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Es gibt keine "Götter", nur hilflose Menschen !

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon jeig » Do 4. Aug 2016, 19:44

Egotheabsolvo hat geschrieben:Ich möchte Euch auch ein Buch zur Hand geben.

Lest das Buch :



Warum sollten wir das lesen? Lies doch, was du willst und lass andere das lesen, was sie wollen. :roll:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Knecht » Do 4. Aug 2016, 21:50

Knecht hat geschrieben:
Egotheabsolvo hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:

Gut. Eigentlich ganz normal. Die Teufeleien nicht ausgenommen, haben wir das gemein. Genau genommen haben wir das mit allen 7 Milliarden Menschen gemeinsam. Ebenso mit den Milliarden, die schon vor uns gelebt haben - und den vielen Milliarden, die noch leben werden.

Gruß
rupert


Bei mir sind "Teufeleien" ausgenommen,musste aber etliche erleiden.

Du meinst also, du hast in deinem Leben nie gelogen, gestohlen oder sonst irgend ein Unrecht getan? Glaubst du etwa, dass du unfehlbar von der Sünde befreit warst und immer noch bist und es immer sein wirst?

Nachtrag: Das glaubst du doch nicht wirklich, nicht wahr?

Gruß
rupert
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Egotheabsolvo » Fr 5. Aug 2016, 19:07

jeig hat geschrieben:
Egotheabsolvo hat geschrieben:Ich möchte Euch auch ein Buch zur Hand geben.

Lest das Buch :



Warum sollten wir das lesen? Lies doch, was du willst und lass andere das lesen, was sie wollen. :roll:


Was willst Du denn,ist jemand gezwungen worden dieses Buch zu lesen ?

Im übrigen musste ich fest stellen, das dieses Buch eine damalige inerkirchliche
Schrift gewesen ist, das nicht mit dem im Hamdel befindlichem Buch, Julli Siebenboom von Georg Gunske zu verwechseln ist.

Das von mir beschriebene Buch gibt es wohl nicht mehr,leider.
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Egotheabsolvo » Fr 5. Aug 2016, 19:21

Knecht hat geschrieben:Nachtrag: Das glaubst du doch nicht wirklich, nicht wahr?

Gruß
rupert


Was ich eventuell getan oder nicht getan habe ist hier nicht die Frage,
sondern was ich glauben könnte,glaube oder nicht glauben kann.

Wer der größere "Sünder" ist mag jeder für sich selbst entscheiden,hier geht
es um ein anderes Thema, das nicht die befindlichkeiten eines einzelnen Menschen betrifft sondern grundsätzlicher Natur ist.

Zitat:

Sollte es sich ergeben,das Atombomben oder noch schlimmere Waffen,die
in Erfindung sind,alles dezimieren was derzeit,schon schlimm genug ist,unsere
"Eliten" sich das erlauben könnten,in der Vergangenheit bereits getan haben,kann
Euch nur der "Teufel" helfen, indem selbst dieser ,als gefallener Engel seine
Begrenzung erfahren wird, um sich einem "Gott" wiederum zu unterwerfen
weil selbst der "Teufel" Mitleid haben wird weil er einst ein "Engel" ward.

Selbst jede "Teufelei" ist am Ende hilflos,völlig sinnlos und allein deswegen bedarf
es nicht des "Kampfes" zwischen vermeintlichen Göttern,eines gefallenen Engels wegen,den die Menschen auszutragen haben.

Es bedarf des Verstandes der Menschen,die wieder völlig nebulös im "dunklen"
meinen,das unsere "Eliten" von "Gott" gesandt" daher kommen,aber eigentlich,
im Vergleich,zwar anmaßend, "nicht gefallene Engel" sind,das darf der "Teufel" sein,sich aber immer anmaßen "kleine Götter sein zu wollen" um dem "Teufel" immer mehr zu ähneln,um dem "Teufel" um Verzeihung zu bitten,nicht so gnadenlos mit den Menschen umzugehen, das eigentlich nur "Menschen" tun, die sich weder um Gott noch um einen Teufel scheren müssten.
Wir Menschen sind des "Teufels" dazu bedarf es keine "Gottes" keines gefallenem Engels wegen,welcher wiederum nur das bedient, was wir als Menschen zu tun in der Lage sind und immer wieder tun.

Das schlimme ist,das wir beides kaum erkennen können,aber immer mehr !

Zitatende

Hast Du überhaupt verstanden was ich da geschrieben habe ?

Ob Du nicht an einen personifizierten "Teufel" glaubst spielt gar keine Rolle,dieser Text enthält viel mehr als Du verstanden hast.
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Re: Es gibt keine "Götter", nur hilflose Menschen !

Beitragvon onThePath » Fr 5. Aug 2016, 22:21

Ich muss grundsätzlich nicht alles verstehen, wenn die Gedankengänge zu individuell sind.

Wie ersichtlich geht es um Fragen, die wichtig sind in der Bibel. Und dazu habe ich mehr oder weniger klare Vorstellungen über Gott, Satan, Götter, das Verdorbene, das Gute und das Böse und von Schuld.

Und Satan sollte irgendwie helfen. Ganz klar nein danke.
lg, otp
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Knecht » Sa 6. Aug 2016, 15:43

Egotheabsolvo hat geschrieben:Was ich eventuell getan oder nicht getan habe ist hier nicht die Frage,
sondern was ich glauben könnte,glaube oder nicht glauben kann.

Sorry, Egotheabsolvo, du hast dich doch zu der nicht gut durchdachten Aussage hinreißen lassen, dass du von den Teufeleien ausgenommen bist. Darum auch meine Fragen dazu.
Was du glauben könntest, glaubst oder nicht glauben kannst, ist bei dir, weil du eher kryptisch schreibst, nicht immer leicht verständlich. Vielleicht probierst du es mal, dich mit anderen Worten einfacher und klarer auszudrücken.

Wer der größere "Sünder" ist mag jeder für sich selbst entscheiden,hier geht
es um ein anderes Thema, das nicht die befindlichkeiten eines einzelnen Menschen betrifft sondern grundsätzlicher Natur ist.

Du weist ganz genau, dass es nicht darum ging, wer der größere Sünder ist, sondern das eben ausnahmslos jeder ein Sünder ist, also auch du. Das hast du anscheinend ein bisschen verdrängt. Aber Gott sei Dank hast du es jetzt indirekt zugegeben. Deine kleineren oder auch größeren Sünden/Teufeleien/Dümmlichkeiten will ich im Detail, hier in der Öffentlichkeit, gar nicht wissen. Darüber sollte/muss jeder mit sich selbst ins Reine kommen.
Zeitweiliges sündhaftes Verhalten, von dem wir Lebendigen hier auf Erden niemals zur Gänze befreit sein werden, ist ja schlimm genug, aber 1000x schlimmer, was man sich selbst antun kann, ist die (unbewusste) Verdrängung. Ohne das sich schuldig fühlen, ohne frühere oder spätere aufrichtige Einsicht, Reue und Vergebung - also auch das sich selbst vergeben, ergibt sich, egal ob gläubig oder nicht, keine Befreiung - keine Loslösung – also keine Absolution. Übrig bleibt die unbewusste dumme Heuchelei (siehe Jesus: Splitter anderer sehen, eigene Balken nicht, Heuchler...richtet nicht).
Am liebsten über die Schlechtigkeiten anderer Personen oder Personengruppen sich permanent auslassend, klagen sich im Grunde die Heuchler selbst an. Die halbwegs demütigen und nicht geltungssüchtigen Einsichtigen aber, sind da klar im Vorteil. Ihre Schuldigkeiten (fast) nie vergessend, sind sie viel vorsichtiger mit dem Richterhammer. So sind sie auch viel glaubwürdiger und es ist interessanter mit ihnen ins Gespräch zu kommen......... nicht nur über die guten, sondern natürlich auch über die üblen Dinge unserer Welt ........

Oje, wieder nichts zu deinem Thema, musste das aber loswerden. Ach ja, wenn es um Menschen geht, geht es bei mir immer um die Befindlichkeiten einzelner wie auch vieler Menschen. Ich hoffe, du bist mir nicht böse.

So, genug des Guten – oder Bösen .......

Zitat:
..................
Zitatende

Hast Du überhaupt verstanden was ich da geschrieben habe ?

Ob Du nicht an einen personifizierten "Teufel" glaubst spielt gar keine Rolle,dieser Text enthält viel mehr als Du verstanden hast.

Gut möglich, dass ich einiges nicht verstanden habe. Aber das haben wir wiederum gemeinsam. Du glaubst, ich verstehe dich nicht und ich glaube, du verstehst mich nicht wirklich. Wenn es die Vorsehung so will und es bleibt so, würde es mich nicht freuen.

Gruß
rupert
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Egotheabsolvo » Sa 6. Aug 2016, 18:45

Knecht hat geschrieben:
Oje, wieder nichts zu deinem Thema,......

Gruß
rupert



So ist es,......
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Egotheabsolvo » Sa 6. Aug 2016, 22:48

Knecht hat geschrieben:
Die halbwegs demütigen und nicht geltungssüchtigen Einsichtigen aber, sind da klar im Vorteil. Ihre Schuldigkeiten (fast) nie vergessend, sind sie viel vorsichtiger mit dem Richterhammer. So sind sie auch viel glaubwürdiger und es ist interessanter mit ihnen ins Gespräch zu kommen......... nicht nur über die guten, sondern natürlich auch über die üblen Dinge unserer Welt ........

Gruß
rupert



Da ich Dich nicht so einfach negieren möchte,
die halbwegs demütigen,nicht geltungsüchtigen-"Einsichtigen" !? -
sind weder im Vorteil,noch in der Lage das zu tun,was nötig wäre,
sind nicht diejenigen welche diese Welt verändern könnten,haben
Angst einen "Richterspruch " zu tun,können dies auch gar nicht weil
jene dafür nicht legitimiert sind.

Sie sind nicht vorsichtiger in ihren Meinungen,haben aber durchaus mehr Verständniss für die belange der Menschen, insofern diese sich in Positionen
befinden,die erstens nicht befriedigend sind,zweitens scheinbar unveränderlich
bleiben und drittens von unseren "Eliten" so gestaltet werden.

Zitat Berthold Brecht.

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.“

Was möchtest Du mir sagen,ist es nicht so,das Menschen jedweder Couleur
nicht gezwungen würden sich ,manchmal in Unrechenschaft zu begeben zu
wollen,aber immer öfter sich in diese unprekäre Lage begeben zu müssen
weil es keinen andern Ausweg zu geben scheint.

Ich bin müde,werde nun keinen weiteren Aufsatz dazu schreiben.

Wenn Du das selbe sagen willst,bin ich mit Dir einverstanden.

Aber wer ist dann "schuldig" -wenn es Situationen gibt das Menschen so
verzweifeln das sie "schuldig" werden müssen,weder ein Argument, noch durch
die gesellschaftlichen Bedingungen ein anderes Verhalten möglich ist.

Es gab und gibt Millionen Menschen die genau das nicht wollen,aber letztendlich gezwungen werden sich unadäquat verhalten zu müssen,im gegensatz dazu, ebenfalls Millionen Menschen, die verlangen, nicht in eine solche Lage kommen zu wollen,ihr eigenes Leben dafür eingesetzt haben,gesellschaftliche Veränderungen erzwungen haben und das heute wieder tun.

Der " einfache Mensch",ist immer durch andere moralische Instanzen vertreten worden,genau das was eigentlich die klerikalen Kirchen unbeding,mit aller Macht konsequent tun müssten,sich aber an der,alles ökomenmisierenden Lebensbereiche
zu beteiligen suchen und der Mensch verzweifeln muss.

Letztlich ist Jesus Christus genau an diesen Mechanismen gescheitert,von der eigenen Religion verraten worden,für "Silberlinge" verschachert, dessen Prinzipien auch heute, mit deutlich mehr Macht, ihr verderblichen handeln in der Welt zur Prämisse gemacht haben, dem sich kaum ein Mensch entziehen kann.

Ich verurteile die Menschen nicht,aber ganz und gar unsere selbst gewählten "Eliten",immer jene die sich heuchlerisch und unbekümmert der beschriebenen ,
im Präkariat befindlichen Menschen bedienen,ganz im besonderen auch dazu in der Lage sind ,alles zu überfordern was nicht nur die menschliche Seele ewig quält,
auch alles über schreitet um diesen Planeten am Leben zu erhalten.

Ich bin es so satt,gib einem Menschen eine Uniform,eine Arbeit um systemisch dienen zu wollen,eigentlich nur ihr eigenes Leben in manifestiertem Luxus leben wollen,ohne Rücksicht auf andere,Welten und Systeme beherrschen die immer nur
in den Ruin,in Kriege und Versuchung führen und den Menschen nie gerecht werden können.

Was faselst Du dann nur von persönlicher "Schuld" -die sich Deiner Meinung nach -
Menschen "schuldig" machen müssen und eine ewige Konsequenz bleiben soll ?

Es sind nicht die ,von Dir beschriebenen einfachen Menschen,die sich unisono anzupassen haben,die wirklich besseren,leider,es bleiben die "Eliten" und die klerikalen Kirchen schuld daran,das sich Menschen so entwickeln mussten.

Mein Egotheabsolvo
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Re: Es gibt keine "Götter",nur hilflose Menschen !

Beitragvon Knecht » Di 9. Aug 2016, 10:32

Egotheabsolvo hat geschrieben:Da ich Dich nicht so einfach negieren möchte,
die halbwegs demütigen,nicht geltungsüchtigen-"Einsichtigen" !? -
sind weder im Vorteil,

Glaub mir, wenn es ums Seelenheil geht, sehr wohl.

Letztlich ist Jesus Christus genau an diesen Mechanismen gescheitert,von der eigenen Religion verraten worden,für "Silberlinge" verschachert, dessen Prinzipien auch heute, mit deutlich mehr Macht, ihr verderblichen handeln in der Welt zur Prämisse gemacht haben, dem sich kaum ein Mensch entziehen kann.

Jesus ist nicht gescheitert. Er hat nur genau das getan, was durch die Prophezeiungen im Alten Testament vorgegeben war. Jesus hat das AT gelesen, hat sich darin erkannt, und hat erkannt, dass es sein Schicksal ist, durchbohrt/genagelt zu werden. Seine Nagelung im Vorhinein zu erkennen, war für ihn auch nicht sonderlich schwer, weil Kreuzigungen in seiner Zeit zuhauf geschahen. All das erkannte und wusste er schon, bevor er die Apostel anwarb und zu predigen begann. Diesen schmerzvollen Leidensweg kennend, hätte er auch weglaufen und alle Reichtümer erwerben und genießen können, oder er hätte sich vom Tempel hinabstürzen können, um so, durch einen schnellen schmerzlosen Tod, seinem bevorstehenden schmerzvollen Leidensweg entfliehen zu können. Aber nein, durch seinen starken Willen ist er seinen Versuchungen nicht erlegen, und hat mit freiem Willen sich fügend, wie gesagt, all das getan, was durch die Vorherbestimmung vorgegeben war. Judas und alle seine Jünger verstanden – trotz dreimaliger Ankündigung von Leiden und Auferstehung – Jesus nicht. Sie erwarteten vom Messias, dass er sie vom Joch der Römer befreit. Das war damals die Erwartungshaltung vieler Juden.
Aus diesem Beweggrund - also nicht wegen der dreißig Silberlinge - kam Judas auf die versuchende Idee, Jesus, der für ihn ja der Messias war, zu verraten, damit er sozusagen, durch den Verrat in die Enge getrieben, endlich beginnt, mit Gottes Eingreifen und Hilfe, auch gegen die Römer vorzugehen und danach das weltliche Reich Gottes in Israel aufzubauen. Jesus kannte die seinen und er kannte auch die heimlichen Absichten des Judas. Mit Weitblick wusste er aber auch, dass es völlig unrealistisch ist, die übermächtigen Römer im Kampf zu besiegen. Einige sogenannte Messiasse sind davor schon gescheitert.
Nun, Judas hat mit seinem Verrat nicht das erreicht, was er wollte, und Jesus ging den Weg nach Golgota, so wie es schon lange vorhergesehen war.

Mit diesem Hintergrund kann man keinesfalls sagen, Jesus ist gescheitert. Denn die Vorherbestimmung wollte es, dass durch das Wirken und Leiden Jesu die größte Weltreligion entstanden ist. Was für ein großartiger Erfolg.

Für dich, der sich leider ausschließlich mit dem Schwarzsehen begnügen muss, wird das keinen Wert haben. Ein wenig verstehen kann ich dich aber. Einigen deiner Gedankengängen stimme ich zu. Ich könnte dir jetzt mehrere unsoziale Ungerechtigkeiten dieser Welt aufzählen, was mir, wenn ich es sehen, hören oder lesen muss, fürchterlich auf den Geist geht. Manchmal kriege ich darüber einen Hals. Aber nur darüber zu sinnieren und lamentieren, hilft niemanden. Es hilft einem selbst nicht, im Gegenteil, man schadet sich mehr, und den vielen Bedürftigen hilft es ebenfalls nicht.
Wenn man auch in vielen Dingen machtlos und hilflos ist, so ganz hilflos ist der/die kleine Mann/Frau auch wieder nicht. Wenn jemand für die Allgemeinheit was übrig hat, also auch die Benachteiligten nicht vergisst, kann man entweder, wenn es ein großzügiges Börserl zulässt, sich finanziell bei irgendeinem caritativen Projekt im In- oder Ausland beteiligen, oder/und, was auch gut ist, man kann auch Zeit spenden. Es gibt viele Vereine und Organisationen, die freiwillige Helfer suchen. Z.B. neben Feuerwehr, Rotem Kreuz suchen Tafeln, Suppenküchen, Essen auf Rädern,........ immer wieder zeitspendende Helfer. Auch der kleine Mann kann mithelfen, zumindest ein wenig - das Leid Bedürftiger zu lindern. All das ist auch ganz im Sinne der Propheten, die immer wieder verlangt haben: Arme, Witwen und die Weisen zu füttern.

Zu den Eliten in der Politik und den Kirchen: Ich finde, du bist in deiner Beurteilung nicht gerecht. Du pauschalierst - also differenzierst nicht, hast Vorurteile und die Eliten sind dein Feindbild. Für dich, so einfach machst du dir es leider, sind pauschal die Eliten per se schuld - und fertig.
Man kann doch nicht alle in einen Topf werfen. Meiner Erfahrung nach gibt es überall Solche und Solche, bei den Kleinen genauso wie bei den Großen. Das heißt auch, die gewählten Politiker in unseren Ländern sind nichts weiter als Spiegelbild unserer Gesellschaft. Durchschnittlich gesehen sind sie nicht schlechter oder besser als das Volk, das die Politiker geheim wählt.

Wie gut lässt es sich in Deutschland, Schweiz, Österreich und einigen anderen europäischen Ländern leben? Ich meine, 70 – 80 % dürften sich überhaupt nicht beschweren. Nicht wenige von ihnen aber jammern, raunzen und meckern unzufrieden, das man meinen könnte, sie nagen schon am Hungertuch. Derweil aber haben sie fette Bäuche, haben ein Pferd - ähm Auto, fahren in den Urlaub und können sich auch sonst einiges leisten. Manchmal denke ich mir, die bräuchten wieder mal einen Krieg oder Zustände wie in der Zwischen- oder Nachkriegszeit. Schnell würden diese blöden Hammeln geläutert aufwachen - und diese Zeiten, zu den Goldenen erklären.
Für die etwa restlichen 20 % liegt auch bei uns einiges noch arg im Argen. Genug gibt es noch zu verbessern – zu reformieren. Z.B. die ausnützer- und ausbeuterischen Niedriglöhne, die in einigen Berufssparten (Botendienst, zum Teil im Handel,....) vorherrschen, und, und, und.........

Trotz all dem, wenn ich jetzt unsere Länder mit jenen in der Dritten Welt vergleiche, wünsche ich diesen Menschen in diesen Ländern nichts mehr, als das sie bald ähnliche politische und soziale Verhältnisse haben dürfen, so wie wir sie großteils jetzt schon genießen dürfen. Man bedenke, viele Fremde möchten in unseren Ländern arbeiten und kommen auch deswegen zu uns, weil wir, wenn es um die schwer erkämpften sozialen Errungenschaften geht, weit voraus sind. Selbst die USA hinkt diesbezüglich Europa um einiges hinterher.
Wenn auch noch lückenhaft, beispielhaft und nacheifernswert für die Lebendigen in aller Welt, sind unsere sozialen Errungenschaften.

Was sind nun die schwer erkämpften sozialen Errungenschaften, die die große Mehrheit zwar so ganz selbstverständlich genießt, aber gedankenlos immer mehr außer Acht lässt? Ich möchte nicht missen: die 40 Std. Woche, 5 Wochen Urlaub, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, Krankenstand und Krankengeld, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, staatlich organisiertes Rentengeld, Kinderbeihilfe, Kostenloser Kindergarten und Schulbildung, Gesundheitssystem samt REHA-Kliniken...............
Zu dem kommen noch die politischen Errungenschaften, wie Demokratie, Wahlfreiheit, Redefreiheit, Aufenthalts- und Reisefreiheit, Demonstrationsrecht und noch einiges mehr.
Alles 'scheis' Dinge, von denen ein Großteil der gebeutelten Menschheit nur träumen kann!
Kann man nun pauschal und undifferenziert sagen, dass die Politiker nur phööse und schuld sind - oder haben sie nicht doch auch etwas Gutes erwirkt?
Manche werden jetzt vielleicht denken, ja ja - die alten Politiker – die waren halt noch gut, aber die Heutigen - sind schlecht und dumm......., aber haben die schon Wesentliches abgeschafft?

Abschließend eines noch. Wenn du, Egotheabsolvo, ein mit Durchhaltevermögen und allen guten Vorsätzen gewählter Politiker mit Macht wärst, in unsere Zeitepoche hineingeworfen, könntest auch du nur kleinere Schritte tun. Man kann nicht Dinge tun, die erst in 40, 80 oder 2000 Jahren reif sind.

Wie gesagt, Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen, trotz manchmaliger Rückschritte, unaufhaltsam :!:

Gruß
rupert
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Deine Quelle

Beitragvon Mariette M. » Di 9. Aug 2016, 18:49

...lateinischer Redensarten ist leider fehlerhaft, liebe/liebes/lieber egoteabsolvo.

Quam vero difficilis eius diuturna simulation
Da gibts ein "n" zuviel.... lies Dir aus, welches.
Aber macht nichts... wir haben Dich trotzdem gern. Amor vincit omnia. :umarm:
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Es gibt keine "Götter", nur hilflose Menschen !

Beitragvon Egotheabsolvo » Di 9. Aug 2016, 19:07

Ich zitiere nichts.

Du hast Dir Mühe gegeben,immerhin,aber das mich deine Antwort nicht befriedigt
war und ist Dir vorher klar gewesen.

Du schreibst eine Homage der "Werte" und Errungenschaften von Politik und Wirtschaft,die ich Dir in allen Teilen kontakarrieren könnte.

Ich bleibe dabei,ich betrachte unsere "Eliten" mit äußerstem Abscheu und die
klerikalen Kirchen, als Mitverursacher sämtlicher Probleme die wir hatten und derzeit haben,sicherlich mit Differenziertheit einiger weniger,in der gesamtheit aber als........

Bleibe bei Deiner "Träumerei" ,der Umkehr von tatsächlichen Gegebenheiten,
singe oder schreibe die "Ode" der wiklichkeitsentfremdenden Polemik weiter fort.

Ja,die "Mühlen" mahlen langsam,aber stetig,leider nicht in Deinem Sinne ,so das wir uns eines Tages wiedersehen werden, wenn Deine Argumentation völlig wiederlegt sein wird-und das dauert nicht mehr allzulang.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle,bis wir eventuell wieder voneinander hören
werden,so Gott und die Menschen dies wollen.

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Re: Deine Quelle

Beitragvon Egotheabsolvo » Di 9. Aug 2016, 19:08

Mariette M. hat geschrieben:...lateinischer Redensarten ist leider fehlerhaft, liebe/liebes/lieber egoteabsolvo.

Quam vero difficilis eius diuturna simulation
Da gibts ein "n" zuviel.... lies Dir aus, welches.
Aber macht nichts... wir haben Dich trotzdem gern. Amor vincit omnia. :umarm:



Abyssus abyssum invocat! Ein Fehler zieht den anderen nach sich!

Alter alterius auxilio eget! Der eine bedarf die Unterstützung durch die anderen!

Ich weiß ja nicht wer "Wir" ist,aber ich habe Euch auch lieb ! :umarm:
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Re: Es gibt keine "Götter", nur hilflose Menschen !

Beitragvon Knecht » Di 9. Aug 2016, 19:50

Egotheabsolvo hat geschrieben:Ich zitiere nichts.

Du hast Dir Mühe gegeben,immerhin,aber das mich deine Antwort nicht befriedigt
war und ist Dir vorher klar gewesen.

Ja, es war mir klar, besser gesagt, mich nicht festlegend, befürchtete ich es.
Immerhin, wenige Ausnahmen gestehst du zu, besser das, als gar nichts. Danke.

Beste Wünsche
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