech-Ausdruck zu sagen! :mrgreen:

>>> Es wird eine Einigung geben. Wie immer. Gut' Nacht.
Ich frage mich gerade, wie lange es wohl dauern wird?
Meine Prognose: nicht sehe lange!

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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Di 19. Jun 2018, 14:56

firebird hat geschrieben:Was will sie als europäische Lösung überhaupt noch? Es gibt das Dublin-Abkommen, das gilt es einzuhalten!

Ja, genau! Die Kanzlerin soll nun innerhalb von 14 Tagen die "europäische Lösung" präsentieren, um die Zurückweisung von Asylsuchenden durchzuführen, die schon in einen anderen Land einen Asylantrag gestellt haben. Das sieht zwar bereits das Dublin-Abkommen vor :roll: ; es braucht also keine zusätzlichen bilateralen Abkommen. 'Europäische Lösung', wenn ich das nur schon höre....
Ich frage mich, wie lange es noch braucht, wie lange sich das deutsche Volk noch 'Sand in die Augen streuen' lässt? Wann ist die Sicht (wieder) frei, wann der Nebelschleier weg? ….und ich freue mich, dass in Deutschland die klugen Köpfe doch noch nicht ganz ausgestorben sind... :oops:
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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon Thelonious » Di 19. Jun 2018, 21:19

Deutschland? Kleinstaaterei? Die auch in diesem Kontext wirklich einzige Lösung ist (ein ernst gemeintes) Europa. Und auch sehr gern mit Frau Merkel als treibende und integrative Kraft!



Gruß
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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Di 19. Jun 2018, 23:00

Da kannst du dich schon freuen, Telonious!
>>> Merkels »europäische Lösung« heisst: Neue »Dublin-III-Verordnung«
Im Juli wird voraussichtlich der EU-Rat über die Neuerungen zur »Dublin-III-Verordnung« abstimmen.
Dann sind nicht mehr die EU-Grenzländer für die Asylanträge zuständig, sondern die Länder, in welche die Migraten zu "fliehen" wünschen (Wunschkonzert also! :mrgreen: ), weil sie dort bereits "Kontakte" haben!
>>> konkret: Wenn die Dublin-Abkommen-Änderungen auf europäischer Ebene angenommen werden, dann können Migraten ihren Asylantrag so stellen, dass das europäische Land ihrer Wahl dafür zuständig ist. :mrgreen:
Gute Nacht (im doppelten Sinne!
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Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 25. Jun 2018, 13:13

Hallo zusammen,

so wie es aussieht, muss ich wieder einmal einen Thread wagen über ein heisses Eisen in Europa. Im Thread "was freut euch gerade" ist ja wieder eine Diskussion entstanden. Wie die EU mit dieser Herausforderung umgeht ist ja alles Andere als erfreulich. Im Thread "was freut euch gerade" will ich keinen Zynismus, dort wollen wir über das schreiben was uns echt freut. Entgegen der political Correctness in der EU, welche die Probleme nicht löst, können wir hier offen austauschen und die Meinung der Gutmenschen und auch die Meinung der Bösmenschen respektieren.

Auf einen sachlichen Austausch freut sich

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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Mo 25. Jun 2018, 20:54

Thelonious hat geschrieben:Die auch in diesem Kontext wirklich einzige Lösung ist (ein ernst gemeintes) Europa. Und auch sehr gern mit Frau Merkel als treibende und integrative Kraft!

Es gibt kein Europa - es gibt nur europäische Völker!
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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon kingschild » Di 26. Jun 2018, 13:19

firebird hat geschrieben: Frau Merkel ist drauf und dran die lange und mühsam errungene Regierungskoalition an die Wand zu fahren.


Sehr wahrscheinlich nicht nur das. Weil Ihre Lösung das alle kommen können und die welche abgewiesen wurden nicht mehr zurück kehren, werden die Ost Europäer nie akzeptieren.

Zudem wird es an Integrationslösungen fehlen und der Deal mit Macron, Flüchtlinge für ein o.k zu Euro Bonds, wird Ihr zwar die Freundschaft Macrons sichern aber auch der Deal wird defintiv nicht die Probleme lösen.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon onThePath » Di 26. Jun 2018, 13:31

Wir können nicht alle aufnehmen denen es politisch und wirtschaftlich schlecht geht. Irgendwann übersteigt das nämlich unsere Möglichkeiten.

Diese Völkerwanderung erfordert umsichtiges Handeln. Die Europäer sind gezwungen, etwas zusammen mit den beteffenden Staaten zu unternehmen.

Langsam muss unsere Regierung die Zuwanderung stoppen. Wir haben keine unbegrenzten Möglichkeiten. Schon gar nicht die, unzählige Muslime so zu integrieren, dass keine Folgeprobleme entstehen. So entsteht eine Parallelgesellschaft innerhalb unsere christlich geprägten Kultur-Gesellschaft.
Noch dazu morden ja gerade durchgedrehte Muslime wahllos. Das sollte nachdenklich machen.

Lg otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 26. Jun 2018, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon kingschild » Di 26. Jun 2018, 13:42

onThePath hat geschrieben:Wir können nicht alle aufnehmen denen es politisch und wirtschaftlich schlecht geht. Irgendwann übersteigt das nämlich unsere Möglichkeiten.

Diese Völkerwanderung erfordert umsichtiges Handeln. Die Europäer sind gezwungen, etwas zusammen mit den bezroffenen Staaten zu unternehmen.

Langsam muss unsere Regierung die Zuwanderung stoppen. Wir haben keine unbegrenzten Möglichkeiten. Schon gar nicht die, unzählige Muslime so zu integrieren, dass keine Folgeprobleme entstehen.

Lg otp


Hallo otp

Das Problem ist ja, das selbst die, deren Asylanträge abegleht wurden nicht mehr zurück kehren und das zeigt ja das die EU eben keine Antwort auf missbräuchlich gestellte Anträge hat, was ja im Umkehrschluss heisst auch die Migration erfolgte eben missbräuchlich.

Solange also diese Missbräuche nicht gestoppt werden, wird die Kanzlerin weder in Ihrem Land noch sonstwo in der EU Mehrheiten finden, also wird es nur eine EU Diktatur richten können oder die EU wird daran zerbrechen.

Physikalisch können nicht alle Flüchtlinge nach Europa kommen und auch für die welche schon da sind, fehlt es mehrheitlich an Zukunfstperspektiven. Solange dies ein Land nicht bieten kann muss es schon nur schon aus Mangel an solchen Perspektiven, eine Regulierung vornehmen. Tut dies eine Land nicht, wird das nicht dem Frieden in Europa dienen. Zudem sollte das Recht auf Asyl auch gekoppelt sein auf Integrationsbereitschaft, ist dies nicht gegeben wird ein Land dies nicht unbegrenzt tragen können.

Für Kriegflüchtlinge muss dort der Schutz stattfinden wo die Leute nach dem Krieg schnell wieder zurück können und nicht irgendwo Tausende von Kilometern davon entfernt. Für Politisch Verfolgte, muss ein Lösung Weltweit gesucht werden mit allen Ländern, dieser Erde.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon onThePath » Di 26. Jun 2018, 13:45

Hallo kingschild,
Sehe ich auch so.

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Re: Was freut euch gerade?

Beitragvon lionne » Di 26. Jun 2018, 15:22

kingschild hat geschrieben:...Weil Ihre Lösung das alle kommen können und die welche abgewiesen wurden nicht mehr zurück kehren, werden die Ost Europäer nie akzeptieren.

Nicht nur die Oesteuropäer, sondern jede/r, der noch irgendwie klar denken kann und noch einen Funken Verstand im Kopf hat, der noch halbwegs (normal) 'funktioniert'!
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Mi 27. Jun 2018, 20:02

Hallo zusammen,

dass man für die ganze Asylproblematik eine Lösung finden muss, die für alle europäischen Staaten gilt, das sehe ich auch. Doch etwas an einem Wochenende lösen zu wollen, was schon in den letzten 3 Jahren nicht funktionierte, das ist reine Utopie.

Menschen die aus einer so anderen Kultur stammen, zum Teil mit einer rigiden Religion und die für viele Dinge ein so stark anderes Verständnis haben, zu integrieren, das ist wirklich ein wirtschaftlicher Kraftakt. Selbst dann, wenn der Integrationswillen durchwegs da wäre. Doch gerade bei Wirtschaftsflüchtlingen liegt es oftmals in der Natur der Sache, dass sie sich in die Hängematte unserer Sozialsysteme begeben. Im Verhältnis zu anderen europäischen Länder ist Deutschland oder Schweden sehr grosszügig, deshalb wollen viele durch die Schweiz in diese Länder einwandern.

Die ehemaligen Ostblockländer sind immer noch daran, den wirtschaftlichen Schaden welcher die kommunistische und sozialistische Herrschaft hinterlassen hat, aufzuarbeiten. Deshalb finde ich es nur richtig, dass sie sich dagegen wehren, wenn man ihnen noch tausende von Kostgängern aufhalsen will. Hauptsächlich Italien wurde mit den afrikanischen und asiatischen Menschenmassen im Stich gelassen. Wer kann es Italien verargen, dass sie halt ihre typisch italienischen Lösungen praktizieren.

Mir scheint, dass die ganze junkersche EU nur eines gut kann, nämlich die Schweiz und England zu erpressen und über den Tisch zu ziehen.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 29. Jun 2018, 19:22

Lifeline: Ziviles (Rettungs-)Schiff
Beim Anlegen am Pier hätten zwei Mitglieder den Mittelfinger gezeigt und die Zunge rausgestreckt, so das italienische Blatt Il Giornale. In einem anderen Video sei zu sehen, wie Demonstranten applaudieren und die Crew das Antifa-Lied "Wir sind alle Antifaschisten" anstimmt. Die verächtliche Geste galt wohl der einheimischen Bevölkerung von Malta, die bisher vom Ansturm der illegalen Migranten verschont geblieben war.

Na, wenn das keine bezeichnenden/unverkennbaren Zeichen
(>>> Erkennungszeichen :( ) dieser (selbsternannten) 'Menschenretter' sind! :roll: :mrgreen:
LG lionne

Quelle: http://www.ilgiornale.it/news/cronache/ ... tect=false
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Fr 29. Jun 2018, 21:33

Menschen zu retten ist Christenpflicht, lionne.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 30. Jun 2018, 03:26

Thelonious hat geschrieben:Menschen zu retten ist Christenpflicht, lionne.

Klar doch, ist es Christenpflicht, Menschen in Not zu helfen/beizustehen (Betonung auf "Menschen, die in lebensbedrohlicher Not sind und Schutz suchen, z. B. vor Krieg, ethnischer Säuberung...).
Es gibt v.a. in Deutschland (sehr) viele Menschen, die nicht 'im Wohlstand' leben, sondern Not leiden... (Rentner im fortgeschrittenen Alter, kinderreiche Familien, Obdachlose, Kranke/Behinderte...)
>>> Hilfe für Menschen in Not: ja!
>>> schamlose Ausnutzung der Sozialsysteme: nein!
Denn: Die allermeisten, die kommen, sind nicht in elementarer Not und schutzsuchend, sondern suchen sich in Europa einen Platz, wo sie möglichst ohne eigenes Dazutun möglichst gut leben können.... :shock: :oops:
Soviel mal vorest von mir,
Gruss lionne
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 30. Jun 2018, 10:11

Noch ein Gedanke zum "neusten Hit" i.S. Migrationspolitik >>> geschlossene Aufnahmelager in Europa
Die EU-Staaten haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel darauf geeinigt, in der EU geschlossene Aufnahmelager für gerettete Bootsflüchtlinge einzurichten.
Wer und wie man auf die (kranke) Idee kommen kann, im "Armenhaus Europas" = Albanien solche Asylzentren zu schaffen, entzieht ich meinem gesunden Menschenverstand!
Albanien lehnt die Errichtung von Asylzentren der EU auf seinem Staatsgebiet kategorisch ab. "Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren", sagte der albanische Ministerpräsident Edi Rama (noch) am vergangenen Mittwoch. Es sei eine "gefährliche Lösung, Albanien zum Wellenbrecher für Europas Flüchtlinge" machen zu wollen...
Recht hat er; ich hoffe, er bleibt standhaft und 'bekommt nicht 'Gummiaugen' angesichts des Mammons, mit dem er 'geködert' werden soll.... :mrgreen:
Gruss lionne
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Sa 30. Jun 2018, 11:20

Thelonious hat geschrieben:Menschen zu retten ist Christenpflicht, lionne.


Wenn es darum geht Menschenleben zu retten, dann sind wir Christen tatsächlich in der Pflicht.

In Bezug auf Wirtschaftsflüchtlinge kann dies zum Beispiel heissen:

- Menschen an einer waghalsigen Überfahrt übers Mittelmeer zu hindern.

- Solche Menschen früh genug aufklären über die Realitäten die ihnen in europäischen Ländern begegnen.

- usw.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 30. Jun 2018, 11:38

@Firebird

...und wenn die Menschen schon auf dem Meer am Ertrinken sind, was ist dann die Pflicht von uns Christen?

Grüsse Columba
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Sa 30. Jun 2018, 12:11

Columba hat geschrieben:@Firebird

...und wenn die Menschen schon auf dem Meer am Ertrinken sind, was ist dann die Pflicht von uns Christen?

Grüsse Columba


Dass wir sie aufs Land bringen. Am Besten dorthin von wo sie gekommen sind. Das hindert andere daran ihr Leben zu riskieren, für ein Paradies das es in Wirklichkeit nicht gibt.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 30. Jun 2018, 12:20

Meinst Du, dass das heruntergekommene Libyen diese Rettungsschiffe an Land lässt, wenn selbst das reiche Europa die Schiffe nicht in ihre Häfen lässt.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 30. Jun 2018, 12:38

firebird hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Menschen zu retten ist Christenpflicht, lionne.


Wenn es darum geht Menschenleben zu retten, dann sind wir Christen tatsächlich in der Pflicht.

In Bezug auf Wirtschaftsflüchtlinge kann dies zum Beispiel heissen:

- Menschen an einer waghalsigen Überfahrt übers Mittelmeer zu hindern.

- Solche Menschen früh genug aufklären über die Realitäten die ihnen in europäischen Ländern begegnen.

- usw.

Äs Grüessli
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Wirtschaftsflüchtlinge, auch für die gilt Mat. 25, 40. Im ganzen Flüchtlingselend kommen Christen immer in ein ethisches Dilemma: Hilfe an Flüchtlinge, was auch Schleusern indirekt hilft. Aber ich meine, lieber zu viel Hilfe, als die Gefahr Menschen ertrinken zu lassen.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 30. Jun 2018, 12:59

Columba hat geschrieben:Wirtschaftsflüchtlinge, auch für die gilt Mat. 25, 40.

Es wird im Zuge der Flüchtlingskrise in christlichen Kreisen immer wieder Jesus zitiert, mit dem Zitat: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40 – Luther). So hört man es in einigen Predigten und auch die EKD beruft sich auf diesen Vers, um den Flüchtlingen zu helfen.

Es ist exegetisch falsch und theologisch inkorrekt, diesen Vers auf die Flüchtlinge zu beziehen, mit Ausnahme von christlichen Flüchtlinge. Denn der Vers ist komplett aus dem Zusammenhang gerissen und umgedeutet.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Sa 30. Jun 2018, 21:18

Columba hat geschrieben:Meinst Du, dass das heruntergekommene Libyen diese Rettungsschiffe an Land lässt, wenn selbst das reiche Europa die Schiffe nicht in ihre Häfen lässt.


Das ist ja ganz die Sprache jener Gutmenschen, welche Gelder die ihnen nicht gehören, an fragwürdige Menschen umverteilen.

Bist du Columba bereit monatlich 2000 Fr. von deinem Einkommen an Projekte zu spenden, welche allen Menschen die in Deutschland oder der Schweiz als Flüchtlinge gelten, unterstützen??

Wenn nein, dann schreibe bitte nicht mehr vom reichen Europa.

1. Hat das "reiche Europa" schon Millionen von echten und unechten Flüchtlingen aufgenommen, darunter auch Terroristen!

2. Was denkst du, wie reich ist etwa Griechenland, Teile Italiens, Bulgarien, Rumänien, Spanien oder Portugal. Höre doch bitte auf zu pauschalisieren!

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » Sa 30. Jun 2018, 21:44

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Wirtschaftsflüchtlinge, auch für die gilt Mat. 25, 40.

Es wird im Zuge der Flüchtlingskrise in christlichen Kreisen immer wieder Jesus zitiert, mit dem Zitat: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40 – Luther). So hört man es in einigen Predigten und auch die EKD beruft sich auf diesen Vers, um den Flüchtlingen zu helfen.


Wenn dies auch eine verbindliche Aussage der Bibel ist, heisst das noch lange nicht, dass wir alle Flüchtlinge in unseren Länder ansiedeln müssen. Wirksame und langfristige Hilfe muss gut durchdacht sein.

Es ist auch skandalös, dass das Asyl(un)wesen ein Spielball der links-rechts Politik geworden ist. Daran ist die politische Linke genau so daran Schuld wie die politische Rechte.

Wenn der EU-Gipfel der in den letzten Tagen stattgefunden hat, nicht ein Papiertiger bleibt, dann werden sich bestimmt weniger Menschen in Lebensgefahr begeben. Dafür kann jenen Menschen die wirklich unseren Schutz brauchen, besser geholfen werden. Doch man kann nur ganz vorsichtig hoffen, dass es jetzt vorwärts geht.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon onThePath » So 1. Jul 2018, 00:02

Wenn sich wegen dem Flüchtlingsproblem als Trojanes Pferd die Rechten in die deutsche Politik einschleichen, nein danke zu solch einer Entwicklung. Ich weiss nämlich nicht, wieviel demokratische Vernunftsstrukturen bei den Rechten zu erwarten ist.

Deutschland kann auch nicht allene für sich handeln. Weil dann die Südstaaten Europas die A.- Karte haben. Beispiel Italien und Griechenland.

Nach der konolialen Ausbeutungspolitik vergangener Jahrhunderte wird der Wohlstand Europas bedroht durch massenhafte Einwanderung von Bürgern aus politisch unstabilen und armen Ländern. Wodurch sich die Notwendigkeit ergibt, diesen Zustand dort in diesen Länder zur Erträglichkeit um zu gestalten.

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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » So 1. Jul 2018, 15:17

onThePath hat geschrieben:Deutschland kann auch nicht allene für sich handeln. Weil dann die Südstaaten Europas die A.- Karte haben. Beispiel Italien und Griechenland.

Nach der konolialen Ausbeutungspolitik vergangener Jahrhunderte wird der Wohlstand Europas bedroht durch massenhafte Einwanderung von Bürgern aus politisch unstabilen und armen Ländern. Wodurch sich die Notwendigkeit ergibt, diesen Zustand dort in diesen Länder zur Erträglichkeit um zu gestalten.

Lg otp


Du bringst es auf den Punkt. Es braucht einen vielschichtigen Ansatz für die Hilfe. Abschottung genügt nicht, irgendwo wird sonst immer ein anderer Schwacher die A.karte zugespielt bekommen. Hilfe für ein Leben in menschlicher Würde muss geschaffen werden - und zwar dort, wo die Menschen zu Hause sind.


Hier noch ein weiterer Punkt zum Elend:

Viele Jahre wurde gekämpft, dass der Handel mit "Blutdiamanten" unterbunden wird. Es hatte Erfolg. Doch nun wird dieser Erfolg wieder aufgeweicht von grossen multinationalen Unternehmen im Diamanthandel, die die Transparenz im Diamanthandel bekämpfen. Das heisst, dass wieder mehr Geld nach Afrika fliessen wird an Unrechtsregimes - natürlich für Waffen. Geldgeile Konzerne im Dimanthandel und Waffenbereich verdienen und der Druck der afrikanischen Wanderbewegung nach Europa wird nicht nachlassen: Krieg und Wirtschaftselend lassen die Flüchtlinge ansteigen.

Diese Zusammenhänge zeigen auch, dass die Unterscheidung von Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen immer schwieriger wird - Krieg und Wirtschaft hängen halt zusammen.


Grüsse Columba


PS
...über den Diamanthandel, siehe den SFR Bericht in Echo der Zeit von gestern, dem 30. Juni 2018
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » So 1. Jul 2018, 16:14

Nur mal so kurz am Rande erwähnt, so quasi zur Erinnerung:
Rund 500 Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe flossen seit 1960 allein nach Afrika. Warum ist der Kontinent immer noch das globale Armenhaus?
:shock: :oops: :(
LG lionne
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » So 1. Jul 2018, 19:41

"Wisst ihr nicht, dass diese verdammten Zahlen menschliche Wesen sind?"

...über blosse Zahlen und Menschen, die in Not geraten

http://www.sueddeutsche.de/politik/pran ... -1.4036077

Aber um die Menschen hinter der Zahl geht es auch heute, sollte es auch heute gehen; doch die Einzelschicksale interessieren die Politik kaum mehr; die Flüchtlinge gelten als Teil einer bedrohlichen Masse; von "Menschenfleisch" hat der italienische Innenminister Matteo Salvini von der rechtsextremen Partei Lega verächtlich gesprochen. Das ist die Sprache des Unmenschen. Die Unmenschlichkeit beginnt mit solcher Sprache. Sie darf nicht abfärben, auch nicht ein wenig.


Zusammengefasst mit Franz Grillparzer in einem Epigramm von 1949:

Der Weg der neuern Bildung geht
Von der Humanität
Durch Nationalität
Zur Bestialität.



Grüsse Columba


.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » So 1. Jul 2018, 19:54

lionne hat geschrieben:Nur mal so kurz am Rande erwähnt, so quasi zur Erinnerung:
Rund 500 Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe flossen seit 1960 allein nach Afrika. Warum ist der Kontinent immer noch das globale Armenhaus?
:shock: :oops: :(
LG lionne



Lassen wir doch mal den deutschen CSU-Minister Gerd Müller, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sprechen:

"Wir müssen endlich aufhören, die Menschen auszubeuten, wie es in den letzten 50 Jahren passiert ist", sagte Müller der Rhein-Neckar-Zeitung. Wichtig im Umgang mit Entwicklungsländern seien faire Preise für Rohstoffe und Hilfen beim Aufbau der verarbeitenden Industrie.

...

Müller warnte davor, Entwicklungsgelder zu streichen oder mit Sanktionen zu drohen, wenn afrikanische Regierungen bei der Rücknahme von Flüchtlingen nicht kooperierten. "Solche Vorschläge kommen von Leuten, die Afrika nicht kennen", sagte er. "Was macht es für einen Sinn, im Niger, in Senegal oder Marokko Berufsbildungsprogramme zu streichen? Dann wird der Druck, nach Europa auszuwandern, größer."


Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland ... tik-afrika



...oder hier ein Einzelfall: Glencores Intransparenz deckt im Tschad korrupte Politiker

https://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft ... y/20579708


Der CSU Minister sagt es also klar: Trotz Entwicklungshilfe geht die Ausbeutung Afrikas weiter.


Grüsse Columba
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Columba » So 1. Jul 2018, 20:29

firebird hat geschrieben:...
Das ist ja ganz die Sprache jener Gutmenschen, welche Gelder die ihnen nicht gehören, an fragwürdige Menschen umverteilen.

Bist du Columba bereit monatlich 2000 Fr. von deinem Einkommen an Projekte zu spenden, welche allen Menschen die in Deutschland oder der Schweiz als Flüchtlinge gelten, unterstützen??

Wenn nein, dann schreibe bitte nicht mehr vom reichen Europa.
...


Ich glaube nicht, dass ich aufhören muss vom reichen Europa zu reden. Meinen Kinder habe ich eine gute Ausbildung gegeben, das reicht. Vermögen häufe ich nicht an, was ich nicht brauche, gebe ich. Wir leben sparsam mit wenig Geld, ein GA genügt für die Mobilität. Weder Haus noch Auto will ich. Ich versuche, immer mit dem Minimum zu leben.


Grüsse Columba
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 2. Jul 2018, 11:27

...keine Lösung, keine Verbesserung, kein Durchbruch! :(
Flüchtlinge vor dem Ertrinken und Verdursten zu retten, ist nicht die entscheidende Frage! Es ist nicht (nie) falsch, Menschen zu retten.
>>> Doch das Sterben wird nicht aufhören, solange es Chancen gibt, von Rettern nicht zurück, sondern nach Europa gebracht zu werden.
Wer das nicht wahrhaben will, der soll mir mal bitte erklären, was ihn wirklich antreibt. :oops:
>>> https://www.youtube.com/watch?v=B8fDcQaK70c
Gruss lionne
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 7. Jul 2018, 10:41

Ich danke Dir, firebird, dass Du es 'gewagt' hast, wieder mal ein heisses Eisen anzufassen und diesen Thread hier hereingestellt hast!
Leider ist es halt schon symptomatisch (für dieses Forum), dass solche 'heissen Eisen' hier im Jesus.ch-Forum nicht diskutiert werden können; es gibt einfach zu wenig Leute hier, die diskutieren wollen, die offenbar eine eigene Meinung haben und auch bereit sind, sich dazu zu melden. Wahrscheinlich gibt es auch noch viele andere Gründe, das möchte ich nicht in Abrede stellen. ;)
Auf jeden Fall, eines ist (für mich) klar: dieses Forum ist "eine totale Schlaftablette"..... :mrgreen:
Noch kurz zum Thread-Thema: Ich stelle fest, dass doch nun in dieser Angelegenheit (>>> Illegale Einwanderung nach Europas / Schleppertum / "Asylmafia" / "Asylindustrie") (erfreulicherweise) Bewegung in die Sache kommt....aus ganz verschiedenen Richtungen her.
Es bleibt in diesem Sinne ein weiterhin sehr wichtiges Thema, das eigentlich alle sehr betreffen würde, aber eben.... :oops:
Gruss lionne
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon Gnu » Sa 7. Jul 2018, 19:52

lionne hat geschrieben:Ich danke Dir, firebird, dass Du es 'gewagt' hast, wieder mal ein heisses Eisen anzufassen und diesen Thread hier hereingestellt hast!
Leider ist es halt schon symptomatisch (für dieses Forum), dass solche 'heissen Eisen' hier im Jesus.ch-Forum nicht diskutiert werden können; es gibt einfach zu wenig Leute hier, die diskutieren wollen, die offenbar eine eigene Meinung haben und auch bereit sind, sich dazu zu melden. Wahrscheinlich gibt es auch noch viele andere Gründe, das möchte ich nicht in Abrede stellen. ;)
Auf jeden Fall, eines ist (für mich) klar: dieses Forum ist "eine totale Schlaftablette"..... :mrgreen:
Noch kurz zum Thread-Thema: Ich stelle fest, dass doch nun in dieser Angelegenheit (>>> Illegale Einwanderung nach Europas / Schleppertum / "Asylmafia" / "Asylindustrie") (erfreulicherweise) Bewegung in die Sache kommt....aus ganz verschiedenen Richtungen her.
Es bleibt in diesem Sinne ein weiterhin sehr wichtiges Thema, das eigentlich alle sehr betreffen würde, aber eben.... :oops:
Gruss lionne

Solange Christen nur das Nacherzählen, was sie aus der Zeitung und dem Fernsehen erfahren haben, können „die da oben“ ganz ruhig weitermachen. Wer sich ein wenig mehr informiert, wird dann als Verschwörungstheoretiker kaltgestellt. So einfach ist das.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » So 8. Jul 2018, 06:30

Liebe Lionne,

du schreibst:

lionne hat geschrieben:Leider ist es halt schon symptomatisch (für dieses Forum), dass solche 'heissen Eisen' hier im Jesus.ch-Forum nicht diskutiert werden können; es gibt einfach zu wenig Leute hier, die diskutieren wollen, die offenbar eine eigene Meinung haben und auch bereit sind, sich dazu zu melden. Wahrscheinlich gibt es auch noch viele andere Gründe, das möchte ich nicht in Abrede stellen. ;)


Ich denke, dass bis jetzt die Diskussion hier in diesem Thread recht gut verlaufen ist. Für mich heisst diskutieren eben auch die andere Meinung anzuhören und die andere Meinung zu respektieren. Kritisches Hinterfragen ist erlaubt, sofern es in einigermassen anständigem Ton geschieht.

Lionne hat geschrieben:Auf jeden Fall, eines ist (für mich) klar: dieses Forum ist "eine totale Schlaftablette"..... :mrgreen:


Bei dir erübrigt sich der Hinweis darauf, dass ein Forum davon lebt, was geschrieben wird. An dieser Stelle danke ich dir für deine Beiträge. Ich schätze deine Ehrlichkeit. Mir erscheint wichtig, dass Beiträge fundiert und anständig sind. Solche Beiträge laden zum lesen und nachdenken ein.

Lionne hat geschrieben: Noch kurz zum Thread-Thema: Ich stelle fest, dass doch nun in dieser Angelegenheit (>>> Illegale Einwanderung nach Europas / Schleppertum / "Asylmafia" / "Asylindustrie") (erfreulicherweise) Bewegung in die Sache kommt....aus ganz verschiedenen Richtungen her.
Es bleibt in diesem Sinne ein weiterhin sehr wichtiges Thema, das eigentlich alle sehr betreffen würde, aber eben.... :oops:


Ja, so langsam erwacht Westeuropa aus dem bösen Traum. Doch ich schätze es ist reichlich spät. Mit Wahrscheinlichkeit ist der "Point of no return" schon lange überschritten. Der ganzen Asylmafia, welche hauptsächlich in Afrika wütet, die Leute mit hohlen Versprechungen zum auswandern verführt, ist nicht mehr beizukommen. Eigentlich würde man lieber Leute aus Syrien oder Jemen vorübergehend aufnehmen, die arg vom Bürgerkrieg bedrängt sind. Doch die Plätze die ihnen zustehen würden sind schon lange von Wirtschaftsflüchtlingen besetzt.

Freundlicher Gruss
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon firebird » So 8. Jul 2018, 06:42

Lieber Gnu,

ja, das ist wichtig, dass man das einmal anbringt.

Gnu hat geschrieben:Solange Christen nur das Nacherzählen, was sie aus der Zeitung und dem Fernsehen erfahren haben, können „die da oben“ ganz ruhig weitermachen. Wer sich ein wenig mehr informiert, wird dann als Verschwörungstheoretiker kaltgestellt. So einfach ist das.


Dass man das nachplappert, was so die Mainstream-Medien an (Des)Informationen liefern, das ist auch für Christen immer eine Gefahr, ich schliesse mich dabei ein. Zum Beispiel in der Weltwoche lasse ich mir gerne einmal eine andere Seite zukommen. Wobei ich auch dort nicht alles für bare Münze nehme.

Wenn Leute uns als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, ist das einfach ein Armutszeugnis ihrerseits.

Freundlicher Gruss
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » So 8. Jul 2018, 08:04

firebird hat geschrieben:Liebe Lionne,

du schreibst:

lionne hat geschrieben:Leider ist es halt schon symptomatisch (für dieses Forum), dass solche 'heissen Eisen' hier im Jesus.ch-Forum nicht diskutiert werden können; es gibt einfach zu wenig Leute hier, die diskutieren wollen, die offenbar eine eigene Meinung haben und auch bereit sind, sich dazu zu melden. Wahrscheinlich gibt es auch noch viele andere Gründe, das möchte ich nicht in Abrede stellen. ;)


Ich denke, dass bis jetzt die Diskussion hier in diesem Thread recht gut verlaufen ist. Für mich heisst diskutieren eben auch die andere Meinung anzuhören und die andere Meinung zu respektieren. Kritisches Hinterfragen ist erlaubt, sofern es in einigermassen anständigem Ton geschieht.

Lionne hat geschrieben:Auf jeden Fall, eines ist (für mich) klar: dieses Forum ist "eine totale Schlaftablette"..... :mrgreen:


Bei dir erübrigt sich der Hinweis darauf, dass ein Forum davon lebt, was geschrieben wird. An dieser Stelle danke ich dir für deine Beiträge. Ich schätze deine Ehrlichkeit. Mir erscheint wichtig, dass Beiträge fundiert und anständig sind. Solche Beiträge laden zum lesen und nachdenken ein.

Ich bin nun schon etliche Jahre in diesem Forum aktiv und das zu ganz verschiedenen Themen.... Ueber diese langen Jahre hinweg habe ich ganz genau den Mechanismus diese Forums herausfinden können - ist ja auch nicht sehr kompliziert, er folgt mehr oder weniger immer dem gleichen (Grund-)System/-Muster!
Ich muss halt - nochmals - feststellen, dass es zu wenig Teilnehmer hier gibt, die an einer echten Diskussion wirklich interessiert sind. Schade! Dies betrifft jetzt nicht nur diesen Strang hier, sondern ganz allgemein (auch in anderen Strängen läuft es ganz genau gleich ab! ;) )
Ich weiss, was "Diskussion" heisst, da brauche ich nun definitiv keine Nachhilfe. ;) Alles kritisch zu prüfen ist etwas Gutes, denn wir können uns bei unserem Denken und Handeln irren. Wer die Wahrheit liebt, muss daran interessiert sein, Schwächen der eigenen Denkresultate und Problemlösungen zu erkennen, Gegenargumente anzuhören und eigene Ideen mit Alternativen zu vergleichen, zu modifizieren und zu revidieren. >>>Alles Aspekte, die in einer guten Diskussion zum Tragen kommen... und eben zum Denken/Reflektieren anregen (sollen).
In diesem Sinne wünschte ich mir einen Gedankenaustausch, eine Diskussion..
Nun gut, was nicht ist, kann ja noch werden...
LG lionne


Uebrigens: Ich stehe voll und ganz hinter jedem einzelnen meiner bisher 7911 Beiträge in diesem Forum.
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Re: Grenzenlose Einwanderung nach Europa? - Wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 10. Jul 2018, 10:36

lionne hat geschrieben:...keine Lösung, keine Verbesserung, kein Durchbruch! :(
Flüchtlinge vor dem Ertrinken und Verdursten zu retten, ist nicht die entscheidende Frage! Es ist nicht (nie) falsch, Menschen zu retten.
>>> Doch das Sterben wird nicht aufhören, solange es Chancen gibt, von Rettern nicht zurück, sondern nach Europa gebracht zu werden.
Wer das nicht wahrhaben will, der soll mir mal bitte erklären, was ihn wirklich antreibt. :oops:
>>> https://www.youtube.com/watch?v=B8fDcQaK70c
Gruss lionne

(Fettdruck durch lionne)
Eine einfache Frage wurde hier gestellt! Bisher (!!!) hat noch niemand den Mumm gehabt hier mal zu antworten! :D
Nun gut, so ist es halt im Forum hier: Wenn eine Diskussion angeregt wird, ist niemand mehr da, um darauf einzusteigen, aus was für Gründen auch immer ;) !
Meine Frage an die (selbsternannten) Menschen-Retter, Gut- und Bestmenschen bleibt: Was treibt euch an?

Edit: Ich erwarte hier in der Tat keine Antworten und zwar aus Erfahrung! Hier im Forum sind keine Diskussionen möglich, es gibt einfach zu wenig (= keine) Leute hier, die an einer echten Diskussion interessiert sind! So sieht's aus!
LG lionne
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