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Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon blakki » So 27. Mär 2011, 16:33

kingschild hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Ein Projekt wie Desertec kann kein einseitiges Vorhaben der Europäer sein, sonst wäre es von Anfang an zum Scheitern verurteilt.


Die Frage ist ja wie stark kann sich Europa in einer Stromversorgung, in Afrika engagieren, wenn es damit rechnen muss das zuverlässige, stabile Verhältnisse fast unmöglichh scheinen? Welches Land wäre also verlässlich genug dass man eine längerfristige Zusammenarbeit ins Auge fassen könnte? Wo man nicht damit rechnen muss das die Verträge wieder gekündigt werden oder man als Kolonialherren bezeichnet würde wenn ein Einheimischer Despot alles Geld aus den Verträgen beiseite scheffelt?

God bless
Kingschild


Das wäre zum Beispiel ein Land, dem man auf diese Weise die Mitgliedschaft in die EU oder ein neu zu schaffendes entsprechendes politisches Gebilde in Ausicht stellen könnte.
Wir müssen aktiv mithelfen, dort stabile Verhältnisse zu schaffen.

Das müssen wir übrigens sowieso, wenn wir in Zukunft die "Festung Europa" nicht mit Waffengewalt an den Grenzen verteidigen wollen.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon kingschild » So 27. Mär 2011, 18:04

blakki hat geschrieben:Das wäre zum Beispiel ein Land, dem man auf diese Weise die Mitgliedschaft in die EU oder ein neu zu schaffendes entsprechendes politisches Gebilde in Ausicht stellen könnte.
Wir müssen aktiv mithelfen, dort stabile Verhältnisse zu schaffen.

Das müssen wir übrigens sowieso, wenn wir in Zukunft die "Festung Europa" nicht mit Waffengewalt an den Grenzen verteidigen wollen.


Zuerst müssten ja diese Länder dies auch wollen und beweisen das sie mit diesem System zurecht kommen. Solange das gefälle Reich und Arm bestehen wird gibt es immer die eine oder andere Festung geben und gerade die könnten wir ja nur ausräumen wenn diese Länder bereit wären ein Produkt zu lancieren, das Absatz findet und zusätzlich zum Produkt eben die Stabilität für die Lieferung garantieren. Hier müsste ja der Wille in diesen Ländern vorhanden sein die nötigen Schritte in die Wege zu leiten. Für Stabilität, Soziale Gerechtigkeit, Sozialen Frieden und eine gesicherte Produktion zu Markt üblichen Preisen zu gewährleisten.

Rein vor der Lieferung wäre Marokko gut gelegen aber dort wird dem Volk nicht mal volle Glaubens Freiheit gewährt und was das für den Westen im Konflikt Fall bedeuten würde, wenn wir von solch einem Land abhängig wären kann man sich in etwa an fünf Fingern ausrechnen. Wir sehen ja gerade mit Lybien wie der Benzin Preis steigt nur wenn es in einem Land mal ein wenig Unruhig zu und her geht jetzt auch noch beim Strom diese Abhängigkeit?

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Nataraja » Mo 28. Mär 2011, 19:12

Thelonious hat geschrieben:Ich würde also gern mit Euch über Euer Gottesbild ins Gespräch kommen.

Gruß
Thelo


Hallo Thelonius,

ich habe kein Gottesbild. Der Grund dafür liegt unter anderem im Gebot, dass wir uns kein Bild machen sollen.
Von der Logik her habe ich kein Bild, weil ich weiß, dass jede Beschreibung eines Absoluten immer bedingt ist, und noch nicht einmal einen Milimeter an das herankommt, was es beschreiben will.
Was das in seiner letzten Konsequenz bedeutet ist dann jedoch für einen Christen nicht mehr tragbar, denn die letzte Konsequenz bedeutet dann, dass man sich von jedem Konzept von Gott verabschiedet.
Oder aber man muß immer so ehrlich sein, und sein Sprechen über Gott als eines auszeichnen, was nicht etwa ein Sprechen über Gott ist, sondern ein Sprechen über mein Konzept von einem Gott.
ich persönlich bin jedoch noch einen Schritt weitergegangen, und habe das Konzept Gott auch fallengelassen.
Aber an dieser Stelle bitte ich darum, mich nicht einfach als Atheisten abzstempeln, denn das bin ich nicht.

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"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Thelonious » Di 29. Mär 2011, 20:56

Nataraja hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Ich würde also gern mit Euch über Euer Gottesbild ins Gespräch kommen.

Gruß
Thelo


Hallo Thelonius,

ich habe kein Gottesbild....
Aber an dieser Stelle bitte ich darum, mich nicht einfach als Atheisten abzstempeln, denn das bin ich nicht.

Greez

Heiko


Hallo Heiko,

wenn Du dieses so sagst, so glaube ich es Dir selbstverständlich und ums "abstempeln" geht es hier sowieso nicht, ganz im Gegenteil.

Mich bewegt nur unverändert, warum Haimax und Du Euch so "angeregt" über die Theodizeefrage unterhalten habt, dass das impliziert doch quasi ein Gottesbild, mit dem "warum konnte Gott das (z.B. Naturkatastrophen) zulassen?". Das impliziert, dass Gott "so etwas" eigentlich nicht zulassen dürfte, Er uns davor bewahren müsste usw.

Wie gesagt, wenn man kein Gottesbild hat dann macht doch eigentliche diese "warum lässt Er dieses zu"-Frage keinen Sinn, oder? Zumindest nach meines Verständnis impliziert "Theodizee" die (wie auch immer geartete) "Sicht" eines (nach menschlichen Maßstäben) einzig "guten" Gottes.

Gruß
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Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 07:59

Die EU hat die Grenzwerte für radioaktive mit Cäsiumisotopen belastete Lebensmittel erhöht. ...was wahrscheinlich vor allem für Lebensmittel aus Japan wichtig sein kann!

So löst man Probleme sehr effizient.


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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Oli4 » Mi 30. Mär 2011, 08:04

Columba hat geschrieben:So löst man Probleme sehr effizient.

Die Ursache nicht aber die negativen Folgen werden wenigstens frühzeitig eingdämmt. Besser einen kleinen Schritt als gar keinen.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 08:09

kingschild hat geschrieben:Das mag so sein wie es Dir erzählt wurde aber dies ist eben nicht zuverlässig sondern willkürlich. Je nach dem an wenn Du gelangst bestimmt der den Preis. Wie sollte eine Firma dann korrekt kalkulieren können wenn sie immer noch einen Topf mit mal 10% und mal 20% Schmiergeld unterhalten soll und bei Erfolg vielleicht sogar 50%. Das ist ja genau das was man heute den Firmen die in solchen Ländern so arbeiten, vorwirft. Genau solches muss ausgeräumt werden wenn man verlässliche Partner will auf die man sich auch verlassen kann.
...


Aber hier sollte man mal realisieren, dass es verschiedene Wirtschaftssysteme gibt. Das sollte doch kein Problem sein, dass man auch solche zusätzlichen "Transportkosten" einigermassen abschätzen kann. Wenn Du aber einfach von Schmiergeld redest, dann kommt bei Dir schon eine moralische Komponente ins Spiel. Aber ist das richtig? Vielleicht für unsere Region. Die Velässlichkeit ist nämlich auch dort gesichert. Es läuft sogar sehr gut, wenn man nicht einfach die eigenen Ansprüche sieht.


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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 08:11

Oli4 hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:So löst man Probleme sehr effizient.

Die Ursache nicht aber die negativen Folgen werden wenigstens frühzeitig eingdämmt. Besser einen kleinen Schritt als gar keinen.


Wer redet denn heute noch von Folgen? ...die sind ja eh auf die nächste Generation verlagert. Nach uns die Sintflut!
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 08:20

kingschild hat geschrieben:Da aber Angebot und Nachfrage die Weltordnung bestimmen wird sich jeder der investiert genau nach diesem Prinzip orientieren.

Das ist eben der Irrtum, obwohl uns das gelehrt wird:

Solange zum Beispiel die Landwirtschaft in den entwickelten Ländern schützt, haben eben die wirtschaftlich schwächeren Länder keine Chancen, denn diese wären prädestiniert für die Produktion von Nahrungsmittel. Solange der Handel mit Saatgut von reichen Ländern kontrolliert wird via Patenten, dann sind die ärmeren Länder benachteiligt. Solange die Energieproduktion in den entwickelten Ländern mit teurer Kernenergie stattfindet, hat der billiger produzierte Strom aus unterentwickelten Ländern mit viel Sonne keine Chance.


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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 08:28

...und so zeigt sich doch, dass weltwirtschaftlich alles zusammenhängt:

Hier werden teuer mit viel Energie Nahrungsmittel produziert, also auch mit Hilfe der Energie von AKWs. Dabei könnte mit viel weniger und billiger Energie in vielen Ländern diese Nahrungsmittel produziert.

So hängt eben alles zusammen.


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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon kingschild » Mi 30. Mär 2011, 10:13

Columba hat geschrieben:
Aber hier sollte man mal realisieren, dass es verschiedene Wirtschaftssysteme gibt. Das sollte doch kein Problem sein, dass man auch solche zusätzlichen "Transportkosten" einigermassen abschätzen kann. Wenn Du aber einfach von Schmiergeld redest, dann kommt bei Dir schon eine moralische Komponente ins Spiel. Aber ist das richtig? Vielleicht für unsere Region. Die Velässlichkeit ist nämlich auch dort gesichert. Es läuft sogar sehr gut, wenn man nicht einfach die eigenen Ansprüche sieht.


Wenn es eben gut laufen würde dann würde die Wirtschaft vielleicht auch dort besser florieren. Wenn man Schmiergeld beim Namen nennt so finde ich das richtig. Staatlich verordnete Abgaben sind klar deklarierte Beträge die man berechnen kann. Trinkgeld gibt man freiwillig und alles was darüber hinaus läuft wird zuweilen sehr dubios und undurchsichtig. Man kann aber eben den Firmen die dort arbeiten eben nicht immer vorwerfen das sie dubios Arbeiten wenn das die einzige Möglichkeit ist um in einem solchen System eben Fuss fassen zu können.

Wenn die Korruption ausgemerzt werden könnte würde es manchem Staat besser gehen.

Wenn die Verlässlichkeit dort gesichert wäre, dann sollte es ja kein Problem sein Investoren zu finden für Desertec. Columba ich möchte es diesen Staaten gönnen wenn sie solche Projekte auf die Beine stellen könnten glaube aber nach wie vor das die Systeme noch ein wenig angepasst werden müssten.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon kingschild » Mi 30. Mär 2011, 10:50

Columba hat geschrieben:Solange zum Beispiel die Landwirtschaft in den entwickelten Ländern schützt, haben eben die wirtschaftlich schwächeren Länder keine Chancen, denn diese wären prädestiniert für die Produktion von Nahrungsmittel.


Warum wird die Inländische Produktion geschützt weil man eben nicht zu 100% vom Ausland abhängig sein möchte und weil der Landschaftschutz eben auch seinen Preis hat.

Solange der Handel mit Saatgut von reichen Ländern kontrolliert wird via Patenten, dann sind die ärmeren Länder benachteiligt.


Was schlägst Du vor Syngenta enteignen? Es müssten ja Alternativen zu diesen Multis aufgebaut werden und gerade hier könnte eben auch die Entwicklungshilfe ansetzen. Das man den Bauern auch sagt das unter dem Strich der Ertrag von Gen verändertem Saatgut kombiniert mit den Einkaufskosten nicht mehr Ertrag bringt für den einzelnen Bauern.

Solange die Energieproduktion in den entwickelten Ländern mit teurer Kernenergie stattfindet, hat der billiger produzierte Strom aus unterentwickelten Ländern mit viel Sonne keine Chance.


Da könnte die Politik aber schon Richtlinien setzen. Das Problem trotz Katastrophe wird der Austieg nur dann kommen wenn brauchbare Alternativen stehen. Wenn ich die Diskussion höre das man weniger verbrauchen soll und ganz genau weiss das der Engergiebedarf sich erhöhen wird, schon nur infolge Bevölkerungswachstum so sind das für mich keine Alternativen. Wenn ich höre wie man nicht bereit ist auch Kompromisse zu machen bei einer Grimsel Staumauer usw. dann wird es wohl noch eine Zeit dauern bis die Alternativen stehen werden.

Solange man aus der Sonnenenergie ein Luxus Produkt macht werden es sich nur die gut verdienenen leisten können. Die Preise für Strom sind in Europa bekannt jeder kann liefern wenn er ein Produkt hat das die Menschen überzeugt. Das natürlich die grossen Konzerne mit Ihren Monopolen nicht Freude daran haben das ist klar aber hier wäre eben die Politik gefragt die diesen Monopolen auch Auflagen erteilt und man sollte Alternativen am Markteintritt behindert werden demenstprechend mit Bussen belegt und die welche den Markt öffnen zulassen mehr gefördert werden.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mi 30. Mär 2011, 11:06

kingschild hat geschrieben:Was schlägst Du vor Syngenta enteignen? Es müssten ja Alternativen zu diesen Multis aufgebaut werden und gerade hier könnte eben auch die Entwicklungshilfe ansetzen. Das man den Bauern auch sagt das unter dem Strich der Ertrag von Gen verändertem Saatgut kombiniert mit den Einkaufskosten nicht mehr Ertrag bringt für den einzelnen Bauern.


Ich werde später nochmal darauf zurückkommen.

Nur mal soviel: Wenn heute immer mehr Sorten der Grundnahrungsmittel unter Patentschutz stehen, sind die armen Länder immer mehr abhängig von den reichen Ländern. Entwicklungshilfe wird dann so zum Vorteil der Industrie in den entwickelten Ländern.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon thery » Do 31. Mär 2011, 17:49

Ich frage mich gerade was das eigentlich den Japanern bringt wenn man jetzt noch mit Briefbomben auf Menschen losgehen muss? Sind wir hier jetzt auch schon so weit das man meint sich nur noch mit Terrorakten zum "vermeintlichen" Recht verhelfen zu müssen? Ich hätte jetzt doch gedacht das wir in der Schweiz imstande wären ohne solche Gewaltakte auszukommen. So was macht mich sehr sehr traurig. Ich sehe den Dampf der aus dem AKW kommt jeden Tag und ich weiss das es nun einmal da ist. Und ich bin mir auch sehr bewusst das auch da einmal etwas passieren könnte. Aber wie schon Columba sagte: Die Geister die ich rief.....Und es stimmt doch: Alle wollen jetzt zurück zur Natur - aber auf Annehmlichkeiten will niemand verzichten. Was ist das für ein Widersinn........
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon alegna » Do 31. Mär 2011, 17:54

thery hat geschrieben:Alle wollen jetzt zurück zur Natur - aber auf Annehmlichkeiten will niemand verzichten. Was ist das für ein Widersinn........

Hier zeigt sich doch wunderschön die abgrundtief schwarzen Abgründe des Menschseins ....
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Oli4 » Do 31. Mär 2011, 17:58

alegna hat geschrieben:
thery hat geschrieben:Alle wollen jetzt zurück zur Natur - aber auf Annehmlichkeiten will niemand verzichten. Was ist das für ein Widersinn........

Hier zeigt sich doch wunderschön die abgrundtief schwarzen Abgründe des Menschseins ....

Dein Wort in unser aller Ohren... besser Herzen... und ja, ich gebe offen zu, dass ich selber Mühe habe mit dem Verzicht in manchen Bereichen. :oops:
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon alegna » Do 31. Mär 2011, 18:02

Oli4 hat geschrieben:.. und ja, ich gebe offen zu, dass ich selber Mühe habe mit dem Verzicht in manchen Bereichen. :oops:

Bist halt auch nur ein Mensch Oli4, okee ein liebenswerter aber .... halt eben nur Mensch :umarm:
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon thery » Do 31. Mär 2011, 18:13

Oli4 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
thery hat geschrieben:Alle wollen jetzt zurück zur Natur - aber auf Annehmlichkeiten will niemand verzichten. Was ist das für ein Widersinn........

Hier zeigt sich doch wunderschön die abgrundtief schwarzen Abgründe des Menschseins ....

Dein Wort in unser aller Ohren... besser Herzen... und ja, ich gebe offen zu, dass ich selber Mühe habe mit dem Verzicht in manchen Bereichen. :oops:


Mir geht es da doch genau gleich. Und gerade deshalb gehe ich doch nicht hin und fordere mit Gewalt oder lasse meine Wut mit Gewalt an anderen Menschen aus - wenn ich doch ganz genau weiss das es im Moment einfach nicht möglich ist und vor allem nicht von jetzt auf gleich!
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Oli4 » Do 31. Mär 2011, 20:10

thery hat geschrieben:Mir geht es da doch genau gleich. Und gerade deshalb gehe ich doch nicht hin und fordere mit Gewalt oder lasse meine Wut mit Gewalt an anderen Menschen aus - wenn ich doch ganz genau weiss das es im Moment einfach nicht möglich ist und vor allem nicht von jetzt auf gleich!

OOh, da sind wir uns schon einig :umarm:
Einsicht ist der erste Schritt aller Änderung
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Pilgrim » Sa 2. Apr 2011, 15:57

thery hat geschrieben:Ich sehe den Dampf der aus dem AKW kommt jeden Tag und ich weiss das es nun einmal da ist. Und ich bin mir auch sehr bewusst das auch da einmal etwas passieren könnte.

…zudem hatte es in Japan ein Erdbeben in der Magnitude von 8.9 UND einen Tsunami gebraucht um die AKW zu beschädigen.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon thery » Sa 2. Apr 2011, 17:16

Pilgrim hat geschrieben:
thery hat geschrieben:Ich sehe den Dampf der aus dem AKW kommt jeden Tag und ich weiss das es nun einmal da ist. Und ich bin mir auch sehr bewusst das auch da einmal etwas passieren könnte.

…zudem hatte es in Japan ein Erdbeben in der Magnitude von 8.9 UND einen Tsunami gebraucht um die AKW zu beschädigen.


Ja natürlich - nur in Tschernobyl damals hat es auch kein Erdbeben und keinen Tsunami gebraucht.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Pilgrim » Sa 2. Apr 2011, 18:00

thery hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
thery hat geschrieben:Ich sehe den Dampf der aus dem AKW kommt jeden Tag und ich weiss das es nun einmal da ist. Und ich bin mir auch sehr bewusst das auch da einmal etwas passieren könnte.

…zudem hatte es in Japan ein Erdbeben in der Magnitude von 8.9 UND einen Tsunami gebraucht um die AKW zu beschädigen.

Ja natürlich - nur in Tschernobyl damals hat es auch kein Erdbeben und keinen Tsunami gebraucht.

Nur sollte auf die Bereitschaft, Fachkompetenz, Anlagen und Personal basiert in der Schweiz eigentlich keine Katastrophe à la Soviet-konstruiertem Tschernobyl geschehen. Und ungleich Tschernobyl, kommen die Explosionen von Fukushima von den Containmentkuppeln…nicht dem radioaktiven Kern.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » So 3. Jul 2011, 17:31

viper187 hat geschrieben:Lasst und hoffen dass der experimentelle Fusionsreaktor in Frankreich ein Erfolg wird und wir ~2030 fähig sind Fusionsenergie im grossen Stil einzusetzen, alles andere ist höchstens eine Notlösung.



dazu: http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergru ... 95087.html

Tatsächlich gehen auch Optimisten heute nicht mehr davon aus, dass die Kernfusion vor 2050 einen Beitrag zur Energieversorgung leisten kann. Für den Energieexperten Werner Zittel von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik kommt sie damit zu spät. Denn bis 2050 werde die Umstellung des Energiesystems auf regenerative Energien bereits so weit fortgeschritten sein, dass die Fusionsenergie nicht den dann notwendigen Nachhaltigkeitskriterien gerecht werde.


...also doch nicht so schnell wie viper187 es erhofft.


Grüße Columba
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon blakki » So 3. Jul 2011, 17:59

Die Grünen in Deutschland wollen ohnehin die Mittel für die Kernfusionsforschung streichen.

Liegt wahrscheinlich mit daran, dass sie von dieser Seite keine Parteispenden erhalten haben. :mrgreen:
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon pandanan » Do 11. Aug 2011, 18:06

hehehe,
ja, dass mag wohl der Hauptgrund sein.
Aber die Kernfusionsforschung ist ja auch nicht das einzige Problem was es in dem Fall
zu bewältigen gäbe! Nicht wahr?
pandanan
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