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Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Enggi » So 31. Aug 2008, 08:45

Johncom hat geschrieben:Jetzt noch dazu, ist schliesslich Threadthema: Sind Buddhisten nicht auch inspiriert ?

Die gleiche Quelle, die Buddha bei seiner Erleuchtung inspirierte, kann sicher auch heute noch Menschen inspirieren.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 1. Sep 2008, 19:14

onThePath hat geschrieben:
Zorro hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben: Aber mit diesem Hinweis hat Christal irgendwie einen Punkt getroffen, dem Grasy ausweichen will ? Denn 'die' Bibel, in genau dieser Form, wurde erst etwas später zusammengestellt. Woher also hatten Paulus und seine Brüder wirklich dieses Feuer, diesen Geist ? An dem es den heutigen Bibel-Zitierern manchmal etwas mangelt.


Schon mal was von Direktinspiration gehört? :D Ich will Grasy nicht zu nahe treten, aber Paulus war berufen einen Teil der Bibel mit direkter Inspiration durch den Geist Gottes zu schreiben, das würde Grasy sicher nicht von sich behaupten :shock:
ZORRO


Und Paulus hatte eine Dimension der Tiefe, von der moderne Bibelinterpretatoren nur träumen können.
Schließlich lehrte er nicht nur Worte, die er gehört hat von Anderen, sondern seine Lehre kommt aus der Begenung mit dem lebendigen Christus und direkter himmlischer Erfahrung der Wirklichkeit Gottes.

Das sind Dimensionen, die heutigen "Verkündern" ihres Verständnisses der Bibel nicht kennen.
Paulus hat das gelehrt, was er erlebt und geistig erfasst hat.
Dennoch meinen moderne Interpretatoren, sie könnten es besser.

lg, oTp


Ja. Da schließ ich mich euch gern an. :) - Und irgendwo fällt mir da eben wiederum das Zitat vom Spurgeon ein. :D
Ich finde es ist überhaupt keine gute Idee wenn die Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel an den Knechten Gottes Kritik anlegen als ob die halt nur etwas hin und her hätten, um sich dann vielleicht insgeheim auch auf das Treppchen zu stellen (als ob die eigenen Gedanken das selbe Gewicht hätten als die der Bibel). Ich bin nicht Paulus. Meine Aussagen die ich hier machen dürfen und sollen an der Schrift (also auch an den Briefen von Paulus) gemessen werden NICHT umgekehrt als ob ich hier Paulus etwas ankreiden könnte (und wenn es noch so blumig formuliert oder schön geredet wird). Da kann nicht jeder auftreten und sagen wir sind ja auch tolle Hechte und damit die Schrift anmäkeln! Die Bibel ist fertig!

"und sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es." (4.Mo 12:2 - Lut1912)


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 1. Sep 2008, 19:32

chrystal hat geschrieben:Auf den Boden geworfen hat Paulus eine Erkenntnis - die hat ihn wie ein Blitz getroffen - und eine Vision. Ihm ist nämlich die Botschaft Jesu in ihrer Gesamtheit aufgegangen und DAS hat ihn dazu berufen,


Die Erkenntnis hat ihn auf den Boden geworfen? Die "Botschaft" hat ihn berufen? Und der Name Jesus Christus fällt einfach weg?! Das ist nicht das was die Schrift lehrt, sondern irgend etwas anderes! Man kann die Begebenheiten damals nicht einfach auf "Erkenntnis" und "Botschaft" reduzieren und so den Namen Jesus aufheben oder umgehen oder gar Jesus Christus zu einer Methode oder einer "Erleuchtung" reduzieren (um damit eher andere Religonen zum Lebensweg zu erklären). Das ist völlig daneben!

"Paulus, ein Apostel (nicht von Menschen, auch nicht durch Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten)," (Gal 1:1 - Lut1912)

"Ich antwortete aber: HERR, wer bist du? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst." (Apg 22:8 - Lut1912)


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 1. Sep 2008, 19:35

Enggi hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Jetzt noch dazu, ist schliesslich Threadthema: Sind Buddhisten nicht auch inspiriert ?

Die gleiche Quelle, die Buddha bei seiner Erleuchtung inspirierte, kann sicher auch heute noch Menschen inspirieren.


Gewiss! Und wie! Aber retten kann sie nicht! Es ist in keinem anderm Namen das Heil als in Jesus Christus.


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 1. Sep 2008, 20:13

Johncom hat geschrieben:Finde selbst diese 'Dimension der Tiefe', die der Paulus damals hatte.


Wenn ich das lese wird mir etwas unwohl Johncom. Was kommt als nächstes? Keine Bibelzitate mehr? Die kreiert man dann selbst? Das tönt so nach "ich mach mir mein eigenes Erkenntnisdings" und dazu benutze ich mal ganz aufgeschlossen irgendwelche Methoden. Wenn es dann aber dahingeht daß es ein anderes Evangelium und ein anderer Christus ist dann wird's sehr gefährlich. Denn dann ist's auch ein anderer Geist.

Mir ist erst dieses Wochenende bei einer Predigt die ich hörte bewusst geworden wie wenig hier ein Abstrich entgegen der Schrift möglich ist:

"Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28:18-20 - Lut1912)

Jesus ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Nicht irgend jemand sonst. Auch keinem Buddha. Und wenn das noch so "intolerant" klingt - man kann das Evangelium nicht von der Person Jesus Christus befreien. Auch wir sind Geschöpfe! Johannes der Täufer sagte er sei selbst nicht genugsam um Jesus die Schuhe nachzutragen:

" Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen." (Mt 3:11 - Lut1912)

Jesus ist nicht nur gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Er erteilte auch den Auftrag: "Darum gehet hin und lehrte alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" - Kann man das nicht einfach wegkürzen? Geht's nicht auch zu sagen: Ach das braucht's nicht? Da maßt man sich doch an den Auftrag von Jesus in Frage zu stellen? Und noch weiter gehts: "und lehret sie halten alles was ich euch befohlen habe." - Was nicht möglich wäre wenn man das von vornherein in Frage stellt zu wissen was Jesus überhaupt gelehrt hat. Jesus bezog sich sehr, sehr oft auf die Schrift. Was aber tun wir jetzt? Die Bibel etwas schwamming hinstellen und das Evangelium neu erfinden um den Namen Jesus davon auszuschließen und dann mit 'nem Kunststück den Buddhismus zur (Er)lösung der Menscheit zu erklären der dann kurioserweise sogar Jesus automatisch _irgendwie_ beinhaltet sein soll? Daß das dann gar nicht mehr so in der Schrift geschrieben steht - stört dann auch nicht? Natürlich macht's nicht nur die Schrift allein. Das tat es nie. Es heißt ja auch weiter - und das ist auch von besonderer Bedeutung für die welche dann um den Namen Jesus willen verfolgt wurden: "Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."


"Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh 3:35-36 - Lut1912)

Und jetzt? Soll jeder irgendwo selbst seine "tiefe Erkenntnis" finden? Da kannst du sicher auch bei Buddhisten punkten. Das lässt sich gut in einen Topf bringen. Aber ein Evangelium ohne Jesus Christus ist gar kein Evangelium. Gerade aber was das Evangelium betrifft hat der Paulus auch ein beachtliches Wort mitzureden:

"Paulus, ein Apostel (nicht von Menschen, auch nicht durch Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten)" (Gal 1:1 - Lut1912)


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Di 2. Sep 2008, 05:44

Grasy hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Jetzt noch dazu, ist schliesslich Threadthema: Sind Buddhisten nicht auch inspiriert ?

Die gleiche Quelle, die Buddha bei seiner Erleuchtung inspirierte, kann sicher auch heute noch Menschen inspirieren.


Gewiss! Und wie! Aber retten kann sie nicht! Es ist in keinem anderm Namen das Heil als in Jesus Christus.


Möchte an dieser Stelle einfach mal ganz naiv dazwischen fragen ( so als lese ich dieses Forum zum ersten Mal ): Von wem oder was willst Du, wollt Ihr .... eigentlich dauernd gerettet werden ?
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Di 2. Sep 2008, 07:08

Johncom hat geschrieben:Finde selbst diese 'Dimension der Tiefe', die der Paulus damals hatte.


Grasy hat geschrieben:Wenn ich das lese wird mir etwas unwohl Johncom. Was kommt als nächstes? Keine Bibelzitate mehr? Die kreiert man dann selbst? Das tönt so nach "ich mach mir mein eigenes Erkenntnisdings" und dazu benutze ich mal ganz aufgeschlossen irgendwelche Methoden. Wenn es dann aber dahingeht daß es ein anderes Evangelium und ein anderer Christus ist dann wird's sehr gefährlich. Denn dann ist's auch ein anderer Geist.


Warum wird es einem unwohl bei dem Vorschlag, sich selbst in eine tiefere Dimension des Glaubens zu wagen, in eine Hingabe an den Christus wie Paulus. Der zu jener Zeit ja noch keinen Bibel-Auslegungsproblemen gegenüber stand, weil damals noch keine Bibeln zusammengefasst worden waren. Die Frage 'Was kommt als nächstes' klingt wie eine Ablenkung. Wenn man sich in Gottes Schutz wissend .. sich eine Zeitlang zurückzieht von dem ganzen Hin und Her des Meinungstreites, einfach mal in die Klausur geht und nachdenkt und zuhört was Gott in der Stille mitteilt, dann kann es sein, daß ein ganz anderer und zum Guten veränderter Christ hervorgeht. Ja, mach doch mal Dein 'eigenes Erkenntnisding', hab nicht immer soviel Angst vor dem 'anderen' oder vor Gefahren.

Grasy hat geschrieben:Jesus ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Nicht irgend jemand sonst. Auch keinem Buddha. Und wenn das noch so "intolerant" klingt - man kann das Evangelium nicht von der Person Jesus Christus befreien. Auch wir sind Geschöpfe!


Sicher. Solange wir uns selber als Personen kennen, und nur als Personen, solange muß auch Jesus für uns als Person gelten. Und als getrennt von uns durch Zeit und Raum. Wir sind Geschöpfe, ja. Dann sagte Jesus aber auch 'Wer mich sieht, sieht den Vater'. Jetzt stellt sich die Frage was rechte Nachfolge bedeutet. Die Person Jesus zu ehren weil er eins ist mit dem Vater ? Oder .... bereit dafür zu sein, es Jesus ähnlich zu 'tun', nämlich auch den Vater mit sich eins zu erkennen.

Buddha ? Andere Zeit, anderes Land. Personifizierte Gott-Vorstellungen gab es immer in Indien, zuhauf ! Hätte Jesus in Indien gelehrt, hätte er sich wahrscheinlich in der Art des Buddha geäussert, oder ?

Grasy hat geschrieben:Jesus ist nicht nur gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Er erteilte auch den Auftrag: "Darum gehet hin und lehrte alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" - Kann man das nicht einfach wegkürzen? Geht's nicht auch zu sagen: Ach das braucht's nicht? Da maßt man sich doch an den Auftrag von Jesus in Frage zu stellen? Und noch weiter gehts: "und lehret sie halten alles was ich euch befohlen habe." - Was nicht möglich wäre wenn man das von vornherein in Frage stellt zu wissen was Jesus überhaupt gelehrt hat. Jesus bezog sich sehr, sehr oft auf die Schrift. Was aber tun wir jetzt? Die Bibel etwas schwamming hinstellen und das Evangelium neu erfinden um den Namen Jesus davon auszuschließen und dann mit 'nem Kunststück den Buddhismus zur (Er)lösung der Menscheit zu erklären der dann kurioserweise sogar Jesus automatisch _irgendwie_ beinhaltet sein soll? Daß das dann gar nicht mehr so in der Schrift geschrieben steht - stört dann auch nicht? Natürlich macht's nicht nur die Schrift allein. Das tat es nie. Es heißt ja auch weiter - und das ist auch von besonderer Bedeutung für die welche dann um den Namen Jesus willen verfolgt wurden: "Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."


Grasy, Du bringst da wieder vieles - hoppla hopp - zusammen, was bei genauer Betrachtung nicht zusammen ist. Jesus weckte die Menschen auf sozusagen, denn sie hatten es sich bequem gemacht mit ihrer Rechtschaffenheit. Magst Du anders sehen, aber ich stelle mir nicht vor, daß Jesus sich zur Anbetung freigeben wollte. Sondern daß die engen Schüler den 'neuen Sinn', den sie jetzt erkannt und erfahren hatten, rein halten sollten und so weitergeben. Sicher hatten seine Schüler ihn auch 'in Frage gestellt', das sollte jeder andere auch. Denn sonst wäre es ja ein blindes Nachfolgen. Wenn Jesu Botschaft nur brav befolgt wird, weil ..... oh, sonst droht schlimme Strafe, dann, ja dann wird sie nur wegen ängstlichen Vorstellungen akzeptiert. Genau dieses 'Folgen des Gehorsams willen' kann ich im Evangelium nicht als den Kern erkennen.

Grasy hat geschrieben:"Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh 3:35-36 - Lut1912)

Und jetzt? Soll jeder irgendwo selbst seine "tiefe Erkenntnis" finden? Da kannst du sicher auch bei Buddhisten punkten.


Punkten will ich nirgends. Vielleicht anregen und helfen, gemeinsam das Denken erweitern. Z.B. warum sind wir gewohnt, den Sohn immer außerhalb vorzustellen. Ist 'der Sohn' nicht auch etwas inneres, etwas was nie getrennt war vom Vater ? 'Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende'. Ist da nicht auch ein Stück von Dir gemeint ?

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Enggi » Di 2. Sep 2008, 14:47

Johncom hat geschrieben:Möchte an dieser Stelle einfach mal ganz naiv dazwischen fragen ( so als lese ich dieses Forum zum ersten Mal ): Von wem oder was willst Du, wollt Ihr .... eigentlich dauernd gerettet werden ?

Von der Gottferne, welche durch die sündige Natur des Menschen erzeugt wird. Etwas in mir sehnt sich nach Vereinigung mit dem Vater, und diese Sehnsucht führt mich zu Jesus Christus auf Golgatha.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Di 2. Sep 2008, 14:53

Johncom hat geschrieben:Möchte an dieser Stelle einfach mal ganz naiv dazwischen fragen ( so als lese ich dieses Forum zum ersten Mal ): Von wem oder was willst Du, wollt Ihr .... eigentlich dauernd gerettet werden ?

Nun ja, also erstmal, ich bin bereits gerettet und zwar davon, ohne Gott zu leben.
Gut, ohne Gott zu leben erscheint einem vielleicht gar nicht mal so schlimm (ich empfand dies damals auch nicht als Mangel), nur, was wenn sich herausstellt, dass der Tod doch nicht das Ende ist?
Was, wenn sich herausstellt, dass man bisher nur meinte, in einer Welt zu leben, in der von Gott nichts zu merken ist und man plötzlich erlebt, was übrig bleibt, wenn von Gottes Einfluss nicht das kleinste zu spüren ist?
Nun ja, manche erwarten von mir, dass ich still schweige, niemandem sage, wie er gerettet werden kann und es billigend in Kauf nehme, wenn die so "schlauen" freiwillig dahin rennen, wo es keine Liebe mehr gibt und wo man auch nicht mehr befreit werden kann.
Wenn die Christen immer brav das gemacht hätten, was ihnen Menschen befahlen, dann würde ich mir heute noch einbilden, dass der Zufall die Erde machte, die Wissenschaftler immer recht haben und der Tod das Ende ist.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Di 2. Sep 2008, 19:39

Johncom hat geschrieben:Warum wird es einem unwohl bei dem Vorschlag, sich selbst in eine tiefere Dimension des Glaubens zu wagen, in eine Hingabe an den Christus wie Paulus.


Die Hingabe an Christus wie Paulus ist doch gut! Aber von welchem Paulus reden wir überhaupt? Einem Mann aus Lateinamerika vielleicht der sagte man soll nur ein Reiskorn am Tag essen? Was mir hier Unwohlsein bereitet ist der ständige Protest der kommt wenn die Bibel zitiert wird und ein Hurra wenn es weg davon Richtung andere Religionen geht. Wenn ich dann noch weiter lese daß Jesus ja gar keine mehr Person sein soll oder ähnliches dann hilft das definitiv nicht.

weil damals noch keine Bibeln zusammengefasst worden waren.


Natürlich gab's damals die Schrift. Nicht die Bibel wie heute aber es gab das AT und Jesus bezog sich nicht selten sondern sehr oft darauf. Das AT weist aber oft auf das NT hin. Man könnte fast sagen im NT liest man ständig von der Erfüllung der Schrift und auch wie Jesus die Schrift erklärt. Oder hast du einmal gelesen daß da angezweifelt wurde ob dieser oder jener das schrieb? Dazu kommen dann noch die Paulusbriefe welche im 2.Petrusbrief auch bestätigt werden. Johannes von dem schon behauptet wurde er wäre überhaupt der letzte der ein's der 4 Evangelien der Schrift schrib wurde wohl kaum 400 Jahre alt. Dazu kamen aber in dieser Zeit auch noch weitere Zeugen die ja noch lebten. Es geht ja doch bitte auch um den Inhalt. Wenn Jesus eben sagte niemand kommt zum Vater denn durch mich dann gilt das so. Ob die damals daß alle aufgeschrieben haben oder nicht. Heute aber haben wir die Bibel in der Seit her millionen Christen gelesen haben. Das Problem fängt in meinen Augen da an wo diese zur Seite geschoben wird (so stückchenweise) damit dann auch der Maßstab in Frage gestellt wird und man dann sein eigenes "Ding" macht.


Sicher. Solange wir uns selber als Personen kennen, und nur als Personen, solange muß auch Jesus für uns als Person gelten.


Was heißt hier gelten? Jesus IST eine Person. Und was meinst du mit (nicht) "selber als Person kennen"? Ich wurde als Person geschaffen - nicht als Tier, nicht als Pflanze, nicht als Roboter, nicht als Stein. Wenn ich keine Person wäre was sollte ich dann andere lieben? Wenn ich mich zu nichts auflöse bin ich keine Person mehr.


Oder .... bereit dafür zu sein, es Jesus ähnlich zu 'tun', nämlich auch den Vater mit sich eins zu erkennen.


Gucken wir und das doch mal im Hinblick auf Joh 14 an: Jesus sagte von sich er sei "der Weg und die Wahrheit und das Leben" und "niemand kommt zum Vater denn durch" ihn. Jesus sagte, wenn ihr mich kennet so kennet ihr meinen Vater.
Und was sollen wir jetzt tun? Wenn wir jetzt sagen wir seinen ja auch so ein bisschen mehr oder weniger der Weg die Wahrheit und das Leben dann maßen wir uns doch an daß es Jesus als Erlöser gar nicht brauchte und Sünde für uns gar kein Thema ist? Wenn wir zudem sagen wer uns kennt, der kennt den Vater... ! siehst du denn nicht wo das hinführt? Der einzige Weg den es gibt wird als einer von vielen bezeichnet und statt dessen machen wir eine 180° Drehung schnurstracks ... zu uns selbst oder erheben uns gar zu Gott. Ich bin mir sicher der Hl.Geist zeigt aber auf Jesus. Ich bin nicht der Weg oder die Wahrheit oder das Leben. Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben! Ich bin auch kein alternativer Weg zum Vater. Nicht mal für mich selbst. Niemand kommt zum Vater außer durch Jesus! Ich bin auch nicht Gott sondern ganz klar ein Geschöpf! Wo sollte das weiter hinführen? Denn "mein Wille" geschehe und meine Schuld vergeb ich mir selbst und mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit? Laß dir nicht den Kopf verdrehen Johncom!


Hätte Jesus in Indien gelehrt, hätte er sich wahrscheinlich in der Art des Buddha geäussert, oder ?


Wie kommst du darauf? Hat Jesus etwa nach der Art der Schriftgelehrten in Judäa gepredigt?

"Die Knechte kamen zu den Hohenpriestern und Pharisäern; und sie sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht? Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch. Da antworteten ihnen die Pharisäer: Seid ihr auch verführt?" (Joh 7:45-47 - Lut1912)

"und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr sehet und höret: die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, der sich nicht an mir ärgert." (Mt 11:3-6 - Lut1912)


Sicher hatten seine Schüler ihn auch 'in Frage gestellt', das sollte jeder andere auch. Denn sonst wäre es ja ein blindes Nachfolgen.


Nein in meinen Augen ist es kein guter Rat. "In Frage stellen" ist eigentlich das Gegenteil von "Vertrauen". Es ist besser Jesus blind nachzufolgen als ihn in Frage zu stellen. Die Menschen die sich blind an Jesus hielten blieben in der Regel nicht lange blind - oder? :))


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Mi 3. Sep 2008, 06:16

Hallo Psalm,

eigentlich gut zu lesen und verständlich. Also jetzt, anders als vorher ... lebst Du 'mit' Gott. Und Du erwartest den Tod nicht mehr als das Ende, sondern als ein Weiter. Nur bei dem Satz blicke ich nicht ganz durch:

Psalm150 hat geschrieben:Was, wenn sich herausstellt, dass man bisher nur meinte, in einer Welt zu leben, in der von Gott nichts zu merken ist und man plötzlich erlebt, was übrig bleibt, wenn von Gottes Einfluss nicht das kleinste zu spüren ist?


Wo kann von Gottes Einfluss nichts mehr zu spüren sein. Sicher kann man von vielen Leuten hören daß sie Gott nicht spüren. Was wohl davon kommt, daß sie sich zerstreuen oder daß sie keine entsprechenden Begriffe vermittelt bekamen. Da denke ich, es ist auch eine Frage der inneren Einstellung ob Gottes Einfluss wahrgenommen wird.

Psalm150 hat geschrieben:Nun ja, manche erwarten von mir, dass ich still schweige, niemandem sage, wie er gerettet werden kann und es billigend in Kauf nehme, wenn die so "schlauen" freiwillig dahin rennen, wo es keine Liebe mehr gibt und wo man auch nicht mehr befreit werden kann.
Wenn die Christen immer brav das gemacht hätten, was ihnen Menschen befahlen, dann würde ich mir heute noch einbilden, dass der Zufall die Erde machte, die Wissenschaftler immer recht haben und der Tod das Ende ist.


Das muss man aber auch zugeben, daß manche eben schlechte Erfahrung gemacht haben mit .. ich sag mal Missionierung. Man kann es auch Werbung nennen. Es könnte auch anders gehen, ohne diesen schlechten Beigeschmack. Wenn das 'Befreit sein' gelebt wird, einfach im normalen Alltag und ohne es als Show zu zeigen. Diese andere Art zu leben, wenn sie wirklich von innen kommt ... steckt an. Leute werden fragen: Wie machst Du das. Und wenn sie es ernst meinen, dann ihnen erzählen wie Du man Gott in seinem Leben aufnehmen kann ? ........ auch das ist überlegenswert: Was macht den Buddhismus für viele attraktiver, so daß Geld für Kurse aufgebracht wird, Reisen gebucht werden, Gesundheit in Kauf genommen wird ?

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Mi 3. Sep 2008, 06:49

Grasy hat geschrieben:Was mir hier Unwohlsein bereitet ist der ständige Protest der kommt wenn die Bibel zitiert wird und ein Hurra wenn es weg davon Richtung andere Religionen geht.


Und ehrlich gesagt hab ich da auch ein :geek: Unwohlsein. Ich selbst bin total 'Pro', also für Christus. Falls das überhaupt geht...

Der Punkt ist aber auch der, daß Du ( Ihr, die Evangelikalen ) immer so polarisieren wollt. Dann polarisiere ich auch, automatisch. Nun, im Grunde lebt dieses Forum ja von harten Debatten, also sehn wirs mal positiv. Zum anderen später.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Do 4. Sep 2008, 07:08

Grasy hat geschrieben:Natürlich gab's damals die Schrift. Nicht die Bibel wie heute aber es gab das AT und Jesus bezog sich nicht selten sondern sehr oft darauf. Das AT weist aber oft auf das NT hin. Man könnte fast sagen im NT liest man ständig von der Erfüllung der Schrift und auch wie Jesus die Schrift erklärt. Oder hast du einmal gelesen daß da angezweifelt wurde ob dieser oder jener das schrieb? Dazu kommen dann noch die Paulusbriefe welche im 2.Petrusbrief auch bestätigt werden. Johannes von dem schon behauptet wurde er wäre überhaupt der letzte der ein's der 4 Evangelien der Schrift schrib wurde wohl kaum 400 Jahre alt. Dazu kamen aber in dieser Zeit auch noch weitere Zeugen die ja noch lebten. Es geht ja doch bitte auch um den Inhalt. Wenn Jesus eben sagte niemand kommt zum Vater denn durch mich dann gilt das so. Ob die damals daß alle aufgeschrieben haben oder nicht. Heute aber haben wir die Bibel in der Seit her millionen Christen gelesen haben. Das Problem fängt in meinen Augen da an wo diese zur Seite geschoben wird (so stückchenweise) damit dann auch der Maßstab in Frage gestellt wird und man dann sein eigenes "Ding" macht.


Zum einen, ja. Es gab die Schrift, die Tora. Sie war die Basis der Juden, war ihnen vertraut. Und so lehrte Jesus auf der Wissensgrundlage jener Zeit. Der Buddha konnte wohl keinen Bezug auf die Tora nehmen, völlig unbekannt in Indien. Selbst weiss ich aber nicht wo Jesus eine zweite, noch kommende Schrift vorraussagt. Dann: Wenn die Tora auf das NT hinweist, dann haben die Toratreuen Juden irgendwas wohl nicht mitgekriegt. Warum eigentlich ?

Das war übrigens nicht ein Thema, ich selber zweifle absolut nicht an der goldenen Botschaft des neuen Testaments. Kritisch kann man jedoch den 'Kult' sehen, der sich im Grunde kaum von der .. ich sag mal 'Mentalität' der alten Religionen unterscheidet. Und daß das Buch quasi angebetet wird. Anstelle den Geist des neuen Testaments ( Ein neues Gebot geb ich Euch .. ) hereinzulassen. Der Finger, der zum Mond zeigt ist nicht der Mond. Das Buch das vom Weg zu Gott spricht, ist nicht Gott. Und Gottes Geist kommt auch nicht vom Buch zitieren, das ist alte Schrift-Gelehrsamkeit die macht nur stolz und besserwissend, aber sie versperrt die lebendige Gottesbegegnung.

Johncom hat geschrieben:Hätte Jesus in Indien gelehrt, hätte er sich wahrscheinlich in der Art des Buddha geäussert, oder ?


Grasy hat geschrieben:Wie kommst du darauf? Hat Jesus etwa nach der Art der Schriftgelehrten in Judäa gepredigt?

"Die Knechte kamen zu den Hohenpriestern und Pharisäern; und sie sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht? Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch. Da antworteten ihnen die Pharisäer: Seid ihr auch verführt?" (Joh 7:45-47 - Lut1912)


Darf ich fragen, was Du damit sagen willst ? Wo ist der Bezug zum Thema ? - Mein Ansatz war, daß die damaligen Inder keine Weinbauern, Nomaden und nur wenige von ihnen Fischer waren, daß die Bildersprache eines Jesus in Indien eine andere gewesen wäre als die in Palestina. .... oder siehst Du in Buddha einen, der den jüdischen Schriftgelehrten ähnelt. Dann versuch's bitte deutlicher. Das Thema heisst ja Menschlichkeit - Buddhisten - Christen.

Johncom hat geschrieben:Sicher hatten seine Schüler ihn auch 'in Frage gestellt', das sollte jeder andere auch. Denn sonst wäre es ja ein blindes Nachfolgen.


Grasy hat geschrieben:Nein in meinen Augen ist es kein guter Rat. "In Frage stellen" ist eigentlich das Gegenteil von "Vertrauen". Es ist besser Jesus blind nachzufolgen als ihn in Frage zu stellen. Die Menschen die sich blind an Jesus hielten blieben in der Regel nicht lange blind - oder? :))


Zu viele Menschen der letzten fast 2 Jahrtausende, die sich blind an Kirchendoktrinen hielten könnte man als blind und taub auf einmal bezeichen. Stumm waren sie nie, aber taub und blind. Das 'in Frage stellen' ist absolut positiv für die menschliche Entwicklung. Würdest Du Deinem Kind das kritische Fragen verbieten ? Dann würde es zu einem Neurotiker heranwachsen, einem braven Roboter. Oder es würde sich später rächen an Deiner Lieblosigkeit und kriminell werden. Natürlich lässt Gott Spielräume zu, das Ego hat die Freiheit zu kritisieren .. guten Rat in den Wind zu schlagen. Denk doch an das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Gott steht jenseits der Zeit, und auch seine Gnade.

Johncom hat geschrieben:Sicher. Solange wir uns selber als Personen kennen, und nur als Personen, solange muß auch Jesus für uns als Person gelten.


Grasy hat geschrieben:Was heißt hier gelten? Jesus IST eine Person. Und was meinst du mit (nicht) "selber als Person kennen"? Ich wurde als Person geschaffen - nicht als Tier, nicht als Pflanze, nicht als Roboter, nicht als Stein. Wenn ich keine Person wäre was sollte ich dann andere lieben? Wenn ich mich zu nichts auflöse bin ich keine Person mehr.


Im weiteren Sinne wurdest Du - auch - als Pflanze und Tier, und auch als Mensch geschaffen. Als 'Geschöpf Mensch' aber hast Du eine bestimmte verbotene Frucht akzeptiert und seither ein Problem. Nämlich den Intellekt. Die Liebe ist kein 'Du sollst, Du musst', sie ist eine Chance. Nur im Moment der Liebe löst sich die Person auf, aus zwei Personen wird eine. Wenn sich die Liebe, wie bei Jesus auf die ganze Schöpfung ausdehnt ist es eine göttliche Liebe, die Person ist noch da, für andere sichtbar. Aber die Identifikation, die Sorge um das eigene Wohlergehen, um den Ruf in der Öffentlichkeit und all das .. ist passe.

Um jetzt aber nicht dauernd stecken zu bleiben: Grasy, sicher siehst Du wie andere Bibeltreue eine Unvereinbarkeit buddhistischer Lehre mit der christlichen Anschauung, ja ? In welchem Punkt der buddhistischen Lehre genau ? - Wobei ich Lehre meine, nicht das fehlende AT und die Messias-Erwartung. Danke.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Enggi » Do 4. Sep 2008, 17:11

Johncom hat geschrieben:Dann: Wenn die Tora auf das NT hinweist, dann haben die Toratreuen Juden irgendwas wohl nicht mitgekriegt. Warum eigentlich ?

Jesus sagte, weil sie Mose nicht glaubten. Vermutlich waren es machtgierige Rosinenpicker, die vor allem die Gesetze kannten, welche ihnen Macht über das Volk gaben, den Rest aber ignorierten.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Do 4. Sep 2008, 23:24

Johncom hat geschrieben:Zum einen, ja. Es gab die Schrift, die Tora. Sie war die Basis der Juden, war ihnen vertraut. Und so lehrte Jesus auf der Wissensgrundlage jener Zeit.


Das ist viel zu knapp bemessen. Jesus lehrte nicht einfach auf der Wissensgrundlage jener Zeit sondern kam zu erfüllen. Wer hat denn Jesus verstanden als er zu ihnen redete? Doch oft nicht mal die Jünger. Wer hat denn verstanden daß Jesus am Kreuz sterben musste oder daß er auferstehen sollte? Die Jünger etwa?

"Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden's also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht. Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben! Mußte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren." (Luk 24:24-27 - Lut1912)

Jesus hat nicht einfach aus dem Gesetz zitiert um bei den Juden zu punkten - als ob das Gesetz einfach irgendwie zur Seite geschoben werden könnte. Die Juden versuchten soger Jesus mit dem Gesetz zu kommen.


"Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe.«" (Mt 13:13-15 - Lut1912)

"Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! Sehet, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis daß es komme, daß ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt im Namen des HERRN!" (Luk 13:34-35 - Lut1912)


Und Gottes Geist kommt auch nicht vom Buch zitieren,


Da will ich dir schon zustimmen Johncom. Aber gibt es außer unseren Gedanken auch noch irgend etwas welches das bestätigen könnte? Ich meine kann nicht jeder einfach behaupten der hätte den Heiligen Geist und dann sagen was er will? Und dann wieder einer und wieder einer? Ich halte nichts davon die Bibel anzubeten aber auch nichts davon sie anzuzweifeln. Wie hat Jesus denn dem Teufel geantwortet? (Luk 4). Hier wäre ein "ganz nett - aber mitunter zweifelhaft" im Bezug zur Schrift völlig unzureichend. Woher willst du denn wissen daß das AT überhaupt eine Bedeutung hat oder daß es so etwas wie ein Evangelium gibt? Schließlich bezieht sich Jesus ja im NT auf das AT und bestätigt es gerade darin.


Johncom hat geschrieben:Darf ich fragen, was Du damit sagen willst ?


Ich glaube nicht daß Jesus das selbe oder in der gleichen Weise wie Buddha lehrt. Jesus brachte den Menschen das Evangelium. Aber er lehrte nicht nur er starb auch am Kreuz für unsere Sünden. Jesus ist Gottes Sohn und schon damals viel den Menschen offenbar auf daß noch nie ein Mensch so geredet hat wie er. Niemand kommt zum Vater außer durch Jesus. Daß das Evangelium für die Buddhisten erst umgeformt werden müsste daß sie es verstehen könnten ist sicher nicht richtig. Ich bin weder Fischer noch Bauer, noch Nomade, habe keinen Pflug, keinen Acker, kein Haus das man eben mal abdecken könnte um jemanden auf einer Bare runter zu lassen. Ich lebe auch nicht als Jude vor zweitausend Jahren in einem von den Römern besetzten Israel sondern tippe hier mal eben auf 'nem Computer rum den es damals noch gar nicht gab. Daß man zu den Menschen in ihrer Sprache reden soll dachte offensichtlich schon der Luther als er die Bibel schrieb. Aber eine andere Sprache heißt nicht auch daß es ein anderes Evangelium sein soll (Gal 1:6-11) oder jede Religion der Weg zum Leben wäre. Ja es kommt überhaupt niemand zum Vater außer durch Jesus.


Zu viele Menschen der letzten fast 2 Jahrtausende, die sich blind an Kirchendoktrinen hielten


Sich blind an Kirchendoktrine zu halten ist wirklich keine gute Idee. Die sind doch nicht Jesus? Also was sollen die jetzt hier? :?:


eine Unvereinbarkeit buddhistischer Lehre mit der christlichen Anschauung, ja ? In welchem Punkt der buddhistischen Lehre genau ?


Die buddhistische Lehre lehrt nicht das Evangelium, nicht den gekreuzigten Christus, nicht daß Jesus am Kreuz für unsere Sünden starb, noch lehrt sie daß niemand zum Vater komm außer durch Jesus auch nicht daß in keinem anderem Namen das Heil ist als in Jesus Christus.


Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Fr 5. Sep 2008, 15:27

Grasy hat geschrieben:Die buddhistische Lehre lehrt nicht das Evangelium, nicht den gekreuzigten Christus, nicht daß Jesus am Kreuz für unsere Sünden starb, noch lehrt sie daß niemand zum Vater komm außer durch Jesus auch nicht daß in keinem anderem Namen das Heil ist als in Jesus Christus.

Das sind nur Worte.
Natürlich lehrt Buddha den "gekreuzigten Christus" (sogar den Auferstandenen), nämlich die Überwindung der "Ich-und-Mein"-Indentifikation, und natürlich heißt das dann gleichfalls "alle Sünden auf sich nehmen", das geht überhaupt nicht anders, und natürlich kommt auch beim Buddha niemand zum "Vater" außer durch den Jesus-Weg, ganz exakt.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Fr 5. Sep 2008, 19:28

bel hat geschrieben:Natürlich lehrt Buddha den "gekreuzigten Christus" (sogar den Auferstandenen), nämlich die Überwindung der "Ich-und-Mein"-Indentifikation,


:( - Damit beschreibst du Jesus als irgend eine Methode. Jesus ist aber nicht irgend eine Methode die da hieße 'die Überwindung der "Ich-und-Mein"-Identifikation' sondern der Sohn Gottes der am Kreuz für unsere Sünden starb.


und natürlich heißt das dann gleichfalls "alle Sünden auf sich nehmen", das geht überhaupt nicht anders,


Die Sünde brauchen wir gar nicht auf uns zu nehmen. In der sind wir Menschen längst. Wenn aber Jesus Christus uns frei macht dann sind wir frei. Jesus ist der Erlöser. Nicht wir selbst, für uns selbst. Wir sind nicht automatisch erlöst wenn wir Askese ausüben. Das geht nicht. Alle die an ihn, an Jesus Christus (!) glauben werden nicht verloren gehen sondern das ewige Leben haben. Jesus sündigte nicht und wurde doch ans Kreuz geschlagen.

"Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn." (Jes 53:5-6 - Lut1912)


und natürlich kommt auch beim Buddha niemand zum "Vater" außer durch den Jesus-Weg, ganz exakt.


Der Vater im Himmel wurde in der Schrift nie mit "" versehen. Wenn die Menschen wirklich so wie Jesus gelebt hätten, dann hätte Jesus gar nicht am Kreuz für uns sterben brauchen (Gal 2:21). Nicht mal durch das Gesetz wurden sie aber gerecht und das obwohl darin schon mindestens ein Gebot war daß wegen der bösen Herzen willen geboten wurde (Mt 19) und eigentlich zur Schöpfung nicht so war (1.Mo 2). Buddha ist nicht der Weg zum Leben. Auch nicht bel oder Grasy. Das sind alles Menschen die einen Erlöser brauchen. Jesus aber ist der einzige Name in dem die Menschen seelig werden sollen. Niemand kommt zum Vater außer durch ihn.

"Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:12 - Lut1912)


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Sa 6. Sep 2008, 01:08

Grasy hat geschrieben:Damit beschreibst du Jesus als irgend eine Methode. Jesus ist aber nicht irgend eine Methode die da hieße 'die Überwindung der "Ich-und-Mein"-Identifikation' sondern der Sohn Gottes der am Kreuz für unsere Sünden starb.

Wieso Methode? Ist der Jesus-Weg Methode, ist Erlösung Methode?

bel hat geschrieben:und natürlich heißt das dann gleichfalls "alle Sünden auf sich nehmen", das geht überhaupt nicht anders

Grasy hat geschrieben:Die Sünde brauchen wir gar nicht auf uns zu nehmen. In der sind wir Menschen längst.

Jesus hat alle Sünden auf sich genommen, Du meinst gerade: jeder "seine", aber das ist eben nicht der Jesus-Weg.

Grasy hat geschrieben:Nicht wir selbst, für uns selbst. Wir sind nicht automatisch erlöst wenn wir Askese ausüben. Das geht nicht.

Natürlich nicht, so etwas lehrt ja auch der Buddha nicht, das ist jetzt aber schon sehr oft hier geschrieben worden.

Grasy hat geschrieben:Alle die an ihn, an Jesus Christus (!) glauben werden nicht verloren gehen sondern das ewige Leben haben.

Wenn Glaube an Jesus Christus heißt, seine Nachfolge antreten, dann ja.

Grasy hat geschrieben:Jesus sündigte nicht und wurde doch ans Kreuz geschlagen.
Er nahm das Kreuz auf sich - das ist der Punkt.

und natürlich kommt auch beim Buddha niemand zum "Vater" außer durch den Jesus-Weg, ganz exakt.
Grasy hat geschrieben:Der Vater im Himmel wurde in der Schrift nie mit "" versehen.

Vater ist ja auch nur ein Wort, eine Vorstellung. Wir nennen es nicht "Vater", aber das ist schon alles.

Grasy hat geschrieben:Buddha ist nicht der Weg zum Leben.

Natürlich nicht, sondern Nachfolge.

Grasy hat geschrieben: Jesus aber ist der einzige Name in dem die Menschen seelig werden sollen.

Wat Du nur immer mit Deinem "Namen" hast. Namen sind Schall und Rauch.

Grasy hat geschrieben:Niemand kommt zum Vater außer durch ihn.

Nicht durch Reklamierung eines Namens, sondern durch Nachfolge in der Sache.

Grasy hat geschrieben:"Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:12 - Lut1912)

Stimmt, ihnen damals Petrus, Johannes, Israel wurde kein anderer Name gegeben. War eben n abgelegenes Eckchen, erst recht 500 Jahre v.Chr., Nimm mal die Sache für den Namen und mach aus Namen keinen Götzen. So klingt das nämlich bei Dir.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Sa 6. Sep 2008, 10:24

Johncom hat geschrieben:Wo kann von Gottes Einfluss nichts mehr zu spüren sein.

Nun, wer meint, es ginge ohne Gott, wird nach der Bibel irgendwann es erleben, wie es ist ganz ohne Gottes Einfluss, also ohne Liebe und leider auch ohne Zeitbegrenzung. Wird nicht schön, wenn diejenigen, die vieles für selbstverständlich hielten, herausfinden, was davon alles an Gottes Einfluss hing.
Johncom hat geschrieben:Das muss man aber auch zugeben, daß manche eben schlechte Erfahrung gemacht haben mit .. ich sag mal Missionierung. Man kann es auch Werbung nennen. Es könnte auch anders gehen, ohne diesen schlechten Beigeschmack. Wenn das 'Befreit sein' gelebt wird, einfach im normalen Alltag und ohne es als Show zu zeigen. Diese andere Art zu leben, wenn sie wirklich von innen kommt ... steckt an. Leute werden fragen: Wie machst Du das. Und wenn sie es ernst meinen, dann ihnen erzählen wie Du man Gott in seinem Leben aufnehmen kann ?

Sicher, es gibt öfter auch Mission, die nicht überzeugt, aber ich denke auch, zu oft ist "schlecht gemachte Missionierung" eine Ausrede dafür, wenn einem die Aussagen der Missionare nicht gefallen. Es ist so in uns Menschen drin, dass wir bei Aussagen, die uns in den Kram passen, oft nicht prüfen, ob diese wirklich wahr sind. So erklärt sich ja, dass Evolution bei vielen als Fakt gilt, man die Hintergründe des Islams nicht hinterfragt und dazu tendiert, so ziemlich alles zu glauben, solange es nicht in der Bibel steht...
Johncom hat geschrieben: Gruß auch an Meister Nadelöhr ;)

Ich konnte mir nicht verkneifen, eine Signatur zu parodieren...
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 6. Sep 2008, 15:34

Psalm150 hat geschrieben:Nun, wer meint, es ginge ohne Gott, wird nach der Bibel irgendwann es erleben, wie es ist ganz ohne Gottes Einfluss, also ohne Liebe und leider auch ohne Zeitbegrenzung. Wird nicht schön, wenn diejenigen, die vieles für selbstverständlich hielten, herausfinden, was davon alles an Gottes Einfluss hing.

Du machst dir jetzt Vorstellungen von deinem Gott - und wie, wenn du dann erfährst, daß du dich völlig geirrt hast? Du kennst nicht das Herz der Menschen. Du bildest dir ein, jemand könnte ohne Gott leben, nur weil du Gott selbst nicht siehst, wie er gerade mit denjenigen ist, die sich von ihm abwenden oder abgewandt haben. Du lebst ja mit (deinem) Gott, also ist es für dich ja in Ordnung. Nur was machst du damit? Du stellst dich drohend hin und verkündest Gottes Strafgericht.
Und wer ist dein Gott? Meiner ist es nicht.
Sicher, es gibt öfter auch Mission, die nicht überzeugt, aber ich denke auch, zu oft ist "schlecht gemachte Missionierung" eine Ausrede dafür, wenn einem die Aussagen der Missionare nicht gefallen. Es ist so in uns Menschen drin, dass wir bei Aussagen, die uns in den Kram passen, oft nicht prüfen, ob diese wirklich wahr sind. So erklärt sich ja, dass Evolution bei vielen als Fakt gilt, man die Hintergründe des Islams nicht hinterfragt und dazu tendiert, so ziemlich alles zu glauben, solange es nicht in der Bibel steht...

Und es ist auch eine Ausrede für diejenigen, die keine Lust haben, sich noch mehr anzustrengen und sich auf die Menschen wirklich einzulassen, die sie missionieren wollen. Schon in der Genesis schob jeder es auf den anderen, letztlich blieb dann alles an der Schlange hängen. Deine Antwort ist also von deiner Schlange beeinflusst. Ihr Name ist Bequemlichkeit. Denkfaulheit. Angst vor Ansteckung mit dem Virus der Rationalität. Aber je tiefer man in die Geheimnisse der Schöpfung sich einläßt, umso größer wird auch die Freude darüber Teil dieser Schöpfung zu sein.
Dieser Mangel an Freude und am kindlichen Staunen ist der Grund, weshalb viele sogenannte Missionare nicht Gott verkündigen, sondern nur ihr kleinliches und enges Weltbild.

Es ist ziemlich bequem sich auf die Bibel zu berufen. Und alles Scheitern den anderen anzulasten.
Evolution ist eine Tatsache und ein Vorgang, der lediglich beobachtet wird und dessen Gesetze untersucht werden. Dann wenden wir sie ja auch schon immer an, diese Gesetze - die neolithische Revolution der Landwirtschaft ist so eine Anwendung. Noch ganz ohne exakte Wissenschaft, aber mit Beobachtung und bewußter Selektion.

Schönen Gruß an das Kamel.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Sa 6. Sep 2008, 16:53

chrystal hat geschrieben:Du machst dir jetzt Vorstellungen von deinem Gott - und wie, wenn du dann erfährst, daß du dich völlig geirrt hast? Du kennst nicht das Herz der Menschen. Du bildest dir ein, jemand könnte ohne Gott leben, nur weil du Gott selbst nicht siehst, wie er gerade mit denjenigen ist, die sich von ihm abwenden oder abgewandt haben.

Nun, Gott ist nicht der, der jeden gegen seinen Willen in den Himmel bringt. Wer von Gott nichts wissen will, den lässt Gott auch in Ruhe. Ist so auch in der Bibel zu finden, wo die Leute, wenn sie Gott missachteten, etwas weniger beschützt wurden.
chrystal hat geschrieben:Du lebst ja mit (deinem) Gott, also ist es für dich ja in Ordnung. Nur was machst du damit? Du stellst dich drohend hin und verkündest Gottes Strafgericht.

Wieso ist es eine Drohung? Wieso eine Strafe? Die Leute bekommen doch nur das, was sie wollen. Ist es denn eine Drohung, wenn der Arzt sagt "wenn Sie nicht mit ins Krankenhaus kommen, müssen Sie sterben?". Ist der Arzt schuld, wenn der Patient darauf besteht "Ich will nicht ins Krankenhaus" und dann stirbt?
chrystal hat geschrieben:Und wer ist dein Gott? Meiner ist es nicht.

Wenn Dein Gott ein lieber netter Opa ist, der fünfe gerade sein lässt, dann ist es definitiv nicht mein Gott.
chrystal hat geschrieben:Und es ist auch eine Ausrede für diejenigen, die keine Lust haben, sich noch mehr anzustrengen und sich auf die Menschen wirklich einzulassen, die sie missionieren wollen.

Möglich, aber zu oft stört nicht die Verpackung, sondern der Inhalt...
chrystal hat geschrieben:Deine Antwort ist also von deiner Schlange beeinflusst. Ihr Name ist Bequemlichkeit. Denkfaulheit. Angst vor Ansteckung mit dem Virus der Rationalität. Aber je tiefer man in die Geheimnisse der Schöpfung sich einläßt, umso größer wird auch die Freude darüber Teil dieser Schöpfung zu sein.

Chrystal.
1. geht es Dich nichts an, was ich mir als Haustier halte
2. Keines meiner Haustiere nimmt inhaltlich Einfluss auf meine Beiträge
3. Selbst sogar, wenn ich ein Haustier Dummheit oder Ignoranz nennen würde, dürfte es Dir egal sein
chrystal hat geschrieben:Dieser Mangel an Freude und am kindlichen Staunen ist der Grund, weshalb viele sogenannte Missionare nicht Gott verkündigen, sondern nur ihr kleinliches und enges Weltbild.

Nun, mit Sicherheit werden sie sich nicht Deinen Maßstäben anpassen
chrystal hat geschrieben:Es ist ziemlich bequem sich auf die Bibel zu berufen.

Seit wann ist genau das bequem?
Erst hältst Du Missionaren vor, nicht Gott zu verkündigen, dann hältst Du ihnen vor, sich auf die Bibel zu beziehen. Wie sollen sie denn ohne Bibel Gott verkündigen?
chrystal hat geschrieben:Und alles Scheitern den anderen anzulasten.

Nun, Du möchtest ja wohl das andere Extrem. Nur, so einfach ist es nicht, denn es kann daran liegen, dass Missionare etwas verkehrt machen, es kann aber auch daran liegen, dass Menschen nicht die Bereitschaft haben für Christus.
Weißt Du, wenn es in der Musik nicht läuft, ich mit Rock Oldies keine Auftritte bekomme, spiele ich stattdessen Schlager. Wenn der Bäcker mit Kaffee und Kuchen niemand erreicht, bietet er Sandwiches an.
Wenn das Evangelium nicht ankommt, soll man dann die Botschaft austauschen? Vielleicht den Leuten sagen "Gott ist ja so lieb, der wird auch Buddhisten in den Himmel bringen"?
chrystal hat geschrieben:Evolution ist eine Tatsache und ein Vorgang, der lediglich beobachtet wird und dessen Gesetze untersucht werden.

Ach, ich dachte, es sei eine Theorie. Nun ja, je nach dem, hält man der Evolution vor, als Fakt zu agieren, ist sie eine Theorie, hält man ihr vor, nur eine Theorie zu sein, ist sie ein Fakt.
chrystal hat geschrieben:Schönen Gruß an das Kamel.

Hm, grüße es selber... Oops, ich vergaß ja, Balken haben keine Augenlöcher...
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 6. Sep 2008, 17:43

Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Du machst dir jetzt Vorstellungen von deinem Gott - und wie, wenn du dann erfährst, daß du dich völlig geirrt hast? Du kennst nicht das Herz der Menschen. Du bildest dir ein, jemand könnte ohne Gott leben, nur weil du Gott selbst nicht siehst, wie er gerade mit denjenigen ist, die sich von ihm abwenden oder abgewandt haben.

Nun, Gott ist nicht der, der jeden gegen seinen Willen in den Himmel bringt. Wer von Gott nichts wissen will, den lässt Gott auch in Ruhe. Ist so auch in der Bibel zu finden, wo die Leute, wenn sie Gott missachteten, etwas weniger beschützt wurden.

Gott lässt es regnen auf Gerechte und Ungerechte. Du kannst da garnichts erkennen und auch keine Rückschlüsse ziehen. Denn es heißt auch, die er liebt, züchtigt er auch. Du kannst allerdings Leuten damit Angst machen - Angst vor Gott - das ist wohl eine ziemlich große Sünde.

Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Du lebst ja mit (deinem) Gott, also ist es für dich ja in Ordnung. Nur was machst du damit? Du stellst dich drohend hin und verkündest Gottes Strafgericht.

Wieso ist es eine Drohung? Wieso eine Strafe? Die Leute bekommen doch nur das, was sie wollen. Ist es denn eine Drohung, wenn der Arzt sagt "wenn Sie nicht mit ins Krankenhaus kommen, müssen Sie sterben?". Ist der Arzt schuld, wenn der Patient darauf besteht "Ich will nicht ins Krankenhaus" und dann stirbt?

Schon mal was von Verantwortung gehört? Jeder muß sterben - damit sollte man keinen Menschen mehr drohen können. Im übrigen kann das Krankenhaus das Leben schneller beenden als man glaubt.
Was du machst, steht dir nicht zu. Du weißt nichts, weder über den Menschen, dem du da eine Strafe vor Augen hältst, noch über Gott, der dich danach richten wird. Fang' doch einfach bei dir selbst an.

Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Und wer ist dein Gott? Meiner ist es nicht.

Wenn Dein Gott ein lieber netter Opa ist, der fünfe gerade sein lässt, dann ist es definitiv nicht mein Gott.

Du scheinst nur solche Gottesbilder zu kennen - ja, mein Gott hat immer - bei mir - fünf grade sein lassen, das steht nämlich in seiner Macht. Dein Gott ist der, der dir zukommt. Schade für dich.
Wahrscheinlich erteilt er dir noch eine Menge an Lektionen. Nämlich die, daß er fünf grade sein lassen kann.
Psalm150 hat geschrieben:Erst hältst Du Missionaren vor, nicht Gott zu verkündigen, dann hältst Du ihnen vor, sich auf die Bibel zu beziehen. Wie sollen sie denn ohne Bibel Gott verkündigen?

Ja - das ist eine gute Frage. Mit Gott allein, wie denn sonst.
Wer ist es denn, der dir ermöglicht hat, daß du überhaupt ein Wort lesen kannst und hören kannst? Wer verhärtet dein Herz? Und wer öffnet es? Der, der fünf grade sein lassen kann.
Psalm150 hat geschrieben:Nun, Du möchtest ja wohl das andere Extrem. Nur, so einfach ist es nicht, denn es kann daran liegen, dass Missionare etwas verkehrt machen, es kann aber auch daran liegen, dass Menschen nicht die Bereitschaft haben für Christus.
Weißt Du, wenn es in der Musik nicht läuft, ich mit Rock Oldies keine Auftritte bekomme, spiele ich stattdessen Schlager. Wenn der Bäcker mit Kaffee und Kuchen niemand erreicht, bietet er Sandwiches an.
Wenn das Evangelium nicht ankommt, soll man dann die Botschaft austauschen? Vielleicht den Leuten sagen "Gott ist ja so lieb, der wird auch Buddhisten in den Himmel bringen"?

Du solltest vor allem den Leuten nicht erzählen, sie kämen durch deine Worte, deine Musik und deine Brötchen, Sandwiches oder deinen kalten Kaffe zum Heil bzw. in den Himmel. Lass sie einfach in Ruhe und stör' sie nicht bei ihrer Suche. Wenn du ihnen was Gutes tun willst, dann bete - aber im Verborgenen.
Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Evolution ist eine Tatsache und ein Vorgang, der lediglich beobachtet wird und dessen Gesetze untersucht werden.

Ach, ich dachte, es sei eine Theorie. Nun ja, je nach dem, hält man der Evolution vor, als Fakt zu agieren, ist sie eine Theorie, hält man ihr vor, nur eine Theorie zu sein, ist sie ein Fakt.

Für die Biologie und die Wissenschaft ist das so - Evoultion ist der Name, den wir der Entfaltung der Wirklchkeit geben, ein Prozeß von Werden und Vergehen. Aufgrund der Tatsache, daß alles mit allem verbunden ist und alles von allem abhängt, entfaltet sich die Schöpfung hin zu ihrem Schöpfer.

Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Schönen Gruß an das Kamel.

Hm, grüße es selber... Oops, ich vergaß ja, Balken haben keine Augenlöcher...

Ich kann auch durch dicke Bretter gucken. Da gibt es z.B. Astlöcher. Und wenn keine da sind, dann lache ich mir einen Ast. und wenn das nicht klappt, dann hol' ich meinen großen "Bruder " und der bohrt durch die dicksten Bretter die schönsten Löcher, damit ich das Kamel sehen kann.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Sa 6. Sep 2008, 18:31

chrystal hat geschrieben:Gott lässt es regnen auf Gerechte und Ungerechte. Du kannst da garnichts erkennen und auch keine Rückschlüsse ziehen. Denn es heißt auch, die er liebt, züchtigt er auch. Du kannst allerdings Leuten damit Angst machen - Angst vor Gott - das ist wohl eine ziemlich große Sünde.

Schon mal bedacht, dass man vor Gott Respekt haben kann, ohne dass man vor ihm Angst haben muss?
chrystal hat geschrieben:Schon mal was von Verantwortung gehört?

Ja, und vor allem auch davon, dass jeder am Ende zur Verantwortung gezogen wird. Pech für die, die sich einbildeten, dass Jesus unnötig war.
chrystal hat geschrieben:Was du machst, steht dir nicht zu. Du weißt nichts, weder über den Menschen, dem du da eine Strafe vor Augen hältst, noch über Gott, der dich danach richten wird.

Habe ich mich so missverständlich ausgedrückt? Darf ich nicht sagen "Ohne Jesus gehst du verloren"? Meinst Du, jemand, der Jesus als Herrn hat und nicht verloren geht, fühlt sich von der Aussage "Ohne Jesus gehst du verloren" provoziert?

chrystal hat geschrieben:ja, mein Gott hat immer - bei mir - fünf grade sein lassen, das steht nämlich in seiner Macht. Dein Gott ist der, der dir zukommt. Schade für dich.

Nun, mein Gott vergab mir meine Schuld, aber mir zu Liebe hat er nicht seine Maßstäbe geändert. Mein Gott ist konsequent und nur deshalb ging er nicht den bequemen Weg, sondern den unbequemen, als sein Sohn am Kreuz starb.
chrystal hat geschrieben:Wahrscheinlich erteilt er dir noch eine Menge an Lektionen. Nämlich die, daß er fünf grade sein lassen kann.

Hm, wieso gab er dann Jesus am Kreuz?

Psalm150 hat geschrieben:Erst hältst Du Missionaren vor, nicht Gott zu verkündigen, dann hältst Du ihnen vor, sich auf die Bibel zu beziehen. Wie sollen sie denn ohne Bibel Gott verkündigen?

chrystal hat geschrieben:Ja - das ist eine gute Frage. Mit Gott allein, wie denn sonst.
Wer ist es denn, der dir ermöglicht hat, daß du überhaupt ein Wort lesen kannst und hören kannst? Wer verhärtet dein Herz? Und wer öffnet es? Der, der fünf grade sein lassen kann.

Ich fasse noch mal zusammen: Wir sollen die Bibel ignorieren und einen ganz lieben Gott verkünden, der seine Maßstäbe unseren Wünschen anpasst und uns so rettet, wie wir es wollen?

chrystal hat geschrieben:Du solltest vor allem den Leuten nicht erzählen, sie kämen durch deine Worte, deine Musik und deine Brötchen, Sandwiches oder deinen kalten Kaffe zum Heil bzw. in den Himmel.

Ich sage den Leuten immer, wer sie rettet, bin ja kein Sektenguru.
chrystal hat geschrieben:Lass sie einfach in Ruhe und stör' sie nicht bei ihrer Suche.
Wenn du ihnen was Gutes tun willst, dann bete - aber im Verborgenen.

Nun, wenn nichts anderes geht, dann bete ich.
Sonst aber nehme ich mir die Freiheit den Leuten zu sagen, dass es Jesus ist.
Ich denke mal, wenn Dir jemand was gutes tun will und Dir einen Tipp gibt, wo man Geld sparen kann, sagst Du wohl auch "Lass mich in Ruhe, stör mich nicht bei der Suche nach Sonderangeboten. Meinetwegen bete für mich, dass ich das günstige Angebot auch so finden".
Psalm150 hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Evolution ist eine Tatsache und ein Vorgang, der lediglich beobachtet wird und dessen Gesetze untersucht werden.

Ach, ich dachte, es sei eine Theorie. Nun ja, je nach dem, hält man der Evolution vor, als Fakt zu agieren, ist sie eine Theorie, hält man ihr vor, nur eine Theorie zu sein, ist sie ein Fakt.

chrystal hat geschrieben:Für die Biologie und die Wissenschaft ist das so - Evoultion ist der Name, den wir der Entfaltung der Wirklchkeit geben, ein Prozeß von Werden und Vergehen. Aufgrund der Tatsache, daß alles mit allem verbunden ist und alles von allem abhängt, entfaltet sich die Schöpfung hin zu ihrem Schöpfer.

Und dieser heißt "Zufall" und Darwin ist sein Prophet.

Psalm150 hat geschrieben:Ich kann auch durch dicke Bretter gucken. Da gibt es z.B. Astlöcher. Und wenn keine da sind, dann lache ich mir einen Ast. und wenn das nicht klappt, dann hol' ich meinen großen "Bruder " und der bohrt durch die dicksten Bretter die schönsten Löcher, damit ich das Kamel sehen kann.

Nun ja, ein bisschen blödeln, was?
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 6. Sep 2008, 19:44

Psalm150 hat geschrieben:Und dieser heißt "Zufall" und Darwin ist sein Prophet.

Jetzt plapperst du aber nach :))

Nein - Max Planck. Das ist der mit der Quantenmechanik - und wir gebrauchen die Begriffe Unvorhersehbarkeit und Unberechenbarkeit. Zufälle gibt es nicht. Es gibt Ereignisse, die wir nicht vorhersehen können, weil wir darüber kein vollständiges Wissen haben. Wir sind eben nicht Gott :D

Max Planck hat geschrieben:„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“


Aber Darwin hat hier eine Wahrheit ausgesprochen, für die er wahrscheinlich viel intensiver bekämpft wird, als für seine Entstehung der Arten.
Darwin hat geschrieben:"Ich kann es kaum begreifen, wie jemand, wer es auch sei, wünschen könnte, die christliche Lehre möge wahr sein; denn wenn es so ist, dann zeigt der einfache Text [das Evangelium], dass die Ungläubigen, und ich müsste zu ihnen meinen Vater, meinen Bruder und nahezu alle meine besten Freunde zählen, ewige Strafen verbüßen müssen. Das ist eine abscheuliche Lehre."


Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Sa 6. Sep 2008, 23:18

Hm, das bestätigt nur meine These, dass Darwin den Atheisten nach dem Munde redete...
Du hast ein recht gutes Argument gegen Evolution gebracht und aufgezeigt, dass die angebliche Wissenschaftlichkeit der Evolutionslehre ein Vorwand ist.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » So 7. Sep 2008, 20:14

Nun ja, zurück zum Thema:
Auch Buddhisten verfehlen das Ziel - und seien sie noch so lieb.
Gebot #1 ist klar.
MfG & GBU
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Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Psalm150
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 06:40

Psalm150 hat geschrieben:Nun ja, zurück zum Thema:
Auch Buddhisten verfehlen das Ziel - und seien sie noch so lieb.
Gebot #1 ist klar.


Welches Ziel?
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 07:01

Psalm150 hat geschrieben:Hm, das bestätigt nur meine These, dass Darwin den Atheisten nach dem Munde redete...


Das Zitat von Darwin kann nur bestätigen, daß Darwin's Vater Atheist war und viele seiner Freunde auch.
Du hast ein recht gutes Argument gegen Evolution gebracht und aufgezeigt, dass die angebliche Wissenschaftlichkeit der Evolutionslehre ein Vorwand ist.


Wenn du das Zitat von Max Planck meinst, so besagt das nur, daß die Ergebnisse der Wissenschaft so oder so durchkommen, wenn sie der Wirklichkeit entsprechen. Und wenn die eine Generation dies noch ablehnt und sogar bekämpft, die nächste Generation wird die Ergebnisse annehmen. Nach dem berühmten Satz von Galilei - und sie bewegt sich doch.
Das ist im übrigen angewandte Evolution.
Was für die Wissenschaft gilt, ein ziviler Umgang mit anderen Positionen und entsprechende Regeln, wie man miteinander streitet, sollte in entwickelten Gesellschaften auch für die religiösen Bekenntnisse gelten. Jeder Androhung von "ewiger Verdammnis" ist angesichts der "Beweislage" lächerlich. Aber diese Ausmalung des Jüngsten Gerichts hat sich ja auch erst im Mittelalter vollzogen - es ist weder aus dem Judentum noch aus der Paulinische Theologie herzuleiten.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 08:55

chrystal hat geschrieben:[ Jeder Androhung von "ewiger Verdammnis" ist angesichts der "Beweislage" lächerlich. Aber diese Ausmalung des Jüngsten Gerichts hat sich ja auch erst im Mittelalter vollzogen - es ist weder aus dem Judentum noch aus der Paulinische Theologie herzuleiten.
chrystal


Was für eine Beweislage ?
Und vor allem, welche Beweislage betreffs der Bibelaussagen dazu ?

Da fehlt wohl völlig die Möglichkeit, Deine Ansicht mit irgendwelchen "Beweisen" dar zu legen.


lg, oTp
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon heuschrecke » Mo 8. Sep 2008, 09:00

chrystal hat geschrieben:
Wahrscheinlich erteilt er dir noch eine Menge an Lektionen. Nämlich die, daß er fünf grade sein lassen kann.


Hm, wieso gab er dann Jesus am Kreuz?



Hallo Chrystal

Obiger Frage will ich mich anschliessen.

Wenn Gott fünf gerade sein lassen kann, würde es keinen Sinn mehr machen, irgend einen Menschen zu richten, geschweige denn zu verdammen!

Es sei denn, "Dein" Gott handle eben doch willkürlich. Mit den Einen wäre er dann mal nach Lust und Laune barmherzig und gnädig, die Anderen richtet er nach ihren Taten. Die Einen verdammt er (wenn auch nicht für ewig) und die Anderen lässt er in sein Paradies rein. "Dein" Gott ist demnach ein undurchschaubarer Chaot, der einfach gerade macht, was er will!

Da ich schon mit chaotischen Menschen überfordert bin, würde ich also Deinen Gott überhaupt nicht verstehen. Denn Chaoten handeln und reden wirr durcheinander und man weiss nie genau, was sie dann auch noch denken...vielleicht ebenso viel und Verschiedenartiges wie es ihrem widersprüchlichen Reden und Handeln entspricht oder gar nix! Wie soll man da dann heraushören, was so ein Chaotengeist genau von Einem möchte?

LG :?


P.s: es ist für mich schon unvorstellbar, die Stimme Gottes aus dem ganzen Meer an Gedanken und Gefühlen heraushören zu können und wenn diese Stimme selbst dann auch noch wandelbar wie ein Chamäleon sein soll, dann ist das, für meine Spezies jedenfalls, unmöglich!
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 10:16

heuschrecke hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
Wahrscheinlich erteilt er dir noch eine Menge an Lektionen. Nämlich die, daß er fünf grade sein lassen kann.


Hm, wieso gab er dann Jesus am Kreuz?



Hallo Chrystal

Obiger Frage will ich mich anschliessen.

Wenn Gott fünf gerade sein lassen kann, würde es keinen Sinn mehr machen, irgend einen Menschen zu richten, geschweige denn zu verdammen!

Das ist doch deine Sicht der Dinge und dein Maßstab, sowie dein Sinn. Ich würde einfach mal Gott da seine ganze Offenheit zugestehen.
Es sei denn, "Dein" Gott handle eben doch willkürlich. Mit den Einen wäre er dann mal nach Lust und Laune barmherzig und gnädig, die Anderen richtet er nach ihren Taten. Die Einen verdammt er (wenn auch nicht für ewig) und die Anderen lässt er in sein Paradies rein. "Dein" Gott ist demnach ein undurchschaubarer Chaot, der einfach gerade macht, was er will!

Nein - aber er richtet nicht nach meinen Maßstäben. Und ich vertraue da ganz auf ihn und mache mir keinen einzigen Gedanken, ob das nun chaotisch ist. Im übrigen ist eh alles aus dem Chaos gekommen und wenn wir genau hinsehen, dann haben wir bisher noch immer Ordnung im Chaos entdeckt, naturwissenschaftlich betrachtet.
Da ich schon mit chaotischen Menschen überfordert bin, würde ich also Deinen Gott überhaupt nicht verstehen. Denn Chaoten handeln und reden wirr durcheinander und man weiss nie genau, was sie dann auch noch denken...vielleicht ebenso viel und Verschiedenartiges wie es ihrem widersprüchlichen Reden und Handeln entspricht oder gar nix! Wie soll man da dann heraushören, was so ein Chaotengeist genau von Einem möchte?

Das kann ich dir sagen - man wird selbst ganz still und dann läßt man über eine sehr lange Zeit sein ganzes innere Gequatsche ausquatschen, und dann kann man das leise Säuseln spüren.


P.s: es ist für mich schon unvorstellbar, die Stimme Gottes aus dem ganzen Meer an Gedanken und Gefühlen heraushören zu können und wenn diese Stimme selbst dann auch noch wandelbar wie ein Chamäleon sein soll, dann ist das, für meine Spezies jedenfalls, unmöglich!

Gott ist unvorstellbar - also warum machst du dir so einen Stress?

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 10:24

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[ Jeder Androhung von "ewiger Verdammnis" ist angesichts der "Beweislage" lächerlich. Aber diese Ausmalung des Jüngsten Gerichts hat sich ja auch erst im Mittelalter vollzogen - es ist weder aus dem Judentum noch aus der Paulinische Theologie herzuleiten.
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Was für eine Beweislage ?
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Es gibt keine Beweislage - es gibt nur lebendige Zeugen und die Bibel bezeugt vor allem die Auferstehung. Was willst du denn noch für Beweise? Kannst du nicht den Auferstandenen sehen? Dann solltest du aber nicht in den Buchstaben-Krümeln der Bibel suchen, sondern die Menschen mit denen du zu tun hast, ansehen.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 11:05

chrystal hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[ Jeder Androhung von "ewiger Verdammnis" ist angesichts der "Beweislage" lächerlich. Aber diese Ausmalung des Jüngsten Gerichts hat sich ja auch erst im Mittelalter vollzogen - es ist weder aus dem Judentum noch aus der Paulinische Theologie herzuleiten.
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Was für eine Beweislage ?
Und vor allem, welche Beweislage betreffs der Bibelaussagen dazu ?

Da fehlt wohl völlig die Möglichkeit, Deine Ansicht mit irgendwelchen "Beweisen" dar zu legen.


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Es gibt keine Beweislage - es gibt nur lebendige Zeugen und die Bibel bezeugt vor allem die Auferstehung. Was willst du denn noch für Beweise? Kannst du nicht den Auferstandenen sehen? Dann solltest du aber nicht in den Buchstaben-Krümeln der Bibel suchen, sondern die Menschen mit denen du zu tun hast, ansehen.

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Du behauptest etwas, und wenn man das begründet haben möchte, siehe hier, weichst Du aus, fängst ein neues Thema an und schwafelst, ob ich denn den Auferstandenen nicht sehen könne. Das ist jedenfalls alles andere als ernsthaft überlegen oder fundierte Argumente äußern.

Ich gebe ja auch nicht Jemand, anstatt fundiert zu antworten, einen klugen Ratschlag zur Ablenkung.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 11:09

Nein - aber er richtet nicht nach meinen Maßstäben. Und ich vertraue da ganz auf ihn und mache mir keinen einzigen Gedanken, ob das nun chaotisch ist.


Und warum deutest Du ständig die Inhalte der Bibel von einem anderen Standpunkt aus, als von der Bibel selber ? Ich nehme doch an, dass die Grenzen des eigenen Verstandes deutlich machen, dass wir oft dann Chaos verstehen, wenn wir Gott nicht begreifen.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 11:26

onThePath hat geschrieben:
Nein - aber er richtet nicht nach meinen Maßstäben. Und ich vertraue da ganz auf ihn und mache mir keinen einzigen Gedanken, ob das nun chaotisch ist.


Und warum deutest Du ständig die Inhalte der Bibel von einem anderen Standpunkt aus, als von der Bibel selber ? Ich nehme doch an, dass die Grenzen des eigenen Verstandes deutlich machen, dass wir oft dann Chaos verstehen, wenn wir Gott nicht begreifen.

lg, oTp


Ich vestehe dich da jetzt nicht - wer deutet denn die Inhalte der Bibel?
Ich verstehe nie Chaos - höchstens Bahnhof :-)
Gotteserkenntnis ist ganz was anderes als Gott begreifen zu wollen. Wenn dir was als Chaos erscheint, dann nimm es als Chaos - aber das ist nicht Gott. Wenn dir was als Gott erscheint, dann ist das auch nicht Gott.
Kein Mensch kann irgendetwas VON der Bibel her deuten - er deutet immer nur von sich her und davon wie er die Bibel versteht.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 11:39

chrystal hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Nein - aber er richtet nicht nach meinen Maßstäben. Und ich vertraue da ganz auf ihn und mache mir keinen einzigen Gedanken, ob das nun chaotisch ist.


Und warum deutest Du ständig die Inhalte der Bibel von einem anderen Standpunkt aus, als von der Bibel selber ? Ich nehme doch an, dass die Grenzen des eigenen Verstandes deutlich machen, dass wir oft dann Chaos verstehen, wenn wir Gott nicht begreifen.

lg, oTp


Ich vestehe dich da jetzt nicht - wer deutet denn die Inhalte der Bibel?
Ich verstehe nie Chaos - höchstens Bahnhof :-)
Gotteserkenntnis ist ganz was anderes als Gott begreifen zu wollen. Wenn dir was als Chaos erscheint, dann nimm es als Chaos - aber das ist nicht Gott. Wenn dir was als Gott erscheint, dann ist das auch nicht Gott.
Kein Mensch kann irgendetwas VON der Bibel her deuten - er deutet immer nur von sich her und davon wie er die Bibel versteht.

Gruß
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Du redest wie ein Guru: Folge meinen Gedankengängen, denn sie sind das lebendige Wort. Aber Gurus führen zu ihrem verstorbenen Guru, den sie anbeten oder zu Buddha, den sie imitieren.

Ich habe es mal drastisch ausgedrückt.

Fest steht doch, dass ich Gott vertrauen soll, und nicht Dir und Deinen Worten ?


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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 11:44

onThePath hat geschrieben:Du behauptest etwas, und wenn man das begründet haben möchte, siehe hier, weichst Du aus, fängst ein neues Thema an und schwafelst, ob ich denn den Auferstandenen nicht sehen könne. Das ist jedenfalls alles andere als ernsthaft überlegen oder fundierte Argumente äußern.

Ich gebe ja auch nicht Jemand, anstatt fundiert zu antworten, einen klugen Ratschlag zur Ablenkung.



Deine Fragen waren
Was für eine Beweislage ?
Und vor allem, welche Beweislage betreffs der Bibelaussagen dazu ?

Da fehlt wohl völlig die Möglichkeit, Deine Ansicht mit irgendwelchen "Beweisen" dar zu legen.

Letzteres ist dann auch eine Behauptung. Und bitte - ich gebe dir doch recht, darin. Es ist nicht zu beweisen. Glauben heißt nicht beweisen können.
Du mußt mir aber nicht glauben - das ist ja Käse. Aber wem glaubst du, wenn du sagst, du glaubst der Bibel? Dir selbst - oder wer ist es, der die Bibel versteht, glaubt zu verstehen?
Dein ganzer Glaube fällt zusammen, wenn man dir die Bibel wegnehmen würde. Das ist ein sehr dünnes Seil für einen Glauben. Ohne Bibel bleiben dann nur noch die menschlichen Zeugen - also genauso wie das mal angefangen hatte. Paulus hatte keine Bibel - die Schrift, die er kannte diente ihm zum Beleg für seine ERFAHRUNG. Er deutete seine Erfahrung im Lichte seines jüdischen Glaubens und kam da zu ganz neuen Gotteserkenntissen.
Ohne diese Erfahrung, wäre bei ihm nichts umgekehrt.
Und mit seiner Erfahrung und seiner Schriftkenntnis schrieb er eine neue Bibel - oder einen Ergänzungsband. Und genauso haben es auch die Evangelisten gemacht,

Also nochmal - das ist eine Frage, die du dir stellen solltest, hast du die Erfahrung der Auferstehung gemacht? Weißt du was das ist? Weißt du was das heißt "Ich mache alles neu" ?
Ist dir die Eschatologie klar?
Gott hat doch Jesus nicht auferstehen lassen, damit du in der Bibel rumsuchst und dich mit tautologischen Wortspielen zufrieden gibst. Da machst doch was mit deinem Christsein, oder?


Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon heuschrecke » Mo 8. Sep 2008, 11:50

Das kann ich dir sagen - man wird selbst ganz still und dann läßt man über eine sehr lange Zeit sein ganzes innere Gequatsche ausquatschen, und dann kann man das leise Säuseln spüren.


Hallo Crystal

Ein leises Säuseln ist für mich keine Stimme. Vorallem hilft mir das nicht weiter. Wenn ich in alltäglichen Situationen bin und eben nicht weiss , was Gott jetzt genau von mir will. Also konkret, was ich tun soll, reden soll, wofür ich mich entscheiden soll ect. Nicht, dass ich das nicht alles selbst könnte, aber es geht ja darum, dass wir auf Gott hören sollten und Gottes Willen tun sollen.

Ein leises Säuseln bringt mich da keinen Schritt weiter!

Gruss
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 12:00

chrystal hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Dein ganzer Glaube fällt zusammen, wenn man dir die Bibel wegnehmen würde. Das ist ein sehr dünnes Seil für einen Glauben.


Entschuldige, aber so eine geschwätzige, substanzlose Behauptung ist dermaßen klischeehaft, dass Du nicht davon sprechen solltest, wie man zu lebendigen Glauben kommen kann.



Ohne Bibel bleiben dann nur noch die menschlichen Zeugen - also genauso wie das mal angefangen hatte. Paulus hatte keine Bibel - die Schrift, die er kannte diente ihm zum Beleg für seine ERFAHRUNG. Er deutete seine Erfahrung im Lichte seines jüdischen Glaubens und kam da zu ganz neuen Gotteserkenntissen.
Ohne diese Erfahrung, wäre bei ihm nichts umgekehrt.


In welchem Licht deutest Du die Bibel ? Was hast Du uns anzubieten ?

Paulus kam zu neuen Gotteserkenntnissen. Nicht mit eigener Kraft durch sein Verständnis über die Inhalte des AT, sondern durch die authentische Begegnung mit dem auferstandenen Christus.

Buddha und alle Gurus sind ihm nicht begegnet. Sie lehren nur die eigenen Erfahrungen, ihre eigene Sichtweise.

Paulus lehrt den auferstandenen Christus, den er selber kénnengelernt hat.

lg, oTp
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 12:01

onThePath hat geschrieben:Du redest wie ein Guru: Folge meinen Gedankengängen, denn sie sind das lebendige Wort. Aber Gurus führen zu ihrem verstorbenen Guru, den sie anbeten oder zu Buddha, den sie imitieren.

Ich habe es mal drastisch ausgedrückt.

Fest steht doch, dass ich Gott vertrauen soll, und nicht Dir und Deinen Worten ?


lg, oTp


Genau - du sollst Gott vertrauen - aber das geht nur konkret, in dem du dir selbst und deinen Mitmenschen vertraust. Und das machen wir ja auch.
Nur es bedeutet, daß du durch Menschen, denen du vertraust, Menschsein lernst.
Und so ist eben Jesus jemand, dem wir durch nachfolgen vertrauen, damit wir durch ihn und durch unsere Bereitschaft ihn zu imitieren menschlicher werden.
Du kannst dir dann überlegen, ob du lieber biblischer oder menschlicher werden willst.
Was du ja leisten mußt, ist die Übersetzung der Bibel in dein Leben - und ohne einen Menschen, der das gemacht hat und dir das vorlebt, geht das nicht.
Jesus hat seine Schrift erfüllt - mit Leben erfüllt - und genau das, müssen Christen auch mit ihrer Schrift machen.

Und deshalb ist Vertrauen zu wenig - denn in Wirklchkeit sollst du ja Gott lieben :D

Was du dann über Gurus und Buddha gesagt hast, daß ist nun leider falsch. Sicherlich gibt es Leute, die ihr Ego damit aufblähen - aber das ist nicht mit dem Buddha und seiner Lehre vereinbar.
Und meine Gedanken sind nicht das lebendig Wort. So wie deine Gedanken auch nicht das lebendige Wort sind. Erst wenn sie dich bewegen und du deinen Gedanken folgst, kann sich etwas neues ergeben.

Gruß
chrystal
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