HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Recht auf Leben?

Sozial- und Familienpolitik, Randgruppen,

Moderator: kingschild

Ist Abtreibung ethisch/moralisch vertretbar?

Ja
21
30%
Nein
44
64%
Ich bin unschlüssig
4
6%
 
Abstimmungen insgesamt : 69

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 19:46

alegna hat geschrieben:Solche Aussagen machen mich immer sehr traurig und wütend zugleich .... :(


Ja.... :cry:
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon kingschild » Sa 17. Sep 2011, 21:24

Zorro hat geschrieben:Das Gedankengut der Radikal-FeminstInnen liest sich auf Indymedia:
http://switzerland.indymedia.org/de/2011/08/83051.shtml

Der „Marsch fürs Läbe“ ist ein ultrakonservativer Angriff auf
die Errungenschaften der Frauenbewegung. Treten wir der rechten Hetze entgegen!

Keinen Meter Strasse dem christlichen Fundamentalismus!

Alle zur Kundgebung auf den Helvetiaplatz!

Abtreibung ist Frauenrecht!

Lebensschützer verzieht euch!

ZORRO


Die Früchte der Love and Peace Generation die dem Tod dient aber hart verurteilt wenn es dem Menschlichem Leben dient, scheint sich sich zu Ihrem endgültigen Ziel hin zu mutieren.

Friedlich sind sie nicht, Respekt kennen sie nicht und das sie nicht wissen was Liebe ist das bezeugen sie mit Ihren Worten und Taten.

Schon mit der freien Meinungsäusserung sind sie überfordert und fühlen sich bedroht das sie Ihre bösen Werke nicht mehr vollbringen können. Sie sind für Menschenrechte aber den Christen und auch dem ungeborenen Leben wird von diesen Heuchlern jedes Recht abgesprochen. Sie verlangen Frauenrecht und mehr aber die Zeche für die Abreibung sind sie dann nicht mal bereit auch aus der eigenen Tasche zu bezahlen, da sollen dann alle mithelfen das zu beseitigen, was sie gerne beseitigt wünschen.

Man ist gegen Polizeistaat und für Meinungsfreiheit aber man lässt nur die eigene Meinung zu und wehe jemand ist da nicht einverstanden und wiederspricht. Selbst wenn dieser Wiederspruch friedlich und in Stille geschieht wie in Zürich, dann ist die Antwort Chaos und Gewalt wie immer. Die in der Reithalle in Bern sind nicht anders: Welcome to Hell steht auf Ihrem Hauptsitz und zeigt eigentlich klar und deutlich welches Ihr Ziel ist, nämlich eine Hölle auf Erden zu schaffen. Sie sind wütig auf alles was einen demokratischen Rechtstaat aufrecht erhalten will und merken nicht das der Polizeistaat genau wegen Ihrer eigenen Intoleranz immer wie mehr ausgebaut werden muss. Sie sagen es sind ausnahmen aus Ihren Reihen aber Ihr Bekenntnis zur Hölle steht zu oberst auf Ihrem Hauptsitz.

Wenn sich die Demonstranten in Zürich nicht mal mehr von Familien, Kindern und Behinderten zurück schrecken so ist in etwa klar was man von Ihren schönen Worten und Bekenntnis zu Freiheit und Rechten halten muss. Freiheit zu tun was ich will, Freiheit zu bekämpfen was ich will, Freiheit mit allen Mitteln die ich wähle, Freiheit heuchlerische Worte zu machen soviel ich will, Freiheit keine Konsequenzen für mein Verhalten zu tragen aber ja keine Freiheit für meinen Nächsten der anderer Meinung ist. Diesem wird dann alles Recht und alle Freiheit abgesprochen.

Welcome to Hell haben die Chaoten zumindest richtig erkannt, denn alles was Gut ist wird ins böse verdreht und alles was böse ist wird als Freiheit und Recht hochgelobt. Jede Gruppe ob Christen oder nicht wird von diesen "höllischen Chaoten" in diesem Land bedroht und jeder der Ihrem "höllischen Denken" nicht beipflichtet, wird Ihren Zorn zu spüren bekommen, ungeachtet ob er links, rechts oder in der Mitte steht. Ungeachtet ob er für ungeborenes Leben einsteht oder gegen Kriminalität ist.

Das Problem ist das genau diese Gruppen meist noch von den Regierenden subventioniert werden. Alle sind dann erstaunt wenn die SVP zulegt.

Das es die Brüder der "Hölle" nicht raffen das muss so sein, denn Weisheit ist in der Hölle sowieso nicht vorhanden.


Zum ganzen kommt mir einfach nur folgendes in den Sinn:

2.Ti.3.1 Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden.
2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind,
4 treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott;

Das Gebet ist nötiger denn je, sowohl für das ungeborene Leben, wie auch für alle anderen Dinge die im argen liegen.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 5894
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Sa 17. Sep 2011, 21:40

Zorro hat geschrieben:Der Sprecher war Christian Waber.


Alles klar, jetzt passt alles :mrgreen:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 21:46

Danke Kingschild für den analytischen Beitrag! Ich bin noch immer nicht in der Lage, ganz sachlich zu formulieren, die Emotionen sind noch immer da.

Währenddem eine Behinderte Frau ihr Zeugnis gab, dankbar nicht abgetrieben worden zu sein, gingen die gewaltigen Störaktionen weiter mit lauter Musik, Buhrufen, Trillerpfeifen und Megaphonen:

http://www.youtube.com/watch?v=sQviEfBR1kI
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Sa 17. Sep 2011, 21:47

jeig hat geschrieben: Alles klar, jetzt passt alles :mrgreen:


Er hat ca. 10 Minuten gesprochen, der Rest war geprägt von Zeugnissen und einer sehr guten Moderation angesichts der Umstände von Daniel Regli.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Sa 17. Sep 2011, 22:04

Zorro hat geschrieben:Danke Kingschild für den analytischen Beitrag! Ich bin noch immer nicht in der Lage, ganz sachlich zu formulieren, die Emotionen sind noch immer da.

Währenddem eine Behinderte Frau ihr Zeugnis gab, dankbar nicht abgetrieben worden zu sein, gingen die gewaltigen Störaktionen weiter mit lauter Musik, Buhrufen, Trillerpfeifen und Megaphonen:

http://www.youtube.com/watch?v=sQviEfBR1kI
ZORRO


Gönn dir nen http://www.youtube.com/watch?v=ghekSEgtMWE

...und morgen sieht die Sache wieder anders aus.

:))

Gruss
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 09:50

jeig hat geschrieben:
Gönn dir nen http://www.youtube.com/watch?v=ghekSEgtMWE

...und morgen sieht die Sache wieder anders aus.

:))

Gruss


Danke Jeig. Aber ich weiss nicht, ob ich das einfach so wieder auf die Seite schieben kann. Ich habe in den Medien gelesen, dass keine einzige Person verhaftet worden war. Wie ist das möglich? Es lagen diverse Taten vor, aber es kommen einmal mehr alle ungeschoren davon. Das darf nicht sein, ein derartiger Angriff richtet sich gegen die Demokratie und da müssen wir um jeden Preis dagegen halten. Die Polizei hat die Veranstaltung so gut wie möglich geschützt, hat eingegriffen. Aber dass niemand verhaftet wurde, geht mir nicht runter. Sind wir in einem rechtsfreien Raum? Kann jede/r machen was er will, nur genügend gewalttätig muss man sein? Wenn ich 6km/h zu schnell fahre, habe ich dann auch eine ungeschriebene Amnestie zu Gute? Wohl eher nicht...
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 10:26

Es ist beschämend, wie die Medien auf den Gewaltexzess von gestern reagieren. Einmal mehr wird das Opfer zum "Täter" gemacht, indem man den Organisatoren quasi vorwirft, mit dem Standort der Kundgebung "provoziert" zu haben. Es ist unglaublich.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/reg ... y/18535925


Haben Sie schon daran gedacht, nächstes Jahr einen weniger provokativen Ort für den Anlass zu wählen?

und

Sie provozieren automatisch, wenn Sie einen Marsch veranstalten. Können Sie sich vorstellen auf den Marsch zu verzichten?

und ganz wichtig:

Dafür sei Ihnen jedes Mittel recht, sagen die Gegen-Demonstranten. Sie werfen Ihnen vor, Behinderte für Ihr Anliegen zu instrumentalisieren. Deshalb hätten sie zwei Mädchen mit Down-Syndrom auf die Bühne gestellt.


Antwort Daniel Regli:

Die Mutter der beiden Mädchen hat sich freiwillig bereit erklärt zu reden. Für uns sind Präimplantationsdiagnostik und Ultraschall eine spezielle Ausformung der Abtreibungsproblematik. Die Gesellschaft betreibt Rassenhygiene, indem behinderte Kinder nicht mehr auf die Welt kommen dürfen. Dagegen wehren wir uns.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Gnu » So 18. Sep 2011, 11:39

Zorro hat geschrieben: Es ist beschämend, wie die Medien auf den Gewaltexzess von gestern reagieren. Einmal mehr wird das Opfer zum "Täter" gemacht, indem man den Organisatoren quasi vorwirft, mit dem Standort der Kundgebung "provoziert" zu haben. Es ist unglaublich.

Wir leben nun mal leider in einem Staat, der die Initiative „Recht auf Leben“ abgelehnt hat, somit in einem Staat, der kein Recht auf Leben garantieren will. Somit sind diejenigen, welche für Recht auf Leben sind, in der Minderheit und die Chaoten vertreten in dieser Frage den Staat, sind also der verlängerte Arm der Justiz und Polizei. Da wundert einem nichts mehr.

Es wird eine Zeit kommen, da die Menschen Recht auf Tod fordern werden und kein Recht bekommen werden.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 10708
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 12:37

Ein Mädchen mit Down-Syndrom winkt den Menschen zu:
http://www.youtube.com/watch?v=LYgWz_2jU9E

Wie lange darf man ein Kind, das "so viel kostet" noch auf die Welt bringen?
Ich war zu Tränen gerührt. Und bin es auch heute noch. :cry:
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 12:40

Das Demoktratieverständnis der Linksautonomen und FeministInnen:

http://www.youtube.com/watch?v=MK8OWqoVKw0

Die Teilnehmerzahl am Marsch wurde von der Polizei auf 1500 geschätzt. Trotz Drohungen und Ankündigungen der Gewalt waren es fast doppelt so viele Menschen wie 2010! Nächstes Jahr schaffen wir noch mehr, wenn alle sich exponieren. Es war eine derartige Kraft da, eine Kraft Gottes der Ruhe und des Friedens inmitten der Gefahr. Katholische Priester beteten das Vater Unser direkt hinter uns, nebenan eine Freikirchlerin die mit erhobenen Händen Gott anbetete und um Schutz bat. Es gab schlussendlich keine Verletzten, Gott sei Dank! Man spürte in diesem Moment die Verbundenheit in Jesus Christus, Hallelujah :praisegod:
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » So 18. Sep 2011, 15:11

Zorro hat geschrieben:Das Demoktratieverständnis der Linksautonomen und FeministInnen:

http://www.youtube.com/watch?v=MK8OWqoVKw0


Das ist aber Lärm. Von Gewalt sehe ich hier nichts.


Ich habe gestern geschrieben, das sei doch immer so. Der Tagesanzeiger nennt den Ort provokativ.
Verstehst du nun was ich meine?
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon blakki » So 18. Sep 2011, 15:22

Zorro hat geschrieben:Das Demoktratieverständnis der Linksautonomen und FeministInnen:

http://www.youtube.com/watch?v=MK8OWqoVKw0

Die Teilnehmerzahl am Marsch wurde von der Polizei auf 1500 geschätzt. Trotz Drohungen und Ankündigungen der Gewalt waren es fast doppelt so viele Menschen wie 2010! Nächstes Jahr schaffen wir noch mehr, wenn alle sich exponieren. Es war eine derartige Kraft da, eine Kraft Gottes der Ruhe und des Friedens inmitten der Gefahr. Katholische Priester beteten das Vater Unser direkt hinter uns, nebenan eine Freikirchlerin die mit erhobenen Händen Gott anbetete und um Schutz bat. Es gab schlussendlich keine Verletzten, Gott sei Dank! Man spürte in diesem Moment die Verbundenheit in Jesus Christus, Hallelujah :praisegod:
ZORRO


Nun ja, die Zahl von geschätzten 1.500 Demonstrationsteilnehmern sind ja nicht so überwältigend, selbst wenn es 2.000 Teilnehmer gesesen wären, ist das relativ unbedeutend. Scheinbar ist das Thema nicht allen Evangelikalen so wichtig.

Obwohl ich kein Abtreibungsbefürworter bin, würde mich an so einer Demonstration nie beteiligen, da ich mir nicht sicher wäre, ob ich ich hier nicht instrumentalisiert würde.

Da so eine Demonstration das gefundene Fressen für Linksautonome ist, reduziert sich die Wirkung in der Öffentlichkeit letztendlich auf Randale zwischen zwei scheinbar extremen Gruppen.

Das heisst natürlich nicht, dass die so genannten Lebensschützer kein Recht auf eine öffentliche Demonstration hätten, natürlich haben sie das Recht, ebenso wie die Gegendemonstranten das Recht haben, friedlich zu demonstrieren.

Ob die Lebensschützer allerdings ihr Ziel erreichen, die Öffentlichkeit mit ihren Anliegen zu sensibilisieren, bezweifle ich stark. Das Ganze wirkt auf mich zu aufgesetzt, zu dramaturgisch, zu übertrieben.
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
Benutzeravatar
blakki
Wohnt hier
 
Beiträge: 1911
Registriert: Di 8. Jul 2008, 22:21
Wohnort: ÜBERALL

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon NEM » So 18. Sep 2011, 16:00

blakki hat geschrieben:
Zorro hat geschrieben:Das Demokratieverständnis der Linksautonomen und Feministinnen:

http://www.youtube.com/watch?v=MK8OWqoVKw0

Die Teilnehmerzahl am Marsch wurde von der Polizei auf 1500 geschätzt. Trotz Drohungen und Ankündigungen der Gewalt waren es fast doppelt so viele Menschen wie 2010! Nächstes Jahr schaffen wir noch mehr, wenn alle sich exponieren. Es war eine derartige Kraft da, eine Kraft Gottes der Ruhe und des Friedens inmitten der Gefahr. Katholische Priester beteten das Vater Unser direkt hinter uns, nebenan eine Freikirchlerin die mit erhobenen Händen Gott anbetete und um Schutz bat. Es gab schlussendlich keine Verletzten, Gott sei Dank! Man spürte in diesem Moment die Verbundenheit in Jesus Christus, Hallelujah :praisegod:
ZORRO


Nun ja, die Zahl von geschätzten 1.500 Demonstrationsteilnehmern sind ja nicht so überwältigend, selbst wenn es 2.000 Teilnehmer gesesen wären, ist das relativ unbedeutend. Scheinbar ist das Thema nicht allen Evangelikalen so wichtig.

Nur dass das Thema eben kein Evangelikales Thema ist sondern ein Thema das jeden Menschen der sich für Gewaltfreiheit einsetzt, interessieren sollte. Es ist reine Heuchelei sich ach so sozial zu geben und im Gegenzug das unschuldigste der Welt, das ungeborene Leben, einfach aus Egoismus zu ermorden.

Da so eine Demonstration das gefundene Fressen für Linksautonome ist, reduziert sich die Wirkung in der Öffentlichkeit letztendlich auf Randale zwischen zwei scheinbar extremen Gruppen.

Das heisst natürlich nicht, dass die so genannten Lebensschützer kein Recht auf eine öffentliche Demonstration hätten, natürlich haben sie das Recht, ebenso wie die Gegendemonstranten das Recht haben, friedlich zu demonstrieren.


Das links sozialistische Humanistentum fordert für sich was sie andersdenkenden nicht zugestehen. Es ist ein grosser Unterschied zwischen einer friedlichen Demonstration, einer Gegendemonstration und dem was in Zürich geschah. Hier wurde eine friedliche Demonstration ohne Rücksicht auf die anwesenden Kinder absichtlich gestört und die Leute verängstigt.


Ob die Lebensschützer allerdings ihr Ziel erreichen, die Öffentlichkeit mit ihren Anliegen zu sensibilisieren, bezweifle ich stark. Das Ganze wirkt auf mich zu aufgesetzt, zu dramaturgisch, zu übertrieben.

Damals in den Anfängen der Hitlerzeit wurde auch gegen Hitler demonstriert und niemand wollte es hören. Heute wünschen wir uns, dass die Öffentlichkeit anders reagiert hätte. Im vorliegenden Fall wir es nicht anders sein.

lg NEM
NEM
Abgemeldet
 
Beiträge: 1435
Registriert: Mo 7. Sep 2009, 20:16

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon blakki » So 18. Sep 2011, 16:50

NEM hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:
Zorro hat geschrieben:Das Demokratieverständnis der Linksautonomen und Feministinnen:

http://www.youtube.com/watch?v=MK8OWqoVKw0

Die Teilnehmerzahl am Marsch wurde von der Polizei auf 1500 geschätzt. Trotz Drohungen und Ankündigungen der Gewalt waren es fast doppelt so viele Menschen wie 2010! Nächstes Jahr schaffen wir noch mehr, wenn alle sich exponieren. Es war eine derartige Kraft da, eine Kraft Gottes der Ruhe und des Friedens inmitten der Gefahr. Katholische Priester beteten das Vater Unser direkt hinter uns, nebenan eine Freikirchlerin die mit erhobenen Händen Gott anbetete und um Schutz bat. Es gab schlussendlich keine Verletzten, Gott sei Dank! Man spürte in diesem Moment die Verbundenheit in Jesus Christus, Hallelujah :praisegod:
ZORRO


Nun ja, die Zahl von geschätzten 1.500 Demonstrationsteilnehmern sind ja nicht so überwältigend, selbst wenn es 2.000 Teilnehmer gesesen wären, ist das relativ unbedeutend. Scheinbar ist das Thema nicht allen Evangelikalen so wichtig.

Nur dass das Thema eben kein Evangelikales Thema ist sondern ein Thema das jeden Menschen der sich für Gewaltfreiheit einsetzt, interessieren sollte. Es ist reine Heuchelei sich ach so sozial zu geben und im Gegenzug das unschuldigste der Welt, das ungeborene Leben, einfach aus Egoismus zu ermorden.

Aus Egoismus? Ein bisschen weniger Pauschalierung und Vorverurteilung anderer Menschen würde dem Thema gut tun. Ich bin auch gegen Abtreibung, verurteile aber die Menschen die abgetrieben haben, nicht ohne deren Beweggründe zu kennen.[qoute]

Da so eine Demonstration das gefundene Fressen für Linksautonome ist, reduziert sich die Wirkung in der Öffentlichkeit letztendlich auf Randale zwischen zwei scheinbar extremen Gruppen.

Das heisst natürlich nicht, dass die so genannten Lebensschützer kein Recht auf eine öffentliche Demonstration hätten, natürlich haben sie das Recht, ebenso wie die Gegendemonstranten das Recht haben, friedlich zu demonstrieren.

Das links sozialistische Humanistentum fordert für sich was sie andersdenkenden nicht zugestehen. Es ist ein grosser Unterschied zwischen einer friedlichen Demonstration, einer Gegendemonstration und dem was in Zürich geschah. Hier wurde eine friedliche Demonstration ohne Rücksicht auf die anwesenden Kinder absichtlich gestört und die Leute verängstigt.
Ich frage mich, wie du auf den Begriff des linken sozialistischen Humanistentum kommst, Linke sind ebensowenig zu pauschalieren wie rechte oder Christen.


Ich kenne einige "links" orientierte Menschen, an deren gelebter Vorstellung von Menschlichkeit und Nächstenliebe können sich so manche Gläubigen einige Scheiben abschneiden.

Ob die Lebensschützer allerdings ihr Ziel erreichen, die Öffentlichkeit mit ihren Anliegen zu sensibilisieren, bezweifle ich stark. Das Ganze wirkt auf mich zu aufgesetzt, zu dramaturgisch, zu übertrieben.

Damals in den Anfängen der Hitlerzeit wurde auch gegen Hitler demonstriert und niemand wollte es hören. Heute wünschen wir uns, dass die Öffentlichkeit anders reagiert hätte. Im vorliegenden Fall wir es nicht anders sein.

Die aktuelle Situation mit der damaligen Situation in Hitlerdeutschland zu vergleichen, ist schon ganz schön vermessen.
Ich nehme nicht an, dass du, wenn du sagst "gegen Hitler demonstrieren", Menschen, die sich nicht nicht explizit gegen Abtreibung aussprechen, mit Hitler vergleichst.
Im Übrigen ist es nicht so, dass die Nazis kampflos die Oberhoheit über Deutschland erlangt haben. In jedem Schulbuch kann man nachlesen, dass die erbittersten Widersacher mit den Sozialisten aus dem oben geschmähten linken Lager kamen.
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
Benutzeravatar
blakki
Wohnt hier
 
Beiträge: 1911
Registriert: Di 8. Jul 2008, 22:21
Wohnort: ÜBERALL

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 18:42

jeig hat geschrieben: Das ist aber Lärm. Von Gewalt sehe ich hier nichts.


Das habe ich bei diesem Video auch nicht behauptet :ugeek:


Ich habe gestern geschrieben, das sei doch immer so. Der Tagesanzeiger nennt den Ort provokativ.
Verstehst du nun was ich meine?


Ich verstehe, dass der Tagi damit das Opfer wiedermal zum Täter oder mindestens Mittäter macht, anstatt resolut gegen Gewaltmenschen zu schreiben und das Verständnis der Demokratie, dass jeder seine Meinung äussern darf ohne mit Gewalt bedroht zu werden, zu verbreiten. Es ist für diese Menschen bereits eine Provokation, dass jemand gegen Abtreibung ist. Da spielt der Ort absolut keine Rolle. Das sind Vorwände, damit man den friedlichen Christen auch noch eins unterjubeln kann.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 18:50

blakki hat geschrieben:Nun ja, die Zahl von geschätzten 1.500 Demonstrationsteilnehmern sind ja nicht so überwältigend, selbst wenn es 2.000 Teilnehmer gesesen wären, ist das relativ unbedeutend. Scheinbar ist das Thema nicht allen Evangelikalen so wichtig.


Wenn man mit Gewalt bedroht wird und schon zum Vornherein klar ist, dass die Kundgebung Polizeischutz benötigt, dann schreckt das verständlicherweise viele ab. Nach den Ereignissen von gestern wird das auch nicht gerade viele motivieren, das nächste Jahr dabei zu sein. Und dennoch ist es wichtig, dass wir wieder dabei sind! Wir müssen uns zeigen.
1500 sind verhältnismässig viele, in Berlin seien es "nur" 2500 gewesen, wo übrigens auch 400 Linksalternative FeministInnen aufliefen.


Obwohl ich kein Abtreibungsbefürworter bin, würde mich an so einer Demonstration nie beteiligen, da ich mir nicht sicher wäre, ob ich ich hier nicht instrumentalisiert würde.


Das verstehe ich. Es wird unter dem Zeichen der Christen organisiert. Dass du das nicht mitträgst, verstehe ich.

Da so eine Demonstration das gefundene Fressen für Linksautonome ist, reduziert sich die Wirkung in der Öffentlichkeit letztendlich auf Randale zwischen zwei scheinbar extremen Gruppen.


Stimmt, genau so wurde es im Blick.ch wiedergegeben. Dabei war es von einer Seite ein Angriff auf die Kundgebung der Abtreibungsgegner. Es gab von Seiten der Abtreibungsgegner keine Gewalt.

Das heisst natürlich nicht, dass die so genannten Lebensschützer kein Recht auf eine öffentliche Demonstration hätten, natürlich haben sie das Recht, ebenso wie die Gegendemonstranten das Recht haben, friedlich zu demonstrieren.


Das haben sie, wenn sie eine Bewilligung einholen. Das machen sie natürlich nicht, der gestrige Auflauf war unbewilligt. Zudem dürfen sie ihre Anliegen öffentlich machen, aber nicht die anderen am Reden hindern! Das ist totalitär und respektlos.

Ob die Lebensschützer allerdings ihr Ziel erreichen, die Öffentlichkeit mit ihren Anliegen zu sensibilisieren, bezweifle ich stark. Das Ganze wirkt auf mich zu aufgesetzt, zu dramaturgisch, zu übertrieben.


Ich glaube bei diesem Thema gibt es kein Übertreiben. Denn ca. 40 Millionen Menschlein pro Jahr sind nicht zu übertreiben. Ob man es gut findet oder nicht ist eine andere Sache. Ich würde vielleicht auch das Ein oder Andere anders machen. Aber die Botschaft ist klar und sie wird in die Öffentlichkeit getragen. Die Öffentlichkeit, die durch die Mainstreammedien nicht informiert wird. Oder zumindest kaum oder dann tendenziös.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon blakki » So 18. Sep 2011, 19:10

Zorro hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Nun ja, die Zahl von geschätzten 1.500 Demonstrationsteilnehmern sind ja nicht so überwältigend, selbst wenn es 2.000 Teilnehmer gesesen wären, ist das relativ unbedeutend. Scheinbar ist das Thema nicht allen Evangelikalen so wichtig.


Wenn man mit Gewalt bedroht wird und schon zum Vornherein klar ist, dass die Kundgebung Polizeischutz benötigt, dann schreckt das verständlicherweise viele ab. Nach den Ereignissen von gestern wird das auch nicht gerade viele motivieren, das nächste Jahr dabei zu sein. Und dennoch ist es wichtig, dass wir wieder dabei sind! Wir müssen uns zeigen.
1500 sind verhältnismässig viele, in Berlin seien es "nur" 2500 gewesen, wo übrigens auch 400 Linksalternative FeministInnen aufliefen.


Obwohl ich kein Abtreibungsbefürworter bin, würde mich an so einer Demonstration nie beteiligen, da ich mir nicht sicher wäre, ob ich ich hier nicht instrumentalisiert würde.


Das verstehe ich. Es wird unter dem Zeichen der Christen organisiert. Dass du das nicht mitträgst, verstehe ich.

Das hat nichts damit zu tun, von wem es organisiert wird. Im Übrigen sind auch Christen vor Manipulation und Instrumenalisierung nicht gefeit.

Da so eine Demonstration das gefundene Fressen für Linksautonome ist, reduziert sich die Wirkung in der Öffentlichkeit letztendlich auf Randale zwischen zwei scheinbar extremen Gruppen.


Stimmt, genau so wurde es im Blick.ch wiedergegeben. Dabei war es von einer Seite ein Angriff auf die Kundgebung der Abtreibungsgegner. Es gab von Seiten der Abtreibungsgegner keine Gewalt.

Das heisst natürlich nicht, dass die so genannten Lebensschützer kein Recht auf eine öffentliche Demonstration hätten, natürlich haben sie das Recht, ebenso wie die Gegendemonstranten das Recht haben, friedlich zu demonstrieren.


Das haben sie, wenn sie eine Bewilligung einholen. Das machen sie natürlich nicht, der gestrige Auflauf war unbewilligt. Zudem dürfen sie ihre Anliegen öffentlich machen, aber nicht die anderen am Reden hindern! Das ist totalitär und respektlos.

Ob die Lebensschützer allerdings ihr Ziel erreichen, die Öffentlichkeit mit ihren Anliegen zu sensibilisieren, bezweifle ich stark. Das Ganze wirkt auf mich zu aufgesetzt, zu dramaturgisch, zu übertrieben.


Ich glaube bei diesem Thema gibt es kein Übertreiben. Denn ca. 40 Millionen Menschlein pro Jahr sind nicht zu übertreiben. Ob man es gut findet oder nicht ist eine andere Sache. Ich würde vielleicht auch das Ein oder Andere anders machen. Aber die Botschaft ist klar und sie wird in die Öffentlichkeit getragen. Die Öffentlichkeit, die durch die Mainstreammedien nicht informiert wird. Oder zumindest kaum oder dann tendenziös.
ZORRO

Da müssten wir zunächst mal klären, ab wann ein Fötus überhaupt ein Mensch oder wie du das so nennst "ein Menschlein" ist.

Dann wäre zu diskutieren, warum manche Gläubige so sehr über das ungeborene Leben wachen, ihnen aber die Lebenden völlig egal sind. Da kommt dann oft nur die Aussage: "Gott wird es schon richten."

Die christlichen Abtreibungsgegner wären für mich glaubhafter, wenn sie sich mit demselben Eifer zum Beispiel gegen die Todesstrafe einsetzen würden.
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
Benutzeravatar
blakki
Wohnt hier
 
Beiträge: 1911
Registriert: Di 8. Jul 2008, 22:21
Wohnort: ÜBERALL

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 18. Sep 2011, 19:20

blakki hat geschrieben: Das hat nichts damit zu tun, von wem es organisiert wird.


Sondern?


Dann wäre zu diskutieren, warum manche Gläubige so sehr über das ungeborene Leben wachen, ihnen aber die Lebenden völlig egal sind. Da kommt dann oft nur die Aussage: "Gott wird es schon richten."


Und woher hast du diese Information? Ich kenne Christen, die sich sehr für die Lebenden und für die Ungeborenen einsetzen.

Die christlichen Abtreibungsgegner wären für mich glaubhafter, wenn sie sich mit demselben Eifer zum Beispiel gegen die Todesstrafe einsetzen würden.


Ich bin gegen die Todesstrafe. Und trotzdem hat es keinen Zusammenhang. Denn ein zum Tode Verurteilter hat eine Tat begangen. Ein ungeborenes Leben hat nichts getan, es ist unschuldig.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » So 18. Sep 2011, 20:18

Zorro hat geschrieben: Da spielt der Ort absolut keine Rolle.


Doch. Mach mal so eine Demo in Frauenfeld z.B.
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon blakki » So 18. Sep 2011, 21:08

Zorro hat geschrieben:
blakki hat geschrieben: Das hat nichts damit zu tun, von wem es organisiert wird.


Sondern?


Es gibt sehr viele Dinge im Leben, wo sich Christen und Nichtchristen einig sind. Warum soll ich mich nicht an einer Diskussion oder Kampagne beteiligen, die von Christen organisiert wird.

Oder anders gefragt, würdest du dich an einer Anti-Abtreibungskampagne beteiligen, die von Atheisten lanciert wurde?.
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
Benutzeravatar
blakki
Wohnt hier
 
Beiträge: 1911
Registriert: Di 8. Jul 2008, 22:21
Wohnort: ÜBERALL

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon lionne » So 18. Sep 2011, 21:25

Rekordbeteiligung beim „Marsch für das Leben“Berlin (idea) – Begleitet von Protesten feministischer und linksradikaler Gruppen haben Abtreibungsgegner am 17. September einen „Marsch für das Leben“ in Berlin veranstaltet. Nach Angaben der Polizei zogen etwa 2.100 Personen schweigend vom Bundeskanzleramt am Deutschen Bundestag vorbei zur St. Hedwigs-Kathedrale, wo sie einen ökumenischen Gottesdienst feierten. Es war die bisher am besten besuchte Demonstration der Lebensrechtler. Im Vorjahr hatten 1.800 Demonstranten teilgenommen. Die Lebensrechtler führten weiße Kreuze mit sich.

Sie drückten damit ihre Trauer darüber aus, dass in Deutschland werktäglich rund 1.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht, dem 15 Organisationen angehören. Etwa 200 Gegendemonstranten störten mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Kundgebung der Lebensrechtler. Sie verhöhnten die Christen mit Parolen wie „Nie wieder Jesus“ und „Warum seid Ihr Christen so hässlich?“

Jährlich 2,9 Millionen Abtreibungen in Europa
In der vollbesetzten St. Hedwigs-Kathedrale beklagte Weihbischof Wolfgang Weider (Berlin), dass es in Europa jährlich 2,9 Millionen Abtreibungen gebe – so viel wie die Städte Hamburg und München zusammen an Einwohnern haben. Europa könne nicht Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern kritisieren und zugleich vor dieser entsetzlichen Realität die Augen verschließen, so Weider. Der evangelische Pfarrer Philipp Prinz von Preußen (Berlin) forderte in seiner Predigt dazu auf, dem Gebot der Nächstenliebe auch gegenüber den Ungeborenen zu folgen. Wenn ein Kind Probleme bereite, müsse man das Problem beseitigen, nicht das Kind.

Hilfe zum Leben statt Tötung finanzieren
Der Bundesverband Lebensrecht forderte in einer „Berliner Erklärung“ den Staat auf, „das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder“ und die Finanzierung von Abtreibungen zu beenden. In Deutschland würden die Kosten für 90 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten. Mit dem Geld sollte der Staat stattdessen Schwangere und Familien unterstützen. Außerdem solle der Staat zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnstik (PID) zurückkehren. Die Einführung weiterer genetischer Tests müsse verhindert werden, „damit der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen Einhalt geboten wird“.

Nur ein Grußwort der evangelischen Kirche
Führende Vertreter der CDU hatten dem Veranstalter des Marsches schriftliche Grußworte geschickt und sich für das Engagement der Lebensrechtler bedankt, unter ihnen Staatsministerin Prof. Maria Böhmer, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe. Hinter die Demonstration stellten sich auch die Junge Union und die Senioren-Union der CDU. Von katholischer Seite äußerten ihre Unterstützung: der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg im Breisgau), Kardinal Joachim Meisner (Köln), Erzbischof Rainer Woelki (Berlin) sowie Bischof Gerhard Ludwig Müller (Regensburg). Als einziger Vertreter einer evangelischen Landeskirche schickte der Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit ein Grußwort.

„Den Stummen Schrei der Getöteten hörbar machen“
Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart) erklärte gegenüber idea, das Recht auf Leben sei das Wichtigste aller Grundrechte. Er würde sich wünschen, dass sich mindestens ebenso viele Pfarrer für den Lebensschutz Ungeborener einsetzen wie in Stuttgart gegen den Neubau des Hauptbahnhofes. Laut dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), soll der „Marsch für das Leben“ den „stummen Schrei der Getöteten hörbar machen“. Deutschland müsse wissen, dass man sich mit der Kultur des Todes nicht abfinde. Er sei überzeugt davon, dass in den kommenden Jahren die Notwendigkeit des Lebensschutzes von der Gesellschaft stärker erkannt werde, so Lohmann.
Quelle: http://www.idea.de

Einerseits ein ermutigender Bericht, anderseits beängstigt der Christenhass und das fehlende Demokratieverständnis der Gegner der Lebensrechtler/Abtreibungsgegner.

LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 8057
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 19. Sep 2011, 06:56

jeig hat geschrieben:Doch. Mach mal so eine Demo in Frauenfeld z.B.


Das Beispiel Anti-Feministen hat gezeigt, dass du egal wo, angegriffen wirst von dieser radikalen Gruppe. Ich glaube nicht, dass wir in einer Demokratie das Versammlungsrecht und dei freie Rede in Frage stellen dürfen.
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 19. Sep 2011, 10:51

http://www.marschfuerslaebe.ch/

Aktuelle Videos, Bilder und Kommentare der Organisatoren sind öffentlich. 40'000 Teilnehmer letzten Januar im Paris und 400'000 in den USA. Wir können uns in der Schweiz für nächstes jahr noch deutlich steigern :-P
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon lionne » Mo 19. Sep 2011, 12:38

Japans Wasserkinder
http://www.youtube.com/watch?v=5j5MM_D6nW0

No comment, :( lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 8057
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Mo 19. Sep 2011, 12:48

Ich habe gerade von einem Land gelesen, in dem die Abtreibung verboten ist. Selbst bei Lebensgefahr der Mutter.

Wie wäre so etwas zu behandeln?
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Gnu » Mo 19. Sep 2011, 15:12

jeig hat geschrieben:Ich habe gerade von einem Land gelesen, in dem die Abtreibung verboten ist. Selbst bei Lebensgefahr der Mutter.

Wie wäre so etwas zu behandeln?

Nach meiner Meinung gar nicht, weil dieser Fall bisher rein theoretisch ist.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 10708
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Pilgrim » Mo 19. Sep 2011, 15:25

jeig hat geschrieben:…bei Lebensgefahr der Mutter.

Auf welche lebensbedrohende Umstände beziehst du dich?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
Pilgrim
My home is my castle
 
Beiträge: 10827
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 16:38

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Mo 19. Sep 2011, 19:33

Hier der Beitrag auf TeleZueri wo die Gewalttätigen deutlich gezeigt werden, leider die einzigen Medien, die das so deutlich gezeigt und kommentiert haben:

http://www.telezueri.ch/webtv/?&channel ... _id=219370
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Di 20. Sep 2011, 00:10

Pilgrim hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:…bei Lebensgefahr der Mutter.

Auf welche lebensbedrohende Umstände beziehst du dich?


Kanns dir nicht sagen. Habe mal gehört, dass ein Baby im Bauch seine Mutter "bedrohen" kann.
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon jeig » Di 20. Sep 2011, 03:30

Zorro hat geschrieben:Hier der Beitrag auf TeleZueri wo die Gewalttätigen deutlich gezeigt werden, leider die einzigen Medien, die das so deutlich gezeigt und kommentiert haben:

http://www.telezueri.ch/webtv/?&channel ... _id=219370
ZORRO


O.k, hier ist es gut sichtbar.

Bitte sag, dass du keiner von den Interviewten bist :pray: :mrgreen:

Spass....aber warum kommen Christen oft so "komisch" rüber? Einfach nicht von dieser Welt :angel:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
Benutzeravatar
jeig
Wohnt hier
 
Beiträge: 3558
Registriert: So 31. Aug 2003, 13:51
Wohnort: vom liebe Gott

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » Di 20. Sep 2011, 07:09

jeig hat geschrieben: O.k, hier ist es gut sichtbar.


Ich hatte ein äusserst mulmiges Gefühl, die Gewaltbereitschaft war gross.
Bitte sag, dass du keiner von den Interviewten bist :pray: :mrgreen:


:lol: nein bin ich nicht. Es klingt komisch, das stimmt. Aber wenn du über 1 Stunde diesem Terror ausgesetzt warst, gesehen hast wie die Tränengas in die Kinder werfen, dann betest du wirklich nur noch um Schutz und musst danach auch Gott bezeugen. In emotionaler Stimmung. Und das merkt man.

Spass....aber warum kommen Christen oft so "komisch" rüber? Einfach nicht von dieser Welt :angel:


Keine Ahnung. Es hat auch viele junge Menschen gehabt, diese wurden nicht interviewt (oder wollten vielleicht nicht).
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Re: Recht auf Leben?

Beitragvon Zorro » So 3. Jun 2012, 13:14

jeig hat geschrieben:Ich habe gestern geschrieben, das sei doch immer so. Der Tagesanzeiger nennt den Ort provokativ.
Verstehst du nun was ich meine?


Jeig, dein Wunsch wurde erhört. Dieses Jahr findet die Veranstaltung nicht mehr auf dem Helvetiaplatz statt, sondern auf dem Münsterhof. Wetten, dass die Kundegebung dennoch mit aller Macht gestört werden wird?
http://www.marschfuerslaebe.ch/de/home/
ZORRO
Es mag Zeiten geben, da wir gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind, aber wir dürfen nie versäumen, dagegen zu protestieren!
Elie Wiesel (amerik. Schriftsteller)
Benutzeravatar
Zorro
Abgemeldet
 
Beiträge: 2590
Registriert: Di 25. Sep 2007, 20:28
Wohnort: mundo de dios

Vorherige

Zurück zu Soziale Fragen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |