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Meinungsfreiheit vs Zensur

Alles Chaos oder was? Für Beiträge, die sonst nirgends hineinpassen.

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Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Do 5. Okt 2017, 11:01

Worum geht es mir?

In der aktuellen Diskussion über die Bundestagswahlen in Deutschland zeigen sich Unklarheiten darüber, wer denn nun Deutschland aus der Misere retten kann, wobei offenbar viele noch gar nicht gecheckt haben, dass Deutschland vernichtet werden soll.

Da diese meine Meinung aus der Kiste der Verschwörungstheoretiker stammt und weder bewiesen noch widerlegt werden kann, fällt sie unter die Rubrik Meinungsfreiheit. Und gegen die Meinungsfreiheit gibt es in Deutschland ein Gesetz, das sich Netzwerk-Durchsetzungsgesetz nennt und aus der Regierung Merkel CDU durch den Justizminister Heiko Maas SPD ganz rasch durch das Kasperletheater Bundestag geschleust wurde, an sich aber illegal ist, weil es gegen das Grundgesetz und jedes übergeordnete Rechtskonstrukt wie Europarecht, Menschenrecht, und so weiter verstösst. De facto ist Deutschland damit bereits zu einer Bananendiktatur verkommen.

Da dies ebenso schnell in der Gesamt EU kommen kann, und da das Thema Zensur versus Meinungsfreiheit auch allgemein diskutiert werden kann, ganz unabhängig von Deutschland, Nationalsozialismus, Kommunismus, Kapitalismus, Marxismus, Antifaschismus, Islamismus, Fundamentalismus, Judaismus, Papismus, Sabbatismus, Legalismus, Perfektionismus, Antisemitismus, Totalitarismus und anderen Volkskrankheiten, ist die Diskussion nach oben offen, es gibt kein off topic, ausser die Forumsadministration entscheidet es.

Zuerst würde ich gerne eure Meinung zum NetzwerkDG von Heiko Mars lesen. Ist das sinnvoll oder gefährlich?

Tippfehler und schräge Formulierungen sind von mir absichtlich gewählt, ich wäre aber dankbar für sachdienliche Hinweise, wenn ich irgendetwas falsch verstanden oder unverständlich formuliert habe. Bitte nichts persönlich nehmen, noch nicht einmal Beleidigungen von Minderheiten wie den Muslimen oder den Katholiken oder den Politikern oder den veganen linkshändigen velofahrenden Juden mit polnischem Migrationshintergrund.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Do 5. Okt 2017, 20:08

Eindeutig antisemitische, holocaustleugende oder sonstwie rechte bis ultrarechte Aussagen gehören verboten. Und das hat nichts mit Zensur zu tun!

Alle eindeutig gesetzeswidrigen postings wie Hass, Hetze & fakenews gehören verboten. Und auch das hat wieder nichts mit Zensur zu tun.

Und "Deutschland schafft sich ab" hat eindeutigst mit Verschwörungstheorien zu tun, denke ich.

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Jure » Do 5. Okt 2017, 21:32

Seit ich begonnen habe, politisch (mit) zu denken, habe ich fast ausschließlich erlebt, dass Regierungsarbeit im immer neuen Erlassen von immer neuen Restriktionen, Begrenzungen und Verboten bestand und besteht. Inzwischen nimmt Umerziehung einen immer größeren Raum in der "Regierungsarbeit" ein. Dabei wäre es wahrhaft notwendig, andere Dinge anzugehen wie desolate Infastrukturen, Notstände im Gesundheitssystem, verkorkstes Bildungssystem und und und.

Noch mehr Verbote? Noch mehr, noch mehr - inzwischen sind Denunziationen eine recht interessante Quelle von Informationen geworden.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Do 5. Okt 2017, 21:37

Lieber Thelonious,

Gnu hat uns mit diesem Thread etwas aufs Glatteis geführt.

Thelonious hat geschrieben:Eindeutig antisemitische, holocaustleugende oder sonstwie rechte bis ultrarechte Aussagen gehören verboten. Und das hat nichts mit Zensur zu tun!


Antisemitischen und holocuastleugnenden Aussagen kann man nicht mit Verboten begegnen. Da müssen einfach kräftige Gegenargumente her. Dann frage ich mich auch, wer bestimmt denn welche Aussagen rechts oder ultrarechts liegen? Sind da etwa Personen und Parteizugehörigkeit massgebend?

Thelonious hat geschrieben:Alle eindeutig gesetzeswidrigen postings wie Hass, Hetze & fakenews gehören verboten. Und auch das hat wieder nichts mit Zensur zu tun.


Was gesetzeswidrig ist, ist schon verboten. Fakenews sind schlichtwegs Lügen bzw. Verleumdung auch das ist bereits verboten. Da ist es mehr eine Frage ob Gesetze noch angewendet werden. In der Schweiz haben wir eine Kuscheljustiz welche mit ihren milden Urteilen unser Rechtssystem vor die Säue wirft. Das hat mit Verschwörungstheorien nichts zu tun, solches kann man ganz einfach in den Zeitungen nachlesen.

Thelonious hat geschrieben:Und "Deutschland schafft sich ab" hat eindeutigst mit Verschwörungstheorien zu tun, denke ich.


25 Jahre sind es her seid der Weltausstellung in Barcelona. Dort war zu lesen "la Suisse n`existe pas". Und jetzt? Die Schweiz existiert schon seit 726 Jahren und erträgt mitunter auch diese damaligen Wirrköpfe. Über den Zustand der Schweiz kann man diskutieren, über den Zerfall unserer Werte zum Beispiel. Oder den Bückling welchen die meisten Politiker gegenüber dem Islam machen. Da kann man auch als Christ auf die Idee kommen, dass sich die Schweiz abschafft. Da schätze ich wird es in Deutschland nicht anders sein.

Man redet bei uns schon über ein Wappen ohne Kreuz, weil Kreuze für den Islam ein Gräuel sind.

Da hilft weder Meinungsfreiheit noch Zensur etwas.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Helmuth » Fr 6. Okt 2017, 07:37

Die Beschränkung der Meinungsfreiheit nehme ich auch als Österreicher in meinem Land bereits deutlich wahr.

Und zwar seit einem Vorfall, dass einer steirischen Landespolitikern aufgrund einer Rede im Landtag der Prozess gemacht wurde, in dem sie rechtskräftig verurteilt wurde.

Es passte der herrschenden Partei einfach nicht, was ein andersdenkender Mensch zu sagen hatte, und das trotz politischer Immunität und Redefreiheit im Landtag.

Danach hat sich mein Wahrnehmungsvermögen für ähnlich gelagerte Fälle sensibilisiert. Dei Mehrheit meiner Bekannten empfinden das so, auch solche mit anderer Gesinnung. d.h. ich spreche nicht von einer Einzelwahrnehmung.

Es gibt auch eine biblische Zensur, und zwar für Gotteslästerung oder das Verhöhnen der Obrigkeit.

Allerdings müsste man dann sämtliche Kabarettisten wegsperren oder gleich töten, denn Gotteslästerung steht regelmäßig am Programm, das Verhöhnen der Regierenden im Prinzip bei jeder Darbietung. ;)
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Le Chef » Fr 6. Okt 2017, 10:13

Helmuth hat geschrieben:Und zwar seit einem Vorfall, dass einer steirischen Landespolitikern aufgrund einer Rede im Landtag der Prozess gemacht wurde, in dem sie rechtskräftig verurteilt wurde.

Es passte der herrschenden Partei einfach nicht, was ein andersdenkender Mensch zu sagen hatte, und das trotz politischer Immunität und Redefreiheit im Landtag.

Danach hat sich mein Wahrnehmungsvermögen für ähnlich gelagerte Fälle sensibilisiert. Dei Mehrheit meiner Bekannten empfinden das so, auch solche mit anderer Gesinnung. d.h. ich spreche nicht von einer Einzelwahrnehmung.



Du meinst Susanne Winter? Die rechte Bitch hat es nun aber wirklich verdient, genau so wie ihr Sohn. FCK NZS!

Und ich bezweifle doch stark, dass der Landtag in Österreich ein rechtsfreier Raum ist.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 10:41

Le Chef, was hältst du vom Cafe Marat in München?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Le Chef » Fr 6. Okt 2017, 10:44

Gnu hat geschrieben:Le Chef, was hältst du vom Cafe Marat in München?


Muss man das kennen?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 10:45

Thelonious und wie steht es mit linken bis linksextremen Äusserungen?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 11:10

Le Chef hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Le Chef, was hältst du vom Cafe Marat in München?

Muss man das kennen?

Das ist der staatlich finanzierte rechtsfreie Raum des schwarzen Blocks. Es schreibt sich übrigens Kafé Marat. Dort treffen sich die linken Hurensöhne, bevor sie die Autos der Köterrasse anzünden.
:P
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Le Chef » Fr 6. Okt 2017, 11:16

Gnu hat geschrieben:
Le Chef hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Le Chef, was hältst du vom Cafe Marat in München?

Muss man das kennen?

Das ist der staatlich finanzierte rechtsfreie Raum des schwarzen Blocks. Es schreibt sich übrigens Kafé Marat. Dort treffen sich die linken Hurensöhne, bevor sie die Autos der rechten Bitches anzünden. :idea:


Ah, sozusagen die Berner Reithalle der Münchner...

Sollte man abreissen, also die Reithalle. Das Kafé Marat in dem Fall auch.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Fr 6. Okt 2017, 12:00

Hallo zusammen,

Gefechte mit deftigen Worten innerhalb des Links/Rechts Schemas führen zu nichts!

Grundsätzlich gilt: Es gibt in vielen westlichen Staaten einen genug grossen Rahmen von Meinungsfreiheit. Die Gesetze bestimmen diesen Rahmen. Was diesen Rahmen des Gesetzes verlässt, das muss geahndet werden. Dabei sollte es keine Rolle spielen ob man auf der linken oder auf der rechten Seite über diesen Rahmen hinaus schiesst.

Was sich innerhalb dieses Rahmens abspielt, da gilt es die andere Meinung zu respektieren. Leider verlernt das die heutige Gesellschaft immer mehr. Deshalb der Extremismus sowohl auf der linken wie auch auf der rechten Seite.

So weit meine Gedanken.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 13:16

Habt ihr gelesen oder gehört vom Unwetter Xavier? Ich überlege mir nämlich gerade, ob ich einen Extrathread über den Untergang Deutschlands eröffnen solle. Vorläufig passt dieser Xavier aber sehr gut in diesen Thread. Er heisst gleich wie der Sänger Xavier Naidoo, welcher von der deutschen Meinungsdiktatur ebenfalls in die rechte Ecke abgeschoben wurde. Alles Verschwörung oder was? Demnächst wird Putin Europa angreifen, aber pssst! nicht weitersagen, könnte eine falsche Prophetie sein, und falls es eine echte Prophetie war, ist es danach wieder eine selbsterfüllende gewesen.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Le Chef » Fr 6. Okt 2017, 13:23

Gnu hat geschrieben:Habt ihr gelesen oder gehört vom Unwetter Xavier? Ich überlege mir nämlich gerade, ob ich einen Extrathread über den Untergang Deutschlands eröffnen solle. Vorläufig passt dieser Xavier aber sehr gut in diesen Thread. Er heisst gleich wie der Sänger Xavier Naidoo, welcher von der deutschen Meinungsdiktatur ebenfalls in die rechte Ecke abgeschoben wurde. Alles Verschwörung oder was? Demnächst wird Putin Europa angreifen, aber pssst! nicht weitersagen, könnte eine falsche Prophetie sein, und falls es eine echte Prophetie war, ist es danach wieder eine selbsterfüllende gewesen.


Was heisst denn hier "in die rechte Ecke geschoben?" :lol: :lol: :lol:

Der gute Mann hat ein Konzert vor Reichsbürgern gespielt und ist der Meinung, Deutschland wäre immer noch von den Siegermächten besetzt. Deutschland GmbH...

Aber du bist ja auch so ein Aluhut-Träger. Brüder im Geiste. ;) :-P
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 6. Okt 2017, 13:26

Thelonious hat geschrieben:Eindeutig antisemitische, holocaustleugende oder sonstwie rechte bis ultrarechte Aussagen gehören verboten. Und das hat nichts mit Zensur zu tun!

Alle eindeutig gesetzeswidrigen postings wie Hass, Hetze & fakenews gehören verboten. Und auch das hat wieder nichts mit Zensur zu tun.

Und "Deutschland schafft sich ab" hat eindeutigst mit Verschwörungstheorien zu tun, denke ich.

Gruß
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Das alles ist schon verboten und es braucht dazu kein NetzwerkDG. Das NetzwerkDG wurde eingeführt, um unliebsame Kritiker aus sozialen Medien zu entfernen, ohne dass man dafür Polizisten und Rechtsanwälte einsetzen muss. Es genügen die Denunzianten aus dem Lager der Vollpfosten von Amadeu Antonio und der ehemaligen Stasi.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Helmuth » Fr 6. Okt 2017, 13:50

Le Chef hat geschrieben:Du meinst Susanne Winter? Die rechte Bitch hat es nun aber wirklich verdient, genau so wie ihr Sohn. FCK NZS!

Sei vorsichtig, denn im öffentlichen Raum hat unlängst eine Grüne Politikerin eine Klage eingereicht über eine solche Art schwerster Beleidigunng übers www. Das hat nun mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun.
Zuletzt geändert von Helmuth am Fr 6. Okt 2017, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Herzliche Grüße
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 6. Okt 2017, 13:52

Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut (So hab ich das schon in meiner Schulzeit gelernt.)!
Eine der wichtigsten Grundlagen in einer Demokratie ist die Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Jede/r darf seine Meinung sagen/haben, auch wenn sie nicht der Meinung des/der Anderen entspricht...
Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte schützt das Recht jedes Menschen auf freie Meinungsäusserung einschliesslich des Rechts, seine Meinung zu verbreiten und die Meinungen anderer zu hören. Damit verbietet Artikel 19 eine staatliche Zensur. Soweit alles klar!
Von daher: Die Meinungsfreiheit muss über allem stehen. Sie ist (bei uns) ein grundgesetzlich/im Verfassungsrecht geschütztes/r Recht/Wert...
Das gilt 'online' wie 'offline'. ;) Dazu gehört auch, dass eine Gesellschaft eben auch Inhalte aushalten muss, die nur schwer erträglich sind, sich aber im Rahmen des Gesetzes bewegen. Ein Wesenszug der Demokratie ist ihr pluralistisches Meinungsbild.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » So 8. Okt 2017, 19:04

Gnu hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Eindeutig antisemitische, holocaustleugende oder sonstwie rechte bis ultrarechte Aussagen gehören verboten. Und das hat nichts mit Zensur zu tun!

Alle eindeutig gesetzeswidrigen postings wie Hass, Hetze & fakenews gehören verboten. Und auch das hat wieder nichts mit Zensur zu tun.

Und "Deutschland schafft sich ab" hat eindeutigst mit Verschwörungstheorien zu tun, denke ich.

Gruß
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Das alles ist schon verboten und es braucht dazu kein NetzwerkDG....


Hast Du mal gesehen, wie lange eindeutigst antisemitische Ausfälle auf Twitter und FB stehen blieben? Verboten? Ja! Trotzdem immer und immer wieder gepostet und stehengelassen worden. Ich hoffe so, dass sich dieses zukünftig ändert!

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » So 8. Okt 2017, 19:34

Hi Thelonious, danke für deine Antwort.

Twitter kenne ich nur vom Hörensagen und Facebook meide ich wie die Pest. Auf YouTube kann der Inhaber des Kanals Kommentare löschen, und ich kenne die ellenlangen Kommentarfolgen, in denen sich Spinner mit Vernunftbegabten balgen. Das ist aber nur der Kommentarbereich. Schlimm ist es, wenn Videos mit Lügen drin veröffentlicht werden, und niemand merkt es.

Es ist aber falsch, wenn Videos gelöscht und Kanäle gesperrt werden, obwohl diese nicht gegen Gesetz verstossen, einfach weil Verrückte sich zusammentun und ihnen ungenehme Meinungen per Meldefunktion anzeigen und dann YouTube aus Angst vor drakonischen Bussen lieber zu viel als zu wenig löscht.

Meinungsfreiheit besagt, dass man auch falsche Meinungen nicht zensieren darf, dies geschieht aber eben gerade und führt zu einer Kultur, in der nur noch Heuchler Videos und Audios veröffentlichen dürfen, alles was den Herrschenden nicht passt, wird entfernt.

Aktuell muss alles links sein, damit es nicht zensiert wird, deshalb fragte ich dich ja, ob du in Hamburg wärend dem G20 Gipfel an der Demonstration warst.

MfG Gnu
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » So 8. Okt 2017, 20:03

Nein, Gnu, ich bin zu dieser fürchterlichen G20-Zeit ganz bewusst nicht in Hamburg gewesen (eher quasi aufs Land geflüchtet). Warum ist das für Dich so von Interesse?

VG
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » So 8. Okt 2017, 20:26

Thelonious hat geschrieben:Nein, Gnu, ich bin zu dieser fürchterlichen G20-Zeit ganz bewusst nicht in Hamburg gewesen (eher quasi aufs Land geflüchtet). Warum ist das für Dich so von Interesse?

VG
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Es interessiert mich eigentlich nur, weshalb du stets gegen die Rechten wetterst, die Linken aber unangetastet lässt. Vielleicht müssten wir einmal einige Definitionen machen, damit wir nicht aneinander vorbeireden.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » So 8. Okt 2017, 20:33

Hast Du mal gefragt? Ich bin sowohl gegen Rechts- als auch gegen Linksextreme. Auf rechte Extreme (z.T, in der AfD) kamen wir hier schon in mehreren threads konkret zu sprechen. Linke Gruppen waren (soweit ich erinnere) in unseren gemeinsamen Dialogen überhaupt bislang noch kein Thema. Wie kommst du trotzdem auf
Gnu hat geschrieben:...die Linken aber unangetastet lässt
?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » So 8. Okt 2017, 21:01

Thelonious hat geschrieben:Hast Du mal gefragt? Ich bin sowohl gegen Rechts- als auch gegen Linksextreme. Auf rechte Extreme (z.T, in der AfD) kamen wir hier schon in mehreren threads konkret zu sprechen. Linke Gruppen waren (soweit ich erinnere) in unseren gemeinsamen Dialogen überhaupt bislang noch kein Thema. Wie kommst du trotzdem auf
Gnu hat geschrieben:...die Linken aber unangetastet lässt
?

Wo immer es Krawall gibt, mischt der schwarze Block mit, niemals Neonazigruppen. Oder verfügst du über andere Informationen? Der schwarze Block zählt zu den Linksextremen. Du warnst z. B. vor rechten Rattenfängern, nicht aber vor dem schleichenden Totalitarismus der Ideen aus dem Gedankengut der kommunistischen Internationale und der Frankfurter Schule.

Möglicherweise ist die Diskussion über links und rechts aber sowieso veraltet, ausser man betrachte links als destruktiv und rechts als konstruktiv. Von daher war doch Hitler ein Linker, kein Rechter.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » So 8. Okt 2017, 21:24

Hallo Gnu,

selbst von einem Mod. kann man nicht erwarten, dass er gleich bei jeder Meinungsäusserung (wie z.B. "hab' Probleme mit dem Einzug Ultrarechter in den dt. Bundestag") immer das ganze mögliche Spektrum "...und natürlich auch aller anderen Extremisten" mitformuliert ;)

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Di 10. Okt 2017, 08:17

Das NetzwerkDG erlaubt den Einsatz des Bundestrojaners ohne richterliche Erlaubnis. Wir sind unmerklich in Orwells 1984 gelandet. Das liest und hört man auch an dem Sprachverhalten der gekauften Journalisten. Wer gegen die Muslime ist, wird als Rassist bezeichnet, es gibt doch aber gar keine muslimische Rasse. Wer etwas gegen die Weissen schreibt, gilt als guter Mensch. Ein Psychiater kann dieses Verhalten erklären. Es hat etwas mit Schuldkomplexen zu tun. Ein Gutmensch ist ein Mensch, der eine schlechte Vergangenheit durch eine gute Tat kompensieren will, deshalb haben viele Gutmenschen die Refugees-Welcome-Politik enthusiastisch unterstützt.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Di 10. Okt 2017, 11:33

Gnu hat geschrieben:Ein Psychiater kann dieses Verhalten erklären. Es hat etwas mit Schuldkomplexen zu tun.

Ok, in diesem Punkt sind ja nun 'die Deutschen' einsame Spitzenreiter ('Weltmeister'), bzw. wurde/wird ihnen das seit Jahrzehnten eingebleut (>> Kollektivschuld).
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Okt 2017, 18:18

Hier nun scheinen die "Zensurbehörden" total zu versagen! :oops: :mrgreen: :x
Link gelöscht
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Johelia » Mo 16. Okt 2017, 19:59

lionne hat geschrieben:"Zensurbehörden"


:lol:
Wie war das mit der Steuerung der Meinung?

Jede Meinung die von den Medien kommt, wird vertreten werden, egal ob wahr oder nicht.
Nur die gewünschte Meinung zählt und die ist vorgegeben von den Besitzern.

Bürgerliche Politik zählt sicher nicht dazu und da ist den linksliberalen jedes Mittel recht. Jedes totalitäre Linkssystem verliess die Rechtsstaatlichkeit. Es hat begonnen!

Äs Grüessli
Johel :praise:
If you do not read the news, you are uninformed.
If you do read them you are misinformed!
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Okt 2017, 20:19

lionne hat geschrieben:Hier nun scheinen die "Zensurbehörden" total zu versagen! :oops: :mrgreen: :x
Link gelöscht



Titanic?
Nomen est omen :lol:
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Helmuth » Mo 16. Okt 2017, 21:05

Ich finde, das war zu „Kurz“ gegriffen und traf nicht den „Kern“. :]
Herzliche Grüße
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Mo 16. Okt 2017, 21:09

Hallo zusammen,

noch nicht einmal ist das Wahlergebnis in Österreich fix, schon ist eine schreiende linke Minderheit auf Hochtouren. Ob Deutschland oder Österreich aus der linken Minderheit schreit ein penetranter Pöbel, welcher weder von Demokratie noch von Rechtsstaatlichkeit den geringsten Schimmer hat.

Doch damit diese Sache nicht zu viel Ehre bekommt, lösche ich die Links.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Hanspeter » Mo 16. Okt 2017, 22:18

Johelia hat geschrieben: da ist den linksliberalen jedes Mittel recht. Jedes totalitäre Linkssystem verliess die Rechtsstaatlichkeit.


Von linksliberal zu einem totalitären Linkssystem zu springen, ist schon etwas abenteuerlich. Linksliberal ist noch lange nicht mit einem totalitären Linkssystem gleichzusetzen.

Jedes totalitäre System ist nicht rechtsstaatlich, ob nun Linkssystem oder Rechtssystem. Ich lehne jedes totalitäre System ab, ob nun von links oder von rechts.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Di 17. Okt 2017, 21:15

Zensur ist das zuverlässigste Anzeichen von Hilflosigkeit
und Existenzangst staatlicher Herrschaft.
© Prof. Querulix

(*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker


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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Mi 18. Okt 2017, 16:39

Das was so Aphoristiker und Satiriker bringen, haben ein Körnchen Wahrheit, aber eben nur ein Körnchen.

Bezogen auf totalitäre Staatsregimes wie Nordkorea, stimmt das sicher.

Doch apropos Titanic und Österreich wo der mögliche Kanzler schon Opfer geworden ist von einem Aufruf zum Mord und einer heftigen Verunglimpfung, da würde es von Hilflosigkeit zeugen, wenn man weder zensieren noch einschreiten würde.

Apropos Medien frage ich mich sowieso wie verrückt links das Ganze tickt.

Ist doch Kim Jong Un weit salonfähiger als Donald Trump.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mi 18. Okt 2017, 20:02

Gnu hat geschrieben:Zuerst würde ich gerne eure Meinung zum NetzwerkDG von Heiko Mars lesen. Ist das sinnvoll oder gefährlich?

...weder noch.... >>> verfassungswidrig!
Meinungsfreiheit ade! :x
Das ist aber erst der Anfang, denn laut einem EU-Papier soll das NetzDG europäisch werden, Provider sollen sogar Vorabzensur einführen. So sieht es ein Papier der Europäischen Kommission vor, das sogar noch über das deutsche Zensur-Induktions-Gesetz hinaus geht.
Na dann mal "Gut Nacht!"
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Do 19. Okt 2017, 19:31

Ihr betont hier immer (vermeintliche) negative Aspekte, ruft "Zensur!" und so.
Seht ihr überhaupt nicht (resp. noch nicht einmal ansatzweise) die positiven Aspekte? Anstisemitistische Ausfälle können schnell gelöscht werden, sowie gesamt rechte Propaganda, hatespeech in jeder Form, eindeutige fakenews etc. etc.

Wovor habt ihr Angst?

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 20. Okt 2017, 10:44

Es gibt wirklich mehr als einen Grund, dieses NetzDG nicht zu mögen (und mit Angst hat das nun absolut nichts zu tun). Kurz:
Wie gesagt, ist es (schon formell) verfassungswidrig
Es gefährdet die Meinungsfreiheit (und Pressefreiheit)
Es macht die Netzwerkbetreiber zu Richtern! Das ist nun wirklich nicht was wir (mündige Bürger) brauchen!
Das Gesetz greift ins Leere: Oder hat hier schon jemand eine allgemein verbindliche Definition von "hate speech" und "fake news"? Was allgemein als Fake News oder 'Hassrede' verstanden wird, fällt, wenn überhaupt, nur in Ausnahmen unter das Strafrecht.
u.v.m.
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Fr 20. Okt 2017, 16:46

Sorry, aber stimmt so nicht! Grundlage sind Gesetze, nie Gefühlslagen oder was auch immer. Um dir anders entgegen zu kommen: wie willst/würdest du anders z.B. widerlicher, antisemitischer Hetze im Netz (ebenso hatespeech, Verleumdung etc. etc.) entgegenwirken!

Hast du mal so gesehen, wie lange (um bei diesem Beispiel zu bleiben) eindeutig antisemitische Parolen auf Twitter, fb & co stehenblieben? Weg mit dem Dreck!

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Fr 20. Okt 2017, 18:28

Das Problem sind nicht die Hasskommentare, das Problem ist die Stasi und ihre V-Leute, welche diese Kommentare schreiben, um investigative Journalisten abknallen zu können. Die Informatisierung macht es beinahe unmöglich, erkennen zu können, ob jemand ein Troll ist oder ein Mensch. In den USA nennt sich die Stasi übrigens Heimatschutz, ist aber dem russischen KGB ähnlich. Die Gefahr von rechts ist ein Strohmann, der genau wie der Strohmann Gefahr von links durch die Geheimdienste der Elite erschaffen wird, um die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Macron hat es geschafft, den Ausnahmezustand in Frankreich zum Gesetz zu machen.

Wenn es der deutschen Regierung ernst wäre mit ihrem Kampf gegen Nazis, warum lässt sie dann IS Terroristen massenweise ins Land? Hitler war ja bekanntlicherweise ein Freund des Islam, weil der Islam gegen Juden ist. Und wann wird endlich der Papst abgeschafft? Sein Reichskonkordat ist ja immer noch in Kraft. Und er besitzt grosse Teile von Jerusalem. Auf der Moschee steht: Gott hat keinen Sohn. Der Papst wurde von Mussolini inthronisiert, nachdem Napoleon ihn entmachtet hatte. Heiliger Vater!
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 20. Okt 2017, 18:40

Irgendwo habe ich mal im Zusammenhang mit besagtem NetzDG den Ausdruck
" Netzwerkdurchwurschtelungsgesetz" gelesen. Scheint mir ein guter Ausdruck dafür zu sein... :D ;) :lol:
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