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Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Di 8. Sep 2015, 21:49

Könnt ihr hier endlich richtig zitieren >>>> ist das so schwer!
Hervorhebungen sind als solche zu kennzeichnen!!!! :roll: :|
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Di 8. Sep 2015, 22:12

Jeshu hat geschrieben:Hi Lionne!
Ich nenne es schlicht: "Eigene Welt"

:roll: :roll: :x :( :o
Nur zur Information: ich bin psychisch gesund! :D Also bitte nicht die äusserst beliebte Art und Weise der Kommunikation gewisser Leute hier anwenden und dem "Gegner, der einem nicht passt" psychische Defekte und/oder Krankheiten unterstellen...
Im übrigen sind solche 'Angriffe' (bei mir) wirkungslos, hingegen sind sie (für mich) ein guter Indikator in Bezug auf den Menschen, der sich solcher 'Argumente' bedient.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mi 9. Sep 2015, 06:50

lionne hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Hi Lionne!
Ich nenne es schlicht: "Eigene Welt"

:roll: :roll: :x :( :o
Nur zur Information: ich bin psychisch gesund! :D Also bitte nicht die äusserst beliebte Art und Weise der Kommunikation gewisser Leute hier anwenden und dem "Gegner, der einem nicht passt" psychische Defekte und/oder Krankheiten unterstellen...
Im übrigen sind solche 'Angriffe' (bei mir) wirkungslos, hingegen sind sie (für mich) ein guter Indikator in Bezug auf den Menschen, der sich solcher 'Argumente' bedient.
LG lionne


???? Da hast Du mich jetzt komplett missverstanden, liebe Lionne.
Diese Bemerkung von mir war gar nicht groß auf Dich gemünzt...
Oder Du bist inzwischen tatsächlich hysterisch... ;)

Aber willst Du etwa behaupten, dass Deine eigene kleine heile Welt gerade etwas mit der der Flüchtlinge oder überhaupt den Menschen aus den Kriegsgebieten zu tun hat?
Das glaube ich nicht! Außerdem sieht es laut "Der Tagesspiegel" so aus:

Mehrheit der Flüchtlinge keine Wirtschaftsmigranten: Die meisten der über Serbien und Ungarn in die Europäische Union (EU) kommenden Menschen sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) Flüchtlinge und haben damit ein Recht auf Asyl. Seit Januar sind mehr als 150.000 Menschen nach Ungarn gekommen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag mit. Die meisten kämen aus Syrien, Afghanistan und Irak. Der UNHCR-Koordinator Vincent Cochetel sagte, rund 85 Prozent der Ankommenden seien Flüchtlinge und keine Wirtschaftsmigranten. Er rechne damit, dass in den kommenden Monaten noch mehr kämen. In Syrien spitzt sich die Lage derweil weiter zu.
Cochetel mahnte Ungarn zugleich, die Bedingungen für die ankommenden Menschen zu verbessern. "Wir sind ziemlich besorgt darüber, dass viele unter sehr schlimmen Bedingungen in den Aufnahmezentren schlafen müssen", sagte er vor Journalisten. Diese Einrichtungen seien nicht für Aufenthalte über Nacht bestimmt. Zugleich bot er die Hilfe des UNHCR bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturm an.


Deswegen finde ich im Moment Stimmungmache allgemein gegen Flüchtlinge brisant.
Das ist doch verständlich? Lionne, ich kann Dir versichern, wenn von heut auf morgen Dein eigenes Haus weggebombt würde und Deine halbe oder restliche Familie abgeschlachtet, dann würde sich Deine Welt auch schwerst verändern...
und dann wärst Du auch froh, wenn Dich jemand freundlich irgendwo empfängt, anstatt Dich grundsätzlich "vorsichtshalber" lieber misstrauisch abzulehnen.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 07:49

Jeshu hat geschrieben:Zitat aus "Der Tagesspiegel": Die meisten der über Serbien und Ungarn in die Europäische Union (EU) kommenden Menschen sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) Flüchtlinge und haben damit ein Recht auf Asyl.


Das sieht z.B. Kingschild eben nicht so. Echte Flüchtlinge bleiben in einem der Nachbarländer des Kriegslandes, bei Syrien sind dies also Türkei, Libanon, Israel (!), Jordanien und Irak (!), oder zumindest im ersten EU-Land, welches sie betreten, also in diesem Fall Griechenland. Sobald sie weiterreisen, sind sie nicht mehr echte Flüchtlinge, sondern eben Wirtschaftsflüchtlinge. Da kann die UN noch so von Recht auf Asyl reden.

Ich könnte diese Ansicht verstehen, wenn es denn funktionieren würde. Es funktioniert aber nicht. In der Türkei, im Libanon und in Jordanien vegetieren die Flüchtlinge in den Lagern ohne jede Perspektive nur so dahin, Israel und Irak kommen ja aus bekannten Gründen ja ohnehin nicht in Frage. Griechenland, gleich wie Italien, hat eigene Probleme, beide sind schon bei der Registrierung und erst recht bei der Unterbringung total überfordert und werden von der EU alleine gelassen. Dass die Leute lieber in ein Land ziehen, welches funktioniert, ist doch nachvollziehbar. Und dass sie nicht in Ungarn bleiben wollen, wenn man sieht, wie sie dort behandelt werden, erst recht.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 9. Sep 2015, 08:28

Hanspeter hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Zitat aus "Der Tagesspiegel": Die meisten der über Serbien und Ungarn in die Europäische Union (EU) kommenden Menschen sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) Flüchtlinge und haben damit ein Recht auf Asyl.


Das sieht z.B. Kingschild eben nicht so. Echte Flüchtlinge bleiben in einem der Nachbarländer des Kriegslandes, bei Syrien sind dies also Türkei, Libanon, Israel (!), Jordanien und Irak (!), oder zumindest im ersten EU-Land, welches sie betreten, also in diesem Fall Griechenland.


Das ist eine fragwürdige Ansicht vom Flüchtlingsstatus. Diese Sicht geht immer noch vom klassischen Kriegsbild des "heissen Krieges" aus. Heute haben wir aber fast überall den Hybridkrieg. Selbst in der Türkei sind die Flüchtlinge nicht mehr sicher vom IS. Die Anschläge in der Türkei zeigten es. Der grosse Treck der Flüchtlinge aus der Türkei begann, nachdem es die ersten Bombenanschläge in der Türkei gegeben hat.

Dazu kommt, dass v.a Griechenland in der jetzigen Wirtschaftsituation nicht in der Lage ist so viele Flüchtlinge aufzunehmen. Zu fordern, dass Griechenland/Türkei/Italien/Libanon die Leute behalten, würde voraussetzen, dass die anderen europäischen Staaten mit finanziellen und personellen Mitteln Flüchtlingslager aufbauen, betreiben und auch sichern. Übrigens ist ja Saudiarabien das Land, das zwar keine Flüchtlinge aufnimmt, aber eines der grössten Geldgeber ist für die Flüchtlingsbetreuung an Ort.

Grüsse Columba
Zuletzt geändert von Columba am Mi 9. Sep 2015, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 9. Sep 2015, 09:21

Jeshu hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:(...) Oder Du bist inzwischen tatsächlich hysterisch... ;)

Aber willst Du etwa behaupten, dass Deine eigene kleine heile Welt gerade etwas mit der der Flüchtlinge oder überhaupt den Menschen aus den Kriegsgebieten zu tun hat?
Das glaube ich nicht! Außerdem sieht es laut "Der Tagesspiegel" so aus: (...)

Schon wieder der Versuch einer Unterstellung von psychischen Defekten und/oder Krankheit. ;) Dann weiter: Mutmassungen über 'meine kleine heile Welt: was weisst du schon über 'meine (kleine heile) Welt'? :?:
Und: Der Tagesspiegel ist nun für mich keine 'Heilige Küh'. ;)
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 10:39

kingschild hat geschrieben:ich möchte einfach mal Dich fragen, wie genau willst Du solche Menschen bei uns integrieren


Nun, diese Menschen will ich auch nicht bei uns. Müssen wir aber deshalb alle andern ebenfalls ablehnen? Diejenigen, welche genau vor diesen Menschen geflüchtet sind? Ich gebe zu, es ist schwierig, die "Guten" und die "Schlechten" auseinander zu halten. Ein Risiko ist es immer. Sollen wir also vor lauter Angst absolut keine Risiken eingehen?

Nachfolge schreibt sich: R I S I K O !

Könnte es sein, dass sich gerade an Europas Umgang mit Menschen in Not zeigt, ob in Europa noch christliche Werte gelten?

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 9. Sep 2015, 11:21

Die meisten wollen nicht integriert werden sondern sie wollen so schnell wie möglich wieder ins Heimatland. Vielleicht wie in den 60er Jahren die Gastarbeiter aus Italien. Auch sie integrierten sich lange nicht. Viele gingen auch zurück.

Aber genau das kann nun Probleme bieten. Wenn die Ländergemeinschaft nicht fähig und willens ist, im Nahen Osten Frieden zu stiften, wird es lange keine Rückkehr geben. Zur Unterstützung der Flüchtlingspolitik braucht es auch eine aktive gesamteuropäische Aussenpolitk für den Nahen Osten.
Für die zukunft von Nordafrika sieht es noch schwieriger aus. Die Unruhegebiete sind dort, wo auch die ökologischen Probleme am grössten sind. Die Saharazone weitet sich aus - dies ergibt weitere politische und soziale Probleme, die es auch erschweren, dass die Flüchtlinge heimkehren können.

Wir in Europa müssen uns einfach klarmachen, in den nächsten 50 Jahren werden die Migrationsströme nicht abnehmen, wenn die gesellschaftliche Situation nicht verbessert wird in Nordafrika. Einzig Frankreich hat dies begriffen, aber ob die militärische Lösung Erfolg bringen wird, weiss ich nicht. Militärische Eingriffe führen oft in die komplete Niederlage. Die USA haben das im Irak schmertlich erfahren und die NATO in Afghanistan. Es fehlte einfach an einer Ausstiegsstrategie vom heissen Krieg zum Frieden. ...und selbst die Friedensstrategie "Demokratisierung" versagte, weil die gesellschaftlichen Gegebenheiten nicht berücksichtigt wurden (die Christen sind nun die ersten Opfer dieser westlichen Fehleinschätzungen).

Zur Zeit sehe ich eine Lösung im Vordergrund: Hilfe vor Ort in den Flüchtlingslagern, aber dort auch mit Ausbildungsmöglichkeiten: Schuldbildung und Lehrlingsausbildung. Nimmt den Druck für 4 bis 5 Jahre weg, nach Europa zu flüchten. Gibt es Frieden, werden die Leute schnell zurückgehen, gibt es keinen Frieden, werden aber besser ausgebildete Menschen langsamer nach Europa migrieren. Das ist aber wichtig, da die Bevölkerungsstruktur in Europa viele Schwächen hat, v. a. Überalterung. Die Schweiz könnte in der Berufsschulbildung viel Erfahrung bringen in die Flüchtlingsgebiete. Diese spezifische Erfahrung kann die Schweiz auch in die Flüchtlingsgebiete bringen ohne grosse Koordination mit anderen Ländern - also die Schweiz könnte relativ schnell auf diesem Gebiet Hilfe bringen.


Grüsse Columba
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Mi 9. Sep 2015, 11:32

Hanspeter hat geschrieben:Israel und Irak kommen ja aus bekannten Gründen ja ohnehin nicht in Frage.


Lieber Hanspeter

Warum nicht Israel?
Ich erwäge ernsthaft in Israel Asyl zu beantragen, weil die Schweiz mich mit meinen politischen Ansichten permanent psychologisch drangsaliert. Soger die Staatsmedien arbeiten permanent gegen meine Ansicht. 8-)

Dass die Leute lieber in ein Land ziehen, welches funktioniert, ist doch nachvollziehbar.

Eben draum Israel

Grüsse
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 9. Sep 2015, 11:37

Columba hat geschrieben:Die Saharazone weitet sich aus - dies ergibt weitere politische und soziale Probleme, die es auch erschweren, dass die Flüchtlinge heimkehren können.

>>> Entgegen anders lautenden Hiobsbotschaften hat die Landwirtschaft in der Sahelzone in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung genommen.
http://madagaskar-blog.malala-madagasca ... enbildung/
http://www.animal-health-online.de/lme/ ... -auf/8609/
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P.S. Uebrigens schon mal (im gleichen Strang) gepostet.... :oops:
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 11:44

Hanspeter hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:ich möchte einfach mal Dich fragen, wie genau willst Du solche Menschen bei uns integrieren


Nun, diese Menschen will ich auch nicht bei uns. Müssen wir aber deshalb alle andern ebenfalls ablehnen? Diejenigen, welche genau vor diesen Menschen geflüchtet sind? Ich gebe zu, es ist schwierig, die "Guten" und die "Schlechten" auseinander zu halten. Ein Risiko ist es immer. Sollen wir also vor lauter Angst absolut keine Risiken eingehen?

Nachfolge schreibt sich: R I S I K O !

Könnte es sein, dass sich gerade an Europas Umgang mit Menschen in Not zeigt, ob in Europa noch christliche Werte gelten?

Hanspeter


Wir müssen helfen aber mit Weisheit. Dort wo das Asylgesetz eben Missbrauch zulässt oder fördert muss es angepasst werden. Das heutige Asylgesetz lässt es aber zu, das genau solche Menschen wie im Video gezeigt, zu uns kommen und sich dann durch alle Instanzen hindurch klagen können und während der ganzen Zeit, eben das von uns erhaltene Geld, noch dem IS schicken können.

Christliche Werte und Sozialistischer Grössenwahn haben nichts miteinander zu tun. Das eine führt zu einem besseren Leben für uns alle, das andere führt ins Chaos. Wenn der Missbrauch in dem Ausmass möglich ist, wie er eben heute möglich ist, dann sind wir weit davon entfernt, Christlich zu handeln.

Christliche Werte sind: Ordnet euch der Obrigkeit unter, dient einander, haltet Frieden und an die Gesetze, lügt und betrügt nicht. Ein Flüchtling muss sich aber nicht daran halten und wird sogar noch mit Fürsorgegeldern unterstüzt wenn er es nicht tut, weil man oben drüber immer die Heilige Kuh setzt, er hat Recht auf Asyl und ist bedroht.

Schutz müssen wir eben dem geben, der das Asylrecht nicht missbraucht und eben auch nur sovielen, das unser Land es so stemmen kann, das es nicht selber daran zerbricht. Wenn das aber im Asylrecht nicht vorgesehen ist, dann wird es Zeit das wir es anpassen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Mi 9. Sep 2015, 11:50

Columba hat geschrieben:Wenn die Ländergemeinschaft nicht fähig und willens ist, im Nahen Osten Frieden zu stiften, wird es lange keine Rückkehr geben. Zur Unterstützung der Flüchtlingspolitik braucht es auch eine aktive gesamteuropäische Aussenpolitk für den Nahen Osten.

Grüsse Columba


Als die USA mit dem Republikanischen Präsident Bush im nahen Osten Diktatoren bekämpfte hat die ganze Welt geschrien:
Wer denken Die wer sie sind? Wollen die Amis die Weltpolizei spielen. Typisch Republikaner.

Und wie ist es jetzt:
- Die USA hat einen Demokraten Präsi und macht nichts mehr. (wie gewünscht)
- Die Ländergemeinschaft EU kann vor lauter Egoismus keine Entscheidung treffen. Die Anderen sollen.
- Das UNHCR ist zu 50% unterfinanziert. Die Staatengemeinschaft gibt viel zu wegig Geld. (Entgegen Versprechen).
- Die UN ist ein blockierter zahnloser Tieger parliert nur gross und tut nichts.

Schöne neue Weltordnung!!
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 11:53

Columba hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:Zitat aus "Der Tagesspiegel": Die meisten der über Serbien und Ungarn in die Europäische Union (EU) kommenden Menschen sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) Flüchtlinge und haben damit ein Recht auf Asyl.


Das sieht z.B. Kingschild eben nicht so. Echte Flüchtlinge bleiben in einem der Nachbarländer des Kriegslandes, bei Syrien sind dies also Türkei, Libanon, Israel (!), Jordanien und Irak (!), oder zumindest im ersten EU-Land, welches sie betreten, also in diesem Fall Griechenland.


Das ist eine fragwürdige Ansicht vom Flüchtlingsstatus. Diese Sicht geht immer noch vom klassischen Kriegsbild des "heissen Krieges" aus. Heute haben wir aber fast überall den Hybridkrieg. Selbst in der Türkei sind die Flüchtlinge nicht mehr sicher vom IS. Die Anschläge in der Türkei zeigten es. Der grosse Treck der Flüchtlinge aus der Türkei begann, nachdem es die ersten Bombenanschläge in der Türkei gegeben hat.

Dazu kommt, dass v.a Griechenland in der jetzigen Wirtschaftsituation nicht in der Lage ist so viele Flüchtlinge aufzunehmen. Zu fordern, dass Griechenland/Türkei/Italien/Libanon die Leute behalten, würde voraussetzen, dass die anderen europäischen Staaten mit finanziellen und personellen Mitteln Flüchtlingslager aufbauen, betreiben und auch sichern. Übrigens ist ja Saudiarabien das Land, das zwar keine Flüchtlinge aufnimmt, aber eines der grössten Geldgeber ist für die Flüchtlingsbetreuung an Ort.

Grüsse Columba


Hallo Columba und Hanspeter

Ich habe immer gesagt das wir auch unseren Teil übernehmen müssen und Europa helfen aber im Grundsatz stimmt es schon, wenn ein Mensch aus einem sichern Land kommt, wo er schon Asyl hatte, ist er gem. Genfer Konvention nicht mehr an Leib und Leben bedroht, sondern andere Gründe brachten in dazu, weiter zu reisen.

Daselbe gilt für die welche bewusst in gewissen Ländern keine Asylanträge stellen obschon sie einen hätte stellen können. Das eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt. Die Logik das aber Europa alle aufnehmen muss, das muss sich ändern.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 11:54

Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Israel und Irak kommen ja aus bekannten Gründen ja ohnehin nicht in Frage.


Lieber Hanspeter

Warum nicht Israel?
Ich erwäge ernsthaft in Israel Asyl zu beantragen, weil die Schweiz mich mit meinen politischen Ansichten permanent psychologisch drangsaliert. Soger die Staatsmedien arbeiten permanent gegen meine Ansicht. 8-)

Dass die Leute lieber in ein Land ziehen, welches funktioniert, ist doch nachvollziehbar.

Eben draum Israel

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Lieber Johel

Aus meiner Sicht ist ja gegen Israel nichts einzuwenden. Nur eben, Israel will nicht noch mehr Moslems, im Gegenteil, es will sie loswerden, und Christen wollen sie auch nicht.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 9. Sep 2015, 12:18

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Die Saharazone weitet sich aus - dies ergibt weitere politische und soziale Probleme, die es auch erschweren, dass die Flüchtlinge heimkehren können.

>>> Entgegen anders lautenden Hiobsbotschaften hat die Landwirtschaft in der Sahelzone in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung genommen.
http://madagaskar-blog.malala-madagasca ... enbildung/
http://www.animal-health-online.de/lme/ ... -auf/8609/
LG lionne

P.S. Uebrigens schon mal (im gleichen Strang) gepostet.... :oops:
>>> ...soviel zu Sisyphusarbeit!!! :mrgreen:


Wie immer, lionne, nicht zu Ende gedacht und nicht die ganzen Zusammenhänge in Betracht gezogen. Ja, das stimmt, was die Links beinhalten, es stimmt sogar, dass die Erntesteigerungen etwas grösser sind als die Bevölkerungsszunahme.

Dies wurde v.a mit ausländischer Hilfe gemacht, das ist auch gut so. Aber auch mit Saatgut, das die Länder in mehr Abhängigkeit bringt. Die Strukturprobleme sind deshalb wieder am Wachsen. Die neuen Probleme mit Sudan und Mali werden erst in 2 bis 3 Jahren voll sichtbar. Da ging wieder vieles kaputt. Auch der Putsch in Niger ist noch nicht überstanden. In Tschad war der Putschversuch 2013, hilft auch nicht für weiteren Aufschwung.

Auch wenn Deine Statistiken stimmen, muss man berücksichtigen, dass nun wieder Normalerträge da sind wie früher. Bei den Statistiken mit den 60er Jahren zu beginnen, zeigt nicht das richtige Bild, denn in den 60er Jahren begannen in der Sahelzone die Hungersnöte.

Noch was zum Klimawandel. Es stimmt auch, dass die Sahelzone möglicherweise zu den Gewinnern des Wandels gehören könnte. Für dieses Gebiet gibt es wenig Zahlen, es sind v.a Plausibilitätsüberlegungen. Problem ist aber die nördliche Saharazone, die eher schlechter wegkommt. Die dortige Bevölkerung hat gegen Norden wegen der Nordafrika Küste und Europa wenig Expansionsmöglichkeiten. Die zwar geringe Bevölkerung in den kritischen Gebieten erhöhen deshalb auch der Druck gegen Süden. Die islamistischen Aktivitäten in Mali, Nigeria und anderen Staaten südlich der Sahara zeigen genau diesen Druck vom Norden her auf.

Also allen in allem ist die Sahelzone noch lange als sehr kritisch für Europa zu betrachten. So wiederhole ich, was oben schon gesagt wurde, dass diese Problematik Frankreich genau sieht und deshalb militärisch dort aktiv ist. Wiederum die Frage, ob Militäraktionen heute noch nachhaltig sind?


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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 12:20

Columba hat geschrieben:Die meisten wollen nicht integriert werden sondern sie wollen so schnell wie möglich wieder ins Heimatland. Vielleicht wie in den 60er Jahren die Gastarbeiter aus Italien. Auch sie integrierten sich lange nicht. Viele gingen auch zurück.

Aber genau das kann nun Probleme bieten. Wenn die Ländergemeinschaft nicht fähig und willens ist, im Nahen Osten Frieden zu stiften, wird es lange keine Rückkehr geben. Zur Unterstützung der Flüchtlingspolitik braucht es auch eine aktive gesamteuropäische Aussenpolitk für den Nahen Osten.


Der Dschihad mit Europäischer Politk stoppen, wenn genau diese Politk dem IS dient. Der IS hat genau gesagt was Ihre Strategie ist und Europa ist nicht mal Willens zu erkennen, was das Ziel der Dschihadisten ist.

Wir in Europa müssen uns einfach klarmachen, in den nächsten 50 Jahren werden die Migrationsströme nicht abnehmen, wenn die gesellschaftliche Situation nicht verbessert wird in Nordafrika. Einzig Frankreich hat dies begriffen, aber ob die militärische Lösung Erfolg bringen wird, weiss ich nicht. Militärische Eingriffe führen oft in die komplete Niederlage. Die USA haben das im Irak schmertlich erfahren und die NATO in Afghanistan. Es fehlte einfach an einer Ausstiegsstrategie vom heissen Krieg zum Frieden. ...und selbst die Friedensstrategie "Demokratisierung" versagte, weil die gesellschaftlichen Gegebenheiten nicht berücksichtigt wurden (die Christen sind nun die ersten Opfer dieser westlichen Fehleinschätzungen).


Wenn die Ströme nicht abnehmen dann können wir es so handhaben, das wir einfach kapitulieren oder wir können die Ströme so versuchen zu lenken, das der Flüchtling nicht vom Regen in die Traufe gerät. Wäre unser Land Christlich eingestellt, müssten wir uns keine Sorgen machen, da aber auch die Schweiz der Sünde alle Türen weit aufmachte in den letzen Jahren, können wir davon ausgehen, das genau darunter alle leiden werden, früher oder später, spätstens aber dann wenn die Unruhen, Terror und Krieg unserer Land erreichen wird.

Zeit sehe ich eine Lösung im Vordergrund: Hilfe vor Ort in den Flüchtlingslagern, aber dort auch mit Ausbildungsmöglichkeiten: Schuldbildung und Lehrlingsausbildung. Nimmt den Druck für 4 bis 5 Jahre weg, nach Europa zu flüchten. Gibt es Frieden, werden die Leute schnell zurückgehen, gibt es keinen Frieden, werden aber besser ausgebildete Menschen langsamer nach Europa migrieren. Das ist aber wichtig, da die Bevölkerungsstruktur in Europa viele Schwächen hat, v. a. Überalterung. Die Schweiz könnte in der Berufsschulbildung viel Erfahrung bringen in die Flüchtlingsgebiete. Diese spezifische Erfahrung kann die Schweiz auch in die Flüchtlingsgebiete bringen ohne grosse Koordination mit anderen Ländern - also die Schweiz könnte relativ schnell auf diesem Gebiet Hilfe bringen.


Dem könnte ich sofort beipflichten. Zusätzliche Resourcen dafür holen wir am besten dort wo sie heute sang und klanglos verpuffen. Wenn dazu eben noch der Missbrauch hier bekämpft wird und keine falschen Hoffungen mehr ausgesendet würden, dann wären wir zumindest auf einem Weg in die richtige Richtung.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 12:21

http://www.derbund.ch/schweiz/standard/ ... larComment

Ausschnitt:
Menschen auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben werden auch weiterhin auf allen möglichen Routen und mit allen möglichen Transportmitteln nach Europa strömen. Es wird für ihren Entschluss auch weiterhin keine Rolle spielen, ob wir Europäer sie je nach politischem Standpunkt als Asy­lanten, Wirtschaftsflüchtlinge oder Sozialschmarotzer bezeichnen. Sie werden sich auch weiterhin nicht an die Spielregel halten, dass nur derjenige unterstützungswürdig ist, der vorher den entsprechenden Tatsachenbeweis erbracht hat, indem er verhungert ist oder sich von einem diktatorischen Regime ermorden liess. Nein, sie werden sich auch weiterhin nicht aufhalten lassen, durch nichts und durch niemanden.

ein anderer Ausschnitt:

das Asylgesetz zählt genau auf, was ernsthafte Nachteile sind: «die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken». Aber ist vom Verhungern bedroht zu sein keine Gefährdung des Leibes? Ist das Fehlen primitivster medizinischer Versorgung keine Gefährdung des Lebens? Und wenn man nicht weiss, wie man das Überleben seiner Familie sichern soll, verursacht das keinen unerträglichen psychischen Druck?

Ganz meine Meinung.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 12:28

kingschild hat geschrieben:Dass eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt.


Ganz einverstanden, lieber Kingschild, aber wie willst du denn das anstellen? USA will ganze 1500 Syrer aufnehmen, das ist doch lächerlich. Solange die sog. Grossmächte nicht mitmachen, ist diese Idee illusorisch. Auch die arabischen Länder müssten mitmachen, na ja...

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 9. Sep 2015, 12:33

Johelia hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Wenn die Ländergemeinschaft nicht fähig und willens ist, im Nahen Osten Frieden zu stiften, wird es lange keine Rückkehr geben. Zur Unterstützung der Flüchtlingspolitik braucht es auch eine aktive gesamteuropäische Aussenpolitk für den Nahen Osten.

Grüsse Columba


Als die USA mit dem Republikanischen Präsident Bush im nahen Osten Diktatoren bekämpfte hat die ganze Welt geschrien:
Wer denken Die wer sie sind? Wollen die Amis die Weltpolizei spielen. Typisch Republikaner.

Und wie ist es jetzt:
- Die USA hat einen Demokraten Präsi und macht nichts mehr. (wie gewünscht)


Es geht nicht mehr um die Frage, ob die Amis Weltpolizei spielen will oder nicht. Seit dem Vietnamkrieg haben die Amerikaner jeden Krieg verloren. Dies v.a. deshalb, weil sie nie eine Post-War-Strategie ausarbeiteten.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 9. Sep 2015, 12:47

Hanspeter hat geschrieben:...
Aber ist vom Verhungern bedroht zu sein keine Gefährdung des Leibes? Ist das Fehlen primitivster medizinischer Versorgung keine Gefährdung des Lebens? Und wenn man nicht weiss, wie man das Überleben seiner Familie sichern soll, verursacht das keinen unerträglichen psychischen Druck?
...
Hanspeter


Unverständlich wäre, wenn ein Familienvater nicht an Flucht denken würde in einer solchen Situation. Er wird hoffentlich alles versuchen, seinen Kindern eine bessere Grundlage zu bieten.


Aber für uns Christen gilt, was heute in der kath. Liturgie als Tageslesung vorgesehen ist:
Kolosser 3
10 und seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.
11 Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden, Beschnittene oder Unbeschnittene, Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie, sondern Christus ist alles und in allen.

Wenn wir als Christen wirklich neue Menschen geworden sind, dann fühlen wir uns nicht mehr nur als Schweizer, Deutsche, etc, während andere Fremde sind. Für Christen sind Grenzen überwindbarer geworden. Das erste Wort von Jesus im Markus-Evangelium ist: "Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!" Wir leben noch nicht im Reich Gottes, aber es ist nahe und scheint schon in diese Welt hinein. Dies sollte man auch im politischen Leben der Christen spüren.


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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 13:05

Hanspeter hat geschrieben:http://www.derbund.ch/schweiz/standard/zutritt-nur-fuer-abonnenten/story/20868495#mostPopularComment

Ausschnitt:
Menschen auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben werden auch weiterhin auf allen möglichen Routen und mit allen möglichen Transportmitteln nach Europa strömen. Es wird für ihren Entschluss auch weiterhin keine Rolle spielen, ob wir Europäer sie je nach politischem Standpunkt als Asy­lanten, Wirtschaftsflüchtlinge oder Sozialschmarotzer bezeichnen. Sie werden sich auch weiterhin nicht an die Spielregel halten, dass nur derjenige unterstützungswürdig ist, der vorher den entsprechenden Tatsachenbeweis erbracht hat, indem er verhungert ist oder sich von einem diktatorischen Regime ermorden liess. Nein, sie werden sich auch weiterhin nicht aufhalten lassen, durch nichts und durch niemanden.


Australien belegt defintiv das Gegenteil. Man kann die Politik gut oder schlecht finden aber sie wiederlegt eben den Punkt das die Staaten machtlos wären. Machtlos sind sie nur dann wenn sie nicht Konsequent sind oder eben nicht genau wissen was sie wollen, Falsche Signale aussenden oder unter deren Folgen bereits seit Jahren leiden oder wenn sie bereits kapitulieren.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 13:08

Hanspeter hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Dass eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt.


Ganz einverstanden, lieber Kingschild, aber wie willst du denn das anstellen? USA will ganze 1500 Syrer aufnehmen, das ist doch lächerlich. Solange die sog. Grossmächte nicht mitmachen, ist diese Idee illusorisch. Auch die arabischen Länder müssten mitmachen, na ja...

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1500 ist ja schon mal ein Anfang und besser als nichts. Die Amis wollen aber auch Verträge abschliessen mit der EU und genau dort könnte Europa eben sagen Ihr müsst mehr Verantwortung übernehmen. Nicht nur der Westen auch die Emirate müssten mit einbezogen werden.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 9. Sep 2015, 13:16

kingschild hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Dass eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt.


Ganz einverstanden, lieber Kingschild, aber wie willst du denn das anstellen? USA will ganze 1500 Syrer aufnehmen, das ist doch lächerlich. Solange die sog. Grossmächte nicht mitmachen, ist diese Idee illusorisch. Auch die arabischen Länder müssten mitmachen, na ja...

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1500 ist ja schon mal ein Anfang und besser als nichts. Die Amis wollen aber auch Verträge abschliessen mit der EU und genau dort könnte Europa eben sagen Ihr müsst mehr Verantwortung übernehmen. Nicht nur der Westen auch die Emirate müssten mit einbezogen werden.

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Schön wärs. Verantwortung übernehmen gilt leider meistens nur dann, wenn es die andern tun.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Le Chef » Mi 9. Sep 2015, 13:22

kingschild hat geschrieben:Australien belegt defintiv das Gegenteil. Man kann die Politik gut oder schlecht finden aber sie wiederlegt eben den Punkt das die Staaten machtlos wären. Machtlos sind sie nur dann wenn sie nicht Konsequent sind oder eben nicht genau wissen was sie wollen, Falsche Signale aussenden oder unter deren Folgen bereits seit Jahren leiden oder wenn sie bereits kapitulieren.

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Australien nimmt 12'000 Syrier zusätzlich zu den kontingentierten 13'750 auf. Diese bekommen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht und sollen sich in Australien ein neues Leben aufbauen.

Die Politik kann man ja nicht schlecht finden, oder?
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mi 9. Sep 2015, 16:55

Also das ist ja wohl auch unbelievable:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/die-golfstaaten-schotten-sich-gegenueber-fluechtlingen-ab-13789932.html

Wer vor dem Krieg in Syrien flieht, gelangt mit dem Ruf „Asyl“ nach Europa. Wollen Syrer aber in ein arabisches „Bruderland“ reisen, werden sie ohne Visum an allen Grenzen – bis auf Algerien, dem Jemen, Mauretanien und dem Sudan – zurückgewiesen. Sie sind nicht willkommen. So sieht arabische „Brüderlichkeit“ aus, so wird islamische Solidarität gelebt. Ausnahmen gibt es freilich: Jordanien und der Libanon haben Millionen von Flüchtlingen aufgenommen.
Als die syrische Gemeinde in Dänemark ein Video über Flüchtlinge, die in Österreich ankamen, auf ihre Facebook-Seite stellte, lautete ein Eintrag: „Wie sind wir von der Region unserer muslimischen Brüder geflohen, die doch mehr Verantwortung zeigen sollten als ein Land, das sie als Ungläubige bezeichnen?“ Ein anderer schrieb: „Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen, die Araber sind die Ungläubigen.“

.......
Stattdessen berichtet die libanesische Zeitung al Diyar, Saudi-Arabien biete für die muslimischen Flüchtlinge, die in Deutschland aufgenommen werden, den Bau von 200 Moscheen an. :shock: :? :?:
Zwar schreibt die Zeitung, das solle in Übereinstimmung mit der Bundesregierung geschehen. [das ist ja nett]
Es wäre jedoch besser, würde sich Saudi-Arabien selbst der Flüchtlinge annehmen und damit seiner Führungsrolle in der „islamischen Umma“, der Gemeinschaft aller Muslime, gerecht werden.

DAS würde ich aber auch sagen!
Ich denke auch immer mehr, die arabischen Staaten wollen dadurch erreichen, dass sich der Islam durch die Flüchtlinge praktischerweise von selbst in Europa verbreitet; bedeutet vielleicht auch ein sich selbst schön geredeter Grund sich deshalb gar nicht drum kümmern zu "dürfen" - also ist das Ganze für sie wie ganz viele Fliegen mit einer Klappe schlagen - natürlich nur zu ihrem eigenen Vorteil.

Dass sie sich da bloß nicht täuschen! Da gehen richtige Shitstorms auch gegen die arabischen Staaten los, Bewohner schämen sich ihrer reichen Regierung, gröbste Zweifel in den eigenen muslimischen Reihen entstehen.
Dauert nicht mehr lange, dann sind die reichen mächtigsten Araber bald allseits die "Ungläubigen".

Wer wirklich mit Gott ist, handelt schließlich nicht so.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 9. Sep 2015, 19:41

Columba hat geschrieben:Wie immer, lionne, nicht zu Ende gedacht und nicht die ganzen Zusammenhänge in Betracht gezogen.

Hahaha.....du hast natürlich den totalen Durchblick. 8-) :ugeek:
Mehr sage ich dazu nicht. Ich bin sehr wohl in der Lage (Gott sei Dank :praise: ) Zusammenhänge zu erkennen und so weiter.... und selbständig zu denken, zu analysieren zu recherchieren.... etc.
LG lionne :praisegod:
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Mi 9. Sep 2015, 19:56

Hanspeter hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Dass eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt.


Ganz einverstanden, lieber Kingschild, aber wie willst du denn das anstellen? USA will ganze 1500 Syrer aufnehmen, das ist doch lächerlich. Solange die sog. Grossmächte nicht mitmachen, ist diese Idee illusorisch. Auch die arabischen Länder müssten mitmachen, na ja...

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Das Problem an der ganzen Geschichte ist ja, dass das Ganze darauf hinauslaufen soll dass endlich die UNO (oder Ähnliches) extrem verstärkt wird und wir dann nicht mehr weit vom "One World Government" weg sind.

Alle Bestrebungen die in der jetzigen verfahrenen Situation noch möglich sind, ist eine Weltweite Kooperation, Koalition. Was dann schlussendliche in der Übergabe der Macht an die Satanische Trinität endet.

Das ist der Plan vor dem ich warne. Jeder der sich Christ nennt, sollte das unter allen Umständen zu verhindern versuchen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 19:59

Le Chef hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Australien belegt defintiv das Gegenteil. Man kann die Politik gut oder schlecht finden aber sie wiederlegt eben den Punkt das die Staaten machtlos wären. Machtlos sind sie nur dann wenn sie nicht Konsequent sind oder eben nicht genau wissen was sie wollen, Falsche Signale aussenden oder unter deren Folgen bereits seit Jahren leiden oder wenn sie bereits kapitulieren.

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Australien nimmt 12'000 Syrier zusätzlich zu den kontingentierten 13'750 auf. Diese bekommen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht und sollen sich in Australien ein neues Leben aufbauen.

Die Politik kann man ja nicht schlecht finden, oder?


Hallo Le Chef

Finde ich gut, weil sie eben selbst bestimmen und auch klar Kontingente setzen, das man diese auch ausweiten oder flexibel anpassen kann, finde ich auch gut. Australien wurde aber auch schon hart kritisiert weil sie die illegale Zuwanderung via Boot People konsequent von Anfang an unterbunden hat und eben falsche Hoffnungen, welche nur zu endlosen Asylverfahren führen, die das System unnötig blockieren, von Anfang erfolgreich gestoppt hat.

Sie kontingentieren und sagen auch klar, eine neues Leben aufbauen und eben nicht nur in die Sozialwerke migrieren und jeder kann kommen, ob es dann bei allen klappt mit der Migration wird man sehen aber zumindest klar wird, sie bestimmen was geht und was gar nicht geht. Wenn die EU Länder, da schon mal Konsequent wären und sich einig wären wie die Kontingente für Europa aussehen, dann wären wir sicher ein Stück weiter, das Europa bestimmt wie die Migration erfolgreich sein kann und wie sie ganz bestimmt nicht erfolgreich sein wird.

Bei der EU hört man immer nur das gejammere in den Medien, wir sind machtlos und wir können nichts tun und auf der anderen Seite wieder das andere extrem, wir nehmen niemanden auf. Völig inkonsequent und sendet die völlig falschen Signale aus für die Zuwanderung und dies schon seit Jahren. Das bei solcher Politk dann alle nur in ein zwei oder drei Länder flüchten wollen und sich darüber freuen, wenn die anderen durchwinken ist logisch aber eine total verfehlte Politik.

Trotzdem nur ein kleines Beispiel im Vergleich zu Australien, wenn Deine Zahlen stimmen und davon gehe ich mal aus, dann sprechen wir für Australien von ca. 25 000 Menschen und sie steueren die Zuwanderung selber. Allein die Asylgesuche in der Schweiz, nur für dieses eine Jahr 2015 belaufen sich auf 40000 Menschen, welche permanent in der Schweiz bleiben werden, weil sie entweder anerkannt werden, oder vorläufig aufgenommen werden oder in endlosen Asylverfahren ständig klagen können und selbst wenn sie auf höchster Instanz abgelehnt werden durch alle Instanzen, kehren viele nicht zurück. Das heisst also im Klartext alleine ohne die lestzen 20 Jahre mit zu rechnen nimmt die Schweiz auch dieses Jahr weit mehr Menschen auf als Australien dies tut.

Wir liegen momentan bei einer Nettozuwanderung von 80 000 Menschen pro Jahr über die lezten 8 Jahre zurück gerechnet und wenn davon die Hälfte in den Arbeitsmarkt zuwandert und Stellen findet, so ist das positiv aber nicht nur. Wenn aber die andere Hälfte davon, zu 90 % arbeitslos bleibt und nie eine Stelle findet oder eben nur ganz schlecht bezahlte, dann hast Du Jährlich eine Netto Zwanderung von 30 000 Menschen in die Sozialwerke und das neben den Kosten die für das Asylwesen entsehen.

Das ein Staat auch wenn er reich ist, nicht über die nächsten 20 Jahre so weiter machen kann und darf, sollte eigentlich einleuchten.

Wer meint Deutschland werde alle Jahre 800 000 Menschen oder mehr aufnehmen können, die dann zu 90% bei Hartz IV landen werden und das über die nächsten Jahre und der Bevölkerung sagt das schaffen wir, der lügt entweder das Volk bewusst an oder ist defintiv Blind auf beiden Augen.

Wer die Arbeitslosenquote in den meisten Europäischen Ländern anschaut auch ganz speziell die der Jugendarbeitslosen Zahlen und weiss wie es um die Sozialsysteme steht in solchen Ländern und der Bevölkerung sagt, da können wir ohne Probleme noch ein paar Millionen Arbeitslose von der ganzen Welt dazufügen, der lügt oder hat zumindest noch nicht mitbekommen, was an den Sozialen Brennpunkten in UK und und Frankreich zum Teil passiert oder er weiss noch nicht, das es in Deutschland auch schon solche Brennpunkte gibt, die nur deswegen nicht eskalieren, weil eben die Sozialsysteme noch nicht bankrott sind. Der hat auch nicht mitbekommen, warum Parteien wie ein Fron National so massiv zulegen konnte bei den Europa Wahlen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Mi 9. Sep 2015, 20:24

Jeshu hat geschrieben:[i]Wer vor dem Krieg in Syrien flieht, gelangt mit dem Ruf „Asyl“ nach Europa. Wollen Syrer aber in ein arabisches „Bruderland“ reisen, werden sie ohne Visum an allen Grenzen – bis auf Algerien, dem Jemen, Mauretanien und dem Sudan – zurückgewiesen.

HI Jeshu:

Nicht vergessen:
Es ist ein Auftrag des Koran die nicht muslimischen Länder entweder durch Krieg oder Unterwanderung einzunehmen.

@Alle

Ihr wolltet immer Vorschläge, das sind meine. Eine Lösung des anstehenden Flüchtlingsdilemmas wäre:

Änderung der Asyl Gesetzgebung:

Das ist der Preis für den Schutz an Leib b und Leben:
- Asyl wird niemals ein dauerhaftes Bleiberecht auslösen. Asyl ist und bleibt temporär.
- Wer mit Asyl in ein Europäisches Land (inkl. CH) kommt. Erhält NIE die Möglichkeit zur Einbürgerung.
- Wer sich nach Erhalt des Asylstatus nicht arbeiten will verliert den Status und muss sofort gehen.
- Wer nach Wegfall des Asylgrunds bleiben will, MUSS innerhalb von 3 Jahren alle Kosten zurückbezahlen.
- Wer sich nicht die Abendländische Kultur einfügt oder Kriminell wird muss sofort gehen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 9. Sep 2015, 20:43

Johelia hat geschrieben:
Das Problem an der ganzen Geschichte ist ja, dass das Ganze darauf hinauslaufen soll dass endlich die UNO (oder Ähnliches) extrem verstärkt wird und wir dann nicht mehr weit vom "One World Government" weg sind.

Alle Bestrebungen die in der jetzigen verfahrenen Situation noch möglich sind, ist eine Weltweite Kooperation, Koalition. Was dann schlussendliche in der Übergabe der Macht an die Satanische Trinität endet.

Das ist der Plan vor dem ich warne. Jeder der sich Christ nennt, sollte das unter allen Umständen zu verhindern versuchen.



Sehe ich auch so, zuerst wird via Mafia, IS und Diktatoren und dem Totalen Abfall und Verdrehungen von den Christlichen Werten und durch zuschauen und gezielt falsche Entscheidungen, die Welt ins Chaos gestürzt werden, damit dann der Satanische Heilsbringer definitiv die Allerwelt Lösungen präsentieren kann, welche in der Verfolgung von Christen und Juden Weltweit, Ihren Abschluss finden wird.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 10. Sep 2015, 08:23

Dieser Artikel erklärt eigentlich fast alles.
http://www.gmx.net/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/menschen-30906772
Da können wir uns noch auf etwas gefasst machen... ich behaupte, die ganz große Veränderung im Flüchtlingsgeschehen haben letztendlich die Smartphones gebracht. Facebook, Twitter, Whatsapp.
Die Menschen lenken sich dadurch inzwischen selber, sind flexibel und unabhängig.
Dies findet natürlich nicht nur im Guten, sondern auch im Schlechten statt.
Natürlich gibt es eine kleine Begrenzung: das gilt nach wie vor vorallem für die, die ein gewisses Maß an Geld besitzen.

Einige der Etappen auf dem Weg nach Europa lassen sich nur mit Schmugglern überwinden. Die Kriege im Irak und in Syrien, Länder mit einer großen Mittelklasse, schaffen eine riesige Nachfrage und bringen viel Geld ins Spiel. Nun sind die großen kriminellen Banden in diesen Markt eingestiegen und machen ihn zunehmend "professioneller". Sie bieten in sozialen Netzwerken eine Palette von Angeboten an. Plötzlich kann jeder nach Europa kommen, solange man genug Geld mitbringt. Zusätzlich kurbeln die Schmuggler selbst die Nachfrage an. Meist gibt es Sonderangebote. Wer vier, fünf weitere Mitreisende rekrutiert, fährt selbst umsonst. Oder es werden gezielt Gerüchte gestreut, um die Menschen zu locken.

Das Gerücht mit den von Deutschland eingesetzten Schiffen übrigens, das viele Syrer vor die deutschen Botschaften in den Libanon oder in die Türkei lockte, wurde offenbar absichtlich lanciert. Das deutsche Außenministerium vermutet Schmuggler dahinter und hat schnell reagiert. Auf den Webseiten der deutschen Botschaften im Libanon, in der Türkei und in Saudi-Arabien - also Ländern, in denen sich sehr viele Syrer aufhalten - stellte es auf Arabisch klar, dass es sich um eine von Schmugglern in die Welt gesetzte Lüge handele. "Schmuggler sind Kriminelle und werden immer Kriminelle bleiben", hieß es dort.
Ihr einziges Interesse sei es, mit dem Leben der Flüchtlinge Handel zu betreiben.


Fazit: Flüchtlinge werden einfach weiterhin kommen. Die meisten ohne eigene Schuld, hauptsächlich aus Zwang und weil ihnen einfach nichts mehr anderes übrig bleibt. Dass viele von den Flüchtlingen relativ "gut situiert wirken", ist verständlich.
Doch Geld schützt eben auch nicht vor Krieg und Bedrohung an Leib und Leben.
Doch Schlepper natürlich auch nicht - es bleibt ein großes Risiko.

Fakt bleibt für mich: nur wenige verlassen ihr Land wirklich freiwillig. Soll ich diese Menschen dafür hassen oder ablehnen, weil sie bei uns ihr Leben retten wollen?
Und doch wirken die nicht abreissen wollenden Massen natürlich zunehmend bedrohlich auf uns. Können wir diesen vielen Menschen überhaupt helfen?
Ich denke, wenn man es besser selber steuern würde, anstatt immer nur zu reagieren: ja. Hier in Europa und vor Ort.

Dazu muss man aber eben auch mal schlauer handeln als die "Schlange" und sich nicht von ihr regieren lassen. Kindischer Widerstand und Verweigerung vor der Situation ist das Manko bei uns. So gerät alles zunehmend außer Kontrolle und macht Angst - doch da sind wir selber dran Schuld.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 10. Sep 2015, 10:35

Kingschild hat geschrieben:
Ich habe immer gesagt das wir auch unseren Teil übernehmen müssen und Europa helfen aber im Grundsatz stimmt es schon, wenn ein Mensch aus einem sichern Land kommt, wo er schon Asyl hatte, ist er gem. Genfer Konvention nicht mehr an Leib und Leben bedroht, sondern andere Gründe brachten in dazu, weiter zu reisen.

Daselbe gilt für die welche bewusst in gewissen Ländern keine Asylanträge stellen obschon sie einen hätte stellen können. Das eine Verteilung Weltweit geschehen muss habe ich immer gesagt. Die Logik das aber Europa alle aufnehmen muss, das muss sich ändern.


Das stimmt, Kingschild, die Flüchtlinge suchen sich ihr "Zielland" inzwischen selber aus. Dass man derzeit weder in Ungarn noch Griechenland bleiben will/kann, ist nachzuvollziehen. Will ein Flüchtling in Ungarn dann nicht registriert werden, flieht er notfalls wieder, bricht auch aus einem Lager aus oder geht notfalls einfach zu Fuß (durch Österreich) nach Deutschland. Bring ihn doch einmal ohne Gewalt anzuwenden von seinem Vorhaben ab?

Doch wenn ein Flüchtling lieber nach Schweden will, dann will er nach Schweden. Das heißt, er reist in dem gerade bestehenden Chaos durch sichere EU-Länder wie Österreich, Deutschland und Dänemark. Beendet Dänemark deswegen die Zugconnection Deutschland/Dänemark, wird im Internet gepostet wie man Dänemark umschifft, um trotzdem nach Schweden zu kommen. Nur um einmal zu zeigen, zu was für einem "Selbstläufer" das Ganze mittlerweilen geworden ist. Möglich macht es das Internet und der ständige Zugang dazu. Deswegen besitzt fast jeder Flüchtling ein Smartphone, um die besten Tipps und Verbindungen abrufen zu können. Hat ein Flüchtling kein Smartphone, haben halt die anderen eins. Ganz einfach. Das muss uns klar sein.

Die Logik, dass Europa alleine für das Flüchtlingsproblem sowohl in Afrika als aus dem nahen Osten verantwortlich wäre, erschließt sich mir auch nicht, Kingschild? Weshalb? Sogar ganz im Gegenteil.
Die USA und Russland sind zum großen Teil mit Schuld an den ganzen Kriegs-Katastrophen, auch in Syrien - haben dort ungefragt "rumgezündelt" und jetzt zieht man sich lieber "vornehm" aus den jetzt lichterloh brennenden Situationen vor Ort vornehm zurück? Bei der Gesinnung eines Putin wundert mich das natürlich nicht, aber ich bin noch gespannt wie Obama dieses Verhalten der USA unserer neuen Flüchtlings-Mutti Merkel erklären und entschuldigen will?

Oder wie sich die Vereinigten Emirate noch länger rausreden wollen. Oder Ausstralien. Oder auch Staaten in Europa.
Das gibt noch richtig Zündstoff in der Welt. Da wird nicht nur Europa in sich wegen mangelnder Einigkeit harte Kämpfe ausfechten müssen, sondern die ganze Welt. Sich dauernd nur aus irgendwelchen Verantwortungen ziehen zu wollen, haut auf Dauer nicht hin. Irgendwann kommt der geworfene Bummerang zurück. Auch in diese Länder.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Do 10. Sep 2015, 13:10

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Le Chef » Do 10. Sep 2015, 15:12

Hanspeter hat geschrieben:http://www.livenet.ch/news/international/deutschland/279752-sie_bleiben_wegen_gott_nicht_wegen_dem_pass.html

Interessant!

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Do 10. Sep 2015, 17:13

Jeshu hat geschrieben:
Das stimmt, Kingschild, die Flüchtlinge suchen sich ihr "Zielland" inzwischen selber aus. Dass man derzeit weder in Ungarn noch Griechenland bleiben will/kann, ist nachzuvollziehen. Will ein Flüchtling in Ungarn dann nicht registriert werden, flieht er notfalls wieder, bricht auch aus einem Lager aus oder geht notfalls einfach zu Fuß (durch Österreich) nach Deutschland. Bring ihn doch einmal ohne Gewalt anzuwenden von seinem Vorhaben ab?


Hallo Jeshu

Wenn ich illegal in eine Land einreise, dann kann mich jedes Land davon abhalten, wenn es will, wenn ein Land das nicht mehr kann, dann ist der Staat nicht mehr handlungsfähig. Das aber in Europa das im Moment nicht mehr gilt, das weiss jeder Mensch auf der Welt und darum wollen alle in die EU. Nicht das ich die Haltung der Emirate gutheissen würde, in der Flüchtlingsfrage aber dort sieht man ganz genau, das Deine Thesen, welche Du der Presse entnommen hast, nicht stimmen. Ein Souveräner Staat kann selbst bestimmen, wenn der Gast dem Gastland diktiert was es gefälligst zu tun und zu lassen hat, dann macht der Gast die Hausordnung und nicht der Gastgeber, das kann aber nur passieren wenn der Gastgeber das zulässt.

Zudem kommen sie nicht von ungefähr darauf nach Schweden zu gehen. Wenn ein Mensch wüsste, das er in Schweden wieder ins Flugzeug gesetzt würde, dorthin zurück wo er herkommt, dann geht niemand mehr nach Schweden. Da aber Schweden und andere Länder dies nicht tun, ist ja klar wer am Ende bestimmt, wer Ihn gefälligst aufzunehmen hat.


Die Logik, dass Europa alleine für das Flüchtlingsproblem sowohl in Afrika als aus dem nahen Osten verantwortlich wäre, erschließt sich mir auch nicht, Kingschild? Weshalb?


Nicht für die Flüchtlingsprobleme in dieser Welt ist Europa verantwortlich, für die Flüchtlingströme nach Europa aber schon, weil man Jahrelang die falsche Politik betrieben hat und auch nicht bereit ist, davon abzukehren.

Die USA und Russland sind zum großen Teil mit Schuld an den ganzen Kriegs-Katastrophen, auch in Syrien - haben dort ungefragt "rumgezündelt" und jetzt zieht man sich lieber "vornehm" aus den jetzt lichterloh brennenden Situationen vor Ort vornehm zurück? Bei der Gesinnung eines Putin wundert mich das natürlich nicht, aber ich bin noch gespannt wie Obama dieses Verhalten der USA unserer neuen Flüchtlings-Mutti Merkel erklären und entschuldigen will?


Jeshu die USA ist doch nicht schuld, wenn die Dschihadisten in Allepo einen Aufstand anzetteln, gegen die eigene Regierung und dann noch mehr durchgedrehte Gottekrieger ins Land einmarschieren und am Schluss die Gotteskrieger, von noch fanatischeren Gotteskriegern bekämpft werden, inkl. den Unschuldigen. Genau gleich wie auch Putin sicher nicht mehr schuldig ist, wenn er den Aufstand der Dschihadisten, nicht noch unterstützen wollte.

Zudem Putin wie auch Obama kochen Ihr Gottloses Süppchen genau gleich, wie andere und heben sich da in keiner Weise ab von den Politkern auf dieser Welt. Diese Welt wird an Ihrer Sünde zugrunde gehen, weil sie den Fluch mehr liebten als Gott, das aber die gewichtigen Akteure in der Politik, kräftig mithelfen dabei und es sogar solche darunter gibt die das Chaos bewusst ansteuern, das kann man den Heiligen Schriften entnehmen.

Das Ende dieser Welt kommt nicht weil die USA oder Russland alleine oder mehr Fehler machen in der Weltpolitik, das Ende dieser Welt kommt, weil dem Satan eine Frist gesetzt ist und er genau weiss, das er nicht mehr lange hat um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen und dabei bedient er sich aller Menschen, die in Gottes ferne leben und nicht wissen was, kommen wird.


Oder wie sich die Vereinigten Emirate noch länger rausreden wollen. Oder Ausstralien. Oder auch Staaten in Europa.
Das gibt noch richtig Zündstoff in der Welt. Da wird nicht nur Europa in sich wegen mangelnder Einigkeit harte Kämpfe ausfechten müssen, sondern die ganze Welt. Sich dauernd nur aus irgendwelchen Verantwortungen ziehen zu wollen, haut auf Dauer nicht hin. Irgendwann kommt der geworfene Bummerang zurück. Auch in diese Länder.


Gemäss Christus, kommen zuerst die Unruhen, dann, das sich alle Völker bekämpfen werden und am Schluss, wird der Antichrist mit dem falschen Propheten zusammen gegen die Heiligen zum Krieg ausziehen, wo beide ein Ende finden werden. Jeshu nicht Fleisch und Blut ist hier am Werk, aber die Menschen welche vom Teufel besessen sind und nicht frei sind, werden mit dem Teufel zusammen, diese Welt ins endgültige Chaos stürzen. Christus hat es gesagt, wenn die Tage nicht verkürzt würden, würde niemand gerettet werden aber um der Heiligen willen, werden die Tage verkürzt.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Do 10. Sep 2015, 17:54

Johelia hat geschrieben:
Ihr wolltet immer Vorschläge, das sind meine.

Eine Lösung des anstehenden Flüchtlingsdilemmas wäre die Änderung der Asyl Gesetzgebung:

Das ist der Preis für den Schutz an Leib b und Leben:
- Asyl wird niemals ein dauerhaftes Bleiberecht auslösen. Asyl ist und bleibt temporär.
- Wer mit Asyl in ein Europäisches Land (inkl. CH) kommt. Erhält NIE die Möglichkeit zur Einbürgerung.
- Wer sich nach Erhalt des Asylstatus nicht arbeiten will verliert den Status und muss sofort gehen.
- Wer nach Wegfall des Asylgrunds bleiben will, MUSS innerhalb von 3 Jahren alle Kosten zurückbezahlen.
- Wer sich nicht die Abendländische Kultur einfügt oder Kriminell wird muss sofort gehen.


Wollt ihr Lösungen diskutieren oder weiterhin im eigenen Saft drehen?

Einfach zu zeigen dass die Flüchtlinge weithin kommen werden uns das Wochen ohne mal Lösungen zu diskutieren ist zu billig.

Die Linken verstehen einfach nicht dass sie ohne Lösungen nur die Bürgerlichen stärken. Bla Bla wie immer.

Grüsse Johel
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Do 10. Sep 2015, 19:00

Le Chef hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:http://www.livenet.ch/news/international/deutschland/279752-sie_bleiben_wegen_gott_nicht_wegen_dem_pass.html

Interessant!

Hanspeter


Lügenpresse!

Die machen das nur zum Schein!

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Mal schauen, wer beim Bingo gewinnt! :lol:


Hallo Le Chef

In Deutschland muss man ja nicht konvertieren, um Asyl zu erhalten. Ich denke schon, das es da einige gibt, die es Aufrichtig meinen, nur wird man eben nicht Christ, wenn man einer Kirche beitritt. Das es aber Muslime gibt welche von Mohammed abfallen, wenn Mohammed sie nicht mehr mit Bomben und Terrordrohung und anderer Folter unterdrücken kann, das verwundert mich hingegen nicht.

Das aber hier die Behörden, eben noch über geistige Dinge ein Urteil fällen müssen, das wird auf jeden Fall nicht gehen und das wissen sicher viele. Wenn einer aber im Iran gut gelebt hat und sein Einkommen hatte und sich dann plötzlich auf die Flucht begibt, dann kann man ziemlich sicher davon ausgehen, das dort wohl ein zwingender Grund vorhanden war. Wenn aber die Zahl der Konvertiten gerade bei denen massiv ansteigt, die keinen anderen Asylgrund als diesen vorweisen können und nur bei denen, dann muss man schon ein wenig, genauer hinschauen, was die wahren Gründe sind.

Le Chef, man sieht in vielen Muslimischen Ländern das eine Umkehr zu Christus stattfindet und wenn unter Verfolgung das geschieht, dann kannst Du davon ausgehen das dies Aufrichtig ist. Sicher haben viele auch einfach genug von den Bombenattentätern und den Kriegen aber genau solches kann auch dazu führen, das Menschen eben anfangen gewisse Bücher wie den Koran zu hinterfragen. Es wird also verschiedene Gründe geben, die Aufrichtigen, die welche es aus Protest machen, die welche es machen weil man freundlich aufgenommen wurde und die welche es nur machen, damit sie einen Asylgrund angeben können.

In der Bibel ist es auf jeden Fall vorgesehen das auch die Söhne Ismaels zur Wahrheit finden können und durch die Jahrelange massive Unterdrückung des Evangeliums, in vielen Muslimischen Ländern, wird da am Ende der Tage, sich sicher noch einiges bewegen. Wieviele es aber sein werden die das Zeugnis Jesus bewahren, das wird sich zeigen wenn der Antichrist und der falsche Prophet zusammen anfangen die Christen und Juden vor die Gerichte zu ziehen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Fr 11. Sep 2015, 15:15

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 11. Sep 2015, 16:29

Bin nun kein absoluter Fan von Mazyek; hier muss ich ihm aber beipflichten!
(Zitat) Er zeigte sich besorgt, dass religiöse Streitfragen nach Deutschland hineingetragen werden könnten. "Es wird Konflikte geben", sagte Mazyek. Dem müsse entschieden entgegengetreten werden: "Jene, die meinen, hier in Deutschland ihre Konflikte auszutragen, die haben sofort ihr Recht, hier zu weilen in Deutschland, verwirkt. Die haben hier nichts zu suchen."
Der Zentralratsvorsitzende plädierte für eine Politik des "Förderns und Forderns" auch in der Integration. Wichtig sei vor allem ein schneller Spracherwerb. Zudem müsse zügig den Flüchtlingen deutlich gemacht werden, "wie unser Gemeinwesen aussieht". Ein Beitrag dazu könne sein, das Grundgesetz auf Arabisch zu übersetzen. (Zitat Ende)
Quelle/ganzer Artikel hier: >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... man-mazyek
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 11. Sep 2015, 18:54

Hanspeter hat geschrieben:http://www.livenet.ch/news/international/interkulturelles_mission/279805-golfstaaten_wollen_keine_fluechtlinge_aufnehmen.html

Das ist es, beschämend!

Das ist nun wirklich nichts Neues, dass die Golfstaaten keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, das wurde in diesem Strang schon mehrmals gepostet (erstmals im Dezember letzten Jahres)..... :geek:
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