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Mission von Zeugen Jehovas

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Fr 12. Apr 2019, 19:13

John1955 hat geschrieben:Also ich sehe, im Gegensatz zu Dir firebird in Beroers Ausführungen absolut keine:Werbung für religiöse Gruppierungen oder Gemeinschaften.

Er zeigt lediglich auf, wie er den Glauben der ZJ versteht und lebt und berichtet sozusagen aus 1. Hand sachlich warum man immer wieder auf ZJ trifft.

Hallo John,
danke für die freundliche Begrüßung.

Und ja, genauso ist es beabsichtigt.
Aber ich vermute mal, dass Firebird seinen Hinweis auf die Werbung eher präventiv platziert hat.



firebird hat geschrieben:Nach deinem Zitat von Apostelgeschichte 5 Vers 42 schreibst du:

Beroer hat geschrieben:Neues Leben Fn. zu 5,42
Griech. von Haus zu Haus.


Ist die Bibelübersetzung "Neues Leben" die Bibel der ZJ ?

Nein, die „Neues Leben“ entstammt lt. Wikipedia letztlich einer großen Anzahl evangelikaler Theologen.

firebird hat geschrieben:
Fn. bedeutet vermutlich Fussnote, oder?

Richtig.


Morgen oder Sonntags kommt dann noch was zu Eurern anderen Fragen.

freundliche Grüße
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Fr 12. Apr 2019, 20:18

firebird hat geschrieben:Hallo Beroer,.
...

Nach deinem Zitat von Apostelgeschichte 5 Vers 42 schreibst du:

Beroer hat geschrieben:Neues Leben Fn. zu 5,42
Griech. von Haus zu Haus.


Ist die Bibelübersetzung "Neues Leben" die Bibel der ZJ ?
Fn. bedeutet vermutlich Fussnote, oder?
...


Nein, Firebird, die Bibel Neues Leben ist eine Bibel, die gerne in freikirchlichen, auch evangelikalen Kreisen benutzt wird. Einfache Sprache, die dadurch etwas vereinfacht, aber trotzdem noch genügend genau.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Sa 13. Apr 2019, 07:19

firebird hat geschrieben:Welchen Platz haben die sogenannten "Jesus-Gläubigen" im Heilsplan, so wie die ZJ den Heilsplan sehen?
Zunächst muss ich sagen, dass es nach unserem Verständnis beim Missionieren nicht darum geht verschiedene Glaubensrichtungen in Klassen einzuteilen und deren Stand vor Gott zu beschreiben. Zudem hat Gott das Gericht seinem Sohn übergeben.

Grundsätzlich sehen wir natürlich schon in der Bibel bestimmte Handlungsweisen benannt, die jemanden für das ewige Leben disqualifizieren, so er/sie selbige nicht bereut. Und es gibt auch Handlungsweisen, die Gott bei denen sehen möchte, die seine Anerkennung suchen. Dazu gehört nach unserem Verständnis, nur Gott YHWH allein anzubeten, d.h. dann auch, dem Sohn die Ehre zu geben die ihm gebührt, nicht weniger, aber auch nicht mehr.

An diesem Punkt sehe ich bei „Jesus-Gläubigen“ Abweichungen zu dem was Gott möchte. JZ - denke ich - sind hier als Gruppe näher dran. Drum bin ich auch einer und empfehle dies auch anderen.

Deswegen würde ich aber auf Andergläubige nie herab sehen. Ich würde jedem in christlicher Liebe begegnen.
Auszuloten aber, wann jeman soweit von dieser „Ideallinie“ weg ist, so dass er im Heilsplan Gottes keinen Platz hat ist nicht meine Intention.


herzliche Grüße
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Sa 13. Apr 2019, 07:22

John1955 hat geschrieben:
Was hebt Ihr denn hervor, wenn es darum geht
Matthäus 28 (Elberfelder)
,20 und lehrt sie alles zu bewahren [od. halten], was ich euch geboten habe!..


Bei Evangelisationen und in Alphakursen in der Freikirche meiner Nachbargemeinde wurde nämlich hauptsächlich gelehrt, es sei unmöglich zu halten was Jesus gelehrt und vorgelebt habe, aber müsse man gar nicht. Jesus habe alles getan um an ihn Glaubenden die Aufnahme in die Heilige Familie Gottes zu ermöglichen.


Wie ist es bei euch ZJ? Welchen Stellenwert haben dort die Bergpredigt und die Gleichnisse, die Aufforderung Böses nicht mit Bösem zu vergelten, und dass die Gesetze und Propheten am Gebot der gelebten Liebe zu Gott und den Nächsten, sich selbst gemessen werden sollten, daran hängen?

Letzteres zählt auch nach unserer Auffassung zu den wichtigsten Erfordernissen für Christen.

Jesus sagte in der bergpredigt übrigens:
Matthäus 5 Elberfelder
48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Da kein sündiger Mensch im absoluten Sinne vollkommen sein kann, muss dies vielleicht als vollständig zu sehen sein.
Unsere Liebe muss so vollständig sein, wie sie sein kann. Da wir im Bilde geschaffen sind, können wir, wie der Vater
auch die lieben (agape) die uns nicht gut gesonnen sind.
Tiefe Dankbarkeit könnte uns dazu veranlassen. Das ist unser Teil.
Hier sind wir gefordert.

John1955 hat geschrieben:Beroer hat geschrieben:Wie die Apostelgeschichte berichtet hielten sich Jesu Nachfolger auch daran.
Der Hohe Rat befahl den Aposteln, welche gefangen genommen worden waren:
Apostelgeschichte 5:28 (ELBERFELDER)
28... Wir haben euch streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren, und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen.

Was hältst Du, respektive Deine Glaubensgemeinschaft davon, dass man nun seitens Hohem Rat auch den Jüngern die Verbreitung Jesus Lehren verboten hat, wie man schon Jesus Christus selber deswegen und wegen seiner gottgewirkten Heilwunder verfolgte und gar deshalb hinrichten liess um zu vermeiden, dass immer mehr Juden ihm und seinen Lehren folgten?
Joh.11,47 Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer den Hohen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen.48 Lassen wir ihn gewähren, dann werden sie alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Tempel und Volk.

Das heißen wir natürlich auch nicht gut.
Jene, die dies im vollen Bewwusstsein veranlassten, dass Jesus der Sohn Gottes war haben schwere Schuld auf sich geladen und auch dem Ruf der ganzen Nation über Jahrtausende hinweg geschadet.
Dennoch kann jeder Jude, wie jeder andere Mensch nach unserem Verständnis auch die Anerkennung Gottes erlangen.

herzliche Grüße
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon jes_25913 » Sa 13. Apr 2019, 09:30

Beroer hat geschrieben:Grundsätzlich sehen wir natürlich schon in der Bibel bestimmte Handlungsweisen benannt, die jemanden für das ewige Leben disqualifizieren, so er/sie selbige nicht bereut. Und es gibt auch Handlungsweisen, die Gott bei denen sehen möchte, die seine Anerkennung suchen. Dazu gehört nach unserem Verständnis, nur Gott YHWH allein anzubeten, d.h. dann auch, dem Sohn die Ehre zu geben die ihm gebührt, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
JZ - denke ich - sind hier als Gruppe näher dran. Drum bin ich auch einer und empfehle dies auch anderen.



Hallo Beroer,

es heißt, ein guter Baum bringt gute Früchte. Um ein guter Baum zu werden nützt es wenig, einfach die Gebote erfüllen zu wollen. Das ist dann nur "Tünche", wie es Jesus gegenüber den Pharisäern ausdrückt. Denn der Mensch, der sich mit seinem physischen Leib identifiziert und sich deshalb nur als ein vergängliches Wesen begreifen kann, wird die Existenzangst nicht los, die die Ursache allen Übels ist. Folglich sagt Jesus, müssen wir "von neuem geboren" werden. Die neue Geburt geschieht durch eine neue Identifikation. Die Wiedergeborenen wissen, dass sie eine unsterbliche Seele haben, die damit per se göttlich ist. Damit können sie das Problem des Todes an der Wurzel packen, indem sie lernen die Existenzangst zu überwinden. Durch dieses Tun sind sie "gerechtfertigt". Und sie werden auch dadurch heil in ihrem Denken, Fühlen und auch physisch.
Unter diesem Gesichtspunkt ist doch die Lehre der ZJ noch sehr weit von der Wahrheit entfernt.
Überhaupt kommt man der Wahrheit nur näher, wenn man sie lebt und das Predigen ist ein Nebeneffekt.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » So 14. Apr 2019, 08:42

Hallo jes,
jes_25913 hat geschrieben:es heißt, ein guter Baum bringt gute Früchte. Um ein guter Baum zu werden nützt es wenig, einfach die Gebote erfüllen zu wollen. Das ist dann nur "Tünche", wie es Jesus gegenüber den Pharisäern ausdrückt.

Überhaupt kommt man der Wahrheit nur näher, wenn man sie lebt und das Predigen ist ein Nebeneffekt.

Bestimmte Handlungen zu verrichten in der Annahme, man könne sich hierdurch Gottes Anerkennung und das ewige Leben „verdienen“, ist völlig falsch - da bin ich ganz bei bei Dir.
Jakobus schrieb allerdings, dass der Glaube ohne Werke nutzlos oder tot sei.
Folglich kommt es nach unserem Verständnis darauf an mit welcher inneren
Einstellung gottgefällige Werke verrichtet werden.
Das musss aus einem Herzen voller Liebe, Glauben und Dankbarkeit kommen,
dann lebt man die Wahrheit, wie Du richtig schriebst.
Und wenn das der Fall ist, dann wird jemand solche Werke im Prinzip ohne Zwang,
ja sogar sehr gern tun. Dann sind sie so gesehen ein "Nebeneffekt".


Zum komplexen Thema der Wiedergeburt würde ich gern noch was schreiben.
Ich überlege zu erst, damit es nicht zu lange wird oder in die „Werbeecke“ kommt.

Danke auch für Deine freundliche Reaktion.

herzliche Grüße
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon firebird » So 14. Apr 2019, 14:51

Lieber Beroer,

schon einmal vielen Dank für die Antworten und den damit verbundenen Bemühungen. Es ist so, dass ich im letzten Posting das mit dem Missionieren präventiv hingeschrieben habe. Menschen die rigid missionieren sind eher verhasst. So indirekt geben sie zu verstehen: "Ich bin heiliger oder besser als du". Leider ist es so, dass die ZJ schon jahrzehntelang diesen Ruf haben. Nun habe ich aber eine ganz andere Frage.

Meine Frau leitet eine Spielgruppe. Schon mehrere ZJ-Familien haben ihre Kinder in die Spielgruppe meiner Frau geschickt. In Spielgruppen oder Kindergärten ist es üblich, dass man für Kinder die Geburtstag haben ein kleines Festchen veranstaltet. Die Mütter der ZJ Familien sagten meiner Frau ganz klar, dass sie für ihre Kinder keine Geburstagsfeier wollen.

So wie ich die Sache sehe, können jene ZJ-Kinder in diesem Alter überhaupt noch nicht verstehen, weshalb ihre Gschpänli feiern dürfen und sie nicht. Nach meiner Ansicht raubt man den Kinder etwas und das sehe ich als lieblos.

Wieso darf man bei den ZJ keine Feste feiern?

Freundlicher Gruss
Firebird
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Do 18. Apr 2019, 07:24

Hallo Firebird,

danke für Deine freundliche formulierte Frage zu diesem
Thema, welches natürlicherweise mit viel Emotionen behaftet ist.


firebird hat geschrieben:Meine Frau leitet eine Spielgruppe. Schon mehrere ZJ-Familien haben ihre Kinder in die Spielgruppe meiner Frau geschickt. In Spielgruppen oder Kindergärten ist es üblich, dass man für Kinder die Geburtstag haben ein kleines Festchen veranstaltet. Die Mütter der ZJ Familien sagten meiner Frau ganz klar, dass sie für ihre Kinder keine Geburstagsfeier wollen.

So wie ich die Sache sehe, können jene ZJ-Kinder in diesem Alter überhaupt noch nicht verstehen, weshalb ihre Gschpänli feiern dürfen und sie nicht. Nach meiner Ansicht raubt man den Kinder etwas und das sehe ich als lieblos.

Wieso darf man bei den ZJ keine Feste feiern?

Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Spielgruppen/Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen immer schwieriger wird.. Das Eine Kind darf kein Schweinefleisch essen, das Andere darf sich nur vegan ernähren, eines bekommt keine Süßigkeiten oder hat eine Allergie. Wieder ein anderes muss seine Tabletten um eine bestimmte Zeit nehmen, einen HDHSler haben wir auch und dann sind da zu guter letzt auch noch die ZJ.
Wobei letztere wohl am meißten Unverständnis “einfahren“.

Zum Geburtstag.
ZJ richten sich, so gut es geht, nach dem Vorbild Jesu Christi aus.
Weder Jesus noch die Apostel, und auch - was gut belegt ist - feierten auch die frühen Christen bis in das 4. JH. hinein ihren Geburtstag nicht. Dies übrigens obwohl das Feiern von Geburtstagen in der sie umgebenden Welt üblich war.
Dies hat mit den Ürsprüngen der Feier zu tun.

Sie liegen im Bereich der Religion, Magie und der Astrologie in verschiedener Ausprägung. Hier nur ein Beispiel:
Zum Einen dachte man, dass der Tag, an dem eine unsterbliche Seele in die Welt kam, besonders gefeiert werden solle.
Zum Anderen gab es die Auffassung, böse Geister könnten demjenigen, der Geburtstag hat Schaden zufügen.
Die Rituale, die zu einer Geburtstagsfeier gehören, wie, das Aussprechen von guten Wünschen anwesender Freunde, Geschenke und brennende Kerzen, sollte demnach diese Mächte vertreiben und den Schutz wieder für ein Jahr gewähren.

Aus diesen Gründen nehmen JZ Abstand davon Geburtstag zu feiern.
Aber wir hindern niemanden daran es zu tun, und machen Geburtstagsfeiern nicht lächerlich - auch nicht z.B bei unseren Kindern.

firebird hat geschrieben:So wie ich die Sache sehe, können jene ZJ-Kinder in diesem Alter überhaupt noch nicht verstehen, weshalb ihre Gschpänli feiern dürfen und sie nicht. Nach meiner Ansicht raubt man den Kinder etwas und das sehe ich als lieblos.

Ich kann den Gedanken gut nachvollziehen.
Diese Problematik, wird sich immer dann einstellen, wenn Eltern Ihre Kinder zu einer unpopulären Haltung und einem daraus resultierenden „merkwürdigen“ Verhalten erziehen wollen - insbesondere wenn die Kinder noch klein sind.
Hier sind dann die Eltern gefordert für einen Ausgleich.
So kommen wir z.B. gern oft zusammen und veranstalten für und mit unseren Kindern Feste, die Ihnen gefallen. Auch git es Geschenketage im Jahr oder Ähnliches.

Es gibt noch einen Aspekt.
Wenn Kinder von christlichen Eltern (und dadurch indirekt von Gott auch) gut begleitet werden anders zu sein und dies auch dann selbst zu wollen,
kann einem Christen in dieser Welt nur zugute kommen..

herzliche Grüße
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » So 21. Apr 2019, 21:14

Beroer hat geschrieben:Dies hat mit den Ürsprüngen der Feier zu tun.

Sie liegen im Bereich der Religion, Magie und der Astrologie in verschiedener Ausprägung. Hier nur ein Beispiel:
Zum Einen dachte man, dass der Tag, an dem eine unsterbliche Seele in die Welt kam, besonders gefeiert werden solle.


Was habt Ihr bei den Zeugen Jehovas für ein Weltbild? Ist dieses immer noch voll Magie?

Die Ablehnung z.B der Geburtstagsfeier aus Gründen er der früheren magischen Vorstellungen bedeutet doch, dass diese Magie immer noch wirkt. Aber mit der jüdisch-christlichen Glaubenswelt ist doch dieser magische Aberglaube ad absurdum geführt worden. Gott ist Schöpfer von allem auch den Tagen. Es gibt keine bösen und guten Tage. Es gibt keine bösen "Geburtstagsgeister". Auch wenn andere diese bösen Geister mit guten Wünschen vertreiben wollten, ist das in der christlichen Welt nur Aberglauben.

Wenn die Zeugen Jehovas diese Begründung für das Nichtfeiern des Geburtstages, zeigt doch, dass Ihr auch noch in der mgischen Welt verwickelt seid.

Wie gesagt, man muss nicht Geburtstag feiern. Früher feierten viele ja auch den Namenstag und nicht den Geburtstag. Aber diese Deine Begründung ist mir völlig fremd, aber nicht unbekannt. siehe das PS.

So würde ich mich doch interessieren, warum Eure Religionsrichtung noch so beeinflusst von der Magie ist?

Grüsse Columba



PS
Einige religiöse christliche Fundamentalisten lehnen ja auch Kartenspiele ab, weil die Karten aus einer magischen Vergangenheit stammen. Aber als Christen sollten man doch diese Magie durchschauen: Karten sind bedruckte Kartons und können keine magische Bedeutung mehr haben. Nur der magisch-verstrickte religiöse Mensch bringt für sich wieder den Aberglauben in die Karten.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Mo 22. Apr 2019, 12:23

Beroer hat geschrieben:Weder Jesus noch die Apostel, und auch - was gut belegt ist - feierten auch die frühen Christen bis in das 4. JH. hinein ihren Geburtstag nicht.

Blöderweise spielte Jesus auch nicht Klavier und E-Bass, Er ging auch nicht ins Theater oder Kino und tja, er spielte auch nicht Schach oder 20-er Rufen. Jo wie denn wos denn? :lol:

Ich aber schon. Was nun? Muss ich das jetzt alles aufgeben oder lande ich dafür im Feuersee?


Beroer hat geschrieben:Sie liegen im Bereich der Religion, Magie und der Astrologie in verschiedener Ausprägung.

Wo immer man Angst vor Okkultem wittert, zeigt man, dass man davor auch Angst hat. Und wenn du vielleicht keine Angst davor hast, mag schon sein, aber so schürt man sie mit dieser Art religiöser Buschtrommel.

Genau das macht auch den gesetzlichen Umgang der ZJ in vielen Dingen aus. Da pflichte ich @Columba durchaus bei.

Ihr beschneidet die Freiheit des Menschen, in dem ihr alles, was ihr nicht kennt, oder kapiert als Ausschluss aus Gottes Gemeinschaft predigt und wie ein Art Todsünde verbietet. So sanktioniert ihr auch viele Menschen aus eurer eigenen Gemeinschaft. Das ist das Kennzeichen von Sektiereren, die Paulus brandmarkt.

Wüsste ich das nicht aufgrund eigener Erfahrung innerhalb meiner Familie bzw. von Zeugnissen, die nach dem Ausschluss oft monatelang traumatisiert ihre Erfahrungen verarbeiten, ich hätte es nicht geglaubt.

Gott sei Dank geschieht bei vielen diese Scheidung um Jesu willen. Mit anderen Worten, Jesus befreit sie aus euren unheiligen Praktiken und Irrlehren.

Wohinter sich wirklich Okkultes versteckt, das meide ich heute ebenso, aber was um Gottes willen wäre bei einem Geburtstag okkult? Wie sich irgendwelche Schamanen oder das Volksbrauchtum ihre Geister einfangen betrifft doch mich nicht. Da bin ich Gott sei Dank durch Jesus sehr befreit.

Heißt das nun, ich rauche Gras, saufe literweise Whisky, sehe mir Sexfilme an, geh wöchentlich ins Bordell, spiele bevorzugt Musik von AC/DC und lege danach die Tarockkarten um mein weiteres Schicksal zu erfragen?

Natürlich nicht, also komm runter Kollege und tritt ein in das Reich der wahren Freiheit in Christus und lerne was es heißt mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein. Das geht mir bei euch oft völig ab in eurer manischen Gesetzlerei.

Dei JZ sind seit jeher dafür bekannt, dass sie Menschen ebenso binden und Lasten aufbürden, was sich mit dem Pharisäertum gem Mt. 23 durchaus vergleichen lässt, auf das Jesus sehr zornig mit Weherufen reagiert hat.

In welchem Grad darf er feststellen und auch richten, da greife ich nicht ein, aber die Parallelen sind sichtbar und darauf mache ich auch öffentlich aufmerksam.


PS: Ich feiere Weihnachten und meine Geburststage schon längst nicht mehr, aber nicht aus Angst vor irgendwelchen Tannenbaumgeistern sondern weil es mir nichts mehr bedeutet. Das ist doch etwas anders.

PPS: Der Herr ist vor ca 1,987 Jahren auferstanden und lebt! Rufen wie seinen Namen an und und lassen wir uns von beidem befreien, von dem sowohl Okkulten aber auch von religiöser Gehirnwäsche a la ZJ.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Mo 22. Apr 2019, 12:56

@beorer

Zwi weitere Frage habe ich noch:

Wie ist heute die Zusammenarbeit zwichen den den Ernsten Bibelforschern, den Freien Bibelforschern, den Zeugen Jehovas und der Laymen's Home Missionary Movement? Die haben ja eine Wurzel. Danach splitterte sich ja die Bewegung in diese verschiedenen richtungen.

Gibt es heute wieder eine Zusammenarbeit oder haben sich die Gruppierungen gegenseitig "exkommuniziert"?


Die zweite Frage: Warum meinte die Leitung der Zeugen Jehovas in Montana im letzten Jahr noch, dass man sexueller Kindesmissbrauch intern regeln kann? Haben die Zeugen Jehovas wie die römisch-katholische Kirche auch ein eigenes Rechtssystem? Wie ist das bei Euch geregelt? Es sollte eigentlich doch heute nach diesen vielen Missbräuchen in religiösen Institutionen, klar sein, dass sich keine Kirche bei diesen schlimmen Sachen ausserhalb des Rechts stellen kann.


Grüsse Columba
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Di 23. Apr 2019, 16:22

Columba hat geschrieben:Zwi weitere Frage habe ich noch:

Ob sich er/sie @Beroer wohl noch meldet?

editiert weil zynisch
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mi 24. Apr 2019, 10:30

Ich fand deinen Beitrag erhellend, Helmuth.

Aber wenn man überzeugt ist von der völligen Richtigkeit von Zuständen, die ein offener Mensch hinterfragt, macht man zu und nennt es vielleicht sogar Unwissenheit und Versuchung. Um so mehr muss man dann "Ungläubige" meiden.

Sich selbst zu hinterfragen lässt die Psyche gar nicht mehr zu. Die Offenheit geht verloren. Das ist genau das, was offene Menschen als falsch und bedenklich, als selbstschädigend erkennen.

Es ist richtig, das auseinander zu sortieren. Aber ein offenes Ohr dafür finden ? Eher unwahrscheinlich.

Ich habe aber keine Lust, mich mit ZJ zu beschäftigen.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon lionne » Mi 24. Apr 2019, 10:38

Ich habe das vor Jahren mal so erlebt: Ich kannte eine Person, eben eine ZJ, die mich oft 'besucht' hat, um mir ihre Literatur zu übergeben....
Natürlich sind wir nach und nach auch ins Gespräche gekommen... Als es dann "brenzliger" wurde in unseren Gesprächen, hat sie mir klipp und klar gesagt, dass ich nicht versuchen solle, sie vom Glauben abzubringen.... :shock:
Sie ist nie mehr gekommen....
LG lionne
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Do 25. Apr 2019, 08:45

Firebird hat geschrieben:editiert weil zynisch
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Ups, was hab ich getan? Vielleicht besser, ich weiß es es gar nicht mehr. ;)

onThePath hat geschrieben:Ich fand deinen Beitrag erhellend, Helmuth.

Danke, so sehe ich, dass Diskussionen auch Frucht bringen. Dennoch rede ich an sich lieber für Dinge als gegen Dinge, wenn es sich um negative Dinge handelt.

In letzter Zeit lief im Froum dazu aber recht wenig. außer 5G, ja da redete ich stark dafür. ;)

lionne hat geschrieben:Als es dann "brenzliger" wurde in unseren Gesprächen, hat sie mir klipp und klar gesagt, dass ich nicht versuchen solle, sie vom Glauben abzubringen.... :shock:
Sie ist nie mehr gekommen....

Eine Erfahrung die ich teile. Ich habe 2 Erlebnisse gehabt. Sie saßen schon bei mir zu Tisch und wir tranken Kaffee. Immer wenn ich eine Aussage tätigte, blätterten sie eifrig in ihrer Bibel um mir ihre Version vorzulesen. Als ich dann meine ELB-Bibel rausrückte ware sie baff, dass ich ihnen damit klar widersprechen konnte.

Es kam es zu keiner Übereinklunft, und zwar deshalb, weil sie ja auch immer ihren theologischen Inhalt präsentieren, der nicht wesentlich ist, wenn man jemand Gott näherbringen will. Sie sind eifrig aber ineffizient, weil sie nicht auf den HG hören. Das ist meine Auffassung.

Ich habe zuletzt gesagt, dass wir aber gemeinsam beten können. Flutsch, auf einmal mussten sie gehen und hatten kein mehr Zeit mehr. Dabei saßen sie schon eine 3/4 Stunde bei mir mit Kaffee und Kuchen. Für zwei, drei Abschlussworte an den Herrn reichte es dann nicht.

Der Grund war klar, sie hatten erkannt, dass mein Anrede im Gebet mit "Herr Jesus" kommen könnte. Dabei hätte ich darauf sogar Rücksicht genommen, und "Lieber Vater gesagt". mir fällt dabei kein Stein aus meiner Korne wie halt bei ihnen.

Es ist ein Jammertal, dass Brüder ihre eigenen Brüder nicht erkennen, dafür aber zu den Heiden gehen, die anfangs gar nichts gegen mich haben um sie dann so umzuerziehen, dass sie mich danach auch nicht als Bruder sehen wollen. Ehrlich, so was von einem Jammertal. Ja, und das sogar in der eigenen Verwandtschaft. :(
Herzliche Grüße
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Mi 1. Mai 2019, 08:07

lionne hat geschrieben:hat geschrieben:Als es dann "brenzliger" wurde in unseren Gesprächen, hat sie mir klipp und klar gesagt, dass ich nicht versuchen solle, sie vom Glauben abzubringen....
Sie ist nie mehr gekommen....
Aber „er“ ist wieder da...
Ist halt ein bissl mühsam, weil meine "Schreibfrequenz" umständehalber manchmal etwas „langwellig“ ist...

Helmuth hat geschrieben:Ob sich er/sie @Beroer wohl noch meldet? Vielleicht war mein Schlag zu hart.
Ich kann schon nachvollziehen, dass Du aus Deiner Sicht heraus aufgebracht bist.
Es ist nicht meine Absicht, Dich oder andere hier mit Worten zu schlagen oder zu ärgern.



Columba hat geschrieben:Beroer hat geschrieben:Dies hat mit den Ürsprüngen der Feier zu tun.
Sie liegen im Bereich der Religion, Magie und der Astrologie in verschiedener Ausprägung.
Mein Text war nicht ganz korrekt, bzw. nicht erschöpfend. Ich hätte wahrscheinlich besser „einer der Hauptgründe“ geschrieben.

Ich möchte daher noch etwas hinzufügen um unseren - zugegeben schwer verständlichen Standpunkt - klarer zu machen.

Helmuth hat geschrieben:Beroer hat geschrieben:Weder Jesus noch die Apostel, und auch - was gut belegt ist - feierten auch die frühen Christen bis in das 4. JH. hinein ihren Geburtstag nicht.

Blöderweise spielte Jesus auch nicht Klavier und E-Bass, Er ging auch nicht ins Theater oder Kino und tja, er spielte auch nicht Schach oder 20-er Rufen. Jo wie denn wos denn?
Wenn es zur Zeit Jesu nichtmal die Idee einer Geburtstagsfeier gegeben hätte, wäre Dein Vergleich treffend. Aber die Dinge liegen ja anders.
Ich zitier mich nochmal vollständig:
Beroer hat geschrieben:ZJ richten sich, so gut es geht, nach dem Vorbild Jesu Christi aus.
Weder Jesus noch die Apostel, und auch - was gut belegt ist - feierten auch die frühen Christen bis in das 4. JH. hinein ihren Geburtstag nicht. Dies übrigens obwohl das Feiern von Geburtstagen in der sie umgebenden Welt üblich war.
Wenn Jesus und die frühen Christen ihren Geburtstag nicht feierten, obwohl es unter den alten Völkern üblich war (auch die Bibel berichtet über eine „spektakuläre“ Geburtstagsfeier zur Zeit Jesu) dann gibt uns das zu denken.

Hier nur zwei Quellen, die Gründe benennen:
„Die späteren Hebräer [betrachteten] das Feiern von Geburtstagen als etwas Götzendienerisches . . ., eine Ansicht, die sie in reichem Maße bestätigt fanden durch das, was sie an allgemeinen Bräuchen, die mit diesen Tagen verbunden waren, vor sich gehen sahen“
Patrick Fairbairn, The Imperial Bible-Dictionary, London, 1874, Bd. I, S. 225.

„...von keiner der heiligen Personen, die in den Schriften erwähnt werden, [wird] gesagt. . ., sie habe an ihrem Geburtstag ein Fest gefeiert oder ein großes Essen veranstaltet. Nur Sünder feiern den Tag, an dem sie in diese Welt hineingeboren worden sind. "
Origenes - Homilien zu Leviticus xii 2

Dies stützt die Bibel nach unserer Auffassung.
Sie schreibt über das Leben von Sündern, die in diese Welt hineingeboren wurden:
Was ist euer Leben? Dunst seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.
Jakobus 4,14 Luther

Sie fordert Jesus Nachfolger daher auf
19 .... das [künftige] wirkliche Leben zu ergreifen.
1.Tim 6,19

Wie dies möglich ist geht aus folgendem Gedanken hervor:
Obwohl die Geburt eines Kindes selbstverständlich ein freudiges Ereignis ist, bringt die Bibel dies in diesem Text mit folgender interessanten Bemerkung in Verbindung:
„Besser ein guter Name als gutes Salböl und der Tag des Todes als der Tag, da einer geboren wird."
Prediger 7,1

Diese überspitzte Gegenüberstellung zeigt unserer meinung nach, dass der Tag der Geburt nicht so wichtig ist, eher noch der Tag des Todes, wenn man sein Leben im Sinne Gottes genützt hat.
Oder beispielsweise auch der Tag, an dem man ernsthaft beschlossen hat sich bei Gott einen guten Namen zu machen.

Zumindest aus unserer Sicht gibt es daher gute Gründe Geburtstag nicht zu feiern.
Dabei möchte ich es - von meiner Seite aus - belassen.

Hierzu würde ich in den nächsten Tagen noch eine Antwort geben wollen.
Columba hat geschrieben:So würde ich mich doch interessieren, warum Eure Religionsrichtung noch so beeinflusst von der Magie ist?


herzlichst
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Mi 1. Mai 2019, 11:55

Danke für die Antwort auf meine erste Frage. Etwas mehr Begründung wäre da schon noch angebracht. Die biblischen Belege sind recht schwach und die Referenz auf Origines ist auch daneben. Mit ihm kann natürlich die Bibel nicht gestützt werden, allerhöchstens ist es eine subjektive Auslegung von Origines.

Ich habe es ja auch gesagt, es gibt keine Notwendigkeit den Geburtstag zu feiern. Es ist einfach nicht Tradition bei den Zeugen Jehovas. Das wäre für mich die überzeugendere Haltung. Aber wenn man krampfhaft nach der Nichtlegitimation des Geburtstages sucht und das mit schwachen biblischen Zeugnissen belegt, wirkt es sehr gesetzlich, dogmatisch und unfrei.

Deine Antwort geht wiederum Richtung Magie, wenn man auf Götzendienerei hinweist. Als monotheistische Religion wissen doch auch die Zeugen Jehovas, dass Götzen kraftlos sind. Magie entsteht nicht durch Götzen sondern durch Götzenglauben. Wer aber aus Angst den Götzenglauben meint abzulehnen zu müssen, fällt selbst auf den Götzenglauben herein. Die Ablehnung bedingt eben gerade auch, dass man an die Kraft der Magie glaubt.

Es bleibt also bei meinem Beispiel oben: Die religiöse Ablehnung des Kartenspiels gibt den Karten selbst wieder eine magische Kraft.


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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mai 2019, 12:37

Columba, zum Problem der Magie gehört es, dass man Hilfe woanders als durch Gott sucht. Das nutzen die Mächte des Bösen aus. Ich nehme nicht etwa an, Magie bewirke absolut nichts.
Allerdings wird unsere Vernunft sehr strapaziert und leicht überfordert bei solchen Themen. Unsere Vernunft ist da schon sehr gefordert.

Ich kann aber kein Problem dabei finden, den Geburtstag zu feiern. Halloween feiern wiederum wäre was ganz Anderes.
Lg, otp
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Mi 1. Mai 2019, 12:52

onThePath hat geschrieben:Columba, zum Problem der Magie gehört es, dass man Hilfe woanders als durch Gott sucht.
...


...und da setze ich ein. Ich befürchte, dass die Zeugen Jehovas hier Gott durch eine Verbotskultur ersetzen.

Übrigens sind solche Sachen nicht nur bei den ZJ zu finden. Bis in die Zeit der Aufklärung hatten viele Kirchen z.B. Gott durch den Hexenhammer ersetzt, um eine angebliche Magie der Hexen zu bekämpfen. Kampf gegen Freimaurer, Jesuiten, Juden war auch immer verbunden mit angeblicher Magie dieser Gruppen: Verfolgung statt Vertrauen auf Gott.


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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mai 2019, 13:03

Wäre alles einer Untersuchung wert.
Beim Thema Magie wird "Reaktion und Gegenreaktion" schnell irrational bis hin zum völligen Unsinn, was möglicherweise sogar Menschenleben kostet.

Lg, otp
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » So 5. Mai 2019, 08:37

Columba hat geschrieben:Danke für die Antwort auf meine erste Frage. Etwas mehr Begründung wäre da schon noch angebracht. Die biblischen Belege sind recht schwach und die Referenz auf Origines ist auch daneben. Mit ihm kann natürlich die Bibel nicht gestützt werden, allerhöchstens ist es eine subjektive Auslegung von Origines.
Origenes ist sicher nicht das Maß aller Dinge, wennn es um die Bibelauslegung geht, aber es ist oft interessant zu wissen, wer, wie und aus welchen Gründen über bestimmte Dinge denkt. So abstrus das Ablehnen der Geburtstagsfeier von den ZJ in den Augen mancher scheint - alleine sind sie damit nicht.

Für manches, das ein Christ tun oder lassen sollte gibt es kein dirketes Gebot oder Verbot. Das ist schon richtig. Aus unserer Sicht ist es halt die „Summe der Indizien“ die gegen die Geburtsfeier sprechen.
Das muss nicht jeder so sehen, das ist mir klar.
Dies will ich auch nicht verbissen jemandem aufdrängen.


Columba hat geschrieben:Deine Antwort geht wiederum Richtung Magie, wenn man auf Götzendienerei hinweist. Als monotheistische Religion wissen doch auch die Zeugen Jehovas, dass Götzen kraftlos sind.
Ja, Du hast recht, das ist auch unsere Sicht.
Götzen an sich sind kraftlos, aber...

Ein interessanter biblischer Gedanke hierzu:
1.Korinther 10
19 Was sage ich nun? Dass das einem Götzen Geopferte etwas sei? Oder dass ein Götzenbild etwas sei?
20 Nein, sondern dass das, was sie opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen.
21 Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Dämonen.

Daraus würden wir folgern, dass Götzen und manch Anderes, eine Erfindung Satans und der Dämonen ist. Götzen fungieren so gesehen als "Strohmänner" im "Geschäft der Anbetung". Die eigentlichen "Anbieter" sind andere.
Sich beiden zuzuwenden geht nicht, wie Paulus ausführte. Dies würde dem Ausschließlichkeitsanspruch Gottes (Vgl. das erste der Zehn gebote oder das in den Augen Jesu wichtigste Gebot) widersprechen.

Dies alles setzt allerdings den Glauben an die Existenz böser Mächte, die eine konkrete Zielsetzung haben voraus.

Auch was onThePath schrieb, trifft aus unserer Sicht zu
onThePath hat geschrieben:Columba, zum Problem der Magie gehört es, dass man Hilfe woanders als durch Gott sucht. Das nutzen die Mächte des Bösen aus.
und sollte es in manchen Fällen Scharlatanerie sein, ist es Zeit, Kraft und Vertrauen welches nicht in die richtige Richtung „investiert“ wurde.

So zumindest unsere Denkweise

herzlichst
Beroer
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon firebird » Mo 6. Mai 2019, 13:18

Hallo Beroer,

kürzlich ist in der 20Min Zeitung ein Artikel über die ZJ erschienen. Schon seit längerer Zeit nehme ich das was linksverdrehte Boulevardzeitungen so schreiben nicht mehr als bare Münze.

So ist im 20Min-Blatt zu lesen, dass Leute welche die ZJ verlassen haben von verbliebenen ZJ konstant gemieden werden. Dies wird für Abgänger zu einem tiefschürfenden Problem, weil ein soziales Gefüge abrupt zusammenbricht. Solch eine zwischenmenschliche Katastrophe sei auch der Grund, weshalb viele ZJ einen Austritt nicht wagen.

Ausserdem wird von einem Kontrollgeist berichtet, welcher ZJ bis in sexuelle Gewohnheiten hinein überwacht.

Ein dort herrschender Kontrollgeist ist für mich nachvollziehbar, denn ohne minutiöse Kontrolle wäre ein durchwegs konsequentes Meiden von ehemaligen ZJ gar nicht möglich.

- Was hast du dazu zu sagen?
- Kennst du diesbezügliche Erlebnisse die anders sind, als das was ich beschrieben habe?

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Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Mi 8. Mai 2019, 18:00

Beroer hat geschrieben:Für manches, das ein Christ tun oder lassen sollte gibt es kein dirketes Gebot oder Verbot. Das ist schon richtig. Aus unserer Sicht ist es halt die „Summe der Indizien“ die gegen die Geburtsfeier sprechen.
Das muss nicht jeder so sehen, das ist mir klar.
Dies will ich auch nicht verbissen jemandem aufdrängen.


Also anders ausgedrückt: Auch Du lässt Deine Glaubensgeschwister Geburtstage feiern, wenn sie es wollen? Stimmt das so?

Grüsse Columba
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Beroer » Sa 18. Mai 2019, 08:02

Sorry für die lange Pause...


firebird hat geschrieben:So ist im 20Min-Blatt zu lesen, dass Leute welche die ZJ verlassen haben von verbliebenen ZJ konstant gemieden werden.
In einer Welt, wie heute, in der Tolezanz so hoch eingestuft wird, mutet die Haltung von ZJ diametral entgegengesetzt an, das ist mir klar.

Vielleicht zuerst ein paar grundsätzliche Überlegungen zu unserer Sichtweise, die sich auf das was Jesus und die frühen Christen praktizierten.bezieht.
Nach unserem Verständnis geht aus der Schrift u.A. deutlich hervor, welche Verhaltensweisen in Gottes Augen nicht toleriert werden. Auch darüber wird im Laufe einer (meist mehrjährigen) Bibelbetrachtung gesprochen.
Wenn nun jemand dies auch für sich als richtige Anbetung betrachtet, will und kann er/sie sich taufen lassen.
Wenn ich nun (oder mein Br. meine Sr.) Kenntnis davon bekomme -nicht durch „Überwachung“ - dazu später ein paar Sätze, dass jemand (vielleicht auch ich) aus der Gemeinde in der Gefahr steht, Gottes Anerkennung zu verlieren, weil er eine der bezeichneten Handlungen begeht, dann sehen wir es als Liebesdienst an dem anderen zu helfen um auf den richtigen Weg zu bleiben.
Galater 6,1
Geschwister, wenn sich jemand zu einem Fehltritt verleiten lässt, sollt ihr, die ihr euch von Gottes Geist führen lasst, ihm voll Nachsicht wieder zurechthelfen. Dabei muss aber jeder von euch auf sich selbst achtgeben, damit er nicht auch in Versuchung gerät.
Man wird sich aufrichtig und intensiv um jemanden bemühen. Wenn nun jemand (beispielsweise eine schwerwiegende) „Sünde“ nicht bereut muss er/sie nach biblischem Muster ausgeschlossen werden und wird dann gemieden.
(Weiter unten, die biblische Grundlage dafür, wie wir sie sehen)

Hier muss man unterscheiden:
firebird hat geschrieben:dass Leute welche die ZJ verlassen haben von verbliebenen ZJ konstant gemieden werden
Es ist ein großer Unterschied, ob jemand, weil er (aus welchen Umständen auch immer) „müde“ geworden ist, nachlässt in all seinen christlichen Aktivitäten, sich vielleicht sogar zurückzieht oder ob jemand definitiv erklärt, dass er kein ZJ mehr sein will.

Wenn sich jemand bewusst dafür entscheidet kein ZJ mehr sein zu wollen, und dies auch so bei den Gemeindeältesten bekannt gibt, wird das anders betrachtet.
Manchmal hat so jemand dies bereits durch seine Lebensweise „besiegelt“ und möchte davon (z.B. durch Gespräche) auch nicht abgebracht werden. Dann wird dies ohne wenn und aber akzeptiert
Jemand der selbiges tut wird nach unserem Verständnis aber Gottes Wohlgefallen einbüßen. Als letzten „Liebesdienst“ kann man jemanden durch Kontaktentzug vielleicht wieder zur Umkehr bewegen.

Sollte diese Maßnahme getroffen werden müssen, hat aber daran niemand Freude, das ist sehr betrüblich.

firebird hat geschrieben:Solch eine zwischenmenschliche Katastrophe sei auch der Grund, weshalb viele ZJ einen Austritt nicht wagen.
Hierzu kann ich nichts Konkretes sagen. Bei fast 9 Mio. ZJ weltweit, mag es vielleicht einige geben, die in dieser traurigen Situation sind.
Die aus meiner Sicht bessere Option:
Sich an einen Vertrauten in der Gemeinde wenden. Vielleicht kann das, was nach einem mehrjährigen,
gründlichen Bibelkurs, das Leben so positiv verändert hatte, wieder an „Glanz“ gewinnen.

Nochmal. Der Gemeinschaftsentzug ist in der Tat eine schwerwiegende Maßnahme - die ihm/ihr helfen soll, wieder in Gottes Gunst zu stehen, die „größte aller möglichen Katastrophen“- sich das Missfallen Gottes zuziehen - nicht zu erleben.

firebird hat geschrieben:Ausserdem wird von einem Kontrollgeist berichtet, welcher ZJ bis in sexuelle Gewohnheiten hinein überwacht.
Ein dort herrschender Kontrollgeist ist für mich nachvollziehbar, denn ohne minutiöse Kontrolle wäre ein durchwegs konsequentes Meiden von ehemaligen ZJ gar nicht möglich.
Genauso wie Toleranz ist die persönliche Frieheit heute oft das am höchsten bewertete Gut.
Deshalb mögen gewisse Gepflogenheiten bei JZ befremdlich wirken.
Was manche möglicherweise als Kontrollgeist empfinden:
Es wird in unseren Publikationen, auf unserer Webseite oder in Ansprachen mitunter auch über christliches und unchristliches Verhalten gesprochen, wie das auch in der Bibel zu finden ist.
Dies umfasst die tägliche Lebensführung, die Unterhaltung und zwar eher selten, auch das Sexualleben.

Wenn nun beispielsweise vor dieser oder jener Form der Unterhaltung (z.B. Ansehen von Filmen welche Gewalt verherrlichen oder erotische Inhalte betonen), gewarnt wird, kann es sein, dass jemand sagt, hier beginnt Einschränkung der Freiheit und Kontrolle.
Ich würde das mit dem Vergleichen, wenn auf schädliche Inhaltsstoffe in Lebensmitteln hingewiesen
wird oder selbige sogar aus den Regalen genommen werden. Das würde niemand stören. Das würde man begrüßen.
Letztere Maßnahme hat allerdings keine Entsprechung in den Gemeinden.
Und was jeder in seinen vier Wänden tut, dafür ist er selbst verantwortlich vor Gott.

Wenn mir nun mein Freund und Bruder erzählt, er habe sich einen derartigen Film angesehen, der eindeutig christliche Werte verletzt, dann würde ich mit Ihm sprechen, aber ganz sicher nicht verbissen.....
Manche nennen dies vielleicht Kontrolle. Andere betrachten dies als Sorge und Interesse am (geistigen) Wohlergehen eines anderen.




Columba hat geschrieben:Also anders ausgedrückt: Auch Du lässt Deine Glaubensgeschwister Geburtstage feiern, wenn sie es wollen? Stimmt das so?
Im Prinzip gilt hier genauso das bereits von mir Geschriebene.


Die biblische Grundlage
1.Korinther 5:9
11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen.
Matthäus 18:15-17, in der Elberfelder überschrieben mit „Verhalten gegen sündigende Brüder “ sagt Jesus
15 Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde!
17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner!
Titus 3,10
10 Einen sektiererischen Menschen weise nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung ab,
2.Johannes
9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht!
11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.


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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Sa 18. Mai 2019, 10:22

Beroer hat geschrieben:Man wird sich aufrichtig und intensiv um jemanden bemühen. Wenn nun jemand (beispielsweise eine schwerwiegende) „Sünde“ nicht bereut muss er/sie nach biblischem Muster ausgeschlossen werden und wird dann gemieden.

Wie geht ihr mit Menschen um wenn sie beginnen Jesus Christus anzubeten? Ich sage dir dann wie mit meiner Schwiegermutter umgegangen wurde.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Sa 18. Mai 2019, 11:13

Beroer hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Also anders ausgedrückt: Auch Du lässt Deine Glaubensgeschwister Geburtstage feiern, wenn sie es wollen? Stimmt das so?
Im Prinzip gilt hier genauso das bereits von mir Geschriebene.


Geschriebenes heisst aber noch nicht unbedingt, dass es auch eine Antwort enthält. Ist es für Dich tatsächlich nicht möglich, dass Du in Deinen Worten sagen kannst, ob Du Deinen Glaubensgeschwister in Deiner Religionsgemeinschaft Geburtstage feiern lässt, wenn diese es wollen?

Sind von mir nicht noch andere Fragen von weiter oben offen?

Du kamst hier ins Forum und hast angeboten, dass Du aud offene Fragen und Vorbehalte eingehen willst, die viele gegenüber den Zeugen Jehovas haben. Aber mir scheint, je konkreter die Fragen kommen, deste mehr versteckst Du Dich hinter der Nichtbeantwortung und hinter Bibelversen. Schade.

Das kenne ich zu gut von Deinen Geschwistern vor der Haustüre. Man fühlt sich nicht ernst genommen. Wen ich gefragt werde, ob ich die Bibel kenne und es bejahre, kommt gleich die Frage, in welche Kirche ich gehen und ob ich sicher sei, dass ich in meiner Kirche die richtige Lehre finde. Findest Du das richtig? Sollten die Christen nicht mehr zusammenarbeiten und Freude haben, wenn andere die Bibel auch kennnen? Was macht Ihr für ein Gespräch unter Christen auf gleicher Augenhöhe?


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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Fr 24. Mai 2019, 11:50

Columba hat geschrieben:Sollten die Christen nicht mehr zusammenarbeiten und Freude haben, wenn andere die Bibel auch kennnen? Was macht Ihr für ein Gespräch unter Christen auf gleicher Augenhöhe?

Jetzt hast du den wunden Punkt getroffen. Ich durfte das nicht bloß unter "Christen" sondern in der eingen Verwandtshaft miterleben

Als meine EX-ZJ Schwiegermutter ihre Neugeurt im HG erlebt hatte wurde sie als Sektierein abgestempelt und ausgegrenzt. Sie kennen die sog. Neugeburt im Geist nicht.

Später bekehrte ich mich und es besuchten uns danach auch die leiblichen Brüder meiner Schwiegermutter, ebenfalls ZJ, nicht nehr. Sie sind keine bösartigen Menschen aber indoktriniert von oben bis unten. Was da rauskommt kenne ich mittlerweile, wie es mir auch andere Ex-ZJ bestätigt haben.

Ich stelle die Frage nochmals an @Beroer:

Wir gehen ZJ mit denen um, die Jesus Christus anbeten? Ich erbitte mir eine klare Antwort.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Columba » Fr 24. Mai 2019, 12:38

Ja, genau. Da möchte ich auch mal eine Antwort haben.

Man muss nicht mal Ökumeniker sein. Aber Christen sollen miteinander reden dürfen, beten dürfen, Bibel lesen dürfen. Das möchte ich doch mal hören, ob auch die ZJ mich voll als Christ akzeptieren, obwohl ich nicht zu ihrer Gemeinde gehöre.

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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Gnu » Fr 24. Mai 2019, 16:03

Ich schliesse mich den Fragenden an.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Helmuth » Sa 25. Mai 2019, 06:29

Gnu hat geschrieben:Ich schliesse mich den Fragenden an.

Ich fürchte es wird bei der Frage bleiben.

Ich habe mittlerweil die Erfahrung gemacht, dass sich ZJ keiner ehrlichen Diskussion stellen. Sie sind indoktriniert ihre "Religion" zu predigen, nicht sich inhaltich mit den anderen auseinanderzusetzen. Gerhinrwäsche nenne man das wohl. Die Gewaschenen wollen so andere reinigen.

Über Reinigung redet die Schrift viel und meint die Sünde, nicht nur theologisches Denken. Viele sind m.E. in ihrem Inneren nicht neu geboren, oder sie wurden neu geboren, haben aber kein Wachstum und ersticken im Unkraut ihrer Organisation.

Joh 8, 36 hat geschrieben:Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.

Kommt wieder was ins Forum, dann aller Voraussicht nach wieder etwas, das uns in ihre Unfreiheit führen soll, gemäß ihren Menschgeboten, nicht aber um mit uns darüber zu reden. Aber das machen dann die Freien. ;)

Solle ich mich irren, werden wir es wissen. :]
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mo 9. Sep 2019, 12:10

Ein alter Mann, ein Verwandter meiner Frau, ist gerade im Krankenhaus. Er hat einen akuten Darmverschluss. Weil er ZJ ist, verweigerte er die lebensnotwendige Operation. Die Ärzte gaben ihm deshalb noch 2 Tage des Überlebens. Seine Familie konnte das sowieso nicht beeinflussen, obwohl sie Christen sind. Aber er hörte dennoch auf Andere, darunter meine Frau und ließ sich die vergangene Nacht noch operieren.

Die ZJ und das Blut. Ein fern Bekannter ließ vor Jahren deswegen nach einem Unfall seine Tochter sterben, Ist das wirklich nötig ?

lg, oTp
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Thelonious » Mo 9. Sep 2019, 15:11

Nein, rational gesehen mit Sicherheit nicht.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mo 9. Sep 2019, 15:20

Thelonious hat geschrieben:Nein, rational gesehen mit Sicherheit nicht.


Und was sagt die Bibel über Blutkonserven ?

lg, oTp
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon Thelonious » Mo 9. Sep 2019, 16:00

Ich sehe "nur" die Stellen, wo vom Essen des Blutes (im bzw. mit dem Fleisch) die Rede ist ist. Wie man mit Berufung darauf Transfusionen ablehnen kann, ist mir schleierhaft.
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Re: Mission von Zeugen Jehovas

Beitragvon onThePath » Mo 9. Sep 2019, 16:04

Thelonious hat geschrieben:Ich sehe "nur" die Stellen, wo vom Essen des Blutes (im bzw. mit dem Fleisch) die Rede ist ist. Wie man mit Berufung darauf Transfusionen ablehnen kann, ist mir schleierhaft.


Mir ja genauso, aber die ZJ sehen das völlig anders. Wie man sieht, wirkt sich ihre Überzeugung drastisch aus.

LG, oTp
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