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Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Berufstalltag, Haushalt, Schule, Burnout, Lebensfreude, Montag Morgen & Freitag Abend

Moderator: firebird

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Seraphim » Di 2. Okt 2007, 10:25

Original von cori
Ganz so krass muss das ja keinesfalls sein. Man kann (bei uns in Österreich ist das jedenfalls so) bis zum Ende des zweiten Lebensjahres in Karenz gehen und hat bis zum Ende des vierten Lebensjahres Anspruch auf Elternteilzeit, in manchen Fällen sogar bis zum Schuleintritt.
Meiner Meinung nach kann es auch dann ein "festes" Familienleben geben, wenn das Kind für einige Stunden am Tag zur Grossmutter oder zur Tagesmutter gebracht wird, wenn es sich dort wohl fühlt.
Wenn die Kinder aber unter der Trennung leiden, dann sind sie noch zu jung dafür.


Liebe cori,
dein Thread hat mich gerade noch zu einer weiteren Überlegung geführt:
Früher war es üblich, das die Grosseltern einen Teil der Kinderbetreuung (Erziehung bleibt ja bekanntlich bei den Eltern „hängen“ ;) übernommen haben – zB. bei Krankheit oder sonstiger Abwesenheit der Mutter.
Aufgrund der heutigen Zeit (die Welt ist ein Dorf) ist dies leider nicht mehr ohne weiteres möglich. Es gibt nur noch selten Familien, die in unmittelbarer Nähe zu einander wohnen.

Ist es denn vertretbar, aus diesem Grund meine Kinder (früher noch meine Rentenversicherung, also das höchste Gut!) in eine anonyme Institution wie eine Kinderkrippe zu übergeben? Ohne zu wissen, an wen ich meine Kinder aushändige? Ohne zu wissen, wie dort mit Ihnen umgegangen wird? Ohne zu wissen, was ihnen dort gelehrt wird?
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon schanin » Di 2. Okt 2007, 10:33

Hui, so viele Fragen :) Ich werd sie mal beantworten aus MEINER PERSÖNLICHEN Sicht.


Nur ein paar Gedanken:
…ist es nicht egoistisch, Kinder haben zu wollen, aber nicht für Verzicht bereit zu sein?

Vielleicht. Ist es nicht egoistisch, als Mann die Erziehung der Frau zu überlassen?


…ist es nicht eine wunderbare und ausfüllende Aufgabe, sich Tag für Tag um die geliebte Familie kümmern zu können?

Bestimmt nicht für alle; und bestimmt nicht den ganzen Tag für mich ;) Also mein Statement: nein.


…Wird der Beruf „Hausfrau“ nicht oft zu gering geschätzt und zu wenig gewürdigt (insbesondere von „emanzipierten“ Frauen)?


Ja. Genau so wie arbeitende Frauen/Eltern v.a. aus religiösen oder konservativen Ecken pauschal als Rabeneltern dargestellt werden ;)


…bieten die Erlebnisse mit den Kindern und die Erziehung nicht ausreichend Gesprächsstoff für die Eltern?


Nein, da würden mir intellektuelle/geschäftliche Gespräche fehlen. Wie sich Gesprächsinhalte ändern, merkt man jeweils den Leuten an, die frisch ein Kind bekommen haben. Eine Stunde mit denen und du weisst alles über Po-Puder, Windel-Aktionen, Schnuller-Grössen und sonstiges, was Nicht-Eltern nicht interessiert :D


…Hat die Frau nicht von Gott Gaben erhalten, um das Familienleben zu „managen“?


Hat die Frau nicht Intelligenz erhalten, um in einem Beruf tätig sein zu können/dürfen/wollen, der über Kindererziehung hinausgeht?


…geht dem Kind nicht einiges an Erfahrungen verloren, wenn es bereits im frühen Kindesalter nicht ein „festes“ Familienleben erlebt?


Natürlich. Dafür macht es andere.


…besteht die Möglichkeit von „Langzeitfolgen“, wenn die Kinder bereits in jungen Jahren von Krippe zu Krippe gereicht werden?


Natürlich; genau so viele wie wenn es immer nur die Mutter sieht, die es erzieht ;) Zudem wird man solche Langzeitfolgen wissenschaftlich wohl nie definitiv feststellen. Und alles andere wie wissenschaftlich kommt ja wohl nicht in Frage.


…was trägt langfristig wirklich zum Wohl des Kindes bei?


langfristig? Selbständigkeit und Liebe. Beides kommt nicht per se nur von einer Mutter/einem Vater.


Wie gesagt, dies waren nur ein paar sehr persönliche (subjektive) Gedanken…
:)


und eben meine Antworten :) ebenfalls subjektiv natürlich.

hier stand mal ein link...
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon cori » Di 2. Okt 2007, 11:17

Original von Seraphim

Ist es denn vertretbar, aus diesem Grund meine Kinder (früher noch meine Rentenversicherung, also das höchste Gut!) in eine anonyme Institution wie eine Kinderkrippe zu übergeben? Ohne zu wissen, an wen ich meine Kinder aushändige? Ohne zu wissen, wie dort mit Ihnen umgegangen wird? Ohne zu wissen, was ihnen dort gelehrt wird?


Ja Seraphim, ich verstehe deine Bedenken, und ich würde so etwas auch nicht tun. Ich mag´s nur nicht, wenn es so rüberkommt, als würden die Kinder durch die Berufstätigkeit der Mutter ganz automatisch Schaden leiden.
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Tara » Di 2. Okt 2007, 13:03

Original von Robby

Das traditionelle Familienbild ist für mich das Ideal. Ich könnte meine Kinder nie in eine Krippe abschieben...




Hallo Robby
Könntest du dir auch vorstellen, deinen Beruf aufzugeben um ganz für deine Kinder da zu sein? Während deine Frau für den Unterhalt der Familie sorgt?

Ich stelle immer wieder fest, dass die Männer sehr schnell dabei sind, sich Frauen "nach dem traditionellen Familienbild", sprich Frauen am Herd, zu wünschen. Ich persönlich finde, ihr macht es euch etwas gar einfach. Für die Frau bedeuten Kinder eine komplete Umstellung des gesamten Lebens. Nichts bleibt so wie es war.
Während der Mann weiterhin seiner bekannten Arbeit nachgehen kann, die immerhin einen Grossteil des Alltags ausmacht.
Vielleicht könnten auch die Männer, den Hausfrauen- und Mutterjob wieder etwas attraktiver machen. Denn wenn ich die Arbeit als Mutter und Hausfrau einmal nur als Arbeitsstelle betrachte, muss ich sagen, es ist ein wirklich undankbarer und nicht sehr erstrebenswerter Job.
Als Hausfrau und Mutter hat man weder einen Feierabend, noch ein Wochenende, von geregelten Arbeitszeiten ganz zu schweigen. Die Arbeit ist schlecht bis gar nicht bezahlt. Und von Anerkennung für die geleistete Arbeit kann man nur träumen. Selbst ein Dankeschön ist eine Seltenheit.
In der Wirtschaft würde keiner freiwillig eine solche Arbeitsstelle annehmen.

Also Männer, ihr wünscht euch eine Frau, die gerne Hausfrau und Mutter ist?! Ihr habt es in der Hand den Arbeitsplatz eurer Frau ansprechend zu gestalten. 8-)

Liebe Grüsse

Tara

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Robby » Di 2. Okt 2007, 13:12

Original von Tara
Hallo Robby
Könntest du dir auch vorstellen, deinen Beruf aufzugeben um ganz für deine Kinder da zu sein? Während deine Frau für den Unterhalt der Familie sorgt?


Früher konnte ich das. Heute sehe ich die Sache anders. Ich lese in der Bibel eine andere Aufgabenteilung heraus als die Obige, geschweige denn aus weltlicher Sicht mit dem Jagen und Sammeln. Es soll den gottgegebenen Fähigkeiten entsprechen und das tut das klassiche Familienbild aus meiner Sicht am Ehesten.

Original von Tara
Ich stelle immer wieder fest, dass die Männer sehr schnell dabei sind, sich Frauen "nach dem traditionellen Familienbild", sprich Frauen am Herd, zu wünschen. Ich persönlich finde, ihr macht es euch etwas gar einfach. Für die Frau bedeuten Kinder eine komplete Umstellung des gesamten Lebens. Nichts bleibt so wie es war.
Während der Mann weiterhin seiner bekannten Arbeit nachgehen kann, die immerhin einen Grossteil des Alltags ausmacht.


Da machst du es dir zu einfach ;) Der Druck und die Verantwortung, die ein Mann als Oberhaupt der Familie tragen muss, ist enorm. Es ist eben nicht so wie du schreibst, die Frau hat die Umstellung und der Mann lebt sein Leben weiter. Es bedeutet für beide eine riesige Umstellung in allen Bereichen, beide müssen verzichten zugunsten des Kindes. Zudem trägt der Mann die Last für die ganze Familie zu sorgen. Das Wichtigste aber, seine Frau zu lieben wie Christus die Gemeinde liebt und dabei nicht bitter gegen die Frau werden. Eine riesige Herausforderung!

Original von Tara
Vielleicht könnten auch die Männer, den Hausfrauen- und Mutterjob wieder etwas attraktiver machen.


Da gebe ich mir Mühe. Aus diesem Grund ergreife ich Partei für diese Rollenteilung und die klassische Familie, für mich gibt es nichts Wichtigeres (natürlich ausser dem Leib Gottes), als eine Familie.

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon F.R.O.G » Di 2. Okt 2007, 13:18

Ich habe 3 Kinder (10j.,8j.,5j.)und bin 100% Hausfrau und Mutter. Ich habe dies so gewollt, obwohl ich wohl auf meinem Beruf als Medizinische Praxisassistentin gute Changen auf einen Teilzeitjob gehabt hätte. Es war eine gute und schöne Zeit - jetzt allerdings, da alle 3 regelmässig aus dem Haus sind, mache ich mir allerdings schon Gedanken um einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt, zuminst für 30%.

Ich war jetzt über 11 Jahre zu Hause und muss sagen, dass ich es schon ein bisschen gesehen hab.......es ist nicht nur Honigschlecken das Hausfrau-und-Mutterdasein....
Denn so manches ist eine Sisyphus-Arbeit....und kleine Kinder sind in jeder Beziehung anstrengend....manch ein Mann, welcher 100% ausser Haus arbeitet, kann sich dies nicht wirklich vorstellen.....


…ist es nicht egoistisch, Kinder haben zu wollen, aber nicht für Verzicht bereit zu sein?
Kann man nicht grundsätzlich so sagen.....als Frau verzichtet man mit Kindern sowieso auf so vieles - nicht nur auf das Berufsleben......
Nach meiner Meinung sollte man schon bereits sein, wenn finanziell möglich, ganz für das Kind da zu sein (zumal in der Babyzeit) Je nach dem ist es natürlich für eine Mutter cool 1-2 Tage Abstand zum Hausfrauendasein zu haben, indem sie 20-40% arbeiten kann.....und ganz toll wäre, wenn das Kind nicht fremdbetreut werden müsste, sondern der Vater diese Zeit beim Kind sein könnte.

Job-Sharing, ist für mich eine erstrebenswerte Sache....welche leider in der heutigen Zeit nicht allzu oft machbar ist.....
…ist es nicht eine wunderbare und ausfüllende Aufgabe, sich Tag für Tag um die geliebte Familie kümmern zu können?
Ja, es ist eine wunderbare Aufgabe - aber nicht immer nur schön, nicht immer nur einfach, nicht immer befriedigend......vorallem, wenn die Kinder grösser sind, kommt man sich oft als Putzfrau vor.....und oft scheint für die Kinder und für den Mann alles selbstverständlich.....und die Erziehung ist oft knallharte Arbeit.....für das Kind, sowie auch für die Mutter....jeden Tag!
…Wird der Beruf „Hausfrau“ nicht oft zu gering geschätzt und zu wenig gewürdigt (insbesondere von „emanzipierten“ Frauen)?
....ich dachte jetzt bei dieser Frage eher an die Ehemänner ;) Weiss ein Mann wirklich, was es heisst 100% Hausfrau und Mutter zu sein?
Tag und Nacht immer in Bereitschaft, oft mit einem riesen Schlafdefizit all Morgen frisch und froh?

…bieten die Erlebnisse mit den Kindern und die Erziehung nicht ausreichend Gesprächsstoff für die Eltern?
Natürlich! Viel zu viel sogar....so dass das Paarleben oft auf der Strecke bleibt und niemand nach dem Bedürfnis des andern fragt! Es dreht sich extrem viel um die Kinder.....Ein Ehepaar tut sich gut daran eine Babysitter zu organisieren und auszugehen, abzuschalten, andere Themen zu diskutieren.....
…Hat die Frau nicht von Gott Gaben erhalten, um das Familienleben zu „managen“?
Doch, natürlich....die einen mehr - die anderen weniger......

Frauen haben aber auch andere Gaben, ausserhalb der Familie. Und, wenn eine Frau keine Familie möchte und ganz im Beruf aufgeht, ist das auch o.k.

…geht dem Kind nicht einiges an Erfahrungen verloren, wenn es bereits im frühen Kindesalter nicht ein „festes“ Familienleben erlebt?
Auf jeden Fall und das sage ich aus eigener Erfahrung - meine Mutter war alleinerziehend und musste immer 100% arbeiten....
Nun, wenn man Teilzeit arbeitet, sollte dies irgendwie gut gelöst werden.....Kinderkrippen und Horte sehe ich nicht als ideale Lösung....Wie schon gesagt, Job-Sharing finde ich optimal.
…besteht die Möglichkeit von „Langzeitfolgen“, wenn die Kinder bereits in jungen Jahren von Krippe zu Krippe gereicht werden?
Hmmmm, wer kann das schon sagen?
Die Frage ist für mich: Wo bekommt das Kind die ganze Liebe und Aufmerksamkeit? Mutter-und Vaterliebe ist durch nichts zu ersetzen!

Ich war auch in der Kinderkrippe, dann bei meiner Tante und ab und zu bei der Familie meiner Freundin "stationiert"......
....und das, was mir am meisten zu schaffen macht, heute noch und mit Jesus, ist die tiefe Einsamkeit im Herzen. Einsamkeit, obwohl nicht einsam, obwohl Familie, obwohl gute Freunde, obwohl tolle Gemeinde und wertvolle Gemeinschaften......

Ich denke, das ist das einsame Kind in mir - eben, ohne eigentliches Nest, in der Fremde.....
…was trägt langfristig wirklich zum Wohl des Kindes bei?
Liebe, Liebe, Liebe und nochmals Liebe! Geborgenheit, Vertrautheit, Nähe, Aufmerksamkeit, Annahme, Zärtlichkeit....

Wie gesagt, dies waren nur ein paar sehr persönliche (subjektive) Gedanken…
Es sind gute Gedanken, welche man sich machen sollte.....

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Robby » Di 2. Okt 2007, 14:00

Original von F.R.O.G
kleine Kinder sind in jeder Beziehung anstrengend....manch ein Mann, welcher 100% ausser Haus arbeitet, kann sich dies nicht wirklich vorstellen.....
ich dachte jetzt bei dieser Frage eher an die Ehemänner ;) Weiss ein Mann wirklich, was es heisst 100% Hausfrau und Mutter zu sein?
Tag und Nacht immer in Bereitschaft, oft mit einem riesen Schlafdefizit all Morgen frisch und froh?


Hallo FROG

Bin mit vielem einverstanden. Meine Erfahrung im Kollegekreis ist aber die, dass meistens die Frauen andere "Hausfrauen" schräg anschauen. Die meisten Männer mit denen ich verkehre finden es schön, wenn sich die Frau der Familie widmet. Dass MANN manchmal die geleistete Arbeit nicht so schätzt wie sie es wert wäre ist wahr und schade. Andersrum muss man sich fragen, schätzen die Frauen auch immer alles was der Mann tut, um das Wohlergehen der Familie zu gewährleisten? Ich denke wir sind alles nur Menschen und machen Fehler, wichtig ist, dass wir zusammen immer wieder vor Gott gehen können und dort Kraft und Bestätigung holen, nicht in der Welt.

Lieber Gruss
Robby
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon F.R.O.G » Di 2. Okt 2007, 14:41

Hallo Robby

Original von Robby
Meine Erfahrung im Kollegekreis ist aber die, dass meistens die Frauen andere "Hausfrauen" schräg anschauen.
Nö, das ist nicht meine Erfahrung......

Die meisten Männer mit denen ich verkehre finden es schön, wenn sich die Frau der Familie widmet. Dass MANN manchmal die geleistete Arbeit nicht so schätzt wie sie es wert wäre ist wahr und schade. Andersrum muss man sich fragen, schätzen die Frauen auch immer alles was der Mann tut, um das Wohlergehen der Familie zu gewährleisten?
Das stimmt - vieles ist zur Selbstverständlichkeit geworden....

Frog


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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon elisabeth » Di 2. Okt 2007, 16:47

Hallo zusammen!

Ich denke ähnlich wie manche weibliche Userin hier im Forum

1. ist es grundsätzlich eine individuelle Frage für eine Frau, in der sich auch Fragen der Berufung stellen.
2. ist generell schon eine Tendenz festzustellen dass die Frauen länger vor der Geburt arbeiten (resp. bekommen sie ihre Kinder später) und danach früher ins Berufsleben zurückkehren wenn dies möglich ist.
3. Viele Frauen sind sich der "Tatsache" bewusst, dass ihre Partnerschaft nicht auf Ewig halten könnte - und wollen den Fuss nicht ganz aus der "Berufstüre" nehmen.
4. ist es heute ja oft auch nötig, dass die Frauen bald wieder arbeiten gehen, je nach Beruf des Mannes reicht das Geld nicht oder nur knapp.

Liebe Grüsse,
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Di 2. Okt 2007, 18:43

Original von elisabeth
Hallo zusammen!

Ich denke ähnlich wie manche weibliche Userin hier im Forum

1. ist es grundsätzlich eine individuelle Frage für eine Frau, in der sich auch Fragen der Berufung stellen.
2. ist generell schon eine Tendenz festzustellen dass die Frauen länger vor der Geburt arbeiten (resp. bekommen sie ihre Kinder später) und danach früher ins Berufsleben zurückkehren wenn dies möglich ist.
3. Viele Frauen sind sich der "Tatsache" bewusst, dass ihre Partnerschaft nicht auf Ewig halten könnte - und wollen den Fuss nicht ganz aus der "Berufstüre" nehmen.
4. ist es heute ja oft auch nötig, dass die Frauen bald wieder arbeiten gehen, je nach Beruf des Mannes reicht das Geld nicht oder nur knapp.

Liebe Grüsse,
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Hallo Elisabeth,

ich glaube die Hauptargumente warum Frauen heute mehr arbeiten ist ganz einfach ein finanzielles. Es ist heute nicht oder kaum mehr möglich dass der Mann eine Familie alleine ernährt. Schau dir hier die Löhne an. Dann kannst du nur noch bitterlich weinen. Das hat nichts mit Luxusleben zu tun sondern ganz einfach mit Überleben.

Unsere Regierung redet zwar permanent vom Aufschwung. In den Geldbörsen der Bürger ist davon aber nichts zu spüren. Im Gegenteil. Was den Bürgern auf der einen Seite zugebilligt wird, wird an anderer Stelle heimlich wieder abgezogen. Bei uns sind im Augenblick die Preise für Milchprodukte um bis zu 50% gestiegen. Das erkläre doch bitte mal einer Mutter die zwar nicht mehr Geld bekommt aber ihre Kinder gesund mit Milch, Käse und Joghurt ernähren soll.
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon sugi » Di 2. Okt 2007, 20:51

Danke Seraphim und Robby, für eure lieben Worte :)

Männer die so denken wie ihr, gibt es (leider) auch immer weniger..sie ´schätzen´ den Job die eine Frau leistet..es gibt Männer, die ´bewusst´ länger Arbeiten, damit sie dem ´gequängel´ zu Hause ein wenig ausweichen können..und da kann es meines Erachtens auch ein ´Kreis´ geben, der kein ´Ausgang´ mehr bietet..die Frau, die unzufrieden ist..!! Nein, so soll es nicht sein....

Es geht auch da wieder um beide, auch der Mann macht seine Arbeit, und meiner z.B. braucht es manchmal, dass er seine Augen nach dem Abendbrot schliessen ´muss´..ich lasse ihn, denn er braucht es einfach schnell diese 10/15min! Wir lassen einander den Freiraum, einengen bringt das Gegenteil hervor...! So kann er sich danach wieder ´gezielt´ den Kindern widmen..und bei uns ist es seit Anfang an, immer das gleiche Ritual..vllt haben wir darum auch ´keine´ probleme..dem Herr sei Dank, auf IHN sind wir immer aufs neue angewiesen :)

Und ich Danke Gott unserem Vater im Himmel sehr, dass ER uns Kinder anvertraut hat..es sind Seine Kinder und wir für sie Sorgen dürfen..!


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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon marfygirl » Di 2. Okt 2007, 20:58

Hm, meiner Meinung nach gibt es auf beiden Seiten eine Menge Ignoranz, Unverständnis und Vorurteile. Ich habe zum Beispiel erlebt, daß man als Kinderlose von einigen Müttern als eine Art Dauerurlauberin betrachtet wird, die das bißchen Job mal eben so mit dem kleinen Finger der linken Hand erledigt, Unmassen an Zeit hat, sich den ganzen Tag nur ihren "egoistischen" Interessen und Zielen hingibt und das Leben als Wunschkonzert betrachtet. Das ist genauso daneben wie Mütter/ Hausfrauen als pauschal als dumme Heimchen am Herd abzustempeln. Wenn sich eine Frau/ ein Paar entscheidet, Kinder zu bekommen und trotz alltagsbedingter Streßsituationen und Schwierigkeiten absolut hinter dieser Entscheidung steht und für die Kinder da ist, ist das super. Genauso, wie jemand, der sich gegen Kinder entscheidet und dafür andere Prioritäten im Leben setzt. Es wird immer auf der Einzigartigkeit der Menschen herumgeritten, aber in bestimmten Lebensfragen haben alle gefälligst so oder so zu entscheiden, und man spricht sich gegenseitig die Lebensqualität ab, weil man der Meinung ist, daß die anderen soooviel verpassen. Seltsam, diese Geisteshaltung :(
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Di 2. Okt 2007, 21:22

Original von marfygirl
Hm, meiner Meinung nach gibt es auf beiden Seiten eine Menge Ignoranz, Unverständnis und Vorurteile. Ich habe zum Beispiel erlebt, daß man als Kinderlose von einigen Müttern als eine Art Dauerurlauberin betrachtet wird, die das bißchen Job mal eben so mit dem kleinen Finger der linken Hand erledigt, Unmassen an Zeit hat, sich den ganzen Tag nur ihren "egoistischen" Interessen und Zielen hingibt und das Leben als Wunschkonzert betrachtet. Das ist genauso daneben wie Mütter/ Hausfrauen als pauschal als dumme Heimchen am Herd abzustempeln. Wenn sich eine Frau/ ein Paar entscheidet, Kinder zu bekommen und trotz alltagsbedingter Streßsituationen und Schwierigkeiten absolut hinter dieser Entscheidung steht und für die Kinder da ist, ist das super. Genauso, wie jemand, der sich gegen Kinder entscheidet und dafür andere Prioritäten im Leben setzt. Es wird immer auf der Einzigartigkeit der Menschen herumgeritten, aber in bestimmten Lebensfragen haben alle gefälligst so oder so zu entscheiden, und man spricht sich gegenseitig die Lebensqualität ab, weil man der Meinung ist, daß die anderen soooviel verpassen. Seltsam, diese Geisteshaltung :(


Das ist das Drama unserer Zeit. Wie man es macht, es ist verkehrt. Gibt man seine Kinder in den Kindergarten ist man eine Rabenmutter. Tut man es nicht, gönnt man seinen Kindern die sozialen Kontakte nicht. Geht man als Mutter arbeiten ist man egoistisch. Bleibt man zu Hause ist man faul.

Ich verstehe nicht wieso man die Menschen nicht ihr Leben leben läßt wie sie es möchten. Es geht doch niemanden etwas an.
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Di 2. Okt 2007, 22:38

Hallo sugi,

Original von sugi
Ich bin soweit gekommen, dass ich sage: Danke Herr, für diese Wertvolle Aufgabe!


Finde ich toll wenn du diese Aufgabe von Gott als wertvoll annimmst. Diese ist auch wirklich sehr wertvoll.



Mein Mann ist glücklich, mein Mann liebt mich, die Kinder haben es gut bei mir....was will ich mehr? Bestätigungen der Menschen? Nein, das sei ferne....ich muss nicht den Menschen gefallen! Und trotzdem weiss ich manchmal die Gedanken, doch berürt es mich nicht mehr und das habe ich meinem Vater im Himmel zu verdanken, denn er Half mir in der ´schwierigen´ Zeit, als ich es IHM sagte! Es ´stellte´ mich ruhig.....und bestätigte mir!!!!


Ich denke vieles nachdem wir streben (und von dem wir auch nicht so leicht lassen wollen, daß uns ständig treibt und treibt) ist im Grunde haschen nach Wind. Ein deutlich anderes Gefühl bekomme ich bei dem was du hier schreibst sugi. Wenn man es zudem auch kann - das man daran Freude findet - dann ist das aller Grund Gott zu danken. :)

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Di 2. Okt 2007, 23:03

Original von cori
Ich mag´s nur nicht, wenn es so rüberkommt, als würden die Kinder durch die Berufstätigkeit der Mutter ganz automatisch Schaden leiden.


Ich glaube Kinder verkraften tatsächlich so einiges. Die Frage ist halt ob´s wirklich so am besten ist und ich denke dazu hat auch die Bibel etwas zu sagen (z.B. Tit 2:4-5). Soziale Kontakte in Kindergarten und Schule sind gar nicht schlecht. Nur hab ich hier so das Gefühl es wird immer mehr von den Kindern gefordert und immer mehr "Betreuung" soll angeboten werden. Ganztagsschule ja oder nein? 100.000 Betreuungsplätze - oder mehr? Englisch schon im Kindergarten?! Da können manche noch nicht mal richtig Deutsch. :?
Die Familie wird zerstreut - der Vater da, die Mutter da, die Kinder dort und am Ende landen dann womöglich alle erschöpft vor Fernseher und Co. Wozu aber? Ist nich das Leben hier nur Gast"spiel" und haben wir nicht unserem Blick auf das himmlische gerichtet (Kol 3:1-2)? Fördert so ein Lebensstil etwas von dem wir aus dem Blickwinkel der Ewigkeit sagen könnten: Ja das hat wirklich einen Wert?

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Di 2. Okt 2007, 23:09

Original von Tara


Also Männer, ihr wünscht euch eine Frau, die gerne Hausfrau und Mutter ist?! Ihr habt es in der Hand den Arbeitsplatz eurer Frau ansprechend zu gestalten. 8-)

Liebe Grüsse

Tara

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:D Amen!!! :D Hey wenn wir uns zusammentun können wir eine Putzparty veranstalten. Die Kinder überlassen wir den Männern - natürlich ausser Haus und für mindestens 24 Stunden :D
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Di 2. Okt 2007, 23:27

Original von schanin
Vielleicht. Ist es nicht egoistisch, als Mann die Erziehung der Frau zu überlassen?


Also ich bin absolut dagegen wenn der Mann die Erziehung seiner Frau "überlässt" - da gehören unbedingt beide dazu. Erziehung ist aber nicht alles.



Hat die Frau nicht Intelligenz erhalten, um in einem Beruf tätig sein zu können/dürfen/wollen, der über Kindererziehung hinausgeht?


Talente sind nicht nur im Beruf gefragt. Du brauchst keinen Beruf um ein Bild zu malen um ein Lied zu komponieren um ein Program zu programmieren um eine Abhandlung über Beobachtungen aus Forschungsergebnissen zu schreiben oder eine neue Weintraubenart zu züchten - auch nicht um einen Roman zu schreiben um andere in deinen Kenntnissen zu unterweisen, um mit anderen Menschen zu diskutieren um dich weiterzubilden usw. Das kommt dann aber vielleicht auch auf den Menschen an.
Worauf ich eigentlich hinaus will - es ist nicht so daß es automatisch ein Stillstand ist. Was wäre denn ansonsten mit Menschen die alt werden und in Pension gehen? Können die nix mehr machen mit ihrer Intelligenz weil sie dann womöglich keinen Beruf mehr ausüben?


Was hier aber noch unberücksichtigt ist, daß der Mensch für sein Leben manchmal so einige Pläne hat - Gott aber ebenfalls :)
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon sugi » Mi 3. Okt 2007, 07:56

Original von Kantate
Ich verstehe nicht wieso man die Menschen nicht ihr Leben leben läßt wie sie es möchten. Es geht doch niemanden etwas an.

Was kann man da machen?

Nicht die Menschen (ver)ändern, sondern sich selbst ändern lassen..von wem kann man das besser, als von Gott? Den Menschen kann man es nie recht machen, er findet immer Gründe....immer!

Ich brauche die Ruhe, und die Ruhe kann nur von innen kommen, Sprich: vom Herzen! Zufrieden und Geborgen sein bei Gott unserem Vater :)

Ich bin nicht ´nur´ Mutter, Hausfrau, Ehefrau! Ob das die anderen schätzen oder nicht, geht mich ja nichts an..und umgekehrt! Kinder zu haben bedeutet ´Arbeit´ und zwar tägliche! Ich habe auch ein bewusstes ´JA´ gelernt zu sagen, um meine ´Arbeit´ anzunehmen..doch sie geben so viel zurück, es ist eine schöne Aufgabe, die mir Gott gegeben hat.......und immer wieder von neuem beginnen, jeden Tag! Ich Danke IHM, dass ich sie ´Ausführen´ darf und geniesse die Zeit :)

Ich Danke Gott, für meinen Mann, meine Kinder, die ganze Familie!


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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon sugi » Mi 3. Okt 2007, 08:12

Original von Grasy
- dann ist das aller Grund Gott zu danken. :)

Ja! :)
Man ist sonst ´ständig´ in einem Kampf, in einem Kampf der ´unzufriedenheit´..und jeder spürt dies dann, die ganze Familie! Wenn die Frau nicht ´glücklich´ ist, leidet die Familie, wenn der Mann nicht ´glücklich´ ist, ebenfalls, wenn eines der Kinder nicht ´glücklich´ ist, stimmt es auch uns Eltern Traurig..wir sollen aufeinander acht geben und Rücksicht haben, gegenüber dem Nächsten.. Wir müssen nicht versuchen das Kind zu verändern oder den Partner, weil es eben da völlig anders ist! Nein, sondern so annehmen wie es ist..wie unser Vater im Himmel uns annimmt wie wir sind..das ist ein grosses Geheimnis!!

Es ist ein beliebter Spruch von mir: Nicht den anderen verändern, sondern dich selbst! Man ´fährt´ viel besser...


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dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Tara » Mi 3. Okt 2007, 08:17

Original von Kantate
Original von Tara


Also Männer, ihr wünscht euch eine Frau, die gerne Hausfrau und Mutter ist?! Ihr habt es in der Hand den Arbeitsplatz eurer Frau ansprechend zu gestalten. 8-)

Liebe Grüsse

Tara

(Die sich jetzt ans putzen macht ;) )


:D Amen!!! :D Hey wenn wir uns zusammentun können wir eine Putzparty veranstalten. Die Kinder überlassen wir den Männern - natürlich ausser Haus und für mindestens 24 Stunden :D


Yep, ich bin dabei! :jump: :jump: :D
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Zorro » Mi 3. Okt 2007, 11:19

Original von Tara
Yep, ich bin dabei! :jump: :jump: :D


Ja aber im Ernst, wieso nicht? Solche Anlässe sind doch immer wieder möglich, auch die Mutter braucht mal Distanz und Zeit für sich, da kann der Mann gut einspringen und die Kinder mal übernehmen. Oder dass die Mutter mal mit Kolleginnen ein Wellness-Weekend macht und der Mann den Kindern schaut.
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Robby » Mi 3. Okt 2007, 17:52

Original von sugi
Ich bin nicht ´nur´ Mutter, Hausfrau, Ehefrau! Ob das die anderen schätzen oder nicht, geht mich ja nichts an..und umgekehrt!


Richtig. Der gesellschaftliche Wert einer Mutter, die sich ausschliesslich um die Familie kümmert muss gestärkt werden. Heute dreht sich in der Politik alles um noch mehr Krippenplätze, noch mehr "Gleichberechtigung" in der Arbeitswelt, wie kann Arbeit und Erziehung unter einen Hut gebracht werden etc.
Ich bin dafür dass Themen wieder ausgeglichener gewählt werden und Mütter, die sich 100% um die Familie kümmern gestärkt werden. In diese Bresche schlägt auch Eva Herman. Ihr neustes Buch "Das Arche Noah Prinzip" ist übrigens auch aus christlicher Sicht zu einem grossen Teil zu empfehlen.

Lieber Gruss
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Mi 3. Okt 2007, 18:12

Original von Tara
Original von Kantate
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Also Männer, ihr wünscht euch eine Frau, die gerne Hausfrau und Mutter ist?! Ihr habt es in der Hand den Arbeitsplatz eurer Frau ansprechend zu gestalten. 8-)

Liebe Grüsse

Tara

(Die sich jetzt ans putzen macht ;) )


:D Amen!!! :D Hey wenn wir uns zusammentun können wir eine Putzparty veranstalten. Die Kinder überlassen wir den Männern - natürlich ausser Haus und für mindestens 24 Stunden :D


Yep, ich bin dabei! :jump: :jump: :D


Gut :D Ich spendiere eine Runde Kaffee und Kuchen auf die Kalorien brauchen wir ja nicht zu achten. Die putzen wir glatt wieder weg :D
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Mi 3. Okt 2007, 19:39

Original von Robby
Heute dreht sich in der Politik alles um noch mehr Krippenplätze, noch mehr "Gleichberechtigung" in der Arbeitswelt, wie kann Arbeit und Erziehung unter einen Hut gebracht werden etc.


Ganz nach dem Motto: "Wo wollt ihr eure Kinder hinstecken? In "Hüte" oder wie wärs mit "Krippen"? Könnt ihr alles haben - wir fördern das."

Das klingt für mich nicht wirklich trefflich nach dem was in Tit 2:3-5 oder vielleicht 1.Tim 5:14 steht (und auch Spr 31 spricht hier in meinen Augen eine etwas andere Sprache).
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Mi 3. Okt 2007, 23:20

Original von Grasy
Original von Robby
Heute dreht sich in der Politik alles um noch mehr Krippenplätze, noch mehr "Gleichberechtigung" in der Arbeitswelt, wie kann Arbeit und Erziehung unter einen Hut gebracht werden etc.


Ganz nach dem Motto: "Wo wollt ihr eure Kinder hinstecken? In "Hüte" oder wie wärs mit "Krippen"? Könnt ihr alles haben - wir fördern das."

Das klingt für mich nicht wirklich trefflich nach dem was in Tit 2:3-5 oder vielleicht 1.Tim 5:14 steht (und auch Spr 31 spricht hier in meinen Augen eine etwas andere Sprache).



Damit schlägst du allen den Müttern ins Gesicht die es sich nicht leisten können wie du zu Hause zu bleiben. Wenn du aufmerksam meine Berichte über die Lage hier in Deutschland gelesen hast dann würdest du das jetzt nicht gebracht haben. Das ist ignorant denjenigen gegenüber, die täglich stehen und versuchen auch nur irgendeinen Job zu kriegen um ihren Kindern etwas zum Essen kaufen zu können. Wenn du denen mit Bibelsprüchen dieser Art kommst werden sie dir etwas ganz anderes erzählen. Es gibt heute keine Großfamilien mehr wo automatisch auf die Kinder aufgepasst wurde so dass man sich keine Gedanken machen musste. Wach auf.



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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon sugi » Do 4. Okt 2007, 09:17

Es geht im Prinzip nicht um diese, die es nicht leisten können, sondern um diese, die ihren ´Fuss´ nicht ganz in diese wertvolle ´Arbeit´ stecken wollen, eben Mutter zu sein..vllt nicht abhängig sein zu wollen? Die Frauen sind nicht mehr die, sie ´unterwerfen´ sich nicht mehr ihren Ehemännern..klar, da könnte man ausholen..und noch vieles mehr darüber diskutieren!!

Z.B. kenne ich einen Fall, sie hat jetzt neu angefangen am Donnerstag und Feitag zu Arbeiten..hat zwei Kinder, einer geht in die Spielgruppe und hat auch sonst noch irgendwelche ´Programme´, der andere geht in den Kindergarten, und hat auch schon dies und das, fest als ´Termin´ in der Woche! Sie haben Geld, haben ein Haus, an diesem liegt es bestimmt nicht! Vllt wird es manch einer Frau doch zuviel zu Hause?! Das es ´Arbeit´ ist, dass weiss ich! Doch kann man dieser nachgehen, wenn ich auch die Hilfe meines Vaters im Himmel annehme..und zwar in allem! Ich frage mich, liegt es wirklich am finanziellen? Was leistet sich heute der moderne Mensch alles? Fragen über Fragen.....

Diese beiden Kindern gehen ein paar mal in der Woche woanders Essen, ich sehe diese Kinder...ihr soziales, ihr leiden..da muss mir wirklich keiner kommen!

Kinder brauchen kein umherschieben, dass es nicht mehr weiss, wohin es eigentlich gehört...sondern sie brauchen einen Boden, einen Boden der ihnen Sicherheit gibt!

Doch: Jeder soll es selbst mit sich und dem Partner Vereibaren können, das liegt nicht an mir..und ich urteile auch nicht über diese, die Arbeiten gehen, aber ich wollte mich nun zu Wort melden, weil man einfach zuviel diese ´Extrem-Beispiele´ erwähnt und um diese geht es hier wirklich nicht! Eine Tatsache ist: der Mensch ist unzufrieden!! Warum macht er sich das bloss so schwer, haben wir nicht diese wundervolle Zusage: indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.(??) 1Petr.5,7


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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Do 4. Okt 2007, 09:43

Original von sugi
Es geht im Prinzip nicht um diese, die es nicht leisten können, sondern um diese, die ihren ´Fuss´ nicht ganz in diese wertvolle ´Arbeit´ stecken wollen, eben Mutter zu sein..vllt nicht abhängig sein zu wollen? Die Frauen sind nicht mehr die, sie ´unterwerfen´ sich nicht mehr ihren Ehemännern..klar, da könnte man ausholen..und noch vieles mehr darüber diskutieren!!

Z.B. kenne ich einen Fall, sie hat jetzt neu angefangen am Donnerstag und Feitag zu Arbeiten..hat zwei Kinder, einer geht in die Spielgruppe und hat auch sonst noch irgendwelche ´Programme´, der andere geht in den Kindergarten, und hat auch schon dies und das, fest als ´Termin´ in der Woche! Sie haben Geld, haben ein Haus, an diesem liegt es bestimmt nicht! Vllt wird es manch einer Frau doch zuviel zu Hause?! Das es ´Arbeit´ ist, dass weiss ich! Doch kann man dieser nachgehen, wenn ich auch die Hilfe meines Vaters im Himmel annehme..und zwar in allem! Ich frage mich, liegt es wirklich am finanziellen? Was leistet sich heute der moderne Mensch alles? Fragen über Fragen.....

Diese beiden Kindern gehen ein paar mal in der Woche woanders Essen, ich sehe diese Kinder...ihr soziales, ihr leiden..da muss mir wirklich keiner kommen!

Kinder brauchen kein umherschieben, dass es nicht mehr weiss, wohin es eigentlich gehört...sondern sie brauchen einen Boden, einen Boden der ihnen Sicherheit gibt!

Doch: Jeder soll es selbst mit sich und dem Partner Vereibaren können, das liegt nicht an mir..und ich urteile auch nicht über diese, die Arbeiten gehen, aber ich wollte mich nun zu Wort melden, weil man einfach zuviel diese ´Extrem-Beispiele´ erwähnt und um diese geht es hier wirklich nicht! Eine Tatsache ist: der Mensch ist unzufrieden!! Warum macht er sich das bloss so schwer, haben wir nicht diese wundervolle Zusage: indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.(??) 1Petr.5,7


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Och, meine Kinder waren auch alle Nase lange "auswärts" essen. Aber nicht weil es bei uns nichts gab oder ich keine Lust hatte zu kochen, sondern weil sie nach der Schule gleich zu Freunden gingen. Dafür hatte ich dann an anderen Tagen volles Haus.

Selbst wenn eine Frau nicht arbeiten MUSS, sollte es doch ihr überlassen sein ob sie stundenweise arbeitet. Als ein Abschieben kann ich es wirklich nicht sehen wenn Kinder für einen halben Tag in die Krippe oder den Kindergarten gehen. Sie lernen dort viel, u.a. soziales Verhalten, und neuerdings auch Englisch :D
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 4. Okt 2007, 11:40

Original von Kantate
Damit schlägst du allen den Müttern ins Gesicht die es sich nicht leisten können wie du zu Hause zu bleiben. Wenn du aufmerksam meine Berichte über die Lage hier in Deutschland gelesen hast dann würdest du das jetzt nicht gebracht haben. Das ist ignorant denjenigen gegenüber, die täglich stehen und versuchen auch nur irgendeinen Job zu kriegen um ihren Kindern etwas zum Essen kaufen zu können. Wenn du denen mit Bibelsprüchen dieser Art kommst werden sie dir etwas ganz anderes erzählen. Es gibt heute keine Großfamilien mehr wo automatisch auf die Kinder aufgepasst wurde so dass man sich keine Gedanken machen musste. Wach auf.


Wenn die Mütter es anders wollen als von den Regierungen in Europa angesteuert wird (ich rede jetzt mal von Österreich und Deutschland) dann läuft da ja etwas schief.
Es sei fern von mir mit solchen Bibelstellen einer Frau einen Vorwurf zu machen, die ihr Kind gar nirgends hinstecken will, sondern da reingestossen wird weil sonst kaum was zum Leben bleibt. Auch der Kurs aber den eine Regierung einschlägt sollte man durch die Bibel prüfen dürfen.
Ich hab nicht so das Gefühl das bei dem Program welches diese Regierungen im Moment umsetzen Familien mit wenig Geld im Vordergrund stehen - sondern eher das Motto: "Konsum und Unabhängigkeit".


Mfg,
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 4. Okt 2007, 11:44

Original von Kantate
Als ein Abschieben kann ich es wirklich nicht sehen wenn Kinder für einen halben Tag in die Krippe oder den Kindergarten gehen. Sie lernen dort viel, u.a. soziales Verhalten, und neuerdings auch Englisch :D


Ich finde es auch ok wenn Kinder in den Kindergarten gehen. Aber es ist hier meiner Meinung nach ein Trend zu spüren der noch weiter geht. Immer früher weg - immer länger dort. Immer mehr die Familien auseinander.

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Do 4. Okt 2007, 14:43

Original von Grasy
Original von Kantate
Damit schlägst du allen den Müttern ins Gesicht die es sich nicht leisten können wie du zu Hause zu bleiben. Wenn du aufmerksam meine Berichte über die Lage hier in Deutschland gelesen hast dann würdest du das jetzt nicht gebracht haben. Das ist ignorant denjenigen gegenüber, die täglich stehen und versuchen auch nur irgendeinen Job zu kriegen um ihren Kindern etwas zum Essen kaufen zu können. Wenn du denen mit Bibelsprüchen dieser Art kommst werden sie dir etwas ganz anderes erzählen. Es gibt heute keine Großfamilien mehr wo automatisch auf die Kinder aufgepasst wurde so dass man sich keine Gedanken machen musste. Wach auf.


Wenn die Mütter es anders wollen als von den Regierungen in Europa angesteuert wird (ich rede jetzt mal von Österreich und Deutschland) dann läuft da ja etwas schief.
Es sei fern von mir mit solchen Bibelstellen einer Frau einen Vorwurf zu machen, die ihr Kind gar nirgends hinstecken will, sondern da reingestossen wird weil sonst kaum was zum Leben bleibt. Auch der Kurs aber den eine Regierung einschlägt sollte man durch die Bibel prüfen dürfen.
Ich hab nicht so das Gefühl das bei dem Program welches diese Regierungen im Moment umsetzen Familien mit wenig Geld im Vordergrund stehen - sondern eher das Motto: "Konsum und Unabhängigkeit".


Mfg,
Grasy


Ich antworte dir jetzt mal ganz spöttisch - ich meine damit nicht dich sondern die Regierung :D :D -.

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir werden euch jetzt mal schön Kinderkrippen bauen damit ihr eure Kindlein dort abliefern könnt. Dann habt ihr Zeit Geld zu verdienen damit es euch besser geht. Aber das tun wir nur, damit endlich wieder Steuern in die leeren Kassen fließen und ihr das tut was eure Aufgabe ist, nämlich euer Consumverhalten zu ändern und die Wirtschaft anzukurbeln. Eigentlich ist es uns völlig wurscht wo ihr mit euren Kindern bleibt, hauptsache ihr geht arbeiten und zahlt Steuern.

Eure Regierung."

DAS ist die Stimmung zur Zeit unter vielen Bürgern.
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 4. Okt 2007, 18:59

Original von Kantate
nämlich euer Consumverhalten zu ändern und die Wirtschaft anzukurbeln.


Daß "Wirtschaft ankurbeln" das Hauptmotiv ist glaub ich gar nicht. Das ist für mich ein bisschen wie das "Öl im Irak" Ding. Wie lange hört man das schon mit Wirtschaft hin und her. Manche Konzerne kommen mir eher wie Heuschrecken vor die von Land zu Land ziehen und dort alles abfressen. Arme neue EU-Länder. Mancher nimmt sich nicht mal ein Blatt vor den Mund wenn es darum geht zu behaupten daß es ihm völlig egal ist wenn er wieder 1000 Leute rauswerfen muss - er will einfach Nr.1 sein. Nicht alle reden so und nicht alle Firmen tun so. Aber die welche so vorgehen kaufen dann wiederum andere Firmen auf. Ich meine hier geht´s nicht nur um Geld sondern auch um Macht und nicht mal nur darum sondern auch um ein Aufbegehren gegen Gott.

"Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösewichtes; und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist, und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen" (Eph 6:11-18 - Lut1912)
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 10. Okt 2007, 21:03

Original von Grasy
Das stimmt. Aber viele kommen dann auch wieder ;) - spätestens wenn sie die eigenen Kinder haben, ernste Probleme anstehen oder guter Rat teuer ist. Schön wenn dann jemand da ist der ein klein wenig mehr Zeit hat und auch mal einspringen kann wenn eine Katastrope überwunden werden muss, selbst wenn er dazu fleißig bleibt aber auch einmal auf viele Kinder noch mehr Enkel und vielleicht sogar noch so einige Urenkel zurücksehen kann.

naja, wenn meine Kinder dann eigene Kinder haben, bin ich im Rentenalter ;) Trotzdem, ich finde, frau kann trotzdem rat geben, wenn sie einen Beruf hat, das hindert doch in keinster Weise


Hmm. Wenn ich die Beziehung zu meiner Frau definieren wollte dann nicht mit dem Wort "Unabhängigkeit" sondern mit dem Wort "eins". Wenn ich mir da eine Firma vorstelle wo JEDER Chef ist , JEDER seine eigene Buchhaltung führt, JEDER jede Arbeit gleich gut kann und tut und auch tuen muss dann könnte zwar jeder behaupten er wäre unabhängig vom anderen - aber irgendwie ist´s das nicht. Das ist dann aber nur ein Arbeitsplatz.

mir ist lieber, mein Mann und ich sind "zwei in der Einheit". Vielleicht sollte ich mich genauer ausdrücken: mir geht es schlicht darum, dass ich genauso zum Familieneinkommen beitrage wie mein Mann, vielleicht nicht immer gleich viel (und es kann ja auch umgekehrt sein, vielleicht verdiene ich irgendwann mehr als er oder ich habe Arbeit und er nicht, man weiss nie was passiert!), aber doch immer stetig. Andererseits möchte ich auch die Möglichkeit haben, mich und meine Kinder zu ernähren, sollte mein Partner gehen.
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wenn der wind dich will entführen


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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 10. Okt 2007, 21:07

Original von Zorro
Ich bin überzeugt, dass dies so ist. Die Ursachen sind vielfältig. Der Femminismus hat auf alle Fälle seine Spuren hinterlassen. Als Frau ist man heute "nichts" mehr, wenn man "nur" Hausfrau ist. Noch schlimmer wenn man früh Kinder kriegt, dann ist man bei vielen komplett weg vom Fenster (keine Weiterbildung, wenig Berufserfahrung etc.).
Die wichtigste Aufgabe der ganzen Gesellschaft, nämlich die Erziehung der Kinder wird leichtfertig auf´s Spiel gesetzt.
Ist das der Weg, den wir heute und in Zukunft gehen wollen? Dem Kapitalismus komplett verfallen? Nein.
ZORRO

Manchmal muss ich schmunzeln. Viele Männer sind so schnell dabei, solche Sätze zu sagen. Wenn die Erziehung der Kinder so super ist und das Dasein daheim sooo toll, wieso reisst sich kaum ein Mann drum? Ich finde das so heuchlerisch: sagen, die Frauen sollen zuhause bleiben, gleichzeitig das aber selbst nicht tun wollen.
(Zorro, ich habe Deinen Beitrag vor allem als Aufhänger benutzt, ich möchte Dir hiermit nicht unterstellen, dass Du nicht zuhause bleiben würdest)
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Mi 10. Okt 2007, 22:56

Original von Ainu Elfe
naja, wenn meine Kinder dann eigene Kinder haben, bin ich im Rentenalter ;) Trotzdem, ich finde, frau kann trotzdem rat geben, wenn sie einen Beruf hat, das hindert doch in keinster Weise


Kinder sind nicht gleich erwachsen und ein Rat ist nicht alles was sie brauchen. Ein Rat und ernste Probleme sind zudem auch später nicht das selbe. Ich glaube durchaus das Kinder bzw. Menschen so einiges wegstecken, durchtragen, ertagen können. Die Frage ist ob´s so oder so am besten ist und dazu hat für den Christen die Bibel auch so manches zu sagen.


Original von Ainu Elfe
Wenn die Erziehung der Kinder so super ist und das Dasein daheim sooo toll, wieso reisst sich kaum ein Mann drum?


Zur Erziehung der Kinder gehören der Mann und seine Frau. Und was das "darum reissen" anbelangt. Ist das so? Ich denke ob Mann oder Frau wir werden dann eher unseren Schöpfer ehren wenn wir dort wirken wo wir sollten. Wir können zwar auch andereswo wirken aber das Lob der Mitmenschen oder "ein gutes Gefühl" ist nicht immer ein sicherer Anzeiger dafür ob wird am ehesten so wirken wie wir sollten. Wenn ein Mann versucht einen Säugling durch seine Brust zu nähren macht er sich wohl keine Ehre. Noch ist´s eine Ehre wenn eine Frau kurzes Haar tragen oder über ihren Mann das Haupt sein will (-> 1.Kor 11, Tit 2, ...).
Hat das in erster Linie was mit "ist ja sooo toll" oder "nicht toll" zu tun? Ist das nicht eine sehr "rosarote" Sicht der Welt? Viele gehen nicht gern zur Arbeit - ob Mann oder Frau. Unser Wollen ist da bei weitem nicht immer gefragt. Auch die Arbeit zu Hause ist nicht sooo toll und doch ist es Arbeit. Auch die Kinder erziehen und zu versorgen ist nicht immer heiterlustig und oftmals ein sehr "undankbarer Job" - dennoch sehr, sehr wichtig.
Die Jobs die jeder gern machen will, die uns scheinbar "Erfüllung, Ruhm und Ansehen" verschaffen sind nicht unbedingt die Jobs die am wichtigsten sind - nicht mal dann wenn dafür am meisten Geld raussrpingt. Mal davon abgesehen gehen viele arbeiten ohne Erfüllung darin zu finden - ja wollen gar nicht arbeiten aber müssen dennoch von etwas leben und/oder tun es aus Gehorsam (1.Thes 4:11).


Mfg,
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Mi 10. Okt 2007, 23:25

Original von Grasy



Zur Erziehung der Kinder gehören der Mann und seine Frau. Und was das "darum reissen" anbelangt. Ist das so? Ich denke ob Mann oder Frau wir werden dann eher unseren Schöpfer ehren wenn wir dort wirken wo wir sollten. Wir können zwar auch andereswo wirken aber das Lob der Mitmenschen oder "ein gutes Gefühl" ist nicht immer ein sicherer Anzeiger dafür ob wird am ehesten so wirken wie wir sollten. Wenn ein Mann versucht einen Säugling durch seine Brust zu nähren macht er sich wohl keine Ehre. Noch ist´s eine Ehre wenn eine Frau kurzes Haar tragen oder über ihren Mann das Haupt sein will (-> 1.Kor 11, Tit 2, ...).
Hat das in erster Linie was mit "ist ja sooo toll" oder "nicht toll" zu tun? Ist das nicht eine sehr "rosarote" Sicht der Welt? Viele gehen nicht gern zur Arbeit - ob Mann oder Frau. Unser Wollen ist da bei weitem nicht immer gefragt. Auch die Arbeit zu Hause ist nicht sooo toll und doch ist es Arbeit. Auch die Kinder erziehen und zu versorgen ist nicht immer heiterlustig und oftmals ein sehr "undankbarer Job" - dennoch sehr, sehr wichtig.
Die Jobs die jeder gern machen will, die uns scheinbar "Erfüllung, Ruhm und Ansehen" verschaffen sind nicht unbedingt die Jobs die am wichtigsten sind - nicht mal dann wenn dafür am meisten Geld raussrpingt. Mal davon abgesehen gehen viele arbeiten ohne Erfüllung darin zu finden - ja wollen gar nicht arbeiten aber müssen dennoch von etwas leben und/oder tun es aus Gehorsam (1.Thes 4:11).


Mfg,
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Meinst du das mit den Männern wirklich ernst Grasy? Und mit den Frauen mit den kurzen Haaren?
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 11. Okt 2007, 11:46

Original von Kantate
Meinst du das mit den Männern wirklich ernst Grasy? Und mit den Frauen mit den kurzen Haaren?


Nimmst du Paulus nicht ernst Kantate? Wenn du sagst das sei nicht ernst zu nehmen dann ist 1.Kor 11 nicht ernst zu nehmen (und nein ich denke nicht daß das ein Text für´s Mittelalter war - der kommt mir sehr aktuell vor).
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Do 11. Okt 2007, 13:42

Original von Grasy
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Meinst du das mit den Männern wirklich ernst Grasy? Und mit den Frauen mit den kurzen Haaren?


Nimmst du Paulus nicht ernst Kantate? Wenn du sagst das sei nicht ernst zu nehmen dann ist 1.Kor 11 nicht ernst zu nehmen (und nein ich denke nicht daß das ein Text für´s Mittelalter war - der kommt mir sehr aktuell vor).



Entschuldige bitte, aber meine Haare gehören mir und es geht weder Paulus noch sonst jemanden etwas an ob ich meine Haare lang oder streichholzkurz trage. Erwartest du etwa allen Ernstes dass Frauen mit Kopftuch rumlaufen oder mit langen Haaren. Das ist ja wohl lächerlich. Dann musst du Frauen auch verbieten Jeans zu tragen etc. :? :shock:
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Papa Moll » Do 11. Okt 2007, 14:12

Hallo zusammen

Ohne einfach alles zuerst durchzulesen, gebe ich, ein Gruffti, auch mal meinen Senf dazu.

Kandate - ich hoffe mal, dass du nicht alles, was Paulus gesagt hat, so abwertend bewertest. Klar war Paulus nicht Jesus, aber er hat viele Lehren von Jesus an uns weitergegeben. So denke ich, dass es durchaus Richtlinien gibt, wie sich eine Frau nach aussen geben soll. Hosen und kurze Jahre sind sicher nicht der Knackpunkt, aber manche Dame, mit oder ohne Magersucht, weiss genau, wie sie sich kleiden oder in Pose setzen muss, um eben richtig wahrgenommen zu werden.

Dies ist nicht das Thema, denke ich. Aber es ist sicherlich so, dass nur noch wenige Frauen sich ein Leben am Kochherd und als Kinder-Betreuerin mehr vorstellen kann. Das hat mit der "Entmannzipation" zu tun, gell.

Auch Frauen, die es nicht nötig hätte, gehen arbeiten und machen Karriere. Wenn möglich wollen sie den Mann beim Einkommen überbieten, mit ihrem Leben selber verfahren können, wie sie wollen, und viele Freiheiten geniessen, die eben ohne Beruf und Einkommen nicht da wären.

Ob eine solche Frau, eine Frau nach dem Willen Gottes ist, sollt ihr selber beurteilen, ich habe meine Meinung dazu schon gemacht.

Meine Beobachtung, welche, glaube ich, auch Joggeli schon mal reingestellt hat:

Wenn eine Frau (wieder) ein Einkommen hat, und damit weitgehend von ihrem Mann unabhängig ist, dass verliert sie oft auch die Motivation, ihrem Mann eine Gehilfin sein zu wollen, und der Mann seinerseits achtet die Frau nicht mehr im gleichen Mass und wird eher eifersüchtig. Ich habe in unserem Dorf schon 3-4 Scheidungen erlebt, welche genau nach diesem Prinzip abgelaufen sind. Auch wenn die Probleme schon länger da waren, wurde nun nicht mehr an deren Lösung gearbeitet, sondern vielmehr eine Trennung vorgenommen.

Wie eine Ehe sein könnte - nun ich werde hier oder in einem anderen Forum dazu noch einen speziellen "Brief an Gott" einstellen, welcher mich sehr berührt hat.

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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon bigbird » Do 11. Okt 2007, 14:53

Original von Kantate
Entschuldige bitte, aber meine Haare gehören mir und es geht weder Paulus noch sonst jemanden etwas an ob ich meine Haare lang oder streichholzkurz trage. Erwartest du etwa allen Ernstes dass Frauen mit Kopftuch rumlaufen oder mit langen Haaren. Das ist ja wohl lächerlich. Dann musst du Frauen auch verbieten Jeans zu tragen etc. :? :shock:
Ich habe auch "unbiblisch" kurze Haare - aber von dir als gebildete Person hätte ich jetzt doch eine wohl begründete Argumentation erwartet, also bloss auszurufen und Paulus zu verunglimpfen. Immerhin gilt das, was er schreibt, als "Gottes Wort" resp. Bestandteil der Bibel!

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Gideon » Do 11. Okt 2007, 15:20

Original von bigbird
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Entschuldige bitte, aber meine Haare gehören mir und es geht weder Paulus noch sonst jemanden etwas an ob ich meine Haare lang oder streichholzkurz trage. Erwartest du etwa allen Ernstes dass Frauen mit Kopftuch rumlaufen oder mit langen Haaren. Das ist ja wohl lächerlich. Dann musst du Frauen auch verbieten Jeans zu tragen etc. :? :shock:



Ich habe auch "unbiblisch" kurze Haare -

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Ich habe mittelkurze Haare und wenn ich nächste Woche zum Frisör gehe, sind sie wieder kurz.

Ich trage keinen Bart, dafür seit x-Jahren einen Schnauz bzw. Oberlippenbart :D

Kurze Haare sind pflegeleicht, lange dagegen sehr aufwendig :)
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