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Klima-Alarm

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Klima-Alarm

Beitragvon Oiner » So 8. Mär 2020, 00:27

Servus!

Eigentlich wollte ich ja nicht, aber ...
Die Ungleichungskette 3<Pi<4 ist eine Schätzung der Kreiszahl Pi, aber nachweisbar richtig.

Nein, das ist keine Schätzung, sondern eine absolut korrekte Aussage. Sie besagt, daß Pi auf jeden Fall größer als 3 und (logisches UND)auf jeden Fall kleiner als 4 ist.
Also muss man bei nicht zählbaren Größen schätzen.

Das mag von mir aus in Wikipedia stehen. Aber es stimmt trotzdem nicht.
Das ist Quatsch. In den vergangen 2000 Jahren war es stets kälter als heute.

Tut mir leid, daß du dieser Irrmeinung anhängst. Ich halte die Behauptung (Achtung! nicht meine Behauptung) aufrecht: Während der Zeitenwende und im Mittelalter - beides Zeiten vor der Industrialisierung und mit einer geringeren CO2-Konzentration - war es zeitweise bedeutend wärmer als heute. Und ich setzte noch drauf, daß es gegen 5000 v.Chr. in Europa viel(!) wärmer war als damals und jetzt.
Du kannst mir jetzt mit irgendwelchen (Klima-)Wissenschaftlern kommen, die Gegenteil behaupten, dann kann ich wieder mit gegenteiligen Aussagen anderer Wissenschaftler kommen usw.
Manchmal hasse ich es, aber ich muß mich selbst zitieren:
Jeder nimmt einen Vers (Bearbeitung: einen wissenschaftlichen Beitrag), der seine eigenen Überzeugungen vermeintlich untermauert, und wirft ihn dem Kontrahenten vor die Füße. Der kontert in der gleichen Weise und der Rest sind gegenseitige Vorwürfe der Dummheit, Ignoranz, Inkompetenz usw. Etwas sinnvolles kommt nicht mehr zustande, auch wenn ich es immer wieder versuche.

Und dann noch das:
Nein, nicht die gesamte. Aber große Teile Nordamerikas und Eurasiens.

Also korrigirere ich: Obwohl eine CO2-Konzentration < 350 ppm zu einer Vereisung großer Teile Nordamerikas und Eurasiens führt, waren zu vorindustriellen Zeiten mit einer Konzentration von 280 ppm nicht nur diese Gebiete nicht vergletschert, es war auch wärmer als heute.

Gruß an alle Klimaskeptiker
Oiner
Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott.
(Werner Heisenberg)
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Oiner
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Re: Klima-Alarm

Beitragvon Daniel_8 » Mo 9. Mär 2020, 13:18

Fakt ist, dass es im Mittelalter wärmer als heute war!

Doch dann folgte die kleine Eiszeit:
Providence - Eine Klimaverschlechterung im Mittelalter - die sogenannte Kleine Eiszeit - stürzte Europa in große Schwierigkeiten: Ernten fielen aus, Krankheiten verbreiteten sich, auch Kriege werden auf das raue Klima zurückgeführt. Und selbst die hart gesottenen Wikinger hat die Kleine Eiszeit schwer getroffen
Mitte des 14. bis Anfang des 15. Jahrhunderts zogen sich die Nordmänner aus Grönland zurück.
"Da war tatsächlich ein Rückgang der Temperatur, kurz bevor die Wikinger verschwanden."
Außerdem hätte die Kaltzeit den Handel erheblich behindert, da das Meer wesentlich länger durch Eis blockiert gewesen sei.
Die sogenannten Saqqaq erreichten Grönland um 2.500 vor Christus. Als die Temperaturen 850 vor Christus erheblich sanken, wurden die Saqqaq von den Dorset verdrängt, die eher gewohnt waren, auf dem Eis zu jagen. 50 vor Christus wurde es dann wohl auch für die Dorset zu kalt. Sie verschwanden und ließen Grönland rund 1.000 Jahre unbewohnt, bis 980 die Wikinger auftauchten.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 65774.html#


1450 bis 1850 n. Chr.

„Kleine Eiszeit“: Nach der relativ warmen Periode setzte eine Klimawende ein: Die Temperaturen fielen deutlich und lagen etwa 1 bis 1,5 Grad unter den heutigen. Die Gletscher rückten weiter in die Täler vor. Kalte Winter und nasse Sommer führten zu Mißernten, Hungersnöten und einer Häufung von Sturmfluten und Überschwemmungen.
900 bis 1300 n. Chr.

„Kleines Klimaoptimum“: Warmphase mit trockenen Sommern und milden Wintern im frühen Mittelalter, die Temperaturen lagen etwa ein Grad über den heutigen. Grönland war tatsächlich grün und wurde besiedelt, in Schottland war sogar Weinanbau möglich.
4000 v. Chr. bis 1000 n. Chr.

Die Forscher um den Physiker Willie Soon trugen Ergebnisse aus allen möglichen "Klima-Archiven" zusammen, etwa aus Baumringen, Gletschern, Korallen, Pollen, Tropfsteinen, Flussablagerungen, aus historischen Aufzeichnungen über Dürren oder Kälteperioden oder aus Bohrkernen, die aus Ozeanböden, Seeschlick und Eis gezogen wurden. "Alle berücksichtigten Studien geben Auskunft über das Klima in einer Region zu einer bestimmten Zeit", sagt Soon. "So erhalten wir einen Überblick über das weltweite Klima der letzten 1000 Jahre."

Das Klima war demnach größeren Schwankungen ausgesetzt. Im Klimaoptimum erblühte die Landwirtschaft, und Hungersnöte in Europa wurden selten. Die Temperaturen lagen im Jahresmittel um etwa 1,5 Grad höher als heute. Das beweist wieder einmal, dass sich auch ohne den Menschen das Klima in vergleichsweise kurzer Zeit ändern kann.

Abkühlung auf heutige Temperaturen. Die Ufer des Nils sind nicht mehr sumpfig, aber regelmäßig überflutet und erlauben die Entstehung der ägyptischen Hochkultur. Nordafrika wird die Kornkammer des römischen Reiches.
8000 bis 4000 v. Chr.

Klimaoptimum: die wärmsten Jahre der Nacheiszeit (Holozän). Die Temperatur liegt etwa ein bis zwei Grad höher als heute und das Klima ist erheblich feuchter. Das Abschmelzen des Inlandeises führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels.
https://www.scinexx.de/dossierartikel/e ... es-klimas/

Die Forscher um den Physiker Willie Soon trugen Ergebnisse aus allen möglichen "Klima-Archiven" zusammen, etwa aus Baumringen, Gletschern, Korallen, Pollen, Tropfsteinen, Flussablagerungen, aus historischen Aufzeichnungen über Dürren oder Kälteperioden oder aus Bohrkernen, die aus Ozeanböden, Seeschlick und Eis gezogen wurden. "Alle berücksichtigten Studien geben Auskunft über das Klima in einer Region zu einer bestimmten Zeit", sagt Soon. "So erhalten wir einen Überblick über das weltweite Klima der letzten 1000 Jahre."

Das Klima war demnach größeren Schwankungen ausgesetzt. Im Klimaoptimum erblühte die Landwirtschaft, und Hungersnöte in Europa wurden selten. Die Temperaturen lagen im Jahresmittel um etwa 1,5 Grad höher als heute. Das beweist wieder einmal, dass sich auch ohne den Menschen das Klima in vergleichsweise kurzer Zeit ändern kann.


Der Zuwachs in der Antarktis betrug im Durchschnitt pro Jahr etwa 16.500 Quadratkilometer. Dies ist das Dreifache im Vergleich zu den Messungen vor 2007

Für diejenigen Klimaforscher, die ihre Arbeit und Prognosen für das laufende Jahrhundert vor allem auf Computermodelle stützen, ist der sich beschleunigende Zuwachs beim südlichen Meereis über mindestens dreieinhalb Jahrzehnte ein Problem. Ihre Modelle laufen aufs Gegenteil hinaus. Dies beklagt auch der letzte Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC: Es gebe nur eine „geringe Sicherheit“ im wissenschaftlichen Verständnis beim Wachstum des antarktischen Meereises seit 1979.
https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... rktis.html

Antarktis Temperatur nach Paul Homewood:

ant1.gif


Sicher ist das mal interessant zu schauen, zu welcher Zeit es wie warm war, aber so ist das eben mit dem Klimawandel, mal wirds wärmer, mal wirds kälter.
Doch hier einen Bezug zur Wärmeabsorption des CO2 herzustellen ist absurd. Das ist es mir worum es geht! Sie versuchen uns doch nun offensichtlich damit abzuzocken und zu kontrollieren! Das sollte jedem seit Greta bewusst geworden sein.
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Wachet !
Daniel_8
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