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Hanf-Dämonisierung

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Di 4. Feb 2014, 20:27

onThePath hat geschrieben:Jeffrey mc,

Zunächst mal: Nicht behaupten ich würde lügen. Ich bin gerne bereit Irrtümer oder vermeintliche Irrtümer richtig zu stellen, solltest Du mir sowas nennen können. Wenn nicht, bitte falsche Anschuldigungen sein lassen.


Ok, ich gebe zu, dass ich in diesem Thread einmal "gefährlich" zu Cannabis gerade intus habe.
Doch jetzt geht es erstmal darum, wenn man Cannabis befürwortet auch dafür zu sein, wenngleich du gerne sagen darfst: kein Cannabisbefürworter kann negatives zu Cannabis sagen.
Und ich für meinen Teil habe viel gesagt (im anderen Thread) was vollkommen wurscht war bei den Cannabisgegnern, wobei ich dazu immer noch stehe was ich sagte und auch vor Gott vertrete!! Und du vertrittst deines vor Gott. Ist mir schon klar.

"Lieber Gott: hier schon wieder, was ich meine. Dein Jeff. Amen"
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Di 4. Feb 2014, 20:39, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 4. Feb 2014, 20:30

onThePath hat geschrieben:Ich habe noch nicht mal in den letzten Tagen hier Zustimmung hier erfahren, dass man Cannabis für Minderjährige völlig unerreichbar machen sollte.

Also von mir bekommst du da Zustimmung, wie viele andere Dinge auch gehört Cannabis nicht in die Hände von Minderjährigen. Ich würde sogar weiter gehen: ab 21.

Aber ab da sollte es jedem selbst überlassen werden, genauso wie man es mit vielen anderen Dingen macht. Wenn Zehntausende jedes Jahr sterben weil sie zu viel Salz essen verbietet man ja auch nicht das Salz, man klärt auf so das jeder selbst entscheiden kann.

Allerdings sollte man sich auch mal fragen wieso Menschen Dinge nutzen wollen die ihren tristen Alltag erträglicher machen sollen. Und gerade die Kirchen sollten sich da fragen, denn wenn man dort keinen "Geist" vermittelt bekommt werden die Leute eben Wein-Geist o.ä. nutzen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 4. Feb 2014, 20:47

Tulbi hat geschrieben:Das ist ja ein netter historischer Ausflug und erklärt vielleicht auch wie es zu dieser "Dämonisierung" kam, aber schlussendlich müssen wir die Welt heute anschauen und welche Einstellung gegenüber Marijuan sich heute rechtfertigen lässt.

Dinge die über Jahrzehnte aufrecht erhalten wurden lassen sich nicht einfach so anpassen, die sind wie in Stein gemeisselt.

Nach allen Fakten ist Marjiuanakonsum wenn richtig eingesetzt nützlich und wenn falsch eingesetzt schädlich.

Kommt drauf an was es für ein Nutzen sein soll.

Bei etlichen neuen Hanfsorten wo das CBD weggezüchtet wurde sehe auch ich wenig Nutzen. Diese Sorten würde ich auch auf einem freien Markt nicht wollen(obwohl es selbst dafür einige Nutzen geben würde).

Wenn es möglich wäre ein Gesetz zu errichten welches nur die Nützlichen Seiten von Hanf fördern würde, wäre dies positiv.

Ja. Nur kann ein Hustensaft, welcher auch wirklich gegen Husten hilft, auch immer für andere Dinge zweckentfremdet werden.

- Gegen eine vollkommene Legalisierung spricht, dass der Marijuanakonsum zT. auch negative Konsequenzen hat.

Dann müsstest du auch McDonalds verbieten, das Zeug kann auch "negative Konsequenzen" haben.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeshu » Di 4. Feb 2014, 22:24

oTP hat geschrieben:
Und wer die Gefahren verharmlost, andere damit zum Mitmachen ermutigt, macht sich für andere mitschuldig.
Und wieviele Menschen überschätzen sich und ihr Vermögen der Beherrschbarkeit und haben selber dann den Schaden.
......
Ich habe noch nicht mal in den letzten Tagen hier Zustimmung hier erfahren, dass man Cannabis für Minderjährige völlig unerreichbar machen sollte.


Lieber oTP!
Also nicht, dass wir uns hier im ganz großen Detail allmählich missverstehen: ich befürworte nicht grundsätzlich den Konsum von Cannabis, sondern relativiere ihn. Wie gesagt, ich rauche selbst nicht und diese Droge interessiert mich in meinem eigenen Leben auch nicht, selbst wenn ich einige Erfahrung haben sollte. Ich rate auch keinem Cannabis so "zum Spaß" mal auszuprobieren, denn Marihuana zu konsumieren ist nicht Bonbon lutschen.
Und dass Kinder demnach nicht an Cannabis rankommen dürften, das ist auch mir völlig klar, aber wie willst Du denn so etwas verhindern, oTP? Dass ein Kind nicht von selbst auf die Idee kommt, sich auf die Suche nach einem in der Regel unauffindbarem Drogendealer zu machen, ist logisch. Aber solange es große Brüder oder Freunde gibt, die sie dazu verleiten (Kleindealer suchen auch immer neue Kunden), und es dann für sie gerne mal mitbesorgen? Das geht doch alles im völlig Geheimen ab, auch wenn noch so viel Polizei dem Ganzen versucht Herr zu werden. Wahrscheinlich no chance, Deinem Wunsch zu entsprechen. Leider.

Ich wüsste auch nicht, wie ich es letztendlich beurteilen soll, ob Cannabis legalisiert werden sollte oder nicht, weil ich es wirklich nicht einschätzen kann, was insgesamt gesehen besser ist. Die Drogenkriminalität würde es schon eindämmen und auch die Gefahr, dass die Cannabiskonsumenten vom Dealer auch zu anderem, noch schwerwiegenderen Drogenkonsum überredet zu werden; denn viele Dealer können außer Cannabis natürlich gleichzeitig auch andere Drogen besorgen, verdienen aber am Koksverkauf z.B. wesentlich besser.

Also ich „verdamme“ Cannabis zumindest nicht mehr als andere "legale" Drogen wie vor allem Alkohol. Keine Frage, von gar nichts abhängig zu sein ist natürlich nach wie vor am Allerbesten!
Kaffee darfst Du aus meiner Sicht ruhig trotzdem weiter trinken... ;)

LG
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Di 4. Feb 2014, 22:35

@Jeshu

Ich empfinde deine Aussage und außerhalb einer Rechtfertigung, und vielmehr als Meinung, recht gut.
Auch wenn wir uns in diesem Kapitel auch Diskussionen liefern würden, wo wir nicht einer Meinung sind.

Nur mal so: Und ich weiß, dass es Cannabiskonsumenten gibt, die ihr leben leben, und zwar gut!!

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeshu » Mi 5. Feb 2014, 00:00

"Nur mal so: Und ich weiß, dass es Cannabiskonsumenten gibt, die ihr leben leben, und zwar gut!!"


@Jeffrey, zu Deinem Statement oben. Ja, diese Leute kenne ich durchaus auch! Die sind gechillt und alles kein Problem, leben oft ansonsten sogar sehr gesund. Ich verurteile bestimmt niemand, der vernünftig Cannabis raucht.
Ich kenne aber auch Menschen mit bereits psychischen Störungen (Borderline Syndrom, Depressionen) da kann der Konsum von Cannabis eine bereits schlechte Grundverfassung des Menschen eventuell noch verstärken und zu schlimmen Folgen führen.
Zu einer Form der Selbstzerstörung ausarten (also richtig crasser Konsum in Verbindung mit Alkohol) oder sich noch mehr unfähig fühlen, sich zu etwas im Leben aufzuraffen, weil Cannabis erstmal beruhigend aber auch lähmend wirken kann.
Man kann das leider nie pauschal voraussagen, was passiert. Wie gesagt, ich hatte vieles diesbezüglich direkt vor Augen... aber wenn Du eh aufgehört hast... passt doch eh! :))

LG
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 5. Feb 2014, 09:37

Jeshu hat geschrieben:Ich kenne aber auch Menschen mit bereits psychischen Störungen (Borderline Syndrom, Depressionen) da kann der Konsum von Cannabis eine bereits schlechte Grundverfassung des Menschen eventuell noch verstärken und zu schlimmen Folgen führen.
Zu einer Form der Selbstzerstörung ausarten (also richtig crasser Konsum in Verbindung mit Alkohol) oder sich noch mehr unfähig fühlen, sich zu etwas im Leben aufzuraffen, weil Cannabis erstmal beruhigend aber auch lähmend wirken kann.
Man kann das leider nie pauschal voraussagen, was passiert. Wie gesagt, ich hatte vieles diesbezüglich direkt vor Augen... aber wenn Du eh aufgehört hast... passt doch eh! :))

LG
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Das hört sich für mich vernünftig geurteilt an.
Und ich kenne auch noch junge Kiffer, bei denen der frühe und starke Konsum zu einem psychisch desolaten Zustand geführt hat.

Man wird inzwischen sehr vorsichtig mit der Beurteilung von frühem Konsum. Schließlich landen genug Jugendliche in der Psychiatrie.



"Die körperliche Abhängigkeit ist beim Kiffen nicht so stark wie beim Alkohol", räumt Mediziner Möller ein. "Allerdings kommt es bei langanhaltendem, hochdosiertem Konsum bei fast allen zu sozialen und schulischen Problemen, die das Leben längerfristig gravierend einschränken."

Wie Studien belegen, haben exzessive Kiffer sogar ein weit höheres Psychose-Risiko. Sie können später psychische Krankheiten bekommen, die mit Gedächtnisstörungen, Wahn und Halluzinationen verbunden sind. Der Kinder- und Jugendpsychiater empfiehlt daher, dass junge Jugendliche in spezielle Präventionsprogramme vermittelt werden sollten, auch wenn sie mit kleinen Cannabismengen erwischt werden.


Der Deutsche Hanf Verband, der sich für eine Legalisierung von Cannabis einsetzt, bestreitet nicht, dass es Abhängige gibt. "Je jünger die Leute anfangen, desto größer sind die Risiken", erklärt Geschäftsführer Georg Wurth. "Das viele Geld, das in die Strafverfolgung fließt, sollte man eher in die Prävention stecken", fordert er. Es mache keinen Sinn, Cannabis härter zu behandeln als die weit gesundheitsschädlichere Droge Alkohol, meint Wurth.


http://www.t-online.de/eltern/jugendlic ... atrie.html

als die weit gesundheitsschädlichere Droge Alkohol, meint Wurth.

Bei so einer Aussage fühlt man sich wieder hinters Licht geführt. Es ist alles relativ.

Der Kinder- und Jugendpsychiater empfiehlt daher, dass junge Jugendliche in spezielle Präventionsprogramme vermittelt werden sollten, auch wenn sie mit kleinen Cannabismengen erwischt werden.


Lächerlich angesichts des chaotischen, verantwortungslosen, zusammenarbeits-unfähigen Zustandes des Systems.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeshu » Mi 5. Feb 2014, 14:06

Hi oTP!
Ja, da sind wir eben wieder bei der Relativierung von allem.
Also ein körperlich und psychisch gesunder Typ, von mir aus um die dreißig, da kann man wohl nicht genau beurteilen, was nun insgesamt schädlicher ist: wenn er jeden Tag 1-2 Bierchen zwitschert oder sich einen “normalen” Dübel reinzieht.
Aber beides fällt bereits unter “Sucht”.

Allerdings tendiere ich nun auch, Stichwort “Prävention”, eher in die Richtung die Such_Find auch schon angesprochen hat:

Such_Find hat geschrieben:
Allerdings sollte man sich auch mal fragen wieso Menschen Dinge nutzen wollen die ihren tristen Alltag erträglicher machen sollen. Und gerade die Kirchen sollten sich da fragen, denn wenn man dort keinen "Geist" vermittelt bekommt werden die Leute eben Wein-Geist o.ä. nutzen.


Die allerbeste “Prävention” ist doch, sich erst gar nicht wegen etwas beruhigen, bzw. sogar betäuben zu müssen!
Also darüber nachdenken, inwieweit die Jugendlichen sich im Leben überfordert fühlen, dass sie Cannabis und Alkohol überhaupt zum "Entspannen" und "der Welt entfliehen” brauchen. Denn Drogen werden ja nicht nur aus Langeweile konsumiert.
Leider ist dahingehend bereits eine Überforderung der kompletten Gesellschaft auszuloten, nicht nur bei den Jungendlichen. Depressionen steigen, Burnout-Symtome, Ernährungsstörungen jeder Art, Süchte jeder Form (auch übermäßiger Sport oder Schlankheitswahn gehört für mich dazu) usw.

Da kann echter Glaube natürlich ALLE unterstützen, aber daran muss man vor allem die Jugend recht sensibel heranführen. Für viele ist die Bibel fremd und Jesus auch, selbst wenn ihn jeder kennt. Die meisten wissen gar nicht, was wirklicher Glaube bedeutet, lernen in der Schule für mich nur einen "Lehrplan-abdeckenden" Glauben, der völlig an der Oberfläche bleibt. Jesus damit im Leben eine unwichtig Rolle zugespielt bekommt und deshalb auch nicht darin integriert wird.
Sondern eben etwas anderes.
Das ist die Aufgabe unter anderem der Kirchen sich selbst wieder als Institution glaubwürdig zu machen.
Und von uns.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 6. Feb 2014, 10:37

Die allerbeste “Prävention” ist doch, sich erst gar nicht wegen etwas beruhigen, bzw. sogar betäuben zu müssen!
Also darüber nachdenken, inwieweit die Jugendlichen sich im Leben überfordert fühlen, dass sie Cannabis und Alkohol überhaupt zum "Entspannen" und "der Welt entfliehen” brauchen. Denn Drogen werden ja nicht nur aus Langeweile konsumiert.
Leider ist dahingehend bereits eine Überforderung der kompletten Gesellschaft auszuloten, nicht nur bei den Jungendlichen. Depressionen steigen, Burnout-Symtome, Ernährungsstörungen jeder Art, Süchte jeder Form (auch übermäßiger Sport oder Schlankheitswahn gehört für mich dazu) usw.

Da kann echter Glaube natürlich ALLE unterstützen, aber daran muss man vor allem die Jugend recht sensibel heranführen.


Eine wichtige Herangehensweise, Jeshu
Und ich durfte selber miterleben, wie einige Jugendliche zum Glauben kamen, für den er vorher keine Rolle spielte,
und es waren sogar hauptsächlich drei große komplette Familien plus Freunde von ihnen.

Die 2 exessiven Cannabisraucher in zwei der Familien waren weniger erreichbar, und eine junge Frau auch nicht.
Auch die süchtige Magersüchtige findet noch keinen Halt, wir haben aber ein herzliches, offenes Verhältnis zu ihr und dem einen jungen Mann und seiner Frau und Kind. Für eine herzliche Beziehung waren fast alle erreichbar.

Persönliche Beziehungen sind auch weitergehend als die Möglichkeiten desjenigen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Cannabisraucher will ja keine Hilfe und geht dabei immer mehr vor die Hunde.

Sucht erzeugt ja oft eine ausweglose Gefangenschaft und macht unerreichbar für freiwillige Hilfe. Das ist kein böser Wille der Süchtigen, und die freiwillig angebotene Hilfe nicht genug, sondern zu wenig. Vorsicht also, wenn man sagt, wir tun genug.

Und spätestens bei komplizierten Fällen mit psychischen Problemen bemerkt man das ganze Hilfsangebots-Chaos. Und die sture Regelbefolgung. Man merkt wie brüchig und zusammenhaltlos das soziale Netz ist.

In einem Hilfeirrgarten kommen einzelne, die mehr helfen wollen, sowieso auch nicht klar. Deshalb nimmt ihnen das jeweilige Gesetzesregelwerk Denken und Verantwortung ab und begrenzt ihren Willen und ihre Möglichkeit zu helfen auf ein gesetzliches Maß.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeshu » Do 6. Feb 2014, 23:33

Hi oTp!
Wer exzessiv Cannabis raucht, will sich betäuben, nicht bloß „entspannen“. Schlecht. Denn die Menschen sind dann auch „betäubt“ und für nichts mehr aufnahmefähig. Auch nicht für Hilfe für ihr Leben.
Bei der Magersucht scheint es oft als wenn sich der Körper einfach einer halb verhungerten Seele ohne sonstigen Identität optisch anpasst. Sehr fragil das alles und schwer zu verstehen. Da muss man nicht nur zum Essen überreden, sondern ganz woanders ansetzen.
Und, da muss ich Dir leider Recht geben, es ist alles ein Teufelskreis und grausam dabei zusehen zu müssen...wenn man helfen will und könnte, aber die Hilfe wird einfach nicht angenommen oder möglich gemacht. Trotzdem, einfach nicht aufgeben!
Es kann sein, dass Deine Hilfe vielleicht nicht sofort etwas bewirkt, aber doch immer positive "Spuren" in verschiedenen Menschen hinterlässt. Das heißt, Dein scheinbar vergebliches Tun kann auch viele Jahre später erst etwas positives in jemandem nachträglich auslösen, von dem Du vielleicht nie erfährst.
Denk einfach dran, Dein Einsatz ist nie umsonst, auch wenn es manchmal so aussieht!

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Do 4. Dez 2014, 07:54

München (netdoktor.de) – Jugendliche greifen immer öfter zu Marihuana oder Haschisch, zeigt der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) zur Drogensituation 2013/2014. Viele Konsumenten unterschätzen dabei die psychischen und körperlichen Gefahren.

Mehr Behandlungen, mehr Beratungen
Wenn junge Menschen unter 25 Jahren wegen dem Konsum illegaler Drogen ins Krankenhaus kommen, ist Cannabis inzwischen der häufigste Grund – 2012 war dies noch Opioidkonsum. Auch unter Jugendlichen wird die Hanfpflanze immer beliebter: Im vergangenen Jahr haben 270.000 12- bis 17-Jährige in Deutschland mindestens einmal Cannabis konsumiert, 60.000 nahmen die Droge sogar regelmäßig. Dies ergab eine repräsentative Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Auch bei den Suchtberatungsstellen liegen die Hanfkonsumenten an der Spitze: 60 Prozent der Personen, die erstmalig eine ambulante Beratung oder Behandlung in Anspruch nehmen, tun dies wegen Cannabis.

„Das Kleinreden der Gefahren dieser Droge durch Legalisierungsbefürworter ist mit Blick auf junge Leute verantwortungslos“, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler. Denn besonders Jugendliche unterschätzen häufig die akuten Gefahren der Tetrahydrocannabinole (THC) – dem psychoaktiven Hauptwirkstoff der Hanfpflanze.

Horrortrips und Panikreaktionen
Besonders wer das erste Mal Cannabis konsumiert, weiß nicht, wie der Körper auf die Droge reagieren wird. Neben den gewünschten psychischen Wirkungen wie Stimmungsaufhellung, verschärfter Wahrnehmung oder einem gesteigerten Kommunikationsbedürfnis, können eine Reihe unangenehmer bis gefährlicher Folgen auftreten. Zusätzlich zu der niedergedrückten Stimmung, Unruhe, Angst und Verwirrtheit kann es zu Halluzinationen, „Horrortrips“, Erinnerungslücken und Panikreaktionen kommen.
Aber auch auf den Körper kann die Droge negative Effekte haben, etwa Herzrasen, Übelkeit oder Kreislaufkollaps. Vor allem für Herzpatienten kann der Konsum von Marihuana oder Haschisch deshalb sehr gefährlich sein.

Langfristig werden beim Gras-Rauchen auch die Atemwege geschädigt. Cannabis-Rauch enthält mehr krebserregende Stoffe als eine vergleichbare Menge Tabak-Rauch. Möglicherweise wird in der Pubertät auch die Entwicklung beeinträchtigt.

Einstiegsdroge?
Im Vergleich zu anderen Drogen wird man von Cannabis allerdings nicht so leicht abhängig – die Gefahr dafür ist vergleichbar mit Alkohol oder Nikotin. Trotzdem kann auf Dauer eine psychische und leichte körperliche Abhängigkeit entstehen. Cannabis-Gegner bezeichnen den Hanf auch als „Einstiegsdroge“ Nummer eins. (ab)

Quelle: Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht 2014 (DBDD)
Gelesen auf http://www.netdoktor.de
Dieser Artikel bestätigt einmal mehr meine Erfahrungen in meinem Umfeld; wobei ich jetzt v.a. die psychischen negativen Auswirkungen des Cannabiskonsums im Auge habe.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 4. Dez 2014, 14:19

Dieser Tage äußerte sich eine Fachperson besorgt in einem Bericht zur Legalisierung von Cannabis, dass es bei Jugendlichen zu Störungen der Gehirnentwicklung kommen kann. Hörte sich nicht so an, als wäre das ein geringes Problem, habe allerdings die genaue Aussage nicht ganz in Erinnerung.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Do 4. Dez 2014, 15:14

onThePath hat geschrieben: bei Jugendlichen

Nicht schon wieder... :|
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Do 4. Dez 2014, 15:25

Ich ordne das Gesetz als Religion ein, man kann es sogar gut nutzen um Religionen zu erklären, wie sie entstehen, wie man sie bestehen lassen kann usw

Jemand denkt sich eine Botschaft aus, sie wird verbreitet, auf Papier gebracht(sie 'steht dann geschrieben'), und dann bekommt man sie nicht mehr weg.
Das witzige ist dabei das der Mann der hinter dem Gesetz steht nicht mal selbst an den Grund des Gesetzes glaubte und dies auch sagte.

Ich finde es spannend zu sehen wie einfach man Menschen instrumentalisieren kann, wie einfach man Menschen dazu bringen kann andere Menschen zu verfolgen, welche Botschaften für wahr gehalten werden und nicht mehr hinterfragbar sind usw usw
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 4. Dez 2014, 15:44

Such_Find hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: bei Jugendlichen

Nicht schon wieder... :|


Auch wenn es gegen Deine Ziele ist...dann erst recht.
Aber das verstehen wohl nur Menschen, die gegen Gehirnmanipulation mit "Wohlfühldrogen" sind.
Dann wiegen Vernunftsgründe schwer.
Wer für solche Drogen schon gewonnen ist, hört sowas nicht gerne.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Do 4. Dez 2014, 15:53

onThePath hat geschrieben:Aber das verstehen wohl nur Menschen, die gegen Gehirnmanipulation mit "Wohlfühldrogen" sind.

Koffein sofort verbieten!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 4. Dez 2014, 16:02

Such_Find hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Aber das verstehen wohl nur Menschen, die gegen Gehirnmanipulation mit "Wohlfühldrogen" sind.

Koffein sofort verbieten!


Das ist doch völlig was Anderes. Versuch mal, das Wesentliche und Entscheidende zu sehen.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Do 4. Dez 2014, 16:10

Such_Find hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Aber das verstehen wohl nur Menschen, die gegen Gehirnmanipulation mit "Wohlfühldrogen" sind.

Koffein sofort verbieten!


Rein Naturwissenschaftlich gesehen gibt es Sinn, wenn man das eine verbietet und das andere eben nicht. Wenn man vorallem die Studien betrachten welche eben nüchtern gemacht werden und nicht die welche von der Cannabis Lobby bezahlt werden.

God bless
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mo 27. Apr 2015, 14:20

Psychosen bei Kiffern habe sich verdoppelt
>>> http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... t-26898910 :cry:
(Zitat) "Es braucht mehr Projekte, die auf die Gefahren des Kiffens aufmerksam machen." (Zitat Ende)
Gruss lionne
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mo 27. Apr 2015, 15:35

Laut Quednow könnte die Zahl der durch Cannabis ausgelösten Psychosen gar noch höher liegen, da es eine Dunkelziffer bei den Diagnosen gebe: «Es ist oft schwierig, eine Psychose auf exzessiven Cannabiskonsum zurückzuführen, da sich die Symptome nicht von anderen psychotischen Erkrankungen unterscheiden.» Deshalb erhielten Patienten mit Psychosen, die auch Cannabis konsumieren, oft die Diagnose einer Schizophrenie, ohne dass der Cannabiskonsum zusätzlich erfasst werde.




Ein amerikanischer Arzt sagte im Anbetracht der Legalisierung, dass sein Sohn von Cannabis Depressionen bekam und sich umbrachte.

Aber bei einer Selbsthilfegruppe spielte all das wohl keine Rolle:
Eine Mutter beklagte den Cannabis-Konsum ihres 15-jährigen Sohnes und dass er sich immer mehr abkapsele und agressiv auf seine Mutter reagierte. Der Leiter der Gruppe antwortete, da könne man nichts machen. Das war für die Mutter aber nicht gerade die gewünschte Antwort.

Auch hier wieder: Weiß denn etwa Niemand, dass man nicht alles chaotische Verhalten auf Rauschmittelmißbrauch schieben kann, sondern dass schlimme Psychosen dadurch ausgelöst werden können. Kann man da nichts machen, weil es "nur Sucht" ist ? Wissen die noch nicht mal, dass man andererseits vermutet, dass latente Psychosen nicht nur ausgelöst werden durch Cannabis, sondern auch Cannabiskonsum durch psychische Störungen ausgelöst werden kann.

Man läßt da die Jugendlichen und ihre sehr besorgten Eltern im Stich.
Meine Erfahrungen mit einem Entscheidungsträger des Sozial-Psychiatrischen Dienstes sind verheerend. Der hatte sogar die Diagnosegewalt als Sozialarbeiter. Er wimmelt ab: Süchtig, nicht psychisch krank genug. Kein Einzelfall wie ich weiß. Es bedeutet in der Praxis, man bekommt als besorgte Elten niergendwo Unterstützung. Man scheint heilfroh zu sein, dass man nichts tun muß, dass der Jugendliche Hilfeannahme verweigert. Bei diesem Amt verschanzt man seine Hilfsunwilligkeit durch Behauptung, dass da Sucht sei, aber auch nicht viel mehr, dass man was tun müsse.

Beim Thema Cannabis und Psychosen erlebe ich einen kopflosen Hühnerhaufen, wo keiner kooperiert, und jeder so bequem reagiert, wie er will. Ich halte das für unangebracht und unmenschlich.
Ich bin ziemlich sauer auf den Entscheidungsträger dieses Amtes und werde mich nicht scheuen, gegen solche unglaubliche Unmenschlichkeit vorzugehen.

Der Sachverhalt ist natürlich noch komplexer, kann ich aber an dieser Stelle nicht ausufernd darstellen. Und die zusätzlichen Zusammenhänge sprechen eindeutig gegen die Handlungsweise des Sozialarbeiters. Aber er meint anscheinend, ein "Laie" würde das sowieso nicht beurteilen können.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 28. Apr 2015, 21:24

Würde mich interessieren wie man hier über Hanf reden würde wenn der eine Mann früher nicht dagegen gepredigt hätte.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 07:26

Such_Find hat geschrieben:Würde mich interessieren wie man hier über Hanf reden würde wenn der eine Mann früher nicht dagegen gepredigt hätte.

Ich kann nun nicht für 'man' sprechen, aber ich spreche für mich:
Ich würde genau in gleicher Weise darüber (>>>d.h. dagegen!) sprechen, weil ich mich dabei auf Erfahrung stütze und hier nicht einfach blablaba mache!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 29. Apr 2015, 07:58

Ja, lionne, Erfahrung ist schon verschieden davon, was Liebhaber des Cannabis-Rausches erzählen und was die Hanf-Lobby erzählt.

Es verdichtet sich nun mal, dass Cannabis gerade bei junge Menschen psychotisch wirken kann. Auf die Gehirnentwicklung negativ wirken kann. Und dass deshalb jeder ein gefährliches Spiel spielt, weil Niemand sein individuelles Risiko abschätzen kann. Da kann Niemand sicher sein, psychisch stabil und andererseits charakterstark genug zu sein.

Die Hanf-Lobby tut so, als wärte diese Gefahr ein kalkulierbares Risiko. Was zum Griff nach dem Joint natürlich ermutigt, besonders für risokobereite Teenager.

Hier werden einige Fakten erhellt:
http://www.drugcom.de/topthema/topthema ... -psychose/

Dr. Jockers-Scherübl sagt eigentlich zweierlei:
Psychosen und Veränderungen im besonders im Entwicklungsalter durch Cannabis,
Psychosen grundsätzlich um so eher durch Cannabis, wenn Derjenige sowieso schon psychisch angeschlagen ist, erworben oder begünstigt durch Veranlagung.

Lohnt es sich, dieses Risiko einzugehen ?

Und hier eine Arbeit von Ihr:
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servl ... pdf?hosts=

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 08:56

onThePath hat geschrieben:Ja, lionne, Erfahrung ist schon verschieden davon, was Liebhaber des Cannabis-Rausches erzählen und was die Hanf-Lobby erzählt.

Es verdichtet sich nun mal, dass Cannabis gerade bei junge Menschen psychotisch wirken kann. Auf die Gehirnentwicklung negativ wirken kann. Und dass deshalb jeder ein gefährliches Spiel spielt, weil Niemand sein individuelles Risiko abschätzen kann. Da kann Niemand sicher sein, psychisch stabil und andererseits charakterstark genug zu sein.

Die Hanf-Lobby tut so, als wärte diese Gefahr ein kalkulierbares Risiko. Was zum Griff nach dem Joint natürlich ermutigt, besonders für risokobereite Teenager.

Hier werden einige Fakten erhellt:
http://www.drugcom.de/topthema/topthema ... -psychose/

Dr. Jockers-Scherübl sagt eigentlich zweierlei:
Psychosen und Veränderungen im besonders im Entwicklungsalter durch Cannabis,
Psychosen grundsätzlich um so eher durch Cannabis, wenn Derjenige sowieso schon psychisch angeschlagen ist, erworben oder begünstigt durch Veranlagung.

Lohnt es sich, dieses Risiko einzugehen ?

Und hier eine Arbeit von Ihr:
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servl ... pdf?hosts=

:clap: :applause: Genau! Volle Zustimung!

Auf die Frage: "Lohnt es sich, dieses Risiko einzugehen?" gibt es nur e i n e Antwort: Nein, nein und nochmals nein!!!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 10:35

lionne hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Würde mich interessieren wie man hier über Hanf reden würde wenn der eine Mann früher nicht dagegen gepredigt hätte.

Ich kann nun nicht für 'man' sprechen, aber ich spreche für mich:
Ich würde genau in gleicher Weise darüber (>>>d.h. dagegen!) sprechen, weil ich mich dabei auf Erfahrung stütze und hier nicht einfach blablaba mache!
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Etliche in deinem Umfeld dürften durch hohen oralen Konsum von Saccarose krank sein, ich gehe mal davon aus das du dich da auch so gegen aussprichst.

Ich habe viele Texte bezüglich Hanf und seiner Geschichte gelesen, was da _nicht_ vorkam waren Probleme die man damit früher gehabt haben soll und die dann zur Prohibition führten. Es gab eine grosse Bewegung(Abstinenzbewegung) die sich lange zum Verbot einer Droge einsetzte: Alkohol.

Wohl aber habe ich erkannt dass das Hanfverbot (u.a.) auf Rassismus beruht, denn die damaligen Hauptkonsumenten waren verachtete Gruppen(Menschen mit dunkler Hautfarbe,...), mit einem Verbot konnte man sie zu Kriminellen machen und so aus der Gesellschaft raushalten(vorbestraft kriegt man die Jobs für die diese Gruppen mal geholt wurden).
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Mi 29. Apr 2015, 11:10

Such_Find hat geschrieben:Ich habe viele Texte bezüglich Hanf und seiner Geschichte gelesen, was da _nicht_ vorkam waren Probleme die man damit früher gehabt haben soll und die dann zur Prohibition führten. Es gab eine grosse Bewegung(Abstinenzbewegung) die sich lange zum Verbot einer Droge einsetzte: Alkohol.

Wohl aber habe ich erkannt dass das Hanfverbot (u.a.) auf Rassismus beruht, denn die damaligen Hauptkonsumenten waren verachtete Gruppen(Menschen mit dunkler Hautfarbe,...), mit einem Verbot konnte man sie zu Kriminellen machen und so aus der Gesellschaft raushalten(vorbestraft kriegt man die Jobs für die diese Gruppen mal geholt wurden).



Weisst Du, dass solche Texte welche Du gelesen hast, alle von der Drogleg Lobby kommen und diese Lobby Weltweit von George Soros (Millardär) mit Millionen unterstützt wird ? Die meisten dieser Verfasser Drogensüchtige sind oder Geldgierige Unternehmer welche sich unter anderem in Drogen Hochburgen wie Medillin treffen, um die Legalsierung aller Drogen voran zu treiben.

Es gibt aber auch andere Fakten zum Thema. Dort wo man (noch) nüchtern und weniger befangen, die Fakten auswertet:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/26898910

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 11:36

kingschild hat geschrieben:Es gibt aber auch andere Fakten zum Thema. Dort wo man (noch) nüchtern und weniger befangen, die Fakten auswertet:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/26898910

"Grund:das hochgezüchtete Gras."

Und? In einem legalen Markt würde man wie bei anderen Dingen auch Obergrenzen(THC) oder Untergrenzen(CBD) vorschreiben. Im illegalen Markt gibt es eben Sorten wo CBD kaum noch vorkommt, mit dem Effekt den es auf einige haben kann.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 12:01

kingschild hat geschrieben:Es gibt aber auch andere Fakten zum Thema. Dort wo man (noch) nüchtern und weniger befangen, die Fakten auswertet:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/26898910

Genau! Das ist genau der Artikel, den ich bereits am 27.4.15 gepostet habe.
(Zitat, aus besagtem Artikel) Dass besonders Jugendliche anfällig für Psychosen sind, erklärt Quednow mit dem Entwicklungsprozess, den sie durchlaufen: «Das Gehirn macht in der Pubertät einen enormen Entwicklungsschub durch und reagiert in dieser Zeit viel stärker auf den Cannabis-Wirkstoff THC als Erwachsene.» Das grösste Risiko, bei täglichem Cannabiskonsum eine Psychose oder Abhängigkeit zu entwickeln, hätten Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von etwa 13 bis 23 Jahren.
Laut Quednow könnte die Zahl der durch Cannabis ausgelösten Psychosen gar noch höher liegen, da es eine Dunkelziffer bei den Diagnosen gebe: «Es ist oft schwierig, eine Psychose auf exzessiven Cannabiskonsum zurückzuführen, da sich die Symptome nicht von anderen psychotischen Erkrankungen unterscheiden.» Deshalb erhielten Patienten mit Psychosen, die auch Cannabis konsumieren, oft die Diagnose einer Schizophrenie, ohne dass der Cannabiskonsum zusätzlich erfasst werde. Der Blick auf die Statistik zeigt: Auch die allgemeinen psychotischen Erkrankungen sind seit 1999 um ein Viertel gestiegen.

Verfolgungswahn, Antriebslosigkeit, Gedächtnisstörungen
Auch Stefan Kaiser, Leitender Arzt am Zentrum für Akute Psychische Erkrankungen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, weist auf die Gefahren eines exzessiven Konsums und die Folgen einer psychotischen Erkrankung hin: Verfolgungswahn, Antriebslosigkeit und Gedächtnisstörungen seien klassische Symptome einer Psychose. «Viele Betroffene hören Stimmen, die ihnen Befehle erteilen oder ihr Handeln kommentieren. Sie werden dadurch so stark beeinträchtigt, dass sie mit ihrem Alltag nicht mehr klarkommen», sagt Kaiser. Oft sei es dann die Familie oder der Arbeitgeber, die zu einer Einweisung raten. 70 Prozent von Kaisers jungen Patienten mit Psychosen haben vor ihrer Einweisung mehrmals in der Woche gekifft.

Kaiser fordert darum eine Verstärkung der Präventionsanstrengungen: «Es braucht in Zukunft mehr Projekte, die auf die Gefahren des Kiffens aufmerksam machen.» Da besonders Jugendliche gefährdet seien, müsse die Aufklärungsarbeit in den Schulen bereits bei den 12-Jährigen ansetzen. «Erst im Gymnasium zu beginnen, wo Jugendliche bereits konsumieren, ist zu spät», sagt Kaiser. «Viele sind sich nicht bewusst, dass Psychosen oder eine Abhängigkeit schwerwiegende Nebenwirkungen von Cannabis sein können.» (Zitat Ende)
-Hervorhebung durch lionne-
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 12:20

Such_Find hat geschrieben:"Grund:das hochgezüchtete Gras."

Für mich persönlich absolut kein Argument! Habe sie (mit eigenen Augen) gesehen, die Typen, die nur reines Gras depfafft haben und zwar vor etlichen Jahen!! Grauenhaft! :cry:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 12:26

lionne hat geschrieben:Es versteht sich von selbst, dass i.S. Drogen nicht allein von Cannabis zu sprechen ist, sondern das betrifft alle Drogen....
Kein Platz den Drogen! Keine Macht den Drogen! Gib Drogen keine Chance!
LG lionne

Fang du bei dir selbst an, JEDE Substanz und alles was dein Bewusstsein irgendwie verändern könnte entfernen!

Also, kein Kaffee mehr! Dein Auto wird auf 30km/h abgeregelt(kein Tempo-Rausch), kein Fernseher(Illusionen,fremde Visionen,..), usw usw
Und manche nutzen Sex als Droge - also alle Frauen vorsorglich mit Säcken über dem Kopf rumlaufen!
Und kontrolliert wird dann mit etwas ähnlichem wie einer Religionspolizei?

Oder vielleicht sollte man Menschen anleiten selbstverantwortlich zu handeln? Aber das passt auch nicht in eine Gesellschaft wo man Leute braucht die konsumieren sollen, da kann man keine brauchen die nur konsumieren was sie _wirklich_ brauchen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 12:34

Such_Find hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Es versteht sich von selbst, dass i.S. Drogen nicht allein von Cannabis zu sprechen ist, sondern das betrifft alle Drogen....
Kein Platz den Drogen! Keine Macht den Drogen! Gib Drogen keine Chance!
LG lionne

Fang du bei dir selbst an, JEDE Substanz und alles was dein Bewusstsein irgendwie verändern könnte entfernen!

Also, kein Kaffee mehr! Dein Auto wird auf 30km/h abgeregelt(kein Tempo-Rausch), kein Fernseher(Illusionen,fremde Visionen,..), usw usw
Und manche nutzen Sex als Droge - also alle Frauen vorsorglich mit Säcken über dem Kopf rumlaufen!
Und kontrolliert wird dann mit etwas ähnlichem wie einer Religionspolizei?

Oder vielleicht sollte man Menschen anleiten selbstverantwortlich zu handeln? Aber das passt auch nicht in eine Gesellschaft wo man Leute braucht die konsumieren sollen, da kann man keine brauchen die nur konsumieren was sie _wirklich_ brauchen.

:roll: :roll:
Da bleibt mir echt die Spucke weg (...bei einem solchen Diskussionsstil!)
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 12:56

lionne hat geschrieben:Da bleibt mir echt die Spucke weg (...bei einem solchen Diskussionsstil!)

Willst du anderen erzählen was
a) Droge ist (Alkohol,Nikoin,Koffein,.. sind off. keine) und was nicht?
b) wie sie sich zu verhalten haben?

P.S. ich brauche keine Substanzen (und/oder Gegenstände), um mein Bewusstsein irgendwie zu verändern; da halte ich es wie andere aus meiner Spezies...!

Schön für dich.
Nur wenn andere zB Kaffee oral aufnehmen (enthält Aufputschmittel) dann muß man sie nicht verteufeln, einfach ein Vorbild vorleben das es auch ohne geht reicht.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 13:37

Such_Find hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Da bleibt mir echt die Spucke weg (...bei einem solchen Diskussionsstil!)

Willst du anderen erzählen was
a) Droge ist (Alkohol,Nikoin,Koffein,.. sind off. keine) und was nicht?
b) wie sie sich zu verhalten haben?

P.S. ich brauche keine Substanzen (und/oder Gegenstände), um mein Bewusstsein irgendwie zu verändern; da halte ich es wie andere aus meiner Spezies...!

Schön für dich.
Nur wenn andere zB Kaffee oral aufnehmen (enthält Aufputschmittel) dann muß man sie nicht verteufeln, einfach ein Vorbild vorleben das es auch ohne geht reicht.

Jede/r kann selber seine/ihre grauen Zellen mobilisieren und für sich selber die obigen Fragen beantworten, (wenn er/sie das möchte)...
Dass ich nicht abhängig bin, von irgendwelchen Substanzen und/oder Gegenständen, die meine Bewusstsein verändern bzw. beeinflussen, da bin ich sehr dankbar. :praisegod:
P.S. Das war nicht immer so! Früher ging nichts ohne den Glimmstengel.
Um was geht es (mir) hier: Cannabis hat schwerwiegende Folgen, vor allem wenn es Kinder/Jugendliche konsumieren (vgl. weiter oen...) und da kommt niemand (auch du nicht) daran vorbei. Und deshalb ist es mir ein grossen Anliegen, darauf aufmerksam zu machen und die Menschen (Eltern und Kinder gleichermassen) dafür zu sensibilisieren!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 29. Apr 2015, 14:47

Es ist absolut indiskutabel Kaffee und Cannabis "auf eine Ebene" zu stellen.
Muß man das auch noch ausdiskutieren oder sagt da nicht eine ganz einfache Vernunft, dass zwischen Kaffe und Cannabis Welten liegen ?

Lionne, ich habe auch mal geraucht. 8 Jahre lang von 14 an. Seitdem habe ich nie mehr geraucht.
Und auch keinen Alkoholrausch mehr gehabt.

Aber ich stehe dazu, dass ich Kaffee trinke. Dem wird sogar inzwischen viel Positives zugeschrieben.


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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 29. Apr 2015, 14:53

Eben bei einem Gespräch mit einer Psychiaterin der Klinik Merheim bezeichnete sie Cannabis im Zusammenhang mit psychischen Störungen als Geissel der Menschheit.

Ich konnte leider nicht präzieser darauf eingehen, meist bleibt ja keine Zeit bei solch knappen Gesprächen.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 15:35

onThePath hat geschrieben:

Lionne, ich habe auch mal geraucht. 8 Jahre lang von 14 an. Seitdem habe ich nie mehr geraucht.
Und auch keinen Alkoholrausch mehr gehabt.

Aber ich stehe dazu, dass ich Kaffee trinke. Dem wird sogar inzwischen viel Positives zugeschrieben.

Was Cannabisrauchen betrifft, bin ich (auch) kein unbeschriebenes Blatt. :oops: Habe allerdings meinen ersten Joint mit 19 Jahren geraucht und war nie eine gewohnheitsmässige Joint-Raucherin, mehr Gelegenheitsraucherin..... (zum Glück).
Alkoholrauche sind bei mir auch definitiv passé :oops: (zum Glück).
Kaffeetrinken tue ich nicht übermässig; Du hast Recht, jetzt ist Kaffee (plötzlich) gar nicht mehr so schlecht, wie er jahrelang gemacht wurde.....
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 15:45

lionne hat geschrieben:Um was geht es (mir) hier: Cannabis hat schwerwiegende Folgen, vor allem wenn es Kinder/Jugendliche konsumieren (vgl. weiter oen...) und da kommt niemand (auch du nicht) daran vorbei.

Ich frag mich da zuerst mal fragen wieso Kinder auf den Trichter kommen sich irgendwie zudröhnen zu wollen. WAS sie dann nutzen ist das was für sie erreichbar ist, notfalls werden alltägliche Gegenstände wie diverse Sprays oder Klebstoffe geschnüffelt, und wenn man selbst das wegschliesst dann finden die was anderes(was dann evtl am gefährlichsten von allem für sie ist).

Wir können hier gerne über die Motivation reden was Kinder/Jugendliche dazu treibt zeitweise dem Alltag entfliehen zu wollen - aber was Erwachsene betrifft ordne ich das Hanfgesetz zuerst mal unter Rassismus und politischem Gesetz ein, das ist für mich eine uralte Nutzpflanze die Menschen seit Jahrtausenden genutzt haben(wo ich bis jetzt noch nie was von irgendwelchen Problemen gelesen habe).
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 29. Apr 2015, 15:48

onThePath hat geschrieben:Eben bei einem Gespräch mit einer Psychiaterin der Klinik Merheim bezeichnete sie Cannabis im Zusammenhang mit psychischen Störungen als Geissel der Menschheit.

Das kann ich voll nachvollziehen... man schaue nur mal in den psychiatrischen Kiniken nach, was dort für junge Menschen sind, die voll dem Cannabis verfallen sind und - trotz Pschose/Schizophrenie - immer noch (auch während dem Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik!!!) Cannabis pfaffen....
Alles 1:1 erlebt, kein blablabla.... :cry:
P.S. Also ich rieche Cannabis auch gegen den Wind ;), sofort und zweifellos! Niemand kann mir erzählen, dass die Pfleger/Pflegerinnen da arglos sind! :oops:
Das System ist einfach nur zum Ko....!!!!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 29. Apr 2015, 16:09

onThePath hat geschrieben:Es ist absolut indiskutabel Kaffee und Cannabis "auf eine Ebene" zu stellen.
Muß man das auch noch ausdiskutieren oder sagt da nicht eine ganz einfache Vernunft, dass zwischen Kaffe und Cannabis Welten liegen ?

Für mich nicht, was ich sehe sind Stoffe von denen man einen bestimmten Bewusstseinszustand erwartet. Ob sich jemand eine Tasse mit Koffein reinzieht mit dem Ziel wach und fit zu werden, oder jemand abends Gras reinzieht mit dem Ziel gut schlafen zu können, wo ist da der Unterschied in den Motivationen?

Aber ich stehe dazu, dass ich Kaffee trinke. Dem wird sogar inzwischen viel Positives zugeschrieben.

Fahr Richtung Nordwesten und die haben da Hanfblüten in der Apotheke, nicht ohne Grund.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Mi 29. Apr 2015, 16:56

Such_Find hat geschrieben:
Oder vielleicht sollte man Menschen anleiten selbstverantwortlich zu handeln? Aber das passt auch nicht in eine Gesellschaft wo man Leute braucht die konsumieren sollen, da kann man keine brauchen die nur konsumieren was sie _wirklich_ brauchen.


Selbstverantwortlich handeln und kiffen, ist schon, in sich selbst, ein Widerspruch. Auch Selbstverantwortlich handeln und Sucht, sind so zwei Dinge, die man nüchtern betrachtet, nicht zusammenbringen kann.

Das der hohe THC Gehalt zu einer Verdoppelung führte, bei den Psychosen, heisst nicht, das wir mit halb so viel Psychophaten, keine Probleme entstehen.

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