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Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon Lepitoptera » Fr 27. Okt 2017, 16:57

Liebes Forum

Vor einigen Monaten waren in der Gemeinde, zu welcher ich mich zähle, zwei Politiker eingeladen gewesen. Es ging hauptächlich ums Thema Flüchtlinge. Der eine Politiker war von der SP gewesen, die andere Politikerin von der EVP. Mich hat die gesamte Predigt ziemlich aufgewühlt gehabt, als ich sie via Podcast gesehen habe. Die eigentliche Predigt war vor meiner Zeit in dieser Gemeinde gewesen, aber mich hat das so beschäftigt, dass ich, nachdem ich diese Predigt verfolgt habe, beide Politiker per Mail angeschrieben habe. Und von dem SP Politker habe ich heute eine Antwort erhalten. Ich möchte gerne euch daran teilhaben lassen, würde mich gerne über diese Mails mit euch austauschen und gerne eure Meinung dazu hören. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht gewesen war, dass der eine Politiker tatsächlich zurückgeschrieben hat (von der anderen Politikerin kriege ich vielleicht auch noch eine Antwort...?). Im Grossen und Ganzen fand ich seine Antwort auch sehr gut, dennoch würde ich gerne auch Inputs von euch hören. Für mich war ausschlaggebend gewesen, warum ich diese beiden überhaupt angeschrieben habe, weil ich anhand ihren Ausführungen während der Predigt empfunden habe, dass es den beiden "nur" noch um Flüchtlinge ginge. Deshalb wollte ich die soziale Ungerechtigkeit im eigenen Land ansprechen und hören, was sie dazu zu sagen hätten. Bin gespannt, wie ihr euch zu diesem Thema äussert. Persönliche Angaben werde ich aber nicht bekannt geben.

Mail an den SP Politiker:

Sehr geehrter SP Politiker

Ich durfte Sie kennenlernen via dem Podcast von Gemeinde XY. Ich bin neu in dieser Gemeinde. Habe mich aber durch sehr viele ältere Predigten via Podcast gehört und war dann auch auf jene Predigt gestossen, als Sie zusammen mit der EVP Politikerin zu Gast bei Pastor XX gewesen waren. 

Es ging in diesem Gottesdienst intensiv ums Thema Flüchtlinge. Ein ernstes, komplextes und sehr herausforderndes Thema. Auch mein Herz schlägt generell für Menschen, somit natürlich auch für Flüchtlinge. Und mir ist auch sehr wichtig, was Gott dazu zu sagen hat. Sie haben ziemlich forsch gesagt, was Sie denken, was Gott dazu zu sagen hätte, ohne konkret zu werden. Ich kann mir anhand der Heiligen Schrift in etwa vorstellen, worauf Sie hinaus wollten. Denn Gott sagt sehr eindeutig, wie er über Ausländer und deren Behandlung denkt, was sehr gut ist. Er sagt aber auch, was die Pflichten der Flüchtlinge ist, beispielsweise sich im Gastland anzupassen. Und er sagt aber auch sehr klar, was er über soziale Ungerechtigkeit im eigenen Land denkt (beispielsweise Buch Micha).

Ich möchte sehr gerne von Ihnen erfahren dürfen, was Sie gegen die soziale Ungerechtigkeit im eigenen Land unternehmen möchten. Ich finde es grossartig, dass Sie die Augen vor der Flüchtlingsproblematik nicht verschliessen und sich einsetzen, wünsche mir aber, dass Sie es ebenso auch nicht vor dem Leid im eigenen Land tun mögen. Vor Familien beispielsweise, die nicht mehr wissen, wie sie die Krankenkassen-Prämien bezahlen sollen oder auch den öffentlichen Verkehr. Die Lohnschere, die immer weiter aufgeht. Ist es in Ordnung, wenn Flüchtlingen enorm vieles einfach bezahlt wird? Arzt? Öffentlicher Verkehr? Mobiltelefon? Etc.? Würden Sie dasselbe auch für Leute im eigenen Land tun, die diese Kosten nicht mehr bewältigen könnten? Ist diese Gerechtigkeit vorhanden für alle oder gilt das nur für Fremde? 

Was ist Ihre Strategie für die Zukunft? Wenn der Krieg in Syrien beispielsweise vorbei ist? Ist es wirklich das Ziel all diese Leute hier zu behalten? Ich sehe sehr viele junge Männer hier. Braucht das eigene Land nicht genau diese Leute? Was ist dementsprechend mit den Menschen, die nicht flüchten konnten, weil sie beispielsweise zu alt sind oder schwangere Frauen etc pp? Warum denken Sie, ist es der richtige Weg all die jungen Männern hier zu integrieren und hier zu behalten, genau diejenigen, die im eigenen Land gefragt sind und gebraucht würden?

Ich hoffe sehr, dass Sie meine Zeilen nicht als Angriff oder Anklage verstehen! Ich bin jemand, der einfach im Leben sehr viele Fragen stellt und gerne Hintergründe erfahren möchte und eben auch kritisch ist.

Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet, kinderlos und arbeite im Beruf XY.

Ich würde mich sehr freuen über eine Rückmeldung von Ihnen! Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und grüsse Sie freundlich!

Lepitoptera

Mail vom SP Politiker:

Guten Tag Lepitoptera

Besten Dank für Ihre Anfrage. Gerne nehme ich kurz Stellung zu Ihren Fragen:

1. Die Gewährung des Gastrechtes findet sich x-fach in der Bibel, wie Sie es richtig feststellen. In der Schweiz, mit einem restriktiven Asylrecht, gewähren wir Hilfesuchenden nur Asyl, wenn sie an Leib und Leben bedroht werden. Menschen, welche aus wirtschaftlicher Not fliehen wird konsequent kein Asyl gewährt.

2. Die Integrationsmassnahmen sind zwingend für ein friedliches Zusammenleben. Dies wird zurecht von Flüchtlingen verlangt, gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass auch entsprechende Angebote gemacht werden. Sinnvollerweise wird heute auch ein Schwerpunkt auf das Lernen einer unserer Landessprachen gelegt und berufliche Integration angeboten, gefördert und gefordert.

3. Auch bei Menschen, welche in und aus der Schweiz seit Generationen sind, gibt es soziale Not. Als Zentralsekretär einer Gewerkschaft und Politiker setze ich mich seit Jahren ein für geregelte Arbeitsverhältnisse, Mindestlöhne und klare Lohnreglemente, Grenzen der Lohnschere, Prämienverbilligung, auch Einheitskasse, Kindergelder, Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Anpassungen der verschiedenen Renten, Sozialwerke, welche im „Ereignisfall“ ein würdiges Leben ermöglichen.

4. … und wenn die Konfliktherde sich bspw. in Syrien beruhigen, gilt es selbstverständlich Flüchtlingen Möglichkeiten, Anreize und Unterstützung zu bieten, damit sie den Mut haben, ihr Gaben ihrem Heimatland wieder zur Verfügung zu stellen. Nachvollziehbar ist, dass bei langjährigem Leben in der Fremde bei erfolgreicher Integration, die wir ja verlangen und auch richtig ist, der Entscheid zur Rückkehr individuell gefällt wird. 

Und es freut mich natürlich, dass Sie als (mein Beruf) Mitglied des (Mitglied des Verbands XY) sind. Möglicherweise lesen Sie gelegentlich auch Beiträge von mir in unserer XY-Zeitung kontakt. Auf meiner Website finden Sie über meine Aktivitäten weitere Infos.

Es freut mich, Sie bei Gelegenheit anlässlich einer Veranstaltung von der Gewerkschaft oder von einer Kirche/Gemeinde persönlich kennen zu lernen.

Auch Ihnen wünsche ich Gottes Führung und Segen in Ihrem Alltag!

Freundliche Grüsse

SP Politiker
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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon firebird » Fr 27. Okt 2017, 19:30

Liebe Lepitoptera,

dass du uns an deinem Mail-Austausch mit Referenten zum Flüchtlingsthema teilhaben lässt finde ich super.

Das was der SP Politiker hier schreibt klingt gut. In sich betrachtet wirkt es für mich logisch. Doch vergleicht man das Geschriebene mit der Realität so klingt das für mich wie ein Wunschtraum.

Politiker hat geschrieben:1. Die Gewährung des Gastrechtes findet sich x-fach in der Bibel, wie Sie es richtig feststellen. In der Schweiz, mit einem restriktiven Asylrecht, gewähren wir Hilfesuchenden nur Asyl, wenn sie an Leib und Leben bedroht werden. Menschen, welche aus wirtschaftlicher Not fliehen wird konsequent kein Asyl gewährt.


Er schreibt hier von einem restriktiven Asylrecht. Doch was ist mit den vielen vorläufig Aufgenommenen? Wenn sie lange genug in der Schweiz sind und sich hier etwas integriert haben bekommen sie nach Jahren trotzdem Asyl. Was heisst schon an Leib und Leben bedroht? Wer kann zuverlässig überprüfen ob dies beim Antragsteller tatsächlich der Fall ist? Handkehrum ist mir ein Fall bekannt geworden wo ein iranischer bekennender Christ tatsächlich bedroht gewesen ist, doch diesen haben sie zurück in den Iran geschickt.

Politiker hat geschrieben:2. Die Integrationsmassnahmen sind zwingend für ein friedliches Zusammenleben. Dies wird zurecht von Flüchtlingen verlangt, gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass auch entsprechende Angebote gemacht werden. Sinnvollerweise wird heute auch ein Schwerpunkt auf das Lernen einer unserer Landessprachen gelegt und berufliche Integration angeboten, gefördert und gefordert.


verlangt wird rein formell noch Vieles. Was aber in welchem Mass tatsächlich umgesetzt wird das steht auf einem anderen Blatt. Was ist mit den vielen Straftaten welche durch Migranten geschehen? Unsere Gefängnisse sind zu 70% mit solchen Leuten besetzt, welche zum grossen Teil vom Steuerzahler verpflegt werden. Hat straffällig werden etwas mit Integration zu tun? Was ist mit dem Drogen oder Menschenhandel? Was hat all das mit einem friedlichen Zusammenleben zu tun? Sicherlich im Bereich der Integrationsangebote gibt es noch manche Lücken. Doch wer soll das bezahlen lieber Politiker der SP? Vorallem dann wenn jährlich zwischen 20000 und 40000 "Flüchtlinge" dazu kommen. Auch dürfte eine gute Integration auch nicht eine Sache von nur einem Jahr sein. Es wird Jahre brauchen bis solche Leute bei uns auf eigenen Füssen stehen können. Dies auch bei einer sehr guten Kooperation solcher Leute, die es natürlich längst nicht immer gibt.

Politiker hat geschrieben:3. Auch bei Menschen, welche in und aus der Schweiz seit Generationen sind, gibt es soziale Not. Als Zentralsekretär einer Gewerkschaft und Politiker setze ich mich seit Jahren ein für geregelte Arbeitsverhältnisse, Mindestlöhne und klare Lohnreglemente, Grenzen der Lohnschere, Prämienverbilligung, auch Einheitskasse, Kindergelder, Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Anpassungen der verschiedenen Renten, Sozialwerke, welche im „Ereignisfall“ ein würdiges Leben ermöglichen.


Ja, ... so weit das Parteiprogramm der SP. Nun ist es aber so, dass es heute und jetzt Familien gibt, die bald nicht mehr wissen wie sie die Krankenkassenprämien noch bezahlen können. Heute und jetzt gibt es Familien die sich grosse Sprünge mit dem ÖV nicht mehr leisten können. Heute ist es schon so weit, dass man sich fragt wie man die AHV finanzieren soll wenn die Babyboomer-Generation in die Pension geht. Ob wir Babyboomer noch ein würdiges Leben haben wenn wir in die 80 vorrücken, das steht in den Sternen. Die Verstaatlichung der Krankenkassen dem Projekt mit dem die Genossen mehr Macht bekommen würden, könnte noch zum deftigen Eigengoal werden. Da haben es Ärzteverbände und die Pharmabranche noch leichter ihr Preisdiktat durchzusetzen. Dies bringt mit sich, dass Prämien rasanter steigen als es heute der Fall ist. Sozialdemokraten vergessen es völlig, dass jeder Sozialausbau mit einem zusätzlichen Ertrag aus der Wirtschaft abgedeckt sein muss, sonst wird das System an die Wand gefahren. In den Wohlstandsjahren ist so etwas machbar gewesen. Doch derjenige Mehrertrag den es heute noch gibt, der wird von Chefetagen und Verwaltungräten abgezockt. Die SP kann ganz schön von der Lohnschere reden, doch was hat sie bis jetzt dagegen getan? Von der Verfilzung bleibt auch die SP nicht verschont. Extreminitiativen wie die 1:12 Initiative bringen noch weniger, als die damalige Abzockerinitiative. Bis jetzt war alles treten an Ort, mit viel Kostenaufwand.

4. … und wenn die Konfliktherde sich bspw. in Syrien beruhigen, gilt es selbstverständlich Flüchtlingen Möglichkeiten, Anreize und Unterstützung zu bieten, damit sie den Mut haben, ihr Gaben ihrem Heimatland wieder zur Verfügung zu stellen. Nachvollziehbar ist, dass bei langjährigem Leben in der Fremde bei erfolgreicher Integration, die wir ja verlangen und auch richtig ist, der Entscheid zur Rückkehr individuell gefällt wird.


Was SP-Politiker da schreibt ist ja eine totale Träumerei. Da ja Assad mächtige Rückendeckung hat und auch wegen anderen Konstellationen befürchte ich, dass Syrien ein zweites Libanon wird. Dort hat ja der Bürgerkrieg 15 Jahre gedauert. Ja und wenn der Krieg dann zu Ende ist, dann liegt in Syrien total alles am Boden. Kein Mensch wird freiwillig dort leben wollen. Wie es mit der Rückkehr von Kriegsvertriebenen so funktioniert, da haben wir ja Erfahrung von den Balkankriegen her. Der grössere Teil ist heute noch hier. Überhaupt ist Syrien von den Auswanderungsländer bei uns nicht auf dem 1. Platz. Auf dem 1.Platz ist Eritrea, das für ihre "Flüchtlinge" noch zu einem erstrebenswerten Ferienziel geworden ist. So jetzt muss ich aufhören zu schreiben, sonst wird es mir übel.

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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon lionne » Fr 27. Okt 2017, 20:03

firebird hat geschrieben:Unsere Gefängnisse sind zu 70% mit solchen Leuten besetzt, welche zum grossen Teil vom Steuerzahler verpflegt werden.

Hier darf man auch die psychisch Kranken nicht vergessen; auch unsere psychiatrischen Einrichtungen/Kliniken sind voll ausländischer Personen.... aus Togo, Nigeria, Côte d'Ivoire als Beispiel....und selbstverständlich noch anderswoher!
Gruss lionne
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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon Lepitoptera » Sa 28. Okt 2017, 13:19

Vielen Dank für eure Antworten Firebird und Lionne!

Ich hänge hier mal noch meine Gedanken an...

Integration von Flüchtlingen: Flüchtlinge sollten bei Ihrer Aufnahme einen Vertrag unterschreiben, in welchem Sie verpflichtet werden sich an unsere Werte und Gesetze zu halten mit dem klaren Hinweis, dass ein Verstoss gegen irgend einer dieser Regeln eine sofortige Ausschaffung mit sich ziehen würde. Dann liegt es in der Eigenverantwortung der Flüchtlinge, ob sie hier bleiben dürfen oder nicht. Und ich bin sehr sicher, dass wirklich an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge sich mit ganzem Herzen und aller Kraft daran halten werden, weil sie es wertschätzen und enorm dankbar sind, dass man ihnen hier Asyl gewährt. Wer hier aber gegen Werte und Gesetze verstösst, gehört nicht hier her. So lese ich es auch in der Heiligen Schrift, dass Gott ganz klar sagt, dass Ausländer und Flüchtlinge sich den Werten und Gesetzen des Gastlandes anzupassen hätten. Querulanten werden nicht geduldet.

Abhängigkeit von Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit, Langweile: Es gibt bei uns so viele Möglichkeiten in Bereichen, in welchen man aufgenommene Flüchtlinge integrieren könnte. Da denke ich nur schon an Zivilschutzarbeiten. Beispielsweise an Arbeiten im Wald; Waldwege neu bauen, für die Natur sorgen, helfen mit aufzubauen usw. Dafür braucht ein Flüchtling nicht gross eine schulische Ausbildung. Man braucht nur Wille, Motivation etwas tun zu wollen und die Hände. Dass sie von der Sozialhilfe Geld bekommen ist nötig und gut, aber sie sollen dennoch auch ihren Beitrag leisten und merken, dass hier nicht einfach alles gratis ist und vom Himmel fällt. Dann langweilen sie sich auch weniger, haben ein Gefühl gebraucht zu werden, können etwas bewirken und mithelfen und das stärkt das Selbstvertrauen.

Rückkehr ins Heimatland: Ebenfalls einen Vertrag aufsetzen und klar vereinbaren, dass nach dem Krieg diese Leute nach Hause gehen. Denn ich bezweifle es ganz stark, dass irgendwelche Flüchtlingen, die hier integriert geworden sind, freiwillig wieder nach Hause gingen. Aber genau diese Leute werden gebraucht in IHREN Ländern. Syrien dürfte komplett (und ist jetzt schon!) am Boden sein. Es braucht ihre Landsleute, um dort das Land wieder aufzubauen. Es sollte hier kein „wenn du möchtest“ Verfahren sein. Denn, wer ginge denn dann freiwillige?

Flüchtlingsmaschinerie: Ich sehe auch all diejenigen dahinter, die klar profitieren von den Flüchtlingen und gar kein Interesse daran haben, dass die Flüchtlingsströme aufhören bzw. der Krieg beendet würde. Flüchtlinge ist ein riesiges Business, wo man einen Haufen Geld verdienen kann und zwar allesamt auf dem Buckel der Steuerzahler. All die Arztbesuche, die Sprachkurse, Anwälte, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Asylheimleiter und und und. Hier verdienen sehr viele Leute Geld daran…

Soziale Ungerechtigkeit / Lohnschere: Steuern und Krankenkassenprämien gehören direkt vom Lohn abgezogen. Dann gibt es keine Schummelei mehr. Einen fixen Prozentsatz sollte dafür vom Lohn abgezogen werden, also gar nicht erst als Lohn ausbezahlt werden, sondern vom Bruttolohn jeden Monat gleich abgezogen werden.

Neue Lohnzahler (AHV): Es wird in der Schweiz immer unattraktiver eigenen Kinder zu bekommen, weil sich viele Leute sehr überlegen müssen, ob sie es sich Kinder überhaupt noch leisten können und das kann es nicht sein! Es muss für Lohngerechtigkeit gesorgt werden, dass sich jedes Ehepaar, welches Kinder möchte, sich auch Kinder leisten kann. Somit kämen wir auch dem AHV-Dilemma einer Lösung näher. Es kann es nicht sein, dass einfach ständig das Ziel ist Abgaben zu erhöht (Mehrwertsteuer beispielsweise). Es soll wieder einen Segen sein dürfen Kinder zu haben und dennoch finanziell ein anständiges Leben führen zu dürfen. Dann gibt es wieder neue Lohnzahler, die in die AHV einbezahlen. Und für eine Familie sollte es finanziell möglich sein für ihre Kinder da sein zu können. Dass sie also nicht mehr gezwungen würden ihre Kinder in Kindertagesstätten geben zu müssen (was alles auch wieder kostet), sondern dass jemand aus der Familie für die Kinder da sein könnte mindestens bis zu einem gewissen Lebensjahr von durchschnittlich vielleicht 12 Jahren der Kinder. Danach dürfte es auch für eine Mutter wieder motivierend sein auch noch selber etwas zu verdienen und wieder gerne berufstätig sein zu wollen. Zudem sollen auch für Mütter, welche die Kinder erziehen, AHV und Pensionskassenbeiträge einbezahlt werden, denn auch eine Mutter ist berufstätig mittels Kindererziehung! Es soll keine Strafe sein Mutter zu sein. Auch Mütter sollen fürs Alter vorsorgen können. Somit beginnt das Ganze schlichtweg bei der Lohngerechtigkeit.

... soweit mal meine Inputs.

Liebe Grüsse
Lepitoptera
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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon kingschild » Sa 28. Okt 2017, 18:53

Lepitoptera hat geschrieben:
Mail vom SP Politiker:

Guten Tag Lepitoptera

Besten Dank für Ihre Anfrage. Gerne nehme ich kurz Stellung zu Ihren Fragen:

1. Die Gewährung des Gastrechtes findet sich x-fach in der Bibel, wie Sie es richtig feststellen. In der Schweiz, mit einem restriktiven Asylrecht, gewähren wir Hilfesuchenden nur Asyl, wenn sie an Leib und Leben bedroht werden. Menschen, welche aus wirtschaftlicher Not fliehen wird konsequent kein Asyl gewährt.


Hallo Lepioptera ich möchte auch Stellung nehmen zu den Antworten des Politiker.

Das Gastrecht hiess im Biblischen Kontext auch gleiche Rechte und Plichten. Da sind wir im Moment weit davon entfernt. Eine Flucht in ein Sozialsystem gab es im Biblischen Kontext nie, wer Gast war der musste zur damaligen Zeit für sich selber sorgen oder sich als Frohnarbeiter verdingen oder in der Gast Familie mitarbeiten. Wer damals nicht selbständig leben konnte, war auch nie daran interessiert aus Wirtschaftlichen Gründen in Israel Gastrecht zu suchen. Zudem musste er sich voll und ganz in die Bräuche, Sitten und Gesetze von damals integrieren. Götzentempel bauen oder gar fordern, war aus Biblischen Kontext völlig Tabu, geschweige den die Duldung solcher Bräuche. Auch hier haben wir in dieser Hinsicht ganz andere Bedingungen in unserem Sakulären, Sozialstaat. Man könnte gut 100 % Bibel nehmen aber eben dann eben ihn allen Teilen das Gastrechtes nicht nur bei den Gast plichten.

Es stimmt zwar das man denen kein Asyl gewährt die aus Wirtschaftlichen Gründen kommen. Wenn man diese jedoch nicht rückführt bezw. rückführen kann/will oder was auch immer, dann wird das Asylrecht ausgenutzt oder wird eben missbraucht, für etwas wozu es nie gedacht war. Eine weitere Förderung von Missbrauch in dem Sinne, ist nie im Biblischen Kontext zu finden und von daher sollte der Staat sich auch gegen solchen Missbrauch schützen.

2. Die Integrationsmassnahmen sind zwingend für ein friedliches Zusammenleben. Dies wird zurecht von Flüchtlingen verlangt, gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass auch entsprechende Angebote gemacht werden. Sinnvollerweise wird heute auch ein Schwerpunkt auf das Lernen einer unserer Landessprachen gelegt und berufliche Integration angeboten, gefördert und gefordert.


Jegliche Berufliche Integration scheitert, wenn nicht genug Stellen vorhanden sind und die Zahl der Flüchtlinge weiter in einem Ausmass steigt, welches die Volkswirtschaft bezw. Sozialsystem nicht verkraften kann. Kurse tragen zur Integration bei aber der Soziale Frieden ist nicht gewährleistet, wenn Stellen, Qualifikationen und die Motivation bei Menschen fehlen oder das Sozialsystem in einem Land, gar falsche Anreize schafft und bietet.

Meine Frau ist Ausländerin und gut ausgebildet, trotz Abschluss war er es für sie äusserst schwierig einen Job zu finden. Viel schwieriger wird es, wenn zahlen mässig mehr Menschen kommen, die null oder wenig Schulbildung und Berufsbildung haben oder eben deren Diplome in der Schweiz eher nutzlos sind, für den Arbeitsmarkt.

Der Druck und Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt wird weder mit Kursen noch Flankierenden Massnahmen beseitigt, sondern allein nur durch mehr Stellen, für die welche eben weniger Qualifikationen haben. Solange diese Stellen fehlen, werden ein paar wenige die Integration zwar sicher schaffen aber sehr viele eben nicht, wie die Zahlen im Sozialwesen eindeutig belegen. Die Schweizer welche auch nicht eine Top Ausbildung haben werden so zusätzlich unter Druck kommen und das wird die Sozialen Spannungen nicht beheben, sondern eher verschärfen. Sehen wir in ganz Europa.

Wer profitiert von mehr Working Poor und Arbeitslosen und Wohnungsuchenden, Rechtshilfe Gesuchen usw.? Die welche diese Menschen auf den Ämtern verwalten dürfen, die welche Immobilien besitzen, die welche diesen Druck schamlos ausnützen und ohne Rot zu werden sagen, sie halten sich ganz und gar an das Gesetz von Angebot und Nachfrage, womit man gut Geld verdienen kann!

Somit ist es also ein Win Win Situation für die roten Genossen im Sozialsystem und die welche durch das Gesundheitssystem und Rechtsystem Reich werden und die welche seit jeher im Monopoly, Angebot und Nachfrage noch Reicher werden! Die SP macht nur mit weil sie teilhaben kann am Kuchen, im Sozialwesen, Rechtshilfe Bereich, Gesundheits Bereich, Asyl Bereich, Non Goverment Bereich usw. sonst wäre sie schon längst aus dem System Monopoly ausgestiegen, das Reiche noch Reicher macht.

Deshalb werden die Rechten Parteien noch mehr zulegen und sie Fragen sich dann wieder wie in Deutschland gerade, wieso die Mehrheit sie nicht wählen möchte. Antwort: Weil sie selbst die grössten Handlanger für dieses Monopoly Geldsystem sind und man Biblische Grundsätze lediglich missbraucht, anstatt sie konsequent in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu integrieren und zu verankern.

Die Schweiz ist ein Reiches Land aber zu glauben der Mammon könne alle von Gott fernen Menschen, verursachten Probleme auf dieser Welt lösen, bleibt eben nur Linke Sozial Romantik. Reichtum verpflichtet aber dies muss aus freien Stücken geschehen, sonst wird es nichts. Einen freudigen Geber hat Gott gern, alles andere ist Kommunismus und Sozialismus und zum scheitern verurteilt! Zudem Menschen oder die Bevölkerung mit Biblischen Zitaten zwingen wollen, Missbrauch zu unterstützen, indem man Ihnen immer mehr vom Einkommmen wegnimmt, wird nicht zu mehr Sozial Frieden führen, sondern zu dem was die Bibel voraus sagte, zu mehr Unfrieden und Kollaps aller Systeme.


3. Auch bei Menschen, welche in und aus der Schweiz seit Generationen sind, gibt es soziale Not. Als Zentralsekretär einer Gewerkschaft und Politiker setze ich mich seit Jahren ein für geregelte Arbeitsverunhältnisse, Mindestlöhne und klare Lohnreglemente, Grenzen der Lohnschere, Prämienverbilligung, auch Einheitskasse, Kindergelder, Mutter- und Vaterschaftsurlaub, Anpassungen der verschiedenen Renten, Sozialwerke, welche im „Ereignisfall“ ein würdiges Leben ermöglichen.


Mindestlohn nützt nichts, wenn am Ende viele Arbeitslos sind oder keine Stellen finden. Bis zum geht nicht mehr geregelte Arbeitsverhältnisse und Reglementierung schaffen keine neuen Stellen, sonder gefährden diese eher, gerade im Niedrig Lohn Segment, werden null Stellen dadurch gefördert. Prämien Verbilligungen nützen nichts, wenn auf der anderen Seite die Gesundheitskosten explodieren und eben auch durch die Migration immer mehr dazu kommen, welche vom System nehmen aber nie etwas dazu gaben oder werden dazu geben können.

Dies führt lediglich dazu das die Sozialwerke mal definitiv bankrott sein werden. Einfache Rechnung. Ausbau der Sozialsysteme vom Schweizer bezahlt, für die ganze Welt ist ein schlichte Sozi Ideologie, welche definitiv zum scheitern verurteilt sein wird und ist rein gar nicht Biblisch. Genau gleich wie sie mehr Drogen legalisieren wollen und dann am Ende die Krankenkassen die Kosten dieser Politik bezahlen lassen wollen, welche dann die Kosten wieder beim Prämienzahler holen muss, welchen die SP dann wieder mit Prämienverbilligung von uns Steuerzahlern entlasten möchte und uns beibringen will das sei doch Sozial völlig die richtige Richtung.

4. … und wenn die Konfliktherde sich bspw. in Syrien beruhigen, gilt es selbstverständlich Flüchtlingen Möglichkeiten, Anreize und Unterstützung zu bieten, damit sie den Mut haben, ihr Gaben ihrem Heimatland wieder zur Verfügung zu stellen. Nachvollziehbar ist, dass bei langjährigem Leben in der Fremde bei erfolgreicher Integration, die wir ja verlangen und auch richtig ist, der Entscheid zur Rückkehr individuell gefällt wird. 


Funktioniert aber eben mehrheitlich in der Praxis nicht und bleibt eben ohne Griffige Gesetze reine Träumerei, welche uns als machbar angepriesen werden. Wer vom Sozialsystem abhängig ist, wird individuell gegen eine Rückkehr sein. Der welcher integriert ist der sollte es frei entscheiden können aber genau diesen würde das Land wohl am meisten brauchen, wenn es am Boden liegt. Von daher wird der Aufbau wohl eher von denen übernommen werden, welche in der Region geblieben sind.

Die Schweiz muss helfen aber sicher nicht indem sie Grössen Wahnsinnig wird, indem sie glaubt sie sei für jedes einzelne Leid und Schicksal auf dieser Welt zuständig oder könne gar für alle Probleme der einzelnen Menschen auf dieser Welt, eine Lösung bieten. Solcher Grössenwahn wird definitv den Untergang eines Landes eher fördern, als dass es davor bewahrt würde.

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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon Lepitoptera » So 29. Okt 2017, 15:55

Lieber Kingschild

Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich durfte Parallelen feststellen, dass wir gewisse Punkte ja in ähnlichem Licht sehen. Mich beschäftigt dieses Thema schon sehr und natürlich ganz besonders, was Gott zu all dem zu sagen hat.

Als ich die Antwort vom SP-Politiker das erste Mal durchgelesen habe, hatte ich wirklich ein gutes Gefühl gehabt, dass ich mich also geirrt hätte und er und seine Partei wirklich Vollgas geben würden in die richtige Richtung. Aber mein Mann hatte eher Bedenken, deshalb habe ich dann diesen Thread hier eröffnet, um noch andere Meinungen (eure) zu hören. Und je mehr ich mich selber das Ganze hinterfragte, desto mehr kam ich auch zum Schluss, dass seine Ausführungen zwar allesamt wunderschön und positiv tönen in der Theorie, aber dass es in der Praxis (in der Umsetzung) dann doch nicht so bilderbuchmässig sein dürfte. Träumereien, Schönrederei und rosa Brille nützen einfach nichts.

Ich glaube, dass der SP-Politiker wirklich etwas Gutes tun möchte und mit dem Herzen und Willen dabei ist. Nur frage ich mich schon auch, ob er und seine Partei wirklich auf dem richtigen Weg ist. Ich habe ihm meine Inputs von oben noch geschrieben, aber mit klarer Signalisierung, dass ich darauf keine Antwort mehr von ihm erwarten würde. Sondern, dass er meine Inputs gerne mitnehmen könne, wenn er wollte und sie vielleicht einmal in seine Gedankengänge einfliessen lassen möge. Was er daraus macht, ist nicht in meiner Hand.

Nach der Predigt, in welcher die beiden Politiker geredet haben, spürte ich einfach ein enorm starkes Drängen meinen Mund aufmachen zu müssen. Zuerst dachte ich, dass es ja eh nichts bringen würde, was könnte ich schon bewirken, als Nobody (??) in der Gesellschaft. Aber ich kriegte das Drängen einfach nicht los, dennoch ein Mail an sie zu verfassen und mitzuteilen, was ich dachte und fühlte. Ich hätte mich mies gefühlt, wenn ich nichts getan hätte und einfach dabei geblieben wäre, dass ich ja eh nichts bewirken könnte. Ich für mich bin froh, dass ich den Mut aufbringen konnte den Mund aufzutun. Ich befürchte, dass alles weitere nicht mehr in meiner Macht liegt...

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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon kingschild » Mo 30. Okt 2017, 15:57

Lepitoptera hat geschrieben:Lieber Kingschild

Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich durfte Parallelen feststellen, dass wir gewisse Punkte ja in ähnlichem Licht sehen. Mich beschäftigt dieses Thema schon sehr und natürlich ganz besonders, was Gott zu all dem zu sagen hat.

Als ich die Antwort vom SP-Politiker das erste Mal durchgelesen habe, hatte ich wirklich ein gutes Gefühl gehabt, dass ich mich also geirrt hätte und er und seine Partei wirklich Vollgas geben würden in die richtige Richtung. Aber mein Mann hatte eher Bedenken, deshalb habe ich dann diesen Thread hier eröffnet, um noch andere Meinungen (eure) zu hören. Und je mehr ich mich selber das Ganze hinterfragte, desto mehr kam ich auch zum Schluss, dass seine Ausführungen zwar allesamt wunderschön und positiv tönen in der Theorie, aber dass es in der Praxis (in der Umsetzung) dann doch nicht so bilderbuchmässig sein dürfte. Träumereien, Schönrederei und rosa Brille nützen einfach nichts.



Liebe Lepitoptera

Die Bibel gäbe klare Hilfestellung wie man Armut bekämpfen kann. Dazu gehört aber auch das der einzelne Mensch oder Staat eben sich auf die Grundsätze Gottes besinnt. Solange dies nicht geschieht, bleibt für uns nur eines möglich, wir können punktuell ein wenig das Leid lindern und immer nur mit guten Projekten und nicht mit Geld verteilen nach dem Giesskannen Prinzip. Solange Systeme korrupt sind/bleiben oder Menschen nicht mit dem Geld umgehen können oder von Gott nichts wissen wollen, ist es absolut kontraproduktiv wenn man Geld verteilt.

Wenn Politiker in Europa meinen, wir sollten mehr in Afrika helfen, wird das auch nicht die Probleme Afrikas lösen, solange die Bevölkerung dort auf Geschäftsmodelle abstützt, möglichst viele Kinder kriegen und dann Schulden machen, um dann diese Kinder über gefährliche Fluchtrouten möchlichst noch bestückt mit Lügengeschichten nach Europa zu bringen. Wenn Europa dann bei diesem Spiel eben noch mitmacht, wird dies nichts. Afrika muss seine Probleme selbst in die Hand nehmen mit Gottes Hilfe. Dies kann zusätzlich mit Hilfe von Europäern geschehen aber eben nicht mit Hilfsprojekten, sondern mit dem konkreten Aufbau von Infrastruktur und Firmen, welche dann eben nicht einfach mal nach Lust und Laune enteignet werden können. Solange die gewählten Präsidenten dort bestimmen wird es in der Regel nichts, weil das Geld nur versickert in der Vetternwirtschaft.

Ich glaube, dass der SP-Politiker wirklich etwas Gutes tun möchte und mit dem Herzen und Willen dabei ist. Nur frage ich mich schon auch, ob er und seine Partei wirklich auf dem richtigen Weg ist. Ich habe ihm meine Inputs von oben noch geschrieben, aber mit klarer Signalisierung, dass ich darauf keine Antwort mehr von ihm erwarten würde. Sondern, dass er meine Inputs gerne mitnehmen könne, wenn er wollte und sie vielleicht einmal in seine Gedankengänge einfliessen lassen möge. Was er daraus macht, ist nicht in meiner Hand.


Sicher der Soziale Grundgedanken dieser Partei, kann man durchaus teilen. Die Wege wie sie aber ans Ziel kommen wollen und das sie eben nie/selten bereit sind, Fehlentwicklungen im Sozialausbau zu korrigieren, daran wird diese Partei zugrunde gehen und hoffentlich nicht auch noch die ganze Schweiz mit Ihr. Ich habe wenig Hoffnung das dort Einsicht stattfinden wird aber eben ein Versuch ist es immer Wert. Es gibt auch Menschen in dieser Partei die längst erkannt haben, woran die Partei scheitern wird aber die sind leider noch in der Minderheit. Solange die Mehrheit glaubt die Schweiz könne die ganze Welt retten, werden sie in Ihrem Hochmut zugrunde gehen. Wir können Anleitungen zum Leben geben aber Anleitungen zum Missbrauch, das wird weder die Schweiz noch die Welt weiter bringen, noch diese Partei. Ob diese Einsicht kommen wird, ich glaube eher nein.

Mann kann nicht für Abreibung sein, die Werte der Familie fundamental angreifen, das Recht des Indivdiums auf Hedonie fordern, Missbrauch fördern anstatt zu bekämpfen, völlige Selbstbestimmung ständig fordern, Gesetze unterlaufen und dann jammern wenn am Ende keine Kinder mehr da sind, welche die Gesellschaft voran bringen könnten.

Wenn man dann noch anfängt von denen das Geld zu fordern, welche diese Misstände nie wollten, um diese negativen Projekte zu bezahlen, dann wird das nie etwas werden mit Sozialem Frieden und eben dann wundern sie sich dann, wenn die Rechten Parteien zulegen in Europa. Sie legen zu, weil sie längst versagt haben und ja wenn sie zulegen, heisst das noch lange nicht das diese bessere Lösungen bringen werden.

Wäre man konsequent eben für die Förderung der Familien, für Kinder, für die Bekämpfung der Missbräuche und Fehlentwicklungen im Sozialstaat inkl. Asylwesen, dann wäre die Bevölkerung eher bereit auch Ihren Anteil zu übernehmen. Solange sie aber nur als Handlanger der Superreichen, für die Totale Globalsierung kämpfen und dann sagen die Probleme die daraus enstehen, werden wir durch Umverteilung und Bürokratie beheben, bleiben sie unglaubwürdig und auf dem Holzweg.

Die SP ist für unbegrenzte Zuwanderung. Dies wird die Mietpreise weiter steigen lassen und die Arbeitslosenquote auch. Die nötigen Wohnungen wollen sie dann wenn möglich auf Pump bauen und die Arbeitslosen sollen wohl froh sein, wenn sie mit 50 dann in die Frühpension gehen können. Die sollen dann am Ende noch gefälligst zu Hause in den vier Wänden depressiv werden, weil ja das Verkehrssystem durch unbegrenzte Zuwanderung auch überlastet sein wird und die Natur dann eh so verbaut ist, das man am Ende lieber gleich zuhause bleibt.

Einziges Konzept mehr regulieren aber ja nicht bei der Zuwanderung und von denen nehmen welche, etwas sparen konnten und nicht alles verprassen. Da gibt es aber auch ein Gebot das heisst:

2 Mos. 20.17 Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat!

Und ja diese Gebot gilt auch für den der unter falschem Vorwand versucht sich Asyl zu erschleichen, wie es für mich gilt und auch für den Reichen, der unredlich sein Geld vermehrt.

Für Reiche wie auch für solche die nicht reich sind gilt es auch, es gilt für alle die voran kommen wollen. Von denen will man dann das Geld nehmen, damit Gottes ferne Politik bezahlt werden kann. Da nützen eben auch Bibelsprüche nichts. Das Geben seliger ist als nehmen, funktioniert nicht wenn man etwas nimmt, was einem nicht gehört.

Wer vorher den kleinen Mann bestehlen muss, damit er dem geben kann der mit Lug und Betrug sich etwas erschleichen will, was ihm nicht zusteht, der ist auf dem Holzweg und nicht auf dem Weg Gottes. Selbst wenn er Bibelsprüche bringt um sein verhalten als Gut und Sozial dastehen zu lassen. Ja selbst dann wenn sein Leid gross ist, sagt Gott nicht fang an zu lügen, betrügen und stehlen, denn dies wird deine Armut nicht beheben. Gott sagt wer zu mir kommt, dem werde ich geben.

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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon Lepitoptera » Mo 30. Okt 2017, 17:37

Vielen Dank Kingschild! Ich würde als Intermezzo einfach gerne mal ein kurzes Video hier reinstellen, welches zu diesem Thema passt. Bin gespannt, was ihr hier dazu denkt. Ich finde, dass er sehr gut die Tatsachen beschreibt. Ausführungen, die du auch gemacht hast...

https://youtu.be/YsRQNu9Jg7k

Liebe Grüsse
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Re: Soziale Ungerechtigkeit / Flüchtlinge

Beitragvon kingschild » Di 31. Okt 2017, 11:09

Lepitoptera hat geschrieben:Vielen Dank Kingschild! Ich würde als Intermezzo einfach gerne mal ein kurzes Video hier reinstellen, welches zu diesem Thema passt. Bin gespannt, was ihr hier dazu denkt. Ich finde, dass er sehr gut die Tatsachen beschreibt. Ausführungen, die du auch gemacht hast...

https://youtu.be/YsRQNu9Jg7k

Liebe Grüsse
Lepitoptera



Ja Lepitoptera, es zeigt visuell auf, was ich ansprach. Es wäre pure Hochmut, zu glauben ein kleines Land wie die Schweiz könnte alle Probleme dieser Welt lösen, indem es einfach die Türe öffnet.

Israel hat immer dann wenn es für alles Gottesferne die Tore öffnete am Ende alles verloren. Die Könige welche so handelten, haben mitgeholfen das am Ende ganz Israel unterging.

Rein Physisch gesehen, kann man auch die ganze Weltkarte mal Geografisch über die Schweiz legen und dann wird man gleich wie im Video erkennen, das die welche "no Border" fordern defintiv entweder keine Ahnung haben von Physikalischen Gesetzen haben oder eben bewusst am Untergang des Landes arbeiten.

Ich sehe es so, das wir Punktuell vor Ort mit guten Projekten etwas die Not lindern können in dem wir die Menschen anleiten nach Gottes Willen zu handeln und arbeiten. Dann würde dies definitiv eben mehr Leid lindern als das was im Moment gerade passiert.

Die Gemeinde sollten in der Missionsarbeit weiter sehr aktiv bleiben, dies bewirkt defintiv mehr als die Weltliche Politik gerade tut.

God bless
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