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Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 25. Apr 2016, 20:53

Lieber Johelia, liebe Leser,

Du schriebst:

Johelia hat geschrieben:da ich dieses Thema vom Christlichen Standpunkt her ausserordentlich herausfordernd betrachte ist es für mich eine glaubensmässige Zerreissprobe. Einerseits funktioniere ich sehr patriotisch, andererseits will ich Jesus Geboten nachfolgen. Ein Dilemma in dem Jesus Sieger bleibt.


Auch ich bin ein Freund vom Staat Schweiz. Doch wenn ich sorgfältig differenziere, verschwindet für mich die glaubensmässige Zerreissprobe. An der gestrigen Veranstaltung die in einer grossen Freikirche Berns stattfand wurde der Fokus auf die Integration gelegt. Bei mir ein Aspekt dem ich bis jetzt zu wenig Beachtung geschenkt habe. Tatsächlich können wir Christen integrationswilligen Ausländern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Da gibt es wirklich ein grosses Aufgabengebiet.

Wenn wir Ausländern begegnen die integrationswillig sind, besteht doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese Leute mit redlichen Motiven hier sind.

Doch ich bin weiterhin der Auffassung, dass Leute welche unsere Gesetze nicht respektieren hier kein Bleiberecht haben. Leute welche die Scharia wollen gehören in den Iran, nach Nordsudan, nach Nordnigeria .... Es gibt ja genügend Länder in die sie Reisen können. Europa ist nicht der Ort wo sie hingehören. Moslems die hier in Europa in Flüchtlingszentren Christen drangsalieren haben ihr Bleiberecht verwirkt. Parallelgesellschaften von integrationsunwilligen Ausländer kann man in jene Länder die zu ihrer Kultur passen zügeln. Wenn man über solches hinwegsieht ist das keine echte Liebe, sondern eine geheuchelte Liebe. Nicht nur das, wir laden Schuld auf uns, weil wir damit unsere christlichen Werte verraten. Wir verraten damit auch unser ganzes Rechtssystem und all das was unsere Vorfahren aufgebaut haben. Nicht selten geht mit dieser Heuchelei eine lieblose Ignoranz einher gegenüber Millionen von Christen welche weltweit unter dem Islam-Terror bitter leiden. Im Sinne von Hanspeter, müssen wir eben in erster Linie auch diese Menschen sehen.

Bleibt nochmals zu erwähnen, dass wahre Liebe eben auch mit Weisheit verknüpft ist.

Es grüsst
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mo 25. Apr 2016, 20:57

kingschild hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
Gestern im Gottesdienst der Vineyard Bern wurde ein Videoclip gezeigt, wo verschiedene Leiter von Freikirchen Matthäus 25, 31-46 zitiert haben. Darauf spiele ich an, wenn ich frage, ob möglicherweise Gott uns diese Menschen nach Europa schickt. Werden wir vielleicht mal danach beurteilt, wie wir diesen Menschen begegnet sind? Ob wir Hungrigen zu essen und Durstigen zu trinken gegeben haben? Es geht nicht darum, ob sie ein Anrecht auf Asyl haben, ob sie dieses Asylrecht missbrauchen oder nicht, es geht darum, in welcher Situation sie jetzt stecken, dass sie jetzt in einer Notlage sind und jetzt Hilfe brauchen. Ob sie sich selber in diese Notlage gebracht haben, ist für mich völlig irrelevant. Jesus hat auch nicht danach gefragt, ER hat einfach geholfen. Wenn das naiv und blauäugig ist, sei es drum, dann war Jesus auch naiv.


Hallo Hanspeter

Ich möchte dazu noch etwas anmerken. Diese Leute kommen zu uns weil sie die Hoffung in den Sozialstaat hier setzen und nicht in Christus. Sie haben zwar erkannt das Krieg und Armut bei Ihnen herrscht aber was die Gründe dafür sind, das haben die meisten nicht mitbekommen.

Gott lässt es zu, weil der Westen gleich wie sie, abgefallen ist von Christus.


Ich denke nicht, dass sie wegen unserem Sozialstaat zu uns kommen, sondern weil sie dem Krieg und dem Elend entkommen wollen, weil wir Frieden haben, weil wir eine funktionierende Gesellschaft haben, und weil sie die Hoffnung haben, dass ihre Kinder bei uns die Ausbildung haben könnten, welche ihnen in ihrem Land durch den Krieg geraubt wurde. Ausserdem sind sie nicht abgefallen von Christus, sondern sie kennen ihn noch nicht. Bei uns könnten sie ihn kennen lernen.

Dem Hungrigen und Durstigen das Brot geben funktioniert nur dort, wo es eben auch angenommen wird und wir sehen in den Parallel Gesellschaften sehr deutlich, das dieses wahre Brot auch von vielen verweigert wird, sonst hätten wir keinen Terror, hier bei uns.


Denkst du wirklich, dass Jesus hier von ihm selbst, vom wahren Brot spricht. Ich denke, es ist wirklich so dramatisch. Mit jedem Armen, Bedürftigen, Hungrigen, Durstigen, im Gefängnis sitzenden, den wir nicht sehen wollen, sehen wir Christus nicht.

Das heisst der Sakulären Gesellschaft ist es nicht gelungen diese Integration zu bewältigen und das Evangelium Gottes wird vom Koran nicht angenommen, sondern verleugnet.


Es ist auch nicht der Koran, dem wir das Evangelium verkündigen sollen, sondern den Menschen. Das Evangelium verkündigt man am Besten mit Wort und Tat. Wenn das Wort der Tat folgt, kommt das Wort besser an.

Ich finde es schön für jeden der hier bei uns Christus findet und sicher sollten wir Ihnen Brot geben und erzählen aber es sieht eher danach aus, das der Islam hier zu nimmt als das Muslime Christen würden und warum? Weil das Evangelium Gottes keine Kraft hätte oder wir nicht helfen? An dem liegt es nicht, also an was liegt es dann, wenn der Terror auch in Europa Fuss fassen kann? Weil das ist sicher nicht der Wille Gottes, wessen Wille ist es aber dann?

God bless
Kingschild


Vielleicht kann der Terror deshalb in Europa Fuss fassen, um uns aufzurütteln, damit wir uns wieder Gott zuwenden? Wie schon gesagt, ich lasse mich nicht von Angst leiten. Warum nur siehst du nur das Gesetz und nicht die Menschen? Ist das Gesetz wichtiger als der Mensch? Jesus sagte das Gegenteil! Selbstverständlich sollen wir unsern Geschwistern in den Verfolgungsländern helfen, aber warum zuerst? Warum nicht auch denjenigen helfen, welche sich auf diese Flüchtlingsrouten in Not befinden? Mich interessiert nicht, ob sie Moslems, Hindus, Schwarze, Hottentotten oder was auch immer sind. Es sind Menschen, welche Hilfe brauchen. Jetzt, nicht erst, wenn sie vielleicht meinen Glauben angenommen haben. Verhungerten, Verdursteten, Ertrunkenen kann man nicht mehr von Jesus erzählen.

Ich sehe schon, es bringt auch nach einem halben Jahr Pause nichts, was ich hier schreibe. Ich glaube, ihr habt keine Ahnung, wovon ich überhaupt schreibe. Das macht mich traurig und betroffen. Herr, bitte mach ihre Herzen weich!

Hanspeter
Zuletzt geändert von Hanspeter am Mo 25. Apr 2016, 21:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mo 25. Apr 2016, 21:00

firebird hat geschrieben:Lieber Johelia, liebe Leser,

Du schriebst:

Johelia hat geschrieben:da ich dieses Thema vom Christlichen Standpunkt her ausserordentlich herausfordernd betrachte ist es für mich eine glaubensmässige Zerreissprobe. Einerseits funktioniere ich sehr patriotisch, andererseits will ich Jesus Geboten nachfolgen. Ein Dilemma in dem Jesus Sieger bleibt.


Auch ich bin ein Freund vom Staat Schweiz. Doch wenn ich sorgfältig differenziere, verschwindet für mich die glaubensmässige Zerreissprobe. An der gestrigen Veranstaltung die in einer grossen Freikirche Berns stattfand wurde der Fokus auf die Integration gelegt. Bei mir ein Aspekt dem ich bis jetzt zu wenig Beachtung geschenkt habe. Tatsächlich können wir Christen integrationswilligen Ausländern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Da gibt es wirklich ein grosses Aufgabengebiet.

Wenn wir Ausländern begegnen die integrationswillig sind, besteht doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese Leute mit redlichen Motiven hier sind.

Doch ich bin weiterhin der Auffassung, dass Leute welche unsere Gesetze nicht respektieren hier kein Bleiberecht haben. Leute welche die Scharia wollen gehören in den Iran, nach Nordsudan, nach Nordnigeria .... Es gibt ja genügend Länder in die sie Reisen können. Europa ist nicht der Ort wo sie hingehören. Moslems die hier in Europa in Flüchtlingszentren Christen drangsalieren haben ihr Bleiberecht verwirkt. Parallelgesellschaften von integrationsunwilligen Ausländer kann man in jene Länder die zu ihrer Kultur passen zügeln. Wenn man über solches hinwegsieht ist das keine echte Liebe, sondern eine geheuchelte Liebe. Nicht nur das, wir laden Schuld auf uns, weil wir damit unsere christlichen Werte verraten. Wir verraten damit auch unser ganzes Rechtssystem und all das was unsere Vorfahren aufgebaut haben. Nicht selten geht mit dieser Heuchelei eine lieblose Ignoranz einher gegenüber Millionen von Christen welche weltweit unter dem Islam-Terror bitter leiden. Im Sinne von Hanspeter, müssen wir eben in erster Linie auch diese Menschen sehen.

Bleibt nochmals zu erwähnen, dass wahre Liebe eben auch mit Weisheit verknüpft ist.

Es grüsst
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Ich bin total mit dir einverstanden. lieber Firebird.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mo 25. Apr 2016, 21:15

Noch ein Gedanke: Christus hat gesagt, dass wir seinetwegen Verfolgung erfahren werden, auch Paulus sprach davon. Mit andern Worten, Verfolgung ist für einen Christen normal, die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott. In Europa erleben wir bisher keine oder kaum Verfolgung unseres Glaubens willen. Auch ich möchte nicht, dass es soweit kommt. Sollte es aber dazu kommen, könnte es sein, damit wir uns wieder näher zu Gott flüchten? Ist das so abwegig?

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 25. Apr 2016, 21:52

Hanspeter hat geschrieben: (...xxx...) die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott.

Dieses Gedankenspiel kann ich nicht unterstützen; diese Folgerung ist für mich in etwa so abwegig wie: eine (schlimme) Krankheit bringt einen (den christen) näher zu Gott.
LG lionne :angel:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 25. Apr 2016, 21:58

Ich finde diesen Ansatz nicht so absolut abwegig, jedwede "Drucksituationen" können zu einer Art "Läuterung" führen.
Ich kenne dieses aus einer (schon lang überstandenen Krebs-) Krankheitssituation. Da war ich Jesus so nahe, wie es im "täglichen Einerlei" leider oftmals nicht so der Fall ist.

Euch auf jeden Fall einen schönen Abend!

VG
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Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mo 25. Apr 2016, 22:00

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben: (...xxx...) die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott.

Dieses Gedankenspiel kann ich nicht unterstützen; diese Folgerung ist für mich in etwa so abwegig wie: eine (schlimme) Krankheit bringt einen (den christen) näher zu Gott.
LG lionne :angel:



Durch die Jahrhunderte haben viele Christen immer wieder bezeugt, dass ihnen Gott dann am Nächsten war, wenn sie sich in grösster Not befanden. Das ist auch heute noch so.

LG Hanspeter
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 25. Apr 2016, 22:08

Thelonious hat geschrieben:Ich kenne dieses aus einer (schon lang überstandenen Krebs-) Krankheitssituation.

Das kenne ich auch; meine (Krebs-) Krankheitssituation ist jedoch erst 2 1/4 Jahre her... Was Jesus in dieser (und noch anderen Krankheitssituationen) bei mir bewirkt hat ist vor allem: Dankbarkeit. :praise:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Johelia » Mo 25. Apr 2016, 22:37

Hanspeter hat geschrieben:Noch ein Gedanke: Christus hat gesagt, dass wir seinetwegen Verfolgung erfahren werden, auch Paulus sprach davon. Mit andern Worten, Verfolgung ist für einen Christen normal, die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott. In Europa erleben wir bisher keine oder kaum Verfolgung unseres Glaubens willen. Auch ich möchte nicht, dass es soweit kommt.

Hanspeter


Sali Hanspeter

Indem du Firebirds letztem Post zugestimmt hast, bist du meiner Meinung nach auf guten Wegen. Mir fehlt aber ein bisschen die konsequente Haltung hinter deiner Zustimmung.

Wir haben bisher festgehalten:
Delinquenten und Integrationsunwillige gehören nicht in unsere Schweizerische Gesellschaft, einfach und klar, ohne wenn und aber.

Zudem fühle ich mich in unserer Gesellschaft bereits heute als Christ verfolgt!!
Auch das ist Verfolgung!!

- Wenn ich im Beruf offen und klar meinen Glauben kommuniziere werde ich gedisst und gemobbt.

- Wenn ich mich in der Gesellschaft gegen Homosexualität und Homoehen ausspreche werde ich sofort als Homophob verschrien.

- Wenn ich in an einem "March fürs Läbe" Teilnehme werde ich von ultralinken antidemokratischen Stinktieren niedergebuht und niedergetrillert!

Auch das ist Verfolgung von Christen!!

Sollte es aber dazu kommen, könnte es sein, damit wir uns wieder näher zu Gott flüchten? Ist das so abwegig?

Für mich wäre das ein Zeichen der Schwäche meines Glaubens wenn es zuerst Verfolgung bedarf, bis ich mein Leben nach Gott ausrichte.
Die Ausrichtung zu Gott IST das Leben.

Gruss Johel
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
(basirend auf 2.Tim3)
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 25. Apr 2016, 23:00

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben: (...xxx...) die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott.

Dieses Gedankenspiel kann ich nicht unterstützen; diese Folgerung ist für mich in etwa so abwegig wie: eine (schlimme) Krankheit bringt einen (den christen) näher zu Gott.
LG lionne :angel:


Die Bibel sagt uns ganz genau, wie wir näher zu Gott kommen:

"Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." -- Jakobus 4,8

LG lionne :angel:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Di 26. Apr 2016, 12:21

Hanspeter hat geschrieben:Ich denke nicht, dass sie wegen unserem Sozialstaat zu uns kommen, sondern weil sie dem Krieg und dem Elend entkommen wollen, weil wir Frieden haben, weil wir eine funktionierende Gesellschaft haben, und weil sie die Hoffnung haben, dass ihre Kinder bei uns die Ausbildung haben könnten, welche ihnen in ihrem Land durch den Krieg geraubt wurde. Ausserdem sind sie nicht abgefallen von Christus, sondern sie kennen ihn noch nicht. Bei uns könnten sie ihn kennen lernen.


Hallo Hanspeter

Wenn es um den Frieden ginge, warum stellen sie nicht in den anderen Ländern einen Asylantrag? Dort wo sie gemäss Genfer Konvention einen stellen müssten? Warum kommen soviele Wirtschaftsmigranten zu uns, wenn eigentlich ziemlich offensichtlich ist das ein nicht ausgebildeter Mann hier auf dem Arbeitsmarkt schlecht Fuss fassen kann? Nehmen wir Deutschland dort darf bis heute ein Flüchtling auch als anerkannter erst einen Job bekommen wenn kein Europäer diesen besetzen kann, wenn es also rein um Arbeit ginge, wäre dies wohl nicht unbedingt das Land das man wählen sollte. Wenn ich sage abgefallen von Christus dann meine ich damit man zieht den Koran und seine Lehren Christus vor und wenn man sieht was der Koran lehrt, dann zeigt das auch was man Christus vorzieht. Nehmen wir gerade Syrien, dort gibt es auch Christen, warum sind sie in der Minderheit? Weil man eben den Koran der Wahrheit vorzieht.

Denkst du wirklich, dass Jesus hier von ihm selbst, vom wahren Brot spricht. Ich denke, es ist wirklich so dramatisch. Mit jedem Armen, Bedürftigen, Hungrigen, Durstigen, im Gefängnis sitzenden, den wir nicht sehen wollen, sehen wir Christus nicht.


Wenn ich sage, Hilfe muss anders funktionieren in Anbetracht das 60 Millionen am liebsten nach Europa kämen, heisst das nicht, das man das Elend nicht sieht. Die Frage ist eben wie hilft man und wo hilft man am besten, so das am Ende die Integration klappt und eben nicht noch das eigene Land gefährdet wird. Die Hilfe ist unbestritten aber eben die illegale Einreise und Missbrauch zulassen das glaube ich nicht, das dies der Weg ans Ziel ist. Die Schweiz tut viel mit unseren Steuergeldern, wir tun einiges mit dem Zehnten und Allmosen geben aber bei allem geben ist auch die Frage am Ende, haben wir es wirklich, weise eingesetzt oder hätten wir mit dem was wir geben, nicht auf eine andere Weise eben mehr erreichen können. Gerade wenn es um Missbrauch geht und illegale Migration, welche Unsummen verschlingen, die vor Ort viel mehr Menschen Brot und Bildung geben könnten. Wir lassen es aber zu und jeder Asylantrag der hier zu Unrecht gestellt wird, könnte in Jordanien als Beispiel einen ganze Familie ein Jahr ernähren. Das man solche Dinge eben nicht sehen will, das begreife ich nicht.


Es ist auch nicht der Koran, dem wir das Evangelium verkündigen sollen, sondern den Menschen. Das Evangelium verkündigt man am Besten mit Wort und Tat. Wenn das Wort der Tat folgt, kommt das Wort besser an.


Ja sicher und wenn Christen, diese Botschaft verkünden wie dies in Zürich geschah, geht in den Sakulären Medien der Aufschrei los, man wolle die Not ausnutzen. Wie gesagt die Tat ist wichtig aber wenn die Hilfe, Anreize für den Missbrauch schafft, dann muss die Hilfe überdacht werden.

Vielleicht kann der Terror deshalb in Europa Fuss fassen, um uns aufzurütteln, damit wir uns wieder Gott zuwenden? Wie schon gesagt, ich lasse mich nicht von Angst leiten. Warum nur siehst du nur das Gesetz und nicht die Menschen? Ist das Gesetz wichtiger als der Mensch?


Wenn ich sage ich halte nichts von falsch verstandener Hilfeleistung, so meine ich damit wir müssten unser Asylwesen generll neu überdenken. Wenn ich sage es macht mehr Sinn einen hier zu integrieren, der in Muslimischen Länder weiter verfolgt wird, als den der dort integriert werden könnte, so sehe ich sehr wohl den Menschen. Das Gesetz sagt, jeder soll mal kommen und wir geben dann viel Geld aus um am Ende fest zu stellen, das er gar keinen Asylgrund hat oder eben nicht integrierbar ist bei uns, wenn das passiert, dann läuft etwas krumm und ich bin als Christ nicht gefordert krumme Wege zu fördern. Was hilft es dem Menschen, wenn er am Ende nicht integriert hier leben kann? Nichts, weil genau das eben die Parallelgesellschaften fördert. Ich sehe sehr wohl den Menschen, wenn ich sage ich will nicht Zustände wie in Brüssel, Frankreich und Deutschland, wenn ich sage das kann ja nicht das Ziel gewesen sein das wir dort enden.

Jesus sagte das Gegenteil! Selbstverständlich sollen wir unsern Geschwistern in den Verfolgungsländern helfen, aber warum zuerst?


Das habe ich Dir nahegelegt. Weil ein Christ in einem Muslimischen Land die höhere Chance hat, wieder/weiter unterdrückt zu werden, als ein Muslim und es eben wenig Sinn macht, diesen weiter der Drangsal ausgeliefert zu lassen, während dem wir uns hier mit z.B mit einem Hardcore Islamisten um Integration rumschlagen müssen oder mit einem der bei uns nichts arbeiten kann oder will.


Warum nicht auch denjenigen helfen, welche sich auf diese Flüchtlingsrouten in Not befinden? Mich interessiert nicht, ob sie Moslems, Hindus, Schwarze, Hottentotten oder was auch immer sind. Es sind Menschen, welche Hilfe brauchen. Jetzt, nicht erst, wenn sie vielleicht meinen Glauben angenommen haben. Verhungerten, Verdursteten, Ertrunkenen kann man nicht mehr von Jesus erzählen.


Wenn Du willst das sie nicht auf die gefährlich Reise gehen, dann musst Du in dem Land rund um Syrien oder dort wo Krieg herrscht, gute Hilfe anbieten und nicht sagen, kommt alle nach Europa. Um es klar zu sagen, in der Türkei waren diese Menschen nicht an Leib und Leben bedroht, sie haben sich aber von den Schleppern in Versuchung bringen lassen, viel Geld aus zu geben für diese gefährlichen Reisen. Daselbe gilt für die Menschen welche als Wirtschaftsflüchtling kommen, die sind nicht alle am verhungern, bevor sie auf die Reise gehen, sondern zahlen viel Geld damit sie auf diese Reise gehen können. Zudem im Irak herrscht nicht überall der IS. In Nigeria sind auch nicht überall im Land die Extrimisten an der Macht. Daselbe gilt für Afgahnistan, Pakistan usw.

Darum sage ich, ja sicher helfen wenn sie in Not geraten aber das Signal muss eben raus, das es sich nicht lohnt den Schleppern an zu vertrauen und falsche Anreize müssen gestoppt werden. Solange aber Europa den Anschein erweckt, das sich illegale Migration ausbezahlt, solange werden die Schlepper sie auf diese Reise schicken können. Indem man die falschen Anreize aussendet, ertrinken mehr und verhungern mehr, als wenn man eben rechte Hilfe leisten würde.

Ich sehe schon, es bringt auch nach einem halben Jahr Pause nichts, was ich hier schreibe. Ich glaube, ihr habt keine Ahnung, wovon ich überhaupt schreibe. Das macht mich traurig und betroffen. Herr, bitte mach ihre Herzen weich!


Hanspeter von Sozialromantik die einzig dafür sorgt, das die Schlepper noch ein besseres Geschäft machen und noch mehr sich auf diese Gefährliche Routen begeben und noch mehr ertrinken oder an einem Ort stranden, wo man Ihnen sagen muss, du hast kein Recht auf Asyl, halte ich sehr wenig und ich finde das auch nicht die rechte Hilfe.

Wenn Rund um Syrien, die Flüchtlingscamps, so ausgestattet sind das die Schulbildung funktioniert und die Leute dort etwas arbeiten können oder sich weiterbilden und klar wird, Illegale Migration zahlt sich am Ende nicht aus, so ist mehr Menschen geholfen als mit der Politik die wir heute betreiben.

Das wir nun denen helfen müssen welche durch die falsche Politik angelockt wurden, das ist selbstverständlich. Aber auch hier, die falsche Integrations Romantik der Medien kann ich nicht teilen, weil die Realtiät anders aussieht.

Wenn ich sage wir müssen alles daran setzen, das wir nicht Zustände wie Ihn Brüssel, Frankreich oder Deutschland bekommen, so sehe ich nicht wo ich da eine falsche Aussage tätigen würde.

Integration ja, Hilfe ja aber wie das ausehen muss, das am Ende nicht Europa untergehen wird, darüber sind wir uns nicht einig.

Einer weisen Asylpolitik welche die Integration schafft, davor verschliesse ich nicht mein Herz. Vor falsch verstandener Sozialromantik, welche nicht sieht, wieso wir Probleme haben in Europa und wieso wir noch mehr bekommen werden, wenn wir nicht aufpassen, schon.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Di 26. Apr 2016, 16:53

Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Noch ein Gedanke: Christus hat gesagt, dass wir seinetwegen Verfolgung erfahren werden, auch Paulus sprach davon. Mit andern Worten, Verfolgung ist für einen Christen normal, die Verfolgung bringt den Christen näher zu Gott. In Europa erleben wir bisher keine oder kaum Verfolgung unseres Glaubens willen. Auch ich möchte nicht, dass es soweit kommt.

Hanspeter


Sali Hanspeter

Indem du Firebirds letztem Post zugestimmt hast, bist du meiner Meinung nach auf guten Wegen. Mir fehlt aber ein bisschen die konsequente Haltung hinter deiner Zustimmung.


Das kann ich verstehen. Ich habe eben gelernt, hinter einer Handlung auch nach den Gründen dieser Handlung zu suchen, und je nachdem zu gewichten.

Wir haben bisher festgehalten:
Delinquenten und Integrationsunwillige gehören nicht in unsere Schweizerische Gesellschaft, einfach und klar, ohne wenn und aber.


Ich bin auch der Meinung, dass Integrationsunwillige und auch Delinquenten nicht in unsere Gesellschaft gehören (wobei dann noch zu betrachten wäre, von was für Delikten gesprochen wird). Dein "ohne wenn und aber" ist mir aber zu kompromisslos und führt m.E. zu undifferenzierten Beurteilungen, es lässt keinen Raum für Verhältnismässigkeit, einem Prinzip unserer Verfassung. Es steht m.E. mit dem ebenfalls verfassungsmässigen Grundsatz der Gleichbehandlung in Konflikt. Ich bin im Grundsatz für Ausschaffung solcher Leute , betrachte dabei aber noch den Einzelfall, die Gründe und die Schwere des Delikts. Du nennst das inkonsequent, ich differenziert.

Wir müssen hier aber nicht die Debatte zur Durchsetzungsinitiative nachholen.

Zudem fühle ich mich in unserer Gesellschaft bereits heute als Christ verfolgt!!
Auch das ist Verfolgung!!

- Wenn ich im Beruf offen und klar meinen Glauben kommuniziere werde ich gedisst und gemobbt.

- Wenn ich mich in der Gesellschaft gegen Homosexualität und Homoehen ausspreche werde ich sofort als Homophob verschrien.

- Wenn ich in an einem "March fürs Läbe" Teilnehme werde ich von ultralinken antidemokratischen Stinktieren niedergebuht und niedergetrillert!

Auch das ist Verfolgung von Christen!!


Find ich ja auch nicht in Ordnung. Das ist die Intoleranz der für sich Toleranz einfordernden. Wie gesagt, Christus hat uns dies vorausgesagt.

Sollte es aber dazu kommen, könnte es sein, damit wir uns wieder näher zu Gott flüchten? Ist das so abwegig?

Für mich wäre das ein Zeichen der Schwäche meines Glaubens wenn es zuerst Verfolgung bedarf, bis ich mein Leben nach Gott ausrichte.


Keine und keiner von uns weiss, wie sie oder er sich bei Aufforderung der Verleugnung des Glaubens unter Todesandrohung verhalten würde, ob wir und unser Glaube wirklich stark genug wären. Wir können nur hoffen, dass wir uns Christi würdig erweisen werden.

Liebe Grüsse
Hanspeter
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 26. Apr 2016, 19:40

Hanspeter hat geschrieben:Keine und keiner von uns weiss, wie sie oder er sich bei Aufforderung der Verleugnung des Glaubens unter Todesandrohung verhalten würde, ob wir und unser Glaube wirklich stark genug wären. Wir können nur hoffen, dass wir uns Christi würdig erweisen werden.

Also ich persönlich bin ja nicht scharf darauf, das gleiche Schicksal zu erleiden, wie beispielsweise die Christen in Mossul... so weit möchte ich es erst gar nicht kommen lassen, vorher würde ich doch mal (wenigstens versuchen), die rosarote Brille abnehmen und aus den Erfahrungen der Christen in Mossul etwas lernen....
Die Geschichte der Vertreibung der Christen aus Mossul wurde auch in den MSM thematisiert... also hatte man da durchaus Informationen darüber, was die Christen dort (in Mossul, als Beispiel) zu erleiden hatten/haben:
Auswählen zwischen zwischen a) Islam annehmen, b) Jizzia-Zahlung oder c) sterben (= Rübe ab)!
Wir sollten hier bei uns (in Europa) dafür sorgen, dass solche Entwicklungen gar nicht erst entstehen können und wirkunsgvoll dagegensteuern. Also, mit hoffen allein ist es bei mir ganz sicher nicht getan!
Nur damit Hanspeter nicht wieder reklamiert, dass ich keine
'Vorschläge' bringe.... ;)
Aus meiner Sicht eminent wichtig (1. Priorität): sich mal vorurteilsfrei über die Polit-Ideologie Islam informieren.... und zwar nicht die weichgespülte Version. ;)
Dazu gibt es viele Wege und jede(r) kann das bewerkstelligen, ohne dass er oder sie gleich ein/e Universitätsprofessor/-in sein muss. :ugeek:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 26. Apr 2016, 20:37

Unerwähnt habe ich noch das Schicksal der vielen Christinnen (und Jesidinnen), die als Sexsklavinnen missbraucht wurden/werden.
>>> http://www.n-tv.de/politik/IS-haelt-woh ... 80836.html
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Johelia » Di 26. Apr 2016, 21:07

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Sali Hanspeter

Indem du Firebirds letztem Post zugestimmt hast, bist du meiner Meinung nach auf guten Wegen. Mir fehlt aber ein bisschen die konsequente Haltung hinter deiner Zustimmung.


Das kann ich verstehen. Ich habe eben gelernt, hinter einer Handlung auch nach den Gründen dieser Handlung zu suchen, und je nachdem zu gewichten.

Genau dieses "je nach dem" ist es ja wo ich die Konsequenz der Meinungsbildung vermisse.
Sogar Jesus hat die Gesetze Mose strikt eingehalten und ist Sündlos geblieben.

Ein "je nachdem" in dem die Gesetze eines Landes einfach ignoriert werden kann ich daher nich gut heissen.

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Wir haben bisher festgehalten:
Delinquenten und Integrationsunwillige gehören nicht in unsere Schweizerische Gesellschaft, einfach und klar, ohne wenn und aber.


Ich bin auch der Meinung, dass Integrationsunwillige und auch Delinquenten nicht in unsere Gesellschaft gehören (wobei dann noch zu betrachten wäre, von was für Delikten gesprochen wird).

Wie gesagt verlange ich nicht mehr als die Einhaltung der geltenden Rechssprechung. Wer diesen Rahmen verlässt ist ein Delinquent.

Hanspeter hat geschrieben:Dein "ohne wenn und aber" ist mir aber zu kompromisslos und führt m.E. zu undifferenzierten Beurteilungen, es lässt keinen Raum für Verhältnismässigkeit, einem Prinzip unserer Verfassung.

Ich beurteile sehr wohl differenziert und begrüsse Verhältnissmässigkeit.
Verhältnissmässigkeit darf aber nich dazu ausarten, dass Gesetze bewusst situativ angewendet oder gar einfach ignorirt werden.


Hanspeter hat geschrieben:Es steht m.E. mit dem ebenfalls verfassungsmässigen Grundsatz der Gleichbehandlung in Konflikt.

Dieser Verfassungsartikel gilt aber auch für mich als Schweizer Einheimischer. Es ist ja heute schon so, dass ein Einheimischer schlechter gestellt ist als der Zuwanderer. (Nur ein Beispiel: Rückzahlung von Sozialhilfe)

Hanspeter hat geschrieben:Du nennst das inkonsequent, ich differenziert.

Es geht nicht um vergangene Initiativen, sondern darum dass Gesetz nicht permanent in der Grauzone angewendet werden kann ohne selst zu Ungerecht zu werden. Gleichbehandlung ist Gleichbehandlung für alle.

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Zudem fühle ich mich in unserer Gesellschaft bereits heute als Christ verfolgt!!
Auch das ist Verfolgung!!

- Wenn ich im Beruf offen und klar meinen Glauben kommuniziere werde ich gedisst und gemobbt......
.....


Find ich ja auch nicht in Ordnung. Das ist die Intoleranz der für sich Toleranz einfordernden. Wie gesagt, Christus hat uns dies vorausgesagt.

Für mich ist es keine Entschuldigung, wenn Jesus shon vorhergesagt hat dass die Menschheit moralisch vor die Hunde gehen wird. Es ist vielmehr ein Grund sich ausdrücklich dagegen einzusetzen.

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Sollte es aber dazu kommen, könnte es sein, damit wir uns wieder näher zu Gott flüchten? Ist das so abwegig?

Für mich wäre das ein Zeichen der Schwäche meines Glaubens wenn es zuerst Verfolgung bedarf, bis ich mein Leben nach Gott ausrichte.

Keine und keiner von uns weiss, wie sie oder er sich bei Aufforderung der Verleugnung des Glaubens unter Todesandrohung verhalten würde, ob wir und unser Glaube wirklich stark genug wären. Wir können nur hoffen, dass wir uns Christi würdig erweisen werden.

Das stimmt so nicht, lieber Hanspeter.
Es wäre obertragisch wenn wirklich Keine und Keiner zu Gott stehen würde, dann wäre die ganze Botschaft und unser Glaube für die Katz gewesen.
Ich weigere mich so negativ zu denken.

Es sind nicht alle Menschen Petrusse.Vor die Wahl gestellt, lasse ich mich gerne abschlachten wenn ich Jesus und Gott nicht verleugnen muss!!! :pray: :praise:

Mt 16,26 Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben?

Ich finde es wichtig für jeden, der sich heutzutage Christ nennt, die obige Frage für sich zu beantworten. Denn in der kommenden Angst und Panik bedarf es entschiedenen Handelns.

Denn ich sage euch eindringlich:
Mt 24,21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.

Mk 8,35 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten.

Liebe Grüsse
Johel
In den letzten Tagen (heute)...werden;2 die Menschen selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, ...mehr das Vergnügen lieben als Gott ...und Gottes Wort & Kraft verleugnen.
Und von diesen wende dich weg!
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mi 27. Apr 2016, 08:36

lionne hat geschrieben:Also ich persönlich bin ja nicht scharf darauf, das gleiche Schicksal zu erleiden, wie beispielsweise die Christen in Mossul...


Meinst du, ich habe Lust darauf? Absolut nicht! Ich bin auch der Meinung, dass Dschihadisten nicht in die Schweiz gehören (leider haben wir bereits einige Schweizer Dschihadisten). Mein Anliegen ist dieses hier, ich zitiere aus Firebirds Post vom 25. April:

firebird hat geschrieben:Andrerseits war es auch einmal gut zu hören, dass längst nicht alle Moslems so programmiert sind. Es gibt zahlreiche Flüchtlinge die vom Islam total frustriert sind. Es gibt zahlreiche Moslems die zum Glauben an Jesus Christus gelangt sind. Ausserdem gibt es zahlreiche Freundschaften zwischen Moslem-Familien und Schweizer Familien. Da taucht in mir schon die Frage auf, ob die Terroristen oder Dschihadisten nur ein kleiner Teil der Moslems ausmachen die in Europa sind. Wenn ja, dann würde eben jener Teil den Ruf aller Flüchtlinge total versauen.


Ich finde es nicht in Ordnung, wenn eine ganze Volksgruppe nach ihren Extremen beurteilt wird.

LG Hanspeter
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mi 27. Apr 2016, 08:57

Johelia hat geschrieben:Für mich wäre das ein Zeichen der Schwäche meines Glaubens wenn es zuerst Verfolgung bedarf, bis ich mein Leben nach Gott ausrichte.

Hanspeter hat geschrieben:Keine und keiner von uns weiss, wie sie oder er sich bei Aufforderung der Verleugnung des Glaubens unter Todesandrohung verhalten würde, ob wir und unser Glaube wirklich stark genug wären. Wir können nur hoffen, dass wir uns Christi würdig erweisen werden.

Johelia hat geschrieben:Das stimmt so nicht, lieber Hanspeter.
Es wäre obertragisch wenn wirklich Keine und Keiner zu Gott stehen würde, dann wäre die ganze Botschaft und unser Glaube für die Katz gewesen.

Es sind nicht alle Menschen Petrusse.Vor die Wahl gestellt, lasse ich mich gerne abschlachten wenn ich Jesus und Gott nicht verleugnen muss!!! :pray: :praise:


Ich habe nicht gesagt, dass keine und keiner zu Gott stehen würden, sondern dass keine und keiner von uns tatsächlich weiss, wie sie oder er sich in einem solchen Fall verhalten würde. Ich weiss es von mir nicht, ich weiss nur, dass ich zu Gott stehen will, ob ich es unter extremen Bedingungen auch könnte? Ich hoffe es, ja ich will es, aber ich weiss es nicht.

Schau mal:

http://www.livenet.ch/themen/glaube/gla ... cided.html

Ich weigere mich so negativ zu denken.


Ich bin alles andere als ein negativ denkender Mensch. Für mich ist ein Glas halb voll, nicht halb leer, und ich freue mich an dem, was ich habe, und nerve mich nicht an dem, was mir fehlt.

Liebe Grüsse
Hanspeter
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 27. Apr 2016, 09:37

Hanspeter hat geschrieben:Ich finde es nicht in Ordnung, wenn eine ganze Volksgruppe nach ihren Extremen beurteilt wird.

Das finde ich auch nicht in Ordnung; kann aber keine konkreten Hinweise finden hier, dass das auch gemacht wird! Oder habe ich da etwas verpasst?

(Zitat) „Überall auf der Welt trifft man auf die gleiche Geisteshaltung und das gleiche Gewaltpotenzial unter radikalen Muslimen. Deshalb kann man das Phänomen Islamismus nicht vom Islam trennen, denn der Dschihad-Virus schöpft seine Sprengkraft aus der Lehre und Geschichte des Islam. Das Konzept des Dschihad haben nicht moderne Islamisten erfunden, es stammt vom Propheten Mohammed. Der Universalitätsanspruch des Islam und die Hetze gegen Ungläubige sind nicht nur in den Schriften von Sayyid Qutb und Maududi zu finden, sondern auch im Koran. Den Islam kann man nicht verstehen, ohne seinen politischen Kern zu begreifen … Der Islam war schon wenige Jahre nach seiner Gründung politisch erfolgreich und errichtete bereits zu Lebzeiten des Propheten einen Staat. Mohammed führte Kriege zum Ausbau und zur Festigung seiner Macht und versprach den Muslimen die Weltherrschaft. Diese Kriege und das Streben nach der Islamisierung der Welt werden von vielen Muslimen heute als ein Auftrag Gottes verstanden, der auch 1400 Jahre nach dem Tod des Propheten erfüllt werden muß.“ (Zitat Ende)
Quelle: Hamed Abdel-Samad, Der islamische Faschismus, Droemer, München, 2014, Seite 127

Wie ich schon so oft deklariert habe: Der Islam hat ein inhärentes Problem mit Gewalt, seit seiner Gründungszeit durch Mohamed bis in die heutige Zeit. Dies kann nicht geleugnet werden.
Gruss lionne
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Mi 27. Apr 2016, 09:51

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Ich finde es nicht in Ordnung, wenn eine ganze Volksgruppe nach ihren Extremen beurteilt wird.

Das finde ich auch nicht in Ordnung; kann aber keine konkreten Hinweise finden hier, dass das auch gemacht wird! Oder habe ich da etwas verpasst?

(Zitat) „Überall auf der Welt trifft man auf die gleiche Geisteshaltung und das gleiche Gewaltpotenzial unter radikalen Muslimen. Deshalb kann man das Phänomen Islamismus nicht vom Islam trennen, denn der Dschihad-Virus schöpft seine Sprengkraft aus der Lehre und Geschichte des Islam. Das Konzept des Dschihad haben nicht moderne Islamisten erfunden, es stammt vom Propheten Mohammed. Der Universalitätsanspruch des Islam und die Hetze gegen Ungläubige sind nicht nur in den Schriften von Sayyid Qutb und Maududi zu finden, sondern auch im Koran. Den Islam kann man nicht verstehen, ohne seinen politischen Kern zu begreifen … Der Islam war schon wenige Jahre nach seiner Gründung politisch erfolgreich und errichtete bereits zu Lebzeiten des Propheten einen Staat. Mohammed führte Kriege zum Ausbau und zur Festigung seiner Macht und versprach den Muslimen die Weltherrschaft. Diese Kriege und das Streben nach der Islamisierung der Welt werden von vielen Muslimen heute als ein Auftrag Gottes verstanden, der auch 1400 Jahre nach dem Tod des Propheten erfüllt werden muß.“ (Zitat Ende)
Quelle: Hamed Abdel-Samad, Der islamische Faschismus, Droemer, München, 2014, Seite 127

Wie ich schon so oft deklariert habe: Der Islam hat ein inhärentes Problem mit Gewalt, seit seiner Gründungszeit durch Mohamed bis in die heutige Zeit. Dies kann nicht geleugnet werden.
Gruss lionne


Ich stimme dir zu, was den Islam, den Islamismus und die Islamisten (und die Dschihadisten) betrifft. Wenn es aber um den einzelnen Moslem geht und wie der einzelne Moslem heute seinen Glauben lebt, bin ich anderer Meinung. Da versuche ich eben, zu differenzieren.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 27. Apr 2016, 13:12

Ich bin (auch) eine Spezialistin im Differenzieren! :D
Nun gut, wir differenzieren halt nicht gleich.... Was soll's? ;)
Wir sind Tag für Tag mit einer Vielzahl von Informationen zum Thema "Islam" konfrontiert und mit ebenso vielen Meinungen über seine Lehre. Trotz täglichen Zeitungsartikeln, Fernsehsendungen, (mühsamen) Talkshows, etc. wird (leider) kein fundiertes Wissen zum islamischen Dogma vermittelt. Da muss man schon ein paar andere Wege beschreiten.... Ich habe diesbezüglich bereits einige Anregungen gemacht und Grundwissen bez. Islam/Koran vermittelt! >>> Take it or leave it! ;)
Gruss lionne
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Le Chef » Mi 27. Apr 2016, 15:47

lionne hat geschrieben:Ich habe diesbezüglich bereits einige Anregungen gemacht und Grundwissen bez. Islam/Koran vermittelt! >>> Take it or leave it! ;)


Le Chef meint:

Danke, dass du uns an deiner Weisheit teilhaben lässt.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 27. Apr 2016, 16:28

>>> Jakobus 1,5 : Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
http://de.bibleserver.com/text/EU/Jakobus1

lionne :praisegod:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Johelia » Mi 27. Apr 2016, 21:39

Hanspeter hat geschrieben:Ich habe nicht gesagt, dass keine und keiner zu Gott stehen würden, sondern dass keine und keiner von uns tatsächlich weiss, wie sie oder er sich in einem solchen Fall verhalten würde. Ich weiss es von mir nicht, ich weiss nur, dass ich zu Gott stehen will, ob ich es unter extremen Bedingungen auch könnte? Ich hoffe es, ja ich will es, aber ich weiss es nicht.

Wenn du es jetzt im gemütlichen Kämmerlein schon nicht weisst, wie kommst du dann auf die Idee dass du es in Angst und Panik könntest.

Genau das ist mein Gedankenanstoss! :pray:
Jeder Christ sollte sich die Situation durch den Kopf gehen lassen und seine Motivation prüfen. Bekenne ich Jesus nur mit den Lippen oder bin ich bereit für meinen Glauben zu sterben?


Hanspeter hat geschrieben:Schau mal:

http://www.livenet.ch/themen/glaube/gla ... cided.html

Ein tolles Lied und eine berührender Geschichte. Danke!!
:praise: Das nenne ich Glauben!! :praise:

(konsequent bis in den Tod, eben situativ) ;)
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Do 28. Apr 2016, 08:03

Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Ich habe nicht gesagt, dass keine und keiner zu Gott stehen würden, sondern dass keine und keiner von uns tatsächlich weiss, wie sie oder er sich in einem solchen Fall verhalten würde. Ich weiss es von mir nicht, ich weiss nur, dass ich zu Gott stehen will, ob ich es unter extremen Bedingungen auch könnte? Ich hoffe es, ja ich will es, aber ich weiss es nicht.

Wenn du es jetzt im gemütlichen Kämmerlein schon nicht weisst, wie kommst du dann auf die Idee dass du es in Angst und Panik könntest.

Genau das ist mein Gedankenanstoss! :pray:
Jeder Christ sollte sich die Situation durch den Kopf gehen lassen und seine Motivation prüfen. Bekenne ich Jesus nur mit den Lippen oder bin ich bereit für meinen Glauben zu sterben?


Ja, das ist wirklich bedenkenswert. Ich bin aber nicht sicher, ob du verstehst, wie ich es meine. Meine Gedanken gehen mehr in diese Richtung:

Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle. (1. Kor. 10,12)

Ich interpretiere das so: Sicherheit ist gut, kann aber leicht zu Überheblichkeit werden (Wie oft haben grosse, starke Glaubenskrieger in der Bewährung versagt, und dafür sind unscheinbare, unauffällige Gläubige in der Bewährung zu Glaubenshelden geworden).

und doch vertraue ich auch:

Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. (Ps. 62,7)

Liebe Grüsse
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Do 28. Apr 2016, 17:54

Hanspeter hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Ich finde es nicht in Ordnung, wenn eine ganze Volksgruppe nach ihren Extremen beurteilt wird.

Das finde ich auch nicht in Ordnung; kann aber keine konkreten Hinweise finden hier, dass das auch gemacht wird! Oder habe ich da etwas verpasst?

(Zitat) „Überall auf der Welt trifft man auf die gleiche Geisteshaltung und das gleiche Gewaltpotenzial unter radikalen Muslimen. Deshalb kann man das Phänomen Islamismus nicht vom Islam trennen, denn der Dschihad-Virus schöpft seine Sprengkraft aus der Lehre und Geschichte des Islam. Das Konzept des Dschihad haben nicht moderne Islamisten erfunden, es stammt vom Propheten Mohammed. Der Universalitätsanspruch des Islam und die Hetze gegen Ungläubige sind nicht nur in den Schriften von Sayyid Qutb und Maududi zu finden, sondern auch im Koran. Den Islam kann man nicht verstehen, ohne seinen politischen Kern zu begreifen … Der Islam war schon wenige Jahre nach seiner Gründung politisch erfolgreich und errichtete bereits zu Lebzeiten des Propheten einen Staat. Mohammed führte Kriege zum Ausbau und zur Festigung seiner Macht und versprach den Muslimen die Weltherrschaft. Diese Kriege und das Streben nach der Islamisierung der Welt werden von vielen Muslimen heute als ein Auftrag Gottes verstanden, der auch 1400 Jahre nach dem Tod des Propheten erfüllt werden muß.“ (Zitat Ende)
Quelle: Hamed Abdel-Samad, Der islamische Faschismus, Droemer, München, 2014, Seite 127

Wie ich schon so oft deklariert habe: Der Islam hat ein inhärentes Problem mit Gewalt, seit seiner Gründungszeit durch Mohamed bis in die heutige Zeit. Dies kann nicht geleugnet werden.
Gruss lionne


Ich stimme dir zu, was den Islam, den Islamismus und die Islamisten (und die Dschihadisten) betrifft. Wenn es aber um den einzelnen Moslem geht und wie der einzelne Moslem heute seinen Glauben lebt, bin ich anderer Meinung. Da versuche ich eben, zu differenzieren.

Hanspeter


Hanspeter lies was der Koran für ein Endziel hat, stelle dies den Offenbarungen Gottes gegenüber, dann wirst auch Du wissen, was am Ende der Flüchtlingswelle kommen wird.

Solange Du einem Moslem sagst, das Du an den gleichen Gott glaubst, wird er Dir gegenüber immer gemässigt bleiben, wenn Du ihm aber die Wahrheit erzählst über Mohammed und Allah, dann wirst Du wissen, wie schnell es mit dem Frieden auf dieser Welt, vorbei sein kann.

Hast Du Dich noch nie gefragt, wieso der Bruderkrieg, zwischen Sunnithen und Schiiten überhaupt möglich ist?

Jesus hat gesagt, das Ende wird genau dort sein, wo sich alle gegen alle überheben. Wo sich die Familien gegenseitig veraten und verfolgen werden.

Mr. 13.12 Es wird aber ein Bruder den andern zum Tode überliefern und der Vater das Kind, und Kinder werden sich wider die Eltern erheben und werden sie zum Tode bringen;

In welchen Ländern, ist dies heute schon, gängige Praxis? Das ist eben die Frage, die wir uns stellen müssen, wenn wir wissen wollen, wie es weiter gehen wird.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Do 28. Apr 2016, 18:07

Wir haben einen so mächtigen - a l l m ä c h t i g e n - Herr und Gott. Den wahren Herrn und Gott. Wovor sollte ich, wovor sollten also wir Angst haben?

Also: kompromissloses Willkommenheissen der hierher kommenden Flüchtlinge im Rahmen der Möglichkeiten.

Alles Weitere wird sich ergeben.

VG
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Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Do 28. Apr 2016, 19:32

Lieber Kingschild

Du kannst mir das noch lange erklären, vielleicht wird es mein Verstand irgend einmal verstehen. Mein Herz aber wird es nie verstehen.

Ich versuche Jesus nachzufolgen, seinen Geboten der Liebe, und 1. Kor. 13. Vielleicht gehe ich dabei drauf, vielleicht auch nicht. Diese Aussage von Thelo:

Wir haben einen so mächtigen - a l l m ä c h t i g e n - Herr und Gott. Den wahren Herrn und Gott. Wovor sollte ich, wovor sollten also wir Angst haben?


unterstreiche ich dick und fett.

und dazu Rö 8,35-39:

35 Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!«16 37 Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Deshalb habe ich keine Angst vor dem, was da kommen mag. Ich habe einen gewaltigen, allmächtigen Gott, und ich bin sein geliebtes Kind!

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Do 28. Apr 2016, 20:36

Hanspeter hat geschrieben:Lieber Kingschild

Du kannst mir das noch lange erklären, vielleicht wird es mein Verstand irgend einmal verstehen. Mein Herz aber wird es nie verstehen.

Ich versuche Jesus nachzufolgen, seinen Geboten der Liebe, und 1. Kor. 13. Vielleicht gehe ich dabei drauf, vielleicht auch nicht. Diese Aussage von Thelo:

Wir haben einen so mächtigen - a l l m ä c h t i g e n - Herr und Gott. Den wahren Herrn und Gott. Wovor sollte ich, wovor sollten also wir Angst haben?


unterstreiche ich dick und fett.


Nun Hanspeter das wir einen allmächtigen Gott haben, das kann auch ich unterschreiben.

In seiner Allmacht hat er uns über die zukünftigen Dinge informiert und gerade deshalb, sollten wir Weise handeln. Denn die Weisheit ist nicht gegen die Liebe, das unweise handeln stammt aber nicht von Gott.

Oder liest Du irgendwo in der Bibel das man sich Terror, Missbrauch, Lug und Betrug infolge der Nächstenliebe ins Land holen muss?

Wenn wir von Integration sprechen, da denke ich im Moment an folgendes:

2Mo 12:49 Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt.

Darum spricht gar nichts dagegen, wenn man den Missbrauch kritisch hinter frägt.

Du erwähnst die Liebe, dann habe ich mal eine Frage, will die Liebe das ein Land ins Chaos gestürzt wird oder will sie das Gegenteil? Wenn sie das Gegenteil möchte, so tun wir gut daran, eben die Fragen zu erörtern, wie denn eine gute Integration aussehen kann oder eben sogar aussehen muss.

Wenn wir auf Brüssel, Frankreich und Deutschland zu sprechen kommen, hat den die Liebe das gewollt, das wir dort Parallel Gesellschaften haben, wo man den Koran über die Rechtsordung stellt? Ich glaube eben nicht das dies die Liebe wollte. Wenn es aber die Liebe nicht wollte, wer wollte es dann und wieso konnte es soweit kommen?

und dazu Rö 8,35-39:

35 Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!«16 37 Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Deshalb habe ich keine Angst vor dem, was da kommen mag. Ich habe einen gewaltigen, allmächtigen Gott, und ich bin sein geliebtes Kind!



Dieses Wissen ändert nichts an der Tatsache wie ein Weises vorgehen, aussehen müsste. Das mich das Schwert im Nacken nicht von der Liebe Gottes trennen kann, soviel weiss ich auch. Die Frage ist es deshalb meine Aufgabe, das sich das Schwert und der Krieg in meinem Land ausbreitet und sollte ich noch Gehilfenschaft leisten, das es soweit kommen wird oder sollte ich vielmehr darauf hinweisen, was die Gründe sind, warum es so kommen wird?

Hat nicht Jona Ninive sagen müssen, warum der Untergang beschlossene Sache sei und Gott hat Ihn gesandt, damit das Volk hört und Busse tut, wir wissen die Obrigen in Ninive haben gehört und Busse getan und die ganze Stadt wurde verschont. Was wäre als falsch daran zu sagen, wieso etwas kommen wird? Ich muss doch als Christ nicht noch Dinge begünstigen, die zum Untergang führen werden.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 29. Apr 2016, 08:37

Ein kleiner Denkanstoss zum überlegen....
>>>> "Derzeit 20 Prozent der Asylanträge positiv" heisst im Umkehrschluss.... :?: :idea:
Gruss und schönes Wochenende,
lionne :praise:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon onThePath » Fr 29. Apr 2016, 09:52

Hallo kingschild,

Weniger Problme hätten wir sicher, wenn wir uns nicht Hunderttausende Muslime ins Land holen würden.
Ich kann mir auh kein muslimischrs Land vorstellen, das viele Christen aufnehmen würde. Und die muslimischen Länder schränken Christen in ihrer Religionsfreiheit ein. Allein das sollte schon beachtet werden.

Eigentlich ist es notwendig, dass auch mal eine Gegenhaltung, in Deutschland die AfD, vertreten wird. Zumindest deshslb, weil dann die allzu Sorglosen in anderen Parteien gezwungen sind mehr zu tun als gar nichts. Schon weil sonst die Situation von den Rechten ausgenutzt wird. Und die Menschlichkeit dann weitere Probleme bekommt, die politische Lage vergiftet wird.

Ich weiss wie problematisch der Koran selber ist. Er ist nicht vom Inhalt her harmlos für Christen. Und arabische, muslimische Länder sind demokratieunfähig und machen sogar Religionskriege wie die Katholiken und Evangelischen im Mittlalter. Wenn die muslimischen Glaubensrichtungen noch nicht mal mit sich selber friedlich leben können und ein solches kriegerisches Gruppendenken herrscht, das diese Staaten zerstört. Wie viel mehr geraten da Christen unter die Räder.

Wir in Deutschland müssen dem Islam vernünftige politische Regeln geben. Und wenn mõglich Viele nur vorübergehend aufnehmen.
Die Christen sind in islmischen arabischen Ländern unter strenger Kontrolle. Wir haben das Recht dazu, zu entscheiden, wer den Muslimen in Deutschland predigen soll und auf keinen Fall radikale egal von welchen Ländern hier hin geschickt.
Dem steht natürlich entgegen, dass die Muslime sich für das legitime Mass aller Dinge halten. Wer sich für das Mass aller Dinge hält, wird leichter eine Beute Satans, zumal wenn er sich radikalisiert. Mordlust entsteht ja, wenn man andrre diskriminiert und sich selber im Recht sieht. Das Mass aller Dinge hier ist unsere Demokratie zusammen mit unsrren Christlichen Werten. Das sollte der Muslim konfliktfrei anerkennen können, sonst bleibt er latend radiklisierbar. Kein Wunder wenn die Angst um geht, Muslime seien tickende Zeitbomben.
Sehr wichtig ist, dass man im gsunden Rahmen den Koran kritisieren kann und seinen Gründer. Was nicht kritisiert werden kann, dessen menschenverachtenden Auswüchse dann auch nicht. Man kann ja Christen im Grunde auch raikalisieren wenn man sie manipulierend einengt auf die kriegerischen Vorgänge des AT.

Der Muslim kann besonders aktiviert durch radikale Einflüsse als todbringende militårische Macht agieren. Weil sie sich als die führende weltliche Macht über den Koran definieren und die Christn als minderwertig. Das sind schlimme Voraussetzungen, da schlummert immer eine Bestie, die geweckt wrden kann. Vernünftige Muslime bestreiten, dss der Islam so ist. Aber wenn man sich umschaut: So war er und ist er immer noch. Friedliche Muslime selbe kriegen es auch nicht hin, dass ihre radikalen Brüder vernünftig bleiben. Und verbindliche Gesetze und Regeln sind für eine Demokratie überlebensnotwendig.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Fr 29. Apr 2016, 10:14

Liebe Lionne, lieber Kingschild, lieber Johel

Wir werden uns nie finden, unsere Herangehensweise, unser Blickwinkel, unsere Schussfolgerungen, unsere Wertungen des "Flüchtlingsproblems" sind total verschieden. Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen genug, bin müde, mag nicht mehr. Zu denken gibt mir noch Folgendes, was ich schon bei den Verfolgten Christen gepostet habe:

Die christliche Organisation "Open Doors" wird hier, absolut zu Recht, bewundert und befürwortet. Ich habe einen Link gepostet, eine Stellungnahme von Markus Rode, dem Leiter von Open Doors Deutschland, zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland. Diese Stellungnahme geht in die Richtung, welche ich in meinen Posts zu vermitteln versuche. Ich wundere mich sehr, dass diese Stellungnahme in diesem Forum keine Beachtung gefunden hat.

https://www.opendoors.de/od_live/stellu ... rkus_rode/

Herzlichen Dank euch allen für die engagierte, faire und respektvolle Diskussion.

Liebe Grüsse
Hanspeter

PS: Ich habe die Stellungnahme nun auch wieder gelesen. Sie geht nicht nur in Richtung, sondern ist genau das, was ich hier zu vermitteln versuche!
Zuletzt geändert von Hanspeter am Fr 29. Apr 2016, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon onThePath » Fr 29. Apr 2016, 10:23

Hanspeter, ich werde es ganz lesen, wenn ich wieder aufnahmefåhiger bin als gerade im Moment.
Da meine Frau auch christlich Wurzeln in einem muslimischen Land hat ist da fūr mich natūrlich schon eine innere Verbindung. Nah dran ist übrigens sicher auch de christliche Orientdienst.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Lepitoptera » Fr 29. Apr 2016, 12:36

Danke Hanspeter für den Link. In erster Linie bin ich auch dafür, dass wir uns den Flüchtlingen annehmen und christliche aber auch muslimische Familien schützen. Treffen wir aber auf "Flüchtlinge" (bewusst in ""), die keinerlei Einsicht und Respekt gegenüber unseren Werten und Gesetzen zeigen, bin ich auch der Meinung, dass sie hier nicht bleiben können, damit die echten (!!!!) Flüchtling, die vorallem eines zeigen, nämlich DANKBARKEIT, vor ihnen beschützt werden können. Und ich glaube dieser Meinung sind im Grunde genommen auch otp, Kingschild, Johelia und lionne. Niemand hier möchte Menschen, die wirklich in Not sind (!!), Hilfe verweigern...
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Fr 29. Apr 2016, 13:03

Lepitoptera hat geschrieben:Treffen wir aber auf "Flüchtlinge" (bewusst in ""), die keinerlei Einsicht und Respekt gegenüber unseren Werten und Gesetzen zeigen, bin ich auch der Meinung, dass sie hier nicht bleiben können, damit die echten (!!!!) Flüchtlinge, die vorallem eines zeigen, nämlich DANKBARKEIT, vor ihnen beschützt werden können.


Da bin ich ja doch auch ganz einverstanden. Das Problem ist aber, dass auch diese dankbaren und nicht renitenten Flüchtlinge "illegal", also über einen sicheren Drittstatt (oder mehrere), nach Deutschland resp. der Schweiz gekommen sind. Was diese betrifft, sind die meisten hier rigoros. Nach dieser Definition (legaler Flüchtling nur wenn nicht über sicheren Drittstaat) dürfte es in D und CH gar keine "legalen" Flüchtlinge geben. Nach dieser Definition haben nur Italiener, Franzosen, Deutsche, Österreicher und Liechtensteiner in der Schweiz ein legales Anrecht auf Asyl, oder wer (z.B. aus Eritrea) per Flugzeug gekommen ist, also in seinem Land einen Ausreiseantrag bewilligt bekommen hat, oder ohne eine solche Ausreisebewilligung nicht an den Grenzkontrollen am Flugplatz hängen geblieben ist, was die Chancen für echt Verfolgte auf null reduziert. In meinen Augen ist diese Definition total absurd.

Liebe Grüsse
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 30. Apr 2016, 09:05

Was mir in der Flüchtlingsdiskussion allgemein noch auffällt, ist der oft propagandistische Missbrauch einzelner Bibelverse (oft noch von Menschen, die sonst nichts mit dem Glauben am Hut haben), die aus dem Gesamtzusammenhang des Glaubens und der Moral gerissen werden (z.B. Matth. 25,35ff). (Wir haben ja auch schon darüber geschrieben: Matthäus 25,31-46!)
Dabei ist m.E. zu bedenken, dass es noch ganz andere Werke der Nächstenliebe und Nächstenhilfe gibt - gegebenenfalls dringendere.
Wenn ich dann in der (aktuellen!) Presse lese: "In der reichen Schweiz sind Hunderttausende Menschen von Armut betroffen. Wie eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, leben rund 530'000 Personen unterhalb der absoluten Armutsgrenze - sie haben also zu wenig Geld, um grundlegende Ausgaben für Wohnung, Essen, Kleidung, Mobilität oder Unterhaltung zu decken. Als armutsgefärdet gelten gar 1'085'000 Personen." >>> Das gibt mir schon zu denken! :shock:
Die derzeitig betriebene 'Verklärung' des 'Flüchtlings' finde ich in zunehmendem Masse grotesk, wobei zu bedenken ist, dass so gut wie nie thematisiert wird, ob es sich wirklich um einen solchen handelt. Wenn die Flüchtlinge Plakate hochhalten mit der Message "Wir sind gekommen, um zu bleiben", dann ist das für mich doch schon eine (klare) aussagekräftige Botschaft! Und noch erstaunlicher ist dabei doch, dass diese gebeutelten Flüchtlinge schon nach kurzer Zeit fehlerfrei deutsch schreiben können.... ;) Jeder kann sich hier seine Fragen stellen und seine Schlussfolgerungen ziehen.... :D
Und nun sind wir wieder 'punto e da capo'!!
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 30. Apr 2016, 11:54

Hanspeter hat geschrieben:
Wir werden uns nie finden, unsere Herangehensweise, unser Blickwinkel, unsere Schussfolgerungen, unsere Wertungen des "Flüchtlingsproblems" sind total verschieden. Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen genug, bin müde, mag nicht mehr. Zu denken gibt mir noch Folgendes, was ich schon bei den Verfolgten Christen gepostet habe:

Die christliche Organisation "Open Doors" wird hier, absolut zu Recht, bewundert und befürwortet. Ich habe einen Link gepostet, eine Stellungnahme von Markus Rode, dem Leiter von Open Doors Deutschland, zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland. Diese Stellungnahme geht in die Richtung, welche ich in meinen Posts zu vermitteln versuche. Ich wundere mich sehr, dass diese Stellungnahme in diesem Forum keine Beachtung gefunden hat.

https://www.opendoors.de/od_live/stellu ... rkus_rode/

Herzlichen Dank euch allen für die engagierte, faire und respektvolle Diskussion.



Hallo Hanspeter

Eine Gemeinde viele Glieder und jeder hat so seine herangehensweise an eine Thematik. Wenn ich sage Hilfe ja aber dann eben bitte mit Weisheit, so sind mir bis heute die Gründe nicht bekannt, warum das falsch wäre und somit bin ich als Christ gehalten, Herz und Verstand unter den gehorsam des Geistes Gottes zu nehmen. Ich kann mein Herz sprechen lassen muss aber auch die Weisheit Gottes mit einbeziehen, sonst kann und wird es passieren, das mein Herz eben führungslos ein wenig von Emotionen und Bilder der Medien/Weltpolitik getrieben, an der Realtiät vorbei umherirrt.

Was das Thema so schwer macht, ist, dass wir hier zwei Aspekte diskutieren: Das vorgehen der Gemeinde Christi und das vorgehen der Politik und was uns via Medien immer suggerirt wird, das müssen wir auch hinterfragen können. Darum müssen wir auch differenzieren, was wäre eben die Aufgabe der Politik und was ist die Aufgabe einer Christlichen Gemeinde, auf eine versagen in der Politik und auf das eigene falsch reagieren.

Zum ganzen mischen sich dann eben noch persönliche Erfahrungen und Eindrücke, wo jeder eben zu einer anderer Beurteilung der Lage kommen kann. Wenn eben Syrien immer herhalten muss für die Flüchtlingsfrage, welche eben im Moment viel komplexer und vielschichtiger ist, dann stimmt meiner Ansicht, etwas nicht. Zudem auch der Umstand das man uns immer wieder weiss machen will, Hilfe sei nur hier bei uns möglich und der beste Weg ans Ziel. Das sehe ich nicht so, weil ich glaube, wenn wir genau die Statments der Schlepper noch übernehmen und bekräftigen, ist das nicht der Weg ans Ziel, sondern der Weg in mehr Tod, Leid und Chaos.

Was dein Link anbelangt, so erstaunt es mich schon, das Du sagst, solche Dinge finden hier keine Beachtung, wenn der Mann von Open doors nämlich genau das sagt, was ich hier schon ein paar mal postete oder hast Du übersehen, das auch er schreibt, der Fokus liegt bei den Christen aber sie helfen den anderen auch? Was habe ich hier zig mal gepostet, das man den Fokus durchaus eben so stellen kann, weil diese Brüder und Schwestern einen noch schwereren Stand haben, wenn sie in Muslimischen Ländern weiter leben müssen oder eben dort in Lagern sind, wo sie weiter drangsaliert werden, von genau denen, die den Bruderkrieg anzettelten.

Dann zu den verschiedenen Aussagen der Pastoren, ich habe nie gesagt das man diesen Menschen nicht mit Liebe und dem Evangelium begegnen soll, da müssen wir Verantwortung übernehmen. Jedoch habe ich ständig, ein wenig die Euphorie gedämpft weil ich erwähnte, das diese Menschen den Koran mitbringen und auch wenn sie hier freier sind in der Wahl, dies nicht unbedingt heisst das sie die Wahrheit annehmen und das zeigen eben die Beispiele in Brüssel und anderen EU Staaten. Das man im Zuge von Evageliums Euphorie, solche Dinge vergessen kann oder möchte, ist mir durchaus bewusst aber dort sage ich, nüchtern bleiben schadet auch hier nicht, wenn wir eben eine gute Integration möchten.

Zudem, wenn man die Wahrheit annehmen würde, nur weil man ein wenig mehr wählen kann oder eben bessere Chance hätte für die Integration, würde das ja heissen, das genau diese Menschen eben auch kippen, wenn diese Wahl eben auch in Europa eines Tages nicht mehr möglich sein wird.

Zudem erkenne ich eben auch die Prophetien Gottes und sage, gerade weil wir diese kennen, sollten wir auch im Hinblick auf diese nüchtern und Weise reagieren und uns nicht einfach von blinder Euphorie treiben lassen. Es mag für dich vielleicht ein wenig zu sehr Relativismus sein aber wenn wir das Ganze Wort Gottes im Auge behalten, ist es vielleicht gar nicht so weit weg von der Realität, wie die Zukunft hier in Europa aussehen wird. Arbeiten wir daran das dieser Frieden gewahrt bleiben kann oder arbeiten wird daran, das Europa so schnell wie möglich untergeht im Krieg, Chaos und Unruhen? Diese Frage müssen wir uns eben stellen auch gerade die, welche wissen, was kommen wird.

Wie gesagt, der Grund wieso das alle kommen, die Lehre des Koran verbreitet Weltweit momentan sehr viel Leid und Terror und dort wo Leid und Terror herscht, da fliehen die Menschen aber oft ohne zu Wissen, warum eben der Bruderkrieg staatfindet. Und genau gleich wissen viele Menschen in Europa nicht, warum der Islamischse Terror auch unsere Länder erreicht. Nicht weil Gott das möchte das in Europa der Terror Fuss fassen kann, nein weil Europa so weit von Gott abgefallen ist, dass es nicht mehr weiss, wem es die Türen öffnet.

Die Mär vom Religösen Dialog teile ich nicht. Abkehr von Mohammeds Methoden hin zu dem Erlöser Jesus Christus ist der einzige Weg zum Frieden. Was macht aber die Politk, sie lernt das pure Gegenteil und ich bin sehr erstaunt das auch viele Christen sich von dieser Illusion der Politik fangen lassen, das eben Sozialromantik, Religiöser Dialog usw. der Weg zum Frieden wäre.

Wo sind die Kirchen in den Parralel Gesellschaften, mit dem Evangelium der Umkehr unterwegs? Wo haben sie es geschafft, das diese Menschen sich hin zu Christlichen Werten und unserer Politischen Werten hin bewegen lassen, wenn es Parallel Gesellschaften gibt? Zu glauben das sie das in Zukunft tun werden, nur weil jetzt noch mehr kommen, ist doch ein wenig zu fest, an der Realtität vorbei geschaut. Wenn aber Christen mithelfen Moscheen zu bauen , dann wissen sie nicht mal mehr, was die Lehre Christis ist und was die Lehre Mohammeds, weil ihnen die Medien und Politik ein falsches Christus Bild hingezaubert haben und sie sich von diesem, haben verzaubern lassen.

Wie gesagt ich freue mich über jeden der hier umkehrt zu Christus und am Ende der Tage noch das Leben findet aber deshalb muss man glaube ich, die Augen von der wahren Realität und Zukunft im Lande nicht die Augen verschliessen. Gerade deshalb sage ich, das ist nicht der Weg ans Ziel für mehr Christus in Europa, sondern das ist der Weg für weniger Christus in Europa.

Die Welt arbeitet daran das es weniger Christus gibt und mehr Islam und wenn die Kirchen noch anfangen mit der Welt am gleichen Strang zu ziehen, dann sage ich dazu, das ist nicht der Weg, den mich Christus lehrte.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 30. Apr 2016, 12:11

Hanspeter hat geschrieben:In meinen Augen ist diese Definition total absurd.



Diese Defintion würde uns helfen am richtigen Ort und mit den richtigen Ansätzen zu helfen. Jedoch nutzen wir diese Möglichkeit nicht, weil wir es zugelassen haben das dieses System missachtet werden kann. Diese Missachtung kostet uns heute sehr viel Resourcen, welche vor Ort richtig eingesetzt, viel mehr Menschen helfen könnte.

Staatdessen will man die Missachtung des Systems noch weiter voran treiben.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 30. Apr 2016, 13:20

onThePath hat geschrieben:
Ich weiss wie problematisch der Koran selber ist. Er ist nicht vom Inhalt her harmlos für Christen.


Hallo otp

Ja für die Christen und Juden ist der Koran ein Frontalangriff auf alles was sie glauben. Israel als Staat hat dies längst erkannt und gläubige Christen und Juden wissen dies bereits seit dem auftreten von Mohammed, wohin die Reise gehen wird. Uns wurde es ja prophzeit von Christus. Falsche Propheten und Christussse und im Koran finden wir die Erfüllung von beidem, der Koran sagt aber das Gegenteil. Er lehrt den letzten Propheten und den angeblich einzig richtigen Christus.

Wenn wir also nicht Zustände möchten wie in Israel, so führt der Weg nur über eine erfolgreiche Integration und dort stellt sich eben die Frage, wo steht im Koran das man die Obrigkeit (Staat) achten soll, wenn der Staat nicht den Koran achtet?

Dies kann der Westen nicht in den Koran hinein schreiben und ich glaube auch das der Dialog, von gemässigten Muslimen wenig bringen wird, wenn man jemanden, der glaubt was der Koran sagt, miteilt, Ihr müsst aber jetzt so leben, als würde es im Koran, stehen. Das ist für mich schlicht Utopie, die nicht funktionieren wird.

Der Koran lehrt diese Unterordung auch aber nur bis an den Tag, wo man die Macht bekommt in einem Land, um sich nicht mehr daran halten zu müssen. Zudem soll man alles daran setzen, das man diese Macht bekommt.

Für uns ist bekannt, wir sollen allen die Erlösung predigen aber wir überlassen dann Gott, ob es jemand annimmt oder verwirft, weil wir wissen Gottes Reich ist nicht von dieser Welt. Somit ist das leben für einen Juden oder Christen in einem Sakulären Staat nicht so schwierig, in einem Land wo der Koran das sagen hat aber sehr schwierig.

Wenn wir die Ziele des Koran anschauen, dann ist das leben auf Dauer in einem Sakulären Staat nicht das was gelehrt wird von Mohammed und Allah und somit glaube ich das ein Sakulär schwacher Staat wie die EU wohl zu wenig Kraft haben wird, dort eine erfolgreiche Integration gegen Mohammed, durch führen zu können.

Darum müssen sie ja denn Koran als Bestandteil der Gesellschaft akzeptieren und darum wird am Ende genau der Koran sagen wo die Reise hingehen wird und nicht die EU, weil der Koran die Trennung von Kirche und Staat nicht vorsieht als Ziel.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Do 5. Mai 2016, 16:13

Hanspeter hat geschrieben:Liebe Lionne, lieber Kingschild, lieber Johel
Wir werden uns nie finden, unsere Herangehensweise, unser Blickwinkel, unsere Schussfolgerungen, unsere Wertungen des "Flüchtlingsproblems" sind total verschieden.

Ich rede jetzt nur für mich: ;)
Das ist unbestritten! Und da bin ich auch (sehr) froh darüber!
Abschliessend noch eine (doch für viele hoffentlich) ernüchternde Nachricht:
(Zitat) Flüchtlings-Stellen bei Bauern bleiben unbesetzt
Trotz eines entsprechenden Pilotprojekts arbeiten noch kaum Flüchtlinge auf Bauernbetrieben. Was läuft schief?
«Flüchtlinge als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft: Im Idealfall eine Win-Win-Situation für alle»: So pries das Staatssekretariat für Migration das Pilotprojekt des Schweizer Bauernverbands vor Jahresfrist an. Die öffentliche Hand werde entlastet, Flüchtlinge erhielten die Möglichkeit, am Arbeitsmarkt teilzuhaben und die Landwirtschaft könne Arbeitskräfte aus der Umgebung rekrutieren.

Inzwischen ist die Euphorie jedoch Ernüchterung gewichen. Zahlreiche Bauern wären zwar bereit, Flüchtlinge anzustellen – die Bewerbungen bleiben laut einem Bericht von «10vor10» jedoch aus. Beat Bösiger, ein betroffener Gemüseproduzent, zeigt sich im Beitrag «erstaunt» darüber, dass offenbar niemand motiviert sei, einen entsprechenden Arbeitseinsatz zu leisten. (Zitat Ende)
>>> Quelle/ganzer Artikel http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... t-12660474
P.S. Auch die Kommentare zum Artikel sind sehr eindeutig.
Schönen (Rest-)Feiertag,
lionne :praisegod:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Hanspeter » Fr 6. Mai 2016, 08:19

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Liebe Lionne, lieber Kingschild, lieber Johel
Wir werden uns nie finden, unsere Herangehensweise, unser Blickwinkel, unsere Schussfolgerungen, unsere Wertungen des "Flüchtlingsproblems" sind total verschieden.

Ich rede jetzt nur für mich: ;)
Das ist unbestritten! Und da bin ich auch (sehr) froh darüber!


Du kannst mir glauben, dass es mir umgekehrt genauso geht!

Noch lieber wäre mir aber, wenn wir hier sachlich diskutieren könnten und ohne gegenseitige Unterstellungen, ohne Diffamierungen und ohne Bemerkungen, wie "blöd" wir doch die Ansichten des andern finden. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an Kingschild. Wir sind total anderer Meinung, aber nie ist er persönlich geworden. Von ihm kommen keine versteckten Seitenhiebe. Das nenne ich eine sachliche, faire und respektvolle Diskussion.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.
LG Hanspeter
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