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Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » So 13. Mär 2011, 22:06

Liebe Leute!
ich finde es hilfreich, was der deutsche TV-Pfarrer Jürgen Fliege in seinem neuesten Newsletter zur Umwelt- und Atomkatastrophe in Japan aus -wie ich meine- biblischer Sicht schreibt:

Betet nicht für Japan! Betet für Euch!

Mitten in der eintretenden furchtbaren Stille schlagen die Lobbyisten schon wieder dreist und dumm auf ihren verdammten Propagandatrommeln und rufen weiterhin und umso lauter das goldene Zeitalter der Atomkraft aus. Als wenn man die Furcht vor dem großen Erwachen mit Trommeln neutralisieren könnte! Schweigt still!

Das Volk droht ihnen wohl davon zu laufen. Das Volk, das sie nur als Verbraucher kennen und das sie da und dort fürchten lernen mussten, wo die Regierungen ihnen schon längst grünes Licht verkauft hatten. Das Volk traut den Rattenfängern des goldenen Zeitalters nicht mehr. Das Volk sucht, wenn auch nur für einen kleinen Augenblick lang, nach anderen Sicherheiten. Das Volk ahnt, dass in der Stille die Kraft und der Trost liegt. Aber die christlichen Zeremonienmeister der Stille haben ihre hohe Kunst verraten. Statt die Stille ehrfurchtsvoll sprechen zu lassen und heilig auf uns wirken zu lassen, sprechen sie selber in tausend unzureichenden Worten und müllen die alles heilende Stille mit ihren überschwappenden Gebeten kaputt. In den Kirchen: Ein Tsunami der frömmelnden Wörter! Die beamteten Priester haben ihr Handwerk verlernt. Sie rufen in diesen apokalyptischen Tagen zu Fürbittegebeten auf und beten und beten in vorsintflutlicher Naivität, der liebe Gott möge doch nicht noch mehr Menschenopfer fordern! Beten, bitteln und betteln, was die Gebetbücher halten! Was ist das für ein Gottesbild! Mehr noch! Was ist das für ein Betrügen an den Seelen und Schicksalen der anvertrauten Menschen! Wann wird endlich die Lehre Jesu über das rechte Beten geübt und Schluss gemacht mit den Weihnachtsmannvorstellungen vom lieben Gott, der doch bitte, bitte solche verständlichen Wünsche erfüllen möge! Er tut es nicht! Seht ihr das nicht, hört ihr das nicht!? Hier werden Gebete und Rituale doch nur zum spirituellen Übergangsritual gebraucht, um anschließend weitermachen zu können wie bisher! Für die Menschen in Japan zu beten, dass der Becher des Todes an ihnen vorbeiziehen möge, ist naiv und dumm und nicht demütig. Das zeugt davon, dass man nicht lernen will, sondern nach einer Weile mit dem Rest heiler, davongekommener Haut weitermachen will wie bisher! Religion und Gebet wird wieder unfreiwillig zum Opium der Ideologie „Feste Jungs, macht nur weiter so, ja ihr kriegt schon alles kaputt!“ Jesus betet anders. Er rät uns dringend von unseren Gebeten ab. Jetzt ist der Weg in die Stille dran. Das große Lauschen! Das soll wirken. In der großen Stille könnten wir uns endlich eingestehen, dass unsere Gier größer war als unser Können. Zurück zum menschlichen Maß! Ahnt das Fr. Merkel, die Pfarrerstochter? Ein gemeinsamer Bußgang, ein Weg der Umkehr ist fällig, der aufdeckt, dass wir unser Maß und unsere Mitte verloren haben. Bußgänge vor die Atomkraftwerke, das wäre ein neuer Weg. Denn wenn es denn einen Gott gibt, der die Welt in seinen Händen hält, dann sind apokalyptische Vorgänge wie diese auch immer nur ein über alle Maßen schmerzlicher aber für alle Zeit hilfreicher Vorgang, uns unter Geburtswehen in eine neue Richtung zu führen.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mo 14. Mär 2011, 08:10

Ja, ich finde die Gedanken von Jürgen Fliege sehr treffend.

Gerade für die Schweiz!

Die Schweiz, welche fähig war, schon mal eine partielle Kernschmelze zu produzieren. ...mit dem Bewertung 4 - 5 nach der Bewertungsskala für nukleartechnische Unfälle. Bis jetzt ist Japan noch mit der (zu niedrigen?) Bewertung 4 eingestuft.

Lerneffekt hier in der Schweiz Null, eventuell unter Null!

Frau Bundesrätin Leuthart sagt, dass noch kein Handlungsbedarf besteht in der Schweiz: "Wir haben noch zu wenig gesicherte Ergebnisse, als dass sich daraus Massnahmen für andere Reaktoren - auch solche in der Schweiz - ableiten liessen."* Es geht doch nicht um die abgeleitete Massnahmen aus dem Fall von Japan! ...sondern um Überprüfung von den geplanten Massnahmen bei den eigenen AKWs. Zumal man weiss, dass man die Erdbebengefahr in der Schweiz unterschätzt hat. ...und mit diesen unterschätzten Werten wurden unsere AKWs geplant.

Lernresistenz in der Schweiz? ...oder Brett vor dem Kopf? Macht nichts, solange das Brett wenigstens aus Teakholz besteht, sieht es wenigstens schön aus.


Grüsse Columba


* Quelle: Kein Handlungsbedarf ...siehe auch verschiedene andere Zeitungen



.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Johncom » Mo 14. Mär 2011, 08:12

Hallo lieber PhiloMuc,

diesen Jürgen Fliege Text hast Du in den Foren-Bereich Gesellschaft gepostet.
Diesen Fliege als Talk Show Macher mochte ich damals überhaupt nicht, in den 80-90ern. Er wirkte damals so als 'Omas Liebling', der weichgespülte nette Wunsch-Schwiegersohn.

Aber Fliege ist dann doch ein wacher Geist. Wenn man genau hinhört, und auch ein Rebell gegen die Einschlafkirche und gegen die Massensuggestion des seichten Mainstream.

Betet nicht für Japan! Betet für Euch!

Mitten in der eintretenden furchtbaren Stille schlagen die Lobbyisten schon wieder dreist und dumm auf ihren verdammten Propagandatrommeln und rufen weiterhin und umso lauter das goldene Zeitalter der Atomkraft aus.


In diesem 'Betet für Euch' lässt sich etwas heraushören wie 'Betet für Euer Wachwerden'. Betet für Eure Unabhängigkeit gegenüber dem Blabla der Regierung, die als Lobbyist das Interesse der Wirtschaft vertritt.

Das Volk ahnt, dass in der Stille die Kraft und der Trost liegt. Aber die christlichen Zeremonienmeister der Stille haben ihre hohe Kunst verraten. Statt die Stille ehrfurchtsvoll sprechen zu lassen und heilig auf uns wirken zu lassen, sprechen sie selber in tausend unzureichenden Worten und müllen die alles heilende Stille mit ihren überschwappenden Gebeten kaputt.


Das erinnert mich an meinen letzten Kirchenbesuch vor 2 Wochen.
Man wird ständig am Nachdenken oder am 'Innewerden' des Gesagten gehindert. Aufstehen und Singen ! Setzen ! Dann Aufstehen und beten .. gemeinsam nachsprechen. Oder nachbrabbeln ... so hört sichs jedenfalls an. Dann wieder setzen und am Ende wird noch gesagt, dass für dies oder das eine materielle Gabe erwünscht sei.

Wann wird endlich die Lehre Jesu über das rechte Beten geübt und Schluss gemacht mit den Weihnachtsmannvorstellungen vom lieben Gott, der doch bitte, bitte solche verständlichen Wünsche erfüllen möge! Er tut es nicht! Seht ihr das nicht, hört ihr das nicht!? Hier werden Gebete und Rituale doch nur zum spirituellen Übergangsritual gebraucht, um anschließend weitermachen zu können wie bisher!


Die Leute in ihrer Masse wollen aber den lieben Gott als Weihnachtsmann.
Was Fliege auch weiss. So etwas wie das kann man nur in einen Newsletter für Interessierte schreiben.

Was passiert in Japan ?
Ein spannendes Ereignis. Werde die Auswirkungen der Kernschmelze im AKW Fukushima die Umwelt verseuchen oder nicht. Wird Verstrahlung in Mensch und Natur gemessen ? Und in welchem Interesse wird sie ausgewertet werden. Wird der japanische GAU eine Wende einläuten in der Politik ? Schauen wir also mal.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon NEM » Mo 14. Mär 2011, 11:04

PhiloMuc hat geschrieben:Liebe Leute!
ich finde es hilfreich, was der deutsche TV-Pfarrer Jürgen Fliege in seinem neuesten Newsletter zur Umwelt- und Atomkatastrophe in Japan aus -wie ich meine- biblischer Sicht schreibt: ….

Hallo PhiloMuc
Ich persönlich konnte nicht glauben, dass der Text den Du geschrieben hast von einem „Pfarrer“ stammen soll daher habe ich den Ursprung gesucht und gefunden. Ich lese aus diesem Rundbrief ein Aufruf zum Egoismus und zum verlassen des Weges der Liebe. Hauptsächlich betrachte ich den Beitrag Fliege‘s als ein Polemisieren übelster Art. Ein solch tragisches Ereignis politisch ausschlachten zu wollen ist von jedermann einfach nur abscheulich.

Ich finde diesen Beitrag nicht hilfreich sondern nur unwürdig, peinlich und schade.


Wenn dieser Fliege immer solches liebloses Zeug zusammenschreibt, muss das für einen redlichen Christen ein Grund zum sofortigen Abwenden sein.

Vielmehr sollten wir in den Ereignissen in Japan Gott erkennen und uns von unserem tragischen, egoistischen Lebensstil abwenden, uns reinigen, Busse tun und uns wieder Gott zuwenden.

Gebete für Japan sind gerade jetzt sehr wichtig!
Die Gebete sollen aber dahingehen, dass unsere Christlichen Brüder und Schwestern in Japan verschont bleiben und als Licht und Salz in dieser Dunkelheit die Grösse Gottes als lebende Beispiele darstellen können. In der jetzigen Endzeit geht es nicht mehr um uns, sondern nur noch darum noch möglichst viele Menschen mit der Botschaft Jesu und des Evangeliums zu erreichen.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Meta » Mo 14. Mär 2011, 11:27

NEM hat geschrieben:
PhiloMuc hat geschrieben:Liebe Leute!
ich finde es hilfreich, was der deutsche TV-Pfarrer Jürgen Fliege in seinem neuesten Newsletter zur Umwelt- und Atomkatastrophe in Japan aus -wie ich meine- biblischer Sicht schreibt: ….

Hallo PhiloMuc
Ich persönlich konnte nicht glauben, dass der Text den Du geschrieben hast von einem „Pfarrer“ stammen soll daher habe ich den Ursprung gesucht und gefunden. Ich lese aus diesem Rundbrief ein Aufruf zum Egoismus und zum verlassen des Weges der Liebe. Hauptsächlich betrachte ich den Beitrag Fliege‘s als ein Polemisieren übelster Art. Ein solch tragisches Ereignis politisch ausschlachten zu wollen ist von jedermann einfach nur abscheulich.

Ich finde diesen Beitrag nicht hilfreich sondern nur unwürdig, peinlich und schade.


Wenn dieser Fliege immer solches liebloses Zeug zusammenschreibt, muss das für einen redlichen Christen ein Grund zum sofortigen Abwenden sein.

Vielmehr sollten wir in den Ereignissen in Japan Gott erkennen und uns von unserem tragischen, egoistischen Lebensstil abwenden, uns reinigen, Busse tun und uns wieder Gott zuwenden.

Gebete für Japan sind gerade jetzt sehr wichtig!
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wie schon immer im Christentum, beten und die Betroffenen im Elend sitzen lassen!
Wie wärs mit praktischer Hilfe.

Auf diesem Gebiet ist das Judentum unerreichbar. Das Handeln ist wichtig, und die Ansicht, dass der Mensch sein schlechtes Verhalten ändern kann!
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mo 14. Mär 2011, 11:38

NEM hat geschrieben:...
Wenn dieser Fliege immer solches liebloses Zeug zusammenschreibt, muss das für einen redlichen Christen ein Grund zum sofortigen Abwenden sein.
...

Vielleicht liest Du nochmals den Artikel, den PhiloMuc hier reingestellt hat. Fliege schreibt zwar sehr spitz, aber er zeigt ganz klar auf zwischen falschem und richtigem Gebet. Es geht nicht gegen die vom Leid geprüften Menschen in Japan sondern es geht um vollmächtiges Gebet, welches den Beter in die eigene Verantwortung ruft.

Beten für jemanden heisst doch auch, die eigene Verantwortung und die eigene Situation sehen.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Mo 14. Mär 2011, 11:40

Meta hat geschrieben:
wie schon immer im Christentum, beten und die Betroffenen im Elend sitzen lassen!
Wie wärs mit praktischer Hilfe.

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Warum liebe Meta bist du nicht in Japan? :baby:

Was tut die israelitische Regierung als Direkthilfe für Japan vor Ort?

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Meta » Mo 14. Mär 2011, 11:52

SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
wie schon immer im Christentum, beten und die Betroffenen im Elend sitzen lassen!
Wie wärs mit praktischer Hilfe.

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weil ich krank bin und schauen muss, dass ich bis ende Jahr nicht selber Obdachlos bin.

schlimm, Deine Antwort !!
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Mo 14. Mär 2011, 11:56

Meta hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
wie schon immer im Christentum, beten und die Betroffenen im Elend sitzen lassen!
Wie wärs mit praktischer Hilfe.

Auf diesem Gebiet ist das Judentum unerreichbar. Das Handeln ist wichtig, und die Ansicht, dass der Mensch sein schlechtes Verhalten ändern kann!


Warum liebe Meta bist du nicht in Japan? :baby:

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weil ich krank bin und schauen muss, dass ich bis ende Jahr nicht selber Obdachlos bin.

schlimm, Deine Antwort !!


Und liebe Meta, ist ganz Israel auch krank, oder warum sagst du dazu nichts?

Meine Antwort ist nicht schlimm, da sie sich auf deine direkte Feststellung bezieht, die du hier über Christen ablieferst und das ist wirklich schlimm!

Wünsche dir gute Besserung! :)

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Meta » Mo 14. Mär 2011, 12:06

SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
weil ich krank bin und schauen muss, dass ich bis ende Jahr nicht selber Obdachlos bin.

schlimm, Deine Antwort !!


Und liebe Meta, ist ganz Israel auch krank, oder warum sagst du dazu nichts?

Meine Antwort ist nicht schlimm, da sie sich auf deine direkte Feststellung bezieht, die du hier über Christen ablieferst und das ist wirklich schlimm!

Wünsche dir gute Besserung! :)

Liebe Grüße von SunFox


schau doch einfach mal die Weltgeschichte an, und wie die Zustände waren und sind, überall dort, wo Christen die Macht hatten.
Die sozialen Verbesserungen in den letzten 100 Jahren kamen nicht von den Kirchen!

meine schwere Depression kommt daher, weil meine fromme Mutter (FEG) ganz bewusst schwere seelische/emotionale Gewalt ausübt bis heute, und mein frommer Exmann (wir besuchten eine Chrischonagemeinde) das auch ca. 20 Jahre gemacht hat.
www.re-empowerment.de das kenne ich zu gut
www.alice-miller.com sie beschreibt die Zusammenhänge und Auswirkungen von Gewalt
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Mo 14. Mär 2011, 12:33

Liebe Meta, du hast aber verallgemeinert und das ist mit Sicherheit auch nicht rechtens! ;)

Liebe Grüße von SunFox

PS: Nicht überall wo über die Tür 'Christen' steht, sind auch Christen drin!
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Mo 14. Mär 2011, 12:58

NEM- mir ist rätselhaft, wie Du den Fliege-Text exakt 180 Grad anders auslegst als er wohl gemeint ist. Wir haben im Westen den Bogen überspannt mit unserm Wohlstands-Denken! Wir dachten lange, alles sei mit Technik machbar und lösbar. Nun bekommen wir im Westen die Quittung. Das Endlagerthema scheinen wir einigen Dutzend Generationen als Morgengabe zu übergeben. Das Leben einfacher gestalten, mehr die inneren Werte als das Äußere betonen, das kann Japan und Dt./A/CH nur gut bekommen. Das zu lernen schließt doch Konkret-Hilfe im Moment nicht aus.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon lionne » Mo 14. Mär 2011, 13:24

Ja, ja, nicht überall, wo 'Sinalco' auf der Flasche steht, ist auch 'Sinalco' drin! ;)

Die Folgen der Ereignisse in Japan sind für uns 'Normalsterbliche' nicht im ganzen Umfang abzusehen, zu gering sind unsere Kenntnisse der Materie. Nicht mal die verschiedenen 'Spezialisten' können die Situation einwandfrei und klar einschätzen. Was jetzt umso wichtiger ist, ist die Unterstützung und Zusammmenarbeit der 'Spezialisten'.
Was wir einmal mehr klar sehen, ist die Unberechenbarkeit (der Natur) und die Nicht-Beherrschbarkeit der Umstände. Der Mensch hat seine Grenzen, er kann nicht alles im Griff haben!

Ich bin jedoch auch der Meinung, dass Gebete durchaus hilfreich sind: das Gebet des Aufrichtigen hat grosse Kraft und entfesselt die Kraft Gottes! Von daher möchte ich euch bitten, in Fürbitte für die Menschen in Japan einzustehen und um Weisheit zu bitten für all die Menschen, die dort unter schwersten Bedinungen Hilfe leisten.

Gott steh uns bei in dieser schweren Zeit. Gruss lionne
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Mo 14. Mär 2011, 14:26

Lione: Beten für die Hilfe des Moments kommt mir vor wie zu helfen, dass jemand einen Tag zu essen hat. Beten für eine Einstellungsänderung der Mehrheit der westlichen Welt könnte helfen, dass immer seltener Nöte dieser Art entstehen. Und perverserweise sind es in D (A und CH tendenziell ähnlich) die sich christlich nennenden Parteien, die vor einem Jahr die Laufzeitverlängerung aller AKWs (auch der sehr alten) gegen Rot-Grün durchgesetzt haben.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Mo 14. Mär 2011, 14:49

PhiloMuc hat geschrieben:...
Und perverserweise sind es in D (A und CH tendenziell ähnlich) die sich christlich nennenden Parteien, die vor einem Jahr die Laufzeitverlängerung aller AKWs (auch der sehr alten) gegen Rot-Grün durchgesetzt haben.


Selbst die ganz konservativ christlich-evangelikale Partei (EDU, vergleichbar mit der deutschen PBC) war in Kanton Bern für den Ersatz des Atomkraftwerkes Mühleberg. siehe die Abstimmungsparole für die Volksabstimmung vom 13. Februar 2011.

Interessant, wie die EDU zwar Schönes über eine nachhaltige Energiepolitik im Ihrem Positionspapier schreibt, aber dann wenn es konkret wird, anders handelt.


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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon NEM » Mo 14. Mär 2011, 15:12

Hallo zusammen,

Danke für eure Kommentare zu meinem Beitrag. Im Grunde stelle ich fest, dass Fliege in gewisser Weise sogar Recht hatte als er sagte, dass wir sofort wieder zum Tagesmenü zurückkehren werden.

Was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte, ist dass wir Menschen überhaupt nicht dazugelernt haben. Anstatt in einem solchen Ereignis wie Japan Gott zu erkennen, (d.h für mich: zu erkennen wie schwächlich, dumm und einfältig wir Menschen wirklich sind) und uns IHM zuzuwenden und Busse zu tun, gehen wir sofort wieder dazu über einander zu beweisen welcher Mensch denn RECHT hatte.

Gott hat uns in seinem Wort schon lange dargestellt, wohin wir gehen wenn wir nicht umkehren. Für mich sind die Prophezeiungen in der Bibel wörtlich und Wahr und es wird schon SEHR blad geschehen! (Ich vermute sogar zu meinen Lebzeiten).
Unser verblendetes, egoistisches, Gott verachtendes, den Menschen ins Zentrum stellendes System ist am ende und gescheitert! Alles was wir jetzt noch tun können ist Gott die Ehre zu geben und möglichst viele Menschen zur Umkehr und zu Jesus zu bekehren. Für alles Andere ist es schon zu spät!

(Joh 1,23) Er sprach: Ich bin die "Stimme eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg des Herrn", wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat. (Hebr 12,13) und macht gerade Bahn für eure Füße!", damit das Lahme nicht abirre, sondern vielmehr geheilt werde. (14) Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird;

Daher mein Aufruf: Betet, dass noch möglichst viele Menschen Gott erkennen und Busse tun. Die Gebete sollen aber dahingehen, dass unsere Christlichen Brüder und Schwestern in Japan verschont bleiben und als Licht und Salz in dieser Dunkelheit die Grösse Gottes als lebende Beispiele darstellen können, so dass die Menschheit Gott erkennt, vom Egoismus zurück tritt, Busse tut und Gott Ehre geben kann.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon lionne » Mo 14. Mär 2011, 15:20

Amen. :praise: LG lionne
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Mo 14. Mär 2011, 15:45

NEm , soweit einverstanden wenn Du zudem für möglich hältst, dass Egoismus und Kleingeistigkeit bei Christen fast stärker gepflegt werden als bei manchen anderen Kulturkreisen. Oft eben unter einer biblisch-laut-posaunenden Begleitmelodie.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon NEM » Mo 14. Mär 2011, 17:57

PhiloMuc hat geschrieben:NEm , soweit einverstanden wenn Du zudem für möglich hältst, dass Egoismus und Kleingeistigkeit bei Christen fast stärker gepflegt werden als bei manchen anderen Kulturkreisen. Oft eben unter einer biblisch-laut-posaunenden Begleitmelodie.


Nein mein liber PhiloMuc, diesen Gefallen kann ich Dir nicht tun. Wie Du in meinem Beitrag lesen konntest sagte ich "wir Menschen", das schliesst ALLE, egal welcher Herkunft, Rasse, Farbe UND Religionszugehörigkeit. Einfach wir Menschen, nicht mehr und nicht weniger.
Das schliesst sogar Mich und Dich ein ;)
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Such_Find » Mo 14. Mär 2011, 19:06

Hier werden Gebete und Rituale doch nur zum spirituellen Übergangsritual gebraucht, um anschließend weitermachen zu können wie bisher!

Hier gibt es 2 Seiten:

1.: Man verhilft einem [System,Umfeld,...] weitermachen zu können wie bisher, sei es auch noch so krank oder tot.

2. Man macht gar nichts, hilft auch nicht die kaputten Auswirkungen zu flicken.

Bei Punkt 1 verhilft man sogar dazu das Leute auf etwas kaputtes noch mehr vertrauen wie vorher, das ganze läuft ja weiter selbst wenn es mal kurz zusammengekracht ist. Resultat ist das ein krankes System noch mehr gefestigt wird, auch in den Menschen, diesen Glaube darin kriegt man dann kaum noch raus aus denen.
Und Punkt 2 kann ganz schön kalt sein.

Das beste ist eine Alternative anzubieten und dann zu helfen.

Da ich aber keinen Menschen kenne der eine gewisse Unabhängigkeit erreicht hat sehe ich auch keinen der eine Alternative verkünden könnte. Ich kenne nur Menschen die sich Umständen gegenüber prostituieren (weil sie von ihnen abhängig sind) - und so jemand hat kaum eine glaubhafte Botschaft bzw Alternative.

Tja...
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Reginald 32 » Di 15. Mär 2011, 00:01

Hallo zusammen.

Während ihr hier über rechte Einstellung und Gesinnung diskutiert, war ADRA, die internationale Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, schon sechs Stunden nach dem Erdbeben voll in Aktion und im Einsatz.

L G v. Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Di 15. Mär 2011, 01:23

Wer etwas für die Menschen in Japan tun will, der kann dieses hier!

Der Vorteil ist, das ADRA direkt über ADRA/Japan der Bevölkerung die Hilfe zukommen läßt!

Matthäus 25,40: "Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Di 15. Mär 2011, 07:07

Reginald, das hat aber jetzt einen merkwürdigen Unterton, was Du von den real helfenden STA-Leuten schreibst. Wenn nachgewiesen wäre, dass Paulus zwölf Obdachlosen seiner Zeit eine Heimstatt hätte geben können statt nur zu reden oder schreiben (wie etwa den Galaterbrief), hätte er den Brief lassen sollen?
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Johncom » Di 15. Mär 2011, 07:44

Such_Find hat geschrieben:
Hier werden Gebete und Rituale doch nur zum spirituellen Übergangsritual gebraucht, um anschließend weitermachen zu können wie bisher!

Hier gibt es 2 Seiten:

1.: Man verhilft einem [System,Umfeld,...] weitermachen zu können wie bisher, sei es auch noch so krank oder tot.

2. Man macht gar nichts, hilft auch nicht die kaputten Auswirkungen zu flicken.


Hallo Such_Find,

Du gehst gleich davon aus, dass das System oder Umfeld krank oder kaputt ist ?
Ist es so ? Oder sind wir es, ist es unser Einwirken auf das System ? Oder ist es vielleicht auch nur unsere Sehweise, die das System krank und kaputt aussehen lässt.

Ich denk mir mal, das System besteht aus vielen Einzelnen.
Und auch wenn ich mich einfach nur neben das System setze ( aber alles besser weiss ) bin ich immer noch Teil des Systems.

Wo sind wir alle ( egal ob in Japan oder hier ) mitverantwortlich ?
Saubere regenerative Stromerzeugung ist teurer. Wollen wir wirklich mehr zahlen und gleichzeitig weniger verbrauchen ? - Da wir keine Planwirtschaft haben, die alles von oben lenkt, muss wohl ein Umdenken und Entscheidungen von Einzelnen getroffen werden. Die Einzelnen in ihrer Gesammtheit machen das System.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Columba » Di 15. Mär 2011, 07:49

Reginald 32 hat geschrieben:Während ihr hier über rechte Einstellung und Gesinnung diskutiert, war ADRA, die internationale Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, schon sechs Stunden nach dem Erdbeben voll in Aktion und im Einsatz.

Du kannst sicher sein, dass viele, viele lokale und nationale, religiöse und nichtreligiöse Organisationen sofort dort aktiv waren. Aber viele sind nicht so dreist, dass sie das Elend für eigene Werbung missbrauchen, wie es Du jetzt machst.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon onThePath » Di 15. Mär 2011, 13:16

Zitat Fliege von Philo
Religion und Gebet wird wieder unfreiwillig zum Opium der Ideologie „Feste Jungs, macht nur weiter so, ja ihr kriegt schon alles kaputt!“ Jetzt ist der Weg in die Stille dran. Das große Lauschen! Das soll wirken. In der großen Stille könnten wir uns endlich eingestehen, dass unsere Gier größer war als unser Können. Zurück zum menschlichen Maß! Ahnt das Fr. Merkel, die Pfarrerstochter? Ein gemeinsamer Bußgang, ein Weg der Umkehr ist fällig, der aufdeckt, dass wir unser Maß und unsere Mitte verloren haben. Bußgänge vor die Atomkraftwerke, das wäre ein neuer Weg. Denn wenn es denn einen Gott gibt, der die Welt in seinen Händen hält, dann sind apokalyptische Vorgänge wie diese auch immer nur ein über alle Maßen schmerzlicher aber für alle Zeit hilfreicher Vorgang, uns unter Geburtswehen in eine neue Richtung zu führen.


Die alte Geschichte vom Turmbau zu Babel geht eben in der Gegenwart weiter:
Die Nutzung der verheerenden, unbeherrschbaren Atomkraft z.B. um uns mehr Möglichkeiten zu sichern mit hohen Kosten. Es kann uns alle das Leben kosten. So handeln auch Drogensüchtige: Der kurze Vorteil, kein Blick auf das jederzeit drohende Schwert der Selbstvernichtung. Mit dem ewigen Heil der ewigen Rettung verhält es sich genauso.
Es hilft nichts, wer blind ist für die Erfordernisse ist ein Blindgänger, der in den Abgrund treibt oder mitschuldig wird am Tod Anderer.

Wir als Christen können nicht nur beten, wo wir doch von Gott Aufgeforderte sind, Gerechtigkeit in diese Welt zu bringen.

Gott arbeitet nicht mit Megawundern, wenn seine christlichen Einsatztruppen faul im Wohlstand sitzen.
Gott tut nicht, was Menschen selber tun sollen. Und er wird auch nicht uns handeln lassen und den Rest dann noch dazutun, um alle Katastrophen aus der Welt zu schaffen. Die Erde ist unser "Einsatzort", wir haben die "Order" Gottes, das uns menschenmögliche zu tun PLUS Gottes Zutun dabei, ohne das es ärmlich ausgehen würde. Denn Gott steht uns bei in unserer Schwachheit.

Jesus zeigt uns, dass wir auch ohne Unterlass beten sollen, dass Gottes Wille hier auf der Erde geschehen soll.

FLIEGE
Statt die Stille ehrfurchtsvoll sprechen zu lassen und heilig auf uns wirken zu lassen, sprechen sie selber in tausend unzureichenden Worten und müllen die alles heilende Stille mit ihren überschwappenden Gebeten kaputt. In den Kirchen: Ein Tsunami der frömmelnden Wörter!


Die alles heilende Stille :mrgreen:
Übertreibe mal nicht, Herr Fliege. Gebet hat seine Berechtigung, und Hinhören auf Gott in der Stille hat seine Berechtigung. Und Berechtigung hat ihren Rahmen und ihre Bedingungen. Denn hätten die Japaner in iher Kultur der Stille nur richtig und lange genug in sich hineingehört, dann hätten wir alle dieses Problem jetzt nicht. Also erst mal die Stille und vor allem das Träumen einstellen, sich mit einem Gebet erheben und das tun was nötig ist. ;)

Stille vor Gott bedeutet für mich in erster Linie, seinen Kopf klar zu machen, Dinge richtig zu sehen aus der Perspektive Gottes, Selbstkorrekturen vorzunehmen, in seinen Gedanken, Einstellungen und Emotionen, in seinen Charaktereigenschaften, um dann stärker zu handeln in Übereinstimmung mit Gott.

lg, oTp
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Di 15. Mär 2011, 14:37

otp, Kompliment, das Meiste Deiner Zeilen finde ich gut getroffen! Vl. geht es mit mit Dir wie mit alegna vor einiger Zeit, als hier eine Userin ihre Eheprobleme diskutierte. Im konkreten Alltagsbezug scheinen manchmal Positionsunterschiede kleiner zu werden! (Vielleicht liegt es daran, dass die Japan-Katastrophe so nicht in der Bibel vorhergesehen wurde und die oft spaltende Individual-Auswahl von Bibelstellen bei dem Thema seltener passiert.)
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon onThePath » Di 15. Mär 2011, 16:26

PhiloMuc hat geschrieben:otp, Kompliment, das Meiste Deiner Zeilen finde ich gut getroffen! Vl. geht es mit mit Dir wie mit alegna vor einiger Zeit, als hier eine Userin ihre Eheprobleme diskutierte. Im konkreten Alltagsbezug scheinen manchmal Positionsunterschiede kleiner zu werden! (Vielleicht liegt es daran, dass die Japan-Katastrophe so nicht in der Bibel vorhergesehen wurde und die oft spaltende Individual-Auswahl von Bibelstellen bei dem Thema seltener passiert.)



Danke, Man findet immer Vereinendes, Gemeinsamkeiten, oder Etwas was der andere einem Voraus hat, was man schätzen kann.
Wäre es nicht so, sähe unsere Welt noch düsterer aus.

Denn dann gäbe es noch mehr ideologische Feindbilder die entzweien anstatt trotz Gegensätzen ein Miteinanderleben zu wagen.

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon alegna » Di 15. Mär 2011, 19:05

PhiloMuc hat geschrieben:Vl. geht es mit mit Dir wie mit alegna vor einiger Zeit,

Danke für die Blumen PhiloMuc
onThePath hat geschrieben:Danke, Man findet immer Vereinendes, Gemeinsamkeiten, oder Etwas was der andere einem Voraus hat, was man schätzen kann.
Wäre es nicht so, sähe unsere Welt noch düsterer aus.

Ja dem kann ich zustimmen, das ist ja das schöne, in Threads reden wir über einzelne Themen, da kann man stark anderer Meinung sein, aber es gibt immer Themen wo man sich findet.

liebe Grüsse
alegna
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Di 15. Mär 2011, 19:23

Ja, alegna, und gerade daher interessiert mich nun, warum in "christlichen" Foren die Männer beim Innenblick in die Psyche passen und die Frauen bei gesellschaftlich-politischen Themen schweigen. Magst Du nicht mal zu Jürgen Fliege und seiner total kirchenkritischen Einschätzung der Atomfrage etwas sagen?
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon alegna » Di 15. Mär 2011, 19:36

PhiloMuc hat geschrieben:und gerade daher interessiert mich nun, warum in "christlichen" Foren die Männer beim Innenblick in die Psyche passen und die Frauen bei gesellschaftlich-politischen Themen schweigen.

Dies liegt wahrscheinlich einfach an den unterschiedlichen Interessen von Männlein und Weiblein ;)
Und ich denke nicht, dass dies nur in christlichen Foren so ist, sondern überall auch in den Familien ..
Magst Du nicht mal zu Jürgen Fliege und seiner total kirchenkritischen Einschätzung der Atomfrage etwas sagen?

Ehrlich gesagt, ich gehöre auch zu der Sorte Frau die dies eher nicht so interessiert :oops: deshalb kann ich dazu nichts sagen, meine Interessen liegen wo anders.

liebe Grüsse
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Di 15. Mär 2011, 20:34

PhiloMuc hat geschrieben:Vielleicht liegt es daran, dass die Japan-Katastrophe so nicht in der Bibel vorhergesehen wurde und die oft spaltende Individual-Auswahl von Bibelstellen bei dem Thema seltener passiert.


Bist du dir sicher lieber PhiloMuc, das es von Gott nicht vorher gewußt wurde, sprich also auch nicht eingeplant, oder vorhergesehen war?

Die Frage die man sich stellen muß, ob diese Vielfalt von Unglücken der letzten Jahre rein zufällig sind? Ist euch nicht aufgefallen, was in den letzten 10 Jahren alles passiert ist (soll ich aufzählen?), wovon die Menschheit vorher garnichts wußte?

Ist für die Christenheit die Endzeit ein unerfreuliches oder ein erfreuliches Ereignis?

Es ist ähnlich wie zu Zeiten Noahs, bzw. kurz davor, es fängt an zu regnen, bzw. es sind dunkle Wolken am Horizont heraufgezogen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Di 15. Mär 2011, 21:27

Sun Fox- in meinen Augen sind die Ereignisse weit mehr Wasser auf die Mühlen der Leute, die 2012 für einen zentralen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte halten. Inkl. des ganzen esoterischen Menschen- und Weltbildes, das damit zusammenhängt.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon SunFox » Di 15. Mär 2011, 21:41

PhiloMuc hat geschrieben:Sun Fox- in meinen Augen sind die Ereignisse weit mehr Wasser auf die Mühlen der Leute, die 2012 für einen zentralen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte halten. Inkl. des ganzen esoterischen Menschen- und Weltbildes, das damit zusammenhängt.


Lieber PhiloMuc, 2012 ist mir gänzlich uninterressant!

Die Zeit weiß niemand als Gott allein, somit ist bezüglich des Datums alles andere Spekulation!

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon onThePath » Di 15. Mär 2011, 22:04

PhiloMuc hat geschrieben: warum in "christlichen" Foren die Männer beim Innenblick in die Psyche passen


Tja, nur trifft das auf die meisten Menschen zu.......
Christliche Männer sind bestimmt nicht das Musterbeispiel von blind gesteuerten Hornochsen , ohne Kontrolle über sich wie Du es darstellst.....Ja, Hornochsen, denn Du sagst aus, sie seien dümmlich oder stur :mrgreen:

Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und sein Innenleben kennen lernen muss jeder Mensch üben. Und tunlichst zur Selbststeuerung nutzen. Wer es nicht tut, bleibt in dieser Beziehung "blind", unreflektiert, ein Gesteuerter statt Steuernder, das ist bei jedem Mensch so.

Gegenfrage: Würdest Du vermuten, dass Du immer Bewußtseins-, Wissens- und Wahrheitsgesteuert bist ?

Ich nehme mal ein psychologisches Beispiel aus der Hypnose:
Das würde sich z.B. schon änden, wenn Du einen posthypnotischen Befehl ausführst. Dann würdest Du glauben, Du handelst aus Dir heraus, dem wäre aber nicht so.

Wir können also im Prinzip noch nicht mal sagen, ob wir immer innengesteuert oder manchmal von außen gesteuert sind.

Und die Handlungsweise eines Menschen psychologisch beurteilen, darin kommen sicher auch Psychologen nicht stets zum treffenden Ergebnis. Schon gar nicht, wenn sie den Mensch nicht kennen.


lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 15. Mär 2011, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon Doktorfisch » Di 15. Mär 2011, 23:05

Nun,eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe !?

Wer ,wie ,was,wiso weshalb ,warum !?

Alles war vorher bekannt,nicht nur in der Theorie sondern
ganz praktisch weil Wissenschaft zwar leichtfertig aber
nicht ganz dämlich ist.

Nun ist es geschehen,von vielen erwartet worden und gibt jenen recht
dessen Zweifel immer dargestellt worden sind !

Christen seid Ihr,nein Christen müsst Ihr werden !
Zuletzt geändert von doro am Mi 16. Mär 2011, 01:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Netikette, Punkt 20
Pati necesse est multa mortales mala! Die Menschen müssen vieles Üble erdulden!
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Di 15. Mär 2011, 23:52

alegna und otp: Tatsache ist, dass die esoterischen wie grün-alternativen Kreise beim Abschütteln konservativer, verkrusteter und gottferner Mann-Frau-Rollen etwa 60% weiter sind als der Mainstream hier. Peinlich ist zudem, dass mann/frau zum Verstehen des Kerns von Jürgen Flieges Thesen keine politische Interessen vertreten muss. es geht ins ganz Persönliche, dass der Westen seit 60 Jahren einen hemmunglosen Konsum- und Wohlstandsgötzen anbetet und die Kirchen (meist) wenig dazu sagen bzw. Hilfen für christliche Einfachheit anbieten.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon onThePath » Mi 16. Mär 2011, 00:00

PhiloMuc hat geschrieben:alegna und otp: Tatsache ist, dass die esoterischen wie grün-alternativen Kreise beim Abschütteln konservativer, verkrusteter und gottferner Mann-Frau-Rollen etwa 60% weiter sind als der Mainstream hier.


Im Abschütteln und Experimentieren sind sie schon mal Spitze, und in welcher Beziehung sind sie darin gut oder besser als Christen ( in Beziehung auf Wahrheiten Gottes) ?

Ist vielleicht ein neues Thema

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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon PhiloMuc » Mi 16. Mär 2011, 00:29

otp: "Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" Im praktischen Umsetzen dieses Jesus-Satzes sind diese Kreise weiter. (Dass das meist mitgefühlte "pantheistisch-buddhistische" Verständnis dieser Leute dazu hilft, scheint mir kein Makel zu sein!) Wenn Du Gott letztlich in jeder gewordenen Flußbiegung spürst, wirst Du industriell geforderte "Begradigungen" als heidnisch (und Schönheit zerstörend) ablehnen.
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Re: Eine andere Sicht auf die Japan-Katastrophe

Beitragvon doro » Mi 16. Mär 2011, 01:45

Hallo zusammen

Ich habe einen Beitrag in diesem Thread editiert. Aber ich muss sagen: ich finde ihn bei weitem nicht den schlimmsten hier. Nur verstossen die anderen bisher nicht wirklich gegen die Netikette.

Es macht mich betroffen, wie diese tragischen Ereignisse genutzt werden um die eigenen Interessen derartig zu vertreten.

"Die Kirchen sind alle doof!" - "Die Juden sind besser als die Christen!" - "Nein, umgekehrt!" - "Die Esoteriker sind aber noch besser!" - "Die Adventisten aber auch!" - "usw."

Sorry, aber so klingt es aus vielen eurer Beiträge. Und das macht mich betroffen. Geht es euch wirklich darum? Wenn ja, dann ist dieser Thread gleich nochmal ein Beweis dafür, dass in unserer Welt einiges äusserst verkehrt läuft.

Was ich unterstütze, ist folgendes:
Der Aufruf zum Umdenken, zum ernsthaften Hinterfragen des Laufs, den die Welt, auch unsere Gesellschaft, genommen hat.
Aber auch den Aufruf zum Gebet und zur Hilfe für die jetzt unmittelbar betroffenen Leute in Japan.

Das eine schliesst das andere absolut nicht aus. Und das eine sollte über dem anderen nicht vergessen werden. Meines Erachtens gehört beides dazu.

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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