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Beziehung mit ungläubigem Partner

Unterstützung und Diskussion zu persönlichen Fragen, Problemen und Nöten

Moderator: kingschild

Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Schlaepfi » So 19. Okt 2008, 21:06

Hallo erstamal zusammen in eurer Community

Ich steig doh gleich mal mit einer Frage ein :P
Es geht um folgendes:
Ich leite eine kleine Jugendgruppe mit. Wir sind noch nicht so alt doch sind wir unterdessen schon recht vertraut untereinander. Aufjedenfall kam einer aus dieser Gruppe auf mich zu. Er ist seit einiger Zeit in einer Beziehung mit einer die nicht seinen Glauben teilen kann. Nun hat er Angst das ihm Gott seine Freundin wegnehmen möchte weil sie nicht an Gott glaubt. Die eigentliche Frage nun ist, was soll ich ihm sagen. Ich wurde ziemlich überrumpelt. Alles was ich hingekriegt habe ist das Gott ihn unermesslich liebt und nur sein bestes Vorhat in seinem Leben. Ausserdem fragte ich ihn auch wie er überhaupt in dieser Beziehung in seinem Glauben bestehen kann. Er hat mehrmals betont das Gott einfach seine Liebe zu seiner Freundin kaput machen will. Da kam natürlich auch wieder die Frage mit der Vorbestimmung und dem freien Willen wieder. Wenn Gott nun die richtige für ihn bereit hat, wie kann er da noch frei entscheiden. Ihr wisst was ich meine oder ;) .
Mir ist es aufjedenfall sehr wichtig da ich sehe das er im Glauben alles andere als sicher steht und ihn viele Zweifel plagen. Ich möchte ihm natürlich nicht auch noch shocken. Nun weiss ich also nicht mehr so genau weiter^^. Vieleicht fällt euch ja etwas passendes ein. Ansonsten danke ich euch auch herzlich für Gebet.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Schoham » So 19. Okt 2008, 21:54

Schlaepfi hat geschrieben: Nun hat er Angst das ihm Gott seine Freundin wegnehmen möchte weil sie nicht an Gott glaubt. Die eigentliche Frage nun ist, was soll ich ihm sagen.


Hoi und herzlich willkommen..

Der Herr Jesus sagt das wir Ihn an die erste Stelle setzen müssen um zu Ihm zu gehören. Wenn wir nicht bereit sind alles hinzugeben und aufzugeben für Ihn, dann sind wir Seiner nicht wert. Und es ist auch fraglich ob wir den Heiligen Geist empfangen haben. Denn Er hat nur ein Ziel: Jesus Chrstus gross zu machen - Ihn alleine zu verherrlichen. Etwas mehr lieb zu haben als Jesus ist Götzendienst. Harte Rede? Nur für die Menschen denen etwas wichtiger ist als ihr Gott.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Enggi » Mo 20. Okt 2008, 04:42

Schlaepfi hat geschrieben:Mir ist es aufjedenfall sehr wichtig da ich sehe das er im Glauben alles andere als sicher steht und ihn viele Zweifel plagen.

Wenn du ihn vor die Wahl stellst, entweder Jesus oder seine Freundin, dann wird er die Freundin wählen. Du selbst darfst nicht seinen Fehler wiederholen und ihn wichtiger nehmen als Jesus. Segne ihn und lass ihn seines Weges ziehen. Sollte er dadurch zum Störefried in der Jugendgruppe werden, z.B. indem er auch in anderen Lehrpunkten immer widerspricht, so muss ihn die Leiterschaft ermahnen und im Extremfall sogar ausschliessen. Passt er sich aber sonst gut in die Jugendgruppe ein, so hast du ihn für Jesus gewonnen, und seine Freundin wird sich eines Tages auch bekehren. Mach ihm einfach klar, dass Gott ihm nichts wegnehmen will, sondern ihm mit Jesus auch alles schenken will (Römer 8,32).
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon kingschild » Mo 20. Okt 2008, 11:26

Schlaepfi hat geschrieben:Da kam natürlich auch wieder die Frage mit der Vorbestimmung und dem freien Willen wieder. Wenn Gott nun die richtige für ihn bereit hat, wie kann er da noch frei entscheiden.
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Hoi Schlaepfi

Sollen wir nun den Willen des Vaters suchen oder unseren Willen das ist die Frage? Klar können wir frei entscheiden aber trauen wir unserem Vater nicht zu das er uns eine Partnerin für das Leben bereitet mit der wir auch das wichtigste der Beziehung teilen können. Wenn unser Herzenwunsch ist mit einere Partnerin durch das Leben zu gehen und eine Beziehung zu haben die vor Gott stimmt dann ist dies auch sein Wille.

Aber ist es sein Wille das wir in unserer Beziehung auf Probleme stossen nur weil ich den Weg mit Gott gehe und meine Partnerin nicht. Ich glaube nein. Klar kann Gott auch aus solchen Entscheidunguen etwas positives machen aber wenn wir zuerst nach seinem Willen trachten dann können wir uns oft viel Probleme ersparen.

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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon valdes » Mo 20. Okt 2008, 11:41

ich hab dazu eine theoretische überlegung, dazu geh ich von zwei annahmen aus:

1. gott hat für jeden menschen eineN ideale partnerIn vorherbestimmt.
2. die entscheidung zum glauben unterliegt dem freien willen.

ist es nicht logische konsequenz dieser beiden punkte, dass gläubige mit ungläubigen und umgekehrt zusammenkommen?
vielleicht versteh ich auch das mit dem vorherbestimmt falsch. nämlich als vorher bestimmt.
zu sagen: "hier herrscht freiheit" ist immer ein irrtum, oder auch eine lüge, denn freiheit herrscht nicht. erich fried
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Manu » Mo 20. Okt 2008, 18:03

Schoham hat geschrieben:Der Herr Jesus sagt das wir Ihn an die erste Stelle setzen müssen um zu Ihm zu gehören. Wenn wir nicht bereit sind alles hinzugeben und aufzugeben für Ihn, dann sind wir Seiner nicht wert. Und es ist auch fraglich ob wir den Heiligen Geist empfangen haben. Denn Er hat nur ein Ziel: Jesus Chrstus gross zu machen - Ihn alleine zu verherrlichen. Etwas mehr lieb zu haben als Jesus ist Götzendienst. Harte Rede? Nur für die Menschen denen etwas wichtiger ist als ihr Gott.


Ich hoffe, dass der Junge nicht alles mitbekommen hat.
1. Eine Frau zu lieben, resp. einen Mann, heisst kein Götzendienst.
2. Unser Ziel ist, wie Er zu werden, d.h. heilig.
3. Der Herr kann an erster Stelle bleiben, auch wenn der Junge ein Mädchen liebt.

Frage: Was heisst "ungläubig" in unserem Fall? Ist das Mädchen eine Heidin? D.h. eine Musslimin, oder eine Budistin? Oder eine Atheistin? Dann wäre eine Beziehung nicht möglich. Oder ist sie doch eine Christin, die einer anderen Gemeinde / Kirche gehört?
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Schlaepfi » Mo 20. Okt 2008, 20:44

Soviel ich weiss so die "typisch schweizerische" Ansicht sprich: Sie glaubt schon das es Gott gibt aber nur so weil das irgendwann mal jemand erzählt hat, das heisst sie ist weder neugeboren durch Christus noch ist sie in einer Gemeind aber nicht grundsätzlich gegen Gott ;)
Als Christus starb, starb er für jeden Einzelnen von uns, als ob jeder der einzige Mensch auf dieser Welt wäre.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Mondschein » Di 21. Okt 2008, 07:59

kingschild hat geschrieben:Aber ist es sein Wille das wir in unserer Beziehung auf Probleme stossen nur weil ich den Weg mit Gott gehe und meine Partnerin nicht. Ich glaube nein. Klar kann Gott auch aus solchen Entscheidunguen etwas positives machen aber wenn wir zuerst nach seinem Willen trachten dann können wir uns oft viel Probleme ersparen.

Interessant, dass viele Christen der Meinung sind, dass wenn der Partner nicht in dem Sinne gläubig ist, diese Partnerschaft vor Gott nicht ganz stimmig sein kann. Ich habe mir immer einen Mann gewünscht, der dem "bekehrten" christilchen Typus entspricht, mit dem ich beten kann etc. Tja, jetzt habe ich einen Mann, der eine "typisch schweizerische" Ansicht hat. Am Anfang habe ich mich ziemlich gegen diese Beziehung gewehrt, weil sie eben nicht meinem christilchen Idealbild entsprach. Aber dann erkannte ich, dass es wirklich Gottes Wille war und dass ER mir zutraut, mit dieser Konstellation umzugehen. Also hier wollte mir Gott nicht Probleme ersparen, er wusste, dass ich damit klar komme und ich diesen anderen Menschen von ganzem Herzen annehmen kann. Und wir haben es wirklich gut. Unsere Gespräche sind bereichernd und ich kann meinen Glauben leben und muss mich nicht zurück nehmen. Klar wünsche ich mir immer noch sehr, dass mein Mann auch diesen einen Schritt macht und eine persönliche Beziehung zu Jesus aufbaut. Aber das liegt nicht in meiner Hand.

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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Manu » Di 21. Okt 2008, 15:31

Mondschein hat geschrieben:Interessant, dass viele Christen der Meinung sind, dass wenn der Partner nicht in dem Sinne gläubig ist, diese Partnerschaft vor Gott nicht ganz stimmig sein kann.


Du hast absolut recht. Es gibt so viele Familien, wo nur einer von den Ehepartnern gläubig geworden ist, auch sie werden von Gott gesegnet.
Du kannst Gott lieben und Ehren auch wenn dein Partner es nicht tut. Es ist ungerecht jemanden vor der Wahl zu stellen: der Partner oder Jesus.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Cevianer » Di 21. Okt 2008, 15:58

Enggi hat geschrieben: Segne ihn und lass ihn seines Weges ziehen. Sollte er dadurch zum Störefried in der Jugendgruppe werden, z.B. indem er auch in anderen Lehrpunkten immer widerspricht, so muss ihn die Leiterschaft ermahnen und im Extremfall sogar ausschliessen.


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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Gnu » Mo 7. Jan 2019, 11:22

Also mich würde schon Wunder nehmen, wie der Fall weiter gegangen ist.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Fina » Mi 25. Mär 2020, 23:59

Ich hoffe, ich darf mich mit einer Frage zu diesem Thema anschliessen:
Wie definiert man einen gläubigen Partner? Christ an sich ist ja ein sehr weiter Begriff. Reicht es, wenn jemand mit christlichen Werten aufgewachsen ist und auch daran festhält? Muss man bekehrt und getauft sein? Was ist mit jemandem, der aktiv in einer Gemeinde dabei ist und sich engagiert, aber noch auf der Suche nach seinem persönlichen Glauben ist? Es gäbe viele andere Beispiele....

Ich bin sicher, dazu gibt es verschiedene Meinungen.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Helmuth » Do 26. Mär 2020, 06:47

Fina hat geschrieben:Ich bin sicher, dazu gibt es verschiedene Meinungen.

Auch Paulus vertrat hier nur seine "Meinung". Meine wäre diese, dass jede legale Ehe eine vor Gott gültige Ehe ist. D.h. der Glaube oder eine Glaubensaktivität (Dienst, Gemeinde etc.) kann nicht der Maßstab dafür sein, daran etwas zu ändern.

Also Gott in 1 Mose 2,24 die Ehe erschaffen hatte, sagte er nicht dazu, dass dies nur für eine kleine Gruppe auf dieser Welt gelten solle und Jesus beruft sich auch nicht auf den Glauben sondern auf eine an sich vor Gott unumstößliche Sache.

Tatsächlich kenne ich auch eine Reihe von Ehepaaren, wo beide nicht gläubig sind, aber eines haben sie verstanden: Ihre Beziehung und damit Ehe ist ihnen heilig.

Nun ist es in vielen Fällen leider auch so, dass ungläubige Partner weder auf Gott noch auf den Ehepartner hören wollen, also meint Paulus von mir etwas frei übersetzt:

Gesetzt den Fall der ungläubige Partner steht nicht länger zu seinem Wort bzw der Beziehung und verlässt den anderen, dann muss der so geschiedene Partner sich nicht sein gesamtes weiteres Leben darum bemühen unverheiratet zu bleiben.

Im übrigen ist es unerheblich, ob man einen Trauschein hat oder nicht, ebenso eine gerichtliche Scheidungsurkunde oder nicht. Das nur nebenbei.

Sind beide gläubig gilt allerdings das Gebot sich nicht erneut zu verheiraten, denn genau dann machen sie sich des Ehebruches erst Recht schuldig. Es ist schon die Scheidung nicht Gottes Wille, um wieviel mehr der Ehebruch.

Nun kenne ich auch Fälle, wo der gläubige Partner dies ausnützt um von seinem ungläubigen Partner damit loszukommen bzw. erklärt er den Partner aufgund gewisser Taten (damit meine ich nicht Unzucht) zum Ungläubigen.

Das ist in meinen Augen nicht minder verwerflich, weil es zumeist erst wieder in den Ehebruch mündet.
Herzliche Grüße
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon kingschild » Do 26. Mär 2020, 19:41

Fina hat geschrieben:Ich hoffe, ich darf mich mit einer Frage zu diesem Thema anschliessen:
Wie definiert man einen gläubigen Partner? Christ an sich ist ja ein sehr weiter Begriff. Reicht es, wenn jemand mit christlichen Werten aufgewachsen ist und auch daran festhält? Muss man bekehrt und getauft sein? Was ist mit jemandem, der aktiv in einer Gemeinde dabei ist und sich engagiert, aber noch auf der Suche nach seinem persönlichen Glauben ist? Es gäbe viele andere Beispiele....

Ich bin sicher, dazu gibt es verschiedene Meinungen.


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Ich denke wenn beide von neuem geboren sind, dann ist ist das zumindest ein Ansatz wo der gemeinsame Nenner steht auf dem man erfolgreich eine Beziehung aufbauen kann.

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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Gnu » Do 26. Mär 2020, 20:17

kingschild hat geschrieben:
Fina hat geschrieben:Ich hoffe, ich darf mich mit einer Frage zu diesem Thema anschliessen:
Wie definiert man einen gläubigen Partner? Christ an sich ist ja ein sehr weiter Begriff. Reicht es, wenn jemand mit christlichen Werten aufgewachsen ist und auch daran festhält? Muss man bekehrt und getauft sein? Was ist mit jemandem, der aktiv in einer Gemeinde dabei ist und sich engagiert, aber noch auf der Suche nach seinem persönlichen Glauben ist? Es gäbe viele andere Beispiele....

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100% richtig. Aber woran merken sie, dass sie von neuem geboren sind? Ich glaube, dass man sich das auch einreden kann, wenn es einem genügend oft gepredigt wurde.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon Helmuth » Do 26. Mär 2020, 20:19

kingschild hat geschrieben:Ich denke wenn beide von neuem geboren sind, dann ist ist das zumindest ein Ansatz wo der gemeinsame Nenner steht auf dem man erfolgreich eine Beziehung aufbauen kann.

Mittlerweile kenne ich mehr als nur einen Fall, bei dem sich Ehepaare, die beide im Glauben stehen, sich zu Jesus bekennenn und sich beide auch als "neugeboren" bezeichnen dennoch scheiden haben lassen bzw. sich danach mit einem anderen wieder verheiratet haben.

Na, ich denke diese Art "von Neuem" war da nicht die Absicht des Erfinders. :]

Ok, wieder zum Ernst der Lage: Leider eine traurige Bilanz, dass der Zeitgeist auch unter den Christen nicht Halt gemacht hat. Der Staat ermöglich es heute auch viel zu einfach mit der sogannten "einvernehmlichen" Lösung.

Ich gehe mal davon aus, dass das in der Schweiz heute gesetzlich nicht anders geregelt ist.


Gnu hat geschrieben:Aber woran merken sie, dass sie von neuem geboren sind? Ich glaube, dass man sich das auch einreden kann, wenn es einem genügend oft gepredigt wurde.

Diese Fälle gibt es sicher, aber zumindest einen Fall kenne ich, wo ich selbst als Außenstehder bezeugen würde, dass sie an Jesus glauben.

Wenn der Satan in einer Beziehung einmal wütet, dann vergisst man das leider oft. Das ist auch seine Taktik. Hier hat einer unserer Pastoren, die sich sehr dafür eingesetzt hatten Krisenfälle zu betreuen folgenden weisen Rat gegeben:

Triff NIE eine Entscheidung in einer Krise. Harre aus und erst dannach entscheide.
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Re: Beziehung mit ungläubigem Partner

Beitragvon kingschild » Fr 27. Mär 2020, 11:53

Gnu hat geschrieben:100% richtig. Aber woran merken sie, dass sie von neuem geboren sind? Ich glaube, dass man sich das auch einreden kann, wenn es einem genügend oft gepredigt wurde.


Hallo Gnu

Es gibt ja da verschiedene Anzeichen für die Schafe.

Eines ist man setzt allein auf die Gnade und nicht auf die eigenen Werke.

Weiter sollte daraus ein handeln entstehen das Frucht bringt, weil wenn man die Stimme des Herrn hört, ist das handeln nicht dasselbe wie wenn man die Stimme des Herrn nicht hört.

Ein Anzeichen wäre auch:

Joh 3:3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.


Wer also das Reich Gottes und sein kommen nicht sehen kann, der wird immer nach Menschlichen Lösungen trachten.

Nun das kann auch Christen passieren. Jedoch gibt es Unterschiede zwischen einer Trotzreaktion welche die Busse verhindert für einen Moment und dem Hochmut sich nie zur Busse leiten zu lassen. Oder anders formuliert, der Christ wird ermahnt durch den Heiligen Geist zur Busse und kann trotzen.

Der Nicht Christ der hört diese Stimme des Heiligen Geistes nicht und sagt, die Sünde ist das wozu mich der Heilige Geist anleitet, das heisst im fehlt jegliche Erkenntnis darüber, was eigentlich Sünde ist und selbst wenn man ihn darauf aufmerksam macht, versteht er nur Bahnhof und geht weiter in seinem Bösen handeln.


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