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Alkohol

Let´s talk together...

Moderator: doro

Re: Alkohol

Beitragvon Lyra » Fr 4. Nov 2005, 18:43

ich denke, dass alkohol in massen erlaubt und sicher nicht schädlich ist.
jaja... das mit der flucht vor sich selber hat mich zum nachdenken angeregt. ich glaube, dass wir menschen einen tief sitzenden schmerz in uns haben, den wir gerne zu lindern versuchen. sich einmal einfach gut fühlen, ohne diesen schmerz, oder den schmerz für eine weile im alkohol unter zu tauchen... den konsum in diesem sinne ist ganz sicher ungesund, nicht nur für den körper sondern besonders auch für die seele.
das tönt ganz schön kompliziert - ich hoffe ihr versteht ein wenig von dem, wo ich geschrieben habe. :roll:
Der Herr bereitet seine Flügel über dich, ganz nahe bei ihm bist du geborgen.
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Re: Alkohol

Beitragvon Cöna » Di 8. Nov 2005, 18:45

Gut, dass dieses Thema im Forum ist! Hab mir das nähmlich schon mehrmals überlegt...

Ich finde, wenn man mit Freunden zusammen ein Gläschen trinkt, so für den Gaumen, ist das in Ordnung. übermässig viel ist aber total daneben! Wir haben als Christen auch eine gewisse Vorbildfunktion!

Wie seht ihrs mit schnupfen?
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Re: Alkohol

Beitragvon tica » Mi 9. Nov 2005, 14:23

Hoi zäme

Ich trinke kein Alkohol und ich rauche nicht. Ich habe folgende Überzeugung:

Wir sind abhängig von Gott. Das soll aber unsere einzige Abhängigkeit sein. Weder an Alkohol noch Zigaretten, Geld oder sonstwas dürfen wir unser Herz hängen.

Wer diese Genussmittel "im Rahmen" geniessen kann: Hut ab! :applause:

Lg tica
Que Dios te bendiga muy ricamente - Que Dieu te benisse -
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Re: Alkohol

Beitragvon Rotfüchslein » Di 15. Nov 2005, 02:33

Also meine Wenigkeit hat es bisher immer geschafft sich nicht ins Delirium zu saufen, aber Alkohol ***


editiert, nicht netikettenkonform

Schönen Tag noch.
Entschuldigung an alle, ich war geblendet und in die irre geführt. Jetzt bin ich auf dem rechten Weg ins Licht. Dafür möchte ich euch danken! DANKE! :pray:
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Re: Alkohol

Beitragvon SunFox » Di 15. Nov 2005, 02:51

Original von Rotfüchslein
Also meine Wenigkeit hat es bisher immer geschafft sich nicht ins Delirium zu saufen, aber Alkohol is was tolles also rein mit dem Zeug



Nunja, wie man ja sieht, hat dieses ´Zeug´ aber schon ganz schön Unheil bei dir verursacht!

Ich hoffe, das du es mit deinen 16 Jahren eventuell mal schaffst über die Tischkante zu schauen!

Das mag für dich zwar jetzt alles lächerlich klingen, aber wenn auch nicht immer die Delirumsgrenze erreicht wird, obwohl man das dann wohl selbst garnicht mehr beurteilen kann, das ´Zeug´ wirkt nicht nur momentan, meistens sind die Spätfolgen viel schlimmer!

Und darüber gibts genug Zeitzeugen!

Deiner "wohlgemeinten" Werbung für dein Lieblingslokal wird wohl kaum einer Folge leisten, außer du bezahlst das Taxi!:D

Sind ja nur ein paar Kilometer von der Schweiz nach Leipzig! :tongue:

Viele Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Alkohol

Beitragvon onThePath » Di 15. Nov 2005, 09:05

Original von Rotfüchslein
Also meine Wenigkeit hat es bisher immer geschafft sich nicht ins Delirium zu saufen, aber Alkohol ***


editiert, nicht netikettenkonform

Schönen Tag noch.


Alkohol find ich hohl, weil es eine innere Leere ausfüllen soll.

Wer sich damit besäuft begeht eine Flucht vor sich selber.

Er verhindert damit, sich seiner eigenen Persönlichkeit und den Anforderungen des Lebens zu stellen.

Oder er sucht den oberflächlichen Rausch, der anschließend ein Gefühl der inneren Leere zurückläßt.

Ich achte diesjenigen, die erkannt haben, daß Alkohol und Zigaretten einen Christen nur unfrei machen.
Es gibt wirklich weit bessere Freuden als diese Mittel.

mfg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Alkohol

Beitragvon xsara » Do 17. Nov 2005, 07:30

Also in Maßen mal ein Glas Rotwein oder so ist doch nicht verwerflich meine ich.Jesus hat doch auch Wein getrunken,wenn auch nicht gesoffen.
Hab jetzt nicht alles gelesen,aber ansonsten stimmt es was du sagst otp..

Lg xsara
ach laß dein Blut und deine Pein an mir doch nicht verloren sein
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Re: Alkohol

Beitragvon *Sternli* » Do 17. Nov 2005, 09:22


Orginal von jesus-freaks
Ich habe da so eine Frage: Auso, us Christ wird jo meistens vo eim erwartet, dass dieser ned Trinkt, ned Roucht,... aber i froge euch jetzt, wie isch es mitem Trinke?? Wenn mer iglade wird a ne Party, u me weiss, döte wird gsoffe, set mer de scho gar ned hi go?? Oder machts nüt, wen mer es paar Bier nimmt, solang mer ned bsoffe wird? Darf mer Alkohol Trinke, solang mer ned bsoffe wird, sgliche gilt au bi auem andere. Was meinbtet dir? I möcht gärn euchi Meinig köhre!!


Meine Meinung zu dem Thema:

Zum Alkohol. Wer gerne hat, soll auch mal etwas trinken dürfen. Alles mit Mass!
Ich zum Beispiel mag keinen Alokohol, was deshalb für mich damit schon Grund genug ist keinen und somit etwas anderes zu trinken.
Von was ich aber absolut nichts halte sind eben Partys wo nur gesoffen wird. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen! :roll:
Es gibt ja auch Leute, welche finden ohne Alkohol lässt sich nicht feiern.. Auch diese Aussage finde ich sehr fragwürdig! Denn ich kann auch ausgelassen und gut drauf sein ohne was zu trinken! :P Zudem möchte ich mich doch noch am nägsten Tag daran erinnern können was für ein schöner Abend das war (ok vielleicht ist das bei einem Saufgelage etwas anders... da könnte es sein, dass man foh ist sich nicht mehr an alles erinnern zu können! :D ) und dies ohne dass mir kotzübel ist und der Kopf dröhnt. :]

Zum rauchen. Klar ist es ein Klischee, dass ein Christ nicht raucht. Und deswegen gib es natürlich auch Christen die es tun. - Nun ich sehe einfach keinen Sinn dahinter. Es schädigt die Gesundheit, geht ins Geld und ob es "gut" ist (schmeckt oder so.. ;) ) ??! (kann es nur schwer glauben, aber dennoch nicht beurteilen, da ich noch nie geraucht habe und es auch nicht tun werde! :] )
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Re: Alkohol

Beitragvon sugi » Fr 30. Mai 2008, 07:32

Original von onThePath
Alkohol find ich hohl, weil es eine innere Leere ausfüllen soll.

Hallo oTP, deshalb findest du Alkohol hohl?

Wer sich damit besäuft begeht eine Flucht vor sich selber.

Ist das nicht "normal" für den Menschen? Wenn es der eine nicht mit diesem hat, dann mit was anderem...

Er verhindert damit, sich seiner eigenen Persönlichkeit und den Anforderungen des Lebens zu stellen.
Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif..denn alles hat seine Zeit und muss reifen.

Oder er sucht den oberflächlichen Rausch, der anschließend ein Gefühl der inneren Leere zurückläßt.
Ja ich denke, dass wird man dann früher oder später kennen lernen.

Ich achte diesjenigen, die erkannt haben, daß Alkohol und Zigaretten einen Christen nur unfrei machen.
Und die anderen beachtest du?!

Ich achte keinen Menschen, denn Menschen können nicht mit dem umgehen. Der Hochmut steigt, und das mag ich nicht ;)


Es gibt wirklich weit bessere Freuden als diese Mittel.
Der "Trost" der gestillt werden mus, sucht man meistens am falschen Ort, weil es der einfachere Weg ist. Aber schön, wenn man daraus gelernt hat!


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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Alkohol

Beitragvon Glauben ist Macht » Sa 31. Mai 2008, 00:45

Ich habe da mal eine Frage. Habt ihr je,Bibel gelesen und verstanden?
Die Sünden gehören doch zum Leben, wie das Essen. Doch nur wer sich von ihnen lossagen kann, erreicht den Himmel. Das ist doch alles nur eine Prüfung, um unseren Glauben zu testen. Doch viele sind doch einfach, viel zu schwach dazu. Denn in der heutigen Welt, musst du nur noch funktionieren, um bestehen zu können. Ich sage es noch einmal. Der Alkohol ist eine Flucht, vor der Realität.
Von mir aus könnt ihr es Löschen. Wenn es doch in der Welt auch so einfach wäre.
Ich bin auf jedenfall, leider durch, eine überdosis an Drogen, zu Gott gekommen. Er sprach zu mir, in Bildern. Die mir klar gemacht haben, das es noch mehr gibt, als das hier und jetzt. An diesem Punkt, wurde mir klar, das ich etwas ändern muss! Doch das hört sich einfacher an als es ist, denn der Körper, gewöhnt sich sehr schnell an Veränderungen. Und dann braucht er sie, plötzlich. Doch an diesem Punkt, merkte ich auf einmal, das Gott mehr ist als ein Hirngespinst. Denn er hat mich zurück ins Leben gebracht.
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Re: Alkohol

Beitragvon Starlight » Mi 18. Jun 2008, 13:52

kann nicht nachvollziehen weshalb das jetzt "Sünde" sein soll!!

Oft gibts einfach noch eine Lösung- Flucht vor dem Alltag!!
Wenigstens einen Moment- LEBEN!!

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Re: Alkohol

Beitragvon bluna » Mo 12. Jan 2009, 19:43

Frage was hast Du so erlebt mit Alkohol?

Was kannst Du weitergeben wo andere lernen können?

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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Di 13. Jan 2009, 07:43

Katerbekämpfung bis ins letzte Detail:

Man braucht Tabletten gegen Reisekrankheit, um die Übelkeit zu bekämpfen. Schmerzmittel, aber besser kein Aspirin, das schlägt so auf den Magen. Habe gute Erfahrungen gemacht mit Alkaselza. Am besten hilft mir im Moment aber Ibuprofen. Die helfen mir auch gegen die Übelkeit.

Man sollte auch versuchen, etwas zu essen. Trockenens Brot, oder eine Bouillon.

Dann ist noch wichtig, dass man den Kreislauf wieder in Schwung bringt. Dabei helfen Wechselduschen oder ein Spaziergang an der frischen Luft.

Prophylaktisch sollte man zum Alkohol immer viel Wasser trinken, um dem Körper wieder Flüssigkeit zuzuführen, die der Alkohol enzieht.

Abraten würde ich vom Konterbier am nächsten Morgen, das würde dann doch schon suchtähnliche Ausmasse annehmen.


Am besten ist es allerdings, sorgsam mit dem Alkohol umzugehen, und nur soviel zu konsumieren, wie man auch vertragen kann.
Zuletzt geändert von Le Chef am Di 13. Jan 2009, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alkohol

Beitragvon valdes » Di 13. Jan 2009, 09:33

eine neue britische studie hat bewiesen, dass das beste mittel gegen kater der verzicht auf alkohol sei: kein witz!

ich gehe mit der studie dahingehend einig, dass übermässiger alkoholkonsum nicht nur hirnzellen und unter umständen soziale beziehungen zerstört, sondern am nächsten tag mit erheblichem unwohlsein, kopfschmerzen und dergeleichen dinge mehr verbunden sein kann.
wer also den rat "trinke nie mehr, als du verträgst" nicht beherzigt oder alkohol einfach mal ausprobieren wollte und das mit einem üblen kater (völlig zu recht) bezahlt, ist vielleicht dankbar für ein paar tipps zur bekämpfung. (auch wenn sie laut dieser studie nur eine plazebowirkung haben)

Flat Six hat geschrieben:Prophylaktisch sollte man zum Alkohol immer viel Wasser trinken, um dem Körper wieder Flüssigkeit zuzuführen, die der Alkohol enzieht.


das ist das wichtigste. zu jedem glas bier oder wein sollte man auch ein glas wasser trinken. das lindert die kopfschmerzen ungemein. zudem kann man damit den trinkrhytmus etwas drosseln.
man sollte vor dem trinken eine reichhaltige mahlzeit gegessen haben, hilft auch ein wenig.
ich kenne jemanden, der gute erfahrungen damit macht, das aspirin schon vor dem ins bett gehen zu nehmen, also wenn man noch gar keine kopfschmerzen hat.

für den nächsten tag gilt: viel flüssigkeit und salziges essen. durch den alkohl wird dem körper nicht nur flüssigkeit, sondern auch elektrolyte entzogen. boullion ist also das beste katerfrühstück.


edit: hab oben einen absatz eingefügt, der klar machen sollte, dass mit alkohol nicht zu spassen ist und der kater bei übermässigem konsum oder konsum in zu jungem alter das kleinste problem darstellt. das mit dem konterbier hab ich gelöscht. konnte man wirklich als aufforderung verstehen.
Zuletzt geändert von valdes am Di 13. Jan 2009, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alkohol

Beitragvon valdes » Di 13. Jan 2009, 09:36

noch einen tipp: es gibt eine goldene regel, mit hilfe derer man herausfinden kann, ob man in gefährlichen masse abhängig ist. wenn man problemlos einen tag pro woche, eine woche im monat und einen monat im jahr keinen (also gar keinen) alkohol trinken kann, muss man sich nicht allzugrosse sorgen machen.
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Re: Alkohol

Beitragvon doro » Di 13. Jan 2009, 09:57

Tja, und ich finde ja, man sollte sich gar nicht betrinken. Ich verstehe einfach nicht, was daran toll sein soll...

@Flat Six und valdes: Bitte bedenkt, dass ihr hier im TeenTalk seid. Dem Bereich, der speziell auch für unter 16jährige und unter 18jährige ist. Die dürfen nämlich noch keinen (oder zweitere keinen harten) Alkohol trinken. Und das ist auch ok so. Und sooo viel verpasst man dabei auch nicht.
Ich werde mir noch überlegen, ob ich eure Beiträge als Ermunterung (für ganz junge Teenies) zum Betrinken ansehen soll und deshalb lösche.

Was ich aber gut finde, ist, dass ihr die Suchtgefahr ansprecht. Der Test ist sicher gut. Wobei, aussagekräftiger als einen Tag pro Woche sind wohl eine Woche im Monat oder ein Monat im Jahr. Wer das nicht kann, hat wahrscheinlich tatsächlich ein Problem.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Di 13. Jan 2009, 10:04

Hab meinen Text noch angepasst. Bluna hat halt gefragt, was man weitergeben kann und da habe ich meine gesammelten Erfahrungen in die Wagschale geschmissen.

Kannst es sonst aber auch löschen.
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Re: Alkohol

Beitragvon valdes » Di 13. Jan 2009, 10:20

doro hat geschrieben:
Was ich aber gut finde, ist, dass ihr die Suchtgefahr ansprecht. Der Test ist sicher gut. Wobei, aussagekräftiger als einen Tag pro Woche sind wohl eine Woche im Monat oder ein Monat im Jahr. Wer das nicht kann, hat wahrscheinlich tatsächlich ein Problem.


nur noch als erklärung: das ist kumulativ gedacht.
den einen tag in der woche find ich persönlich auch sehr aussagekräftig. wer das nicht schafft, sollte sich profesionelle hilfe holen. (klar mag es manchmal etwas spezielle wochen geben, z.b. über die festtage mit verschiedenen verwandtenbesuchen etc.)

das mit dem teentalk hab ich gar nicht geschnallt (ich lasse mir die threads immer unter "aktive themen" anzeigen, da merkt man gar nicht, in welchem unterforum der steht).

werde meinen beitrag noch etwas anpassen. von mir aus kannst du aber auch löschen. hängt nicht mein herzblut dran.
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Re: Alkohol

Beitragvon bigbird » Di 13. Jan 2009, 11:07

Flat Six hat geschrieben:Katerbekämpfung bis ins letzte Detail:

Man braucht Tabletten gegen Reisekrankheit, um die Übelkeit zu bekämpfen. Schmerzmittel, aber besser kein Aspirin, das schlägt so auf den Magen. Habe gute Erfahrungen gemacht mit Alkaselza. Am besten hilft mir im Moment aber Ibuprofen. Die helfen mir auch gegen die Übelkeit.

Man sollte auch versuchen, etwas zu essen. Trockenens Brot, oder eine Bouillon.

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Abraten würde ich vom Konterbier am nächsten Morgen, das würde dann doch schon suchtähnliche Ausmasse annehmen.


Am besten ist es allerdings, sorgsam mit dem Alkohol umzugehen, und nur soviel zu konsumieren, wie man auch vertragen kann.


Katerbekämpfung ist viel einfacher:
Nur wenig oder keinen Alkohol trinken!
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Re: Alkohol

Beitragvon thery » Di 13. Jan 2009, 13:09

valdes hat geschrieben:noch einen tipp: es gibt eine goldene regel, mit hilfe derer man herausfinden kann, ob man in gefährlichen masse abhängig ist. wenn man problemlos einen tag pro woche, eine woche im monat und einen monat im jahr keinen (also gar keinen) alkohol trinken kann, muss man sich nicht allzugrosse sorgen machen.



Das finde ich ein bisschen eine gefährliche "goldene Regel". Es gibt viele Alkoholabhängige die durch die Woche durch ganz normal Arbeiten gehen, sich aber am Wochenende völlig bis zur Besinnungslosigkeit betrinken und dann die nächste Woche dazu brauchen um sich wieder zu erholen damit das "Spiel" am nächsten Wochenende weitergehen kann.

Es gibt auch Alkoholabhängige die Monatelang ohne Alkohol auskommen und dann plötzlich in ein exzessives Trinkverhalten fallen. Und zwar bis zu einer Alkoholvergiftung.


Sorgen machen sollte man sich vor allem dann wenn man schon zum vornherein weiss das man am nächsten Tag einen ganz massiven Kater haben wird. Oder wenn man alleine anfängt zu trinken und nicht mehr aufhören kann.
Wegen ein zwei Gläser Wein in Gesellschaft bekommt glaube ich niemand solche Kopfschmerzen das er schon am Abend vorher Medikamente nehmen muss.

Und ausserdem macht doch genau das keinen Sinn wenn man sich dann mit Medikamenten wieder aufpäppeln muss.....und der Körper leidet ganz massiv darunter.


Liebe Grüsse von thery
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Re: Alkohol

Beitragvon bigbird » Di 13. Jan 2009, 13:20

thery hat geschrieben:
valdes hat geschrieben:noch einen tipp: es gibt eine goldene regel, mit hilfe derer man herausfinden kann, ob man in gefährlichen masse abhängig ist. wenn man problemlos einen tag pro woche, eine woche im monat und einen monat im jahr keinen (also gar keinen) alkohol trinken kann, muss man sich nicht allzugrosse sorgen machen.



Das finde ich ein bisschen eine gefährliche "goldene Regel". Es gibt viele Alkoholabhängige die durch die Woche durch ganz normal Arbeiten gehen, sich aber am Wochenende völlig bis zur Besinnungslosigkeit betrinken und dann die nächste Woche dazu brauchen um sich wieder zu erholen damit das "Spiel" am nächsten Wochenende weitergehen kann.

Es gibt auch Alkoholabhängige die Monatelang ohne Alkohol auskommen und dann plötzlich in ein exzessives Trinkverhalten fallen. Und zwar bis zu einer Alkoholvergiftung.


Sorgen machen sollte man sich vor allem dann wenn man schon zum vornherein weiss das man am nächsten Tag einen ganz massiven Kater haben wird. Oder wenn man alleine anfängt zu trinken und nicht mehr aufhören kann.
Wegen ein zwei Gläser Wein in Gesellschaft bekommt glaube ich niemand solche Kopfschmerzen das er schon am Abend vorher Medikamente nehmen muss.

Und ausserdem macht doch genau das keinen Sinn wenn man sich dann mit Medikamenten wieder aufpäppeln muss.....und der Körper leidet ganz massiv darunter.


Liebe Grüsse von thery


sehr richtig, thery!
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Re: Alkohol

Beitragvon valdes » Di 13. Jan 2009, 13:23

thery hat geschrieben:Es gibt auch Alkoholabhängige die Monatelang ohne Alkohol auskommen und dann plötzlich in ein exzessives Trinkverhalten fallen. Und zwar bis zu einer Alkoholvergiftung.


die berühmten quartalssäufer. wikipedia definiert quartalssäufer zu recht als alkohlkrank.
kwelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit
um aber unter diese definition zu fallen, muss der alkoholiker mehrere tage oder gar wochen exzessiv saufen. dieser typ alkoholiker hat auch probleme, sich an die "goldene regel" mit festgelegten abstinenten tagen, wochen und monaten zu halten.

ein vollrausch in einem halben jahr macht keinen alkoholiker aus. nicht dass mich jemand falsch versteht: exzessives trinkverhalten inkl. alkoholvergiftung ist nicht lustig, auch wenn es nur selten geschieht.

Sorgen machen sollte man sich vor allem dann wenn man schon zum vornherein weiss das man am nächsten Tag einen ganz massiven Kater haben wird.


wie gesagt: erwachsene leute, die in unregelmässigen abständen und ohne körperliche oder psychische sucht einen (oder auch zwei oder drei) über den durst trinken, sind nicht alkoholkrank. die müssen selber wissen, was sie tun.

es gibt einen unterschied zwischen bewusstem rauschhaften trinken, das einen kater zur folge haben kann und saufen bis zur alkoholvergiftung.
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Re: Alkohol

Beitragvon bluna » Di 13. Jan 2009, 19:02

Ich hatte trinke wenig alkohol weil es nicht gut ist Agressivitäten.

Ich Probiere es normal an Festen,essen 1x in der Wioche mit Wein.

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Re: Alkohol

Beitragvon valdes » Di 13. Jan 2009, 19:10

wenn man aggressiv wird, wenn man trinkt, sollte man es wirklich sein lassen. oder eben in einem mass halten, wo man die kontrolle nicht verliert.

hatte selber schon mühsamste erfahrungen mit betrunkenen, die sich nicht mehr im griff hatten. trifft sich nicht gut mit jemandem, der sich wahnsinnig lustig findet und schauen will, wie viel provokation es verträgt (das wär dann ich)
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Re: Alkohol

Beitragvon thery » Di 13. Jan 2009, 19:18

Hallo Valdes,

im Grossen und Ganzen sehe ich das schon auch wie du. Nur, was ist denn bewusstes rauschhaftes Betrinken? Irgendwo ist ja da auch schon ein Grundgedanke da. Das kann Ärger oder Frust sein Enttäuschung, Angst - sogar Freude....u.s.w.
Und da kann es dann meiner Meinung nach mit der Zeit eben schon in eine Sucht ausarten.

Also ich für meinen Teil kenne niemanden der ein normales Trinkverhalten hat der regelmässig oder auch nur einmal im Jahr einen Vollrausch hätte. Alles andere ist von mir ausgesehen schon nicht mehr ein normales Trinkverhalten.

Aber bitte, das ist meine persönliche Meinung und ich will da nicht verallgemeinern. Ich bin jetzt da auch nicht irgendwie ausgebildet in sachen Suchtverhalten. Das ist nur meine eigene Erfahrung. Ausserdem bin ich nach wie vor der Meinung das Alkoholismus keine Krankheit ist.


Liebe Grüsse von thery



P.s: Man darf vielleicht auch nicht vergessen das man das als junger Mensch ein bisschen anders sieht als eine doch schon etwas reifere Frau wie ich. ;)
Zuletzt geändert von thery am Di 13. Jan 2009, 22:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Alkohol

Beitragvon bluna » Di 13. Jan 2009, 20:29

bluna hat geschrieben:Ich hatte trinke wenig alkohol weil es nicht gut ist Agressivitäten.

Ich Probiere es normal an Festen,essen 1x in der Wiche mit Wein.

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Was gerade Süchig nach immer mehr ist schon der Alkohl selbst.

Es ist cool ein Bir zu haben,da gebe ich recht und einige sagen warum kein Alkoholfreies?

Für mich:

Wenn ich Akoholfreies Bier kaufe mochte ich nicht mit der aufschreift Alkohlfrei rumlaufen,Claustaler kennt jeder und ich auch nicht mein Bier.

Wenn schon dann Bieriger und die Aufschrieft kleiner machen,es sieht beim genauen hinschauen,sieht aus es ist Alkoholfrei,mann kann es trinken und macht Cool.
Das gleiche Bier ohne Alkohol und die aufschreift sehr klein,einen Geschmack wo der Alk nicht auffällt,ich hatte eines Probier wo das so ist.

Aber die Leute kenne es nur mit Alkohol und dadurch gibt es mehr Geld als beim Akoholfreiem.

Auch bei Martigni,Vodka,etc. all die Süssgetänke ohne Alk zumachen finde ich wie beim Bier!

Bluna ist ein Getränk das Speziell ist Zwischen Fanta und anderes,schmeckt sehr gut,Erfrischend und ist Alkoholfrei!

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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 08:02

bluna hat geschrieben:Was gerade Süchig nach immer mehr ist schon der Alkohl selbst.

Es ist cool ein Bir zu haben,da gebe ich recht und einige sagen warum kein Alkoholfreies?

Für mich:

Wenn ich Akoholfreies Bier kaufe mochte ich nicht mit der aufschreift Alkohlfrei rumlaufen,Claustaler kennt jeder und ich auch nicht mein Bier.

Wenn schon dann Bieriger und die Aufschrieft kleiner machen,es sieht beim genauen hinschauen,sieht aus es ist Alkoholfrei,mann kann es trinken und macht Cool.
Das gleiche Bier ohne Alkohol und die aufschreift sehr klein,einen Geschmack wo der Alk nicht auffällt,ich hatte eines Probier wo das so ist.

Aber die Leute kenne es nur mit Alkohol und dadurch gibt es mehr Geld als beim Akoholfreiem.

Auch bei Martigni,Vodka,etc. all die Süssgetänke ohne Alk zumachen finde ich wie beim Bier!

Bluna ist ein Getränk das Speziell ist Zwischen Fanta und anderes,schmeckt sehr gut,Erfrischend und ist Alkoholfrei!

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Nun ja, wenn man trinkt, um cool zu sein, ist das schon irgendwo ein Armutszeugnis. Ich trinke Bier, weil es mir schmeckt. Alkholfreies Bier (besonders Feldschlösschen) find ich einfach nur widerlich.

Wenn dich aber der Aufdruck "alkoholfrei" stört, trink Eichhof. Die Flaschen sehen praktisch identisch aus, und wenn man nicht genau hinschaut, sieht man keinen Unterschied.
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 08:03

thery hat geschrieben: Ausserdem bin ich nach wie vor der Meinung das Alkoholismus keine Krankheit ist.


Erzähl mal mehr. Interessiert mich.
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 08:08

Halte ich auch nicht für ne Krankheit, sondern schlicht und einfach für ne Sucht. Wer mit Drogen, egal ob erlaubte Drogen wie Alkohol und Nikotin, oder verbotenes wie Gras oder härtere Drogen, nicht umgehen kann, der soll die Finger davon lassen.

Wer das Gefühl hat, etwas davon zu "brauchen", der ist süchtig.
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 08:10

Und Sucht ist keine Krankheit?
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 08:18

Nö...
Eine Sucht ist eine Sucht und eine Krankheit ist eine Krankheit.

Grippe, Krebs, Malaria usw. sind Krankheiten....
Drogensucht, Spielsucht usw. sind Süchte.... Jeder mit genügend Selbstvertrauen und Durchhaltewillen kommt da entwedeer schon garnicht rein oder schafft es früh genug wieder selbst raus...
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 08:25

viper187 hat geschrieben:Jeder mit genügend Selbstvertrauen und Durchhaltewillen kommt da entwedeer schon garnicht rein oder schafft es früh genug wieder selbst raus...


Das ist die Theorie. Die Praxis sieht da leider anders aus. Unterhalt dich mal mit Ex-Süchtigen. Das ist grosses Kopfkino, was sich noch Jahre später immer mal wieder abspielt.
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 08:36

Wie gesagt: kommt da entwedeer schon garnicht rein oder schafft es früh genug wieder selbst raus...

Und jeder weiss auf was er sich einlässt wenn er, besonders harte, Drogen zu sich nimmt....

Das ist so idiotisch wie wenn ich jemandem ne Spritze hinlegen würde, mit der Bemerkung: "Ey, da is Malaria drin, soll voll abgehn, viel Spass..." hast du das Gefühl, jemand käme auf die Idee sich das Zeug irgendwie zu injizieren? Jeder weiss, dass er, ohne Behandlung ziemlich sicher zu Grunde gehen wird...
Wers trozdem macht: Soll er damit leben, oder halt eben daran sterben...

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Re: Alkohol

Beitragvon F.R.O.G » Mi 14. Jan 2009, 08:38

Na Viper, so einfach ist es eben nicht.........ein bisschen mehr Respekt vor den Süchtigen erwarte ich schon.......
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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 08:46

viper187 hat geschrieben:Wie gesagt: kommt da entwedeer schon garnicht rein oder schafft es früh genug wieder selbst raus...

Und jeder weiss auf was er sich einlässt wenn er, besonders harte, Drogen zu sich nimmt....

Das ist so idiotisch wie wenn ich jemandem ne Spritze hinlegen würde, mit der Bemerkung: "Ey, da is Malaria drin, soll voll abgehn, viel Spass..." hast du das Gefühl, jemand käme auf die Idee sich das Zeug irgendwie zu injizieren? Jeder weiss, dass er, ohne Behandlung ziemlich sicher zu Grunde gehen wird...
Wers trozdem macht: Soll er damit leben, oder halt eben daran sterben...

Natürliche Selektion... Die Dummen und Schwachen werden aussortiert.... Evolution halt...


Dann sind psychisch kranke Menschen für dich eigentlich auch nicht krank, sondern einfach nur dumm und schwach?

Ich weiss ja nicht, ob das der Weissheit letzter Schuss ist.
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Re: Alkohol

Beitragvon F.R.O.G » Mi 14. Jan 2009, 08:50

Hat nicht gerade eben Sucht was mit der kranken Psyche zu tun?

Man überdenke sich das mal.....
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Re: Alkohol

Beitragvon viper187 » Mi 14. Jan 2009, 08:56

Versteht mich nicht falsch, auch ich kenne Leute die koksen o.Ä. aber mehr als sagen dass ichs nicht gut finde kann ich denen auch nicht. Wenn sie schon garnicht einsehen wollen, dass das nicht gut für sie ist, dann seh ich keinen Sinn darin noch weiter auf die einzuquatschen.
Ich zwinge niemandem meinen Willen auf, jeder soll machen was er für Richtig hält, und wenn es wer für richtig hält harte Drogen zu sich zu nehmen, dann werde ich ihn darauf hinweisen, aber sicherlich nicht mehr.... Mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl kann ich da nicht geben.

Und wenn wer dann sagt, dass er wirklich aufhören will, dann steh ich auch gerne hinter dem oder derjenigen, aber bevor diese Erkenntnis nicht von einem selbst kommt, halte ich es für ziemlich ausgeschlossen dass diese Person jemals davon loskommt....

Flat Six hat geschrieben:Dann sind psychisch kranke Menschen für dich eigentlich auch nicht krank, sondern einfach nur dumm und schwach?


Nein....

Bei Suchtmitteln nimmt sie jeder selbst. Meist freiwillig oder aus Gruppenzwang, wer dem nicht widerstehen kann, ist in meinen Augen schwach...

Psychische Schäden haben viele Menschen aufgrund von erlebten. Die wenigsten können da etwas dafür oder dagegen. Auch geistig Behinderte können nichts dafür, es ist ihnen meist angeboren.

Auch wenn ich sie auf menschlicher Ebene nicht als minderwertig ansehe, muss ich trozdem zugeben, dass sie evolutionstechnisch gesehen eben genau dies sind, so hart das auch klingen mag.
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Re: Alkohol

Beitragvon F.R.O.G » Mi 14. Jan 2009, 09:01

@ Viper: was du hier schreibst, ist sicherlich nicht falsch - nur sollte man sich überlegen, WAS hinter der Sucht steht....nur Schwäche? nur Gruppenzwang?

Klar, bei den einen mag das tatsächlich so sein - aber ist es nicht vielmehr so, dass eine grobes psychisches Problem dahinter steckt, welches nicht gehandlet werden kann?

Ein "die Welt nicht ertragen" können?
Flucht von der Realität, weil sie zu hart ist, weil sie nur noch schmerzt?
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Re: Alkohol

Beitragvon bigbird » Mi 14. Jan 2009, 09:07

Hallo Viper

In Kürze ein paar Gedanken meinerseits

- Psychische "Schäden" sind nicht zwingend dasselbe wie psychische "Krankheiten".
- Warum auch ein Süchtiger überhaupt mit Drogen angefangen hat, ist natürlich sehr unterschiedlich. Wenn er aber mal in der Sucht drin ist, so ist es wirklich eine Krankheit. Weil nämlich der Organismus (grad bei Alkohol ist das erwiesen) seinen Stoffwechsel verändert hat. Darum bleibt ein Alkoholiker ein Alkoholiker, auch wenn er jahrelang trocken war. Weil nämlich zwei Schlucke genügen, um den veränderten Stoffwechsel wieder kippen zu lassen.
- Ich finds ja auch doof zu kiffen, bloss damit man dabei ist (Gruppenzwang) - und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass man dadurch weiter hineinrutscht.
- In einem stimme ich dir zu: Nur wer selber will, kommt aus einer Sucht heraus, dort lohnt es sich wirklich, ihm zu helfen. Darum müssen Alkoholiker meistens erst ganz am Tiefpunkt angelangt sein, bis sie merken, was es geschlagen hat.

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Re: Alkohol

Beitragvon Le Chef » Mi 14. Jan 2009, 09:09

Dem Verlangen nach der psychotropen Substanz werden nach Verständnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und kann die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums beeinträchtigen oder zerstören. Abhängigkeit wird von der WHO als Krankheit eingestuft[1] und nicht als Willens- oder Charakterschwäche.


Sprich, ist man erst einmal süchtig, was ja i.d.R. ein schleichender Prozess ist, den der Abhängige gar nicht mitbekommt, hat der Verstand praktisch keine Chance mehr, dagegen anzukämpfen. Das hat absolut nichts mit Schwäche oder Dummheit zu tun, sondern ist eben eine Krankheit.

Was meinst du, weshalb die meisten Alkis erst einen Entzug machen, wenn sie müssen. Wenn sie halb totgesoffen auf der Intensiv aufwachen und einen Zwangsentzug machen müssen?
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