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Kampfkunst und Gott?

Für Aktiv- und Passivsportler

Moderator: firebird

Kampfkunst und Gott?

Beitragvon cleas » Di 24. Jan 2006, 14:16

Hallo liebe leute!
Ich interresiere mich für eine Kampfkunst und will mich da gerne anmelden, einerseits um mich sportlich zu betätigen anderseits um mich selbt verteidigen zu können.
Das Problem ist aber dass ich an Gott glaube und das ich angst habe dadurch irgendwie mein Glauben zu beinträchtigen!
Was meint ihr?

freundliche Grüße

cleas
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Nitrosio » Do 26. Jan 2006, 20:24

Also wenn es sich da nur um reinen Sport handelt, ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden. Doch gehört da meist eine fernöstliche Philosophie mitdazu, verbunden mit Medidation und der Unterordnung einem sogenannten "Geistführer" gegenüber. Und das ist ganz klar nicht mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren. Wenn, dann kauf dir einen Boxsack oder mache einfach etwas Halbkontakt mit ein paar Freunden, verbunden mit Krafttraining, Radfahren, gesunger Ernährung etc. ;)
24Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt! 25Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes! Matthäus 23
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Corni » Fr 27. Jan 2006, 00:55

Ich werde wieder mit Karate anfangen. Es hat mir körperlich damals viel gebracht. Auch wenn ich rein ideologisch gesehen nicht hinter der "geistlichen Philosophie" stehe. Die Erwärmung reicht eigentlich schon. :D
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Corni » Fr 27. Jan 2006, 00:57

@Nitrosio,
Dein Herkunftsort ist der selbe wie meiner!
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Polar » Fr 27. Jan 2006, 09:17

Original von Nitrosio
Doch gehört da meist eine fernöstliche Philosophie mitdazu, verbunden mit Medidation und der Unterordnung einem sogenannten "Geistführer" gegenüber.
Hallo Nitrosio,
wer hat Dir denn sowas erzählt? Während meiner Zeit als Judoka haben wir Techniken trainiert, gekämpft und hin und wieder eine Gurtprüfung abgelegt. Meditation? :? Unterordnung unter einen «Geistführer»? :shock:

LG
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Noreia » Mo 30. Jan 2006, 09:19

Original von Polar
Hallo Nitrosio,
wer hat Dir denn sowas erzählt? Während meiner Zeit als Judoka haben wir Techniken trainiert, gekämpft und hin und wieder eine Gurtprüfung abgelegt. Meditation? :? Unterordnung unter einen «Geistführer»? :shock:

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Zuviel Karate-Kid geschaut...
Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen...
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Praiz » Mo 30. Jan 2006, 09:50

Viele feernöstliche Kampfkünste kommen meist aus Klostern. Die Mönche wollten ihr "Chi" in kontolle haben, und dazu betrieben sie Körper- und Geistesübungen. erst nach einer Zeit, wurde die Meditationstechnik zu einer wahren Kampfkunst. Man schaue: Tai Chi. Diese Konzentrations- und Meditationsübung wird meist als Kampfkunst "missverstanden".

Es ist nicht so, dass ich dagegen bin. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass gezielte Bewegungen besser sind, als sportliche Höchstleistungen! Wenn ihr also Tai Chi oder Kung Fu als reine Bewegungsmethodik annehmt ist das aus meiner Sicht kein Problem!

Nur ist es eben so, dass die Spiritualität der Mönche damals einen grossen Einfluss auf ihr tun hatte. Nichts wurde getan, ohne den Segen Buddahs oder Shivas! Das war eine geistige Verschmelzung mit einer höheren Macht (was nicht unbedingt gut sein muss). Deshalb denke ich, wer eine Kampfkunst richitg ausübt, muss sich mit den spirituellen Wurzeln der Kampfkunst auch befassen. Leider!

Ich bin auch ein Fan von Karate und Kung Fu, aber die Liebe zu Gott dem Vater lehrte mich, eine weise Entscheidung zu treffen. Ich setze meinen Glauben nicht extra dafür ins Feuer!
Glauben heisst kämpfen! Wer nicht mehr kämpft, hat seinen Glauben verloren!
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Polar » Mo 30. Jan 2006, 19:45

Original von Praiz
Deshalb denke ich, wer eine Kampfkunst richitg ausübt, muss sich mit den spirituellen Wurzeln der Kampfkunst auch befassen. Leider!

Ich bin auch ein Fan von Karate und Kung Fu, aber die Liebe zu Gott dem Vater lehrte mich, eine weise Entscheidung zu treffen. Ich setze meinen Glauben nicht extra dafür ins Feuer!
Hallo Praiz,
anscheinend stehst Du auf dem Standpunkt: alles oder nichts.

Heißt es denn nicht in 1.Tess 5, 21.22: «Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.»

Warum willst du das, was Du für unproblematisch hältst, zusammen mit dem, was Du für problematisch hältst, fortwerfen? Gerade hier in Europa gibt es genügend Sportvereine, die sich nicht mit dem spirituellen Aspekt von Kampfkunst befassen.

LG
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Shelton » Mo 30. Jan 2006, 20:50

hallo zusammen

in einem andern thema hab ich folgendes geschrieben:
ich habe karate gemacht - bis fast zum schwarzen gurt. heute ziehe ich (nach einer längeren pause) anderes vor.

warum? weil ich nicht (mehr) der meinung bin, dass ich diese kampfkunst auf dieser erde brauche und auch, weil es mir zu nah am götzendienst ist. sich aber vor jemandem verneigen, finde ich nichts schlimmes - im gegenteil.
respekt vor jemandem zu haben, auch vor seinen feinden, würde manchem gut anstehen.

liebe grüsse
shelton
Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme, die sagt:
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Polar » Mo 30. Jan 2006, 21:54

Original von Shelton
ich habe karate gemacht - bis fast zum schwarzen gurt. heute ziehe ich (nach einer längeren pause) anderes vor.

warum? weil ich nicht (mehr) der meinung bin, dass ich diese kampfkunst auf dieser erde brauche und auch, weil es mir zu nah am götzendienst ist.
Hallo Shelton,
da du offensichtlich erfahrener bist (ich selbst habe es beim Judo nur bis zum Orangegurt gebracht), frage ich mal ganz neugierig an, welche Elemente von Anbetung Du denn beim Karate gefunden hast. Mein persönlicher Eindruck war immer, dass da viel von Technik und sportlichem Wettkampf, aber nichts von Religion zu finden war.

LG
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Shelton » Mo 30. Jan 2006, 22:57

da muss ich dir recht geben. was wir hier tun, ist doch sehr sportlich und technisch.

im alltag stör(t)en mich die "verehrung" des lehrers und die vielen östlichen symbole (drachen usw.).

wenn du mal an einen speziellen kurs gehst oder ein meister mit mehreren "dan" in ein spezial training kommt, sieht es dann schon anders aus. von dieser person (sofern sie nicht nur dem sport ergeben ist) geht etwas machtvolles aus, es scheint eine gewisse mystik zu sein - vorallem, wenn er asiate ist.
in dem zusammenhang bewundere ich die disziplin und selbstlosigkeit der samurai. sie gilt dem lehnsherr und der ehre. - bei mir gilt sie jahweh und jesus.

zu guter letzt ist es für mich wie gesagt auch fraglich für was ich als christ kapf als sport ausüben sollte.
(das kannst du zb auf´s combat- schiessen, oder paintball- krieg übertragen)

gruss - shelt
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Wu-Wei » Mo 27. Mär 2006, 21:09

Solltest Du Gott lieben und ihm vertrauen, dann erübrigt sich unter anderem die Frage nach der Angst. Ich ermutige Dich mit Kampfkunst zu beschäftigen. Du arbeitest mit Deinem Körper lernst Dich besser kenn von einer ganz anderen Seite. Vergiss alle die Vorurteile die immer wieder zirkulieren. Weshalb sollte es einem Christen verwert sein ein Hobby mit Freude und Begeisterung auszuüben. Ich betreibe selber eine Kung Fu Schule und musste leider auch schon erleben, dass ein Schüler "From" wurde. Das schlimme ist doch, dass jeder jung Christ Gott gefallen will und sich dabei zu sehr auf Menschen abstützt, die ihm sagen was richtig und falsch ist. Dass ist der Anfang eines Christen der den Menschen mehr Vertrauen schenkt als Gott selber. Das ist schon verrückt. Ich habe jedoch Verständnis dafür. Dir rate ich, dass Du achtsam und feinfühlig bleibst und ein aufrichtiger starker Christ bist, der fähig ist selber Entscheidungen zu treffen. Du weist selber was richtig oder falsch ist. So ist das.

Ich wünsche Dir, dass Du eine geile Schule findest und viel Spass beim Training hast.

Ciao und Gruss

Tony :)

(Werbung ist nicht erlaubt)
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Wolle » Mo 3. Sep 2007, 19:25

Schau doch mal rein unter http://www.vck-web.org

Von David. Gepriesen sei der Herr! Bei ihm bin ich geschützt wie hinter einem großen Felsen. Er hat mir gezeigt, wie ich mich wehren kann und wie ich im Kampf die Waffen gebrauchen muß.Ps 144,1


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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Garm » Sa 5. Jul 2008, 13:39

Also bei den meisten heutigen Kampfkunstschulen, wird die Fernöstliche Philosophie, gar nicht mehr vermittelt.
Leider!
Also brauchst Du keine Angst, davor zu haben.
Aber wenn es Dir um SV geht dann empfehle ich Krav Maga. (Israelisches, Millitärisch erpobtes, Selbstbehauptungs-System)
Denn die haben mit Religion garnichts am Hut!

PS: Wenn Du warlich glaubst, kann Dir Philosophie sowieso nicht schaden. :party:
Schöne Grüße euer

Garm
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon casus » Mo 21. Jul 2008, 11:38

Hier haben leider relativ viele ein verfälschtes Bild vom Kampfkunstunterricht in Sportvereinen. Vor allem weil viele Arten (wie etwa Taekwondo, Karate...) zum Massensport geworden sind. Da hat die zugrundeliegende Philosophie kaum Platz. Mach dir also keine Sorgen, schau dir das Training an und entscheide selbst.

Grüße,
casus
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Ghost » Di 21. Okt 2008, 14:03

Noreia hat geschrieben:
Original von Polar
Hallo Nitrosio,
wer hat Dir denn sowas erzählt? Während meiner Zeit als Judoka haben wir Techniken trainiert, gekämpft und hin und wieder eine Gurtprüfung abgelegt. Meditation? :? Unterordnung unter einen «Geistführer»? :shock:

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Zuviel Karate-Kid geschaut...
DAs ist mir auch gerade durch den Kopf geschossen... "Auftragen - Polieren":D
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon silverqueen » Di 21. Okt 2008, 16:59

cleas hat geschrieben:Hallo liebe leute!
Ich interresiere mich für eine Kampfkunst und will mich da gerne anmelden, einerseits um mich sportlich zu betätigen anderseits um mich selbt verteidigen zu können.
Das Problem ist aber dass ich an Gott glaube und das ich angst habe dadurch irgendwie mein Glauben zu beinträchtigen!
Was meint ihr?

freundliche Grüße

cleas


Hallo Cleas
Du könntest es auch einmal mit Tae Bo versuchen. Es ist zwar keine Kampfkunst an sich. Es vermischt jedoch Elemente aus Kickboxen, Karate und zum Teil Aerobic. Das Postive dabei: du kämpfst gegen dich selber bzw. gegen dein Spiegelbild :)
Und dies lässt sich meiner Meinung nach sehr gut mit dem Glauben verbinden, da man weder andere Menschen bekämpft oder verletzt.
Ob es sich jedoch zur Selbstverteidigung eigenet, kann ich dir nicht sagen, ich denke jedoch eher nicht.

Liebe Grüsse

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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon morais » Di 21. Okt 2008, 20:14

versuchs sonst mit capoeira, da singt man dazu und man berührt sich nicht. ausserdem sind gewisse lieder gebete. musst nur schauen das du dann nicht an die falschen schulen kommt, gibt sowi christliche gebets lieder auch macumba und afrikanische riiiten etc.
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Enggi » Sa 24. Nov 2012, 11:25

cleas hat geschrieben:Hallo liebe leute!
Ich interresiere mich für eine Kampfkunst und will mich da gerne anmelden, einerseits um mich sportlich zu betätigen anderseits um mich selbt verteidigen zu können.
Das Problem ist aber dass ich an Gott glaube und das ich angst habe dadurch irgendwie mein Glauben zu beinträchtigen!
Was meint ihr?

freundliche Grüße

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Solche Threads sollten sich nach einiger Zeit automatisch löschen. cleas kam, stellte eine Frage und wurde danach nicht mehr gesehen.


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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Enggi » Sa 24. Nov 2012, 11:32

Nitrosio hat geschrieben:Also wenn es sich da nur um reinen Sport handelt, ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden. Doch gehört da meist eine fernöstliche Philosophie mitdazu, verbunden mit Medidation und der Unterordnung einem sogenannten "Geistführer" gegenüber. Und das ist ganz klar nicht mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren. Wenn, dann kauf dir einen Boxsack oder mache einfach etwas Halbkontakt mit ein paar Freunden, verbunden mit Krafttraining, Radfahren, gesunger Ernährung etc. ;)

Benutzer Nitrosio hat kein aufrufbares Profil, aber 667 Beiträge, die mindestens teilweise auch aufrufbar sind. (Ob alle, werde ich noch prüfen).


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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Remo » Di 16. Sep 2014, 20:52

Hinterfrage dein Motiv. Mit welcher Absicht willst Du die Kampfkunst lernen? Sport treiben und dich selbst verteidigen kannst du auch, wenn du Streetfight betreibst. Auf jeden Fall bist Du (und Gott) der Einzige, der weiss, was dich im Herzen dazu treibt. Wenn Du dieses Motiv mit Deinem Glauben gleichklingt, ist es sicher auch für Gott in Ordnung. Ausserdem vergiss nie: Auch als Christ bringst Du Deine Glaubenshaltung in das fernöstliche Gedankengut ein. Das geht läuft wechselseitig. Und wer weiss, vielleicht findest Du ja Gelegenheit, mit Deinen Kampfkunstmeistern zu diskutieren und Ihnen Deinen Glauben zu erklären. An ihrer Reaktion erkennst Du sofort, ob Du am richtigen Ort bist.

Also dann, bin gespannt, von Deinen Erfahrungen zu lesen.

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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Jeshu » Di 16. Sep 2014, 22:17

Hi Remo!
Ist der Friedlichste nicht der, der weiß, dass er jeden Kampf gewinnt, wenn er wollte?
Das ist für mich das wahre Motiv Kampfkunst perfekt zu beherrschen.

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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Remo » Do 18. Sep 2014, 14:36

Jeshu hat geschrieben:Hi Remo!
Ist der Friedlichste nicht der, der weiß, dass er jeden Kampf gewinnt, wenn er wollte?
Das ist für mich das wahre Motiv Kampfkunst perfekt zu beherrschen.

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Hi Jeshu

Das hat was Treffendes. In meiner Laienvorstellung sollte Kampfkunst auch nicht zur Selbstdarstellung des Kämpfers dienen. Aber gut. Sich verteidigen zu wollen, wenn man angegriffen wird, finde ich ok. Jesus hat ja in gewisser Weise auch Judo betrieben, mit Worten allerdings, als er aus die Kraft der Angriffe von Gesetzesbuchstabentreuen in die Verkündigung seiner Botschaft ummünzte. Das ist die hohe Schule. Und so wirds auch in der Kampfkunst ganz generell sein, nicht wahr?

Am Rande und mit anderen Worten: Die Welt wäre eine friedlichere, wenn Soldaten nicht an der Waffe, sondern in Kampfkunst ausgebildet würden.

Grüsse
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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Jeshu » Do 18. Sep 2014, 21:33

Hi Remo!
Bei Dir ist jetzt aber auch einiges treffend ... :)
Ja, Jesus und "Seine Hohe Schule"... genau das habe ich eigentlich damit gemeint.

Weil ich denke, wer der Höchste ist und König von uns Menschen, dem ist es absolut fremd, sich auf ein menschliches "Machtgedöns" einzulassen.
Jesus wäre damals außer nur mit Worten mit Sicherheit auch "körperlich" dazu in der Lage gewesen, sich zu verteidigen, "Steine" aufzuheben und auf die Pharisäer zu werfen, mit vermutlich ebenfalls "durchschlagenden" Folgen...

Doch wegen sich selbst kämpft der Sohn Gottes ohnehin nicht, wozu auch, wenn Er letztendlich immer unbesiegbar bleibt!

Der beste "Kämpfer" ist meiner Meinung der, der etwas völlig friedlich außer Gefecht setzen kann. In sich selbst, bei anderen.
Wir Menschen von mir aus auch mit körperlicher entwaffnender Kampfkunst.


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Re: Kampfkunst und Gott?

Beitragvon Remo » Fr 19. Sep 2014, 01:17

Jeshu hat geschrieben:Doch wegen sich selbst kämpft der Sohn Gottes ohnehin nicht, wozu auch, wenn Er letztendlich immer unbesiegbar bleibt!


Genau darum kann es eben auch gehen. Sich weder körperlich noch geistig für sich selbst auszubilden, sondern für seine Mitmenschen ebenso. Und da finde ich halt auch Jesus ein sehr gutes Vorbild. Immer wieder sprach er darüber, von wem und wofür / für wen er gekommen ist.

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