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Liebe ist interreligiös

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon kingschild » Do 7. Nov 2013, 15:58

erbreich hat geschrieben:
Es ist zwecklos, das Verhalten von irgend jemandem verbessern zu wollen. Wenn er wüsste, was er tut, würde er es nicht tun, ganz gewiss, aber er ist ebensogut imstande wie wir, es zu wissen. Wenn er es nicht aus seinem eigenen freien Willen heraus sieht, ist es dann wahrscheinlicher, dass er dies tut, wenn wir es ihm sagen? Indem wir ihm seine Freiheit verweigern, sich auf dem Holzweg zu befinden, sind wir selbst auf dem Holzweg.


Das sehe ich ganz anderes Erbreich. Wenn es zwecklos wäre zu predigen dann könnten wir uns die Predigt gänzlich ersparen und nur weil sie ein paar nicht ergreifen können, ist ein Predigt nie nutzlos, weil verwirft sie der eine, ist sie dem nächsten Nahrung. Weil Gottes Wort bringt Leben hervor.

Wenn jemand etwas nicht tut, wenn er durch die Predigt imstande sein könnte, zu wissen, so kann er zumindest nicht am Ende sagen, er sei nicht informiert gewesen über den Holzweg.

Wenn nicht Menschen mir auf meinem Holzweg begegnet wären, die eben nicht schwiegen, ungeachtet ob ich hören wollte oder konnte, dann wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Wenn mich niemand über meinen Holzweg aufgeklärt hätte und jeder mir nur stumm zugenickt hätte, würde ich Ihn vielleicht noch heute beschreiten.

Die Annahme das eine Predigt falsch sein könnte, ist falsch. Es geht in der Predigt auch nicht darum die Fehler vor zu halten, es geht auch bei einer Diskussion über Glaubenensfragen nie darum jemanden seine Fehler vorzuhalten. Es geht sowohl bei der Predigt wie auch bei der Disskussion immer darum das die Wahrheit gefunden wird, manchmal ist man zu früh dran mit dem Wort aber immer besser zu früh als zu spät oder gar nie.

Selbst Christus hat die Menschen eben nicht stumm auf dem Holzweg begleitet, sondern er hat Ihnen Anleitung zum Leben verkündet. Oft wurde er angenommen, oft nicht aber nichts hat ihn daran gehindert weiter den Weg von der Umkehr zu verkünden. Den Pharisäern hat er ganz klar gesagt wo sie stehen, den Jüngern auch, er hat die falschen Wege nicht beobachtet und mal abgewartet bis die Menschen von alleine drauf kamen, das sie falsch liefen. Klar hat er in bestimmten Momenten auch geschwiegen aber das waren ganz besondere. Er hat mehr aufgeklärt über die falschen Wege, hat die richtigen Wege vorgelebt und die welche nach der Wahrheit suchten, fassten es nie als vorhalten Ihrer Fehler auf, sondern als Hinweis Dinge zu ändern die dringend nötig sind. Manchmal ist der Menschliche Geist nicht dazu bereit anzunehmen aber was der eine verwirft, nimmt der andere dankend an.

Liebe ist immer Aufklärung über die Wahrheit.

Wenn es zwecklos wäre das Verhalten von anderen zu verbessern, dann könnten wir uns die ganzen Rehabiltations Programme sparen, wir könnten uns die Präventionsprogramme sparen, wir könnten uns sparen zu Evangelisieren und ich sage Dir selbst wenn es für einige scheint zwecklos zu sein, so ist das Wirken eines Gottesmannes oder einer Gottesfrau nie zwecklos, nie. Wenn es 100 ablehnen dann sprichst Du für den einen der es hört und es annimmt.

Die Christen haben die Verantwortung dem Menschen zu sagen wenn er sich auf dem Holzweg befindet, das hat Christus für uns getan und wir tun das auch für unseren Nächsten. Wir sind nie auf dem Holzweg wenn wir das tun was Christus für uns getan hat. Wir sind angehalten die Wahrheit zu verkündigen und nicht zu schweigen über die Wahrheit.

God bless
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 7. Nov 2013, 18:15

kingschild hat geschrieben:Liebe ist immer Aufklärung über die Wahrheit.

Liebe ist immer Offenbarung der Wahrheit.
Manchmal mit, manchmal ohne Worte.

Es geht sowohl bei der Predigt wie auch bei der Disskussion immer darum das die Wahrheit gefunden wird,

Die Wahrheit will gefunden werden, ja, was aber nicht zu verwechseln ist mit Ansichten und Meinungen über die Wahrheit.

manchmal ist man zu früh dran mit dem Wort aber immer besser zu früh als zu spät oder gar nie.

Je nach konkreter Situation. Manchmal verhüllt Rede die Wahrheit, während Schweigen sie offenbart.
Auch ein Blick oder eine Berührung können eine Offenbarung der Wahrheit bedeuten.

Wir sind angehalten die Wahrheit zu verkündigen und nicht zu schweigen über die Wahrheit.

Der in der Wahrheit lebende Mensch spricht durch sein Sosein in seinem ganzen Leben und Wirken die Wahrheit aus, mit und auch ohne Worte.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Do 7. Nov 2013, 19:25

@ Erbreich

Ungefragt sollte man wenigstens das richtige sagen... :oops:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Di 12. Nov 2013, 21:57

onThePath hat geschrieben:Tja, mit Leichtgläubigen und Leichtsinnigen hat es der falsche Engel des Lichts, der Blender und Verführer, der Lügner und Betrüger, leicht.

lg, oTp


und wie ist das wenn der heilige Geist zu Dir sprichst und Du weghörst weil Du Du so von einer Lehrmeinung indokriniert bist daß Du den heiligen Geist für einen falschen Engel des Lichtes hältst? ;)

im übrigen bin ich nicht leichtgläubig weil ich in manchen Sachen nicht mit der allgemeinen Lehrmeinung übereinstimme.

ich habe sehr lange überlegt bevor ich die Sachen sage die ich sage..

ich bin jedoch in der Lage mich von einer Lehrmeinung zu lösen wenn ich diese als offensichtlich falsch erkenne..
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Di 12. Nov 2013, 22:12

onThePath hat geschrieben:sternenkind, Du solltest inzwischen realisiert haben, dass die Esoteriker mit gefallenen Engeln spielen, bzw umgekehrt.
Denn viele Esoteriker merken das nicht mal.

Sie merken es nicht mal, weil die gefallenen Engel im Esoteriker auch schöne Gefühle, schöne Zustande und schöne Erlebnisse bewirken können.

lg, oTp


Das ist eine Ansicht die Dir von Christen eingeredet wurde aber ist es auch die wahrheit? :geek:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Di 12. Nov 2013, 22:22

Schoham hat geschrieben: Für mich habe ich etwas gelernt: Ich darf nicht mehr Liebe von meinen Mitmenschen erwarten als ich fähig bin zu geben. Und ich glaube, dass wenn ich lerne aus der Liebe zu leben, dass ich immer weniger von andern erwarte und mehr von dem kostbaren Gut, dass wir alle so sehr ersehnen, verschenke.


Im Idealfall sollten wir wohl überhaupt keine Gegenleistung für unsere Liebe erwarten.

Auch Jesus verlangte keine Gegenleistung für seine Liebe.

oder von etwas anderem hergeleitet:

Engel erwarten keinerlei Gegenleistung für ihre Liebe.

Nun sind Engel wesen die näher bei Gott sind wie ich es bin.

Also werde ich näher bei Gott sein wenn ich lerne wie ein Engel zu sein.

Ich werde also näher bei Gott sein wenn ich lerne für meine Liebe keinerlei Gegeleistung zu erwarten :baby:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Mi 13. Nov 2013, 13:13

sternenkind56 hat geschrieben:Ich werde also näher bei Gott sein wenn ich lerne für meine Liebe keinerlei Gegeleistung zu erwarten :baby:


Auch bei mir selbst werde ich näher sein und somit mehr Eins mit Gott, weil unerfüllte Erwartung an den Nächsten Gefühle von Mangel bewirkt. Selbstlose Liebe immer wieder üben bis sie zu einem Teil meiner selbst geworden ist und dann liebe ich einfach...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Sa 16. Nov 2013, 22:12

@Schoham: schön gesagt meine volle zustimmung!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Sa 16. Nov 2013, 22:17

Die selbstlose Liebe ist die Vorstufe der bedingunslosen Liebe und die bedingungslose Liebe ist die LIEBE GOTTES denn sie ist die höchste Form der für uns Menschen erkennbaren Liebe.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Sa 16. Nov 2013, 22:19

ich frage mich ob es noch eine höhere Form der LIEBE gibt als die bedingunslose Liebe.

Gott ist immer die höchste Form der LIEBE.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Sa 16. Nov 2013, 22:21

die LIEBE ist interreligiös weil die LIEBE Gott ist und Gott ist interreligiös
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » So 17. Nov 2013, 03:44

sternenkind56 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:sternenkind, Du solltest inzwischen realisiert haben, dass die Esoteriker mit gefallenen Engeln spielen, bzw umgekehrt.
Denn viele Esoteriker merken das nicht mal.

Sie merken es nicht mal, weil die gefallenen Engel im Esoteriker auch schöne Gefühle, schöne Zustande und schöne Erlebnisse bewirken können.

lg, oTp


Das ist eine Ansicht die Dir von Christen eingeredet wurde aber ist es auch die wahrheit? :geek:


Oben schriebst Du, dass Du Dir lange überlegt hast, was die Bibel und Christen falsch beurteilen und falsch lehren.

Meine Meinung fußt darauf, dass ich den Bösen und seine Wirkungsweise lange und gründlich studiert habe und mit dem personellen Bösen Erfahrungen gemacht habe auf eine Weise wie Blumhardt. Ich habe es unmißverständlich an einigen Menschen erlebt. Nicht ganz so heftig wie Blumhardt, aber genauso unmittelbar durch Geschehnisse, die an mich herankamen ohne dass ich sie suchte. Es sind Dinge, Erlebnisse mit unsichtbaren Mächten, die nicht Jeder hat, auch nicht, wenn man sie sucht.
Zudem bekunden gottsuchende Mönche immer wieder ihre Erfahrung, dass man lernen muß, dass man nicht dämonisch bewirkte Erlebnisse für göttliche hält und nicht für göttliche Wegweisungen. Auch ihnen fällt die Unterscheidung oft schwer.

Es sind also Erlebnisse, die bekunden, dass Erlebnissuche auch durch die Einflüsse des Bösen manipuliert werden kann.
Selbst Walter Nigg bekundet höchste Befürchtung, dass die heutigen Menschen massenweise auf gottwidrigen Wegen sind, handeln und denken. Das Böse habe heutzutage einen gewaltigen gesellschaftlichen Einfluß erlangt.
Auch durch falsche Lehren die wie die Wahrheit vielen klingen.

Also sehe ich auch keinen Grund dass Nigg so beliebt ist bei gottsuchenden Bibelzweiflern. Denn er verharmlost gerade die "Unterwanderungen"durch das Böse nicht. In seinem Buch über Blumhardt wird das am deutlichsten.

Und ich habe in der Auseinandersetzung mit dem Bösen gelernt, dass Christus der Sieger ist. Er ist der Felsen der Wahrheit, den die Finsternis nicht überwinden kann. Das bedingt schon, dass Jesus mehr Macht hat als irgendein kleiner Heiliger oder "großer" Buddha mit nur menschlicher Natur. Wobei die esoterische und gnostische Bewertung von Jesus platzt wie eine Seifenblase.

Die Spurensuche nach Wahrheit in den Erlebnissen von Menschen mit dem Übersinnlichen ist schwierig, weil man sich leicht verirrt. Um so mehr, als wie man auf seine eigene Urteilsfähigkeit vertraut und die Ratschläge der Bibel ignoriert.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon lionne » So 17. Nov 2013, 11:13

onThePath hat geschrieben:¨.....Und ich habe in der Auseinandersetzung mit dem Bösen gelernt, dass Christus der Sieger ist. Er ist der Felsen der Wahrheit, den die Finsternis nicht überwinden kann.

....und das ist ja auch, was uns das Wort sagt: Jesus ist der Sieger; Ihm, ist gegeben der Name, der über allen namen steht.... Er ist der Fels.... :praise:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 19. Nov 2013, 12:33

sternenkind56 hat geschrieben:ich frage mich ob es noch eine höhere Form der LIEBE gibt als die bedingungslose Liebe.

Was könnte höher sein? Wenn Nachfolger z.B. Buddhas und Christi sich wirklich an der gelebten Liebe ihrer Vorbilder orientieren, dann wird die Liebe von selber "interreligiös". Dann begegnen sich die Bekenner der verschiedenen Religionen in bedingungsloser Liebe, mit Akzeptanz und Respekt, frei von Diffamierung.

In schöner Weise hat dies von buddhistischer Seite her der (verstorbene) deutsche Mönch Nyanaponika formuliert:

Liebe

Liebe, die nicht besitzen will, weil sie weiß, dass es in Wirklichkeit keinen Besitz und keinen Besitzer gibt, das ist die höchste Liebe.
Liebe, die nicht "Ich" sagt, weil sie das "Ich" als Täuschung weiß.
Liebe, die nicht sondert, wählt und ausschließt, wohl wissend, dass sie damit nur ihren Gegensatz erzeugt: Missgunst, Abneigung, Widerwillen und Hass.
Liebe, die alle Lebewesen umfasst: kleine, große, ferne und nahe, die Bewohner der Erde, des Wassers und der Luft.
Liebe, die alle Wesen umfasst: die edel gesinnten die niedrig gesinnten, die guten und die nicht-guten. Die Edlen und die Guten umfasst sie, weil zu ihnen die Liebe zwanglos strömt. Die Niedriggesinnten und die Nicht-Guten umfasst sie, weil sie der Liebe am meisten bedürfen. In vielen von ihnen mag der Keim des Guten verkümmert sein, weil ihm die Wärme fehlte zu seinem Gedeihen, weil er in liebloser Umwelt erfror.
Liebe, die alle Wesen umfasst, wohl wissend, dass sie alle unsere Weggefährten sind auf der Weltenwanderschaft, Genossen unseres Leidens. Gemeinsames Erleiden ist ein starkes Band unter den Wesen.
Liebe - doch nicht jene verzehrende, brennende Glut der Sinne, die mehr Wunden zufügt als heilt; die jetzt aufflackert, im nächsten Augenblick verlischt und nur um so stärkere Kälte zurück lässt.
Liebe vielmehr, die wie eine milde und doch starke Hand auf den leidenden Wesen ruht, stets sich selber gleich, ohne Schwanken, unbeirrt, welche Erwiderung sie findet. Erquickende Kühlung dem, der in des Leidens und der Leidenschaften Flammen brennt. Belebende Wärme dem, den die Kälte der Verlassenheit angerührt hat, der im Frost einer lieblosen Welt erzittert, dessen Herz leer geworden ist über Hilferuf und Verzweiflung.
Liebe, die eine wissende, verstehende, helfende Güte ist, Liebe, die Kraft ist und Kraft gibt - das ist die höchste Liebe.
"Befreiung des Herzens" nannte der Erhabene die Liebe.
"Erhabenste Schönheit" nannte der Erhabene die Liebe.
Und was ist die höchste Tat der Liebe?
Den Wesen durch Tat und Wort den Weg der Leidbefreiung zu zeigen, wie er gewiesen, gegangen und vollendet wurde von Ihm, dem Erhabenen, dem Buddha.

Das ist die Beschreibung einer gelebten, bedingungslosen Liebe im Verständnis eines Buddhisten. Meinem persönlichen Verständnis nach haben sowohl Buddha als auch Christus eine solche Liebe beispielhaft gelebt und gelehrt.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Di 19. Nov 2013, 13:03

Liebe ist ja ein "Wesensmerkmal" Gottes.
Der Mensch ist "von Gott gerufen", in seinem Leben in der Liebe zu wachsen und zu reifen. Ohne die Liebe, wie aus dem Hohelied der Liebe hervorgeht, gibt es keinen Fortschritt zu Gott hin.

Eine Religion ohne Liebe würde sich sowieso als völlig falsch erweisen.

Wenn es aber darum gehen würde, im Namen der Liebe eine Einheitsreligion zu kreieren, wird es bedenklich und alarmierend. Dann bestimmt nämlich der Mensch, was wahr zu sein hat. Das wird auf jeden Fall auf Kosten des Sohnes Gottes geschehen, schon weil die Vielfalt der möglichen "Wahrheiten" durch Christus reduziert wird.

Wenn wir nicht völlig naiv sind, steigt ja die Offenbarungswelle mit angeblich neu offenbarten Wahrheiten heutzutage ins Unermeßliche. Eine Einheitsreligion wird zum Spielball dieser Blendgeister werden.
Auch wenn der Wahrsagegeist vom Apostel die Wahrheit sagte, gebot der Apostel dem Geist zu schweigen und den Mensch zu verlassen. Bezeichnenderweise soll es ein Schlangengeist gewesen sein (werde ich versuchen nach zu forschen).

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 19. Nov 2013, 14:02

onThePath hat geschrieben:Wenn es aber darum gehen würde, im Namen der Liebe eine Einheitsreligion zu kreieren, wird es bedenklich und alarmierend.

Wenn es nur noch eine Religion gäbe (was meines Erachtens weder jemals der Fall sein wird noch überhaupt erwünscht ist), dann könnte Liebe nicht mehr "interreligiös" sein. Es ist gut, dass es verschiedene Religionen und spirituelle Systeme gibt, denn so können die einzelnen Bekenner in der Liebe wachsen: In der Liebe zu Andersgläubigen nämlich. In der Liebe überhaupt zu dem, was als "anders" empfunden und wahrgenommen wird. Man stelle sich vor, es gäbe nur noch den uniformen "Einheitsmenschen", in allem Empfinden und Handeln einer mit allen andern identisch: Schrecklich! Nein, nein: Die Vielfalt der Existenz hat schon ihre Richtigkeit, an ihr können wir wachsen.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Do 21. Nov 2013, 03:25

@ erbreich

Kannst du bitte zu deinem letzen Post, hinsichtlich Jesus Worten "Niemand kommt zu Vater denn durch mich" bitte was sagen? Zuzüglich der Tatsache, dass Jesus Gottes Sohn ist bzw. Gott, der da Vater, Sohn und Heiliger Geist ist und sein Wort die Wahrheit ist und die einzig Heilige Schrift ist und es keine Alternative gibt, da Buddah, Allah und co Lügen sind, denn deren Schriften, sind nicht gleich das Wort Gottes, der da der einzige und alleinige und wahre Gott ist, der da Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, wobei ich dann noch auf Offenbarung 22 Vers 6 - 21 verweisen möchte, dass da über die Worte der Weissagung geschrieben steht, diese zu bewahren und so, wobei die Offenbarung natürlich, und jetzt wiederhole ich mich, um Gott und sein Wort handelt, wobei Gott der einzige und alleinige und wahrer Gott ist, der da Vater, Sohn und Heiliger Geist ist!

:pray:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 21. Nov 2013, 10:45

Jeffrey mc hat geschrieben:Kannst du bitte zu deinem letzen Post, hinsichtlich Jesus Worten "Niemand kommt zu Vater denn durch mich" bitte was sagen?

Gerne. Worauf bezieht sich das "mich", das Jesus hier ausspricht? Er sagt es im Satz vorher: Auf den Weg, die Wahrheit und das Leben. Gehe deinen Weg, gehe ihn in der Wahrheit, lebe dein Leben im Vertrauen auf den Weg der Wahrheit, so wird er, der sich mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben zutiefst identifiziert, dich zum Vater führen. Ich habe das auch schon in einem Lied besungen (in Mundart): Dr Wäg vom Läbe.

Den Text in deutscher Sprache - und meine Interpretation dazu - findest du in meiner Schrift "Dem Leben vertrauen - der innere Weg" auf Seite 109.

Dir alles Gute!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Do 21. Nov 2013, 11:29

erbreich hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Kannst du bitte zu deinem letzen Post, hinsichtlich Jesus Worten "Niemand kommt zu Vater denn durch mich" bitte was sagen?

Gerne. Worauf bezieht sich das "mich", das Jesus hier ausspricht? Er sagt es im Satz vorher: Auf den Weg, die Wahrheit und das Leben. Gehe deinen Weg, gehe ihn in der Wahrheit, lebe dein Leben im Vertrauen auf den Weg der Wahrheit, so wird er, der sich mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben zutiefst identifiziert, dich zum Vater führen. Ich habe das auch schon in einem Lied besungen (in Mundart): Dr Wäg vom Läbe.

Den Text in deutscher Sprache - und meine Interpretation dazu - findest du in meiner Schrift "Dem Leben vertrauen - der innere Weg" auf Seite 109.

Dir alles Gute!

Warte bitte. Ich würde gerne, dass du mit mir noch einen kleine Weg gehst:
1) Auf Seite 109 finde ich nicht einmal den geschriebenen Namen "Jesus": Warum? Und hast du so geschrieben, dass jede Religion mit deiner Schrift was anfangen kann?
2) Jesus ist DER Weg, DIE Wahrheit und DAS LEBEN: Das kann nur Gott sein und niemals ein Mensch!!!
3) Könntest du noch etwas über das, wenigstens kurz, was sagen, worauf du nicht eingegangen (im Sinne von was dazu sagen) und hinter dem kommt, was du von mir zitiert hast und wozu du "nur" was sagtest?
4) Sagst du von dir, dass du Christ bist und allein die Heilige Schrift (die Bibel) für dich zählt? Wenn nicht Christ: was sagst du dann über/von dich/dir und was zählt für dich sonst/auch?
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Fr 22. Nov 2013, 17:12

Jeffrey mc hat geschrieben:1) Auf Seite 109 finde ich nicht einmal den geschriebenen Namen "Jesus": Warum? Und hast du so geschrieben, dass jede Religion mit deiner Schrift was anfangen kann?

1.Kor 4,20 - Der Sohn Gottes wird vom Menschen erfahren als Kraft. Sie äussert sich als lebendiger Weg der Wahrheit.
2) Jesus ist DER Weg, DIE Wahrheit und DAS LEBEN: Das kann nur Gott sein und niemals ein Mensch!!!

Mt 5,48 - Wenn Christus in dir lebt (und nicht mehr du - wie sich Paulus ausdrückte), dann ist deine menschliche Gestalt eine Verkörperung Christi, also Gottes.
3) Könntest du noch etwas über das, wenigstens kurz, was sagen, worauf du nicht eingegangen (im Sinne von was dazu sagen) und hinter dem kommt, was du von mir zitiert hast und wozu du "nur" was sagtest?

I weiss nicht, wovon du hier sprichst.
4) Sagst du von dir, dass du Christ bist und allein die Heilige Schrift (die Bibel) für dich zählt? Wenn nicht Christ: was sagst du dann über/von dich/dir und was zählt für dich sonst/auch?

1.Joh 2,27 / Röm 8,38-39 - Wenn du auf der Seite des Heils lebst, dann wirst du alles dir irgendwie zugängliche, dass dem Heilsweg dienlich sein kann, benützen. Die Angst ist überwunden, weil die Liebe Gottes dich niemals fallen lassen wird. Auch dann nicht, wenn du gelegentlich mal wieder irren solltest. Dann bringt sie dich - meistens sanft, manchmal auch unsanft - zum lebendigen Weg der Wahrheit zurück.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Sa 23. Nov 2013, 10:01

erbreich hat geschrieben:Gerne. Worauf bezieht sich das "mich", das Jesus hier ausspricht? Er sagt es im Satz vorher: Auf den Weg, die Wahrheit und das Leben. Gehe deinen Weg, gehe ihn in der Wahrheit, lebe dein Leben im Vertrauen auf den Weg der Wahrheit, so wird er, der sich mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben zutiefst identifiziert, dich zum Vater führen. Ich habe das auch schon in einem Lied besungen (in Mundart): Dr Wäg vom Läbe.

Den Text in deutscher Sprache - und meine Interpretation dazu - findest du in meiner Schrift "Dem Leben vertrauen - der innere Weg" auf Seite 109.

Dir alles Gute!


Hallo Erbreich, mein geliebter Bruder!

Ich habe eben Dein Buch gelesen. Ich bin erstaunt! Eine wirklich reife Schrift. Worte des ewigen Lebens. Danke.
Mein Herz erkennt Dich als meinen Bruder. Das Leben, das in mir lebt, erkennt sich in Dir wieder. Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich formal Christen als Brüder und Schwester bezeichnen.
Ich wünsche Deiner Schrift eine weite Verbreitung! Gerade auch unter Christen, die oft den Glauben so sehr missverstehen.

LG,
jes
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"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Sa 23. Nov 2013, 10:58

jes_25913 hat geschrieben:Mein Herz erkennt Dich als meinen Bruder. Das Leben, das in mir lebt, erkennt sich in Dir wieder.

Das freut mich, jes!

"...die Kraftwirkungen sind verschieden, doch ist es derselbe Gott, der alles in allen wirkt." (1.Kor 12,6)

Dir alles Gute!
erbreich
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon viva » Di 24. Dez 2013, 19:38

jes_25913 hat geschrieben:
Ich habe eben Dein Buch gelesen.
LG,
jes


kann man es online lesen.?
Psalm 32,8..Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,
den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Mi 25. Dez 2013, 09:07

viva hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Ich habe eben Dein Buch gelesen.
LG,
jes


kann man es online lesen.?


Hallo Viva,

ja, man kann. Du musst nur bei meiner Antwort an Erbreich obendrüber das blau unterlegte anklicken, Dann kommst Du auf youtube und da ist oben eine url, die Du auch anklicken musst. Dann lädt sich auf Deinen Computer ein doc runter, dass sich dann öffnet. Das ist das Buch!

Ein Frohes Weihnachtsfest wünsche ich Dir und gute Lektüre!

LG,
jes
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mi 1. Jan 2014, 12:16

viva hat geschrieben:kann man es online lesen.?

Hallo viva!

Hier direkt: Dem Leben vertrauen - der innere Weg

Liebe Grüsse, erbreich
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » So 22. Mär 2015, 09:20

Joh 4,16b Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.


Ihr Lieben,

das ist ein sehr interessantes Thema, das Ihr da angeschnitten habt. Will uns obiges Zitat sagen, dass es nur auf die Liebe ankommt um Gott zu erkennen? Bleibt zu bedenken, dass die von Menschen aufgebrachte Liebe meist nicht selbstlos ist und Gott uns diese selbstlose Liebe, mit der er geliebt werden will, uns erst in Herz geben muss.
Röm 5,5: die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch <den> Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

Hier steht doch, dass die göttliche Liebe durch den Heiligen Geist ausgegossen wird und den Heiligen Geist kann man nur durch den Glauben an Jesus empfangen. Also nicht ist es mit der Einheitsreligion. Wohl kann es sein, dass man durch seine Liebesanstrengungen eine leichteren Zugang zum christlichen Glauben findet oder im Endgericht besser dasteht (jeder wird nach seinen Werken gerichtet), aber der einzig wahre Glauben und Zugang zum Vater kann nur duch den Glauben an Jesus erlangt werden.

In Liebe
Christof
Jes 60,3 Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin, und Könige zum Glanz deines Aufgangs.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 26. Mär 2015, 19:24

Gebet für die Nationen

Lieber Vater im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe

Bitte, lieber Vater, lass die Du aus der Welt gegeben hast, Deinen Sohn Jesus Christus erkennen und was er am Kreuz aus Liebe zu Ihnen getan hat,
lass alle, die lieben diese Liebe erkennen,
Sei Ihnen gnädig und urteile nach den Regeln ihrer Religionen.

Danke Amen
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 28. Mai 2015, 09:29

Christustraeger hat geschrieben:...der einzig wahre Glauben und Zugang zum Vater kann nur duch den Glauben an Jesus erlangt werden.

Das mag sein, Christof. Aber Jesus kann nicht in Besitz genommen werden, nicht vom Einzelnen und nicht von der Kirche (Gemeinde). Wie Jesus erkannt wird, wie der heilige Geist empfangen wird (der weht wo und wie er will), das lässt sich nicht festschreiben. Das lässt sich nicht in ein Dogma packen. Jesus ist zum Heil aller erschienen, und wer irgendwie etwas von seinem Weg, von seiner Wahrheit, von seinem Leben erahnt und wahrnimmt (für wahr nimmt), der sieht sich eben dem Weg des wahren Lebens gegenüber und wenn er auch nur einen oder zwei Schritte auf diesem Weg - oder auch nur auf ihn zu - macht, dann liegt diesen zwei Schritten Segen inne.

Jesus spricht zu den Menschen, nicht zu den Religionen. Er spricht den Einzelnen an, ganz unabhängig vom Weltbild, das der Angesprochene als Realität ansieht. So hat der Geist der Wahrheit auch schon verschiedentlich bewirkt, dass sich bekannte Buddhisten mit der Person Jesu beschäftigt und Bücher über ihn geschrieben haben. Jesus würde dazu heute sicherlich ähnlich antworten wie in Lk 9,50: "Wehret ihnen nicht, wer nicht wider uns ist, der ist für uns".

Christus und Buddha würden sich in Liebe begegnen, nicht in gegenseitiger Verurteilung. Sie würden sich in der Wahrheit begegnen, nicht in der Lüge.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 28. Mai 2015, 11:28

Es geht ja auch darum, dass unser Verhalten im Einklang mit den Eigenschaften Gottes sein kann.
Und Liebe, davon ist ja kein Mensch automatisch abgeschlossen, wenn er kein Christ ist.

Jesus bringt ja auch Negativbeispiele: Zu ihm gehört, wer den Willen Gottes tut, und nicht Menschen, die Herr, Herr rufen, die angeblich in seinem Namen Zeichen und Wunder tun, denen aber das Wesentliche fehlt, was Verbindung zu Gott ausmacht.

Ich glaube, dass Jesus der Christus völlig in Gott existiert und deshalb letztlich die Instanz göttlicher Autorität ist, an der kein Mensch vorbei zu Gott kommen kann. Weil er eines Wesens ist mit dem Schöpfer, dem Vater.

Ich glaube auch nicht, dass Menschen jemals diesen Status erreichen werden.
Deshalb unterscheide ich mich vom Hinduismus/Buddhismus, den Erleuchtungsreligionen und der Mystik in diesem Sinne.

Aussprüche wie: "Ich kann mir die Erlösung auch ohne Christus erarbeiten" und meinen, Chrisus sei sowieso nur auf einer Stufe, auf der sie auch mal ebenbürtig stehen werden.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 28. Mai 2015, 11:48

Lieber erbreich,

unbestritten hast Du recht und ich finde nichts wo ich Dir widersprechen sollte, aber siehe der Buddismus und der lebendige Glaube an Gott unterscheiden sich doch grundsätzlich. Als Gemeinsamkeit finden wir aber die Liebe - komisch , oder? Der Buddhismus hat aber nicht eine Beziehung zu Gott im Sinn, sondern eine Erlösung von dieser mit Leid behafteten Welt (ich hoffe ich habe das richtig verstanden), während ein Christ die Einheit mit dem Vater und dem Sohn sucht. Das ewige Leben ist dabei ein wichtiger Nebeneffekt - das Ziel ist lieben und leben - gewaltiger Unterschied, oder? Aber Respekt vor den Ideen des Buddhismus ...

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Do 28. Mai 2015, 12:51

Christustraeger hat geschrieben:Lieber erbreich,

unbestritten hast Du recht und ich finde nichts wo ich Dir widersprechen sollte, aber siehe der Buddismus und der lebendige Glaube an Gott unterscheiden sich doch grundsätzlich. Als Gemeinsamkeit finden wir aber die Liebe - komisch , oder? Der Buddhismus hat aber nicht eine Beziehung zu Gott im Sinn, sondern eine Erlösung von dieser mit Leid behafteten Welt (ich hoffe ich habe das richtig verstanden), während ein Christ die Einheit mit dem Vater und dem Sohn sucht. Das ewige Leben ist dabei ein wichtiger Nebeneffekt - das Ziel ist lieben und leben - gewaltiger Unterschied, oder? Aber Respekt vor den Ideen des Buddhismus ...

In Liebe
Christof


Hallo Christof,

Gott ist das was ist, das Sein. Wenn der Mensch sein Besonders-Sein aufgibt, wie es Buddha tat, bleibt nur das Sein, also Gott übrig. Und das ist dann Glückseligkeit.
Auch wir sollen unser Besonders-Sein, den alten Adam ablegen. Dann bleibt auch nur Gott übrig.
Das alles ist erst einmal nur seelisch. In der Auferstehung erhalten beide, aus diesem Leben in Gott, aus dem Vereintsein mit ihm, einen neuen Leib, den Auferstehungsleib.

Der Unterschied ist also nur ein äußerlicher und kultureller bzw. zeitgeschichtlicher.

LG,
jes
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 28. Mai 2015, 13:11

Lieber jes,

danke für die Info...


Wenn Liebe der gemeinsame Nenner ist, dann wäre das vielleicht Basis für eine "Einheitsreligion"? Umgehen wir damit aber nicht Christus?

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Do 28. Mai 2015, 13:38

Christustraeger hat geschrieben:Lieber jes,

danke für die Info...


Wenn Liebe der gemeinsame Nenner ist, dann wäre das vielleicht Basis für eine "Einheitsreligion"? Umgehen wir damit aber nicht Christus?

In Liebe
Christof


Nein. Christus zeigt nur die Macht der Liebe an. Es gibt auch nur eine Religion, nur einen Weg und das ist eben die Aufgabe alles Besonders-Seins, die Loslösung von allem Festhalten am Geschaffenen.

LG,
jes
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 28. Mai 2015, 13:43

... muss ich drüber nachdenken ...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Thelonious » Do 28. Mai 2015, 18:10

Christustraeger hat geschrieben:...Wenn Liebe der gemeinsame Nenner ist, dann wäre das vielleicht Basis für eine "Einheitsreligion"? Umgehen wir damit aber nicht Christus?

In Liebe
Christof


Hi Christof,

einzig wichtig, resp. exklusiv heilsentscheidend ist die Liebe zu Christus!

"Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist.
2 Daran erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?
" (1. Joh. 5, 1-5).

Das "Gott ist Liebe" aus 1. Joh. 4,8 wird oft verzerrt bis hin zu mißbraucht. Das bedeutet, daß "Liebe" eine Eigenschaft Gottes ist. Nicht diese Wirkung/Ursachenverdrehung "Liebe ist Gott" oder ähnlich abstruses!

VG
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Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Do 28. Mai 2015, 19:01

Lieber Thelo,

danke für Deine Hinweise. Ich dachte schon Ähnliches - hab die Frage mit dem Umgehen Christi ja schon gestellt. Und dies eben sollten wir nicht tun. Meine Gedanken kreisten um die Liebe und meinte meine Liebe zu Christus und dem Vater. Aber diese Liebe ist nicht eine menschlich erlangte Liebe, sondern die von Gott geschenkte Agape-Liebe. Diese selbstlose, nicht berechnende und keine Gegenleistung erwartende Liebe kam von Gott in mein Herz. Mein Fehler: Wenn wirklich alle diese Liebe hätten würde sowas wie eine Religion der Liebe wohl möglich. Ich weiß nicht, ob man hier sagen kann, tue dies und das und Gott wird Dir diese Liebe ins Herz geben. So funktioniert das aber nicht: Glaube an Christus ist viel mehr. Ich nenne hier nur Sündenerkenntnis und Buße, vollständige Hinwendung zu Gott, Vertrauen in Gott. Also ist der Weg den Christen gingen und gehen schon der richtige.

An jes: wegkommen vom eigenen Ego gibt es auch im Christentum:
Mt 16,25: Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.

Aber auch hier wieder der Hinweis auf Christus...

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 28. Mai 2015, 22:58

Die Liebe ist interreligiös, weil sie die Schranken überwindet, die der Intellekt aufrichtet.
"Das Reich Gottes besteht nicht in Worten, sondern in Kraft." (1.Kor 4,20)
Die Liebe ist diese Kraft. Sie überwindet die trennenden Worte und Symbolismen.
Sie macht sich kein Bild, sie gibt sich hin an das Seiende, an das Gegenüber, an das Du.
Und auch wenn sie sich dem Geringsten hingibt, gibt sie sich durch diesen dem ewigen Du hin: Gott.
Deshalb gilt der Bibel von den Dreien Glaube, Liebe, Hoffnung, die Liebe als das Höchste.

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

Die Liebe macht sich nichts aus der Religiosität des Gegenübers. Sie gilt ihr als eine äussere Hülle, wie so vieles anderes auch (Nationalität, Beruf, Besitz, Aussehen, usw.). Die Liebe nimmt den Menschen als den Menschen, der er ist: Ihr Gegenüber, ihr Du, an dem das Ich - durch die Liebe - wachsen und reifen kann.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Christustraeger » Fr 29. Mai 2015, 05:55

Lieber Erbreich,

schön und gut mit der Liebe. Aber ich schrieb ja schon, dass Gott mit der göttlichen Liebe, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen geliebt werden will und er macht zur Bedingung, dass sein Sohn geliebt wird.

Joh 14,21: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.


Wieder - ohne Christus geht nichts....

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon jes_25913 » Fr 29. Mai 2015, 07:25

Hallo Christusträger,

Jesus warf in seinem Erdenleben den Pharisäern vor, dass sie zu wenig oder keine Liebe hätten und bringt das Beispiel des barmherzigen Samariters für eine Liebe, die Gott gefiel.
Er redet also überhaupt nicht von einer sogenannten Liebe, wie sie erst durch ihn kommen könnte.
Liebe ist Liebe und besteht in der Freude am Guten. Die Selbstliebe will nur für sich das Gute. Die Agape will es auch für den anderen, für alle Geschöpfe.

Durch den Glauben an Christus sollten wir nur besser und leichter als andere lieben können, weil wir wissen, dass uns nichts Böses oder Schlechtes wirklich geschehen kann, sodass wir unser Leben, wie Jesus, für andere dahingeben können.

LG,
jes
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Fr 29. Mai 2015, 14:19

Durch den Glauben an Christus sollten wir nur besser und leichter als andere lieben können, weil wir wissen, dass uns nichts Böses oder Schlechtes wirklich geschehen kann, sodass wir unser Leben, wie Jesus, für andere dahingeben können.


Ja, Jes, aus Sicht einer selbstherrlichen Weltreligion, wo jeder selber entscheidet, welche Wahrheiten er glauben möchte, kann man es so sagen, dass Jesus nur ein Vorbild war.

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