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Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » So 12. Jul 2020, 18:27

Durch den alleinigen Focus auf Corona sollte das Flüchtlingsproblem
nicht aus den Augen verloren werden.
Über 600 Migranten erreichten Lampdusa in zwei Tagen! Das Wetter ist gut, die See ruhig >>> Auf nach Europa!
Alles wie gehabt, nichts Neues unter der Sonne....
Nach wie vor - seit Jahren - die gleiche Situation: Sizilien und Lampedusa unter enormem Druck durch den Einfall der Migranten!
Quellen: diverse, u.a. (ital.) http://www.lastampa.it > cronaca
LG lionne

In der Corona-Zeit hat sich die Zahl der Flüchtlingsankünfte in Italien verdreifacht. Dabei zeichnen sich neue Routen ab. Besonders betroffen sind, wieder einmal, Lampedusa und Sizilien.
>>> https://www.tagesschau.de/ausland/fluec ... n-153.html
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 13. Jul 2020, 13:37

Bitte betrachte auch - wenn Du magst, lionne - das Du mit diesen Aussagen (wenn ich diese denn richtig verstanden habe) Menschen von veritabler ärztlicher Betreuung (eben diese - nach deinen Aussagen - corona-erkrankten Flüchtlinge, die lieber fernab bleiben sollen) ausschließen möchtest. Ist es ggf. das, was Du damit auch sagen willst?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 13. Jul 2020, 13:52

Was ich sage ist: Alles beim Alten, es geht weiter wie bisher!
Die Schiffe mit Migranten warten bis sich ein Hafen bereit erklärt, das Schiff anlegen zu lassen. Teils wochenlang. Weil Malta oder Italien (zu Recht!) verlangen, dass auch andere EU-Staaten einen Teil der Menschen aufnehmen.

Warten wir mal ab:
Hat sich viel vorgenommen: Innenminister Horst Seehofer will während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die gemeinsame Asylpolitk reformieren.
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 13. Jul 2020, 13:58

Darf ich trotzdem noch fragen, liebe lionne, wie Du Dich bezüglich der offensichtlichen (denn so konnte man ja auch dein posting interpretieren) ärztlichen Hilfsbedürftigkeit (z.B. Corona) der Flüchtenden stellst?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 13. Jul 2020, 14:07

Corona und Flüchtlingskrise >>> sind zwei Paar Stiefel!

Wie heisst eine der ersten Massnahmen, die da anfangs der Corona-Krise ausgerufen wurde: Bleiben Sie zu Hause - Restez à la maison!
Reise- und Flugeinschränkungen noch und nöcher - überall, weltweit!
Rücktransport-Aktionen von Regierungen, u.a. auch der Schweiz.
Ein ehemaliger Arbeitskollege ist nach wie vor (seit Monaten!) in Asien festgesetzt und hat wegen der Flugeinschränkung des betreffenden Landes keine Möglichkeit, in die Schweiz zurückzufliegen.

All diese (Corona-)Einschränkungen gelten auch für Migranten, würde ich meinen, oder?
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 13. Jul 2020, 18:29

Liebe lionne,

ich lerne also: du würdest um das Überleben kämpfenden, z.B. in Seenot geratenen Gebietsfremden - also egal welcher Herkunft - statt einer Hilfeleistung ein krudes Bleiben Sie zu Hause - Restez à la maison! zurufen. Aha.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 13. Jul 2020, 19:57

...wenn du so willst, kann man es (auch) so sagen! ;)
(Der Spruch "Bleiben Sie zu Hause - Restez à la maison!" ist vom BR Berset!)
Corona-Einschränkungen gelten auch für Migranten! >>> Und zwar im Interesse und aus Rücksicht auf die Gesamtbevölkerung. Das ist für mich nicht verhandelbar. Sich dichtgedrängt in Boote zwängen: Das geht gar nicht!
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P.S. Werden wir alle zum Affen gemacht, wir, die wir uns an die Corona-Massnahmen halten! (Abstand halten - Masken..., keine Menschenansammlungen...) :|
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 20. Jul 2020, 13:32

also ihr Lieben, so rein faktisch gilt Folgendes:

Die Seenot der Flüchtlinge steht auch in Koronazeiten über allen Corona-Massnahmen der Regierungen von europäischen Staaten. Egal wieviel Neuansteckungen es gibt, Italien und andere Mittelmeeranreinerstatten haben diese aufzunehmen. Bürger westeuropäischer Staaten haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko zu tragen. Wenn Westeuropäer an Corona sterben, so muss dies ebenfalls akzeptiert werden. Denn so gibt es Lebensraum für Flüchtlinge. Überlebende Westeuropäer müssen endlich einmal kapieren, dass die Sozialwerke hauptsächlich für Flüchtlinge geschaffen wurden. Sie haben sich damit zu begnügen, dass sie in diese Sozialwerke einzahlen müssen. Sie können ja schliesslich auch noch Steuern bezahlen. Politiker und politische Parteien welche die Umverteilung fördern, müssen unbedingt unterstützt werden. Sie sind ja mit den Finanzen die ihnen nicht gehören, geschweige denn dass sie sie erwirtschaftet haben, so gutherzige Menschen und Organisationen.

Also Vogel friss oder stirb.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 20. Jul 2020, 13:53

Realsatire! :!:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Johncom » Di 21. Jul 2020, 04:57

firebird hat geschrieben:also ihr Lieben, so rein faktisch gilt Folgendes:

Die Seenot der Flüchtlinge steht auch in Koronazeiten über allen Corona-Massnahmen der Regierungen von europäischen Staaten.


Man fragt sich natürlich auch, was sind Flüchtlinge.
Also vor was fliehen die. Diejengen, die über Libyen kommen, sind meistens aus Afrika.
Fliehen die aus Unrechtsregimen, und wenn ja: warum hören wir nichts vom dortigen Unrecht.
Oder ist der Klimawandel der Grund? Lauter junge Männer (mehrheitlich) fliehen aus verschiedenen Gründen, aber glauben die, Flucht ist eine Lösung?

Egal wieviel Neuansteckungen es gibt, Italien und andere Mittelmeeranreinerstatten haben diese aufzunehmen.


Niemand muss irgendjemanden aufnehmen. Wenn ich in Nigeria ankomme und sage, ich habe einen Grund, dass die mir Asyl gewähren, lachen die mich aus. Aber lassen mich nicht rein.

Bürger westeuropäischer Staaten haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko zu tragen. Wenn Westeuropäer an Corona sterben, so muss dies ebenfalls akzeptiert werden. Denn so gibt es Lebensraum für Flüchtlinge.


Nochmal: wer ist eigentlich ein Flüchtling?
Ist Krieg in Afrika?

Überlebende Westeuropäer müssen endlich einmal kapieren, dass die Sozialwerke hauptsächlich für Flüchtlinge geschaffen wurden. Sie haben sich damit zu begnügen, dass sie in diese Sozialwerke einzahlen müssen.


Sehr witzig. :D
Ich finde: Make Africa great again. Lasst uns den Afrikanern helfen.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 21. Jul 2020, 10:01

Gute Fragen, Johncom!
Somit wären wir wieder am Anfang des Threads! ;)
Und ganz genau: Niemand muss irgendjemanden aufnehmen! :roll:
Aber wie gesagt: Das Posting von Firebird betrachte ich als Realsatire.
LG lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 21. Jul 2020, 16:58

Johncom hat geschrieben:Ich finde: Make Africa great again. Lasst uns den Afrikanern helfen.
Afrika ist reich an Bodenschätzen. Afrika könnte Europa ernähren.


Sooooo neu ist diese Hoffnung ja nicht ;) Wäre zu schön, wenn das mal substantiell klappen würde!

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 22. Jul 2020, 18:06

Die Staatsanwaltschaft Neapel plant offenbar einen Prozess gegen einen Kapitän – weil er 2018 aus Seenot gerettete Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht haben soll. Es handelt sich um den ersten Prozess dieser Art in Italien.
Das unter italienischer Flagge fahrende Handelsschiff "Asso Ventotto" hatte im Juli 2018 in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste mehr als hundert Migranten aus Seenot gerettet, darunter fünf Minderjährige und fünf Schwangere. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Migranten nach Tripolis zurückgebracht und dort der libyschen Küstenwache übergeben.
Quellen: verschiedene, u.a. Welt.de und de.nachrichten.yahoo.com

Wer sich also nicht als Schlepper betätigt wird bestraft? :|
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon firebird » Do 23. Jul 2020, 11:57

Lionne hat geschrieben:Wer sich also nicht als Schlepper betätigt wird bestraft? :|
Finde den Fehler.
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Nach meiner Meinung ist es noch zu früh für diese Frage. Da müssen wir den Prozessausgang abwarten.
Die entscheidende Frage wird sein, ob jener Teil von Lybien, bei dem Tripolis die Hauptstadt ist, als sicherer Staat anerkannt wird oder nicht. Immerhin ist die Regierung von Tripolis von vielen Staaten anerkannt.

Cadaffi ist ein zwielichtiger Herrscher gewesen, zweifelsohne. Doch er hat in Lybien für Stabilität auf tiefem Niveau gesorgt. Für den Sturz von Cadaffi und damit für den Verlust der Stabilität in Lybien hat Hillary Clinton gesorgt. Gut wurde diese Dame 2016 nicht als US-Präsidentin gewählt. Das heutige Liybien ist mitverantwortlich für den Flüchtlingsansturm nach Europa. Ebenfalls für die grosse Anzahl von Flüchtlingen die im Mittelmeer ertrunken sind. Als zuständige Ministerin unter der Regierung von Obama, hat Frau Clinton auch an Europa ein wunderbares Geschenk gemacht.

Diesen Herbst hat die USA die Möglichkeit um zu einer Regierung der Demokraten zurückzukehren. Möglich dass eine solche Regierung nach 4 jähriger Amtszeit wieder tausende von Menschenleben auf dem Gewissen hat und Herr Biden dafür noch mit dem Friedensnobelpreis geehrt wird. So grotesk ist die Weltpolitik.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 4. Aug 2020, 09:49

Die illegale Einwanderung nach Europa geht ungehindert, wie bis anhin - trotz und zudem jetzt auch wegen dem Coronavirus - weiter.... Mit dem Unterschied, dass es jetzt mehrheitlich Menschen aus dem (sicheren!) Tunesien sind, die den Weg in Booten über das Mittelmeer in Angriff nehmen. Bei den 'Neuankömmlingen' handelt es sich – wie schon in der Vergangenheit – überwiegend um junge Männer.
Extreme Probleme sind das da in Süditalien - Lampedusa und Sizilien. Die linke Regierung in Rom hat jetzt begonnen, mit Fähren Hunderte Migranten von Lampedusa nach Sizilien zu bringen, was zu Protesten der dortigen Regionalregierung geführt hat. Aus gutem Grund! Ich war jetzt jahrzehntelang weder in Apulien noch auf Sizilien und werde nie mehr dorthin gehen! Ein wunderschönes Plätzchen Erde war das noch damals, Apulien und Sizilien, das ich 'in meinen 20ern' besucht hatte.
Es gäbe noch vieles hierzu zu sagen, bzw. zu schreiben - aber sinnlos....
Ich fasse die Lage mal kurz zusammen >>> grauenvoll! :cry:
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