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Recht auf Leben?

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Ist Abtreibung ethisch/moralisch vertretbar?

Ja
21
30%
Nein
44
64%
Ich bin unschlüssig
4
6%
 
Abstimmungen insgesamt : 69

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Animo » Fr 6. Aug 2010, 21:39

Zorro hat geschrieben:
Animo hat geschrieben: Nur 2 Fragen: Warum würdest du kein Verbot auch für Abtreibungen in Vergewaltigungsfällen einführen? Und was wären die medizinischen Indikationen, für die ein Verbot nicht gelten sollte?

Vielen Dank und Gruss!


Es geht ja nicht darum, was Zorro will. Und das ist auch gut so.
Die heutige Handhabung der Abtreibungen ist aber inakzeptabel aus der Sicht des Lebens einerseits und aus christlicher Sicht andererseits. Es darf keine Lifestyleabtreibungen mehr geben! Diese Position ist vielleicht nicht mehrheitsfähig, trotzdem werde ich immer dagegen kämpfen, dass unschuldiges Leben den Preis für egoistische und selbstsüchtige Motive bezahlen muss. Und der Staat nichts dagegen tut im krassen Verstoss zur Bundesverfassung (Schutz des Lebens).
Die von dir erfragten Punkte haben Taube und ich ganz am Anfang dieses Themas bereits diskutiert. Konzentrieren wir uns doch auf die mengenmässig relevanten Fälle und nicht die 0,01% wie bei Gewalteinwirkungen. Dann wären schon vielen Menschlein das Leben gerettet.
ZORRO


Lieber Zorro

Es geht um viel mehr als um eine Zahlenangabe geht, wie es 0,01% sein kann. Es zeigt einfach, dass man einerseits sagt, dass Abtreiben gleich töten ist, aber dann doch ein moralisches Hintertürchen offen lässt. Wenn es um Moral geht, dann sind prozentuale Angaben sekundär. Deine Haltung zeigt, dass du doch zwischen töten und abtreiben unterscheidest.

Gruss

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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Animo » Fr 6. Aug 2010, 21:41

Zorro hat geschrieben:Gott hat die Ordnung als Gleichgewicht geschaffen, das eben funktioniert. Denn mit dem Untertan sein ist kein sklavisches Untertan gemeint, sondern ein Liebendes. Im Gegenstück hat der Mann die Pflicht, seine Frau zu lieben wie Christus die Gemeinde liebt (!). Zusammen ergibt sich kein Ungleichgewicht wo die Frau der Sklave des Mannes ist. Die Frau ist nicht rechtelos und hat gerade in der Sexualität alles zu befolgen, was der Mann "befiehlt". Völlig falsche Vorstellung.
ZORRO

Schön gesagt, Zorro. Es fragt sich jetzt, warum du aber von menschlichen Gesetzten verlangst, dass sie dieses Ungleichgewicht zugunsten einer totalen Gleichstellung aufheben sollen (s. deine Meinung zur Wehrpflicht).
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon MaryjahDior » Sa 7. Aug 2010, 22:28

Es darf keine Lifestyleabtreibungen mehr geben! Diese Position ist vielleicht nicht mehrheitsfähig, trotzdem werde ich immer dagegen kämpfen, dass unschuldiges Leben den Preis für egoistische und selbstsüchtige Motive bezahlen muss. Und der Staat nichts dagegen tut im krassen Verstoss zur Bundesverfassung (Schutz des Lebens).


Musst selber was dagegen tun. Nur es gilt halt mal die Beweislast. Und wie möchtest du das beweisen, dass eine Frau eine Lifestyle abtreibung macht???? Und jemand wegen Egoismus und Selbstsucht anklagen, wird sehr schwierig. Der Staats tut nichts dagegen? Mach du was. Eben Beweislast ist das Wichtigste udn schon bei diesem Punkt, müsstest du schwer aufpassen, dass du dann keinen Rekurs schreiben musst entgegen deinem FFE.


Dann wären schon vielen Menschlein das Leben gerettet.


Leben retten? Na los, auf was wartet ihr alle, ihr Helden???

Deine Haltung zeigt, dass du doch zwischen töten und abtreiben unterscheidest.


Ja also, wenn ich meine Nichte mit einem Hammer erschlage, ist das Totschlag. Aber wenn ich mein 8 Wochen altes Fötus abtreibe, ist dies ne Abtreibung!
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Gnu » So 8. Aug 2010, 05:04

MaryjahDior hat geschrieben:Ja also, wenn ich meine Nichte mit einem Hammer erschlage, ist das Totschlag. Aber wenn ich mein 8 Wochen altes Fötus abtreibe, ist dies ne Abtreibung!

Du kommst für beides in die Hölle. Insofern ist es egal.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon MaryjahDior » So 8. Aug 2010, 13:04

Du kommst für beides in die Hölle. Insofern ist es egal.


Schon Urvölker haben abgetrieben. Zum Beispiel Aborigines, die haben dann die kleine Seele wieder ins jenseits geschickt, mit der Begründung, dass diese Seelen zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kamen. Und das nicht wegen Faulheit oder Egoismus, sondern aus gesundem Menschenverstand. Und du sei froh, dass du nicht sowas machen musst. Ob es die Hölle gibt, sei für mich dahingestellt. Gibts gar nicht in meinem Glauben.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon thery » So 8. Aug 2010, 13:40

MaryjahDior hat geschrieben:
Du kommst für beides in die Hölle. Insofern ist es egal.


Schon Urvölker haben abgetrieben. Zum Beispiel Aborigines, die haben dann die kleine Seele wieder ins jenseits geschickt, mit der Begründung, dass diese Seelen zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kamen. Und das nicht wegen Faulheit oder Egoismus, sondern aus gesundem Menschenverstand. Und du sei froh, dass du nicht sowas machen musst. Ob es die Hölle gibt, sei für mich dahingestellt. Gibts gar nicht in meinem Glauben.



Es gäbe noch eine andere Lösung damit diese Seelchen nicht zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kommen. Das würde allerdings Verzicht bedeuten.......und wer will das schon.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon MaryjahDior » So 8. Aug 2010, 13:58

Es gäbe noch eine andere Lösung damit diese Seelchen nicht zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kommen. Das würde allerdings Verzicht bedeuten.......und wer will das schon.


Naja, also dieses Argument scheint mir überflüssig zu sein.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Gnu » So 8. Aug 2010, 14:07

MaryjahDior hat geschrieben:
Es gäbe noch eine andere Lösung damit diese Seelchen nicht zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kommen. Das würde allerdings Verzicht bedeuten.......und wer will das schon.

Naja, also dieses Argument scheint mir überflüssig zu sein.

Eben …
… etwa so überflüssig wie Himmel und Hölle für jemanden, der an Reinkarnation glaubt. Oder Jahwe für Buddhisten.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon MaryjahDior » So 8. Aug 2010, 14:24

@ gnu

etwa so überflüssig wie Himmel und Hölle für jemanden, der an Reinkarnation glaubt. Oder Jahwe für Buddhisten.


Weil das Himmel und Hölle das Fegefeuer nichts anderes symbolisiert wie das Karma und Nirvana. Was die Weltreligionen angeht sag ich immer: Same same but different (im positiven Sinne).
Reinakrnation, war auch in den heiligen Schriften gefunden worden, war nur halt nen Widerspruch. Es ist einfacher eine Gesellschaft an Himmel und Hölle und Sünden zu glauben lassen.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 9. Aug 2010, 13:24

Animo hat geschrieben:Lieber Zorro

Es geht um viel mehr als um eine Zahlenangabe geht, wie es 0,01% sein kann. Es zeigt einfach, dass man einerseits sagt, dass Abtreiben gleich töten ist, aber dann doch ein moralisches Hintertürchen offen lässt. Wenn es um Moral geht, dann sind prozentuale Angaben sekundär.


Es gibt praktische Haltungen, die sich an der Häufigkeit orientieren. Wenn wir uns in Gesetzesfragen an der Ausnahme orientieren, dann kommt kein Gesetz zustande. Der moralische Hintergrund ist derselbe, beides ist eine Tötung von unschuldigem Leben. Denn das kleine Menschlein kann gar nichts dafür. Aber gerade bei der Frage der Vergewaltigung oder erst recht bei der Gefährdung des Mutterlebens muss im Gesetz zwangsläufig differenziert werden.
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Deine Haltung zeigt, dass du doch zwischen töten und abtreiben unterscheidest.


Überhaupt nicht. Beides ist eine Tötung eventuell sogar Mord (je nach Hintergrund). Es ist also eine wichtige Frage, welche Motivation dahinter steht. Hingegen ist das Ergebnis für das Menschlein dasselbe, es wird getötet und seinem Recht auf Leben beraubt.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 9. Aug 2010, 13:29

Animo hat geschrieben: Schön gesagt, Zorro. Es fragt sich jetzt, warum du aber von menschlichen Gesetzten verlangst, dass sie dieses Ungleichgewicht zugunsten einer totalen Gleichstellung aufheben sollen (s. deine Meinung zur Wehrpflicht).


Aus meinem christlichen Weltbild darf es geschlechterbedingte Vor- und Nachteile geben. Nur ist das nicht mehr die heutige Gesetzeslage. Wenn wir also verbindlich eine Gleichstellung in der Bundesverfassung haben, dann ist es mir ein Anliegen, dass dies nicht nur für ein Geschlecht gilt, sondern für beide. Das hat mit meinem christlichen Weltbild von Mann und Frau, als auch von Familie nicht zwingend viel zu tun. Wenn ich wählen könnte, dann wünschte ich mir wieder ein Geschlechterbild, das sich an den biblischen Prinzipien orientiert. Das ist heute aber leider kaum mehr möglich und wenn, dann mit grossen Einschränkungen. Mit diesem Familienbild und diesen Werten, würde viel Leid verhindert. Davon bin ich überzeugt.
Dort wo wir aber eine gesetzliche Grundlage haben, da soll diese auch fair umgesetzt werden. Das ist heute nicht der Fall. Aber das diskutieren wir ja schon in zwei anderen Themen :D
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 9. Aug 2010, 13:33

MaryjahDior hat geschrieben: Musst selber was dagegen tun. Nur es gilt halt mal die Beweislast. Und wie möchtest du das beweisen, dass eine Frau eine Lifestyle abtreibung macht????


Wogegen? Gegen die Abtreibungen? Die Gesetzeslage lässt Abtreibungen vor der 12. Woche straffrei zu. Was also kann ich machen, nebst Aufklärung? Dass es Lifestyleabtreibungen gibt, ist ohne Zweifel. Ich habe oben Beispiele aufgeführt, wenn du möchtest kann ich diese gerne beliebig ergänzen.

Und jemand wegen Egoismus und Selbstsucht anklagen, wird sehr schwierig. Der Staats tut nichts dagegen? Mach du was.


Der Staat wurde vom Volk legitimiert, Abtreibungen strafrechtlich nicht zu verfolgen. Selbstjustiz ist keine Lösung, also bleibt aufklären und beten.

Leben retten? Na los, auf was wartet ihr alle, ihr Helden???


Das Ganze läuft nun mal nicht öffentlich ab. Und soweit wie in den USA darf es nie kommen, dass Abtreibungsärzte ermordet werden. Gott wird diese Damen und Herren richten, da müssen wir keine Selbstjustiz üben. Aber meine Signature zeigt menie Haltung.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 9. Aug 2010, 13:34

thery hat geschrieben: Es gäbe noch eine andere Lösung damit diese Seelchen nicht zum falschen Zeitpunkt zur Mutter kommen. Das würde allerdings Verzicht bedeuten.......und wer will das schon.


Das ist der springende Punkt: Kein Verzicht mehr auf die eigene Befriedigung, auch wenn es das unschuldige Leben eines Menschlein kostet. Symptombekämpfung einer üblen Krankheit der Sünde.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Animo » Di 10. Aug 2010, 00:46

Zorro hat geschrieben:Es gibt praktische Haltungen, die sich an der Häufigkeit orientieren. Wenn wir uns in Gesetzesfragen an der Ausnahme orientieren, dann kommt kein Gesetz zustande. Der moralische Hintergrund ist derselbe, beides ist eine Tötung von unschuldigem Leben.

Dann handelt es sich für dich gar nicht um eine Ausnahme, sondern um dassselbe. Und es sollte gesetzlich gleich geregelt werden!
Zorro hat geschrieben:Denn das kleine Menschlein kann gar nichts dafür. Aber gerade bei der Frage der Vergewaltigung oder erst recht bei der Gefährdung des Mutterlebens muss im Gesetz zwangsläufig differenziert werden.

Ok, du meinst also im Gesetz (damit es in einer Abstimmung zB durchkommen könnte), aber nicht, wenn es um deine moralische Haltung ginge. Verstanden. Merci!
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Animo » Di 10. Aug 2010, 01:01

Zorro hat geschrieben:
Animo hat geschrieben: Schön gesagt, Zorro. Es fragt sich jetzt, warum du aber von menschlichen Gesetzten verlangst, dass sie dieses Ungleichgewicht zugunsten einer totalen Gleichstellung aufheben sollen (s. deine Meinung zur Wehrpflicht).


Aus meinem christlichen Weltbild darf es geschlechterbedingte Vor- und Nachteile geben. Nur ist das nicht mehr die heutige Gesetzeslage. Wenn wir also verbindlich eine Gleichstellung in der Bundesverfassung haben, dann ist es mir ein Anliegen, dass dies nicht nur für ein Geschlecht gilt, sondern für beide. Das hat mit meinem christlichen Weltbild von Mann und Frau, als auch von Familie nicht zwingend viel zu tun.

Das ist doch absurd. Du kämpfst einerseits für ein bestimmtes Weltbild, und zugleich auch für die Durchsetzung von Gesetzen, welche diesem Weltbild teilweise widersprechen. Ich würde eher für meine Ideale kämpfen und dafür, dass sie in den Gesetzen widerspiegelt werden. Das ergäbe ein kohärenteres Bild. Aber gell, jedem das Seine. Vor allem wer vollgeladen mit Energie ist, verschwendet sie gerne. Es ist halt cool, ein Kämpfer zu sein. Mal für dies, mal für jenes: Überlegen kann man dann, wenn man alt ist. Und ausruhen, wenn man tot ist. :tongue:
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Di 10. Aug 2010, 09:31

Animo hat geschrieben: Ok, du meinst also im Gesetz (damit es in einer Abstimmung zB durchkommen könnte), aber nicht, wenn es um deine moralische Haltung ginge. Verstanden. Merci!


Genau so ist es gemeint.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Di 10. Aug 2010, 09:39

Animo hat geschrieben:Das ist doch absurd. Du kämpfst einerseits für ein bestimmtes Weltbild, und zugleich auch für die Durchsetzung von Gesetzen, welche diesem Weltbild teilweise widersprechen.


Die Mehrheit des Schweizer Volkes hat entschieden, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Das ist gut so. Die Anwendung dieses Verfassungsartikels hingegen ist auf "Seite der Männer" aber eindeutig noch nicht durchgesetzt. Das muss getan werden im Sinne der Gerechtigkeit und der Ordnung. Mein Rollenbild ist davon nicht angetastet, da ich nicht eine Beschneidung der Rechte der Frauen fordere.

Wenn aber Unterschiede nach Geschlecht gesetzlich festgelegt werden, dann sollen sie auch konsequent angewendet werden. Das heisst, dass dann Männer durchaus in den Wehrdienst geschickt werden, wenn Frauen zu anderen Aufgaben wie vollzeitliche Kindererziehung verpflichtet werden. Dafür wiederum wurden Frauen früher mit 62 pensioniert, gegenüber 65 bei den Männern. Das machte früher sehr viel Sinn und das wäre meine Idealvorstellung. Die Werte der Gesellschaft haben sich aber gewandelt und die gesetzlichen Nachteile der Frauen wurden allesamt behoben, die Pflichten der Männer blieben bestehen. Jetzt kann man sich dafür einsetzen, dass die Pflichten und Aufgaben der Frauen wieder eingeführt werden, oder dass die Nachteile und geschlechtsspezifischen Pflichten der Männer abgeschafft werden. Meine Vorstellung habe ich geäussert, mehrheitsfähig ist das heute aber nicht. Status Quo ist aber noch weniger akzeptabel, also muss ich wohl das kleinere Übel wählen. Denn Faust im Sack hat noch nie genutzt.

Es ist halt cool, ein Kämpfer zu sein. Mal für dies, mal für jenes: Überlegen kann man dann, wenn man alt ist. Und ausruhen, wenn man tot ist. :tongue:


Nein es ist nicht cool. Es ist sehr kräfte- und zeitraubend. Aber wo derart krasse Ungerechtigkeiten wie beim Recht auf Leben zu Lasten von unschuldigem Leben ausgelebt werden, da kann ich nicht schweigen. Es geht nicht.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Taube » Mi 18. Aug 2010, 10:13

Zorro hat geschrieben:Das ist doch genau der springende Punkt! Dort wo die Väter der Rechte beraubt werden, dort nehmen sie auch automatisch die Pflichten nicht mehr wahr.

Solange die Männer die Mehrheit haben in den meisten Gremien, nimmt man den Männern nichts weg, sondern sie geben etwas ab.

Gruss Taube
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mi 18. Aug 2010, 10:22

Taube hat geschrieben: Solange die Männer die Mehrheit haben in den meisten Gremien, nimmt man den Männern nichts weg, sondern sie geben etwas ab.

Gruss Taube


Es geht nicht darum, dass Frauen den Männern etwas wegnehmen, die Gesellschaft nimmt den Vätern das Recht mitzubestimmen und wundert sich danach, dass sich Männer nicht mehr verantwortlich fühlen. Das ist ein Widerspruch in sich. Auf Kosten des Vaters, der Mutter und schlussendlich des Menschleins.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Taube » Mi 18. Aug 2010, 10:38

Zorro hat geschrieben:
Taube hat geschrieben: Solange die Männer die Mehrheit haben in den meisten Gremien, nimmt man den Männern nichts weg, sondern sie geben etwas ab.
Es geht nicht darum, dass Frauen den Männern etwas wegnehmen, die Gesellschaft nimmt den Vätern das Recht mitzubestimmen und wundert sich danach, dass sich Männer nicht mehr verantwortlich fühlen. Das ist ein Widerspruch in sich. Auf Kosten des Vaters, der Mutter und schlussendlich des Menschleins.
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...aber die Mehrheit der Männer bestimmt, welche Rechte wem weggenommen werden.

Gruss Taube
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mi 18. Aug 2010, 10:40

Taube hat geschrieben: ...aber die Mehrheit der Männer bestimmt, welche Rechte wem weggenommen werden.

Gruss Taube


Die Mehrheit der Männer lehnt auch eine Abschaffung der Wehrpflicht ab. Ändert das irgendetwas daran? Ich habe schon mehrfach geschrieben, dass das Problem nicht einfach "die Frauen" sind, oftmals sehen die Frauen das viel klarer wie die Männer. Aber die Konsequenz ist dramatisch. Und diese beklagt man dann, obwohl es ein Problem mit Ankündigung ist.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Taube » Mi 18. Aug 2010, 11:03

Zorro hat geschrieben:... Aber die Konsequenz ist dramatisch. Und diese beklagt man dann, obwohl es ein Problem mit Ankündigung ist.
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Stimmt, aber dann ist nicht bei Familie, Abtreibung etc. etc. direkt zu suchen, sondern bei den gesellschaftlichen Grundbedingungen, wie zum Beispiel bei den Freiheitsrechten. Da hat die Schweiz in den letzten Jahren auch einige Erfahrungen gemacht?

Gruss Taube
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Fr 20. Aug 2010, 12:01

Taube hat geschrieben: Stimmt, aber dann ist nicht bei Familie, Abtreibung etc. etc. direkt zu suchen, sondern bei den gesellschaftlichen Grundbedingungen, wie zum Beispiel bei den Freiheitsrechten. Da hat die Schweiz in den letzten Jahren auch einige Erfahrungen gemacht?

Gruss Taube


Ja leider. Und dieser Trend verschärft sich weiter, nun soll die Todesstrafe für ganz schlimme Verbrechen wieder eingeführt werden....
Aber wir haben diese Situation und müssen damit umgehen. Wir bekämpfen die Symptome und nicht die Ursache. Aber besser Symptome bekämpfen als aufzugeben.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Taube » So 22. Aug 2010, 11:19

Zorro hat geschrieben:...Aber besser Symptome bekämpfen als aufzugeben.


Aber auch wenn man Symptome bekämpft, muss es eine Gewichtung geben. ...und wenn dann eine Gruppierung auf die Idee der Todesstrafe kommt, dann bleiben die Initiaten nicht nur ganz der Oberfläche, sondern gefährden wiederum das Recht auf Leben und beginnen die Gesellschaft selbst zu zerstören.

dies jetzt allgemeiner ausgedrückt: Symptombekämpfung ist meist mit einer Schwächung des Organismus (hier die Gesellschaft) verbunden. Deshalb ist gerade die Symptombekämpfung besonders genau zu beurteilen.

Gruss Taube
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Haimax » Mo 30. Aug 2010, 12:41

Animo hat geschrieben:Lieber Zorro

Es geht um viel mehr als um eine Zahlenangabe geht, wie es 0,01% sein kann. Es zeigt einfach, dass man einerseits sagt, dass Abtreiben gleich töten ist, aber dann doch ein moralisches Hintertürchen offen lässt. Wenn es um Moral geht, dann sind prozentuale Angaben sekundär. Deine Haltung zeigt, dass du doch zwischen töten und abtreiben unterscheidest.

Gruss

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Es geht mit Sicherheit nicht um Moral!

Oder wie ist es zu verstehen, dass die zwei christlichen Kirchen in Deutschland während dem 2.WK, Zwangsarbeiterinnen als Sklavenarbeiter nahmen und nichts unternahmenm wenn der Unrechtsstaat deren Babys entsorgte!

Moralisch ist schon das Sklavenhalten nicht, aber der Gipfel ist dass man deren Babys umbrachte, es waren ja nur Untermenschen!

Also soll mir keiner mit Moral kommen!
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 1. Aug 2011, 12:52

Marsch für s'Läbe 2011, 17 September 2011, 14 Uhr.

Es gibt wiederum eine Kundgebung in der Schweiz, um auf das Unrecht der Abtreibungen hinzuweisen. Weitere Infos:
http://www.marschfuerslaebe.ch
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201106_Plakat-2011.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Fr 2. Sep 2011, 20:03

Eine neue Studie zeigt erneut, dass Frauen nach Abtreibungen ein erhöhtes Risiko von psychischen (mentalen gesundheitlichen) Problemen haben. Das Post Abortion Syndrom (PAS) wird ja von Seiten der Pro-Abtreibungswissenschaft bekämpft, als auch von Seiten des Feminismus, der das "Recht auf den eigenen Bauch der Frau" in den Vordergrund stlelt und solche Studien natürlich gar nicht erfreuen.

Leider ist der Text auf englisch:
http://www.telegraph.co.uk/health/8734378/Abortion-increases-risk-of-mental-health-problems-new-research-finds.html
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Haimax » Mo 5. Sep 2011, 12:07

Zorro hat geschrieben:Marsch für s'Läbe 2011, 17 September 2011, 14 Uhr.

Es gibt wiederum eine Kundgebung in der Schweiz, um auf das Unrecht der Abtreibungen hinzuweisen. Weitere Infos:
http://www.marschfuerslaebe.ch
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201106_Plakat-2011.jpg



Wer Zwingt diese Wanderer Abzutreiben?
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
Haimax
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 5. Sep 2011, 18:19

Haimax hat geschrieben:
Wer Zwingt diese Wanderer Abzutreiben?


Diese "Wanderer", zu denen ich mich auch zähle, sollte es zeitlich irgendwie möglich sein, werden gezwungen, Abtreibungen mitzufinanzieren. Desweiteren haben die ungeborenen Menschlein keine Stimme. Diese versuchen wir ihnen zu verleihen.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 10:17

Zorro hat geschrieben:Marsch für s'Läbe 2011, 17 September 2011, 14 Uhr.

Es gibt wiederum eine Kundgebung in der Schweiz, um auf das Unrecht der Abtreibungen hinzuweisen. Weitere Infos:
http://www.marschfuerslaebe.ch
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Heute um 14 Uhr am Helvetiaplatz in Zürich!
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 10:43

Leider gingen auch dieses Jahr wieder Drohungen aus der linken, alternativen Szene ein. Gott möge diese destruktiven Kräfte zurückbinden:


http://www.marschfuerslaebe.ch/de/news/ ... n-samstag/

"Keine Zukunft für Abtreibung"?

Nachdem Zürich schon letztes Wochenende heftige Gewalt autonomer Partygänger erlebt hat, sind die Ordnungskräfte auch am heutigen Samstag erneut gefordert. In den Abendstunden soll wiederum eine unbewilligte Racheparty stattfinden. Auch der Marsch für s’Läbe, der um 14.00 Uhr auf dem Helvetiaplatz beginnt, wird die Ordnungskräfte in Gang setzen. Denn linksautonome Chaoten können nicht damit leben, dass sich elf kirchliche und politische Organisationen öffentlich für das uneingeschränkte Lebensrecht aller Menschen in der Schweiz aussprechen. Die Anarchos gestehen den christlichen Abtreibungsgegnern kein Recht auf freie Meinungsäusserung zu. Auch vom Versammlungsrecht sollen die christlichen Aktivisten keinen Gebrauch machen dürfen. Seit Wochen mobilisiert ein ‚Revolutionäres Bündnis Region Zürich‘ mit Unterstützung von Feministinnen und LGBT-Vertretern via Internet ihre destruktive Klientel. Ein Vandalen-Trupp konnte nicht bis Samstag warten und hat bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erste Gehversuche unternommen.
Eine Büroliegenschaft an der Zürcherstrasse in Winterthur wurde grossflächig besprayt: ‚Keine Zukunft für Abtreibungsgegner!‘ lautete die Weisheit der Revolutionäre. In der Liegenschaft befinden sich die Büroräume von ‚Zukunft CH‘, einer der elf Organisationen der Trägerschaft Marsch für s‘Läbe. Dass die Wandalen mit ihrer Anarcho-Schmiererei den Eigentümer der Liegenschaft schädigen und nicht etwa ‚Zukunft CH‘, ist ihnen offenbar egal. Hauptsache sie hatten den Kick einer nächtlichen Sprayerei. Auch dass die linksautonomen Chaoten am heutigen Tag hohe Polizeikosten erzeugen, juckt sie nicht. Demokratie und Recht sind ihnen piepe. Sie wollen offenbar nur eines: ungehindert und auf Kosten anderer ihren Bedürfnissen nachgehen. Ganz so, wie ihre Gurus Marx & Marcuse sie gelehrt haben.

Die Organisatoren des Marsch für s’Läbe lassen sich durch solche Pressionen weder einschüchtern noch abhalten. In Absprache mit der Polizei wurde ein möglichst effizientes Sicherheitsdispositiv ausgearbeitet. Das OK weist zudem darauf hin, dass unter den 1‘000 erwarteten Besuchern des Lebensrechtsmarsches sehr viele Kinder und Senior/-innen sein werden. Die Lebensrechtler geben ihre Hoffnung nicht auf, dass die Chaoten ein Einsehen haben und ihre Störmanöver unterlassen. Das wäre doch ein echtes Zeichen für das Leben!

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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon lionne » Sa 17. Sep 2011, 11:21

Leider wird es meiner Ansicht nach beim Wunsch bleiben, dass die Chaoten ein Einsehen haben werden und ihre geplanten Störmanöver unterlassen werden.
Diese Leute haben ein echtes Problem mit der Demokratie (und es sind just dieselben, die den 'Arabrevoluzzern' jetzt die Demokratie 'beibringen' wollen :roll: )

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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 16:07

Meine Frau und ich sind soeben aus Zürich vom Marsch fürs Läbe zurückgekommen. Ich konnte es nicht mehr verantworten, nach der Kundgebung am Marsch teilzunehmen, da die Gewaltbereitschaft der linksautonomen Gruppe (geschätzte 50 Menschen) enorm war. Die Polizei musste erneut mit einem Grossaufgebot gegen Linksautonome einschreiten.
http://www.blick.ch/news/schweiz/polizeieinsatz-gegen-linksautonome-in-zuerich-120290

Während der Kundgebung habe ich Videos gemacht und ich werde noch 2 hier verlinken, damit alle sehen, was Linksautonome (FeministInnen) anrichten (Abtriebung ist ein Frauenrecht...).

Betet für die, dei am friedlichen Marsch doch teilnehmen jetzt und massiv angegriffen werden. Physisch und psychisch.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 16:11

hier zwei kurze Videos um 14 Uhr, als die Polizei einschtreiten musste:

http://www.youtube.com/watch?v=A98nz_RpRl4

http://www.youtube.com/watch?v=mlH_vRw2H0E

Ich werde noch ein weiteres hier einfügen.

Das ist extremer Feminismus, das ist linksautonome Gewalt.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 16:13

Der Marsch konnte erst später als geplante 15:00 Uhr gestartet werden, da die Polizei zuerst noch mehr Einsatzpersonal (!) beordern musste.

http://www.youtube.com/watch?v=2FfLiSSGJmE

Ich bin schockiert. :pray:
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Sa 17. Sep 2011, 16:45

Zorro hat geschrieben:Ich bin schockiert. :pray:


Ach komm...das geht doch immer so.

Wer ist der Sprecher beim letzten Video?? Löscht mir grad ab... :shock:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 18:07

jeig hat geschrieben:Ach komm...das geht doch immer so.

Wer ist der Sprecher beim letzten Video?? Löscht mir grad ab... :shock:


Nein das geht nicht immer so. Diese Gewaltbereitschaft habe ich noch nie erlebt. Da wurde Tränengas der Polizei aufgenommen und in die Menschen des Marsch fürs Leben geworfen! Mitten in Kinder und viele Behinderte, die dieses Jahr Zentrum der Botschaft waren und erstaunlich viele den Weg an den Helvetiaplatz gefunden haben.

Ich war bisher nicht auf der Law & Order Seite, aber seit heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob solche Menschen nicht besser für 1 Jahr mindestens eingesperrt würden. Das kann so nicht mehr weitergehen.
Der Sprecher war Christian Waber. Aber er war einer von vielen SprecherInnen, Hauptteil waren Zeugnisse von Behinderten, oder Eltern von Behinderten. Ich werde vielleicht noch mehr Videos einfügen, später.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 18:17

Das Gedankengut der Radikal-FeminstInnen liest sich auf Indymedia:
http://switzerland.indymedia.org/de/2011/08/83051.shtml

Der „Marsch fürs Läbe“ ist ein ultrakonservativer Angriff auf
die Errungenschaften der Frauenbewegung. Treten wir der rechten Hetze entgegen!

Keinen Meter Strasse dem christlichen Fundamentalismus!

Alle zur Kundgebung auf den Helvetiaplatz!

Abtreibung ist Frauenrecht!

Lebensschützer verzieht euch!

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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon alegna » Sa 17. Sep 2011, 18:20

Zorro hat geschrieben:Abtreibung ist Frauenrecht!

Solche Aussagen machen mich immer sehr traurig und wütend zugleich .... :(
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 18:22

Die einzig gute Berichterstattung in den Medien findet sich bei TeleZueri. Schaut unbedingt immer zur vollen Stunde:
http://www.telezueri.ch/index.php?id=61284
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