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Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Alles Chaos oder was? Für Beiträge, die sonst nirgends hineinpassen.

Moderator: firebird

Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Di 13. Mär 2018, 17:40

Jeshu,
Die Kritik an der Aufmerksamkeit-Therapie bringt mich auf die alte Idee, dass bei psychischen Vorgängen nicht mehr so recht durchgeklickt wird. Und deshalb Studien über die Wirksamkeit ganz falsch liegen können. Der Hype kann auch nur geschehen weil da viel Geld mit zu machen ist. Anscheinend ist der Erfolg dieser Therapie auch nicht besser als andere Therapien. Und auf jeden Fall kann Jeder Aufmerksamkeit üben ohne einen 400 Euro - Kurs machen zu müssen.
Wir haben was Neues was sehr hilft und besser hilft, ist ja das Schlagwort der Gesundheitsindustrie.

Auch der Hype auf östliche Meditation stellt eine derartige Nische für unzufriedene Nichtchristen und Christen zur Verfügung. Und damit die eine Möglichkeit ein Säckchen Geld zu verdienen mit Seminaren und Büchern.

MBSR ist eine Therapieform. Die helfen soll anders mit seinen Gedanken umzugehen. Das muss ja keine Trance-Technik sein. Aber schon der ganze Zusammenhang mit östlicher Meditation zeigt mal wieder, woher man die Ideen nimmt um die Psyche zu beeinflussen. Auch wenn es keinerlei Trance-Technik sein sollte so weist es nun mal auf Joga und buddhistische Meditation hin.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Di 13. Mär 2018, 20:55

jes_25913 hat geschrieben:
Genau: Gott oder die Welt.

Mehr darüber gibt es nicht. Deshalb sprach Jesus auch nur von zwei Wegen, da es mehr als diese nicht gibt. Der breite Weg ist der Weg, der die Welt mit ihren Freuden und Annehmlichkeiten (aber implizit damit auch allem Leid und Elend) nicht loslassen will. Und der schmale Weg, der in der Loslösung von den Anhaftungen an die Welt und der einzigen Ausrichtung auf Gott besteht.
Alle Schwierigkeiten kommen allein daher, dass man Gott haben, aber die Welt und sich nicht loslassen will.


Hi, jes!
Ich fürchte, dass viele Gottgläubigen auf dem "Holzweg" sind, die es partout nicht schaffen sich in ihrer Denkweise von unserer materiellen Welt zu trennen.

"Wahrlich, wahrlich ich (Jesus - Gottes Sohn) sage dir (Nikodemus): Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.
Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?

Joh. 3, 11-13

Jeder Arzt ist bei einem Kranken machtlos, der gar nicht gesund werden will. Wer göttliche Dinge nicht glauben kann oder will, wird also zwangsweise beim irdischen Glauben bleiben.

Vielleicht ist die "Welt" einfach noch nicht so weit, als dass sie Gottes Wahrheit "tragen kann". Das muss dann noch eine Weile so stehen gelassen werden.

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Di 13. Mär 2018, 21:26

lionne hat geschrieben:Also ich persönlich habe ja meine (kostenlose) MBSR-Stunde, wenn ich z.B. am Neuenburger See auf dem Bänkli oder noch näher am Ufer sitze und dem "Wellengesang" zuhöre und zuschaue, wie die Wellen - je nach Wellengang - sanft oder heftiger ans Ufer rollen.... :D

Dreieck hat geschrieben: Was ich selber - ein Beispiel - bereits als "Meditation" empfinde, wenn ich etwa am Mainufer sitze, des Sommers, auf einer Holzbank, und mir watscheln ein paar neugierige Entchen entgegen, ich versinke dann ganz darin, ihnen zuzusehen, mich ihrer Geselligkeit zu erfreuen.


Ja, die "Natur" hat ihre ganz eigene Kraft auf uns - und in uns zu wirken.
Weil wir ein Teil von ihr sind - wie wir auch Teil von Gott sind.
Man kann in diesem Bewusstsein nichts mehr voneinander trennen, es fließt wie von selbst ineinander über. In der Natur fällt dieses Bewusstsein oft besonders leicht. Mir auch. :))

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » Mi 14. Mär 2018, 13:35

Jeshu hat geschrieben:Lieber eddy!
Wie weit ist Bruder Konrad denn gekommen mit dem ständigen "Rosenkranzbeten"? Nicht in die Hölle? :)

Jagut, dann hat sich das mit dem Rosenkranz auch geklärt :D
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Mi 14. Mär 2018, 15:39

Eddy,
ein Teil von dir ist von katholischer Frömmigkeit geprägt. Ich kenne das aus meiner Jugend auch.

Deshalb versuche ich scharfe Kommentare zur katholischen Frömmigkeit zu vermeiden obwohl von evangelischer Seite immer Kritik dazu kommt.
Vielleicht haben wir Pater Pio gemeinsam, er ist ja sehr interessant.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Mi 14. Mär 2018, 22:15

onThePath hat geschrieben:Die Kritik an der Aufmerksamkeit-Therapie bringt mich auf die alte Idee, dass bei psychischen Vorgängen nicht mehr so recht durchgeklickt wird. Und deshalb Studien über die Wirksamkeit ganz falsch liegen können. Der Hype kann auch nur geschehen weil da viel Geld mit zu machen ist... Wir haben was Neues was sehr hilft und besser hilft, ist ja das Schlagwort der Gesundheitsindustrie.
.. auch der Hype auf östliche Meditation stellt eine derartige Nische für unzufriedene Nichtchristen und Christen zur Verfügung. Und damit die eine Möglichkeit ein Säckchen Geld zu verdienen mit Seminaren und Büchern.


Hi, oTP!
"Suchende" Menschen sind gefährdet wie frisch geschlüpfte Schildkröten. Sie wollen instinktiv zu Gott finden und meinen oft direkt daraufhin zu zurennen, aber überall lauern unvorhersehbar viele Gefahren auf diesem Weg für sie. Von allen Seiten.

Was aber kann die Antwort der Christen sein, die sich selbst in ihrem Haus uneins sind? Das sind Fragen, die wir uns in Anbetracht der Zukunft wirklich stellen müssen:
Sind wir überhaupt noch Jünger Christi, die das wahre Evangelium verbreiten?
Sind wir darin noch glaubwürdig?
Oder warum braucht es viele dieser "Meditations-Formen als Ersatz" sogar für Gott?

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Do 15. Mär 2018, 11:04

Ja, Jeshu
Ich war ja in meiner Kindheit katholisch orientiert, und in meiner Jugend schien mir die Meditation die Lösung zu sein. Auch ich war mal davon überzeugt, daß die Bibel nicht alles erzählt, was für unser Heil wichtig ist.

Aber dann entschied ich mich, nach langwierigen Überlegungen, Jesus Christus ganz zu vertrauen. Anstatt den dicken Versprechungen was Meditation alles bewirken soll.

Aufgrund meines eigenen Lebensweges habe ich massiv erlebt, wie wir es mit dem Bösen und mit Täuschungen zu tun haben. Und wie das zur Selbstzerstörung führt. Das war so eindrücklich daß ich nicht mehr im Geringsten daran zweifele, dass wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen müssen:
Gegen unseren alten inneren Mensch
Und gegen die bösen Mächte die unsichtbar sind und versuchen auf uns zu wirken.
Und gegen verführerische Lehren die uns vom rechten Weg abbringen.
Mit Meditation können wir uns nicht selbst erlösen. Dieser Gedanke führt in alle Abwege der Esoterik, der dahin geht, der Mensch habe göttliche Macht in sich und könne sie verwirklichen. Es gibt genug Bewegungen die diese Macht entfalten wollen und Einfluß nehmen wollen auf die ganze Menschheit.

Ich glaube, wir Menschen sind schwache Kreaturen ohne göttliches Potential das wir entwickeln müssten.
So schwach dass wir erkennen müssen dass wir ohne Gott und Christus verloren sind.
Die Meditation wird zu einer Ersatzreligion. Das sieht man auch hier deutlich. Und was für ein Mischmasch an Vorstellungen was nun stimmt und was nicht.

Es wurde hier noch nichts über die demütige Haltung der christlichen Meditation gesagt, die sich nicht selber erlösen will. Traurig aber wahr.
Natürlich haben die Mönche Manches übertrieben, z.B. wenn sie Bußübungen machten und davon körperlich und geistig schwach wurden.

LG otp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 15. Mär 2018, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Do 15. Mär 2018, 11:39

So müssen wir als Christen danach ringen, nicht den Sinn zu verlieren der unserem Glauben zugrunde liegt. Meditation scheint die Lösung zu sein. Weil sie angeblich erlebbare Ergebnisse bringt. Deshalb ist sie auch so verlockend und verführerisch.

Ein anderer Zweig der Christen möchte in der Übercharismatik auch ein erlebnisorientiertes Christentum. Man möchte ein dickes Paket von Geistesgaben und Erlebnissen mit Gott. Das ist die zweite Gefahr.

Ich glaube daran, dass wir Christen uns bemühen müssen das menschliche Leid zu mildern. Dazu gehört eine realistische Einschätzung unserer Möglichkeiten. Ohne übertrieben auf Geistesgaben oder Erweckung zu setzen. Das gehört zum guten Kampf des Glaubens. Wir sind schwache Kreaturen. Aber von Gott angenommen. Er rettet uns vor dem Schrecken der verdienten Gottferne aus reiner Gnade. Das sollte in Dankbarkeit unseren Weg mit Gott durch alle Schwierigkeiten unbeirrbar bis zu unserem Tod bestimmen.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon jes_25913 » Do 15. Mär 2018, 15:27

onThePath hat geschrieben:Ich glaube, wir Menschen sind schwache Kreaturen ohne göttliches Potential das wir entwickeln müssten.
So schwach dass wir erkennen müssen dass wir ohne Gott und Christus verloren sind.

LG otp


Tja, das ist ja erst einmal die Erfahrung des natürlichen Menschen, der sich mit seinem physischen Körper identifiziert.
Aber wenn man das als Glaubensgrundlage nimmt, dann befestigt man seine eigene Ohnmacht und schneidet sich von jeder göttlichen Hilfe ab. Es gibt eben auch einen destruktiven Glauben, der genauso Kraft (nur in die falsche Richtung) entfaltet, wie der richtige Gottesglaube. Mit dieser Einstellung kannst Du lange warten, dass Gott etwas für Dich tut. Ohne Glauben kann keine Hilfe kommen.
Hätte ich den Glauben an meine Unfähigkeit beibehalten, wäre ich schon längst nicht mehr unter den Lebenden. Aber Gott hat mir gezeigt, was wahrer Glaube ist: Dass er in mir wohnt, ich göttlicher Natur bin, und deshalb alles vermag.
Ja, und das hat mich sogar aus den Depressionen geführt! Man sollte es nicht für möglich halten, denn da ist man ja regelrecht im Negativ-Glauben gefangen.

LG,
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Do 15. Mär 2018, 16:46

Ach ja - dein persönliches Für-wahr-halten.

Ich bin immun gegen solche Lockstoffe.

Du vermagst also alles, weil die göttliche Natur in dir wohnt. Na denn: Die Macht sei mit dir.

Aber was wenn deine Identifikation mit Gott eine Fiktion ist ? Wie viel Jahrhunderte brauchst du noch, um mehr Gott als Mensch zu sein ?
Bis dahin kannst du ja weiter davon träumen ein bisschen Gott zu sein.

Im Ernst: Ich komme mit den Tragödien meines Lebens klar, weil Gott und Jesus mein fester Grund sind. Dafür muss ich nicht vollkommen sein.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » Fr 16. Mär 2018, 15:45

Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass letztlich die Praxis, also die selbst gemachten Erfahrungen, über der Theorie steht.
Der moderne Zeitgeist ist eher skeptisch, was zunächst einmal nichts Schlimmes ist. Aber was genau ist ein Skeptiker? Ein wahrer Skeptiker ist eigentlich kein voreingenommener Mensch. Das ist doch einer, der nicht nur alles hinterfrägt und das 'warum' und 'wieso' herausfinden will, sondern auch bereit ist, zu testen, auszuprobieren, also durch seine eigenen praktischen Erfahrungen seine Schlüsse zu ziehen.
Gerad von otp bekomme ich den Eindruck...
onThePath hat geschrieben: Bei diesem Durcheinander :
Wie soll sich dabei der Christ orientieren?

...der "Christ" ist wie ein scheues Reh, das sobald eine Brise (vermeintlich) fernöstlicher Meditation spürbar wird, das Weite sucht. Ich verstehe natürlich den Wunsch nach Identifikation mit dem "Eigenen". Aber, wie gesagt, ein Skeptiker würde sich in seiner Wahrheitssuche von solchen (vermeintlichen) Unterschieden nicht abhalten lassen. Probieren geht nunmal über Studieren
:jump:
:lesen:
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Fr 16. Mär 2018, 17:00

Eddy,
diese Einstellung teile ich nicht.
Wenn es um "bewusstseinserweiterne" Meditationstechniken geht, wird davon die Psyche beeinflusst.
Offensichtlicher ist allerdings, wenn es um chemische "Bewusstseinserweiterung" und -veränderung geht. Sag mal zu Anderen " Probier mal Cannabis und LSD aus". Da wird es gleich zu Protesten kommen.

Du bist dir der Gefahren nicht bewusst, die östliche Meditation verursachen kann. Es sind nun mal wirksame Psychotechniken.

Oder teste mal die Totenbefragung oder nimm an einem Schamanenritual teil. Da sind Gefahren schon bewusster. Aber auch dies sind psychisch wirksame Handlungen im Bereich des Jenseits

Wie wäre es wenn du nicht alles Dahergekommene ausprobierst, sondern erst mal lupenreine christliche Meditation erforscht ?

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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » Fr 16. Mär 2018, 17:57

onThePath hat geschrieben:sondern erst mal lupenreine christliche Meditation erforscht ?

Lass doch mal hören.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Mär 2018, 19:18

oTP hat geschrieben:
So müssen wir als Christen danach ringen, nicht den Sinn zu verlieren der unserem Glauben zugrunde liegt. Meditation scheint die Lösung zu sein. Weil sie angeblich erlebbare Ergebnisse bringt. Deshalb ist sie auch so verlockend und verführerisch.


Hi oTP!
Viele Menschen suchen für mich in der „Meditation“ etwas, das sie eigentlich ausreichend haben müssten, nämlich Ruhe vor dem menschlichen bewussten Geist. Ruhe, die unser Gehirn und unser Körper im Leben unbedingt braucht, die man aber in der Regel ausreichend im Schlaf findet. Schläft der Mensch nicht, stirbt der Mensch.
Wenn wir uns nun zusätzlich dauernd in „schlafähnliche“ Zustände versetzen müssen, die uns von der Realität entrücken, dann stimmt vielleicht auch etwas nicht. Das kommt in Extremfällen ja fast schon einem "Todeswunsch" gleich, nämlich zu versuchen dauernd geistig nicht in unserer Welt zu sein, weil man sie nicht erträgt?

Ich glaube daran, dass wir Christen uns bemühen müssen das menschliche Leid zu mildern. Dazu gehört eine realistische Einschätzung unserer Möglichkeiten. Ohne übertrieben auf Geistesgaben oder Erweckung zu setzen. Das gehört zum guten Kampf des Glaubens. Wir sind schwache Kreaturen. Aber von Gott angenommen. Er rettet uns vor dem Schrecken der verdienten Gottferne aus reiner Gnade. Das sollte in Dankbarkeit unseren Weg mit Gott durch alle Schwierigkeiten unbeirrbar bis zu unserem Tod bestimmen.


Eine Gefahr sehe ich allerdings auch im "kirchlich-christlichen Glauben" - nämlich die "Gottferne", die ständig gepredigt wird, respektive die Hoffnung auf eine baldige Wiederkunft Jesu Christi. Das Reich Gottes ist aber mitten unter uns. Ich denke, viele Gläubige wären zutiefst erschrocken, wenn sie wüssten, wie nahe ihnen Gott und Sein Sohn in Wirklichkeit bereits ständig sind. Und natürlich auch mit uns sind. Mit oder ohne Meditation.

Gerade der Aspekt, dass wir eben als Mensch nicht vollkommen sind und tagtäglich etwas überwinden müssen und dazulernen, macht doch auch unser christliches Leben aus. Nicht wie Gott selbst zu sein, sondern als Mensch zu versuchen Gottes Liebe mit Seiner Hilfe an andere Menschen weiterzugeben, die ihrer auf Erden bedürfen.

Es geht also nicht um uns selbst - es geht eigentlich um Andere.

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Fr 16. Mär 2018, 19:36

Überlegenswert Gedanken, Jeshu.

Ja oft geht es darum zur Ruhe zu kommen. Sicher auch zu sich selber zu finden. Und der höchste Anspruch ist, in Einklang mit Gott zu kommen- bis hin zur Identifikation mit ihm.

Aber dabei geht es letztlich darum, die Grenzen zu überwinden zum Jenseits, diese Einschränkung auf das hier und jetzt. Quasi überwindet der Meditierende die Grenzen seines "Gehirndenkenkens" und er erlebt Dinge, die er normal erst nach dem Tod erleben wird. Oft nur schemenhaft, aber auch Dinge wie Astralreisen und Gedanken lesen. Manche katholische Heilige konnten auch schweben. Und taucht möglicherweise ein in ein seliges "Überbewusstsein".

Ist eben keine gewöhnliche Sache. Weil sie bewusstseinserweiternd sind und es übernatürliche Fähigkeiten bewirken kann.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Mär 2018, 22:03

oTP hat geschrieben:
Ja oft geht es darum zur Ruhe zu kommen.
Sicher auch zu sich selber zu finden.
Und der höchste Anspruch ist, in Einklang mit Gott zu kommen- bis hin zur Identifikation mit ihm.


Hi oTP!
Beschreibst Du oben nicht eigentlich unseren maßgeblichen "Kreislauf"?
Zur wirklichen "Ruhe" kommt man doch nur, wenn man mit Gott in Einklang ist?
Aber dies hat mit einer "einheitlichen Schwingung" zu tun.
Ich denke, dass die Menschen versuchen dies in der Meditation zu erreichen.

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Fr 16. Mär 2018, 22:09

Jeshu hat geschrieben:
oTP hat geschrieben:
Ja oft geht es darum zur Ruhe zu kommen.
Sicher auch zu sich selber zu finden.
Und der höchste Anspruch ist, in Einklang mit Gott zu kommen- bis hin zur Identifikation mit ihm.


Hi oTP!
Beschreibst Du oben nicht eigentlich unseren maßgeblichen "Kreislauf"?
Zur wirklichen "Ruhe" kommt man doch nur, wenn man mit Gott in Einklang ist?
Aber dies hat mit einer "einheitlichen Schwingung" zu tun.
Ich denke, dass die Menschen versuchen dies in der Meditation zu erreichen.

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Aber was bedeutet im Einklang mit Gott zu sein ?
Die Identifikation geht ja noch weiter und ist ein völlig anderes Bewusstsein. Das heisst es tut sich etwas im Bewusstsein wozu der Mensch im normalen Bewusstsein nicht fähig ist.

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Zuletzt geändert von onThePath am Fr 16. Mär 2018, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Mär 2018, 22:22

oTP hat geschrieben:
Aber dabei geht es letztlich darum, die Grenzen zu überwinden zum Jenseits, diese Einschränkung auf das hier und jetzt.
Quasi überwindet der Meditierende die Grenzen seines "Gehirndenkenkens" und er erlebt Dinge, die er normal erst nach dem Tod erleben wird. Oft nur schemenhaft, aber auch Dinge wie Astralreisen und Gedanken lesen. Manche katholische Heilige konnten auch schweben. Und taucht möglicherweise ein in ein seliges "Überbewusstsein".

Ist eben keine gewöhnliche Sache. Weil sie bewusstseinserweiternd sind und es übernatürliche Fähigkeiten bewirken kann.


Als Mensch irdische Grenzen überwinden?
Das stelle ich in keinster Weise in Frage, oTP! Jesus hat es uns ja vorgemacht.
Er hat uns die Macht des Geistes und des Willens gelehrt, also eine rein "nichtmaterielle" Form etwas sogar "Materielles" massiv beeinflussen zu können.

Schließlich - GOTT lenkt ALLES mit Seinem puren Willen.

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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Mär 2018, 22:32

onThePath hat geschrieben:Aber was bedeutet im Einklang mit Gott zu sein ?
Die Identifikation geht ja noch weiter und ist ein völlig anderes Bewusstsein. Das heisst es tut sich etwas im Bewusstsein wozu der Mensch im normalen Bewusstsein nicht fähig ist.

LG otp


"Der Einklang mit Gott" bedeutet Seinen Willen zu tun. Aber der wurde leider von vielen Menschen in ihren Gedanken stark entfremdet, weil sie von sich ausgehen.
Es ist keine böse Absicht, sie wissen/wussten es nur nicht besser.
Aber Jesus Christus wusste es. Ganz sicher.

Lg
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Fr 16. Mär 2018, 23:18

Jeshu hat geschrieben:
oTP hat geschrieben:
Aber dabei geht es letztlich darum, die Grenzen zu überwinden zum Jenseits, diese Einschränkung auf das hier und jetzt.
Quasi überwindet der Meditierende die Grenzen seines "Gehirndenkenkens" und er erlebt Dinge, die er normal erst nach dem Tod erleben wird. Oft nur schemenhaft, aber auch Dinge wie Astralreisen und Gedanken lesen. Manche katholische Heilige konnten auch schweben. Und taucht möglicherweise ein in ein seliges "Überbewusstsein".

Ist eben keine gewöhnliche Sache. Weil sie bewusstseinserweiternd sind und es übernatürliche Fähigkeiten bewirken kann.


Als Mensch irdische Grenzen überwinden?
Das stelle ich in keinster Weise in Frage, oTP! Jesus hat es uns ja vorgemacht.
Er hat uns die Macht des Geistes und des Willens gelehrt, also eine rein "nichtmaterielle" Form etwas sogar "Materielles" massiv beeinflussen zu können.

Schließlich - GOTT lenkt ALLES mit Seinem puren Willen.

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Da wird es schwierig. Der Yogi und der Buddhist möchten ja die irdischen Beschränkungen ganz überwinden.
Jesus hatte auch höhere Fähigkeiten, die bekommt man auch durch Meditation. Ist die östliche Meditation etwa doch richtig ?

LG oto
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Sa 17. Mär 2018, 00:13

onThePath hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Als Mensch irdische Grenzen überwinden?
Das stelle ich in keinster Weise in Frage, oTP! Jesus hat es uns ja vorgemacht.
Er hat uns die Macht des Geistes und des Willens gelehrt, also eine rein "nichtmaterielle" Form etwas sogar "Materielles" massiv beeinflussen zu können.

Schließlich - GOTT lenkt ALLES mit Seinem puren Willen.


Da wird es schwierig. Der Yogi und der Buddhist möchten ja die irdischen Beschränkungen ganz überwinden.
Jesus hatte auch höhere Fähigkeiten, die bekommt man auch durch Meditation.
Ist die östliche Meditation etwa doch richtig ?

LG oto


Lieber oTP,
der gravierende Unterschied ist, dass "der Yogi und der Buddhist" nicht Jesus Christus sind.

ER wurde als Mensch von GOTT dazu auserwählt sogar die allergrößten irdischen Beschränkungen überwinden zu können - nämlich als Sein "Menschensohn" -
doch für uns und viele...

Sie hingegen erwählen eigentlich nur sich selbst - erinnert Dich das an etwas?

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 10:04

Jeshu hat geschrieben:Lieber oTP,
der gravierende Unterschied ist, dass "der Yogi und der Buddhist" nicht Jesus Christus sind.

ER wurde als Mensch von GOTT dazu auserwählt sogar die allergrößten irdischen Beschränkungen überwinden zu können - nämlich als Sein "Menschensohn" -
doch für uns und viele...

Sie hingegen erwählen eigentlich nur sich selbst - erinnert Dich das an etwas?

LG
Jeshu


Sie erwählen nur sich selbst: Nicht wenn sie glauben sie seien tief in sich drin göttlich.
Damit meinen sie auch diese Ansprüche zu haben:
Göttliche übernatürliche Kräfte wie Jesus verdient zu haben, als Brüder Jesu.
Auf höchster Ebene verwirklicht glauben sie auch göttliche Macht zu haben.
Und das Mittel der Höherentwicklung: Meditation.



lg oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 17. Mär 2018, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon Jeshu » Sa 17. Mär 2018, 10:08

Hi oTP!
Was ich gerne noch anhängen würde bezüglich Deines

"Quasi überwindet der Meditierende die Grenzen seines "Gehirndenkenkens"


Rein menschliche Gedanken, bzw. ein Geist, der sich allein mit irdischen Problemen befasst und auseinandersetzt, sollen in uns natürlich nach und nach durch einen höheren "göttlichen Geist" ersetzt werden.
Aber Jesus war auch nicht bei uns, um sich als Mensch wie Gott zu fühlen, sondern um wie Gott im Himmel zu wirken, sprich Seine Werke zu tun. Er hat nichts anderes getan als so viel Heil wie möglich über die Welt zu bringen. Trost, Hoffnung und eine unerschütterliche Liebe zu uns. Er hat nie verlangt, dass wir Ihn fürchten, sondern Ihm vertrauen und dass Er die Wahrheit sagt und dass ein Teil von uns wieder auferstehen wird, selbst wenn der Leib tot ist.

Jesus hat zu Gott gebetet, damit Er nur das Beste aus sich herausholen kann in dieser kurzen Zeit, in der Er als echter Sohn Gottes in menschlicher Gestalt bei uns war. Tausende Menschen von überall her kamen zu Ihm, um von Ihm geheilt zu werden, Er konnte vermutlich keinen Schritt mehr tun, ohne dass Ihm ein Rudel Menschen hinterher rannte, aber jedes Mal ging "eine Kraft von Ihm", wenn Er heilte. Ich schätze, das war unglaublich anstrengend mit der Zeit, denn Er war ja doch an einen menschlichen Körper gebunden, musste aber ständig Göttliches leisten.

Diese Zeit der "Ruhe" allein mit Gott im Gebet (ohne Menschen dabei) hat Er genutzt, um wieder alle Kraft für uns aufzutanken, um sie aber sogleich in den nächsten Stunden wieder an uns abzugeben. Nicht für sich.
Er wusste ja, wer Er im Himmel ist und woher Er kam und wohin Er zurückgehen würde. Und dem müssen wir uns auch bewusst werden.

LG
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon kingschild » Sa 17. Mär 2018, 12:25

eddy hat geschrieben:...der "Christ" ist wie ein scheues Reh, das sobald eine Brise (vermeintlich) fernöstlicher Meditation spürbar wird, das Weite sucht. Ich verstehe natürlich den Wunsch nach Identifikation mit dem "Eigenen". Aber, wie gesagt, ein Skeptiker würde sich in seiner Wahrheitssuche von solchen (vermeintlichen) Unterschieden nicht abhalten lassen. Probieren geht nunmal über Studieren
:jump:
:lesen:


Hallo eddy

Es geht nicht mit der Identifikation mit dem eigenen, es geht um dies hier:

Joh. 10.4 Und wenn er seine Schafe alle herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme.
5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

Nachfolge bedeutet man hört auf Christus und folgt genau diesem nach, weil man ja aus Erfahrung schon weiss, Weltliche Dinge und Stimmen, führen nicht ans Ziel.

Jedoch Paulus musste die Galatergemeinde schon damals so ermahnen:

Gal 1.6 Mich wundert, daß ihr so schnell übergehet von dem, der euch durch Christi Gnade berufen hat, zu einem anderen Evangelium, so es doch kein anderes gibt;


denn Korinthern musste er schreiben:

2Kor 11:4 Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.


Anstatt 1000 mal den gleichen Text zu repetieren, wäre es vielleicht sinnvoll eben nüchtern gewisse Texte zu Gemüte zu führen und sich zu überlegen, warum musste Paulus die Galater und Korinther ermahnen? Warum muss ein Schaf eben scheu werden, wenn es die Stimme eines anderen Hirten hört? Warum wäre es falsch, wenn es nicht scheuen würde?

Ich habe in meinen vorherigen Post mal gefragt, was hat uns Jesus über das Gebet gelehrt und warum glauben wir, dass uns dies zuwenig nah zu Gott bringt, wenn er selbst das lehrte? Ist es denn Nachfolge Christus, Ihm nicht zu glauben? Ich glaube nicht.

Von Gott und Jesus gelehrte Menschliche Praktiken wie man näher zu Gott kommt existieren im Wort Gottes nicht. Menschlich angelehrte Fabeln wie man angeblich näher zu Gott kommt da gibt es seit der Entstehung der Menschheitsgeschichte eben Millarden die oft eben gewisse Parallelen haben. Eine Paralelle ist aber bei allen da, sie haben den Ursprung beim Menschen und nicht bei Gott oder Christus.

Hat uns Christus Heidnische Rituale gelehrt, hat sein Vater sein Volk dies gelehrt? Ich lese eher die Abkehr davon.

Wer also recht meditieren will, der soll nüchtern das Wort Gottes zu Gemüte führen und treu im Wort bleiben, dann wird Gott in der ganzen Fülle bei Ihm sein. Durch Glauben entsteht nähe, sagt das Wort. Durch treue besteht die Beziehung. An Nachfolge freut sich der Hirte. Durch Zwiesprache, ensteht der Dialog.

Wie gesagt jeder kann tun und lassen was er will aber Nachfolge bedeutet das man das tut was Christus lehrte. Handelt man darin, ist man verbunden mit Ihm. Ist man verbunden mit Ihm, dann trennt man sich immer mehr von Menschlich erdachten Dingen. Ist die Trennung vollzogen, so ist Gott in der ganze Fülle da. Glaubt man dies, so glaubt man recht.

God bless
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » Sa 17. Mär 2018, 13:17

Jeshu hat geschrieben:der gravierende Unterschied ist, dass "der Yogi und der Buddhist" nicht Jesus Christus sind.

Servus Jeshu und kingschild,
diese Aussage ist philosophisch nicht ganz richtig. Ein Attribut Gottes ist SEIN, das sagt Jahwe im AT und natürlich auch der Sohn im NT (die Bibelstellen sind ja bekannt). Wenn Christus nach der Kreuzigung seinen Jüngern wieder erscheint, ist das wie eine Demonstration dieses Seins. Es ist, als wollte Er sagen: Seht, wie ich BIN!
Dieses Sein ist ewig. Es wurde nie geboren, und kann auch nie sterben. Es hat eigentlich keine Form, weil alles was Form hat, entstanden ist und vergehen wird. Auch keinen Namen, oder Farbe... Dieses Sein hat nichts von dieser Welt an sich, und ist deswegen auch nicht an diese Welt gebunden. Es ist nicht abhängig von einer bestimmten Zeit, mit ihren momentanen Strömungen, ihrer Kultur, etc.
Das bedeutet: Wenn sich dieses Sein in Form von Christus manifestieren kann, um das Christentum zu gründen, dann ist es konsequenterweise ebenso möglich, sich als Buddha zu manifestieren, um den Buddhismus zu gründen, und noch so viele Weltreligionen, wie ES für notwendig erachtet.
Wenn man das sagt, wird man schnell mal als Häretiker tituliert, obwohl es doch völlig vernünftige Gedanken sind. Die Vernunft ist universell, und Gott ist das auch. Er ist kein Dogmatiker, diese Enge, die hier eingesetzt wird, entspringt vielmehr der menschlichen Vorstellung. Er ist weit, und würde in Seinem Erbarmen ALLES tun (ja sogar einen ***** wie Buddha herschicken :tongue: ), um uns Menschen zu erlösen.
Fühlst Du Dich im christlichen Universum zu Hause, kannst Du in die Beziehung zu Christus eintreten - perfekt, gib alles! Sagt Dir die buddhistische Art mehr zu, dann mach das! Das Ziel ist dasselbe, nur darum geht es. Wie man es letztlich erlangt hat, das wird Gott am Ende nicht mehr interessieren.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 14:11

Sag ich ja - religiöser Heils-Universalismus statt christlicher Meditation.

Ein typisches Merkmal der Esoterik.

Es geht dabei also nicht um christliche Meditation sondern um ihre Einverleibung in einen universellen Glauben.
Laut dieses Glaubens kann man Gott in sich verwirklichen, psychisch mit ihm identisch werden.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon jes_25913 » Sa 17. Mär 2018, 16:48

onThePath hat geschrieben:Sag ich ja - religiöser Heils-Universalismus statt christlicher Meditation.

Ein typisches Merkmal der Esoterik.

Es geht dabei also nicht um christliche Meditation sondern um ihre Einverleibung in einen universellen Glauben.
Laut dieses Glaubens kann man Gott in sich verwirklichen, psychisch mit ihm identisch werden.

LG otp


Wenn das Christentum etwas sein soll, das für ALLE Menschen gültig ist, dann muss es universell und nicht provinzlerisch sein. Universell aber kann es nur sein, wenn es nichts von der objektiven Realität ausschließen muss.
Wenn Buddha etwas von der Realität erkannt hat, und das ist ganz gewiss, dann müssen die buddhistischen Wahrheiten auch im Christentum enthalten sein. Und das ist tatsächlich der Fall. Buddha erkannte nämlich, dass des Menschen Verstricktsein in die Welt auf Grund seiner Begierde, Leid bedeutet und er deshalb das Verlangen nach den Gütern dieser Welt aufgeben soll. Das gleiche verlangt das Christentum: 1Joh 2,15 "Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters."
Buddhisten beten ja nicht Buddha an, sondern befolgen seine Wahrheiten.
Und viele Buddhisten sind in der Ablösung sicher viel weiter fortgeschritten als manch´einer, der hier schreibt.

LG,
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 17:33

Klar, Buddha ist ja auch ein Hindu gewesen. Und wie diese suchte er einen Weg heraus aus dieser Welt und seiner menschlichen Psyche. Dann sei alles Leiden beendet. Auch eine Möglichkeit, dem Menschsein zu entfliehen.

Viele Hindus und Buddhisten sollen fortgeschrittener sein ?
Ich war gerade wieder mal in Indien. Die Hindus haben alle die verschiedensten Götter. Da haben sehr viele sehr wenig Ahnung. Und wenig soziales Gewissen.
Und in Nordindien und Nepal habe ich buddhistische Tempel gesehen mit buddhistischen Göttern die fast noch dämonischer und erschreckender aussahen als manche Hindu-Götter.
Und das sind die Religionen, von denen wir lernen sollen ?

Und klar beten die Buddhisten zu ihren verschiedenen Buddhas, den verschiedenen Verwirklichten. Sie bringen ihnen genauso Opfer wie die Hindus ihren Göttern und die Naturreligionen ihren Geistern.

LG otp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 17. Mär 2018, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon jes_25913 » Sa 17. Mär 2018, 17:42

onThePath hat geschrieben:Klar, Buddha ist ja auch ein Hindu gewesen. Und wie diese suchte er einen Weg heraus aus dieser Welt und seiner menschlichen Psyche. Dann sei alles Leiden beendet. Auch eine Möglichkeit, dem Menschsein zu entfliehen.

Viele Hindus und Buddhisten sollen fortgeschrittener sein ?
Ich war gerade wieder mal in Indien. Die Hindus haben alle die verschiedensten Götter. Da haben sehr viele sehr wenig Ahnung. Und wenig soziales Gewissen.
Und in Nordindien und Nepal habe ich buddhistische Tempel gesehen mit buddhistischen Göttern die fast noch dämonischer und erschreckender aussahen als manche Hindu-Götter.

LG otp


Man muss immer unterscheiden zwischen dem Volksglauben und denen, die wirklich den Weg aus dem Elend gehen wollen. Das Volk geht ja keinen "Weg", sondern will, wie überall, nur Hilfe bei diesen und jenen Dingen und im Leid etwas Trost. Die meisten Christen gehen auch nur in den Gottesdienst lesen (vielleicht) in der Bibel und beten. Das langt ihnen völlig.
Außerdem sind Buddhisten keine Hindus. In Indien gibt es kaum noch Buddhismus.

LG,
jes

P.S. Außerdem geht es bei einem echten Weg nicht um Äußerlichkeiten, sondern Erkenntnis der Wahrheit und Umsetzung der Wahrheit.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 17:46

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Klar, Buddha ist ja auch ein Hindu gewesen. Und wie diese suchte er einen Weg heraus aus dieser Welt und seiner menschlichen Psyche. Dann sei alles Leiden beendet. Auch eine Möglichkeit, dem Menschsein zu entfliehen.

Viele Hindus und Buddhisten sollen fortgeschrittener sein ?
Ich war gerade wieder mal in Indien. Die Hindus haben alle die verschiedensten Götter. Da haben sehr viele sehr wenig Ahnung. Und wenig soziales Gewissen.
Und in Nordindien und Nepal habe ich buddhistische Tempel gesehen mit buddhistischen Göttern die fast noch dämonischer und erschreckender aussahen als manche Hindu-Götter.

LG otp


Man muss immer unterscheiden zwischen dem Volksglauben und denen, die wirklich den Weg aus dem Elend gehen wollen. Das Volk geht ja keinen "Weg", sondern will, wie überall, nur Hilfe bei diesen und jenen Dingen und im Leid etwas Trost. Die meisten Christen gehen auch nur in den Gottesdienst lesen (vielleicht) in der Bibel und beten. Das langt ihnen völlig.
Außerdem sind Buddhisten keine Hindus. In Indien gibt es kaum noch Buddhismus.

LG,
jes


Und der tibetische Buddhismus ist schlimmer Okkultismus. Hast du nicht eben gelesen wie schrecklich dämonisch ihre Tempel wirken ? Warst du überhaupt mal in Indien und Nepal ? Der tibetische Buddhismus entwickelt auch starke okkulte Kräfte.

Dort sind viele Buddhisten und Hindus nicht nur völlig in abergläubischen Volksglauben verstrickt, sondern sie kriegen auch nichts hin an Nächstenliebe, die die schlimmen sozialen Probleme in den Griff kriegen könnten.

Wahrheit ? Glaube entweder den weltfllüchtigen Meditierenden, von denen sich manche ein psychisches Paradies geschaffen haben, sich völlig von der Welt innerlich abgekapselt haben, und glauben Sie hätten die ganze Fülle Gottes in sich, und den totalen inneren Frieden, oder glaube dem Zeugnis Jesus.



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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » Sa 17. Mär 2018, 18:38

Ich werd langsam schwindlig, wir drehen uns bestimmt schon zum hundertsten Mal hier im Kreis....
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon John1955 » Sa 17. Mär 2018, 18:56

Jeshu hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Also ich persönlich habe ja meine (kostenlose) MBSR-Stunde, wenn ich z.B. am Neuenburger See auf dem Bänkli oder noch näher am Ufer sitze und dem "Wellengesang" zuhöre und zuschaue, wie die Wellen - je nach Wellengang - sanft oder heftiger ans Ufer rollen.... :D

Dreieck hat geschrieben: Was ich selber - ein Beispiel - bereits als "Meditation" empfinde, wenn ich etwa am Mainufer sitze, des Sommers, auf einer Holzbank, und mir watscheln ein paar neugierige Entchen entgegen, ich versinke dann ganz darin, ihnen zuzusehen, mich ihrer Geselligkeit zu erfreuen.


Ja, die "Natur" hat ihre ganz eigene Kraft auf uns - und in uns zu wirken.
Weil wir ein Teil von ihr sind - wie wir auch Teil von Gott sind.
Man kann in diesem Bewusstsein nichts mehr voneinander trennen, es fließt wie von selbst ineinander über. In der Natur fällt dieses Bewusstsein oft besonders leicht. Mir auch. :))

LG
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Oh, lieber Jeshu, das sind Worte wie aus meiner Seele :-)) Und da möchte ich natürlich auch noch nachdoppeln, wie entspannend es ist, wenn ich bei einer Wanderung auf einer Bank sitze, im Sommer auf einer Wiese liege, die Augen schliesse und auf die Töne der Natur lausche, den leichten Wind spüre und völlig glücklich bin, das ich bin und das erleben darf im Bewusstsein ewiger Gottverbundenheit.

Gruss John
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 18:57

eddy hat geschrieben:Ich werd langsam schwindlig, wir drehen uns bestimmt schon zum hundertsten Mal hier im Kreis....


Das ist nun mal so.
Keiner akzeptiert die Argumente des Anderen.

Ich bleibe dabei: Ich vertraue Jesus. Und der redet nicht von Meditation und Bewusstseinserweiterung.

lg oTp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon lionne » Sa 17. Mär 2018, 18:59

eddy hat geschrieben:Fühlst Du Dich im christlichen Universum zu Hause, kannst Du in die Beziehung zu Christus eintreten - perfekt, gib alles! Sagt Dir die buddhistische Art mehr zu, dann mach das! Das Ziel ist dasselbe, nur darum geht es. Wie man es letztlich erlangt hat, das wird Gott am Ende nicht mehr interessieren.

:roll: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Joh 14,6)
Das ist es, was uns Gottes Wort lehrt! Gottes Wort ist da klar und eindeutig.
Wie schon so oft gesagt und wieder gesagt: Die 'Frohe Botschaft' ist einfach! :baby:
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon lionne » Sa 17. Mär 2018, 19:11

onThePath hat geschrieben:Ich bleibe dabei: Ich vertraue Jesus. Und der redet nicht von Meditation und Bewusstseinserweiterung.

Ganz genau, solches habe ich in keiner Bibel gelesen.... :oops: :mrgreen:
Keiner der Männer (und keine der Frauen) in der Bibel hat jemals meditiert. Sie waren alle Beter, die Gott "im Geist und in der Wahrheit" (>>> Johannes 4, 24) anbeteten.

Meditation ist das Gegenstück vom biblischen Gebet und Bibelstudium, der einzigen Kraftquelle für einen Christen. "Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus." >>> Römer 10,17.


Ich habe schon früher im Strang mal angeregt: Soll sich jede/r mal ganz ehrlich fragen, warum er/sie sich mit diesen Praktiken überhaupt befasst; was ist genau die Motivation dahinter?
Näher zu Gott?
>>> (Antwort) Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reiniget die Hände, ihr Sünder, und macht eure Herzen keusch, ihr Wankelmütigen. (Jakobus 4,8)
LG lionne
Zuletzt geändert von lionne am Sa 17. Mär 2018, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon John1955 » Sa 17. Mär 2018, 19:34

onThePath hat geschrieben:
Und der tibetische Buddhismus ist schlimmer Okkultismus. Hast du nicht eben gelesen wie schrecklich dämonisch ihre Tempel wirken ? Warst du überhaupt mal in Indien und Nepal ? Der tibetische Buddhismus entwickelt auch starke okkulte Kräfte.

Dort sind viele Buddhisten und Hindus nicht nur völlig in abergläubischen Volksglauben verstrickt, sondern sie kriegen auch nichts hin an Nächstenliebe, die die schlimmen sozialen Probleme in den Griff kriegen könnten.

Wahrheit ? Glaube entweder den weltfllüchtigen Meditierenden, von denen sich manche ein psychisches Paradies geschaffen haben, sich völlig von der Welt innerlich abgekapselt haben, und glauben Sie hätten die ganze Fülle Gottes in sich, und den totalen inneren Frieden, oder glaube dem Zeugnis Jesus.

LG otp


Hallo otp Du scheinst geradezu einen vollkommenen Hang dazu haben, alles ausser biblische Belange zu dämonsieren, in Buddhismus und Hinduismus ausschliesslich okkulte Kräfte, teils stark oder weniger stark zu sehen. Auch in der hebräischen Bibel, dem Alten Testament gibt es okkulte Praktiken, mehrere hinterhältige Intrigen, grauenhafte Kriegsgeschichten, gar Verführung zu Inzest etc.

Ich habe im Alltag und oftmals an einigen Abenden mit vielen Andersgläubigen, Buddhisten, Hinduisten, Muslimen zu tun. Und ich kann Dir sagen, da herrscht stets mehr christliche Nächstenliebe, Offenheit als in der Freikirchengemeinde, wo ich es für besser fand, künftig nicht mehr hinzugehen.
Wie war ich doch erfreut, wieviel die Erstgenannten von den Lehren Jesus Christu, der Bergpredigt und der Feindesliebe wussten und auch das Gleichnis vom Verlorenen Sohn kannten und vom Sämann. Sie schienen Worte Jesu sogar mehr Aufmerksamkeit zu schenken als jene Freikirchler, die Jesus auf Geburt und Kreuzigung reduzieren und den von Jesus gelehrten Weg zum inneren Frieden zu ignorieren scheinen.

Weltflüchtig Meditierende passt doch zur christlichen Lehre, würde man meinen. Und schenkt Jesus seinen Getreuen ja auch den totalen inneren Frieden. vorausgesetzt man setzt um, was er im Namen des Vaters hierfür lehrte.

Vielleicht meditierst Du mal darüber, was Jesus meinte, als er lehrte, verhiess:
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Johannes 14.27


Jesus Christus lehrte doch den Weg zum vollkommenen inneren Frieden und zur innigen Gottverbundenheit, wie er es selber erlebte und am liebsten alle Menschen daran teil haben wollte. Darum schickte er ja die Jünger in die WELT um ihnen das von Jesus Gelernte auch weiterzulehren. Warum tun sich gerade viele Christen so schwer mit der Umsetzung?

Gruss John
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 19:50

John, forderst du mich zu wischiwaschi Einstellungen auf ? Und das nachdem ich viel Informationen gesammelt und viel nachgedacht habe ? Erscheint mir etwas billig. Auch was du über Okkultismus in der Bibel sagst.

Glaube mir, ich finde gute Menschen aller Religionen gut. Man kann alles verstehen und viel Verständnis haben und dennoch biblisch fundiert.

Und solltest du auch nur wenig von okkulten Praktiken wissen, müsstest du vorsichtig mit östlichen Meditationspraktiken umgehen.

Du sagst: Villeicht meditierst du mal....
Danke für diesen gut gemeinten Rat für Anfänger. Ist eben etwas unangemessen. Schon der leichtfertige Umgang mit dem Wort meditieren. Ich würde eher sagen: darüber nachsinnen. Das wäre verhältnismässig. Und der Inhalt ist mir gegenwärtig.

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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » Sa 17. Mär 2018, 23:07

Jesus Christus lehrte doch den Weg zum vollkommenen inneren Frieden und zur innigen Gottverbundenheit, wie er es selber erlebte und am liebsten alle Menschen daran teil haben wollte. Darum schickte er ja die Jünger in die WELT um ihnen das von Jesus Gelernte auch weiterzulehren. Warum tun sich gerade viele Christen so schwer mit der Umsetzung?

Ein guter Ausgangspunkt, John
Diese Frage frage ich mich oft. Aber ich denke eben nicht, dass Meditation die Lösung bringt. Wer es nicht mit Jesus, seinem Vorbild und seinen Lehren schafft, meinst du er schafft es mit Meditation ?

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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon onThePath » So 18. Mär 2018, 11:33

Hallo otp Du scheinst geradezu einen vollkommenen Hang dazu haben, alles ausser biblische Belange zu dämonsieren, in Buddhismus und Hinduismus ausschliesslich okkulte Kräfte, teils stark oder weniger stark zu sehen. Auch in der hebräischen Bibel, dem Alten Testament gibt es okkulte Praktiken, mehrere hinterhältige Intrigen, grauenhafte Kriegsgeschichten, gar Verführung zu Inzest etc.


Hallo John1955
Es ist schon seltsam dass deine Antwort auch darauf erfolgte, nachdem ich schrieb wie dämonisch die Tempel zumindest der tibetischen Buddhisten aussehen. Und in einigen Hindutempeln war ich ja auch schon. Auch an dich die Frage: Warst du schon mal in einem solchen Tempel? Hast du die grauenvollen Statuen dort gesehen und die düstere Atmosphäre dort erlebt ?
Wir reden hier über das Thema Meditation. Über christliche eigentlich aber bisher hat Niemand eine Abgrenzung zu hinduistischer und buddhistischer Meditation versucht. Meditationstechniken sind Psychotechniken die auch in der Esoterik angewendet werden und auch im Spiritismus. Man versetzt sich in einen anderen Bewusstseinszustand, in eine Art Trance. In diesem Zustand erlangt man Zugänge zu der uns verborgenen Welt hinter den Erscheinungen. Wie soll man dieses Gebiet bewerten können ohne sich damit gründlich beschäftigt zu haben ?

Im Buddhismus und Hinduismus gibt es ausser Meditationspraktiken und einen übervollen Götterhimmel natürlich auch die Orientierung an Menschlichkeit und Nächstenliebe. Und wenn ich das entdecke, ich war ja schon 5x in Indien, freue ich mich. Diesmal hatte ich gute Gespräche mit unserem muslimischen Fahrer. Ich achte ihn, obwohl er die Israelis zu Kindermördern erklärt.
Natürlich haben die Israeliten Sünden begangen. Aber das gleichstellen mit akzeptierter Götterverehrung ? Wie geht das denn. Und gerade das AT verbietet jeden Okkultismus und jede Götteranbetung. Da liegen schon Welten zwischen dem Ein Gott Glauben und dem Glauben und der Verehrung und Anbetung von Millionen Göttern.
Diese Unterscheidung machst du gar nicht wirfst mir aber vor Buddhismus und Hinduismus völlig zu dämonisieren. Tue ich gar nicht.

Hier geht es weiterhin um Unterscheidung zwischen christlicher Kontemplation und Meditation und östlicher. Wir suchen Informationen dazu. Aber wie kann das gelingen wenn die Christen hier bisher gar nicht differenzieren ? Ja, Andeutungen gibt es schon, aber das bedeutet doch man weiss nichts Genaues nicht.

LG otp
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Re: Kontemplative Exerzitien - Herzensgebet - Gries

Beitragvon eddy » So 18. Mär 2018, 13:22

lionne hat geschrieben:
eddy hat geschrieben:Fühlst Du Dich im christlichen Universum zu Hause, kannst Du in die Beziehung zu Christus eintreten - perfekt, gib alles! Sagt Dir die buddhistische Art mehr zu, dann mach das!

:roll: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Joh 14,6)
Das ist es, was uns Gottes Wort lehrt! Gottes Wort ist da klar und eindeutig.
Wie schon so oft gesagt und wieder gesagt: Die 'Frohe Botschaft' ist einfach! :baby:
Gruss lionne

Ja, es ist ganz einfach, wird nur nicht in seiner Ganzheit verstanden. Wie ich ja schon ausgeführt habe, ist dieses "Ich" nichts eingeschränktes. Die Zufluchtnahme zu Buddha (eine der drei Juwelen des B.) ist doch genau das gleiche "Ich", das eben das göttliche Sein in einer anderen der Zeit entsprechenden Manifestation ist.
Ich finde diese enge, dogmatische Sicht nicht mehr zeitgemäß. Und dieses Theoretisieren hier bringt uns nicht viel. Soll doch jeder wie er oder sie eben meint in die Praxis gehen. Je näher man Gott kommt, desto mehr hört der sektiererische Streit auf.
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