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Verfolgte Christen

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Verfolgte Christen

Beitragvon Adler » So 28. Aug 2005, 21:34

Hallo!
Ist schon interessant wie viel Informationen uns die Medien über verfolgten Christen geben. :roll:
Wenn Christen selbst darüber nicht schreiben würden hätten wir gar nichts erfahren. Zum Beispiel was in Sudan abgeht, oder wie vor kurzem Christen in Nigeria abgeschlachtet wurden. Wenn im Fernsehen über Sudan gesprochen wird dann geht es angeblich nur um den Kampf zwischen Schwarzafrikanern und Nichtschwarzafrikanern. Bei der Geschichte in Nigeria hat komischerweise Hollywood mal ausnahmsweise einen guten Dienst den Christen erwiesen. :shock: Hat jemand „Trennen der Sonne“ gesehen? Hart! Na ja!

Die Geschichte mit dem Amokläufer in Colorado habe ich erst vor kurzem erfahren aus dem Buch von M. W. Smith
Hier eine Leseprobe.

mfg

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Mo 29. Aug 2005, 13:20

Etwas, aber besser zurück zum Thema:

Um sich etwas an das Thema heran zu arbeiten, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn wir erst mal ein paar grundsätzliche Fragen hierzu klären würden:

Wann fangen Menschen an, andere Menschen zu verfolgen?-
Wodurch können Menschen in die Ziellinie Anderer geraten?-
Wie können wir uns dem Agressor entziehen?
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Joggeli » Mo 29. Aug 2005, 13:23

.. ach ja, nach Löschen des OT-Geschreibsel, ist leider nicht mehr viel übriggeblieben - also eine NEUE CHANCE.

Gruss
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Adler » Mo 29. Aug 2005, 16:00

Hallo Wolfi!

Original von Wolfi
Wann fangen Menschen an, andere Menschen zu verfolgen?

Wenn nicht die Ideologie, sondern der Mensch selbst zum Feind wird, denke ich.

Wodurch können Menschen in die Ziellinie Anderer geraten?


Entweder verstehe ich die Frage nicht, oder du fängst am falschen Ende an.
Wodurch gerät ein Kind in die Ziellinie eines Kinderschänders? Egal wodurch. Nicht das Kind hat sich zu verantworten, sondern der, der über ihm Gewalt ausübt.

Egal, gegen Christen oder gegen andere Menschen, Gewalt ist schlecht. In dieser Sache glaube ich, könnten wir mit dir einer Meinung sein.

Was mich stört, ist die Tatsache, dass wenn es darum geht Christen zu diskreditieren, sind alle bereitwillig dabei mitzuhelfen, wenn aber den Christen Unrecht oder Gewalt angetan wird, verhüllen sich alle in Schweigen. Wieso? Ist die Welt doch nicht so unparteiisch, wie sie vorgibt zu sein. Du zum Beispiel, hast dich bestimmt schon über den Christen Busch aufgeregt, aber zu dem Bericht, was ich hier gepostet habe, dich gar nicht geäußert. Sind Christen als Menschen in deinen Augen weniger wert als zum Beispiel ein Iraker. Die Christen in Sudan, Nigeria, Indonesien u.s.w.
Christen haben dieser Welt sehr viel gegeben. Es gibt sehr viel zu berichten über ihr Engagement in der ganzen Welt, aber wer spricht darüber?
mfg

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Mo 29. Aug 2005, 16:42

Also jetzt bringt´s der Joggeli aber wirklich dick: Jetzt zensuriert er sogar schon Bigbird. Hat sich da bei Livenet etwa ein Diktator an die Spitze gekämpft? :shock: :tongue:

@Adler :
Hallo Wolfi!

Original von Wolfi
Wann fangen Menschen an, andere Menschen zu verfolgen?

Wenn nicht die Ideologie, sondern der Mensch selbst zum Feind wird, denke ich.

Wodurch können Menschen in die Ziellinie Anderer geraten?


Entweder verstehe ich die Frage nicht, oder du fängst am falschen Ende an.

Am falschen Ende?- Nun, ich bewege mich noch gerne anders ´rum. So kann ich allen Anderen in´s Gesicht blicken. ;)

Wodurch gerät ein Kind in die Ziellinie eines Kinderschänders? Egal wodurch. Nicht das Kind hat sich zu verantworten, sondern der, der über ihm Gewalt ausübt.

Sicher hat sich der Kinderschänder zu verantworten und nicht das Kind. Meine Frage war: Wodurch gerät Jemand in die Ziellinie?- In dem von Dir genannten Beispiel, ist wohl bloss die gestörte Veranlagung des Täters die Ursache. Das Beispiel, das Du bringst, hat jedoch nichts mit den hier vorgebrachten Übergriffen zu tun. Bring doch ein näher gelegenes Beispiel: Warum gerieten die Juden zum Beispiel in die Ziellinie; oder die Muslims damals, als es mit den Kreuzzügen so richtig abging?- Also: Wann gerät eine Philosophie (oder eben auch eine Glaubenslehre) in´s Schussfeld?- Entschuldige, wenn ich erst nicht klarer gefragt habe! :)

Egal, gegen Christen oder gegen andere Menschen, Gewalt ist schlecht. In dieser Sache glaube ich, könnten wir mit dir einer Meinung sein.

Wir?- Hockt Ihr wieder gemeinsam vor dem PC um Strom zu sparen? ;) Trotzdem schön, dass wir schon einen gemeinsamen Nenner gefunden zu haben scheinen... :)

Was mich stört, ist die Tatsache, dass wenn es darum geht Christen zu diskreditieren, sind alle bereitwillig dabei mitzuhelfen, wenn aber den Christen Unrecht oder Gewalt angetan wird, verhüllen sich alle in Schweigen. Wieso?

Nanana... Dann hast Du wohl nicht mitgekriegt, wen ich da gestern und vorgestern schon Alles angegriffen habe. Da war ein Atheist, mind. ein Jude, mind. ein Muslim, ein paar Mod´s und ev. gar auch ein paar Christen... ;)
Aber trotzdem hast Du natürlich nicht ganz unrecht mit Deiner Feststellung, dass der Thread bisher nicht so recht zu ziehen vermag...

Ist die Welt doch nicht so unparteiisch, wie sie vorgibt zu sein.

Welche Welt meinst Du denn?- Hat denn je Jemand behauptet, in dieser Welt gehe es unparteiisch zu und her?- Wie sollte das denn auch möglich sein?- Wir ergreifen doch Alle laufend für Etwas Partei, oder?! ;)

Du zum Beispiel, hast dich bestimmt schon über den Christen Busch aufgeregt,

Eigentlich nicht, weil ich den bisher in ihm noch nicht zu erkennen vermochte. Aber aufgeregt habe ich mich tatsächlich auch schon über dieses ********, **********,*******, ********** und überhaupt absolut ********* Geschöpf.

aber zu dem Bericht, was ich hier gepostet habe, dich gar nicht geäußert.

Huch, Du hast mich ertappt. Ja, ich gestehe: Ich habe ihn gar nicht erst gelesen. :baby:

Sind Christen als Menschen in deinen Augen weniger wert als zum Beispiel ein Iraker. Die Christen in Sudan, Nigeria, Indonesien u.s.w.

Jetzt vermischst Du wieder religiös Gläubige mit nationalistisch Gläubigen... Aber wie auch immer: Natürlich habe ich nicht die Meinung, dass der Eine bloss wegen seiner Herkunft oder seiner Glaubensrichtung mehr oder weniger Wert wäre. Vielleicht betrachte ich nicht Jeden als gleich hell auf der Platte, aber das ist ja wohl noch etwas Anderes. ;)

Christen haben dieser Welt sehr viel gegeben.

Das stimmt. Leider im Schlechten, wie im guten Sinn. Ich hoffe jedoch sehr, dass die Zukunft nur noch Gutes bringen wird (solange wenigstens, wie es noch so etwas wie eine christliche Gemeinschaft gibt).

Es gibt sehr viel zu berichten über ihr Engagement in der ganzen Welt, aber wer spricht darüber?

Dass nicht darüber gesprochen würde, das kannst Du nun aber nicht wirklich behaupten. Aber Du hast recht: Vieles davon vernimmt man gar nicht. Das hat aber auch mit dem zu tun, dass man das, wenn man Gutes tut, nicht gleich an die grosse Glocke hängt. Es schickt sich auch nicht so... (selber rühmen stinkt, heisst es doch auch ;) )
lg, wolfi
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Epikur » Mo 29. Aug 2005, 18:34

Hochmut ist eine Todsünde, darum schreiben Christen nicht über ihre tollen Taten ;)

@Adler
Was du auch vergisst ist, dass in Nigeria auch Menschen, islamischen Glaubens gesteinigt werden, die aus der Linie tanzen.
Es gibt tausende gute Christen, tausende schlechte, sowie tausende gute Moslems und tausende schlechte.

Das Problem ist, dass gute Nachrichten nicht attraktiv sind, die Leute wollen Blut, Tod und Tränen. Ein perverser Auswuchs unserer medialen Gesellschaft.

Das hat nicht mur mit Christen zu tun. Andere Leute, die helfen werden oft auch nur am Rande erwähnt.
http://www.peacenow.org.il/site/en/homepage.asp?pi=25
Peace Now hörst du hierzulande praktisch nicht.

Jede der grossen Religionen hat "Dreck am Stecken".
Schau dir doch (fürs Christentum) Nord-Irland an ;)
The reason men are silenced is not because they speak falsely, but because they speak the truth. This is because if men speak falsehoods, their own words can be used against them; while if they speak truly, there is nothing which can be used against them – except force.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Mo 29. Aug 2005, 18:47

@ Epikur :
Hochmut ist eine Todsünde, darum schreiben Christen nicht über ihre tollen Taten ;)

Nun, es müsste ja nicht gleich Hochmut sein, oder ist Stolz auch als Hochmut klassifiziert?- Aber anyway: Den Einen scheint dies von Gott gesagt, bei mir war es halt ein Herr Namens Knigge... ;)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Adler » Mo 29. Aug 2005, 20:51

Hallo Epikur!

Original von Epikur
Hochmut ist eine Todsünde, darum schreiben Christen nicht über ihre tollen Taten ;)

Ist zwar eine Sünde aber nicht Todsünde. Entschuldige, dass wollte ich nur rechtstellen.
@Adler
Was du auch vergisst ist, dass in Nigeria auch Menschen, islamischen Glaubens gesteinigt werden, die aus der Linie tanzen.

Nein, das vergesse ich nicht. Ich glaube, dass zumindest christliche Länder nicht nur einmal bewiesen haben, dass ihnen das Schicksal andrer Menschen nicht egal ist. Heute wird den Amerikaner christliches Extremismus vorgeworfen, nach ihren Einzug in Irak. Aber als in Jugoslawien Krieg ausgebrochen war, zwischen christlichen und moslemischen Bevölkerung, sind die Amerikaner auf der Seite der Moslems und gegen Christen aufgetreten. Es war kein Öl und nichts zu holen in Jugoslawien.
Moslems haben viele Probleme, aber diese Probleme sind in ihrem eigenen Lager entstanden. Die meisten Moslems auf der Welt leben in Armut. Trotz viel Öl! Wieso? Weil die Scheichs und ihre große Familien die Reichtümer für sich beanspruchen und das Volk verarmen lassen. Wenn die Menschen nach einen Schuldigen suchen dann sind´s natürlich die Gottlosen Westlichen Länder daran schuld, dass es ihnen schlecht geht. Wie viel haben diese Volksführer für ihr eigenes Volk getan? An Geld mangelt es ihnen nicht. Aus ihrem Volk machen sie Kanonenfleisch.


Es gibt tausende gute Christen, tausende schlechte, sowie tausende gute Moslems und tausende schlechte.

Bin absolut deiner Meinun.
Das hat nicht ur mit Christen zu tun. Andere Leute, die helfen werden oft auch nur am Rande erwähnt.
http://www.peacenow.org.il/site/en/homepage.asp?pi=25
Peace Now hörst du hierzulande praktisch nicht.

Es geht mir nicht um Publicity. Aber wenn Christen nur dann erwähnt werden wenn es um Kreuzzüge oder Inquisition, oder wenn mal einer ausflippt und meint er währe der Christus der wieder kommen soll, entsteht ein verzehrtes Bild.
Jede der grossen Religionen hat "Dreck am Stecken".
Schau dir doch (fürs Christentum) Nord-Irland an ;)

Solange wir von Menschen sprechen wird es immer so sein. Es werden solche und solche geben. Was aber die Lehre des Christentum betrifft, so bin ich mit dir nicht einer Meinung, wenn du sie als unvollkommen bezeichnest. "Na klar", - würdest du sagen, - "du bist ja auch ein Christ". Ich bin aber Christ geworden, weil ich diese Lehre für vollkommen halte. Unsere christlich geprägte Welt hat ein Vorteil, dass du dir aussuchen kannst an wen du glauben willst. Es ist nicht wichtig in welcher Umgebung du aufgewachsen bist du kannst Moslem, Hindu, Buddhist oder Christ werden. Dise Freiheit hast du nur in christlichen (bei Juden auch) Länder. Das rechne ich der Christlichen Lehre der Nächstenliebe und Freien Willen an.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Adler » Mo 29. Aug 2005, 21:20

Original von Wolfi
Am falschen Ende?- Nun, ich bewege mich noch gerne anders ´rum. So kann ich allen Anderen in´s Gesicht blicken. ;)

Wie geht das den? Wie bewegst du dich anders´rum? Mußt du da nicht auf dein Hinterteil acht geben. Nicht das es gegen einen Ast rennt. ;)
Bring doch ein näher gelegenes Beispiel: Warum gerieten die Juden zum Beispiel in die Ziellinie; oder die Muslims damals, als es mit den Kreuzzügen so richtig abging?-

Ich sehe bei deinem Beispiel keinen Unterschied zu meinem.
Also: Wann gerät eine Philosophie (oder eben auch eine Glaubenslehre) in´s Schussfeld?- Entschuldige, wenn ich erst nicht klarer gefragt habe! :)

Wenn die Entscheidungsfreiheit anderer Menschen begrenzt wird. Wenn Menschen, die nicht diese Lehre vertreten, kein Recht auf Existenz haben.

Nanana... Dann hast Du wohl nicht mitgekriegt, wen ich da gestern und vorgestern schon Alles angegriffen habe. Da war ein Atheist, mind. ein Jude, mind. ein Muslim, ein paar Mod´s und ev. gar auch ein paar Christen... ;)

Ich dachte du spitzt dir nur die Zähne. :D

Eigentlich nicht, weil ich den bisher in ihm noch nicht zu erkennen vermochte. Aber aufgeregt habe ich mich tatsächlich auch schon über dieses ********, **********,*******, ********** und überhaupt absolut ********* Geschöpf.

Na, wie gut das es die Zensur gibt. Es ist mir einiges erspart geblieben. ;)
Huch, Du hast mich ertappt. Ja, ich gestehe: Ich habe ihn gar nicht erst gelesen. :baby:

Habe schon gemerkt. Dabei sein ist alles, und es reicht auch schon. Von zu viel lesen geht die Sehkraft verloren.

Dass nicht darüber gesprochen würde, das kannst Du nun aber nicht wirklich behaupten. Aber Du hast recht: Vieles davon vernimmt man gar nicht. Das hat aber auch mit dem zu tun, dass man das, wenn man Gutes tut, nicht gleich an die grosse Glocke hängt. Es schickt sich auch nicht so... (selber rühmen stinkt, heisst es doch auch ;) )
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Ich habe nicht gesagt, dass Christen sich selbst loben sollen. Ich dachte.. dass .. :)) die anderen es übernehmen würden.:tongue:

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Salzstreuer » Di 30. Aug 2005, 07:11

Vielleicht liegt es einfach daran, dass man solcherlei ja auch nicht gross publik machen will.

Einige Organisationen sind ja im Bereich der verfolgten Christen tätig, dort erfährt man viel...


http://www.portesouvertes.ch/de/

http://www.avc-missionswerk.org/

http://www.hmk-aem.ch/


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-salzstreuer
Es gab eine Zeit,
wo der Glaube gegen die Vernunft verteidigt werden musste,
es kommt eine Zeit (und sie beginnt schon)
wo der Glaube die Vernunft verteidigen muss!
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Salzstreuer » Di 30. Aug 2005, 07:13

Was du auch vergisst ist, dass in Nigeria auch Menschen, islamischen Glaubens gesteinigt werden, die aus der Linie tanzen.


Ist es nicht ein wesentlicher Unterschied, ob deine eigenen Glaubensgenossen dich steinigen, weil du den eigenen Gesetzen untreu bist - oder ob dich Leute ausserhalb deines Glaubens verfolgen, foltern, einsperren, töten - weil Du glaubst

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Lamdil » Di 30. Aug 2005, 08:32

Original von Salzstreuer
Ist es nicht ein wesentlicher Unterschied, ob deine eigenen Glaubensgenossen dich steinigen, weil du den eigenen Gesetzen untreu bist - oder ob dich Leute ausserhalb deines Glaubens verfolgen, foltern, einsperren, töten - weil Du glaubst

Das ist wohl eher ein formeller Unterschied. Wenn du getötet wirst, bist du hinterher tot - egal welchen "Grund" man dir genannt hat.

Außerdem werden eben auch solche Moslems verfolgt, die einen anderen Islam vertreten, weil sie "anders glauben".


Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Jack » Di 30. Aug 2005, 09:09

Hallo

generell wird wohl niemand bestreiten, dass auch Christen in gewissen Ländern verfolgt werden. Sehr aufschlussreich finde ich Salzi´s Karte. Verfolgung findet praktisch nur in 3. Welt-Ländern statt, je totalitärer und brutaler das Regime desto grösser die Verfolgung und die Missachtung der Menschenrechte generell.

Nur werden in diesen Ländern Christen nicht verfolgt, weil sie Christen sind und die Liebe predigen, sondern weil sie eine Minderheit sind. Sie leiden ebenso wie andere Minderheiten, seien es religiöser, ethischer oder sonstiger Natur. Homosexuelle, Transen, Windelfetischisten und Warmduscher haben dort genausowenig zum Lachen wie die Christen.

Deshalb gilt auch hier (und besonders für die Betonköpfe und Scheuklappenträger): Toleranz und Humanismus sind eben nicht Schimpfwörter, sondern Voraussetzung dafür, dass auch religiöse Minderheiten nicht nur "überleben", sondern auch gedeihen.

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da fand auch in Europa jahrhundertelang eine Unterdrückung mancher Minderheiten statt. Meist ist es die Kombination zwischen einem totalitären / diktatorischen Staat und einer alleinseligmachenden Religion die solches überhaupt möglich macht.

Rousseau und Voltaire sei dank, haben wir diese Finsteren Zeiten überwunden.

Jack
"Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohung hoffen, sind wir wirklich ein armseliger Haufen."
Einstein
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Mo 26. Sep 2005, 13:32

Original von Jack
Verfolgung findet praktisch nur in 3. Welt-Ländern statt, je totalitärer und brutaler das Regime desto grösser die Verfolgung und die Missachtung der Menschenrechte generell.

Deshalb gilt auch hier (und besonders für die Betonköpfe und Scheuklappenträger): Toleranz und Humanismus sind eben nicht Schimpfwörter, sondern Voraussetzung dafür, dass auch religiöse Minderheiten nicht nur "überleben", sondern auch gedeihen.

Was ist denn mit China? Und mit Indien? Gehören die etwa auch zur 3.Welt?
Indien, wo die als so tolerant bekannten Hindus nicht nur zahlreiche Christengemeinden attackieren, sondern auch Moscheen zerstören.
Es ist noch gar nicht sooo lange her, da fand auch in Europa jahrhundertelang eine Unterdrückung mancher Minderheiten statt. Meist ist es die Kombination zwischen einem totalitären / diktatorischen Staat und einer alleinseligmachenden Religion die solches überhaupt möglich macht.
Rousseau und Voltaire sei dank, haben wir diese Finsteren Zeiten überwunden.

Einige Zeit ist das schon her. Wie lange braucht´s, bis es sich rumspricht?
Zudem: Rousseau und Voltaire haben das ja nicht allein geschafft.
Nicht zuletzt waren sie ja auch in einem christlichen Europa aufgewachsen und konnten sich hier ausdrücken.
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Mo 26. Sep 2005, 13:46

Hier noch etwas Aktuelles aus Nigeria.
Meldung von gestern.

Aus Aegypten könnte man noch berichten, ein Land wo relative Ruhe herrscht,
das eine lange christliche Geschichte hat und dem es nicht allzu schlecht geht.
Auch aus Sri Lanka, wo die als so tolerant gerühmten Buddhisten christliche Gemeinden tätlich angreifen.
Oder aus den Emiraten, Eritrea, und vielen andern Ländern.

lg origo
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Mo 26. Sep 2005, 14:01

@ origo :
Was ist denn mit China? Und mit Indien? Gehören die etwa auch zur 3.Welt?
Indien, wo die als so tolerant bekannten Hindus nicht nur zahlreiche Christengemeinden attackieren, sondern auch Moscheen zerstören.

Tja, wer ist denn nun in Indien zum Beispiel der Agressor?- Ist nicht Indien ein Land, wo sich das Christentum zur Zeit enorm engagiert, um sich breit zu machen?- Ich frage Dich: Mit welchem Recht denn überhaupt?- Da breitet sich eine fremde Religion aus und beschwert sich dann auch noch, dass sie nicht von Allen herzlich willkommen geheissen wird. Tztztzzz.... :roll:
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Mo 26. Sep 2005, 15:36

Original von Wolfi
Tja, wer ist denn nun in Indien zum Beispiel der Agressor?-

Versteh´ ich dich recht: wenn ich dir von meinem Glauben erzähle, bin ich ein Aggressor? :?

Also ich denke, wenn da keine Gewalt angewendet wird (wie im Mittelalter) - schliesslich ist jeder frei, wie du auch.

Und wenn ich nicht von Allen herzlich willkommen geheissen werde, schüttle ich den Staub von den Sandalen und gehe weiter ...
Tztztzzz, Feindbilder gibt´s ...

lieben Gruss
origo
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Achenam » Mo 26. Sep 2005, 15:52

Original von Wolfi
@ origo :
Was ist denn mit China? Und mit Indien? Gehören die etwa auch zur 3.Welt?
Indien, wo die als so tolerant bekannten Hindus nicht nur zahlreiche Christengemeinden attackieren, sondern auch Moscheen zerstören.

Tja, wer ist denn nun in Indien zum Beispiel der Agressor?- Ist nicht Indien ein Land, wo sich das Christentum zur Zeit enorm engagiert, um sich breit zu machen?- Ich frage Dich: Mit welchem Recht denn überhaupt?- Da breitet sich eine fremde Religion aus und beschwert sich dann auch noch, dass sie nicht von Allen herzlich willkommen geheissen wird. Tztztzzz.... :roll:



Da sieht man wieder mal. Gutes Beispiel.
Du fragst mit welchem Recht ?
Mit gar keinem Recht. Lassen wir doch all diese Menschen in Sklaverei von Kastensystem und Karma-Schicksalsglauben. Wer liebt denn schon Inder oder Chinesen. Wir Christen sollten uns da raus lassen. Werdet alle neutrale Schweizer ! Überlassen wir dies den extremen Moslems. Die wissen schon wie man die mit Gewalt zu einem anderen Tyrannen bekehren kann. Warum auch Religionsfreiheit für alle auf dem Planeten hier. Dass würde doch gewissen Leutchen gar nicht gefallen, also um des Friedens Willen, geniesst eure Freiheit und euer Glück hier. Es können halt nicht alle im Lotto gewinnen und im „Paradies“ geboren werden. Nur kein Aufsehen erregen bitte. Es geht uns ja „noch“ gut.

Nein, nicht ein Recht aber das Gebot von Nächstenliebe verpflichtet mich dazu.
Warum Verfolgung ? Ja wundert euch das denn wirklich ?
Wurde nicht Christus selbst verfolgt und warum wohl wollte man seinen Tod ?
Wen hat er denn herausgefordert, obwohl er nur gutes Tat ?


2 Kor. 10
3Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. 4Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. 5Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes , und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus

Eph 6
12Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Di 27. Sep 2005, 04:53

@ origo :
Versteh´ ich dich recht: wenn ich dir von meinem Glauben erzähle, bin ich ein Aggressor? :?

Entschuldige Origo, aber es geht nicht um ein blosses Erzählen und das weisst Du ganz genaum wenn Du ehrlich bist! Es geht um missionieren, was doch wohl einiges mehr beinhaltet, als blosses erzählen... :roll:

Also ich denke, wenn da keine Gewalt angewendet wird (wie im Mittelalter) - schliesslich ist jeder frei, wie du auch.

Schon mal was von psychischer Gewaltanwendung gehört?- Oder zählt/existiert so was für Dich nicht?

Und wenn ich nicht von Allen herzlich willkommen geheissen werde, schüttle ich den Staub von den Sandalen und gehe weiter ...
Tztztzzz, Feindbilder gibt´s ...

Du würdest es vielleicht so machen; nicht aber Missionare der Kirche. Und von wegen "Feindbilder": Die Feindbilder der Christen sind nun mal u.a. auch fremde Religionen, oder etwa nicht?- ;)
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Di 27. Sep 2005, 05:20

Hallo Achenam

Also ich zum Beispiel liebe die Inder - und das eben nun mal so, wie sie eben nun mal sind. Und was deren Kastensystem und Karma-Schicksalsglauben betrifft, so sind sie nicht mehr und nicht weniger Sklaven davon, wie die Christen Sklaven ihres Glaubens sind. Nur dass ihre Spielarten der Religion wohl noch etwas strenger/härter sind für die Menschen...
Nein, ich bin auch kein Fan jener Religionsform, jedoch bin ich der klaren Überzeugung, dass sich die davon Betroffenen selber und ohne Fremdeinwirkung einer anderen Religion davon zu befreien haben.
Du scheinst schöne Beispiele zu mögen; also bringe ich Dir gerne noch eins: Gerade vor kurzem hatten wir doch ein schönes Beispiel, was dabei raus kommen kann, wenn sich Fremde zur "Befreiung" einmischen. Du erinnerst Dich doch noch an den Irak, welcher unter einem Tyrannen zu leiden hatte, oder?!- ;)

Wir Christen sollten uns da raus lassen. Werdet alle neutrale Schweizer ! Überlassen wir dies den extremen Moslems. Die wissen schon wie man die mit Gewalt zu einem anderen Tyrannen bekehren kann.

hört hört ... :tongue: Nach meinem obigen Beispiel erübrigt sich wohl hierzu ein weiterer Kommentar. :roll:

Warum auch Religionsfreiheit für alle auf dem Planeten hier.

Also mir würde eine Befreiung von all den Religionen mehr zusagen als Religionsfreiheit für alle. ;)

Dass würde doch gewissen Leutchen gar nicht gefallen, also um des Friedens Willen, geniesst eure Freiheit und euer Glück hier. Es können halt nicht alle im Lotto gewinnen und im „Paradies“ geboren werden. Nur kein Aufsehen erregen bitte. Es geht uns ja „noch“ gut.

Also wenn ich mir den Psychiater-Boom bei uns so betrachte, dann darf ich wohl in Frage stellen, ob es uns denn hier tatsächlich so gut geht?! ;) Bei der Missionarstätigkeit geht´s dcoh bloss um ein Machtpoker; von "Befreiung" kann da jedenfalls nicht die Rede sein. Man wechselt höchstens von einer Abhängigkeit in eine andere.

Nein, nicht ein Recht aber das Gebot von Nächstenliebe verpflichtet mich dazu.

Nächstenliebe beinhaltet, den Anderen so zu akzeptieren und zu lieben, wie er nun mal ist.

Warum Verfolgung ? Ja wundert euch das denn wirklich ?
Wurde nicht Christus selbst verfolgt und warum wohl wollte man seinen Tod ?
Wen hat er denn herausgefordert, obwohl er nur gutes Tat?

Er hat die damaligen Machtinhaber herausgefordert. Und ihn ereilte dabei dasselbe Schicksal, wie so viele Andere auch, welche dies im Laufe der Zeitgeschichte schon versuchten...
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Shenpen_Guyerme » Di 27. Sep 2005, 13:53

das ist ja mal richtig interessant hier. :)

juhuu wieder mal jemand der meint dass indien einfach so arm wurde und die armen leutchen dort einfach so im dreck leben. dass ist ja prächtig.:)
wolfi hatt eigentlich dass meiste schon gesagt. editiert
zum problem indien:
entschuldigung bitte, aber warum sind asien und afrika 3. weltländer? weil die christlichen nationen (amerika und europa) und deren wirtschaft auf profit und ausbeutung beruhen. oder glaubt ihr inder wollen einfach arm sein? haben quasi danach gefragt: ah ja bitte ihr lieben christen im westen lasst uns doch bitte arm sein uns ist es egal wenn ihr in saus und braus lebt und wir in armut versinken. sag mal wo lebt ihr eigentlich?
wie kommt ihr auf so eine idee jemanden zu kritisieren und wollt ihm sein glauben wegnehmen editiert lasst den menschen doch ihre religion und helft ihnen auf anderem wege. es gibt viele möglichkeiten!

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Di 27. Sep 2005, 14:19

Original von Wolfi
@ origo :
Versteh´ ich dich recht: wenn ich dir von meinem Glauben erzähle, bin ich ein Aggressor? :?

Entschuldige Origo, aber es geht nicht um ein blosses Erzählen und das weisst Du ganz genaum wenn Du ehrlich bist! Es geht um missionieren, was doch wohl einiges mehr beinhaltet, als blosses erzählen... :roll:

Natürlich, man zeigt vielleicht noch einen Film, verteilt ein Evangelium. :)
Schon mal was von psychischer Gewaltanwendung gehört?- Oder zählt/existiert so was für Dich nicht?

Wie stellst du dir das vor?
Das meine ich eben mit Feindbildern.
Psychischen Druck üben dann allerdings die Familien aus, um einen Religionswechsel zu verhindern.
Du würdest es vielleicht so machen; nicht aber Missionare der Kirche. Und von wegen "Feindbilder": Die Feindbilder der Christen sind nun mal u.a. auch fremde Religionen, oder etwa nicht?- ;)

Wenn die Menschen durch fremde Götter geknechtet werden, würde ich ihnen von Jesus erzählen. Ob das ein Feindbild ist? 8-)
Aber ob ihn das dann anspricht, ist doch seine Sache.
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Achenam » Di 27. Sep 2005, 14:30

Danke Wolfi für deine Antwort

Original von Wolfi
Also ich zum Beispiel liebe die Inder - und das eben nun mal so, wie sie eben nun mal sind. Und was deren Kastensystem und Karma-Schicksalsglauben betrifft, so sind sie nicht mehr und nicht weniger Sklaven davon, wie die Christen Sklaven ihres Glaubens sind. Nur dass ihre Spielarten der Religion wohl noch etwas strenger/härter sind für die Menschen...
Nein, ich bin auch kein Fan jener Religionsform, jedoch bin ich der klaren Überzeugung, dass sich die davon Betroffenen selber und ohne Fremdeinwirkung einer anderen Religion davon zu befreien haben.
Du scheinst schöne Beispiele zu mögen; also bringe ich Dir gerne noch eins: Gerade vor kurzem hatten wir doch ein schönes Beispiel, was dabei raus kommen kann, wenn sich Fremde zur "Befreiung" einmischen. Du erinnerst Dich doch noch an den Irak, welcher unter einem Tyrannen zu leiden hatte, oder?! Nach meinem obigen Beispiel erübrigt sich wohl hierzu ein weiterer Kommentar.

Ok aber als Christ bin ich gerne Sklave von Jesus. Er sagt, dass sein Joch leicht sei und er befreit mich von allen Ketten, beschenkt mich dazu reich. Ja dann adoptiert er mich noch zur Familie mit allen Rechten und will mich am Ende sogar noch heiraten. :)
Ich glaube nicht dass Menschen sich entwickeln und plötzlich gut werden und ihr Joch abschütteln können. Es brauchte äussere Einwirkung vom Himmel her.
Aber sicher keine menschliche Waffengewalt. Die Bibel ist da eigentlich ganz deutlich. Darum schreibt ja Paulus, dass unser Kampf nicht mit Fleisch und Blut ist und auch nicht gegen Fleisch und Blut. Jesus selber gab den Missionsbefehl, die frohe Botschaft zu verkünden, weil dies nötig ist. Aber eben keine Waffengewalt. Wie pervers zu glauben, mit Waffengewalt würde man ein frohe Botschaft verkünden. Mir kommt da oft der Jünger in Sinn, der Jesu Gefangennahme mit Waffengewalt verhindern wollte und dabei einem Soldaten ein Ohr abschnitt.
Jesus sagte daraufhin, nein so nicht und heilte ihn.
Die geistlichen Waffen sind da viel mächtiger und die sind es welche die Mächte herausfordern und dies sind die Tyrannen die ich meine, nicht Menschen, die ja oft nur als Marionetten funktionieren wie z.B. im Irak.
Nun ein Glaube beeinflusst das Denken. Wenn Extremisten an die Macht kommen, hat dies seine Auswirkungen. Siehe Taliban, siehe Kreuzzüge. Was wird denn den Christen heute unter Anderem am meisten zur Last gelegt, wie diese Waffengewalt, die doch einen anderen Ursprung hat.


Also mir würde eine Befreiung von all den Religionen mehr zusagen als Religionsfreiheit für alle.


Ich verstehe deine Abneigung vor Religion. Nur wird dies nicht funktionieren, weil der Mensch eben ein religiöses Wesen ist. Wir wurden so geschaffen. Alle, die versuchten die Religion abzuschaffen sind daran gescheitert, das sie dadurch eine Neue einführten, was wiederum zur Unterdrückung führte. Ich verstehe jetzt das Evangelium auch weniger als Religion.
Gott selber lässt uns ja frei wählen. Er zwingt niemanden an sich zu glauben und glaub mir, er hätte die Macht Millionen von Engeln zu schicken um uns zu unterwerfen. Dies entspricht aber nicht seinem Wesen.
Hier bei uns, in den „christllichen“ Ländern, haben wir sogar an Schulen eine Freiheit, über verschiedene Glaubenssysteme informiert zu werden. An anderen Orten kämst du ins Gefängnis, würdest du nur den Vorschlag unterbreiten.


Also wenn ich mir den Psychiater-Boom bei uns so betrachte, dann darf ich wohl in Frage stellen, ob es uns denn hier tatsächlich so gut geht?! Bei der Missionarstätigkeit geht´s doch bloss um ein Machtpoker; von "Befreiung" kann da jedenfalls nicht die Rede sein. Man wechselt höchstens von einer Abhängigkeit in eine andere.


Ja, ich meine auch mehr den Materiellen Zustand. Wir leben auch „noch“ vermehrt vom Segen unserer Vorfahren. Geistlich, seelisch geht’s den meisten hier nicht so toll, welches ich vermehrt dem Verlassen christlicher Grundwerte zuschreibe.
Nun abhängig und beeinflusst wird und ist man immer vom Umfeld. Die Frage ist doch wie stark ist sie und welche Grenzen werden einem auferlegt.


Nächstenliebe beinhaltet, den Anderen so zu akzeptieren und zu lieben, wie er nun mal ist.
.

Ja, da sind wir uns einig. Trotzdem gehe ich noch einen Schritt weiter. Was würdest du tun, wenn du blinde Menschen auf einen Abgrund zulaufen siehst. Dass es da auch solche gibt, die erst mal ihren eigenen Balken aus dem Auge ziehen sollten, ist ein anderes Thema.


Er hat die damaligen Machtinhaber herausgefordert. Und ihn ereilte dabei dasselbe Schicksal, wie so viele Andere auch, welche dies im Laufe der Zeitgeschichte schon versuchten...
.


Jein seine Herausvorderung war doch eine andere. Seine Botschaft Liebe, Versöhnung, Wiederherstellung e.t.c. Nicht Gewalt
Wie schon gesagt wurde, wenn die Botschaft nicht aufgenommen wird, sollen wir den Staub abschütteln und weiterziehen.

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon powidl » Di 27. Sep 2005, 14:36

Original von Adler
...wie vor kurzem Christen in Nigeria abgeschlachtet wurden.
Hallo Adler

Ich glaube, die Anzahl der umgebrachten Christen (so schrecklich die Tat auch ist), steht in keinem Verhältnis zu den "Nicht-Christen", die von Christen abgeschlachtet wurden.

Hast du denen auch eine Träne vergossen?

Ich bin der Meinung, dass jeder Krieg und jedes dadurch getötete Leben umsonst ist. Egal, welcher Religion man angehört. Die religiöse Meinung eines Menschen oder Volkes entschuldigt keine Gewalt und kein Töten.
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde, wo kämen wir hin, und niemand ginge hin, um zu sehen, wohin man hinkäme, wenn man hinginge.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Di 27. Sep 2005, 15:29

Original von powidl
Die religiöse Meinung eines Menschen oder Volkes entschuldigt keine Gewalt und kein Töten.


Bin ausnahmsweise mit dir einverstanden, Powidl!

Die Kreuzzüge waren Machtpolitik, u.a. der röm.kath.Kirche.
Das widerspricht der Lehre von Jesus fundamental, kann also nicht seinem Evangelium zugeordnet werden.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Achenam » Di 27. Sep 2005, 16:09

Das nenne ich Vorurteile.
Seht. Jesus hat vorausgesehen, dass es so kommen wird.
Es wurde nicht nur der gute Samen (Das Evangelium von Jesus Christus) sondern auch Unkraut gesät. Es gibt nicht nur die Jünger Jesu sondern auch die babylonische Hure.
Gott selbst beschreibt ja z.B. das Imperialistische Tier als das schrecklichste der vier. Lehm und Eisen, welches die ganze Welt einnehmen wird und ganze Nationen stampft. Ein Antichrist unterscheidet sich rein äusserlich nicht unbedingt von einem Christen. Glaubt ihr etwa die Bibel lehre Kapitalismus und Imperialismus. Seid ihr denn schon so blind ?
Eigentlich ist es eine einfache Strategie. Man unterwandert ein System, pflanzt böses rein und wenn die Saat aufgegangen ist, kann man dann mit dem Finger daraufzeigen und schreien, seht was diese Christen hervorbringen.

Als sich das Christentum durchsetzte (trotz Verfolgung) war es plötzlich vorteilhaft, Christ zu sein. Viele haben dies getan, wie Jesu Versuchung in der Wüste mit dem Unterschied dass sie Satan entgegengekommen sind und so falsche Macht bekamen. Schon ein paar Jahrhunderte nach Christus, haben Christen andere Christen verfolgt. Merkt ihr was ?
Darum ist sein Urteil gegenüber Heuchlern, die nur vorgeben aber nicht sind, um so schlimmer. Wer folgt denn Jesus wirklich nach. Ich behaupte, dass es schon bald mehr Christen in 3 Welt Ländern gibt als in Europa oder Amerika gesamthaft. Ich selber bezeichne mich darum auch nicht so gerne als Christ sondern lieber als Jünger Jesu. Damit er mir als Vorbild bewusst bleibt.
Es gab und gibt aber auch Christen die waren nicht wachsam, nicht nüchtern. Liessen sich verführen oder blenden und taten Schreckliches.
Für diese Untaten kann ich Nichtchristen nur um Vergebung bitten und bin herausgefordert das meinige zu tun was ich kann und selbst wach zu bleiben und sich nicht verführen zu lassen. Gott sei Dank, bin ich da nicht auf mich alleine gestellt.
:praisegod:
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Mo 7. Nov 2005, 14:37

Sonntag der verfolgten Kirche am 13. und 20. November 2005

Auf der Website der SEA (hier klicken) ruft sie zum Sonntag der verfolgten Christen auf.

Dort gibt es auch viele Infos, so News aus

    [*] Afghanistan
    [*] Weißrussland
    [*] Elfenbeinküste
    [*] Hongkong
    [*] Indonesien
    [*] Israel
    [*] Indien
    [*] Jordanien
    [*] Sri Lanka
    [*] Russische Föderation
    [*] Sudan
    [/list]
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon kurpfalz » Di 24. Jan 2006, 08:20

Mich würde das Thema Christenverfolgung hier und jetzt interessieren.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Mi 28. Mai 2008, 17:12

Aus aktuellem Anlass hole ich mal einen alten Thread aus der Versenkung.
In Bern wurde heute nämlich eine Petition eingereicht, dass sich der Staat Schweiz stärker für die verfolgten Christen einsetzen soll. Wie seht Ihr das?- Ich bin der Meinung, dass sich die Schweiz in gleichem Masse für alle Verfolgten auf dieser Welt einzusetzen hat und nicht irgendeiner Splittergruppe eine privilegierte Zuwendung zukommen lassen sollte ...
War Jemand von Euch zufällig heute an der Veranstaltung zu diesem Thema in Bern und könnte etwas berichten?-
lg, wolfi
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Do 29. Mai 2008, 05:25

Was?- Keine Meinung Eurerseits zu diesem aktuellen Thema?-
Sagt bloss, wolfi sei der Einzige aus dem Forum gewesen, welcher an der gestrigen Kundgebung in Bern teilgenommen hat. Neiaberau! Oioioi ...

Bild
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Psalm150 » Do 29. Mai 2008, 10:54

Wow, gibt es auch eine Website dazu?
MfG & GBU
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Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon origo » Do 29. Mai 2008, 13:29

Ja, hier!

2 Links stehen unter dem Artikel.
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Do 29. Mai 2008, 15:05

Das sollen rund 1000 Teilnehmer gewesen sein?-
Da muss einer aber ganz schön tief in´s Glas geschaut haben, bevor er mit zählen begonnen hat! :D

Bild

Wahrscheinlich wurden bei dieser Zahl sämtliche Touristen, welche gestern Nachmittag zufällig zwischen 13 und 15 Uhr über den Platz geschlendert sind, auch noch mit gezählt ...

Das Ereignis war derart unspektakulär, dass ihm noch nicht mal die Berner Zeitung (geschweige denn ein nationales Blatt) eine Zeile widmete. Die erschienen Nationalräte wird dies wohl am meisten ärgern.

A propos Nationalräte: Es wurde behauptet, dass alle Regierungsparteien vertreten gewesen seien. Die Grünen sind demzufolge wohl keine Regierungspartei?-
Aber wer will es denn mit der Wahrheit schon so genau nehmen?- Nun, die Christen offensichtlich nicht ...

Die Zahl "200 Millionen verfolgte Christen" darf demzufolge wohl auch in Frage gestellt werden. Wahrscheinlich wurden auch solche Christen mitgezählt, welche u.a. hier im Forum von Atheisten verfolgt werden ... ;-)

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon bigbird » Do 29. Mai 2008, 19:41

Original von Wolfi
Was?- Keine Meinung Eurerseits zu diesem aktuellen Thema?-
Sagt bloss, wolfi sei der Einzige aus dem Forum gewesen, welcher an der gestrigen Kundgebung in Bern teilgenommen hat. Neiaberau! Oioioi ...

Echt Wolfi, du warst an einer Kundgeben für verfolgte Christen?

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon valdes » Do 29. Mai 2008, 22:55

Original von Wolfi
Die Grünen sind demzufolge wohl keine Regierungspartei?


nein sind sie nicht. oder kennst du einen grünen bundesrat?


zum rest: selbst wenn´s 1000 leute waren - ist das nicht ein bisschen lausig, wenn man die mobilisierungsmöglichkeiten der hiesigen christen betrachtet?

im bund hat´s übrigens eine kleine spalte im regionalteil. kam noch nicht dazu, sie zu lesen.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon Wolfi » Fr 30. Mai 2008, 05:43

@bb:
Da staunst Du, was?- Die Neugier hat mich hin getrieben. Ich wollte wissen, was da erzählt würde und was für Leute diesem Aufruf zur Kundgebung folgen würden. So kam es, dass ich als Zaungast mit dabei war ... (ich meinte sogar, Dich beim EVP-Stand gesehen zu haben ;) )

Original von valdes
Original von Wolfi
Die Grünen sind demzufolge wohl keine Regierungspartei?


nein sind sie nicht. oder kennst du einen grünen bundesrat?

Hallo valdes
Ich habe einen Fehler gemacht: Ich dachte, dass unter "Regierungspartei" jede Partei zu zählen ist, die in der Bundesversammlung anzutreffen ist. Anscheinend jedoch ist nur Regierungspartei, welche im Bundesrat vertreten ist. Danke für Deinen Hinweis und die Korrektur!

zum rest: selbst wenn´s 1000 leute waren - ist das nicht ein bisschen lausig, wenn man die mobilisierungsmöglichkeiten der hiesigen christen betrachtet?

Wenn man schaut, wieviele Christen es in der Schweiz gibt, dann ist´s wohl tatsächlich ein Armutszeugnis, wenn zu einem ja nicht gerade alltäglichen Anlass nicht mehr Leute zu mobilisieren sind. Okay, wenn der Anlass auf einen Samstag gelegt worden wäre und nicht an einem Mittwoch stattgefunden hätte, wären wohl schon noch ein paar Nasen mehr erschienen, denke ich mal.
Übrigens: Wie bei einer richtigen Demo war auch die Polizei präsent, um eventuelle Ausschreitungen verhindern zu können. ;) :D

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon bigbird » Fr 30. Mai 2008, 21:14

Original von Wolfi
@bb:
Da staunst Du, was?- Die Neugier hat mich hin getrieben. Ich wollte wissen, was da erzählt würde und was für Leute diesem Aufruf zur Kundgebung folgen würden. So kam es, dass ich als Zaungast mit dabei war ... (ich meinte sogar, Dich beim EVP-Stand gesehen zu haben ;) )


Ja, da staune ich echt!

Es wäre natürlich grundsätzlich möglich, mich bei einem EVP-Stand zu sehen. Allerdings war ich nicht dort.


zum rest: selbst wenn´s 1000 leute waren - ist das nicht ein bisschen lausig, wenn man die mobilisierungsmöglichkeiten der hiesigen christen betrachtet?

Wenn man schaut, wieviele Christen es in der Schweiz gibt, dann ist´s wohl tatsächlich ein Armutszeugnis, wenn zu einem ja nicht gerade alltäglichen Anlass nicht mehr Leute zu mobilisieren sind. Okay, wenn der Anlass auf einen Samstag gelegt worden wäre und nicht an einem Mittwoch stattgefunden hätte, wären wohl schon noch ein paar Nasen mehr erschienen, denke ich mal.
Übrigens: Wie bei einer richtigen Demo war auch die Polizei präsent, um eventuelle Ausschreitungen verhindern zu können. ;) :D

Natürlich WAR es eine richtige Demo :D

Und wegen der Anzahl: Ich bin grundsätzlich recht gut informiert im christlichen Kuchen, aber ich habe nichts davon gehört, dass diese Demo stattfindet.
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göttliche Weisheit führt ans Kreuz.

J.S.
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Do 5. Jun 2008, 06:18

Original von Wolfi
Das sollen rund 1000 Teilnehmer gewesen sein?-
Da muss einer aber ganz schön tief in´s Glas geschaut haben, bevor er mit zählen begonnen hat! :D



Ob tausend oder weniger; eines ist klar: es waren eindeutig zu wenige! Das Problem "Christenverfolgung" muss endlich thematisiert werden!!!!

Gruss Lionne
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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Do 5. Jun 2008, 06:38

Original von Wolfi
Aus aktuellem Anlass hole ich mal einen alten Thread aus der Versenkung.
In Bern wurde heute nämlich eine Petition eingereicht, dass sich der Staat Schweiz stärker für die verfolgten Christen einsetzen soll. Wie seht Ihr das?- Ich bin der Meinung, dass sich die Schweiz in gleichem Masse für alle Verfolgten auf dieser Welt einzusetzen hat und nicht irgendeiner Splittergruppe eine privilegierte Zuwendung zukommen lassen sollte ...
War Jemand von Euch zufällig heute an der Veranstaltung zu diesem Thema in Bern und könnte etwas berichten?-
lg, wolfi


Hallo,
Die CSI setzt sich auch für andersgläubige Menschen ein; wohl nicht gut aufgepasst beim Diskurs von Frau Annette Walder-Stückelberger über Religionsfreiheit und Menschenrecht.

Zitat Walder: "CSI fordert Glaubens- und Religionsfreiheit für alle Menschen. CSI setzt sich primär für verfolgte Christen ein, hilft aber z.B. im Sudan und jetzt in Burma/Myanmar auch Andersgläubigen."

Gruss Lionne

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Re: Verfolgte Christen

Beitragvon lionne » Do 5. Jun 2008, 10:13

Original von Wolfi

Das Ereignis war derart unspektakulär, dass ihm noch nicht mal die Berner Zeitung (geschweige denn ein nationales Blatt) eine Zeile widmete. Die erschienen Nationalräte wird dies wohl am meisten ärgern.



Dass in den Medien (fast) nichts zu lesen war (übrgigens gab´s auch einen Artikel in der Basler Zeitung) erstaunt mich persönlich nicht. Wir sollten doch in der Zwischenzeit unsere linkslastigen MSM kennen! Wer heute informiert sein will, tut gut daran, andere Informationskanäle zu suchen!
Wäre es eine Solidaritätskundgebung wegen verfolgten Moslems gewesen, wären unsere Medien voll davon gewesen!

Hier der Artikel in der BZ:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=2F7FD4C1-1422-0CEF-70C4166A2181402E

Gruss Lionne
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