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Verfolgte Christen

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Re: Verfolgte Christen

Beitragvon kingschild » Mo 18. Apr 2016, 12:54

Hanspeter hat geschrieben:
Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung, wenn zum Christentum konvertierte Ex-Muslime von Muslimen drangsaliert werden. Soll man diese Konvertiten dann aber nicht schützen, indem man sie separat unterbringt? Was wäre dann die Alternative? Nur Christen ins Land lassen?



Hallo Hanspeter

Die Aufgabe des Rechtstaates ist es, denen die unsere Gesetze von Anfang an übertreten, ganz klar zu signalisieren, Leute die keinen Frieden wollen und unsere Gesetze mit Füssen treten, die haben keine Recht auf Asyl, ungeachtet ob dies Religiös oder sonst wie motiviert ist. Recht auf Asyl hat jeder der sich an unsere Rechtsordnung hält und den Frieden weder jetzt, noch in Zukunft bedroht. Wer das schon von Anfang an nicht versteht, der wird es auch nicht in 20 Jahren verstehen, wenn die Politik nicht reagiert.

Weil der Anfang ist die drangaslierung und das Ende ist die leibliche Bedrohung, der Terror und die Bedrohung unserer Werte und am Ende eben auch die Bedrohung der Leute hier. Terroristen müssen wir keinen Schutz gewähren und wenn der Koran nicht kompatibel sind mit unserer Rechtsordnung oder bestimmte Auslegungen des Koran nicht kompatibel sind damit, dann muss diesen Menschen klar gemacht werden, hier bestimmt nicht der Koran wie das öffentliche Recht funktioniert und wer zu blöde ist um das zu verstehen, der soll gefälligst in einem Muslimischen Land einen Antrag stellen und nicht bei uns. Gibt ja genügend Muslimische Länder, wo kein Krieg herrscht. Meine persönliche Meinung ist der Koran ist nicht kompatibel mit unserer Rechtsordung, wenn man in so auslebt wie der Prophet Mohammed, diesen lebte. Hier muss sich der Muslime eben entscheiden, was ist meine Priorität, Schutz in einem Christlich geprägten Land oder so zu leben wie Mohammed lebte. Kann er sich hier nicht entscheiden, müssen wir ihm sagen, so wird es mit dem Frieden und er Integration nie etwas werden und darum ist es für beide Seiten besser, wenn Du dieses Land verlässt. Nicht nur sagen, sondern auch handeln wäre da nötig und wenn der Staat da nicht mehr handlungsfähig ist, dann stimmt etwas nicht.

Man soll diejenigen Moslems aussortieren und ausweisen, welche nicht bereit sind, unsere Rechtsordnung zu akzeptieren, natürlich. Damit bin ich ganz einverstanden.



Erstes Papier, unterschreiben lassen, wer den Rechtstaat nicht respektiert und die öffentliche Ordnung nicht respektiert, der hat sein Recht auf Prüfung bereits verloren. Da ja sowieso jeder aus einem sicheren Drittstaat zu uns kommt, sollte das mit der Rückführung auch kein Problem sein. Was dann die EU mit diesen macht, das ist dann Ihr Problem, weil diese ist ja nicht bereit ist, die Grenzen zu schützen. Im Gegenzug können wir dann die holen, die sich eben eine Zukunft bei uns und mit uns zusammen vorstellen können.

Wenn die Genfer Konvention es vorsieht, das wir auch Kriminellen Asyl gewähren müssen, dann muss diese angepasst werden oder gekündigt. Es kann ja nicht sein das es Gesetze gibt, die Kriminellen das Recht einräumt, sich in einem Gastland kriminell zu verhalten. Schutz ist ein hohes Gut aber wenn eben Schutzartikel missbraucht werden, um den Rechtstaat zu unterwandern und aus zu nutzen, dann kann das nicht das Ziel sein. Der Schutz der eigenen Bevölkerung ist in solchen Fällen höher zu werten als das Recht auf Asyl. Wenn das nicht gewährleistet ist, dann stimmt etwas mit den Gesetzen nicht.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Johelia » Mo 18. Apr 2016, 20:49

Hanspeter hat geschrieben:Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung, wenn zum Christentum konvertierte Ex-Muslime von Muslimen drangsaliert werden. Soll man diese Konvertiten dann aber nicht schützen, indem man sie separat unterbringt? Was wäre dann die Alternative? Nur Christen ins Land lassen?

Es gibt keine Alternative sondern es sollte klare Regeln geben:
Wer in der Schweiz Konvertiten drangsaliert wird per sofort aussortiert und separat mit anderen Delinquenten einquartiert. Weigert sich der Delinquent sich an die Ordnung in unserem Land zu halten wir er umgehend abgeschoben.

Es ist falsch die Ofer auszuquartieren, sondern die Täter muss man schnellst absondern!

Du sagst ja selbst:
Hanspeter hat geschrieben:Man soll diejenigen Moslems aussortieren und ausweisen, welche nicht bereit sind, unsere Rechtsordnung zu akzeptieren, natürlich. Damit bin ich ganz einverstanden.

Dann muss eben auch der Täterschutz aufhören.


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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Di 19. Apr 2016, 08:41

Johelia hat geschrieben:Es ist falsch die Ofer auszuquartieren, sondern die Täter muss man schnellst absondern!

Stimmt natürlich. Der Täter wird aber erst durch die Tat zum Täter. Vor der Tat ist er immer noch ein unbescholtener Moslem. Wenn du Christen und Moslems nicht separierst, wartest du entweder ab, bis der Moslem den Christen drangsaliert hat, dann hast du die Tat und kannst den Moslem ausweisen, oder du stellst alle Moslems unter den Generalverdacht, das sie potentielle Täter sind.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Johelia » Di 19. Apr 2016, 21:04

Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Es ist falsch die Ofer auszuquartieren, sondern die Täter muss man schnellst absondern!

Stimmt natürlich. Der Täter wird aber erst durch die Tat zum Täter.

Ohne Tat wird er aber nicht zum Täter. Kein Mensch wir in einer Asylunterkunft gezwungen zum Täter zu werden. Wenn die Konsequenzen bekannt sind, noch viel weniger.


Hanspeter hat geschrieben:Wenn du Christen und Moslems nicht separierst, wartest du entweder ab, bis der Moslem den Christen drangsaliert hat, dann hast du die Tat und kannst den Moslem ausweisen, oder du stellst alle Moslems unter den Generalverdacht, das sie potentielle Täter sind.

Das sehe ich genau andersherum.
Indem man die Christen und Moslems in den Asylunterkünften trennt, dann stellt man die Moslems unter Generalverdacht und legt sogar den Grundstein zu einer Zweiklassengesellschaft, die wir unter keinen Umständen wollen oder tolerieren.

Wenn die Migranten aus welchem Grund auch immer zu uns kommen, dann ist das um Bedrohung an Leib und Leben zu entkommen, oder in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Erweisen sich nun einige dieser Personen unfähig mit ihren Mitleidensgenossen in Frieden gemäss unseren Werten zu leben, dann sind das erwiesenermassen die Täter und sind des angebotenen Schutzes nicht bedürftig. Sie sollen ausgeschafft werden.

Taten müssen Konsequenzen haben, das wird in unserer Kuschelgesellschaft heute immer ignoriert. Das ist übrigens in der Physik ein Grundgesetz. Aktion erzeugt Gegenreaktion in gleicher Stärke.

Gruss Johel
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Mi 20. Apr 2016, 07:34

Die Berichte über Schikanen, Übergriffe und sogar Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsheimen sind zwischenzeitlich bekannt und leider eine Tatsache, die sich nicht (mehr) verheimlichen lässt. Immer wieder gelangen Berichte (beispielsweise von der SELK) an die Oeffentlichkeit von weiteren Übergriffen in Flüchtlingsheimen auf Menschen, die sich vom Islam ab- und dem Christentum zuwenden oder von Christen, die aus den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak geflüchtet sind. Ich spreche jetzt speziell von Zuständen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland. Inwieweit sich die Zustände in schweizerischen Flüchtlingsheimen ähneln, kann ich jetzt nicht sagen/beurteilen.
Auf jeden Fall finde ich es naiv und blauäugig zu glauben, dass sich diese 'Täter' durch irgendwelche "Schnellbleiche" rasch zu toleranten und 'demokratie-kompatiblen' Mitmenschen 'umprogrammieren' lassen oder sich durch irgendwelche 'Flyer' und gutgläubigen Kurse, etc. gross 'beeindrucken' lassen.
Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, aus welchem religiösen Hintergrund diese Menschen kommen und mit welchen Vorstellungen und Glaubensgrundsätzen sie aufgewachsen sind. Was denkt ihr, wie sich diese Menschen aufführen werden in der offenen Gesellschaft, wenn sie sich schon in den sog. Flüchtlingsunterkünften nicht einfügen können? Dieser Entwicklung muss jetzt Einhalt geboten werden (ich habe kein Allheilmittel dagegen... :( ) Das nur schon mal vorweg.... ;)
Noch ein paar Worte zur 'extrem strapazierten' Nächstenlieben: Nächstenliebe ist das konkrete Wohlwollen gegenüber dem real Nächsten. Das ist zunächst der Familienangehörige, Nachbar und Arbeitskollege. Jede "Übernächstenliebe" und "Fernstenliebe" ist Ausflucht und Illusion. Im weiteren sind Christen verpflichtet, die Mitchristen zu "bevorzugen":
>>> Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind“ (Gal 6,9f).
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Mi 20. Apr 2016, 08:04

Liebe lionne

Mit deinem Post bin ich ganz einverstanden, leider habe auch ich kein Allheilmittel dagegen. Allheilmittel gibt es bei sämtlichen Problemen in den wenigsten Fällen. Vorschläge kann man aber diskutieren, das kann und darf und soll man in diesem Forum.

Nicht einverstanden bin ich damit:

lionne hat geschrieben:Im weiteren sind Christen verpflichtet, die Mitchristen zu "bevorzugen":
>>> Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind“ (Gal 6,9f).


Besonders denen, die im Glauben verbunden sind, heisst für mich nicht, bevorzugen im Sinne von "die Christen zuerst", sondern:

Wir sind dazu angehalten, allen Menschen Gutes zu tun, das beinhaltet für mich nicht nur Familienangehörige, Nachbarn und Arbeitskollegen, sondern eben alle Menschen, ohne Unterschied, also nicht nur auch "Fernstenliebe", wie du es nennst, sondern wirklich Liebe zu allen Menschen, gemäss Jesus sogar Feindesliebe. Alle, besonders aber die im Glauben mit uns verbunden sind heisst für mich eben wirklich alle, und dazu nicht bevorzugt, also zuerst die Christen unter ihnen, sondern ganz besonders die Christen unter ihnen.

Ich glaube nicht, dass für Jesus die Nächstenliebe Grenzen hat.

LG Hanspeter
Zuletzt geändert von Hanspeter am Mi 20. Apr 2016, 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Mi 20. Apr 2016, 08:34

Lieber Johel
Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
Johelia hat geschrieben:Es ist falsch die Ofer auszuquartieren, sondern die Täter muss man schnellst absondern!

Stimmt natürlich. Der Täter wird aber erst durch die Tat zum Täter.

Ohne Tat wird er aber nicht zum Täter. Kein Mensch wir in einer Asylunterkunft gezwungen zum Täter zu werden. Wenn die Konsequenzen bekannt sind, noch viel weniger.


Selbstverständlich.

Hanspeter hat geschrieben:Wenn du Christen und Moslems nicht separierst, wartest du entweder ab, bis der Moslem den Christen drangsaliert hat, dann hast du die Tat und kannst den Moslem ausweisen, oder du stellst alle Moslems unter den Generalverdacht, das sie potentielle Täter sind.

Das sehe ich genau andersherum.
Indem man die Christen und Moslems in den Asylunterkünften trennt, dann stellt man die Moslems unter Generalverdacht und legt sogar den Grundstein zu einer Zweiklassengesellschaft, die wir unter keinen Umständen wollen oder tolerieren.


Du hast natürlich recht, meine gestrige Argumentation erschliesst sich mir heute auch nicht mehr...
Was also tun, wenn man die Christen unter den Migranten schützen will? Einfach abwarten, ob und bis etwas passiert? Ist schon die Idee, die Christen schützen zu wollen, ein Generalverdacht gegen die Moslems? Man kann sie alle bei der Einreise ein Papier unterschreiben lassen, dass sie sich an unsere Gesetze halten werden (sollte eigentlich selbstverständlich sein), mit den Konsequenzen bei Nichteinhaltung, aber auch dies ist eigentlich schon ein Generalverdacht.

Wenn die Migranten aus welchem Grund auch immer zu uns kommen, dann ist das um Bedrohung an Leib und Leben zu entkommen, oder in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Erweisen sich nun einige dieser Personen unfähig mit ihren Mitleidensgenossen in Frieden gemäss unseren Werten zu leben, dann sind das erwiesenermassen die Täter und sind des angebotenen Schutzes nicht bedürftig. Sie sollen ausgeschafft werden.

Taten müssen Konsequenzen haben, das wird in unserer Kuschelgesellschaft heute immer ignoriert. Das ist übrigens in der Physik ein Grundgesetz. Aktion erzeugt Gegenreaktion in gleicher Stärke.

Gruss Johel


Einverstanden.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Mi 20. Apr 2016, 12:25

Auch mal eine positive Nachricht:

Wo vor wenigen Jahren Christen von Hindus verfolgt wurden, finden Hunderte Hindus zum Glauben an Jesus Christus!

http://www.livenet.ch/news/internationa ... istus.html

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon kingschild » Mi 20. Apr 2016, 13:14

Hanspeter hat geschrieben: Man kann sie alle bei der Einreise ein Papier unterschreiben lassen, dass sie sich an unsere Gesetze halten werden (sollte eigentlich selbstverständlich sein), mit den Konsequenzen bei Nichteinhaltung, aber auch dies ist eigentlich schon ein Generalverdacht.


Hallo Hanspeter

Ein kleiner Hinweis das die Erfahrungen uns aufzeigen das es nicht für alle selbstverständlich, würde zeigen das nur die gemeint sind, für die es eben nicht selbst verständlich ist.

Wir sehen es ja gerade auch bei den Forderungen der Leute, das Recht und Ordnung nicht für alle selbstverständlich sind.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon kingschild » Mi 20. Apr 2016, 13:37

Hanspeter hat geschrieben:
Wir sind dazu angehalten, allen Menschen Gutes zu tun, das beinhaltet für mich nicht nur Familienangehörige, Nachbarn und Arbeitskollegen, sondern eben [b]alle Menschen,....




Hallo Hanspeter

Dem wiederspricht wohl hier niemand als Christ. Wenn wir aber wissen wir können nicht die ganze Welt bei uns aufnehmen, warum sollten wir nicht die eigenen Brüder und Schwestern, welche gerade wegen der Treue zu Christus verfolgt werden, prioritär behandeln?

Oder wenn wir wissen das sich gewisse Kulturkreise eben schwer tun, mit dem Christlichen Abendland, würden wir denen nicht Gutes tun, wenn wir sagen in einem anderen Kulturkreis werdet Ihr schneller Anschluss finden.

Dasselbe eben auch mit Menschen, wo man genau weiss die werden wohl hier nie den Anschluss schaffen, wäre es da nicht angebracht das gute Hilfe eben so ansetzt, das man Ihnen Chancen eröffnet in einem Land Fuss zu fassen, wo die Integration wahrscheinlicher ist?

Gutes tun, würde ja weises Handeln nicht ausschliessen. Wir tun doch einem Extrimisten nichts gutes, wenn er hier ständig gezwungen wird, seine Religion und Vorstellungen in den Hintergrund zu stellen. Solchen Menschen könnte man ja sagen, wir glauben das ein anderer Kulturkreis für Dich die bessere Lösung ist.

Es ist für mich doch unsinnig wenn verfolgte Christen dann wieder in einem Muslimischen Land Asyl beantragen müssen wo sie weiter mit Nachteilen rechnen müssen und wir uns dann hier wieder mit diesen Hardcore Islamisten um Integration abplagen, wo man eigentlich zum vornherein weiss, das wird nichts, weil er gar keine Integration will.

Wenn die Schweiz also aus 60 Millionen Flüchtlingen wählen kann und nicht alle aufnehmen kann, warum sollte sie nicht die nehmen bei denen die Wahrscheinlichkeit auf Integration eher wahrscheinlicher ist?

Wenn Du eine Firma hast, schaust Du ja auch wer passt am besten zu Deiner Firma, wenn Du nicht die ganze Welt einstellen kannst. Oder würdest Du dem die Chance geben, der sagt ich will eh nicht?

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Mi 20. Apr 2016, 14:54

Lieber Kingschild

Ich kann deine Argumente nachvollziehen - aus menschlicher Sicht. Ich denke aber nicht, dass Jesus einen Unterschied bei den Menschen machte. Er kümmerte sich um die Kranken, Schwachen, Notleidenden, die Parias der Gesellschaft, er machte keine Kategorisierung danach, wer ihm näher stand, oder wer die besseren Chancen hatte, seine Lehre anzunehmen. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt doch, dass wir helfen sollen, ohne uns darum zu kümmern, was es uns kostet.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Mi 20. Apr 2016, 16:50

Hanspeter hat geschrieben:Liebe lionne

Mit deinem Post bin ich ganz einverstanden, leider habe auch ich kein Allheilmittel dagegen. Allheilmittel gibt es bei sämtlichen Problemen in den wenigsten Fällen. Vorschläge kann man aber diskutieren, das kann und darf und soll man in diesem Forum.

Nicht einverstanden bin ich damit:

lionne hat geschrieben:Im weiteren sind Christen verpflichtet, die Mitchristen zu "bevorzugen":
>>> Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind“ (Gal 6,9f).


Besonders denen, die im Glauben verbunden sind, heisst für mich nicht, bevorzugen im Sinne von "die Christen zuerst", sondern:

Wir sind dazu angehalten, allen Menschen Gutes zu tun, das beinhaltet für mich nicht nur Familienangehörige, Nachbarn und Arbeitskollegen, sondern eben alle Menschen, ohne Unterschied, also nicht nur auch "Fernstenliebe", wie du es nennst, sondern wirklich Liebe zu allen Menschen, gemäss Jesus sogar Feindesliebe. Alle, besonders aber die im Glauben mit uns verbunden sind heisst für mich eben wirklich alle, und dazu nicht bevorzugt, also zuerst die Christen unter ihnen, sondern ganz besonders die Christen unter ihnen.

Ich glaube nicht, dass für Jesus die Nächstenliebe Grenzen hat.

LG Hanspeter

Es spricht ja auch niemand von einer 'Grenze' der Nächstenliebe; es geht hier vielmehr um 'Ordnung'. Unser Gott ist ein Gott der Ordnung (1. Korinther 13,33).
Als Christen haben wir (auch) Pflichten: die Pflicht zur Gottesliebe und zur Nächstenliebe – und zwar in dieser Reihenfolge (Mt 22,34-40).
Ich habe das betreffende Bibelzitat (Gal 6,9f) nochmals in verschiedenen Bibelversionen nachgeschlagen (Bibelserver sei Dank!): die Essenz (die Aussage) ist überall identisch! Wer Lust hat, kann das Experiment selber machen....
LG lionne

P.S. Wie schon oft gesagt: Wohlstandsmigrant wird zum „Flüchtling“ uminterpretiert und das ist absolut nicht i.O. :x
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Do 21. Apr 2016, 11:09

Es ist einfach eine 'unendliche Geschichte', die Christenverfolgung in gewissen Ländern! Wieder eine 'Horrormeldung' aus Pakistan: Christliches Paar von Moslems lebendig im Feuerofen verbrannt – Hauptverdächtiger freigelassen
Der Hauptverdächtige im Fall des zweifachen Mordes an den christlichen Eheleuten Shahzad Masih und Shama Bibi, die wegen angeblicher Blasphemie am 4. November 2014 bei lebendigem Leib verbrannt wurden, wurde gegen Kaution freigelassen, wie die Legal Evangelical Assistance and Development (LEAD) berichtete.
Quelle/ganzer Artikel mit Hintergrundinformationen:
>>> http://www.katholisches.info/2016/04/19 ... igelassen/
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon onThePath » Do 21. Apr 2016, 12:33

Sollen wir auch die Todesstrafe einführen für die Blasphemie der Muslime, dass Jesus nur ein Prophet geringer als Mohammed ist und angeblich nicht am Kreuz starb ?

Was für verrückte Menschen, noch nicht mal die mörderische Selbstjustiz von Muslimen wird bestraft. Wo sind die Muslime die dagegen protestieren ? Oder dūrfen Muslime Gott zu ihrem Mordkomplizen machen ? Und zu ihem Mordanstifter ?
ok, Gott wird die Mörder gerecht bestrafen, wo Menschen schweigen.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Do 21. Apr 2016, 19:13

Wir sind zwar hier bei den verfolgten Christen und nicht bei den Flüchtlingen (dieser Thread ist ja immer noch gesperrt), darauf will ich aber doch noch antworten. Abgesehen davon sind die beiden Themen sowieso schon vermischt, es hat ja auch unter den Flüchtlingen verfolgte Christen und unter den verfolgten Christen Flüchtlinge.

lionne hat geschrieben: Wie schon oft gesagt: Wohlstandsmigrant wird zum „Flüchtling“ uminterpretiert und das ist absolut nicht i.O.


Lionne, du verstehst nicht, worum es mir geht, wenn ich von Hilfe und Nächstenliebe ohne Unterschied schreibe. Ich weiss auch, dass es unter den Migranten sowohl echte Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention gibt wie auch Menschen (du nennst sie Wohlstandsmigranten), welche zwar nicht verfolgt sind, sich aber dem Elend und der Perspektivlosigkeit in ihrem Land entziehen wollen. Ich weiss auch, dass diese Menschen der zweiten Kategorie bei uns keine Chance auf Asyl haben und über kurz oder lang zurückgeschickt werden.

Was ist mit den Menschen, darunter viele Kinder, welche beispielsweise in Idomeni gestrandet sind? Sie sind doch in Not, ob selbstverschuldet oder unter falschen Versprechungen oder Annahmen nach Europa gereist, ist doch irrelevant. Sie brauchen Nahrung, Wasser, Kleidung, sanitäre Einrichtungen, medizinische Versorgung. Diesen Menschen muss doch geholfen werden! Nicht um sie nach Europa zu holen, sondern einfach weil es Menschen sind, welche Hilfe brauchen.

Was dort passiert, ist für Europa eine Schande! Es ist eine Schande, wie das Schicksal dieser Leute Europa kalt lässt. Menschen in Not sind einfach Menschen in Not. Das hat nichts mit Tränendrüsenargumenten zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache. Wenn ein Mensch am Ertrinken ist, fragst du ihn zuerst, ob er selber schuld ist, dass er im Wasser ist, bevor du ihn rettest? Fragst du ihn, ob er legal oder illegal im Wasser treibt? Soll er zuerst Ordnung schaffen, bevor du ihm hilfst?

Lionne, ich greif dich nicht an. Ich richte dieses Post an dich, weil du das Zitat oben geschrieben hast. Ich weiss aber, dass fast alle hier so denken, mein Post ist eigentlich an alle gerichtet. Ich erwarte aber keine Antworten mehr, die Diskussion über dieses Thema ist eh total unfruchtbar.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Do 21. Apr 2016, 20:34

Hanspeter hat geschrieben:.... Ich richte dieses Post an dich, weil du das Zitat oben geschrieben hast. Ich weiss aber, dass fast alle hier so denken, mein Post ist eigentlich an alle gerichtet. Ich erwarte aber keine Antworten mehr, die Diskussion über dieses Thema ist eh total unfruchtbar.

...wie du richtig sagst, sind wir hier mit Strang 'Verfolgte Christen' und da erübrigt sich eine weitere Diskussion (über mein Post Scriptum)...
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon kingschild » Mo 25. Apr 2016, 14:33

Hanspeter hat geschrieben:Lieber Kingschild

Ich kann deine Argumente nachvollziehen - aus menschlicher Sicht. Ich denke aber nicht, dass Jesus einen Unterschied bei den Menschen machte. Er kümmerte sich um die Kranken, Schwachen, Notleidenden, die Parias der Gesellschaft, er machte keine Kategorisierung danach, wer ihm näher stand, oder wer die besseren Chancen hatte, seine Lehre anzunehmen. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt doch, dass wir helfen sollen, ohne uns darum zu kümmern, was es uns kostet.

Hanspeter


Hallo Hanspeter

Wenn man Prioritäten setzen muss, wem hilfst Du zuerst Deinem Bruder oder der welcher dich anfeindetet? Oder eben anders gefragt, wenn du nicht beiden helfen kannst, wem hilfst Du zuerst?

Wenn hat Christus berufen, die welche ihn anfeindeten oder die welche von Ihm lehren wollten?

Zu welchen wurde Christus zuerst gesandt, zu seinem Volk oder zu den Heiden?

Sicher müssen wir helfen aber wie ich sagte, es macht wenig Sinn, einen unverbesserlichen Islamisten bei uns zu behalten, wärend dem, in den Muslimischen Ländern unser Brüder weiter drangsaliert werden, von genau diesen Menschen. Was spricht eben dagegen das ein Muslim in der Türkei eher Fuss fassen kann als bei uns und hingegen ein Christ dort weniger Chancen, auf gerechte Hilfe hat als bei uns? Der beste Schutz muss also nicht unbedingt hier sein, für jemanden der weiter an der Lehre des Koran festhält. Für den der aber an Christus festhält ist der Schutz hier defintiv besser als in den Ländern, wo er wieder als Mensch, zweiter Klasse behandelt wird.

Diese Dinge müssen wir eben berücksichtigen, den helfen schliesst die Weisheit nicht aus.

Trotz aller Hilfe die Jesus schenkt, sagt auch er:

Mt 10:33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

Warum sollten wir also Prioritär dem helfen, der Ihn verleugnet und der noch das Buch des Schwertes mit sich bringt und im gleichen Atemzug, dem die Hilfe verweigern, der IHN bezeugt? Zu uns kommt ja sowieso jeder aus einem sicheren Drittland und somit könnten wir durchaus eben darauf schauen, wer hat die höhere Chance auf Integration und wo müssen wir eher damit rechnen, das wir am Ende eben selbst noch zu verfolgten werden.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Hanspeter » Mo 25. Apr 2016, 16:45

kingschild hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Lieber Kingschild

Ich kann deine Argumente nachvollziehen - aus menschlicher Sicht. Ich denke aber nicht, dass Jesus einen Unterschied bei den Menschen machte. Er kümmerte sich um die Kranken, Schwachen, Notleidenden, die Parias der Gesellschaft, er machte keine Kategorisierung danach, wer ihm näher stand, oder wer die besseren Chancen hatte, seine Lehre anzunehmen. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt doch, dass wir helfen sollen, ohne uns darum zu kümmern, was es uns kostet.

Hanspeter


Hallo Hanspeter

Wenn man Prioritäten setzen muss, wem hilfst Du zuerst Deinem Bruder oder der welcher dich anfeindetet? Oder eben anders gefragt, wenn du nicht beiden helfen kannst, wem hilfst Du zuerst?


Ich helfe dem zuerst, der meine Hilfe am Dringendsten benötigt. Auf dem Schlachtfeld werden alle Verwundeten versorgt, nach dem Grad der Verletzung, und nicht sortiert nach Freund und Feind.

Wenn hat Christus berufen, die welche ihn anfeindeten oder die welche von Ihm lehren wollten?


Christus hat auch Saulus berufen, als er noch nicht Paulus war.

Zu welchen wurde Christus zuerst gesandt, zu seinem Volk oder zu den Heiden?


Nach seinen eigenen Aussagen zuerst zu seinem Volk. Er hatte aber trotzdem Erbarmen mit der phönizischen Frau und hat ihre Tochter geheilt.

Sicher müssen wir helfen aber wie ich sagte, es macht wenig Sinn, einen unverbesserlichen Islamisten bei uns zu behalten, wärend dem, in den Muslimischen Ländern unser Brüder weiter drangsaliert werden, von genau diesen Menschen. Was spricht eben dagegen das ein Muslim in der Türkei eher Fuss fassen kann als bei uns und hingegen ein Christ dort weniger Chancen, auf gerechte Hilfe hat als bei uns? Der beste Schutz muss also nicht unbedingt hier sein, für jemanden der weiter an der Lehre des Koran festhält. Für den der aber an Christus festhält ist der Schutz hier defintiv besser als in den Ländern, wo er wieder als Mensch, zweiter Klasse behandelt wird.

Diese Dinge müssen wir eben berücksichtigen, den helfen schliesst die Weisheit nicht aus.

Trotz aller Hilfe die Jesus schenkt, sagt auch er:

Mt 10:33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

Warum sollten wir also Prioritär dem helfen, der Ihn verleugnet und der noch das Buch des Schwertes mit sich bringt und im gleichen Atemzug, dem die Hilfe verweigern, der IHN bezeugt? Zu uns kommt ja sowieso jeder aus einem sicheren Drittland und somit könnten wir durchaus eben darauf schauen, wer hat die höhere Chance auf Integration und wo müssen wir eher damit rechnen, das wir am Ende eben selbst noch zu verfolgten werden.

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Es geht mir ja auch nicht um die unverbesserlichen Islamisten, sondern um diejenigen, welche ihre Heimat aus Furcht vor diesen unverbesserlichen Islamisten verlassen haben. Bei welchen besteht die grössere Chance, dass sie Jesus annehmen, bei denjenigen, denen ich mit Misstrauen begegne, oder bei denjenigen, denen ich die Liebe meines Gottes zeige, indem ich ihnen diene?

Diese Diskussion sollten wir im wieder zugänglichen Flüchtlinge-Thread weiter führen.

Liebe Grüsse
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Sa 14. Mai 2016, 16:03

Christenverfolgung auch in österreichischen Asyleinrichtungen
(Zitat) Laut "Christian Solidarity International" zahlreiche Berichte von Übergriffen muslimischer Flüchtlinge auf christliche Flüchtlinge in heimischen Asyleinrichtungen
Wien (kath.net/KAP) Acht von zehn Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Christenverfolgung ist aber nicht nur ein Phänomen in muslimischen Ländern oder Diktaturen wie Nordkorea, sondern auch in Österreich anzutreffen. Darauf hat Elmar Kuhn, Generalsekretär der Hilfsorganisation "Christian Solidarity International" (CSI) aufmerksam gemacht. CSI liegen nach den Worten Kuhns zahlreiche Berichte von christlichen Flüchtlingen vor, die in Flüchtlingseinrichtungen in Österreich, beispielsweise in Traiskirchen, von muslimischen Flüchtlingen drangsaliert, beleidigt, tätlich angegriffen oder gar mit dem Tod bedroht wurden.
"Christenverfolgung ist auch in Österreich eine Tatsache", so Kuhn wörtlich. Der Staat sei nicht in der Lage oder nicht Willens, "diesem Treiben im Land einen Riegel vorzuschieben". Der CSI-Generalsekretär äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien, auf der kirchliche Organisationen eine neue Hilfsinitiative für die bedrohten Christen im Nahen Osten vorstellten (http://www.christeninnot.at).
(Zitat Ende)
>>> Quelle/gelesen auf: http://www.kath.net/news/55166

Bisher hörten/lasen wir diesbezüglich vor allem von Vorfällen in deutschen Flüchtlingsunterkünften/Asyleinricchtungen; das Phänomen beschränkt sich aber nicht nur auf Deutschland. "Der Hass anerkennt/kennt keine Grenzen." :(
siehe auch: >>> http://www.kathtube.com/player.php?id=40336
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Lepitoptera » Sa 14. Mai 2016, 16:16

Ich finde es schrecklich und ich bin enorm traurig. Keinen Schimmer, ob die Staaten Europas die ganze Misere auf die Reihe kriegen können oder ob die Aussagen der Politiker einfach nur Schönrederei und Ausflüchte sind; blind vor der Realität... :(
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » So 15. Mai 2016, 08:36

«Nur die Spitze des Eisbergs»
Gegen Verharmlosung – nicht nur ein deutsches Problem
Der Bericht wendet sich deutlich gegen typische Verharmlosungsversuche von Behörden und Verantwortungsträgern, die die Spannungen auf «Stress, beengte Wohnverhältnisse, Zukunftssorgen oder sprachlicher Barrieren» zurückführen wollen. Nur langsam dringt die unbestreitbare Tatsache ins Bewusstsein der Veantwortlichen, dass es sich «um religiös motivierte Übergriffe handelt, die nicht nur vereinzelt, sondern gehäuft auftreten».

Der Bericht schaut auch über die Grenzen: «Das Problem von Übergriffen gegen Angehörige religiöser Minderheiten in westlichen Flüchtlingsunterkünften ist dabei kein rein deutsches Problem. Auch in anderen europäischen Ländern dringen immer mehr Alarmsignale an die Öffentlichkeit, wie zuletzt in Schweden, wo der Generaldirektor der Einwanderungsbehörde Probleme in diesem Bereich eingestand.»

Das Vertrauen vieler christlicher Flüchtlinge in den deutschen Rechtsstaat sei durch die erlebten Übergriffe und die ausbleibende Hilfe der Behörden bereits schwer erschüttert, schliesst der Bericht. «Manche wagen nicht einmal, sich als Christen zu erkennen zu geben. Genau darin zeigt sich die Einschränkung der Religionsfreiheit für christliche Flüchtlinge.»
Das Phänomen ist allgegenwärtig: Deutschland, Oesterreich, Schweden.....
Hier der Bericht von livenet mit Infos und weiterführenden Links >>> http://www.livenet.ch/magazin/gesellsch ... ungen.html
LG lionne

https://www.youtube.com/watch?v=wRIMHMs-C14 :mrgreen:
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Lepitoptera » So 15. Mai 2016, 13:14

........ worauf man sich ja fragen kann, weshalb überhaupt muslimische "Flüchtling" geflohen sind. Als Muslime sollten sie eigentlich ja gar nicht verfolgt werden. Muslime sind in ihrem Land ja akzeptiert oder nicht?? Wieso flüchten sie denn überhaupt? Damit sie dann einfach in Europa die echten Flüchtlinge, die Christen sind, weiterhin drangsalieren können? Helft mir bitte auf die Sprünge, ich verstehe es nicht!
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Johelia » So 15. Mai 2016, 15:20

Liebe Lepitoptera
Hier ein Versuch dir auf die Sprünge zu helfen:


Lepitoptera hat geschrieben:........ worauf man sich ja fragen kann, weshalb überhaupt muslimische "Flüchtling" geflohen sind. Als Muslime sollten sie eigentlich ja gar nicht verfolgt werden. Muslime sind in ihrem Land ja akzeptiert oder nicht?? Wieso flüchten sie denn überhaupt? Damit sie dann einfach in Europa die echten Flüchtlinge, die Christen sind, weiterhin drangsalieren können? Helft mir bitte auf die Sprünge, ich verstehe es nicht!



Die Muslime sind untereinander uneins. Die bedeutendsten Konflikte bestehen dort zwischen den Sunniten und Schiiten. Das ist ein interreligiöser Konflikt zweier Gruppen.

Es gibt aber auch zwei Ansichten, wie der Koran zu interpretieren ist:
Es gibt die gemässigten Muslime, die die höchst brutalen welteroberungs Befehle im Koran gemässigt sehen und auch die Stellung zwischen Mann und Frau eher gemässigt betrachten.

Andererseits gibt es die fundamentalistischen Muslime, die jedes Wort des Korans mit vollster Brutalität durchgesetzt haben wollen. Das was der IS macht ist genau das was was der Koran lehrt.
Sie wollen alles vernichten, das nicht zum Islam gehört oder sich nicht dem Islam anschliessen will.
Der Koran gibt noch heute den Befehl die ganze Welt zum Islam zu bekehren oder wer nicht will zu töten.

Diese innerreligiösen Konflikte die der Islam in sich trägt ist die Ideologie in der junge Leute heute aufwachsen. Durch eine "Flucht" nach Europa meinen Sie die Trugbilder aus den Medien für sich erreichen zu können und fortan so leben zu können wie ihnen das die "Soap Operas" an Fernsehen vorgaukeln.

Leider merken die flüchtenden Muslime nicht, dass sie sich selbst mitnehmen und so den ganzen Konflikt innerhalb der Muslime einfach mit nach Europa mitnehmen und hier weiterführen.
Eine geistige de-radikallisierung findet nicht statt, solange sie sich nicht integrieren wollen und es ablehnen unsere Werte zu akzeptieren. (Was bei zunehmender Gethoisierung eh nicht stattfinden wird.)


Zu dieser mitgebrachten fundamentalistischen Einstellung gehört auch die herabgesetzte Stellung der Frau als Dienerin, die sich vermummen muss. Niemals soll eine Frau gleichwertig sein oder es jemals werden. Das ist dann die angewandte Scharia.

Ich finde es höchst bedenklich wie weit Satan unseren Geist schon eingenommen hat und wie wenig sich in den Menschen noch regt um das Spiel Satans noch zu erkennen.
Ein gutes Beispiel dafür sind die Reaktionen der Medien zu Alice Schwarzers neuen Buch.

Freut euch auf den Tag, wo ihr vor die Wahl gestellt werdet, denn ihr wolltet nicht auf die Zeichen der Zeit hören. Es wird der Menschen eigene Schuld sein wenn der Antichrist euch auffordert entweder ihm zu dienen oder zu sterben.

Liebe Grüsse

Johel
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Lepitoptera » So 15. Mai 2016, 16:12

Lieber Johel

Vielen Dank für deinen Beitrag! Ich bin der Meinung, dass es Alice Schwarzers auf den Punkt bringt, aber viele wollen der Wahrheit offensichtlich nicht ins Auge sehen sondern lieber alles schön reden...

Lg Lepitoptera
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Johelia » So 15. Mai 2016, 19:00

Lepitoptera hat geschrieben:.... aber viele wollen der Wahrheit offensichtlich nicht ins Auge sehen sondern lieber alles schön reden...


Der Geist der hinter dieser selektiven Ignoranz steckt, das ist der Geist der dahinter hinter der ganzen fleischlichen Welt steckt. Er will uns weg von Jesus ziehen und mit der Welt vereinen.

Mt7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.


Aber zum Glück gab uns Jesus ja Werkzeuge. Jedem nach seiner Berufung. Es gibt keine Geistesgabe, die man haben muss (schon gar nicht als Beweis). Es ist Jesus der sie verteilt, es ist ein Geschenk und manchmal eine Bürde, aber eine erträgliche.


Die Geistesgaben:

1.Kor 12,7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. 8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist;
10 einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist** und teilt jedem besonders aus, wie er will.
** der heilige Geist, Gottes Geist

Liebe Grüsse

Johel
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Sa 11. Jun 2016, 13:40

Wieder mal eine Meldung aus dem real existierenden Leben von Christen (und anderen religiös Verfolgten):

Nigeria: Christin wegen vermeintlicher Beleidigung des Islam ermordet
http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... 04141.html

Gruss lionne
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Fr 1. Jul 2016, 10:58

„Importierte Christenverfolgung“
Christliche Flüchtlinge berichten immer wieder von heftigen Übergriffen von Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Deshalb hat das Hilfswerk Open Doors, das sich seit über 60 Jahren weltweit für verfolgte Christen einsetzt, eine neue Studie zur Christenverfolgung in deutschen Flüchtlingsunterkünften am 15. Mai 2016 veröffentlicht. Demzufolge wurden mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen von muslimischen Migranten schikaniert. Open Doors dokumentierte 231 Fälle von Körperverletzungen, sexuellen Übergriffen, Todesdrohungen und Diskriminierungen. Laut dem Bericht haben viele christliche Opfer Angst und schweigen deshalb über die Vorfälle. Für Bischof Ägidius Zsifkovics, Koordinator in Flüchtlingsfragen für die europäische COMECE, die Kommission der Bischofskonferenzen der EU, sei das ein erschreckendes Armutszeugnis für das behördliche Management in europäischen Staaten. Er sieht Behörden in der Pflicht. „Hier braucht es klare, unmissverständliche Anweisungen bei der Aufnahme in den Asylzentren, eine erklärte Null-Toleranz gegenüber Übergriffen und ein effektives Management mittels eines genauen Monitorings“, betonte Zsifkovics im Gespräch mit Radio Vatikan am 12. Mai 2016. Notfalls müsse es Konsequenzen für die Aggressoren geben. Auch in der Schweiz leiden Nichtmuslime in Flüchtlingszentren immer wieder unter Übergriffen. Das stellen sowohl Open Doors Schweiz als auch die Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) der Schweizerischen Evangelischen Allianz fest.
Gelesen bei (Quelle) >>> Zukunft Schweiz
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Fr 1. Jul 2016, 21:48

Skandal - und keinen interessiert es wirklich... :(
Fulda (idea) – In einer Flüchtlingsunterkunft in Fulda werden christliche Flüchtlinge massiv diskriminiert. Diese Ansicht vertrat der Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer-Kirchengemeinde, Marvin Lange (Fulda), im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Es ist ein Skandal, was dort läuft.“ Er und sein Pfarrkollege Christian Pfeifer (Petersberg bei Fulda) hätten in den vergangenen zwei Wochen neun Iraner getauft. Die Exmuslime erzählten ihnen laut Lange unabhängig voneinander von den Missständen in ihrer Flüchtlingsunterkunft: „Der Ramadan überschattet alles in dem Heim.“ Die Frauen würden von muslimischen Männer aufgefordert, sie mögen sich doch islamisch verhüllen und sich nicht wie „Schlampen“ kleiden. Die Männer werden nach Aussage von Lange bedrängt, am islamischen Gebet teilzunehmen. Manche würden dann aus Angst behaupten, dass sie starke Bauchschmerzen haben und deswegen nicht teilnehmen könnten: „Während der Nacht werden die Lautsprecher aufgedreht, aus denen Koransuren durch die Gänge schallen, so dass an Schlaf nicht zu denken ist.“ Dass sie jetzt Christen sind, würden die Iraner verheimlichen: „Bei einem Verhältnis von eins zu fünf hält man lieber den Mund und duckt sich weg.“
Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/d ... 97410.html
Die Zustände sind nun allseits bekannt .- auf Hilfe warten die verfolgten Christen vergebens.... Es ist eine Schande, was da geschieht!
Die Politik versagt - einmal mehr! Shame, shame, shame on you!
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon doro » Fr 1. Jul 2016, 21:54

Liebe lionne

Ja, es ist tatsächlich dringend Handlungsbedarf. Das kann es wirklich nicht sein, dass es für Christen dann hier bei uns weitergeht mit der Verfolgung.

Etwas anderes springt mir aber aus dem Artikel auch entgegen: Taufen! Taufen von früheren Muslimen! Was für ein Jubel, was für eine Freude, Gott sei gelobt! :praisegod:

Etwas, worüber noch weniger Leute sprechen als über das Thema Christenverfolgung, ist die Erweckung die in der islamisch geprägten Welt gerade passiert. Ich bin überzeugt, dass die Verfolgung und IS und all das Schlimme, was dort passiert, auch als die andere Seite der Medaille dieser Erweckung gesehen werden kann und sollte. Mich wundert es überhaupt nicht, dass das Böse aufbegehrt, wenn so viele Leute zu Jesus finden. Versteh mich nicht falsch: das macht das Böse nicht minder schlimm - im Gegenteil. Aber ich will trotz und in allem Leid es auch wahrnehmen, wenn etwas Schönes passiert. Im Himmel wird gerade wahnsinnig gejubelt über viele neue Geschwister in der Christenfamilie. Da bin ich sicher. :praisegod:

Wie gesagt: Hiermit will ich jedoch keineswegs die unglaublich schlimmen Umstände und all die Gewalt und das Leid relativieren.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Sa 2. Jul 2016, 15:08

doro hat geschrieben:Mich wundert es überhaupt nicht, dass das Böse aufbegehrt, wenn so viele Leute zu Jesus finden. Versteh mich nicht falsch: das macht das Böse nicht minder schlimm - im Gegenteil. Aber ich will trotz und in allem Leid es auch wahrnehmen, wenn etwas Schönes passiert. Im Himmel wird gerade wahnsinnig gejubelt über viele neue Geschwister in der Christenfamilie. Da bin ich sicher. :praisegod:

Wie gesagt: Hiermit will ich jedoch keineswegs die unglaublich schlimmen Umstände und all die Gewalt und das Leid relativieren.

Das wundert mich auch nicht; gerade letzte Woche sagte mir eine Schwester in Christus, die noch nicht lange zu Jesus gefunden hat, dass sie noch nie so viele Probleme habe, wie seit sie die Bibel lese....
Der Widersacher zieht alle Register, wenn es darum geht zu verhindern, dass Menschen 'das Lager wechseln'...

>>>So sage ich euch: so wird auch Freude im Himmel sein über
einen Sünder, der Busse tut, mehr als über neunundneunzig
Gerechte, die der Busse nicht bedürfen.
Lukas 15,7

>>>So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes
über einen Sünder, der Busse tut.
Lukas 15,10
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Di 26. Jul 2016, 21:35

Abbé Jacques Hamel ist als Märtyrer in Ausübung seines Amtes in Saint-Etienne-du-Rouvray (F) ermordet worden. :cry:
Inzwischen wurde die Aussage der der Ordensfrauen bekannt, der die Flucht gelungen war und die die Polizei verständigt hat. Sie berichtete im Nachhinein dem französischen Sender RMC, dass sich der Priester hinknien musste. Als die Attentäter die Kirche endlich verließen - was mit ihrer Erschießung durch die Polizei endete - war der Priester bereits tot und eine weitere Geisel schwer verletzt.

Französische Bischöfe rufen den kommenden Sonntag (> 31.7.2016) als Tag des Fastens und des Gebetes aus. :pray: :pray:
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Dreieck » Sa 30. Jul 2016, 09:39

[...] CSI liegen nach den Worten Kuhns zahlreiche Berichte von christlichen Flüchtlingen vor, die in Flüchtlingseinrichtungen in Österreich, beispielsweise in Traiskirchen, von muslimischen Flüchtlingen drangsaliert, beleidigt, tätlich angegriffen oder gar mit dem Tod bedroht wurden.[...]

Nichts verstanden, von dem, für was sie "glauben" zu "kämpfen".
Wer Gewalt mit "Gott" rechtfertigt (wie zB auch damals der Kirchgänger G.W. Bush)
lästert "Gott". Also mögen jene muslimischen "Gläubigen", die auf der Hass- und Gewaltschiene unterwegs sind, erstmal innehalten, schauen, wo der extrem enghorizontierte Fanatismus eigentlich sitzt. Klar, man kann sich damit rechtfertigen, man sei so erzogen worden, und Abermillionen Menschen dächten genauso. Und genau deshalb gehört das, in kritischer Selbstbetrachtung, alles fundamental auf den Prüfstand. Denn es besteht die Gefahr, sich auf dem "breiten Weg" zu befinden.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Sa 30. Jul 2016, 11:14

Immer mehr wird auch unser Leben als Christen in unserer Gesellschaft hier unter Druck kommen: hier ein Beispiel aus den USA: (Zitat) New York (idea) – In den USA hat ein Mitarbeiter der Kaufhauskette „Macy’s“ seine Stelle als Kaufhausdetektiv verloren, nachdem er sich in einem Streit um Gender-Toiletten zu seinem christlichen Glauben bekannte. (Zitat Ende)
Quelle/ganzer Artikel >>> http://www.idea.de/gesellschaft/detail/ ... 97731.html
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Mi 31. Aug 2016, 21:02

Iran: Pastor Youcef Nadarkhani (wir erinnern uns) droht erneute Inhaftierung
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ist besorgt darüber, dass ein Teheraner Revolutionsgericht Anklage gegen den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani erhoben hat. Dem Pastor droht nun erneut eine Gefängnisstrafe.
>>> gelesen bei Jesus.de (Blickpunkt)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Thelonious » Mi 31. Aug 2016, 21:49

lionne hat geschrieben:Iran: Pastor Youcef Nadarkhani (wir erinnern uns) droht erneute Inhaftierung
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ist besorgt darüber, dass ein Teheraner Revolutionsgericht Anklage gegen den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani erhoben hat. Dem Pastor droht nun erneut eine Gefängnisstrafe.
>>> gelesen bei Jesus.de (Blickpunkt)
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Ja, bitte betet für Pastor Nadarkhani!
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst
(Offenbarung 21,6)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Reginald 32 » Di 6. Sep 2016, 21:46

Jetzt geht die nepalesische Regierung gegen alle Christen vor. Niemand darf über den christlichen Glauben sprechen. Die Bibel in einem christlichen Waisenhaus musste entfernt werden. Christen stehen schwer unter Druck.

In Russland bei Herrn Putin hallen seit Juki 2016 die Christen unter das Terroristen Gesetz. Jetzt darf dort nur noch in Kirchen und nur von aus gewiesen berechtigten Personen über den Glauben gesprochen werden. Selbst in der Familien Wohnung ist das Gespräch über Glaubens Inhalte verboten.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Lepitoptera » Di 6. Sep 2016, 23:40

Die Endzeit scheint näher zu kommen. Ich setze alles auf Jesus Christus! :praise:
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Sa 8. Okt 2016, 10:25

Leider sind auch bezüglich 'verfolgte christen' (immer wieder) gleiche/ähnliche Meldungen zu verzeichnen.
Kenia
Sechs Tote bei Terrorangriff auf Christen
Mandera (idea) – Im Nordosten Kenias haben Terroristen der somalischen Al-Shabaab-Miliz sechs Christen getötet. In der Nacht zum 6. Oktober überfielen sie ein überwiegend von Christen bewohntes Viertel in der Grenzstadt Mandera. Die Islamisten schossen mit Gewehren um sich und warfen Handgranaten, berichtete die örtliche Polizei. 27 weitere Bewohner hätten durch das Eingreifen der Sicherheitskräfte gerettet werden können. Nach Angaben eines Radiosenders der Miliz handelte es sich um einen gezielten Angriff auf Christen. Ziel sei es, sie aus der überwiegend von Muslimen bewohnten Region zu vertreiben. Laut dem Landrat von Mandera, Fredrick Shiswa, hatten die Terroristen zuvor eine Telekommunikationszentrale überfallen, um offenbar die Sicherheitskräfte von ihrem eigentlichen Ziel abzulenken. „Der Angriff muss lange geplant gewesen sein, denn er wurde sehr effektiv ausgeführt“, so Shiswa. Mandera liegt an der Grenze zu Äthiopien und Somalia und ist ein Militärstützpunkt. Die Al-Shabaab-Miliz, die sich als Teil des Terrornetzwerks Al Kaida versteht, verübt immer wieder Anschläge in der Region. Bei zwei Überfällen auf einen Steinbruch und einen Bus nahe Mandera vor zwei Jahren hatte die Miliz 66 Christen getötet. Muslime blieben bei den Angriffen unbehelligt. Bei den aktuellen Opfern handelt es sich nach Angaben der britischen BBC um zugezogene, gut ausgebildete Christen, die in Krankenhäusern und an Schulen arbeiten. Der Nordosten Kenias gilt als ärmste Region des Landes. 83 Prozent der 45 Millionen Einwohner Kenias sind Christen und elf Prozent Muslime.
Quelle(n): http://www.idea.de/nachrichten/detail/k ... 98480.html
http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=206739&cHash=2eb78e7635faaaeca6a2afa4989b1b60
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Mo 17. Okt 2016, 21:05

Nur mal kurz zur Erinnerung, damit das (allseits bekannte) Thema vor lauter xxx nicht in Vergessenheit gerät:
Übergriffe auf christliche Flüchtlinge sind deutschlandweite Erscheinung
Berlin (idea) – Bei Übergriffen auf Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine bundesweite Erscheinung. Das ist das Ergebnis einer neuen, erweiterten Studie, die das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen am 17. Oktober in Berlin vorgestellt hat. Sie trägt den Titel „Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland“ und dokumentiert 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland. Danach erlitten 91 Prozent der Betroffenen Verfolgung durch Mitflüchtlinge und 28 Prozent durch das Wachpersonal. Mehr als jeder zweite Befragte (56 Prozent) beklagte körperliche Gewalt. 42 Prozent bekamen bereits Morddrohungen, und sechs Prozent haben sexuelle Übergriffe erlebt. Nur in jedem sechsten Fall (17 Prozent) wurden die Übergriffe bei der Polizei angezeigt. Auf die Frage, in wie vielen Fällen Anzeigen etwas bewirkt hätten, sagten 26 Prozent „immer“, 21 Prozent „manchmal“ und 52 Prozent „nie“. Der größte Teil der befragten Flüchtlinge stammt aus dem Iran (41 Prozent), gefolgt von Syrien (35 Prozent) sowie Afghanistan (acht Prozent) und dem Irak (fünf Prozent).

Die „Political Correctness“ endlich hintenanstellen
Nach Worten des Leiters von Open Doors, Markus Rode, zeigen die Zahlen, dass die Lage in deutschen Asylunterkünften „unfassbar dramatisch“ ist: „Wir haben in Deutschland eine Situation, die dieses Landes nicht würdig ist. Und wir sprechen nach wie vor nur von der Spitze des Eisbergs.“ Man gehe von einer enormen Dunkelziffer an Fällen aus, die nicht dokumentiert seien, so Rode. Man fordere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) daher auf, das Thema der Verfolgung und Diskriminierung christlicher Flüchtlinge „zur Chefsache“ zu machen. Rode: „Wir sollten die Political Correctness endlich hintenanstellen und den Opferschutz nach vorn rücken.“
Quelle/ganzer Artikel: >>> http://www.idea.de/nachrichten/detail/u ... 98583.html
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Le Chef » Di 18. Okt 2016, 08:14

lionne hat geschrieben:Nur mal kurz zur Erinnerung, damit das (allseits bekannte) Thema vor lauter xxx nicht in Vergessenheit gerät:
Übergriffe auf christliche Flüchtlinge sind deutschlandweite Erscheinung
Berlin (idea) – Bei Übergriffen auf Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine bundesweite Erscheinung. Das ist das Ergebnis einer neuen, erweiterten Studie, die das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen am 17. Oktober in Berlin vorgestellt hat. Sie trägt den Titel „Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland“ und dokumentiert 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland. Danach erlitten 91 Prozent der Betroffenen Verfolgung durch Mitflüchtlinge und 28 Prozent durch das Wachpersonal. Mehr als jeder zweite Befragte (56 Prozent) beklagte körperliche Gewalt. 42 Prozent bekamen bereits Morddrohungen, und sechs Prozent haben sexuelle Übergriffe erlebt. Nur in jedem sechsten Fall (17 Prozent) wurden die Übergriffe bei der Polizei angezeigt. Auf die Frage, in wie vielen Fällen Anzeigen etwas bewirkt hätten, sagten 26 Prozent „immer“, 21 Prozent „manchmal“ und 52 Prozent „nie“. Der größte Teil der befragten Flüchtlinge stammt aus dem Iran (41 Prozent), gefolgt von Syrien (35 Prozent) sowie Afghanistan (acht Prozent) und dem Irak (fünf Prozent).

Die „Political Correctness“ endlich hintenanstellen
Nach Worten des Leiters von Open Doors, Markus Rode, zeigen die Zahlen, dass die Lage in deutschen Asylunterkünften „unfassbar dramatisch“ ist: „Wir haben in Deutschland eine Situation, die dieses Landes nicht würdig ist. Und wir sprechen nach wie vor nur von der Spitze des Eisbergs.“ Man gehe von einer enormen Dunkelziffer an Fällen aus, die nicht dokumentiert seien, so Rode. Man fordere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) daher auf, das Thema der Verfolgung und Diskriminierung christlicher Flüchtlinge „zur Chefsache“ zu machen. Rode: „Wir sollten die Political Correctness endlich hintenanstellen und den Opferschutz nach vorn rücken.“
Quelle/ganzer Artikel: >>> http://www.idea.de/nachrichten/detail/u ... 98583.html
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Le Chef fragt sich:

Können sich die jungen, vor Kraft strotzenden, Männer denn nicht alleine wehren? Oder mit ihren teuren Smartphones Hilfe holen? Das muss doch möglich sein!
Ihr denunziert
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