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Nahostkonflikt

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Lambert » Mi 26. Okt 2016, 09:53

Hallo Ihr Lieben!

Ist doch auch sehr intresannt dieses zu lesen:

"Yassir Arafat, zum Beispiel, erfand das Lügenmärchen, die Palästinenser stammten von den biblischen Kanaanitern ab, um zu „beweisen“, dass die Palästinenser bereits vor den Kindern Israels im Heiligen Land lebten und deshalb ein grösseres Anrecht auf das Gebiet besässen. Im Koran findet sich aber keine einzige Erwähnung von „Palästinensern“ – geschweige denn davon, dass sie im Heiligen Land lebten oder eine Prophezeiung ihrer Existenz oder ihres Rechts auf das Heilige Land.

Die Kinder Israels werden im Koran unzählige Male als das auserwählte Volk erwähnt – so in der 2. Sure (al-baqara, die Kuh), Vers 47: „O Ihr Kinder Israel, gedenket Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und, dass Ich euch vor aller Welt bevorzugte.“ Sie werden als Erben des Heiligen Landes bezeichnet, womit – folgt man allen islamischen Kommentatoren – Jerusalem und das umliegende Land gemeint ist. Die muslimische Behauptung, dieses Versprechen erscheine in der Vergangenheitsform sei daher heute nicht mehr relevant, kommt einer bösartigen Lüge gleich. Jeder, der behauptet, dass das, was im Koran über die Juden steht, sich nur auf die Vergangenheit bezieht und dass die Kinder Israels nicht mehr existieren, macht aus dem Propheten Mohammed einen reinen Historiker. Und wenn eine der Prophezeiungen im Koran falsch ist, dann sind alle falsch – und der Koran hat keinerlei Bedeutung."
http://www.obrist-impulse.net/jerusalem ... phezeiung/

Ich würde darüber Schmunzel, aber im Angesichts des Problems, könnte nicht Lachen, auf so einer Lüge reinzufallen, wie wir alle. Da kann man ja sehen wie wir hinters Licht gebracht werden. Und dann die ganzen Verschwörungen dazu. Also so leichtgläubig sollten wir nicht sein.



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :umarm: :comeon:
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mo 16. Jan 2017, 09:34

Zur Lage der Christen in Bethlehem:

Bethlehems Bürgermeisterin: Lage der Christen düster

Bethlehem, 15.1.17 (kath.ch) Ein düsteres Bild der gegenwärtigen Lage der palästinensischen Christen haben die Bürgermeister des «christlichen Dreiecks» Bethlehem, Beit Dschala und Beit Sahour gezeichnet. Die Auswirkungen des ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikts verstärkten die Abwanderung der Christen, warnten sie am Samstagabend in Bethlehem vor einer Internationalen Bischofsgruppe, zu der auch der Basler Bischof Felix Gmür gehört. Die Begegnung war der Auftakt des 17. Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land.

Laut den Bürgermeistern verzeichnet der Bethlehemdistrikt gleichzeitig eine starke und überwiegend muslimische Zuwanderung aus Jerusalem und Hebron. Angesichts der christlichen Abwanderung und der muslimischen Zuwanderung stelle sich die Frage, wie sich der christliche Charakter Bethlehems erhalten lasse, sagte Bethlehems Bürgermeisterin Vera Baboun.

2017 bezeichnete sie dabei als kritisches Jahr. Insbesondere sei gegenwärtig nicht klar, was vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump zu erwarten sei. Sollte Trump die Pläne verwirklichen, die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, sei dies das Ende des Friedensprozesses, zitierte Baboun Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Als dramatisch beschrieb auch der Bürgermeister von Beit Dschala, Nicola Khames, die Lage. Seit der israelischen Staatsgründung 1948 seien rund zwei Drittel des Landes von Beit Dschala konfisziert worden und zahlreiche Christen abgewandert. Wenn die seit 69 Jahren andauernde Besatzung weiter anhalte, so Khames, «gibt es in 30 Jahren hier keine Christen mehr».

Pilger könnten Zukunft der Christen sichern

Als Schlüssel für die Zukunft der Christen in dem christlichen Dreieck bezeichnete der Bürgermeister von Beit Sahour, Hani Al-Hayek, Pilger und Touristen, die eine wichtige Unterstützung darstellen. Auch durch Hilfe bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Verbesserung der Infrastruktur könne der weiteren Abwanderung entgegengewirkt werden, so Al-Hayek. Der Palästinenser warf Israel vor, den Konflikt lediglich zu verwalten, statt an einer Lösung zu arbeiten. Es fehle eine Vision für den Frieden.

Im Mittelpunkt des bis zum 19. Januar dauernden Bischofstreffens steht die Lage in den palästinensischen Gebieten, deren Besetzung durch die israelische Armee sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt. An dem Treffen nehmen Repräsentanten von Bischofskonferenzen von mehr als zehn Ländern teil. Die Schweizer Bischofskonferenz ist wie bereits im vergangenen Jahr durch den Basler Bischof Felix Gmür und Generalsekretär Erwin Tanner vertreten. Aus Deutschland reist am Sonntag der Trierer Bischof Stephan Ackermann an, der auch Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax ist. (kna)
Quelle: kath.ch

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon kingschild » Mo 16. Jan 2017, 14:42

Die Weltgemeinschaft welche gegen Terroismus in Ihren Ländern vorgeht, will bei Israel einmal mehr einen anderen Masstab anwenden.

In Israel könnte Frieden herrschen seit der Gründung Israels. Die Weltengemeinschaft wird diesen Frieden nicht erzwingen können. Solange man nicht bereit ist, das Problem an der Wurzel an zu gehen, werden auch Konferenzen nichts nützen.

http://www.nzz.ch/international/interna ... -ld.139923

Eines ist aber sicher die Prophezeiungen scheinen sich mit 75 Ländern langsam aber sicher zu erfüllen:

Sac 12:3 Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln.

Betet für die welche in Bedrängnis sind.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon der Stern » Mo 16. Jan 2017, 21:21

Lambert hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben!

Ist doch auch sehr intresannt dieses zu lesen:

"Yassir Arafat, zum Beispiel, erfand das Lügenmärchen, die Palästinenser stammten von den biblischen Kanaanitern ab, um zu „beweisen“, dass die Palästinenser bereits vor den Kindern Israels im Heiligen Land lebten und deshalb ein grösseres Anrecht auf das Gebiet besässen. Im Koran findet sich aber keine einzige Erwähnung von „Palästinensern“ – geschweige denn davon, dass sie im Heiligen Land lebten oder eine Prophezeiung ihrer Existenz oder ihres Rechts auf das Heilige Land.

Die Kinder Israels werden im Koran unzählige Male als das auserwählte Volk erwähnt – so in der 2. Sure (al-baqara, die Kuh), Vers 47: „O Ihr Kinder Israel, gedenket Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und, dass Ich euch vor aller Welt bevorzugte.“ Sie werden als Erben des Heiligen Landes bezeichnet, womit – folgt man allen islamischen Kommentatoren – Jerusalem und das umliegende Land gemeint ist. Die muslimische Behauptung, dieses Versprechen erscheine in der Vergangenheitsform sei daher heute nicht mehr relevant, kommt einer bösartigen Lüge gleich. Jeder, der behauptet, dass das, was im Koran über die Juden steht, sich nur auf die Vergangenheit bezieht und dass die Kinder Israels nicht mehr existieren, macht aus dem Propheten Mohammed einen reinen Historiker. Und wenn eine der Prophezeiungen im Koran falsch ist, dann sind alle falsch – und der Koran hat keinerlei Bedeutung."

Ich würde darüber Schmunzel, aber im Angesichts des Problems, könnte nicht Lachen, auf so einer Lüge reinzufallen, wie wir alle. Da kann man ja sehen wie wir hinters Licht gebracht werden. Und dann die ganzen Verschwörungen dazu. Also so leichtgläubig sollten wir nicht sein.


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :umarm: :comeon:


"Yassir Arafat, zum Beispiel, erfand das Lügenmärchen, die Palästinenser stammten von den biblischen Kanaanitern ab,

Im Koran findet sich aber keine einzige Erwähnung von „Palästinensern“ – geschweige denn davon, dass sie im Heiligen Land lebten oder eine Prophezeiung ihrer Existenz oder ihres Rechts auf das Heilige Land.



Das ist schon mal interessant aber geschichtlich gehörte Palästina schon zu Kanaan, und man sollte auch den Anfang zwischen Philister (Palästinenser) und Israeliten beachten. Nach Bibel sind die Philister=Ägypter:

Kanaan wurde im Altertum hauptsächlich als Bezeichnung der südwestlich-syrischen Region verwendet und nach den Angriffen der Seevölker auf das Gebiet Palästina (Pleschet) ausgeweitet.
Wikipedia: Kanaan


1.Mose 10
13 Mizrajim (Stammvater der Ägypter) zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naftuhiter,14 die Patrositer, die Kasluhiter und die Kaftoriter; von denen sind gekommen die Philister.

Das einzige Land dass im Quran namentlich 4x erwähnt wird ist Ägypten (arab. Misr benannt nach Misraim), z.B. in Sure 12:99.

Palästina/Israel wird nicht namentlich als "das Land" erwähnt in Sure 17:104.

17.104. Und Wir sagten nach seiner (Pharaos) Vernichtung zu den Kindern Israels: "Bewohnt das Land. Wenn dann das Versprechen vom letzten Mal (in der Endzeit) eintrifft, bringen Wir euch in buntgemischten Gruppen herbei.

Das hat sich erfüllt, die Israeliten sind nicht mehr nach Stämme zu unterscheiden sondern sind gemischt.


Dann die Philister gab es vor Israeliten, Philister sind verwandt mit Kanaaniten und Ägypter auch mit arabischen Kuschiten. Abraham kam aus Irak, und sein Sohn Jakob/Israel mit Isaak wohnte in Gerar, dann in Ägypten.

Gerar liegt in Kanaan zwischen Sidon und Gaza (1). Gerar liegt im Süden von Kanaan zwischen Kadesch und Schur. Zu Zeiten Abrahams herrschte dort Abimelech als König (König der Philister) (2). Isaak wohnte in Gerar (3).
http://www.web-fortbildung.de/bibel/index.php/Gerar


1. Mose, 26.1
Und Isaak zog zu Abimelech, der Philister König, zu Gerar. ... 6 So wohnte Isaak zu Gerar.


Als Abraham nach Jerusalem kam herrschte dort Melchisedek, "König des Salem", Salem steht wie Islam für Friede. Nach Salem hat man Jerusalem benannt - Stadt des Friedens.

„König von Salem“ kann als „König von Jerusalem“ oder auch als „König des Friedens“ (Salem könnte hier Frieden bedeuten)

Ferner wird „Salem“ häufig als die Stadt Jerusalem interpretiert,
https://de.wikipedia.org/wiki/Melchisedek



Abraham hatte die Religion der Sabäer (ein altarabischer Stamm) somit sind alle abrahamitische Religionen arabisch im letzteren Sinne muslimisch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... t%C3%A4mme


Die Kinder Israels werden im Koran unzählige Male als das auserwählte Volk erwähnt – so in der 2. Sure (al-baqara, die Kuh), Vers 47:


Dann gibt es in der Bibel ein zweites auserwähltes Volk. Welches Volk ist das?

Römer 9:25
Wie er denn auch durch Hosea spricht: "Ich will das mein Volk heißen, das nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht meine Liebe war."
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Mo 16. Jan 2017, 22:32

Hallo Stern

der Stern hat geschrieben:Palästina/Israel wird nicht namentlich als "das Land" erwähnt in Sure 17:104.


diese Argumentationslinie via Kranübersetzungen und pseudo- historischen Behauptungen wird im vorliegenden Fall keine Klärung bringen. Da fehlen ganz einfach die Beweise. Eine Diskussion in dieser Richtung ist völlig unnötig und irrelevant.

Unumstösslicher Fakt bleibt:
Ein Land das historisch belegt von Arabern bewohnt und regiert wurde mit dem Namen Palästina hat es NIEMALS gegeben.
Niemand kann einen Anspruch auf etwas erheben, das er nie besessen hat.

der Stern hat geschrieben:17.104. Und Wir sagten nach seiner (Pharaos) Vernichtung zu den Kindern Israels: "Bewohnt das Land. Wenn dann das Versprechen vom letzten Mal (in der Endzeit) eintrifft, bringen Wir euch in buntgemischten Gruppen herbei.

Ich weiss nicht aus welcher Übersetzung du das da zitierst. Jedenfalls gibt es viele verschiedene Übersetzungen in denen der Text des Korans zu unterschiedlichen Zwecken absichtlich verfälscht wurde. (z.B: deine Klammern)

Siehe hier Gegenbeispiele:
Und Wir sprachen nach ihm zu den Kindern Israels: "Wohnt in dem Lande; und wenn die Zeit des Jenseits kommt, dann werden Wir euch als eine gesammelte Schar herbeibringen." [17:104]

oder

Und Wir sagten nach seiner Vernichtung zu den Kindern Isrāʾīls: „Bewohnt das Land. Wenn dann das Versprechen vom letzten Mal eintrifft, bringen Wir euch in buntgemischten Gruppen herbei. [17:104]

Zudem:
Willst du wirklich argumentieren, dass die Palästinenser von den Philistern (Nephilim) abstammen wie z.B Goliath?

Grüsse
Johel
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mo 16. Jan 2017, 22:52

der Stern hat geschrieben: Philister (Palästinenser)


Auch für dich, lieber Stern, noch einmal (Gäähn):

Die Palästinenser sind nicht die Nachkommen der Philister, wo auch immer diese herkamen (Die Seevölker kamen nicht aus Ägypten, sondern von Norden, wo genau sie herkamen, weiss man nicht, Norden ist aber klar). Die Philister haben sich längst aus der Geschichte verabschiedet, spätestens bei der Eroberung durch Alexander. Es gibt keine Philister mehr, auch nicht als Nachkommen.

Der Name "Palästina" wurde dem Land durch die Römer gegeben, weil sie den Namen Judäa tilgen wollten. Auch die Römer kannten die Geschichte, d.h. sie wussten, dass an der Küste mal Philister wohnten.

Also: Philistäa gleich Palästina, aber Philister nicht gleich Palästinenser! Ausgestorbene haben keine Nachkommen.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mo 16. Jan 2017, 22:57

Johelia hat geschrieben:Philistern (Nephilim)


Was? Das ist ja ganz was Neues? Woher hast du denn das? Das musst du mir erklären!

Ich staune! Ihr werft ja die ganze Geschichte über den Haufen!

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Knecht » Di 17. Jan 2017, 14:35

Hanspeter hat geschrieben:
der Stern hat geschrieben: Philister (Palästinenser)


Auch für dich, lieber Stern, noch einmal (Gäähn):

Die Palästinenser sind nicht die Nachkommen der Philister, wo auch immer diese herkamen (Die Seevölker kamen nicht aus Ägypten, sondern von Norden, wo genau sie herkamen, weiss man nicht, Norden ist aber klar). Die Philister haben sich längst aus der Geschichte verabschiedet, spätestens bei der Eroberung durch Alexander. Es gibt keine Philister mehr, auch nicht als Nachkommen.

Der Name "Palästina" wurde dem Land durch die Römer gegeben, weil sie den Namen Judäa tilgen wollten. Auch die Römer kannten die Geschichte, d.h. sie wussten, dass an der Küste mal Philister wohnten.

Also: Philistäa gleich Palästina, aber Philister nicht gleich Palästinenser! Ausgestorbene haben keine Nachkommen.

Hanspeter, ich glaube du machst es dir zu einfach. Der Prophet Amos hat um 740 v. Chr. prophezeit, dass die Einwohner von Aschdod ..... ausgerottet werden. Einige Jahre später wurde das Land der Philister von den Assyrern unterworfen. Viele wurden getötet und es war für alle Zeit vorbei mit ihrer Macht. Insofern hat sich die Prophezeiung erfüllt. Das heißt aber nicht, dass ausnahmslos alle Männer, Frauen und Kinder in den Städten und auch im Land abgemurkst wurden. Als eigenständige ethnische Gruppierung sind sie etwa um 500 v. Chr. verschwunden. Aber nicht weil sie plötzlich alle tot umfielen oder sich nicht mehr fortgepflanzt haben, sondern weil sie in der kanaanäischen Bevölkerung aufgegangen sind. Sie übernahmen ihre Kultur und Bräuche, Baal und andere seinerzeitige Götzen waren kein Thema mehr, über die Zeit sind sie in Vergessenheit geraten. Später wurden diese Menschen zu Christen und Muslime.
Aus dieser geschichtlichen Sicht kann man durchaus sagen, dass die heutigen christlichen und muslimischen Palästinenser Nachfahren der Philister sind. Da aber über die Jahrtausende andere Gruppierungen zugewandert sind, wäre es falsch, anzunehmen, jeder Palästinenser/in ist ein Nachfahre der Philister. Aber - ein gewisser Teil sehr wohl.
Die Mayas und Inkas.... sind ebenso untergegangen, dennoch sind heute sehr viele Christen in Mittel- und Südamerika die Nachfahren dieser vergangenen Kulturen.

Ich hoffe, du musst nicht wieder gähnen. :)

Gruß
rupert
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Di 17. Jan 2017, 16:20

Lieber Rupert, da hast du wohl recht, das habe ich nicht bedacht. So, wie es "den Schweizer", "den Deutschen", "den Türken" nicht gibt, gibt es auch nicht "den Palästinenser". Alle Nationen, wirklich alle, haben sich mit andern Nationen und Kulturen vermischt, ausser vielleicht diejenigen, welche im hintersten Tal versteckt noch nie in Kontakt mit andern Kulturen gekommen sind. So ist es natürlich möglich, dass in heutigen Palästinensern noch etwas von einem Philister steckt. Der grösste Teil der heutigen Palästinenser ist aber nicht, wie hier schon behauptet wurde, von extern ins Land gebracht worden, sondern ist durch natürliche Fortpflanzung "entstanden". Die heutigen Palästinenser sind schlicht die Nachfahren derjenigen, welche sich im Lauf der Zeit hier angesiedelt haben, aber auch von denjenigen, welche nie das Land verlassen haben. Es ist ein Mischvolk, so wie wir Schweizer und viele andere Nationen und sogar die Juden ein Mischvolk sind. Das ist der normale und natürliche Lauf der Zeit und der Geschichte. In jeder Nation gibt es Einwanderung und Auswanderung, Ansiedelung von Fremden, Auswanderung ins Fremde, Verheiratung mit Fremden und Einwanderern, Verheiratung ins Ausland, usw. usw. Im Gelobten Land war der Bevölkerungsaustausch besonders gross. Zu sagen, die Palästinenser seien die Nachfahren der Philister, ist deshalb falsch. Vielleicht steckt in ein paar wenigen noch ein zwanzigstel Philister, mehr aber sicher nicht.

Übrigens, für die britischen Behörden, welche das damalige Völkerbundsmandat verwalteten, waren alle Einwohner des Landes Palästinenser, sowohl die arabischen wie die jüdischen Bewohner, im Unterschied zu den Einwanderern aus Europa. So kann sich der Inhalt eines Begriffs im Laufe der Zeit verändern.

In Bethlehem habe ich einen Mann kennengelernt, dessen Grundstück seit 2000 Jahren im Familienbesitz ist. Die Familie gehört zu denjenigen Christen, welche seit 2000 Jahren zu den Heiligen Stätten schauen. Vor 2000 Jahren waren sie Juden, heute gelten sie als Araber. So kompliziert sind die Verhältnisse im Heiligen Land.

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon der Stern » Di 17. Jan 2017, 17:11

Bravo Rupert, es gibt keine homogene Völker.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Johelia » Di 17. Jan 2017, 20:44

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Zudem:
Willst du wirklich argumentieren, dass die Palästinenser von den Philistern (Nephilim) abstammen wie z.B Goliath?


Was? Das ist ja ganz was Neues? Woher hast du denn das? Das musst du mir erklären!


Sali Hanspeter

Dieses Thema ist ziemlich OT hier daher nur ein Kurzabriss, als Abstecher in dieses Thema. Wen‘s interessiert, wir hatten das Thema Nephilim oder Seth Lehrschule in diesem Forum schon eingehend bearbeitet.

Das Wort Nephilim stammt aus: 1.Mos6,4 In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten. Das sind die Helden der Vorzeit, die berühmten Männer.

Eine der Lehrschulen zu 1.Mos6,4.argumentiert, dass die gefallenen Engel (1/3 der Engel) die mit Satan aus dem Himmel geworfen wurden sich Menschenfrauen genommen hatten und so die sog. Nephilim gezeugt haben. Diese genetische Vermischung war dann auch ein Grund warum Gott mit der Flut eingriff. Wie Vers 4 sagt „auch später noch“ deutet darauf hin, dass die Riesen die im Land von den Kundschaftern gesehen wurden auch wieder solche Vermischungen waren.

Daher kann diese Lehrschule auch die Aussage Jesus in Mt 24,37 zuordnen und geht davon aus, dass es vor der Wiederkunft Jesus wieder zu solchen Vermengungen kommen wird.

Die Traditionelle RKK & Evangelische Lehrschule macht bei 1.Mos6,4 einen allegorischen Sprung und baut eine Lehre zur Seth Linie auf und teilt die Menschen in Gut und Böse. Diese Schule bleibt aber eine Erklärung schuldig warum nur 8 Menschen ausserhalb der Seth Linie die Flut überlebten. Auch zu den im Land gesichteten Riesen oder zu Mt 24,37 hat diese Lehre nichts beizutragen.

Die Bibel verwendet das genaue Wort Nephilim הַנְּפִלִים neben 1.Mos6,4 nur ein weiteres Mal in 4.Mos. 13,32-33. In der Bibel werden jedoch verschiedene Wörter für "riesenhafte Kreaturen" verwendet und zusammengefasst immer als "Riesen" übersetzt. Ein Suchlauf durch die Bibel mit dem Suchwort „Riesen“ zeigt einige Stellen in denen ähnliche Hebräische Worte als Riesen übersetzt wurden.

Als die Kundschafter nun das Land Israel das Gott (JHWE) den Nachkommen von Isaak und Jacob versprochen hatte erkundeten sahen die Kundschafter "Riesen" im Land.
4Mo 13,33 Sogar die Riesen haben wir dort gesehen - die Anakiter gehören nämlich zu den Riesen. Wir kamen uns selbst klein wie Heuschrecken vor und auch ihnen erschienen wir so.

Im Buch Samuel wird z.B Goliath als Philister mit Riesenhafter Gestalt beschrieben:
1Sam 17,4 Und ein Vorkämpfer trat aus den Lagern der Philister heraus, sein Name war Goliat, aus Gat; seine Größe war sechs Ellen und eine Spanne.

rechnet man das nun um in Meter ergibt sich: 6x ca.46 cm + 1 x ca.23 cm = 299cm
Gemäss Bibel war Goliat also 3 Meter gross => ein Riese, sogar nach heutigen Massstäben.

Stern wollte ja vorhin behaupten, dass die Palästinenser von den Philistern abstammen, aus diesem Grund ist meine Frage an Stern entstanden, ob er die Philister mit der vermischten Genetik zwischen gefallenen Engeln und Menschenfrauen wirklich als Vorfahren der Palästinenser einsetzen will?

Ich hoffe diese Erklärung ist dir so genug.

Siehe auch:
Die Stämme der Nephilim ➤ Der Ursprung der nachsintflutlichen Riesen


Liebe Grüsse
Johel
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Di 17. Jan 2017, 21:32

Lieber Johel

Danke für die Erklärung. Werde ich mal studieren.

Liebe Grüsse
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon der Stern » Mi 18. Jan 2017, 10:26

Ein Land das historisch belegt von Arabern bewohnt und regiert wurde mit dem Namen Palästina hat es NIEMALS gegeben.

Palästina gab es schon.

Palästina unter Umayyaden
http://listenthusiast.com/wp-content/up ... iphate.gif

Abbasiden
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/or ... 879100.jpg

Osmanen
https://de.wikipedia.org/wiki/Mutessariflik_Jerusalem
Zuletzt geändert von der Stern am Mi 18. Jan 2017, 10:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon der Stern » Mi 18. Jan 2017, 10:31

Johelia hat geschrieben:Zudem:
Willst du wirklich argumentieren, dass die Palästinenser von den Philistern (Nephilim) abstammen wie z.B Goliath?

Grüsse
Johel


Ich halte nicht viel davon.
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Hanspeter » Mi 18. Jan 2017, 10:37




Aber nicht als eigenständiger, unabhängiger Staat. Die letzten unabhängigen Staaten auf diesem Territorium waren, vor der Gründung Israels, als letzter selbständiger jüdischer Staat der Makkabäerstaat (165 v. Chr. - 63 v. Chr.) und dann das Königreich Jerusalem der Kreuzfahrer (1099-1291). Beide nannten sich nicht Palästina. Der Name Palästina existierte immer nur als Name einer Provinz eines grösseren Staates (Rom, Byzanz, Osmanen u.a.)

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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Knecht » Mi 18. Jan 2017, 15:08

Hanspeter hat geschrieben:Lieber Rupert, da hast du wohl recht, das habe ich nicht bedacht.

Respekt, Hanspeter. Danke. :)
Ob bei den Palästinensern vom Stammbaum her noch ein Zwanzigstel oder weniger oder mehr Philister steckt, lässt sich eigentlich nicht mehr so genau feststellen. Das differiert wohl von gar nichts bis viel. Bei den meisten heutigen Palis... ist das sicherlich gar kein Thema, die haben ganz andere Probleme.
Für mich ist nur eines fix, die gesamte Menschheit hat ihren Ursprung in Afrika. Unsere Urahnen also unsere Urururgroßväter und Mütter haben sich in Afrika entwickelt. In mehreren Wellen sind sie dann in die ganze Welt ausgewandert. Streng genommen kann man sagen, Ureinwohner außerhalb Afrikas hat es nie gegeben. Selbst die ersten Aborigenes waren Zuwanderer, mit dem Glück, dass noch niemand da war :). Worauf ich aber hinaus will, ist, dass alle vorherige animistische Glaubensvorstellungen, danach die Philister und viele andere untergegangenen Kulturen nur Zwischenstadien in unserer Menschheitsgeschichte waren – hin zu den monotheistischen Hochreligionen.

Der Nahostkonflikt ist aus geschichtlicher Sicht interessant. Gewissermaßen erinnert er mich an die Auseinandersetzungen mit den Philistern in der Richterzeit bis zu David..... Die Ausrufung des Staates Israel im vorigen Jahrhundert hat sozusagen diesen alten biblischen Konflikt, diesmal mit den Palästinensern, wieder neu entfacht.
Gott hat Abraham verheißen, dass er das Land Kanaan ihm und seinen Nachkommen für IMMER geben wird. Später, ich weis jetzt nicht an welcher Stelle, sagt Moses sinngemäß, ihr Auswanderer müsst das Land, in dem Milch und Honig fließen, (kämpfend) in Besitz nehmen, ihr habt zwar kein Anrecht darauf, aber es ist der Wille Gottes, das zu tun.
Nun, dasselbe passierte im vorigen Jahrhundert wieder. Die Juden nahmen das Land in Besitz und riefen den Staat Israel aus. Viele mehr oder weniger kampfbereite Palis wurden unterdrückt, enteignet und vertrieben. Mit Abrahams Verheißung war das aus biblischer Sicht völlig in Ordnung. Aber, so ehrlich muss man sein, dem neuzeitlichen Völkerrecht entsprach es nicht. So besteht nun der Jahrzehnte lang dauernde hassvolle Konflikt zwischen den Juden und Palästinensern. Eigentlich fühlen sich, das ist das Problem, beide Seiten zu Recht im Recht.
Ich glaube, der Konflikt wird noch weiter gehen und ich glaube weiter, es bleibt dem kommenden Menschensohn Jesus, den laut Koran auch die Muslime erwarten sollten, überlassen, diese Konflikt in salomonischer Weise zu lösen, sodass letztlich alle Parteien damit gut leben können.

In Israel war ich leider noch nicht. Mitte der 90er Jahre hatte ich es fix vor, aber über längere Zeit Nierenschmerzen verhinderten das. Da ich seit dem vorigen Jahr im Ruhestand bin, habe ich mir vorgenommen, so Gott will, die Reise dorthin in den nächsten Jahren nachzuholen.

Gruß
rupert
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon Gnu » Mi 18. Jan 2017, 15:56

Momentan kocht die UNO wieder ein Süppchen, um den Frieden offiziell zu fördern, inoffiziell um genau diesen Frieden zu verunmöglichen, denn gäbe es Frieden, brauchte es keine UNO, und hat schon mal jemand einen Arzt gekannt, der lauter geheilte Patienten vorweisen konnte?

Konkret: Gestern tagte der Sicherheitsrat und (Ironie on) heute ist die Presse voll davon. (Ironie off).
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon der Stern » Do 19. Jan 2017, 21:49

Hanspeter hat geschrieben:



Aber nicht als eigenständiger, unabhängiger Staat. Die letzten unabhängigen Staaten auf diesem Territorium waren, vor der Gründung Israels, als letzter selbständiger jüdischer Staat der Makkabäerstaat (165 v. Chr. - 63 v. Chr.) und dann das Königreich Jerusalem der Kreuzfahrer (1099-1291). Beide nannten sich nicht Palästina. Der Name Palästina existierte immer nur als Name einer Provinz eines grösseren Staates (Rom, Byzanz, Osmanen u.a.)

Hanspeter

Israel kann man auch als eine westliche/römische Provinz betrachten genau wie das Königreich Saudiarabien.

Für mich ist nur eines fix, die gesamte Menschheit hat ihren Ursprung in Afrika.

Und wieso das? Du meinst Noah Kinder haben sich in Afrika weiter entwickelt?
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Re: Nahostkonflikt

Beitragvon lionne » Fr 29. Sep 2017, 09:47

Vor einigen Tagen hatte in Genf wieder einmal eine Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UNHRC) stattgefunden. Und wie immer sprachen dort die Vertreter der Mitgliedsstaaten gegen Israel.

Israel sei rassistisch, eine Besatzungsmacht, Israel morde, nutze die Palästinenser aus und so weiter, es ist leider nichts neues, es ist schon Tradition, die einzige Demokratie im Nahen Osten anzugreifen.

Doch dann geschah etwas, das von niemanden der Anwesenden erwartet worden war. Mosab Hassan Youssef, Sohn eines Führers der Hamas und später Agent des Israelischen Sicherheitsdienstes Shin Bet, bekam das Wort und was er sagte, erschütterte die Vertreter des Rates, wie man es ihren Gesichtern später ansehen konnte. Er fragte die Palästinische Autonomiebehörde, von wo sie die Legitimierung nehme, die Palästinenser zu vertreten, wenn sie doch niemand gewählt hätte. Er beschuldigte die Autonomiebehörde, dass sie es sei, die Menschenrechte verletzte, sie würden palästinensische Studenten kidnappen. Das Leid der Palästinenser sei die Folge ihrer egoistischen und eigenen Interessen, sie sei der eigentliche Feind der Palästinenser.

Nach seiner Rede war es still. Die Wahrheit kann manchmal schmerzhaft sein.
Gelesen bei http://www.israelheute.com/Nachrichten/ ... fault.aspx
Ja, die Wahrheit kann schmerzhaft sein! Das ist eine Erfahrung, die viele Menschen gemacht haben und (noch) machen werden. Leider.
LG lionne
Am Israel Chai! :praisegod:
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lionne
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