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Moderne Familien

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Do 23. Jul 2009, 11:10

Zorro hat geschrieben:Die Quelle ist ursprünglich nicht familyfair sondern:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/913391/

Besser? ;)

Nein, nicht besser.

Ich wiederhole:

Diese Studie ist nicht objektiv und damit wissenschaftlich minderwertig. Allein Sätze wie: "Uns schmerzten zum Beispiel besonders die Bemerkungen "Es war halt so", oder "Das haben doch alle so gemacht", "da war doch nichts dabei" . (Also) wenn das nicht nur die Eltern zu ihren Kindern sagten, sondern wenn die Interviewten das über sich selbst auch sagten."

Ja, es war auch nichts dabei! Es wurde wahrscheinlich erwartet, dass die Interviewten dies als besonders schlimm betrachteten. Als diese Erwartung nicht erfüllt wurde, hat man die eigenen Ansichten über die eruierte Erkenntnis gestellt und die Interviewten abgewertet. Das ist nach wissenschaftlichen Maßstäben primitiv und haltlos.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Do 23. Jul 2009, 11:35

Also Ihr lieben User ich habe einiges gelöscht das rein nur auf der emotionalen Schiene abgelaufen ist und nichts mit der Threaderöffnung zu tun hatte.

Es war so viel und vielleicht habe ich sogar noch das eine oder andere übersehen aber jetzt ist wirklich genug mit den persönlichen Emotionellen Bemerkungen und Anschuldigungen. Kommt auf die Sachebene zurück und diskutiert hart aber fair aber lasst das Emotionelle aussen vor. Wenn dies nicht möglich ist und gewisse Ansichten zu Nahe gehen dann diskutiert nicht mit.

Ich möchte nicht noch einmal alles durchkämmen und hoffe das wenn ich das nächste mal hier vorbeischaue das ganze gelegt hat, sonst werde ich den Thread schliessen.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Do 23. Jul 2009, 11:42

valdes hat geschrieben:der wichtigste satz für mich war: "unsere kinder fühlten sich dann am geborgensten, wenn sie merkten, dass ihre mutter zufrieden und glücklich war. bei einigen müttern ist dies der fall, wenn sie sich jeden tag selber um die kinder kümmern können, bei anderen, wenn sie neben der kinderbetreuung noch einer für sie erfüllenden teilzeit oder vollzeitstelle nachgehen."

Es gibt kein Kind, dass keine Wärme der Mutter braucht, es ist ein Grundbedürfnis, so wie auch Liebe und Geborgenheit..
Es sagen nicht immer alle so klar und deutlich was sie wollen..
Darum muss man sein Kind kennen!! Denn jedes ist anders.....

Ja, wenn die Eltern zufrieden und glücklich sind, dann sind es die Kinder auch...........

fasst meine meinung zum ganzen ziemlich gut zusammen (nur dass ich neben den müttern auch noch die väter erwähnen würde, da nicht jeder mann glücklich in der alleinigen ernährerrolle ist). nestwärme können nur zufriedene, ausgeglichene eltern geben. mit ihrer rolle unzufriedene eltern erzeugen verunsicherte unzufriedene kinder.

Die Väter entziehen sich leider meist aus dieser Verantwortung...und dass muss man nicht abstreiten, denn Kinder fordern!! Sie bleiben auch gerne etwas länger auf der Arbeit.. Und wenn die Mutter merkt, dass der Mann solche umwege geht, oder sich sonstwie im Stich gelassen fühlt..dann weiss ich auch nicht, ob da wirklich noch was fruchtbares für die Kinder übrigbleibt.. Oder ob es denn Erwachsenen nur um sich geht..!

Wir müssen immer sehen, es sind jeweils Beispiele herausgepickt worden..es gibt niemals eine Regel...!!

Die Schulzeiten werden so mit Blockzeiten geregelt, dass es den Müttern gut geht, aus dem Hause zu gehen um zu arbeiten..... Nur, auch das macht müde..und die Kinder warten am Abend, und wollen erzählen..und haben fragen..und wollen die Aufmerksamkeit der Eltern.. Was aber, wenn die Mutter sagt: Och nein Kind, nicht heute, bin sehr müde vom arbeiten.....

Ja klar, muss ein Kind lernen, dass die Eltern nicht immer Zeit haben...aber Kinder sind sehr sehr feinfühlig und merken sehr schnell, ob es auch wirklich das ist... Das Problem: Sie nehmen es auf sich!! Und fressen es in sich hinein, oder lassen es irgendwo draussen raus..!!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 23. Jul 2009, 11:49

kingschild hat geschrieben:Also Ihr lieben User ich habe einiges gelöscht das rein nur auf der emotionalen Schiene abgelaufen ist und nichts mit der Threaderöffnung zu tun hatte.

Es war so viel und vielleicht habe ich sogar noch das eine oder andere übersehen aber jetzt ist wirklich genug mit den persönlichen Emotionellen Bemerkungen und Anschuldigungen. Kommt auf die Sachebene zurück und diskutiert hart aber fair aber lasst das Emotionelle aussen vor. Wenn dies nicht möglich ist und gewisse Ansichten zu Nahe gehen dann diskutiert nicht mit.

Ich möchte nicht noch einmal alles durchkämmen und hoffe das wenn ich das nächste mal hier vorbeischaue das ganze gelegt hat, sonst werde ich den Thread schliessen.

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Ich werde mit Provokationen zurückhaltender sein. Da habe ich wohl etwas über das Ziel geschossen, mein Fehler! Inhaltlich stehe ich nach wie vor 100% zu meinen Aussagen und meiner Meinung.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 23. Jul 2009, 11:52

sugi hat geschrieben: Wir müssen immer sehen, es sind jeweils Beispiele herausgepickt worden..es gibt niemals eine Regel...!!


Nicht jedes Kind reagiert auf dieselbe Weise. Sensiblere Kinder reagieren vielleicht heftiger auf Nestwärmeentzug.

Ja klar, muss ein Kind lernen, dass die Eltern nicht immer Zeit haben...aber Kinder sind sehr sehr feinfühlig und merken sehr schnell, ob es auch wirklich das ist... Das Problem: Sie nehmen es auf sich!! Und fressen es in sich hinein, oder lassen es irgendwo draussen raus..!!


Und Kleinkinder, die sich noch nicht mal richtig artikulieren können, leiden noch viel mehr darunter.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Do 23. Jul 2009, 12:05

Lamdil hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:
Lamdil hat geschrieben:Ich selbst war auch noch recht klein, als ich in die Krippe kam. Vielleicht fehlt mir da wirklich die Erfahrung, wie es ist, bis zur Einschulung behuddelt zu werden. Aber aus mir ist trotzdem kein Monster geworden.


Ich war auch früh in der Krippe und im Hort..bin auch kein Monster..

Und ich denke mit Sicherheit, dass sagt Zorro auch nicht!
Diese "Nestwärme", muss auch nicht zwingend in Familien vorkommen, bei der die Mutter immer zu Hause ist..!!

Aber es ist denoch zu einem Problem geworden.............

Was mich vor allem stört, ist diese abwertende und polemische Ausdrucksweise. Das macht eine konstruktive Diskussion unmöglich.

Du schreibst, dass es ein Problem geworden ist. Was genau ist denn das Problem?

Wenn du überhaupt kein Problem siehst, dann frage ich mich, was ist der Sinn dieser Diskussion?!?!

Es gibt und wird immer mehr junge geben, die den Schulabschluss haben, und nun keinen Job finden oder einfach nicht wollen!! Ich sehe bei den heutigen jugendlichen vorallem ihre Bequemlich- und Gleichgültigkeit..


Es ist ein Problem, wenn Eltern aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind, ihre Kinder zu früh in die Obhut anderer zu geben. Und bei den Eltern, die ich kenne, geht es dabei nicht um ein schickes Auto oder den nächsten Urlaub, sondern um die Miete und andere grundlegende Dinge.

Weisst du, ich glaube dem Mensch nicht immer so schnell was er sagt..!! Er hat auch viele Ausreden..!!!!!!

Man sollte nicht die Eltern anprangern, sondern die familienfeindliche Politik! Familien bekommen immer noch zu wenig Unterstützung.

Es geht..

Das Problem kann aber auch da kommen, je mehr Kinder, umso mehr Geld kriege ich..!!!!!!
Wieviele denken so?!?!

Ein anderes Problem ist: Es gibt zu wenig Teilzeitarbeitsplätze. Meine Schwägerin ist freiberuflich tätig und kann sich dadurch die Zeit selbst einteilen. Arbeitnehmer/innen haben da weniger Glück. Aber auch den Arbeitgebern kann man da kaum einen Vorwurf machen. Schließlich ist ein Arbeitsplatz mit unheimlich vielen Nebenkosten verbunden. Viele davon kommen von staatlicher Seite. Zwei Teilzeitarbeitsplätze zu schaffen ist teurer als einen Vollzeitarbeitsplatz zu schaffen.

Alles klar ;)

Da bleibt vielen keine andere Wahl, als in den sauren Apfel zu beißen und vollzeit arbeiten zu gehen.

..genau das meinte ich. mit: alles klar!!

Meint ihr denn, die Mütter hätten keine Freude daran, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen?!

Nein, Kinder stressen!! Sehe es mal so.. und nicht immer von der Schokoladenseite aus...


Gerade in den ersten Jahren erlebt man doch jeden Tag neue Entwicklungen und die Zeit vergeht so schnell.

Ja genau!! Die Zeit vergeht wirklich schnell..

Es mag einige Leute geben, die sich lieber ein neues Auto kaufen als ihre Kinder zu erleben, wie sie die Welt entdecken und groß werden. Ich kenne keine.

Alle kann man nicht kennen..es gibt sie aber sicher!
Und ich fange erst gar nicht an...


Ich kenne aber genug Leute, die ihre Kinder betreuen lassen und die hier in diesem Thread bis auf die Knochen beleidigt werden und das ärgert mich!

Es muss sich ja auch nur jemand angesprochen fühlen, wenn es so ist! und nicht denken, dass es die einen oder anderen ärgert..ich denke, es ärgert mehr dich!

Mich ärgert auch, dass man sich aus dieser Verantwortung immer mehr entziehen will UND auch tut!!!
Aber eben, es ist halt "ARBEIT" UND gibt kein Geld!


.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Do 23. Jul 2009, 12:46

Das Hauptproblem bei den ganzen Sozialen Themen ist immer daselbe.

Wenn man Familienprobleme anspricht, welche auch immer, dann hat dies nichts mit den negativen Entwicklungen unserer Gesellschaft zu tun.

Wenn man die Drogenprobleme anspricht so schlachtet man sowieso eine heilige Kuh.

Wenn man den übermässigen, unkontrollierten Medienkonsum anspricht, so ist dies sicher kein Grund wieso Gesellschaftliche Probleme entstehen.

Wenn man sagt was Gott gesagt hat, wieso Probleme entstehen, dann ist es sowieso tiefstes Mittelalter oder Menschliche Erfindung.

Wenn man Migrationsprobleme anspricht dann gilt man sofort als Rechter.

Die Frage die sich uns also stellt ist wieso gibt es denn immer mehr Jugendliche und Erwachsene die mit Ihrem Leben nicht mehr zurecht kommen, das uns zuweilen wieder einmal der Atem stockt wenn wir die Medienberichte hören, die uns schonungslos ohne Gnade die Tatsachen vor Augen führen, wo wir als Gesellschaft stehen?

Meiner Ansicht spielen eben viele Faktoren zusammen die durch das permanente wegschauen und verniedlichen potenziert werden, zu einer Hoch Explosiven Mischung.

Jeder möchte was er gerade will und nimmst sich das Recht heraus es zu tun und wenn es dann schiefläuft, dann soll die Allgemeinheit, die nicht dreinreden sollte, in das Persönliche, die Lasten des persönlichen Fehlverhalten übernehmen.

Dann soll Justiz und Polzei für Ordnung schauen, die Erziehungsberatung für die Erziehung, die Drogentherapie für die Drogenprobleme, der Arzt für die Abtreibung usw. Dann wird die Eigenverantwortung abgeschoben auf die Allgemeinheit, auch die Firmen nehmen die Arbeiter gerne für übermässigen Gewinn und sobald der Mammon nicht mehr fliesst soll IV und Sozialdienst für diese weiter sorgen.

Gott aber hat gesagt wo Egoismus, Mammon, übertriebene Gottesferne Selbstverwirklichung, Gier und auch andere Sünden hinführen.

Wer sich wagt diesen Dingen zu stellen der wird zwar nicht die ganze Welt verändern können aber zumindest würden ein paar mehr Lichtblicke ausgesendet in die Dunkelheit.

Die Frage stellt sich, ist der Moderne Mensch mit den Modernen Familienkonzepten und Konsumkonzepten, mit den Konzepten der Gier und Selbstverwirklichung modern oder ist vielleicht doch Gott mit seinen Konzepten doch moderner und Zeitgemäss?

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Re: Moderne Familien

Beitragvon cori » Do 23. Jul 2009, 14:50

kingschild hat geschrieben:Dann soll Justiz und Polzei für Ordnung schauen, die Erziehungsberatung für die Erziehung, die Drogentherapie für die Drogenprobleme, der Arzt für die Abtreibung usw. Dann wird die Eigenverantwortung abgeschoben auf die Allgemeinheit, auch die Firmen nehmen die Arbeiter gerne für übermässigen Gewinn und sobald der Mammon nicht mehr fliesst soll IV und Sozialdienst für diese weiter sorgen.


Wahre Worte! Danke, dass du es so deutlich gesagt hast, kingschild!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Do 23. Jul 2009, 15:08

kingschild hat geschrieben:Das Hauptproblem bei den ganzen Sozialen Themen ist immer daselbe.

Wenn man Familienprobleme anspricht, welche auch immer, dann hat dies nichts mit den negativen Entwicklungen unserer Gesellschaft zu tun.

Wenn man die Drogenprobleme anspricht so schlachtet man sowieso eine heilige Kuh.

Wenn man den übermässigen, unkontrollierten Medienkonsum anspricht, so ist dies sicher kein Grund wieso Gesellschaftliche Probleme entstehen.

Wenn man sagt was Gott gesagt hat, wieso Probleme entstehen, dann ist es sowieso tiefstes Mittelalter oder Menschliche Erfindung.

Wenn man Migrationsprobleme anspricht dann gilt man sofort als Rechter.


Man gilt nur als Rechter, wenn man sich in diesem Zusammenhang der Terminologie der Rechten bedient und fleissig aus rechtslastigen Quellen, wie pi-news u.ä. zitiert.

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, wie religiöse Gruppen ohne groß nachzudenken in das Sprachmuster der Rechten fallen und wenn man sich von Nazis als Mitdemonstranten bei Kundgebeungen gegen Minarette etc. nicht distanziert.[/quote]

Die Frage die sich uns also stellt ist wieso gibt es denn immer mehr Jugendliche und Erwachsene die mit Ihrem Leben nicht mehr zurecht kommen, das uns zuweilen wieder einmal der Atem stockt wenn wir die Medienberichte hören, die uns schonungslos ohne Gnade die Tatsachen vor Augen führen, wo wir als Gesellschaft stehen?

Meiner Ansicht spielen eben viele Faktoren zusammen die durch das permanente wegschauen und verniedlichen potenziert werden, zu einer Hoch Explosiven Mischung.

Jeder möchte was er gerade will und nimmst sich das Recht heraus es zu tun und wenn es dann schiefläuft, dann soll die Allgemeinheit, die nicht dreinreden sollte, in das Persönliche, die Lasten des persönlichen Fehlverhalten übernehmen.

Dann soll Justiz und Polzei für Ordnung schauen, die Erziehungsberatung für die Erziehung, die Drogentherapie für die Drogenprobleme, der Arzt für die Abtreibung usw. Dann wird die Eigenverantwortung abgeschoben auf die Allgemeinheit, auch die Firmen nehmen die Arbeiter gerne für übermässigen Gewinn und sobald der Mammon nicht mehr fliesst soll IV und Sozialdienst für diese weiter sorgen.

Gott aber hat gesagt wo Egoismus, Mammon, übertriebene Gottesferne Selbstverwirklichung, Gier und auch andere Sünden hinführen.

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Die Frage stellt sich, ist der Moderne Mensch mit den Modernen Familienkonzepten und Konsumkonzepten, mit den Konzepten der Gier und Selbstverwirklichung modern oder ist vielleicht doch Gott mit seinen Konzepten doch moderner und Zeitgemäss?

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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Do 23. Jul 2009, 15:45

blakki hat geschrieben:
Man gilt nur als Rechter, wenn man sich in diesem Zusammenhang der Terminologie der Rechten bedient und fleissig aus rechtslastigen Quellen, wie pi-news u.ä. zitiert.

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, wie religiöse Gruppen ohne groß nachzudenken in das Sprachmuster der Rechten fallen und wenn man sich von Nazis als Mitdemonstranten bei Kundgebeungen gegen Minarette etc. nicht distanziert.


[/quote]

Blakki, ich könnte nur wieder ausserhalb des Thread Themas antworten und das werde ich jetzt sein lassen und warte mal ab ob jemand auf das eingeht, was ich mit Fragezeichen markiert habe.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Do 23. Jul 2009, 16:42

sugi hat geschrieben:Wenn du überhaupt kein Problem siehst, dann frage ich mich, was ist der Sinn dieser Diskussion?!?!

Zorro hat ja diese Diskussion eröffnet und schreibt hier Sachen, die so einfach nicht zutreffen.



sugi hat geschrieben:Es gibt und wird immer mehr junge geben, die den Schulabschluss haben, und nun keinen Job finden oder einfach nicht wollen!! Ich sehe bei den heutigen jugendlichen vorallem ihre Bequemlich- und Gleichgültigkeit..

Was hat denn das mit dem Thema zu tun.



sugi hat geschrieben:
Es ist ein Problem, wenn Eltern aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind, ihre Kinder zu früh in die Obhut anderer zu geben. Und bei den Eltern, die ich kenne, geht es dabei nicht um ein schickes Auto oder den nächsten Urlaub, sondern um die Miete und andere grundlegende Dinge.

Weisst du, ich glaube dem Mensch nicht immer so schnell was er sagt..!! Er hat auch viele Ausreden..!!!!!!

Achso ... wenns es Dir nicht ins Konztept passt, sagst Du einfach, das stimmt nicht und hälst weiter an Deinen Vorstellungen fest.

Naja, so kann man sich die Wahrheit natürlich auch zurechtbiegen.



sugi hat geschrieben:
Man sollte nicht die Eltern anprangern, sondern die familienfeindliche Politik! Familien bekommen immer noch zu wenig Unterstützung.

Es geht..

Das Problem kann aber auch da kommen, je mehr Kinder, umso mehr Geld kriege ich..!!!!!!
Wieviele denken so?!?!

Ja, das ist ein Problem. Aber es ist eben auch nicht der richtige Weg, den Eltern einfach nur Geld zu geben. Teilweise ist es viel wichtiger Sachleistungen zu erbringen, die können die Eltern dann auch nicht gegen Schnaps und Zigaretten tauschen.



sugi hat geschrieben:
Meint ihr denn, die Mütter hätten keine Freude daran, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen?!

Nein, Kinder stressen!! Sehe es mal so.. und nicht immer von der Schokoladenseite aus...

Ach ... und Arbeit stresst nicht, oder was. Hast Du Kinder?



sugi hat geschrieben:
Es mag einige Leute geben, die sich lieber ein neues Auto kaufen als ihre Kinder zu erleben, wie sie die Welt entdecken und groß werden. Ich kenne keine.

Alle kann man nicht kennen..es gibt sie aber sicher!
Und ich fange erst gar nicht an...

Natürlich gibt es auch solche. Aber so polemisch, wie hier teilweise die Diskussion geführt wird, klingt es, als wären alle so und das ist nicht wahr.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Do 23. Jul 2009, 16:55

kingschild hat geschrieben:Meiner Ansicht spielen eben viele Faktoren zusammen die durch das permanente wegschauen und verniedlichen potenziert werden, zu einer Hoch Explosiven Mischung.

Das ist tatsächlich ein Problem.

Es gibt aber noch ein anderes Problem. Das sind diejenigen, die sofort übertreiben und einen sinnvollen Dialog und Austausch zu diesen Themen unmöglich machen.

Eigentlich wäre der Thread ja auch geeignet, sich mal über Ideen auszutauschen, wie man Kindertagesstätten verbessern könnte oder wie man den Mutterschutz verbessern könnte.

Aber zu einer Diskussion gar nicht fähig wird hier gegen Elten gehetzt, werden hier Fakten als "Ausreden" abgetan und unwissenschaftliche, weil emotional und nicht objektiv ausgewertete "Studien" werden als Beispiel geflaggt.

Mit einer solchen Einstellung verhindert man nicht nur eine gesunde Diskussion, sondern macht sich ehrlich gesagt auch vor denen lächerlich, die man eigentlich erreichen will. Anstatt auf diese Leute zu zugehen und sie bei der Hand zu nehmen und zu erkären, was man denkt, wird mit Dreck geworfen und beleidigt.

Denn eigentlich geht es gar nicht um das Wohl der Kinder. Das ist verlogene Heuchelei. Eigentlich geht es doch darum, auf die anderen mit dem Finger zeigen zu können und zu rufen, wie schlecht sie sind und wie verkommen die Welt ist.

Es wäre besser, wenn diese Leute sich ein Beispiel an Jeseus nehmen würden. Der ging nämlich auf die Leute zu und überzeugte sie anstatt sie als Sünder und schlechte Menschen zu brandtmarken und sich selbst zu überhöhen.

Lest mal Lukas 18:9 bis 18:14 und dann überlegt, auf welcher Seite ihr Euch findet. Ich gebe zu: Auch ich lass mich manchmal zur falschen Seite verführen.



kingschild hat geschrieben:Gott aber hat gesagt wo Egoismus, Mammon, übertriebene Gottesferne Selbstverwirklichung, Gier und auch andere Sünden hinführen.

Wer sich wagt diesen Dingen zu stellen der wird zwar nicht die ganze Welt verändern können aber zumindest würden ein paar mehr Lichtblicke ausgesendet in die Dunkelheit.

Ja, aber auch nur, wenn er sich den Dingen richtig stellt und nicht noch alles schlimmer macht.

Radikale Fundamentalchristen, die mit unzeitgemäßen Vorstellungen das Bild der Christen in der Gesellschaft zu einer Karrikatur verzerren, machen es den normalen Christen nämlich auch schwerer, die christlichen Werte zu vermitteln, weil sie mit den verrückten Radikalen über einen Kamm geschoren werden.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 23. Jul 2009, 17:50

sugi hat geschrieben: Weisst du, ich glaube dem Mensch nicht immer so schnell was er sagt..!! Er hat auch viele Ausreden..!!!!!!
.


So ist es, der Mensch findet immer wieder Ausreden. Kingschild hat das gut beschrieben.

Mich ärgert auch, dass man sich aus dieser Verantwortung immer mehr entziehen will UND auch tut!!!
Aber eben, es ist halt "ARBEIT" UND gibt kein Geld!


Auch da hast du wieder Recht!! ICH stehe im Zentrum, alle anderen müssen hinten anstehen. Dies beginnt bei vielen Paaren schon in der Beziehung, warum sollte es bei eigenen Kindern anders sein? Genau dieser Egoismus ist der beste Beweis, dass die Sünde den Menschen verändert hat und eine Rückkehr nicht möglich ist. Es braucht eine neue Kreatur, eine Neuschaffung. Durch Jesus Christus!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 23. Jul 2009, 17:55

Kinderkrippen - Bildungsstätten für die Kleinsten

http://wireltern.eu/index.php?q=node/1521

Eine Studie behauptet, Krippen würden die Kinder gescheit machen. Psychoanalytiker warnen vor seelischen Schäden der Frühbetreuung.....
Doch die amerikanische Studie kam auch zu einem unliebsamen Befund: Krippenkinder sind in der Schule aggressiver, sie stören und gehorchen weniger. Psychoanalytiker warnen, dass Kinder, welche die frühe Trennung schlecht verkraften, später Mühe haben, sich fest zu binden. Sie können emotionale Schäden davontragen. Statt eines hypothetischen volkswirtschaftlichen Nutzens könnte man genauso gut einen volkswirtschaftlichen Schaden der Fremdbetreuung errechnen: mehr psychologische Behandlungen, höhere Gesundheitskosten, mehr Scheidungen und Fürsorgegelder für Alleinerziehende etc. Man käme gewiss auf Milliardensummen.
Aus Wireltern.eu
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 23. Jul 2009, 18:10

Diese Einstellung meinte ich mit dem Erstbeitrag:

Aus Urbia.de
grins.
mein junior ist in der kita, seit der 11 monate alt ist ...
schlechtes gewissen? nö! ich geh arbeiten, weil ich es so wollte ...
lg a
.


Dass es seriöse Studien gibt, die Langzeitfolgen von zu frühem Krippenbesuch untersucht haben, darf heute im Rahmen der politischen Korrektheit einfach kein Thema sein:

http://www.welt.de/welt_print/article784504/Hort_der_Stoerenfriede.html
US-Studie: Krippen-Kinder entwickeln sich in der Schule eher zu Unruhestiftern, Hort der Störenfriede

oder hier

https://secc.rti.org/abstracts.cfm?abstract=234
Trotz dieser expliziten Einschränkung wurde ich damals rundheraus beschuldigt, Tagesgruppenbetreuung zu verteufeln, und ein Frauenfeind zu sein, der berufstätigen Müttern nur wieder Schuldgefühle machen und zur Steinzeit barfüßiger Schwangerer in Küchen zurückkehren wolle.

Bedenklich.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Fr 24. Jul 2009, 00:57

Lamdil hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:
Lamdil hat geschrieben:Es ist ein Problem, wenn Eltern aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind, ihre Kinder zu früh in die Obhut anderer zu geben. Und bei den Eltern, die ich kenne, geht es dabei nicht um ein schickes Auto oder den nächsten Urlaub, sondern um die Miete und andere grundlegende Dinge.

Weisst du, ich glaube dem Mensch nicht immer so schnell was er sagt..!! Er hat auch viele Ausreden..!!!!!!

Achso ... wenns es Dir nicht ins Konztept passt, sagst Du einfach, das stimmt nicht und hälst weiter an Deinen Vorstellungen fest.

Naja, so kann man sich die Wahrheit natürlich auch zurechtbiegen.

Ich klammer mich an gar nichts..weshalb kommt es dir so vor?
Ich sage nur, was ich denke..! So wie du ja auch..

Und das ist ja völlig normal in einer Diskussion :)


Man sollte nicht die Eltern anprangern, sondern die familienfeindliche Politik! Familien bekommen immer noch zu wenig Unterstützung.

Es geht..

Das Problem kann aber auch da kommen, je mehr Kinder, umso mehr Geld kriege ich..!!!!!!
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Ja, das ist ein Problem. Aber es ist eben auch nicht der richtige Weg, den Eltern einfach nur Geld zu geben. Teilweise ist es viel wichtiger Sachleistungen zu erbringen, die können die Eltern dann auch nicht gegen Schnaps und Zigaretten tauschen.

..Lamdil..Geld regiert, Geld ist Macht..! Und Geld braucht man..Und für Geld tut man auch viel!!


Meint ihr denn, die Mütter hätten keine Freude daran, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen?!

Nein, Kinder stressen!! Sehe es mal so.. und nicht immer von der Schokoladenseite aus...

Ach ... und Arbeit stresst nicht, oder was.

Sag ich ja nicht..hmm, Lamdil!
Und ist übrigens auch nicht das Thema.. **pingpong* nur ich spiele jetzt nicht mehr mit :D

Hast Du Kinder?

Jetzt fragst du auch noch mich.. Wieso, hast du?


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Alle kann man nicht kennen..es gibt sie aber sicher!
Und ich fange erst gar nicht an...

Natürlich gibt es auch solche. Aber so polemisch, wie hier teilweise die Diskussion geführt wird, klingt es, als wären alle so und das ist nicht wahr.

Schau..es sagt niemand irgendwas von: dass alle so sind..beruhige dich mal ;)

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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Fr 24. Jul 2009, 00:59

Zorro hat geschrieben:
sugi hat geschrieben: Weisst du, ich glaube dem Mensch nicht immer so schnell was er sagt..!! Er hat auch viele Ausreden..!!!!!!
.


So ist es, der Mensch findet immer wieder Ausreden. Kingschild hat das gut beschrieben.

..ja, finde ich auch!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Fr 24. Jul 2009, 01:06

Zorro hat geschrieben:ICH stehe im Zentrum, alle anderen müssen hinten anstehen. Dies beginnt bei vielen Paaren schon in der Beziehung, warum sollte es bei eigenen Kindern anders sein? Genau dieser Egoismus ist der beste Beweis, dass die Sünde den Menschen verändert hat und eine Rückkehr nicht möglich ist. Es braucht eine neue Kreatur, eine Neuschaffung. Durch Jesus Christus!


Richtig.. :)
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Fr 24. Jul 2009, 01:40

Zorro hat geschrieben:Eine Studie behauptet, Krippen würden die Kinder gescheit machen. Psychoanalytiker warnen vor seelischen Schäden der Frühbetreuung.....
Doch die amerikanische Studie kam auch zu einem unliebsamen Befund: Krippenkinder sind in der Schule aggressiver, sie stören und gehorchen weniger. Psychoanalytiker warnen, dass Kinder, welche die frühe Trennung schlecht verkraften, später Mühe haben, sich fest zu binden. Sie können emotionale Schäden davontragen. Statt eines hypothetischen volkswirtschaftlichen Nutzens könnte man genauso gut einen volkswirtschaftlichen Schaden der Fremdbetreuung errechnen: mehr psychologische Behandlungen, höhere Gesundheitskosten, mehr Scheidungen und Fürsorgegelder für Alleinerziehende etc. Man käme gewiss auf Milliardensummen.

Kannst Du für diese Behauptungen auch eine Studie vorzeigen, die wissenschaftlich ist und nicht nur Hochstapelei?
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Fr 24. Jul 2009, 01:45

sugi hat geschrieben:..Lamdil..Geld regiert, Geld ist Macht..! Und Geld braucht man..Und für Geld tut man auch viel!!

Also hast auch Du Dich vor dem Mammon ergeben. :cry:



sugi hat geschrieben:
Hast Du Kinder?

Jetzt fragst du auch noch mich.. Wieso, hast du?

Nein, ich habe noch keine. Ping Pong ... hast Du?



sugi hat geschrieben:Schau..es sagt niemand irgendwas von: dass alle so sind..beruhige dich mal ;)

So leicht bin ich nicht still zu stellen. Auch wenn nicht ausdrücklich geschrieben wird, dass es alle betrifft, so reicht doch die verallgemeinernde Ausdrucksweise, das zu sugerieren.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Fr 24. Jul 2009, 02:11

Auf einen Einwand, der mir sehr wichtig ist, seid Ihr noch gar nicht eingegangen:
Lamdil hat geschrieben:Denn eigentlich geht es gar nicht um das Wohl der Kinder. Das ist verlogene Heuchelei. Eigentlich geht es doch darum, auf die anderen mit dem Finger zeigen zu können und zu rufen, wie schlecht sie sind und wie verkommen die Welt ist.

Es wäre besser, wenn diese Leute sich ein Beispiel an Jeseus nehmen würden. Der ging nämlich auf die Leute zu und überzeugte sie anstatt sie als Sünder und schlechte Menschen zu brandtmarken und sich selbst zu überhöhen.

Lest mal Lukas 18:9 bis 18:14 und dann überlegt, auf welcher Seite ihr Euch findet. Ich gebe zu: Auch ich lass mich manchmal zur falschen Seite verführen.

Das ganze Getue ist doch fadenscheinig. Anstatt Lösungen zu suchen, zeigt Ihr mit dem Finger und prangert an. Es geht dabei gar nicht um die Kinder, es geht um Euch und Eure weltfremden Ideale, die Ihr auf dem Rücken der Eltern, der Kinder und der Gesellschaft mit lautem Getöse an die große Glocke hängt.



Auch diese Frage blieb unbeantwortet:
Lamdil hat geschrieben:Hey, Zorro!

Hast Du Kinder? Wer kümmert sich um die? Ich schätze mal, Du hast keine Kinder und spuckst nur große Töne und kotzt Dich über Leute aus, die sowieso schon viel mehr Verantwortung tragen als Du, damit Du Dir einreden kannst, was besseres zu sein.

Was ist los Zorro? Hast Du Kinder, oder nicht? Oder weißt Du es nicht? Warum schweigst Du Dich darüber aus?
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Fr 24. Jul 2009, 08:43

Lamdil hat geschrieben: Was ist los Zorro? Hast Du Kinder, oder nicht? Oder weißt Du es nicht? Warum schweigst Du Dich darüber aus?


Ich gehe ganz bewusst nicht auf persönliche Avancen ein, um eine weitere Eskalation im Sinne des wichtigen Themas zu verhindern.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Fr 24. Jul 2009, 09:00

Die Eingewöhnungsphase ist prägend für das Kleinkind und entscheidet auch, ob das Kind definitiv in die Krippe aufgenommen werden kann oder nicht. Selbst Krippen und Betreuerinnen sind sich bewusst, dass dies für Kind und Eltern einschneidend ist.

Auszug aus der Homepage einer Kinderkrippe:

Die Eingewöhnung
Wissenswertes
Der Wechsel aus dem vertrauten Umfeld der Familie in eine „unbekannte Krippe“, bedeutet eine grosse Herausforderung für das Kind und seine Familie. Viele Eltern erleben erstmals eine Interaktion die zwischen der eigenen Familie und einer ausserfamiliären Einrichtung(Krippe) stattfindet. Die Startsituation ist eine prägende Erlebensphase und muss verantwortungsbewusst gestaltet werden. Schliesslich entscheidet die Eingewöhnungsphase über den späteren Aufnahmeerfolg und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Aus diesen Gründen hat die Phase der Eingewöhnung bei uns einen besonderen Stellenwert:

Wir arbeiten von Anfang an nach einem festen Bezugspersonensystem: Angefangen beim Aufnahmegespräch, über die Eingewöhnungsphase, bis hin zur Betreuung und Pflege im Alltag(Wickeln, Pflege, Schlaf, Spiel) hat das Kind immer eine feste Bezugsperson an seiner Seite.

Während der Eingewöhnungsphase ist uns bewusst, dass das Kind den Verzicht auf seine bisherige Bezugsperson erfärt. Es erlebt einen veränderten Tagesrhythmus, eine neue Umgebung sowie neue und mehr Menschen(Kinder, Mitarbeiterinnen). Die Gefühlswelt des Kindes wird in besonderem Masse gefordert.


Es ist nicht zu vergessen, dass dies auf einer Homepage einer Kinderkrippe geschrieben steht. Also kein "verdächtiges" Instrument, sondern eine Institution, die sogar davon lebt. Wer dann immer noch behauptet, Krippen und zu frühe Fremdbetreuung könnten den Kindern nicht schaden, lebt weltfremd und weit weg von der Realität. Gestern hatte ich mit einer Krippenbetreuerin noch ein persönliches Gespräch, um mich gezielt über diese Eingewöhnungsphase zu informieren. Es wurde mir bestätigt, dass viele Kinder in dieser Zeit sehr schwere Zeiten durchleben. Das Wort traumatisiert fiel zwar nicht, aber diesen Eindruck erweckte die Schilderung der Betreuerin auf mich. Gott sei Dank kann sich das Kind nach überstandener Eingewöhnungsphase auch an die neue Situation "gewöhnen". Die Narben, die bei einigen Kindern aber bleiben, sind offensichtlich nicht zu unterschätzen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Le Chef » Fr 24. Jul 2009, 09:14

Zorro hat geschrieben:Ich gehe ganz bewusst nicht auf persönliche Avancen ein, um eine weitere Eskalation im Sinne des wichtigen Themas zu verhindern.
ZORRO


Le Chef meint:

Ich persönlich würde es als wichtig betrachten, ob jemand praxisnah mit der Materie vertraut ist, oder ob er sich nur auf theoretisches Wissen und Hören/Sagen beruft.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Fr 24. Jul 2009, 09:25

Lamdil hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:..Lamdil..Geld regiert, Geld ist Macht..! Und Geld braucht man..Und für Geld tut man auch viel!!

Also hast auch Du Dich vor dem Mammon ergeben. :cry:

Weshalb ergeben?!?!

Und wenn du schon dabei bist, dann lass uns zusammen lesen:

Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.


Hast Du Kinder?

Jetzt fragst du auch noch mich.. Wieso, hast du?

Nein, ich habe noch keine. Ping Pong ... hast Du?

:D **pingpong**

Ja!



Schau..es sagt niemand irgendwas von: dass alle so sind..beruhige dich mal ;)

So leicht bin ich nicht still zu stellen. Auch wenn nicht ausdrücklich geschrieben wird, dass es alle betrifft, so reicht doch die verallgemeinernde Ausdrucksweise, das zu sugerieren.

Das ist keine verallgemeinerung..

Windet Euch nicht raus, wenn Ihr Fehler gemacht habt, sondern steht dazu.

Ja, denn das ist Stärke!!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Fr 24. Jul 2009, 09:34

Le Chef hat geschrieben:Le Chef meint:

Ich persönlich würde es als wichtig betrachten, ob jemand praxisnah mit der Materie vertraut ist, oder ob er sich nur auf theoretisches Wissen und Hören/Sagen beruft.


So ist es. Ich bin praxisnah mit der Materie Krippen vertraut.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon sugi » Fr 24. Jul 2009, 09:40

Lamdil hat geschrieben:Auf einen Einwand, der mir sehr wichtig ist, seid Ihr noch gar nicht eingegangen:
Denn eigentlich geht es gar nicht um das Wohl der Kinder. Das ist verlogene Heuchelei. Eigentlich geht es doch darum, auf die anderen mit dem Finger zeigen zu können und zu rufen, wie schlecht sie sind und wie verkommen die Welt ist.

Aha..und diese pauschalisierung, die ist dann oke?!?!

Mir gehts es überhaupt nicht darum, liegst weit daneben!
Mir gehts nicht darum, Macht zu haben, oder recht..
Es geht ja nicht darum, sein eigenes Ego zu nähren..verstehst?

Es wäre besser, wenn diese Leute sich ein Beispiel an Jeseus nehmen würden. Der ging nämlich auf die Leute zu und überzeugte sie anstatt sie als Sünder und schlechte Menschen zu brandtmarken und sich selbst zu überhöhen.

Jaja..wer solche Absichten hat..der hat aber noch nicht viel gelernt.. Sowas nenne ich dann "Kindergarten"!!

Lk 14,11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Es ist immer dieses Machtgehabe..immer..!!
Das ist das, was mich am meisten angurkt..so kann man nie vernünftig und einigermassen sachlich über wichtige Themen reden..

Das ganze Getue ist doch fadenscheinig. Anstatt Lösungen zu suchen, zeigt Ihr mit dem Finger und prangert an. Es geht dabei gar nicht um die Kinder, es geht um Euch und Eure weltfremden Ideale, die Ihr auf dem Rücken der Eltern, der Kinder und der Gesellschaft mit lautem Getöse an die große Glocke hängt.

Wer ihr?
Ich erkenne niemanden hier, der sich so "anstellt"!! Sondern es geht nur um die Kinder..!!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Fr 24. Jul 2009, 15:46

Lamdil hat geschrieben:Es gibt aber noch ein anderes Problem. Das sind diejenigen, die sofort übertreiben und einen sinnvollen Dialog und Austausch zu diesen Themen unmöglich machen.


Das Problem wieso ein Dialog verunmöglicht wird ist wenn man immer ins persönlichte abschweift.

Eigentlich wäre der Thread ja auch geeignet, sich mal über Ideen auszutauschen, wie man Kindertagesstätten verbessern könnte oder wie man den Mutterschutz verbessern könnte.


Für mich geht der Thread eher in die Richtung ist Mutterbetreuung besser und Zeitgemäss oder sind es die Werte, wo die Modernen Familien hinsteuern.

Denn eigentlich geht es gar nicht um das Wohl der Kinder. Das ist verlogene Heuchelei. Eigentlich geht es doch darum, auf die anderen mit dem Finger zeigen zu können und zu rufen, wie schlecht sie sind und wie verkommen die Welt ist.


Du kannst es einfach nicht lassen? Lamdil ich habe versucht alle Teilnehmer hier darauf aufmerksam zu machen betreffend den persönlichen Dingen und ich sage es noch einmal dies hat hier nichts zu suchen. Halte Dich daran denn das was Du hier machst, ist böswillige Unterstellung.

Es wäre besser, wenn diese Leute sich ein Beispiel an Jeseus nehmen würden. Der ging nämlich auf die Leute zu und überzeugte sie anstatt sie als Sünder und schlechte Menschen zu brandtmarken und sich selbst zu überhöhen.


Jesus hat den Willen des Vaters gelehrt und dieser hatte eine andere Vorstellung von Familie und gebrandmarkt wird man eher durch das eigene Gewissen.

Ja, aber auch nur, wenn er sich den Dingen richtig stellt und nicht noch alles schlimmer macht.

Radikale Fundamentalchristen, die mit unzeitgemäßen Vorstellungen das Bild der Christen in der Gesellschaft zu einer Karrikatur verzerren, machen es den normalen Christen nämlich auch schwerer, die christlichen Werte zu vermitteln, weil sie mit den verrückten Radikalen über einen Kamm geschoren werden.


Du wirfst vor, das keine Diskussion möglich und gleitest dauernd von der Sachebene ab...entweder findest Du den Rank und kannst Dich emotional lösen oder es wird wirklich schwierig. Lamdil begreife doch das nicht alle Deine Vorstellungen haben und versuche diese auch zu respektieren.

Dies nochmal ein Wort in Güte, von einem Moderator der Dich nicht mehr editieren möchte.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Fr 24. Jul 2009, 17:11

Chris von Rohr ist zwar nicht mein Fall, aber dieser Bericht finde ich lesenswert:

http://www.hausfrauengewerkschaft.ch/lesestoff/von_rohr_1.pdf

Auszug Ch.v.R.:
Es kann ja nicht sein, dass wir Kinder zeugen, bloss um ein Föteli von ihnen aufs Pult zu stellen, und nur unseren
Ego- und Karriereplänen nachgehen.


War ich in der Schule (an der Arbeit), hatte ich ein schlechtes Gewissen, nicht bei meinem Kind zu sein. Am schlimmsten war es, als mein Sohn länger krank war. Ich hasste mich, war aber überzeugt, da durchzumüssen. Statt alles zu tun, damit mein Kind sich gesund entwickeln kann, konferierte ich stundenlang mit Eltern, Psychologen und Behörden, um bei vernachlässigten und gefährdeten Kids das Steuer noch herumzureissen. Mein eigenes Kind liess ich im Stich.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » So 26. Jul 2009, 20:48

Offenbar immer mehr Mütter zerbrechen an dem gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Zwang, für Ihre Kinder und den Arbeitgeber da zu sein. Wir müssen wieder zu einer Gesellschaft kommen, wo Muttersein als 100% Job nicht nur geachtet, sondern auch finanziell möglich ist. Der Trend, möglichst viele Mütter berufstätig zu haben ist falsch und fatal.

http://www.blick.ch/news/schweiz/wenn-d ... hlt-124321

Für die beiden Schweizer Ärzte Dr. Witold Tur und den Psychologen Werner Disler liegen die Gründe auch bei uns, bei denen, die gerne weggucken. «Mütter dürfen heute kaum mehr Mütter sein: Sie sollen arbeiten, alles für Familie und Kinder organisieren.»

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Di 28. Jul 2009, 16:32

sugi hat geschrieben:
Lamdil hat geschrieben:Auf einen Einwand, der mir sehr wichtig ist, seid Ihr noch gar nicht eingegangen:
Denn eigentlich geht es gar nicht um das Wohl der Kinder. Das ist verlogene Heuchelei. Eigentlich geht es doch darum, auf die anderen mit dem Finger zeigen zu können und zu rufen, wie schlecht sie sind und wie verkommen die Welt ist.

Aha..und diese pauschalisierung, die ist dann oke?!?!

ok, Du hast mich ertappt, ich wollte mal ein paar Leute aus der Reserve locken.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Di 28. Jul 2009, 16:35

kingschild hat geschrieben:Du wirfst vor, das keine Diskussion möglich und gleitest dauernd von der Sachebene ab...entweder findest Du den Rank und kannst Dich emotional lösen oder es wird wirklich schwierig. Lamdil begreife doch das nicht alle Deine Vorstellungen haben und versuche diese auch zu respektieren.

Dieses sollten dann aber auch alle Diskussionsteilnehmer beherzigen und vermeiden, gegen andere Vorstellungen zu hetzen und Eltern beleidigen, die ihr Familienleben anders gestalten, als sie selbst das für richtig halten.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Di 28. Jul 2009, 17:04

Zorro hat geschrieben:Chris von Rohr ist zwar nicht mein Fall, aber dieser Bericht finde ich lesenswert:

http://www.hausfrauengewerkschaft.ch/lesestoff/von_rohr_1.pdf


Auszug Ch.v.R.:
«Ich werde in den letzten Jahren immer mehr mit der Tatsache konfrontiert,dass die Kinder meiner Klasse häufig täglich von der elektronischen Grossmutter betreut werden.Sie kommen in die Schule und sehen zum Beispiel einen Klebband-Abreisser verstört an,wenn ich sie auffordere,ein Stück Chläbi abzureissen. Das ist nur ein Beispiel von vielen,das aufzeigt,wie viel die Kids aufgrund ihres tagelangen Fernseh-und Gamekonsums an Handling und Alltagsgeschick verpassen.Viele der Kinder haben nicht mal richtige Schuhe für einen Ausflug in die Natur.Während ein Teil der Klasse gestern übermütig mit Pflotschen und Staunen unten am Seeli beschäftigt war,gabs andere,die die ganze Aufenthaltszeit dort mit angezogenem Rucksack hilflos herumstanden.Sie wussten nicht,was tun.»

Wenn die Kinder vor der Einschulung in einen Kindergarten gegangen wären, hätte man sicher stellen können, dass sie vor der Einschulung die wichtigsten Grundlagen erwerben.



Auszug Ch.v.R.:
Wann passiert endlich etwas? Umdenken bei den Politikern und den Betrieben, damit sie flexiblere, gleich bezahlte Modelle für Teilzeitarbeit beider Geschlechter durchsetzen und so die Familie stärken.

Hier schließe ich mich dem Autor an. Weder das eine Extrem, noch das andere sind erstrebenswert:
Weder die Karrieremutti, die ihr Kind wie eine störende Belastung abschiebt oder die Jetsetmutti, die ihr Kind außschließlich von Nannys betreuen läasst,
noch die Hausmutti, die wie eine Glucke ihr Kind behuddelt und dabei nichts anderes mehr macht.

Aber so wie ich das sehe, sind diese Extreme auch selten. Die meisten Familien schaffen den Ausgleich. Allerdings ist das manchmal nicht so leicht, wie es sein könnte und da hat meiner Meinung nach die Gesellschaft noch einen großen Nachholbedarf. So wird es von einigen immer noch schäl beäugt, wenn nach der Mutter dann der Vater ein paar Monate Karrierepause macht, um sich um das Kind zu kümmern. Hat denn ein Vater kein Recht darauf, Zeit mit seinen Kindern zu verbringen?
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Such_Find » Di 28. Jul 2009, 18:54

Lamdil hat geschrieben:Wenn die Kinder vor der Einschulung in einen Kindergarten gegangen wären, hätte man sicher stellen können, dass sie vor der Einschulung die wichtigsten Grundlagen erwerben.

Welche Grundlagen?

In der Schule geht es doch bloss noch darum die Kinder PISA gerecht abzurichten, damit sie später für die Wirtschaft brauchbar werden. Wen interessieren Menschen? Die sollen funktionieren und Markt-gemäß verwertet werden können...
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Mi 29. Jul 2009, 08:13

Such_Find hat geschrieben:
Lamdil hat geschrieben:Wenn die Kinder vor der Einschulung in einen Kindergarten gegangen wären, hätte man sicher stellen können, dass sie vor der Einschulung die wichtigsten Grundlagen erwerben.

Welche Grundlagen?

In der Schule geht es doch bloss noch darum die Kinder PISA gerecht abzurichten, damit sie später für die Wirtschaft brauchbar werden. Wen interessieren Menschen? Die sollen funktionieren und Markt-gemäß verwertet werden können...

Selbst wenn es so wäre ... den Kindern sind gewisse Ziele gesetzt und diejenigen, die nicht darauf vorbereitet sind, stehen von Anfang an im Nachteil.

Die Zielvorgaben sind eigentlich ganz einfach: Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Noch wichtiger: Das Lernen und das Denken lernen. Das hat nichts mit "für PISA fitmachen" zu tun und das ist auch keine Zerstörung der Kindheit durch Leistungdruck. Es ist etwas gutes.

Die meisten Kinder wollen in die Schule gehen, zumindest bevor sie eingeschult werden. Für Vorschulkinder ist die Schule normalerweise etwas, das sie positiv bewerten. Damit dieser Enthusiasmus erhalten bleibt, ist es wichtig, dass sie in der Schule nicht hoffnungslos scheitern. Deshalb ist es wichtig, dass sie vorbereitet sind.

Sie müssen nicht schon lesen, rechnen und schreiben können. Aber sie müssen wenigstens einen Stift halten können. Das klingt einfach, aber auch das muss man erst einmal erlernen. Sie müssen zuhören können, aber das lernen sie auch nur, wenn man ihnen etwas erklärt.

Leider gibt es viele Eltern, die ihre Kinder z.B. mit TV, Computer und Keksen "ruhig" stellen und ihnen nicht helfen, sich auf das Leben vorzubereiten. Sie geben ihnen nicht Stifte und Papier um was zu malen oder einfach aufs Papier zu kritzeln, die erklären nichts und beantworten nicht ihre Fragen, teilweise, weil sie es selbst nicht wissen. Die Folgen sind fatal. Wenn die Kinder eingeschult werden, sind sie nicht gewappnet und deshalb überfordert. Daraus resultiert eine Ablehnungshaltung gegen Bildung.

Letztlich wird den Kindern damit schon das eigene Potential verschlossen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Do 30. Jul 2009, 13:27

Neben den Kindern sind oftmals auch die Mütter selber leidtragende dieser Situation:

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Super-Mama-begeht-Selbstmord-22259036
Die 41-jährige erfolgreiche Anwältin und Mutter dreier Kinder konnte die hohen Anforderungen von Mutterschaft und Beruf nicht erfüllen und stürzte sich in die Themse.

Die gesellschaftspolitische Forderung ist also nicht, noch mehr Krippen zu finanzieren, sondern das Umfeld so zu gestalten, dass auch Familien mit nur einem Einkommen wieder übeleben können und ein Elternteil die Kinder betreuen kann. Also steuerliche Vergütungen für vollzeitliche Mütter/Familien.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Do 30. Jul 2009, 23:29

Zorro hat geschrieben:Die gesellschaftspolitische Forderung ist also nicht, noch mehr Krippen zu finanzieren, sondern das Umfeld so zu gestalten, dass auch Familien mit nur einem Einkommen wieder übeleben können und ein Elternteil die Kinder betreuen kann. Also steuerliche Vergütungen für vollzeitliche Mütter/Familien.

Einerseits unterstütze ich diesen Vorschlag. Sicherlich würden viele die Option nutzen, dass ein Elternteil zu Hause bleiben kann um die Kinder zu betreuen.

Man muss aber auch überprüfen, ob die Eltern ihrer Aufgabe ausreichend nachkommen. Leider gibt es auch viele verwahrloste Kinder und nicht selten sind in diesen Familien die Eltern ohne Arbeit und hätten eigentlich Zeit.

Ich bin aber auch der Meinung, dass Frauen eine Option haben sollten, in ihrem Beruf zu bleiben. Um Familie und Beruf vereinbaren zu können, muss der Mutterschutz gewährleistet sein. Wiedereinstieg nach gerade mal 2 Monaten und dann 60 Stunden Arbeitswochen, wie aus dem tragischen Beispiel der englischen Anwältin, sind einfach nicht tragbar.

Wenn aber Familienplanung bedeutet, dass eine Frau ihren Beruf aufgeben muss, dann werden sich viele junge Frauen fragen, wozu sie ihren Schulabschluss, eine Ausbildung oder gar ein Studium gemacht haben. Das ist keine Frage von Egoismus, wenn junge Frauen im Leben noch eine andere Perspektive haben möchten als die Küche und die Kinder. Die werden schließlich auch mal selbständiger und schließlich vollständig unabhängig. Und für den Rest des Lebens das Nest zu putzen ist ja wohl eher eine Strafe als ein Lebensziel.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Fr 31. Jul 2009, 09:36

Lamdil hat geschrieben:Wiedereinstieg nach gerade mal 2 Monaten und dann 60 Stunden Arbeitswochen, wie aus dem tragischen Beispiel der englischen Anwältin, sind einfach nicht tragbar.


Das ist so. Die Medien verbreiten aber genau dieses Bild. Die Frau und Mutter muss beides schaffen, dann ist sie eine "Powerfrau". Wehe sie ist "nur" Mutter!

Und für den Rest des Lebens das Nest zu putzen ist ja wohl eher eine Strafe als ein Lebensziel.


Für den Rest des Lebens in der Mammon-fokussierten Gesellschaft arbeiten zu müssen ist auch kein Lebensziel. Es ist ein Dienst für die Familie, oder wenn ich alleine lebe ein Dienst z.B. an karitativen Institutionen. Das ist der Fluch seit dem Sündenfall:

Code: Alles auswählen
Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
17 Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, [u]verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang[/u].


Das Leben ist ein Dienst.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kalypso » Fr 31. Jul 2009, 11:58

Für den Rest des Lebens in der Mammon-fokussierten Gesellschaft arbeiten zu müssen ist auch kein Lebensziel. Es ist ein Dienst für die Familie, oder wenn ich alleine lebe ein Dienst z.B. an karitativen Institutionen. Das ist der Fluch seit dem Sündenfall:


Ich finde es etwas schade, dass du allen Frauen, die Kinder haben und trotzdem Arbeiten entweder nur "Karrieregeilheit" oder "tragische Lebensumstände", die sie zum Arbeiten zwingen zugestehst. Denn es ist ganz einfach nicht so.
Ich sehe es an mir und auch an anderen Frauen. Im Moment sieht es nicht so aus, als ob ich in den nächsten Jahren heiraten werde, geschweige denn Kinder bekommen. Ich bin alleinstehend. Also nutze ich die Zeit für eine gute Ausbildung und eine schönen Beruf. Nicht weil ich möglichst hoch auf dem Karriereleiterchen steigen möchte, sondern weil das, was ich tue mich mit Freude erfüllt. Ich sehe das als ein Geschenk, das mir diese Möglichkeit gegeben ist. Ich habe es mir nicht ausgesucht alleine zu sein, sehe jetzt aber auch nicht die Notwendigkeit verzweifelt nach einem Mann zu suchen, um meinen schöpfungsgemässen Dienst an Familie zu erfüllen. Und wenn ich jetzt doch einen Mann kennenlerne und Kinder bekomme? Soll ich all die Jahre meiner Ausbildung, und ja, all das Geld und Herzblut, das ich da reingesteckt habe, aufgeben? Natürlich würde ich mich die ersten Jahre um die Kinder kümmern wollen. Aber ganz aufgeben würde ich meinen Beruf nicht wollen. Das kann ich mir dann ehrlich gesagt auch leisten, da mein Beruf genug Flexibilität mit sich bringt. Auch möchte ich mich nicht vollkommen finanziell von einem Mann abhängig machen. Das hat mir eine Frau klargemacht, die früh verwitwet ist. Wenn man da auch nur ein paar Jahre vom Beruf weg ist, hat man als Frau null Chancen mehr!

Ich finde es auch schade, dass nur auf den Frauen herumgehackt wird, denen halt ihr Beruf auch wichtig ist (nicht Karrieregeil oder Kinder unwichtig, sondern, da ist noch etwas anderes, das sie erfüllt). Denn es gibt auch genug Väter, denen ihre Karriere und "Selbstverwirklichung" wichtiger ist als Frau und Kinder. Denen wird das ganz selbstverständlich zugestanden, weil es ihre "schöpfungsgemässe" Aufgabe ist. Dennoch ist es nicht recht! Und auch wenn das eingesehen wird, sind es doch immer die egoistischen Frauen, Männer scheinen im Familienbild, das hier idealisiert wird, vollkommen unwichtig. Viele Ehen werden aber genau deshalb geschieden. Weil Papi nie daheim ist und Mami sich vernachlässigt und alleine fühlt. Denn den ganzen Tag sich nur mit und über Kinder(n) unterhalten zu können, ist einerseits vielleicht schön, aber ganz einfach nicht genug.

Moderne Familien, die gut funktionieren, leben aber zum Glück nicht von einer Konstellation, wie sie 1950 propagiert wurde, sondern davon, dass sich Mami und Papi um die Kinder kümmern. Und Mami und Papi glücklich sind und sich Freiräume für sich nehmen können. Sei es ob es eine klassische Rollenteilung ist oder ob Papi Hausmann ist oder ob beide arbeiten und für die Kinder zeitweise eine für sie gute Betreuung in Anspruch genommen wird.
"All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient [...] umfasst im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis" Johannes Calvin, Institutio I,1
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Lamdil » Fr 31. Jul 2009, 12:11

Zorro hat geschrieben:Für den Rest des Lebens in der Mammon-fokussierten Gesellschaft arbeiten zu müssen ist auch kein Lebensziel. Es ist ein Dienst für die Familie, oder wenn ich alleine lebe ein Dienst z.B. an karitativen Institutionen. Das ist der Fluch seit dem Sündenfall:

[]Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
17 Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.[/]

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Also erstmal geht es nicht nur darum Geld zu verdienen. Es geht auch darum, eine sinnvolle Betätigung zu haben, die einen ausfüllt und den Geist wach hält. Einige können diese Erfüllung auch in den eigenen vier Wänden finden, aber vielen fällt nach einiger Zeit die Deck auf den Kopf.

Jahrtausende alte, frauenfeindlichen Sprüche eines Wüstenvolkes sehe ich nicht als verbindlich genug an, die heutige Gesellschaft danach auszurichten.
Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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