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Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Für Aktiv- und Passivsportler

Moderator: firebird

Spitzensport - Ist es eine Frage der Freude oder des Einkommens?

Ich persönlich finde der Spass und das Team steht an 1. Stelle
11
92%
Ich persönlich finde das Einkommen und der Vertrag steht an 1. Stelle
1
8%
 
Abstimmungen insgesamt : 12

Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon churCH » Sa 4. Jan 2003, 02:01

Ist mir plötzlich durch den Kopf geschossen - diese Frage.

Ich beteilige mich persönlich am Training einer Basketballmannschaft mit geistig Behinderten Menschen und diese Aufgabe macht mir wirklich grosse Freude. Diese Menschen sind es oft die mir das zurückgeben, das ich ihnen probier zu vermitteln. Sie sind hoch motiviert, haben eine bestaunenswerte Lebensfreude und merken trotz ihrer Behinderung wenns dir gut oder schlecht geht.

Doch ich höre oder lese immer wieder, dass Sportler nur den Verein wechseln, weil sie dort zu ihren x-Millionen noch eine mehr dazuverdienen.

Ist da Sport noch ein Spass oder nur noch eine Frage des Einkommens?

Fragt man sich nicht mehr, kann ich mich in dieser Mannschaft voll und ganz entfalten und meinen Beitrag leisten, sondern nur noch nach dem Vertrag?

Wie denkt ihr über die Sache?
Fühle mich sehr wohl im Livenet und jesus.ch und freue mich immer Beiträge zu schreiben und zu lesen.

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Ni tram » Sa 4. Jan 2003, 02:17

Naja Spass un Team ist sehr Wichtig wenn das nicht stimmt dann machtdas geld auch nicht glücklich!Aber ein Spizen sportler macht auch nicht Spitzen Sport bis 65 Jahre jedenfalls die meisten nicht also muss Er nacher auch Finanziel abgesichert sein deshalb wechselt Er halt man den Club um Mehr zu verdienen was nicht schlecht sein Muss! Klar gibt es auch die absoluten Mega Gross verdiener bei dennen es wirklich nicht drauf ankommen würde Rondalo oder so ob nun 50 oder 70 milionen damit kannst du sorgen loss bis ans ende deiner Tage Leben dort ist sicher der Spass und das Team vor zu ziehen wird aber nicht immer gemacht!
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Sa 4. Jan 2003, 09:48

Hallo zusammen

Sport ist kommerziell geworden, leider auf den meisten Ebenen. Fussballübertragungsrechte ist ja nur ein Beispiel davon.

Ich spüre das im Volleyball, obwohl ich nicht selber im Verein spiele, bekomme ich als (ehem.) J&S-Leiter VB doch noch die Regeländerungen mit. Und da gibt es Änderungen, die lediglich für das Fernsehen und die Attraktivität geschaffen wurden...

Auch wenn der einzelne Sportler hauptsächlich wegen dem Sport Sport macht, kommt er in eine Maschinerie (je besser, desto mehr), die nur auf Geld, und zum Teil auch auf Macht aus ist.

Sehr schade!
Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Joggeli » Sa 4. Jan 2003, 12:31

Es geht mir genauso:

Wenn ich von den Transfer-Summen und den Horror-Preisen für die Uebertragungsrechte lese, dann frage ich mich, was das ganze noch mit Sport zu tun hat. So kommt es vor, dass in gewissen Ländern die Spiele nicht übertragen werden, weil die Preise zu hoch sind dafür. Zum Glück gibt es Satelitenempfänger :D

Weshalb dürfen in Nati-Mannschaften überhaupt Ausländer spielen. Da spielt ja nicht 2 Länder gegeneinander sondern fünf oder sechs oder nochmehr Nationen sind daran beteiligt. Auch hier spielt das Geld eine wichtige Rolle.

Also wer unbeschwert Passiv-Sport betreiben will, sollte sich besser nicht zuviele Gedanken ums darum herum machen ;)

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon open-my-heart » Sa 4. Jan 2003, 17:18

Wenn ich immer die Abösesummen von den Spielern lese wenn sie eingekauft werden, erinnert es mich immer an den Sklavenverkauf, wie bei Joseph im 1.Mose.

Was ich auch nicht verstehe ist warum fördert die Deutschen Mannschaften egal welcher Sport es ist, nicht die Jugend das da Spitzenspieler daraus werden.

Und Geld verdirbt den Charakter, siehe Effenberg, Matthäus und es gibt noch so manchen.

open-my-heart ;)


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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Ainu Elfe » Sa 4. Jan 2003, 19:02

Hallo Joggeli

Original von Joggeli
Weshalb dürfen in Nati-Mannschaften überhaupt Ausländer spielen. Da spielt ja nicht 2 Länder gegeneinander sondern fünf oder sechs oder nochmehr Nationen sind daran beteiligt. Auch hier spielt das Geld eine wichtige Rolle.

Du wirst in einer Nationalmannschaft keinen Spieler finden, der nicht vom Pass her dem Land angehört, für das er spielt, auch wenn er von der Herkunft her Ausländer ist. Um aber zB für den FC Basel spielen zu können, muss man keinen Schweizer Pass haben.

grüessli Ainu, die sonst mit sport nix am Hut hat


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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon open-my-heart » Sa 4. Jan 2003, 19:30

Im Sport spiet Geld leider eine sehr große Rolle.

In Deutschland werden sogar für die Nationalmannschaft Ausländer eingedeutscht um für Deutschland zu spielen
z.B. Paulo Rink und was hat er gebracht nichts ein Spiel und sonst nichts mehr ... ich farge mich dann wieso musste das sein? Das verstehe ich nicht.

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Sa 4. Jan 2003, 19:43

Original von open-my-heart
Wenn ich immer die Abösesummen von den Spielern lese wenn sie eingekauft werden, erinnert es mich immer an den Sklavenverkauf, wie bei Joseph im 1.Mose.

Was ich auch nicht verstehe ist warum fördert die Deutschen Mannschaften egal welcher Sport es ist, nicht die Jugend das da Spitzenspieler daraus werden.

Und Geld verdirbt den Charakter, siehe Effenberg, Matthäus und es gibt noch so manchen.

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Natürlich wird die Jugend gefördert. Guck doch mal in der Buli, was da in dieser und letzter Saison an neuen Jugendspielern rausgekommen ist: Kurany, Ernst, Lauth usw. Und es werden noch viel mehr kommen, weil die Vereine immer weniger Geld haben.

PS: Bist du auch so oft mit Loddar und Effe auf der Piste wie ich, oder wie kannst du dir anmassen deren Charakter zu beurteilen. Gerade der Effenberg lebt oft genug eine Tugend vor, die der heutigen Jugend völlig abgeht: Kämpfen und nicht aufgeben.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Sa 4. Jan 2003, 19:46

Original von open-my-heart
Im Sport spiet Geld leider eine sehr große Rolle.

In Deutschland werden sogar für die Nationalmannschaft Ausländer eingedeutscht um für Deutschland zu spielen
z.B. Paulo Rink und was hat er gebracht nichts ein Spiel und sonst nichts mehr ... ich farge mich dann wieso musste das sein? Das verstehe ich nicht.


Ja nu, der Rink war mal dem Berti seine Idee. Und das war in einer Zeit, wo der DFB von der Panik regiert wurde. Ich bin ziemlich sicher, das so schnell keiner mehr eingebürgert wird. Und in Deutschland ist das ja noch heilig, im Gegensatz zu anderen Ländern.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Sa 4. Jan 2003, 19:49

Und was das Geld angeht, gerade im Fussball säubert es sich ja gerade von selber. Vereine, die über Jahre hinweg schlecht gehaushaltet und über ihre Verhältnisse gelebt haben, bekommen jetzt die verdiente Quittung (schöne Grüsse an die Mistgabeln von Kaiserslautern :D *lol*).
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon open-my-heart » Sa 4. Jan 2003, 22:14

Ok Paulo Rink war Bertis Idee aber Asamoah oder Oliver Neville von Leverkusen die wurden auch ein gedeutscht ...

Du ahst recht das sie kommen die Jugend. Da kann man nur hoffen das sie verschont bleiben von frühen Verletztungen wie bei Deisler.

Völler und Skibbe sind Trainer die zusammen hamonieren.

Ich bin froh das das ein Ende hat mit dem vielen Geld.

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » So 5. Jan 2003, 14:30

Original von open-my-heart
Ok Paulo Rink war Bertis Idee aber Asamoah oder Oliver Neville von Leverkusen die wurden auch ein gedeutscht ...

Du ahst recht das sie kommen die Jugend. Da kann man nur hoffen das sie verschont bleiben von frühen Verletztungen wie bei Deisler.

Völler und Skibbe sind Trainer die zusammen hamonieren.

Ich bin froh das das ein Ende hat mit dem vielen Geld.

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Na gut Asamoah fällt da ein bisschen raus, aber Neuville ist Deutscher, der hat deutsche Grosseltern. Ist ja nicht so, das da was weiss ich wie weit in die Vergangenheit zurückgewühlt wurde. Und ausserdem hat sich der Neuville eindeutschen lassen, um das Ausländerkontingent seines damaligen Clubs Rostock nicht zu belasten und nicht für die Nationalmannschaft.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon domi » So 5. Jan 2003, 14:46

hm, auch ich finde dass sport heutzutage wenig mit dem spass und teamgeist von früher zu tun hat, vorallem im fussball, eishockey und formel 1. was da an transfersummen, werbegeldern, etc gezahlt wird ist überrissen und blöd!!
da spielt man ja nur noch fussball des geldes wegen.....
deshalb boomen sogenannte trendsports und extremsports. da ist noch spass und nervenkitzel dabei.

grüsse domi
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » So 5. Jan 2003, 17:39

Original von domi
hm, auch ich finde dass sport heutzutage wenig mit dem spass und teamgeist von früher zu tun hat, vorallem im fussball, eishockey und formel 1. was da an transfersummen, werbegeldern, etc gezahlt wird ist überrissen und blöd!!
da spielt man ja nur noch fussball des geldes wegen.....
deshalb boomen sogenannte trendsports und extremsports. da ist noch spass und nervenkitzel dabei.

grüsse domi


Na klar sind die Gehälter bei Fussballern überrissen. Aber solange es Leute gibt, die dir das zahlen, was du willst, dann nimmst du es doch, oder? Sonst wärst du ja dämlich. Formel 1 find ich dich Gehälter hingegen in Ordnung. 1. Riskieren die Fahrer ihr Leben und 2. haben Leute wie Schumi aus einem mittelklassigen Rennstall mit viel Herzblut das Beste vom Besten gemacht. Das muss honoriert werden.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon K-KID » So 5. Jan 2003, 22:26

Muss Sport wirklich Spass machen? In meiner Arbeit gibt es auch nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Trotzdem kassiere ich am Ende des Monats meinen Lohn. Und wer sagt denn, dass Ronaldo und Co. nicht Spass bei der Sache haben?

Bestimmt gibt es einige Athleten, die mehr bezahlt bekommen, als sie leisten. Trotzdem finde ich, dass Spitzensportler wirklich etwas für ihr Gehalt tun. Und Leistung hat eben ihren Preis. Es sind ja nicht nur die Spiele oder Meetings, sondern das knochenharte Training. Diese Sportler haben ihr Geld auf jeden Fall gerechtfertigter verdient als viele Börsenmakler, welche auf Kosten anderer reiche werden und "nichts" dafür tun.

Wer Spass am Sport haben will, sollte nicht daran seinen Lebensunterhalt verdienen.

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 08:48

Hallo zusammen

Für mich gibt es einen wesentlichen Unterschied ...

1) Ich habe nichts dagegen, wenn ein guter Sportler gut (ja, oder auch sehr gut) verdient, denn seine Arbeit ist oft wesentlich anstrengender als die eines Managers in der oberen Chefetage - und der verdient ja auch nicht schlecht.

2) Es gibt daneben aber eine regelrechte Sportindustrie, und alle versuchen, da noch was mitzuverdienen, allen voran das Fernsehen mit Werbeeinblendungen ... Und das *kotzt* mich an! Ich kann mir nicht helfen, aber überall, nicht nur im Sport, versuchen Geldgierige möglichst viel heraus zu holen... Das ist krass krank und wohl ein Zeichen unserer zeit.

Nochmals das Beispiel Volleyball, wo die Gelder noch nicht so hoch sind (mit Volleyball wirst Du nicht reich...), aber man versucht, den Sport aufzupuschen und auch für das Fernsehen attraktiver zu machen mit verschiedenen Regeländerungen, z.B.

- gibt es ein technisches Timeout. Das wird zu einem bestimmten Punktestand gepfiffen und dient eigentlich lediglich der Werbeeinblendung für das Fernsehen... Es gibt keinen sinnvolleren Grund dafür.

- wurde das Ralley-Score eingeführt (jeder Fehler gibt eine Punkt), was das Spiel für Laien verständlicher und auch berechenbarer machen soll (man kann nicht mehr ewigs um einen Punkt kämpfen, das heisst, die Spiele sind alle massiv kürzer geworden).

- Es gibt vermehrt Kleidungsvorschriften für Damen (und nur für die, wie ich das hasse), die nun sehr enge Höschen und so tragen müssen - hat das irgend was mit Sport zu tun? Ich meine, warum schaue ich Damenvolleyball? Wegen der attraktiven Damen oder wegen dem Sport?

Echt, ich habe ganz grosse Fragezeichen im Profisport.

Gruss
-salzstreuer
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 08:53

@k-kid


Diese Sportler haben ihr Geld auf jeden Fall gerechtfertigter verdient als viele Börsenmakler, welche auf Kosten anderer reiche werden und "nichts" dafür tun.


Ich vermute, Du hast nicht gross Ahnung, was Börsenmakler tun ... Ich bin zum Glück keiner und sehe auch nicht zu tief hinein, aber die Börse ist schlichtweg ein Irrenhaus und wer auch immer dort schafft, arbeitet meist nicht lange. Die meisten hören um 40 herum auf, weil der Körper nicht mehr kann. Also ähnlich wie bei einem Sportler.

Ich habe als Informatiker in den Treasury-Abteilungen verschiedener Grosskonzerne gearbeitet. Es ist spannend, wie ein paar wenige Leute mit dem "Restgeld" der Firma, also Geld, was für Finanztransaktionen zur verfügung gestellt werden kann, ein Vermögen machen oder verlieren können. Diese Leute stehen unter einem imensen Druck. In einem Pharmakonzern, wo ich gearbeitet habe, erwirtschafteten diese Leute (etwa 10-15 Personen) in einem Jahr einen Drittel (1/3)! des Reingewinns des Konzerns.

Die Belastung, die ein solcher Job mitsich bringt, wenn Du mit Millionenbeträgen arbeitest und der grösste Teil deines Gehalts erfolgsabhängig ist, ist immmens.

Soviel OT...

Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Mi 8. Jan 2003, 09:17

Ohne Geld keine guten Leistungen, aber beim Fussball da komme ich nicht ganz klar. Irgendwie kassier ja da der Fussballer, und dann auch noch der Fussballclub in dem der Fussballer spielt. Oder wie ist as eigentlich genau?


Ganz einfach. Der Club bezahlt dem Spieler sein Gehalt, und wenn der Club erfolgreich ist, dann bekommt er Geld von Sponsoren, Siegprämien für Europa-Pokalspiele (vor allem CL) und für die Fernsehübertragungsrechte. Aber da jetzt der Kirch mit seinem Premiere pleite ist, und auch in Italien und Spanien kein Geld mehr da ist, gehen halt die Vereine zu Grunde, die in der Vergangenheit über ihre Verhältnisse gelebt haben.

Doch in der Formel eins kann der Fahrer sehr viel selbst dazu beitragen wie viel er dazu verdienen will. Den da kommt es vor allem auf die Sponsoren Gelder an.


Na ja, es geht. Der Schumi und der Villneuve haben doch ein richtig fettes Grundgehalt.

Ich sage ja immer, der wo das Geld kassiert ist nicht der dumme. Doch wie sieht es aus, mit dem wo das Geld ausgibt?


Das ist ja deine Entscheidung, ob du für ein Formel 1 Rennen 800 Fr. bezahlen willst, oder nicht. Oder ob du dir ne Schumi-Mütze für 60 Fr. kaufst.

Ich gebe im Jahr ca. 3-4000 Fr. für Werder aus. Aber das ist es mir wert.

Es gab auch schon Jahre, wo ich zu jedem Ambri-Match gefahren bin, und das waren über 70 St.

Die Frage, was es dir wert ist, kannst natürlich nur du selber beantworten. Ich fühl mich dabei nicht als Dummer.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Mi 8. Jan 2003, 09:27

Es gibt daneben aber eine regelrechte Sportindustrie, und alle versuchen, da noch was mitzuverdienen, allen voran das Fernsehen mit Werbeeinblendungen ... Und das *kotzt* mich an! Ich kann mir nicht helfen, aber überall, nicht nur im Sport, versuchen Geldgierige möglichst viel heraus zu holen... Das ist krass krank und wohl ein Zeichen unserer zeit.


Das ist doch der normale Kreislauf. Die Spieler bekommen immer mehr Geld (weils die Vereine bezahlen), aber die Vereine müssen die Mehrausgaben ja irgendwie finanzieren. Dadurch wird der Sport immer mehr kommerzialisiert. Aber ja die Märkte jetzt weitgehend ausgeschöpft sind, wird sich das ganze innerhalb von 2-3 Jahren selbst reinigen.

Ich hab schon vor 5 oder 6 Jahren gesagt, das früher oder später der grosse Knall kommt und viele grosse Vereine pleite gehen werden (Lazio, Lautern, Stuttgart, Florenz usw.). Mit hat nur gewundert, das es doch so lange gedauert hat...

- gibt es ein technisches Timeout. Das wird zu einem bestimmten Punktestand gepfiffen und dient eigentlich lediglich der Werbeeinblendung für das Fernsehen... Es gibt keinen sinnvolleren Grund dafür.


Kommt Volleyball im Fernsehn? Guckt das einer? :D

- wurde das Ralley-Score eingeführt (jeder Fehler gibt eine Punkt), was das Spiel für Laien verständlicher und auch berechenbarer machen soll (man kann nicht mehr ewigs um einen Punkt kämpfen, das heisst, die Spiele sind alle massiv kürzer geworden).


Jupi Action! Nein, da muss ich dir recht geben. Man kann nicht einfach eine grundlegende Regel ändern, die seit x-hundert Jahren Bestand hat.

- Es gibt vermehrt Kleidungsvorschriften für Damen (und nur für die, wie ich das hasse), die nun sehr enge Höschen und so tragen müssen - hat das irgend was mit Sport zu tun? Ich meine, warum schaue ich Damenvolleyball? Wegen der attraktiven Damen oder wegen dem Sport?


Also wenn ich das gucke, ehrlich gesagt wegen den Frauen. Gibts im Volleyball auch Trikot-Tausch nach dem Spiel?

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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 09:45

:D :D :D

und wir danken Bo ganz herzlich für die Volleyballsicht eines sogenannten Laiens ...

:D :D :D

Nein, meines Wissens gibt es keinen Trikottausch bei den Damen.

Bei den Matchs, die ich gesehen habe, waren eh die Emotionen danach zu hoch, als dass man sich anschliessend in den Armen gelegen wäre...

Aber mal ernst - das Angebot, halbnakte Damen zu sehen ist im Fernsehen doch wesentlich höher denn Volleyball - warum schaust Du also Volley? Ach nein, Du würdest ja nur.

Ja, manchmal kommt Volley im Fernshen, eher wenn die grossen Spiele wie Olympiade oder so laufen, aber es ist eher selten.

Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon DrGanja » Mi 8. Jan 2003, 11:44

aber ist doch bullshit, wenn dir deine Arbeit keine freude macht.

so machst du dich längerfristig nur selbst kaputt.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 11:52

@drganja

Stimmt, und Du kannst Dich auch kaputt machen, wenn Dir Deine Arbeit Freude macht. Wieviele Begeisterte gibt es, die vor lauter Arbeit alles um sich herum vergessen und nur noch fur Ihren Job da sind?

Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon DrGanja » Mi 8. Jan 2003, 12:03

Natürlich geht da beides.
Klar sollte man immer ausgeglichen sein.

Aber wenn man einen Job hat, der einem erfüllt, muss man halt wissen was einem wichtig ist. Und wenn einem der Job wichtiger ist, als alles andere --> ok, thats it!

Allerdings sollte man sich im klaren darüber sein, warum einem der Job dermassen am Herzen liegt. Es gibt auch sehr, sehr viele Leute, die sich einreden, ihren Job gerne zu machen.

Denn wegen dem Geld sollte es meiner Meinung nach nicht sein. Gut, wenn einer den Sinn im Leben darin sieht so viel Geld wie möglich zu scheffeln --> ok, thats it! soll er doch.

Kann durchaus egal sein, wenn man alles um sich vergisst, finde ich.

Mit deinem Derinsoeinerbranchearbeitet-satz hast du mich "gwundrig" gemacht.

Was arbeitest du, wenn ich fragen darf?
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 12:28

Hallo DrGanja

Zu Deinen That´s it kann ich nicht ja sagen... Irgendwie denke ich, dass wir nicht einfach immer nur den Kopf schütteln und sagen sollen "naja, wenn es Dir so gut geht"... Der Mensch ist manchmal einfach zu verblendet oder fixiert, um Dinge zu erkennen, die schädlich für ihn sind oder anderes, dass eigentlich gut für ihn wäre.

Beispiel... Wenn ein Ehepaar aus meinem Freundeskreis zu zerbrechen droht, weil er "nur" noch arbeitet und keine Zeit mehr für seine Familie hat, dann werde ich, in Liebe, ihn mal darauf aufmerksam machen. Denn ich kann doch nicht mitansehen, wie er sich selbst und seine Familie zerstört... Die Bibel sagt uns, wir sollen einander ermahnen... also auch mal was sagen, was der andere falsch macht.

Oder nicht?

Zum Beruf ... ich machs mal eher spannend. Es gibt zwar ein paar Hinweise in meinen Posts, aber ich sag jetzt mal nicht mehr. Was meinst Du, welche Berufsrichtung hat relativ hohe Scheidungsraten, unabhängig davon, ob Du im Management bist oder nicht? Scheidungsraten, weil die vorwiegend Männlichen Berufstätigen zu viel Zeit damit verbringen.

Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon bo » Mi 8. Jan 2003, 12:50

Ich sach mal Informatiker!

Aber das ist hier jetzt völlig OT!
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon DrGanja » Mi 8. Jan 2003, 14:16

@ salzstreuer

mit meiner Aussage

Allerdings sollte man sich im klaren darüber sein, warum einem der Job dermassen am Herzen liegt. Es gibt auch sehr, sehr viele Leute, die sich einreden, ihren Job gerne zu machen.

wollte ich eben diese Kritik anbringen, dass viele leute nicht wissen und nur glauben zu wissen, was gut für Sie ist.

Aber du wirst genau so wenig wissen, was gut für jemanden ist. Das weiss nur derjenige selbst. Denn du kennst die Person, die Zeit mit dir verbringt. Dieses Verhalten kann dir angepasst sein und sich von der "wahren Person" abweichen. Muss natürlich nicht.

Deshalb bin ich immer vorsichtig wenn ich jemandem etwas rate.

Und auch wenn die Person meiner Meinung nach zuviel Zeit mit der Arbeit verbringt und seine Familie deswegen auseinanderbricht mag das auf den ersten Blick schrecklich sein. Aber vielleicht musste das sein. Ich würde die Person darauf aufmerksam machen, aber ihn niemals zu etwas drängen. (Du hast geschrieben mit Liebe...) ist wohl dasselbe das ich meine.

Eine ehe, die wegen eines Job´s zerbricht ist ja nicht gerade die Stärkste. Denn es gibt mehrere Möglichkeiten damit umzugehen.

welche Berufsrichtung hat relativ hohe Scheidungsraten


Anwälte
KV-Angestellte
Informatiker
...

Boah, keine Ahnung was du so treibst.
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon Salzstreuer » Mi 8. Jan 2003, 14:45

Hmmmm, eine Ehe, die wegen Arbeit zerbricht muss nicht die Stärkste sein...


Hmmmmm, da hast Du unter anderem Recht. Wichtig ist mir, dass es nicht mal Absicht sein muss. Manchmal sehen Leute einfach nicht, dass Ihr momentanes Verhalten zerstörerisch wirkt. Der Mann blüht im Geschäft auf oder umgekehrt, er kommt völlig unter Druck, bleibt viele viele Stunden im Geschäft und denkt sich, wenn ich dann mal hier durch bin oder wenn ich dann mal genügend Geld habe, kann ich ja meine Ehe pflegen - dann haben wir Wohlstand und Zeit ...

Tja, Trugschluss, wie viele solcher Fälle aufzeigen. Ich denke, dass viele Frauen lieber ein bisschen weniger Geld, dafür mehr Mann haben...

Meldet euch doch mal, Ihr Frauen!

Wenn ich jemanden ermahne, dann will ich ihm nicht sagen, was er zu tun hat, aber ihn darauf hinweisen, dass sein momentanes Tun vieleicht nicht ganz dem entspricht, was gut wäre. Es soll ihn zum überprüfen anregen.

Gruss
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Re: Ist Sport noch Spass oder eine Frage des Geldes?

Beitragvon DrGanja » Mi 8. Jan 2003, 15:00

damit bin ich einverstanden. :)

Meldet euch doch mal, Ihr Frauen!


JAAAA, Herrgott noch mal!! Immer reklamieren und schlechte laune haben, wenn was nicht stimmt, aber einem sagen was sie wirklich nervt tun sie nicht. ts... ts... ts...

oder wenn ich dann mal genügend Geld habe, kann ich ja meine Ehe pflegen - dann haben wir Wohlstand und Zeit ...


redet doch miteinander Leute!! :)


Tja, Trugschluss, wie viele solcher Fälle aufzeigen. Ich denke, dass viele Frauen lieber ein bisschen weniger Geld, dafür mehr Mann haben...


Und dann gibts da noch die umgekehrten! :)


Es soll ihn zum überprüfen anregen.


genau!
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