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Sorge und Schuld

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Moderator: firebird

Sorge und Schuld

Beitragvon Grasy » Do 6. Dez 2007, 23:35

Hallo :)

Ich wollte hier mal einen Thread starten der besonders auf den Teil vom "Vater unser" eingeht:

"Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben." (Mt 6:11-12 - Lut1912)

Wie kommt ihr als Christen im Alltag zurecht mit der Sorge? Wie kommt ihr zurecht mit der Schuld?


Mfg,
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Re: Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld...

Beitragvon bigbird » Do 6. Dez 2007, 23:51

Original von Grasy
Hallo :)

Ich wollte hier mal einen Thread starten der besonders auf den Teil vom "Vater unser" eingeht.

Wie kommt ihr als Christen im Alltag zurecht mit der Sorge? Wie kommt ihr zurecht mit der Schuld?


Mfg,
Grasy
hi Grasy
Habe den Titel gekürzt (mehr als zwei Zeilen sollte es in den Top-Five nicht geben) und ausserdem die " entfernt - die kommen forumstechnisch nicht gut.

Und noch etwas: Schuld und Sorge sind etwas seeehr verschieden, willst du die wirklich zusammennehmen? Ich schlag dir vor, dass du nur "Sorge" hier als Thema nimmst, "Schuld" wird in andern Threads diskutiert.

bigbird - die ein relativ "sorgenfreies Naturelle" hat!
Menschliche Weisheit führt in eine Spaltung -
göttliche Weisheit führt ans Kreuz.

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Re: Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld...

Beitragvon Kantate » Fr 7. Dez 2007, 02:17

Original von Grasy
Hallo :)

Ich wollte hier mal einen Thread starten der besonders auf den Teil vom "Vater unser" eingeht.

Wie kommt ihr als Christen im Alltag zurecht mit der Sorge? Wie kommt ihr zurecht mit der Schuld?


Mfg,
Grasy


Über welche Bitte des Vaterunsers möchtest du jetzt sprechen?

Unser tägliches Brot gib uns heute? - oder
Vergib uns unsere Schuld

fragt
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Re: Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld...

Beitragvon Grasy » Fr 7. Dez 2007, 12:43

Original von bigbird
Und noch etwas: Schuld und Sorge sind etwas seeehr verschieden,


Schuld und Sorge vielleicht schon, aber hier geht´s mir um den Umgang damit. Ich meine es ist schon gut daß das im "Vater unser" hintereinander kommt.
Bei beidem braucht man den Herrn Jesus. So lange du nur auf dich siehst wirs du bei beidem nur schlecht davonkommen. So lange du auf Jesus baust und seine Verheißungen glaubst und ihm vertraust ist der Weg ein viel besserer. Sei es im Bezug zum Täglich Brot oder dazu daß er uns retten kann - nicht weil wir es verdient hätten sondern weil er es zugesichert hat. Beides wird betrübt durch Zweifel an diese Zusagen. Ich denke wir brauchen die Vergebung der Schuld nicht weniger als das tägliche Brot. Wenn ich mir das alles selbst auflade - sei es die Sorge um das tägliche Brot oder die Sorge um die Gerechtigkeit die vor Gott gilt und ich beim Blick auf mich selbst verzweilfe dann sollte ich wissen daß da ausser mir noch jemand ist, der stärker ist als ich. Der kann und dessen Verheißungen etwas bedeuten, weil er der Sohn Gottes ist.


Mfg,
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Re: Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld...

Beitragvon bigbird » Sa 8. Dez 2007, 13:57

Original von Grasy
Original von bigbird
Und noch etwas: Schuld und Sorge sind etwas seeehr verschieden,


Schuld und Sorge vielleicht schon, aber hier geht´s mir um den Umgang damit. Ich meine es ist schon gut daß das im "Vater unser" hintereinander kommt.

Danke für die Ergänzung zum Thema ... !

jetzt kanns los gehen - zum Thema.
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Re: Sorge und Schuld

Beitragvon Dreieck » Sa 4. Jun 2016, 23:13

"Schuld" ist ja das, was vom Menschen ausgeht.
Und manche meinen dann, "Gott" habe gesagt: "DU bist schuld!"
Derweil nimmt der (sich oder andere) schuldig sprechende Mensch an, "Gott" hätte ihn schuldig gesprochen.

"Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben (unseren Schuldigern*)":
Sobald "wir" (uns) selbst vergeben (= eine Kunst für sich ;) ), sei/ist uns vergeben.
Es wird in Gedanken nicht mehr belastend / sorgenbehaftet nachhängen. Das wäre ein Indiz für diese These.

( * die "wir" auch höchstselbst sein könn[t]en ...)
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Re: Sorge und Schuld

Beitragvon firebird » So 5. Jun 2016, 10:41

Dreieck hat geschrieben:"Schuld" ist ja das, was vom Menschen ausgeht.
Und manche meinen dann, "Gott" habe gesagt: "DU bist schuld!"
Derweil nimmt der (sich oder andere) schuldig sprechende Mensch an, "Gott" hätte ihn schuldig gesprochen.

"Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben (unseren Schuldigern*)":
Sobald "wir" (uns) selbst vergeben (= eine Kunst für sich ;) ), sei/ist uns vergeben.
Es wird in Gedanken nicht mehr belastend / sorgenbehaftet nachhängen. Das wäre ein Indiz für diese These.

( * die "wir" auch höchstselbst sein könn[t]en ...)


Lieber Dreieck,

Schuld geschieht in verschiedenen Beziehungen. Darum ist Vergebung in allen Beziehungen nötig.

1. Beziehung, Gott: Wir werden vor Gott schuldig, deshalb benötigen Vergebung von Gott.
2. Beziehung, Mitmenschen: Da müssen wir einander immer wieder vergeben.
3. Beziehung, ich selbst: Auch ich muss mir selbst meine Fehltritte vergeben.

Freundlicher Gruss
Firebird
Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Sorge und Schuld

Beitragvon kingschild » So 5. Jun 2016, 16:41

Dreieck hat geschrieben:"Schuld" ist ja das, was vom Menschen ausgeht.
Und manche meinen dann, "Gott" habe gesagt: "DU bist schuld!"
Derweil nimmt der (sich oder andere) schuldig sprechende Mensch an, "Gott" hätte ihn schuldig gesprochen.

"Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben (unseren Schuldigern*)":
Sobald "wir" (uns) selbst vergeben (= eine Kunst für sich ;) ), sei/ist uns vergeben.
Es wird in Gedanken nicht mehr belastend / sorgenbehaftet nachhängen. Das wäre ein Indiz für diese These.

( * die "wir" auch höchstselbst sein könn[t]en ...)


Hallo Dreieck

Wenn der Mensch erkennt das Jesus uns alle Schuld vergibt, so sollten wir im Glauben das versuchen mal anzunehmen, denn nur so erkennen wir was es heisst eben frei und ohne Schuld durch das leben gehen zu können.

Wenn wir dies Vergebung von Gott nicht mal für uns in Anspruch nehmen können, so wird es schwierig dann eben auch dem Nächsten zu vergeben. Können wir aber die Vergebung annehmen, so fällt es leichter dem Nächsten zu vergeben.

Können wir aber nicht mal für uns die Vergebung in Anspruch nehmen, wie sollten wir dann dem Nächsten dies von Herzen zusprechen? Ich denke unsere Freiheit befähigt uns auch den frei zu sprechen, der an uns schuldig wird.

God bless
Kingschild
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