HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Berufstalltag, Haushalt, Schule, Burnout, Lebensfreude, Montag Morgen & Freitag Abend

Moderator: firebird

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Robby » Mi 24. Okt 2007, 10:58

Original von marfygirl
Bei den Stellen, die ich u.a. genannt habe. Und ich sehe es auch nicht als inspiriert an, wenn Gott im AT angeblich dazu auffordert, Frauen und Kinder eines Volkes zu vernichten.


Ok, mit dieser Ausgangslage können wir nur schwer zum selben Schluss kommen. Danke für die Erläuterungen.

Lieber Gruss
Robby
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süss und Süsses bitter nennen!Jesaja 5,20
Benutzeravatar
Robby
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 5599
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 09:01
Wohnort: Schweiz

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Mi 24. Okt 2007, 20:11

Original von marfygirl
Nein, darüber streitet niemand, wobei ich ganz klar sage, daß ich persönlich nicht jedes Wort der Bibel als inspiriert betrachte und die Bibel für mich auch kein naturwissenschaftliches Lehrbuch (siehe Kreationismus/ Schöpfungsgeschichte) ist, sondern in bestimmten Bereichen ( z.B. Kopftuchtragen bei Frauen) sehr wohl im historischen Kontext zu sehen ist.


Und wer bestimmt dann was im historischem Kontext zu sehen ist und was nicht? Ab wann ist etwas out? Was sagen wir z.B. zur Ehe? Genügen 50%? Mancherorts ist eh jede zweite Ehe geschieden - ist Ehe also ein veraltetes Model? Sind die Stellen zur Ehe einfach "im historischem Kontext" zu betrachten und in Folge hinfällig und höchstens als geschichtliches Anschaungsmaterial zu gebrauchen? Was sagen wir dann in ein paar Jahren wenn wer vorhat zu heiraten: "Wir sind doch nicht im Mittelalter"? Oder: "Ja früher kannten die halt nichts anderes"? Oder: "Sei doch nicht dumm - du hast noch so viel vor dir"? Was denn? Selbstverwirklichung in dieser Welt? Sollten wir nicht auf das himmlische Reich sehen?
Tendieren wir so nicht vorschnell dazu der Bibel das Wort zu nehmen und darüberhinaus sogar Aufforderungen in den Wind zu schlagen (1.Tim 5)?
Ich persönlich meine diese Entwicklung ist überaus bedenklich.

Ich wollte vorhin eben eine Stellenangabe zu Kol 3 machen da hier der Auftrag gegeben wurde nach dem zu trachten was droben ist, nicht auf das was auf Erden ist. Doch wie ich kurz darauf sah (und nicht wusste) geht´s auch in dem Kapitel kurz darauf um eine Ordnung (Mann/Frau/Kind, ...).

Ist das auch alles "im historischem Kontext" zu sehen? Heißt das auch daß wir heute alle nicht mehr auf das himmlische sehen wollen (Männer wie Frauen) weil wir uns lieber erst mal hier in mancherlei Dingen verwirklichen wollen (Mt 6:21)?


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 20:36

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon marfygirl » Mi 24. Okt 2007, 22:16

Und wer bestimmt dann was im historischem Kontext zu sehen ist und was nicht? Ab wann ist etwas out? Was sagen wir z.B. zur Ehe? Genügen 50%? Mancherorts ist eh jede zweite Ehe geschieden - ist Ehe also ein veraltetes Model? Sind die Stellen zur Ehe einfach "im historischem Kontext" zu betrachten und in Folge hinfällig und höchstens als geschichtliches Anschaungsmaterial zu gebrauchen?


Wer sagt das? Warum sollte die Ehe veraltet sein? Es gab und gibt immer wieder Menschen, die ja zueinander sagen und dies auch ein Leben lang tun wollen.


Tendieren wir so nicht vorschnell dazu der Bibel das Wort zu nehmen und darüberhinaus sogar Aufforderungen in den Wind zu schlagen (1.Tim 5)?


Nein, das tun wir nicht, weil wir uns auf diese Weise viel mehr mit der Bibel auseinandersetzen und uns fragen, was sie uns heute, gerade uns heute zu sagen hat. Es geht auch nicht darum, Aufforderungen in den Wind zu schlagen, sondern es geht um das, was der Kern der Aufforderungen ist. Wenn Paulus den Sklaven empfiehlt, sich ihren Herrn unterzuordnen, können wir heute, oberflächlich betrachtet, dieser Aufforderung nicht mehr nachkommen, denn weder sind wir Sklaven noch halten wir welche. Es geht hier aber um viel mehr, um Respekt, Achtung und Liebe. Das kommt nicht aus der Mode und wird auch in 2000 Jahren noch aktuell sein.

Ich persönlich meine diese Entwicklung ist überaus bedenklich.


Ich halte es für viel bedenklicher, die Bibel als Machtinstrument zu mißbrauchen und jedes Hinterfragen oder jede Kritik als Straftat zu ahnden. Das gab es nun einmal, und diesen Zeiten brauchen wir wohl nicht hinterherzutrauern, auch wenn wir in unserer heutigen Zeit andere Probleme haben. Ich halte es auch für viel bedenklicher, wenn man nicht untersucht, wie oft und wie vehement die Aussagen der Bibel durch kontextlose, wortwörtliche "Auslegung" geradezu verfälscht worden sind und dadurch den Menschen, für die sie eigentlich ein Segen sein sollten, zum Schaden wurden.

Ich wollte vorhin eben eine Stellenangabe zu Kol 3 machen da hier der Auftrag gegeben wurde nach dem zu trachten was droben ist, nicht auf das was auf Erden ist. Doch wie ich kurz darauf sah (und nicht wusste) geht´s auch in dem Kapitel kurz darauf um eine Ordnung (Mann/Frau/Kind, ...).
Ist das auch alles "im historischem Kontext" zu sehen? Heißt das auch daß wir heute alle nicht mehr auf das himmlische sehen wollen (Männer wie Frauen) weil wir uns lieber erst mal hier in mancherlei Dingen verwirklichen wollen (Mt 6:21)?


An der hier erwähnten Ordnung ist nichts falsch, "überholt", aus der Mode etc. Nur ist es logisch, daß sich die Gesellschaft nach 2000 Jahren verändert hat und andere Lebensmodelle dazugekommen sind.
Was wird hier unter "verwirklichen" verstanden? Der Beruf? Kann eine berufstätige Frau Gott nicht auch dienen? Geht es nicht vielmehr um allgemeine Aussagen,um "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", die egal in welcher Lebenslage, Alter, Beruf, Familienstand Gültigkeit haben? Ich habe es schon mal weiter oben im Thread ähnlich formuliert: Warum gibt Gott jedem Menschen unterschiedliche Gaben, macht ihn einzigartig ( die Individualität wird sowohl in weltlichen als auch in christlichen Kreisen ganz stark betont), um dann mit jedem den gleichen Lebensweg vorzuhaben?
Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
Benutzeravatar
marfygirl
Lebt sich ein
 
Beiträge: 26
Registriert: Do 8. Dez 2005, 00:28
Wohnort: Deutschland

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 25. Okt 2007, 11:46

Original von marfygirl
Wer sagt das? Warum sollte die Ehe veraltet sein? Es gab und gibt immer wieder Menschen, die ja zueinander sagen und dies auch ein Leben lang tun wollen.


Ja aber es gibt auch Menschen die wollen das gar nicht mehr und trotzdem mal hier mal da einen Partner haben und auch die Ehe wird heute vielerorts locker wieder geschieden. Also wann ist´s nur noch "historisch" zu betrachten?



Tendieren wir so nicht vorschnell dazu der Bibel das Wort zu nehmen und darüberhinaus sogar Aufforderungen in den Wind zu schlagen (1.Tim 5)?


Nein, das tun wir nicht, weil wir uns auf diese Weise viel mehr mit der Bibel auseinandersetzen und uns fragen, was sie uns heute, gerade uns heute zu sagen hat. Es geht auch nicht darum, Aufforderungen in den Wind zu schlagen, sondern es geht um das, was der Kern der Aufforderungen ist.


Also schlagen wir sie doch in den Wind die Aufforderung von 1.Tim 5 weil wir einen Kern irgendwo anders vermuten? :)



Ich halte es auch für viel bedenklicher, wenn man nicht untersucht, wie oft und wie vehement die Aussagen der Bibel durch kontextlose, wortwörtliche "Auslegung" geradezu verfälscht worden sind und dadurch den Menschen, für die sie eigentlich ein Segen sein sollten, zum Schaden wurden.


Ja das könnte man durchaus tun. Aber wenn der Kontext von vornherein "historisch" angenommen wird und statt dessen der Kontext der Bibel ausgeblendet wird halte ich das für keine gute Idee. Man könnte aber z.B. mal sehen ob es heute so viel besser ist mit einem Ehegebot das leichtfertig wieder gelöst werden kann und welcher Kontext da in der Bibel steht (Schöpfung, Mt 19, ...).



An der hier erwähnten Ordnung ist nichts falsch, "überholt", aus der Mode etc. Nur ist es logisch, daß sich die Gesellschaft nach 2000 Jahren verändert hat und andere Lebensmodelle dazugekommen sind.


Also ist es doch überholt? Wir sehen lieber in die Welt rein, verwirklichen uns selbst und werfen das über den Haufen was uns mehrfach geboten wurde?



Geht es nicht vielmehr um allgemeine Aussagen,um "liebe deinen Nächsten wie dich selbst", die egal in welcher Lebenslage, Alter, Beruf, Familienstand Gültigkeit haben?


Ja darum geht´s. Berufsleben ist aber keine allgemeingültige Voraussetzung dafür einander zu lieben. Aber es kann (egal ob Mann oder Frau) alles andere in den Hintergrund rücken (nicht nur die Nächstenliebe sondern sogar die Liebe zu den eigenen Familienangehörigen). Wenn wir in irgend einem Beruf stehen (ob er uns gefällt oder nicht) heißt das nicht automatisch daß wir dort am besten für den Nächsten und den Herrn wirken und unsere Talente am besten nutzen. Paulus hat schon geboten zu arbeiten (2.Thes 3:10-12) aber Arbeit gibt´s nicht nur im Berufsleben (Tit 2).



Ich habe es schon mal weiter oben im Thread ähnlich formuliert: Warum gibt Gott jedem Menschen unterschiedliche Gaben, macht ihn einzigartig ( die Individualität wird sowohl in weltlichen als auch in christlichen Kreisen ganz stark betont), um dann mit jedem den gleichen Lebensweg vorzuhaben?


Es hat doch bitte nicht jeder den gleichen Lebensweg. Nicht mal die welche in ein und der selben Firma ein und den selben Job erledigen.


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 20:36

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon marfygirl » So 28. Okt 2007, 12:22

Ja das könnte man durchaus tun. Aber wenn der Kontext von vornherein "historisch" angenommen wird und statt dessen der Kontext der Bibel ausgeblendet wird halte ich das für keine gute Idee. Man könnte aber z.B. mal sehen ob es heute so viel besser ist mit einem Ehegebot das leichtfertig wieder gelöst werden kann und welcher Kontext da in der Bibel steht (Schöpfung, Mt 19, ...).



@Grasy: Ich denke, daß wir aneinander vorbeireden, weil wir von völlig unterschiedlichen Vorstellungen ausgehen. Wie ich merke, tendierst du dazu, die Dinge schwarz oder weiß zu sehen, was ich eben nicht (mehr) tue. (Früher habe ich mal genauso argumentiert wie du, allerdings nur aus Angst und Anpassungswillen und niemals, weil ich selbst daran glaubte.) Wenn ich in der Bibel lese, gehe ich weder von vornherein davon aus, alles im historischen Kontext zu sehen, noch ist für mich jedes einzelne Wort geistinspiriert und muß mir auf Biegen und Brechen etwas zu meinem aktuellen Leben sagen. Für mich ist die einzelne Bibelstelle entscheidend. Wenn Jesus z.B. sagt, daß er Wahrheit,Weg und Leben ist, gibt es da nicht sonderlich viel historischen Kontext. Das ist eine allgemeine Aussage, die man entweder für sich annehmen kann und will oder nicht. Wenn Paulus den Frauen zu Kopftuch und langen Haaren rät, ist das für mich hingegen sehr wohl im historischen Kontext zu betrachten, weil er dies vor allem deshalb sagte, damit sich die Frauen von den Prostituierten abhoben. Es hat für mich heute jedoch keine Gültigkeit mehr (obwohl ich trotzdem lange Haare habe und sie niemals abschneiden würde).


Also ist es doch überholt? Wir sehen lieber in die Welt rein, verwirklichen uns selbst und werfen das über den Haufen was uns mehrfach geboten wurde?


Das kommt auf die persönliche Freiheit des einzelnen an. Wir leben nun mal in dieser Welt und müssen uns wohl oder übel damit arrangieren, auch wenn uns vieles an dieser Welt nicht paßt. Außerdem weiß ich nicht was diese schwammige "Selbstverwirklichung" ausdrücken soll. Ich kann damit jedenfalls nichts anfangen.


Wenn wir in irgend einem Beruf stehen (ob er uns gefällt oder nicht) heißt das nicht automatisch daß wir dort am besten für den Nächsten und den Herrn wirken und unsere Talente am besten nutzen.


Wenn eine Frau zu Hause bleibt, heißt es auch nicht automatisch, daß sie dort am besten für den Nächsten und den Herrn wirken kann ihre Talente am besten nutzt.


Es hat doch bitte nicht jeder den gleichen Lebensweg. Nicht mal die welche in ein und der selben Firma ein und den selben Job erledigen.


Ganz genau. Und heute sehr viel mehr als vor 2000 Jahren. Du wirst nicht leugnen, daß unsere Welt mit allem, was dazugehört, ungleich komplexer und komplizierter geworden ist. Die Reaktion darauf heißt nicht, daß wir uns davon abschotten, sondern daß wir wirklich und mehr als je "prüfen und das Gute behalten". Paulus ist also in seinen Grundaussagen aktuell wie nie.


Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
Benutzeravatar
marfygirl
Lebt sich ein
 
Beiträge: 26
Registriert: Do 8. Dez 2005, 00:28
Wohnort: Deutschland

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » So 28. Okt 2007, 18:48

Original von marfygirl
weil wir von völlig unterschiedlichen Vorstellungen ausgehen.


Sag bloss... :) ;)



Wenn eine Frau zu Hause bleibt, heißt es auch nicht automatisch, daß sie dort am besten für den Nächsten und den Herrn wirken kann ihre Talente am besten nutzt.


Das liest sich fast so als ob man - wenn man zu Hause bleibt - die Tür nicht mehr verlassen darf. Das stimmt ja nicht.



Du wirst nicht leugnen, daß unsere Welt mit allem, was dazugehört, ungleich komplexer und komplizierter geworden ist.


eute ist der Mann dank Tiefkühlkost und Mikrowelle auf keine Frau angewiesen wenn er mal ein kompliziertes Gericht essen will. Und man muss auch nicht mehr in den Wald um Holz abzusägen sondern dreht bequem an ´nem Regler rum. Und man muss nicht mehr am Waschbrett die Wäsche bearbeiten. Und...

Wenn ich z.B. an 1.Kor 11 oder Kol 3 denke fällt mir kein Grund ein warum das heute "komplizierter" sein muss.
Freilich möglicher Weise wird´s komplizierter wenn heutige alte Frauen den Jüngeren das von Titus 2 Lehren - insofern man sich dann Kritik anhören kann: "Du kannst doch nicht so was lehren. Da bleibt sie ja abhängig. Wer weiß denn ob´s hält." - Oder aber: "Dem Mann untertan? Was sind denn das für Zustände? Wir sind doch nicht im Mittelalter" - Oder aber: "Kinder? Jetzt schon? Häuslich???"



Die Reaktion darauf heißt nicht, daß wir uns davon abschotten, sondern daß wir wirklich und mehr als je "prüfen und das Gute behalten". Paulus ist also in seinen Grundaussagen aktuell wie nie.


Ok. Wir haben definitiv eine andere Vorstellung. ;)
Das Wort "Grundassagen" finde ich hier völlig deplaziert und zudem hab ich immer noch keine Antwort darauf, wer denn nun (in dem Fall jetzt) sagt was zum Grund gehört und was nicht.
Wie gesagt heute sind viele geschieden. Heute wird von manchen geraten vor der Hochzeit erst mal ein wenig rumzutesten. Wieso man das noch rät ist mir ein wenig Schleierhaft. Wer bitte wartet denn heute noch? Weg mit der Gültigkeit der Stelle weil die Gesellschaft das heute ganz anders sieht?
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 20:36

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon marfygirl » Mo 29. Okt 2007, 16:44

Das liest sich fast so als ob man - wenn man zu Hause bleibt - die Tür nicht mehr verlassen darf. Das stimmt ja nicht.


Umgekehrt heißt es auch nicht, daß man als berufstätige Frau keine Zeit mehr für die Familie haben kann. Du siehst also - wir drehen uns im Kreis. Ich denke, daß wir es akzeptieren sollten, von so unterschiedlichen Vorstellungen auszugehen. Für mich ist das jedenfalls kein Problem.IMHO habe ich alle erforderlichen Antworten gegeben, aber offenbar genügen sie nicht, und darum ist das für mich auch erledigt.
Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
Benutzeravatar
marfygirl
Lebt sich ein
 
Beiträge: 26
Registriert: Do 8. Dez 2005, 00:28
Wohnort: Deutschland

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 17:42

Original von marfygirl
Ich denke, daß wir aneinander vorbeireden, weil wir von völlig unterschiedlichen Vorstellungen ausgehen. Wie ich merke, tendierst du dazu, die Dinge schwarz oder weiß zu sehen, was ich eben nicht (mehr) tue. (Früher habe ich mal genauso argumentiert wie du, allerdings nur aus Angst und Anpassungswillen und niemals, weil ich selbst daran glaubte.) Wenn ich in der Bibel lese, gehe ich weder von vornherein davon aus, alles im historischen Kontext zu sehen, noch ist für mich jedes einzelne Wort geistinspiriert und muß mir auf Biegen und Brechen etwas zu meinem aktuellen Leben sagen. Für mich ist die einzelne Bibelstelle entscheidend. Wenn Jesus z.B. sagt, daß er Wahrheit,Weg und Leben ist, gibt es da nicht sonderlich viel historischen Kontext. Das ist eine allgemeine Aussage, die man entweder für sich annehmen kann und will oder nicht. Wenn Paulus den Frauen zu Kopftuch und langen Haaren rät, ist das für mich hingegen sehr wohl im historischen Kontext zu betrachten, weil er dies vor allem deshalb sagte, damit sich die Frauen von den Prostituierten abhoben. Es hat für mich heute jedoch keine Gültigkeit mehr (obwohl ich trotzdem lange Haare habe und sie niemals abschneiden würde).


Hallo Marfygirl

ich möchte dir zu deinem erfrischend gesunden Umgang, den du mit der Bibel hast gratulieren. Ich wünschte, mehr Menschen würden das tun. :)

LG
Kantate
Benutzeravatar
Kantate
Gesperrt
 
Beiträge: 2264
Registriert: Mi 15. Aug 2007, 03:35

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon boyinraleser » Mi 31. Okt 2007, 02:29

Original von Kantate


Ich will dir einmal sagen was passiert wenn eine Frau nicht arbeitet. Sie wird dann keine Rente erhalten. Sollte der Mann nicht genug Geld verdienen, was in der heutigen Zeit durchaus normal ist bei uns in Deutschland, dann muss die Frau entweder arbeiten - und das ist unwahrscheinlich bei der Jobsituation hier in Deutschland - oder sie muss zum Sozialamt. Geht sie zum Sozialamt und kommt auf Idee zu sagen, "Entschuldigen Sie bitte, ich bin Christin und die Bibel und mein Mann sagen ich darf nicht arbeiten als Ehefrau aber unser Geld reicht nicht," wird sie entweder gleich eingewiesen oder sie wird nach Hause geschickt mit der Begründung ihren Mann als Christin mal kräftig anzuspornen damit mehr Geld ins Haus kommt, ansonsten müsse sie sich einen Job suchen.

Was ist wenn sie Witwe wird? Sie kriegt erst Witwenrente wenn sie im Rentenalter ist. Was macht sie bis dahin wenn kein Schwager da ist der sie heiratet weil er schon verheiratet ist und Vielweiberei bei uns verboten ist? Wer sorgt dann für sie?

Was ist wenn beide das Rentenalter erleben? Die Rentner die sich den Buckel krumm gearbeitet haben hier in Deutschland kriegen eine Rente die knapp über dem Sozialhilfesatz liegt. Das reicht nicht für beide. Und da sie nie gearbeitet hat kriegt sie keine Rente. Und nun?

Grazy mach die Augen auf. Wir leben hier nicht mehr 100 Jahre n.Chr. Wir leben in einer Gesellschaft die überaltert weil kein vernünftig denkender Mensch noch Kinder kriegt weil sich die kaum noch jemand finanziell leisten kann bei unserer Lage hier. Die Tafeln und Kirchen sprechen Bände wie die Lage hier ist. Das mag in der Schweiz ja anders sein. Deutschland stirbt aus weil die Politik den Karren dermaßen in den Dreck gekarrt hat und der kleine Bürger das nun ausbaden muss.

Es hat überhaupt nichts mit Christsein zu tun wenn du dir als Ehefrau einen Job suchst neben Haushalt und Kindern. Es geht ganz alleine um´s überleben.




Warum ist das denn überhaupt entstanden? Das ganze Rentensystem, Sozialsystem? Es ist eben aus GOTTLOSIGKEIT und UNGLÄUBIGKEIT entstanden. Das Rentensystem ist ein Generationenvertrag. Wie gottlos und tief gefallen müssen Menschen denn sein, wenn sie Verträge abschliessen müssen, welche sie gegenseitig verpflichten, füreinander zu sorgen? Wie gottlos muss eine Gesellschaft sein, wenn sie nicht FREIWILLIG für Jene sorgt, für die gesorgt werden müssen? Wir schliessen immer mehr Verträge ab weil wir immer weniger GLAUBEN. Noch viel grösserer Unsinn ist es, wenn man sich nun auf Systeme beruft, die GAR NIE aus ECHTEM Glauben entstanden sind. Nicht die Kirchen haben das Rentensystem geschaffen. Nicht die Bibel hat es geschaffen, sondern gottlose, kleingläubige Politiker, gewählt von gottlosen, kleingläubigen Bürgern! Es gibt dieses Sozialsystem noch nicht einmal hundert Jahre, und nur in einer Minderheit von allen Ländern der Welt. Trotzdem wird es (LEIDER) so SELBSTVERSTÄNDLICH hingenommen als wäre es das Natürlichste in der Welt seit eh und je. Verträge haben nichts mit der Lehre Jesus zu tun. Sie sind nur Armutszeugnis. Sie sind die Schande, dass man ERST DANN für Alte, Behinderte und sonstig Bedürftige sorgt, WENN es RECHTLICH erzwungen wird. Es geht sehr wohl auch ohne. Wir haben nur den Glauben dazu VERLOREN.
boyinraleser
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 63
Registriert: Fr 26. Okt 2007, 00:19

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Frau Katz » Mi 31. Okt 2007, 07:56

Original von boyinraleser
Das Rentensystem ist ein Generationenvertrag. Wie gottlos und tief gefallen müssen Menschen denn sein, wenn sie Verträge abschliessen müssen, welche sie gegenseitig verpflichten, füreinander zu sorgen?


Auch nicht gottloser als das Volk Israel damals, dass als eines der zehn Gebote auch zu hören kriegte "ehre deine Eltern!" - wenn es selbstverständlich gewesen wäre, hätte es dieses Gebot wohl auch nicht gebraucht.

Original von boyinraleser
Wie gottlos muss eine Gesellschaft sein, wenn sie nicht FREIWILLIG für Jene sorgt, für die gesorgt werden müssen?


Zumindest in der Schweiz IST es eine freiwillige Sorge - alle Jahre wieder mal eine AHV-Abstimmung. Und niemand will, dass diese Systeme abgeschafft werden. In einer grösseren Gesellschaft wie der unseren ist es nur etwas komplizierter, das Ganze zu organisieren, also braucht es Institutionen, die das tun.

Ausserdem sorgen gerade Frauen sehr intensiv und oft gratis entweder für die Kinder, und/oder für ihre alten Eltern. Was oft eine sehr schwere Belastung ist.


Original von boyinraleser
Noch viel grösserer Unsinn ist es, wenn man sich nun auf Systeme beruft, die GAR NIE aus ECHTEM Glauben entstanden sind. Nicht die Kirchen haben das Rentensystem geschaffen.


Sozialversicherungen sind aus dem Glauben entstanden, dass es richtig ist, dass eine reiche Gesellschaft auch für jene sorgt, denen es nicht so gut geht.

Und nein, die Kirchen haben da leider nicht viel dazu beigetragen... die hats offenbar nicht gestört, wenn in kalten Wintern jeden Morgen wieder eine erfrorene Leiche auf ihren Stufen lag.

Dir ist schon klar, wie es früher war?

Original von boyinraleser
Nicht die Bibel hat es geschaffen, sondern gottlose, kleingläubige Politiker, gewählt von gottlosen, kleingläubigen Bürgern!


Ich schlage vor, wandere aus an einen Ort, wo es keine Sozialversicherungssysteme gibt. Dann musst du dich auch nicht mit den gottlosen und kleingläubigen Leuten um dich herum beschäftigen.

Doch vorher, sei bitte so nett und zahle diesem gottlosen Staat das zurück, was du in Anspruch genommen hast: ca 15´000 Franken pro Jahr Volksschule und weiterführende staatliche Schulen, plus was du sonst an staatlichen Dienstleistungen in Anspruch nahmst...


Original von boyinraleser
Verträge haben nichts mit der Lehre Jesus zu tun. Sie sind nur Armutszeugnis. Sie sind die Schande, dass man ERST DANN für Alte, Behinderte und sonstig Bedürftige sorgt, WENN es RECHTLICH erzwungen wird. Es geht sehr wohl auch ohne. Wir haben nur den Glauben dazu VERLOREN.


*kopfschüttel*

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Seraphim » Mi 31. Okt 2007, 11:11

Original von Frau Katz
Doch vorher, sei bitte so nett und zahle diesem gottlosen Staat das zurück, was du in Anspruch genommen hast: ca 15´000 Franken pro Jahr Volksschule und weiterführende staatliche Schulen, plus was du sonst an staatlichen Dienstleistungen in Anspruch nahmst...


Volksschule usw. werden durch Steuern einkassiert, nicht durch die Sozialwerke (AHV, IV). Jesus selbst hat aber die Steuern nicht kritisiert („gibt dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott was Gottes ist“.

Rentensysteme sind aber nur aufgrund der verhärteten Herzen notwendig – weil niemand mehr nach der Liebe, die uns von Jesus gelehrt wurde, leben möchte...

Aufgrund der verhärteten Herzen müssen wir nun aber froh sein, dass wir wenigstens diese Sozialwerke haben…

"Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst..." Psalm 8, 4-5
Benutzeravatar
Seraphim
Member
 
Beiträge: 160
Registriert: Mo 27. Aug 2007, 11:15

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Frau Katz » Mi 31. Okt 2007, 12:38

Hallo Seraphim

so wie ich es verstanden habe, wird hier der Staat grundsätzlich kritisiert... folglich auch alle seine Leistungen. Da spielt es doch keine Rolle, in welcher Form die Steuern erhoben werden, als Abzüge beim Lohn, als MWSt, oder als Einkommenssteuer? Steuer ist Steuer... auch die KK ist eine versteckte Steuer, weil obligatorisch.



Rentensysteme sind aber nur aufgrund der verhärteten Herzen notwendig – weil niemand mehr nach der Liebe, die uns von Jesus gelehrt wurde, leben möchte...


ich würde ja nicht behaupten, dass die Herzen früher weniger verhärtet waren? Sklaverei, Verstümmelungen und Todesstrafe als rechtliche Konsequenzen von Verbrechen waren bis in die Neuzeit Standard auf der ganzen Welt... Ebenfalls Kindsmorde und das Aussetzen von Kindern, ebenso, dass alte Menschen vernachlässigt wurden von jenen, die eigentlich hätten für sie sorgen sollen. Da halte ich unser Rechtssystem trotz seiner Mängel für einen Fortschritt gegenüber früheren Jahrhunderten.

grüsse, barbara



Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon boyinraleser » Mi 31. Okt 2007, 13:05

Original von Frau Katz

Zumindest in der Schweiz IST es eine freiwillige Sorge - alle Jahre wieder mal eine AHV-Abstimmung. Und niemand will, dass diese Systeme abgeschafft werden.


Doch, ich will.


In einer grösseren Gesellschaft wie der unseren ist es nur etwas komplizierter, das Ganze zu organisieren, also braucht es Institutionen, die das tun.


Grössere Gesellschaft? 7.5 Millionen Einwohner in der Schweiz? Wie lächerlich. Wie steht es z.B. mit Indonesien mit 180 Millionen Einwohner? Heh? Es ist das Allerselbstverständlichste dort, dass die Kinder ihrer Eltern Geld schicken, und auch sonst für sie sorgen. Auch diejenigen, die keine Kinder haben, für die wird gesorgt, von den Verwandten, Nachbarn etc. OHNE Institution. Es ist eine KLARE MINDERHEIT der Weltbürger, die Sozialversicherungen haben, also reden wir nicht, als sei es normal!


Doch vorher, sei bitte so nett und zahle diesem gottlosen Staat das zurück, was du in Anspruch genommen hast: ca 15´000 Franken pro Jahr Volksschule und weiterführende staatliche Schulen, plus was du sonst an staatlichen Dienstleistungen in Anspruch nahmst...


Ich wollte nicht in die Schule! Ich bin gezwungen worden! Ich wollte ausreissen, aber da haben sie mir gedroht, mich ins Internat zu stecken! Ich hätte dem Staat das Geld liebendgerne gespart!


boyinraleser
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 63
Registriert: Fr 26. Okt 2007, 00:19

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Frau Katz » Mi 31. Okt 2007, 13:21

Hallo du

Original von boyinraleser
Doch, ich will.


nun, in dem Fall ist es dir unbenommen, eine Initiative zu starten mit dem Inhalt, dass jene, die wollen, aus diesen Institutionen austreten können und selbst verantwortlich sind. Öh nein, ich würde da nicht unterschreiben.



Grössere Gesellschaft? 7.5 Millionen Einwohner in der Schweiz? Wie lächerlich. Wie steht es z.B. mit Indonesien mit 180 Millionen Einwohner? Heh? Es ist das Allerselbstverständlichste dort, dass die Kinder ihrer Eltern Geld schicken, und auch sonst für sie sorgen.


Das ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, weil in diesen Ländern es nicht unüblich ist, dass die Töchter in die Prostitution verkauft werden... damit die Familie überleben kann. Solche Zustände wünsche ich mir eindeutig nicht.



Auch diejenigen, die keine Kinder haben, für die wird gesorgt, von den Verwandten, Nachbarn etc. OHNE Institution. Es ist eine KLARE MINDERHEIT der Weltbürger, die Sozialversicherungen haben, also reden wir nicht, als sei es normal!


Jene Länder, die keine Sozialversicherungen haben, sind auch jene, wo Menschen an Krankheiten mangels medizinischer Betreuung sterben, wo Menschen verhungern und verdursten, wo in Städten das "Recht" des Stärkeren aka mafiose Verhältnisse herrscht... nein nein. Nicht mein Ding. Da habe ich lieber die unnormalen Sozialversicherungen.



Ich wollte nicht in die Schule! Ich bin gezwungen worden! Ich wollte ausreissen, aber da haben sie mir gedroht, mich ins Internat zu stecken! Ich hätte dem Staat das Geld liebendgerne gespart!


OK, du bist entschuldigt. :)

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon boyinraleser » Mi 31. Okt 2007, 14:20

Original von Frau Katz

Das ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, weil in diesen Ländern es nicht unüblich ist, dass die Töchter in die Prostitution verkauft werden... damit die Familie überleben kann. Solche Zustände wünsche ich mir eindeutig nicht.


:warn: Vorurteile, Vorurteile...genährt vom Fernsehen. Wenn man von einzelnen Fällen hört, sollte man das nicht auf die ganze Gesellschaft beziehen. Oder möchtest Du dass diese Menschen uns Schweizer als Kindesentführer und Vergewaltiger bezeichnen, nur weil es hier leider auch immer wieder passiert?
:warn:


Jene Länder, die keine Sozialversicherungen haben, sind auch jene, wo Menschen an Krankheiten mangels medizinischer Betreuung sterben, wo Menschen verhungern und verdursten, wo in Städten das "Recht" des Stärkeren aka mafiose Verhältnisse herrscht... nein nein. Nicht mein Ding. Da habe ich lieber die unnormalen Sozialversicherungen.


Auch ziemlich falsch. Du redest wieder nur von den allerschlimmsten Beispielen, hauptsächlich in Teilen Afrikas.
boyinraleser
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 63
Registriert: Fr 26. Okt 2007, 00:19

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Robby » Mi 31. Okt 2007, 14:29

Original von boyinraleser

Jene Länder, die keine Sozialversicherungen haben, sind auch jene, wo Menschen an Krankheiten mangels medizinischer Betreuung sterben, wo Menschen verhungern und verdursten, wo in Städten das "Recht" des Stärkeren aka mafiose Verhältnisse herrscht... nein nein. Nicht mein Ding. Da habe ich lieber die unnormalen Sozialversicherungen.


Auch ziemlich falsch. Du redest wieder nur von den allerschlimmsten Beispielen, hauptsächlich in Teilen Afrikas.


Hallo Boyinraleser

Bitte verwende die Zitatfunktion, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Wenn du einzelne Beiträge als Zitat markieren möchtest, so kannst du den gewünschten Text selektieren und in der "Antwort erstellen" Anzeige den Button "Zitat" anklicken, dann wird automatisch die Darstellung korrekt wiedergegeben.

Lieber Gruss
Robby
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süss und Süsses bitter nennen!Jesaja 5,20
Benutzeravatar
Robby
Administrator im Ruhestand
 
Beiträge: 5599
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 09:01
Wohnort: Schweiz

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Mi 31. Okt 2007, 15:47

Original von Kantate
ich möchte dir zu deinem erfrischend gesunden Umgang, den du mit der Bibel hast gratulieren. Ich wünschte, mehr Menschen würden das tun.


Es konnte mir bisher noch keiner erklären nach welchen Kriterien nun etwas von Paulus in den "historischen Kontext" verworfen werden darf und wann nicht.

Ich wurde erst vor kurzem beim Arzt im Wartezimmer Zeuge von einem Gespräch zweier Frauen (in etwa so - verkürzt):

A: Und hast du Kinder?
B: Ja zwei.
A: Und bist du verheiratet?
B: Nein, du?
A: Nein, das ist das einzige was ich nicht bin...
B: Ah, ich bin zu Hause bei den Kindern. Die brauchen mich ja auch zum Aufgabe machen und so.
A: Das wird dir dann aber nicht zur Pension angerechnet.
B: Na ich werd dann eh wieder arbeiten gehen, geht sich schon aus.
A: Hast du schon gehört die ... ist jetzt geschieden?
B: Aso?
A: Ja der Mann wollte sie nicht mehr, der hat jetzt ´ne neue und wohnt im selben Wohnblock.


Was ordnen wir hier aus aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen dem "historischem Kontext Topf" zu (also dem der für uns nix mehr gilt)? Mt 19, 1.Kor 7?


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 20:36

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon marfygirl » Mi 31. Okt 2007, 17:25

Es konnte mir bisher noch keiner erklären nach welchen Kriterien nun etwas von Paulus in den "historischen Kontext" verworfen werden darf und wann nicht.


Abgesehen davon, daß ich es schon x-mal erklärt habe und micht nicht wiederholen werde: muß dir das jemand sagen? Kannst du das nicht selber herausfinden und für dich prüfen?
Oder brauchst du Leseanleitungen für die Bibel?
Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)
Benutzeravatar
marfygirl
Lebt sich ein
 
Beiträge: 26
Registriert: Do 8. Dez 2005, 00:28
Wohnort: Deutschland

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Frau Katz » Mi 31. Okt 2007, 17:53

Original von boyinraleser
:warn: Vorurteile, Vorurteile...genährt vom Fernsehen. Wenn man von einzelnen Fällen hört, sollte man das nicht auf die ganze Gesellschaft beziehen. Oder möchtest Du dass diese Menschen uns Schweizer als Kindesentführer und Vergewaltiger bezeichnen, nur weil es hier leider auch immer wieder passiert?


Hallo boyinraleser

nun, Tatsache ist, dass es einen ausführlichen Sextourismus von hier nach Asien gibt... das mit den "Vergewaltigern" ist vielleicht gar nicht so falsch.

Woher kommen denn die ganzen Prostituierten? Haben die keine Familie und niemanden, der ihnen zu einem würdigen Leben hilft?



Auch ziemlich falsch. Du redest wieder nur von den allerschlimmsten Beispielen, hauptsächlich in Teilen Afrikas.


ach nein, es reicht ein Blick in die USA... wer kein Geld hat, bekommt keine medizinische Betreuung.

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
Frau Katz
Abgemeldet
 
Beiträge: 1461
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 17:12
Wohnort: Suissesse en France

Re: Wollen heutige Frauen eher ins Berufsleben?

Beitragvon Grasy » Do 1. Nov 2007, 15:03

Original von marfygirl
Abgesehen davon, daß ich es schon x-mal erklärt habe und micht nicht wiederholen werde:


Das ist keine Erklärung für mich marfygirl. Du musst es mir aber auch nicht erklären - denn ich denke nicht daß es dafür jetzt eine richtige Erklärung gäbe Paulus in grossen Teilen für aktuell ungültig zu erklären und anderes von ihm stehen zu lassen. Daß der Schwerpunkt oftmals nicht auf den von mir zitierten Stellen liegt sondern eher auf Joh 15:12 darin bin ich mit dir einer Meinung. Doch daraus will ich jetzt keine Methode ableiten Paulus in den historischen Kontext zu verwerfen - als ob Paulus nicht sehr wohl auch um die Liebe wusste.


Mfg,
Grasy
Grasy
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 5250
Registriert: Fr 4. Feb 2005, 20:36

Vorherige

Zurück zu Arbeit und Alltag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |