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Moderne Familien

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Re: Moderne Familien

Beitragvon Taube » Di 29. Jun 2010, 14:54

Wenn Du den ganzen Thread oben liest, habe ich nicht gesagt, dass die jetzige Regelung gerecht ist. Im Gegenteil finde ich die ganze Besteuerung in Bezug auf die Familie unhaltbar. Statt dass sich die SVP mal generell Gedanken gemacht hätte über die steuerliche Behandlung der Familien und dies für die BV festgelegt hätte, sind sie auf ein Schlagwort aufgesprungen und wollen einen Punkt der ganzen Sache mit einem völlig untauglichen Vorschlag verbessern. Oben schon wollte ich aufzeigen, dass gerade diese Regelung zu neuen Ungerechtigkeiten für alle führen kann. Deshalb der Querschläger.

Die Initiative zeigt wenig Phantasie und keine Kreativität für das Angehen dieser Familienproblematik auf Verfassungsebene. Wenn die SVP schon auf dieser Stufe etwas machen will, dann bitte etwas, das nicht nur für die SVP Werbung dient.

Ich kann die Initiative gut annehmen oder auch ablehnen. Es ändert sich nicht viel. Höchstens hilft sie für ein ruhigeres Gewissen, dass etwas getan wurde für die Familien. ...und da ich vom Beruf her in viele Steuererklärungen hineinschaue, weiss ich auch, dass gerade in den Familien, bei welchen eine Entlastung völlig nötig wäre, diese Initiative praktisch nutzlos ist. Andere Mittel wären gleich einfach aber wesentlich effizienter - und zudem viel weniger durch Verwässerung auf Gesetzesstufe anfällig.

Aber wie gesagt, eine familienfreundliche Besteuerung braucht ein Umdenken und den Mut neue und unorthodoxe Lösungen zu suchen. Es gibt einige gute Ansätze.

Gruss Taube
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Animo » Di 29. Jun 2010, 18:23

Zorro hat geschrieben:
Animo hat geschrieben:In einem anderen Topic habe ich gefragt, ob es ungerecht sei, dass Hauseigentümer die Hypothekarschulden vom Einkommen abziehen können, während Mieter keine Vergünstigungen kriegen. Du hast gesagt, es sei doch gerecht, da alle Mieter gleich behandelt werden.


Dann musst du dort nochmals nachlesen :D Mit keinem Wort habe ich geschrieben, das sei gerecht. Ich finde auch den Abzug von Schuldzinsen in der Steuererklärung fragwürdig, das hat aber mit modernen Familien wenig zu tun ;-)
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Ok, no problem. Ich hatte nur das falsch interpretiert:
Zorro hat geschrieben:Das betrifft wenigstens alle Mieter gleich.
Sorry!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Mi 30. Jun 2010, 10:54

Animo hat geschrieben: Ok, no problem. Ich hatte nur das falsch interpretiert:


Kann passieren!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Do 15. Jul 2010, 13:12

Die Familie ist (wieder) ein öffentliches Thema.
Wir sehen deutlich, dass das 'biblische Familienverständnis' längst nicht mehr das einzige Modell ist. Seit vielen Jahrzehnten werden 'alternative Lebensformen' ausprobiert: Modelle wie "nichteheliche Lebensgemeinschaften", "getrenntes Zusammenleben", "serieller Monogamie", "Fernbeziehung", "polyamoren Familien", "Patchworkfamiliy" uvm. haben ihren 'mehr oder weniger erfolgreichen Auftritt'. Die gottgewollte Lebensgemeinschaft wird zunehmend durch fragwürdige Versuche ersetzt.
Aus der kleinsten, stabilsten und wichtigsten Zelle einer 'gesunden' Gesellschaft hat sich in manchen Bereichen ein kreatives Chaos entwickelt.
Die ganzen Diskussionen gehen doch immer in die gleiche Richtung: Hat die Familie (als Ordnung Gottes) ausgedient?
Meine bescheidene Meinung dazu ist ganz kurz: Nein. Die Bibel beschreibt sowohl die natürliche Familie wie auch die geistliche. Dabei soll die natürliche Familie etwas von der Realität der geistlichen Familie reflektieren. Die Basis einer Familie ist (für mich) selbstverständlich immer noch die Ehe zwischen Mann und Frau. Daran gibts für mich nichts zu rütteln. Das Grundgerüst für eine gesunde Gesellschaft ist für mich nach wie vor die Familie bestehend aus Vater und Mutter, die in einer Ehe zusammenleben. Und die Kinder als Geschenk ansehen.
So und jetzt verabschiede ich mich aus diesem Thread und überlasse das Feld allen anderen - war nur meine sehr kurz gehaltene Meinung zum Thema "Moderne Familien". Und Tschüss....
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Animo » Fr 16. Jul 2010, 22:29

lionne hat geschrieben:Meine bescheidene Meinung dazu ist ganz kurz: Nein. Die Bibel beschreibt sowohl die natürliche Familie wie auch die geistliche. Dabei soll die natürliche Familie etwas von der Realität der geistlichen Familie reflektieren. Die Basis einer Familie ist (für mich) selbstverständlich immer noch die Ehe zwischen Mann und Frau. Daran gibts für mich nichts zu rütteln.


Wie war das mit Jakob? (Moses 29,30). Es war auch nicht gerade die klassische Familie, wie wir sie heute verstehen -oder eben doch :)
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Taube » Sa 17. Jul 2010, 13:56

...und schon das war nicht das typische Familenbild:

Salomo liebte viele ausländische Frauen (1 Kön 11,1) und in 1 Kön 11,3 ... Er (Salomo) hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen;...
und als David eine hübsche Frau sah, liess er deren Ehemann im Krieg umkommen und nahm die Frau.

Das waren damals noch Zeiten, als die Familie Kern des gesunden Staates waren: Keine polyamoren Familien, keine Fernbeziehungen, ect. Aber eben alles ging in die Binsen! ...weil Salomo x-hundert Frauen hatte, etc.

Nur das Elend ist, dass diejenigen, welche hier so schöne Phantasien habe über eine ideale Familienkultur vergessen, dass Jesus nicht aus dem Stamme dieser üblen Polygamisten, Polyamoristen etc. hervorging. Jesus Christus kam also nicht von den Braven Familienvätern, sondern aus der Linie von Lebemännern, moralisch verkommenen Monarchen, Huren etc. Quelleangabe: Die Bibel

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Gnu » Sa 17. Jul 2010, 23:53

Animo hat geschrieben:Wie war das mit Jakob? (Moses 29,30). Es war auch nicht gerade die klassische Familie, wie wir sie heute verstehen -oder eben doch :)

Mit Jakob war das so, dass es so war, wie es war. Da gibt es nichts zu meckern, sondern besser machen ist angesagt.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Mo 26. Jul 2010, 13:01

Taube hat geschrieben: (....)und als David eine hübsche Frau sah, liess er deren Ehemann im Krieg umkommen und nahm die Frau.


....ja und dafür hat er dann einen sehr hohen Preis bezahlt......
¨Sünde lohnt sich nie, liebe Taube. ;)

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Taube » Mo 26. Jul 2010, 13:09

...hoher Preis dafür bezahlt? Er wurde als Urahn von Jesus Christus auserwählt. Es ist also ein Erwählter!

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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Mo 26. Jul 2010, 13:17

Taube hat geschrieben:Nur das Elend ist, dass diejenigen, welche hier so schöne Phantasien habe über eine ideale Familienkultur........


.... und es gibt sie doch, die (fast) ideale Familienkultur...... Also ich sehe/kenne in meinem Umfeld ganz 'schöne Familienkulturen' und ich freue mich jedesmal sehr darüber (ob es nun ältere oder jüngere Familien sind..)
Also für mich persönlich handelt es sich da nicht um Phantasterei und Hochstilisierung der Familie. Das sind ganz real vorhandene Familien, die es einfach schön haben zusammen, was selbstverständlich nicht heisst, dass es keine Probleme in diesen Familien gibt, wohlverstanden. Probleme gibt es überall - es kommt aber drauf an, wie man die Probleme angeht....

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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Mo 26. Jul 2010, 14:10

David, der Mann nach dem Herzen Gottes. Erwählt von Gott: Gott erwählte einen Hirtenjungen. Wir alle kennen die wunderbare Geschichte von David. Trotz seinen Verfehlungen wird von David gesagt "Der Mann nach dem Herzen Gottes". Ist dass nicht eine wunderbare Nachricht! David war kein "Duperman" und trotzdem ist er 'der Mann nach dem Herzen Gottes'. Das nehme ich jetzt zum Anlass, mich (wieder mal) mit David in der Bibel auseinanderzusetzen!

Schönen Tag,

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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 28. Jul 2010, 15:59

Die schlechten Beispiele und Verfehlungen wurden uns ja nicht dazu gegeben um es nach zu ahmen oder als Anlass um dann unsere eigenen Fehler zu rechtfertigen.

Das heisst wenn es früher schon nicht gut war, wäre es an der Zeit zu überwinden in der Kraft Christi und für das bessere einzustehen auch wenn man dabei scheitern kann.

Modern ist aber schon seit jeher das der Mensch es liebt, das fehlerhafte Verhalten mit dem Hinweis auf das fehlerhafte Verhalten anderer zu beschönigen.

God bless
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Do 29. Jul 2010, 13:35

kingschild hat geschrieben:Die schlechten Beispiele und Verfehlungen wurden uns ja nicht dazu gegeben um es nach zu ahmen oder als Anlass um dann unsere eigenen Fehler zu rechtfertigen.


Das sollte nun nicht die Botschaft meines Postings sein! Da möchte ich jetzt nicht missverstanden werden!

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Taube » Do 29. Jul 2010, 14:05

Es geht aber nicht nur um gute und schlechte Beispiele oder um Ideale. Viel wichtiger ist die Realität, in der Realität, in der die Menschen seit Menschengedenken gelebt haben. ...und da bringt es nichts, wenn immer auf den romantischen Bildern idealtypische Familien konstruiert werden. Es ist heute halt auch in den christlichen Gemeinden mit Einelternfamilien, Patchworkfamilien oder "Konkubinatseltern" zu rechnen.

Diese sind auch Christen und gehören zur Gemeinde. Man darf diese doch nicht diskriminieren in der Mitarbeit oder gar hinausekeln.

Wenn hier begonnen wurde von modernen Familien zu reden, war das immer negativ besetzt. Dabei hat es nichts mit der heutigen Zeit zu tun, es war immer schon so. ...oder man soll sich mal umsehen in Gemeinden von südamerikanischen, afrikanischen Armenvierteln, sogar auch in den Hispanicfamilien der USA. Da kann es gut sein, dass die Mehrheit der Familien halt nicht dem entspricht, was die bürgerliche Christenfamilie unter Familie sich vorstellt. ...und es wäre ein religiöser Ethnozentrismus, wenn man meint, dass diese christliche Familienidee hier in der Schweiz die ideale christliche Familienform ist.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Mi 17. Nov 2010, 09:44

Es ist eine traurige Entwicklung, die in der Schweiz aktuell Schlagzeilen macht:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Viele-Eltern-wollen-ihre-Kinder-einschulen--egal-ob-sie-reif-dafuer-sind-/story/27146434

«Und die Fronten haben sich in den letzten Jahren verhärtet: Die Eltern wollen die Kinder mit allen Mitteln einschulen, auch wenn sie noch nicht so weit sind.»

Die Leidtragenden sind einmal mehr die Schwächsten, nämlich die Kinder. Die "christliche Familienethik" (frei nach Taube :-)) war eben doch nicht so schlecht, wie sie heute als reaktionär und überholt dargestellt wird.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Taube » Mi 17. Nov 2010, 10:15

...und dabei hast Du immer behauptet, der Staat möchte mit dem Harmos die Kinder möglichst früh einschulen.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Mi 17. Nov 2010, 10:35

Taube hat geschrieben:...und dabei hast Du immer behauptet, der Staat möchte mit dem Harmos die Kinder möglichst früh einschulen.

Gruss Taube


Das will er ja auch. Und man sieht, wohin dieser Zwang führt. Kinder werden überfordert. Das zeigt sich ja in diesem Artikel deutlich. Es zeigt aber auch, dass einige Eltern heute die eigenen Kinder schnellstmöglich fremdbetreut haben wollen. Ob die Kinder dazu bereits reif genug sind oder nicht, spielt offenbar keine Rolle. Dass sogar eine Grünen-Politikerin das feststellt, überrascht mich.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Di 12. Jul 2011, 15:23

Zorro hat geschrieben:Wer nicht nur Familienmodelle "Mütter und gleichzeitig Arbeiten" staatlich unterstützt haben will, sollte sich für die Familieninitiative einsetzen. Auch Mütter, die sich Vollzeit um den Nachwuchs kümmern, sollen im Sinne der gleichen Rechte eine Möglichkeit haben, Aufwände abzuziehen. Alleine der Verzicht auf Einkommen zugunsten der Erziehungsarbeit rechtfertigt diese Unterstützung:

http://www.familieninitiative.ch/
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Die Initiative ist zustande gekommen und wurde heute eingereicht. Die Abstimmung kann kommen und ich hoffe auf die Korrektur des unsäglichen Parlamentsentscheides, dass nur erwerbstätige Eltern ihre Kosten für die Kindererziehung in Krippen abziehen können, die Einzelverdienerhaushalte hingegen auf der Strecke bleiben.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Sa 3. Sep 2011, 09:43

Und die gewaltsame Auflösung der Familie geht weiter:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Doppelnamen-soll-es-nicht-mehr-geben-21836987
Im Prinzip trägt jede und jeder den eigenen Namen von der Wiege bis zur Bahre: Die Ehe wirkt sich nicht mehr auf den Namen und das Bürgerrecht aus. Wer möchte, kann aber einen Familiennamen wählen. Die Brautleute können bei der Heirat erklären, dass sie entweder den Ledignamen des Mannes oder jenen der Frau als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Columba » Sa 3. Sep 2011, 10:06

Zorro hat geschrieben:Und die gewaltsame Auflösung der Familie geht weiter:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Doppelnamen-soll-es-nicht-mehr-geben-21836987
Im Prinzip trägt jede und jeder den eigenen Namen von der Wiege bis zur Bahre: Die Ehe wirkt sich nicht mehr auf den Namen und das Bürgerrecht aus. Wer möchte, kann aber einen Familiennamen wählen. Die Brautleute können bei der Heirat erklären, dass sie entweder den Ledignamen des Mannes oder jenen der Frau als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen.


jetzt sage mir mal, was die namengebung mit der auflösung der familie zu tun hat. wenn die namengebung für die stabilität der familie wichtig wird, dann ist die familienkultur schon am ende, dann fehlt es ganz sicher an anderen orten.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Sa 3. Sep 2011, 10:29

Columba hat geschrieben:jetzt sage mir mal, was die namengebung mit der auflösung der familie zu tun hat. wenn die namengebung für die stabilität der familie wichtig wird, dann ist die familienkultur schon am ende, dann fehlt es ganz sicher an anderen orten.

Grüße Columba


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Re: Moderne Familien

Beitragvon Columba » Sa 3. Sep 2011, 10:36

Zorro hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:jetzt sage mir mal, was die namengebung mit der auflösung der familie zu tun hat. wenn die namengebung für die stabilität der familie wichtig wird, dann ist die familienkultur schon am ende, dann fehlt es ganz sicher an anderen orten.

Grüße Columba

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identität liegt nicht im namen sondern in der familie. so wie eine ehe nicht am ehering liegt!


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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Sa 3. Sep 2011, 10:48

Columba hat geschrieben:identität liegt nicht im namen sondern in der familie. so wie eine ehe nicht am ehering liegt!


Grüße Columba


Selbstverständlich ist der gemeinsame Name ein Teil der Identität! Gerade für Kinder aber nicht nur. Und dies wird nun zur Disposition gestellt. Mutter heisst dann Müller, der Vater Kleiber. Wenn sie sich nicht einigen können, heisst das Kind immer wie die Mutter. Aber das wäre dann wieder ein anderes Thema :mrgreen: Man schafft so nämlich neue Ungerechtigkeiten. Hier geht es mir aber um die Familie. Es passt aber bestens in die Gender Mainstream-Debatte hinein. Patchwork, Regenbogenfamilien und so weiter, da soll man auch bei "normalen Familien" keinen Unterschied mehr feststellen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Sa 3. Sep 2011, 13:04

Zorro hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:identität liegt nicht im namen sondern in der familie. so wie eine ehe nicht am ehering liegt!


Grüße Columba


Selbstverständlich ist der gemeinsame Name ein Teil der Identität! Gerade für Kinder aber nicht nur. Und dies wird nun zur Disposition gestellt. Mutter heisst dann Müller, der Vater Kleiber. Wenn sie sich nicht einigen können, heisst das Kind immer wie die Mutter. Aber das wäre dann wieder ein anderes Thema :mrgreen: Man schafft so nämlich neue Ungerechtigkeiten. Hier geht es mir aber um die Familie. Es passt aber bestens in die Gender Mainstream-Debatte hinein. Patchwork, Regenbogenfamilien und so weiter, da soll man auch bei "normalen Familien" keinen Unterschied mehr feststellen.
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Was du da machst, lieber Zorro, ist das Gleiche, wie die von dir so geschmähte Gender Mainstreaming Bewegung. Du versuchst, deine Mitmenschen mit aller Gewalt in eine Schablone zu zwingen, die deiner ureigenen Weltanschauung entspricht.

Aber auch die Religiösen werden irgendwann einsehen müssen, dass ihre gesellschaftlichen Ansichten in den fünfziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stehen geblieben sind.

Wobei das Ganze nichts mit Christentum und Glauben zu tun hat, sondern eher mit der romantisierten Vorstellung der anscheinend heilen Welt der Adenauer-Ära.

Doppel- und Bindestrichnamen gibt es in Deutschland seit geraumer Zeit und die Welt ist nicht untergegangen, im Gegenteil.

Inzwischen haben auch die spinnertern Leute in Deutschland, die jeden Trend hirnlos nachlaufen kapiert, dass ein Doppelname, wie Müller-Wasserfall nicht hip sondern nur peinlich ist.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Zorro » Sa 3. Sep 2011, 13:22

blakki hat geschrieben: Was du da machst, lieber Zorro, ist das Gleiche, wie die von dir so geschmähte Gender Mainstreaming Bewegung. Du versuchst, deine Mitmenschen mit aller Gewalt in eine Schablone zu zwingen, die deiner ureigenen Weltanschauung entspricht.


Das ist nicht ZORRO, sondern Verfassung. Sogar Deutsche Verfassung:
Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes, der den Schutz von Ehe und Familie ausdrücklich normiert

Die Familie verdient Schutz als kleinste und wohl wichtigste Zelle der Gesellschaft. Dazu gehört die Identität. Doppelnamen sind keine Gefahr, willkürliche Namensgebung hingegen schon. Nicht nur wegen der Identität sondern auch wegen der Ahnenforschung.


Aber auch die Religiösen werden irgendwann einsehen müssen, dass ihre gesellschaftlichen Ansichten in den fünfziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stehen geblieben sind.


Ich weiss, auf Christen und christliches schlagen....
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Sa 3. Sep 2011, 14:41

Zorro hat geschrieben:
blakki hat geschrieben: Was du da machst, lieber Zorro, ist das Gleiche, wie die von dir so geschmähte Gender Mainstreaming Bewegung. Du versuchst, deine Mitmenschen mit aller Gewalt in eine Schablone zu zwingen, die deiner ureigenen Weltanschauung entspricht.


Das ist nicht ZORRO, sondern Verfassung. Sogar Deutsche Verfassung:
Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes, der den Schutz von Ehe und Familie ausdrücklich normiert
Keine Sorge, wir Deutschen passen schon auf unsere Verfassung auf. :mrgreen:

Die Familie verdient Schutz als kleinste und wohl wichtigste Zelle der Gesellschaft. Dazu gehört die Identität. Doppelnamen sind keine Gefahr, willkürliche Namensgebung hingegen schon. Nicht nur wegen der Identität sondern auch wegen der Ahnenforschung.
Ahnenforschung? Nun, das ist schon ein gewichtiges Argument edit


Aber auch die Religiösen werden irgendwann einsehen müssen, dass ihre gesellschaftlichen Ansichten in den fünfziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stehen geblieben sind.


Ich weiss, auf Christen und christliches schlagen....

Nein, geschlagen wird nicht! :mrgreen: Und verfolgt werdet ihr auch nicht! :mrgreen: editiert
Zuletzt geändert von kingschild am So 4. Sep 2011, 14:54, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Das darfst Du tun aber nicht hier schreiben
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Sa 3. Sep 2011, 15:19

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. (1. Kor 1,18)
Gruss, lionne :praise:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Sa 3. Sep 2011, 16:01

lionne hat geschrieben:Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. (1. Kor 1,18)
Gruss, lionne :praise:


Ja und? Was hat das mit dem Thema hier zu tun?
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Sa 3. Sep 2011, 16:15

blakki hat geschrieben: Ihr werdet höchstens belächelt. :party:

Es steht geschrieben:
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. (1. Kor 1,18)
lionne :praisegod: :lesen:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Sa 3. Sep 2011, 17:06

lionne hat geschrieben:
blakki hat geschrieben: Ihr werdet höchstens belächelt. :party:

Es steht geschrieben:
Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. (1. Kor 1,18)
lionne :praisegod: :lesen:


Dann hoffe ich aber, dass der Herr auch weiss, wer verloren geht und wer selig ist. Ich wusste bisher nicht, dass Gottes selbst ernanntes Bodenpersonal exklusiv darüber zu entscheiden hat. :mrgreen:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon lionne » Sa 3. Sep 2011, 23:27

blakki hat geschrieben:Dann hoffe ich aber, dass der Herr auch weiss, wer verloren geht und wer selig ist. Ich wusste bisher nicht, dass Gottes selbst ernanntes Bodenpersonal exklusiv darüber zu entscheiden hat. :mrgreen:

Gott weiss es ganz genau, daran ist kein Zweifel!
Das 'Bodenpersonal' (wie es du nennst) entscheidet keinesfalls darüber; wie kommst du nur (anhand meines Postings) auf diese Idee?? :roll:
Wie man gerettet wird, ist im Evangelium für alle Menschen eindeutig beschrieben.
Wenn du ernsthaft daran interessiert bist, kann ich es hier an dieser Stelle gerne ausführlich niederschreiben. Also: nur keine Hemmungen.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » So 4. Sep 2011, 12:33

lionne hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Dann hoffe ich aber, dass der Herr auch weiss, wer verloren geht und wer selig ist. Ich wusste bisher nicht, dass Gottes selbst ernanntes Bodenpersonal exklusiv darüber zu entscheiden hat. :mrgreen:

Gott weiss es ganz genau, daran ist kein Zweifel!
Das 'Bodenpersonal' (wie es du nennst) entscheidet keinesfalls darüber; wie kommst du nur (anhand meines Postings) auf diese Idee?? :roll:
Wie man gerettet wird, ist im Evangelium für alle Menschen eindeutig beschrieben.
Wenn du ernsthaft daran interessiert bist, kann ich es hier an dieser Stelle gerne ausführlich niederschreiben. Also: nur keine Hemmungen.


editiert
Zuletzt geändert von kingschild am So 4. Sep 2011, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Persönliche Dinge
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » So 4. Sep 2011, 15:07

blakki hat geschrieben:Aber auch die Religiösen werden irgendwann einsehen müssen, dass ihre gesellschaftlichen Ansichten in den fünfziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stehen geblieben sind.


Blakki die Vorstellung das Mann und Frau eins werden sollten geht noch ein wenig weiter zurück. Wenn etwas aber gut ist wird es auch nicht dadurch schlecht wenn es älter wird. Überdenken muss der Mensch höchstens ob uns den gewisse Neuerungen überhaupt weiterbringen.

Es wird nicht am Namen allein liegen das kein Verbindlichkeit mehr herrscht zwischen Mann und Frau aber mit dem Namen wird eben noch einmal ein Stück mehr in Richtung Unverbindlichkeit gearbeitet. Dies mag zwar für die hedonistische Lebensweise stimmen aber für Menschen die eine Verbindlichkeit gegenüber dem Partner empfinden wird eben ein Stück mehr demontiert und handkehrum sehen wir was für einen Preis unsere Gesellschaft zahlt für die gelebte Unverbindlichkeit. Der Namen ist nur die Folge in welche Richtung sich die Gesellschaft längst entwickelt hat, nämlich alles was von Gott kommt zu demontieren.

Wenn wir aber die Folgen dieser Demontage anschauen haben die neuen Entwicklungen die zum Teil schon sehr alt sind nicht viel positives hervorgebracht das unserer Gesellschaft dienen würde?

Zerüttete Familein, unverbindliche Partnerschaften, Ehe Verträge und alles was in diese Richtung ziehlt hat unserer Gesellschaft keinen nutzen gebracht im Gegenteil. Man muss nicht mal gläubig sein um das zu sehen.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Columba » So 4. Sep 2011, 15:26

kingschild hat geschrieben:...

Es wird nicht am Namen allein liegen das kein Verbindlichkeit mehr herrscht zwischen Mann und Frau aber mit dem Namen wird eben noch einmal ein Stück mehr in Richtung Unverbindlichkeit gearbeitet.
...


.... die verbindlichkeit ist doch für euch nicht gefährdet. man kann immer noch die alte lösung wählen oder ihr könntest dann den frauennamen wählen und für die kinder auch. ...wenn du noch nicht verheiratet wärst.


grüsse columba
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » So 4. Sep 2011, 15:55

kingschild hat geschrieben:...
Zerüttete Familein, unverbindliche Partnerschaften, Ehe Verträge und alles was in diese Richtung ziehlt hat unserer Gesellschaft keinen nutzen gebracht im Gegenteil. Man muss nicht mal gläubig sein um das zu sehen.


Lieber Kingschild, das ist ist schon irgendwie richtig und ich widerspreche dir auch nicht. Ich sehe in meinem Bekanntenkreis, wie leichtfertig Ehen und Beziehungen von Personen eingegangen werden, die dafür (noch) nicht reif sind, aus welchen Gründen auch immer.

Anderseits vertreten gerade Gläubige ein Familienbild, das von einem Idealbild geprägt ist, dass so in der Relalität nie existiert hat.

Wobei das nicht auf Gläubige beschränkt ist, in meiner weitläufigen Familie bin ich der Erste, der nach 20 Jahren von seiner Frau getrennt lebt und nun mit einer anderen Frau zusammenlebt.

Dass wir uns nicht scheiden lassen, können die Verwandten gerade noch akzeptieren, dass meine Frau und ich trotzdem harmonisch und liebevoll miteinander umgehen (vielleicht sogar besser als zu Ehezeiten), das können meine Verwandten nicht mehr verstehen und akzeptieren.

Durch diese Umstände sehe ich heute vieles anders als noch vor einiger Zeit. Es gibt jede Menge Ehen in meiner Umgebung, die schlecht sind, geprägt von Kälte, Abneigung, physischer Gewalt, Alkoholismus und Drogenkonsum. Wenn ich genau nachdenke, komme ich zu dem Schluß, dasss diese Beziehungen oder Ehen überwiegen.

Und das bezieht sich nicht nur auf Nichtgläubige, ich bin von der Familie her sehr stark mit Freikirchen verbandelt, auch dort sind dieselben Erscheinungen zu beobachten.

Und wenn von denen unerwünschte Ratschläge bezüglich meiner familiären Situation kommen, erwidere ich, dass sie doch mal selbst vor ihrer eigenen Tür kehren sollten. :x

Und wenn dann immer noch keine Ruhe ist, dann brauche ich nur zu fragen, warum dieses oder jenes Familienmitglied säuft. :shock:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » So 4. Sep 2011, 16:31

blakki hat geschrieben:
Lieber Kingschild, das ist ist schon irgendwie richtig und ich widerspreche dir auch nicht. Ich sehe in meinem Bekanntenkreis, wie leichtfertig Ehen und Beziehungen von Personen eingegangen werden, die dafür (noch) nicht reif sind, aus welchen Gründen auch immer.

Anderseits vertreten gerade Gläubige ein Familienbild, das von einem Idealbild geprägt ist, dass so in der Relalität nie existiert hat.


Idealbilder sind eher die Ausnahme aber hier stellt sich aber die Frage, wollen wir uns Richtung Idealbild hinentwickeln oder nehmen wir eben die Richtung vom Idealbild weg. Partnerschaft ist nie etwas einfaches aber warum sagen wir dann überhaupt ja. Was hält man von einer Geschäftsbeziehung wo der eine ja sagt und nein tut? Nicht viel aber bei der Ehe ist das leider heute schon fast Standard und das wir dann solches als Fortschrittlich werten während wir in einer anderen Beziehung ganz klar sagen würden, das kann doch nicht sein. Leider sind auch die Christlichen Ehen angegriffen und gerade deshalb sollte wir uns eben um so mehr überlegen, von wo kommen diese Attacken und wie können wir uns Erfolgreich dagegen wehren. Sind wir denn noch Herr über unsere Entschlüsse und unser Ja oder sind wir eben nicht mehr Herr darüber?


Wobei das nicht auf Gläubige beschränkt ist, in meiner weitläufigen Familie bin ich der Erste, der nach 20 Jahren von seiner Frau getrennt lebt und nun mit einer anderen Frau zusammenlebt.

Dass wir uns nicht scheiden lassen, können die Verwandten gerade noch akzeptieren, dass meine Frau und ich trotzdem harmonisch und liebevoll miteinander umgehen (vielleicht sogar besser als zu Ehezeiten), das können meine Verwandten nicht mehr verstehen und akzeptieren.


Na gut ich möchte jetzt auch nicht anfangen über Dich zu sprechen Blakki und das was Du tust ist etwas zwischen Dir und Deiner Frau und Gott. Ich habe mich entschieden in solchen Prozessen eben Gott auch mit ein zu beziehen und selbst wenn ich dies nicht tun würde so könnte ich Gott trotzdem nicht ausschliessen. Wir sehen aber das dieses Ausschliessen von Gott bezogen auf unsere Gesellschaft und einzelne Familie nicht unbedingt das ist was uns Segen bringt und ich denke Gott hätte da bessere Lösungen parat eben auch in schwierigen Zeiten.

Durch diese Umstände sehe ich heute vieles anders als noch vor einiger Zeit. Es gibt jede Menge Ehen in meiner Umgebung, die schlecht sind, geprägt von Kälte, Abneigung, physischer Gewalt, Alkoholismus und Drogenkonsum. Wenn ich genau nachdenke, komme ich zu dem Schluß, dasss diese Beziehungen oder Ehen überwiegen.


Ja wie es um die Zeiten steht das sehen wir alle und das ist traurig. Ich denke aber eben das Gott etwas anders plante als das was wir Menschen aus der Ehe machen. Wenn wir jetzt anfangen zu sagen Gottes Prinzip ist gescheitert nur weil die Menschen scheitern so treffen wir den Kern auch nicht. Eigentlich sollten wir eben alles daran setzen das es nicht zum scheitern käme und hier sollten wir eben Gott auch mit einbeziehen. Rein von der Prophezeiungen her wird alles noch schlimmer werden aber die Frage lautet dann eben kann ich hier etwas entgegen wirken mit meiner Ansicht oder sage ich einfach es kann ja eh nichts geändert werden. Wenn nichts geändert werden könnte so hätte Gott mich als Christ schon längst zu sich genommen und es gibt einen Grund warum er das nicht tut nämlich damit zumindest noch ein wenig Licht bleibt für die welche eher das Licht lieben als die Finsternis.

Und das bezieht sich nicht nur auf Nichtgläubige, ich bin von der Familie her sehr stark mit Freikirchen verbandelt, auch dort sind dieselben Erscheinungen zu beobachten.


Ich weiss Blakki aber auch das ist kein Grund den Beispielen zu folgen und dem Trend der Zeit nach zu geben. Wir alle stolpern, liegen bleiben wäre nicht gut. Zu sagen der Trend zu stolpern sei halt modern ist falsch. Wir können sagen wir fallen aber dann sollten wir wieder aufstehen und nicht sagen das liegenbleiben ist jetzt im Trend und gut.


Und wenn von denen unerwünschte Ratschläge bezüglich meiner familiären Situation kommen, erwidere ich, dass sie doch mal selbst vor ihrer eigenen Tür kehren sollten. :x



Das stimmt jeder muss bei sich selber anfangen aber ermunterung um anzufangen kann einem eben auch weiter bringen. Oder das kritische Hinterfragen von gewissen Gesellschaftlichen Trends würde uns wohl weiter bringen als diese Trends nur als Neu und gut zu bezeichnen.

Und wenn dann immer noch keine Ruhe ist, dann brauche ich nur zu fragen, warum dieses oder jenes Familienmitglied säuft. :shock:


Na gut das wäre dann das nächste Thema das wir angehen sollten aber eben nicht hier, wobei ja in vielen Fällen dies auch der Grund ist warum Familien zerrüttet sind.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon NEM » So 4. Sep 2011, 16:33

blakki hat geschrieben:Anderseits vertreten gerade Gläubige ein Familienbild, das von einem Idealbild geprägt ist, dass so in der Relalität nie existiert hat.


Hallo Blakki

Also diese Aussage, die Du schon mehrfach gemacht hast, ist mir viel zu ultimativ!

Klar ist, dass da wo es um Menschen geht, selten alles ideal abläuft, aber dass das christliche Familiebild in der Realität nie gelebt wurde, ist schlicht unwahr.

Was Kingschild schreibt unterstütze ich. Auch ein nicht ganz erreichtes Ideal der christlichen Falilie ist immer noch x-fach besser als das hedonistische, moderne, unverbindliche "Familien"-Chaos das die heutige Gesellschaft so hoch preisst.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Columba » So 4. Sep 2011, 16:52

NEM hat geschrieben:Klar ist, dass da wo es um Menschen geht, selten alles ideal abläuft, aber dass das christliche Familiebild in der Realität nie gelebt wurde, ist schlicht unwahr.


es gab ganz kurze zeiten, in denen dieses familienbild gelebt wurde, z.b. mitte der 50er jahre bis mitte der 60er jahre, als die finanzielle lage der familie im nachkriegsaufschwung gut war.


grüsse columba.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » So 4. Sep 2011, 17:29

Columba hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Klar ist, dass da wo es um Menschen geht, selten alles ideal abläuft, aber dass das christliche Familiebild in der Realität nie gelebt wurde, ist schlicht unwahr.


es gab ganz kurze zeiten, in denen dieses familienbild gelebt wurde, z.b. mitte der 50er jahre bis mitte der 60er jahre, als die finanzielle lage der familie im nachkriegsaufschwung gut war.


So bin ich in etwa aufgewachsen, mein Vater hat bis spät in die Nacht im Nachbarort gearbeitet, meine Mutter hat zuhause zwei Kinder aufgezogen, das Wochenende war die Familie zusammen.

Daran denke ich mit Wehmut, aber das hat mit dem christlichen Familenbild nichts zu tun, dadurch, dass mein Vater über die Woche erst spät nach Hause kam, hat meine Mutter nach und nach die Familienführung übernommen und sich explizit um die Dinge des täglichen Lebens gekümmert.

Ich kenne übrigends eine christliche Famile aus dem Verwandetenkreis, da kann die Frau nicht mal die Waschmaschine ohne genaue Anleitung ihres Mannes bedienen, die weiss nicht mal, ob das Haus, das sie bewohnen, Ihnen überhaupt gehört. :shock: Und das sind die noch stolz drauf. :shock:

Meine Eltern sind heute 86 bzw. 84 Jahre alt, sie waren immer eine Einheit und absolut gleichberechtigt, auch schon zu Zeiten, als dies noch kein Thema war. Ich habe von ihnen viel für das Leben gelernt.

So wäre für mich eine Beziehung mit einer Frau, die nicht arbeitet und nur Hausfrau ist, undenkbar. Ebenso wäre es für mich nicht möglich mit einer Frau zusammen zu leben, die ihr eigenes Vermögen nicht selbst verwaltet.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon NEM » So 4. Sep 2011, 19:07

blakki hat geschrieben:So wäre für mich eine Beziehung mit einer Frau, die nicht arbeitet und nur Hausfrau ist, undenkbar. Ebenso wäre es für mich nicht möglich mit einer Frau zusammen zu leben, die ihr eigenes Vermögen nicht selbst verwaltet.

lg blakki

Siehst Du blakki

Genau hier liegt das Problem der modernen Familie!

die nicht arbeitet und nur Hausfrau ist

Dass Mann/Frau die "Hausarbeit" mit NUR beschreiben, und dann noch die Dreistigkeit aufbringen das als "keine Arbeit" zu beschreiben, löste die ganze Degeneration der Familie aus. Die Frauen wollten unbedigt "Arbeiten", die Wirtschaft hat reagiert und alles wurde teurer, Sozialstaat wude teurer und heute brauchen wir 2,2 Arbeitskräfte um dort zu sein wo früher der Vater reichte. Tolle neue Welt!

die ihr eigenes Vermögen nicht selbst verwaltet.

Das zeigt ganz schön auf, dass das Individuum in einer Beziehung höher gestellt ist als die Gemeinschaft. So kann eine Beziehung nur scheitern!

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