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Moderne Familien

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Re: Moderne Familien

Beitragvon alegna » Mi 16. Sep 2009, 10:22

Le Chef hat geschrieben:Menschlichkeit umfasst für mich Werte wie Nächstenliebe, Freundlichkeit, Mitgefühlt, aber auch Courage, oder in schweren Zeiten für andere da zu sein.

Und das sind für mich absolut erstrebenswerte Dinge, die ich meinem Kind weitergeben möchte.


Für Dich und auch für mich, aber ist es das was alle darunter verstehen?
Egoismus herrscht leider immer mehr und viele Eltern sind darin so sehr verstrickt, dass sie es ihren Kindern nicht mehr mitgeben, was ist mit dem Vater der am Esstisch über seinen Chef nur schimpft und über die Regierung etc. was denkst Du bekommt dieses Kind mit? Es wird genauso über andere schimpfen wenn ihm mal etwas nicht passt. Was Deine menschlichkeit auszeichnet ist mehr als nur lobenswert, aber leider rar gesät in den Familien, es sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Weshalb prügeln denn Jugentliche gleich los, oder bei uns aktuell, das Littering.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Mi 16. Sep 2009, 10:26

Le Chef hat geschrieben:Le Chef sagt:

Was du aufführst, hat aber doch gar nichts mit Menschlichkeit zu tun.

Menschlichkeit umfasst für mich Werte wie Nächstenliebe, Freundlichkeit, Mitgefühlt, aber auch Courage, oder in schweren Zeiten für andere da zu sein.

Und das sind für mich absolut erstrebenswerte Dinge, die ich meinem Kind weitergeben möchte.

Danke Le Chef
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Le Chef » Mi 16. Sep 2009, 10:43

alegna hat geschrieben:Für Dich und auch für mich, aber ist es das was alle darunter verstehen?
Egoismus herrscht leider immer mehr und viele Eltern sind darin so sehr verstrickt, dass sie es ihren Kindern nicht mehr mitgeben, was ist mit dem Vater der am Esstisch über seinen Chef nur schimpft und über die Regierung etc. was denkst Du bekommt dieses Kind mit? Es wird genauso über andere schimpfen wenn ihm mal etwas nicht passt. Was Deine menschlichkeit auszeichnet ist mehr als nur lobenswert, aber leider rar gesät in den Familien, es sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Weshalb prügeln denn Jugentliche gleich los, oder bei uns aktuell, das Littering.


Le Chef meint:

Ich denke nicht, dass Wulfen deine aufgeführten Punkte mit Menschlichkeit meinte.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon tiktak » Mi 16. Sep 2009, 11:04

Ich teile hier die Ansichten von Alegna!

Nur eines muss ich auch dazu sagen, obwohl man versucht, daheim als Beispiel voran zu gehn, bewahrt es ein Kind /Jugendlichen noch lange nicht vor äusseren Einflüssen! Vor allem im pubertärem Alter ist es sehr schwierig-und darum meine ich auch, dass die Gesellschaft auch teils Schuld daran trägt, denkt mal darüber nach!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon tiktak » Mi 16. Sep 2009, 11:14

Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Bekannten, ihr Sohn ist jetzt knapp über 2 Jahre und sie ist etwas verzweifelt, weil der Kleine jetzt ne Phase hat, wo er rumschreit ,wenn er was möchte oder zornig wird, wenns ned nach seinen Kopf geht und auf andre Kinder oft hinschlägt!
Man ist da irgendwie punkto Erziehung machtlos,weil man irgendwie nicht weiss, wie man solche Probleme angehn soll und in den Griff bekommt!
Man probierts so und so oder so-aber irgendwie wills ned klappen! Dann ist man selber irgendwie frustriert, wird nervös, Fehlreaktion-dadurch wird das Kind wiederrum nervös und so geht eins ins andre!
Und naja, selbst als Christ etc. ist man solchen Situationen ausgeliefert und weiss auch oft nicht weiter! ;)
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 11:21

Le Chef hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Menschlichkeit!
Wenn alle darunter das Gleiche verstehen würden, wäre nichts dagegen einzuwenden, aber genau das stell ich ja in Frage.


Le Chef meint:

Meine Definition von Menschlichkeit ist grundsätzlich positiv. Von daher sehe ich nicht das Problem, dass darunter jeder etwas anderes verstehen kann.


Ich sehe es hier wie Alegna. Genau hier fängt ja das Problem an wenn wir nicht genauer anfangen zu definieren. Der Hippie findet es auch positiv und Menschlich wenn er sein Kind antiautoritär erzieht. Die eine Familie findet es auch Menschlich und positiv das Kind möglichst frühzeitig in der Kinderkrippe abzugeben. Der Alkohliker findet es auch postiv wenn er den Kindern mal eine tracht Prügel geben kann und sie möglichst früh schon an den Alkohol heran führt.

Klar ist es schwierig allgemein verbindende Werte zu finden aber ich denke die Christlichen sind da auf jeden Fall nicht die schlechtesten und wenn die Christlichen Werte gelebt würden dann würde dies sicher dazu dienen das es mehr intakte Familien gibt. Nicht das ich mir Hoffnung machen würde das der Mensch dies alleine packt aber zumindest die Richtung wäre eben eine positive.

Ich bin sogar der Meinung das eben diese Werte nicht altertümlich sind sondern sogar sehr fortschrittlich.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Le Chef » Mi 16. Sep 2009, 11:27

kingschild hat geschrieben:Ich sehe es hier wie Alegna. Genau hier fängt ja das Problem an wenn wir nicht genauer anfangen zu definieren. Der Hippie findet es auch positiv und Menschlich wenn er sein Kind antiautoritär erzieht. Die eine Familie findet es auch Menschlich und positiv das Kind möglichst frühzeitig in der Kinderkrippe abzugeben. Der Alkohliker findet es auch postiv wenn er den Kindern mal eine tracht Prügel geben kann und sie möglichst früh schon an den Alkohol heran führt.


Le Chef sagt:

Moment! Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Menschlichkeit = Positiv ist, sondern das die Menschlichkeit ansich nur positiv sein kann.

Ausserdem gibt es ja grundsätzlich eine Definition von Menschlichkeit:

Definition für menschlichkeit
Menschlichkeit wird als eine positive Einstellung anderen Menschen gegenüber verstanden. Sie ist vor allem gekennzeichnet durch Verständnis, Einfühlungsvermögen, Rücksicht und Hilfsbereitschaft verbunden mit einem tiefen Respekt und der Verpflichtung gegenüber der Würde des Mitmenschen.

de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit


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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 11:33

tiktak hat geschrieben:Ich teile hier die Ansichten von Alegna!

Nur eines muss ich auch dazu sagen, obwohl man versucht, daheim als Beispiel voran zu gehn, bewahrt es ein Kind /Jugendlichen noch lange nicht vor äusseren Einflüssen! Vor allem im pubertärem Alter ist es sehr schwierig-und darum meine ich auch, dass die Gesellschaft auch teils Schuld daran trägt, denkt mal darüber nach!


Die Gesellschaft ist immer auch ein Teil von dem was wir eben an Ideen und Werten einbringen. Klar ist man als Christ als Minderheit der Mehrheit ausgeliefert und fühlt sich auch irgendwie machtlos, also bleibt eben nur die Erziehung in der Zelle Familie. Es ist oft nicht einfach immer wieder Grenzen zu setzen und manchmal ist es schwierig, so lieblos zu gelten, wenn dann die Kinder die versiffte Umgebung dann als positiver und liebevoller erleben aber eben kapitulieren bringt nichts und wenn man dran bleibt so geht auch die pubertäre Phase vorbei und die Kinder sehen ja oft was man wollte und warum man vieles nicht wollte. Diese Zeit zu überstehen in einer Gesellschaft wie der heutigen ist nicht einfach auch hier braucht es viel Hilfe und Weisheit von oben.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon blakki » Mi 16. Sep 2009, 11:44

tiktak hat geschrieben:Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Bekannten, ihr Sohn ist jetzt knapp über 2 Jahre und sie ist etwas verzweifelt, weil der Kleine jetzt ne Phase hat, wo er rumschreit ,wenn er was möchte oder zornig wird, wenns ned nach seinen Kopf geht und auf andre Kinder oft hinschlägt!
Man ist da irgendwie punkto Erziehung machtlos,weil man irgendwie nicht weiss, wie man solche Probleme angehn soll und in den Griff bekommt!
Man probierts so und so oder so-aber irgendwie wills ned klappen! Dann ist man selber irgendwie frustriert, wird nervös, Fehlreaktion-dadurch wird das Kind wiederrum nervös und so geht eins ins andre!
Und naja, selbst als Christ etc. ist man solchen Situationen ausgeliefert und weiss auch oft nicht weiter! ;)


Ich kenne das Problem aus dem weiteren Bekanntenkreis auch, die Eltern wollten keine fachliche Hilfe in Anspruch nehmen, da die Mutti nach Rücksprache mit einer anderen "aufgeklärten" Mutti erkannt hat, dass ihr Kind eine höherer Bewusstseinstufe erreicht hat, es handelt sich bei dem Balg um ein so genanntes "Indigo-Kind".

Fazit Scheidung, der Mann hat das Weite gesucht, das Balg ist immer noch unausstehlich, garstig und unerzogen, der Mutti fällt das aber nicht mehr auf, da sie jetzt auch dreht (Lichtarbeiterin, Reiki etc.)
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Mi 16. Sep 2009, 11:46

Le Chef hat geschrieben:Le Chef sagt:
Moment! Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Menschlichkeit = Positiv ist, sondern das die Menschlichkeit ansich nur positiv sein kann.

Ausserdem gibt es ja grundsätzlich eine Definition von Menschlichkeit:

Definition für menschlichkeit
Menschlichkeit wird als eine positive Einstellung anderen Menschen gegenüber verstanden. Sie ist vor allem gekennzeichnet durch Verständnis, Einfühlungsvermögen, Rücksicht und Hilfsbereitschaft verbunden mit einem tiefen Respekt und der Verpflichtung gegenüber der Würde des Mitmenschen.

de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit


Und das hat weiss Gott nichts mit Prügel oder ähnlichem zu tun.

So ist es. Diese Grundsätze müssen für ein Miteinander gelten.
Man kann es natürlich nach Belieben verfeinern, mit christlichen, buddhistischen oder sonstwelchen Weisheiten.
Aber das sind die Grundsätze einer Gesellschaft wenn sie funktionieren soll.
Die Frage ist wer es vermittelt. Sofern das nötig ist, denn eigentlich sollten es Selbstverständlichkeiten sein.
Der erste Auftrag geht natürlich an die Eltern. Unterstützt von den Schulen.
Aber wer ist den Eltern in dieser Hinsicht ein Vorbild?
Das war mein Vorwurf an die Politiker.
Diese haben eigentlich Vorbildfunktion, aber ehrlich, will ich so sein wie die?
Politiker ist doch wohl eher ein Schimpfwort.
Korrupt,machtbesessen,...
Und Arbeitslosigkeit und Armut ziehen Werteverfall und auch der Menschlichkeit nach tiktaks und alegnas Definition nach sich.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 11:55

Le Chef hat geschrieben:
Le Chef sagt:

Moment! Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Menschlichkeit = Positiv ist, sondern das die Menschlichkeit ansich nur positiv sein kann.


Nur positiv ist meiner nach einzig Gott und alles Menschliche ist oft gut gemeint aber durchwegs nicht positiv auch wenn diese Merkmale auch zu finden sind. Da aber jeder Mensch verschieden ist von Prägung usw. so kommt auch Menschliches rein das nicht positiv ist. Ich habe Dich verstanden aber habe es vielleicht ein wenig falsch formuliert.


Ausserdem gibt es ja grundsätzlich eine Definition von Menschlichkeit:

Definition für menschlichkeit
Menschlichkeit wird als eine positive Einstellung anderen Menschen gegenüber verstanden. Sie ist vor allem gekennzeichnet durch Verständnis, Einfühlungsvermögen, Rücksicht und Hilfsbereitschaft verbunden mit einem tiefen Respekt und der Verpflichtung gegenüber der Würde des Mitmenschen.

de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit


Siehst Du Le Chef genau diese Begriffe sehe ich eben als schwammig. Positive Einstellung den anderen Menschen gegenüber deutet ein Kiffer, lade möglichst alle zum Joint ein. Einfühlungsvermögen bedeutet ich weiss wie Du Dich fühlst ohne Joint. Hilfbereitschaft bedeutet ich helfe dem 14 Jähren den Joint zu drehen, Verständnis heisst für Ihn ich verstehe Dich, das Du Dich über den Staat aufregst der Dir zu wenig hilft dein träges dasein zu finanzieren, Respekt heisst toleriere alles was nicht nach Gewalt aussieht und wenn jemand Gewalt anwendet dann hau ruhig mal zurück, denn dieser hat keine Respekt verdient.

Dies ist jetzt ein einseitiges Beispiel aber genau so schwammig kann eben jeder für sich das auslegen wie es Ihm in den Kram passt und das ist Gefährlich. Ich gehe auch davon aus das Du ein sinnloses verprügeln nicht unter Menschlichkeit verstehst aber hier liegt ja genau das Problem das Respekt nicht für jeden das gleiche bedeutet. Wenn dann diese Fassung seinem Menschlichen Verständniss entspricht so sagt er ich bin ja Menschlich und habe 100% die Menschlichkeit erfüllt mehr kann ich ja nicht.

Darum tendiere ich eher zu dem was Gott sagt als zur Menschlichkeit.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Mi 16. Sep 2009, 12:14

kingschild hat geschrieben:
Siehst Du Le Chef genau diese Begriffe sehe ich eben als schwammig. Positive Einstellung den anderen Menschen gegenüber deutet ein Kiffer, lade möglichst alle zum Joint ein. Einfühlungsvermögen bedeutet ich weiss wie Du Dich fühlst ohne Joint. Hilfbereitschaft bedeutet ich helfe dem 14 Jähren den Joint zu drehen, Verständnis heisst für Ihn ich verstehe Dich, das Du Dich über den Staat aufregst der Dir zu wenig hilft dein träges dasein zu finanzieren, Respekt heisst toleriere alles was nicht nach Gewalt aussieht und wenn jemand Gewalt anwendet dann hau ruhig mal zurück, denn dieser hat keine Respekt verdient.

Dies ist jetzt ein einseitiges Beispiel aber genau so schwammig kann eben jeder für sich das auslegen wie es Ihm in den Kram passt und das ist Gefährlich. Ich gehe auch davon aus das Du ein sinnloses verprügeln nicht unter Menschlichkeit verstehst aber hier liegt ja genau das Problem das Respekt nicht für jeden das gleiche bedeutet. Wenn dann diese Fassung seinem Menschlichen Verständniss entspricht so sagt er ich bin ja Menschlich und habe 100% die Menschlichkeit erfüllt mehr kann ich ja nicht.

Darum tendiere ich eher zu dem was Gott sagt als zur Menschlichkeit.

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Siehst Du Kingschild jetzt machst Du genau das was mir hier immer vorgeworfen wird, verdrehen, das eigene reininterpretieren und so weiter.
Jeder der ein bisschen denken kann weiß was mit diesen Begriffen gemeint ist,
und den anderen ist eh nicht zu helfen.
Und weil Du zu Gott tendierst was immer Du damit in diesem Zusammenhang meinst sind menschliche Grundsätze nicht schlecht.
Wie Du selber sagtest seid ihr inzwischen in der Minderheit und so weiss auch nicht jeder welche Grundsätze Christen überhaupt haben.
Deshalb muss man überkonfessionelle Grundsätze haben und wer diese nicht einhält hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 12:30

wulfen hat geschrieben:Die Frage ist wer es vermittelt. Sofern das nötig ist, denn eigentlich sollten es Selbstverständlichkeiten sein.
Der erste Auftrag geht natürlich an die Eltern. Unterstützt von den Schulen.
Aber wer ist den Eltern in dieser Hinsicht ein Vorbild?
Das war mein Vorwurf an die Politiker.
Diese haben eigentlich Vorbildfunktion, aber ehrlich, will ich so sein wie die?
Politiker ist doch wohl eher ein Schimpfwort.
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Und Arbeitslosigkeit und Armut ziehen Werteverfall und auch der Menschlichkeit nach tiktaks und alegnas Definition nach sich.


Na gut wenn die Eltern eben nicht vermitteln können dann muss sicher der Staat eingreifen denn wenn ein Kind von klein auf negative Verhaltensmuster vermittelt bekommt dann ist es eben gefährdet das es genau so schlecht macht wie die Eltern oder eben noch ein wenig schlechter. Die Frage bleibt wer kann denn noch eingreifen wenn der Staat schon längst überfordert ist? Die Antwort von den Christen ist ja bekannt, Umkehr und Busse und zwar auf allen Ebenen der Gesellschaft.

Als Elternteil kann ich mich an Gott orientieren und an Werten der Tradition, jedoch in den Europäischen Ländern ist dies eben schlecht möglich weil diese fast nicht mehr existiert und natürlich 200 Traditionen aufeinandertreffen was das ganze zusätzlich erschwert eine Linie zu finden.

Die Poltiker sind in dem Sinn korrupt das sie oft nicht zu Ihrer Meinung stehen und auch das tun was die Mehrheit wünscht nur damit sie wieder gewählt werden, wenn also die Mehrheit orientierungslos umherirrt passt sich der Politiker dem an, sonst würde er ja vielleicht nicht mehr gewählt oder könnte keine Mehrheiten finden, wenn er mal eine Orientierung vorlegt. Das heisst in unserem Fall die Mehrheit wünscht Kinderkrippen und selbst wenn diese eben gerade nicht so positiv sind wird der Politiker dafür einstehen wenn er Mehrheiten will bei der nächsten Abstimmung. Dies ist halt der Fluch der Demokratie die mit Eigennutz betrieben wird. Im Grunde müsste der Politiker klare Konzepte vorgeben und eben auch durchbringen können, nötigfalls mit dem Risiko nicht mehr gewählt zu werden.

Die Frage ist was kommt zuerst der Werte Zerfall oder die Arbeitslosigkeit. Wo Fleiss und Soziale Verantwortung, Innovation die Mehrheit hat ist sicher weniger vorhanden als dort wo unermessliche Gier, schamlose Ausnutzung und rein Buchhalterische Innovation den Markt dirigiert.

Also nur sich selbst verwirklichen und die Kinder den Krippen zuschaufeln, die Arbeitnehmer den Sozialkassen, die Kranken der Pharma Industrie und den anderen Drogenbaronen kann auf jeden Fall auf die Dauer keine Lösung sein und dieses hat leider alles Platz in der Menschlichkeit.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon Le Chef » Mi 16. Sep 2009, 12:31

kingschild hat geschrieben:
Le Chef hat geschrieben:
Le Chef sagt:

Moment! Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Menschlichkeit = Positiv ist, sondern das die Menschlichkeit ansich nur positiv sein kann.


Nur positiv ist meiner nach einzig Gott und alles Menschliche ist oft gut gemeint aber durchwegs nicht positiv auch wenn diese Merkmale auch zu finden sind. Da aber jeder Mensch verschieden ist von Prägung usw. so kommt auch Menschliches rein das nicht positiv ist. Ich habe Dich verstanden aber habe es vielleicht ein wenig falsch formuliert.


Ausserdem gibt es ja grundsätzlich eine Definition von Menschlichkeit:

Definition für menschlichkeit
Menschlichkeit wird als eine positive Einstellung anderen Menschen gegenüber verstanden. Sie ist vor allem gekennzeichnet durch Verständnis, Einfühlungsvermögen, Rücksicht und Hilfsbereitschaft verbunden mit einem tiefen Respekt und der Verpflichtung gegenüber der Würde des Mitmenschen.

de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit


Siehst Du Le Chef genau diese Begriffe sehe ich eben als schwammig. Positive Einstellung den anderen Menschen gegenüber deutet ein Kiffer, lade möglichst alle zum Joint ein. Einfühlungsvermögen bedeutet ich weiss wie Du Dich fühlst ohne Joint. Hilfbereitschaft bedeutet ich helfe dem 14 Jähren den Joint zu drehen, Verständnis heisst für Ihn ich verstehe Dich, das Du Dich über den Staat aufregst der Dir zu wenig hilft dein träges dasein zu finanzieren, Respekt heisst toleriere alles was nicht nach Gewalt aussieht und wenn jemand Gewalt anwendet dann hau ruhig mal zurück, denn dieser hat keine Respekt verdient.

Dies ist jetzt ein einseitiges Beispiel aber genau so schwammig kann eben jeder für sich das auslegen wie es Ihm in den Kram passt und das ist Gefährlich. Ich gehe auch davon aus das Du ein sinnloses verprügeln nicht unter Menschlichkeit verstehst aber hier liegt ja genau das Problem das Respekt nicht für jeden das gleiche bedeutet. Wenn dann diese Fassung seinem Menschlichen Verständniss entspricht so sagt er ich bin ja Menschlich und habe 100% die Menschlichkeit erfüllt mehr kann ich ja nicht.

Darum tendiere ich eher zu dem was Gott sagt als zur Menschlichkeit.

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Le Chef meint:

Sorry, aber hier verdrehst du wirklich nach gutdünken. Wie Wulfen geschrieben hat: Jeder Mensch mit nur ein bisschen Verstand versteht genau, was die aufgeführten Attribute für eine Bedeutung haben.

Die aufgewendete Zeit für das Posting hättest du wirklich besser nutzen können. Hätte von dir nicht so eine Polemik erwartet.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 13:59

Le Chef hat geschrieben:
Le Chef meint:

Sorry, aber hier verdrehst du wirklich nach gutdünken. Wie Wulfen geschrieben hat: Jeder Mensch mit nur ein bisschen Verstand versteht genau, was die aufgeführten Attribute für eine Bedeutung haben.

Die aufgewendete Zeit für das Posting hättest du wirklich besser nutzen können. Hätte von dir nicht so eine Polemik erwartet.


Ich habe ein Beispiel gebracht wie es etwa ausehen könnte, wenn ich, du und Wulfen uns auf ein bisschen Verstand einigen dann heisst dies noch lange nicht das die andern 30 daselbe unter Verstand verstehen.

Jetzt sagst Du das ich verdrehe nach gutdünken siehst und genau das ist absolute Menschlichkeit die eben so zum scheitern verurteilt ist.

Darum meinte ich ja, das es nur funktionieren kann wenn wir uns an Gott orientieren. Was die Polemik anbelangt glaube ich das ich durchaus in der Lage wäre einen Konsens zu finden dies würde aber nicht heissen das genau dieser scheitert.

Die Geschichte Israel zeigt wann dieses Volk die Probleme im Griff hatte und wann sie scheiterten, daraus kann man lernen. Der Konsens auf Gott zu hören war mit Erfolg gekrönt, der Konsens mit allem was Gott nicht wollte war mit Misserfolg gekrönt.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon valdes » Mi 16. Sep 2009, 14:36

kingschild hat geschrieben:Darum meinte ich ja, das es nur funktionieren kann wenn wir uns an Gott orientieren.



steht nicht in der tora "liebe deinen nächsten wie dich selbst"?

hat nicht jesus dies als das wichtigste der 613 gebote benannt?

ist dieser satz nicht genau der kern dessen, was "menschlichkeit" meint?

wird der von dir zitierte kiffer nicht genau das gleiche darunter verstehen, das du hier kritisierst?
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 14:43

wulfen hat geschrieben:Siehst Du Kingschild jetzt machst Du genau das was mir hier immer vorgeworfen wird, verdrehen, das eigene reininterpretieren und so weiter.
Jeder der ein bisschen denken kann weiß was mit diesen Begriffen gemeint ist,
und den anderen ist eh nicht zu helfen.
Und weil Du zu Gott tendierst was immer Du damit in diesem Zusammenhang meinst sind menschliche Grundsätze nicht schlecht.
Wie Du selber sagtest seid ihr inzwischen in der Minderheit und so weiss auch nicht jeder welche Grundsätze Christen überhaupt haben.
Deshalb muss man überkonfessionelle Grundsätze haben und wer diese nicht einhält hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.


Ich wollte lediglich aufzeigen das der Mensch, grundsätzlich im Begriff Menschlichkeit Platz findet und das genau dort Probleme auftauchen die der Mensch allein nicht lösen kann.

Ich weiss was Du unter diesen Begriffen in etwa vorstellst aber ich weiss eben auch was sich ein Kiffer darunter vorstellt darum brachte ich ja dieses Beispiel. Ich weiss das derjenige der für Krippenplätze plädiert voller Menschlichkeit ist, sucht er doch nur das gute für sich und sein Kind, leider vergisst er eben noch den Willen Gottes zu suchen.

Ja ich tendiere zu Gott und ich glauben wenn der Orientierungspunkt an dem sich alle orientieren verloren geht dann drifftet eben jeder so in seine eigene Richtung ab und dies endet dann im da, wo wir heute in etwa stehen.

Pinochet meinte mal ich habe das beste getan für mein Land unter diese Umständen, andere warfen im Unmenschlichkeit vor, verstehst Du worauf ich hinaus möchte?

Zu Daniel Zeiten hatte mal Nebukadnezzar so einen überkonfessionellen Grundsatz aufgestellt das jeder vor dem Gleichen Götzen niederfällt, Daniel tat es nicht und er überlebte trotzdem, weil er sich am richtigen orientiert hat.

Weisst Du Wulfen wir Christen wissen das einer kommen wird der überkonfessionelle Grundsätze formulieren wird, die sehr Menschlich daher kommen, sehr wahrscheinlich werde ich dann auch keinen Platz mehr haben obschon meine Grundsätze sind liebe Deine Feinde, freue Dich an der Wahrheit, übe Gerechtigkeit, begehre nicht was Deines nächsten ist, usw.

Mein Devise wird trotzdem bleiben orientiere Dich am Allmächtigen und nicht am Teufel.

Was die Grundsätze der Minderheit Christen anbelangt ist das sie dem Humanismus nicht voll wiedersprechen aber im Punkt der Hierarchien weit auseinander klaffen.

Also zuerst Schöpfer und dann Schöpfung selbst die Natur hält sich an diesen Grundsatz nur der gefallene Mensch ist dort anderer Meinung, das Resultat ist Weltweit sichtbar und erkennbar und auch ein starker Antichrist wird dies nicht zurechtbiegen können.

Aber lassen wir das geistig komplexe und kommen zurück zum Thema "Moderne Familien" was bringt unserer Gesellschaft mehr, die Traditionelle oder die Moderne?

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Re: Moderne Familien

Beitragvon valdes » Mi 16. Sep 2009, 15:00

kingschild hat geschrieben:was bringt unserer Gesellschaft mehr, die Traditionelle oder die Moderne?


diese frage ist zweifach falsch gestellt:

- die "traditionelle familie" gibt und gab es so nie - zumindest nicht als einziges, nicht einmal überwiegendes familienmodell der mehrheit der bevölkerung. sie ist ein konstrukt der 50er-jahre und des damit aufkommenden wohlstandes. nie in der ganzen geschichte konnte es sich eine gesellschaft leisten, alle frauen im gebärfähigen alter vom erwerbsleben auszuschliessen.
denken wir nur an die frühneuzeitliche und moderne (1800-1950; z.t. noch heute) bauernfrau. kindererziehung war die sache der grossmütter, mägde, ältern geschwister, schule, pfarrer etc. also eine verbundaufgabe. bauernfrauen haben sich nicht den ganzen tag um kinder und haushalt gekümmert. sie haben gärten bepflanzt, kleider genäht, sich um tiere gekümmert, hanf (jawohl, hanf) verarbeitet, produkte auf den markt gebracht und dergleichen dinge mehr. sie haben sich somit am erwerbseinkommen der familie beteiligt und die kindererziehung nebenbei erledigt oder delegiert.
die arbeiterfrau des ausgehenden 19. und frühen 20. jh. hat sechs tage in der woche in der fabrik gearbeitet und am siebten die wäsche gemacht (ohne waschmaschiene, ist das relativ zeitaufwändig). kinder wurden von älteren kindern im quartier miterzogen, bis sie alt genug waren, selber in die fabrik zu gehen.

ich möchte derartige "traditionelle" familienverhältnisse nicht zurück und bin heilfroh, dass es mittlerweile möglich ist, kinder in eine professionell geführte tagesstette mit richtigen betreuerInnen, die eine ausbildung dafür gemacht haben, zu geben.


- kinder mögen wichtig für den erhalt der gesellschaft sein. die frage darf aber nicht lauten, welche familienart der gesellschaft wieviel bringt. menschen ziehen ihren wert nicht daraus, was sie der gesellschaft bringen, sondern aus ihrem menschsein. die frage des wertes für die gesellschaft entwertet den menschen als solchen.
analoges gilt für die familien. jede familie soll für sich selbst entscheiden können, welche form der erwerbs- und familienarbeit sie wählen. dies geht dann auch niemanden etwas an, als die familie selbst.
man kann fragen, welche erziehung den kindern am meisten bringt. aber auch das ist eine heikle frage, denn es wird nicht definiert, was die erziehung bringen soll: mündige staatsbürger, materiellen wohlstand, glückliche kinder, kinder, die zu glücklichen erwachsenen werden etc.
messbar ist wohl am ehesten das materielle und da liegt ein edel-internat in england ziemlich ungeschlagen in führung.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 15:07

valdes hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Darum meinte ich ja, das es nur funktionieren kann wenn wir uns an Gott orientieren.



steht nicht in der tora "liebe deinen nächsten wie dich selbst"?

hat nicht jesus dies als das wichtigste der 613 gebote benannt?

ist dieser satz nicht genau der kern dessen, was "menschlichkeit" meint?

wird der von dir zitierte kiffer nicht genau das gleiche darunter verstehen, das du hier kritisierst?


Vlades, wenn ein Mensch es liebt geradewegs in die Hölle zu wandern, der wird es auch lieben seinen nächsten mit zu nehmen.

Darum steht eben noch ein Gebot über dem, das als noch wichtiger gilt, wenn man nicht orientierungslos bleiben möchte achtet man dieses. Dieses Gebot oder diese Beziehung führt erst dazu das der Mensch wieder dorthin kommt, wo der Mensch noch gut war.

Ich könnte Dir jetzt X Beispiele zeigen wie der Mensch der sich liebt und nicht Gott, seinen nächsten auch zu diesem Trugschluss verführt und dabei tatsächlich glaubt "Menschlich korrekt zu handeln"

Man könnte das Beispiel des Pädophilen nehmen man käme auf das gleiche Resultat. Er liebt das Kind genau so wie er sich selbst liebt aber die göttliche Orientierung ist im völlig abhanden gekommen und deshalb weiss er auch nicht was für einen Schaden er anrichtet, im Gegenteil er gibt ja nur und nimmt sich nur, was er sich selbst auch selbst wünscht, verderben ist es was er pflanzt für sich selbst und für das Kind und trotzdem liebt er seinen Nächsten aber von die orientierung an Gott ist im ein Greuel.

Du kannst auch einen Geldgierigen Menschen einsetzen das Resultat wird das gleiche bleiben, orientierungslos da die Bezieung mit Gott abhanden gekommen ist.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon valdes » Mi 16. Sep 2009, 15:28

kingschild hat geschrieben:Darum steht eben noch ein Gebot über dem, das als noch wichtiger gilt,


galater 5,14: "Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

in den synoptikern kommt es im zusammenhang mit "du sollst gott von ganzem herzen lieben". die beiden gebote sind aber gleichgestellt, es ist nicht eines höher als das andere.
wie willst du auch gott lieben, wenn du dich nicht an sein wichtigstes gebot hälst?
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Mi 16. Sep 2009, 15:45

kingschild hat geschrieben:Ich könnte Dir jetzt X Beispiele zeigen wie der Mensch der sich liebt und nicht Gott, seinen nächsten auch zu diesem Trugschluss verführt und dabei tatsächlich glaubt "Menschlich korrekt zu handeln"

Man soll SICH also nicht lieben, habe ich das jetzt richtig verstanden?
Ja, wie willst Du dann andere lieben?
Wenn man sich nicht liebt respektiert man sich auch nicht.
Wie kann ich dann überhaupt noch mit jemanden reden?
Ihm vielleicht noch Ratschläge geben wenn ich nicht mal mit mir selbst klar komme?
So gesehen sehe ich jetzt wieder einige hier im Forum in einem anderen Licht und wundere mich schon etwas weniger.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Oli4 » Mi 16. Sep 2009, 16:12

wulfen hat geschrieben:Man soll SICH also nicht lieben, habe ich das jetzt richtig verstanden?

Du kannst dich gar nicht NICHT lieben! ..auch wenn Du es ev. doch denkst ;)

Ja, wie willst Du dann andere lieben?
Indem ich mich auf dem anderen seine Bedürfnisse und Nöte konzentriere und nicht auf meine Sorgen.
Dass ich esse, trinke, schlafe, atme (z.Bsp.) etc. ist nichts schlechtes, ist aber trotzdem ein Akt von vorhandener Selbstliebe in ihrer Art und Ausmass. Diese Liebe musst Du gar nicht trainieren. Menschen tun es einfach...

Jesus ruft nicht zur Selbstliebe auf. Jesus fordert Liebe am Nächsten und vergleicht dazu den Menschen wie er eben sich selber ja bereits liebt und nun ebenso auf den nächsten schauen soll um nutzbar zu lieben. Eph 5,28 ff schreibt von dem.
3. Mose 19,18, Math 19,19; 22,39; Römer 13,9 etc. handeln im innersten Kern vom selben Prinzip.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 16:31

valdes hat geschrieben:- die "traditionelle familie" gibt und gab es so nie - zumindest nicht als einziges, nicht einmal überwiegendes familienmodell der mehrheit der bevölkerung. sie ist ein konstrukt der 50er-jahre und des damit aufkommenden wohlstandes. nie in der ganzen geschichte konnte es sich eine gesellschaft leisten, alle frauen im gebärfähigen alter vom erwerbsleben auszuschliessen.


Die Frauen haben auch mitgeholfen seit jeher dabei gebe ich Dir recht, die Frage ist trotzdem berechtigt, ist es besser das die Mutter mit den Kindern zusammen Mittagessen kocht oder ob die Mutter Geld verdienen soll damit die Kinderkrippe und Kantine bezahlt werden kann? Lehrte eben gerade in dieser Zeit die Kinder mehr fürs Leben? Gut Ihr IQ war vielleicht nicht so gebildet von trainierten Pädagogen aber sie hängten viel weniger rum und konnten mit dem Mammon der Eltern eben auch weniger unnütze Dinge kaufen. Besser viel Geld und unnütze Dinge anstatt sich Gedanken machen wieso den vieles eben nicht mehr rund läuft, kann auch kein Fortschritt sein.

denken wir nur an die frühneuzeitliche und moderne (1800-1950; z.t. noch heute) bauernfrau. kindererziehung war die sache der grossmütter, mägde, ältern geschwister, schule, pfarrer etc. also eine verbundaufgabe. bauernfrauen haben sich nicht den ganzen tag um kinder und haushalt gekümmert. sie haben gärten bepflanzt, kleider genäht, sich um tiere gekümmert, hanf (jawohl, hanf) verarbeitet, produkte auf den markt gebracht und dergleichen dinge mehr.


Die Kinder haben sogar mitgearbeitet auf dem Bauernhof aber ich weiss Kinderarbeit ist schlecht, zudem haben die Bauernfrauen Industrie Hanf für den lokalen Drogenmarkt produziert damit der Gewinn gleich wieder für nützliche Dinge reinvestiert werden konnten. ;) Du siehst Vlades es war fast wie heute nur das es unsere Jugend viel schöner hat, darum lieber Drogenhanf pflanzen und viel Kohle scheffeln und die Kinderarbeit abschaffen damit die Kids viel Freizeit haben das Geld zu reinvestieren ;) Ja nicht die alten Zeiten, die waren ja richtig uncool und barbarisch.

sie haben sich somit am erwerbseinkommen der familie beteiligt und die kindererziehung nebenbei erledigt oder delegiert.
die arbeiterfrau des ausgehenden 19. und frühen 20. jh. hat sechs tage in der woche in der fabrik gearbeitet und am siebten die wäsche gemacht (ohne waschmaschiene, ist das relativ zeitaufwändig). kinder wurden von älteren kindern im quartier miterzogen, bis sie alt genug waren, selber in die fabrik zu gehen.


ich möchte derartige "traditionelle" familienverhältnisse nicht zurück und bin heilfroh, dass es mittlerweile möglich ist, kinder in eine professionell geführte tagesstette mit richtigen betreuerInnen, die eine ausbildung dafür gemacht haben, zu geben.


Also Du möchtest also sagen das jede Zeit so ihre Traditionen hatte und die heutige wo sich die Kinder mal ein bisschen austoben dürfen und ein paar Totschlagen und die Birne mit Gras füllen sei einfach richtig fortschrittlich Traditionell Modern und deshalb ja nicht zurück und das bewährte der vergangenen Zeiten wieder aufgreifen?

Du meinst also die Fremdperson könne die soziale Aufgabe besser meistern nur weil sie ein wenig Theorie intus hat? Ich glaube nach wie vor das die Familie das eigene Fleisch und Blut besser erziehen kann aber wie gesagt ein Voraussetzung muss natürlich da sein die Richtige Orientierung.

- kinder mögen wichtig für den erhalt der gesellschaft sein. die frage darf aber nicht lauten, welche familienart der gesellschaft wieviel bringt. menschen ziehen ihren wert nicht daraus, was sie der gesellschaft bringen, sondern aus ihrem menschsein. die frage des wertes für die gesellschaft entwertet den menschen als solchen.


Die Frage lautet ja ist es besser das Kind in der Ganzheit der Familie zu fördern oder ist es besser möglichst schon früh IQ zu fördern und den EQ vielleicht zu vernachlässigen damit mal ein besonders gieriger Mangar entsteht der voller Egoismus das Geldverdienen versteht aber von Sozialem Gefüge und Famile keine Ahnung hat aber dafür X Diplome in der Tasche hat weil er ja früh gefördert wurde. Also es geht um das Kind und wieviel Liebe und Nestwärme es braucht. Wenn dieses Erwachsen ist sollte es zumindest wissen was Familie bedeutet und nicht nur was Krippenplatz bedeutet daraus entsteht dann auch etwas wo die Gesellschaft wieder einen Nutzen hat aber nicht dieser Gedanke sollte uns motivieren darüber nachzudenken sonder eben das wohl des Kindes.

analoges gilt für die familien. jede familie soll für sich selbst entscheiden können, welche form der erwerbs- und familienarbeit sie wählen. dies geht dann auch niemanden etwas an, als die familie selbst.


Ja wenn niemand ein Politikum daraus machen würde, dann würden wir hier nicht darüber diskutieren. Dem ist aber nicht so im Gegenteil der Staat soll fördern und einspringen.

man kann fragen, welche erziehung den kindern am meisten bringt. aber auch das ist eine heikle frage, denn es wird nicht definiert, was die erziehung bringen soll: mündige staatsbürger, materiellen wohlstand, glückliche kinder, kinder, die zu glücklichen erwachsenen werden etc.
messbar ist wohl am ehesten das materielle und da liegt ein edel-internat in england ziemlich ungeschlagen in führung.


Das ist eine Frage der Werte die man sucht da geb ich Dir Recht, wenn eine Familie fremdbetreuung wählt so ist dies Ihre Entscheidung wenn aber genau diese Familie nach Vater Staat schreit da haben alle mit zu reden.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 16:43

valdes hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Darum steht eben noch ein Gebot über dem, das als noch wichtiger gilt,


galater 5,14: "Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

in den synoptikern kommt es im zusammenhang mit "du sollst gott von ganzem herzen lieben". die beiden gebote sind aber gleichgestellt, es ist nicht eines höher als das andere.
wie willst du auch gott lieben, wenn du dich nicht an sein wichtigstes gebot hälst?


Das erste ist das vornehmste und nur wenn ich dieses erfülle kann ich das zweite erfüllen. Wenn ich Gott nicht liebe, dann liebe ich den Tod. Wenn ich den Tod liebe und meinen Nächsten so liebe dann wünsche ich ihm ja den Tod. Der Tod ist keine Liebe. Die Liebe ist dort wo das Leben ist.

Wenn ich aber das in Gal. erwähnte erfülle ist das vornehmste mit eingeschlossen.

Mr 12:30 Und: Du sollst GOtt, deinen HErrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften. Das ist das vornehmste Gebot.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon valdes » Mi 16. Sep 2009, 16:50

kingschild hat geschrieben:Mr 12:30 Und: Du sollst GOtt, deinen HErrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften. Das ist das vornehmste Gebot.


Markus 12,31: Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.


zum anderen nehm ich morgen stellung, sollte schon lang weg sein.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 17:00

wulfen hat geschrieben:Man soll SICH also nicht lieben, habe ich das jetzt richtig verstanden?
Ja, wie willst Du dann andere lieben?
Wenn man sich nicht liebt respektiert man sich auch nicht.
Wie kann ich dann überhaupt noch mit jemanden reden?
Ihm vielleicht noch Ratschläge geben wenn ich nicht mal mit mir selbst klar komme?
So gesehen sehe ich jetzt wieder einige hier im Forum in einem anderen Licht und wundere mich schon etwas weniger.


Doch ich klopfe mir täglich auf die Schultern wie liebeswürdig ich bin ;) :lol:

Spass beiseite, Gott lieben ist das was der Mensch soll und alles andere wird Ihm hinzugetan. Diese Liebe wird erwidert und wandelt in der Wahrheit und wer dies tut der liebt sich und das Leben, weil er von Gott geliebt ist. Diese Liebe ist es was Du Deinem nächsten weitergeben kannst, wie sie Dir gegeben wurde alles andere hat keinen Bestand.

Wenn ich mich anfange zu fest um mich zu drehen dann habe ich nichts zum weitergeben. Oder ich gebe den Tod weiter und meine noch dies habe mit Liebe zu tun, wenn ich den Tod weitergebe dann liebe ich weder mich, noch den nächsten.

Beim Mörder ist es klar das er den Tod weitergibt, bei manch einem ist es nicht ganz so offensichtlich, um Klarheit zu bekommen braucht es die Gaben Gottes sonst wird man nicht unterscheiden können.

Aber jetzt husch, husch zurück zum Thema Moderne Familien.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Mi 16. Sep 2009, 17:01

valdes hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Mr 12:30 Und: Du sollst GOtt, deinen HErrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften. Das ist das vornehmste Gebot.


Markus 12,31: Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.


zum anderen nehm ich morgen stellung, sollte schon lang weg sein.


Aber bitte als PN oder in einem anderen Thread damit wir nicht zu sehr vom Thema abdrifften.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon pirate23 » Mi 16. Sep 2009, 17:03

Oli4 hat geschrieben:Indem ich mich auf dem anderen seine Bedürfnisse und Nöte konzentriere und nicht auf meine Sorgen.

Soll ich dir meine Kontonummer schicken? Dann könntest du dich voll und ganz auf meine Bedürfnisse konzentrieren.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Oli4 » Mi 16. Sep 2009, 17:25

pirate23 hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:Indem ich mich auf dem anderen seine Bedürfnisse und Nöte konzentriere und nicht auf meine Sorgen.

Soll ich dir meine Kontonummer schicken? Dann könntest du dich voll und ganz auf meine Bedürfnisse konzentrieren.

Nein musst Du nicht; es hat genug wirklich Bedürftige in NOT die das Geld wirklich brauchen. :baby:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon tiktak » Mi 16. Sep 2009, 18:42

Wulfen

Und Arbeitslosigkeit und Armut ziehen Werteverfall und auch der Menschlichkeit nach tiktaks und alegnas Definition nach sich.


Hä?????.. :mrgreen:
Ich versteh Bahnhof... :shock:
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Re: Moderne Familien

Beitragvon tiktak » Mi 16. Sep 2009, 19:06

Ok, ich versuch mal was zu modernen Familien!
Es mag nicht überall so sein, aber bei vielen ist es so, das beide Elternteile arbeiten müssen, die Kids in die Nachmittagsschule gehn oder Kiga-dann daheim sind die Eltern müde von der Arbeit, wollen sich entspannen und die Kids hocken vor der Klotze oder nem Videospiel!
Kommen sie zu Vati oder Mutti und wollen reden, klingt es:
Mann bitte...lass mich jetzt -komm später! Ich brauch jetzt Ruhe!

Oder man sagt ihnen, geht noch runter in den Hof spielen...bis 21 Uhr laufen bei uns die Kids draussen herum.sogar 5-6 jährige, und wenn ich so beobachte, was die fürn Spruch drauf haben und miteinander umgehn, ziehts mir die Socken oft aus! :shock:
Eh--obwohl daheim oft nicht so gesprochen wird :warn:
Was sie daheim nicht lernen--lernen sie draussen und ich weiss, wovon ich spreche!
Und am Weekend geht der Spass weiter!
Kids in den Hof..denn Eltern wollen ja Ruhe!

Dann: Schule...

Als ich noch zur Schule ging, hatten wir echt noch Respekt vor den Lehrern, wenn wir auch hinter der Hand oft flüsternd maulten und generell vor Erwachsenen Respekt und machten, wenn man uns was sagte!

Aber was heute so abgeht--wow!
Also ich möchte kein Lehrer sein!


Nun Frage
Wie könnte das ein Politiker beeinflussen durch vorbildliches Verhalten?
Ok, sie hätten die Macht und Autorität einiges zu ändern, Äusserlichkeiten!

Aber den Carakter und das Verhalten von Menschen -darauf haben sie keinen Einfluss, genau so wenig wie Eltern!
Ja, man könnte strenge Vorschriften und Gesetze machen, aber dadurch wird der Carakter eines Menschen nicht verändert!
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Re: Moderne Familien

Beitragvon alegna » Mi 16. Sep 2009, 21:14

tiktak hat geschrieben:Aber den Carakter und das Verhalten von Menschen -darauf haben sie keinen Einfluss, genau so wenig wie Eltern!


Auf das Verhalten denk ich haben Eltern doch Einfluss, wir als Eltern leben ja vor wie man sich verhält. Bin ich rücksichtslos werden es meine Kinder sicher auch, schlagen sich die Eltern, werden es die Kinder genau so machen, sind Eltern jähzornig werden es die Kinder auch, sicher ist das nicht 1:1 übertragbar, aber die Tendenz ist gross.
Da könnten wir jetzt beliebig weiterfahren.
Eltern haben den grössten Einfluss auf ihre Kinder.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Do 17. Sep 2009, 05:08

tiktak hat geschrieben:Nun Frage
Wie könnte das ein Politiker beeinflussen durch vorbildliches Verhalten?
Ok, sie hätten die Macht und Autorität einiges zu ändern, Äusserlichkeiten!

Aber den Carakter und das Verhalten von Menschen -darauf haben sie keinen Einfluss, genau so wenig wie Eltern!
Ja, man könnte strenge Vorschriften und Gesetze machen, aber dadurch wird der Carakter eines Menschen nicht verändert!

Nein, da hast Du recht, strengere Gesetze ändern nichts, genau so wenig wie die Todesstrafe Mörder abschreckt.
mmh,können Politiker durch Verhalten beeinflussen?
Bin sicher, ja.
Indem sie Vorbilder sind.
Aber was ist die Realität?
Eine Ministerin lässt sich mit Dienstwagen inkl. Chauffeur in den Urlaub nach Spanien fahren- und lässt sich den klauen.(den Wagen).
Die Grünen! Politikerin lässt sich 50m mit der Benzinschleuder vom Bundestag zum Büro fahren. Den Verwandten werden Aufträge zugeschanzt und und und.
Und andersrum: Ein Aussenminister fängt an Marathon zu laufen- was einen Boom auslöst.
(Suche verzweifelt weitere positive Sachen, finde aber gerade nichts)
Will sagen, die Menschen achten sehr genau darauf was Politiker tun, insofern können sie das Verhalten sehr wohl beeinflussen, zum positiven aber leider auch negativen.
Und genau so verhält es sich mit den Eltern. Lebe ich Toleranz vor werden sie das in den meissten Fällen (hoffentlich!) übernehmen.
Fazit: Vorleben, Vorbild sein kann sehr wohl den Charakter, zumindest das Verhalten von Menschen ändern oder beeinflussen.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon valdes » Do 17. Sep 2009, 10:39

kingschild hat geschrieben:Die Frauen haben auch mitgeholfen seit jeher dabei gebe ich Dir recht, die Frage ist trotzdem berechtigt, ist es besser das die Mutter mit den Kindern zusammen Mittagessen kocht oder ob die Mutter Geld verdienen soll damit die Kinderkrippe und Kantine bezahlt werden kann?


meine kernaussage war, dass das eben nie so war, dass die mütter mit den kindern zusammen essen gekocht haben und sie auch den rest des tages über betreut haben. mittagessen kochen ging vor der erfindung des elektroherds, weiterer küchengeräte und diverser fertig- und halbfertigprodukte (z.b. schon angefertigter teig, schon ausgenommene hühner etc.) den ganzen morgen und war harte arbeit. ob es da sinnvoll ist, die kinder den ganzen tag über in der küche zu behalten, wage ich zu bezweifeln.

in den 1950er-jahren gab es da einen wandel. hausarbeit wurde mit der erfindung verschiedener haushaltsgeräte (wie etwa dem kühlschrank) um einiges weniger zeitaufwändig. zudem reichte vielerorts zum ersten mal ein einkommen, um die familie zu ernähren und zu versorgen. das ideal der hausfrau und mutter wurde erfunden. vorher gab es das nicht und es ist deshalb absurd, von traditionellen familien zu sprechen, wenn man familien um 1950 meint.

Lehrte eben gerade in dieser Zeit die Kinder mehr fürs Leben?


natürlich lernten die kinder auf dem land viel fürs leben. die jungs arbeiteten mit dem vater und den knechten mit, die mädchen mit der mutter und den mägden.
weil sie so bereits als kinder ihren späteren beruf erlernen konnten. heute werden einfach nicht mehr so wahnsinnig viele kinder später bauern.
es ging da auch nicht in erster linie um kinderbetreuung und nestwärme, sondern um den einsatz billiger arbeitskräfte. bauern haben kinder auch heute nicht "zum anschauen".

und konnten mit dem Mammon der Eltern eben auch weniger unnütze Dinge kaufen. Besser viel Geld und unnütze Dinge anstatt sich Gedanken machen wieso den vieles eben nicht mehr rund läuft, kann auch kein Fortschritt sein.


dann musst du aber nicht die "moderne" familie, sondern die verfügbarkeit von konsumgütern kritisieren. ich bin froh, dass es die gibt und möchte nicht in einer zeit leben, in der ich sechs zehnstundentage in der woche arbeiten muss, um mir essen, kleider und wohnung leisten zu können.
der umgang mit einem riesigen überfluss an angeboten und einem beschränkten budget sollte integraler bestandteil der kindererziehung sein. das ist heute eine kulturfähigkeit, wie lesen und rechnen.



Die Kinder haben sogar mitgearbeitet auf dem Bauernhof aber ich weiss Kinderarbeit ist schlecht, zudem haben die Bauernfrauen Industrie Hanf für den lokalen Drogenmarkt produziert damit der Gewinn gleich wieder für nützliche Dinge reinvestiert werden konnten. ;) Du siehst Vlades es war fast wie heute nur das es unsere Jugend viel schöner hat, darum lieber Drogenhanf pflanzen und viel Kohle scheffeln und die Kinderarbeit abschaffen damit die Kids viel Freizeit haben das Geld zu reinvestieren ;) Ja nicht die alten Zeiten, die waren ja richtig uncool und barbarisch.


was willst du mir sagen?


Also Du möchtest also sagen das jede Zeit so ihre Traditionen hatte und die heutige wo sich die Kinder mal ein bisschen austoben dürfen und ein paar Totschlagen und die Birne mit Gras füllen sei einfach richtig fortschrittlich Traditionell Modern und deshalb ja nicht zurück und das bewährte der vergangenen Zeiten wieder aufgreifen?


ich will sagen, dass wir nicht in die vergangenheit zurück KÖNNEN. wenn wir traditionelle familien wollen, muss das durchschnittseinkommen bei ca. 2500.- liegen, der arbeitstag zehn stunden umfassen, alle sozialwerke gehören abgeschafft und haushaltsgeräte gibts keine mehr. dann haben die familien wieder richtig schön zu tun und die kinder können den lieben langen tag fleisch haltbar machen und bohnen sterilisieren. wenn sie dabei was falsch machen, gibts einen gehörigen chlapf zum gring, damit sie auch was fürs leben gelernt haben.

ja: ich lebe gerne in einer zeit, in der die menschen freizeit haben. ich lebe auch gerne in einer zeit, in der es angebote gibt, erwerbsarbeit und familie zu verbinden. die erwerbsarbeit gehörte immer, zu jeder zeit in den alltag von müttern. heute müssen sie im unterschied zu früher ihre kinder wärend dieser zeit nicht sich selbst überlassen. das betrachte ich als fortschritt.

Die Frage lautet ja ist es besser das Kind in der Ganzheit der Familie zu fördern oder ist es besser möglichst schon früh IQ zu fördern und den EQ vielleicht zu vernachlässigen damit mal ein besonders gieriger Mangar entsteht der voller Egoismus das Geldverdienen versteht aber von Sozialem Gefüge und Famile keine Ahnung hat aber dafür X Diplome in der Tasche hat weil er ja früh gefördert wurde. Also es geht um das Kind und wieviel Liebe und Nestwärme es braucht. Wenn dieses Erwachsen ist sollte es zumindest wissen was Familie bedeutet und nicht nur was Krippenplatz bedeutet daraus entsteht dann auch etwas wo die Gesellschaft wieder einen Nutzen hat aber nicht dieser Gedanke sollte uns motivieren darüber nachzudenken sonder eben das wohl des Kindes.


wie schon mehrfach erwähnt: tausende jahre lang, wurden kinder sich selbst überlassen oder zum arbeiten eingesetzt. aus den meisten ist was geworden, sonst gäbe es uns nicht.

Ja wenn niemand ein Politikum daraus machen würde, dann würden wir hier nicht darüber diskutieren. Dem ist aber nicht so im Gegenteil der Staat soll fördern und einspringen.


im moment wird darüber diskutiert, eine diskriminierung, die eltern, die ihre kinder fremdbetreuen lassen, erleiden, aufzuheben.
der staat soll sich nicht in die privaten angelegenheiten seiner bürger einmischen. das tat er über jahre, in dem er zum beispiel nur schulen bereitstelllte, in denen ein kind einer familie am mittwochnachmittag frei hatte, ein anderes am donnerstag und ein drittes am dienstag. wie soll man so sinnvoll einer erwerbsarbeit nachgehen können, wenn man an drei tagen in der woche jeweils ein kind betreuen muss, anstatt an einem tag drei?

daneben gibts staatliche anschubfinanzierung für kindertagesstätten. das erfolgt aber nicht aus einer logik "wir wollen den familien reinreden, wie sie ihre kinder betreuen soll", sonder aus dem anspruch der gesellschaft an erwerbstätige frauen. dieses geld ist gut investiert und kommt durch steuern der unternehmen und der erwerbstätigen frauen wieder rein.


p.s. was jetzt marihuana (legalize it!) und schlägereien damit zu tun haben sollen, ist mir allerdings ein rätsel. vielleicht sollten wir jugendgewalt in einem anderen thread diskutieren, den marihuana-thread haben wir glaub schon, da habe ich glaub auch schon mit dir die klingen gekreuzt.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon kingschild » Do 17. Sep 2009, 12:30

valdes hat geschrieben:
daneben gibts staatliche anschubfinanzierung für kindertagesstätten. das erfolgt aber nicht aus einer logik "wir wollen den familien reinreden, wie sie ihre kinder betreuen soll", sonder aus dem anspruch der gesellschaft an erwerbstätige frauen. dieses geld ist gut investiert und kommt durch steuern der unternehmen und der erwerbstätigen frauen wieder rein.


Es sorgen/ten meist 2 Elternteile für eine Familie was sich aber eben geändert hat ist das wie und was für folgen daraus entstehen.

Ich weiss auch das wir nicht mehr zurück können aber bevor wir wieder voreilige Schnellschüsse machen sollten wir uns doch über die Konsequenzen auch im Bild sein.

Vorteile von Doppelverdienern sind folgende, mehr Steuern für den Staat, mehr Geld für Krippen, mehr Umsätze für die Wirtschaft, mehr Luxus für die Familien.

Nachteile sind, mehr überforderte Eltern durch Doppelbelastung, mehr Kinder die mit viel Geld abgespeist werden und ihnen dadurch etwas verloren geht was man mit Geld nicht kaufen kann, mehr Kinder denen schon von klein auf die Nestwärme entzogen wird und das wirkt sich dann später vielleicht auch auf das soziale Verhalten aus, mehr Eltern die durch die Doppelbelastung ein burnout haben, mehr Arbeitslose wenn die Wirtschaft in der Krise steckt, Mütter die dann unötige Bewerbungen auf Stellen schreiben die gar nicht existieren anstatt sich um die Kinder zu kümmern, mehr Kosten für die Jugendheime, Gerichte, Sozialämter, usw.

Gut man kann es auch im postiven sehen dann haben die Richter arbeit und auch die Sozialarbeiter und Erziehungsberater werden nicht arbeitslos aber das ganze geht schlussendlich auf Kosten der Menschen und hier rede ich nicht von Geld, von Gesundheit und Lebensqualität usw. klar wir können uns dann mit dem Luxus wieder darüber hinwegtrösten, zumindest denen die dann noch etwas übrig bleibt vom RAV.

Ja auch ich will niemanden reinreden aber wenn jemand sich für die Kinder entschliesst, dann soll er sich für diese entschliessen und wenn er meint es sei besser Geld zu verdienen und eine Krippe für die Betreuung der Kinder zu bezahlen, als dies selbst zu übernehmen dann darf er dies aber ich bin der Meinung der Staat sollte sich hier raushalten, den wo die Planwirtschaft der DDR hinführte wissen wir. Zudem bin ich der Meinung das im ganzen gesehen die Nachteile grösser sind als der kurzfristige Profit für Steuerkasse und Wirtschaft und die Befriedigung des Ego.

Ich glaube sehr wohl das die Wohlstandverwahrlosung ein Grund ist warum die Jugendlichen zum Teil die Orientierung verlieren und in diesem Zusammenhang können wir es hier auch thematisieren wenn wir mal die anderen Gründe ein wenig ausklammern damit wir nicht zu stark vom Thema abschweifen.

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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Do 17. Sep 2009, 12:44

kingschild hat geschrieben:
Vorteile von Doppelverdienern sind folgende, mehr Steuern für den Staat, mehr Geld für Krippen, mehr Umsätze für die Wirtschaft, mehr Luxus für die Familien.

Kingschild

Moin kingschild,
Ich denke nicht das es das Problem ist das die meissten Frauen
sich selbst verwirklichen wollen (die es natürlich auch gibt)
sondern das sie einfach arbeiten müssen!
Man kann nicht auf einer Seite sagen bleibt zu Hause und kümmert
Euch um die Kinder, und auf der anderen Seite reicht das Geld
das der Mann verdient kaum für die Miete!
Und es ist ja nicht so das der grösste Teil für Konsumgüter
draufgeht sondern für Existenzielles.
Wenn man wirklich etwas ändern will muss man dafür sorgen das die Frau zu Hause bleiben KANN.
Also Löhne hoch, Nebenkosten runter.
Bin sicher das würde schon einiges bringen.
LG wulfen
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Re: Moderne Familien

Beitragvon alegna » Do 17. Sep 2009, 12:47

wulfen hat geschrieben:sondern das sie einfach arbeiten müssen!
Man kann nicht auf einer Seite sagen bleibt zu Hause und kümmert

Und es ist ja nicht so das der grösste Teil für Konsumgüter
draufgeht sondern für Existenzielles.


wulfen, da müssten wir zuerst definieren was unter Existentielles geht und was unter Konsumgüter.
Für die eine Familie sind 2 Autos Existentiell und für eine andere Familie reichen 4 Fahrräder.
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Le Chef » Do 17. Sep 2009, 12:52

kingschild hat geschrieben:Vorteile von Doppelverdienern sind folgende, mehr Steuern für den Staat, mehr Geld für Krippen, mehr Umsätze für die Wirtschaft, mehr Luxus für die Familien.



Le Chef sagt:

Der grösste Vorteil ist vermutlich, dass man die Familie ernähren kann und mit dem Einkommen nicht unter das Existensminimum rutscht.

Natürlich ist es schöner, wenn die Frau zu Hause bei dem Kind ist, aber, was bringt dir das, wenn du dir dadurch alles vom Munde absparen musst und gerade so über die Runden kommst. Ob das dann so förderlich für Ehe und Familie ist, bezweifle ich doch ganz stark.

Davon abgesehen ist es sicherlich nicht das schlechtestes, wenn die Frau, falls sie denn so eine Stelle findet, 1-2 Tage in der Woche arbeiten gehen kann, allein, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
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Re: Moderne Familien

Beitragvon wulfen » Do 17. Sep 2009, 12:56

alegna hat geschrieben:
wulfen hat geschrieben:sondern das sie einfach arbeiten müssen!
Man kann nicht auf einer Seite sagen bleibt zu Hause und kümmert

Und es ist ja nicht so das der grösste Teil für Konsumgüter
draufgeht sondern für Existenzielles.


wulfen, da müssten wir zuerst definieren was unter Existentielles geht und was unter Konsumgüter.
Für die eine Familie sind 2 Autos Existentiell und für eine andere Familie reichen 4 Fahrräder.

Darunter verstehe ich Nahrung,wohnen,heizen,Kleidung,Schulsachen, allein dafür ist locker ein Gehalt weg. Es sei denn ich bin Bischof.
oder Minister mit 5 Aufsichtsratsitzen
Jesus kündigte Gottes Reich an, was kam war die Kirche
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wulfen
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Re: Moderne Familien

Beitragvon Oli4 » Do 17. Sep 2009, 13:04

wulfen hat geschrieben:Nein, da hast Du recht, strengere Gesetze ändern nichts, genau so wenig wie die Todesstrafe Mörder abschreckt.

Wir brauchen kein einziges Gesetz mehr.
Einzig eine rigorose Ahndung der Übertretungen würden eine gewisse Änderung hervorbringen (keien biblische Weisheit sondern Aussage von Strafrechtsproffesoren); doch genau diese rigorosen Ahndungen sind weder dem Volk noch den Politikerrn angenehm, denn selber hätte man das ebenso selbstverantwortlich zu tragen....dazu kann man nebst heutigen Bsp. schon in der Bibel Israels Werdegang verfolgen. Deren Ahndungsbestimmungen können nicht rigoroser sein als sie es waren, doch genützt hat es nichts. ..there is no new thing under the sun.
Um genau das aufzuzeigen, wurden letztendlich diese Bestimmungen Israel gegeben.

Alles weitere ist ja dann auch bekannt.
Oli4
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