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Nahostkonflikt

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Re: Nahostkonflikt

Beitragvon jeig » Mo 16. Mär 2015, 17:23

Ich verstehe dich nicht.

Du machst eine Auflistung von abscheulichen Taten, inkl. Kindesmisshandlungen..und am Schluss schreibst du: :praisegod:


Wofür genau? Dass diese Sachen aufgedeckt wurden? Sieh mal, dem Volk geht es mies - auf der einen Seite die Israelis, die ja nicht so sehr böse sind und auf der anderen Seite ihre Führer, die eher böse sind (nach deinen Angaben). Irgendwie vermisse ich hier ein bisschen Mitgefühl für dieses Volk.
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mo 16. Mär 2015, 20:58

jeig hat geschrieben:Du machst eine Auflistung von abscheulichen Taten, inkl. Kindesmisshandlungen..und am Schluss schreibst du: :praisegod:
.

Ich hab's schon öfters gesagt: Bitte genau/korrekt zitieren (und nicht Unterstellungen machen)! Mehr sage ich hier nun nicht mehr dazu. :roll:
Im übrigen verweise ich nochmals auf mein Posting von heute 12.59h.
LG lionne :praise:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon jeig » Mo 16. Mär 2015, 21:14

Ok Lionne. Das ist genug als Antwort. :comeon:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon kingschild » Mo 16. Mär 2015, 21:21

jeig hat geschrieben:Freuen wir uns? Darüber, dass das arme Volk wegen beiden Seiten leidet.


Jeig freuen tut sich glaube ich niemand, wenn jemand leidet. Das aber die Wahrheit ans Licht kommt, darüber darf man sich doch freuen. Gerade im Nahostkonflikt ist das besonders wichtig. Wenn Westliche Regierungen eben solche Regime noch mit Geld fördern, ist es um so wichtiger zu wissen, wer solches Treiben noch fördert.

God bless
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mo 6. Apr 2015, 20:50

Wo bleiben die Lichterketten für die Palästinenser in Syrien? Warum setzt sich niemand für die Palästinenser in Syrien ein?
Die Dschihadisten verjagen die Palästinenser aus ihrem Flüchtlingslager Jarmuk am Stadtrand von Damaskus. Noch 2.000 Palästinenser sind in den letzten Tagen aus dem syrischen Flüchtlingslager gemäß syrischen Oppositionsquellen geflohen. In den israelischen und palästinensischen Medien werden die jüngsten Entwicklungen in Jarmuk, indem nur noch weniger als 16.000 Palästinenser leben, täglich verfolgt. Syrische Palästinenser flehen über die Medien um Hilfe, doch keiner greift an. „Heute habe ich mich auf die zerbombten Straßen gewagt um Essen für meine Kinder zu suchen“, sagte ein 30-Jähriger Palästinenser namens Mahmud der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot am Telefon. „Gestern wurde mein Nachbar von Scharfschützen erschossen. Heute haben wir ihn begraben. Wir leben in einer Hölle. Das ganze Lager ist umzingelt und wir haben nichts zu essen.“ Über die israelische Zeitung fleht Mahmoud Israel um Hilfe: „Ihr seid barmherziger als alle Araber im Nahen Osten. Die Dschihadisten haben das Lager erobert.

Andere Milizen schießen rundherum um sich und Assads Soldaten beschießen alle anderen. Und wir? Wir haben Angst und warten auf die Erlösung. IS-Dschihadisten enthaupten Palästinensern.“ Ähnliches melden auch die palästinensischen Medien. Ein Tag später berichtete auch die israelische Webseite NRG über Telefongespräche mit Palästinensern aus Jarmuk.
Palästinenserchef Mahmoud Abbas und sein PLO Repräsentant in Syrien Anwuar Abed Al-Hadi betonte wiederholt, dass sie ihren palästinensischen Geschwistern in Syrien nicht helfen können. In diesem Fall gehen sie nicht einmal vor das Internationale Strafgerichtshof in Den Haag oder rufen die UNO oder die EU dazu auf, gegen die brutale Eroberung der Dschihadisten einzugreifen. Die Palästinenser hüten sich einen taktischen Fehler gegenüber den sunnitischen Dschihadisten zu machen, die ihre Wut noch auf weitere Palästinenserlager ausbreiten könnten. Abbas und Al-Hadi rufen nur die islamischen Milizen und die syrische Regierung auf, die Palästinenser in Jarmuk zu verschonen. Alles andere hat aus palästinensischer Sicht keinen politischen Effekt.

„Hätte sich Israel so schrecklich gegenüber den Palästinensern verhalten wie die Dschihadisten, dann hätten sie Israel schon längst vor der gesamten Weltbühne angeklagte“, sagte israel heute ein palästinensischer Journalist aus Nablus. „Nicht nur dass, ihr werdet für alles Mögliche angeklagt, was nicht einmal eine Anklage wert ist und dies schluckt der Westen runter.“ Auch wenn er dies zynisch betonte, so ist dies ein tragischer Fakt. In Gesprächen mit Palästinensern, die man kennt, hört man von ihnen dieselbe Stellung. „Sich mit den Dschihadisten aus dem Islamischen Kalifenstaat anzulegen traut sich die Palästinenserführung nicht, mit Israel ja.“ Aber selbst der Westen bleibt stumm und reagiert nicht auf das Flehen der Palästinenser in Syrien, nicht einmal UNRWA, die Israel für das alles Leiden der Palästinenser im Gazastreifen rund um die Uhr angreift.
:cry:
Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
Gruss lionne
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 10. Apr 2015, 08:29

UN-Chef: Flüchtlingslager Jarmuk wird "Todeslager"
New York/Damaskus (dpa) - Das von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unter seine Kontrolle gebrachte Flüchtlingslager Jarmuk im Süden der syrischen Hauptstadt Damaskus entwickelt sich laut UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu einem "Todeslager".
"Im syrischen Horror ist das Flüchtlingslager Jarmuk die tiefste Hölle", sagte Ban mit ungewöhnlich drastischen Worten am Donnerstag vor Journalisten in New York. "Ein Flüchtlingslager erinnert immer mehr an ein Todeslager."

Die rund 16 000 Menschen in dem Lager, darunter rund 3500 Kinder, würden als "menschliche Schutzschilde" missbraucht, sagte Ban weiter. Das Ganze sei eine "humanitäre Katastrophe von epischem Ausmass". Die Situation in dem Lager müsse dringend stabilisiert werden, forderte Ban. "Wir können nicht einfach dastehen und zusehen, wie sich ein Massaker zuträgt. Wir dürfen die Menschen in Jarmuk nicht aufgeben."
Quelle/ganzer Artikel>>> http://www.gmx.ch/magazine/politik/un-c ... r-30566282
:cry: :cry: :pray:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Thelonious » Fr 10. Apr 2015, 20:49

Ja, daß ist wirklich wider jeglichem Menschenverstand was den Menschen dort in diesem Todeslager - zerrieben zwischen Assad und dem IS - angetan wird.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mi 20. Mai 2015, 18:11

Terrorangriff in Jerusalem
Wieder einmal hat ein Terrorist sein Auto benutzt, um einen Anschlag in Jerusalem auszuführen. Heute Morgen hat ein Autofahrer an der Atur Kreuzung am Jerusalemer Ölberg zwei Polizistinnen angefahren. Der Terrorist wurde von Polizisten angeschossen und befindet sich in kritischem Zustand. Herbeieilende Krankenwagen wurden von arabischen Anwohnern mit Steinen beworfen.
Die zwei attackierten Polizistinnen wurden leicht verletzt und befinden sich zur Zeit in ärztlicher Behandlung.
Erst vor einer Woche wurden vier Schüler in Gusch Ezion von einem Auto angefahren und dabei verletzt.
Diese Angriffe mit privaten Autos, die jederzeit stattfinden können und unvorhersehbar sind, stellen eine effiziente Waffe in der Hand der Palästinenser dar, die damit in der jüdischen Bevölkerung Israels Angst verbreiten.
Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
Vielleicht kann ja der "Friedensengel Abbas" da mal was unternehmen! :mrgreen:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 20. Mai 2015, 19:03

Ja, lionne, das ist abscheulich, das verurteile ich genauso wie du.

Was den "Friedensengel" Abbas betrifft, wurde Papst Franziskus in fast der gesamten Presse vermutlich falsch zitiert. Gemäss dieser Quelle:

http://de.radiovaticana.va/news/2015/05 ... 9C/1144552

hat Papst Franziskus nicht gesagt, dass Herrn Abbas ein Friedensengel sei, er hat gesagt: "Sei ein Friedensengel", d.h. er hat ihn dazu aufgefordert, ein Friedensengel zu sein. Das würde ich mir auch wünschen, dass dem so wäre, ob Herrn Abbas dies aber will oder kann, steht auf einem andern Blatt.

LG Hanspeter
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mi 20. Mai 2015, 19:19

Hanspeter hat geschrieben:Was den "Friedensengel" Abbas betrifft, wurde Papst Franziskus in fast der gesamten Presse vermutlich falsch zitiert.

Lügenpresse! Lügenpresse! :mrgreen:
Wie auch immer, jetzt hätte er Gelegenheit dazu....ein Friedensengel zu sein!
P.S. Schon kurios, dass sich da unsere Journaille offenbar alle an der gleichen (falschen) Quelle informiert hat! Ich werde mal direkt in italienisch recherchieren; ist ja heutzutage dank Internet keine Problem! :geek: (Interessiert mich jetzt einfach....)
Gruss lionne
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Sa 23. Mai 2015, 18:26

>>> Betreffend 'Friedensengel':
Vor der Heiligsprechung hatte es ein 20-minütiges Treffen von Franziskus und Abbas gegeben, das nach offiziellen Angaben „sehr herzlich“ verlaufen sei. Dabei habe der Papst dem Palästinenserpräsidenten eine Medaille mit einem Friedensengel überreicht. Italienische Nachrichtenagenturen zitierten Franziskus mit den Worten: „Ich dachte an Dich, weil Du ein Friedensengel bist.“

Die Äußerung machte weltweit in den sozialen Netzwerken die Runde. Einige Nachrichtenagenturen meldeten, der Papst sei falsch zitiert worden. Er habe gesagt, Abbas könne ein Friedensengel sein. Der Sprecher des Heiligen Stuhls, Federico Lombardi, vermied eine eindeutige Klarstellung: Er habe den exakten Wortlaut nicht gehört, erklärte er auf Nachfrage von Journalisten.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Sa 23. Mai 2015, 19:13

lionne hat geschrieben:>>> Betreffend 'Friedensengel':
Vor der Heiligsprechung hatte es ein 20-minütiges Treffen von Franziskus und Abbas gegeben, das nach offiziellen Angaben „sehr herzlich“ verlaufen sei. Dabei habe der Papst dem Palästinenserpräsidenten eine Medaille mit einem Friedensengel überreicht. Italienische Nachrichtenagenturen zitierten Franziskus mit den Worten: „Ich dachte an Dich, weil Du ein Friedensengel bist.“

Die Äußerung machte weltweit in den sozialen Netzwerken die Runde. Einige Nachrichtenagenturen meldeten, der Papst sei falsch zitiert worden. Er habe gesagt, Abbas könne ein Friedensengel sein. Der Sprecher des Heiligen Stuhls, Federico Lombardi, vermied eine eindeutige Klarstellung: Er habe den exakten Wortlaut nicht gehört, erklärte er auf Nachfrage von Journalisten.
LG lionne


Das tönt eher nach Schadensbegrenzung seitens des Vatikans. Danke für die Recherche.
LG Hanspeter
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 28. Mai 2015, 10:24

Viele Palästinenser starben im Krieg 2014 nicht bei israelischen Angriffen, sondern durch die Folter der Hamas. Das zeigt ein Bericht von Amnesty International. Die Islamisten herrschen immer brutaler. Ganzer Bericht siehe >>>
Quelle: http://www.welt.de - http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ettet.html
:x :cry: LG lionne
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Thelonious » Do 28. Mai 2015, 19:26

Dieser Bericht macht wirklich sehr betroffen!
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mo 8. Jun 2015, 14:36

Frieden würde Israel und Palästinensern Milliarden bescheren.

http://www.derbund.ch/ausland/naher-ost ... y/12560911

Eine banale Schlussfolgerung. Selbstverständlich kostet Krieg viel mehr als Frieden. Frieden werden die Hitzköpfe beider Seiten zu verhindern wissen. Die wollen das gar nicht, auf Kosten ihrer Völker.

LG Hanspeter
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Do 25. Jun 2015, 22:15

Diplomatie und Terror
Donnerstag, 25. Juni 2015 | NAI Redaktion

Ein neues Dokument, das von dem palästinensischen Unterhändler Saeb Erekat zusammengestellt wurde, ruft zu einem nationalen Terrorkampf auf.

Dem Dokument zufolge, welches von dem Nahost-Experten Yonathan Halevi veröffentlicht wurde, ruft die palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter Palästinenserchef Mahmoud Abbas auf, Terrororganisationen und einzelne Terroristen zu unterstützen. Es werden einige Empfehlungen vorgeschlagen, demnach die Regierung in Ramallah (Fatah) mit der Hamas und Islamischen Dschihad kooperieren, um diese in die PLO Institutionen mit zu vereinen. Ferner schlägt Erekat vor, dass die Regierung in Ramallah einen politischen Kampf gegen Israel führen muss, um damit alle palästinensische Strafhäftlinge in den israelischen Gefängnissen freizusetzen. Erekat zufolge muss der populäre Fachausdruck „Kampf für Frieden“ Terroraktionen definieren und gewalttätige Zusammenstöße mit Israel. Die Fatah-Politiker sehen ein, dass das radikale Hamasregime im Gazastreifen mehr erreicht und im Volk beliebter ist, als die Fatah, die zwar einen Eindruck vermittelt, der „political correct“ ist, aber nichts dadurch erreicht.

Auf keinen Fall darf die PA gemäß dem jüngsten Dokument auf das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge verzichten. Obwohl Saeb Erekat zu den führenden PA-Politikern zählt, die für die Osloer Verhandlungen mitverantwortlich waren, so lehnt er die in diesem Vertrag festgehaltenen Abkommen mit dem Judenstaat ab. Aus dem Dokument geht hervor, dass die Fatah-Regierung das Interesse an einem Friedensabkommen mit Israel verloren hat. Die PA plant laut Halevi eher eine politische Taktik und Kombination von Terror und Diplomatie, um Israel so zu vernichten. Schon vor wenigen Tagen gab Saeb Erekat in den Medien bekannt, dass sich die PA überlegen sollte, die Anerkennung des jüdischen Staates wieder zurückzunehmen.

Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx

Hier ein guter Vortrag betreffend Palästina:
Was sagt die Bibel zum Westjordanland?

.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Fr 26. Jun 2015, 21:38

Johel hat geschrieben:
Hier ein guter Vortrag betreffend Palästina:
Was sagt die Bibel zum Westjordanland?


Was sagt die Realität über das Westjordanland?

http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/palaestinenserkonflikt-diese-huerden-stehen-dem-frieden-im-nahost-im-weg_aid_1151821.html

Ergebnis der letzten schweren Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinenser:

Bei dem Konflikt starben im Sommer 2014 etwa 2200 Palästinenser, davon laut UNO etwa 1500 Zivilisten. Große Teile der kleinen palästinensischen Küstenenklave wurden verwüstet. Auf israelischer Seite wurden 73 Menschen getötet, darunter 67 Soldaten. Im Anschluss an den Krieg wurden mehrere internationale Untersuchungen gegen Israel eingeleitet; die palästinensische Führung warf dem Land Kriegsverbrechen vor.
Israel kritisierte die internationalen Ermittlungen als parteiisch und versicherte, es sei selbst zu angemessener Rechtsprechung in der Lage.

aus: http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/gaza-krieg-getoetete-kinder-in-gaza-keine-strafe-fuer-israelische-soldaten_id_4746666.html

Angemessene Rechtssprechung? Kann es die in diesem jahrzehntelangen Konflikt überhaupt noch geben? Zum Glück gibt es doch einige Israelis und Palästinenser, die diesen sinnlosen Krieg zwischen ihnen, der niemals eine Lösung bringen wird, einfach nicht mehr mitmachen wollen. AT hin oder her.

LG
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Sa 27. Jun 2015, 13:01

Jeshu hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Hier ein guter Vortrag betreffend Palästina:
Was sagt die Bibel zum Westjordanland?

Was sagt die Realität über das Westjordanland?


Die Frage die sich hier natürlich stellt ist:
Welche Realität?

Deine irdisch-menschlich satanische Realität, die Hilfe Jener aus der sozialistisch humanitärer Ideologie das Reich des Antichristen aufbaut um die satanischen Kopie der Trinität zu verherrlichen

oder die Biblische Realität??


Ich werde mich immer für JHWH (Adonai) und Yeshua Hamashiach eintscheiden :praisegod: :praise:

und schonungslos die überhand nehmenden die Werke Satans aufzeigen. (Solange ich noch hier bin).
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Sa 27. Jun 2015, 22:57

Johelia hat geschrieben:
Jeshu hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Hier ein guter Vortrag betreffend Palästina:
Was sagt die Bibel zum Westjordanland?

Was sagt die Realität über das Westjordanland?


Die Frage die sich hier natürlich stellt ist:
Welche Realität?


Die Göttliche natürlich.
Unser aller HERR der OBERSTE RICHTER
hat Zwei Tafeln selbst mit Seinem Finger beschrieben, sogar zweimal, weil Mose die ersten beiden in seinem eigenen Zorn zerbrochen hat.

GOTTES ZEHN GEBOTE an uns.

Dort steht eindeutig:
1. Du sollst nicht töten
2. Du sollst nicht rauben

Der HERR JESUS CHRISTUS Sein Sohn und unser RICHTER hat gesagt und bestätigt:
1. Du sollst nicht töten
2. Du sollst nicht rauben

Und Du, Johel, erzählst mir, dass Mose, ein Mensch, der absolut nichts zu sagen und zu richten hat, mehr Recht hat?
Das ist irdisches Gedankengut.

Deine irdisch-menschlich satanische Realität, die Hilfe Jener aus der sozialistisch humanitärer Ideologie das Reich des Antichristen aufbaut um die satanischen Kopie der Trinität zu verherrlichen
oder die Biblische Realität??


Meinst Du "Gutmenschlichkeit"? Der "Antichrist" war schon längst da, lieber Johel...

Ich werde mich immer für JHWH (Adonai) und Yeshua Hamashiach eintscheiden :praisegod: :praise:


Du kannst Dich nur für Einen entscheiden und das hast Du schon: JHWH.

und schonungslos die überhand nehmenden die Werke Satans aufzeigen. (Solange ich noch hier bin).


Ich bin gespannt ... dito

LG
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 2. Sep 2015, 16:04

Zum Nahostkonflikt auch mal etwas Positives:

http://www.livenet.ch/news/internationa ... limen.html

Liebe Grüsse
Hanspeter
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » So 4. Okt 2015, 13:24

Der Islamische Staat ist nicht das Hauptproblem, sondern Assad

Syrien stirbt einen qualvollen Tod. Jahrelang hat der Westen dem Morden tatenlos zugeschaut. Trotz endloser Flüchtlingstrecks wagt niemand, den Hauptschuldigen anzugehen: Diktator Baschar al Assad.

http://www.stern.de/politik/ausland/syrien--assad-ist-das-hauptproblem-nicht-der-islamische-staat-6465738.html

Mehr als 250.000 Tote, rund zwölf Millionen Menschen auf der Flucht, ein Staatswesen in Auflösung, Weltkulturschätze von unermesslichem Wert zu Staub gesprengt oder von Hehlern des Terrors auf dem Schwarzmarkt verhökert: Das ist die Bilanz eines Krieges, zu dem den Mächten des Westens bisher nicht viel mehr eingefallen ist als immer neue Variationen von: raushalten, um Himmels willen raushalten!
.....
Nun aber tut sich etwas in Berlin und Washington, London, Paris und Moskau. Auf einmal sind die Folgen der Tatenlosigkeit auf Bahnhöfen von Budapest bis Bad Fallingbostel, am Tunnel von Calais und am Strand von Kos live zu besichtigen. Der Exodus aus Syrien, mit dem bisher vor allem die Nachbarländer im Nahen Osten zu kämpfen hatten, hat in den vergangenen Wochen Europa mit voller Wucht erreicht. Vier Jahre nachdem Assads Armee begann, auf friedliche Demonstranten zu schießen, sieht sich die deutsche Bundeskanzlerin zur Einsicht genötigt, der Krieg finde ja "letztlich vor den Toren Europas" statt.
....
Auch Robert Ford, bis Oktober 2011 Botschafter der USA in Syrien, sagt: "Unser Fokus auf den IS ist falsch. Erst muss das Assad-Problem gelöst werden, dann das mit dem IS. Das ist die richtige Reihenfolge."
Auslöser des Flüchtlingsstroms nach Europa sei nicht die Brutalität des IS, sondern die des syrischen Präsidenten, sagt Ford, der aus Frustration über Obamas Syrienpolitik vergangenes Jahr den diplomatischen Dienst quittierte.
"Assads Armee hat ganze Landstriche Syriens entvölkert." Zugeständnisse am Verhandlungstisch seien ohne militärischen Druck nicht erreichbar.

.......
Nutznießer dieser inkonsequenten Politik (vom Westen) sind ausgerechnet die beiden Mächte, deren Interessen in der Region denen des Westens seit Jahrzehnten diametral zuwiderlaufen: Russland und der Iran.
Ihre unablässige Unterstützung Assads mit Geld, Waffen und eigenen Truppen haben das Ausmaß des Grauens, mit dem das Regime das eigene Volk überzieht, erst ermöglicht.


Tja, und jetzt sitzt Putin erst Recht mittendrin als "Pseudo-Retter" Syriens und unterstützt noch stärker als zuvor ausgerechnet Assad, bekämpft aktuell eindeutig nicht nur den IS, sondern auch alle anderen Rebellen, scheinbar sogar eine von den USA unterstützte Gruppe (wird zwar von Russland dementiert), also sämtliche Gegner von Assad und damit auch eine letzte Hoffnung.

Was nun?
Noch mehr als jetzt können der USA und dem Westen kaum mehr die Hände gebunden sein, gegen Assad noch mit militärischem Druck vorzugehen.
Welchen Grund gäbe es für Assad freiwillig zurückzutreten?
Sackgasse Syrien.

LG
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Mo 5. Okt 2015, 20:32

Angriff auf das Zentrum des Terrors: Die USA planen eine Offensive auf Rakka, die Hauptstadt des Islamischen Staates (IS).
Das berichtet die "New York Times".
Der Vormarsch steht demnach unmittelbar bevor.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_75672976/islamischer-staat-usa-nehmen-zentrum-des-terrors-ins-visier.html

Gute Antwort auf Putins zwiespältige "IS-Bekämpfungs-Aktionen".
Obama soll man eben nicht bereits im Vorfeld unterschätzen, denn...

"Mit dem Vormarsch senden die USA auch ein Signal an Russland. Während Putin seit wenigen Tagen Luftangriffe fliegen lässt, gehen die USA in die Bodenoffensive - und das ausschließlich gegen die Terroristen.
Westliche Nationen und syrische Oppositionelle werfen Russland vor, nicht nur gegen Terroristen, sondern auch Gegner des syrischen Präsidenten Al-Assad vorzugehen".


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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Fr 9. Okt 2015, 15:10

NOBELPREIS an Tunesiens Vermittler:
Islamisten und Liberale vereint gegen Terror


Der Friedensnobelpreis geht überraschend nach Tunesien. Die Wahl ist verdient: Das Quartett für den nationalen Dialog hat geschafft, woran der Arabische Frühling andernorts scheiterte - einen Ausgleich von Islamismus und Demokratie.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/friedensnobelpreis-islamisten-und-liberale-vereint-gegen-terror-a-1057020.html

Zu 100% wird es niemals eine be"friedigende" Lösung für alle Menschen geben - doch wenigstens für möglichst viele Menschen.
Das muss aller Ziel sein - am jeweils geeigneten Ort - wenn die Zeit dafür reif ist

LG
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mo 12. Okt 2015, 19:55

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 15. Okt 2015, 19:53

(Zitat) Die deutsche ARD fällt durch ihre Israel-feindliche Berichterstattung immer wieder unangenehm auf, sei es durch ihre fast schon antisemitischen Radio-Korrespondenten oder ihr Fernsehnachrichten-Flaggschiff, die Tagesschau. Ein besonders krasses Beispiel ist ihre gestrige Online-Meldung über die Terrorwelle. „Die Tagesschau macht sich lächerlich!“, meint Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider.

Um das Image der Palästinenser zu bewahren, vertuschttagesschau.de in ihrer Meldung die Identität palästinensischer Terroristen und nennt diese „Unbekannte“. Auch weiß dieTagesschau, dass es sich bei den Opfern um Juden handelt. Denn schließlich zitiert die Tagesschau das israelische Nachrichtenportal Ynet und dort wird erklärt, wer was ist.

tagesschau.de schreibt, dass in Jerusalem zuerst ein „Unbekannter“ in eine Bushaltestelle raste und dieser „Passanten“ mit seinem Messer angriff. Der Unbekannte war ein Palästinenser, vielleicht in den Augen der Tagesschau-Redakteure kein Terrorist, aber dennoch ein Palästinenser. Dieser Palästinenser tötete einen Juden und wurde schließlich neutralisiert, in anderen Worten getötet. Das mag der Tagesschau vielleicht nicht passen, aber das ist ihr Problem.

Den Terroranschlag im Jerusalemer Linienbus haben gemäß Tagesschau zwei „Unbekannte“ ausgeführt. Die beiden Palästinenser töteten zwei Juden und verletzten insgesamt 17 Israelis. So wie tagesschau.de die Identität der Palästinenser hinter „Unbekannten“ verbirgt, so versteckt sie Juden hinter „Passanten“. Denn Israelis als Opfer will die Tagesschau nicht präsentieren. Wäre der Fall umgekehrt und jüdische Siedler hätten Palästinenser angegriffen, dann wären keine „Unbekannten“ und „Passanten“ im Meldungstext aufgetaucht!

Hier die Original-Meldung von tagessschau.de, wie sie am Dienstagnachmittag online zu lesen war: „Die Gewaltwelle in Israel setzt sich fort: Bei zwei Attacken in Jerusalem an einer Bushaltestelle und in einem Bus sind mindestens zwei Menschen getötet worden. In Ra'anana bei Tel Aviv griffen Unbekannte Passanten mit Messern an. Bei zwei Attacken in Jerusalem sind zwei Passanten und ein palästinensischer Angreifer getötet worden. 20 Menschen wurden verletzt, davon sechs schwer, wie die Webseite ynetnews.com und der israelische Rundfunk übereinstimmend berichteten. In einem Fall raste ein Unbekannter mit seinem Wagen in eine Gruppe Wartender an einer Bushaltestelle und griff Passanten anschließend mit einem Messer an. Nach Angaben von Rettungskräften tötete er einen Passanten und verletzte einen zweiten leicht. Der Angreifer wurde ebenfalls verletzt. Bei einem zweiten Angriff eröffneten zwei Unbekannte in einem Bus in Ostjerusalem das Feuer, töteten einen 60-Jährigen und verletzten vier Menschen. Ein Attentäter wurde am Ende von Polizisten erschossen, der zweite durch Schüsse verletzt.“

Dies ist nur ein Beispiel von vielen… (Zitat Ende)

Gelesen bei Israel heute >>> no comment... (tired of seeing Israel slammed in the media). :cry:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Le Chef » Fr 16. Okt 2015, 13:29

Interessant, dass sich da Rechte und Israeli einig sind, was die Lügenpresse angeht. Scheinen sich ja gar nicht so unähnlich zu sein.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 16. Okt 2015, 15:50

„Tag der Wut“: Israel befürchtet neuen Terror
Palästinenser haben in der Nacht zum Freitag Brandsätze gegen das Grab des jüdischen Patriarchen Joseph bei Nablus geschleudert. Teile des Areals standen in Flammen. Der Brand wurde von palästinensischen Sicherheitskräften gelöscht, die auch gegen die Randalierer vorgingen. Die israelischen Sicherheitskräfte sind am heutigen Freitag in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem die radikal-islamische Hamas erneut einen „Tag der Wut“ ausgerufen hat.

Unklar bleibt, wie hoch der Schaden am Josephsgrab ist. Videoaufnahmen aus der vergangenen Nacht zeigen meterhohe Flammen, die aus dem Areal schlagen. Nablus, das biblische Sichem, gilt als eine Hochburg des islamistischen Terrors gegen Israel.

Rechtsgerichtete Minister und jüdische Gruppen forderten die Regierung auf, das Josephsgrab vollständig unter israelische Souveränität zu stellen. Landwirtschaftsminister Uri Ariel erklärte, die Palästinenser würden die Gefährdung der muslimischen Al Aksa-Moschee durch Juden beklagen, um dann jüdische Heiligtümer anzuzünden.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte den Brandanschlag auf die Grabstätte als „unverantwortlich“ und kündigte an, eine Untersuchungskommission werde den Vorfall aufklären. Zudem werde er dafür sorgen, dass die Brandschäden repariert würden.

In den Palästinensergebieten wurden in der Nacht zum Freitag 13 mutmaßliche Randalierer von der israelischen Armee festgenommen. Die Palästinensische Autonomiebehörde verhaftete 19 Männer, die angeblich mit der Hamas zusammenarbeiten. Für das Wochenende werden erneute Krawalle in Ramallah, Bethlehem, Nablus und Hebron befürchtet. Ein weiterer Brennpunkt des Geschehens ist der arabische Ostteil von Jerusalem. Die Hamas hat zudem zu Massendemonstrationen im Gazastreifen aufgerufen, die an der Grenze zu Israel abgehalten werden sollen. Die israelische Armee hat in den Regionen, die als besonders gefährdet gelten, mehrere hundert Soldaten postiert. Der Zugang zum Jerusalemer Tempelberg wurde erneut beschränkt. Nur Muslime, die älter als 40 Jahre sind, dürfen das Areal betreten.

Am Vormittag schlug an einem der Kontrollstellen zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Ma'ale ein Polizeihund Alarm: Dort war ein Sprengkörper deponiert worden. Spezialisten machten die gefährliche Bombe unschädlich. Der Polizeihund habe Unschuldigen das Leben gerettet, teilte die Polizei mit.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezichtigte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in einer Pressekonferenz erneut der Lüge und Hetze gegen Israel. Abbas habe in seiner Fernsehansprache die „Hinrichtung“ eines unschuldigen 13 Jahre alten Palästinenserjungen durch israelische Sicherheitskräfte angeprangert. Tatsächlich sei der Junge ein Messer-Attentäter. Er sei zwar angeschossen worden, werde aber derzeit in einem israelischen Krankenhaus gepflegt und es gehe ihm relativ gut.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Ein Sprecher von Generalsekretär Ban Ki-moon warf Israel „übertriebene Gewaltanwendung“ vor. US-Außenminister John Kerry plant einen erneuten Besuch im Nahen Osten, um zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln.
Quelle: Israel heute

Da passt doch Losung und Lehrtext für heute Freitag, 16. Oktober 2015 wunderbar:
"O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen." Jesaja 62,6
"Betet ohne Unterlass." 1.Thessalonicher 5,17
Schalom Israel; Am Israel Chai
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Okt 2015, 16:12

lionne hat geschrieben:(Zitat) Die deutsche ARD fällt durch ihre Israel-feindliche Berichterstattung immer wieder unangenehm auf, sei es durch ihre fast schon antisemitischen Radio-Korrespondenten oder ihr Fernsehnachrichten-Flaggschiff, die Tagesschau. Ein besonders krasses Beispiel ist ihre gestrige Online-Meldung über die Terrorwelle. „Die Tagesschau macht sich lächerlich!“, meint Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider.

Um das Image der Palästinenser zu bewahren, vertuschttagesschau.de in ihrer Meldung die Identität palästinensischer Terroristen und nennt diese „Unbekannte“. Auch weiß dieTagesschau, dass es sich bei den Opfern um Juden handelt. Denn schließlich zitiert die Tagesschau das israelische Nachrichtenportal Ynet und dort wird erklärt, wer was ist.


tagesschau.de schreibt, dass in Jerusalem zuerst ein „Unbekannter“ in eine Bushaltestelle raste und dieser „Passanten“ mit seinem Messer angriff. Der Unbekannte war ein Palästinenser, vielleicht in den Augen der Tagesschau-Redakteure kein Terrorist, aber dennoch ein Palästinenser. Dieser Palästinenser tötete einen Juden und wurde schließlich neutralisiert, in anderen Worten getötet. Das mag der Tagesschau vielleicht nicht passen, aber das ist ihr Problem.

Den Terroranschlag im Jerusalemer Linienbus haben gemäß Tagesschau zwei „Unbekannte“ ausgeführt. Die beiden Palästinenser töteten zwei Juden und verletzten insgesamt 17 Israelis. So wie tagesschau.de die Identität der Palästinenser hinter „Unbekannten“ verbirgt, so versteckt sie Juden hinter „Passanten“. Denn Israelis als Opfer will die Tagesschau nicht präsentieren. Wäre der Fall umgekehrt und jüdische Siedler hätten Palästinenser angegriffen, dann wären keine „Unbekannten“ und „Passanten“ im Meldungstext aufgetaucht!

Hier die Original-Meldung von tagessschau.de, wie sie am Dienstagnachmittag online zu lesen war: „Die Gewaltwelle in Israel setzt sich fort: Bei zwei Attacken in Jerusalem an einer Bushaltestelle und in einem Bus sind mindestens zwei Menschen getötet worden. In Ra'anana bei Tel Aviv griffen Unbekannte Passanten mit Messern an. Bei zwei Attacken in Jerusalem sind zwei Passanten und ein palästinensischer Angreifer getötet worden. 20 Menschen wurden verletzt, davon sechs schwer, wie die Webseite ynetnews.com und der israelische Rundfunk übereinstimmend berichteten. In einem Fall raste ein Unbekannter mit seinem Wagen in eine Gruppe Wartender an einer Bushaltestelle und griff Passanten anschließend mit einem Messer an. Nach Angaben von Rettungskräften tötete er einen Passanten und verletzte einen zweiten leicht. Der Angreifer wurde ebenfalls verletzt. Bei einem zweiten Angriff eröffneten zwei Unbekannte in einem Bus in Ostjerusalem das Feuer, töteten einen 60-Jährigen und verletzten vier Menschen. Ein Attentäter wurde am Ende von Polizisten erschossen, der zweite durch Schüsse verletzt.“

Dies ist nur ein Beispiel von vielen… (Zitat Ende)

Gelesen bei Israel heute >>> no comment... (tired of seeing Israel slammed in the media). :cry:
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Vielleicht will die ARD innerhalb dieser schrecklichen Nachrichten auch bloß möglichst neutral bleiben und nicht noch mehr Öl ins Feuer kippen, Lionne, schon mal daran gedacht?
Und uns in Deutschland auch nicht vorschnell etwas Falsches berichten, denn dass eine rein israelische Berichterstattung vollkommen "neutral" ist, kann man schließlich durchaus auch in Frage stellen. Aus Erfahrung wird man nicht nur klug, sondern auch vorsichtig. Vor allem innerhalb der Medien.
Was das jedenfalls mit Antisemitismus zu tun haben soll, wenn man so neutral wie möglich ein gerade erst stattgefundenes Geschehen beschreiben will, weiß ich wirklich nicht.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 16. Okt 2015, 16:33

Ich glaube, über die (deutschen) Medien brauchen wir nicht weiter zu diskutieren: >>> Grossteil der Medien berichtet voreingenommen
Es ist ja nun nichts Neues: Die überwiegend propalästinensische Berichterstattung in deutschen Medien gerät (nicht das erste Mal!!!) in die Kritik.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Fr 16. Okt 2015, 16:35

Die Unruhen in Israel gehen leider weiter... :|

Brandanschlag auf Josefsgrab in Nablus
http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-netanjahu-zu-treffen-mit-abbas-bereit_id_5017184.html

Bei Zusammenstößen mit dem israelischen Militär wurden am Freitag im besetzten Westjordanland Dutzende Palästinenser verletzt. Radikale Palästinenser-Gruppen hatten zuvor zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen. Ein palästinensischer Attentäter verletzte in einer jüdischen Siedlung bei Hebron einen israelischen Soldaten mit Messerstichen und wurde daraufhin erschossen.

Die radikal-islamische Hamas hatte für den Freitag zu einem „Tag des Zorns“ im Westjordanland aufgerufen.
An zahlreichen Orten, so in Ramallah, Hebron, Bethlehem, Nablus and Tulkarem, griffen palästinensische Demonstranten israelische Militärposten mit Steinen an. Die Israelis erwiderten die Attacken mit Gummigeschossen und Tränengas. Dutzende Demonstranten wurden verletzt.

Auf dem Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem blieb es hingegen friedlich. Hunderte Muslime, denen Israel den Zugang verwehrt hatte, verrichteten das Freitagsgebet auf der Straße. Die Behörden hatten wegen der angespannten Lage verfügt, dass am Freitag nur Männer über 40 auf den Tempelberg durften. Für Frauen galt keine Altersbeschränkung.

Indes ging auch die Serie von Messerattacken, die Einzeltäter auf Israelis verüben, weiter. Ein als Reporter getarnter Palästinenser griff in der jüdischen Siedlung Kiriat Arba bei Hebron einen israelischen Soldaten an. Dieser wurde durch Messerstiche leicht verletzt. Der Angreifer wurde erschossen, bestätigte das israelische Militär am Freitag.

Die Proteste hauptsächlich jugendlicher Palästinenser richten sich gegen angebliche israelische Pläne, die Verhältnisse auf dem Juden wie Muslimen heiligen Tempelberg in Jerusalem zu verändern. Auf dem Tempelberg, der drittheiligsten Stätte im Islam, stehen der Felsendom sowie die Al-Aksa-Moschee. Palästinenser werfen Israel vor, die Kontrolle der Muslime über ihre Heiligtümer aushöhlen sowie immer mehr Juden den Zugang auf das Plateau gestatten zu wollen. Israel bestreitet derartige Pläne.


Hoffentlich beruhigt sich alles wieder, denn Angst mit Gewalt zu bekämpfen, hat dort noch nie ein Problem gelöst, sondern meist zu noch mehr Gewalt geführt.
Im Frieden zu bleiben und aufeinander zuzugehen, würde auf jeden Fall mehr bringen.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Jeshu » Mi 21. Okt 2015, 12:50

UNO schlägt Alarm
Kampf um Aleppo: Zehntausende Syrer flüchten vor Russlands Bomben
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-zehntausende-fluechten-vor-angriff-aus-aleppo-a-1058594.html
Syrische Regierungstruppen rücken mit Unterstützung der russischen Luftwaffe auf Aleppo vor... Zehntausende Menschen sind aus dem Gebiet geflohen und brauchen dringend Hilfe.

Putin, der angeblich große Befreier Syriens vom IS "vollendet" an der Seite Assads nun das Desaster in Syrien allenfalls, sonst nichts; ist Schuld an nur noch mehr Zerstörung in Syrien, an entsetzlichem Leid, Armut und Flucht... wie es viele schon befürchtet hatten. Was sollen zwei machtbesessene Kriegsverbrecher zusammen auch sonst anrichten.

Kann mir irgendeiner dieser "großen Politiker" einmal erklären, was das für einen Sinn haben soll, wunderschöne Städte mit Kultur und Leben dem Erdboden gleichzumachen? Zeugt dies von Macht? Über wen will Assad oder der IS bald noch triumphieren oder herrschen - über sinnlose fast menschenleere Trümmerfelder?
Das ist nur noch absolut fanatischer Irrsinn - und sonst nichts mehr.

Putin raus. Sofort. Soll er den Kampf lieber den Kurden überlassen anstatt sie zusammen mit Erdogan zu bombadieren, die sind und waren bis jetzt wesentlich effektiver gegen den IS als jeder andere. Besser jedenfalls als großherrlich und doch stümperhaft und feige irgendwo Bomben runterregnen zu lassen und hauptsächlich die Zivilbevölkerung damit auszulöschen.

Oder alle ziehen sich am Besten einfach aus Syrien zurück, Kanada fängt nun an.
Keine Unterstützung mehr aus anderen Ländern (außer allein gegen den IS), denn der an sich ohnehin sinnlose Krieg dauert nur solange, weil alle Parteien immer wieder mit Kriegsmaterial, fremden Kämpfern und finanzieller Unterstützung von außen rechnen können. Vor allem Assad.

Außer natürlich der Unterstützung von Hilfsorganisationen für die Flüchtlinge, die muss anstatt dessen noch viel größer werden. Aber mitten in den Kriegsgebieten ist es teilweise so gefährlich, dass sich gar niemand hintraut... und viele Syrer kommen nicht bis zu uns, müssen dort ausharren, denn sieht man ja, wer hier fast nur ankommt... :|

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Le Chef » Mi 21. Okt 2015, 13:08

lionne hat geschrieben:Ich glaube, über die (deutschen) Medien brauchen wir nicht weiter zu diskutieren: >>> Grossteil der Medien berichtet voreingenommen
Es ist ja nun nichts Neues: Die überwiegend propalästinensische Berichterstattung in deutschen Medien gerät (nicht das erste Mal!!!) in die Kritik.
LG lionne :angel:


Und wer kritisiert da? Die Clowns vom Zentralrat der Juden? Die waren noch richtig lustig, als die gute alte Koksbirne Michel Friedmann noch was zu sagen hatte. Aber jetzt nur noch ermüdend und langweilig.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Mi 21. Okt 2015, 14:55

Lieber Jeshu

Du fragst ja:

Jeshu hat geschrieben:Kann mir irgendeiner dieser "großen Politiker" einmal erklären, was das für einen Sinn haben soll?


Nun ja da braucht es keine Politikeŕ mehr! .Wie ich schon einige male schrieb, geht es beim ganzen Konflikt nicht mehr um Macht, Geld oderr Einfluss. Das meinen nur noch die die irdisch ďenken.

Was da abläuft ist der Kampf von Mächten und Gewalten gegen Gott.
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Hier trennen sich die 10 Jungfrauen. Wir sollten besser genug Öl mitnehmen und nicht einschlafen.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mi 21. Okt 2015, 16:32

Johelia hat geschrieben:Nun ja da braucht es keine Politikeŕ mehr! .Wie ich schon einige male schrieb, geht es beim ganzen Konflikt nicht mehr um Macht, Geld oderr Einfluss. Das meinen nur noch die die irdisch ďenken.

Was da abläuft ist der Kampf von Mächten und Gewalten gegen Gott.
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>>> Epheser 6,12 - Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

>>> Johannes 10,10a - Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Mi 21. Okt 2015, 19:24

Le Chef hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Ich glaube, über die (deutschen) Medien brauchen wir nicht weiter zu diskutieren: >>> Grossteil der Medien berichtet voreingenommen
Es ist ja nun nichts Neues: Die überwiegend propalästinensische Berichterstattung in deutschen Medien gerät (nicht das erste Mal!!!) in die Kritik.
LG lionne :angel:


Und wer kritisiert da? Die Clowns vom Zentralrat der Juden? Die waren noch richtig lustig, als die gute alte Koksbirne Michel Friedmann noch was zu sagen hatte. Aber jetzt nur noch ermüdend und langweilig.

Wo steht da was vom Zentralrat der Juden? Und sind die (deutschen) Medien nun = Zentralrat der Juden?? :roll: :|
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Do 22. Okt 2015, 01:19

lionne hat geschrieben:Epheser 6,12
Johannes 10,10a


Genau die Stellen die ich angesprochen habe. Das ist das was gerade abläuft.
Danke Lionne.

Für uns Christen ist wie im Gleichniss der 10 Jungfrauen nun wichtig uns richtig zu verhalten.
WWJD?

Liebe Grüsse
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon kingschild » Do 22. Okt 2015, 08:37

Jeshu hat geschrieben:
Kann mir irgendeiner dieser "großen Politiker" einmal erklären, was das für einen Sinn haben soll, wunderschöne Städte mit Kultur und Leben dem Erdboden gleichzumachen? Zeugt dies von Macht? Über wen will Assad oder der IS bald noch triumphieren oder herrschen - über sinnlose fast menschenleere Trümmerfelder?
Das ist nur noch absolut fanatischer Irrsinn - und sonst nichts mehr.



Nun Jeshu ich bin zwar kein grosser Politiker aber jedes Trümmerfeld das wieder aufgebaut werden muss, dort verdienen einige Superreiche, sicher wieder viel Geld. Böse Zungen sagen da gehören auch die Bilderberger dazu welche dafür besorgt sind, das es immer genug Unruhen gibt und immer einer Ihrer Leute, ob von Links oder von Rechts, in den jeweiligen Regierungen sitzt.

Geistig gesehen will der Teufel diese Welt zerstören, wie er dies schon seit jeher tut. Da wir mit grossen Schritten auf das Ende zugehen, wird sich das ganze genau so verschlimmern, wie es von Christus prophezeit wurde.

Was Damaskus anbelangt lesen wir in Jesaia 17.1 folgendes: Die Last über Damaskus: Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird zu einer verfallenen Ruine.

Ab Vers 6 lesen wir dann wichtiges über Israel.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Sa 24. Okt 2015, 21:03

„Israel ist nicht das Problem, sondern die Lösung“
Der Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig wünscht sich von der Bundesregierung unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement für Israel. Im Gespräch mit Israelnetz plädiert der CDU-Politiker zudem für Verhandlungen zwischen den arabischen Staaten und Israel.

Klaus Brähmig ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages. Dem gebürtigen Sachsen, der im Bundestag die Interessen des Wahlkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vertritt, ist die Stabilität der deutsch-israelischen Beziehungen eine Verpflichtung, die über die Staatsräson hinausgeht.

Israelnetz: Herr Brähmig, wie bewerten Sie die aktuelle Beziehung zwischen Deutschland und Israel?
Klaus Brähmig: Die Beziehungen würde ich als gut, aber durchaus ausbaufähig, beschreiben. Wir sollten bei allen Projekten, in denen wir aktiv sind, viel stärker in die Zukunft blicken. Gerade in der derzeitigen Lage muss Israel politisch, wirtschaftlich und militärisch unterstützt werden. Aufrufe zum Boykott israelischer Produkte sind nicht zielführend, weil es dazu führt, dass Menschen Arbeit, Brot und Lohn verlieren.

Wäre eine einseitige Parteinahme der deutschen Politik für Israel vertretbar?
Man muss sich auch einmal in die Situation Israels hineinversetzen. Das Land ist die einzige wirkliche Demokratie mit einem modernen Verfassungs- und Rechtsstaat im Nahen Osten und muss sich täglich verteidigen. Israel ist nach wie vor der Hort der Demokratie und Stabilität in der Region. Es lebt Weltoffenheit und Toleranz. Insofern stellt Israel in der Region nicht das Problem, sondern die Lösung dar. Diese Sicht muss sich aus meiner Überzeugung noch weiter durchsetzen. Wir als Deutsche haben eine besondere Verantwortung gegenüber Israel, die auch unterschiedliche Meinungen zulassen muss. Aber in der Grundfrage der Existenz Israels und der Verteidigung dieses Rechts gibt es für mich keine Diskussion.

Wie kann das aussehen?
Meines Erachtens muss mehr Druck auf die Palästinenser ausgeübt werden, um sie wieder auf den Pfad der Tugend zurückkehren zu lassen. Es ist ein schlechtes Signal, wenn Mahmud Abbas als Präsident der Autonomiebehörde jetzt einseitig erklärt, er wolle das Oslo-Abkommen aufkündigen. In der Devise „Land gegen Frieden“ sehe ich immer noch für beide Seiten eine vernünftige Form der Annäherung. Für mich steht außer Frage, dass es den Palästinensern in Judäa, Samaria und auch im Kernland Israels besser geht als jenen in der arabischen Welt. Da sollten auch die deutsche Politik und auch die Bundeskanzlerin noch deutlicher darauf hinweisen. Es bringt nichts, wenn man sagt, „die Beziehungen zu Israel sind Staatsräson“, und lässt es danach weitestgehend einfach so laufen. Da würde ich mir ein noch stärkeres Engagement von Deutschland wünschen.

Wie bewerten Sie das Atomabkommen mit dem Iran?
Aus der Sicht Israels ist das sicher enttäuschend und die Politiker dort werden sich die Frage stellen, kann ich mich auf Europa und auf die USA verlassen oder sind wir auf uns alleine gestellt? Persönlich bin ich in dieser Hinsicht recht illusionsfrei. Israel wird sich in jeder Hinsicht selbst verteidigen, das ist keine Frage. Einfacher wäre es für das Land aber, wenn es zuverlässige Verbündete an seiner Seite wüsste. Dafür zu werben, sehe ich auch als große Aufgabe in den nächsten Monaten und Jahren an.

Derzeit werden in Israel viele Menschen Opfer brutaler Messerattacken. Wie kommt die Region wieder zur Stabilität zurück?
Persönlich habe ich dieses Jahr als Vize-Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses des Bundestages das Land bereist und war begeistert vom Engagement und dem Fleiß der Israelis, aber auch der Christen und Palästinenser, die dort in vielfältiger Weise arbeiten und sich engagieren. Diese Kräfte müssen wir viel stärker in den Fokus nehmen und den radikalen Kräften, die absolut keinen Beitrag zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Freiheit leisten, ganz klar auch die Grenzen weisen.

Wie sieht eine politische Lösung aus?
Im Beisein des jordanischen Außenministers Nasser Dschudeh habe ich in der Fraktion gefordert, ein Verfahren zu entwickeln, das dem KSZE-Prozess in den 70er Jahren ähnelt. Damals hat sich die freie, westliche Welt in Helsinki mit den verfeindeten Staaten des Ostblocks getroffen und alle Themen und Probleme erörtert. Seinerzeit hat man alle Themenbereiche ausgeklammert, die nicht lösbar erschienen. So muss es in der derzeitigen Situation im Nahen Osten auch sein. Ich habe dem jordanischen Außenminister gesagt, er und sein Land seien von der Frage stark betroffen, denn es besteht ja auch die Gefahr, dass Jordanien zerrieben wird. Derzeit sagen ja viele, Jordanien sei der Palästinenserstaat, da brauche man kein zweites Gebilde. Deshalb sollte man in Amman eine Konferenz einberufen, wo ohne Tabus alle mit am Tisch sitzen – Israel, Saudi-Arabien, Iran, Jordanien und alle anderen Staaten, die in der Region ein Interesse an einer friedlichen Lösung haben. Dort könnte man klären, was vorangebracht werden soll – wollen wir die Wasserwirtschaft, wollen wir die Landwirtschaft, wollen wir die Bildung gemeinsam voranbringen, wollen wir den Terrorismus gemeinsam bekämpfen? So stelle ich mir das vor. Ich glaube, darin liegt ein Schlüssel zum Erfolg.

Gibt es eine Garantie für erfolgreiche Verhandlungen?
Was in Europa unter der Perspektive des Kalten Krieges funktioniert hat, kann aus meiner Sicht dort genauso zum Erfolg führen. Das würde auch bedeuten, dass man in irgendeiner Form auch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zusammenarbeiten muss. Da bleibt keine andere Option, solange Russland als Schutzmacht seine Hand über Assad hält. Israel ist aus meiner Sicht immer bereit, in jeder Weise konstruktiv mitzuarbeiten. Es gibt kein Land, wie Israel, das so eine existenzielle Notwendigkeit darin sieht, auch mit den Arabern zusammenzuarbeiten. Wir sollten mutig sein und neue Gedanken denken. Eine Konferenz, die auch einen langen politischen Weg bedeuten kann, die das Modell der KSZE als Vorbild hat. Sicher ist da nicht alles eins zu eins umsetzbar. Aber hierin liegt ein möglicher Ansatzpunkt zur Lösung des Konflikts. Kein großer Friedensvertrag, sondern Wandel durch Annäherung.

Herr Brähmig, wir danken Ihnen für das Gespräch. (nob)

Gelesen bei (Quelle) Isrealnetz
In diesem Sinne >>> Am Israel Chai https://www.youtube.com/watch?v=rMh-SghXdcw :praise:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 12. Nov 2015, 21:15

Netanjahu: Die Europäer sollten sich schämen
Die israelischen Proteste verpufften wirkungslos: Die EU-Kommission hat am Mittwoch beschlossen, dass Produkte aus den sogenannten „besetzten Gebieten“ (Judäa, Samaria, Golanhöhen und Ost-Jerusalem) besonders gekennzeichnet werden. Das israelische Aussenministerium reagierte heute mit einer scharfen Stellungnahme und warf den Europäern Diskriminierung vor. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Europa solle sich schämen. Eine Reihe von Treffen mit EU-Diplomaten wurde abgesagt.

Äpfel von den Golanhöhen, Blumen aus dem Jordantal oder Kosmetikartikel vom Toten Meer – solche Produkte dürfen in Europa künftig nicht mehr unter dem Label als „Made in Israel“ verkauft werden. Es soll deutlich werden, welche Waren oder Produkte aus „jüdischen Siedlungen“ stammen. Die israelische Regierung wirft der EU vor, sie agiere scheinheilig und messe mit zweierlei Mass. Bei anderen umstrittenen Gebieten, die als „besetzt“ gelten (West-Sahara, Tibet, Zypern) verlangten die Europäer keine Kennzeichnungspflicht. „Die EU hat entschieden, nur Israel zu benennen“, klagte Regierungschef Netanjahu. Damit versuche man einseitig jener Seite zu schaden, die unter dem palästinensischen Terrorismus leide. Die israelische Wirtschaft sei stark und werde den Vorgang überstehen. Hauptbetroffene seien hingegen die Palästinenser, die in israelischen Firmen in den Siedlungen arbeiteten, so der Regierungschef.

Der EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen, wurde umgehend ins Außenministerium einbestellt. Der diskriminierende Beschluss schaffe die Voraussetzungen für einen Boykott, hieß es. Israelische Historiker zogen bereits einen Vergleich zu den Boykottaufrufen der Nationalsozialisten gegen jüdische Geschäfte.

Auch die Konferenz der Europäischen Rabbiner verurteilte die Entscheidung der EU-Kommission. Bei einem Treffen in Athen erklärten sie, der Vorgang habe einen antisemitischen Beigeschmack. Die Rabbiner sprachen von einer „Schande“, die durch Hass auf den jüdischen Staat motiviert sei.

Israelische Medien berichten, dass die betroffenen israelischen Landwirte, zum Beispiel im Jordantal, den EU-Beschluss meist gelassen sehen. Dort arbeiten in 21 jüdischen Siedlungen rund 10.000 Palästinenser. Vor Jahren seien noch 80 Prozent der Produkte nach Europa exportiert worden, heute seien es nur noch 20 Prozent, erklärten die Farmer. Hauptabnehmer seien mittlerweile neben den USA aktuell Russland, Indien und Singapur. In all diesen Ländern gibt es derzeit keine Kennzeichnungs- und Boykott-Überlegungen.
Quelle: Israel heute
Na hoffentlich bekomme ich jetzt die Crème/Salbe vom Toten Meer noch, die ich einem Kollegen für sein Psoriasis schenken will noch irgendwo! :shock:
LG lionne

P.S. Die Doppelmoral lässt grüssen! :angel:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Do 12. Nov 2015, 21:28

Auch Idea nimmt das Thema auf
EU-Beschluss
Schlag ins Gesicht“ von Israelis

>>> http://www.idea.de/politik/detail/prote ... 92734.html
Es fragt sich natürlich wieder mal, wer dann schlussendlich die Leidtragenden dieses EU-Beschlusses sind? :roll:
Und - wie gesagt - Dopelmoral, Heuchelei....
"Alle Statten sind gleich, manche sind gleicher!" ;)
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