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Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon kingschild » Do 5. Jul 2012, 16:47

imhotep hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:2 Th. 2.3 Niemand soll euch irreführen in irgendeiner Weise, denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
4 geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.

In den Tempel setzen kann er sich nur wenn wir Ihm Raum geben und es kann sich also nur um einen Tempel handeln der von Gott her geschaffen ist. Ein Tempel ohne Christus, wäre sicher nicht der Tempel Gottes.

Hier müssen wir vorsichtig sein, um nicht einfältig (oder eben "konkordant") von der Vokabel "Tempel" auf die Sache zu schliessen, die damit gemeint ist. Jesus bezeichnete seinen menschlichen Leib als "Tempel", was natürlich nicht heisst dass der Widersacher dort festsetzt. Wie also ist diese Stelle in ihrem Kontext zu verstehen?

- der Tempel ist einerseits der Ort der Verehrung Gottes, aber andererseits auch sein Wohn- bzw. Herrschaftssitz
- indem sich der Widersacher in den "Tempel" setzt, bietet er sich zur Verehrung anstelle Gottes an

Die Idee, dass wir ihm dafür irgendwie "Raum geben" müssten finde ich nicht im Text. Unsere Verantwortung ist es, ihm die Verehrung anstelle Gottes zu verweigern.


Das mit dem Raum geben verstehe ich so, wenn wir eben Götzendienst, falsche Lehren usw. zulassen so setzt sich der Antichrist im Tempel nieder und verkündet daraus Gotteslästerliches, wenn wir solches zulassen so geben wir im auch die Verehrung, den wir pflichten ja seinen Lehren bei.

Wir sehen ja was es in den Kirchen alles gibt welches mit Christus nicht viel zu tun hat und somit muss man davon ausgehen, das sich das, wovon Paulus die Korinther ausdrücklich davor warnte, doch in den Tempel setzen konnte und wenn Antichristliches Raum hat in dem Tempel, dann ist der Schritt nicht mehr weit, damit auch der Sohn des Verderbens auftreten kann und er auch angenommen wird.

Der Antichrist kann sich eben nicht in ein gereinigtes Gefäss setzen, sondern versucht es zuerst zu verdrecken um sich dann schlussendlich ganz nieder zu lassen. Der Tempel muss heilig bleiben und wenn er das nicht ist, dann wirkt der Antichrist längst. Und ja da müssen wir bei dem Tempel anfangen, der uns von Gott gegeben ist.

Ich glaube aber fest, das uns weder hohes noch tiefes trennen kann. Wachsam bleiben heisst eben das Antichristliche nicht zulassen im eigenen Tempel und auch nicht dort wo wir dann zusammenkommen um gemeinsam Gott zu dienen. Wenn wir aber nach einem dritten Tempel ausschau halten, könnten wir glatt dabei vergessen das wir der Tempel sind.

Es steht geschrieben das er sich in den Tempel Gottes setzen wird und das heisst für uns wachsam sein, was sich bei uns einnisten will. Wir haben die feste Zusage Gottes aber wir wissen auch wenn wir nicht in Ihm bleiben wohin das führt und bei vielen Kirchen sieht man bereits heute wohin es führt/e. Wir sehen auch bei den Juden wohin es führte, wenn man nicht ganz nah bei Gott blieb.

Dies ist uns als Zeichen gegeben das wir den Tempel rein halten mit dem Blut Christi.

Wenn also Christus den Tempel (Leib) in 3 Tagen wieder aufrichtete, wir Christi Leib sind und es steht, das sich der Antichrist in den Tempel Gottes setzen wird, dann können wir wissen in welchen Tempel der Antichrist am Ende der Tage sitzen wird um die Gotteslästerlichen Dinge zu verkünden und sich dabei verehren zu lassen.

100 % in keinem Steinernen Tempel. Er bekommt aber nur dort Raum wo Ihm die Kirche als Gemeinschaft oder eben die einzelnen Glieder dieses Leibes, Ihm Raum geben. Wenn Christi Blut die Kirche reinigt und die einzelnen Glieder ebenso gereinigt sind so fänder er keinen Raum. Aber eben nicht mal die Kirche will sich z.T. heute reinigen lassen und gibt sogar Ihr Amen, zum Antichristlichen und wenn verwunderst wenn dadurch auch die einzelnen Glieder verführt werden. Da hilft nur noch der Blick auf Christi, um durch diese Zeit zu kommen.

God bless
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon pintalunas » Do 5. Jul 2012, 17:20

Der Herr selbst sendet ja zum Ende hin mächtige Lügengeister!
2. Thessalonicher 2, 11 (Schlachter 2000):Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, so daß sie der Lüge glauben,

Auch damals schon hat Gott der Herr den Lügengeist zugelassen um die Profeten seines Volkes zu betören.
1. Könige 22, 22 (Schlachter 2000):Und er sprach: »Ich will hingehen und ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten!« Er sprach: »Du sollst ihn betören, und du wirst es auch ausführen! Geh hin und mache es so!«

Damals war es die angesehene Ortsgemeinde mit vielen Profeten.
Sollten sich die Christen nicht vielmehr fragen in wie weit Ihre Ortsgemeinde noch die Wahrheit verkündet? Selbst jene die behaupten sehr dicht am Wort Gottes zu sein offenbaren nun dies: http://zeltmacher-nachrichten.eu/content/herrnhuter-br%C3%BCdergemeine-wir-sind-offen-f%C3%BCr-alle

Jesus sagte damals: "Kinder des Teufels" Er der welcher der Vater der Lüge ist. Somit sind die Tempel voll mit Lügengeistern die Ihrem Vater huldigen. Er setzt sich in die gebauten Tempel-gibt vor Gott zu sein und lässt sich anbeten. Der Mensch beschwört-betört den Lügengeist-dieser huldigt seinem Herrn dem Vater der Lüge-
welcher in den Tempeln sitzt den die Menschen zuvor für Ihn erbauten.

Unter was für gotteslästerlichen Namen Sie sich auch versammeln oder in ebensolchen Sprachen sprechen die auch Hexen und Zauberer verwenden um böse Geister herbeizubeschwören, es ist schon längst zu gange.

Wenn das der Zustand der Gemeinde ist-voll besetzt von
Lügengeistern zu sein-, dann ist es die falsche Frau-die welche vorgibt die Gemeinde Christi zu sein. Die Bibel bezeichnet sie als Hure. Der Echte Leib Christi besteht aus Einzelnen Gliedern wo Christus selbst das Haupt ist! So erkannte ich dies: Die falsche Frau also besteht ebenso aus Einzelnen Gliedern, aber diese Glieder sind Gemeinden. Die einzelnen Gemeinden bilden den Leib der Hure. Ja sie sitzen auf dem Tier-Staatlichen Dingen wie Regeln..usw...Die nächste Frage
die ich mir stellte war dann: Müssen Sie sich noch vereinigen-weltlich? Der Brautleib Christi ist durch den Heiligen Geist vereint. Somit ist dann der Leib der Hure durch den falschen Geist-dem antichristlichen- vereint. Soviel einmal mein Statment zu dieser Zeit und dem was ich demnach von Gemeinde für die gar so übereifrig geworben wird halte. Ja die Feinde kommen mit der Schrift. Sie wollen Euch zu sich auf Ihre Seite ziehen und dann werden sie Euch töten-geistig. Damit sich alles erfüllt.
kingschild hat geschrieben:Nicht ganz denn wir können hier noch ganz frei über die falschen Wege diskutieren, ohne das es uns ans Lebendige geht. Das er sich aber im Tempel immer breiter macht, das ist eine Tatsache und das wird zunehmen.
Mal sehen wie lange noch?
Gruß
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Do 5. Jul 2012, 19:27

Pilgrim hat geschrieben:Genauso wie der Davidische Bund (2.Samuel 7) durch Gottes Versprechen garantiert ist, so ist auch der Priesterliche Bund garantiert (Jeremia 33:20-21)

Ja gut. Jesus (bzw. die Evangelisten) bezeichnen Jesus ja als die Erfüllung des davidischen Bundes. Jesus garantiert auch, dass dieser Bund nie mehr endet. Aber nochmals meine Frage, ob dieser "levitische Bund" im NT irgendwo Niederschlag findet. Wird er von Jesus, den Evangelisten oder den Aposteln irgendwo aufgenommen?

Wie meinst du das mit dem "Hebräerbrief? Wie Hebräer 8:8 und 10:16 deutlich zeigt, sind wir nicht ein neues Israel.

Meine Aussage war nicht "wir sind ein neues Israel", sondern "Jesus ist das wahre Israel".

Zudem ist das Melchisedekische Priestertum nicht eine Erfüllung des Aaronischen Priestertum, ...

Ich sehe das Melchisedeksche Priestertum schon in Gen 14:17ff, lange vor dem levitischen. Die Vermutung ist nichtmal so abwegig, dass es bei diesem Melchisedek, König des Friedens, ohne Anfang und Ende, welcher Abraham mit den Symbolen des Abendmahls segnet um den präinkarnierten Christus handelt.

... sowie der Neue Bund auch nicht eine Erfüllung des ersten Bundes ist.

Welchen "ersten Bund" meinst du? Abraham oder Moses?

Jeremia sagt, daß der Neue Bund nicht gemäß des alten ist (31:32).

Jeremia benennt explizit welchen "alten" Bund er meint, nämlich den sinaitischen. Und er deutet auf einige Unterschiede zwischen altem und neuem Bund auf. Und was willst du jetzt damit belegen?

Es ist lediglich in einer "tausendjahrlosen" (amillennischen) Theologie, worin die natürlichen Nachkommen von Israel keine Vorsehung mehr haben, ein "Randthema", weil man in dieser Theologie für Levitische Priester mit ihrem Dienst keinen Platz finden kann.

Ich glaube dass man ganz nüchtern feststellen kann, dass dieser levitische Bund in der Bibel (und vor allem im NT) nicht annähernd den Raum einnimmt, welcher einem abrahamischen, mosaischen oder davidischen Bund zukommt.

Jesus ist zugleich König, Prophet und Priester, der die Notwendigkeit für alle weiteren Könige, Priester und Propheten beendet. Warum kann man nicht sagen, dass auch der levitische Bund in Jesus erfüllt ist? Erfüllung ist ja nicht gleich Ende. Jesus ist der ultimative Mittler zwischen Gott und den Menschen. Jetzt wo der höchste Priester da ist, bedarf es keiner Priester mehr. Der Vorhang ist zerrissen.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon andreas777 » Do 5. Jul 2012, 19:49

Hallo alle zusammen,

um mal wieder aufs Thema zu kommen. Das es einen 3. Tempel geben wird (zumindest im Millennium) Das steht glaube ich außer frage. Der zukünftige Tempel wird nähmlich in Hesekiel 40 - 47 lang und breit beschrieben. Da wird es z.B.auch 8 Opferaltäre geben.

Operdienst wegen unseren Sünden wird es natürlich keine mehr geben, aber Brand- und Speisopfer usw.

Dies steht z.B. auch noch mal in Jes. 56,7 und Jer 33.18 und
Sachaja 14,21 was sich ja direkt und zweifelsfrei auf das 1000 Jährige Reich Gottes bezieht.

...und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird JHWH der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von denselben nehmen und darin kochen.


Diese Bibelstelle ist tatsächlich sehr interessant:
Seht auf das Israel nach dem Fleisch! Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? Was sage ich nun? Dass das einem Götzen Geopferte etwas sei? Oder dass ein Götzenbild etwas sei? Nein, sondern dass das, was sie opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen. Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Dämonen. Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen?


Ich kann mir das nur so erklären, dass das opfern zum Götzendienst wurde liegt an den sündigen Juden, bei denen ihr Opferretual überhaupt nicht's mit der umkehr zu Gott, Liebe zu Gott und persönlicher Beziehung zu ihm zu tun hatte.

Zumahl Paulus ja auch noch in den Tempel zum opfern ging. Apg. 21,26
"Dann nahm Paulus die Männer zu sich, und nachdem er sich am folgenden Tag gereinigt hatte, ging er mit ihnen in den Tempel und kündigte die Erfüllung der Tage der Reinigung an, bis für einen jeden von ihnen das Opfer dargebracht war."

Was denkt ihr?
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Gnu » Do 5. Jul 2012, 20:08

andreas777 hat geschrieben:Hallo alle zusammen,

um mal wieder aufs Thema zu kommen. Das es einen 3. Tempel geben wird (zumindest im Millennium) Das steht glaube ich außer frage. Der zukünftige Tempel wird nähmlich in Hesekiel 40 - 47 läng und breit beschrieben. Da wird es z.B.auch 8 Opferaltäre geben.

Es hat in der Beschreibung des Hesekiel-Tempels auch eine Sache, die ihn als Bauanleitung disqualifiziert: Der Altar ist unten eine Elle im Quadrat und oben 10 Ellen im Quadrat gross. Der Tempel kann gedeutet werden auf den Menschen (oder die Gemeinde) als Tempel des Heiligen Geistes. Somit entfällt die Notwendigkeit des dritten Tempels aus Steinen und Holz, ausser eventuell demjenigen für den falschen Messias, weil dieser ja wahrscheinlich etwas Fernseh- und Internet-Taugliches brauchen wird um euch zu verführen.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon andreas777 » Do 5. Jul 2012, 20:19

Ich zitiere Hes. 42 und das geht dort noch endlos weiter:

Und er führte mich hinaus in den äußeren Vorhof, den Weg in nördlicher Richtung. Und er brachte mich zu dem Zellenbau1, der quer zu dem abgesonderten Platz und quer zu dem Bauwerk im Norden liegt.
2 Die Länge betrug 100 Ellen auf der Nordseite2 und die Breite 50 Ellen.
3 Quer zu den 20 Ellen des inneren Vorhofs und quer zu dem Steinpflaster des äußeren Vorhofs war Galerie vor Galerie3 im dritten Stockwerk4.
4 Und vor den Zellen war ein Gang von zehn Ellen Breite, zum inneren Vorhof hin ein Weg von hundert Ellen5


Sorry, aber das klingt für mich nicht nach der Beschreibung eines Menschen und ich habe auch noch nie zuvor von jemanden gehört, der es so gedäutet hat. Juden und Christen haben ihr Modell des 3. Tempels auch nach Hes. entworfen.

Liebe Grüße :praisegod:
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Fr 6. Jul 2012, 02:47

imhotep hat geschrieben:Jesus (bzw. die Evangelisten) bezeichnen Jesus ja als die Erfüllung des davidischen Bundes.

Wenn das aber wahr ist, warum kündigt dann Christus an, daß diejenigen die Ihm folgen eines Tages "die zwölf Stämme Israels" (Matthäus 19:28) als einen selbständigen Träger in Seinem Königreich richten werden (Lukas 22:30) ? Dieses Königreich und dieses Richten müßen immer noch erst anfangen.

In Apg 1:6-8 fragten die Jünger Jesus , "Herr, stellst Du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? " Seine Antwort sagt ihnen lediglich, daß es nicht ihre Sache ist zu wissen wann das geschehen wird…andeutend daß es geschehen wird. Es sei denn man denke das Königreich sei am Tag der Pfingsten eingeführt worden, guckt Paulus immer noch vorwärts auf "die Hoffnung Israels" am Ende der Apg (28:20) und proklamiert das kommende Königreich allen die hören wollen (28:23,31). Paulus sprach vom Königreich als etwas das noch geerbt sein wird (1.Korinther 6:9-10), das Königreich das zur Zeit von Christi die Lebenden und Toten richtend kommen wird wenn Er beim zweiten Advent erscheinen wird (2.Timotheus 4:1). Am Ende von Paulus' Leben erwartete er immer noch "geschützt in Sein himmlisches Königreich" gebracht zu werden (2.Timotheus 4:18), weil er es ja noch nicht betreten hatte. Jakobus (2:5) und Petrus stimmen (2.Petrus 1:11) mit Paulus überein, daß sie dieses Königreich noch nicht betreten hatten…ein Königreich dessen Kommen Johannes in Offenbarung 12:10 beschreibt.
Meine Aussage war nicht "wir sind ein neues Israel", sondern "Jesus ist das wahre Israel".

Tut mir leid, daß ich etwas in deine Aussage hineingelesen habe, das du nicht gesagt hast…ich würde es demnach schätzen, wenn du erklären würdest was genau du damit meinst… :pray:
Jesus ist der ultimative Mittler zwischen Gott und den Menschen.

Sicherlich…jedoch ist nirgends in der Schrift eine Textstelle die andeutet, daß Jesus' Identität als "wahres Israel" das Ende der Bedeutsamkeit von nationalem Israel im Plan Gottes bedeutet. Das müßte erst noch bewiesen und nicht nur angenommen werden.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Laodicea » Fr 6. Jul 2012, 08:39

andreas777 hat geschrieben:Ich zitiere Hes. 42...

Sorry, aber das klingt für mich nicht nach der Beschreibung eines Menschen und ich habe auch noch nie zuvor von jemanden gehört, der es so gedäutet hat. Juden und Christen haben ihr Modell des 3. Tempels auch nach Hes. entworfen.


Hallo andreas777,
Die Visionen von Hesekiel bezüglich des Tempels mag auch in Verbindung mit Offenbarung 21.1-3 stehen:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen1, und sie werden sein Volk2 sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon pintalunas » Fr 6. Jul 2012, 09:50

Johannes 14, 2
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Wenn einer baut, dann ist es der Herr.
Da Er die Wohnungen herrichtet, werden Sie wohl im Himmel sein. ;)
Somit steht Hesekiel ganz sicher mit Offenbarung in Verbindung wie es Laodicea aufzeigte.
Gruß
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Fr 6. Jul 2012, 11:06

Pilgrim hat geschrieben:Wenn das aber wahr ist, warum kündigt dann Christus an, daß diejenigen die Ihm folgen eines Tages "die zwölf Stämme Israels" (Matthäus 19:28) als einen selbständigen Träger in Seinem Königreich richten werden (Lukas 22:30)? Dieses Königreich und dieses Richten müßen immer noch erst anfangen.

Ja klar, aber das ist keine Schwierigkeit für mein Argument, Jesus sei das wahre Israel und die Erfüllung des davidischen Bundes.

In Apg 1:6-8 fragten die Jünger Jesus , "Herr, stellst Du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? " Seine Antwort sagt ihnen lediglich, daß es nicht ihre Sache ist zu wissen wann das geschehen wird…andeutend daß es geschehen wird. Es sei denn man denke das Königreich sei am Tag der Pfingsten eingeführt worden, guckt Paulus immer noch vorwärts auf "die Hoffnung Israels" am Ende der Apg (28:20) und proklamiert das kommende Königreich allen die hören wollen (28:23,31). Paulus sprach vom Königreich als etwas das noch geerbt sein wird (1.Korinther 6:9-10), das Königreich das zur Zeit von Christi die Lebenden und Toten richtend kommen wird wenn Er beim zweiten Advent erscheinen wird (2.Timotheus 4:1). Am Ende von Paulus' Leben erwartete er immer noch "geschützt in Sein himmlisches Königreich" gebracht zu werden (2.Timotheus 4:18), weil er es ja noch nicht betreten hatte. Jakobus (2:5) und Petrus stimmen (2.Petrus 1:11) mit Paulus überein, daß sie dieses Königreich noch nicht betreten hatten…ein Königreich dessen Kommen Johannes in Offenbarung 12:10 beschreibt.

All das besagt lediglich, dass es eine eschatologische Erfüllung gibt, die auch heute noch ausstehend ist. Das sehe ich auch so.

Tut mir leid, daß ich etwas in deine Aussage hineingelesen habe, das du nicht gesagt hast…ich würde es demnach schätzen, wenn du erklären würdest was genau du damit meinst… :pray:

Dass Jesus zugleich die Erfüllung der AT-Erwartungen ist, als auch der Erbe von Israels Erwählung. Das AT-Israel ist der Vorläufer von Jesus, dem wahren Israel. Jesus ist zweiter/wahrer Adam, zweiter/wahrer Noah, zweiter/wahrer Moses, zweiter/wahrer Elia und zweiter/wahrer David. Die ganze Typologie (oder Vorschattung) des AT zielt auf das Kommen Jesu ab. Es gibt keine Erfüllung, die mit Jesus nicht vollkommen geschehen wäre. Aber sein Kommen passiert in zwei Schritten, Inkarnation und Parousie, Erstlingsfrucht und Ernte.

Sicherlich…jedoch ist nirgends in der Schrift eine Textstelle die andeutet, daß Jesus' Identität als "wahres Israel" das Ende der Bedeutsamkeit von nationalem Israel im Plan Gottes bedeutet. Das müßte erst noch bewiesen und nicht nur angenommen werden.

Ich meine, es sei eine theologische Unmöglichkeit dass sich Gott zwei Israele oder zwei Völker leistet. Juden und Griechen sind in Christus vereint, Paulus macht das sehr deutlich. Was immer sich "Israel" oder "Volk Gottes" nennt, führt entweder zu Jesus hin (AT) oder ist in ihm begründet (NT).
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon yotham » Fr 6. Jul 2012, 18:23

imhotep hat geschrieben:Ich meine, es sei eine theologische Unmöglichkeit dass sich Gott zwei Israele oder zwei Völker leistet. Juden und Griechen sind in Christus vereint, Paulus macht das sehr deutlich.


Das gäbe ich dir nun recht. Es gibt im Reich G'ttes nur Juden und auch die Nationen werden durch den Messias zu Juden. G'tt kennt keine 2-Klassen Gesellschaft. Die Frage ist nun nur noch, was hat das für Konsequenzen für das tägliche Leben, Leben nach der Bibel oder nach christlicher Theologie (Zürich, STA, Zeuge Jevohas, Pfingsten, Pietist, Mennonit, Mormone oder was sonst noch so kreucht und fleucht).

Überigens:

@ Pilgrim: ich weiss nicht, ob der Tempel nochmals erbaut wird. Ist für mein tägliches Leben im Moment von keiner praktischen Bedeutung, daher kümmere ich mich nicht darum. Ich baue aber durch mein tägliches Leben nach dem pharisäisch, rabbinischen Vorbild meines Messias und seiner Schüler am 3. Tempel.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Fr 6. Jul 2012, 19:58

imhotep hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Tut mir leid, daß ich etwas in deine Aussage hineingelesen habe, das du nicht gesagt hast…ich würde es demnach schätzen, wenn du erklären würdest was genau du damit meinst…

Dass Jesus zugleich die Erfüllung der AT-Erwartungen ist, als auch der Erbe von Israels Erwählung. Das AT-Israel ist der Vorläufer von Jesus, dem wahren Israel. Jesus ist zweiter/wahrer Adam, zweiter/wahrer Noah, zweiter/wahrer Moses, zweiter/wahrer Elia und zweiter/wahrer David. Die ganze Typologie (oder Vorschattung) des AT zielt auf das Kommen Jesu ab. Es gibt keine Erfüllung, die mit Jesus nicht vollkommen geschehen wäre.

Sprichst du damit denn nicht genau das aus was ich in deine Aussage "hineingelesen" habe…? Ich meine eben, daß Neu Testament Antitypen weder direkt noch indirekt die Bedeutung der Alt Testament Typen annulliert.
Aber sein Kommen passiert in zwei Schritten, Inkarnation und Parousie, Erstlingsfrucht und Ernte.

Wie aber zeigt die Tatsache, daß Jesus mittels dieser Ausdrücke mit Israel identifiziert ist, daß es im Plan Gottes keine zukünftige Bedeutung hat? Warum würde es nicht der Fall sein, daß Titel wie "Erstlingsfrucht" von Christus erfüllt sein kann, jedoch auch andere betrifft? Wir sehen das ja auch mit anderen Konzepten. Gemäß Galater 3:16 ist Christus der einzigartig wahre Samen von Abraham, das jedoch nicht ausschliesst, daß andere Nachkommen von Abraham sind (wenn ich Galater 3:29 richtig verstehe). "Tempel" Terminology ist für Christus gebraucht (Johannes 2:21), den Christen (1.Korinther 6:19), die Gemeinde (Epheser 2:21) und ein letzter Tage Tempel in Jerusalem (2.Thessalonicher 2:4), jedoch annulliert kein einziger Sinn dieses Begriffes die anderen.
Ich meine, es sei eine theologische Unmöglichkeit dass sich Gott zwei Israele oder zwei Völker leistet.

Niemand spricht von "zwei Völkern".
Juden und Griechen sind in Christus vereint, Paulus macht das sehr deutlich. Was immer sich "Israel" oder "Volk Gottes" nennt, führt entweder zu Jesus hin (AT) oder ist in ihm begründet (NT).

Aber Paulus bezeichnet nie gläubige Nicht-Juden als als Teil von Israel. Im Römer 4:11-12 weist Paulus darauf hin, daß Abraham der Vater von beiden, gläubigen Nicht-Juden und gläubigen Juden ist, jedoch sagt er nie, daß mit Abraham verwandt zu sein einen Nicht-Juden Bestandteil von Israel macht.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Fr 6. Jul 2012, 20:31

yotham hat geschrieben:@ Pilgrim: ich weiss nicht, ob der Tempel nochmals erbaut wird. Ist für mein tägliches Leben im Moment von keiner praktischen Bedeutung, daher kümmere ich mich nicht darum. Ich baue aber durch mein tägliches Leben nach dem pharisäisch, rabbinischen Vorbild meines Messias und seiner Schüler am 3. Tempel.

Gut so…jedoch wie soll das geschehen, wenn Gottes "Knecht Israel" (Jesaja 49:3) Seine Rolle, "die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen" (Vers 6) noch nicht erfüllt hat?
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Mo 9. Jul 2012, 11:16

Pilgrim hat geschrieben:Sprichst du damit denn nicht genau das aus was ich in deine Aussage "hineingelesen" habe…? Ich meine eben, daß Neu Testament Antitypen weder direkt noch indirekt die Bedeutung der Alt Testament Typen annulliert.

Die AT-Typen werden nicht "annulliert", sondern erhalten durch Jesus überhaupt erst ihre Bedeutung als "Typen". Ohne Jesus wären sie ein Hinweis oder eine Vorschattung auf nichts.

Wie aber zeigt die Tatsache, daß Jesus mittels dieser Ausdrücke mit Israel identifiziert ist, daß es im Plan Gottes keine zukünftige Bedeutung hat? Warum würde es nicht der Fall sein, daß Titel wie "Erstlingsfrucht" von Christus erfüllt sein kann, jedoch auch andere betrifft? Wir sehen das ja auch mit anderen Konzepten. Gemäß Galater 3:16 ist Christus der einzigartig wahre Samen von Abraham, das jedoch nicht ausschliesst, daß andere Nachkommen von Abraham sind (wenn ich Galater 3:29 richtig verstehe).

Die leibliche Nachkommenschaft hatte ihre Bedeutung bis zum Erscheinen Christi, welcher ja auch leiblicher Nachkomme Abrahams war. Die Bezeichnung "wahrer" Nachkomme Abrahams beinhaltet aber auch eine Ausschliesslichkeit - Jesus war auf eine Art Nachkomme Abrahams, welche von den anderen leiblichen Nachkommen nicht beansprucht werden konnte, und diese ist es, um welche es Gott schlussendlich geht. Jetzt, da diese "wahre", geistliche Nachkommenschaft offenbart ist, hat die leibliche Nachkommenschaft ihren Zweck erfüllt und ihr Versprechen, den Messias hervorzubringen eingelöst bekommen.

Niemand spricht von "zwei Völkern".

Doch, in der Implikation schon. Wenn Jesus "wahres Israel" ist, aber das ethnische Judenvolk, welches Jesus verworfen hat ebenfalls "Israel" sein soll, dann sind das zwei Israele.

Aber Paulus bezeichnet nie gläubige Nicht-Juden als als Teil von Israel. Im Römer 4:11-12 weist Paulus darauf hin, daß Abraham der Vater von beiden, gläubigen Nicht-Juden und gläubigen Juden ist, jedoch sagt er nie, daß mit Abraham verwandt zu sein einen Nicht-Juden Bestandteil von Israel macht.

Nicht durch die leibliche Verwandtschaft mit Abraham ist der Nicht-Jude Teil Israels (denn dann wäre er ja bereits Jude). Sondern dadurch, dass Jesus durch sein Werk die Trennwand eingerissen hat (Eph 2, 14). Durch ihn sind wir teilhaftig an "der Bürgerschaft Israels und den Bündnissen der Verheißung" und "Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen" (Eph 2, 12 + 19). Da ist kein Hinweis darauf, dass diese Bürgerschaft auf irgendeine Weise unvollständig, bedingt, zweitklassig oder zukünftig wäre. Exakt diesen Punkt machen auch Gal 3, 28 und Kol 3, 11. Beschneidung/Nichtbeschneidung, Jude/Heide - das sind Unterscheidungen die in Jesus aufgehoben sind.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon yotham » Mo 9. Jul 2012, 18:30

Pilgrim hat geschrieben:Gut so…jedoch wie soll das geschehen, wenn Gottes "Knecht Israel" (Jesaja 49:3) Seine Rolle, "die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen" (Vers 6) noch nicht erfüllt hat?


Ich kann dir auch darauf keine Antwort geben, aber komm und siehe:
Die Knochen kamen zusammen, das waren die Halbtoten aus der Shoa, die Muskeln und Sehnen, das ist die Armee (IDF) und nun fehlt noch etwas Geist, das ist das erkennen des Messias durch die Juden. Aus der Berufung, ein Licht für die Nationen zu sein, kommt nun der Glaube.

Wir wissen aus der Bibel, dass der Mischkan von G'tt nicht gewollt war, er wollte ein Volk das glaubt. Der Mensch ist aber leider schwach und will Zeichen, daher der Mischkan. Ich glaube an einen Allmächtigen, dessen Thora unabänderlich ist, das Volk der Juden als Ethnie wird als Ganzes gerettet werden (kein anderes Volk hat dieses Versprechen inkl. der Landverheissung, der Einzelne wird durch den Glauben an den Messias zum Juden und zu einem Teil Israels. Daher kann ich mir auch vorstellen, dass G'tt keine Hütte in Jerusalem braucht um dem jüdischen Volk den Messias zu offenbaren. Die Zukunft wird es zeigen, ich weiss es nicht, aber du kannst gerne nach Jerusalem kommen um zu lernen. Da kannst du mit meinen Lehrer reden :D und musst dich nicht mit meinem beschränkten Wissen rumschlagen. Aber Achtung, es gibt, wo ich bin keine Christen, nur Juden und keine christliche Theologie, nur den Messias als Rabbi und als Erlöser seines Volkes.

Es gibt, nebenbei bemerkt, nichts jüdischeres, als an den Messias zu glauben.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Mo 9. Jul 2012, 19:38

imhotep hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Sprichst du damit denn nicht genau das aus was ich in deine Aussage "hineingelesen" habe…? Ich meine eben, daß Neu Testament Antitypen weder direkt noch indirekt die Bedeutung der Alt Testament Typen annulliert.

Die AT-Typen werden nicht "annulliert", sondern erhalten durch Jesus überhaupt erst ihre Bedeutung als "Typen". Ohne Jesus wären sie ien Hinweis oder eine Vorschattung auf nichts.

Tja, darin liegt ja gerade das Problem, denn damit können wir ja jegliche "Typen" kreiern anstelle sie zu entdecken und somit ziemlich leicht in Allegorien einschlitteln, weil im AT nichts so ist wie es erscheint.
Die leibliche Nachkommenschaft hatte ihre Bedeutung bis zum Erscheinen Christi, welcher ja auch leiblicher Nachkomme Abrahams war. Die Bezeichnung "wahrer" Nachkomme Abrahams beinhaltet aber auch eine Ausschliesslichkeit - Jesus war auf eine Art Nachkomme Abrahams, welche von den anderen leiblichen Nachkommen nicht beansprucht werden konnte, und diese ist es, um welche es Gott schlussendlich geht. Jetzt, da diese "wahre", geistliche Nachkommenschaft offenbart ist, hat die leibliche Nachkommenschaft ihren Zweck erfüllt und ihr Versprechen, den Messias hervorzubringen eingelöst bekommen.

Die Gegenwart von Christus bedeutet ja gerade die Wiederherstellung der Nation Israel. Gemäß Jesaja 49:3-6 ist Jesus (der Knecht) derjenige der Israel "wiederherstellen" wird. Das Volk Israel kann sich nicht selbst wieder herstellen, da es sündvoll ist. Aber der Knecht…der Jesus Christus das wahre Israel ist…kann es wieder herstellen und für die Nationen Segen bringen. Zudem wird Er gemäß 49:8 Israel wieder in ihrem Land einsetzen. Durch Sein (Knecht) erlösendes Werk im Namen des Volkes (Jesaja 53:6), wird die Nation schlußendlich eins mit Ihm sein und dadurch den Herrn verherrlichen.
Nicht durch die leibliche Verwandtschaft mit Abraham ist der Nicht-Jude Teil Israels (denn dann wäre er ja bereits Jude). Sondern dadurch, dass Jesus durch sein Werk die Trennwand eingerissen hat (Eph 2, 14). Durch ihn sind wir teilhaftig an "der Bürgerschaft Israels und den Bündnissen der Verheißung" und "Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen" (Eph 2, 12 + 19). Da ist kein Hinweis darauf, dass diese Bürgerschaft auf irgendeine Weise unvollständig, bedingt, zweitklassig oder zukünftig wäre. Exakt diesen Punkt machen auch Gal 3, 28 und Kol 3, 11. Beschneidung/Nichtbeschneidung, Jude/Heide - das sind Unterscheidungen die in Jesus aufgehoben sind.

Aber immer noch behauptet Paulus (und auch kein anderer Schreiber) nicht, daß Jesus' Identiät als "wahres Israel" das Ende von Israel's Bedeutung heißt. Jesaja 49 prophezeit deutlich, daß der Knecht und ultimatives "Israel", Jesus Christus, die Nation Israel wiederherstellen wird und den Nationen Licht bringen wird. Zudem bekräftigte Jesus den Platz des nationalen Israel im Eschaton.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Mo 9. Jul 2012, 20:43

yotham hat geschrieben:Daher kann ich mir auch vorstellen, dass G'tt keine Hütte in Jerusalem braucht um dem jüdischen Volk den Messias zu offenbaren.

Diese "Hütte" ist ja auch nicht um den Messias zu offenbaren, sondern um den Messias zu verherrlichen.
Die Zukunft wird es zeigen, ich weiss es nicht, aber du kannst gerne nach Jerusalem kommen um zu lernen. Da kannst du mit meinen Lehrer reden :D und musst dich nicht mit meinem beschränkten Wissen rumschlagen.

Oh, wie gerne würde ich nach Jerusalem kommen und mit deinem Lehrer plaudern, aber ob das wohl einmal noch geschehen wird? In der Zwischenzeit schätze ich mit dir zusammen unser kollektiv "beschränktes" Wissen rumzuschleudern… :comeon:
Aber Achtung, es gibt, wo ich bin keine Christen, nur Juden und keine christliche Theologie, nur den Messias als Rabbi und als Erlöser seines Volkes.

Darum wäre der Besuch bei dir eine Bereicherung für mich… :]
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Wie wahr…wie wahr… :praise:
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Mo 9. Jul 2012, 20:48

Dank Yotham's Bermerkungen dann noch ein kleiner Nachgedanke…
imhotep hat geschrieben:De AT-Typen werden nicht "annulliert", sondern erhalten durch Jesus überhaupt erst ihre Bedeutung als "Typen". Ohne Jesus wären sie ein Hinweis oder eine Vorschattung auf nichts.

Wenn du aber die gänzliche Priorität aufs Neue Testament setzest, wie steht es dann um das Alte Testament in seinem eigenen Kontext? Was das sühnende Werk von Christus betrifft sind sicherlich Menschen im Alten Testament wie auch im Neuen Testament durch dieselbe Evangeliumsbotschaft von Sünde erlöst. Wie steht es jedoch mit der unmittelbaren Erlösung für den Alt Testament Gläubigen?
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Reginald 32 » Mo 9. Jul 2012, 23:29

Hallo Pilgrim.

Der Gläubige im AT, der mit reinem und einfältigen Herzen im Glauben und Gehorsam erfüllte, was bei Mose angeordnet war, war seine Schuld los, war praktisch erlöst. Aber "auf Hoffnung". Wäre Christus nicht gestorben für ihn, wäre sein Opfer wertlos gewesen.

Dies sins m.E. aber nur theoretische Überlegungen. Bei Gott ist auch die Verheißung schon "Amen".

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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Di 10. Jul 2012, 00:12

Pilgrim hat geschrieben:Tja, darin liegt ja gerade das Problem, denn damit können wir ja jegliche "Typen" kreiern anstelle sie zu entdecken und somit ziemlich leicht in Allegorien einschlitteln, weil im AT nichts so ist wie es erscheint.

Nun, du selbst gibst ja die Existenz von "Typen" im AT zu. Und die NT-Schreiber deuten das AT ebenfalls auf diese Weise. Was also ist dein Vorwurf?

Die Gegenwart von Christus bedeutet ja gerade die Wiederherstellung der Nation Israel. Gemäß Jesaja 49:3-6 ist Jesus (der Knecht) derjenige der Israel "wiederherstellen" wird. Das Volk Israel kann sich nicht selbst wieder herstellen, da es sündvoll ist. Aber der Knecht…der Jesus Christus das wahre Israel ist…kann es wieder herstellen und für die Nationen Segen bringen. Zudem wird Er gemäß 49:8 Israel wieder in ihrem Land einsetzen. Durch Sein (Knecht) erlösendes Werk im Namen des Volkes (Jesaja 53:6), wird die Nation schlußendlich eins mit Ihm sein und dadurch den Herrn verherrlichen.

Aber da fragt man sich, was an "Einssein" denn noch kommen soll, was in der Gemeinde Christi nicht bereits erfüllt ist? Die Gegenwart Gottes hat mit den Flammenzungen an Pfingsten wieder Einzug in dem neuen Tempel gehalten. Epheser 2 macht unmissverständlich, dass die Heiden durch Jesus zu einem vollen Bürgerrecht in Israel kommen. Sind jetzt Juden und Griechen eins in Jesus? Mir ist nicht klar, wie du die Aussage von Paulus bejahen und trotzdem an einem zukünftigen Extrazug für die Juden festhalten kannst.

Aber immer noch behauptet Paulus (und auch kein anderer Schreiber) nicht, daß Jesus' Identiät als "wahres Israel" das Ende von Israel's Bedeutung heißt.

Aber jetzt änderst du deinen Einwand. Im vorherigen Post war deine Behauptung noch, Paulus zähle nicht-jüdische Gläubige nirgendwo zu Israel. Epheser 2 widerlegt das klar.

Zur zukünftigen Bedeutung Israels: Diese steht nicht in Konkurrenz zu Jesu Identität, sondern sie ergibt sich daraus. Weil Jesus das wahre Israel ist, deshalb hat Israel eine zukünftige Bedeutung.

Jesaja 49 prophezeit deutlich, daß der Knecht und ultimatives "Israel", Jesus Christus, die Nation Israel wiederherstellen wird und den Nationen Licht bringen wird. Zudem bekräftigte Jesus den Platz des nationalen Israel im Eschaton.

Es ist überhaupt nicht schwer, die Erfüllung dieser Prophetie in der Gemeinde zu sehen, zumal Paulus in Eph 2 die Gemeinschaft der Gläubigen als Nation beschreibt. Die Sache mit dem Land bleibt dadurch unbeantwortet, aber die Probleme die man sich mit einer 2-Israel-Theologie einhandelt dünken mich wesentlich gravierender.
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Beitragvon Pilgrim » Di 10. Jul 2012, 02:05

Reginald 32 hat geschrieben:Der Gläubige im AT, der mit reinem und einfältigen Herzen im Glauben und Gehorsam erfüllte, was bei Mose angeordnet war, war seine Schuld los, war praktisch erlöst. Aber "auf Hoffnung". Wäre Christus nicht gestorben für ihn, wäre sein Opfer wertlos gewesen.

Gerade hier bricht aber deine Voraussetzung zusammen. Was du hier postulierst ist weit weg von der Wahrheit entfernt, denn es kann nicht beides sein: Gesetz und Glaube! Die Alt Testament Gläubigen wurden gleich erlöst wie die Neu Testament Gläubigen erlöst waren/sind. "Denn was sagt die Schrift? 'Abraham glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet'. Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung. Wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Gott ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet: 'Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind. Glückselig ist der Mensch, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet!' " (Römer 4:3-8).

Die AT Gläubigen waren durch Glauben in den zukünftigen Messias in Dem sie vertrauten erlöst. Immerhin wußten sie ja durch Prophezeiungen, daß Er kommen würde. Gott hat wie Er die Menschen des Neuen Testament erlöst, nicht gewechselt…es war schon immer durch Glauben und nicht auf Ratenplan. Die AT Gläubigen schauten vorwärts auf das Kreuz des Messis und wir schauen zurück und sehen das Kreuz.

Gemäß Jesus Worte im Matthäus 22:23-32 lehrte Er deutlich, daß Alt Testament Gläubige bei ihrem Tod direkt in Gottes Gegenwart gingen. Beachte was Er in den Versen 31-32 sagte:

"Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der spricht 'Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs'? Gott ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen."

Diese Worte, lieber Reginald, haben nur Bedeutung wenn Abraham, Isaak und Jakob…alles Alt Testament Gläubige…derzeit und bewußt in Gottes Gegenwart lebend waren.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Di 10. Jul 2012, 11:06

Pilgrim hat geschrieben:Wenn du aber die gänzliche Priorität aufs Neue Testament setzest,

Tue ich das?

... wie steht es dann um das Alte Testament in seinem eigenen Kontext? Was das sühnende Werk von Christus betrifft sind sicherlich Menschen im Alten Testament wie auch im Neuen Testament durch dieselbe Evangeliumsbotschaft von Sünde erlöst.

Ja, das sehe ich auch so. Die einzige Lösung für das Problem der Sünde war der stellvertretende Opfertod Christi, egal ob die Menschen vor, mit oder nach ihm lebten.

Wie steht es jedoch mit der unmittelbaren Erlösung für den Alt Testament Gläubigen?

Ich weiss nicht was du mit "unmittelbarer Erlösung" meinst. Erlösung war für das AT-Israel etwas Kommendes. Für das NT-Israel ist Erlösung etwas Vollendetes. Gott gab seinem Volk einen Bund, den es einzuhalten hatte. Ich gehe davon aus, dass der ganze Opferkult, die Reinheitsgebote, der Sabbat, der Sündenbock etc. einen Zweck hatte. Ja klar, er illustrierte Israel und der Welt, dass ein solcher Bund von Menschen nicht gehalten werden kann. Aber ich glaube auch, dass das Vertrauen auf Gottes Gebote und deren Einhaltung aus reinem Herzen den damaligen Israeliten zur persönlichen Errettung diente. Wie Gott letztlich die äusserliche Einhaltung des Sinaibundes gegen die innere Herzenshaltung aufwiegt, das weiss nur er. Aber ich glaube nicht, dass wir den äusserlich sichtbaren Bund als geistlich irrelevant abtun können. Und ich sehe da durchaus Implikationen auf die heutige Sakramentalpraxis: Retten Taufe und Abendmahl? Ich meine nicht. Hat Gott klargemacht, dass diese Zeichen sein Wille für sein erneuertes Volk sind? Unbedingt!
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Reginald 32 » Di 10. Jul 2012, 13:11

Pilgrim schreibt:
Die AT Gläubigen waren durch Glauben in den zukünftigen Messias in Dem sie vertrauten erlöst. Immerhin wußten sie ja durch Prophezeiungen, daß Er kommen würde. Gott hat wie Er die Menschen des Neuen Testament erlöst, nicht gewechselt…es war schon immer durch Glauben und nicht auf Ratenplan. Die AT Gläubigen schauten vorwärts auf das Kreuz des Messis und wir schauen zurück und sehen das Kreuz.


Liebe Pilgrim, nichts Anderes habe ich oben auch geschrieben, nur mit anderen Worten. Da Du aber die Bibel unter einem anderen Gesichtspunkt siehst als ich, hast Du den Begriff "Gesetz" wie ich ihn meinte, missverstanden.

Und ob Abraham, Isaak und Jakob jetzt irgendwo lebendig sind und mit ihnen die Gläubigen des AT, es also eine unsterbliche Seele oder etwas Ähnliches gibt, das haben wir ja in einem anderen Thread besprochen.
Die Voraussetzung für Deine Ansicht vom Weiterleben jener Menschen ist ja die platonische Lehre von der unsterblichen Seele, die bekannter maßen der Bibel völlig fremd ist. Also hast Du die geposteten Texte irgendwie missverstanden und "hin gebogen".
Ich halte mich an Jesu Wort über Lazarus, dass die Toten - und zwar alle - im Todesschlaf liegen. Auch Abraham und alle Erzväter. Und genau so wie alle anderen Gläubigen am Jüngsten Tag auferweckt und von Gottes Engeln zu Jesus geführt werden.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Jul 2012, 16:44

imhotep hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Tja, darin liegt ja gerade das Problem, denn damit können wir ja jegliche "Typen" kreiern anstelle sie zu entdecken und somit ziemlich leicht in Allegorien einschlitteln, weil im AT nichts so ist wie es erscheint.

Nun, du selbst gibst ja die Existenz von "Typen" im AT zu. Und die NT-Schreiber deuten das AT ebenfalls auf diese Weise. Was also ist dein Vorwurf?

Ich sehe die Gefahr mit Typen (diese Art der Interpretation) mehr in sie hineinzulesen als der ursprüngliche Autor zu vermitteln beabsichtigte…und auch Typen suchen wenn keine wirklich existieren. Wenn die NT-Schreiber das AT deuten, so interpretieren sie unter Inspiration und das können wir nicht.
imhotep hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Die Gegenwart von Christus bedeutet ja gerade die Wiederherstellung der Nation Israel. Gemäß Jesaja 49:3-6 ist Jesus (der Knecht) derjenige der Israel "wiederherstellen" wird. Das Volk Israel kann sich nicht selbst wieder herstellen, da es sündvoll ist. Aber der Knecht…der Jesus Christus das wahre Israel ist…kann es wieder herstellen und für die Nationen Segen bringen. Zudem wird Er gemäß 49:8 Israel wieder in ihrem Land einsetzen. Durch Sein (Knecht) erlösendes Werk im Namen des Volkes (Jesaja 53:6), wird die Nation schlußendlich eins mit Ihm sein und dadurch den Herrn verherrlichen.

Aber da fragt man sich, was an "Einssein" denn noch kommen soll, was in der Gemeinde Christi nicht bereits erfüllt ist? Die Gegenwart Gottes hat mit den Flammenzungen an Pfingsten wieder Einzug in dem neuen Tempel gehalten. Epheser 2 macht unmissverständlich, dass die Heiden durch Jesus zu einem vollen Bürgerrecht in Israel kommen. Sind jetzt Juden und Griechen eins in Jesus? Mir ist nicht klar, wie du die Aussage von Paulus bejahen und trotzdem an einem zukünftigen Extrazug für die Juden festhalten kannst.

Mein Punkt ist, daß der Gebrauch von "Israel" für den kommenden Messias nicht die Basis für die Lehre, daß alle die schlussendlich "in Christus" sind gleich Israel sind, gemacht werden kann. Jesaja wendet den Ehrentitel von "Israel" auf den Messias an weil Er der wahre Knecht ist der schlussendlich die Aufgabe von Israel erreichen wird…was jedoch keine Veränderung der Bedeutung von Israel oder die Verwerfung des Volkes als Knecht impliziert.

PS: Zu Epheser werde ich im anderen Thread Stellung nehmen, weil du mich dort ausdrücklich darum gebeten hast.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon imhotep » Di 10. Jul 2012, 17:00

Pilgrim hat geschrieben:Ich sehe die Gefahr mit Typen (diese Art der Interpretation) mehr in sie hineinzulesen als der ursprüngliche Autor zu vermitteln beabsichtigte…und auch Typen suchen wenn keine wirklich existieren. Wenn die NT-Schreiber das AT deuten, so interpretieren sie unter Inspiration und das können wir nicht.

Das sehe ich schon auch so, aber ich würde anfügen dass die NT-Schreiber dort wo sie das AT interpretieren das letzte Wort haben, und nicht die "ursprünglichen Autoren".

Mein Punkt ist, daß der Gebrauch von "Israel" für den kommenden Messias nicht die Basis für die Lehre, daß alle die schlussendlich "in Christus" sind gleich Israel sind, gemacht werden kann. Jesaja wendet den Ehrentitel von "Israel" auf den Messias an weil Er der wahre Knecht ist der schlussendlich die Aufgabe von Israel erreichen wird…was jedoch keine Veränderung der Bedeutung von Israel oder die Verwerfung des Volkes als Knecht impliziert.

Wie gesagt hole ich die Aussage, das alle Gläubigen "in Christus" Israel sind auch nicht aus Jesaja, sondern aus Epheser. Darum bin ich gespannt auf deine Antwort "dort drüben".
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Jul 2012, 17:34

imhotep hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Ich sehe die Gefahr mit Typen (diese Art der Interpretation) mehr in sie hineinzulesen als der ursprüngliche Autor zu vermitteln beabsichtigte…und auch Typen suchen wenn keine wirklich existieren. Wenn die NT-Schreiber das AT deuten, so interpretieren sie unter Inspiration und das können wir nicht.

Das sehe ich schon auch so, aber ich würde anfügen dass die NT-Schreiber dort wo sie das AT interpretieren das letzte Wort haben, und nicht die "ursprünglichen Autoren".

Eine Diskussion über den "NT Gebrauch des AT" (wenn man das so sagen kann?) mit dir würde mich interressieren, jedoch sprengt sie den Spielraum hier, meine ich. Was meinst du?
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Cool » Mi 18. Jul 2012, 12:44

andreas777 hat geschrieben:Cool, interessante Auslegung

In Daniel 12,11 (Bibelstelle über die Drangsal des Antichristen) wird allerdings gesagt, dass von diesem Gräuel bis zum Ende etwa 3,5 Jahre vergehen. Deshalb kann hier nicht die Kreuzigung Jesu gemeint sein.


Hallo andreas, kam nicht eher dazu dir darauf zu antworten. ;)

Du begehst den Fehler, das du in Daniel 9,27 und in Daniel 12,11 das gleiche beschriebene Ereignis siehst, dem ist aber nicht so.

Lesen wir einmal was da geschreiben steht:

Daniel 12,11.12: "Und von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft und das Greuelbild der Verwüstung aufgestellt wird, sind 1290 Tage. Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage."

Also da steht nichts von 3,5 Jahren, bis die Gräul ein Ende hat. Hier steht, das bis das Greulbild der Verwüstung aufgestellt wird, das bis dahin 1290 Tage (im prophetischen Sinn 1290 Jahre) vergehen.

Wenn wir nun in der Lage sind, das wir den Beginn der 1290 festlegen können, dann wäre das die Möglichkeit nach der Theorie der Vorentrückungslehre und den darauf folgenden 7 Jahren Drangsalszeit für Israel die Wiederkunft Jesu zu berechnen.

Warum?

Wenn nach den 1290 prophetischen Jahren der Antichrist noch 3,5 Jahre sein Greulbild der Verwüstung im israelitischen Tempel stehen hat, dann müßte die Vorentrückung der Gemeinde (nach der Vorentrückungstheorie) nach 1286,5 Jahren stattgefunden haben und die gelehrte 2. Wiederkunft Jesu für Israel nach 1293,5 Jahren stattfinden. Damit wäre die Wiederkunft Jesu berechenbar, obwohl es heißt, das niemand außer der Vater Zeit und Stunde kennt. Also warum sollte Gott dieses Geheimnis der Wiederkunft dem Menschen verraten, wenn selbst Jesus zu seiner Erdenzeit nicht in der Lage war, den Zeitpunkt zu bestimmen, auch nicht an Hand von Daniel 12?

Zusätzlich gegen deine Annahme über Daniel 12 steht da noch die Zeitangabe von 1335 Tagen, bzw. prophetischen Jahren, welches eine Differenz von 45 Jahren ausmacht zu den 1290 Jahren. Auch wenn wir nun auf die 1335 Jahre das gleich Prinzip der Zurück- und Vorrechnung der jeweiligen 3,5 Jahre anwenden, dann würde die die von gewissen Kreisen gelehrte Vorentrückung der Gemeinde und die 2. Wiederkunft Jesu für Israel berechenbar. Also kann deine Annanhme nicht stimmen und es muß hier etwas anderes gemeint sein.

Im übrigen ist auch ein Herr Miller nach diesem Prinzip vorgegangen und hat danach den Zeitraum 1843/1844 als Wiederkunftsjahr Jesu berechnet, aber auch er irrte bezüglich des Ereignisses. Heute wirft man den Adventisten vor, das ihr Vorläufer (der Herr Miller) die Wiederkunft Jesu berechnet hat und diese dann doch nicht eingetroffen ist.

Übrigens ist Miller nicht der einzige gewesen, der auf diesen Zeitpunkt rechnerisch gekommen ist, da sind noch einige andere gewesen, die zu ähnlichem Endergebnis kamen. Leichte Differenzen entstanden nur dadurch, das man den Zeitpunkt des Beginns nicht einheitlich hatte, und somit auch der Endzeitpunkt etwas anders war, aber es war nur geringfügig.

Du begehst im Grunde den gleichen Fehler, es wird ein falsches Ergebnis zugeordnet, denn mit der von dir angenommenen Greulbildaufstellung und deren Entfernung könnte man exakt die Wiederkunft Jesu berechnen.

Aber um das hier weiter zu vertiefen sind wir im falschen Thread und so soll es auch nur als Antwort auf deinen Einwand gewertet werden.

andreas777 hat geschrieben:In Matthäus 24, 15 nimmt Jesus in seiner Endzeitrede selbst nochmal bezug auf diese Bibelstelle und sagt uns, dass dann Jerusalem auf grausame Weise (Sachaja 14,2) durch den Antichristen eingenommen wird und es dann so schlimm wird, wie noch nie zuvor(Drangsal/Trübsal).

Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht - wer es liest, der merke auf, dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen;


Liebe Grüße


Somit kann sich Matthäus 24,15 auch nicht auf Daniel 12,11.12 beziehen und auch die Hinzunahme von Sachaja 14,2 ist fehl am Platz. Denn wenn wir allein den Vers 24 aus Matthäus 24 lesen, dann wird klar, das hier zu den Gläubigen gesprochen wird: "Denn es werden falsche Christusse (Antichristusse) und falsche Propheten (Antipropheten) aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten."

Da ja nach der Vorentrückungstheorie und der 7 Jahre für Israeltheorie die Gläubigen der Gemeinde nicht mehr auf der Erde sind, eben weil sie Vorentrückt wurden, stellt Matthäus 24,15 keinen Bezug her, so wie du ihn getätigt hast, denn nach Vers 24 sind ja die Gläubigen noch auf der Erde. Gleichzeitig wird somit auch dein Verweis auf Sacharja 14,2 hinfällig, da die angenommenen Ereignisse ja nicht zutreffen.

Wenn in Daniel mehrfach von dem Greul(bild) der Verwüstung gesprochen wird, so muß dieses nicht zwangsläufig das gleiche Ereignis betreffen, sondern es kann sich auf verschiedene Umstände beziehen, es ist ja nur eine Zustandsumschreibung. Es ist halt eine geläufige Umschreibung des Daniels in Mehrfachnutzung für unterschiedliche Gegebenheiten. Wenn wir heute z.B. von einem Massaker an Christen in Afrika sprechen, dann beziehen wir diese Umschreibung auch nicht immer auf das gleiche Ereignis, denn es trifft ja mehrfach zu. Erst eine Zeitangabe und Benennung genauerer Umstände lassen es uns aber genau zuordnen, ähnlich müßen wir auch mit dem Greul(bild) der Verwüstung verfahren.

Im neuen Testament wird ja auch von dem Antichristus gesprochen, aber auch von vielen Antichristen (siehe z.B. deinen Text aus Mathhäus 24 weiter oben) die auftreten werden. Man kann also schnell in einem Irrtum in der Auslegung fallen, wenn man Bibelstellen einander zuordnet, die in Wirklichkeit keine Verbindung zueinander haben.

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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Mi 18. Jul 2012, 13:43

Ja Lieber cool, lese doch einfach 2.Thessalonicher 2, 1-4

1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin,
2 daß ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.
3 Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
4 welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.



Da ist doch verständich, das die Wirkene Kraft der es aufhällt, der Geist Gottes gemeint ist, und der wird von der Erde genommen, erst dann wird der Antichrist sich in den Tempel setzen. Und dann die 7 Jahre herrschen. Von daher ist das schon richtig was du schreibst. Denn da muss zuvor die Gemeinde entrückt sein, wenn die Entrückung in der Trübsal statt finden würde könnte man ein leichtes Ausrechnen, genau auch verhält sich, die ganze Trübsalzeit so.

Und wenn diese wirkene Kraft entnommen wird, ist doch recht logisch, das die Gottes Kinder mit genommen wird, denn dieses Geschenk einer wiedergeburt kann Gott nicht plötzliche wegnehmen, ohne die Seinen.

Es heisst doch Lieber cool, wir sollen ja allezeit wachsam sein, da Jesus zu jeder Minute wiederkehren kann. Das würde dafür sprechen, dass die Gemeinde vor dem Auftreten des Antichristen entrückt wird. Denn wenn der Antichrist sichtbar und für alle erkennbar aufgetreten wäre, dann wäre die Situation ja ohnehin klar.
Das andere ist ja auffällig, nirgens in den Briefen steht geschrieben, das wir auf den Antichristen achten sollen, sondern ein Christ lebt ständig in der Erwartung auf das kommen ihren Herrn und Heiland Jesus Christus


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Cool » Mi 18. Jul 2012, 19:29

Die Frage die sich ja auch noch aufwirft ist die, was ein Antichrist in einem jüdischen Tempel verloren hat?

Wenn man von einer antichristlichen Lehre spricht, dann war und ist es immer so gewesen, das wie der Begriff wörtlich aussagt, es sich um Lehre handelt, die dem Christentum und seiner Lehre widerspricht, bzw. diese verfälscht.

Also was hätte ein Antichrist in der jüdischen Religion verloren?

Der Antichrist, bzw. die Antichristen zielen doch auf das Christliche ab, darum wurde überhaupt erst diese Bezeichnung gewählt

Bis vor rund 150 Jahren kannte man überhaupt nicht diese Lehre von einem Antichristen, der in einem jüdischen Tempel sein Unwesen treiben soll und warum ist dem so?

Weil sich diese Lehre in der Bibel nicht findet und schon garnicht im NT, weder Jesus, noch die Jünger oder Apostel haben jemals darüber etwas berichtet, oder darauf hingewiesen.

Mt. 24,24: "Denn es werden falsche Christusse (Antichristusse) und falsche Propheten (Antipropheten) aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten (die Gläubigen) verführten."

Wenn ein falscher Christus unter die Gläubigen falsche Lehre aufbringt, denn gehört er eben mit zu dieser Gruppe der Antichristen, gegen Christus gerichtet.

1Joh 2,18: "Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist."

Der Johannestext bezieht sich genau auf diese Irrlehrer in den Anfängen des Christentums und es wird uns mitgeteilt, das schon viele Antichristen den wahren Glauben attackiert haben. Das dieses nicht plötzlich über die Jahrhundert hinweg abrupt abreisst liegt auch auf der Hand, den Satan verliert ja nicht plötzlich aus irgendwelchen Gründen die Lust daran, die Gläubigen zu drangsalieren und ihnen den Sand der Lüge in die Augen zu streuen.

1Joh 2,22: "Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet."

Wer glaubt eigentlich daran, das der Antichrist sich zwingend nur daran festmachen läßt, das er den Vater und den Sohn leugnet?

Wenn dieses so einfach festzumachen wäre, dann könnte man jeden der das tut als Antichristen bezeichnen und der Fall hätte sich erledigt. Nun, so einfach ist es sicherlich nicht, das wäre zu einfach und zu durchschaubar und der Vater der Lüge ist sichlich nicht so dumm, sich so leicht zu erkennen zu geben.

Gal 1,9: "Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht."

Warum ist man verflucht? Weil man eine Irrlehre, also eine Lehre gegen die Lehre Christi verbreitet, man betätigt sich antichristlich. Somit ist der Verfluchte ein Antichrist.

Man kann den Vater und den Sohn auch dadurch leugnen, in dem man ihnen etwas unterschiebt, was angeblich von ihnen kommen soll. Durch diese Verleumdung verändert man die Identität Gottes, somit leugnet man damit die wahre Identität des Vaters und des Sohnes.

Gal 1,6.7: "Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren."

Dieser Text ist eindeutig an die Gläubigen der Gemeinde gerichtet, welche sich im Grunde einem antichristlichem Evangelium hinwenden, obwohl es doch gar kein anderes Evangelium gibt: "Und ist in keinem anderen Namen Heil, als in dem Namen Jesu." = Apg 4,12: "Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden."

Also ein anderes Evangelium leugnet den Namen Jesu, genau wie ich es oben erklärt habe und verantwortlich dafür ist eben der Antichrist. Wer sollte es denn auch sonst sein? Irgendwelche Vorschläge?

Es ist auch so eine antichristliche Lehre, in dem der Antichrist uns wahrmachen will: "Den Christen tue ich nix." und es soll wirklich welche geben, die ihm das auch glauben und das obwohl die Heilige Schrift ausdrücklich davor warnt.

Joh 8,44: "Ihr habt den Teufel zum Vater (der [Ober-]Antichristus), und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen (ein anderes Evangelium); denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge."

Einer in dem nicht die Wahrheit ist, der wird bestimmt nicht sagen: "Seht her hier bin ich, ich leugne den Vater und den Sohn und jetzt habt ihr euren Antichristen."

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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Genussdenker » Sa 28. Jul 2012, 09:23

Lambert hat geschrieben:Jetzt aber eines zu diesen Tempel, dieser muss wieder in jüdischer Befugnis sein,

Klar, das wäre wohl ja auch die Bedinung.

Aber dafür gibt es keinerkei Anzeichen. Weder religiös noch historisch. Ein nachgebauter Tempel könnte für das heutige Judentum lediglich noch den Grund der geschichtlichen Tradition haben.

Vergessen wir nicht, dass der 2. Tempel quasi "Sache" der Sadduzäer war. Diese jüdische Strömung gibt's seit der Zerschlagung des antiken Israel nicht mehr, denn an diese Stelle trat im Zuge der Diaspora das dezentralisierte rabbinistische Judentum in der Tradition der einstigen Pharisäer.

Die Tempel-bestimmenden Sadduzäer glaubten nach damaligen historischen Berichten zudem nicht an an eine "Gott-bestimmte Welt" rsp dass Gott in's Geschehen eingreifen würde. Eine Debatte die im Christentum vor ca 300-200 Jahren ja mit dem Deismus aufkam. Eine Auffassung, die ja von den meisten konfessionellen Strömungen abgelehnt wird und bei "erweckungsgläubigen" Evangelikalen im krassen Widerspruch steht. Quasi "inner-jüdisch" hätten die sadduzäischen Aufassungen heute keine Chance mehr, weil die Sadduzäer einzig die Tora als schriftliche "absolute" Quelle akzeptierten.
Zur Zeit der kanonisierung (als das antike Israel bereits zerschlagen war) dürfte aus christlicher Sicht wohl kaum ein Interesse am Wiederaufbau eines Tempels bestanden haben.
Wollen wir im Zuge der Bibelinterpretation uns nun in die damalige Zeit versetzen, so dürften wir diesen Belang nicht auser Acht lassen.
Zudem wäre ein jüdischer Tempel eben ein jüdischer und kein christlicher. Schliesslich waren es die Christen die sich vom Judentum abspalteten und was würde es Juden interessieren, was manche christliche evangelikale Erweckungsgläubige (denen es meist ohnehin darum geht, die anderen zu bekehren) darin hineininterpretieren würden. Man müsste das halt auch mal ganz pragmatisch rsp realisitisch betrachten.

Klar, können die gegenwärtigen Umwälzungen und Ereignise als Indiz herangezogen werden. Aber das ist ja nun wirklich nicht neu. Und rein sachlich gesehen, hätte es für die Menscheit in den 2'000 Jahren noch viel tiefgreifenrende Umwälzungen gegeben die solches Indiz hätten dienen können. Hungersnöte, Naturkatasthrophen, grasierende Pest, 2 Weltkriege usw usw
Dabei erinnere ich zb gerne an den Papst der zum Jahreswechsel von 999 auf 1'000 den Weltuntergang rsp Wiederkehr Jesus prophezeite, sich am Tage darauf aber mit "Gott wollte es, dass es doch nicht passierte" erklärte :)
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Mo 30. Sep 2013, 13:45

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe schon seit einiger Weile nicht mehr hier geschrieben. Ich bin doch sehr bewegt, nicht das ich behaubte das der dritte Tempel sogleich gebaut wird, denn die momente Politsche Lage geben keinen Anlass das es sich schnell ändert. Ist es aber nicht so wie schnell von einen Tag in einen anderen Tag Umstände sich ändern können, was heut für unmöglich gehalten wird. Ein bekanntes Beispiel der zu sammenbruch der der Union der Sozialistische Sowjet Replublick, genannt auch UDSSR. Von einen Tag auf den anderen Tag sich aufgelösst. Ein Ding fast der Unmöglichkeit, für mich unfassbar gewesen, oder der Fall der Mauer, eine fest zementierte Ordnung lösste sich gänzlich auf, wer hätte so was sich ausmalen können? Zuvor der Kalte Krieg, von dem ich ja geprägt bin. Nun ich möchte nicht weiter an unsere Geschichte errinnern, aber sie lehrt uns doch was. Alles was wir für ein feste Ordung halten, so auch unsere festen Halt gibt, uns sugeriert einen ewigen Bestand hat, kann in kürzesten Zeit zusammenbrechen. Es muss nicht immer eine lange Zeit dazu brauchen für Veränderungen, so was kann ganz schnelle geschehen. Oder der 11 September, wir leben seit dem in eine anderen Welt. Heute gehst du Abends ins Bett, und stehst Morgens auf, und .........., als gestern Abend, und bist nicht vorbereitet auf diesen Umbruch, was dann? Mit anderen Worten, was für heute nicht denbar erscheint, heisst es noch lange nicht, das es unmöglich sei. Was für uns unmöglich ist, bereitet für Gott keine grosse Not. Aber denoch, so weit sind wir nicht entfernt von einen dritten Tempel, vieleicht werden wir es noch sehen, denn Vorbereitungen liegen vor, und sie sind seit einiger Zeit zum Abschluss gekommen ist, so das es nur noch einen Startschuss braucht, um den Tempel zu bauen.



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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Gnu » Mo 30. Sep 2013, 17:03

Solange die Moschee dort steht, wird kein Tempel gebaut. Danke Vater im Himmel, dass Du den Deckel drauf hältst.
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Mi 12. Nov 2014, 11:53

Hallo Ihr Lieben!

Die Frage ist ja, muss der Tempel gebaut werden, ich denke das es eine bessere passende Frage ist ja: Wann wird dieser Tempel gebaut? Alle Anzeichen steht auf den Sturm, für den baldigen Bau des Tempels. Ich habe schon seit einiger Zeit bemerkt, das die Konfliktparteien sich gegenseitig hoch schaukeln. Besonders für die die Nachrichten aufmerksam beobachten, sich diese Frage stellen, wann wird dieser eigendlich gebaut? Bevor die neusten Unruhen entfachten, war es recht still gewesen. Aber diese Ruhe wurde ja abrupt beendet.

„Wir wollen Märtyrerinnen für Al-Aksa werden“

Dutzende palästinensische Frauen haben vor dem Löwentor der Jerusalemer Altstadt demonstriert. Sie forderten die Ausweitung von Terrorangriffen gegen Israel und die Ermordung jüdischer Soldaten. „Wir sind dafür bereit, als Märtyrerinnen zu sterben, wir opfern unser Leben für die Al-Aksa-Moschee“, riefen sie. Der palästinensische Terrorangriff vom Mittwoch, bei dem ein Lieferwagen in eine Straßenbahnhaltestelle gerast war, hat mittlerweile ein zweites Todesopfer gefordert: Ein 17 Jahre alter jüdischer Bibelschüler erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Der Protest der Frauen und der Tod des ultraorthodoxen Bibelschülers heizen die Stimmung in Jerusalem weiter an. Die Palästinenserinnen schrien Juden an, sie seien Schweine und Hunde. Die Hamas sei die einzige Organisation, die mit den Zionisten fertig werde. Jeden Tag würden Palästinenser in der Altstadt mit Tränengas und Blendgranaten angegriffen.

Die Spannungen werden durch arabische Politiker verstärkt, die behaupten, dass Juden auf dem Tempelberg nicht nur beten, sondern dort die Kontrolle übernehmen und Muslimen den Zutritt zur Al Aksa-Moschee verwehren wollten. Zwar hatte Israels Ministerpräsident Netanjahu mehrfach öffentlich erklärt, dass am derzeitigen Status quo auf dem Tempelberg nichts geändert werde, doch die aufgebrachten Muslime glauben ihm nicht.

Weiter nachzulesen: http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx

Was bedenklich ist wenn man dieses liesst:

Ein dynamischer jüdischer Anführer

Auch der Bau des „Dritten Tempels“ an sich ist als religiöse Figur und als Prophezeiung von großer Bedeutung für die Juden. Die Sehnsucht nach diesem Bauwerk ist nicht einfach nur irgendeine politische Provokation, sondern ein zentraler Bestandteil des jüdischen Messiasglaubens. Wenn man den Überlieferungen des Maimonides glaubt, dann wird eines Tages ein dynamischer jüdischer Anführer, ein direkter Abkömmling König Davids, auf der hiesigen Bildfläche erscheinen. Er und nur er ist es, der den Tempel in Jerusalem wieder erbauen und die Juden aus der ganzen Welt zum Land Israel bringen wird – nicht der Rabbiner Glick, by the way! In der Überlieferung heißt es weiter: Alle Völker der Erde werden den „Moshiach“, wie der Gesalbte auf Hebräisch heißt, als Weltführer anerkennen und seine Herrschaft akzeptieren. Kriege und Hungersnöte hören auf und stattdessen herrschen Frieden und Wohlstand in der Welt. Als Fußnote des christlichen Kolumnisten: Wenn mein Messias nicht schon gekommen wäre, dann empfände ich das als verlockende Perspektive.

Was lehrt uns das? Erstens: Das Problem sind in ganz Israel nicht diejenigen, die fromm sind, die religiös sind. Das Problem sind diejenigen, die diese Religiosität mit einem strammen nationalistischen Extremismus verbinden. Klar, das Judentum in Israel ist vom Staat Israel als der Heimstatt der Juden nicht zu trennen, ein laizistisches Israel kann und wird es nicht geben, aber es ist offensichtlich, dass viele der Ziele der Hardliner am Tempelberg eher aus nationalistischen als ausschließlich aus religiösen Motiven verfolgt werden. Allein deswegen darf man aber nicht diejenigen in Mithaftung nehmen, die nichts als ihren Glauben ausüben wollen.

Zweitens, selbst wenn es legitime Gründe gibt, dass Juden auf dem Tempelberg beten: In der sehr aufgeheizten gegenwärtigen Situation gilt es dennoch alles, aber wirklich alles zu unterlassen, was eskaliert und nichts zuzulassen, was weiter zur Eskalation beiträgt. Das betrifft Taten und Worte auf beiden Seiten: Weder „rote Blutlinien“ noch „Kriegserklärungen“ sind hilfreich. Der Anschlag am Mittwoch in Jerusalem der wiederum drei Menschen das Leben (zwei Opfer und der Attentäter) und viele Menschen ihre Gesundheit gekostet hat, der Anschlag im Westjordanland, die Vorfälle mit Sicherheitskräften an und in der al-Aqsa-Moschee unterstreichen, dass es schon längst nicht mehr fünf vor zwölf ist.

Wenn sie nicht bereits ausgebrochen ist: Eine „Tempelberg-Intifada“ hätte im Gegensatz zu den in den letzten Kolumnen erwähnten „Straßenbahn-„ und „Kinderintifadas“, auch noch die hochexplosive religiöse emotionale Aufladung mit unübersehbaren Folgen für die ganze Weltreligion, die sich in der goldenen Kuppel des Felsendoms wie in einem Brennglas widerspiegelt. Auf welchem Weg der Herrgott auch immer von Jerusalem aus angesprochen wird und von wem auch immer, ob von Muslimen, Juden oder Christen – die allerletzte Hoffnung in diesen pessimistischen Zeiten bleibt, dass er Vernunft in die Hirne eingießt.
http://www.theeuropean.de/michael-borch ... tempelberg


Der Antichrist wird mit Sicherheit nicht als ein finsterer Schurke oder gewalttätiger Diktator kommen. Im Gegenteil, er verführt die Menschen dadurch, dass er als sympathischer Friedensstifter ein weltweites Ansehen bei den Menschen bekommen, und dann wird 1.Thessalonicher 5,3 sich erfüllen

3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.

Wir wissen es ja, seit Jahren besteht latent eine Kriegsgefahr, aber diese Gefahr wird sich um den Streit des Tempelbergs zuspitzen, wo andere Länder insbesondere den Arabischen Länder auch Europa hineingezogen wird. Denn im Nahenosten ist der Lebensnerv Europas, dem Oel für unsere Weltwirtschaft eng verbunden. Vieleicht wird der Antichrist als einen Schirmherr für den Tempel einsetzen, den Tempel aufbauen, allen Parteien, den zutritt in den Tempel ermöglichen. Insbesondere werden die Juden auch erlaubt alle Tempelrituse durchzuführen, bis der Antichrist sich in den Tempel setzt.


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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Johelia » Mi 12. Nov 2014, 13:51

Sali Andreas

Eigentlich sollte man ja traurig und verängstig sein, wenn man die Ereignisse beobachtet. Mich persöhnlich stimmt die Situation fröhlich erwartungsvoll und lässt mich unseren Herrn loben und Preisen, denn die Zeit ist nah und ER kommt immer näher und ist schon bald da. Halleluja!! :praise:

Die Bibel lehrt uns "An ihren Früchten werdert ihr sie erkennen".
Die Früchte des Terrorrismus zeigt und gut auf aus welchem Geist das den Antichrist verherrlichenden Volk sein wird. Sogar in Bern kann man bei Demonstrationen für Palästina gut ersehen wer aus der westlichen Welt zusammen mit dem Antichristen " Friede, Friede" schreien wird und ihn an der Macht bestätigen wird. Es werden bei weitem nicht nur Muslime sein (es gibt viele gute und liebende Muslime), sondern eine grosse Masse wird aus den Kreisen kommen die man in Bern jetzt erkennt.

Das Angebot Jesu steht jedoch noch immer offen und jeder hat noch die Gelegenheit den schmalen Weg zu gehen. Leider wird das uns Christen immer schwerer gemacht, da "die Gesellschaft" in ihrer Wertlosigkeit und unendlichen Relativismus, dem Geist des Antichristen schon lange verfallen ist.

lg
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Mi 12. Nov 2014, 14:32

Johelia hat geschrieben:Sali Andreas

Eigentlich sollte man ja traurig und verängstig sein, wenn man die Ereignisse beobachtet. Mich persöhnlich stimmt die Situation fröhlich erwartungsvoll und lässt mich unseren Herrn loben und Preisen, denn die Zeit ist nah und ER kommt immer näher und ist schon bald da. Halleluja!! :praise:

Die Bibel lehrt uns "An ihren Früchten werdert ihr sie erkennen".
Die Früchte des Terrorrismus zeigt und gut auf aus welchem Geist das den Antichrist verherrlichenden Volk sein wird. Sogar in Bern kann man bei Demonstrationen für Palästina gut ersehen wer aus der westlichen Welt zusammen mit dem Antichristen " Friede, Friede" schreien wird und ihn an der Macht bestätigen wird. Es werden bei weitem nicht nur Muslime sein (es gibt viele gute und liebende Muslime), sondern eine grosse Masse wird aus den Kreisen kommen die man in Bern jetzt erkennt.

Das Angebot Jesu steht jedoch noch immer offen und jeder hat noch die Gelegenheit den schmalen Weg zu gehen. Leider wird das uns Christen immer schwerer gemacht, da "die Gesellschaft" in ihrer Wertlosigkeit und unendlichen Relativismus, dem Geist des Antichristen schon lange verfallen ist.



Hallo Lieber Johelia!


Danke für deine Reaktion, denn ich habe so einen Eindruck, das viele Christen so gar nicht bekommt, in wie weit das kommende Ende in der Nähe gerückt ist. Du weist ja, wie lange ich schon zu diesen Thema Tempel in Jerusalem schreibe, seit Jahren schon. Einige Forumsteinehmer habe es in vielfacher Weis revaletiert, oder gar als unsinnig hingestellt, aber wie man es sieht, wird der Tempelberg einen anlass geben für den kommende Antichristen aufzutreten, um sich als einen Friedensstifter zu profelieren. Er wird an höchstmass an diplomatisches Geschick haben, um alle Konflikpateien an einen Tisch zu bringen, um sie zu einen Friedensvertrag zu bewegen, und sie alle werden darauf eingehen. Noch ist es Zeit zur Umkehr, wie du es schon geschrieben hast. Sicherlich die Umstände ist schlichtweg menschenverachtens in Israel, egal ob es ein Jude, oder ein Palästinänser umkommen. Es zeichnet sich ab, das der Erlöser aber bald kommen wird. :clap: :praisegod:


Herzliche grüsse, Andreas
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Thelonious » Mi 12. Nov 2014, 23:44

Hallo Lambert,

für mein Verständnis wiederspricht jede eschatologische Festlegung "erst muß dass passieren (z.B. dritter Tempelbau)..., dann kommt unser Herr Jesus für alle sichtbar auf diese Erde zurück" dem jesuanischen

"Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.".

Anders formuliert: wenn wir datierbare Vorbedingungen für die Parusie hätten, wir dieses
"Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand..." doch quasi aufgehoben. Denn wir "wüssten" dann ja im Umkehrschluß "der 3. Tempel steht nicht, also kann Jesus noch nicht wiederkommen.

Und das kann es doch nicht sein. Oder?

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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Sa 15. Nov 2014, 11:46

Thelonious hat geschrieben:Hallo Lambert,

für mein Verständnis wiederspricht jede eschatologische Festlegung "erst muß dass passieren (z.B. dritter Tempelbau)..., dann kommt unser Herr Jesus für alle sichtbar auf diese Erde zurück" dem jesuanischen

"Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.".

Anders formuliert: wenn wir datierbare Vorbedingungen für die Parusie hätten, wir dieses
"Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand..." doch quasi aufgehoben. Denn wir "wüssten" dann ja im Umkehrschluß "der 3. Tempel steht nicht, also kann Jesus noch nicht wiederkommen.

Und das kann es doch nicht sein. Oder?




Hallo Lieber Thelonious!

Nun, ich wiederspreche dir nicht, wie du vermeintest,vieleicht hast du nicht dieses nicht erkannt. Denn ich habe nirgenswo über einen Zeitpunkt geschrieben, Lieber Thelonious. Sondern über einen Konflickt an den Tempelberg, der von statten geht, der sich zuspitzen kann. Zum anderen habe ich einen Link veröffentlicht, wo Michael Borchard eine Kolumne geschrieben hat über den Schicksalsberg, wo er die momentaren Situation wie er sie sieht am Tempelberg geschrieben hat. So weit ich weis, das er kein bekennender Christ ist, aber trotz aller dem sehr gut annelysiert hat. Vieleicht kennt er ja die Schrift, er hat es eben nicht geschrieben. Wir kennen ja 2.Thessalonicher 2, 4

4 welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

Aber bevor dies geschied wird sich Daniel 9, 27 sich erfüllen:

27 Und er wird einen festen Bund mit den Vielen schließen für eine Woche; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und wegen der Beschirmung der Greuel wird ein Verwüster kommen, und zwar bis Vernichtung und Festbeschlossenes über das Verwüstete ausgegossen werden.


Wenn der Antichrist auf die Bildfläche auftritt, wird er als Friedensstifter kommen, und mit den Konflikt Parteien einen Bund schliessen, wenn also dieser Konflikt sich weiter zuspitzt, steht ein weiterer grosser Krieg vor der Tür. Da kann man sich vorstellen, das eine grosse Angst in der Welt ist, besondern der Nahenosten ist immer dafür empänglich, denke an ISES dem Kalifat in Syrien und den Irak. Die sich sehr stark für den Schicksalsberg machen.
Und wir dürfen 1.Thessalonicher 5,3 nicht vergessen, denn dort ist geschrieben:

3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.


Und die Welt wird aufatmen, das Oel kann weiter fliessen, und deswegen wird der Wohlstand gesichert bleiben, bei diesen Bund mit vielen.

Dann hast du ja dieses geschrieben:

"Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.".


Ja Lieber Thelonious, dem möchte ich nicht wiedersprechen, niemand kann diesen Zeitpunkt bestimmen, dieses tue ich ja auch nicht.

Für mich gibt es eine endscheidene Bibelstelle, nähmlich 2.Thessalonicher 2, 6-8

6 Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, daß er zu seiner Zeit geoffenbart werde.
7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist,
8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft,


"Es gibt nur eine Macht, die unsere Welt noch vor einem katastrophalen Umsturz schützt. Die Welt steht vor einer Zukunft voller Boshaftigkeit und Schlechtigkeit. Eine Heirat zwischen Mann und Frau wird bald veraltet sein. Das fundamentale Christentum wird bald verboten sein. Jeder, der sich zu Jesus Christus als Herr und Retter bekennt, wird umgebracht werden. Die Souveräne Macht, die all diesen Horror noch auf Distanz hält, ist der Heilige Geist. Eine der Aufgaben des Heiligen Geistes ist die Zurückhaltung der Herrschaft des Antichristen. Wenn der Heilige Geist weggenommen wird, wird die Hölle auf Erden ausbrechen.

Gott, der Vater, ist das „Hirn“ des Universums. Gott, der Sohn, ist das „Wort“ und die „Worte von Gott“ – beides, in Person und im gesprochenen Wort. Gott, der Heilige Geist, ist der übernatürliche Einfluss und die rechte Hand der Macht dieser grossartigen Dreieinigkeit. Vom Beginn der Schöpfung bis zum heutigen Moment hat der Heilige Geist den Teufel in seinem Bestreben, „Gott“ zu werden, zurückgehalten. Der Geist des Antichristen oder Antigottes hat seit dem Fall des Teufels gegen den Ewigen Gott gekämpft. Doch der Heilige Geist hat den Teufel zurückgehalten und an die Leine gelegt. Der Heilige Geist hält ihn auf kurzer Distanz. "
http://endzeitzeichen.blogspot.de/2010/ ... -bose.html

Wir wissen es doch, von der Schrift her, das der Geist Gottes die Gemeinde bildet, und Jesus das Haupt ist. Wenn dieser Geist der Welt endzogen wird, wie soll da eine Gemeinde bestehen? Sie wäre ja dann eine Vollweise, ganz alleine, und hätte keinen Beistand, Lieber Thelonious. So was würde doch der Schrift wiedersprechen, und Gott würde als ein Lügner darstehen.

Wo der Geist Gottes der Welt endzogen wird, wird sich 1. Thessalonicher 4,15-17 erfüllen:

13 Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen.
15 (Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.



So einige werden entgegnen, da steht ja dieser Tempel doch gar nicht. Dem kann ich antworten, dazu braucht es nicht sehr viel. Berichtet habe ich ja in der Vergangenheit, dieser Bezirk ist zum einen Erbeben gefärdet, zum anderen gibt es so einige jüdische Fanatiker, die unter Beobachtung der Geheimdienste , der Mossad stehen. Aber alles können sie nicht sehen, versuche hat es wohl gegeben. Zum anderen habe ich vor lange Zeit geschreiben, das alle Steine bereit stehen, wie auch der Eckstein, der biblich bearbeitet ist. Ja auch all die wichtigen Gerätschaften, liegen in der Öffentlichkeit zugängig im Museum bereit. Und eine Priesterschule gibt es in Jerusalem seit 1967, als schon lange. Da kann ein Tempel in kürzere Zeit errichet werden.


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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Sa 15. Nov 2014, 18:30

Ja Lieber Thelonious, noch ist Zeit zur Umkehr, zu Jesus hinzuwenden, vieleicht nur eine kurze, denn wir wissen nicht wann Jesus die Seinen zu sich holt. Vieleicht (Ich betone es, denn ich weis eben nicht) ist es zum letzten mal ich hier schreibe. Mag ja sein das einige es übertrieben halten, so ein relgiösen Spinner, der leicht überdreht ist. Mag ja sein, aber an Hand der Schrift kann man erkennen, es ist nur eine kurze Zeitspanne ist. Denn ich wusste zumal nicht, das die Sanhedrin eingerichtet wurden in Jerusalem. Der Sanhedrin oder Hohe Rat war lange Zeit die oberste jüdische religiöse und politische Instanz und gleichzeitig das oberste Gericht. Der hebräische Name ist vom griechischen Synhedrion (Versammlung, Rat) abgeleitet.
Zu finden in http://de.wikipedia.org/wiki/Sanhedrin. Wie ich es schon geschrieben habe, nur noch eine kurze Zeit. Aber Zeitalter der Gemeinde wird bald sein Ende finden

Denn aus einen Link habe ich einen kleinen Teil hinein kopiert, denn ich habe ja schon einiges über den dritten Tempel geschrieben, es bestätigt einfach, was ich schon seit langen geschrieben habe, Lieber Thelonios.

Der Sanhedrin

"Der Sanhedrin war ein Rat von 71 Rabbinern, die Israel unter der römischen Herrschaft regiert haben. Sie versammelten sich während der Zeit von Christus in der Nähe des Tempels und auch weiterhin außerhalb von Jerusalem bis etwa 400 n. Chr.. Die Wiedereinführung der Sanhedrin wird als der Vorbote für den Wiederaufbau des Tempels und des Kommens des Messias angesehen. Orthodoxe Juden glauben, daß heute eine Einrichtung wie der Sanhedrin benötigt wird, den Wiederaufbau des Temple zu überwachen und den Messias zu identifizieren, sollte er auf der Bühne erscheinen.

Der Rat traf sich zum ersten Mal im Oktober 2004 in Tiberias (den Ort, wo sie sich zuletzt versammelten), sich aber nun monatlich in Jerusalem treffen, um Fragen und Angelegenheiten über das Judentum zu entscheiden. Ihr Ziel ist es schließlich die Regierung für den modernen Staat Israel zu übernehmen, welche die soziale Demokratie Israels ablösen soll. Deshalb wird die Gründung des Sanhedrin in Israel als ein Wunder betrachtet und viele innerhalb der orthodoxen Gemeinde glauben, daß große Dinge in der nahen Zukunft geschehen werden."
http://endzeit-proph.blogspot.de/2010/0 ... empel.html


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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon lionne » Mo 17. Nov 2014, 16:33

Das betrifft das Thread-Thema nur indirekt, aber ist dennoch von Bedeutung:
(Zitat) Die Situation in Israel ist nach wie vor angespannt. Auch auf politischer Ebene wird durch Aussagen wie die des arabischen Knessetabgeordneten Achmed Tibi, der am gestrigen Sonntag vor der Kamera in der Al Aksa Moschee betonte, dass die Palästinenser die rechtmäßigen Eigentümer dieses Platzes seien, weiter Öl ins Feuer gegossen. „Tibi ist ein Lügner und Verräter“, sagte Israels Verkehrsminister Israel Katz. „Der Tempelplatz ist seit über 3000 Jahren eine Stätte jüdischer Geschichte und ist heute wieder unter israelischer Souveränität.“

Ein anderer Knessetabgeordneter, Nissan Slomianski, reagierte ebenso auf Tibis Statement. „Er hat wahrscheinlich noch nicht verkraftet, dass die rechtmäßigen und historischen Eigentümer wieder heimgekehrt sind. Geschichtsverfälschung ist eine bösartige Krankheit und auch wenn er tausendmal diese Lüge wiederholen wird, so wird diese Lüge nicht zur Realität.“ Darüber hinaus erinnerte Slomianski Tibi daran, dass er ein Vizesprecher der Knesset im jüdischen Staat ist und nicht der IS-Dschihadisten.

Der politische Nahost-Konflikt zwischen Juden und Palästinensern hängt von der Streitfrage Jerusalem ab. Die israelischen und arabischen Medien berichten oft über den religiösen oder theologischen Streit um Jerusalem, der den Konflikt in eine politische Sackgasse manövriert. Solange eine der beiden Seiten nicht auf ihr Recht in Jerusalem nachgeben wird, wird der Nahost-Konflikt scheitern. Dies wird jedenfalls so in den palästinensischen und israelischen Medien verstanden. (Zitat Ende) - Quelle: Israel heute -
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Re: Muss der dritte Tempel gebaut werden?

Beitragvon Lambert » Di 18. Nov 2014, 09:57

lionne hat geschrieben:Das betrifft das Thread-Thema nur indirekt, aber ist dennoch von Bedeutung:
(Zitat) Die Situation in Israel ist nach wie vor angespannt. Auch auf politischer Ebene wird durch Aussagen wie die des arabischen Knessetabgeordneten Achmed Tibi, der am gestrigen Sonntag vor der Kamera in der Al Aksa Moschee betonte, dass die Palästinenser die rechtmäßigen Eigentümer dieses Platzes seien, weiter Öl ins Feuer gegossen. „Tibi ist ein Lügner und Verräter“, sagte Israels Verkehrsminister Israel Katz. „Der Tempelplatz ist seit über 3000 Jahren eine Stätte jüdischer Geschichte und ist heute wieder unter israelischer Souveränität.“

Ein anderer Knessetabgeordneter, Nissan Slomianski, reagierte ebenso auf Tibis Statement. „Er hat wahrscheinlich noch nicht verkraftet, dass die rechtmäßigen und historischen Eigentümer wieder heimgekehrt sind. Geschichtsverfälschung ist eine bösartige Krankheit und auch wenn er tausendmal diese Lüge wiederholen wird, so wird diese Lüge nicht zur Realität.“ Darüber hinaus erinnerte Slomianski Tibi daran, dass er ein Vizesprecher der Knesset im jüdischen Staat ist und nicht der IS-Dschihadisten.

Der politische Nahost-Konflikt zwischen Juden und Palästinensern hängt von der Streitfrage Jerusalem ab. Die israelischen und arabischen Medien berichten oft über den religiösen oder theologischen Streit um Jerusalem, der den Konflikt in eine politische Sackgasse manövriert. Solange eine der beiden Seiten nicht auf ihr Recht in Jerusalem nachgeben wird, wird der Nahost-Konflikt scheitern. Dies wird jedenfalls so in den palästinensischen und israelischen Medien verstanden. (Zitat Ende) - Quelle: Israel heute -
LG lionne


Liebe lionne!


Danke für deinen Beitrag, meine persönliche Einschätzung für die Lage ist, wenn Christen diese Situation so einiges nicht mitbekommen haben, müssten sie jetzt eigendlich wach werden durch die Unruhen in der Nähe des Tempelbergs. So lange ich schon lebe, gibt es den Konflikt im Nahenosten und ihre Kriege in Israel. Oft war der Konflikt im Zentrum der Weltpolitik. Immer spielte das Oel eine grosse Rolle dabei, denn es ging ja auch um Wohlstand und Sicherheit in Europa. Denn immerhin liegt dort der Lebensnerv Europas, wo auch unsere Wohlstand gegründet ist.

Wenn die Palistänser ihren Staat bekommen, und der Ostteil Jerusalem zu ihre Hauptstadt, durch die Abstimmung der UNO. Denn wir dürfen dabei nicht vergessen, im Ostteil Jerusalems ist die Klagemauer und dazu gehörig der Tempelberg. Da frage ich mich wie wird Israel reagieren? Bleibt Jerusalem als eine Friedensstadt bestehen? Wahrscheinlicher, ist ja das dieser Konflikt mehr, und mehr sich zuspitzen wird, und vieleicht in einen Krieg münden wird. Um das zu erkennen, braucht man kein Prophet zu sein. Denn wie ich das sehe, wird der politischer Kampf zu einen relgiösen. Es sind ja nicht nur die Palästinenser sondern auch verstärkt jüdische Fanatiker involtiert, die auch nicht gerade friedlicher sind, weil sie auch mehr zu Gewaltbereitschaft bekennen. Stehen wir vor der Schrifterfüllung der Bibel, denn sie sagt so einges.

Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
Lambert
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