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Öl - Arbeit und Alltag

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Moderator: firebird

Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Wolfi » Fr 30. Mai 2008, 08:53

Ich war gestern wieder mal bei Freunden und wurde u.a. das Erdöl wieder mal ein Thema (immer mehr Nachfrage und steter Rückgang, resp. Erschöpfung der Ressourcen, Benzinpreise, Heizöl, die ganze Palette halt ...).

Ich möchte dieses Thema auch in diesem Forum in ganz verschiedenen Sparten zur Sprache bringen.
Warum in verschiedenen Sparten: Damit der Thread nicht in einem heillosen Chaos ertrinkt, denn unsere aktuelle Abhängigkeit vom Erdöl bringt es nun mal mit sich, dass eine Veränderung dieses Angebotes derart vielfältige Auswirkungen auf unser Leben hätte, dass es durchaus Sinn macht, Überlegungen zu diesem Thema etwas sortiert anzustellen.

Hättet Ihr Euren Job noch, wenn das Öl ausgeht?- Wie weit wären die Auswirkungen für Arbeit und Alltag, was meint Ihr?-
lg, wolfi
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Krummi » Fr 30. Mai 2008, 11:22

Das Problem ist nicht, lieber Wolfi, ob wir ÖL haben oder nicht, sondern wie schmerzhaft der Anpassungsprozess an einen höheren Ölpreis ist.

Öl kann heute in vielen Fällen substituiert werden. Würden wir dieses teure Gut nicht als Benzin in unsere Motoren kippen, hätten wir beileibe genug für die Kunstsoff- und Kosmetikindustrie.

Es wird also Zeit, dass Öl nicht als billiger Brennstoff und Energielieferant einfach verheizt wird. Alternative Technologien gäbe es bereits.

Die europäischen Volkswirtschaften sind meines Erachtens etwas besser gerüstet für eine Ölkrise, da weniger abhängig. Aber wenn es z. B. der US-Wirtschaft schlecht geht, merken wir das auch hier am Arbeitsmarkt.

Auf der anderen Seite geht die bezahlte Arbeit nicht aus. Gerade heute habe ich gelesen, dass der Engpass bei Stromern und Handwerkern noch nie so heftig war. Auch an Fachkräften fehlt es der Wirtschaft an allen Ecken und Enden.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon the_snoopy_fox » So 10. Aug 2008, 20:13

Krummi hat geschrieben:Das Problem ist nicht, lieber Wolfi, ob wir ÖL haben oder nicht, sondern wie schmerzhaft der Anpassungsprozess an einen höheren Ölpreis ist.

Öl kann heute in vielen Fällen substituiert werden. Würden wir dieses teure Gut nicht als Benzin in unsere Motoren kippen, hätten wir beileibe genug für die Kunstsoff- und Kosmetikindustrie.

Es wird also Zeit, dass Öl nicht als billiger Brennstoff und Energielieferant einfach verheizt wird. Alternative Technologien gäbe es bereits.

Die europäischen Volkswirtschaften sind meines Erachtens etwas besser gerüstet für eine Ölkrise, da weniger abhängig. Aber wenn es z. B. der US-Wirtschaft schlecht geht, merken wir das auch hier am Arbeitsmarkt.

Auf der anderen Seite geht die bezahlte Arbeit nicht aus. Gerade heute habe ich gelesen, dass der Engpass bei Stromern und Handwerkern noch nie so heftig war. Auch an Fachkräften fehlt es der Wirtschaft an allen Ecken und Enden.

Hallo Krummi,
da denke ich etwas anders....

-ein hoher Erdölpreis müsste verhindert werden, denn dies Schwächt die Wirtschaft und unseren Wohlstand! Dieses Geld fliesst in die Hände der Ölfirmen und den Erdöl-Exportierenden Länder wie z.B. Lybien! wollen wir das? Wenn das Erdöl teurer würde zu Gunsten von Umweltprojekten, so würde ich dies auch unterstützen.

-mit was möchtest du Benzin, Diesel und Kerosin substituieren? Leider sind wir noch nicht soweit, denn wenn dies so einfach wäre, hätte man dies doch bereits gemacht!? Mit einer erfolgreichen Alternative könnte man doch Milliarden verdienen!?

-Warum immer diese Kritik an der US-Regierung!? ;) Nein, ich denke, dass wir in Europa genauso abhängig sind vom Erdöl! Der Unterschied ist nur, dass wir in Europa traditionell sparsame Autos fahren!
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Such_Find » So 10. Aug 2008, 22:39

-ein hoher Erdölpreis müsste verhindert werden, denn dies Schwächt die Wirtschaft und unseren Wohlstand!

Was soll die Schweiz machen? Wie einige andere Länder Anschläge inszenieren(z.B. Flugzeuge in Hochhäuser stürzen und anderen in die Schuhe schieben) damit man einen Grund hat andere ölreiche Länder einzunehmen?

Dieses Geld fliesst in die Hände der Ölfirmen und den Erdöl-Exportierenden Länder wie z.B. Lybien! wollen wir das?

Wenn "Geld fliesst", dann in die Schweiz? Oder wie soll man das verstehen? Was glaubst du wieviele nicht einsehen Geld zu den ganzen Reichen in die Schweiz zu überweisen bloss damit die ihre Pelzmäntel und SUVs durch die Gegend schaukeln können?

-mit was möchtest du Benzin, Diesel und Kerosin substituieren? Leider sind wir noch nicht soweit, denn wenn dies so einfach wäre, hätte man dies doch bereits gemacht!?

Um umgerechnet die Energie durch den in der Schweiz erhältlichen Energieträger Holz zu gewinnen müsste man die halbe Schweiz nur dafür nutzen, das reicht dann aber auch nur für den privaten Autoverkehr.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Enggi » Mo 11. Aug 2008, 08:13

Öl ist mir relativ egal, aber ich brauche mehr Geld zum Leben, weil immer alles teurer wird. Leider ist überall Öl drin, indirekt, so dass, wenn das Öl knapp und teuer wird, auch die Preise für Milch und Käse und Früchte aufschlagen. Und Krankenkassen, Mieten ebenfalls. Ein richtiges Teufelsnetzwerk, in dem wir da leben.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Pilgrim » Mo 11. Aug 2008, 18:07

the_snoopy_fox hat geschrieben:- Der Unterschied ist nur, dass wir in Europa traditionell sparsame Autos fahren!

Aber warum überhaupt Autos in Europa? Das Bahnnetzwerk und die Postkutsche sind doch überaus hervorragend und ohnegleichen in der Welt.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Pilgrim » Mo 11. Aug 2008, 18:10

Enggi hat geschrieben:Öl ist mir relativ egal, aber ich brauche mehr Geld zum Leben, weil immer alles teurer wird. Leider ist überall Öl drin, indirekt, so dass, wenn das Öl knapp und teuer wird, auch die Preise für Milch und Käse und Früchte aufschlagen. Und Krankenkassen, Mieten ebenfalls. Ein richtiges Teufelsnetzwerk, in dem wir da leben.

Eben....darum meine ich....steppe auf Gras, schiesse ein Reh und esse Fleisch!
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Taube » Mo 11. Aug 2008, 18:34

Pilgrim hat geschrieben:
the_snoopy_fox hat geschrieben:- Der Unterschied ist nur, dass wir in Europa traditionell sparsame Autos fahren!

Aber warum überhaupt Autos in Europa? Das Bahnnetzwerk und die Postkutsche sind doch überaus hervorragend und ohnegleichen in der Welt.


Der öffentliche Verkehr ist aber in Europa nicht wirklich überall gut. Ländliche Gebiete in Italien, Spanien oder sogar Deutschland sind teilweise schlecht erschlossen. Aber es gibt Ballungsgebiete, die sehr gut erschlossen sind. Obwohl ich im Kantono Zürich beruflich öfters unterwegs bin, habe ich seit 2 Jahren das Auto verkauft. Als die Bahn vorletztes Jahr nochmals erheblich ausgebaut wurde, ist das Auto nicht mehr wesentlich schneller und vor allem nicht billiger.

Gruss Taube
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Such_Find » Mo 11. Aug 2008, 18:35

Enggi hat geschrieben:Öl ist mir relativ egal, aber ich brauche mehr Geld zum Leben, weil immer alles teurer wird. Leider ist überall Öl drin, indirekt, so dass, wenn das Öl knapp und teuer wird, auch die Preise für Milch und Käse und Früchte aufschlagen. Und Krankenkassen, Mieten ebenfalls. Ein richtiges Teufelsnetzwerk, in dem wir da leben.

Unsere sogen. westliche "Zivilisation" beruht auf der Nutzung eines billigen Energieträgers: Öl. Ohne (billiges!) Öl, wenn man keinen Ersatz findet, wird diese "Zivilisation" wieder wie zu Zeiten des Vor-Öl-Zeitalters leben müssen(dürfen?).

Wenn man auf zeitliches baut, dann muß man auch damit rechnen das deren Zeit mal abläuft.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon the_snoopy_fox » Mo 11. Aug 2008, 20:16

Was soll die Schweiz machen? Wie einige andere Länder Anschläge inszenieren(z.B. Flugzeuge in Hochhäuser stürzen und anderen in die Schuhe schieben) damit man einen Grund hat andere ölreiche Länder einzunehmen?

sorry, solche unnötige Vorwürfe finde ich respektlos gegenüber Amerika! :warn: Der Terror muslimischer Organisationen und Länder bedroht den Frieden des 21. Jahrhunderts!

Wenn "Geld fliesst", dann in die Schweiz? Oder wie soll man das verstehen? Was glaubst du wieviele nicht einsehen Geld zu den ganzen Reichen in die Schweiz zu überweisen bloss damit die ihre Pelzmäntel und SUVs durch die Gegend schaukeln können?

Es ist doch wohl ein Problem, dass unser Geld in die Hände korrupter Regierungen fliesst!? Wir wollen doch die Regierung z.B. vom Iran nicht unterstützen!? die doofe Schweiz macht dies leider mit dem Erdgas-Vertrag! :x Zur Info: Der Iran unterstützt die Hisbolla beim Terror gegen Israel! :x

Um umgerechnet die Energie durch den in der Schweiz erhältlichen Energieträger Holz zu gewinnen müsste man die halbe Schweiz nur dafür nutzen, das reicht dann aber auch nur für den privaten Autoverkehr.
2x tanken ist etwa 1 Raummeter Holz verbrauchen - das ist Wahnsinn.

Verstehe ich nicht! könntest du dies genauer erklären? :?:
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon the_snoopy_fox » Mo 11. Aug 2008, 20:28

Taube hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
the_snoopy_fox hat geschrieben:- Der Unterschied ist nur, dass wir in Europa traditionell sparsame Autos fahren!

Aber warum überhaupt Autos in Europa? Das Bahnnetzwerk und die Postkutsche sind doch überaus hervorragend und ohnegleichen in der Welt.


Der öffentliche Verkehr ist aber in Europa nicht wirklich überall gut. Ländliche Gebiete in Italien, Spanien oder sogar Deutschland sind teilweise schlecht erschlossen. Aber es gibt Ballungsgebiete, die sehr gut erschlossen sind. Obwohl ich im Kantono Zürich beruflich öfters unterwegs bin, habe ich seit 2 Jahren das Auto verkauft. Als die Bahn vorletztes Jahr nochmals erheblich ausgebaut wurde, ist das Auto nicht mehr wesentlich schneller und vor allem nicht billiger.

Gruss Taube


-von mir zuhause ist der nächste Bahnhof etwa 5 Kilometer entfernt, deshalb fahre ich wohl Auto! ;)
-es freut mich jedoch, dass du guten Bahnanschluss hast!
-aber vergessen wir nicht, dass auch in der Schweiz die Kapazitäten für den Bahnverkehr sehr beschränkt und der Ausbau kostet bekanntlich Milliarden! leider! :(
-zudem hat die Schweiz einsehen müssen, dass die totale Verlagerung vom Güterverkehr auf die Schiene nicht funktioniert!
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Grasy » Mo 11. Aug 2008, 22:04

Such_Find hat geschrieben:Wenn man auf zeitliches baut, dann muß man auch damit rechnen das deren Zeit mal abläuft.


Daß nicht alles was neu ist auch wirklich besser ist sieht man schon an Orangensaftkonzentrat. :D - Ich erinnere mich an der Stelle wieder daran daß ich mal über ein Roboter-pferd oder so was ähnliches für die US-Army gelesen habe. Man stell sich das mal so bildlich vor: Da stapft es über Berg und Tal mit seinem Trupp dahin. Die letzten Tage immer so ein Sauwetter. Der Boden feucht und matschig und allmählich knirscht der Dreck in den Gelenken, die Linse der Kamera war erst zugestaubt, jetzt ist's verschmiert und es blinkt noch dazu "Low-Battery"... schon die ganze Zeit. Irgendwo ist wohl ein Kabel wackelig bei den Solarzellen, manchmal dürfte es funktionieren aber bei dem Wetter auch schon Wurst. Natürlich ist auch keine Steckdose weit und breit... Ja wie würde da wohl der Gesichtsausdruck der Männer von so 'nem Trupp dann aussehen wenn gerade dann, frech, ein echtes Pferdchen in der Gegend rum galoppiert. :mrgreen: :tongue:

Mfg,
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Such_Find » Mo 11. Aug 2008, 22:47

the_snoopy_fox hat geschrieben:sorry, solche unnötige Vorwürfe finde ich respektlos gegenüber Amerika! :warn: Der Terror muslimischer Organisationen und Länder bedroht den Frieden des 21. Jahrhunderts!

Sorry, wie viele andere nehme auch ich an das die offizielle Version(der Massenmedien) vom 11.09.2001 ein Märchen sind(und nicht nur die), lauter Lügen. Für mich eher ein "Inside-Job".

Zur Information: Osama-bin-Laden war der Mann des CIAs für Afghanistan, sein Bruder war im Geschäft mit Bush-Senior und Bush-Junior - man kennt sich. Und Saddam Hussein wurde von den USA hochgepuscht damit er gegen den Iran kämpft.

Es ist doch wohl ein Problem, dass unser Geld in die Hände korrupter Regierungen fliesst!?

Gestatte mir bitte auch viele Mega-Reiche in der Schweiz nicht "unterstützen" zu wollen - danke.

Verstehe ich nicht! könntest du dies genauer erklären? :?:

Wollte man als Ölersatz in der Schweiz verfügbare Energieträger vergleichen(i.d.F. Bäume>Holz), dann müsste man nur um den privaten Autoverkehr zu versorgen die halbe Fläche der Schweiz dafür nutzen.
Für 2x tanken braucht man etwa die Energie die 1 Raummeter Holz gibt.
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Taube » Di 12. Aug 2008, 07:34

the_snoopy_fox hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Der öffentliche Verkehr ist aber in Europa nicht wirklich überall gut. Ländliche Gebiete in Italien, Spanien oder sogar Deutschland sind teilweise schlecht erschlossen. Aber es gibt Ballungsgebiete, die sehr gut erschlossen sind. Obwohl ich im Kanton Zürich beruflich öfters unterwegs bin, habe ich seit 2 Jahren das Auto verkauft. Als die Bahn vorletztes Jahr nochmals erheblich ausgebaut wurde, ist das Auto nicht mehr wesentlich schneller und vor allem nicht billiger.

Gruss Taube

-von mir zuhause ist der nächste Bahnhof etwa 5 Kilometer entfernt, deshalb fahre ich wohl Auto! ;)
-es freut mich jedoch, dass du guten Bahnanschluss hast!
-aber vergessen wir nicht, dass auch in der Schweiz die Kapazitäten für den Bahnverkehr sehr beschränkt und der Ausbau kostet bekanntlich Milliarden! leider! :(
-zudem hat die Schweiz einsehen müssen, dass die totale Verlagerung vom Güterverkehr auf die Schiene nicht funktioniert!

Natürlich weiss ich, dass auch in der Schweiz viele aufs Auto angewiesen sind, die sollen ja auch ihr Auto benützen. Aber es gibt viele, die auf den ÖV umsteigen könnten und die sollten es tun. Das würde nämlich allen helfen. Aber dass man Autos energieeffizienter bauen kann, ist auch klar.

Der ÖV kostet auch, aber ich denke, dass er in langer Sicht billiger ist, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ölknappheit immer grösser wird. Die Chance, dass man durch die höheren Energiekosten jetzt schon umdenken kann, ist natürlich gut - die Probleme werden nicht kleiner. Aber es ist wichtig, dass die Gesamtenergieproduktion berücksichtigt wird - Stromproduktion hat natürlich auch wieder ökologische Grenzen.

Gruss Taube
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon the_snoopy_fox » Di 12. Aug 2008, 16:40

Sorry, wie viele andere nehme auch ich an das die offizielle Version(der Massenmedien) vom 11.09.2001 ein Märchen sind(und nicht nur die), lauter Lügen.

Solche Vorwürfe gegenüber Amerika sind total wirr! :warn: In der US-Regierung und im US-Geheimdienst arbeiten Tausende von Menschen, da hätten NIEMALS alle mitgespielt! :warn:
denke mal nach! Wer hat im 2. Weltkrieg Europa von Hitler befreit? Wer hat Südkorea vom Kommunismus bewahrt? Wer hat in Yugoslawien den Milosevic gestürzt? dann Afghanistan, Irak und wohl bald der Iran!?
Wer hat Europa nach dem 2. Weltkrieg wirtschaftlich aufgebaut?
Wir sollten Amerika dankbar sein :!: :!: :!:
Im nächsten Beitrag möchte ich wieder ums eigentliche Thema schreiben! ;)
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon the_snoopy_fox » Di 12. Aug 2008, 17:29

Wolfi hat geschrieben:Hättet Ihr Euren Job noch, wenn das Öl ausgeht?

Hallo Wolfi,
Nein, ich hätte keinen Job mehr, den ich arbeite für die Strassentransport-Branche und Lastwagen fahren alle mit Diesel! ;)
Ein Lastwagen hat ca. 400 bis 500 PS und ist in der Schweiz 40 Tonnen schwer, im Vergleich hat ein Auto ca. 150 PS und wiegt 1.5 Tonnen! Damit wird klar, dass es mit alternativen Treibstoffen für Lastwagen schwierig wird! leider! :|

Die Bahn biete nicht für alle Transporte eine Alternative!
-denn nicht zu jedem Migro führt ein Gleis!
-auf der Schiene hat der Personenverkehr priorität!

Der Güterverkehr verzeichnet riesige Zunahmen, mit der Globalisierung und so! Mit der EU Osterweiterung hat der Handel mit Länder wie Bulgarien, Rumänien, Ungarn usw. zugenommen! Da wird alles per LkW transportiert!
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Such_Find » Di 12. Aug 2008, 17:36

the_snoopy_fox hat geschrieben:In der US-Regierung und im US-Geheimdienst arbeiten Tausende von Menschen, da hätten NIEMALS alle mitgespielt! :warn:
denke mal nach! Wer hat im 2. Weltkrieg Europa von Hitler befreit? Wer hat Südkorea vom Kommunismus bewahrt? Wer hat in Yugoslawien den Milosevic gestürzt? dann Afghanistan, Irak und wohl bald der Iran!?

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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Pilgrim » Mi 13. Aug 2008, 19:03

Such_Find hat geschrieben:Bild

Such und find weiter in deinem Rad.....guck nach Georgia und frage dich wer dich beim nächsten Kalten Krieg schützen wird.... :baby:
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Re: Öl - Arbeit und Alltag

Beitragvon Such_Find » Mi 13. Aug 2008, 19:22

Pilgrim hat geschrieben:guck nach Georgia und frage dich wer dich beim nächsten Kalten Krieg schützen wird.... :baby:

Also wenn ich nach Georgien schaue, dann möchte ich von keinen der beiden "beschützt" werden.
Welcher der beiden mir [Hirnwäsche,RFID,...] verpasst und mich verheizt ist doch wurscht...
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