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Hanf-Dämonisierung

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » So 2. Jun 2013, 13:23

sunrise hat geschrieben:... (es gibt keine harmlosen Medikamente) ...

Die werden aber von Menschen in weissen Kitteln verschrieben und verkauft, und sind damit gut und heilig :baby: :tongue:

Was in den Pillchen drin ist wissen die Pillenschlucker genausowenig wie diejenigen die bei einem Strassendealer irgendwas kaufen, die einen wissen nicht was sie nutzen weil sie die vorhandene Beschreibung der Inhaltsstoffe nicht verstehen und die anderen haben keine Beschreibung.
Und wenn die Pillenschlucker verstehen würden aus was ihre Pillchen hergestellt wurden dann bezweifel ich das diese weiterhin alles schlucken werden.

Ich finde interessant was sich Hanf-Kritiker selbst so alles reinpfeiffen oder gutheissen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » So 2. Jun 2013, 15:32

Keine Sorge:

Alkohol gegen Null pro Jahr.
Rauchen vor vielen Jahren völlig aufgehört.
Noch nicht mal Schlafmittel und Schmerzzeug.

Nur das hochgiftige und psychisch völlig vernichtende Kaffeeezeug mag ich. :mrgreen:

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon SunRise » So 2. Jun 2013, 17:29

Such_Find hat geschrieben:
sunrise hat geschrieben:... (es gibt keine harmlosen Medikamente) ...

Die werden aber von Menschen in weissen Kitteln verschrieben und verkauft, und sind damit gut und heilig :baby: :tongue:

Was in den Pillchen drin ist wissen die Pillenschlucker genausowenig wie diejenigen die bei einem Strassendealer irgendwas kaufen, die einen wissen nicht was sie nutzen weil sie die vorhandene Beschreibung der Inhaltsstoffe nicht verstehen und die anderen haben keine Beschreibung.
Und wenn die Pillenschlucker verstehen würden aus was ihre Pillchen hergestellt wurden dann bezweifel ich das diese weiterhin alles schlucken werden.

Ich finde interessant was sich Hanf-Kritiker selbst so alles reinpfeiffen oder gutheissen.



Ich habe ganz klar geschrieben das es keine harmlosen Medikamente gibt. Und ich glaube ganz so dumm sind die Leute auch nicht alle dass sie nicht wissen dass das Zeug nicht gut ist. Manchen ist es halt egal was sie schlucken hauptsache sie müssen sich keine Gedanken darüber machen ob es auch an ihnen selber liegt das sie krank geworden sind und nicht bereit sind gegebenenfalls ihren Lebensstil zu ändern. Und in einer "Gesellschaft" in der nur noch Leistung zählt wird man ja in jüngeren Jahren gewissermassen schon gezwungen Medikamente zu nehmen dass man ja so lange wie möglich arbeitsfähig bleibt. Und da man sich mit Tod und Kranheit nicht mehr auseinandersetzen will und auch nicht akzeptieren will, stopft man die Menschen halt so lange wie möglich mit Medikamenten voll, ob es jetzt Sinn macht oder nicht. Wenn du Hanf unbedingt legalisiert haben willst: Bitte. Aber sei dann nicht verwundert wenn die "Gesellschaft" immer gleichgültiger wird gegenüber den Süchtigen, weil sie sich immer ohnmächtiger fühlt.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » So 2. Jun 2013, 17:59

sunrise hat geschrieben:Und ich glaube ganz so dumm sind die Leute auch nicht alle dass sie nicht wissen dass das Zeug nicht gut ist.

In der Praxis haben die Leute aber kaum Alternativen oder genauere Kenntnisse der Inhaltsstoffe, das Zeug was Ärzte verschreiben das wird auch eingeworfen.

Manchen ist es halt egal was sie schlucken hauptsache sie müssen sich keine Gedanken darüber machen ob es auch an ihnen selber liegt das sie krank geworden sind und nicht bereit sind gegebenenfalls ihren Lebensstil zu ändern.

Diese Hoffnung(Pille schlucken und gut is) haben ihnen die Weisskittel und Medikamentenhersteller aber auch erst gemacht

Und in einer "Gesellschaft" in der nur noch Leistung zählt wird man ja in jüngeren Jahren gewissermassen schon gezwungen Medikamente zu nehmen dass man ja so lange wie möglich arbeitsfähig bleibt.

Ja, Menschen die nur noch aufs funktionieren reduziert werden die werden sich Mittel suchen um zeitweise nicht mehr dem Hamsterrad zur Verfügung zu stehen.

Wenn du Hanf unbedingt legalisiert haben willst: Bitte.

Das Thread-Thema dreht sich eher darum wie es dazu kam das eine jahrtausende von Menschen genutzte Heil+Nutz-Pflanze dämonisiert werden konnte.

Aber sei dann nicht verwundert wenn die "Gesellschaft" immer gleichgültiger wird gegenüber den Süchtigen, weil sie sich immer ohnmächtiger fühlt.

:? Die "Gesellschaft" scheint nicht viel gegen Alkohol/Nikotin/Medikamenten/...-Süchtige zu haben oder diese in Kauf zu nehmen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » So 2. Jun 2013, 18:34

Meinst Du nicht, such_find, es genügt die vernünftige Meinung, dass Hanf genauso zu medizinischen Zwecken nutzbar ist wie harmlose Pflanzenbestandteile oder tödliche Schlangengifte und tödlche Pflanengifte ?

Aber genauso wie man das tödliche Zeug nicht gedankenlos schluckt aus einfachen Vernunftsgründen, genauso ist von Cannabis als "Genußgift" zum Zwecke eines Gedanken- und Gefühlskinos durch Gehirnchemie-Manipulation abzuraten.

Ebenso weiß man das Suchtpotential von Alkohol korrekt abzuschätzen,und kennt, wie schädlich Zigaretten sind

und von Kaffe redet man schon mal kaum noch negativ, wenn Du informiert bist. Kaffeee ist also unverteufelbar.

Bleib einfach sachlich.

Wer viel Fleisch ißt, hat mehr Risiko zu Darmkrebs, ist aber nicht süchtig dem Fleisch verfallen.
Sogar Vitamine haben Schädigugspotential. Man kann im Grunde alles verteufeln oder verharmlosen.
Man muß es nüchtern betrachten und mit Vernunft und Verstand richtig beurteilen.

Medikamente sind Segen und gleichzeitig ein Problem, und auch das weiß man.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » So 2. Jun 2013, 20:50

onThePath hat geschrieben:Ebenso weiß man das Suchtpotential von Alkohol korrekt abzuschätzen,und kennt, wie schädlich Zigaretten sind

Nö, selbst 140000 Nikotintote jährlich in deinem Land oder 70000 Alkoholtote bringen die Verantwortlichen nicht dazu diese Stoffe zu verbieten. Aber die haben es sich einfach gemacht, die tödlichen "Volksdrogen" wurden einfach nicht als Drogen klassifiziert.

und von Kaffe redet man schon mal kaum noch negativ, wenn Du informiert bist. Kaffeee ist also unverteufelbar.

Koffein ist und bleibt eine Droge. Das Drogennutzer "kaum noch negativ" über ihren Stoff reden erwarte ich gar nicht.
Wie "wenig" Einfluss Koffein auf die Nutzer hat wirst du sehen können wenn der Nachschub in den Supermärkten mal ausbleiben wird.

Man kann im Grunde alles verteufeln oder verharmlosen.
[/quote]
Ja, und Thread-Thema ist wieso eine alte Kulturpflanze verteufelt wurde, und wieso (einige Menschen soviel Einfluss hatten das) Menschen dies so übernahmen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon SunRise » So 2. Jun 2013, 21:41

Also ich verteufle weder Hanf noch die Kaffeebohne oder die Weintraube noch den Mohn oder sonst irgend etwas. Die Kräuter und Früchte können ja schliesslich nichts dafür wenn wir Menschen nicht wissen wie damit umgehen. Ansonsten weiss ich nichts mehr zum Thema zu sagen. :))
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » So 2. Jun 2013, 21:58

sunrise hat geschrieben:Also ich verteufle weder Hanf noch die Kaffeebohne oder die Weintraube noch den Mohn oder sonst irgend etwas. Die Kräuter und Früchte können ja schliesslich nichts dafür wenn wir Menschen nicht wissen wie damit umgehen.

Schön gesagt :)
Allerdings musst du mit den Einteilungen die andere Menschen gemacht haben leben, Alkohol bei uns nicht mal in den Drogenklassen klassifiziert, in anderen Ländern wanderst du für Alkoholbesitz in den Knast.
Über 100 Jahre lang musste man in der Türkei bis zur Todesstrafe für Kaffeetrinken(!) rechnen!
Und aus der meistverschriebenen Arznei Hanf wurde eine verteufelte Pflanze.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Gnu » Mo 3. Jun 2013, 02:16

Such_Find hat geschrieben:
Und aus der meistverschriebenen Arznei Hanf wurde eine verteufelte Pflanze.

Ich erlebte einmal an einem früheren Wohnort, dass plötzlich zwei Polizeibeamte bei mir auftauchten, weil ich auf dem Balkon Hanfpflanzen hatte. Sie konfiszierten sämtliche Stauden. Danach hörte ich nie mehr etwas von ihnen. Der Hanf auf dem Balkon wuchs deshalb, weil ich Vogelfuttersamen gesät hatte. Auf der Verpackung des Vogelfutters stand nicht, dass das Säen der Hanfkerne verboten sei. Eigentlich verhielten sich die Polizisten illegal. Ich verzichtete aber darauf, den Fall vor den Richter zu bringen.

In der Gesellschaft, in der ich lebe, ist noch vieles verboten, wogegen es kein geschriebenes Gesetz gibt. Sobald jemand klagt, findet sich ein Richter, der verurteilt, zum Teil nach Angaben aus Wikipedia. Auch das ist illegal. Ich wollte einst einen mich betreffenden Fall bis vors Bundesgericht ziehen, aber mangels Geld verzichtete ich darauf. In Zukunft werde ich bei ähnlichen Fällen die Aussage verweigern, weil das nämlich legal ist, das Verweigern der Aussage meine ich.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mo 3. Jun 2013, 08:36

Such_Find hat geschrieben:
Und aus der meistverschriebenen Arznei Hanf wurde eine verteufelte Pflanze.


Seit wann ist Hanf die meistverschriebene Arznei ? Hanf ist verzichtbar. Weder als Schmerzmittel noch als Psychopharmaka braucht man es. Man hat inzwischen besseres. Man lernt eben dazu.
Gegen Syphilis ist ja auch das hochgiftige Quecksilber verzichtbar geworden.

Wenn man meint, Hanf sei unverzichtbar in der Medizin, dann übertreibt man maßlos.

Jeder Baum, jede Pflanze, jedes Schlangengift enthält Substanzen die unverzichtbar sind für medizinische Zwecke.
Wird eine Pflanze ausgerottet, auch der Hanf, ist das eine Tragödie.

Also bitte nicht ständig überteiben, ie wichtig Hanf sei.
Die Medizin wird schon Hanf medizinisch nutzen können. Und zwar ohne die Nebenwirkungen der ganzen Bestandteile.

Die Radikalkur kommt nicht in Frage, wenn man das rausfilteren kann, was nur Nebenwirkungen verursacht.
Sowas hat die heutige Medizin voll im Griff.

Was sie noch nicht schafft ist eine Radikalkur gegen Krebs. Die Chemotherapie hat viele Nebenwirkungen, zum Glück bringt sie den Patient nicht um.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mo 3. Jun 2013, 12:20

Gnu hat geschrieben:Ich erlebte einmal an einem früheren Wohnort, dass plötzlich zwei Polizeibeamte bei mir auftauchten, weil ich auf dem Balkon Hanfpflanzen hatte. Sie konfiszierten sämtliche Stauden.

Hört sich an wie die Religionspolizei von Saudi-Arabien


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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon SunRise » Mo 3. Jun 2013, 12:33

onThePath hat geschrieben:
Was sie noch nicht schafft ist eine Radikalkur gegen Krebs. Die Chemotherapie hat viele Nebenwirkungen, zum Glück bringt sie den Patient nicht um.

lg, oTp


Täusch dich mal nicht lieber onThePath. Es sind schon Leute an den Nebenwirkungen der Chemotherapie gestorben, weil sie körperlich so schwach waren das sie diese Giftkeule nicht mehr vertragen haben. Tschuldigung fürs OT.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mo 3. Jun 2013, 14:07

Ja, natürlich liebe sunrise

Das war mir schon klar, dass ein geschwächter Organismus die chemische Keule nicht überlebt.
Hätte ich als die schlechteste Voraussetzung für eine Chemo benennen müssen.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mo 3. Jun 2013, 14:09

Such_Find hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Ich erlebte einmal an einem früheren Wohnort, dass plötzlich zwei Polizeibeamte bei mir auftauchten, weil ich auf dem Balkon Hanfpflanzen hatte. Sie konfiszierten sämtliche Stauden.

Hört sich an wie die Religionspolizei von Saudi-Arabien


Kleiderkontrolle, Blumentopfkontrolle, Essenskontrolle, ...


:mrgreen: Denkbar wäre dann, einen gestreiften Wirkstofffreien Zierhanf zu züchten. Zur Unterscheidung.
Dann dauert es eine weile, bis die Gegenseite einen gestreiften mit Wirkstoffen gezüchtet hat.

Oder man züchtet ein Brechmittel in den Cannabis. :lol:

Oder der Konsument läuft grün an beim Gebrauch und kann dann eingesammelt werden bei einer bedenklichen, gefährdeten Grünfärbung. So erkennen sich Gleichgesinnte auch sofort. :mrgreen: :mrgreen:
Aber das wäre dann wohl schon Anprangerung und Diskriminierung.


Such-Find
Wenn ich es dann auf Dich anwende, und etwas überbetone, gehörst Du dann zu einer Art "freie Fahrt-für-Cannabis-Polizei", die sämtliche Bedenken wegfegt.

Ein Bekannter von mir, der viele Probleme hat, hatte eine Cannabis-Plantage in einem Mietshauskeller. Leider wurde die auch beschlagnahmt. Ach je. :roll: Dabei hatte er nur seinen Eigenbedarf decken wollen. :baby:

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon viper187 » Do 12. Dez 2013, 13:24

So, möchte mich auch mal zu Wort melden. Muss zugeben dass ich nicht alles durchgelesen habe, aber kurz überflogen.

Hanf könnte man als optimale Nutzpflanze bezeichnen. Sie ist zu 100% verwertbar und wächst wie Unkraut (da es Unkraut (Weed) ist). Gleichzeitig handelt es sich bei der Hanffaser um die stärkste Pflanzenfaser (die uns bekannt ist).

Das Ursprüngliche Verbot von Hanf geht auf die USA, anfangs des 20. Jahrhunderts zurück. Wie den meisten bekannt sein dürfte existierte in den USA anfangs 20. Jahrhundert das Prohibitionsgesetzt (Alkohol war verboten). Demzufolge sattelten viele auf alternative Drogen, viele eben auf Cannabis, um. Das hatte wiederum zur Folge, dass Cannabis immer mehr als "Gefahr für die Gesellschaft" angesehen wurde.
Gleichzeitig war/ist Hanf ein Konkurrenzprodukt der Baumwolle (um ehrlich zu sein, wäre Hanf sogar besser als Baumwolle). So waren beispielsweise die ersten original Levi-Jeans aus Hanf (bzw. Segeltuch, was damals eben aus Hanf war), und nicht wie heute aus Baumwolle (da die Hanffaser viel reissfester ist).
Ebenfalls wurde mitte der 1930er Jahre Nylon erfunden und patentiert. Anfangs wurde Nylon sogar als "künstliche Hanffaser" beworben. Nur: Wer braucht eine künstliche Hanffaser wenn man die echte hat?!
So kam es wie es kommen musste: Findige Geschäftsmänner, heute würde man sie wohl Lobbyisten nennen, drängten auf ein Hanfverbot. Dafür waren ihnen alle Mittel recht. Von rassistischen Vorurteilen, über Märchengeschichten bezüglich Hanf (welche sich teilweise bis heute halten) bis hin zu sehr zweifelhaften "Gutachten".
Am 2. August 1937 dann unterschrieb der damalige Präsident, Franklin D. Roosevelt, den irreführend sogenannten: "Marijuana Tax Act". Tatsächlich handelte es sich hierbei um eine verschleierte Cannabis-Prohibition. Es wurden derart hohe Steuern auf Cannabis erhoben (100$/g) dass es die Produzenten in die Illegalität trieb, was schlussendlich ein gänzliches Verbot zur Folge hatte.
Dem ganzen vorgegangen ist natürlich auch eine entsprechende Propaganda-Aktion gegen Cannabis (wie oben bereits angedeutet mit allen erdenklichen Mitteln).

Natürlich darf nicht verschwiegen werden dass Cannabis, oder eben dessen Wirkstoff THC, eindeutig eine Droge ist und dementsprechend nicht völlig harmlos. Gerade in Kombination mit anderen Rauschmitteln kann Cannabis ungewollte Nebenwirkungen haben. Der alleinige THC-Konsum jedoch ist, relativ, gefahrlos (im Bereich der legalen Drogen wie Nikotin und Alkohol einzuordnen). Wobei man gleichzeitig anmerken muss, dass kein einziger Todesfall bekannt ist welcher alleine auf Cannabis-Konsum zurückzuführen ist (wärend der Alkoholkonsum tausende dahinrafft).

Aber wenn Cannabis recht harmlos ist, warum wurde es dann verboten?

Wie sovieles in dieser Welt ging es um Geld. Wie oben bereits angedeutet steckten hinter dem Hanf-Verbot einige findige Geschäftleute aus der Baumwoll, Nylon und auch der Papier-Industrie (nicht umsonst hat Holland das effektivste Papier-Recycling: Hanf ist da legal :) ).
Einerseits war da William Randolph Hearst. Dieser war Besitzer eine Papier-Fabrik und hatte in die kanadische Holzindustrie investiert. Dass diese Investition nicht als schlag ins Wasser endet musste der, eigentlich geeignetere, Holz-Konkurrent weg: Hanf!
Dasselbe Ziel verfolgte wohl die Firma DuPont, welche zu der Zeit Nylon und Rayon auf den Markt warf, dessen Konkurrenten waren, wie soll es anders sein: Hanf!

In Europa entwickelte sich das Hanfverbot parallel, aber aus ähnlichen Gründen. So wurde das Hanfverbot in erster Linie von Ägypten aus gefordert ("zufälligerweise" ein grosser Baumwollproduzent). Viele europäische Staaten förderten damals den Hanf-Anbau um unabhängiger von Baumwoll-Importen zu sein. 1911 wurde von Italien vorgeschlagen Cannabis, zusammen mit Opium, Kokain und Heroin zu verbieten, bzw. den gleichen Strafen zu unterziehen. 1925 schliesslich wurde an der Genfer Opium-Konferenz beschlossen, auf hartnäckiges drängen Ägyptens, Cannabis zu verbieten. Als einer der grössten Lobbyisten im Zusammenhang mit diesem Verbot gilt wohl der Pharmariese Bayer, welcher um seinen Heroin-Absatz fürchtete (ja, die haben Heroin damals noch legal produziert, erst 1931 gab Bayer dem Druck der Politik nach und stellte die Produktion ein). Auch der Aspirin-Absatz könnte eine Rolle gespielt haben.

Wärend dem 2. Weltkrieg dann erlebte Hanf eine Hochblüte, denn der Anbau wurde wieder legalisiert. Warum? Kriegsgüter: Seile, Schnürsenkel, stabile Kleidung uvm.
Kaum war der Krieg zu Ende rückten die Armeen mit Flammenwerfern an und fackelten die Hanffelder ab. - Und Hanf war wieder verboten: Bis heute.

So, das war wohl mal eine kleine Übersicht über das Hanf-Verbot. :) Leider kann ich keine Garantie auf 100%ige Richtigkeit geben (was bei geschichtlichen Abläufen sowiso nie wirklich der Fall ist).
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 12. Dez 2013, 14:27

Aber wenn Cannabis recht harmlos ist, warum wurde es dann verboten?


Ja, wenn :roll:

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Do 12. Dez 2013, 16:12

Ja wenn Alkohol auch schlecht sein kann, warum ist es dann noch erlaubt?
Um Abendmahl zu feiern? Um den Menschen die Entscheidung zu lassen?

Canabis: davon stürzt wie beim Alkohol, wie beim Canabis nicht jeder ab. Und allein in Deutschland 70.000 Alkoholtote im Jahr + die, die noch krank davon sind: da bin ich mal auf ein Argument gespannt, dass Alkohol nicht verboten gehört!!! :roll:

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon viper187 » Do 12. Dez 2013, 16:38

onThePath hat geschrieben:
Aber wenn Cannabis recht harmlos ist, warum wurde es dann verboten?


Ja, wenn :roll:

lg, oTp


Es IST recht harmlos. Die einzigen Risiken welche bestehen ist dass man einen unseriösen Dealer hat (ihr wisst was ich meine ^^) der das Zeug irgendwie streckt oder irgendwelchen Mist beimengt. Ebenfalls besteht ein gewisses Risiko wenn es mit anderen Rauschmitteln kombiniert wird. Alleine ist THC und somit Cannabis, zumindest für Erwachsene, bedenkenlos. Natürlich hängt das Ganze auch noch mit der Art des Konsums zusammen. Beim Rauchen treten natürlich dieselben Gesundheitsrisiken wie beim Rauchen von Tabak auf. Beim Verspeisen jedoch fällt dieses Risiko auch weg. Cannabis als Droge wird mittlerweile sogar hochoffiziell als weniger bedenklich als die legalen Drogen (Nikotin und Alkohol) eingestuft (da THC nicht körperlich abhängig macht).
Natürlich verhält es sich auch hier schlussendlich von Mensch zu Mensch etwas unterschiedlich (wie beim Alkohol z.B. auch).
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon viper187 » Do 12. Dez 2013, 16:44

Jeffrey mc hat geschrieben:Ja wenn Alkohol auch schlecht sein kann, warum ist es dann noch erlaubt?
Um Abendmahl zu feiern? Um den Menschen die Entscheidung zu lassen?

Canabis: davon stürzt wie beim Alkohol, wie beim Canabis nicht jeder ab. Und allein in Deutschland 70.000 Alkoholtote im Jahr + die, die noch krank davon sind: da bin ich mal auf ein Argument gespannt, dass Alkohol nicht verboten gehört!!! :roll:

:pray:


Alkohol und Nikotin gehört sogar eher verboten als Cannabis, denn:
Alkohol/Nikotin macht körperlich abhängig - THC nicht
Alkohol/Nikotin ist bei überdosis tödlich - THC nicht (da man garkeine Überdosis haben kann, dies ist dem Wirkungsprinzip von THC zu verdanken)
Alkohol-/Nikotintote gibt es tausende pro Jahr - THC ist kein einziger Todesfall bekannt (Da man durch THC unmöglich sterben kann (es sei denn man setzt sich hinters Steuer und brettert irgendwo gegen ne Wand, dann war aber die eigene Blödheit schuld, nicht das THC))
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Do 12. Dez 2013, 16:46

@ viper
Zum vorletzen Beitrag von dir:
so sehe ich das auch. Wenngleich ich noch hinzufügen möchte, dass Menschen, wenn sie Alkohol oder Cannabis konsumieren, schnell einen Missbrauch "machen" können, wenn es im Miteinander schlecht läuft. Das gehört zur Aufklärungsarbeit dazu: die Menschen müssen sich wieder verstehen bzw. über Inhalte reden. Und wenn geredet wurde im Sinne von jeder weiß eindeutig bescheid und keiner sagte "was ich sage stimmt und keine Grundsatzdiskussion bzw. keine Gegenargumente", dann kann man sich evlt. ändern, sich von jemanden trennen, etc. und braucht daran nicht am Alkohol oder Cannabis zu erkranken.
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Do 12. Dez 2013, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Do 12. Dez 2013, 16:50

@Viper
Zum letzten Beitrag von dir:
Alkohol und Zigaretten und Cannabis gehören aus meiner Sicht alle als erlaubt. Und Steuern darauf, sollten unbedingt im Falle einer Krankheit da hinein fließen. Jeder soll selber entscheiden. Es gibt Christen, die trinken mal eine und sind mal betrunken, aber keine Trunkenbolde wie ich "Trunkenbolde" verstehe, von wegen dass das Alltägliche Leben davon bestimmt wird. Und so sieht es auch mit dem Cannabis aus, wenngleich man zum Geschmack auch "Light" rauchen könnte.
Mit dem Tabak: Soll doch jeder selber entscheiden.

:pray:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon viper187 » Do 12. Dez 2013, 17:01

Ein Wunder ist geschehen! Ich muss Jeffrey tatsächlich mal zustimmen :D
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Do 12. Dez 2013, 17:03

Ja, dasselbe habe ich von dir auch gedacht!!

:pray:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Hanspeter » Do 12. Dez 2013, 18:05

Siehst du, Viper, jetzt glaubst du auch an Wunder!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 12. Dez 2013, 19:22

Vipere, das stimmt nicht:
Es IST recht harmlos. Die einzigen Risiken welche bestehen ist dass man einen unseriösen Dealer hat


Für in der Hirnentwicklung sich befindende junge Menschen ist es nicht harmlos.

Ich hoffe, das kannst Du nachvollziehen. Weil Psychiater in diesem Zusammenhang warnen.

Und ich als Christ brauche weder einen Alkohol- noch einen Cannabis- Rausch. Kein Nikotin mehr.
Das harmloseste und nicht rauscherzeugende nehme ich: Kaffee. Und ja, Magnesium, auch so ein Wahnsinns-Aufputscher. :|

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Laodicea » Do 12. Dez 2013, 19:27

Hallo Viper,

ein sehr interessanter und informativer Beitrag von Dir.
Wir beobachten gespannt wie sich die Dinge in unserem Nachbarland und natuerlich auch hier in Paraguay und auf der ganzen Welt weiter entwickeln.
http://wochenblatt.cc/nachrichten/wo-ma ... echst/2148

liebe Gruesse
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Do 12. Dez 2013, 19:31

@oTp

Für Kinder ist auch Alkohol nicht gut, etc.

Und es gibt Christen: die trinken mal, auch mal besoffen sein (ohne dass ihr Alltag davon so bestimmt wird, dass dieser davon bestimmt wird. Und ich rede jetzt nicht davon wenn er mal was trinkt oder so: dann ist das Teil vom Alltag): Sowas wie: ein paar Mal im Monat sich ein zwei Bier gönnen und alle jubel Jahre sich zu besaufen (wenn).
Und das selbe ginge mit Cannabis, und wird auch von Christen gemacht!!!
Und Rauchen: Ja, das wird auch von Christen gemacht.

(vielleicht im Durchschnitt sind nicht viele Christen so drauf dass sie Cannabis rauchen oder Zigaretten rauchen, wenngleich doch schon mehrer Christen, mindestens hin und wieder was trinken (dann auf den verweis mit Cannabis "Light")
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 12. Dez 2013, 19:45

Für Kinder ist auch Alkohol nicht gut, etc.

Jeffrey mc, ich spreche von 12-etwa 19-jährigen. Je früher und mehr, desto schlechter.
Auch ein Glücksspiel für Menschen die meinen, stabil zu sein.

Ich kenne keine ernsthaften Christen die noch Cannabis rauchen. Auch und erst recht nicht Ex-Süchtuige Christen die Cannabis rauchen.

Und Zigaretten sind wohl schädlicher als ab und zu ein Bierchen.

lg, oTp
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon viper187 » Fr 13. Dez 2013, 10:36

onThePath hat geschrieben:Vipere, das stimmt nicht:
Es IST recht harmlos. Die einzigen Risiken welche bestehen ist dass man einen unseriösen Dealer hat


Für in der Hirnentwicklung sich befindende junge Menschen ist es nicht harmlos.

Ich hoffe, das kannst Du nachvollziehen. Weil Psychiater in diesem Zusammenhang warnen.

Und ich als Christ brauche weder einen Alkohol- noch einen Cannabis- Rausch. Kein Nikotin mehr.
Das harmloseste und nicht rauscherzeugende nehme ich: Kaffee. Und ja, Magnesium, auch so ein Wahnsinns-Aufputscher. :|

lg, oTp


Ich geh hier auch von Erwachsenen aus. Dass Kinder keine Suchtmittel (Cannabis, Alkohol, Nikotin, Koffein, uvm.) zu sich nehmen sollten, sollte jedem halbwegs Gescheiten selbst klar sein.

Wobei ich diese (allgemein) Psychiater nicht wirklich ernst nehmen kann. Denn wer nonstop ADHS-Diagnosen stellt (wo garkein ADHS vorhanden ist...) und den Kindern Ritalin verschreibt (ein Medikament das beinahe gleich wirkt wie Heroin, auch ähnlich abhängig macht) und gleichzeitig vor THC warnt, dem will ich jetzt einfach mal unterstellen dass er aufs Geld (Provision) der Pharmafirmen aus ist und nicht aufs Wohl seiner Patienten.
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Fr 13. Dez 2013, 13:14

viper187 hat geschrieben:
Ich geh hier auch von Erwachsenen aus. Dass Kinder keine Suchtmittel (Cannabis, Alkohol, Nikotin, Koffein, uvm.) zu sich nehmen sollten, sollte jedem halbwegs Gescheiten selbst klar sein.

Wobei ich diese (allgemein) Psychiater nicht wirklich ernst nehmen kann. Denn wer nonstop ADHS-Diagnosen stellt (wo garkein ADHS vorhanden ist...) und den Kindern Ritalin verschreibt (ein Medikament das beinahe gleich wirkt wie Heroin, auch ähnlich abhängig macht) und gleichzeitig vor THC warnt, dem will ich jetzt einfach mal unterstellen dass er aufs Geld (Provision) der Pharmafirmen aus ist und nicht aufs Wohl seiner Patienten.


Viper

Es zeigt sich gerade beim Alkohl und Nikotin das der Jugendschutz nicht mehr ist als ein Lippenbekenntnis, wenn die Gesellschaft es schon dort nicht hin kriegt, wie sollte sie es bei weiteren Substanzen ernsthaft wollen oder schaffen die Jugen zu schützen, wenn sie es schon heute keine Interesse hat diese Dealer von den Jugendlichen fern zu halten.

Es geht darum das man die Jugend dem Cannabis opfern kann, damit ein paar Erwachsene Ihre verbotenen Dinge ohne Busse legal tun können und ein paar Legale Dealer das grosse Geschäft machen können und noch mehr Menschen in die Abhängigkeit führen können.

Ob nun die Pharmafirma das Geld macht oder ein Hanfbauer am Ende geht es nur um das Geld und ganz sicher nicht um Nächstenliebe der Jugend gegeüber, unserer Gesellschaft gegenüber, den Sozialwerken Gegenüber.

Nein es geht um den Ego Trip von Abhängigen welche Ihren Stoff legal konsumieren wollen und um viel Geld und keiner ist bereit der Jugend zuliebe auf seine Abhängigkeit zu verzichten.

Verlust macht aber am Ende nur der Staat und die Süchtigen und Gewinn nur die Dealer ob sie nun illegal sind oder staatlich beglaubigt spielt keine Rolle nur bei der Illegalität wird weniger verdient und mit der Legalität wird mehr Geld verdient.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Fr 13. Dez 2013, 13:25

Jeffrey mc hat geschrieben:Und das selbe ginge mit Cannabis, und wird auch von Christen gemacht!!!
Und Rauchen: Ja, das wird auch von Christen gemacht.


Das es gemacht wird das ist so aber sind wir in diese Nachfolge gerufen worden Jeff?

Sind wir eben nicht.

Was sagst Du den Eltern die Ihre Kindern an das Cannabis verloren haben und was sagst Du dem Jugendlichen der nach dem ersten Joint eine schwer Schizophrenie einfährt und lebenslang in die Psychiatrie muss?

Pech gehabt Du hättest es auch bekommen, wenn Du nicht gekifft hättest?

Was sagst Du den Kiffern auf den Sozialämtern welche nichts auf die Reihe kriegen, Pech gehabt hättet halt einen Joint weniger nehmen sollen?

Was sagst Du den süchtigen Kiffern wenn sie am Lungenkrebs sterben, Pech gehabt das kann es auch vom Nikotin geben?

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Fr 13. Dez 2013, 14:13

Es geht darum das man die Jugend dem Cannabis opfern kann, damit ein paar Erwachsene Ihre verbotenen Dinge ohne Busse legal tun können und ein paar Legale Dealer das grosse Geschäft machen können und noch mehr Menschen in die Abhängigkeit führen können.


Hallo, kingschild,
In diese Richtung mußte ich gestern auch denken.
Wer Pro-Cannabisrauchen ist, dem hat man den Cannabis entweder verharmlost als nicht gefährlicher als Alkohol, Zigaretten oder Kaffee dargestellt..

Oder er ist an den "Genuß" von Cannabis gewöhnt und "konsumiert" solche Rauschzuständen selbstverständlich.
Dann sieht man aber kaum noch realistisch, geht jedem Überzeugungs-Raucher mit Tabak genauso.
Und wenn dann noch die Selbstkontrolle durch sich verringernde Kritikfähigkeit verloren geht, ist es zu spät, und die Gewohnheit konsumiert den Konsumenten.


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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon kingschild » Fr 13. Dez 2013, 15:14

onThePath hat geschrieben:Hallo, kingschild,
In diese Richtung mußte ich gestern auch denken.
Wer Pro-Cannabisrauchen ist, dem hat man den Cannabis entweder verharmlost als nicht gefährlicher als Alkohol, Zigaretten oder Kaffee dargestellt..

Oder er ist an den "Genuß" von Cannabis gewöhnt und "konsumiert" solche Rauschzuständen selbstverständlich.
Dann sieht man aber kaum noch realistisch, geht jedem Überzeugungs-Raucher mit Tabak genauso.
Und wenn dann noch die Selbstkontrolle durch sich verringernde Kritikfähigkeit verloren geht, ist es zu spät, und die Gewohnheit konsumiert den Konsumenten.



Hallo otP

Die Zigaretten Industrie hat in der Politik und der Gesellschaft das gleiche gemacht was heute die Cannabis Lobbyisten machen.

Erste Info war, es macht nicht süchtig. Zweite Info Du kannst es kontrollieren. Dritte war es ist nur ein Genussmittel. Vierte es macht nicht Krank und ist bedenken los. Das sie dazu natürlich auch die Süchtigen Raucher vor den Karren Ihrer Werbebotschaften packten das ist so.

Heute sind wir in der Schweiz an einem Punkt wo wir fast 1 Million süchtige Raucher/innen haben und Jährlich sterben 9000 wegen diesem Gift und nun haben wir dieselben Argumente beim Cannabis.

Die Werbebotschaften für das Cannabis sind aber identisch mit denen für das Rauchen und vom Suchtpotential ist es alles andere als ein unbedenklicher Stoff und nur weil ein paar Erwachsene damit umgehen können heisst das noch lange nicht das unsere Gesellschaft mehr Süchtige braucht und mehr Probleme.

Es ist fatal anzunehmen das man mit einem Stoff, der so viele Problem schon heute verursacht, plötzlich dann keine mehr hat wenn es noch mehr Verfügbar wird und die Dealer noch einfacher die Jugendlichen erreichen können.

Thema Alkohl hatten wir gerade die Debatten in der Schweiz, betreffend Jugendlicher Kampftrinker keinen Alk mehr zu verkaufen ab 22.00 Uhr. Du hättest die Debatten hören sollen, bei denen die Behaupten, sie nähmen nur ab und zu mal ein Gläschen mit Mass, schien die ganze Welt zusammen zu brechen, wenn man nun zugunsten der Problemfälle, das ganze ein wenig einschränken würde.

Man stelle sich vor es ging nur darum das man ab 22.00 Uhr nichts mehr kaufen kann. Mir schien für diese Moderaten Trinker schien dies schon fast der Weltuntergang zu sein, wenn sich mal um 22.00 kein Gläschen mehr bekommen und sich halt vorher organisieren müssten. Ein kleiner Dienst für den Nächsten Fehlanzeige aber jeder sagte natürlich ich trinke nur ein wenig.

Es ging auch hier darum die Industrie will nicht verzichten sondern verkaufen und die Konsumenten scheint der Verzicht zugunsten der Schwächsten in unserer Gesellschaft auch gar kein hohes Gut zu sein wenn man dann den Eigenbedarf in Gefahr sieht. Soviel zum Thema Nächstenliebe und Welt.

Das dies beim Cannabis nicht anders sein wird wie beim Nikotin und Alkohol, das weiss die Cannabis Lobby auch und das ist ja Ihr Ziel. Umsatz auch wenn ein paar unter gehen. Das es die Konsumenten nicht mehr realisieren das liegt an der Wirkung des THC.

Wie gesagt Opfer sind einmal mehr die Schwächsten und von denen gibt es beim Cannabis schon heute mehr als genug, zumindest kann es nicht unser Interesse sein, das es noch mehr geben wird.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 13. Dez 2013, 16:48

*just deleted*
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jensbaum » Fr 10. Jan 2014, 17:47

Ach, das kommt doch alles wieder. Zu sehen daran, dass Marihuana
zunehmend wieder legalisiert wird in den Staaten (jedenfalls Medizinisch). Außerdem ist es ja auch nicht
ungerechtfertigt Marihuana zu verbieten. :clap:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Tulbi » Sa 1. Feb 2014, 10:10

Sind hier einige wirklich der Meinung, dass Alkohol weniger gefährlich ist als Marijuana ?

Lest mal diesen Artikel (inkl. den Verlinkungen).
https://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4 ... spotenzial

Das Marijuana weniger gefährlich ist als harte Drogen, wie Heroin/Meth/Kokain, ist wohl nicht diskutierwürdig.

Alkohol ist auch die viiiiel gefährlichere Droge. Konsumiert man Alkohol und Marijuana massvoll, gibt es wohl fast keine gesundheitliche Auswirkungen.
Aus zwei Gründen ist Alkohol aber um einiges schwerer einzuordnen:
- Alkohol ist das potentere Suchtmittel (man wird eher süchtig) und führt nicht nur zu psychischer Abhängigkeit.
- Die Auswirkungen von überhöhtem Alkkonsum ist gravierender. Marijuana verursacht bei einem Bruchteil der Konsumenten bei stark erhöhtem Konsum, zu psychischen Störung und man kann zum Teil eine Wesensänderung der Konsumenten feststellen. Alkohol hingegen hat die gleiche Risiken wie Marijuana, zudem hinzu kommen aber noch die hier beschriebenen Gefahren: www.bag.admin.ch/themen/drogen/00039/04 ... bNoKSn6A--

Marijuana und Tabak sind auch nicht als gleich gefährlich einzuordnen. Für den Joint braucht es auch Tabak, aber niemand raucht soviel Joints, wie ein Kettenraucher.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Sa 1. Feb 2014, 10:33

Schön, dass Du so gut bescheid weißt.

Entweder Du konsumierst selber Cannabis,
oder Du kennst einige Leute, die Cannabis seit Jahren konsumieren ohne jegliche Beeinträchtigungen.

Aber darüber bist Du im Erklärungszwang, weil Du urteilst.

Das Urteil von Einigen hier beruht auf eigenen Erfahrungen oder auf der Beobachtung von einigen Leuten, die lange konsumieren. Und die urteilen schon richtig.


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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Tulbi » Sa 1. Feb 2014, 10:38

Nein so funktioniert das nicht.

Hanf wird nicht gefährlicher weil ich ein Kollege von mir eine Psychose durch dessen Konsum bekam.
Hanf wird nicht ungefährlich weil ich ein Kollege habe welche ohne Probleme konsumiert.

Wissen wird nicht in deinem oder meinem Kopf/Erfahrung gemacht.

http://en.wikipedia.org/wiki/Long-term_ ... f_cannabis
Hier sind sehr viele Studien verlinkt welche du lesen kannst.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 1. Feb 2014, 10:48

@oTp
Die Kranken gehen zum Arzt und werden "beobachtet" über die Zeit und untersucht. Die gesunden gehen nicht zum Arzt und werden somit nicht in deren Praxen und so untersucht und "beobachtet" über die Zeit! Und daher werden Berichte von Ärzten nicht gerade objektiv sein können.

Und wir wissen ja, das es zig tausende von Toten Alkoholkonsumenten im Jahr gibt, während es die 1000den von Alkoholkranken auch noch gibt, wobei die Beurteilung von Alkohol (im Guten als auch im Schlechten) und Berichte dazu so trefflich sind und gegen Missstand so vorgegangen wird, wie die Beurteilungen von Cannabis (hauptsächlich im Schlechten) gibt und dagegen vorgegangen wird :pray:
Und ist schon klar, wenn sich nichts ändert bei den alkoholsüchtigen Bürgern, denn dann könnte man das mit Cannabis auch so machen und nennt sich effektive und gelungene Prävention!!
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Sa 1. Feb 2014, 10:59, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Sa 1. Feb 2014, 10:50

Tulbi hat geschrieben:Nein so funktioniert das nicht.

Hanf wird nicht gefährlicher weil ich ein Kollege von mir eine Psychose durch dessen Konsum bekam.
Hanf wird nicht ungefährlich weil ich ein Kollege habe welche ohne Probleme konsumiert.

Wissen wird nicht in deinem oder meinem Kopf/Erfahrung gemacht.

http://en.wikipedia.org/wiki/Long-term_ ... f_cannabis
Hier sind sehr viele Studien verlinkt welche du lesen kannst.


Erstens habe ich keine Lust, mich durch Englisch zu quälen, zweitens kann ich Dir wiederum andere Studien zeigen.

lg, oTp
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