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Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Gnu » Di 6. Nov 2018, 10:31

Ich bin für die Initiative, weil sie gegen die EU Diktatur ist. Bei Ablehnung dürfen die Brüsselanten bestimmen, wieviele IS Terroristen unter der falschen Flagge „Asylant“ die Schweiz aufnehmen muss. Oder anstelle Brüssels auch die vereinigten Heiden, die sich UNO nennen. Ich glaube zwar nicht an die Demokratie, aber wenn ich schon darf, dann werfe ich den Freimaurern und ihren Erfindern gerne einen Knüppel zwischen die Beine. Dann schaue ich zu, wie sie sich einen Sch..ß um die Volksmeinung kümmern.

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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon jeig » Di 6. Nov 2018, 11:53

kingschild hat geschrieben:Jeig bei allen Verträgen kann man nie alles voraussehen aber gewisse Dinge traue ich mir schon zu sie beurteilen zu können.


Sicher. Beurteilen kann ich das vielleicht auch, aber nie die Konsequenzen abschätzen. Wir hier lesen nur, was in den Medien steht, schauen vielleicht noch Tagesschau und informieren uns noch woanders. Aufgrund der Infos, die für uns zugänglich sind, trauen sich einige zu, besser als die Politiker entscheiden zu können. Die Bundesräte z.B. haben doch weit mehr Einsicht in jegliche Verträge als wir. Ich staune dann immer, wie man sich bessere Urteile anmassen kann - meistens mit den Begründungen: Das Volk will es so; Brüssel ist böse; Merkel ist schuld; etc....
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon jeig » Di 6. Nov 2018, 11:55

Ja, hier sind die Begründungen nochmal... :party:

Gnu hat geschrieben:Ich bin für die Initiative, weil sie gegen die EU Diktatur ist. Bei Ablehnung dürfen die Brüsselanten bestimmen, wieviele IS Terroristen unter der falschen Flagge „Asylant“ die Schweiz aufnehmen muss. Oder anstelle Brüssels auch die vereinigten Heiden, die sich UNO nennen. Ich glaube zwar nicht an die Demokratie, aber wenn ich schon darf, dann werfe ich den Freimaurern und ihren Erfindern gerne einen Knüppel zwischen die Beine. Dann schaue ich zu, wie sie sich einen Sch..ß um die Volksmeinung kümmern.

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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon kingschild » Mi 7. Nov 2018, 11:24

jeig hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Jeig bei allen Verträgen kann man nie alles voraussehen aber gewisse Dinge traue ich mir schon zu sie beurteilen zu können.


Sicher. Beurteilen kann ich das vielleicht auch, aber nie die Konsequenzen abschätzen. Wir hier lesen nur, was in den Medien steht, schauen vielleicht noch Tagesschau und informieren uns noch woanders. Aufgrund der Infos, die für uns zugänglich sind, trauen sich einige zu, besser als die Politiker entscheiden zu können. Die Bundesräte z.B. haben doch weit mehr Einsicht in jegliche Verträge als wir. Ich staune dann immer, wie man sich bessere Urteile anmassen kann - meistens mit den Begründungen: Das Volk will es so; Brüssel ist böse; Merkel ist schuld; etc....


Jeig, gewisse Dinge sind offensichtlich abschätzbar und ich habe Dir dazu einige Praktische Beispiele gebracht. Wenn eben z.b. die Schweiz eine Automatische Rechtsübernahme macht mit der EU, wo alle Verträge automatisch nach EU Recht übernommen werden kann, dann kannst Du die direkte Demokratie beerdigen. Das eine ist mit dem anderen gar nicht vereinbar, jeder der das Gegenteil sagt lügt dich an. Dies ist aber noch nicht die Abstimmung über die wir hier eben sprechen.

Die Selbstbestimmungsintiative will eigentlich nur eines, das nicht unsere Politiker oder Parlamente gewisse Verträge schliessen und das Volk am Ende gar nichts mehr zu sagen hat oder das man dann dem Volk, via Links Medialem Druck sagt: Ihr könnt nicht mehr als zustimmen, weil sonst die Schweiz eben sonst sanktioniert wird oder schwere Nachteile hätte.

Das unsere Politker eben auch unter der weisen Vorsaussicht auf die direkte Demokratie, keine zukünftige Verträge abschliessen, welche sich mit dieser schneiden würden und das sie das Volk eben nicht oder weniger mit offensichtlichen Lügen zu einseitigen Verträgen führen kann, zu dem das Volk im nachhinein nichts mehr zu sagen hat.

Lanciert wurde sie, weil die Masseneinwanderungsinitative und andere Initiativen nicht umgesetzt wurden, obschon diese per Mehrheit vom Volk angenommen wurden. Es ist nun mal ein Fakt das zwar heute in der Verfassung steht, das wir selber bestimmen aber das Parlament hat diese Verfassung umgangen. Via Medialen Druck, will man immer mehr das eben gewisse Dinge nicht umgesetzt werden, obschon durch die Mehrheit beschlossen.

Was Brüssel anbelangt kann man das System Weltlich und Geistig anschauen, ich bin der Auffassung das es von beiden Perspektiven betrachtet her nicht ein System ist, das ich eben der direkten Demokratie und Eigenständigkeit vorziehen würde. Auf gar keinen Fall, solange ich eben noch stimmen darf.

Brüssel hat ein Ziel und das ist, das die Schweiz nicht mehr selber bestimmen kann und dieses Ziel will man mit allen möglichen Druckmitteln durchsetzen. (Prinzip: Goliath bestimmt, David hat zu gehorchen, was gar nicht Partnerschaftlich tönt.) Am liebsten hätte man, das eben die Schweizer Ihre Stimmrechte per Stimmrecht, gleich selbst abschaffen. Mal unabhängig von aller Verschwörungs Theorien, halte ich von einem System welches eben dem Partner die direkte Demokratie zerstören will, nicht viel. Das wir aber auch bei uns Politiker haben, die nur darauf warten das die Schweizer nichts mehr selber bestimmen können ist klar ersichtlich. Aus welchen Gründen auch immer aber sicher nicht zum Vorteil der kleinen Bürger, sondern eher zum Vorteil Ihres Gewinnes.

Wenn Volkssabtimmungen gewonnen werden und die Politik schert sich nicht um diese Mehrheiten, ist der Ausspruch das Volk wollte es so, durchaus berechtigt. Es mag Fälle geben, wo dieser Ausspruch unberechtigt ist und missbraucht wird.

Unter der Regierungzeit Merkel wurde die AFD stark und gegründet. Die Migration funktioniert hinten und vorne nicht in Deutschland, die Autobauer wurden nicht richtig zur Rechenschaft gezogen, die Banken arbeiten weiter wie vor der Finanzkrise, die Reichen werden immer Reicher und die Armen immer ärmer, das Schulsystem und die Infrastruktur in Deutschland bezüglich öffentliche Werke ist nicht vom feinsten und zum Teil sehr marode, die Mieten steigen ins unermessliche bezw. werden immer mehr unbezahlbar für die Unterschicht usw. aber ja, durch die Globale Ordnung der EU floriert die Wirtschaft wie fast nirgendwo in Europa.

Das müssen die Deutschen beurteilen, ob das gut oder schlecht ist. Eben Plus und Minus selbst abwägen.

In der Schweiz sehen wir ähnliche Tendenzen aber betreffend Migration, Wirtschaft, Sozialsystem sind wir noch weit davon entfernt das Rechtsradikale mit Naziparolen ins Parlament einziehen könnten. Wenn aber die Politiker eben immer mehr den Volkswillen umgehen, nicht Gegensteuer geben bei den steigenden Mieten und Prämien usw. wird dieser Wandel auch bei uns kommen. Würde ich eben nicht gut finden, von daher bin ich dafür das die Volksrechte gestärkt werden und nicht weiter demontiert oder gar umgangen. ;)

Ein System wo die Grossen alles bestimmen und die kleinen Bürger nicht mal mehr mit Mehrheiten, mit dem Stimmrecht dagegen ankämpfen können, würde ich aber definitiv eher als Böse bezeichnen auch für die Zukunft der Schweiz und der Welt als ganzes.

Gut sieht da eben in meinen Augen anders aus, auch wenn ich das Heil sicher nicht in der Direkten Demokratie sehe, sondern allein in Christus.

Christus gibt mir eine Stimme, die Mächtigen dieser Welt, wären froh wenn sie die ganz verbieten könnten und daran arbeiten sie. (Geistig zu beurteilen diese, Aussage, sofern man eben dazu in der Lage ist.)

Es ist besser eine Stimme zu haben, als eben gar keine mehr und ja dies kann man auch anders sehen.

Direkte Demokratie kann Sachvorlagen oder Gesetze welche von den Politikern beschlossen wurden ohne wenn und aber per Mehrheitbeschluss kippen.

Die "Neue Weltordnung" ist ein System wo der Bürger zwar noch Links oder Rechts Politiker wählen darf aber es spielt eben dann am Ende keine Rolle mehr ob Du Links oder Rechts wählst, weil eh alle die neue Gesellschafts und Wirtschaftordnung auf keinen Fall zugunsten des kleinen Bürger verraten würden.

Abstimmen über Sachvorlagen, ist Gift für diese neue Weltordnung und darum wird von dem Mächtigen alles daran gesetzt, das das Volk dies Macht an der Urne gleich selbst aufgibt


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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon jeig » Do 8. Nov 2018, 09:54

kingschild hat geschrieben:Bis dahin traue ich der Mehrheit mehr zu als einzelnen Diktatoren und Macht besessenen Politikern. Wenn aber eben die Mehrheit so blöde, ist die Volksrechte gleich selbst zu beschneiden, dann akzeptiere ich auch dass als Demokrat.


Schau, das ist das Dilemma. Du traust der Mehrheit nur, wenn sie zu deinen Gunsten wählt / stimmt. Anscheinend kann aber auch "deine" Mehrheit mal einen Blödsinn machen, den du dann akzeptieren würdest (wie edel von dir!).

Da nun die Mehrheit ja anscheinend fähig ist, Blödsinn anzustellen, ist es gut, wenn eine höhere Instanz ein bisschen aufpasst. Ist in etwa so, wie die direkte Demokratie: Die Politiker überlegen (auch wenn es bei einigen nicht so aussieht!), bevor sie etwas machen, da die höhere Instanz (Volk, Referendum), noch da ist.

Deine Worte könnten fast von ihm hier kommen, so ab Minute 8:58: https://www.youtube.com/watch?v=g4WewRNAZ9I&t=12s

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Schönen Tag noch.
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Schoham » Do 8. Nov 2018, 17:42

kingschild hat geschrieben:Darum von mir ein Ja zur direkten Demokratie, weil ich gegen eine weitere Demontage der Volksrechte bin.


Von mir auch ein Ja, weil ich glaube, dass es sich so verhält wie Du beschrieben hast, lieber Kingschild.
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Columba » Do 8. Nov 2018, 17:47

kingschild hat geschrieben:Wenn aber eben die Mehrheit so blöde, ist die Volksrechte gleich selbst zu beschneiden, dann akzeptiere ich auch dass als Demokrat.


Was Du hier schreibst, hat ganz bestimmt nichts mit der schweizerischen Demokratie zu tun. Eine direkte Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass in der Mehrheitsentscheidung das beste für die Schweiz verstanden wird. Du jedoch betrachtest diese Mehrheit als zu blöde, wenn es anders herauskommst, als Du gedacht hast. Das ist das eine.

Aber hast Du auch mal daran gedacht, dass diese rigorose "Selbstbestimmungsinitiative" auch ein Gift sein kann, gerade für mittelständische KMUs? Eine kleinere Schweizer Unternehmung kann heute in vielen Bereichen gar nicht mehr nur aus dem Schweizer Markt leben.

Dazu einige Bsp:
1. Ein kleines Unternehmen im Verkehrssektor hatte eine Software, die interessant für viele ganz grosse europ. Firmen, hatte Schwierigkeiten dies von der Schweiz aus zu vermarkten. Zu viele Grenzzäune waren da. Die Leute gingen darum nach Frankreich und errichteten im EU-Raum erfolgreich eine Gesellschaft. Dann hatte die Schweiz gar nicht mehr.

2. Auch für mich war es einmal so, dass ich 1 Jahr lieber in Deutschland geschäftete als von hier aus der Schweiz. War einfach viel transparenter, wenn alles im EU-Raum war.

3. Umgekehrt beriet ich eine kleine deutsche Familienunternehmung im Handelsbereich, die in die Schweiz kommen wollte. Das Budget liess es sogar zu, dass man ein Ladenlokal an bester Lange im Zentrum von Zürich hätte mieten können. Aber die unterschiedlichne Gesetze im EU-Raum und in der Schweiz waren es, die es zu teuer werden liess, jedes Produkt auf die Schweizer Gesetze abzustimmen. Die Folge war, sie kamen nicht in die Schweiz. Statt dessen übernehmen in der Zürcher Bahnhofstrasse die grossen multinationalen Ketten fast jeden Laden.

4. Auch jetzt noch nehme ich für Auslandsferien immer ein deutsches Telefon mit und spare für Daten und Telefon recht Geld ein. Für Selbstständigerwerbende, wie ich es bin, sind es halt auch 100 Fr. genug Wert, um es einzusparen. ....und wie froh bin ich, wenn ich reisen konnte im Schengenraum ohne am Zoll lange warten zu müssen. Grosse Firmen können das besser wegstecken als kleine Firmen.

Hast Du das auch mal wirklich durchdacht, hast Du Erfahrung und schon ein eigenes Geschäft geleitet, das auch aufs Ausland angewiesen ist? Weisst Du gut es wäre, wenn viele Gesetze besser mit der EU koordiniert wären, und wenn dies Anpassungen nicht immer so verzögert wären. ...und dann muss ich mich als blöde beleidigen lassen von Dir, falls diese Initiative abgelehnt wird, bei der auch ich Nein stimme. Ja, ich habe micht (wie Johelia) auch schon überlegt, der Schweiz den Rücken zu kehren. Hier sind es gerade solche Initiativen, die es einem erschweren hier zu geschäften.

Ja, es gäbe zwar auch Argumentationen in der Initiative, die es wert wären, anzuschauen. Gut ist, dass die Schweiz auch versucht, hart zu verhandeln. Aber diese Penetranz und Undifferenziertheit, wie Du argumentierst und andere abkanzelst, lassen mich zweifeln, ob Du genau weisst, was für die Zukunft unserer Schweiz wirklich förderlich ist. Die Verallgemeinung, wenn Du die geforderte Rechtsübernahme erwähnst, lassen mich auch zweifeln, ob Du genau weisst, was alles übernommen werden soll.

Es bräuchte heute eine wirkliche Diskussion, wie sich die Schweiz sich weiterentwicklen soll und wie sie sich positionieren soll in einer globalisierten Welt. Da braucht es Ideen, Kompromisse und tiefere Diskussionen, aber sich nicht ein Sprache, die mit Wörtern wie "blöd" kommt oder Gnus Ausdrücke von "EU Diktatur", "Freimaurern" und "vereinigten Heiden" beinhalten. Hinter diesen Ausdrücken steht dann eher weniger als mehr Demokratieverständnis.


Grüsse Columba
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Gnu » Fr 9. Nov 2018, 16:22

Ich verstehe sehr gut, was du meinst, lieber Columba. Nur vergisst du, dass die EU keine Demokratie ist, sondern ein übergestülptes Konstrukt der NWO, was keine neue Weltordnung ist, sondern ein Rückschritt in den Feudalismus. Ich weiss nun aber sehr wohl, dass diese Entwicklung sich nicht stoppen lässt, weshalb es mir letztendlich egal sein kann, wie schnell diese Ordnung kommen wird. Ob mit oder ohne Krieg, ob mit oder ohne Finanzcrash, ob mit oder ohne Zwangsimpfung, ob mit oder ohne Umvolkung, ich kann höchstens dagegen beten.

Und nein, die Jesuiten sind nicht die Guten in diesem Spiel. 8-)
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon kingschild » Fr 9. Nov 2018, 17:43

jeig hat geschrieben:Schau, das ist das Dilemma. Du traust der Mehrheit nur, wenn sie zu deinen Gunsten wählt / stimmt. Anscheinend kann aber auch "deine" Mehrheit mal einen Blödsinn machen, den du dann akzeptieren würdest (wie edel von dir!).


Habe ich eigentlich nie so geschrieben das ist lediglich deine gemachte Meinung über mich und da würde ich sagen, liegst Du total falsch. Ich habe sogar geschrieben über die schwächen der Demokratie, welche ich durchaus auch sehen kann.

Wenn ein Volk per Mehrheit sich selbst entmachtet, nur weil ihnen die Machthaber oder Diktatoren erklären, das es eh besser ist, die Volksrechte auf zu geben, das finde ich definitiv nicht gut.


Da nun die Mehrheit ja anscheinend fähig ist, Blödsinn anzustellen, ist es gut, wenn eine höhere Instanz ein bisschen aufpasst.


Nun weisst Du die Schweiz ist auch ohne höhere Weltpolitik, besser durch den ersten und zweiten Weltkrieg gekommen und von daher traue ich der Schweizer Bevölkerung definitiv mehr zu, als den grossen und Mächtigen dieser Welt, welche schon zwei Weltkriege produziert haben und am 3 Weltkrieg, mit hoch Druck arbeiten.

Die höhere Instanz ist, das Gott aufpasst. Wenn die Schweizer lieber mehr auf die Uno, EU, Trump und Co Ihre Hoffnung setzen wollen und diesen mehr Macht übertragen wollen, weil sie meinen diese würden bessere Entscheidungen treffen als das Schweizer Volk, sollen sie halt das Stimmrecht und die direkte Demokratie Schritt für Schritt an der Urne selbst beerdigen. Ich bleibe dabei, das wäre nicht gut.

Nur weil man aber eine Aversion hat, gegen Bürgerliche Politik, muss man ja nicht gleich sein Stimmrecht schwächen lassen.

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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Knecht » Fr 9. Nov 2018, 20:26

Columba hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Wenn aber eben die Mehrheit so blöde, ist die Volksrechte gleich selbst zu beschneiden, dann akzeptiere ich auch dass als Demokrat.


Was Du hier schreibst, hat ganz bestimmt nichts mit der schweizerischen Demokratie zu tun. Eine direkte Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass in der Mehrheitsentscheidung das beste für die Schweiz verstanden wird. Du jedoch betrachtest diese Mehrheit als zu blöde, wenn es anders herauskommst, als Du gedacht hast. Das ist das eine.

Aber hast Du auch mal daran gedacht, dass diese rigorose "Selbstbestimmungsinitiative" auch ein Gift sein kann, gerade für mittelständische KMUs? Eine kleinere Schweizer Unternehmung kann heute in vielen Bereichen gar nicht mehr nur aus dem Schweizer Markt leben.

Dazu einige Bsp:
1. Ein kleines Unternehmen im Verkehrssektor hatte eine Software, die interessant für viele ganz grosse europ. Firmen, hatte Schwierigkeiten dies von der Schweiz aus zu vermarkten. Zu viele Grenzzäune waren da. Die Leute gingen darum nach Frankreich und errichteten im EU-Raum erfolgreich eine Gesellschaft. Dann hatte die Schweiz gar nicht mehr.

2. Auch für mich war es einmal so, dass ich 1 Jahr lieber in Deutschland geschäftete als von hier aus der Schweiz. War einfach viel transparenter, wenn alles im EU-Raum war.

3. Umgekehrt beriet ich eine kleine deutsche Familienunternehmung im Handelsbereich, die in die Schweiz kommen wollte. Das Budget liess es sogar zu, dass man ein Ladenlokal an bester Lange im Zentrum von Zürich hätte mieten können. Aber die unterschiedlichne Gesetze im EU-Raum und in der Schweiz waren es, die es zu teuer werden liess, jedes Produkt auf die Schweizer Gesetze abzustimmen. Die Folge war, sie kamen nicht in die Schweiz. Statt dessen übernehmen in der Zürcher Bahnhofstrasse die grossen multinationalen Ketten fast jeden Laden.

4. Auch jetzt noch nehme ich für Auslandsferien immer ein deutsches Telefon mit und spare für Daten und Telefon recht Geld ein. Für Selbstständigerwerbende, wie ich es bin, sind es halt auch 100 Fr. genug Wert, um es einzusparen. ....und wie froh bin ich, wenn ich reisen konnte im Schengenraum ohne am Zoll lange warten zu müssen. Grosse Firmen können das besser wegstecken als kleine Firmen.

Hast Du das auch mal wirklich durchdacht, hast Du Erfahrung und schon ein eigenes Geschäft geleitet, das auch aufs Ausland angewiesen ist? Weisst Du gut es wäre, wenn viele Gesetze besser mit der EU koordiniert wären, und wenn dies Anpassungen nicht immer so verzögert wären. ...und dann muss ich mich als blöde beleidigen lassen von Dir, falls diese Initiative abgelehnt wird, bei der auch ich Nein stimme. Ja, ich habe micht (wie Johelia) auch schon überlegt, der Schweiz den Rücken zu kehren. Hier sind es gerade solche Initiativen, die es einem erschweren hier zu geschäften.

Ja, es gäbe zwar auch Argumentationen in der Initiative, die es wert wären, anzuschauen. Gut ist, dass die Schweiz auch versucht, hart zu verhandeln. Aber diese Penetranz und Undifferenziertheit, wie Du argumentierst und andere abkanzelst, lassen mich zweifeln, ob Du genau weisst, was für die Zukunft unserer Schweiz wirklich förderlich ist. Die Verallgemeinung, wenn Du die geforderte Rechtsübernahme erwähnst, lassen mich auch zweifeln, ob Du genau weisst, was alles übernommen werden soll.

Es bräuchte heute eine wirkliche Diskussion, wie sich die Schweiz sich weiterentwicklen soll und wie sie sich positionieren soll in einer globalisierten Welt. Da braucht es Ideen, Kompromisse und tiefere Diskussionen, aber sich nicht ein Sprache, die mit Wörtern wie "blöd" kommt oder Gnus Ausdrücke von "EU Diktatur", "Freimaurern" und "vereinigten Heiden" beinhalten. Hinter diesen Ausdrücken steht dann eher weniger als mehr Demokratieverständnis.


Grüsse Columba


Guter Beitrag "blöder" Columba. :mrgreen:
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon kingschild » Fr 9. Nov 2018, 20:29

Columba hat geschrieben:Was Du hier schreibst, hat ganz bestimmt nichts mit der schweizerischen Demokratie zu tun. Eine direkte Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass in der Mehrheitsentscheidung das beste für die Schweiz verstanden wird. Du jedoch betrachtest diese Mehrheit als zu blöde, wenn es anders herauskommst, als Du gedacht hast. Das ist das eine.



Habe ich nicht so geschrieben und jeig auch so erklärt. Blöde ist, wenn man sein freies Stimmrecht, zugunsten von Diktatoren, Weltregierungen, Wirtschaftsmächten, Finanzmächten usw. per eigenem Stimmrecht, selbst beerdigt, nur weil diese einem erklären ein Volk ohne Stimme, wäre besser als ein Volk mit Stimme oder der Handel und Bestand der Schweiz, wäre nur möglich wenn das Volk nichts mehr zu sagen hat.

Aber hast Du auch mal daran gedacht, dass diese rigorose "Selbstbestimmungsinitiative" auch ein Gift sein kann, gerade für mittelständische KMUs? Eine kleinere Schweizer Unternehmung kann heute in vielen Bereichen gar nicht mehr nur aus dem Schweizer Markt leben.


Ich habe geschrieben, Mammon hin oder her, die Selbstbestimmung des Schweizer Volkes ist mir wichtiger und wenn die EU eben sagen würde, entweder opfert Ihre eure Direkte Demokratie und sonst kein Handel mehr, so glaube ich, um so mehr, wäre es wichtig nicht die Seele einem solchen "Partner" zu verkaufen. Bleibt sie aber Partnerschaftlich und Nachbarschaftlich freundlich, wie sie immer vorgibt zu sein, wird der Handel weiter gehen auch ohne das man die direkte Demokratie opfert, abschafft oder schwächt. Fairer Handel fordert dies nicht oder bietet auch keinen Anlass um so etwas zu tun und ein guter Geschäftspartner würde dies eben gar nie verlangen. Einer Partner, mit böser Absicht verlangt Dinge, die mit dem Handel nichts zu tun haben.


Dazu einige Bsp:
1. Ein kleines Unternehmen im Verkehrssektor hatte eine Software, die für viele ganz grosse europ. Firmen, hatte Schwierigkeiten dies von der Schweiz aus zu vermarkten. Zu viele Grenzzäune waren da. Die Leute gingen darum nach Frankreich und errichteten im EU-Raum erfolgreich eine Gesellschaft. Dann hatte die Schweiz gar nicht mehr.


Nun, heute haben wir keine Grenzzäune und handeln kann man ohne das die direkte Demokratie vernichtet wird, wenn man eben weise handelt. Um das zu erkennen braucht es keinen Hochschulabschluss.


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Columba wenn beim Handel gewisse Dinge übernommen werden, wie dies ja heute schon der Fall ist, so sehe ich darin kein Problem. Wenn aber dieses übernehmen und anpassen eben soweit führt, das dafür die Direkte Demokratie flöten geht oder andere Gesetze tangiert werden, die mit dem Handel nichts zu tun haben, dann ist der Preis zu hoch. Mir ist es egal wer an der Bahnhofstrasse einkauft und verkauft. Handel findet trotzdem statt, zwischen den Ländern.



Auch jetzt noch nehme ich für Auslandsferien immer ein deutsches Telefon mit und spare für Daten und Telefon recht Geld ein. Für Selbstständigerwerbende, wie ich es bin, sind es halt auch 100 Fr. genug Wert, um es einzusparen. ....und wie froh bin ich, wenn ich reisen konnte im Schengenraum ohne am Zoll lange warten zu müssen. Grosse Firmen können das besser wegstecken als kleine Firmen.


Eben, wenn Du das schon heute tun kannst, warum musst Du dann dein Stimmrecht schwächen? Wenn die EU meint dieser Handel sollte nur noch funktionieren, wenn der Schweizer sein Stimmrecht schwächt, dann mein guter Columba kann ich Dir getrost versichern, die Philippinen, USA, China haben noch bessere Angebote, wenn es um das Telefonieren im Ausland geht und ja wenn jemand auf dieser Welt möchte, das wir alle wieder am Zoll warten müssen, falls wir eben die Direkte Demokratie nicht beerdigen, dann sage ich Dir um so mehr: Besser am Zoll warten als das Land verraten.

Hätten unsere Politker den Mumm den Schweizer Firmen mal das Kartell zu entreissen, wären die Preise für das telefoniern auch ohne EU in der Schweiz billiger. Da wir aber am Staatsbetrieb noch Aktien haben, ist das halt so gewollt.


Hast Du das auch mal wirklich durchdacht, hast Du Erfahrung und schon ein eigenes Geschäft geleitet, das auch aufs Ausland angewiesen ist? Weisst Du gut es wäre, wenn viele Gesetze besser mit der EU koordiniert wären, und wenn dies Anpassungen nicht immer so verzögert wären. ...und dann muss ich mich als blöde beleidigen lassen von Dir, falls diese Initiative abgelehnt wird, bei der auch ich Nein stimme. Ja, ich habe micht (wie Johelia) auch schon überlegt, der Schweiz den Rücken zu kehren. Hier sind es gerade solche Initiativen, die es einem erschweren hier zu geschäften.


Handelsgesetze können von mir aus ja übernommen werden dort wo es Sinn macht (wird ja schon heute so gemacht) aber eben nicht immer Automatisch und nicht dort, wo es nicht um Handel geht und eben noch andere Tragweiten mit sich zieht, dort muss weiter verhandelt werden. Ein einseitiger Vertrag, kann sich nie positiv auswirken.

Weil, wenn die EU eben einen Vertrag schliessen würde, mit den USA z.b über Chlorhühner und Genmais, möchte ich als Schweizer dies nicht einfach automatisch übernehmen, nur weil die EU das gerne so hätte und ja das würde ich dumm finden, wenn ich das plötzlich nicht mehr könnte, weil die Schweizer Ihr Stimmrecht längst per Mehrheitsbeschluss an der Urne, dem Mammon geopfert hätten.

Ja, es gäbe zwar auch Argumentationen in der Initiative, die es wert wären, anzuschauen. Gut ist, dass die Schweiz auch versucht, hart zu verhandeln. Aber diese Penetranz und Undifferenziertheit, wie Du argumentierst und andere abkanzelst, lassen mich zweifeln, ob Du genau weisst, was für die Zukunft unserer Schweiz wirklich förderlich ist. Die Verallgemeinung, wenn Du die geforderte Rechtsübernahme erwähnst, lassen mich auch zweifeln, ob Du genau weisst, was alles übernommen werden soll.


Jeder Geschäftsmann weiss, ein Vertrag der einseitig zu seinen ungunsten stetig verändert werden kann, ohne das er je noch mit seiner Stimme oder seinem Veto etwas, dazu sagen könnte, ohne gleich bestraft oder sanktioniert zu werden ist sehr wohl "dumm". Wer seine Stimme verkauft, damit am Ende andere über Ihn bestimmen können, der versklavt sich selbst. Bleiben wir bei diesen Sachlichen Punkten, mehr müssen wir nicht tun. Damit unsere Politiker eben nicht solche Verträge, durch die Hintertür abschliessen am Volk vorbei, sollen die Volksrechte der Schweizer gestärkt werden, durch mehr Selbstbestimmung bezw. Recht des Volkes. Um das geht es, darum ob ich in Zukunft weiter stimmen kann oder ob mein Stimmrecht immer weiter umgangen werden kann, mit Verträgen und Deals welche der Schweiz mehr schaden, als nutzen bringen.

Ich habe Dich nicht abgekanzelt, sonder blieb immer bei der Sache, was ich von dieser Sache halte, wenn die Mehrheit der Schweizer, sich selbst entmachten würde.


Es bräuchte heute eine wirkliche Diskussion, wie sich die Schweiz sich weiterentwicklen soll und wie sie sich positionieren soll in einer globalisierten Welt. Da braucht es Ideen, Kompromisse und tiefere Diskussionen, aber sich nicht ein Sprache, die mit Wörtern wie "blöd" kommt oder Gnus Ausdrücke von "EU Diktatur", "Freimaurern" und "vereinigten Heiden" beinhalten. Hinter diesen Ausdrücken steht dann eher weniger als mehr Demokratieverständnis.



Die Schweiz muss weiter gute Beziehungen pflegen mit allen die mit Ihr Handel betreiben wollen. Will ein Handelspartner (Gross oder Klein) in der Schweiz, Politisch so weit Einfluss nehmen, das er über den Machtdruck des Handels, die Unabhängigkeit der Schweizer gefährdet oder unterwandert, so muss man auch einem unflätigen Goliath sagen können, welche Grenzen er gefälligst zu beachten hat.

Ist die Mehrheit der Schweizer der Meinung, solche Grenzen braucht es nicht, sollen sie das Stimmrecht eben gleich abschaffen. Ja die direkte Demokratie sieht es vor und kann sich selbst per Mehrheit entmachten, wenn das die Mehrheit so will, ist aber die Demokratie damit ganz abgeschafft. Was bleibt ist eben das der grösste und Mächtigste Diener des Mammons, dann alles selber bestimmen kann, was die Schweizer zu tun und zu lassen haben und ja Columba, das nennt man sehr wohl dann Diktatur und eben nicht mehr Demokratie.


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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon Knecht » Fr 9. Nov 2018, 20:45

Wegen der vielen Blöden fällt mir noch Prediger 10,3 ein:

"... doch der Dumme - welchen Weg er auch einschlägt - , ihm fehlt der Verstand, obwohl er von jedem andern gesagt hat: Er ist dumm."
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon lionne » Fr 9. Nov 2018, 22:10

Die Gegner der Selbstbestimmung drohen ja auch immer, wir würden mit der Annahme der Initiative in die Isolation geraten. :roll:
So ein Unsinn! Es ist absurd, wenn die Wirtschaftsverbände nun behaupten, 600 oder mehr (!!!!) Verträge seien bei Annahme der SBI in Frage gestellt!
Gerade Wirtschaftsverträge wie Freihandels- oder Investitionsschutzabkommen sind im Einklang mit unserer Verfassung, denn wir (die Schweiz) haben eine liberale, marktwirtschaftliche Verfassung. Und so soll es auch bleiben!

P.S. Bald beginnt die "Arena" zur SBI, für jene, die Zeit haben..... und einen stabilen Blutdruck haben! ;)

Gruss lionne
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Re: Sie nennen es "Selbstbestimmungsinitiative"

Beitragvon lionne » Sa 10. Nov 2018, 13:42

Ein weiteres Argument der Gegner, das immer wieder angeführt wird:
(Zitat) Wir sagen NEIN zu diesem Angriff auf die Menschenrechte. Denn wir setzen uns ein für eine Welt, in der die unantastbare Würde und die Rechte eines jeden Menschen respektiert werden ‒ und eine, in der wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, statt uns abzuschotten. Auch in unserem eigenen Interesse. (Zitat Ende)
-----------------
(Zitat) Nein zur Anti-Menschenrechts-Initiative (Zitat Ende)

Da kann ich nur den Kopf im Dauermodus schütteln!
Wenn alle Menschen wirklich gleich wären (= die Welt der linken Eine-Welt-Öko-Demagogen ;) ), wäre keiner mehr glücklich. Am Ende vom linken Wunschdenken steht immer der diktatorische Griff in die Köpfe der anderen. Das macht es so unappetitlich diesen Träumen zu folgen.
Gruss und ein erholsames Wochenende wünscht
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