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Esoterische Heilpraktiken

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Moderator: bigbird

Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mi 17. Sep 2014, 08:51

Viele erhoffen sich Hilfe und Heilung von Schüssler Salzen und wissen nicht welche Verführung dahinter steckt.
Der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 - 189 veröffentlichte in der "Allgemeinen Homöopathischen Zeitung" im Jahre 1873 einen Artikel mit der Bezeichnung "Eine abgekürzte Homöopathische Therapie", in dem er eine Therapieform namens "Biochemische Heilweise" vorstellte. Seine Abkürzung bestand darin, dass er statt der ca. 1000 Mittel in der Homöopathie nur 12 Salze, "Schüssler-Salze" genannt, zur Therapie von fast allen Krankheiten für ausreichend hielt.

Schüssler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines "gestörten Mineralhaushaltes" entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt.

Schüssler erklärte, dass sein Heilverfahren "kein homöopathisches" sei, weil es nicht auf dem von Samuel Hahnemann propagierten Simile-Prinzip (Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden) beruhe, sondern auf physiologisch-chemische Vorgänge im menschlichen Organismus zurückzuführen sei. Die Mittel werden aber nach homöopathischer Regel verdünnt, d. h. durch Schütteln, Reiben oder Zerkleinern, und haben entsprechende Verdünnungsbezeichnungen (D 1 = 1:10, bzw. die meisten biochemischen Tabletten sind D6 = 1:1000000 oder D12 = 1:1000000000000 verdünnt). Die niedrigen Dosen sollen vom Körper leichter resorbiert werden können.

Über Schüssler-Salze gibt es keine Studien. Die Wirksamkeit der Schüssler-Salze wie auch die der Homöopathie ist nicht nachgewiesen. Sie werden nach gleichem Prinzip wie die Homeopathie hergestellt. Das heisst nach gleichem Verfahren. Diese Salze haben also keine effektive Wirkung. Die Wirkung geht über eine übernatürliche Form. Ganz anderst ist es mit rein natürlichen pflanzlichen Heilmittel, wo die Wirkung bekannt und untersucht wurden.

Das Schüssler-Salz ist eine okkulte Praktik, weil die Wirkung nicht dem Wirkstoff, sondern der Mischung und der Kraft des gesamten Mixes zugeschrieben wird.

In 5. Mose 18, 10 - 12 sagt Gottes Wort: «Niemand von euch soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.»
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon jes_25913 » Mi 17. Sep 2014, 15:14

Bernhard hat geschrieben:In Jesaja 9, 2 heisst es: So spricht der Herr: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Nationen und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Nationen vor ihnen erschrecken!

Wenn Gott seinem Volk sagt, dass sich sich nicht fürchten sollten vor den Zeichen des Himmels, wie dies die Menschen ohne Gott tun, so erkennt man daraus, dass Satan auch vom Himmel her die Menschen beherrscht und ihm auch diese Teilmacht gegeben wurde.


Hallo Bernhardt.

die Planeten bewegen sich nach den Gesetzen, die ihnen Gott gegeben hat. Ebenso, was sonst nach am Himmel ist.
Wenn die Menschen erschrecken, dann liegt es eben an ihnen. Und nicht an einem Satan. Die Menschen haben vor allem angst, was sie nicht kennen und was sie sich nicht erklären können. Dazu braucht`s keinen Satan.
Wie schon das Sprichwort sagt: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht."

LG,
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Do 18. Sep 2014, 07:52

Lieber Jes

Jesus Christus hat vorausgesagt:

Matthäus 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.

Diese Zeichen und Wunder und alles Schreckliche tun die Menschen durch die Verführung und die Kraft Satans. Und es werden auch Zeichen vom Himmel her geschehen:

Lukas 21,7 Sie fragten ihn aber: Meister, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das geschehen wird? 8 Er aber sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin's, und: Die Zeit ist herbeigekommen. - Folgt ihnen nicht nach! 9 Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Aufruhr, so entsetzt euch nicht. Denn das muss zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da. 10 Dann sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, 11 und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen; auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Do 18. Sep 2014, 08:03

Autogenes Training wurde von Professor Johannes Schultz von Berlin gegründet. Seine Versenkungsmethode ist in der Art und Wirksamkeit verwandt mit dem Yoga.
Im Mittelpunkt steht die Ichverwirklichung, die mit der Selbsthypnose erfahren wird. Der Mensch versetzt sich allmählich in den Zustand der Versenkung, die so weit führt, bis er sich entrückt fühlt. Bereits in der Unterstufe versucht man in der Versenkung ein Wärmegefühl mit Kühlungsversuch und Atemregulation zu erzeugen.
Die Oberstufe wird eingeleitet durch eine Verrenkungs- und Hypnosetechnik, bei welcher die beiden Augäpfel so nach innen und oben gedreht werden, dass der Blick zur Stirnmitte gerichtet wird.
Darin gleicht sie der Lichtpunkt-Meditation von Reiki und der Luzifer-Meditation von Rudolf Steiner. Es wird so ein schlafähnlicher Zustand erzeugt, der bis hin zur Gefühllosigkeit gesteigert werden kann.
Durch diese Selbsthypnose will man sich selbst von schlechten und sündhaften Gewohnheiten erlösen und eine innere Läuterung erlangen. Man verzichtet auf die Vergebung und Hilfe Gottes und öffnet sich dämonischen Mächten, von denen man abhängig wird.
Wer im Glauben die Macht von Jesus Christus, dem Herrn aller Herren und dem Sieger über alle Mächte der Finsternis, anruft, wird von den okkulten dämonischen Mächten frei.
«Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde… Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.» Johannes 8, 34 und 36.
«Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben - und dies im Überfluss.» Johannes 10,10.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Fr 19. Sep 2014, 08:05

Es gibt auch Christen die Bachblüten nehmen ohne ihren Hintergrund zu kennen.

Der Gründer der Bachblüten-Therapie war Dr. Eduard Bach. Er lebte von 1886 bis 1936 und war ein überzeugter Homöopath. Samuel Hahnemann, der Gründer der Homöopathie, war sein grosser Meister. Mit 44 Jahren verlies er seine Arztpraxis in London und zog aufs Land. Er fühlte sich berufen, in der Natur etwas zu finden, das der Menschheit hilft. Ein Jahr später veröffentlichte Eduard Bach die Bachblüten-Therapie als natürliche Fortsetzung der Homöopathie von Hahnemann. Bach erklärte, die Homöopathie sei nur eine Zwischenstufe zum Weg zur wahren Bachblüten-Therapie gewesen.

Die Bachblüten-Therapie besteht aus 38 Glasfläschen mit verschiedene Blüten-Essenzen. Die Blüten können nur an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit und nur bei Sonnenschein gepflückt werden. Um die Blüten-Essenz zu erreichen, muss man das Blütenblatt brechen, ein Stück in Quellwasser legen, dies an die Sonne stellen und warten bis die Sonne die Seele der Blüte ins Wasser hinüberlässt. Dann soll die Kraft der Blüte im Wasser sein. Wissenschaftlich gesehen hat durch diesen Vorgang das Wasser nichts von der Pflanze bekommen. Bach sagt auch, dass nur die Seele von der Pflanze im Wasser sei. Trotzdem nimmt er den wissenschaftlichen Begriff «Essenz» der aussagt, dass ein Teil der Pflanze im Wasser ist.

Die angebliche Bachblüten-Essenz wird mit Alkohol vermischt und in Fläschchen abgefüllt. Bei verschiedenen Krankheiten wird das Mittel tropfweise eingenommen. Bei Herzkrankheit kann man die Flüssigkeit auch auf die Brust tropfen lassen. Wenn man nicht gut schläft, kann man das Fläschchen auch in der Nähe vom Bett aufstellen um besser zu schlafen. Selbst wenn man das Fläschchen in der Hosentasche mitträgt, soll es für eine Heilung nützlich sein.
Für Eduard Bach ist die Bachblüten-Therapie nicht nur eine Behandlung, sondern auch eine Religion. Er glaubte, dass das Ungleichgewicht der inneren Energien den Menschen krank macht. Das Mittel der Bachblüten soll die Seele rein machen, neue innere Schwingungen bewirken, und so den ganzen Körper heilen. Wenn alle Energien gut sind, ist der Mensch wieder Gott.

Die Bachblüten-Therapie beruht auf Aberglauben und schadet der Seele, auch wenn diese Mittel bei körperlichen Beschwerden helfen. Die okkulte Belastung der Seele ist viel schlimmer als eine körperliche Krankheit. Der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm ist dadurch zerstört. Wer sich mit der Bachblüten-Therapie eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Heilmethode lösen und abwenden. Paulus schrieb an Titus (Kapitel 3 Vers 14): «Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.»
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Mo 22. Sep 2014, 11:48

Wenn die Menschen erschrecken, dann liegt es eben an ihnen. Und nicht an einem Satan. Die Menschen haben vor allem angst, was sie nicht kennen und was sie sich nicht erklären können. Dazu braucht`s keinen Satan.
Wie schon das Sprichwort sagt: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht."


Was man nicht versteht und einem unbequem ist, jes, setzt auch einige psychische Automatismen in Gang.
Wer die Bibel kennt, wird auf jeden Fall mit der Macht des Bösen als Person(en) konfrontiert. Das ausblenden kann man mit angeblichem Wissen schon, aber was kommt dabei heraus ? Bloßes Ignorieren und Esoterik gemischt mit Atheismus, der den Teufel als Wirkkraft einfach aus der Bibel ausradieren möchte. Dabei kommt auch eine seichte Psychologie des Bösen im Menschen heraus. Ein seltsamer anmutender Mix bei Dir von Esoterik, moderner atheistischer Erklärung und Psychologie.

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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon jes_25913 » Mo 22. Sep 2014, 16:23

onThePath hat geschrieben:
Wenn die Menschen erschrecken, dann liegt es eben an ihnen. Und nicht an einem Satan. Die Menschen haben vor allem angst, was sie nicht kennen und was sie sich nicht erklären können. Dazu braucht`s keinen Satan.
Wie schon das Sprichwort sagt: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht."


Was man nicht versteht und einem unbequem ist, jes, setzt auch einige psychische Automatismen in Gang.
Wer die Bibel kennt, wird auf jeden Fall mit der Macht des Bösen als Person(en) konfrontiert. Das ausblenden kann man mit angeblichem Wissen schon, aber was kommt dabei heraus ? Bloßes Ignorieren und Esoterik gemischt mit Atheismus, der den Teufel als Wirkkraft einfach aus der Bibel ausradieren möchte. Dabei kommt auch eine seichte Psychologie des Bösen im Menschen heraus. Ein seltsamer anmutender Mix bei Dir von Esoterik, moderner atheistischer Erklärung und Psychologie.

lg, oTp


Ach ja, OTP, ich kenne ja Deine Meinung. Aber hast Du denn direkte Erfahrung mit dem Teufel? Also kannst Du auch nichts über ihn wissen.
Bist du der Psychologie auf den Grund gegangen? Dann wirst Du sehen, dass man nicht über sie hinausgehen muss, um etwas zu erklären.
Die biblischen Schilderungen sind Schilderungen der unsichtbaren Welt und folglich nur zu verstehen, wenn man in dieser Welt zuhause ist. Dann kann man auch mit der Bibel etwas anfangen.
Sonst wird nur spekuliert, wie überall zu sehen ist.

LG,
jes
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Mo 22. Sep 2014, 18:35

Die biblischen Schilderungen sind Schilderungen der unsichtbaren Welt und folglich nur zu verstehen, wenn man in dieser Welt zuhause ist. Dann kann man auch mit der Bibel etwas anfangen.
Sonst wird nur spekuliert, wie überall zu sehen ist.


Ja, jes,
Man kann viel schwätzen darüber.

Sicher habe ich vielfach nachgeforscht. Satan ist dabei wenig greifbar, satanische Geister dagegen gut.

Du in der unsichtbaren Welt zuhause ? Klingt aufgeblasen wie immer.
Dagegen bist ja noch nicht mal in der Bibel zuhause. Statt dessen spekulierst Du unbiblisch und in willkürlicher Weise mit ihren Darlegungen über die Welt der bösen Engel.

Was Du behauptest, ist aus einigen Gedanken gewachsen, auf Deinem Mist eben. ( Mist steht für die Quelle und Kraft der Gedanken )

Komisch dass Du bei vielen Gemeimnisse derjenige bist, der die komplette Antwort darauf weiß, eine unbiblische. Das nehme ich dann entsprechend auf als überheblich und maßlos. Noch dazu, weil Deine Antworten so simpel dazu sind.

Über das Böse, Dämonen und den Teufel muß man viel in Erfahrung bringen um sie greifbar, auffindbar zu machen und wird dennoch nie alle Rätsel darüber lösen können.

lg, oTp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon lionne » Mi 8. Okt 2014, 21:08

Die Esoterik gleicht einem „gigantischen Kaufhaus“
Wetzlar (idea) – Die Esoterik gleicht einem gigantischen Kaufhaus. Verglichen damit könnten die Kirchen zu einem Tante-Emma-Laden verkümmern. Diese Ansicht vertritt der Religionswissenschaftler Prof. Helmut Obst (Halle/Saale) in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Er beobachtet eine Zunahme esoterischer Angebote sowie ein verstärktes Auftreten von Gurus oder erleuchteter Meister. Die Szene sei inzwischen so breit, das sie selbst für Experten nur noch schwer zu überblicken sei. Zum Hintergrund: Im Jahr 2000 lag der Umsatz der Esoterik-Branche bei neun Milliarden Euro, 2010 waren es bereits 20 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge soll er bis zum Jahr 2020 auf 35 Milliarden Euro jährlich wachsen. Zum Vergleich: 2013 nahmen die evangelischen Landeskirchen 4,8 Milliarden Euro an Kirchensteuern ein, die römisch-katholischen Kirche erhielt 5,5 Milliarden Euro.

In kirchlich geprägten Regionen ist die Esoterik stärker
Obst zufolge dringt die Esoterik inzwischen auch in die Kirchen ein, etwa wenn Christen ihr Horoskop zu Rate ziehen. In kirchlich geprägten Regionen sei die Esoterik besonders stark, etwa in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen: „Wo der Glaube zu Hause ist, gibt es leicht Übergänge zu religiösen Alternativmodellen und zum Aberglauben. In unkirchlichen Gebieten wie Mitteldeutschland fassen esoterische Gruppen kaum Fuß.“ Obst zufolge gibt es zwischen Esoterik und christlichem Weltbild Schnittmengen. So glaubten viele ihrer Anhänger an die Existenz Gottes und der Engel. Für sie sei es selbstverständlich, dass es neben der erfahrbaren, materiellen Wirklichkeit eine transzendente, also unsichtbare Realität gebe. Sie sehnten sich nach Spiritualität. In Teilen der Kirchen und der Theologie bestehe jedoch eine Distanz zu außergewöhnlichen Glaubenserfahrungen. So seien im Zuge der Aufklärung sowie der Entmythologisierung der Bibel die Engel aus den Kirchen verbannt worden. Bestenfalls dulde man noch aus kunsthistorischen und ästhetischen Gründen auf Kirchengemälden. Deshalb wendeten sich nicht wenige Zeitgenossen der Esoterik zu. Obst forderte dazu auf, die biblischen Berichte über Engel wieder ernstzunehmen. Engel seien keine mythologischen Figuren. Obst: „Als Christ glaube ich, dass es neben der sichtbaren auch eine unsichtbare Welt gibt.“ Würde man aus der Bibel alle Geschichten wegstreichen, in denen Engel vorkommen, gäbe es viele leere Seiten.

Das Christentum muss nicht von der Esoterik lernen
Nach Einschätzung von Obst trauen sich immer weniger Menschen, von ihren Wunder-Erfahrungen zu sprechen. Wer es dennoch tue, müsse fürchten, zu einem Fall für den Nervenarzt erklärt zu werden. Die weltweite Anziehungskraft der Pfingstgemeinden bestehe darin, dass sie für Erfahrungen mit Gott, die urchristlichen Gnadengaben und das Wirken des Heiligen Geistes offen seien. Das alles gehöre zum Kern des christlichen Glaubens. So sei das Salben und Händeauflegen bei Kranken eine uralte christliche Praxis. Gerade angesichts der Fortschritte in der Medizin wachse die Einsicht, dass nicht alles machbar sei. Glaube und Gebet trügen zur seelischen Gesundheit bei und diese wirke sich auf den körperlichen Zustand aus. Deshalb könne die ärztliche Heilkunst mit Segen, Salben und Handauflegen zusammenwirken, um den Heilungsprozess zu fördern. Obst: „Das Christentum muss das nicht erst von der Esoterik lernen. Es reicht, sich auf die eigene Tradition zu besinnen.“ Die Mehrzahl der Esoteriknutzer wisse im Grunde nicht, was sie wolle: „Man probiert heute mal eine Aura-Therapie aus, geht morgen in die indianische Schwitzhütte, übermorgen ein Chanelling und danach wieder etwas ganz anderes. Mit der Esoterik kommt man zu keinem Ende.“ Sie sei ein einsames Geschäft, dem das Gemeinschaftsstiftende fehle.

Wie Christen mit Esoterik umgehen sollten
Im Umgang mit Esoterik rät Obst Christen zur Gelassenheit: „Wenn ich an Christus glaube, kann mir – mit Luther gesprochen – Teufel und Welt letztlich nicht schaden. Die im charismatischen Lager verbreitete Furcht vor okkulter Belastung und Dämonen halte ich für kontraproduktiv.“
Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/g ... 88179.html
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Do 9. Okt 2014, 03:15

Die im charismatischen Lager verbreitete Furcht vor okkulter Belastung und Dämonen halte ich für kontraproduktiv.“


Das klingt allerdings seltsam naiv. Ob er da nicht informiert ist ?
Aber Ausgewogenheit erwarte ich ich erst recht nicht von evangelischen Professoren.
So seien im Zuge der Aufklärung sowie der Entmythologisierung der Bibel die Engel aus den Kirchen verbannt worden.

Na, das sieht er klar. Aber vielfach kann ein Christ beim Theologiestudium den Glauben verlieren, anbetracht dessen, was alles heutzutage gelehrt wird.

Es gehört schon ein gewisses Wissen um das Okkulte unbedingt zum Christsein, und Unterscheidungsfähigkeit sonst fällt man darauf leicht herein.

Wer allerdings Seelsorge macht, muß wissen was Okkultes auch beim gläubigen Christen anrichten kann und wie er helfen kann.

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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Di 4. Nov 2014, 07:29

Die Christliche Wissenschaft lehrt: Gott ist keine Persönlichkeit, nur ein Prinzip.
Die Bibel sagt: Jesaja 59, 1 - 2: Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer um zu hören, sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört.
Die Materie (Krankheit, Sünde, Tod) ist keine Wirklichkeit.
Die Bibel sagt: 1. Mose 3, 16: Zur Frau sprach Gott: ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären!
1. Johannes 1, 8: Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Römer 5, 12: Darum, wie durch einen Menschen (Adam) die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen druchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.
Jesus sah seine Hauptaufgabe darin, Krankheiten zu heilen.
Die Bibel sagt: Jesaja 42, 6 - 7: Ich, der Herr, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen.
Johannes 3, 16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Johannes 3, 36: Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn Gottes nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Jesu Leiden war kein stellvertretendes Sühnopfer für die Sünden der Menschen.
Die Bibel sagt: 1. Petrus 2, 21 - 24: Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fussstapfen nachfolgt; der keine Sünde getan hat, noch ist Trug in seinem Munde gefundenworden, der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet; der unsere Sünden an seinem Leibe selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.
Jesu Tod am Kreuz war kein wirklicher Tod. Im Grab hat er das Problem des Seins gelöst.
Die Bibel sagt: 1. Petrus 3, 18 - 20: Denn es ist auch Christus einmal für Sünder gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt, die einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die wenige, das sind acht Seelen, durch Wasser hindurch gerettet wurden.
Eine Versöhnung mit Gott ist nicht nötig, weil es kein Gericht gibt.
Die Bibel sagt: Markus 1,15: Jesus sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium.
Johannes 8,24: Jesus sprach: Daher sage ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Johannes 5,24: Jesus spricht: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Die Lehre der Christlichen Wissenschaft entspricht nicht dem Willen Gottes und ist abzulehnen.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon pody2743 » So 30. Nov 2014, 20:34

Na klar, Esotrik ist Sünde!
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon lionne » Do 4. Dez 2014, 11:28

http://www.jesus.ch/themen/glaube/theol ... chuhe.html
Als Christen glauben wir an Jesus Christus, unseren Herrn. Auf Ihn vertrauen wir....
LG lionne :praise:
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Fr 9. Jan 2015, 07:26

SCHÜSSLER-SALZ
Der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 - 189 veröffentlichte in der "Allgemeinen Homöopathischen Zeitung" im Jahre 1873 einen Artikel mit der Bezeichnung "Eine abgekürzte Homöopathische Therapie", in dem er eine Therapieform namens "Biochemische Heilweise" vorstellte. Seine Abkürzung bestand darin, dass er statt der ca. 1000 Mittel in der Homöopathie nur 12 Salze, "Schüssler-Salze" genannt, zur Therapie von fast allen Krankheiten für ausreichend hielt.

Schüssler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines "gestörten Mineralhaushaltes" entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt.

Schüssler erklärte, dass sein Heilverfahren "kein homöopathisches" sei, weil es nicht auf dem von Samuel Hahnemann propagierten Simile-Prinzip (Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden) beruhe, sondern auf physiologisch-chemische Vorgänge im menschlichen Organismus zurückzuführen sei. Die Mittel werden aber nach homöopathischer Regel verdünnt, d. h. durch Schütteln, Reiben oder Zerkleinern, und haben entsprechende Verdünnungsbezeichnungen (D 1 = 1:10, bzw. die meisten biochemischen Tabletten sind D6 = 1:1000000 oder D12 = 1:1000000000000 verdünnt). Die niedrigen Dosen sollen vom Körper leichter resorbiert werden können.

Über Schüssler-Salze gibt es keine Studien. Die Wirksamkeit der Schüssler-Salze wie auch die der Homöopathie ist nicht nachgewiesen. Sie werden nach gleichem Prinzip wie die Homeopathie hergestellt. Das heisst nach gleichem Verfahren. Diese Salze haben also keine effektive Wirkung. Die Wirkung geht über eine übernatürliche Form. Ganz anderst ist es mit rein natürlichen pflanzlichen Heilmittel, wo die Wirkung bekannt und untersucht wurden.
Das Schüssler-Salz ist eine okkulte Praktik, weil die Wirkung nicht dem Wirkstoff, sondern der Mischung und der Kraft des gesamten Mixes zugeschrieben wird. Daher ist Schüssler-Salz abzulehnen um nicht mit okkulten Mächten in Berührung zu kommen.

In 5. Mose 18, 10 - 12 sagt Gottes Wort: «Niemand von euch soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.»
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mo 20. Jul 2015, 17:18

Atlaslogie ist eine energetischen Methoden, mit Hilfe von mentaler Kraft. Verschiedene Versuche und Überprüfungen in dieser Richtung haben gezeigt, dass die mentale Kraft nicht hilft. Energetische und esoterische Behandlung können zwar ein kurzfristig verändertes Befinden auslösen, aufgrund von Lockerung, Energieanwendung oder Placebo-Effekt, aber können nicht wirklich helfen.

Vitalogie wie auch Atlaslogie müssen immer wiederholt werden. Orthopäden wie auch Chiropraktoren nehmen oft ruckartige Atlaswirbel-Manipulationen vor, die eine gewisse Gefahr darstellen und auch keine dauerhafte Besserung bringen.

Gerade bei solchen Techniken spielen intuitive und mediale Fähigkeiten des Therapeuten eine grosse Rolle, weil diese Menschen mit Kräften in Verbindung stehen, die nicht von Gott sind und den Behandelten in einen gefährlichen okkulten Bann bringen können. Fussmassage ohne zusätzliche esoterische Erklärungen tut wohl. Das Stehen auf einem gewellten Brett fördert die Durchblutung der Füsse und schadet nicht.

Behandlungen mit esoterischem Hintergrund schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei körperlichen Beschwerden hilft. Die okkulte Belastung der Seele ist viel schlimmer als eine körperliche Krankheit. Der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm ist dadurch zerstört. Wer sich mit esoterischen Methoden eingelassen hat, soll sich von diesen okkulten Praktiken abwenden.

Paulus schrieb an Titus Kap. 3 Vers 14: «Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.»

Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Jeder ist aufgefordert, auf diese Tat zu antworten.
Deine Antwort könnte sein: «Dein Sterben Jesus kümmert mich nicht, ich brauche keine Vergebung. Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.» Du kannst aber auch sagen:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.

Wenn du dieses Gebet aufrichtig zu Gott gebetet hast, und ganz nach dem Willen Gottes leben willst, dann hat Gott dir alle Schuld vergeben (1. Joh. 1,9) und dir das ewige Leben geschenkt (Joh. 10, 28).
Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt mit anderen Christen pflegst.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » So 31. Jan 2016, 10:37

Meditation findet man in den asiatischen Religionen, im Buddhismus, Hinduismus und im Yoga. Auch in der griechischen Antike kannte man die Meditation. Von hier aus ging sie in den Katholizismus über. Meditation ist eine Methode der Abschaltung des Bewusstseins und eine bedingungslose Auslieferung an ein Bild, ein Symbol (Kreuzkreis, Blume, Wiese, Kapelle), das den Meditierenden fasziniert und inspiriert. Die Intensität der Erfahrung kann biologische Effekte auslösen, die denen von Drogen ähnlich sind. Es kann geschehen, dass dämonische Wesen die Gelegenheit ergreifen, von einem entleerten, unbewachten und verteidigungslosen Sinn Besitz zu nehmen, um ihm spiritistische Halluzinationen einzuflössen. Keiner der Männer in der Bibel hat jemals meditiert. Sie waren alle Beter, die Gott «im Geist und in der Wahrheit» (Johannes 4, 24) anbeteten.
Meditation ist das Gegenstück vom biblischen Gebet und Bibelstudium, der einzigen Kraftquelle für einen Christen. «Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus.» Römer 10, 17.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » So 31. Jan 2016, 11:56

Ja, das ist ein Erklärungsmodell, ich denke, da ist was dran. Und ich überlege schon lange, was Meditation bewirkt, und kenne einige Bewusstseinszustände und psychische Störungen , darunter Besessenheitszustände.

Deshalb widerspreche ich allen, deren einzige Religion Meditation ist. Es ist ein veränderte Bewusstseinszustand, aber eben genauso unnatürlich wie spiritistischer Kontakt, Besessenheit und Hypnose.

Dafür taugt unser Gehirn nicht, und die Bibel macht schon alles richtig.

LG, otp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mi 6. Sep 2017, 14:48

Die Quantenheilung behauptet, dass Krankheiten per Gedankenkraft geheilt werden könnten. Allein das Bewusstsein eines Menschen würde über seine Heilung entscheiden. Somit wäre eine Selbstheilung kein Problem, und man bräuchte auch keinen Arzt mehr. Die Quantenheilung ist daher ganz eindeutig eine Form der Geistheilung.
Doch nicht nur Krankheiten sollen damit beeinflusst werden können, sondern auch alle anderen Aspekte des Lebens wie Partnerschaft, geschäftlicher Erfolg, Geldprobleme und was auch immer, soll von der Quantenebene aus beeinflussbar sein.
Zwar werden bei der Quantenheilung auch "sanfte Berührungen" eingesetzt, allerdings rein als Mittel zum Zweck, der eigentliche Prozess soll vom "Bewusstsein" des Anwenders ausgehen, soll von der "Quantenebene" aus beeinflusst werden und ist lediglich eine Abwandlung des „positiven Denkens“.
Schon Dr. Joseph Murphy schrieb Bücher wie „Innere Stärke durch positives Denken“ und andere. Durch Gedankenkraft sollen demnach alle möglichen Zustände, Glück, Erfolg und Gesundheit erreicht werden.
Ob es nun Quantenheilung nach Dr. Frank Kinslow oder nach Dr. Jörg Tacke oder nach irgendjemandem sonst ist, es steckt im Prinzip immer das selbe dahinter. Mit schickem wissenschaftlichen Anstrich versuchen die Anbieter zahlende Kunden in ihre Seminare zu bringen und ihre Bücher zu verkaufen. Die Quantenheilung ist dabei in keiner Weise wissenschaftlich belegt. Natürlich gibt es Quanten, das wird niemand bestreiten. Aber was „Quantenheiler“ daraus machen ist überaus unseriös. Sie versprechen, dass der Mensch selbst zu einem kleinen Schöpfer wird. Es ist diese Selbstvergötterung des Menschen, wo man einen Schöpfer nicht mehr braucht.
Für Christen scheidet die Quantenheilung daher völlig aus. Denn hier wird das Vertrauen weg vom wahren Schöpfergott hin zu einer esoterischen Geistheilungsmethode verlagert, was ganz klar abzulehnen ist.
Der wahre Gott hingegen ist immer da. In ihm ist das wahre Heil. Der Schlüssel dazu ist Jesus Christus, der einzige Erlöser der Welt.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Gnu » Mi 6. Sep 2017, 17:21

Hallo Bernhard und die anderen,

Was ist zu halten von Therapie durch Töne? Ich las mal, dass das Hören klassischer guter Musik bei Hirngeschädigten zu einer beschleunigten Genesung führe.

Neulich sah ich sogar in YouTube, dass mit bestimmten Frequenzen verlorengegangene Information in die Zellen programmiert werden könne.

Wie nennt man diese Art Threapie und hat sie einen okkulten Hintergrund, oder wird sie nur einfach von der klassischen Medizin totgeschwiegen, weil man damit zu wenig Zaster verdienen kann?

Wie hat Jesus durch den Geist geheilt, denn ihn kann man ja wohl kaum als Geistheiler im bösen Wortsinn bezeichnen?
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Jure » Mi 6. Sep 2017, 20:49

Über solche Heilmethoden kann ich nichts sagen, weil ich darüber eigentlich nichts weiß. aber was ich selbst oft erfahre, ist, dass es Musik gibt, die mir hilft, Schmerzen besser zu ertragen oder die Schmerzen sogar lindert. Ich lernte vor etlichen Jahren schon einen Gitarristen kennen, dessen Musik bei mir diesen Effekt hatte und noch immer hat und inzwischen sind wir Freunde geworden. Dazu muss man allerdigs auch sagen, dass meine Affinität zur Gitarre sehr groß ist.

Daran, dass man auf eine solche oder ähnliche Weise Zellen "programmieren" kann, habe ich allerdings einige Zweifel.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Do 7. Sep 2017, 17:42

Für mich hört sich diese so genannte Quantenheilung total unseriös an. Und gerade auf solcher Suche ohne Gott narrt gerne der Teufel.

LG otp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Gnu » Do 7. Sep 2017, 21:03

Ich hatte kürzlich das Vorrecht, bei der Räumung der Villa von Otto W. Fischer in Vernate zu helfen. Dieser österreichische Schauspieler hatte nach dem Ende seiner Schauspielkarriere sich mit Fragen des Lebenssinns (hauptsächlich Esoterik) und des Tierschutzes beschäftigt und auch einen Professortitel erhalten, ich konnte allerdings nicht herausfinden von welcher Universität und in welchem Fach. Einige seiner zahlreichen Bücher habe ich mitgenommen, eines davon deshalb, weil es von einem Freund von mir sehr gelobt wurde: „Die Fünf »Tibeter«“. Heute habe ich kurz hineingelesen. Es handelt sich um eine „Geheim“lehre eines buddhistischen Klosters, die es erlaubt, mit fünf einfachen Gymnastikübungen den Alterungsprozess umzukehren. Ich probiere sie nicht aus, es sei denn der Heilige Geist ermuntere mich dazu. :lol:
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Thelonious » Do 7. Sep 2017, 21:10

(Tibetanische) "Gymnastikübungen"? Denke an Deinen Rücken, Gnu! ;)

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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Gnu » Fr 8. Sep 2017, 04:31

Ich werde die Übungen auch nicht mehr „Die Fünf »Tibeter«“ nennen, sondern „Die 5 Apostel“, wenn ich sie denn überhaupt machen werde, was bei meinem Charakter sehr unwahrscheinlich ist. Meine Lieblingsbeschäftigung ist ja das Schlafen, und den seinen gibt's der Herr im Schlafe. Den Jungbrunnen findest du in der Bibel an mindestens zwei Stellen, nämlich den Baum des Lebens in Eden und den Adler in den Psalmen. Adler leben bekanntlich zwei mal siebzig Jahre. Ich habe meine ersten siebzig bald erreicht, die zweiten sind schon bestellt. Und am jüngsten Tage geht es dann zeitlos weiter. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit, Amen.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon lionne » Sa 6. Jan 2018, 21:15

Ich halte gerade das neue Kursprogramm 2018 Jan.-Aug. von Fragile Suisse (Für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige) in den Händen und bin einmal mehr erstaunt darüber, wie weit doch esoterische Praktiken und andere Irrmethoden heutzutage verbreitet sind! :shock:

Kundalini Yoga
Eine Yogastunde beinhaltet Körperübungen, Atemtechniken, Klang, Entspannung und Meditation. Die Energiebahnen im Körper werden angeregt und ins Gleichgewicht gebracht. Regelmässige Yogapraxis baut Stress ab, stärkt und dehnt die Muskulatur, entwickelt Flexibilität, bringt Ausgeglichenheit und Ruhe, entspannt und harmonisiert Körper, Seele und Geist. :mrgreen:
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Di 27. Feb 2018, 11:55

Ein guter Beitrag über Homöopathie den sich alle ansehen sollten. https://www.youtube.com/watch?v=-4IsZdK8eBo
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Gnu » Di 27. Feb 2018, 16:50

Bernhard hat geschrieben:Ein guter Beitrag über Homöopathie den sich alle ansehen sollten. https://www.youtube.com/watch?v=-4IsZdK8eBo

Ich habe den Beitrag angeschaut, kann ihn aber nicht als „gut“ bezeichnen. Er zeigt nur die zwei Seiten Befürworter und Gegner, ohne zu sagen, wessen Interessen er vertritt. Das ist typisch für die Mainstream-Medien, es wird so getan, als sei man neutral, in Wirklichkeit muss man das berichten, was der Geldgeber befiehlt.

Ich persönlich bin der Meinung, dass Homöopathie zwei Wirksamkeiten hat: Placebo, die mit Psychologie erklärbar ist und Geister, die nur für Menschen wie mich erklärbar sind. Seit ich weiss, wie diese Kügelchen hergestellt werden, kommen für mich homöopathische Präparate nicht mehr in Frage. Aus dem gleichen Grund nehme ich auch keine Produkte aus dem Sektor Bio-Dynamik.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mo 26. Mär 2018, 10:51

Magnetopathen haben eine ausströmende Kraft, die durch Berührung mit den Händen wirksam wird. Durch Handauflegung eines Magnetopathen kann ein Kettenraucher zum Nichtraucher werden, ein an Übergewicht Leidender stark abnehmen oder eine Migräne verschwinden. Die Hilfesuchenden kommen durch eine solche Behandlung unter einen dämonischen Einfluss. Sie verschlissen sich oft gegenüber Gott und seinem Wort und bekommen Mord- und Selbstmordgedanken.
Wenn du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du gerade jetzt Jesus im Gebet alle deine Sünden bekennen, und ihn in dein Leben aufnehmen Johannes 1,12.
Wenn du dies aufrichtig getan hast, dann hat Gott dir alle Schuld vergeben 1. Johannes 1,9, und dir das ewige Leben geschenkt Johannes 10,28.
Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegen. Wenn du keine Bibel hast, so kannst du unter www.bibelserver.com die Bibel lesen. Gott segne dich!
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mo 26. Mär 2018, 11:02

Homöopathie kommt von Samuel Hahnemann (1755-1843). Er begründete die Homöopathie mit der Erklärung: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Der Kranke bekommt ein Medikament das beim Gesunden die gleiche Krankheit auslöst. Damit der Kranke nicht noch kränker wird, muss das Medikament verdünnt werden. Man versucht mit der kleinsten Arzneimittelmenge auszukommen.
Die Verdünnung wird mit dem Buchstaben D für «dezimal» und der Zahl der Verdünnungsmenge angegeben. Verschüttet der Homöopath einen Tropfen Brennesselsaft mit 9 Teilen Lösungsmitteln so hat er eine Verdünnung von einem Zehntel, also von D1. Um zu D2 zu gelangen, nimmt er einen Teil von der D1 Lösung und verschüttet sie wieder mit 9 Teilen Lösungsmittel. Der Verdünnungsprozess in Zehnerschritten bedeutet mehr als blosses Verdünnen. Durch das Potenzieren soll kosmische Lebenskraft vom Hersteller in die homöopathische Mittel fliesen. Was beim okkulten Besprechen und Handauflegen direkt auf den Patienten übergeht, wird durch das homöopathische Mittel indirekt weitergegeben.
Naturwissenschaftlich gesehen können homöopathische Mittel unmöglich wirken. Bei einer Verdünnung von D23 ist kein einziges Molekül der Ursubstanz mehr vorhanden. Homöopathen benutzen meistens D30 bis D1000 um sicher zu sein, dass sie nicht mehr mit Materie arbeiten. Die heilende Wirkung hat das Mittel durch die kosmische Kraft, die durch den Vorgang des Verdünnens eingefangen wurde.
Schon in jungen Jahren liess sich Hahnemann bei den Freimaurern aufnehmen. Er nannte Jesus einen Erzschwärmer und lehnte den Kreuzestod Jesu für die verlorenen Menschen ab.
Sein Vorbild war Konfuzius. Über Konfuzius schrieb er: «Da ist göttliche Weisheit zu lesen, ohne Wunder-Fabeln und ohne Aberglauben. Ihn selbst werde ich im Reiche der glücklichen Geister nun bald umarmen, den Wohltäter der Menschheit, der uns den geraden Weg zur Weisheit und zu Gott führte.» Die Verehrung östlicher Weisheit bildete die Grundlage der Herstellung homöopathischer Arzneien.
Hahnemann glaubte, dass alle Materie Geist beinhalte, und dass man durch Verdünnung von Medikamenten immer mehr geistige Kräfte aus der Materie freimachen könne. Die Mittel wirken nicht «chemisch», sondern «dynamisch», mit besonderen Kräfte, die auf die Arzneimittel einwirken. «Dynamisch» nennt Hahnemann auch die Schwerkraft und die Anziehung des Eisens durch den Magneten und bejaht in seiner Heillehre auch magnetische Kräfte, wie die Magnetopathen sie ausüben.
Homöopathie ist verwurzelt in Magie und Okkultismus und steht im Wiederspruch zum Willen Gottes. Sie schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei Beschwerden hilft. Durch diese okkulte Belastung wird der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm zerstört.
Wer sich mit Homöopathie eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Methode lösen und abwenden. Es gibt genügend pflanzliche Mittel, die ohne unnötige Verdünnung, eine nebenwirkungsfreie Heilung haben.
Gottes Wort sagt: «Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.» (5. Mose 18, 10 u. 12)
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mo 26. Mär 2018, 11:04

Yoga Ein Junger Hindu, Sohn eines Fürsten, war entsetzt über das menschliche Leiden und das Böse, das dem Menschen anhaftet. Er wurde Mönch und machte sich auf die Suche nach der Befreiung von dem, was die Hindus das Rad der Geburten nannten. Die Hindus glauben, dass der Mensch in aufeinanderfolgenden Wiedergeburten auf die Erde zurückkehrt. Nach der letzten Etappe würde er sich dann ins Unendliche verlieren, jenseits von Leben, Leiden und Tod.
Nach jahrelanger Askese mit aller möglichen Arten von Entbehrungen und Kasteiungen seines Körpers glaubte dieser Mönch, ein Mittel entdeckt zu haben, um der schmerzlichen Zwangsläufigkeit des Lebens zu entrinnen. Er versuchte, die Natur des Menschen aufzulösen, indem er die Verschmelzung der Seele mit der Erde anstrebt. Er nannte sich fortan Buddha, was «der Erleuchtete» heisst und verbreitete seine Lehre verbunden mit einer speziellen Technik: das Yoga.
Buddha war nicht der Einzige, der in Richtung Yoga forschte. Es gab bereits einige dieser Techniken die er als Grundlage für sein Yoga nahm. Yoga als Mittel der Selbsterlösung verbreitete sich rasch im ganzen Orient aus. Tausende von Anhängern fingen an, Yoga zu praktizieren, unabhängig von ihrer Religion. Seit Buddha ist eine grosse Vielfalt von Yoga-Techniken entwickelt worden. Doch alle haben das gleiche Grundprinzip: Geist und Körper müssen für eine gemeinsame Aufgabe miteinander verbunden werden.
Der Yogi glaubt, dass am Grunde der Wirbelsäule eine Kraft schlummert, die es aufzuwecken gilt. Diese Kraft wird durch eine eingerollte Schlange an der entsprechenden Körperstelle dargestellt. Die Ausführung des Yogas hat zum Ziel diese Kraft entlang der Wirbelsäule bis zum Scheitelpunkt hinaufzuführen. Auf dem Weg dorthin gibt es sieben Kraftzentren, die durch die hinaufführende Kraft in Bewegung gesetzt werden. Jedesmal, wenn ein Zentrum erweckt wird, verleiht es dem Yogi eine neue Kraft, einen Schritt weiter zu kommen, bis zur inneren Erleuchtung, wo die Seele vom Körper austritt. Von hier aus kann die Seele das Nirwana: das Nicht-Leben, die Nicht-Existenz, das Nicht-Leiden, erreichen.
Die Kraftzentren sind mit Geistern verbunden, die sich ausserhalb des Körpers befinden. Wenn ein Zentrum erleuchtet wird, werden die Geister angesprochen, die dem Yogi Kräfte verleihen wie: Telepathie (erkennen, was andere Menschen denken oder empfinden), Telepsychie (durch Denken andere Menschen beeinflussen), mit den Geistern Verstorbener Kontakt aufnehmen, Zukunft voraussagen, Erscheinungen sichtbar machen. Yoga verlangt eine grosse Konzentration der körperlichen und geistigen Kraft. Alle Haltungen haben eine Auswirkung auf die inneren Organe besonders auf die lebensnotwendigen wie: Herz, Lunge, Drüsen, Verdauungs- und Sexualorgane.
Die Haltungen, begleitet durch eine besondere Atmung und gedankliche Konzentration auf bestimmte Körperstellen, führen ihn in einen Bereich, worüber er nicht mehr Herr ist. In einer Fülle von Vibrationen, wo er bestimmte Laute und rituelle Formeln ausstösst, verliert er das Bewusstsein seiner Existenz.
Yoga ist weder Sport, noch eine Vermittlung zur inneren Ruhe, noch ein Weg der zu Gott führt. Yoga ist eine Praktik der Selbsterlösung, die das Wesen des natürlichen Menschen verherrlicht und aus ihm einen Übermenschen macht. Gott hat den Menschen nicht dazu geschaffen, dass er an eine Kraft gebunden wird, die ohne sein Wissen auf ihn einwirkt.
Auch wer Yoga nur macht, um sich zu entspannen, sich leer zu machen…, öffnet sich den gefallen Geister, die keinen Leib haben und einen besitzen wollen. Yoga steht im Wiederspruch zum Willen Gottes und schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei Beschwerden hilft. Durch diese okkulte Praktik wird der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm zerstört. Wer sich mit Yoga eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Methode lösen und abwenden.
Satan will angebetet werden und zeigt den Menschen, wie er es bei Jesus getan hatte, alle Reiche der Welt und alle Herrlichkeiten und sagt zu ihm: «Das alles will ich dir geben, wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest.» Aber Jesus antwortete: «Weg mit dir, Satan, denn es steht geschrieben: Bete allein Gott, deinen Herrn, an und gehorche ihm!» Matthäus 4, 8-10
Jesus sagte im Matthäus-Evangelium 11, 28: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben.»
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mo 10. Sep 2018, 20:34

Fussreflexzonenmassage kommt vom amerikanischen Arzt Fitzgerald (1872-1942). Er teilte den Körper willkürlich in zweimal fünf Längszonen ein und behauptete, dass man von jeder Stelle einer Zone aus sämtliche Organe dieser Zone erreichen könne. Das Konzept wurde aufgegriffen und ausgebaut. So soll nun der gesamte Körper am Fuss repräsentiert sein, wie bei Ohrakupunktur. Verändert sich an einer bestimmten Stelle der Fusssohle die Hautbeschaffenheit oder tritt beim Massieren Druckschmerz auf, soll das angeblich korrespondierende Organ krank sein. Diese Stellen werden dann mit Fingerkuppen gedrückt und gerieben. So sollen allerlei Schmerzen behoben werden.
Die Längszonen sind allerdings ein reines Phantasieprodukt. Die Angaben, wo einzelne Organe auf den Fusssohle repräsentiert sind, weichen oft erheblich voneinander ab. Auch für die behaupteten Wirkungen fehlt der Beweis. Viele Behandelnde erklären die Wirkung deshalb damit, dass der Energiefluss ausgeglichen werde, analog dem fernöstlichen Gedankengut. Diese Erklärungen sind jedoch magisch, weshalb davon abgeraten werden muss.
Gerade bei solchen Techniken spielen intuitive und mediale Fähigkeiten des Therapeuten eine grosse Rolle, weil diese Menschen mit Kräften in Verbindung stehen, die nicht von Gott sind und den Behandelten in einen gefährlichen okkulten Bann bringen können. Fussmassage ohne zusätzliche esoterische Erklärungen tut wohl. Das Stehen auf einem gewellten Brett fördert die Durchblutung der Füsse und schadet nicht.
Behandlungen mit esoterischem Hintergrund schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei körperlichen Beschwerden hilft. Die okkulte Belastung der Seele ist viel schlimmer als eine körperliche Krankheit. Der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm ist dadurch zerstört. Wer sich mit esoterischen Methoden eingelassen hat, soll sich von diesen okkulten Praktiken abwenden.
Paulus schrieb an Titus Kap. 3 Vers 14: «Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.»
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Mi 12. Sep 2018, 06:39

Eine Bekannte berichtete folgende aus ihrem Leben: Unser drittes Kind war gerade drei Jahre alt, als mein Mann und ich in Zürich einen Bio-Laden eröffneten. Neue Perspektiven taten sich uns auf. Die Bio-Szene war für uns wie eine grosse Familie mit dem Ziel, die totale Zerstörung der Erde aufzuhalten und ein Zusammenleben in Frieden und Gerechtigkeit zu ermöglichen. Durch das Einarbeiten in dieses Gebiet stiess ich zwangsläufig auf esoterische Anschauungen und okkulte Strömungen. Besonders das Gebiet des sogenannten alternativen Heilens faszinierte mich. Ich war als Krankenschwester oft von der seelenlosen Medizin enttäuscht worden. Die Anthroposophie brachte mich erstmals mit der Reinkarnationslehre in Berührung. Die Kinder gingen in die Rudolf-Steiner -Schule.

Die Arbeit im Laden war sehr streng. Für die Kinder und das eheliche Zusammenleben blieb nicht viel Zeit übrig. Zunehmend fühlte ich mich krank und erschöpft, und ich suchte Hilfe bei einem Akupunkteur. Dazu kamen grosse finanzielle Schwierigkeiten. Verzweifelt versuchte ich, den Laden zu halten, aber ich verlor alles. Das Schlimmste war, dass andere den Schuldenberg abnehmen mussten. Ich schämte mich und fiel in Depressionen.

Nun hatte ich Zeit zum Nachdenken. Ich erkannte, dass der Mensch, auch wenn er keine Umweltsünde beging, nicht besser war. Ich las esoterische Literatur. «Finde dich selbst, und du wirst heil!» Lag hier vielleicht ein brauchbarer Ansatzpunkt? Ich entschloss mich, Heilen zu meiner Aufgabe zu machen. Ich besuchte Kurse in Körper- und Fussreflexzonenmassage, Touch to Health, Akupunktur, Shiatsu und Reiki. Ich eröffnete bei mir zu Hause eine Praxis und benutzte Homöopathie, Bachblüten, Steine, Farben, Musik, Aroma-Therapie, Tarotkarten, Kabbala und astrologische Analysen für mich, meine Familie und die Klienten. Meditationen von 1-2 Stunden und Yoga-Übungen gehörten zum Tagesplan. Ich las Schriften von spirituellen Medien und erlebte in einer Meditation eine Erleuchtung. Ich konnte plötzlich hellsehen und hellfühlen. Ich wurde zum Kanal kosmischer Energie, die ich anderen durch Berührung weitergab.

Nach einer Rückführungs-Therapie in frühere Leben besuchte ich zwei spiritistische Medien, um noch mehr über meine Vergangenheit und Zukunft zu erfahren. Ein Geist bestätigte meine Zugehörigkeit zur höheren Hierarchistufe der Geister und stellte mich in seine Dienste. Ich war nun spiritistisches Heil-Medium. Durch Channelling vermittelte ich vielen Menschen Botschaften, Ratschläge und Heilimpulse aus der geistigen Welt. Ausserhalb des Praxiszimmers befielen mich zeitweilig Unruhe, Ängste, Zügellosigkeit, Streitsucht und Stolz. Das alles konnte unmöglich göttlichen Ursprungs sein. Eines Tages bat ich das Medium um Demut. Da wurde ich zur Zielscheibe bösartiger Angriffe. Ich verlor die Kontrolle über mein Wollen, Handeln und Denken. Eine unsichtbare Person stülpte sich über mich. Pausenlos hämmerten mir Stimmen Befehle in den Kopf, denen ich nicht wiedersprechen konnte. Angst und Schrecken beherrschten mich und ich bot für meine Familie und die Nachbarn ein furchterregendes Bild.

Plötzlich erinnerte ich mich an Gott, wie ich ihn aus der Kindheit kannte. Er allein würde die Macht haben, mich von Satan zu befreien. Sofort steigerten sich die dämonischen Angriffe derart, dass ich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden musste. Dort schrie ich immer wieder zu Gott. Ich erkannte meine Gottlosigkeit und schreckliche Furcht überfiel mich bei dem Gedanken, diesem heiligen Gott unvorbereitet begegnen zu müssen. Christen erklärten mir den Weg der Errettung. Ich bekannte Jesus alle meine Sünden und nahm ihn als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz und Leben auf. Da war es, als ob sich dicker Nebel vor meinen Augen lichtete. Ich war überwältigt von Gottes Macht, Liebe und Barmherzigkeit.

Durch das Lesen der Bibel zeigte mir Gott manches, was noch zwischen uns stand. Eine Sünde nach der anderen übergab ich Jesus Christus, und er befreite mich von allen Bindungen an die Finsternismacht. Eine nie gekannte innere Freude und Freiheit kehrte bei mir ein. Ich danke und lobe Gott, dass er mich aus der Gewalt der Finsternis befreit hat, um nun unter der Herrschaft seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu leben.

Wenn Gott beim Lesen zu Ihnen gesprochen hat, und Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt Jesus im Gebet alle Ihre Sünden bekennen, und ihn in Ihr Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Wenn Sie dies aufrichtig getan haben, und ganz nach dem Willen Gottes leben wollen, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben (1. Johannes 1, 9), Sie vom Zwang, zu sündigen befreit (Röm. 6, 6) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Mi 12. Sep 2018, 09:36

Ich denke, für Viele die das lesen, gerade deinen letzten Beitrag, Bernhard, wird es fremd wirken, weit weg, selber nie im Geringsten erlebt und deshalb unwahrscheinlich und übertrieben.

Andere werden sagen, das sind Lügen über die Esoterik, weil sie sie lieben und gerne übernatürliche Kräfte hätten.

Man sollte wissen, was da so alles im Verborgenen vor sich geht. Jesus Aussagen darüber, über die Tätigkeiten der bösartigen Geister, bis zu seinen Demonstrationen dieser Mächte bei seinen Austreibungen: Wir sollten uns bewusst sein, wie ernst unsere Lage ist, wie anfällig wir sind, weil in uns auch ein Kampf ist zwischen Gutem und Bösem. Und dass wir dabei auch noch von dämonischen Geistern beeinflusst werden können. Das versteht Derjenige meist noch nicht mal, weil es sehr verborgen und heimlich in den Gedanken geschehen kann. Allerdings verrät sich das erfahrungsgemäß durch mitunter um so offensichtlicheren, heftigen Reaktinonen, wenn der Dämonisierte zu Christus hin will.

Ich habe auf deinen Beitrag über Yoga nicht reagiert, aber mein Interesse für Esoterik wurde durch Yoga geweckt. Weil es sich bedeutend und gut anhörte. Dein Beitrag darüber war passender Weise an meinem Geburtstag.

Ich kann nur bezeugen, dass ich selber heftige Reaktionen von einigen Dämonisierten erlebt habe, und ich Jesu Aussagen sehr ernst nehme.
Wir sollten unser Leben nicht verträumten, indem wir oberflächlich leben als gehe uns das Ganze gar nichts an. Wir sollten beherzigen, dass Jesus kam um uns Gefangene (in der Sünde gefangen) zu befreien. Dabei kann man nur mit Liebe und Glauben mitwirken.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon jes_25913 » Mi 12. Sep 2018, 13:06

@ Bernhard.
Du verbreitest hier eine Menge Unwahrheiten um Menschen zu dem von Dir verstandenen Glauben zu bringen. Das ist aber nicht christlich, wenn man Unsachliches verbreitet. Nur ein Beispiel: " Er versuchte, die Natur des Menschen aufzulösen, indem er die Verschmelzung der Seele mit der Erde anstrebt. Er nannte sich fortan Buddha, was «der Erleuchtete» heisst und verbreitete seine Lehre verbunden mit einer speziellen Technik: das Yoga. "
Daran ist nichts wahr! Außerdem gibst Du keine Quellen an. Nicht nur hier, sondern auch bei anderen Beiträgen.

LG,
jes
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Mi 12. Sep 2018, 13:11

Jes, gerade du gebrauchst oft nur leere Worte, weil du nur etwas vage behauptest.

Ich kenne den Hinduismus, Yoga und den Weg des Buddhismus genug, um deine Behauptung gerade eben wieder mal leer (von Argumenten) nennen zu können. Aber dafür inhaltsschwer vorwurfsvoll, unbegründeter Weise natürlich. Wo sind also deine gewichtigen Argumente und klaren Darstellungen ? Damit könntest du nämlich versuchen, offen und ehrlich uns zu überzeugen.
Du kannst sowieso von Bernhard keine punktgenau präzise Darstellungen verlangen, wenn du völlig unpräzise und oberflächlich gegen seine Darstellung antwortest.
Unwürdig eines Christen ? Bernhard ist Esoterik-kritisch. Damit stimmt seine Motivation, und auch seine Einschätzung der Esoterik ist christlich und ehrlich.
Seine Botschaft lautet richtig: Lauft nicht den Versprechungen der Esoterik nach, achtet auf die Botschaft Christi.
Das ist eine eindeutige und präzise Wertung.

Warum ist das für dich falsch ?
LG, otp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Bernhard » Sa 15. Sep 2018, 08:05

Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) vor ca. 130 Jahren begründet. Nachdem seine Frau und seine sechs Kinder an Infektionen starben fing er, von der Medizin enttäuscht, mit der Suche nach einer ganzheitlichen Therapiemethode an. Er begann mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts, dabei erkannte er dass es Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Organsystemen gibt. Funktionsstörungen verschiedener Gewebe können zu Funktionsstörungen weiter entfernter Körperbereiche (z.B. Organe, Gelenke) führen. Dies kann somit Grundlage von Krankheitsentstehung sein.

1892 gründete Andrew Taylor Still die „American School of Osteopathy“ in den USA. Die Osteopathie wurde ständig weiterentwickelt und erreichte in den USA die gesetzliche Anerkennung ihres Berufsstandes und die Gleichstellung mit der Schulmedizin.
Seit 1901 arbeiteten die ersten Osteopathen in England. Die Methode breitete sich nach und nach in Europa aus. In Deutschland ist die Osteopathie eine noch recht junge Therapiemethode.

Die osteopathische Behandlung wird nur mit den Händen (manuell) ausgeführt. Der Behandlung gehen eine ausführliche Befragung und körperliche Untersuchung voran.
Aus der Sicht der Osteopathie sind alle Körpersysteme miteinander verbunden und agieren in einer ständigen Wechselbeziehung.So können sich z.B. Lebererkrankungen oder Funktionsstörungen der Leber auf die rechte Schulter auswirken. Schmerzen und Funktionsstörungen im rechten Schultergelenk können die Folge sein. Umgekehrt können Beschwerden an der rechten Schulter zu Leberfunktionsstörungen führen. Blockierungen der Brustwirbel können zu Funktionsstörungen im Magen-Darmbereich führen.

Die gegenseitige Einflussnahme der verschiedenen Körpersysteme wird diagnostisch und therapeutisch genutzt. Durch sanfte osteopathische Behandlungstechniken werden Funktionsstörungen oder Blockaden behoben, die ursächlich für viele Erkrankungen in weiter entfernten Körperregionen sein können. Dadurch sollen Regulationsmechanismen aktiviert und Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt werden.

Die Osteopathie teilt sich in drei große Bereiche auf:

1. Die parietale Osteopathie bezieht sich auf den Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln). Mittels der parietalen Osteopathie werden Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates manuell behandelt. Die Behandlungstechniken ähneln denen der Manuellen Therapie.

2. Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die inneren Organe mit den Blut- und Lymphgefäßen, Nerven und bindegewebigen Strukturen. Viszeral heißt die Eingeweide betreffend. Die viszerale Osteopathie behandelt mit manuellen Maßnahmen Funktionsstörungen an den inneren Organen. Sie geht unter anderem davon aus, dass es im Bereich der Eingeweide und ihren sie umgebenden Häuten (Fascien) zu Blockierungen kommen kann, das heißt, dass die Fascien miteinander verkleben können und dies in weiter entfernten Körperregionen zu Beschwerden und Erkrankungen führen kann. So soll eine Blockade der Niere zu Kniebeschwerden führen können. Der Osteopath will solche Fascienverklebungen ertasten können, auch wenn diese zum Teil tief im Bauchraum sind.
Ein Osteopath sucht die Ursachen einer Erkrankung immer weit entfernt am Körper und nie am Ort des Geschehens.

3. Kraniosacrale Therapie (Kraniosacraltherapie, Craniosacral Therapie) bezieht sich auf den Schädel, die Hirnhäute und Hirnflüssigkeit, Rückenmarkshäute und Rückenmarksflüssigkeit, sowie das Nervensystem. Die Kraniosacrale Therapie wurde von William Garner Sutherland einem Schüler von Dr. Andrew Taylor Still begründet. Die Kraniosacrale Therapie geht davon aus, dass die Pulsationen der Gehirnflüssigkeit (Liquor) sich auf die Knochen des Menschen übertragen und dass diese Pulsationen am Knochen ertastet werden können. Störungen dieser Pulsationen sollen zu vielen verschiedenen Erkrankungen führen. Rein theoretisch lassen sich fast alle Erkrankungen darauf zurückführen. Durch auflegen der Hände vorwiegend am Schädel (Cranium) oder auf dem Kreuzbein (Sacrum) versucht der Therapeut die Pulsation des Liquorflusses zu regulieren, dadurch sollen Selbstheilungskräfte aktiviert und seelische Traumen gelöst werden.
Versuche haben ergeben, dass sich die ertasteten Befunde der Kraniosacraltherapeuten erheblich voneinander unterscheiden und kein einheitliches Ergebnis erzielt wird. Jeder Therapeut meint etwas anderes zu spüren. Rein wissenschaftlich konnte bisher, auch mit den sensibelsten Messgeräten keine Liquorpulsation an den Knochen gemessen werden. Die Methode wird von manchen Therapeuten meiner Meinung auch spiritualisiert, weil sie über das ertasten einzelner Gewebestrukturen vom Gewebe Informationen erhalten wollen. Über das ertasten am Kopf will ein Behandler sagen können, ob mit dem Magen oder der Leber alles in Ordnung ist oder ob Störungen vorliegen.

Osteopathie ist an sich eine gute Behandlungsmethode, bei der sich leider auch einiges an Hokuspokus eingeschlichen hat. Die Übergänge von seriösen guten Behandlungsmethoden hin zum Hokuspokus sind sehr fließend.
Viele Osteopathen wollen vom Gewebe Informationen erhalten und anscheinende Verklebungen und Blockaden erspüren die es gar nicht gibt. Und doch gibt es manche Blockaden und manche blockierte Bewegung, aber längst nicht so oft wie es der Osteopath zu erspüren glaubt. Das Herleiten mancher Ursachen-Folge-Ketten ist oft zu weit hergeholt. Das lässt sich zwar alles rein theoretisch erklären, vieles stimmt aber trotzdem nicht.
Die Diagnosen der Osteopathen unterscheiden sich bei ein und demselben Patient erheblich voneinander. Ein gutes anatomisches Wissen und ein guter Tastsinn zeichnen den Osteopathen aus, aber viele schießen mit ihrem erspüren und wahrnehmen wollen über das Ziel hinaus. Osteopathen stehen in der Gefahr ihre Sensibilität und Wahrnehmung soweit zu schulen, dass sie unbemerkt in den spirituellen Bereich vordringen und dabei „Informationen“ vom Körper erhalten. Sie legen ihre Hand zur Befunderhebung nur noch an einer Stelle des Körpers auf und lassen dann den Körper oder das Gewebe „sprechen“. Manche Osteopathen legen ihre Hand auf den Kopf des Patienten und lassen den Geist des Patienten zu sich sprechen. Auch geben manche Osteopathen durch Hände auflegen „heilende Informationen“ an den Patienten ab.

Hier wird fast unmerklich der körperliche Bereich verlassen und die Ebene des Geistes betreten. Die Osteopathie wird dadurch schleichend zur Geistheilmethode, was viele Patienten nicht wahrnehmen. Eine solche Therapie ist abzulehnen. Die Osteopathie steht in der Gefahr, von einer spirituell-esoterischen Weltanschauung vereinnahmt zu werden.

Ansonsten, wenn solche erwähnten Maßnahmen nicht praktiziert werden und nicht das erwähnte geistige Terrain erreicht wird, dann ist die Osteopathie in Ordnung. Es muss also im Einzelfall abgewägt werden.

Die Kraniosacrale Therapie ist auf jeden Fall abzunehmen, da sie sich zur sehr auf der Ebene der Suggestion und des Geistes befindet.

Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Sa 15. Sep 2018, 19:06

Bernhard,
Ich denke, wann man sich der Gefahr aussetzt, unter dämonischen Einfluss zu kommen, ist nicht unbedingt ganz eindeutig. Denn wenn ein Heiler durch die Kraft von Geistern heilt, würde ich mich gar nicht erst behandeln lassen. Auch nicht wenn es anscheinend harmlos scheint, was er macht.
Laut Berichten von Christen die zu einem unbekannten Heiler gingen, weiss man, dass Gebet okkulte Fähigkeiten des Heilers blockieren können. Sodass der Heiler merkt, er kann nicht heilen.

Lg, otp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Habatom » Do 20. Sep 2018, 08:44

Zum Thema Medizin, Heilmethoden, Heilung, Ganzheitliche Heilmethoden

gibt es viele Wege um eine Körperliches oder Seelisches oder Geistiges Leiden zu mindern oder ganz zu heilen.

Wenn ich den Menschen an sich mal rein organisch betrachte - in seinen Funktionen einen bestimmten Gesundheitszustand (ich nenne es mal einen Zustand der größtmöglichen Selbstständigkeit in allen Aktivitäten des täglichen Lebens) zu erreichen und dann halten zu wollen (dort wo ich im zunehmenden Alter keinen Zuwachs mehr erfahre) - dann ist dies beim Menschen - der über seine Eltern/Vorfahren geprägt wird/wurde und sich dann in der Regel über (seine) Kinder /oder die Gestaltung seiner Umgebung ausdrücken möchte/darf erstmal nicht ohne Verschleiß und damit ohne Nachhinkende Körperfunktionen, die zu Krankheiten oder einem Organausfall führen können möglich.

Aber auch allein die Strahlenbelastung der Sonne wird in der Regel schon unterbewertet und dann - weil als Ausgleich nach hohen einseitigen Energieverlusten in Bewegungsarmut und dunklen künstlich beleuchteten Arbeitsplätzen - ersteinmal als wohltuend empfunden - aber dann nur durch gewissen Schutz wieder (Sonnencreme zum Beispiel) länger erfahrbar bleibt.

Um ganzheitlich Leben zu können muss ich mich darüberhinaus erstmal frei machen von Erwartungen und Zwängen anderer Menschen. Auch von meinen eigenen Vorstellungen und Erwartungen, was noch alles kommen soll.
Als Christ bin ich an einen Punkt gelangt, wo ich mich sehr glücklich schätzen kann, aus allem was ich habe und bin das Beste machen zu können und zu dürfen ohne Angst vor Verluste, weil ich weiß das mein Leben in Gott geborgen ist. Ich mich als Christ allem gewappnet sehe und ich aber auch keine speziellen Erwartungen an die Zukunft hege, die jetzt unmittelbar mit mir zusammenhängen müssten. Weil ich weiß, das Gott alles in den Händen hält. Und es letztendlich so kommen wird, wie er es in vielen Prophetien in der Bibel auch verheißen hat.

So kann ich das tun, was vor Augen liegt im Rahmen meiner körperlichen und geistigen Möglichkeiten. Das wäre gleichzeitig dann auch ein Ideal an Gesundheit.

Noch mal aber allgemein zu diesem Thema. Körper und Geist bedingen einandern und hinkt das eine System, leidet auch das andere System. Beides kann ich positiv beeinflussen (auch durch Medikamente/Kräuter/Suggestionen/Hinwendungen/Unterordnungen) .

Nun weiß man aber auch als Christ, das es nicht nur Gott gibt und den heiligen Geist der einen Gesundung erleben lassen kann, es gibt auch - schauen wir uns die Schamanen und Naturvölker im Bereich des Animismus an, die durch bestimmte Rituale und wiederholte Ton und Klangmuster bestimmte noch funktionierende Körpersystem verstärken und fixieren - auf das ich zum beispiel wieder in Bewegung komme, auch wenn dies eigentlich aufgrund von Schmerzen sonst nicht möglich wäre. Drogen wie die Kokablätter der Indios oder unser guter alter Kaffee funktionieren ähnlich.

Bewirken dann aber wieder auf der anderen Seite später umso größere Verluste.

Zu Medikamenten und Heilkräuter sagt die Bibel insgesamt (und auch nur im Buch Sirach in den Apogryphen) das man sie zumindest nicht verachten und durchaus gebrauchen kann (die Heilkunst der Ärzte) wenn Hilfe bei Gott hier durch dafür eigentlich nötige Verantwortliche in der Gemeinde nicht mehr erreichbar/vorhanden ist.

Zu den Krankheiten selbst schreibt Paulus im Hinblick auf die eigentlich zu Handhabende Gütergemeinschaft - der teilenden Gemeinschaft mit und unter dem Herrn Jesus Christus - die Ursachen, warum so viele Kranke und Schwache in der Gemeinde in Korinth vorhanden waren.
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon onThePath » Do 20. Sep 2018, 21:07

Nun weiß man aber auch als Christ, das es nicht nur Gott gibt und den heiligen Geist der einen Gesundung erleben lassen kann, es gibt auch - schauen wir uns die Schamanen und Naturvölker im Bereich des Animismus an, die durch bestimmte Rituale und wiederholte Ton und Klangmuster bestimmte noch funktionierende Körpersystem verstärken und fixieren - auf das ich zum beispiel wieder in Bewegung komme, auch wenn dies eigentlich aufgrund von Schmerzen sonst nicht möglich wäre. Drogen wie die Kokablätter der Indios oder unser guter alter Kaffee funktionieren ähnlich.


Habatom, was sind das für Mächte, mit denen Schamanen arbeiten ? Das bleibt bei dir völlig unklar. Klangmuster ? Körpersysteme damit fixieren? Das habe ich so ja noch nie gehört.

LG, otp
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Re: Esoterische Heilpraktiken

Beitragvon Habatom » Fr 21. Sep 2018, 13:51

onThePath hat geschrieben:
Nun weiß man aber auch als Christ, das es nicht nur Gott gibt und den heiligen Geist der einen Gesundung erleben lassen kann, es gibt auch - schauen wir uns die Schamanen und Naturvölker im Bereich des Animismus an, die durch bestimmte Rituale und wiederholte Ton und Klangmuster bestimmte noch funktionierende Körpersystem verstärken und fixieren - auf das ich zum beispiel wieder in Bewegung komme, auch wenn dies eigentlich aufgrund von Schmerzen sonst nicht möglich wäre. Drogen wie die Kokablätter der Indios oder unser guter alter Kaffee funktionieren ähnlich.


Habatom, was sind das für Mächte, mit denen Schamanen arbeiten ? Das bleibt bei dir völlig unklar. Klangmuster ? Körpersysteme damit fixieren? Das habe ich so ja noch nie gehört.

LG, otp




Als Christ weiß man, das es nicht nur den heiligen Geist von Gott gibt, sondern auch andere Geister die die Bibel Dämonen nennt, abgefallene Engel, die Menschen gefangen nehmen können, die auch einen gewissen Einfluss auf die körperlichen Funktionen nehmen können.

Wobei ich mich grundsätzlich hüte hier alles und jeden zu "dämonisieren". Medizinprodukte - der Schulmedizin - wirken dann ganz klar regulierend zum Beispiel auf bestimmte Körperfunktionen ein, die aus dem Gleichgewicht geraten sind oder "unnatürliche" Verstärkung erfahren haben - auch aufgrund von Bindungen und Mächten aus dem okkulten Bereich - der sogenannten Esotherik.

Wobei die Trennlinie hier nicht immer scharf zu ziehen ist, was denn nun einem Menschen in dem damit verbundenen Glauben/Aberglauben hilft, dadurch das er vielleicht ein Welt- oder Wertesystem sich überstülpt, sich damit identifiziert und darin dann (zumindest zeitweilig) gesundheitliche Stabilität von Körper und Geist erfährt.


Bevor ich mich 1989 bekehren durfte, nachdem ich schon angehender Astrologe und Lehrer für Tarot-karten war, bis ich erkannte, das dieses System Gott ausschließt und Gott nur über Jesus Christus - der von sich behauptet, der Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein - erreichbar ist, fing dann ein langer Weg der Heilung an, mit zuletzt immer weiter zunehmender Stabilität und Segen im Beruf, in der Familie, in meinen Aufgaben als Christ.

Aber nochmal zum Thema. Um einen Menschen zur Gesundung zu führen, kommt die Schulmedizin halt immer an ihre Grenzen. So wichtig sie auch ist. Der Versuch den Menschen ganzheitlich zu sehen und mehr nach den Ursachen zu forschen, warum jemand krank wird, halte ich für wesentlich hilfreicher, als wie so oft heutzutage nur an den Krankheitssymptomen herumzudoktern.

Der Begriff "Gesundheit" hat in den letzten Jahren/Jahrzehnte auch einen Wandel erfahren, wenn ich hier die Definition der Welt Gesundheitsbehörde zu raten ziehe.

Erst hieß es (sinngemäß): Gesundheit ist ein Zustand völligem Wohlbefindens auf Körperlichem, Geistigem und Seelischem Gebiet des Menschens bezüglich seines sozialen (hier kommt dann auch noch das religiöse und kulturelle Umfeld dazu) Umfeldes.

Heute wird dieses Soziale Umfeld - die Beziehung untereinander .. basierend einst auf dem Gebot der Nächstenliebe -- was Jesus seinen Jüngern mitgab : zu lieben einander ..

Weggelassen und gesagt, : innerhalb seiner eigenen religiösen Überzeugung/bzw. seiner eigenen Wertmaßstäbe.


Eine Entwicklung, der ich nicht mit Freude entgegen sehe.



mit freundlichem Gruße,
habatom
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