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Hanf-Dämonisierung

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 7. Mai 2013, 22:05

Unsere Vorfahren haben die Hanfpflanze genutzt, aber vor ein paar Jahrzehnten wurde diese Nutzpflanze auf einmal dämonisiert, eine Pflanze zu einem Illegalen erklärt.
Gut, diejenigen die "Marihuana" verboten hatten wussten evtl gar nicht das sie Hanf verboten hatten, dieser mexikanische Begriff wurde absichtlich genutzt weil Mexikaner zu dem Zeitpunkt Menschen zweiter Klasse waren, genauso wie Menschen mit dunkler Hautfarbe.

Jetzt kommen immer mehr Menschen die die nützliche Seite am Hanf entdecken (medizinische Anwendungen,..,..) und das dämonisierte bekommt auf einmal etwas gutes.

Worauf ich hinaus will: mir geht es nicht um Hanf, es ist das Prinzip was hier angewandt wurde. Es ist ja wohl offensichtlich das es nicht darum geht die Bevölkerung vor Schaden zu schützen, ansonsten würde man sowas wie Nikotin und Alkohol (an denen mit Riesenabstand die meisten sterben) konsequent sofort verbieten.
Da waren ein paar einflussreiche Leute die im Verbot von Hanf einen Nutzen sahen, und deren gut/böse-Sicht wurde durch deren Dämonisierungs-Predigt von Menschen übernommen.

Frage: inwieweit werden "Dämonen" von Menschen geschaffen?
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Do 9. Mai 2013, 11:53

Es geht nicht um Hanf, das war nur ein Beispiel.

Da werden Dinge dämonisiert oder aber auch glorifiziert weil einige darin einen Vorteil für sich sehen, aber nicht weil diese Dinge es verdienen dämonisiert/glorifiziert zu werden.
Aber die Auswirkungen solcher 'Predigt' aus Eigennutz können unseren Alltag mitbestimmen.

Also ich möchte schon wissen wenn ich Dinge bewerte ob meine Entscheidung auf einer Eigennutz-Predigt (und damit einer Lüge) basiert!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 9. Mai 2013, 12:05

Meine Meinung kennst Du ja.
Cannabis ist mitnichten harmlos. Frag doch mal die Meinung der Ärzte in psychiatrischen Kliniken nach, wie hoch das Risiko ist (besonders bei Jugendlichen "Frühkonsumiereren"). Ansonsten habe ich schon alles mal gesagt, was zu sagen ist von meiner Seite.

lg, oTp
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Di 21. Mai 2013, 09:50

onThePath hat geschrieben:Meine Meinung kennst Du ja.
Cannabis ist mitnichten harmlos. Frag doch mal die Meinung der Ärzte in psychiatrischen Kliniken nach, wie hoch das Risiko ist (besonders bei Jugendlichen "Frühkonsumiereren"). Ansonsten habe ich schon alles mal gesagt, was zu sagen ist von meiner Seite.
lg, oTp

Ich möchte mich hier anschliessen; ich empfehle mal jedem Beführworter von Cannabis einen Rundgang in einer 'staatlichen' Psychiatirischen Klinken, wo er mal sehen kann, was aus sochen Cannabis-Konsumenten werden kann, die die Finger nicht lassen konnten von dieser Droge...... dauerhaft gestörte Persönlichkeiten in einer Endlos-Pschose, wo nicht mal starke Medikamente mehr anschlagen.....
LG lionne :(
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Di 21. Mai 2013, 09:57

Lionne, Du hast Beobachtungen gemacht, die meine bestätigen.

Ein Psychiater einer solchen Einrichtung sagte vor ein paar Tagen genau das, was Du gerade aussagtest.

Was mir erhebliches Unbehagen bereitet, ist der Umgang der Psychiatrie mit den Jugendlichen, die sich immer mehr durch Cannabis in einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale verfangen. Da tut man absolut gar nichts für all die, die einen geschädigten Willen haben und nicht mehr wollen können, davon los zu kommen um dramatische Schäden zu vermeiden. Das sehe ich als tragisches Verschulden einer ganzen Gesellschaft an ihren Jugendlichen.

Es ist unfassbar, dass diese Jugendlichen ganz ihrem gestörten Willen zur Selbstzerstörung überlassen werden.
Ein Aspekt, den ich beobachte, ist, dass eben durch Cannabis eine solche Charakterveränderung stattfindet, dass aus eigenem Willen kein Loskommen mehr möglich ist und ungebremst sich die Folgen ständig verschlimmern.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Di 21. Mai 2013, 10:34

onThePath hat geschrieben:Was mir erhebliches Unbehagen bereitet, ist der Umgang der Psychiatrie mit den Jugendlichen, die sich immer mehr durch Cannabis in einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale verfangen. Da tut man absolut gar nichts für all die, die einen geschädigten Willen haben und nicht mehr wollen können, davon los zu kommen um dramatische Schäden zu vermeiden. Das sehe ich als tragisches Verschulden einer ganzen Gesellschaft an ihren Jugendlichen.

Es ist unfassbar, dass diese Jugendlichen ganz ihrem gestörten Willen zur Selbstzerstörung überlassen werden.
Ein Aspekt, den ich beobachte, ist, dass eben durch Cannabis eine solche Charakterveränderung stattfindet, dass aus eigenem Willen kein Loskommen mehr möglich ist und ungebremst sich die Folgen ständig verschlimmern.
lg, oTp

Erst kürzlich antwortete mir ein Psychiater sinngemäss: "Was wollen Sie, dass wir machen? Wir können diese Menschen nicht in Ketten legen und ein- bzw. wegsperren...."

Ich finde es absolut verantwortungslos, dass diese Menschen einfach ihrem zerstörerischen Lebensstil überlassen werden und niemand bremst diese Abwärtsspirale (ausgenommen die immer wieder nötigen Klinikeinweisungen nach einem Exzess irgendwelcher Art...), aber nicht etwa, um eine Aenderung herbeizuführen! Nach dem Klinikaufenthalt, der mehr oder weniger lang dauern wird, geht es im gewohnten Stil wieder weiter und weiter....... (Drehtürspychiatirie!!)
Dem Kranken (und seinen Angehörigen) ist dabei nicht geholfen....
Weit und breit sind keine Lösungen in Sicht, um diese Probleme zu lösen..... :(
LG lionne
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Di 21. Mai 2013, 10:40

Ich stimme Dir zu, lionne.

Die einzige Möglichkeit ist rechtzeitig einen Betreuer bestimmen, weil Eltern allein völlig machtlos gemacht sind.
Ein Betreuer kann bei beginnenden Psychosen die Einweisung eher möglich machen.

Und ein kleiner Trost und eine kleine Ablenkung für die Eltern sind Betroffenengruppen. Das hilft auch der Gesellschaft, weiterhin ihren verantwortunglosen Standpunkt zu behaupten. Weil Selbsthilfegruppen den Leidensdruck mildern und damit beruhigen.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 21. Mai 2013, 12:37

Schade, das niemand auf das Thread-Thema eingeht, Hanf war nur als Beispiel genutzt.

onThePath hat geschrieben: ...Jugendlichen ...
...Jugendlichen ...
...Jugendlichen ...
...Eltern...
...Eltern...

Auch wenn es hier nicht direkt um Hanf geht gehe ich mal drauf ein: selbst bei Legalisierungsbefürwortern habe ich noch nie gehört das Personen unter 18 Jahren dazu Zugang bekommen sollten(Ausnahme höchstens aus medizinischen Gründen z.B. bei Chemotherapie/Krebs). Immer wieder dieselbe Leier, sobald man auf dieses Thema kommen Leute mit ihren Geschichten von Jugendlichen die Dinge nutzen die sie als Heranwachsende nicht nutzen sollten.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Di 21. Mai 2013, 12:48

(Zitat) .....Legalisieren liefert ein falsches Signal der “Harmlosigkeit”
Cannabis, das bestreiten nicht einmal die Verfechter der Legalisierung, ist gefährlich. Insbesondere wenn junge Menschen regelmäßig viel Haschisch oder Marihuana konsumieren, können erhebliche Gesundheitsschäden auftreten.
Wer Cannabis freigibt, suggeriert damit seine Harmlosigkeit und setzt die Gesundheit junger Menschen leichtfertig aufs Spiel. (Zitat Ende)
Quelle: http://usualredant.de/2013/02/09/wer-le ... n-bleiben/

P.S. Soviel zu ....Jugendliche, Jugendliche, Eltern, Eltern,...... :roll:

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 21. Mai 2013, 12:57

lionne hat geschrieben: ... junge Menschen ...
... junger Menschen ...
P.S. Soviel zu ....Jugendliche, Jugendliche, Eltern, Eltern,......

:( :( :( :cry:

Cannabis, das bestreiten nicht einmal die Verfechter der Legalisierung, ist gefährlich.

Nö. Aber es hat wirksame Inhaltsstoffe die man sich zu Nutze machen kann, aber wie alles andere wirksame auch mißbrauchen oder zweckentfremden. Jeder Hustensaft der auch wirklich bei Husten hilft kann auch zweckentfremdet werden.
Aber eine Pflanze zu dämonisieren deren Produkt noch im 19. Jahrhundert zu den meistverschriebenen Arzneien gehörte ist schon merkwürdig.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Di 21. Mai 2013, 13:21

Such_Find hat geschrieben:Aber es hat wirksame Inhaltsstoffe die man sich zu Nutze machen kann,.........

Ja, dann habe mal Gelduld und lass die Menschen, die was davon verstehen, daran arbeiten......'. :)) Würde mich auch über ein Hanf-Medi (ohne Nebenwirkungen!) gegen Glaukom freuen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 21. Mai 2013, 13:52

lionne hat geschrieben:Würde mich auch über ein Hanf-Medi (ohne Nebenwirkungen!) gegen Glaukom freuen.

Das einige Hanfsorten den Augeninnendruck senken ist bekannt.
Das interessante an Hanf gegenüber den Medikamenten ist gerade das Hanf nicht die bekannten Medikamenten-Nebenwirkungen auf Magen/Leber/Niere hätte.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Di 21. Mai 2013, 20:19

Such_Find hat geschrieben:Das interessante an Hanf gegenüber den Medikamenten ist gerade das Hanf nicht die bekannten Medikamenten-Nebenwirkungen auf Magen/Leber/Niere hätte.
Kann nicht allgemein so gesagt werden! Wenn der Hanf beispielsweise geraucht wird, hat er sehr wohl 'Nebenwirkungen'.... - und zwar die allgemein bekannten, die das Rauchen verursacht. ;)
LG lionne
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Di 21. Mai 2013, 20:46

lionne hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Das interessante an Hanf gegenüber den Medikamenten ist gerade das Hanf nicht die bekannten Medikamenten-Nebenwirkungen auf Magen/Leber/Niere hätte.
Kann nicht allgemein so gesagt werden! Wenn der Hanf beispielsweise geraucht wird, hat er sehr wohl 'Nebenwirkungen'.... - und zwar die allgemein bekannten, die das Rauchen verursacht. ;)
LG lionne

Rauchen halte ich eh für eine 'Unsitte'. Aber das essen von Hanf verzögert einen Effekt um bis zu 3 Stunden(bei vollem Magen), beim Rauchen sind es Sekunden(was wohl der Grund ist wieso die meisten rauchen statt essen).
Und ob z.B. eine Frau das gut findet wenn sie ihre Menstruationsschmerzen damit erträglich machen will und sie 2 Stunden warten muß ... das denke ich nicht.

Ich habe noch nie Hanf geraucht, aber sollte ich es aus medizinischen Gründen mal auf diesem Weg aufnehmen wollen dann mit einem Vaporizer oder mit Aktivkohlefilter.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 07:35

Lionne
ich empfehle mal



...sachlicher mit dem Thema umzugehen.

die die Finger nicht lassen konnten von dieser Droge...... dauerhaft gestörte Persönlichkeiten in einer Endlos-Pschose,


Es gibt keine Endlospsychose durch Cannabis. Das ist ein Ammenmärchen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 22. Mai 2013, 08:36

Patch Adams hat geschrieben:
Lionne
ich empfehle mal



...sachlicher mit dem Thema umzugehen.

die die Finger nicht lassen konnten von dieser Droge...... dauerhaft gestörte Persönlichkeiten in einer Endlos-Pschose,


Es gibt keine Endlospsychose durch Cannabis. Das ist ein Ammenmärchen.



Ich wüßte schon zu gerne, ob Du den Aussagen unserer örtlichen Fachpsychiatrischen Klinik widersprechen möchtest.
Dort sagte man mir vor einigen Tagen, dass durch Cannabis schließlich dauerhafte Psychosen entstehen können, wenn man bei Anzeichen nicht die Finger davon läßt.. Sie hätten schon so einige zu betreuen. Dann bliebe nur noch die Arbeit in einer Behinderten-Werkstatt. Wenn das nicht dauerhaft ist ?

Die Aussage stammt von einer dort arbeitenden Ärztin.
Ihnen ist durchaus bewußt, dass es auch Menschen gibt, die ohne auffällige psychischen Schädigungen über einen langen Zeitraum Cannabis rauchen können.

Aber auch an den Nebenwirkungen gefährlicher Medikamente geht nicht jeder zugrunde.
Kommt bei Medikamenten auch datrauf an, wieviel und wie lange man sie nimmt, im Zusammenspiel mit der persönlichen Reaktion auf das Medikament. Unkalkulierbar wird es durch Mischkonsum von Medikamenten.

Die Verharmlosung von Cannabis erhöht das Risiko, dass sich Menschen psychisch damit ruinieren. Könnt ihr das verantworten ?

Was ist jetzt das Ammenmärchen ? Nach meiner Information, dass durch Cannabis keine dauerhafte Psychose entstehen kann.



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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 10:25

onThePath
Die Verharmlosung von Cannabis erhöht das Risiko, dass sich Menschen psychisch damit ruinieren. Könnt ihr das verantworten ?



Aufklärung hat nichts mit Verharmlosung oder Verantwortungslosigkeit zu tun. Cannabis ist ein Trigger und nur sehr wenige Konsumenten reagieren mit einer Psychose auf den Konsum. Und wenn hier von Cannabis als Verursacher von Dauerpsychosen gesprochen wird, dann halte ich das nicht für sonderlich verantwortungsbewusst, allenfalls für unwissend. Cannabis führt auf Dauer durchaus zu kognitiven Einbußen. Einer Dauerpsychose jedoch liegt i.d.R eine ernsthafte Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis zugrunde.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 22. Mai 2013, 12:02

Patch Adams hat geschrieben:
onThePath
Die Verharmlosung von Cannabis erhöht das Risiko, dass sich Menschen psychisch damit ruinieren. Könnt ihr das verantworten ?



Cannabis ist ein Trigger und nur sehr wenige Konsumenten reagieren mit einer Psychose auf den Konsum. Und wenn hier von Cannabis als Verursacher von Dauerpsychosen gesprochen wird, dann halte ich das nicht für sonderlich verantwortungsbewusst, allenfalls für unwissend. Cannabis führt auf Dauer durchaus zu kognitiven Einbußen. Einer Dauerpsychose jedoch liegt i.d.R eine ernsthafte Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis zugrunde.


Die Ärzte in der Ortsklinik, eine große Klinik, sprechen von Dauerpsychosen.
Und wenig verantwortungsbewußt ist zunächst einmal Deine Aussage:
und nur sehr wenige Konsumenten reagieren mit einer Psychose
Mit Psychosen reagieren natürlich noch mehr Konsumenten als mit Dauerpsychosen.


Wenn Du den gesamten Zusammenhang betrachtest, gibt es auch noch mehr Schäden in Form von Sucht oder Mehrfachkonsum wegen Persönlichkeitsveränderungen und psychischer Probleme durch Cannabis.Was dann noch todsicherer ist für schlimme Schädigungen.

Suggeriere bitte nicht nicht durch unvorsichtige Aussagen wie oben die angebliche Harmlosigkeit von Cannabis für die meisten Menschen.

Und denke daran, dass Medikamente mit solchen möglichen "Nebenwirkungen" gar nicht auf dem Markt blieben oder strengster Überwachung unterständen.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 22. Mai 2013, 13:26

@all, vor allem @ Patch Adams
Erstens würde ich dir empfehlen, wenn dann schon, richtig zu zitieren... ;)

Zweitens habe ich keine Lust, dir hier irgandwas zu 'beweisen'; ich kann nur nochmals empfehlen, dir mal die kranken Persönlichkeiten in der Psychiatrie näher zu betrachten, die ihren Zustand dem Cannabis-Konsum zu verdanken haben.... Es ist erwiesene Tatsache und allgemein bekannt, dass Cannabis Psychosen auslösen kann. Dazu gibt es genug Belege... einfach mal gründlich recherchieren und deinen 'Rat', sachlich mit dem Thema umzugehen, schiebe ich ganz einfach an dich zurück.....
Im übrigen habe ich die kranken Menschen/Einheimischen in Nepal selber (mit eigenen Augen) gesehen, die dort oben 'nur guten natürlichen Stoff gekifft haben' (und wahrscheinlich immer noch kiffen). Diese Bilder sind immer noch in meinem Gehirn eingemeisselt.... so beeindruckt war ich damals von deren Anblick; die haben tatsächlich ausgesehen, als hätte man ihnen das Gehirn weggepustet.... :cry:
Ich gehe verantwortungsvoll mit dem Thama um, was ich von dir nicht behaupten kann.
Also meine Empfehlung an alle, vor allem aber an Kinder und Jugendliche: Finger weg von Cannabis (und selbstverständich auch von allen anderen Drogen....).
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 22. Mai 2013, 14:17

lionne hat geschrieben:Diese Bilder sind immer noch in meinem Gehirn eingemeisselt.... so beeindruckt war ich damals von deren Anblick

Dasselbe könntest du über Auswirkungen von mißbräuchlichem/maßlosem Gebrauch vieler Stoffe sagen z.B. vielem was unter "Lebensmittel" läuft und womit unsere Supermärkte voll sind und Fettleibigkeit/Diabetis/... erzeugt. Die Auswirkungen legaler Drogen wie Nikotin oder Alkohol erwähne ich gar nicht, die Aggressivität diverser Männer nach Alkoholkonsum hat sich mir "ins Gehirn gemeisselt".

Wirksame (natürliche) Dinge zu dämonisieren, also zu Teufel erklären, bloß weil einige nicht verantwortungsvoll damit umgehen können (oder weil sich einige von so einem Verbot Vorteile versprechen, was Thread-Thema ist) ist merkwürdig.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 22. Mai 2013, 14:33

Such_Find hat geschrieben:asselbe könntest du über Auswirkungen von mißbräuchlichem/maßlosem Gebrauch vieler Stoffe sagen z.B. vielem was unter "Lebensmittel" läuft und womit unsere Supermärkte voll sind und Fettleibigkeit/Diabetis/... erzeugt. Die Auswirkungen legaler Drogen wie Nikotin oder Alkohol erwähne ich gar nicht, die Aggressivität diverser Männer nach Alkoholkonsum hat sich mir "ins Gehirn gemeisselt".

Wirksame (natürliche) Dinge zu dämonisieren, also zu Teufel erklären, bloß weil einige nicht verantwortungsvoll damit umgehen können (oder weil sich einige von so einem Verbot Vorteile versprechen, was Thread-Thema ist) ist merkwürdig.

:roll: :roll: :roll:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 22. Mai 2013, 14:35

Wirksame (natürliche) Dinge zu dämonisieren, also zu Teufel erklären, bloß weil einige nicht verantwortungsvoll damit umgehen können (oder weil sich einige von so einem Verbot Vorteile versprechen, was Thread-Thema ist) ist merkwürdig.


Überleg mal, such_find, übertrage das was Du sagst auf Medikamente. Dann würdesst Du obere Bemerkungen nicht mehr so leichtfertig äußern.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Fee » Mi 22. Mai 2013, 15:39

Such_Find hat geschrieben:Wirksame (natürliche) Dinge zu dämonisieren, also zu Teufel erklären, bloß weil einige nicht verantwortungsvoll damit umgehen können (oder weil sich einige von so einem Verbot Vorteile versprechen, was Thread-Thema ist) ist merkwürdig.



Der große Unterschied zwischen den legalen Drogen und den illegalen Drogen ist der:

Bei den illegalen Drogen weiß man auf dem Schwarzmarkt nicht, in welcher Menge die Droge beim Gekauften vorhanden ist und welche Stoffe noch hinzugefügt wurden. Alleine das beinhaltet ein Risiko, das im Extremfall das Leben kosten kann oder ein außer Kontrolle geratenes Verhalten bringt mit der Gefährdung anderer (Überdosierung).

Natürlich können etliche Drogen (z.B. Hanf, LSD, Opiate) auch sinnvoll eingesetzt werden zu therapeutischen und medizinischen Zwecken. Unbestritten. Aber dann unter ärztlicher Kontrolle und Aufsicht.

Die meisten therapeutischen und medizinischen Wirkungen bei bestimmten Drogen können auch über ganz andere Medikamente erreicht werden.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon SunFox » Mi 22. Mai 2013, 15:53

Such_Find hat geschrieben:Die Auswirkungen legaler Drogen wie Nikotin oder Alkohol erwähne ich gar nicht, ...


Ok lieber Such_Find!

Such_Find hat geschrieben:... die Aggressivität diverser Männer nach Alkoholkonsum hat sich mir "ins Gehirn gemeisselt".


Schneller konntest du nicht umfallen! :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 22. Mai 2013, 16:22

Fee hat geschrieben:Der große Unterschied zwischen den legalen Drogen und den illegalen Drogen ist der:

Bei den illegalen Drogen weiß man auf dem Schwarzmarkt nicht, in welcher Menge die Droge beim Gekauften vorhanden ist und welche Stoffe noch hinzugefügt wurden. Alleine das beinhaltet ein Risiko, das im Extremfall das Leben kosten kann oder ein außer Kontrolle geratenes Verhalten bringt mit der Gefährdung anderer (Überdosierung).

Richtig, der Schwarzmarkt ist das Problem. Bei hunderten von Hanf-Sorten -mit unterschiedlichen Wirkstoffzusammensetzungen und damit auch deren Auswirkungen- kauft man auf der Strasse ein 'Überraschungspaket'.

Die meisten therapeutischen und medizinischen Wirkungen bei bestimmten Drogen können auch über ganz andere Medikamente erreicht werden.

Mit Nebenwirkungen die Hanf evtl nicht hätte ... aber sowas wichtig zu finden dazu muß man wohl erst selbst einen Medikamentengeschädigten kennen
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 17:11

onThePath
Suggeriere bitte nicht nicht durch unvorsichtige Aussagen wie oben die angebliche Harmlosigkeit von Cannabis für die meisten Menschen.


Das sind keine unvorsichtigen Aussagen. Cannabis ist bedingt gefährlich und zwar für die Personen, die über schwach ausgebildete Endocannabinoid-Rezeptoren verfügen oder über eine latent vorhandene Schizophrenie. Ist das Endocannabinoid-System gestört und der Konsument entwickelt eine Drogenpsychose, reguliert sich diese Psychose mit dem Abklingen der Wirkung innerhalb weniger Tage von selbst. Bleibende oder dauerhafte Schäden sind nicht zu erwarten. Das setzt natürlich voraus, dass die betroffenen Personen auf einen weiteren Konsum verzichten, was in der Regel auch der Fall ist, da psychotische Eskalationen meist äußerst unangenehm sind. Anders verhält es sich mit latent schizophrenen Personen. Eine bis dato unerkannte Schizophrenie kann aus der Latenz gerissen werden und für dauerhafte Probleme sorgen. Das ist unangenehm und zu bedauern. Das es Risiken gibt, das ist bekannt, wird aber von den Konsumenten hingenommen.

Ebenso das Risiko, durch Alkoholkonsum in Abhängigkeit zu geraten. Auch das Risiko, unter der Einnahme eines Aspirins schwerste Magenblutungen zu bekommen, wird toleriert. Dass die Grenze zwischen Wirkung und tödlicher Dosis bei der Einnahme von Paracetamol sehr schnell überschritten wird, ist vielen Patienten bekannt, ändert allerdings nichts an dem Einnahmeverhalten . Zudem kann die Einnahme von Paracetamol auch Psychosen verursachen. Und dennoch wird das Zeug nicht vom Markt genommen. Unter Cannabiskonsum sind bis zum heutigen Tag keine Todesfälle bekannt geworden, durch Paracetamol einige. Cannabis ist ein viel ungefährlicheres Schmerzmittel als Paracetamol und dennoch wird es verunglimpft. Das ist der Punkt, der hier auch von Such_Find kritisiert wird. Meiner Meinung nach auch zu Recht.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 17:33

lionne
Zweitens habe ich keine Lust, dir hier irgandwas zu 'beweisen'


Das musst du auch nicht. Du darfst dir gerne deine wenig informierte und zudem einseitige Sicht bezüglich des Themas behalten.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Fee » Mi 22. Mai 2013, 18:01

Such_Find hat geschrieben:Richtig, der Schwarzmarkt ist das Problem. Bei hunderten von Hanf-Sorten -mit unterschiedlichen Wirkstoffzusammensetzungen und damit auch deren Auswirkungen- kauft man auf der Strasse ein 'Überraschungspaket'.

Der Schwarzmarkt ist ein erhebliches Problem, aber ein zusätzliches.
Kern des Problems ist das Unvermögen die Menge der Einnahme zu steuern (SEELISCHE Abhängigkeit) beim Konsumenten und das haben wir auch bei legalen Drogen (Alkohol, rezeptfreie Substanzen, verschriebene Medikamente).
Jemand der in der glücklichen Lage ist, dass sein soziales Umfeld passt, er leistungsorientiert und willensstark ist, Entbehrung aushalten kann, sein Leben so zu genießen vermag wie es ist, der wird schlicht nicht abhängig werden. Der wird allerdings tendenziell auch weniger zu Drogen greifen. Die anderen gefährden sich selbst und da nützt es auch nichts auf andere Personen zeigen zu können, denen es überhaupt nichts ausmacht.

Die meisten therapeutischen und medizinischen Wirkungen bei bestimmten Drogen können auch über ganz andere Medikamente erreicht werden.
Mit Nebenwirkungen die Hanf evtl nicht hätte ... aber sowas wichtig zu finden dazu muß man wohl erst selbst einen Medikamentengeschädigten kennen

Da rennst Du bei mir offene Türen ein. Wenn ein Arzt weiß, beim Patienten hat Hanf die zumindest gleiche positive Wirkung bei weniger negativen Nebenwirkungen, dann sollten Hanfprodukte zweckbezogen zulässig sein (oder auch andere gegenwärtig illegale Drogen). Unter Kontrolle eines ausgewiesenen Fachmanns oder Fachfrau.
Heilpraktiker, die helfen mit natürlichen, nicht chemisch erzeugten Mitteln Beschwerden zu heilen oder zu lindern, sollten auch bessere Unterstützung erfahren. In den letzten Jahren hat sich hier einiges gebessert, so dass z.B. Rechnungen von Heilpraktikern von etlichen Krankenkassen heute unter bestimmten Bedingungen besser anerkannt werden wie vor 20 Jahren.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Gnu » Mi 22. Mai 2013, 18:24

lionne hat geschrieben: (und selbstverständich auch von allen anderen Drogen....).

Oh meine geliebte Schokolade und mein geliebter Kaffee! :cry:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Such_Find » Mi 22. Mai 2013, 18:43

Gnu hat geschrieben:
lionne hat geschrieben: (und selbstverständich auch von allen anderen Drogen....).

Oh meine geliebte Schokolade und mein geliebter Kaffee! :cry:

Die Drogen die diese Gesellschaft konsumiert, die haben sie sich selbst legalisiert, die werden nicht dämonisiert. Und auch wenn allein in Deutschland jeden Tag ~500 Menschen wegen diesen legalisierten Drogen sterben interessiert das nicht weiter(im Vergleich zu ~4 Menschen in einem unkontrolliertem Schwarzmarkt mit illegalen Drogen)

Hanf zu rauchen war etwas was 'Neger' und Mexikaner machten, also die damaligen Menschen 2. Klasse
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 22. Mai 2013, 18:55

Patch Adams hat geschrieben:[Das musst du auch nicht. Du darfst dir gerne deine wenig informierte und zudem einseitige Sicht bezüglich des Themas behalten.

Da kann ich nur lachen! Ich weiss mehr über das Thema, theoretisch und vor allem praktisch, als mir lieb ist! :ugeek:
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 22. Mai 2013, 20:01

Das sind keine unvorsichtigen Aussagen. Cannabis ist bedingt gefährlich und zwar für die Personen, die über schwach ausgebildete Endocannabinoid-Rezeptoren verfügen oder über eine latent vorhandene Schizophrenie. Ist das Endocannabinoid-System gestört und der Konsument entwickelt eine Drogenpsychose, reguliert sich diese Psychose mit dem Abklingen der Wirkung innerhalb weniger Tage von selbst. Bleibende oder dauerhafte Schäden sind nicht zu erwarten. Das setzt natürlich voraus, dass die betroffenen Personen auf einen weiteren Konsum verzichten, was in der Regel auch der Fall ist, da psychotische Eskalationen meist äußerst unangenehm sind.


Abenteuerliche Aussagen, Patch Adams.
Wie Du der Erfahrung der großen örtlichen Psychiatrie widersprichst.

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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 20:14

lionne
Da kann ich nur lachen!


Das ist meist eine Verlegenheitsreaktion. Es ist sicherlich nicht lustig, wenn man aus einer persönlichen Betroffenheit heraus keinen ganzheitlichen Zugang mehr zu bestimmten Themen findet. Menschlich gesehen ist das durchaus nachvollziehbar, hilft aber nicht weiter. Wenn überhaupt, dann hilft nur Wissen weiter. Wissen ist Macht, und davon sollte man sich so viel wie möglich aneignen, um retten zu können, was noch zu retten ist. Auf Psychiater oder die Gesellschaft wird man sich nicht verlassen können. Was zu tun möglich ist, das muss man sich schon selber erarbeiten. Knallharte Konfrontation auf allen Ebenen mit diesem Thema, Offenheit, Lerneifer und die Bereitschaft, vollkommen alternative Wege zu gehen, sind die einzigen Werkzeuge, die in konstruktiver Hinsicht etwas bewirken können. Wut ändert nichts und die Verteufelung der Droge ebenfalls nicht.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 22. Mai 2013, 20:22

Patch Adams hat geschrieben:
lionne
Da kann ich nur lachen!


Das ist meist eine Verlegenheitsreaktion.


Und was ist das für ein Lachen?:
http://www.forum.livenet.ch/viewtopic.php?f=14&p=800625#p800624

Ein herzliches Lachen, und ein freundschaftlicher Stupser oder so?

VON WEGEN FIBBELIG WERDEN KÖNNEN UND SO!!!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Fee » Mi 22. Mai 2013, 20:56

onThePath hat geschrieben:
Cannabis ist bedingt gefährlich und zwar für die Personen, die über schwach ausgebildete Endocannabinoid-Rezeptoren verfügen oder über eine latent vorhandene Schizophrenie. Ist das Endocannabinoid-System gestört und der Konsument entwickelt eine Drogenpsychose, reguliert sich diese Psychose mit dem Abklingen der Wirkung innerhalb weniger Tage von selbst. Bleibende oder dauerhafte Schäden sind nicht zu erwarten. Das setzt natürlich voraus, dass die betroffenen Personen auf einen weiteren Konsum verzichten, was in der Regel auch der Fall ist, da psychotische Eskalationen meist äußerst unangenehm sind.

Abenteuerliche Aussagen, Patch Adams.
Wie Du der Erfahrung der großen örtlichen Psychiatrie widersprichst.


Ich bin mir nicht klar was eine "große örtlich Psychiatrie" sein soll.

Psychiatrisch ist zu unterscheiden. Wir haben die Cannabiskonsumenten, die eine Anlage zur Schizophrenie schon in sich haben, die allerdings vor dem Konsum noch nicht ausgebrochen ist. Diese latent vorhandene Schizophrenie wäre mit großer Wahrscheinlichkeit auch später (z.B. unter Stress) ausgebrochen. Mit dem Konsum von Cannabis bricht manchmal die Schizophrenie hervor, die vielleicht sonst erst Jahre später in Erscheinung getreten wäre und die Lebensqualität des einzelnen insofern auch Jahre früher reduziert. Jedenfalls wenn es sich um eine schwere Schizophrenie handelt. Bei leichten Formen kann man die Schizophrenie zwar nicht heilen, aber die Symptome verschwinden lassen, dass selbst eine Medikation zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr erforderlich ist (und insofern ein Zustand vergleichbar mit dem Zeitraum vor dem Ausbrechen erreicht ist).

Die Drogenpsychosen sind jetzt nun eine andere Fallgruppe. Während der Normaluser auch im Rausch noch grob unterscheiden kann zwischen Halluzination und Wirklichkeit bei der Wahrnehmung (unabhängig hiervon ist das Denken jedoch zumindest im Komplexitätsgrad beeinträchtigt), ist dies bei einer Drogenpschose nicht mehr möglich. Diese klingen tatsächlich, wie von Patch Adams ausgeführt wird in aller Regel innerhalb von Tagen ab.

Längerfristig anhaltende psychotische Episoden treten selten auf. Pessimistische Studien gehen allerdings von einem gehäuften Auftreten von 0,2 Prozent (im Vergleich zur gesamten Bevölkerung) aus, andere von gar keinem gehäuften Auftreten.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon lionne » Mi 22. Mai 2013, 21:14

Patch Adams hat geschrieben:
lionne
Da kann ich nur lachen!

Das ist meist eine Verlegenheitsreaktion.

In diesem Fall nun definitiv nicht. Du kommst daher wie ein Schulmeister vor einer Klasse mit vorpubertierenden Kids. Hast wohl die Weisheit für dich gepachtet, wie du meinst! Nimm zur Kenntnis, dass ich nicht in diese Alterskategorie gehöre. Mir kannst du nicht ein a für ein o vormachen.
Was ist dein Anliegen konkret? Lass mal die Katze aus dem Sack!
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Mi 22. Mai 2013, 21:23

Längerfristig anhaltende psychotische Episoden treten selten auf. Pessimistische Studien gehen allerdings von einem gehäuften Auftreten von 0,2 Prozent (im Vergleich zur gesamten Bevölkerung) aus, andere von gar keinem gehäuften Auftreten.


Es ist ja wunderbar Fee, wenn man etwas einer erfahrenen Drogen-Psychiatrie Klinik entgegenhalten kann, weil man
a:) ein besserer praktischer Experte ist
b.) weit überlegen ist durch die exclusivesten und besten persönlichen Informanden.

Was ja auch wieder rein illusorisch ist.

Mich erschreckt bei Euch beiden der offene Zug zur Bagatellisierung der Gefahren von Cannabis.

Nochmal: Wäre Cannabis ein Medikament, würden strenge Sicherheitsvorkehrungen für den Gebrauch gelten.

Ich stelle mir vor, dass bei einem Tod durch Medikamente Patch Adam satirisch gesehen dann antworten könnte: "Aber nicht dauerhaft tot" :lol: Mensch, seht doch mal die ganzen Fakten und Zusammenhänge.

Wer von Euch Beiden hat denn praktische Erfahrungen mit Cannabis-Benutzern wie lionne und ich ?
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 22. Mai 2013, 21:45

lionne hat geschrieben:
Patch Adams hat geschrieben:
lionne
Da kann ich nur lachen!

Das ist meist eine Verlegenheitsreaktion.

In diesem Fall nun definitiv nicht. Du kommst daher wie ein Schulmeister vor einer Klasse mit vorpubertierenden Kids. Hast wohl die Weisheit für dich gepachtet, wie du meinst! Nimm zur Kenntnis, dass ich nicht in diese Alterskategorie gehöre. Mir kannst du nicht ein a für ein o vormachen.
Was ist dein Anliegen konkret? Lass mal die Katze aus dem Sack!
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Grundlage: Jeffrey und Evos

Hätte ich das gesagt, dann hieß es immer schnell*: "nicht in einem solchen Ton mit mir"; "du machst mir Angst"; etc. (Wenn ich fibbelig geworden wäre wegen "da kann ich nur lachen" und dann durch die Fibbeligkeit den Tonfall steigerte. Hinzu kann noch kommen, dass man konzentriert was sagen will und wird dann unterbrochen wo es heißt "zu tiefsinnig" etc, was die Fibbeligkeit erhöhen kann.. (((z.B. dann versuchte ich das in der Konzentration nicht zu ende bringende, wieder zu sagen, was in der Regel nicht erquickend endete. Das war nur ein Beispiel: *))))

Ich habe es eigentlich immer milde alles ausgedrückt und nicht so, wie du lionne, wo ich es mal toll finde, dass man eben nicht alles auf sich sitzen lässt (bist du Kreo?), es getan hast, mit dem Zitierten, denn das ist so, dass ein Streit daraus entstehen könnte. Sowas habe ich immer versucht zu vermeiden.

*"Lieber Gott, danke dass du dich mir offenbart hast und das alles anders werden wird (auch wenn lionne kein Kreo ist, konnte ich es hier aufzeigen). Und ich werde, wie in einem Gedicht vor vielen Jahren, dass ich schrieb, meinen Kurs weitergehen wie gestern und nun (in following my onliest course (Runde) like yesterday and now". Und das ist immer noch aktuell. Und zwischendurch hast du mich aufgefangen. Danke. Dein Marcus/Jeffrey mc. Amen"

Ich vermute, dass du lionne, kein Evo bist, dessen Früchte sowas sind, die ich hier aufzeigen konnte, denn Evos gehen in der Regel anders miteinander um (denn Evos reden mit Evos/oder Kreos die was verstanden haben) über alles, doch aber nicht mit einem Kreo über das wörtliche der Bibel und so, wie ich es im Evo Thread aufzeigen kann), wenngleich diese sich auch streiten können. Sorry, lionne, da ich nicht weiß ob du 100%iger Kreo bist (wenn überhaupt Kreo), dann könntest du EvoEinflüsse haben. Aber ich habe mich in deinem Conter und den Beitrag von Patch Adams, wiederfinden können.

Kleiner Nachtrag: wie es auch immer weitergehen wird, zwischen dir lionne und Patch Adams, zu dem was mit dem Lachen zu tun hat, ists bis hier her für mich möglich gewesen aufzuzeigen.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon Patch Adams » Mi 22. Mai 2013, 22:35

lionne
Da kann ich nur lachen!
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Das ist meist eine Verlegenheitsreaktion.
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In diesem Fall nun definitiv nicht


Gut so! Prima! Lachen ist nämlich sehr günstig für´s Zwerchfell und lockert kleinere Spasmen auf.
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Re: Hanf-Dämonisierung

Beitragvon onThePath » Do 23. Mai 2013, 09:13

Ich gehe nun auf Aussagen ein, die mich massiv stören.

Das setzt natürlich voraus, dass die betroffenen Personen auf einen weiteren Konsum verzichten, was in der Regel auch der Fall ist, da psychotische Eskalationen meist äußerst unangenehm sind.
(Patch Adams)

Ich stimme absolut nicht überein mit Deiner gesunden Logik.

Denn die Logik von Dauerkonsumenten ist anders als Du Laie ( und das sage ich wegen Deiner Aussage hier) mit gesunder Logik es Dir vorstellst. Die ganze Persönlichkeit wird so beeinträchtigt, dass es normal ist, dass der psychotisch Gewordene Cannabiskonsument mitnichten vernünftig reagieren kann, sondern weiter konsumiert. Das ist auch bedingt durch ein Suchtverhalten.

Und kein Psychiater und kein Gesetz wird ihn davor schützen wollen, sich endgültig psychisch zu vernichten.

Die selbstzerstöreische Abwärtsspirale von Suchtmittel-Benutzern und psychotischen Menschen ist nun mal oft nicht logisch steuerbar. Schon gar nicht geschieht dann eine Verhaltensänderung , "weil etwas unangenehm ist". Und Einsicht geschieht vielleicht, aber oft auch selbst dann nicht, wenn es selbstvernichtend wird.

Die Aufgabe des Psychiaters ist beendet, wenn der Logik-gestörte Mensch sich selbst vernichtet. Dann sollte auch das kluge Reden der Psychiatrie betroffenem Schweigen der selbstkritik weichen.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 23. Mai 2013, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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