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Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Le Chef » Mi 23. Sep 2015, 06:57

kingschild hat geschrieben:Hallo Le Chef

Gottes Plan ist das wir von Anfang das richtige Fundament legen, der Menschen Plan ist das er sein eigenes Fundament legt. Eines wird in Ewigkeit Bestand haben, das andere wird vergehen und führt zu Überforderung.

Pre 7:12 Denn die Weisheit gewährt Schutz, und auch das Geld gewährt Schutz; aber der Vorzug der Erkenntnis ist der, daß die Weisheit ihrem Besitzer das Leben erhält.


Ps. 23.4 Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich!

Rö 8:39 weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten - nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

God bless
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Na, dann ist doch alles in Butter!
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mi 23. Sep 2015, 08:51

Hi Kingschild!
Ich denke, die Regierungen in Europa haben sich einfach "verrechnet" und geglaubt, sie könnten die Krise im Nahen Osten aussitzen wie zuvor in der Vergangenheit.
Sie haben in meinen Augen dabei mehrere eklatante Fehler gemacht.
Die Außengrenzen von Europa null gesichert, bzw. die Spanier, Italien und Griechenland dabei kaum unterstützt. Sollten die sich doch alleine um die Flüchtlinge kümmern.
Denn wenn mehr oder weniger keine Syrer oder andere Flüchtlinge sicher hierher fliegen können, dann sind wir vor den Flüchtlingen "safe".
Doch sie haben fatalerweise das stark zunehmende Aufkommen der Schlepper- und Schleuserbanden unterschätzt und nicht ernst genommen (gewusst haben sie es zwar von der Bundespolizei und anderen Ländern).
Denn ohne die Schlepper könnten gewisse Etappen von den Flüchtlingen bis hierher gar nicht überwunden werden.

Zweitens, das Internet/Facebook und Smartphone-Zeitalter. Fast das komplette Flüchtlingsgeschehen läuft gerade darüber. Sämtliche Informationen über Flüchtlingsrouten, Connections, Preise, Schleuseradressen, sind dort gespeichert und können sofort abgerufen werden.
Leider befindet sich auch viel Unsinn im Web und Gerüchte, die teilweise extra von Schleusern verbreitet werden, um die Flüchtlinge damit zu locken und zu steuern.

Da werden die schönsten Häuser und Gegenden innerhalb von Europa gepostet, übrigens zumeist von den Flüchtlingen selbst, um damit in Facebook anzugeben, wo sie sind, denn auf Facebook ist es hauptsächlich wichtig magaangesagt im Mittelpunkt zu stehen; und dann heißt es, so leben die Deutschen und so werdet ihr auch bald leben. Skurrilster Extremfall: Das Schloss Neuschwanstein.
Alles wird dann tausendfach geliked, gepostet, innerhalb Sekunden extrem verbreitet.
Dass in Wahrheit viele Flüchltinge gerade in einer Turnhalle auf zehn qm leben, wird oft einfach unterschlagen, denn das klingt ja "versagermäßig".
Jeder weiß, wo man die Schleuser findet, was es kostet, wo man falsche syrische Papiere kaufen kann, welches Taxi an welche Grenze fährt, was die günstigste momentane Route ist, eigentlich alles.

Orban zum Beispiel hat das im negativen Sinn schon längst begriffen und andere Staaten auch. Hier heißt es mit vollem Kalkül: Hauptsache möglichst "anti" sein.
Da will auch fast kein Flüchtling mehr hin.
Deswegen blockieren auch die anderen EU-Staaten so vehement eine Aufnahme, denn den Schuh will sich vorsichtshalber keiner mehr anziehen, als interessantes begehrenswertes Einwanderungsland für Flüchtlinge zu gelten. Da haben Deutschland, Österreich, Schweden und die Balkanroutenstaaten für sie bis jetzt die A....-Karte gezogen, was besseres kann ihnen aus ihrer Sicht gar nicht passieren... aber... gleich geht es weiter...

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mi 23. Sep 2015, 10:25

Aber insgesamt gesehen allmählich trotzdem gefährliche Sache, denn Deutschland fängt jetzt schon an ein wenig zu "spaken" mit der reibungslosen und akzeptierten Flüchtlingsaufnahme - was ist, wenn die Deutschen nicht mehr können, das wird ja auch irgendwann die Runde machen, sprich gepostet und verbreitet und dann sind automatisch "ersatzweise" die nächstbesten Staaten dran. Heißt Dänemark, Niederlande, Luxemburg, Belgien, Finnland, Schweiz usw. wie gesagt, die Flüchtlinge kommen ja notfalls auch zu Fuß.

Und deswegen gibt es jetzt Ärger in dieser inzwischen in Europa herrschenden völligen "Asyl-, aber auch Sicherheits-Gesetzlosigkeit", denn die "Flüchtlinge" allgemein machen in ihrer Masse in Teilen von Europa inzwischen nahezu, was sie wollen.
Und zwar gibt es jetzt einen Rüffel von oberster Instanz:
Asylgesetze verletzt: EU-Verfahren gegen 19 Staaten

Unmittelbar vor dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise wird die Europäische Kommission am Mittwoch 40 Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und 18 weitere EU-Länder einleiten - wegen Verstoßes gegen EU-Regeln zur Asylpolitik. Ihnen werde vorgeworfen, die bestehende europäische Asylgesetzgebung bisher nicht ausreichend umgesetzt zu haben, berichtet die "Welt" unter Berufung auf hohe, informierte EU-Kreise. Betroffen seien neben Deutschland unter anderem auch Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, die Niederlande und Ungarn.
Ganzer Artikel:
http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlingskrise-im-news-ticker-eu-will-einhaltung-der-asylgesetze-erzwingen_id_4966299.html

Da wird jetzt schwer die EU-Asylrecht-Handbremse gezogen. Denn im Prinzip stimmt es, rein rechtlich gesehen handelt in diesem Chaos fast keiner mehr korrekt, bzw. vermag es auch gar nicht mehr.
Es kommt oder ist inzwischen ein völliger Mixmax an Flüchtlingen in Europa:

- Politisch verfolgte und am Leib und Leben bedrohte wie derzeit in Syrien und anderen Bürgerkriegsgebieten - also die "einwandfreien" Asylberechtigten
- F. aus den umliegenden Ländern wie dem Libanon, Jordanien und Türkei, die zwar bereits relativ sicher waren, aber die Bedingungen dort inzwischen unhaltbar sind oder ohne weitere Perspektive
- Aus alten Kriegsgebieten mit entsprechender völliger Armut und ohne Existenzperspektive, wozu allerdings auch der Kosovo zählt. Hat nun ein "sicherer" Afghane oder Eritreer mehr Recht auf Asyl als einer aus dem Kosovo oder in Wirklichkeit keiner von ihnen, denn sie sind ja "nur entsetzlich arm" - oder dann alle
- Flüchtlinge, die bereits in mehreren anderen sicheren EU-Staaten davor waren und trotzdem einfach weiterreisen
- Flüchtlinge, die nirgendwo registriert sind oder keine Papiere haben
- Abgeschobene, die das Land trotzdem nicht verlassen
- seit Monaten wartende Flüchtlinge im "Stand-by-Modus", weil das Asylverfahren so lange dauert
und und und... ein Wahnsinn.

Also wenn man insgesamt in der EU ein bisschen souveräner und früher mit entsprechenden Maßnahmen im Flüchtlingsgeschehen agiert hätte, dann würde man vielleicht auch wieder ernst genommen werden, bzw. wir könnten vielen eine noch größere Hilfe sein, indem wir das Geschehen lenken und nicht die Flüchtlinge uns. Wir müssen endlich agieren und nicht nur reagieren.

Sogar auch mit eigenen Vorteilen, wie es Deutschland und Schweden im Ursprung für sich erkannt haben. Aber im totalen unüberschaubaren "Flüchtlingsüberfluss" geht auch das den Bach runter. Wir können diese weiterhin bestehen bleibende Flüchtlings-Krise tatsächlich nur meistern und schaffen, wenn alle in der EU, aber auch in der Welt zusammenhalten.
Aber jetzt müssen wir tatsächlich erstmal wieder "Ordnung" in das Ganze bringen.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 23. Sep 2015, 17:15

http://www.vineyard-dresden.de/ueber-uns/fluechtlinge

Stellungnahme der Vineyard-Bewegung DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz) zur aktuellen Flüchtlingslage.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Babett » Mi 23. Sep 2015, 19:45

kingschild hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Werden nun noch eine oder zwei Millionen "Flüchtlinge" so schlagartig kommen (was sehr wahrscheinlich ist, eigentlich halte ich 10 Mio für noch viel realistischer für die nächsten 5 Jahre), was passiert dann auch innerhalb von Deutschland?


....

Es sei den Mutti weiss es besser als Christus und schafft dies ab zu wenden.

Kingschild


:jump: Wenns eine schafft, dann Mutti. Vielleicht zusammen mit der Flinten-Uschi :tongue:
“Sometimes the Bible in the hand of one man is worse than a whisky bottle in the hand of (another)....” Harper Lee
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mi 23. Sep 2015, 23:11

Also die Schweiz schafft es auf jeden Fall nicht, das Flüchtlingsproblem zu lösen... ;)
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schweiz-uebernimmt-1500-Fluechtlinge-von-der-EU-25196258

Das finde ich wirklich niedlich von der Schweiz, aber über 1500 neue Flüchtlinge haben wir in Bayern gerade an einem halben Tag ...

Hanspeter hat geschrieben:
http://www.vineyard-dresden.de/ueber-uns/fluechtlinge
Stellungnahme der Vineyard-Bewegung DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz) zur aktuellen Flüchtlingslage.

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Würde ich an sich auch, Hanspeter, aber das "bis es so weit ist" können sie vermutlich streichen:

Wir sprechen uns für einen sicheren Fluchtkorridor aus von Nordafrika und dem Nahen Osten nach Europa, damit eine sichere Flucht gewährleistet ist und das Leiden, die Ausbeutung und der Tod auf dem Mittelmeer, aber auch auf dem Landweg über die Balkanroute ein Ende haben. Bis es so weit ist, ist es unsere Pflicht, Flüchtlingen auf dem Meer und dem Land Hilfe zu leisten.

Damit weiterhin eine sichere "Flüchtlings-Flut gewährleistet ist" würde ich eher ganz grausam sagen, denn wenn wir nun einen offenen Fluchtkorridor mit Fährbetrieb für Afrika und dem Nahen Osten errichten würden, dann wären es wahrscheinlich mindestens 20.000 Menschen jeden Tag, die hier ankommen.
Wenn mir dann noch jemand von den Vineyards einen genauen Plan gibt wie das auf Dauer und in der Realität - und vor allem zusammen mit unserer ablehnenden EU - funktionieren soll: gerne, Hanspeter.

Wie gesagt, die gesamte EU hat offensichtlich bereits mit der Umverteilung von 120.000 Flüchtlingen seit Wochen ein schier unlösbares Problem.
Und die Schweiz scheint ebenfalls ausgereizt mit 20.000 Flüchtlingen pro Jahr.
Das entspräche dann der Flüchtlingsanzahl von nur einem Tag.

Jedenfalls bis jetzt keine gute Basis für "Welcome refugees" in sicheren Fluchtkorridoren - so schön die Idee auch klingt.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 24. Sep 2015, 08:08

Hier nun ein paar 'unschöne' Fakten aus der Presse (gehört (leider :geek: ) auch dazu ;) ):
Sicherheit in Gefahr
Flüchtlinge: Geheimer Asylbericht sorgt für Wirbel
Riesenaufregung um ein geheimes Dokument mit brisantem Inhalt aus dem österreichischen Innenministerium, das den deutschen Behörden zugespielt wurde: Durch den Flüchtlingsansturm sei die "innere Sicherheit" nicht mehr gewährleistet. Das Ministerium dementierte umgehend - obwohl das Beamten-Papier existiert. Der ORF veröffentlichte am Mittwochabend in der "ZiB 2" erste Ausschnitte des Dokuments.
>>> http://www.krone.at/Oesterreich/Fluecht ... ory-473508
Gruss lionne
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Le Chef » Do 24. Sep 2015, 08:18

Lionne, deine Quellen werden auch immer besser: Blick, Krone,... :D :lol:
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 24. Sep 2015, 08:37

Jetzt mal zur Abwechslung was positives, es ist schließlich nicht so, dass die Welt nicht gerade an allen Ecken und Enden anreissen würde, um das Elend von Menschen zu bekämpfen und zu verringern.
Oftmals mehr "hinter den großen medialen Kulissen".
Bill Gates zum Beispiel, einer der reichsten Männer der Welt, spendet zusammen mit seiner Frau die meisten seiner Milliarden für die Welt:

http://www.focus.de/politik/ausland/un-bill-gates-hunger-kann-in-15-jahren-besiegt-sein_id_4968790.html

Die Menschheit hat nach Ansicht von Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates gute Chancen, in den nächsten 15 Jahren den Hunger zu besiegen.

„Wenn uns die letzten 15 Jahre etwas gelehrt haben, dann das, dass wir gute Chancen auf Erfolg haben“, sagte Gates der Deutschen Presse-Agentur dpa in New York.

Dieses Projekt wird auch sehr viele arme Menschen in Afrika unterstützen und mit Fluchtgründe vermeiden helfen.
Wenn manche Staaten auch noch aufhören würden, Afrika zusammen mit manch seiner ebenfalls gnadenlosen Diktatoren wirtschaftlich auszubeuten, und die dort ebenfalls agierenden Terrormilizen in den Griff bekommen, dann hat das Land zusammen mit der Entwicklungs-, Bildungs- und Wirtschaftshilfe aus der ganzen Welt - die bereits vielerorts stattfindet - auch endlich eine Chance selbst wieder auf die Beine zu kommen und allein zu stehen.

LG
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PS Es gibt übrigens noch einige andere Milliardäre und Multi-Millionäre auf der Welt, die sehr viel ihres Geldes Bedürftigen spenden
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 24. Sep 2015, 09:01

Le Chef hat geschrieben:Lionne, deine Quellen werden auch immer besser: Blick, Krone,... .:D :lol:

... 8-) ich passe mich dem Niveau an. :lol: ;)
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Le Chef » Do 24. Sep 2015, 09:08

lionne hat geschrieben:
Le Chef hat geschrieben:Lionne, deine Quellen werden auch immer besser: Blick, Krone,... .:D :lol:

... 8-) ich passe mich dem Niveau an. :lol: ;)
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 24. Sep 2015, 10:18

Le Chef hat geschrieben:Lionne, deine Quellen werden auch immer besser: Blick, Krone,... :D :lol:


Ist wohl wie die B...-Zeitung bei uns, oder? ;)
Trotzdem muss ich wirklich sagen, was die "Ösis", unsere lieben Nachbarn derzeit leisten ist auch der Wahnsinn, die haben nämlich im Verhältnis zu den Einwohnern von Deutschland wahrscheinlich noch viel mehr geleistet als wir.

http://www.krone.at/Oesterreich/23.700_Fluechtlinge_an_nur_einem_Wochenende-14_Tage_Frist-Story-472929

Dort wird bezüglich "Registrierung" jetzt scheinbar durchgegriffen, da sich so viele Flüchtlinge einfach weigern sich in anderen EU-Staaten registrieren zu lassen, als dort, wo sie hinwollen oder einfach "unregistriert durchflutschen".
(was EU-rechtlich eigentlich gar nicht geht, kein Wunder, dass die EU-Kommission langsam durchdreht):

14 Tage Frist nach "illegaler Einreise"
Seit Kurzem müssen alle Schutzsuchenden, die keinen Asylantrag bei uns stellen wollen, das oben abgebildete Formular vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl ausfüllen. Mit dem Hinweis, illegal eingereist zu sein, wird unter anderem nach dem Grund der Einreise, der Situation im Herkunftsstaat oder allfällig hier lebenden Familienangehörigen gefragt. Als Frist für die Beantwortung gelten zwei Wochen, dann droht die Abschiebung. Mit diesem Dokument kommt Österreich im Gegensatz zu Slowenien oder Kroatien seinen rechtlichen Verpflichtungen zur Registrierung nach.

Doch dass Österreich quasi der vorgelagerte Registrier-und eventuell Abschiebe-Außenposten von Deutschland ist, weil wir das allein nicht mehr schaffen, das kann es ja auf Dauer auch nicht sein.
Und auch nicht, dass arme Leute eventuell einen sehr beschwerlichen Weg völlig umsonst hierher nehmen und nach dem eigentlich relativ harten Asylrecht durchaus wieder abgeschoben werden können. Denn "Schutzsuche" ist natürlich ein dehnbarer Begriff.

Wirtschaftsflüchtlinge sind einfach nach wie vor rein rechtlich nicht asylberechtigt, es wurde aber dahingehend vieles bis jetzt "geduldet". Was ja an sich gut ist, aber dieser "Schwebezustand" ist trotzdem rechtlich nicht abgesichert, diese bittere Erfahrung müssen jetzt leider einige Balkanflüchtlinge machen.
Und das vor dem Winter - auch irgendwie Sch....

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Do 24. Sep 2015, 17:24

Hanspeter hat geschrieben:http://www.vineyard-dresden.de/ueber-uns/fluechtlinge

Stellungnahme der Vineyard-Bewegung DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz) zur aktuellen Flüchtlingslage.

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Chapeau!

Mal eine christliche Kirche, die Klarheit zeigt und Ländergrenzen überschreitet. ...und vor allem, die theologisch nicht unterscheidet, ob Sonntag oder Werktag ist! Der ganze Alltag muss durchtränkt vom Jesus Christus sein.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Fr 25. Sep 2015, 01:08

http://www.welt.de/politik/ausland/article146341341/100-000-Luxus-Zelte-kein-einziges-fuer-Fluechtlinge.html

Eines der reichsten Länder der Welt hat klimatisierte Hightech-Zelte für drei Millionen Menschen, die fast immer leer stehen. Leider haben syrische Flüchtlinge nichts davon. Ein arabischer Skandal.

Bis zu drei Millionen Menschen können im Zeltlager von Mina, das acht Kilometer östlich der heiligen Stadt Mekka liegt, untergebracht werden. Aber für syrische Flüchtlinge ist kein Platz im saudi-arabischen Königshaus. Wie alle anderen Golfstaaten verweigert auch Saudi-Arabien Syrern auf der Flucht eine sichere Unterkunft. Sie wälzen das ganze Problem auf Europa ab. "Die sechs Golfstaaten boten keinen einzigen Platz für die Umsiedlung von syrischen Flüchtlingen an", bestätigte Amnesty International.
....
Angesichts des unermesslichen Wohlstandes aus den Erdöl- und Gasvorkommen dieser Region ist das ein Skandal. Zumal die arabischen Emirate und Königreiche für die Krise in Syrien große Verantwortung tragen.

Von Beginn des Bürgerkriegs an haben sie in Syrien radikal-islamische Rebellenorganisationen unterstützt. Ohne den Einfluss und das Geld vom Golf würde es diesen Auswuchs von extremistischen Gruppen heute nicht geben.


Also nicht vergessen (auch lieber Putin): der IS ist nicht die einzige Terrorgruppe in Syrien, da gibt es leider noch andere, die die arme Zivilbevölkerung zerstören.
Neben Assads Fassbomben wohlgemerkt.
Nicht, dass man sich da mal fälschlicherweise in die Quere kommt.

Ist die penetrante Nichthilfe der Golfstaaten für syrische Flüchtlinge, also ihre muslimischen Brüder, eigentlich nicht ein eindeutiges Schuldeingeständnis?
Denn man weiß ja, die reichen Araber können komplett anders helfen ... falls sie denn Zelte bieten wollten.
Dem Gebot Allahs nicht zu töten folgt dort ja ohnehin schon lange keiner mehr.

Doch was machen bitte diese Menschen jetzt auch noch im UN-Menschenrechtsrat?
http://www.welt.de/politik/ausland/article146781343/Saudi-Arabien-koepfte-2015-mehr-Menschen-als-der-IS.html

Saudi-Arabien köpfte 2015 mehr Menschen als der IS und nun wollen sie auch
Ali al-Nimr hinrichten. Einen ehemals 17-Jährigen, der gegen die Regierung und Königshaus demonstriert hat. ??? Das ist bestimmt ein "Mega-Terrorist" ... :shock:

Ich weiß nicht, erst fällt der riesige Kran auf die Moschee, jetzt mussten über 700 Menschen in Mekka sterben - an ihrem heiligsten Ort.
Ist das für die reichen Araber gar nicht irgendwie "bedenklich"?

Gibt es Allah dort "ganz oben bei ihnen" überhaupt noch?
Oder gibt es dort fast nur noch machtbesessene und geldgierige Menschen?

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Sa 26. Sep 2015, 17:10

Hanspeter hat geschrieben:http://www.vineyard-dresden.de/ueber-uns/fluechtlinge

Stellungnahme der Vineyard-Bewegung DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz) zur aktuellen Flüchtlingslage.

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Hanspeter


Sali Hanspeter

da ich dieses Thema vom Christlichen Standpunkt her ausserordentlich herausfordernd betrachte ist es für mich eine glaubensmässige Zerreissprobe. Einerseits funktioniere ich sehr patriotisch, andererseits will ich Jesus Geboten nachfolgen. Ein Dilemma in dem Jesus Sieger bleibt.

Wenn ich nun das Thema aus dem Gesichtspunkt der imminenten Wiederkunft Jesu Christi her betrachte, dann gebietet uns der Christliche Glaube die Liebe und Barmherzigkeit auch unseren "Feinden" gegenüber.

Da die Flüchtlinge ja nicht unsere Feinde sind, sondern nur ihr Glaube unsere "Christliche Kultur" aufzulösen droht, gebe ich der Liebe den Vorrang. Wenn unser Christsein und unsere Regierungen so schwach geworden sind, dass der Islam uns umkrempeln und unsere Länder dominieren kann, dann ist das Salz eh salzlos geworden (Laodizea) und wir verdienen unsere "Kultur" nicht.
Daher kann ich der Aussage der Vineyards zustimmen.

Hier ein gutes Video zum Thema:
Flüchtlinge in Deutschland / Angst vor der Islamisierung

Das Video spricht Deutschland an. Doch es gilt sinngemäss auch für die Schweiz.


Liebe Grüsse
Johel
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » So 27. Sep 2015, 18:27

Johel hat geschrieben:
Da die Flüchtlinge ja nicht unsere Feinde sind, sondern nur ihr Glaube unsere "Christliche Kultur" aufzulösen droht, gebe ich der Liebe den Vorrang. Wenn unser Christsein und unsere Regierungen so schwach geworden sind, dass der Islam uns umkrempeln und unsere Länder dominieren kann, dann ist das Salz eh salzlos geworden (Laodizea) und wir verdienen unsere "Kultur" nicht.
Daher kann ich der Aussage der Vineyards zustimmen.


Natürlich ist ein (muslimischer) Flüchtling per se kein "Feind", Johel, was nicht heißt, dass er nicht zu einem werden kann. Hier wird teilweise mit einer naiven Blauäugigkeit an die Sache herangegangen, dass ich nur den Kopf schütteln kann.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-christen-und-muslime-getrennt-unterbringen-a-1054931.html

Hier gibt es wohl manch Flüchtling, der scheinbar nicht kapiert hat, wohin er denn migriert ist, nämlich in ein christliches Land. Und dann aber als erstes ankommt und im Flüchtlingsheim Religionskriege veranstaltet und Christen drangsaliert, oder alleinstehende Frauen und Kinder vergewaltigt, in nur zwei Wochen mehrere Körperverletzungsdelikte auf seinem Konto hat, Steine auf unsere Leute oder andere Flüchtlinge wirft, nur weil er mit etwas "unzufrieden" ist.
Weißt du was, das hat nichts mit Glauben zu tun, der hat hier einfach nichts zu suchen.

Nicht, weil ich solche als Christ nicht lieben wollte, sondern weil ich es anderen Menschen gegenüber nicht verantworten kann, dass solch ein auffälliger Mensch mit offensichtlich äußerst aggressiv-brutaler Gesinnung und Lebenseinstellung hier als bereits erkannte Gefahr einfach weiter rumläuft und sein Unwesen treibt - denn das wird er.

Selbst wenn es sich nur um eine kleine Minderheit bei den Flüchtlingen handelt, die gehört teils sofort wieder ausgewiesen und rückgeführt und auf keinen Fall hier weiterhin "geduldet".
Wie wir wissen, reichen ja auch eine Handvoll Nazis, um was richtig zum Brennen zu bringen.
Auch den meisten anderen Flüchtlingen zuliebe, die genau vor solchen radikalen Menschen geflohen sind. Auf solch zusätzliche "tickende Zeit-Bomben" ist hier in Deutschland nämlich keiner scharf und sie haben durchaus das Potential, das ganze Flüchtlingsgeschehen in massivster und gefährlichster Form negativ zu beeinflussen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » So 27. Sep 2015, 18:31

Flüchtlingsheime: Angriffe auf Christen, Missbrauch von Kindern
Das Vorstandsmitglied des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland warnte, dass Christen und Jesiden immer häufiger von konservativen Muslimen und Islamisten bedroht werden. - Familienministerin Schwesig warnt vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsheimen.

Angesichts der Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen werden Rufe nach einer getrennten Unterbringung laut. Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der "Welt am Sonntag": Es sei "traurig, dass eine Unterbringung der Flüchtlinge getrennt nach Herkunftsregion offensichtlich nötig ist".

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag verurteilte die Angriffe: "Wir müssen von Anfang an klarmachen, dass wir die Regeln unseres freiheitlichen Rechtsstaats überall und konsequent durchsetzen." Friedrich forderte die muslimischen Verbände auf, "den Respekt vor unserer Rechtsordnung und Kultur von den zu uns kommenden Muslimen einfordern. Wir dürfen nicht defensiv sein."

Auch der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder (CDU), erklärte: "Die muslimischen Verbände sollten sich von Übergriffen auf Christen klar distanzieren." Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, forderte einen besseren Schutz von Christen, Jesiden und anderen religiöser Minderheiten in Asyl-Unterkünften. "Der Islam gehört zu Deutschland, Islamismus dagegen eindeutig nicht", sagte er.

Toleranz dürfe nicht als Schwäche missverstanden und ausgenutzt werden. Özdemir plädierte für eine Sensibilisierung aller haupt- und ehrenamtlichen Helfer in den Flüchtlingsunterkünften "für Anzeichen von religiöser und politischer Unterdrückung - egal woher sie stammt".

Nur die Spitze des Eisberges
Das Vorstandsmitglied des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, warnte, dass Christen und Jesiden immer häufiger von konservativen Muslimen und Islamisten bedroht werden. "Ich kenne sehr viele Berichte von christlichen Flüchtlingen, die Angriffen ausgesetzt sind. Aber das ist nur die Spitze des Eisberges", sagte Jacob. Die Dunkelziffer sei hoch.

Jacob plädierte dafür, die Flüchtlinge zunächst nach Religionen getrennt unterzubringen. Eine langfristige Lösung könne das aber nicht sein. Ähnlich argumentiert auch Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinden in Deutschland.

Es könne nicht angehen, dass Asylbewerber "andere Minderheiten diskriminieren und angreifen", sagte er. "Solche Leute haben ihr Asylrecht in Deutschland verwirkt. Menschen, die vor Unterdrückung geflohen sind, dürfen nicht in Deutschland um ihr Leben fürchten." Das einzige Bundesland, das derzeit versucht, Flüchtlinge getrennt nach Herkunft unterzubringen, ist Thüringen.

Familienministerin Schwesig warnt vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsheimen
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) warnt vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsheimen. Die Ministerin sagte BILD am SONNTAG: "Wir müssen sicherstellen, dass Mindeststandards zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen und Gewalt in den Erstaufnahmelagern beachtet werden."

Bislang gilt der Kinderschutz nicht in den Massenunterkünften zur Erstaufnahme. Das will Schwesig ändern: Das Programm "Willkommen bei Freunden" des Familienministeriums soll "Länder und Kommunen bei der Umsetzung von Schutzkonzepten unterstützen und sicherstellen, dass Ehrenamtliche sensibel und aufmerksam agieren".

Schwesig schickte gemeinsam mit dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, einen alarmierenden Brief an die Familienminister der Länder (liegt BILD am SONNTAG vor). Darin heißt es: "Wir wenden uns heute mit der dringenden Bitte an Sie, sich gemeinsam mit uns für den Schutz der Flüchtlingskinder vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften einzusetzen. Wir müssen gemeinsam alles tun, um den Schutz der Kinder stärker in den Fokus zu rücken."

Die Ministerin fordert in dem Schreiben personelle und räumliche Maßnahmen in den Flüchtlingsunterkünften sowie verstärkte Information für Betreuer und Ehrenamtliche.
>>> quelle: http://www.mmnews.de/index.php/politik/ ... l-christen

Alles 'Nebenkriegsschauplätze' (zwei von vielen....) des forcierten Invasoren-Tsunamis!
"Ist mir egal, ob ich für Gesetzlosigkeit und Terrorismus in Deutschland verantwortlich bin. Nun sind sie halt da!" (Angela Merkel) :cry:
Niemand kann mehr behaupten, es hätte nicht genug Warnungen gegeben! :oops:

Was sich hier anbahnt, bzw. schon in vollem Gange ist, kann jede/r selber analysieren und sich überlegen; und (bitte) dabei mal den GMV (gesunden Menschenverstand) einschalten!
Schönen Sonntag-Abend! lionne

P.S. "Wir schaffen das!" :mrgreen: :|
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mo 28. Sep 2015, 21:04

So, jetzt gibt es einen konstruktiven Vorschlag aus der Türkei.
Dann könnten nämlich als zusätzlicher Vorteil auch noch Menschen Schutz suchen, die nicht so jung, kräftig und gesund sind, dass sie es überhaupt über die weite Flüchtlingsroute zu uns schaffen! Bzw. dann vielleicht auch Kindern einiges erspart bleibt.

http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingskrise-tuerkei-schlaegt-bau-grosser-fluechtlingscamps-in-syrien-vor-1.2668383

Containerstädte für jeweils 300 000 Menschen
Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schlägt die Türkei der Europäischen Union den Bau von Flüchtlingslagern in Syrien vor. Drei Containerstädte für jeweils 300 000 Menschen seien möglich, sagte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu laut Medienberichten vor türkischen Journalisten am Sitz der Vereinten Nationen in New York. Wenn die EU die Containersiedlungen bezahle, könne die Türkei den Bau übernehmen.

Die Türkei fordert seit langem die Einrichtung einer solchen Zone. Davutoğlu bestätigte, dass er sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einem Gespräch in New York auf die Einrichtung einer bilateralen Arbeitsgruppe zum Thema Flüchtlinge geeinigt habe. Auch Griechenland könne daran teilnehmen. Bisher waren die Verbündeten Ankaras nicht bereit, das Vorhaben zu unterstützen, das eine Verletzung der syrischen Souveränität mit sich bringen würde.

Laut Davutoğlu sollen die Siedlungen in einer Schutzzone im Norden Syriens entstehen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll aus einem etwa hundert Kilometer langen Gebietsstreifen entlang der türkischen Grenze im Norden Syriens vertrieben werden. Anschließend soll das Gebiet von gemäßigten Rebellengruppen kontrolliert werden, um Flüchtlingen die Rückkehr nach Syrien zu ermöglichen.
Schon nach dem Erdbeben in der osttürkischen Stadt Van vor vier Jahren habe die Türkei beim Bau großer Lager aus Wohncontainern Erfahrungen gesammelt, sagte Davutoğlu. Kritiker merken an, dass die Zone auch ein Instrument zur Verhinderung eines von der Türkei befürchteten Kurdenstaats im Norden Syriens wäre.


Nun ja, ohne komplett eigene Vorteile macht kaum jemand was, wir übrigens auch nicht... Kritik ist leicht, die kann man einfach an allem üben, dann bitte gleichzeitig aber auch Verbesserungsvorschläge bringen.

Wenn jetzt Saudi-Arabien auch noch 1 Million ihrer bereits bewährten Klimazelte für ihre Mekka-Besucher zur Verfügung stellen würde, bzw. in dieser neuen Schutzzone (selbst wenn sie vorübergehend sind) in Syrien andere als "Puffer" aufbauen lassen, dann wäre vielen Flüchtlingen ebenfalls schon einmal stark in der ersten Not weitergeholfen.

Dann noch bitte endlich die versprochenen Milliarden der EU an die Hilfswerke einzahlen. Juncker bitte vehement alle EU-Staaten anmahnen, die dem nicht nachkommen.

Andere Länder können noch zusätzlich Ihr Wissen bezüglich Katastrophenschutz einbringen (Schweiz, Deutschland, gesamte EU, die USA, Kanada), warum nicht selbst geflohenen syrischen Ärzten und anderen dort eine wichtige Aufgabe geben und vielen Flüchtlingen gleichzeitig einen Job. Natürlich gegen angemessene EU-Bezahlung.

Jeder soll einfach machen, was er am Besten kann, dann ist das Problem auch zu handeln. Zahlen, spenden, helfen, arbeiten, notfalls auch Krieg führen, aber das ist immer gefährlich ...hier rate ich lieber nix...

Jedenfalls spreche ich mich für die große "Arbeitsteilung" als große Chance aus.
Übrigens bietet auch hier das Internet ungeahnte Möglichkeiten und Vorteile.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Di 29. Sep 2015, 07:38

Auch wenn sie uns nicht (mehr) tagtäglich in der Glotze 'vorgeführt' werden, darf nicht vergessen werden, dass nach wie vor tagtäglich Tausende von sogenannten Flüchtlingen (aus sicheren Ländern.... :oops: ) in München ankommen.
Es sind noch mehr als 3 Monate bis Jahresende; da kann jede/r selber mal rechnen..... ;)
(Ich persönlich nenne das I n v a s i o n. :shock: ) Die geltenden Gesetze sind dabei in vielen Bereichen total ausser Kraft gesetzt!!! :shock:
Ein weiterer 'Nebenkriegsschauplatz': (Zitat) Wie in ganz Deutschland sind wir auch bei der Deutschen Bahn mit grossem Einsatz dabei, den Flüchtlingen zu helfen, die aus den Krisengebieten zu uns kommen. Die Situation auf vielen Bahnhöfen und in einigen Zügen ist deshalb in diesen Tagen zeitweise angespannt. Wir bitten die Reisenden um Verständnis, wenn es dabei mitunter auch zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommt. Betroffen davon sind vor allem die grenzüberschreitenden Verkehre in Richtung Österreich.

Die Deutsche Bahn bedauert die Unannehmlichkeiten und bittet zugleich um Verständnis für die aktuelle Situation. Mit Ihrem Verständnis dafür unterstützen Sie unsere Mitarbeiter, die alles dafür tun werden, auch Sie an Ihr Ziel zu bringen. (Zitat Ende)
Quelle >>> http://www.bahn.de/blitz/view/fernverke ... icht.shtml

P.S. Immer wieder spannend zu lesen, wie manche Menschen ganz klare Umstände zu 'umschreiben' in der Lage sind.... :geek:
LG lionne
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Di 29. Sep 2015, 07:48

http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-enges-asyl-1.2668095

Nach der Willkommensparty kommt der Alltag
In überfüllten Flüchtlingsunterkünften kommt es immer wieder zu Massenschlägereien.
......
Die Schlägereien in den Unterkünften lassen aber ahnen, vor welchen Schwierigkeiten auch eine reiche, wohlgeordnete und zivil weitgehend gefestigte Gesellschaft steht, wenn es gilt, eine Million und mehr Menschen im Land aufzunehmen. Ja: Es kommen gut ausgebildete Ingenieure, Ärzte, Betriebswirte.
Es kommen aber auch Analphabeten, die ratlos vor der neuen Welt stehen. Es treffen hoch religiöse Muslime - und auch Christen - auf eine religiös indifferente Gesellschaft. Neuankömmlinge mit rigiden Moralkodizes müssen ertragen lernen, dass in Deutschland schwule Paare sich öffentlich küssen dürfen. Und nicht alle, die auf Freiheit, Wohlstand und Glück hoffen, werden frei, wohlhabend und glücklich werden; je traditioneller das Selbstbild vor allem der jungen Männer ist, umso schwerer wird es für sie, dies auszuhalten.


Ein dänischer Psychologe hat es mal ungefähr so ausgedrückt: manch Muslime, die hierherkommen, müssen nicht einfach ein paar neue Gesetze lernen, sondern nahezu ihre Persönlichkeit umkrempeln. Wer nicht dazu in der Lage ist, sich zum großen Teil anzupassen, der wird es hier schwer haben - und wir mit ihm.

Die Deutschen haben sich zu sehr auf das Problem einer anderen Religion eingeschossen, aber das ist es gar nicht (ein unglaublich hoher Prozentsatz der Muslime hat den Koran gar nicht gelesen), sondern viel mehr eine andere Kultur und Erziehung. Das sieht man bereits jetzt bei der "Streitkultur". Da wird oft nicht lange rumgeredet oder versucht, das Problem auszudiskutieren, so wie wir das lernen, denn das zeugt für einige eher von Schwäche.
D.h. es wird oftmals lieber mit Gewalt gelöst.
Leider gibt es auch viele Muslime, die nicht nur vor unseren Frauen keinen Respekt haben, sondern auch nicht vor den Männern, denn sie lassen ja ihre Frauen so "freizügig rumlaufen".
Dass auch solch Verhalten hier Ärger geben kann, ist vorgrammiert. Wenn hier schon Zettel im Flüchtlingsheim verteilt werden müssen, dass man die Frauen hier nicht einfach anfassen darf.

Diese ganzen Fakten braucht man nicht groß schön reden oder zu versuchen sie zu vertuschen. Darauf muss man sich einfach knallhart einstellen.
Muslimische Männer sind im Schnitt nicht so "weichgespült" wie unsere Männer - und bei weitem auch nicht so anpassungswillig oder gut lenkbar.
Das hat Frau Merkel leider nicht genug beachtet oder weiß es einfach nur nicht.

Im Internet kursiert auch das Gerücht, dass Deutschland nach 800.000 Flüchtlingen dicht macht, deswegen wohl auch noch der Ansturm. Ich fürchte, es ist kein Gerücht, sondern wird Realität. Zumindest was die Anzahl betrifft, die überhaupt bleiben darf, denn ich schätze, es sind nach wie vor nur ca. 60% der Flüchtlinge wirklich asylberechtigt, die hier gerade im Gesamtchaos ankommen.
Und genau dieses "Gesamtchaos" muss bereits lange vor Deutschland entflechtet werden, und nicht erst hier - sonst schaffen wir bald gar nichts mehr.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Di 29. Sep 2015, 08:27

Jeshu hat geschrieben:Muslimische Männer sind im Schnitt nicht so "weichgespült" wie unsere Männer - und bei weitem auch nicht so anpassungswillig oder gut lenkbar.

Ich rede hier nun als Frau und muss sagen, deine Aussage(n), die du hier machst, nämlich deutsche Männer seien 'weichgespült', anpassungswillig, gut lenkbar :shock: :oops: finde ich nun gar nicht gut! Da 'fütterst' du ein altes Cliché, das ich als Mensch und ganz besonders als Frau nicht unterstutzen kann und will! Ein Mann, der die Frau (und Kinder!) achtet/respektiert/als eigenständige Persönlichkeit ansieht und respektiert, ist für mich persönlich nicht 'weichgespült...
Keine Frau will m.E. einen 'gut lenkbaren' Mann als Partner; also ich selber und auch die allermeisten!!! meiner Freundinnen und Kolleginnen möchten nicht so einen Mann! Zu 'anpassungswillig': In einer Partnerschaft, wie ich sie sehe/verstehe, braucht es auf beiden Seiten eine gewisse 'Anpassungswilligkeit' bzw. 'Anpassungsfähigkeit', damit eine echte Partnerschaft überhaupt (langfristig) funktionieren kann. Das ist aber eben nicht in allen Gesellschaften so vorgesehen, bzw. so etabliert; unsere Gesellschaft akzeptiert eine - ich nenne es mal 'selbständige Frau', um hier nicht zu weit vom Thema abzudriften. Meine persönliche Erfahrung als nicht mehr ganz junge Frau geht dahingehend, dass Männer in unserer Gesellschaft mit Jahrgang so zwischen 1920 bis 1940 mehrheitlich schon (noch) ein ziemlich gestörtes Verhältnis zur Fau/selbständigen Frau haben.... Wie gesagt: das wäre dann noch ein separates Thema.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 1. Okt 2015, 08:29

lionne hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Muslimische Männer sind im Schnitt nicht so "weichgespült" wie unsere Männer - und bei weitem auch nicht so anpassungswillig oder gut lenkbar.

Ich rede hier nun als Frau und muss sagen, deine Aussage(n), die du hier machst, nämlich deutsche Männer seien 'weichgespült', anpassungswillig, gut lenkbar :shock: :oops: finde ich nun gar nicht gut! Da 'fütterst' du ein altes Cliché, das ich als Mensch und ganz besonders als Frau nicht unterstutzen kann und will! Ein Mann, der die Frau (und Kinder!) achtet/respektiert/als eigenständige Persönlichkeit ansieht und respektiert, ist für mich persönlich nicht 'weichgespült...


Hi Lionne!
"Weichgespült" ist für mich jetzt gar nicht negativ gemeint, in den jüngeren Generationen ist eben vieles anders. Mein Vater (79) hat sich bei meiner Erziehung auch noch völlig anders verhalten und meine Mutter war die typische 50er Jahre Hausfrau... aber sie "durfte" Autofahren und arbeiten... :)

In diesem Sommer konnte ich jedenfalls live zwei verschiedene Gruppen à ca. 30 Leute ein paar Stunden lang beobachten. Wir selber haben Geburtstag gefeiert (alle so zwischen 35 - 45 Jahre) und mehrere muslimische Familien sind direkt neben uns im Schatten gesessen. Einen größeren Unterschied in sämtlichen "Ritualen" (auch was die Männer betrifft) und Verhaltensweisen kann man sich kaum vorstellen.

Eine Möglichkeit zu irgendeiner Verbindung leider ebenfalls nicht. Dass wir zum Beispiel spontan gemeinsam feiern, war im Prinzip von vornherein ausgeschlossen, weil die Kulturen zu unterschiedlich sind, bzw. es von Seiten der Muslime gar nicht erlauben.

Zum großen Problem kann es zum Beispiel auch werden, wenn viele muslimische Männer ihre Frauen bei uns nicht arbeiten lassen wollen. Immer weniger Männer in Deutschland können nämlich als Alleinverdiener ihre Familien noch anständig durchbringen. Wie will das dann ein neu angekommener muslimischer Mann alleine schaffen, der ja ohnehin schon einem deutschen Mann gegenüber meistens benachteiligt ist. (Sprache, Aus(Bildung), Jobvermittlung).
Was passiert? Kindergeld ist oft die einzige Chance.
Bei uns gibt es auch viele Chefinnen, was dann?
Also, wenn jemand ein gestörtes Verhältnis zu einer selbständigen Frau hat, dann unter Garantie eher ein muslimischer Mann als ein Deutscher. Ob sich das so schnell ändert, nur weil er hier ist, wage ich zu bezweifeln.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 1. Okt 2015, 09:04

Jeshu hat geschrieben:Also, wenn jemand ein gestörtes Verhältnis zu einer selbständigen Frau hat, dann unter Garantie eher ein muslimischer Mann als ein Deutscher. Ob sich das so schnell ändert, nur weil er hier ist, wage ich zu bezweifeln.

Na sicher doch, nicht nur eher, sondern ganz bestimmt! Wenn sogar allein die Begrüssung zum Problem werden kann...... (selber erlebt; Händeschütteln von Frau nicht zulässig!!! :cry: )
Ich rede ja bei den Männern hier auch nicht von den jungen und jüngeren, sondern von der Generation mit Jahrgang so von 1920-1940 (>>> die sind mehrheitlich echt zum Ko....), was das Verhältnis/Verhalten zu 'Frau' anbetrifft, und zwar durchwegs durch alle Gesellschaftsschichten!!!! :shock:
Nun gut, wir weichen von Thema ab! ;)
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon doro » Do 1. Okt 2015, 12:42

Grüezi mitenand

Ihr habt es wahrscheinlich gemerkt: ich habe den Titel dieses Threads angepasst. Die Diskussion geht ja längst nicht mehr (nur) um die initial angesprochene Situation. Dem möchten wir im Titel Ausdruck verleihen.

Nun wünsche ich angeregtes, faires, spannendes, ausgewogenes und engagiertes Weiter-Diskutieren.

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Do 1. Okt 2015, 19:45

Hi doro!
Ja, gute Idee - das passt besser...

Hier sprechen zum Beispiel Flüchtlinge selbst, die hier bereits seit längerem leben.
Ich denke, dass diese Kommentare vieles darüber aussagen, wie unterschiedlich - und vor allem auch "real" - die Flucht im "Ergebnis" gesehen und auch empfunden wird.
Manche der Flüchtlinge passen gut hierher und können zum Glück auch eine neue Heimat für sich finden - doch andere eventuell auch nicht.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article147047230/Ich-sage-es-aus-tiefster-Seele-Lasst-es.html

LG
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon firebird » Fr 2. Okt 2015, 05:05

Hallo Jeshu und alle,

Habe die Berichte in "die Welt" zum grossen Teil gelesen. Vielen Dank für den Link den Du hier reingepostet hast.

Was die Berichte, von Einreisenden verschiedensten Alters und von verschiedenen Herkunftsländer gemeinsam haben, ist die Desillusionierung. Die Personen die hier vorgestellt werden, sind solche die sich um die Integration bemühen. Das dürfte noch längst nicht bei allen Einreisenden in dem Masse der Fall sein.

Da stellt sich schon die Frage, was passiert mit Jenen die was Integration betrifft, auf verweigern schalten?

Wie hilfreich sind UNO oder Flüchtlingsorganisationen welche den europäischen Ländern immer wieder mit neuen Forderungen in den Rücken fallen?

Was bringt die sogenannte Willkommenskultur?

Könnte sich die Desillusionierung nicht schnell einmal in ein grosses Gewaltspotential der grossen Massen entwickeln. Vor allem bei Leuten die zur Zeit noch in Osteuropa zwischen den Ländern hin und hergeschoben werden?

Fragen über Fragen, aber von der Politik höre ich nur schönreden oder dann die Abwehrhaltung bei der dann Stacheldrahtzäune, fast zwangsläufig, der Weisheit letzter Schluss ist.

Nüüt für unguet
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Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 2. Okt 2015, 10:51

Die Lage spitzt sich zu..... (>>> wie bereits gesagt, immer mehr Richtung Anarchie!)
http://www.tagesschau.de/inland/fluecht ... r-101.html
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Fr 2. Okt 2015, 19:42

„Ungeordnete, wilde Asyl-Ströme durch Deutschland“

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon hat in einer aufrüttelnden Rede vor dem Landtag in Saarbrücken auf die chaotische Lage in Deutschland hingewiesen: Niemand könne derzeit kontrollieren, wo sich die Flüchtlinge aufhalten. Es gäbe große Probleme in den Aufnahme-Lagern. Man wolle helfen – aber es gäbe auch Menschen, die sich nicht an die Gesetze halten.
Dokumentation des sehr aussagekräftigen Wortlauts:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/30/innenminister-saarland-ungeordnete-wilde-asyl-stroeme-durch-deutschland/

Innenminister Bouillon hat für mich eine bemerkenswerte "Balance" gefunden, noch voll im zuversichtlichen "Retter-Modus" zu sein, als gleichzeitig aber auch ganz unverblümt die gnadenlose Wahrheit zu sehen; er schafft es trotzdem nicht zu verzagen und dem ganzen chaotischen Flüchtlingsgeschehen noch irgendwie Herr zu werden.

Leider gibt es auch bei diesem vorbildlichem Tun ein riesiges Problem:
Wie lange geht das noch "gut"?

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 3. Okt 2015, 08:54

>>> https://www.youtube.com/watch?v=Lb5juByR_y8
>>> https://www.youtube.com/watch?v=tCjttVnztpo
Hier hört jede/r mal ganz klar aufgezählr die verschiedenen 'Nebenkriegsschauplätze', die sich durch den Flüchtlingstsunami ergeben.....
Hört gut hin! 8-)
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Sa 3. Okt 2015, 18:12

"Nebenkriegsschauplätze" gibt es derzeit viele, nämlich in ganz Europa ...
http://www.focus.de/politik/videos/tumulte-in-calais-im-video-hunderte-fluechtlinge-stuermen-eurotunnel-reissen-tuere-von-lkw-auf_id_4989405.html

Aber immerhin: Merkel fand bereits "klare" Worte:
"Nicht alle Flüchtlinge bleiben in Deutschland".
Ach. Noch "diffuser" kann man es m.E. kaum mehr ausdrücken... :?

Außerdem, welche bei uns inzwischen ebenfalls völlig "diffusen" Flüchtlinge (tatsächlich Asylberechtige, "scheinbar" Asylberechtigte, Armutsflüchtlinge oder auch nur Perspektivelos-Flüchtlinge) interessiert das überhaupt? Keinen.
Die Menschen, die hier versammelt ankommen, haben vor allem eines:
viel Hoffnung als auch stärkste Vehemenz sie für sich selbst als auch ihre Familie umzusetzen.
Doch in Europa steigt die Vehemenz sichtlich ebenso, dass diese Hoffnung zum Scheitern verurteilt ist. Warum.
Weil sie für diese scheinbar losgetretenen Massen in kürzester Zeit nicht umsetzbar ist.
Allein das ist das größte Problem derzeit.

LG
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 3. Okt 2015, 18:54

Mit 'Nebenkriegsschauplätze' meinte ich jetzt nicht nur (ausschliesslich) (kriegerische) Angelegenheiten, sondern die u.a. im den Reden von K. Bouillon angesprochenen Themen..... (hört gut hin.... ;) )
Gruss lionne

P.S. Zwei davon habe in vorherigen Postings schon erwähnt.... :ugeek:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 3. Okt 2015, 19:20

Kleiner Exkurs anlässlich des heutigen Feiertages
(Tag der Deutschen Einheit):
1990: vereinigen (zusammenführen), was zusammengehört!
- 25 Jahre später -
2015: vereinigen, was nicht zusammengehört!

Gruss lionne
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Sa 3. Okt 2015, 21:18

Donald Trump verspricht: Als Präsident schicke ich alle Flüchtlinge wieder nach Hause
http://www.focus.de/politik/videos/aggressiver-kandidat-donald-trump-verspricht-als-praesident-schicke-ich-alle-fluechtlinge-wieder-nach-hause_id_4984297.html

Was soll denn das für ein "Hardliner-Präsident" der USA werden, der vor ein paar tausend Flüchtlingen Angst hat und etwas als jemand verspricht, der er gar nicht ist? :oops:

Zehntausende von Flüchtlingen nimmt unser groß-weltliches Bayern als "Hardliner" gerade in einem Monat auf...

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » So 4. Okt 2015, 10:43

http://www.heute.de/mazedonien-erklaert-ausnahmezustand-wegen-fluechtlingen-die-illegal-griechisch-mazedonische-grenze-ueberschreiten-39787896.html
Die Lage für Flüchtlinge auf dem Weg in die Europäische Union wird immer schwieriger. Mazedonien hat den Ausnahmezustand ausgerufen, Frankreich und England wollen die Menschen gemeinsam am Eurotunnel stoppen, in Deutschland sieht der Innenminister die Belastungsgrenze erreicht.

Der "verstärkte Druck" auf die südliche Landesgrenze Mazedoniens sowie eine verstärkte Zuwanderung von Flüchtlingen aus Griechenland hat die Regierung in Skopje dazu veranlasst, den Ausnahmezustand auszurufen. Um die "Krise", wie es heißt, zu bewältigen, müsse die Grenzregion besser kontrolliert werden, auch durch den Einsatz des Militärs. Es gebe "massive illegale" Grenzübertritte von griechischer Seite aus.


So chaotisch kann es nicht mehr weitergehen. Auch nicht in Deutschland, denn wir haben inzwischen laut de Mazière allein 40% sämtlicher Flüchtlinge aufgenommen.
Eine gerechtere Umverteilung in der EU steht im Moment scheinbar nicht groß zur Debatte, sondern eigentlich mehr wie man den explodierten Flüchtlingsstrom möglichst wieder einbremsen kann.

Auch der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier (CDU), rief Merkel zum Handeln auf. "Wir müssen jetzt schnell das Signal aussenden, dass wir im Notfall Flüchtlinge ohne offensichtliche Bleibeperspektive bereits an der Grenze zurückweisen", sagte Caffier, der auch Sprecher der Unions-Innenminister ist, der "Welt am Sonntag". "Schon heute sind mehrere Bundesländer am Limit. Meine ganz persönliche Meinung ist, dass wir in diesem Jahr insgesamt 1,2 bis 1,5 Millionen Flüchtlinge verzeichnen werden." STERN

Das habe ich mich ja schon unlängst gefragt, warum man die Flüchtlinge sich denn erst durch halb Europa kämpfen lässt, bevor man ihnen in Deutschland dann erst nach Wochen und Monaten sagt, ob sie überhaupt Asyl bekommen - viele bekommen ja bekanntlich keines und blockieren jetzt dafür inzwischen zu hunderttausenden! die immer knapper werdenden Plätze bei uns.

Zum Glück gibt es dahingehend vermutlich jetzt endlich einen Lösungsvorschlag, der die ganze Lage in Zukunft etwas entspannen dürfte, wenn alles klappt:

EU und Türkei wollen Flüchtlinge in der Ägäis abfangen
http://www.stern.de/politik/ausland/neue-fluechtlingslager--eu-und-tuerkei-wollen-fluechtlinge-in-der-aegaeis-abfangen-6482974.html

Die Patrouillen sollten gegen Schleuser vorgehen und alle Flüchtlinge in die Türkei zurückbringen, hieß es. Dort sollten sechs neue Flüchtlingslager für bis zu zwei Millionen Menschen entstehen, mitfinanziert von der EU. Die EU solle sich verpflichten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen. Ziel sei es, bis zu eine halbe Million Menschen ohne Schleuser und abseits des gefährlichen Wegs über das Mittelmeer nach Europa umzusiedeln.

Mal sehen, was sich die Schleuser dazu wieder einfallen lassen, denn auch von unserer stark aufgerüsteten Bundeswehr/Marine werden viele Flüchtlingsboote von Libyen aus in Zukunft einfach gestoppt und dann zerstört werden (ohne Insassen natürlich).

Ich hoffe, dass dies alles mit möglichst wenig "Gewaltanwendung gegenüber Menschen geschehen kann. Der "Traum" wird es von vielen Flüchtlingen nicht sein, nur in einem Flüchtlingslager in der Türkei zu enden, die meisten wollen bestimmt lieber immer noch weiter nach Deutschland, bzw. in die EU.
Nur wird das dem Großteil nun verwehrt. Die Frage bleibt, ob das einfach so von allen akzeptiert wird. Ich fürchte nicht.

LG
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » So 4. Okt 2015, 17:02

Die von A. Merkel ausgesprochene, offen formulierte 'Flüchtlingspolitik' stösst immer mehr an ihre Grenzen.... Europa, vornehmlich aber Deutschland, beschert dies eine Invasion hunderttausender zumeist illegaler Einwanderer (von anderen 'Flüchtlinge' genannt).
Hilfsbereite, die eben noch Refugees Welcome-Fähnchen geschwenkt haben, müssen nun entsetzt getrennte Aufenthaltsorte für die verschiedenen Gruppen der in Massen Ankommenden fordern. Vor allem Christen seien in separaten, geschützten und bewachten Unterkünften unterzubringen (vgl. Posting weiter oben). Aber nicht nur Christen und Moslems sollten getrennt werden; auch andere Gruppen 'können sich nicht riechen': Sunniten und Schiiten, Nahostmuslime und Schwarzarfikaner beispielsweise. :cry:
Da bekommt der Spruch (Deutschland ist bunt - und das ist gut so) eine ganz neue Perspektive / Bedeutung. :cry:
Immer neue 'Herausforderungen' stellen sich da den Europäern!
Aber eben >>>> A. Merkel: "Wir schaffen das." :oops:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 5. Okt 2015, 10:22

Hallo zusammen,

Jeshu hat geschrieben:Zum Glück gibt es dahingehend vermutlich jetzt endlich einen Lösungsvorschlag, der die ganze Lage in Zukunft etwas entspannen dürfte, wenn alles klappt:

EU und Türkei wollen Flüchtlinge in der Ägäis abfangen
http://www.stern.de/politik/ausland/neue-fluechtlingslager--eu-und-tuerkei-wollen-fluechtlinge-in-der-aegaeis-abfangen-6482974.html

Die Patrouillen sollten gegen Schleuser vorgehen und alle Flüchtlinge in die Türkei zurückbringen, hieß es. Dort sollten sechs neue Flüchtlingslager für bis zu zwei Millionen Menschen entstehen, mitfinanziert von der EU. Die EU solle sich verpflichten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen. Ziel sei es, bis zu eine halbe Million Menschen ohne Schleuser und abseits des gefährlichen Wegs über das Mittelmeer nach Europa umzusiedeln.

Mal sehen, was sich die Schleuser dazu wieder einfallen lassen, denn auch von unserer stark aufgerüsteten Bundeswehr/Marine werden viele Flüchtlingsboote von Libyen aus in Zukunft einfach gestoppt und dann zerstört werden (ohne Insassen natürlich).

Ich hoffe, dass dies alles mit möglichst wenig "Gewaltanwendung gegenüber Menschen geschehen kann. Der "Traum" wird es von vielen Flüchtlingen nicht sein, nur in einem Flüchtlingslager in der Türkei zu enden, die meisten wollen bestimmt lieber immer noch weiter nach Deutschland, bzw. in die EU.
Nur wird das dem Großteil nun verwehrt. Die Frage bleibt, ob das einfach so von allen akzeptiert wird. Ich fürchte nicht.


Ich sehe das als Teillösung, wenn man überhaupt von einer Lösung sprechen darf. Ich befürchte, dass dies mehr eine Problemverschiebung darstellt, welche für Europa ganz gehörig ins Geld geht. Natürlich monieren UNO und Flüchtlingsorganisationen, dass diese Reisestrapazen mit vielen Aufenthalten dazwischen, die oftmals unter Lebensgefahr stattfinden, menschenunwürdig sind. Auf der anderen Seite dürften diese Zustände dazu geführt haben, dass man sich eine Flucht genau überlegt hat. Einige Leute die in einer angespannten Lebenssituation leben, sind zum Schluss gekommen, dass sie besser zu Hause geblieben sind. Einige zweifelten auch an dem Traumleben in Europa, das Schlepper ihnen vorgezeichnet haben.

Wenn dann in der Türkei und eventuell noch in anderen Staaten solche Zentren errichtet werden, bildet dies eine Einladung an die Bevölkerung der Krisenstaaten. Da würde es mich nicht verwundern, wenn Syrien bis auf wenige tausend Einwohner entvölkert würde. Klar, in Europa und in Russland gäbe es genügend Fläche damit man ganze Völker ansiedeln kann. Doch wie soll das geschehen, wenn man nicht einmal in der EU am selben Strang zieht.

Auch in der Schweiz haben wir eine Mutti, die frisch und fröhlich Asylantenquoten verteilt und sich von der Frage foutiert, wie Kantone und Gemeinden finanziell und überhaupt, mit diesen Leuten den Rank finden. Misstrauen und Ängste in der Bevölkerung ist für sie kein Thema. Wieso soll man Rassisten ernst nehmen?

Gemeinden müssen zwecks Unterbringung Liegenschaften aufkaufen, wo dann in einem ersten Akt langjährige schweizer Mieter rausgeworfen werden. Mit dem neuen Asylgesetz, das hoffentlich noch vor das Volk kommt, soll neben Gratisanwalt auch das Recht auf Enteignung zu diesem Zweck eingebaut sein. So viel zu linker Politik.

Ja, da müssen wir Schweizer uns noch ganz schön warm anziehen. Wahrscheinlich geht es unseren nördlichen Nachbarn auch nicht anders.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Di 6. Okt 2015, 16:29

Bei den "nördlichen Nachbarn" geht es gerade folgendermaßen zu, lieber Firebird:

Der Freistaat Bayern ist in letzter Zeit nach der positiven "Willkommenskultur" leider auch immer öfter "negativ" in den Medien aufgefallen (z.B. Statements von Seehofer/Söder CSU), weil von ihnen verstärkt verlaut wurde, dass hier die unkontrollierte Zuwanderung eingedämmt werden müsste.
Warum das so ist, zeigt nur ein kleines Beispiel bei uns in Niederbayern:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-in-niederbayern-die-groessten-schleuser-sind-die-oesterreicher-1.2676998

Doch dann frage ich mich ehrlich gesagt, wieviele Flüchtlinge denn dann eigentlich täglich momentan zu uns nach Deutschland kommen, wenn bereits über eine "Nichtgrenze" von Österreich zu Deutschland - also eigentlich „nur über einen normalen Feldweg“ - 10.000 Menschen in zwei Wochen so "nebenbei" zu uns kommen?
Und warum die Österreicher alle einfach unregistriert durchwinken können, "weil die Flüchtlinge das so wollen"? (Wenn man als Flüchtling denkt, man ist in Australien anstatt im unbekannten Österreich, wundert es mich allerdings nicht...)
Ist das von Österreich mit Frau Merkel so abgesprochen? Vermutlich, denn wenigstens tun wir den Ösis leid, wenn schon nicht unserer Kanzlerin.

Letztendlich kein Wunder, wenn man sich allmählich von dem lapidaren „Wir schaffen das"... in Kombination mit dem in der Luft nachklingenden ..."sonst ist Deutschland nicht mehr mein Land“ der Kanzlerin im Stich gelassen fühlt.
"Führung" in einer wirklich angespannten Situation sieht echt anders aus.

Zumindest wäre es schön, wenn man wenigstens nicht gleich als "fremdenfeindlich" oder sogar "rechts" gesehen würde, wenn man es doch mal wagt seine Bedenken anzumelden, wenn sogar manch EU-Land bei einer nur einzigen Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen kurz vor dem Zusammenbruch erscheint.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon firebird » Di 6. Okt 2015, 19:08

Lieber Jeshu,

vielen Dank für Deine Zeilen. Dein Link hat ja zur süddeutschen Zeitung geführt, darin habe ich einige Artikel im Zusammenhang mit Zuwanderung und Frau Merkel gelesen. Ja, es ist haarsträubend was bei unserem nördlichen Nachbarn abgeht.

Aus meiner Sicht hat Frau Merkel diesen Sommer einen kapitalen Bock geschossen, an dem Deutschland noch viele Jahre daran zu kauen hat. Auch kommt zu Tage welch einen maroden Laden die EU ist, der nicht einmal in der Lage ist, die Aussengrenzen zu sichern. Sind die Leute einmal im EU-Land, so kriegt man sie fast nicht mehr raus. Wären die Leute lediglich an der Grenze, so hätte man Zeit um nach geeigneten Lösungen zu suchen.

UNO, Amnesty international und dergleichen müssten endlich einmal aufhören Forderungen zu stellen, ohne dass sie nur einen Finger krumm machen für die Mithilfe bei der Bewältigung dieser extrem schweren Aufgabe, um allen Einreisenden gerecht zu werden. Das schliesst auch die Entlarvung des Asylmissbrauchs ein, inklusive der Rückschaffung der Asylmissbrauchenden. Da sind weniger Tränendrüsen gefragt, sondern mehr weltweit erkennbare Konsequenz.

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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 6. Okt 2015, 21:53

....nur ganz schnell: hier noch ein weiterer 'Nebenkriegsschauplatz' (wie ich es nenne....) >>> Asylrecht macht´s möglich: Jetzt werden Kinderbräute nach Europa "importiert"
Es gibt 34 dokumentierte Fälle von importierten Kinderbräuten in den Niederlanden. Das Parlament ist schockiert über diese Entwicklung. Auch in Deutschland und dem Rest der EU steht man diesem Problem gegenüber. In den Mainstream-Medien hört man nichts davon. :cry: :cry:
LG lionne :angel:
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Re: Flüchtlingswelle, wie weiter?

Beitragvon Jeshu » Mi 7. Okt 2015, 00:15

In den "Mainstream-Medien" hört man vieles nicht, Lionne.
Viel Positives nicht, als auch Negatives.
"Was des einen Freud ist des anderen Leid" heißt es - und andersrum.
So wird es immer sein, auch im Flüchtlingsgeschehen.

Die absolute "Gerechtigkeit" - oder soll ich besser sagen, das Gefühl ein "Anrecht" auf etwas in unserer Welt zu haben - kann es das überhaupt geben? Ich fürchte nicht.

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