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Warum schuf Gott das Universum?

Moderator: bigbird

Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 6. Mai 2019, 13:50

Hallo liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Warum hat Eurer Meinung nach Gott das große Universum geschaffen?

Auch wenn kaum etwas erforscht ist, so scheint es riesig zu sein und die vielen Sterne und die Größe scheinen real zu sein.

Warum tat er das? Warum genügten nicht Erde Sonne und Mond?

Übte Gott?
Will uns Gott seine Größe zeigen?

Kennt jemand passende Bibelstellen?

Ich freue mich auf Euch :umarm:
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Gnu » Mo 6. Mai 2019, 19:31

Daniel_8 hat geschrieben:Hallo liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Warum hat Eurer Meinung nach Gott das große Universum geschaffen?

Auch wenn kaum etwas erforscht ist, so scheint es riesig zu sein und die vielen Sterne und die Größe scheinen real zu sein.

Warum tat er das? Warum genügten nicht Erde Sonne und Mond?

Übte Gott?
Will uns Gott seine Größe zeigen?

Kennt jemand passende Bibelstellen?

Ich freue mich auf Euch :umarm:

Ich beantworte für mich diese Frage mit: Niemand von den Sterblichen weiss, wie gross das Universum überhaupt ist. Zwar schwirren da die wildesten Behauptungen herum, aber überprüfbar sind sie nicht, weil man es nicht von aussen sehen kann.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » Di 7. Mai 2019, 07:21

Lieber Daniel

Anfänge im Wort Gottes sind immer sehr aufschlussreich, weitreichend und universell anzuwenden:
Genesis 1,1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.


Psalm 1,1 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk


Römer 1,18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen; 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, 20 denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Di 7. Mai 2019, 11:52

Ja, sehr universell und richtungsweisend.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man nicht an einen Schöpfer denkt, der all das Gewaltige, das unsere Vorstellungskraft weit übersteigt, geschaffen hat.

Wo sonst offenbart er sich selber noch mehr als durch den Menschen ? Da haben wir keine naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten mehr allein, sondern sie werden übersteigerte durch den menschlichen Geist.

Kann ich da was Anderes, als Gott zu loben und zu danken ?

Und der Mensch weist ja wiederum auf höhere Eigenschaften Gottes hin. Der Geist der verändert und aus Wissen schafft. Aber wieviel höher als wir mit unserem Verstand und Willen ist Gott !

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Gnu » Mi 8. Mai 2019, 18:11

Freunde, man glaubt es kaum, da bin ich doch soeben in YouTube über dieses Video gestolpert, in welchem der grösste Professor aller Zeiten kompetent über das Thema der bewohnbaren Zonen referiert: (14:05) Wo ist Leben im Universum möglich? | Harald Lesch https://youtu.be/cR6E5ABffSs

Eine Inhaltsangabe kann ich euch frühestens in 20 Minuten geben, weil ich es zuerst selbst anschauen muss. Ich fand das Coverbild einfach so köstlich, dass ich es unbedingt posten musste.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Sa 8. Jun 2019, 18:37

Auch Harald Lesch sagt:
"Selbst wenn es Gott nicht gibt, sollte man ihn erfinden."

Alles bestätigt eigentlich meinen Glauben, dass das gesamte materielle Universum - so wie wir es als Mensch um uns herum im Leben wahrnehmen und kennen - ursprünglich nicht von Gott erschaffen worden sein kann.
Dazu wirkt das gesamte "System" des Universums viel zu zerstörerisch,
zu gnadenlos, zu fehlerhaft - und damit letzthin auch zu endlich und vergänglich.

Gott hat für mich jedoch sehr wohl darin oft äußerst massiv und kreativ
in dessen Entwicklung eingegriffen.


Rein uns zuliebe?
Es gibt jedenfalls nachweislich enorme "Sprünge" und "Außergewöhnlichkeiten" in Bezug auf die Evolution der Erde, ihre sämtlichen "Bewohner" als auch ihre weitläufige Umgebung. Einer "Rettung" gleich.

Ich glaube deshalb nicht daran, dass es rein theoretisch viele habitable Zonen für uns Menschen - vergleichbar mit einer Erde wie die unsere - in unserem Universum gibt. Die Erde bleibt auf ihre Art tatsächlich einzigartig.

LG
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Thelonious » Sa 8. Jun 2019, 22:49

Wir wundern uns über diese unermesslichen Weiten, diese unfassbare Vielfalt. Gott sprach und es geschah. So groß und wunderbar ist Gott. Und so klein sind wir, die wir versuchen zu schlussfolgern "wieso nur?" Weil Er, der wunderbare Schöpfergott ist!
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Sa 8. Jun 2019, 23:00

Warum schuf Gott das Universum ?
Diese Frage ist mir ein paar Nummern zu groß.

Unermessliche Weiten, unergründlichen Tiefen einer verborgenen Wirklichkeit. Obwohl wir immer mehr wissen, können wir das Ganze nur erahnen.

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Helmuth » So 9. Jun 2019, 13:31

Daniel_8 hat geschrieben:Warum tat er das? Warum genügten nicht Erde Sonne und Mond?

Darüber können wir entweder nun bis zum St.Nimmerleinstag philosophieren und doch zu keinem Ergebnis kommen oder Gott dafür loben und danken, dass wir daran Anteil haben und uns auch im ewigen Leben dann nie fad sein wird. :]

Daniel_8 hat geschrieben:Will uns Gott seine Größe zeigen?

Ich denke ja. Das will er mit Sicherheit.

Daniel_8 hat geschrieben:Kennt jemand passende Bibelstellen?

1 Kor 2, 9 hat geschrieben:sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«.

Feuen wir uns darauf.
Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » So 9. Jun 2019, 17:06

Helmuth hat geschrieben:
Daniel_8 hat geschrieben:Warum tat er das? Warum genügten nicht Erde Sonne und Mond?

Darüber können wir entweder nun bis zum St.Nimmerleinstag philosophieren und doch zu keinem Ergebnis kommen oder Gott dafür loben und danken, dass wir daran Anteil haben und uns auch im ewigen Leben dann nie fad sein wird.

Loben ist sehr gut! Staunen und freuen auch. Philosophie hingegen benötigt es ganz sicher nicht, man(n)/frau darf es lesen und glauben.

Die Seefahrt z.bsp. die orientiert sich nicht einzig an Sonne und Mond, nein an den Gestirnen und genau dazu hat Gott sie dort geschaffen, wo sie bis heute sind.
Der 4. Schöpfungstag erklärt es:
1. Mo 1,14-19: Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag.

Römer 1. Kapitel 20 denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut damit sie ohne Entschuldigung seien;


https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Navigation

Astronomische Forscher und Anwender zu Erdenszeit Jesu wurden u.A. Folgende genannt (im positiven Sinn):

3097 μάγος (magos) : Magier
Importantia
μαγος mágos
Übersetzung: Magier
Anzahl: 6
Grammatik: N m
Herkunft: viell. hebr. H7248 רב-מג Rab-Mág
Kautz
Bedeutung
d. Magier
urspr. ein Meder d. zur heiligen Kaste gehörte; später auch persische und babylonische Weise und Priester die sich auf Sternenbeobachtung, aber auch auf Traumdeutung und andere geheime (= okkulte) Künste verstanden (2,984); allg.: ein Magier, d. Wahrsager, d. Traumdeuter; Astronom, Astrologe, Sterndeuter. Durch d. Juden im babylonischen Exil, dürfte sich eine Erinnerung an 4Mo 24,17; erhalten haben. Beim Auftreten d. "Sterns von Bethlehem" schlossen d. Weisen, daß d. neue König nun geboren sei! Dan 2,2.10; Mt 2,1.7.16;
ein falscher Prophet und Betrüger, Zauberer bzw. Gaukler; auch: d. Giftmischer. Apg 13,6.8;
Matthäus 2. Kapitel
1 Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes', des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: 2 Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. 3 Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm; 4 und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. 5 Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht durch den Propheten geschrieben: 6 "Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird". 7 Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; 8 und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. 9 Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mo 10. Jun 2019, 10:43

Kos hat geschrieben:
Die Seefahrt z.bsp. die orientiert sich nicht einzig an Sonne und Mond, nein an den Gestirnen und genau dazu hat Gott sie dort geschaffen, wo sie bis heute sind.
Der 4. Schöpfungstag erklärt es:
1. Mo 1,14-19: Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag.


Hi Kos,
das sind für mich insgesamt gesehen eher menschliche "Glaubensüberbleibsel" - und haben mit der damals weitläufig kursierenden Anbetung von Sternen und Planeten zu tun (die bereits zu dieser Zeit wiederum von anderen Gläubigen bekämpft wurde) - und weniger mit der "realen Schöpfung".

Ich glaube hier eher der weit fortgeschrittenen Naturwissenschaft (Urknall-Theorie) und bin gleichzeitig "urchristlich" eingestellt, das heißt, ich glaube nicht daran, dass das Universum im Ursprung die Schöpfung von Jesus Christus Vater sein kann.
Dann hätte Er uns absichtlich und unter vollem Bewusstsein Kummer, Sorge, Krankheit, Schmerz, unendliches Leid und schlussendlich unsere unendliche Gottferne in unserer erzwungenen grausamen Endlichkeit beschert.
Übrigens einer der Hauptgründe, warum viele Menschen nicht an einen uns durchweg gut gesinnten Gott glauben können.

Wieso allerdings sucht Christus' Vater uns dann ständig daraus zu erretten und hat uns dazu sogar Seinen ersten Sohn/Seine erste Schöpfung, den man am ehesten wohl mit "göttlichem Licht aus dem Himmel" bezeichnen kann, geschickt?
Um sich uns Angesicht zu Angesicht zeigen zu können. Denn "Göttliches Licht" hat nun wahrlich nichts mit Sonnen- oder Sternenlicht zu tun. Der Mond allein leuchtet überhaupt nicht, sondern reflektiert nur Licht.

Warum also erweckt nachweislich Christus selbst mit Seinem Heiligen Geist nach wie vor unablässig Menschen in unserer Welt und führt sie damit zurück zu Gott? Um sie aus Seinem eigenen schrecklich erbarmungslosen Universum zu retten?

Glaub ich einfach nicht. Dazu ist der Kampf mit der Finsternis hier zu real.

Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Mo 10. Jun 2019, 12:05

Interessante Ansicht, Lazar.
Ich kann das Verlangen von Übercharismatikern verstehen, nach einer gewaltigen Erweckung zu verlangen und sogar das Böse vertreiben zu wollen. Und solche glauben womöglich, ihnen als Christ stehe Wohlstand bis zum Luxus zu.
Auch die Juden verstehe ich, die sich nach einem Reich Gottes auf Erden sehnen, nach einer neuen Schöpfung. Mit Jerusalem als Zentrum.

Für mich ist die Anwesenheit des Bösen weit deutlicher als die Anwesenheit Gottes. Ich spüre die Gottferne und kann die Sehnsucht der Erleuchtungsreligionen verstehen. Nach der uneingeschränkten innerlichen Gegenwart Gottes

Wir als Christen sind ebenso betroffen vom Leid. Sogar Jesus akzeptierte es auch für sich selber. Aber sein Tod, eigentlich der Sieg Satans, besiegt den Bösen. Das will auch erst verstanden werden.

Lazar, Jesus sagt ja, dass Satan der Herr dieser Welt ist. Ob Satan an dieser Schöpfung -verderblich- mitgewirkt hat ? Wir wissen es nicht. Neuoffenbarer der Jetztzeit geizen nicht mit erklärenden Offenbarungen darüber.

Wohin ich auch schaue, als Hoffnung sehe ich nur Jesus. Seine Botschaft ist auch verschieden von der der "Erleuchteten", die vorgeben, Gottstatus erreicht zu haben und das Ende allen Leids. Sie versuchen dem Leid zu entkommen. Jesus half den leidenden Menschen und setzt sich selber dem Leid dieser Welt aus.
Wir Christen haben die Hoffnung, mit Christus diese böse Welt zu überwinden. Die durch die Anwesenheit und Macht des Bösen so gar nicht Gottes Welt ist.

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mo 10. Jun 2019, 13:11

onThePath hat geschrieben:Warum schuf Gott das Universum ?
Diese Frage ist mir ein paar Nummern zu groß.

Unermessliche Weiten, unergründlichen Tiefen einer verborgenen Wirklichkeit. Obwohl wir immer mehr wissen, können wir das Ganze nur erahnen.

Lg, otp


Hi, oTP!
Hierzu als Erstes:
Das "Warum" bezüglich der Existenz des Universums kennt vermutlich nur Gott oder "der Himmel". Wir, also auch ich, können darüber nur Vermutungen anstellen.

Nachdem laut Forschung das Universum kurz nach seiner Entstehung (vor rund 14 Milliarden Jahren) geradezu unvorstellbar klein gewesen sein muss (Durchmesser von 10 hoch -26 = 0,00000000000000000000000001 Meter!) und mehr oder weniger aus einer einzigen "Misch-Energie" und purer Information bestanden haben muss (ähnlich einem kleinen Senfkornsamen, aus dem sich später ein großer Baum entwickelt), erscheint die heutige und wie endlose Größe des Universums relativ unglaubwürdig.
Doch während seiner weiteren Entwicklung müssen sich ständig ungeheure Extreme in ungeheurer Geschwindigkeit abgespielt haben, wie z.B. unvorstellbar große Hitze, die sich in unvorstellbar kurzer Zeit wieder "abkühlte"; dann ad hoc die Entstehung von Kräften wie die der Gravitation oder auch die extrem schnelle Ausdehnung seines riesigen Raumes inklusive seiner bereits existierenden Teilchen, und damit auch der Zeit.
Weder Raum noch Zeit haben vor dem Urknall existiert, ein Zustand, der für mich eigentlich für Gott innerhalb Seiner Ewigkeit zutrifft.

Die physikalischen Gesetze/Kräfte und chemischen Formeln/Bestandteile etc. (Photonen, Atome, Elemente wie Eisen und Uran z.B.) haben sich in kompliziertester und komplexester Art und Weise erst eines nach dem anderen entwickelt und das Universum hat wohl erst nach ca. 400 Millionen Jahren bei einer gewissen Temperatur angefangen, sich innerhalb weiterer 9 Milliarden Jahren zu dem sichtbar eindrucksvollen Gesamt-Gebilde "aufzublähen", so wie wir es nun ansatzweise aus den unermesslichen Größen und Weiten unseres eigenen Sonnensystems und den Milliarden anderer Galaxien kennen und betrachten können.

Das Universum in seinem ganzen pompösen Wahnsinn in seiner Entwicklung - als auch der Erde und des Menschen daraus - ist für mich somit zwar einerseits göttlich und durchaus anbetungswürdig, doch dann in seiner Endlichkeit und Veränderbarkeit wiederum doch nicht. Es ist für mich wie eine Art "Ausbuchtung" aus der Göttlichen Ewigkeit und hängt in nicht vorstellbarer Weise noch damit zusammen - bloß warum.

Sämtliche im materiellen Universum herrschenden monströsen Energien, die sich letztlich theoretisch gegenseitig aufheben, bzw. sich im Gleichgewicht befinden, ergeben vermutlich wiederum nahezu "0". Also seine minimalste Anfangsgröße besteht eventuell nach wie vor. Es sieht nur bei Weitem nicht so aus.
Aber wer weiß das schon sicher in welcher "scheinbaren Welt" wir Menschen leben?
Jesus wusste es wohl.

Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mo 10. Jun 2019, 14:09

Insgesamt für mich gute Antwort, oTP, ich muss meine daraufhin nun splitten...

onThePath hat geschrieben:Ich kann das Verlangen von Übercharismatikern verstehen, nach einer gewaltigen Erweckung zu verlangen und sogar das Böse vertreiben zu wollen.

Hierzu fällt mir spontan Christina von Dreien ein, eine sehr junge Schweizerin, die von sich behauptet, sie wäre eine wiederholte Inkarnation aus dem Himmel und wüsste darüber theoretisch nahezu alles. Also auch über unser Universum und den Sinn unseres Menschenlebens.
Ich weiß nicht, ob sie Dir oder jemand anderem hier ein Begriff ist oder sie sogar live kennt. Aber da gibt es einige unglaubliche Aussagen von ihr über unser Universum.

Als ich kürzlich das Buch ihrer Mutter über sie gelesen habe ("CHRISTINA - Die Vision des Guten") musste ich mich jedenfalls mehr als einmal sehr wundern, was darin unter anderem auch über Christus und Maria ausgesagt wird.

Christinas Absicht ist grundsätzlich "gut", nämlich die Verbreitung von Christus' Bewusstsein und seiner/Gottes bedingungslosen Liebe, aber was als ihr "spezieller Glaube" im Hintergrund steht, den halte ich dennoch als sehr bedenklich. Ich kann ehrlich gesagt nach wie vor geistig nur äußerst verwirrt bis irritiert damit umgehen.

Aber ich weiß, ich darf nicht richten und muss die Werke anderer achten. Vielleicht erreicht sie damit Menschen, die anders für das Gute nicht erreicht werden könnten.

LG
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Mo 10. Jun 2019, 14:33

Hallo, Lazar

Letztlich wäre der Urknall ja kein absoluter Beginn. Weil das Universum eine Schöpfung ist. Wer vor und hinter dem Urknall nichts weiter sieht, dass Jemand das verursacht hat, an den ist Erkenntnisfähigkeit und Intelligenz eigentlich verschwendet worden.

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mo 10. Jun 2019, 15:35

onThePath hat geschrieben:Und solche glauben womöglich, ihnen als Christ stehe Wohlstand bis zum Luxus zu.
Auch die Juden verstehe ich, die sich nach einem Reich Gottes auf Erden sehnen, nach einer neuen Schöpfung. Mit Jerusalem als Zentrum.

Hi oTP,
ich glaube, viele Menschen wissen instinktiv, dass es ihnen als Gottes Kinder in Gottes eigenen Welt an nichts mangeln würde, dass sie weder krank wären, noch Schmerzen haben müssten, noch in anderer Art und Weise leiden oder gar Angst vor dem Tod haben. Du sagst hingegen über die Erde, so wie auch ich es empfinde:

Für mich ist die Anwesenheit des Bösen weit deutlicher als die Anwesenheit Gottes. Ich spüre die Gottferne und kann die Sehnsucht der Erleuchtungsreligionen verstehen. Nach der uneingeschränkten innerlichen Gegenwart Gottes


Eine echte "Erleuchtung" bringt Ruhe und Zuversicht auf ein neues Leben nach dem Tod. Doch der eigene Egoismus würde sich danach nicht noch mehr ein-, sondern sich zunehmend ausschalten.
Man erhöht sich danach also nicht über Andere, sondern wird ihr liebevoller Diener.
Eine nur eingebildete "Erleuchtung" hingegen kann ähnlich einer beruhigenden Droge fungieren, mit der man nichts als aus dem menschlichen Leben fliehen will, aber sich letztendlich nicht wirklich als Mensch verändern will.

Wir als Christen sind ebenso betroffen vom Leid. Sogar Jesus akzeptierte es auch für sich selber. Aber sein Tod, eigentlich der Sieg Satans, besiegt den Bösen. Das will auch erst verstanden werden.

Christus ist offenen Auges vor unseren eigenen Augen durch viel Leid bishin in den Tod gegangen - aber Er ist daraus vor unseren eigenen Augen lebendig wieder hervorgegangen. Das war sein Sieg über den Tod, die Vergänglicheit - und damit über den Satan. Und damit seine himmlisch-öffentliche Demonstration, dass man als Mensch mit der Hilfe von Gott unsere Welt eines Tages überwinden kann.

Lazar, Jesus sagt ja, dass Satan der Herr dieser Welt ist. Ob Satan an dieser Schöpfung -verderblich- mitgewirkt hat ? Wir wissen es nicht. Neuoffenbarer der Jetztzeit geizen nicht mit erklärenden Offenbarungen darüber.

Was, wenn Gott Satans Willen respektiert hat sich sein eigenes Reich aufzubauen, in dem er selbst "wie Gott" ist? Das hieße natürlich, dieses Reich müsste "woanders" existieren, als innerhalb Gottes Reich. Dann hätte der Satan, wenn er "Gott sein" will, dieses Reich jedoch auch selbst in ähnlicher Weise ganz von Neuem erschaffen müssen.
Was ich weder ihm - noch sonst jemand - ganz allein zutraue.
Aber zumindest teilweise, denn der Satan war meines Erachtens wesentlich höher und mächtiger in seinem Gottes Ursprung als vielfach angenommen.

Letztlich wäre der Urknall ja kein absoluter Beginn. Weil das Universum eine Schöpfung ist. Wer vor und hinter dem Urknall nichts weiter sieht, dass Jemand das verursacht hat, an den ist Erkenntnisfähigkeit und Intelligenz eigentlich verschwendet worden.


Stimmt, Gott und seine Ewigkeit war bestimmt vorher da und wird es auch nach dem vermutlichen Untergang des Universums noch sein.

Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » Mo 10. Jun 2019, 16:46

Lazar hat geschrieben:das sind für mich insgesamt gesehen eher menschliche "Glaubensüberbleibsel" - und haben mit der damals weitläufig kursierenden Anbetung von Sternen und Planeten zu tun (die bereits zu dieser Zeit wiederum von anderen Gläubigen bekämpft wurde) - und weniger mit der "realen Schöpfung".

otp hat geschrieben:Interessante Ansicht

Interessant dünkt mich eigentlich nur, dass man meint durch menschliche Gedanken besser zu wissen was damals geschah, aber gar nicht glaubt was im Wort geschrieben steht.
Schon vor 2000 Jahren musste der Herr Jesus die ungläubigen, vermeintlichen Schriftenkundigen entschieden zurück zur Schrift, deren Wahrheit und deren Unauflöslichkeit weisen:
>>>
"Es steht geschrieben..."
"Habt ihr nicht gelesen..."
"Ihr kennt die Schrift nicht..."
"Meinet nicht..."
"Hat nicht die Schrift gesagt..."
"Habt ihr nicht auch diese Schrift gelesen..."
"..und die Schrift kann nicht aufgelöst werden..."
"..auf daß die Schrift erfüllt würde..."

und die Jünger selbst:
Lk 24,32 Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Wege zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete?
Brennt euer etwa nicht??


Johannes 5,45 Wähnet nicht, daß ich euch bei dem Vater verklagen werde; da ist einer, der euch verklagt, Moses, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. 46 Denn wenn ihr Moses glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. 47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Di 11. Jun 2019, 21:25

Hi Kos,
während ich Dir hierzu gestern eine völlig andere Antwort schreiben wollte, ist bei mir ein schweres Gewitter losgebrochen, mit schwarzem Himmel, wüstem Sturm und bald auch großen Hagelkörnern und ich dachte mir als Erstes, die armen, noch nicht lang geschlüpften Vögel jeweils in ihren Nestern unten im Garten, hoffentlich überleben die das überhaupt?
Dann die vielen Bäume und Sträucher von denen es in Hülle und Fülle das noch frische grüne Laub, ihre Blüten und ihre Äste abgerissen hat.
Irgendwie herrschte gerade live die Gnadenlosigkeit der Natur Gesetze.
Da brennt in mir auch einiges.

Aber inmitten meiner Sorge um die direkte Umgebung, war dies gleichsam auch einer Antwort für mich. Nein, diese sinnlose Brachialität, die permanent bedrohliche Vernichtung unsereins und damit Endlichkeit für uns alle - und damit grundsätzlich völlige Lieblosigkeit gegenüber Lebewesen - kann für mich nicht von Gott gewollt - und deswegen ursprünglich auch nicht von Ihm geschaffen worden sein.

Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » Mi 12. Jun 2019, 08:39

Ja Lazar, deine Empfindungen zu Leid und Tod kann ich teilen. Die erste Brut war im kalten Mai schon vielerorts dem Tode ausgesetzt und nun die zweite bzw. die wiederholte erste Brut auch noch. Meine Schlüsse sind aber biblisch und nicht philosophisch gegründet.

Da ich die Bibel weder rückwärts lese oder sie rückwärts zu verstehen versuche, auch nicht erst bei den Evangelien beginne zu lesen, komme ich zu ganz einem anderen Schluss.
Ich lese von den Anfängen an und glaube auch im Herzen und im Verstand von Beginn an das was geschrieben steht. So wie es der Herr auffordert zu tun und den Unverständigen x-fach bestätigte und nie widerlegt oder geändert hat.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Thelonious » Mi 12. Jun 2019, 09:05

Hallo,

Ihr driftet hier mittlerweile immer mehr vom ursprünglichen Threadthema - warum schuff Gott das Universum ab -. Bitte kommt ab jetzt tatsächlich zu dieser Fadenthematik zurück.

Danke.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » Mi 12. Jun 2019, 12:00

Hallo Theolonius

Ich sehe das überhaupt nicht als ein Abdriften (zumindest nicht meinerseits) sondern eine biblische fundierter Versuch der Klarstellung, dass man ohne den ersten im Wort beschriebenen Vorgängen zu glauben, auch nicht die Antworten akzeptieren wird, welches das Wort Gottes selbst, ja gerade zur gestellten Frage hin gibt.
1. Mo 1,14-19: Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag.

Römer 1. Kapitel 20 denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut damit sie ohne Entschuldigung seien;

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Thelonious » Mi 12. Jun 2019, 12:07

Hi Kos,

danke für die Erläuterung dann schaue ich mir das erst mal weiter so an. Bitte aber tatsächlich nicht weiter abdriften.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mi 12. Jun 2019, 21:14

Hi Thelonious, Hi Kos,

ich erkenne kein großes "Abdriften" meinerseits, außer dass ich die Threadfrage per se aus der Sicht und dem Handeln von Jesus Christus in der Bibel heraus niemals beantworten könnte?
Warum sollte GOTT /Sein Vater krank machen und töten - aber Sein Höchster Sohn wieder gesund und lebendig?
Tatsächlich, um in erster Linie "nur" Leid auf Erden zu mindern oder uns seine Göttlichkeit zu beweisen?
Dennoch hebt sich die Absicht beider Vorgänge doch gegenseitig auf, als wüsste der Sohn nicht, was Sein Vater will - gleichbedeutend mit "Ungehorsam".

Christus - der Sohn Gottes - hebt zugleich nichts so sehr hervor als die eigentliche "Nutzlosigkeit der Materie", bishin unseres eigenen Menschenfleisches, weil all dies vergänglich ist - also damit doch irgendwie auch das gesamte Universum?

Wie kann - oder warum sollte - GOTT & Sein Sohn, die für Ihre Ewigkeit, Ihre bedingungslose Liebe, Ihre Barmherzigkeit und vor allem für Ihr unsterbliches Leben von den meisten Gläubigen gerühmt werden, überhaupt nahezu das völlige Gegenteil davon erschaffen?

Das ist es, was ich mich - nicht einmal philosophisch gesehen - wahrhaftig frage?

LG
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Helmuth » Mi 12. Jun 2019, 22:36

Müssen wir alles wissen? Wozu dann der Glaube?

Gewisse Dinge wird uns erst der Herr nach erfolgter Auferstehung erklären. Und ich meine, wir werden auch dann nicht alles begreifen, weil Gott letztendlich unausforschlich ist.

Aber immerhin hatte Jesus schon die Gelegenheit, das alles mit dem Vater schon seit über 1.900 Jahren zu besprechen. Entsprechend weiter sind damit seine Erkenntnisse als sie uns hier zuganglich sind. :]

Zusammen bereiten Sie gerade unsere ewige Wohnstätte vor (Johannes 14,2-3).
Lasst sie arbeiten. ;)
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon KoS » Do 13. Jun 2019, 08:08

Mein letzter Kommentar in diesem Thread um Thelonius Aufruf gerecht zu werden:

Hebräer 11,1 Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. 2 Denn in diesem haben die Alten Zeugnis erlangt. 3 Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist. 4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch welches er Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen, obgleich er gestorben ist, redet er noch. 5 Durch Glauben ward Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, daß er Gott wohlgefallen habe. 6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.

Niemand hat Gott je gesehen. Niemand hat Heute Jesus Christus je gesehen noch je akustisch gehört.
Das GLAUBENSGUT, der Inhalt des Glaubens ist uns vollständig gegeben, im geschriebenen Worte Gottes ist es uns zugänglich enthalten. Wir müssen es im Glauben annehmen, verstehen lernen und darin forschen und uns im Glauben auch daran festhalten. Wer das noch nicht kennt, dessen Segnung und Bewahrung noch nicht wirksam erlebt hat, dem empfehle ich (Busse/Sinnesänderung zu tun und) zu glauben wie die Schrift sagt.


PS: Der Ewige Sohn Gottes ist der Schöpfer unseres Universum's und ist/war/wird-sein ewig beim Vater; vor der Zeit, in der Zeit, nach der Zeit.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Gnu » Fr 14. Jun 2019, 13:00

Wenn ich nach der Methode KoS die Bibel lese, dann werde ich Flacherdler und die NASA ist ein Verein, der nur Hollywood-Fakes produzert, weil man nicht mit Raketen durch das Firmament dringen kann. Der Mond als Licht am Firmament kann unmöglich eine Kugel sein, und landen kann man darauf auch nicht.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Fr 14. Jun 2019, 22:01

KoS hat geschrieben:Mein letzter Kommentar in diesem Thread um Thelonius Aufruf gerecht zu werden:

Hebräer 11,1 Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. 2 Denn in diesem haben die Alten Zeugnis erlangt. 3 Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist. 4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, durch welches er Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen, obgleich er gestorben ist, redet er noch. 5 Durch Glauben ward Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, daß er Gott wohlgefallen habe. 6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.


Hi Kos,
sollte man nicht vor allem einem glaubwürdigen Glauben an Gott gerecht werden?
Wie soll sonst der Glaube an Jesus Christus in der heutigen Zeit bestehen, wenn er nachweislich und ganz offensichtlich fehlerhaft verbreitet wird?

Ich bin mir jedenfalls nahezu sicher, dass sämtliche biblischen "Entrückungen" im menschlichen Fleisch direkt gen Himmel, sei es nun der Prophet Elija oder Hennoch - und fälschlicherweise leider auch Jesus Christus (vermutlich um diesen "AT-Wundern" in nichts nachzustehen) - Erfindungen von Propheten/Gläubigen Menschen sind.
Christus muss sich nach seiner Auferstehung bereits in Seinem neuen, unverweslichen Leib befunden haben. Nur solch ein für uns noch "normal sichtbarer Körper" ist dennoch in der Lage sowohl in den Himmel aufzufahren, als auch durch Türen und Wände zu gehen. Und könnte auch wegen seiner plötzlichen "Andersartigkeit" von den eigenen Jüngern nicht sofort erkannt werden.

Niemand hat Gott je gesehen. Niemand hat Heute Jesus Christus je gesehen noch je akustisch gehört.

Ich habe Gott auch noch nie mit meinen menschlichen Augen "gesehen", das stimmt, aber sehr wohl deutlich um mich herum wahrgenommen. Seine rein geistig mir zugetragenen Worte, Seine gewaltige "Anwesenheit" innerhalb Seines unvergleichlichen Friedens, dem Gefühl der absoluten Geborgenheit, Hingebung und Sehnsucht nach Ihm, als kennte man Gott/Christus aus einer anderen, früheren vollkommenen Welt. In die man hoffentlich bald eines Tages zurückkehren darf/wird.
Das GLAUBENSGUT, der Inhalt des Glaubens ist uns vollständig gegeben, im geschriebenen Worte Gottes ist es uns zugänglich enthalten. Wir müssen es im Glauben annehmen, verstehen lernen und darin forschen und uns im Glauben auch daran festhalten. Wer das noch nicht kennt, dessen Segnung und Bewahrung noch nicht wirksam erlebt hat, dem empfehle ich (Busse/Sinnesänderung zu tun und) zu glauben wie die Schrift sagt.

Ich muss sagen, die Verherrlichung von reinen "Buchstaben" behagt mir nicht.
Sämtliches Glaubensgut hat für mich immer den Ursprung in Jesus Christus selbst und nicht in von Menschen verfassten "Heiligen Schriften".
Christus war es, der ganz berechtigt von sich gesagt hat "Ich BIN das Licht".
Und das kann man durchaus wörtlich nehmen, denn viele Nahtoderfahrene haben von diesem extrem hellen "persönlichen" Licht berichtet, das - sehr viel heller als unser Licht - eine unvorstellbare Liebe, Güte und Wärme ausstrahlte und über sie nicht wirklich strafend richtete, aber doch in gewisser Weise erbarmungslos sein konnte - jedoch allein zu unserem Besten.

Der Ewige Sohn Gottes ist der Schöpfer unseres Universum's und ist/war/wird-sein ewig beim Vater; vor der Zeit, in der Zeit, nach der Zeit.

Das kommt für mich darauf an, wie man den Begriff "Universum" für sich definiert.
Meint man damit sämtliche Welten, die in- und umeinander übergreifend existieren und natürlich ihren Ursprung in Gott haben müssen - oder nur das rein "materielle Universum", so wie wir es innerhalb von "Zeit und Raum" hauptsächlich kennen?

Denn dieses wird mit ziemlicher Sicherheit eines Tages - und wenn es erst lange nach 10 hoch 100 Jahren ist, genauso so plötzlich wieder im "Nichts" verschwinden, wie es daraus aufgetaucht ist.

Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Sa 15. Jun 2019, 10:48

Lazar, mit deinem Entwurf kann man Größe ahnen.

Bei der Frage nah der Möglichkeit der Entrückung im Leib kann man aber verschieden argumentieren. Ja, Jesu Leib war auf jeden Fall verändert, gehörte eigentlich nicht mehr in diese materielle Welt. Außergewöhnlich ist, dass er ihn völlig materialisieren konnte.

Das Thema Nahtoderfahrung ist sehr zwiespältig. Am besten passt mir das Erlebnis von Ian McCormack um das Licht und die Liebe Gottes richtig zu verstehen. Leicht kommt das Urzeil auf bei Nahtoderfahrenden, Gott sei nur Liebe und Sünde habe gar keine Bedeutung.

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » So 16. Jun 2019, 14:18

Thelonious hat geschrieben:Wir wundern uns über diese unermesslichen Weiten, diese unfassbare Vielfalt. Gott sprach und es geschah. So groß und wunderbar ist Gott. Und so klein sind wir, die wir versuchen zu schlussfolgern "wieso nur?" Weil Er, der wunderbare Schöpfergott ist!

Was mich jedoch ähnlich fasziniert, Thelonious, ist die theoretisch mögliche Auslöschung unseres ganzen Universums in geradezu Lichtgeschwindigkeit.
Das heißt, niemand würde davon etwas bewusst bemerken. Es ist, als wenn Gott einfach das Licht ausschaltet.

Ursache dafür könnte laut Forschung ein noch immer währendes "falsches Vakuum" im Universum sein, etwa in der Größe einer kleinen Weintraube, das aber dafür für uns absolut unvorstellbare Energien in sich vereinigt (10 hoch 80 kWh) und ein dementsprechend ähnlich horrendes Gewicht in der Potenz von sage und schreibe:
10 hoch 67!, das heißt 100 Millionen x einer Milliarde mehr als das gesamte Universum... :shock:

Das heißt all unsere Welt, die um und in uns existiert - als auch wir - wären von einem Augenblick zum nächsten ohne jegliches Voranzeichen einfach verschwunden.

Dadurch wird aber auch die an sich winzige Größe der Erde innerhalb des monströsen Universums relativ, und kann nicht einfach mit "bestimmt völlig unbedeutend" für die "ganze Welt" tituliert werden.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » So 16. Jun 2019, 15:36

Helmuth hat geschrieben:Müssen wir alles wissen? Wozu dann der Glaube?

Gewisse Dinge wird uns erst der Herr nach erfolgter Auferstehung erklären. Und ich meine, wir werden auch dann nicht alles begreifen, weil Gott letztendlich unausforschlich ist.

Hi Helmut!
Es ist schlichtweg unmöglich als Mensch alles über Gott zu wissen, aber vor allem wirklich zu begreifen.
Dies wäre ähnlich, als wenn ein zwar zum Lesen bemächtigter Mensch eine Abhandlung über hochkomplizierte Vorgänge in der Kernphysik liest, von der er aber gleichzeitig null Ahnung hat. Was soll ihm dies "Wissen" dann nutzen?
Deshalb kann Jesus auch den Menschen Gott nicht wirklich erklären, was aber nicht heißt, dass Er selbst als Gottes Sohn nicht Alles genau wüsste.
Ergo bleiben wir tatsächlich immer zu einem großen Teil zum puren "Glauben" an Gott auf Erden verurteilt.
Aber immerhin hatte Jesus schon die Gelegenheit, das alles mit dem Vater schon seit über 1.900 Jahren zu besprechen. Entsprechend weiter sind damit seine Erkenntnisse als sie uns hier zuganglich sind. :]

Diese Deine Antwort impliziert nun, dass Jesus erst nach seinem Tod mit Gott/Seinem Vater "einen Plan für uns" gehabt, bzw. Ihn und den Himmel erst selbst wirklich verstanden und gekannt hätte?
Dies hingegen glaube ich mit Sicherheit nicht, da Jesus bereits als wahrer "Menschensohn Gottes" mit dem Vater "Eins" war und deshalb als absolut oberste Gott vertretende Instanz vom Himmel herabgekommen ist. (Joh. 10, 14-18)
https://bibeltext.com/l12/john/10.htm

Bloß haben die meisten Menschen das sichtlich nicht begriffen.
Zusammen bereiten Sie gerade unsere ewige Wohnstätte vor (Johannes 14,2-3). Lasst sie arbeiten. ;)

"Arbeiten"? :)
Das Problem ist wohl eher nicht, dass Gott und Sein Sohn uns eine Wohnstätte bereiten - nichts leichter für Sie als das, Ihr Wille schließlich genügt - sondern, dass wir darin auch Wohnung nehmen dürfen.
Wir sind es also, die dafür "arbeiten" müssen.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » So 16. Jun 2019, 17:46

onThePath hat geschrieben:Lazar, mit deinem Entwurf kann man Größe ahnen.

Bei der Frage nah der Möglichkeit der Entrückung im Leib kann man aber verschieden argumentieren. Ja, Jesu Leib war auf jeden Fall verändert, gehörte eigentlich nicht mehr in diese materielle Welt. Außergewöhnlich ist, dass er ihn völlig materialisieren konnte.

Das Thema Nahtoderfahrung ist sehr zwiespältig. Am besten passt mir das Erlebnis von Ian McCormack um das Licht und die Liebe Gottes richtig zu verstehen. Leicht kommt das Urteil auf bei Nahtoderfahrenden, Gott sei nur Liebe und Sünde habe gar keine Bedeutung.
Lg, otp


Hi oTP!
Gott liebt uns zwar trotz all unserer Sünden/Vergehen, dennoch bleiben wir damit zwangsweise von ihm geistig getrennt. Auch ein "normaler" Vater kann seinen Sohn und Mörder dennoch lieben, aber natürlich dessen ungerechte Tat nicht gutheißen?

Bei den vielen positiven Nahtodeserfahrungen darf man etwas ganz Entscheidendes nicht miteinander verwechseln. Die Beschreibung der unvorstellbar großen Liebe Gottes zu uns bedeutet nicht, dass wir dennoch machen dürfen, was wir wollen - denn Sein Wille soll geschehen - und nicht der unsere - aber rein uns zu Liebe.
Die oftmalige Ausdrucksweise von NTEs, Gott hat zu mir gesagt:
"ich liebe Dich genau so wie Du bist" ist für mich leider sehr missverständlich.
Mag bei manch der Betreffendem tatsächlich so zutreffen, aber nicht generell.

Eine echte Umkehr zu Gottes Gehorsam bleibt in jedem Fall unerlässlich.

Herzliche Grüße
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » So 16. Jun 2019, 18:43

Klingt für mich schon richtig, was du sagst, Lazar.

Und McCormack klingt auch deshalb richtig für mich, weil er kurz hintereinander beides erlebt: Die überwältigende Liebe Gottes nachdem er Bekanntschaft mit der Hölle gemacht hat.

Und da er nicht endgültig tot war, hatte es sich ja noch nicht endgültig entschieden, in welche Welt von beiden es ihn nach dem Tod endgültig zieht. Aber diese Erlebnisse haben ihm die Augen geöffnet. Er übernahm Verantwortung vor Gott für sein Verhalten und wurde Pastor.

Der Ausdruck" Gott mag dich wie du bist" ist, finde ich, nützlich. Zumindest für verzweifelte, zerbrochene und deprimierte Menschen, die eigentlich gut sind.

Weil wir hier bezogen sein sollen auf den Sinn des Universums:

Wir Menschen müssen etwas lernen: Gehorsam gegenüber Gott. Das ist der Sinn unseres Lebens.

Aber damit kommen wieder Fragen auf, wie die nach der Freiheit, und wie wir überhaupt den Sinn des Lebens erkennen können. Gott hat es uns jedenfalls nicht ganz leicht gemacht. Dennoch gibt es keine gültige Entschuldigung, die vor den Folgen eins gottloses Leben schützt, in Sünde und Atheismus, in Gottferne.

Ob wir Menschen die einzige Spitze der Schöpfung Gottes sind ? Ob das riesige Universum sich quasi um die Schöpfung Mensch dreht ? Jedenfalls lässt die Riesigkeit des Universums uns unbedeutend erscheinen. Und ein Blick auf die Vielheit des Lebens lässt uns fragen, ob es nicht neben dem Menschen auch noch andere bedeutende Lebewesen gibt.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 17. Jun 2019, 13:15

Lazar hat geschrieben:
Seine rein geistig mir zugetragenen Worte, Seine gewaltige "Anwesenheit" innerhalb Seines unvergleichlichen Friedens, dem Gefühl der absoluten Geborgenheit, Hingebung und Sehnsucht nach Ihm, als kennte man Gott/Christus aus einer anderen, früheren vollkommenen Welt. In die man hoffentlich bald eines Tages zurückkehren darf/wird.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Helmuth » Mo 17. Jun 2019, 13:31

onThePath hat geschrieben:Und ein Blick auf die Vielheit des Lebens lässt uns fragen, ob es nicht neben dem Menschen auch noch andere bedeutende Lebewesen gibt.

Es gibt die Engelswelt, die biblisch bezeugt ist. Viel wissen wir über diese nicht wirklich. In erster Linie, weil Gott den Blick dafür einschränkt, wofür er seine Gründe hat. In Ausnahmesituationen wurde ein Eiblick gewährt, wenn Gott Propheten dafür bestellt hatte oder wie in diesem Fall eines „Normalsterblichen“:
2 Könige 6,17 hat geschrieben:Und Elisa betete uns sprach: Herr, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht. Da öffnete der Herr dem Knecht die Augen, sodass er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 17. Jun 2019, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Mo 17. Jun 2019, 13:38

Helmuth hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Und ein Blick auf die Vielheit des Lebens lässt uns fragen, ob es nicht neben dem Menschen auch noch andere bedeutende Lebewesen gibt.

Es gibt die Engelswelt. Und sie ist biblisch bezeugt. Viel wissen wir über diese nicht wirklich.


Klar, mit der Existenz der Engel rechne ich ja auch. Mich würde zusätzlich noch interessieren, ob es hier im Weltall noch andere intelligente Wesen geben könnte.

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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 17. Jun 2019, 13:41

Was ich eben nicht verstehe ist, warum hat Gott das Universum so "unendlich" groß gemacht?

Hat er geübt?
Er hat uns in seinem Ebenbild erschaffen? Was heißt das?
Würde ich etwas sehr komplexes bauen wollen, würde ich auch vorher experimentieren und schauen wie es am besten geht. Gott hat das sicher nicht nötig, hat er es trotzdem getan?
Nie wird jemand in eine andere Galaxie reisen können, wozu hat Gott diese dann geschaffen?

Besteht das Universum weiter, auch wenn es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird?
Was bedeutet neuen Himmel?
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon onThePath » Mo 17. Jun 2019, 13:52

Daniel 8,
Ich bin ein Mensch und kann nur staunen über das gewaltige All, das Gott erschaffen hat. Ich kenne ja noch nicht mal das verborgene Universum, in dem Gott erfahrbar ist und das bevölkert ist mit Engeln. Und was wir darüber wissen und erfahren können, begreifen wird das auch kein Mensch.

Deshalb denke ich, Gott ist etliche Nummern zu groß.

Lg, otp
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Helmuth » Mo 17. Jun 2019, 14:01

Daniel_8 hat geschrieben:Was ich eben nicht verstehe ist, warum hat Gott das Universum so "unendlich" groß gemacht?

Unendlich ist ein abstrakter Begriff, der unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Gott lässt uns einfach nur subjektiv, d.h. mihilfe der gegebenen Sinne sehen. Die geistig geistliche Welt dahinter erkennen wir zurzeit nur in Ansätzen mithilfe des Heiligen Geistes. Ich denke auch, damit es uns nicht überfordert.

Ein Beispiel. Wir können nur einen Bruchteil der elektromagnetischen Wellen als sichtbares Licht mit dem Sehsinn wahrnehmen. In der Physik ist das Spektrum weit größer. Würden wir alles sehen, wir wären hoffnungslos verwirrt und orientierungslos.

Dennoch ist die Welt des Geistes, die den Sinnen verborgen ist, wie ich meine die eigentliche Welt. Gott bestimmt mit seinem Geist wie unser Geist mit den gegebenen Sinnen diese natürliche Welt wahrgenommen wird. Er kann es auch ändern.

Insofern habe ich aufgehört diese Welt mehr erforschen zu wollen als für uns nützlich. Dahinter steckt für mich ein durchdachter Plan.

Daniel_8 hat geschrieben:Was bedeutet neuen Himmel?

„Himmlisch“ ist in erster Linie ein geistlicher Begriff. Er beschreibt den Zustand, in dem Gottes Wille von uns anerkannt wird, sodass er zu seiner vollkommenen Wirkung seiner Herrlichkeit führt.

Er ist aber unabhängig von der stofflich geschaffenen Welt. Er kann also auch auf Erden erlebt werden unter denen, die Gottes Willen tun. Der neue Himmel beschreibt die Welt in der böse Menschen nicht mehr leben
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 17. Jun 2019, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Thelonious » Mo 17. Jun 2019, 14:03

Nein, Gott übt nicht, sebstverständlich auch nicht in puncto Schöpfung.

Gott hat, aus der Fülle möglicher Welten, gerade diese (d.h. dieses Universum) geschaffen. Das schlußfolgert, dass - den Er ist die höchste Vernunft - diese Welt tatsächlich die vollkommenste ist. Mit all ihren Galaxien usw. usw.

Gruß
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Re: Warum schuf Gott das Universum?

Beitragvon Lazar » Mo 17. Jun 2019, 22:18

Daniel_8 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
Seine rein geistig mir zugetragenen Worte, Seine gewaltige "Anwesenheit" innerhalb Seines unvergleichlichen Friedens, dem Gefühl der absoluten Geborgenheit, Hingebung und Sehnsucht nach Ihm, als kennte man Gott/Christus aus einer anderen, früheren vollkommenen Welt. In die man hoffentlich bald eines Tages zurückkehren darf/wird.
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Schön, dass Du dieses unvergleichliche Gefühl kennst, Du kannst Dich glücklich schätzen!

Daniel_8 hat geschrieben:Was ich eben nicht verstehe ist, warum hat Gott das Universum so "unendlich" groß gemacht?

Hat er geübt?
Er hat uns in seinem Ebenbild erschaffen?
Was heißt das?
Würde ich etwas sehr komplexes bauen wollen, würde ich auch vorher experimentieren und schauen wie es am besten geht. Gott hat das sicher nicht nötig, hat er es trotzdem getan?
Nie wird jemand in eine andere Galaxie reisen können, wozu hat Gott diese dann geschaffen?

Besteht das Universum weiter, auch wenn es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird?
Was bedeutet neuen Himmel?


Hm, wenn der Mensch tatsächlich das Ebenbild Gottes wäre, dann wäre ein jeder von uns wie Jesus Christus, nachdem sich Gott mit Ihm als Seinen auserwählten "Menschensohn" vereinigt hat. So sind wir aber nicht, scheinen jedoch geistig wandelbar zu sein, um somit dennoch in Gottes Bewusstsein gelangen zu können.
Das ist unsere letzte Chance, aber der Wille dazu muss vor Gott echt und ehrlich sein, sodann hilft Er uns auch jeden Tag. Denn man kann durchaus unvollkommen sein, aber dann muss man wenigstens dem gehorchen, der vollkommen ist, da gebe ich oTP absolut Recht:
oTP hat geschrieben: Wir Menschen müssen etwas lernen: Gehorsam gegenüber Gott. Das ist der Sinn unseres Lebens.

Für mich gibt es die Belohnung - als damit die "Neue Erde" und den "Neuen Himmel" - bereits längst in einer anderen Welt. Alles ist dort noch um ein vielfaches herrlicher als bei uns auf Erden, strahlend unvergänglich - und ohne Tod - so kann das gesamte materielle Universum eigentlich nur eine Art Replica sein von Gottes Paradies.

Wir leben hier vergleichsweise also in einer relativen Unvollkommenheit an Schöpfung, deswegen hat Gott aber für mich keinesfalls "geübt"! Entweder diese "endliche Unvollkommenheit" ist von Ihm gewollt, weil wir nur in der Unvollkommenheit Seiner absoluten Vollkommenheit gewahr werden - oder sie war schlichtweg ein Resultat bezüglich des real geschehenen "Abfalls aus dem Himmel".

Auf jeden Fall hat unser Universum auch mit dem Satan und Seinen Engeln zu tun, das heißt, sowohl die lichtvolle als auch finstere "Engelwelt" gibt es parallel zu jeder Welt - also auch in der Unseren.

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