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Nahostkonflikt

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Thelonious » Do 12. Nov 2015, 21:57

Also diese Kennzeichnungspflicht finde ich auch maximal makaber!

Kennzeichnungspflicht für jüdische Produkte...Kennzeichnungspflicht für Juden...! Mich schüttelt es bei dieser zumindest tendenziellen Geschichtsignoranz!

Sonst ist "man" in der EU-Bürokratie doch In vielen Belangen so maximal sensibel. Und hier? Widerliches, braunes Gedankengut lässt grüßen. Oder?

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 12. Nov 2015, 22:35

Thelonious hat geschrieben:Widerliches, braunes Gedankengut lässt grüßen. Oder?

Dem kann ich so nun nicht unvoreingenommen zustimmen. Was ist denn 'braunes Gedankengut' genau?
Mal 'Gute Frage' nachgeschaut
>>> http://www.gutefrage.net/frage/braunes-gedankengut
Eine weitere Frage, die sich mir stellt: Wer sind denn heute die Israelhasser, Judenhasser, Judenfeinde? Wer/wo sind diejenigen, die Israel 'auslöschen' möchten?
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 12. Nov 2015, 22:44

Die politische Linie der EU ist es, dass die besetzten Gebiete nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes sind. Und deswegen kann kein Produkt von dort als ‘made in Israel’ gekennzeichnet werden.... :oops:

Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ... ;)
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Do 12. Nov 2015, 23:09

lionne hat geschrieben:Die politische Linie der EU ist es, dass die besetzten Gebiete nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes sind. Und deswegen kann kein Produkt von dort als ‘made in Israel’ gekennzeichnet werden....


Das sehe ich auch so, die Palästinensergebiete sind nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes, und deshalb können Produkte aus diesen Gebieten nicht "made in Israel" sein. Trotzdem ist es absolut diskriminierend, diese Produkte zu boykottieren, es weckt unheilvolle Erinnerungen an braune Zeiten, da müsste die EU sensibler sein, und es ist kurzsichtig dazu, denn es trifft nicht diejenigen, die die EU treffen will. Jede Produktionsstätte in den palästinensischen Gebieten generiert auch palästinensische Arbeitsplätze. Die EU täte besser daran, bei Israel darauf hinzuarbeiten, dass diese Produkte als "made in Palestine" bezeichnet würden.

Lionne, falls deine Creme ein AHAVA-Produkt ist, die AHAVA-Labors und der Laden liegen auf israelischem Gebiet, wenn ich mich richtig erinnere, sind also richtig mit "made in Israel" bezeichnet.

LG Hanspeter
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 2. Dez 2015, 17:47

Hanspeter hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Die politische Linie der EU ist es, dass die besetzten Gebiete nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes sind. Und deswegen kann kein Produkt von dort als ‘made in Israel’ gekennzeichnet werden....


Das sehe ich auch so, die Palästinensergebiete sind nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes, und deshalb können Produkte aus diesen Gebieten nicht "made in Israel" sein. Trotzdem ist es absolut diskriminierend, diese Produkte zu boykottieren, es weckt unheilvolle Erinnerungen an braune Zeiten, da müsste die EU sensibler sein, und es ist kurzsichtig dazu, denn es trifft nicht diejenigen, die die EU treffen will. Jede Produktionsstätte in den palästinensischen Gebieten generiert auch palästinensische Arbeitsplätze. Die EU täte besser daran, bei Israel darauf hinzuarbeiten, dass diese Produkte als "made in Palestine" bezeichnet würden.

Lionne, falls deine Creme ein AHAVA-Produkt ist, die AHAVA-Labors und der Laden liegen auf israelischem Gebiet, wenn ich mich richtig erinnere, sind also richtig mit "made in Israel" bezeichnet.

LG Hanspeter



Lionne, bezüglich dem Standort der AHAVA-Unternehmens habe ich mich geirrt, es liegt auf palästinensischem Gebiet.

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Wel ... hadet.html

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Di 10. Mai 2016, 08:54

Netanjahu bietet UN Geschichtsunterricht zum Thema Jerusalem an
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das gesamte Personal der Vereinten Nationen zu einem Seminar für Jüdische Geschichte eingeladen, insbesondere die Geschichte Jerusalems und des Tempelbergs.

Zu der Einladung, die echt zu sein scheint, kam es, nachdem die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) im vergangenen Monat eine Resolution verabschiedet hatte, in dem sie die israelische Präsenz auf dem Tempelberg kritisierte und jegliche jüdische Beziehung zu der heiligen Stätte missachtete.

"Ich war schockiert als ich hörte, dass die UNESCO einen Beschluss angenommen hatte, der jede jüdische Beziehung zum Tempelberg, unserer heiligsten Stätte, ablehnt," sagte Netanjahu in einer Ansprache."Es ist kaum zu glauben, dass jemand, insbesonders eine Organisation, die sich die Bewahrung der Geschichte zur Aufgabe gemacht hat, diese Beziehung ignorieren kann, die seit tausenden von Jahren besteht," fuhr der Ministerpräsident fort.

Es wurden keine Details bekanntgegeben, wann so ein Seminar stattfinden könnte, vorausgesetzt, dass Mitglieder des UN-Personals erscheinen würden, aber aus israelischen Kreisen wurde bekannt, dass man das Seminar bereits in der kommenden Woche beginnen könnte.
Gelesen in >>> http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
Wie auch immer, viele Menschen hätten Bedarf für Geschichtsunterricht (aus erster Hand) zum Thema Israel/Jerusalem/Tempelberg, etc. (ich eingeschlossen).
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Di 10. Mai 2016, 17:37

Kleiner Geschichtsunterricht zum Tempelberg

Hier sollte Abraham seinen Sohn opfern (Berg Moria)
975 v. Chr. baut Salomon an dieser Stelle den ersten Tempel
587 v. Chr. wird der Tempel bei der Eroberung Jerusalems von Nebukadnezar zerstört
516 v. Chr. wird an dieser Stelle, nach der Rückkehr aus Babylon, der zweite Tempel fertiggestellt
ab 21 v. Chr. wird der Tempel von Herodes dem Grossen total umgestaltet zu einer Tempelanlage. Dazu wird ein ganzes Quartier umgesiedelt und eine gerade Fläche aufgeschüttet (Tempelplateau mit Westmauer=Klagemauer).
70 n. Chr. wird der Tempel durch die Römer zerstört. An der Stelle wird später ein Jupitertempel und noch später eine christliche Kirche gebaut.
638 Eroberung Jerusalems durch die Moslems
691 Fertigstellung des Felsendoms und später der Al-Aqsa-Moschee
1099-1187 Hauptsitz der Templerordens (Kreuzritter)
1967 Eroberung der Klagemauer durch Israel

Der Tempelberg wird durch eine jordanische Stiftung verwaltet und nahezu vollständige Autonomie.
(Daten und Infos aus Wikipedia)

Damit ist die jüdische Beziehung zum Tempelberg wohl belegt. Die moslemische aber auch. Und auch die christliche.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Thelonious » Di 10. Mai 2016, 22:27

Hanspeter hat geschrieben:Damit ist die jüdische Beziehung zum Tempelberg wohl belegt.

JA
Hanspeter hat geschrieben:Die moslemische aber auch.

Allerdings erst 1613 Jahre beginnend, nach deinem ersten Jahreszahleneintrag

Hanspeter hat geschrieben:Und auch die christliche.

Allerdings erst 2074 Jahre beginnend, nach deinem ersten Jahreszahleneintrag

(Die Zahlenangaben habe ich nicht weiter geprüft, aber diese werden sicherlich stimmen)

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 11. Mai 2016, 13:29

Lieber Thelonious

Mein Post sollte keine Wertung sein. Ich habe nur dokumentiert, dass sowohl Juden, Moslems und Christen eine Beziehung zum Tempelberg haben. Damit ist noch nichts gesagt über einen Anspruch auf den Tempelberg, sei er rechtlicher, historischer oder moralischer Art. Dass sowohl die Juden wie die Moslems (und auch die arabischen Christen) meinen, aus der Geschichte einen Anspruch rechtfertigen zu können, macht ja die ganze Situation so schwierig und schwierig lösbar.

Liebe Grüsse
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon kingschild » Mi 11. Mai 2016, 16:20

Hanspeter hat geschrieben: Dass sowohl die Juden wie die Moslems (und auch die arabischen Christen) meinen, aus der Geschichte einen Anspruch rechtfertigen zu können, macht ja die ganze Situation so schwierig und schwierig lösbar.


Der Landeigentümer hat eigentlich mal gesagt, wem das Land gehört. Das schwierige ist lediglich das es Menschen gibt die mit dem Landeigentümer nicht gleicher Meinung sind und somit wird der Landeigentümer dann die Situation klären müssen.

Ich wusste gar nicht das Arabische Christen einen Anspruch erheben auf diesen Berg.

God bless
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 11. Mai 2016, 16:37

kingschild hat geschrieben:Ich wusste gar nicht das Arabische Christen einen Anspruch erheben auf diesen Berg.


Sorry, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe damit nicht mehr nur den Tempelberg gemeint, sondern das ganze Land.

Nochmal: Ich mache keine Aussage, wer im Recht sei, und ergreife mit meiner Aussage keine Partei. Ich sage nur, dass die Anspruchshaltung zu Problemen führt. Ich stimme dir zu, dass das Eigentumsrecht vom Landeigentümer geregelt wurde.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Thelonious » Mi 11. Mai 2016, 18:52

Hanspeter hat geschrieben:Lieber Thelonious

Mein Post sollte keine Wertung sein. Ich habe nur dokumentiert, dass sowohl Juden, Moslems und Christen eine Beziehung zum Tempelberg haben. Damit ist noch nichts gesagt über einen Anspruch auf den Tempelberg, sei er rechtlicher, historischer oder moralischer Art. Dass sowohl die Juden wie die Moslems (und auch die arabischen Christen) meinen, aus der Geschichte einen Anspruch rechtfertigen zu können, macht ja die ganze Situation so schwierig und schwierig lösbar.

Liebe Grüsse
Hanspeter


Hallo Hanspeter,

anders, als wie du jetzt sagst, habe ich deine chronologische Auslistung auch nicht verstanden! Mir ging es aber eben darum aufzuzeigen, wie (insgesamt) "aufgesattelt" moslemische Besitzansprüche auch in diesem Zusammenhang sind. Diese "zentrale" Bedeutung Jerusalems von moslemischer Seite in Hinsicht auf "heilige Stätte" kam ja soewieso im Verhältnis relativ spät.

Dieses "ich zuerst!" ist sowieso ehrlich nicht mein Thema (nicht, dass sonst auch noch z.B. Franzosen Anspruch auf mein Haus und meinen Garten anmelden! Hamburg war ja auch mal napoleonisch!).

Spaß beiseite.

Was für mich in diesem Direktzusammenhang zählt, ist die Landzusage Gottes an das Volk des ersten Bundes gemäß der Bibel - und die Heilige Schrift ist für mich auch in diesem Zusammenhang nun einmal der Massstab.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Do 12. Mai 2016, 11:51

Thelonious hat geschrieben:Was für mich in diesem Direktzusammenhang zählt, ist die Landzusage Gottes an das Volk des ersten Bundes gemäß der Bibel - und die Heilige Schrift ist für mich auch in diesem Zusammenhang nun einmal der Massstab.


Sehe ich auch so. Das sehen aber nicht alle so. Wenn es alle so sähen, gäbe es keinen Konflikt.

=Theolonious"Dieses "ich zuerst!" ist sowieso ehrlich nicht mein Thema (nicht, dass sonst auch noch z.B. Franzosen Anspruch auf mein Haus und meinen Garten anmelden! Hamburg war ja auch mal napoleonisch!).

Spaß beiseite.


Das ist gar nicht so spassig, genau so "ich zuerst" wird ja argumentiert. Die Geschichte lässt sich aber nicht zurückdrehen. Wenn man dies könnte, müssten wir alle, nicht nur die Franzosen, zurück in die russische Steppe oder nach Sibirien, und Hamburg müsste an die Kelten gehen. Die meisten jetzt europäischen Völker haben sich aufgrund der Völkerwanderung in Europa angesiedelt. Und Nord- und Südamerika wird wieder indianisch. Beispiele gibt es zuhauf.

Das Argument "ich zuerst" kann keines sein, weder von der einen noch von der andern Seite. Ich verstehe allerdings, dass es angebracht wird, es bringt aber nichts. Geschichtliche Entwicklungen kann man wie gesagt nicht zurückdrehen.

Ob geschichtliche Entwicklungen gerecht oder ungerecht sind (was je nach Standpunkt ganz unterschiedlich gesehen wird), fragt die Geschichte nicht.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » So 15. Mai 2016, 13:33

Sali Hanspeter

Auch in diesem Thema zeigt sich deine Inkonsequenz die ich dir schon im Thread „Flüchtlinge“ aufgezeigt habe. In Offenbarung 3 ist der Brief an Laodizea der vor Lauheit warnt. Gott zeigt so auf, dass ER Entschiedenheit von den Seinen möchte. Entweder / Oder und keine permanentes grauzonen Geschleiche.

Hanspeter hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Was für mich in diesem Direktzusammenhang zählt, ist die Landzusage Gottes an das Volk des ersten Bundes gemäß der Bibel - und die Heilige Schrift ist für mich auch in diesem Zusammenhang nun einmal der Massstab.

Sehe ich auch so. Das sehen aber nicht alle so. Wenn es alle so sähen, gäbe es keinen Konflikt.




In deinem kleinen Geschichtsunterricht verschweigst du leider sehr geschickt die Rolle der Engländer und die Gründung Israels. Du springst von 1187 bis 1967 und lässt alle geschichtlichen Ereignisse dazwischen einfach aus.

Hanspeter hat geschrieben:Geschichtliche Entwicklungen kann man wie gesagt nicht zurückdrehen.

Genau darum ist es in der Diskussion um den Nahostkonflikt wichtig auch die ganze Geschichte speziell um den zweiten Weltkrieg, die Staatsgründung und Erweiterung Israels zu berücksichtigen.

Als Gegengewicht zeigt dann die Geschichte der PLO deutliche Früchte die den Geist dahinter klar identifizieren. Soll Israel und Jerusalem diesem fremden Gott anheimfallen?

Das sei ferne!! :warn:



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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Di 17. Mai 2016, 01:18

Lieber Johel,

Es ging mir in meinem Post lediglich darum, die UNESCO zu widerlegen. Gleichzeitig wollte ich einbringen, dass Moslems und Christen ebenfalls eine Beziehung zum Tempelberg haben. Du unterstellt mir aber die Absicht, bewusst und "geschickt" Informationen unterschlagen zu haben. Wenn du über die Rolle der Briten diskutieren willst, bitte sehr. Für den Nachweis einer Beziehung spielt sie meines Erachtens keine Rolle.

Ich mache jetzt Pause, bin in den Ferien.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 25. Mai 2016, 16:57

Lieber Johel

Johelia hat geschrieben:In deinem kleinen Geschichtsunterricht verschweigst du leider sehr geschickt die Rolle der Engländer und die Gründung Israels. Du springst von 1187 bis 1967 und lässt alle geschichtlichen Ereignisse dazwischen einfach aus.

Ich habe dir ja schon gesagt, dass ich die Rolle der Engländer weder absichtlich, geschweige denn geschickt verschwiegen habe, sondern einfach, weil es für den Nachweis einer jüdischen Beziehung zum Tempelberg keine Rolle spielt. Willst du über die Rolle der Briten und die Gründung Israels oder auch über die geschichtlichen Ereignisse zwischen 1187 und 1967 diskutieren? Könnte interessant sein. Einiges kann man auch in diesem Thread schon nachlesen.
Hanspeter hat geschrieben:Geschichtliche Entwicklungen kann man wie gesagt nicht zurückdrehen.

Genau darum ist es in der Diskussion um den Nahostkonflikt wichtig auch die ganze Geschichte speziell um den zweiten Weltkrieg, die Staatsgründung und Erweiterung Israels zu berücksichtigen.


Natürlich muss man bei der Diskussion um den Nahostkonflikt all dies berücksichtigen. Warum aber, wenn es darum geht, die UNESCO zu widerlegen, welche die jüdische Beziehung zum Tempelberg in Abrede stellt?

Als Gegengewicht zeigt dann die Geschichte der PLO deutliche Früchte die den Geist dahinter klar identifizieren. Soll Israel und Jerusalem diesem fremden Gott anheimfallen?

Das sei ferne!! :warn:


Habe ich sowas irgendwie behauptet oder auch nur angedeutet, dass du mich mit einen "So nicht!"-Smilie warnst?

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Do 26. Mai 2016, 16:57

Sali Hanspeter

Hanspeter hat geschrieben:Natürlich muss man bei der Diskussion um den Nahostkonflikt all dies berücksichtigen. Warum aber, wenn es darum geht, die UNESCO zu widerlegen, welche die jüdische Beziehung zum Tempelberg in Abrede stellt?


Es geht aus deinem Post mit dem "kleinen Geschichtsunterricht" aber keineswegs hervor, dass du die UNESCO widerlegen willst. Vielmehr lese ich aus deinem Post, dass du den Arabern das Recht auf den Tempelberg zusprichst.
Darum meine Entgegnung.

Was nun die UN, UNESCO, usw. anbelangt, anerkenne ich deren Legitimität keineswegs, den diese Spielen definitiv auf der Anderen Seite und werden später die Legitimationsbasis des Antichristen sein. Eph 6,12

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Als Gegengewicht zeigt dann die Geschichte der PLO deutliche Früchte die den Geist dahinter klar identifizieren. Soll Israel und Jerusalem diesem fremden Gott anheimfallen?

Das sei ferne!! :warn:


Habe ich sowas irgendwie behauptet oder auch nur angedeutet, dass du mich mit einen "So nicht!"-Smilie warnst?

Hanspeter


Das Smilie galt ja auch nicht dir sondern der Möglichkeit dass die heutige Gutmenschenwelt die Situation so weit bachab treibt, dass das Land Israels und/oder Jesusalem geteilt werden.

(P.S: Ich argumentiere nicht gegen dich sondern für Gottes Wille. Also nimm's nicht persönlich :mrgreen: )


Liebe Grüsse

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Di 7. Jun 2016, 14:46

Schönes Video von Jerusalem, der 'Ewigen Stadt Israels'
>>> http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx


P.S. Heute hab' ich's ein wenig mit den 'birds' ;) :lol:
Gruss lionne
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 10. Jun 2016, 11:04

Vier Menschen sind bei dem Terroranschlag von Tel Aviv am Mittwochabend (8. Juni 2016, Anm. lionne) ums Leben gekommen, als zwei Terroristen wahllos auf die Gäste zweier Restaurants schossen. Mila, Ido, Michael und Ilana werden nicht mehr nachhause kommen. Hier sind ihre Geschichten.

Ido Ben-Ari, 42, aus Ramat-Gan, saß mit seiner Frau und zwei Kindern im beliebten Frühstücks-Restaurant Benedict als die Terroristen das Feuer eröffneten. Ido kam ums Leben, seine Frau wurde verletzt und ist im Krankenhaus. Reut, die Schwester von Ido, erzählte, dass der Sohn nicht am ausgewählten Platz sitzen wollte, am Ende aber nachgab. Ido war Reservist einer Elite-Einheit der Armee. Sein Bruder sagte, dass Ido ein wunderbarer Bruder gewesen sei und ein geliebter Familienvater. Er arbeitete in einer leitenden Stelle bei Coca-Cola. Er sei bei seinen Kollegen sehr beliebt gewesen, ergänzte die Schwester. "Das Leben unserer Eltern ist zerstört, nichts wird mehr so sein, wie es war", sagte sein Bruder. "Ido war ein lustiger Mensch und jeder liebte es, in seiner Nähe zu sein."

Mila Mishayev, 33, wollte bald heiraten. Sie war im Max Brenner-Café mit einer Freundin und wartete auf ihren Verlobten. Sie erlitt Schusswunden im Bein und schaffte es sogar noch, ihren Freund anzurufen und zu erzählen, was passiert war. Danach starb sie, da sie zuviel Blut verloren hatte. Der Bürgermeister der Stadt Ashkelon, der Heimatstadt von Mila, sagte, dass Sozialarbeiter der Stadt in Kontakt mit den Eltern von Mila seien, um sie in ihrer schweren Zeit zu unterstützen.

Dr. Michael Feige,58 aus Ramat-Gan, war Soziologe und Anthropologe und war Leiter der Israelischen Studien an der Ben-Gurion-Universität. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht und war Gewinner des Preises der "Gesellschaft für Israelische Studien" für das beste Buch des Jahres 2010. Er hinterlässt seine Frau Nurit und drei Töchter. Seine Kollegen an der Universität waren schockiert über den Tod ihres beliebten Kollegen. "Michael war ein Freund, Gelehrter und Lehrer," sagten sie. "Sein Tod ist ein großer Verlust für unsere Universität."

Ilana Nava, 39, aus Tel Aviv, hinterlässt ihren Ehemann und vier Töchter, die nun ohne ihre Mutter auskommen müssen. Eine Nachbarin erzählte: "Ilana war die beste Frau der Welt. Sie kümmerte sich liebevoll um das Haus und ihre Kinder. Und wenn ich einmal nicht zuhause war, kümmerte sie sich auch um meine Kinder. Ihre Tür war immer offen. Ich bin schockiert. Ich habe gerade mit ihrer Tochter gesprochen, sie ist 12 Jahre alt und hatte vor kurzem ihre Bat-Mitzva gefeiert. Ich habe meine Tochter zu ihr geschickt, denn die Kinder begreifen noch gar nicht, was passiert ist." Ilanas Ehemann, Alon, ein Polizist, und die Töchter versuchen mit der Tragödie klarzukommen. "Die Töchter stehen unter Schock," erzählte ein Verwandter. "Alon wusste, dass seine Frau dort war und als sie nicht am Telefon antwortete, fuhr er sofort zum Sarona-Komplex. Als er sie nicht fand, wurde er zum Krankenhaus geschickt. Dort bekam er die traurige Nachricht vom Tod seiner Frau. Heute früh kamen Sozialarbeiter, um sich um die Töchter zu kümmern."

Seit Beginn der Terrorwelle im September vergangenen Jahres sind 38 unschuldige Menschen getötet worden, 500 wurden verletzt.
Gelesen/Quelle: http://www.israelheute.com

Ismail Hanija, einer der Hamasführer schrieb auf Twitter: „Ruhm und Glückwünsche den Einwohnern Hebrons.“ In den Autonomiegebieten wurde gefeiert, es wurden Süßigkeiten an Autofahrer verteilt. (>>> Ist ja nicht das erste Mal! :shock: )
Mein herzliches Beileid den Familien die einen geliebten Menschen verloren haben und gute Genesung denen, die durch das sinnlose Massaker verletzt wurden.
lionne :pray:
https://www.youtube.com/watch?v=C7ruAmWfb4A
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Sa 2. Jul 2016, 16:54

Hallels letzter Tanz


Am Abend zuvor hatte Hallel noch bei einer Aufführung ihrer Tanzgruppe in Jerusalem mitgewirkt.
In der Nacht auf den 1. Juli erstach ein 17-jähriger Palästinenser das 13-jähriges israelisches Mädchen in der Nähe von Hebron. Er drang in das Haus der Familie ein und tötete das schlafende Kind mit mehreren Messerstichen in ihrem Bett.

Der Terrorist kam aus dem benachbarten Dorf Bnei Naim. Er überwand den nur 150 Meter vom Haus der Familie Ariel entfernten Zaun und lief auf das Haus zu. Am Anfang wurde er noch von den Sicherheitskameras gesehen und die örtliche Sicherheitseinheit wurde alarmiert und machte sich auf die Suche nach dem Terroristen.

Später jedoch verlor sich seine Spur, als er sich dem Haus näherte und wahrscheinlich durch ein Fenster in das Haus eindrang. Als er das Zimmer von Hallel erreichte, stach er mehrmals auf sie ein und verletzte sie tödlich und wartete anschliessend auf die Sicherheitseinheit, um sie zu überraschen. Als diese das Zimmer von Hallel erreichten, gelang es dem Terroristen, auf einen ihrer Leute einzustechen und ihn mittelschwer bis schwer zu verletzen. Daraufhin wurde er von den anderen Sicherheitskräften erschossen.
Quelle: Israel heute
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Sa 9. Jul 2016, 11:00

Zur Ermordung Hallels dieser Artikel:

http://www.livenet.ch/news/internationa ... gkeit.html

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » So 10. Jul 2016, 09:57

Hanspeter hat geschrieben:Zur Ermordung Hallels dieser Artikel:

http://www.livenet.ch/news/internationa ... gkeit.html

Hanspeter


Schöner Beitrag, danke Hanspeter.
Leider ist das nur der Ruf einer Einzelnen in der Wüste, der mehr Schaden anrichtet als dass die wahren Probleme erkannt werden. Solche Beiträge helfen das Trugbild aufrecht zu erhalten.

Das grundsätzliche Problem des Nähostkonflikts liegt genauso beim Westen UND bei der Führung der Araber aus Palästina!

Beim Westen sind es die vielen westlichen Blauäugigen, die der Lüge glauben wollen, der Islam werde dauernd von „Radikalen“ „missverstanden“ oder „missinterpretiert“ aber dabei nicht wissen oder aus ideologischer Verbohrt nicht wissen wollen, dass der Islam ein klar definierter Glaube ist, der kaum eine Zweideutigkeit zulässt.

Im Islam ist es Grundsätzlich nicht möglich eine solche Breite in den Koran hinein zu interpretieren, wie der Westen es heute angesichts der weltweiten Ereignisse zu sehen glauben will.
In Tat und Wahrheit wird auf Grund der Scharia („islamische Lebensart“ oder häufiger übersetzt mit „islamisches Gesetz“) jede erdenkliche menschliche Handlung entweder als
– verbindlich / pflichtgemäß (halal)
– empfohlen / wünschenswert
– neutral / erlaubt
– ungern gesehen / mißbilligt / verpönt
– verboten / tabu (haram)

kategorisiert und ist somit klar definiert.

So ist es ein absoluter Irrglaube des Unkundigen zu glauben, dass der Jihad eine Fehl- oder Radikalinterpretation sei. Das absolute und höchste Ziel des Islams ist es die GANZE Welt zu erfüllen und alle anderen Götter zu vernichten. Sei das durch friedliche, feindliche oder kriegerische Vorgehensweisen. Das Ziel MUSS in jedem Fall erreicht werden.

„Gesunder Menschenverstand“ oder „öffentliche Meinung“, so wie wir diese Begriffe im Westen verstehen, haben wenig mit der islamischen Vorstellung von Recht und Unrecht zu tun. Es zählt nur, was Allah durch den Koran und sein Prophet Mohammed in den ahadith zu bestimmten, vorgegebenen Themen sagen und wie es die bedeutendsten islamischen Theologen und Juristen welche zusammengenommen als die Ulema bezeichnet werden, (wörtlich: „diejenigen welche wissen“) ausformuliert haben.

Die Mächtigen und Medien des Westens wollen die Menschen täuschen, dass dem nicht so sei damit sie ihre eigenen Ziele von Macht und Geld weiter verfolgen können. Der (Antichristliche) Geist des Westens will das Land Israel und Jerusalem teilen, da dies gegen JHWH gerichtet ist und ihrem „gott“ (Luzifer) entspricht. Der kleine Mann wird daher so lange mit Lügen gefüttert bis er selbst glaubt was die MSM ihn dauernd vorbeten. Er ist dabei nur der kleine Bauer der als Masse dieses Spiel abknicken soll.

Bei den Arabern aus Palästina liegt das Problem des Nahostkonflikts darin, dass sie seit Generationen mit dem Gedankengut des radikalen Antijudaismus aus dem Koran indoktriniert wurden und heute selbst absolut überzeugt sind, dass Israel vernichtet werden muss bevor das Zeitalter des Mahdi beginnen kann. Für sie ist das DIE Voraussetzung für die Erfüllung der Prophetien Mohammeds.

Für dieses Ziel werden sämtliche Vorgehensweisen hemmungslos angewendet die dem Ziel dienlich erscheinen und von den Islamischen Geistlichen (ulema) abgesegnet wurden. Eine der grossen Waffen die gegen den Westen immer wieder hemmungslos eingesetzt werden ist die TAQIYYA.
Dies ist die Lügentaktik und Verstellung für die Sache Allahs, die als vom Koran völlig legitimiert gilt.

Das Anwenden der TAQIYYA kann eindeutig in der Tatsache bewiesen werden, dass die Hamas sofort nach Abschluss eines „Friedensvertrages“ (hudna) mit Israel lauthals verkündet, die Vernichtung Israels sei immer noch ihr letztendliches Ziel!

Trotz vieler „Friedensverträge“ „Landübergaben“ die Israel den Arabern als Zeichen des Wohlwollens gegeben hat, ist es noch heute ein Fakt, dass dieses schon in den Gründungsakten der Hamas formulierte Ziel noch heute aufrecht erhalten wird.

Summa summarum:
Eph 6,12 Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

Mt 7,20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Solange die Mächtigen dieser Erde sich ihrem "gott" Luzifer verschrieben haben (siehe Aussage von Albert Picke) und solange die Muslime dem Wüstenmondgott Allah huldigen, wird es auf dieser Erde keinen Frieden geben.
Was der Islam NICHT ist ......


Nein, die Situation wird wie in der Bibel beschrieben soweit eskalieren bis der grosse Angriff auf Israel stattfinden wird und Jesus dann für Ruhe und Ordnung sorgen wird. Dann wird Israel wieder seine versprochene Position einnehmen und es wird Frieden für 1000 Jahre sein.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » So 10. Jul 2016, 10:52

Danke, Johel, für das differenzierte Statement!
Am Israel Chai,
lionne :praisegod:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 26. Aug 2016, 23:17

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon kingschild » So 28. Aug 2016, 00:05

Johelia hat geschrieben:
Das grundsätzliche Problem des Nähostkonflikts liegt genauso beim Westen UND bei der Führung der Araber aus Palästina!

Beim Westen sind es die vielen westlichen Blauäugigen, die der Lüge glauben wollen, der Islam werde dauernd von „Radikalen“ „missverstanden“ oder „missinterpretiert“ aber dabei nicht wissen oder aus ideologischer Verbohrt nicht wissen wollen, dass der Islam ein klar definierter Glaube ist, der kaum eine Zweideutigkeit zulässt.



Interessant auch wer den Terror, im Nahen Osten fördert:

http://www.rbb-online.de/kontraste/arch ... uetzt.html

Video: https://www.rbb-online.de/kontraste/

Runterscrollen auf der Seite zum Thema:


Do 25.08.2016 | 21:45 | Kontraste
Deutsche Steuergelder für Terroristen? - Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt

Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem „Märtyrerfonds“ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches "Gehalt" zu.

God bless
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Fr 21. Okt 2016, 08:39

Die UNESCO macht sich lächerlich. Es geht nur noch um Israel-Bashing. Und die westlichen Staaten fallen noch darauf rein. So ein Blödsinn.

http://www.livenet.ch/news/religioeses/ ... misch.html

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Fr 21. Okt 2016, 09:20

Hanspeter hat geschrieben:http://www.livenet.ch/news/religioeses/299366-resolution_nennt_tempelberg_nur_muslimisch.html

Hanspeter


Es ist genug!!! :warn:

Ich schlage vor, dass hier aus dem Forum heraus eine weltweite Protestbewegung GEGEN die UNO ind UNESCO gestartet wird!

Wer macht mit? :pray:

Alternativ sollte eine Initiative gestartet werden für einen SchwExit.
Es ist höchste Zeit dass die Schweiz diesen zahnlosen S..haufen UNO verlässt
Sonst wird dié CH noch weiter unter den Fluch kommen, den Segen hat sie dchon verwirkt.

Grüsse
Johel
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 21. Okt 2016, 11:37

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Sa 22. Okt 2016, 12:11

Noch kurz einige Worte zu meinem letzten Posting (bin wieder da :) ):
Nachdem hier die Stimme für eine Petition laut wurde, habe ich mal die Petition reingestellt (deutsch und englisch); wir sehen: es tut sich (vielerorts) was, die Menschen reagieren....
Der 3. link ist die Position der EDU, welche die offizielle Schweiz mitschuldig an anti-israelischer UNESCO-Politik erklärt (bzw. die Medienmitteilung der EDU).
>>> als Info und ggf. zur weiteren Diskussion......

Nach meinem Wissensstand ist der Tempelberg Juden wie Muslimen heilig. Die Abstimmung in der Unesco über diese heilige Stätte löst Entsetzen bei den Israelis aus - die Reaktion ist auch dementsprechend harsch/scharf.
Israel hat aus Protest gegen eine Entscheidung der Unesco zum Thema Jerusalem teilweise die Zusammenarbeit mit der Uno-Kulturorganisation gestoppt. Die Kooperation mit der Unesco in den Bereichen Bildung und Forschung werde eingestellt, sagte ein Sprecher des israelischen Bildungsministeriums....

Nun gut, ich (persönlich) finde die Entscheidung Israels gut (sprich konsequent).
Das Judentum hat m.E. eindeutig eine Verbindung zur Klagemauer und dem Tempelberg. Für mich ist das gar keine Frage: Wer die Verbindung des Judentums (und Christentums) mit Israel und insbesondere mit Jerusalem leugnet, ist entweder blind und taub für die Wahrheit (oder vom Gegenspieler JHWHs verblendet worden).
LG lionne
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon rap » So 23. Okt 2016, 16:12

Hallo im hiesigen für mich neuen Forumsteil :)

Ich möchte hier nur mal ein paar eigene und fremde Gedanken zum Thema äußern.
(Ich hoffe Ihr sind von denen nicht zu sehr schockiert... sind als Diskussionsbasis gedacht, ich kann mich ja auch irren, und sind ja auch schwierige Themen)

Erstmal denke ich wegen Daniel 9,24 etc dass sich auch das religiöse Judentum seit 70 n. Chr. (die Zerstörung des Tempels war ja menschlich gesehen eher ein "Unfall") im "neuen Bund" befindet und es daher, zumindest objektiv gesehen, gar keine Notwendigkeit für "einen Tempelberg" oder gar einen neuen Tempel gibt.
http://www.bibleserver.com/search/ELB/neu%20bund/1

Dass die religiösen Juden (die sind ja nur ein kleiner Teil der Juden) Jesus nach wie vor ablehnen, bzw verachten und schmähen etc etc (im Talmud, auch mal nach dem mehr oder weniger verflossenen "Toledot Jeschu" suchen) ist ja ihr Problem (á la Jeremia 7,19) oder auch das mancher Kirchen die nicht unbedingt Briefe Christi darstell(t)en (auch im Verhältnis zu den Juden, besonders in der Vergangenheit: "Christusmörder" etc, Jesus hat seinen Richtern und Henkern ja am Kreuz vergeben).

Ich persönlich finde das der Felsendom zumindest äußerlich optisch (ich war noch nicht da) ein nettes Museum für den "Felsen" abgibt auf dem wohl früher mal die Bundeslade gestanden hat, die ja nicht mehr existiert (Jeremia 3,16, komplexe Gesamtprophetie weil sie sich auf das schon damals nicht mehr existierende Nordreich "Israel" bezieht).

Man darf auch nicht vergessen das Jesus auch nach Sacharja 14 auf dem Ölberg!!! (zurück;))kommt und nicht auf dem Tempelbergplateau.

Weiterhin hat "Mark A. Gabriel", Exdozent an der Al-Azhar-Universität in Kairo und ExImam, in "Israel in Gefahr" aus verschiedenen Gründen einen muslimischen Anspruch auf den Tempelberg zurückgewiesen.
Leider hat der Islam die unangenehme Eigenschaft alles über das er mal geherrscht hat (er strebt ja eh die Weltherrschaft an, was ja schon aus nur einigen praktischen Gründen nicht klappen kann) auf ewig als dem Islam zugehörig zu betrachten.
Betrifft auch Israel... (wenn die Christen bzgl. ihrer Gebiet genau so denken würden, zB waren Ägypten und die Türkei mal christlich).
Die zB.. Hamas will nur/schlicht das "Eigentum des Islam" zurück. Es geht ihr nicht um Frieden oder Koexistenz.
Der Islam betrachtet aus historischen Gründen Israel als sein Eigentum. Punkt.
Quelle ebenfalls: "Israel in Gefahr".

Weiterhin gibt es extrem unterschiedliche Sichtweisen von Seiten des othodoxen Judentums und der Zionisten was Israel und seinen Besitz angeht.
(Ok, speziell Israel gehört JHWH, er allein bestimmt wer darin leben darf und wer nicht ;), das war schon immer so..., siehe ganze Bibel, aber im "neuen Bund" ist das echte "Reich Gottes" ja auch nicht mehr auf Israel begrenzt, wie ja die Errettung auch nicht mehr auf die Juden.)

Beispiele für orthodoxe Sichtweisen bzgl diverser Themen:

http://www.derisraelit.org/p/die-losung ... ms_01.html

http://www.derisraelit.org/p/fragen-und ... en_26.html


Auch die Meinungen beider Gruppen bzgl des eher lebensfeindlichen Marxismus (Marx war ja Jude, wie bei Hagalil.com, die wohl anti-antisemitischste Seite im Netz, bestätigt) sind völlig kontrovers.
Bibelkenner wissen welche Seite eher stimmt...

L1 (da nur 3 Links pro Beitrag erlaubt, bin vor lauter Tippen mal wieder reingefallen,) sind lagere ich die in Folgethreads aus, ich denke die sind wichtig, sorry...)

L2

Ich möchte auch noch darauf hinweisen dass der bei der Israelit.org mehrfach genannte.. Rabbiner Stephen Wise damals persönlich einen Plan verhindert hat der vermutlich alle Juden aus Europa rausgebracht hätte. Reichere Juden hätten die Flucht der ärmeren mitfinanziert. Eine Art "Schindler-Max".
Dazu hat er scheinbar die Nazis maximal (andere Quellen) herausgefordert (und so den Druck auf die europäischen Juden maximal erhöht die ihn darauf hin ohne Erfolg baten damit aufzuhören).

Auf Betreiben des damals mächtigesten Juden/Hauptrabbiner von New York/Zionist der USA wurde der rettungsplan dann nicht umgesetzt. Das Ergebnis ist bekannt :(
Info aus "Amerika und der Holocaust" (hatte es nur mal kurz besessen und quergelesen).

Zu Orthodoxen und Zionisten (übrigens muß man scheinbar nicht zwingend Jude sein um Zionist sein zu können) und "Neo-Israel" (trotz allem Erfüllung von Lukas 21,24 :) ) auch interessant:

L3

PS allererste Historiker äußern erste zarte Gedanken bzgl der Alleinschuld Deutschlands am WK1 (die Wahrheit dürfte eher in "wer Hitler mächtig machte" stehen, dazu gibts auch ein Rezensions-pdf zum runterladen, aber bitte nur wenn man geistlich wirklich sehr gut drauf ist...!!!!)

Nach "die Schlafwandler" nun auch das hier:

L4

Hab wohl so lange im Netz die Historiker (-> WISSENschaft, und wenn jemand an die Quellen kommt dann doch wohl die?? naja, Satan rulez hier unten... und Lüge ist eines seiner Hauptmerkmale) "verspottet" ("nach nur 90 Jahren schon allererste Fizzelchen der Wahrheit, Respekt") dass sich möglicherweise jetzt erste bei der (hoffentlich noch vorhandene) Berufsehre gepackt fühlen?
Mit dem Herrn Kellerhoff hatte ich schon persönlich zu tun.
Mal bzgl des Themas: wie wurde Hitler zum Nazi... Ergebnis: heiße Luft.
"Mitfinanzierung der Nazis durch amerikanische Banken? Völlig ausgeschlossen, "Spinner" etc."
Mal in ein paar Jahren gucken...

PS2 mir geht es um Fakten, nicht um Hetze oder Feindbilder (wie akuell überall: ->"böser Putin" etc etc) .
Christen (wie auch Juden, mal zB nur!! Psalm 34 lesen) sollen sich ja mit ganzer Kraft für den Frieden einsetzen.
Aber nur die Wahrheit (im Licht der Bibel, Gott vergibt und heilt ja gerne, er ist wirklich gnädig und barmherzig) macht frei (zur Sicherheit: frei nach dem Johannesevangelium).
Auch Jesus kannte die erstmal damaligen (auch politischen etc) Wahrheiten und konnte Freund und Feind (zu letzteren -> die er aber trotzdem wirklich liebte, auch die Pharisäer, er versuchte sie zu retten!) auseinanderhalten.

PS3 die von den Juden geschätzte Kabbala ist scheinbar reine Magie/Okkultismus etc (Bibelkenner wissen was ich meine)

L5

Beispiel: L6

Der "ultimative Golem" wird wohl die sprechende etc Götzenstatue des falschen Propheten (Off 13,14+15) werden.
Zuletzt geändert von rap am So 23. Okt 2016, 16:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon rap » So 23. Okt 2016, 16:13

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon rap » So 23. Okt 2016, 16:14

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Mo 24. Okt 2016, 14:59

Hi rap

Hab mich da mal durch deine Links durchgelesen. Doch leider konte ich nicht viel finden das ich unterstützen könnte.

Schon mal grundsätzlich finde ich die Idee Isrsel wieder abzuschaffen und dem Palestinänsern zur alleinigen Verwaltung zu übergeben ein absolutes NoGo bis absurd.

Die Gründung des Staates Israel ist für mich lebendig gewordene biblische Prophetie und von Gott gegeben. Gemäss den Beschrieben im YouTube video bin ich eher in der Gruppe der Religiösen Zionisten zu finden.

Was extreme orthodoxe Juden als Blasphemie betrachten, ist für mich Gottes Werk und ich habe kein Verständnis für einen Staat Palästina, denn einen solchen Staat hat es nie gegeben. Die Palestinenser sind zugewanderte Araber haupsächlich aus Jordanien.

Also mich kannst du mit deinen Aussagen nicht umstimmen. Ich werde weiterhin für Israel beten,es segnen und zusammen mit den Juden auf unserern Messias warten.

Liebe Grüsse
Johel
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon rap » Mo 24. Okt 2016, 17:08

Ich wollte, wie geschrieben, nur die extrem unterschiedlichen Meinungen von zB orthodoxen und zionistischen Juden beleuchten.
Das sind ja nicht unbedingt meine Meinungen.

Ich wollte auch zeigen wie fern auch die Orthodoxen biblischem Christentum, und auch dem Tanach (in dem steht ja eigentlich schon alles drin was man wirklich wissen muß), sind.
Und wie unterschiedlich die "Juden" (sind in Wirklichkeit viele Gruppen, dazu auch sehr mächtige, siehe zB auch Google und Facebook, und hochpolitisch agierende! zB Herr Kissinger&Co) sind.

Hatte da früher ein sehr vereinfachtes und falsches Bild vom Judentum (alles arme und wehrlose HC-Opfer und Fast-Brüder, die aber später auch noch Jesus erkennen werden etc etc).

Ich denke Lukas 21,24b hat sich erfüllt weil Gott seinen Plan vorantreibt, nicht weil Juden, welcher Couleur auch immer, ihm dienen.

Er will ja auch immer zuerst durch Güte zur Umkehr bewegen. Etc.

Hab als Deutscher (und speziell als Bibelfreund!, der Gott der Bibel ist weder ungerecht noch macht er Fehler) auch noch andere Gründe mich damit zu beschäftigen.

Ist für mich immer noch die Frage nach dem Warum und genauem Wie des Holocausts.

Der HC hat ja viele vom Glauben an einen guten Gott abgebracht (schätze aktuell das war auch eine der Absichten der wahren Verursacher, siehe auch zB die Blasphemie in den "Protokollen der Weisen von Zion", die sind scheinbar eine Art false flag operation, angeblich hat der "Nationaldämon Jahwe" sogenannter "Hebräer" all das dort Beschriebene so gewollt etc).

Scheint aber viel komplexer zu sein als angenommen.

Und basiert als Methode eventuell auch auf (auch geistlichen) Feindschaften innerhalb des Judentums.

Und alles hat mit der finalen biblischen Endzeit zu tun.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mo 24. Okt 2016, 18:34

Johelia hat geschrieben:Die Palestinenser sind zugewanderte Araber haupsächlich aus Jordanien.


Lieber Johel

Ich unterstütze Israel ja auch. Es stimmt, dass es einen Staat Palästina nie gegeben hat. Dass die Palästinenser zugewanderte Araber hauptsächlich aus Jordanien seien, stimmt aber nun einmal nicht. Einige davon sicher, die Mehrheit aber nicht. Abgesehen davon, es gibt auch christliche Araber, christliche Palästinenser, viele davon sind seit Jesu Zeiten Christen und wohnen seit Christi Zeiten im Land.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon rap » Mo 24. Okt 2016, 20:13

PS bitte nicht mißverstehen.

Ich akzeptiere zB Römer 11 voll (zB auch weil vernünftig)!

Und finde persönlich dass die Bezeichnung des zumindest mosaisch-biblischen Judentums als Wurzel! des aktuellen neuen Bundes sehr wertschätzend ist!

PS2 der Begriff "Palästina" ist aus mehreren Gründen eigentlich unsinnig (zB die namensgebenden Philister, die als Volk ja schon seit 2500 Jahren nicht mehr existieren, stammen gar nicht aus Israel, Bibel: aus Kreta, Wissenschaft: "Seevölker" etc).

Kenner des Films "das Leben des Brian" wissen dass Israel damals, zB zur Zeit Jesu, irgendwas mit "Judäa" war ;)

Aus zB den diversen Namen der ""voll"-"fleischlichen"" "Befreiungsfronten" [rofl] (Bibelkenner wissen: Besetztsein/Unfreiheit, siehe auch heute Deutschland, oder damals Indien zu Ghandis Zeiten, ist eine Folge von "Fluch", siehe zB 3. Mose 26).

Da nützt kein "Heer oder Kraft".

Sondern nur Buße (er vergibt und heilt ja gerne, er wartet, da er uns liebt, nur darauf es tun zu können!!!, siehe zB der erste "verlorene Sohn") oder ein Appell an Gottes Barmherzigkeit und Gnade (die sind ein extrem wichtiger Teil seiner Gerechtigkeit).
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Di 25. Okt 2016, 08:08

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Die Palestinenser sind zugewanderte Araber haupsächlich aus Jordanien.


Lieber Johel

Ich unterstütze Israel ja auch. Es stimmt, dass es einen Staat Palästina nie gegeben hat. Dass die Palästinenser zugewanderte Araber hauptsächlich aus Jordanien seien, stimmt aber nun einmal nicht. Einige davon sicher, die Mehrheit aber nicht. Abgesehen davon, es gibt auch christliche Araber, christliche Palästinenser, viele davon sind seit Jesu Zeiten Christen und wohnen seit Christi Zeiten im Land.

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Ich meine natürlich deren Vorfahren...
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Mi 26. Okt 2016, 02:03

Sali Hämpu

Hanspeter hat geschrieben:Es stimmt, dass es einen Staat Palästina nie gegeben hat.

Daher sollte niemand auch nicht die UNO oder die UNESCO die Forderung nach einem Staat überhaubt anhören.

Es war Jasir Arafat der mit seiner Terror Organisation PLO diese Forderung ins moderne Zeitalter gebomt hat.

Terror darf NIE belohnt werden.

Dass die Palästinenser zugewanderte Araber hauptsächlich aus Jordanien seien, stimmt aber nun einmal nicht
.
Einfach zu sagen "stimmt nicht" ist zu einfach!

Dann sag besser schlüssig, woher die Leute stammen die sich heute Palestinenser nennen. Weit zurück waren es, vieleicht Philister.

(Aber dann haben sie ihr Land schon, denn die Philister stammen aus dem Gaza streiffen.)

Abgesehen davon, es gibt auch christliche Araber, christliche Palästinenser, viele davon sind seit Jesu Zeiten Christen und wohnen seit Christi Zeiten im Land
.
Schon aber die würden mit Israel koexistieren und nicht Kassams starten oder Schulbusse sprengen.

Grüsse
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 26. Okt 2016, 08:31

Lieber Johel

Wer die Palästinenser sind und wie deren Identität als Volk entstanden ist, haben ich und Columba dir hier in diesem Thread schon vor etwa zwei Jahren erklärt. Auch dass die Philister vor etwa 2500 Jahren definitiv ausgestorben sind und die Palästinenser folglich nicht deren Nachkommen sein können, habe ich dir schon mindestens zweimal erklärt. Lies es nach, ich habe keine Lust, es immer wieder zu schreiben. Lies es nach, und wenn du nicht damit einverstanden bist, widerlege es.

Hanspeter
Zuletzt geändert von Hanspeter am Mi 26. Okt 2016, 08:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 26. Okt 2016, 08:35

Es gibt christliche Araber, welche mit Israel kooperieren, und solche, welche, welche sich dem gewaltlosen Widerstand verschrieben haben, Bethlehem während der zweiten Intifada ist ein Beispiel dafür. Die arabischen Christen lehnen die Gewalt ab. Der Staat Israel sieht das Potential der arabischen Christen leider nicht, sondern sieht in ihnen bloss Araber.

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