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Mathematik und Gott

Moderator: bigbird

Mathematik und Gott

Beitragvon stewi87 » So 30. Mai 2010, 20:33

Gott im mathematischen Vergleich

Ich möchte im Folgenden einmal eine etwas andere Art der christlichen Gotteserklärung darstellen und zwar mit einem mathematischen Ansatz.
Mit Gott könnte es sich wie mit der Zahl „0“ verhalten, ausser der Tatsache dass es sich bei Gott natürlich nicht um „nichts“ handelt, sondern Gott eine ganz andere uns unerklärliche Dimension besitzt und eine eigene Entität darstellt. Dazu möchte ich die Grundoperationen Addition, Multiplikation, Subtraktion und Division ins Spiel bringen.

Fangen wir mit der Addition an.
Der christliche Gott ist drei-einig, dies unterscheidet das Christentum von allen anderen Religionen.
Gott wird gebildet durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Wenn wir jetzt den drei Gotteserscheinungen die Zahl „0“ zuordnen, können wir diese Dreieinigkeit erklären. Addiert man nämlich die drei Zahlen „0“ erhält man immer noch „0“ . Genauso verhält es sich mit den drei Gotteserscheinungen, addiert man sie zu einem Ganzen bleiben sie immer noch sich gleich, die drei Entitäten werden aber in einem einzigen Gott abgebildet, genau wie die drei einzelnen Nullen auf eine einzige Null gebracht werden.

Machen wir weiter mit der Multiplikation.
Falls man irgend eine Zahl mit der 0 multipliziert erhält man wieder 0, unabhängig davon mit welcher Zahl man dies versucht. Dies könnte darstellen dass Gott in allem ist was er durchdringt, berührt oder geschaffen hat, nach christlichem Verständnis also wirklich in allem. Denn wenn sich Gott mit einem Wesen oder einer Sache verbindet, wird es göttlich, genau gleich wie wenn man die 0 mit einer anderen Zahl verbindet und das Resultat dann auch zur 0 wird.

Einen ähnlichen Ansatz habe ich für die Subtraktion.
Zieht man von irgend einer Zahl „0“ ab, bleibt immer noch dieselbe Zahl, man hat also nichts von der ursprünglichen Zahl verändert. Dies kann man so oft wiederholen wie man will, es bleibt beim selben Resultat. Dies verhält sich so wie bei jemandem der Gott loswerden will, also quasi von sich abziehen will. Dies kann er so oft versuchen wie er will, er wird es nicht schaffen. Denn jede Entität ist von Gott geschaffen und dadurch gemäss obiger Multiplikationsregel mit Gott verbunden. Dies kann niemand verändern und deshalb ist es auch unmöglich Gott loszuwerden, was für die meisten Menschen ja auch etwas positives darstellt, da man Gott nicht verlieren kann.

Damit bleibt uns noch die Division.
Durch null lässt sich bekanntlich nicht teilen. Das einzige was man bei einer Division durch null ermitteln kann ist der Grenzwert. Dieser strebt gegen unendlich und zwar gegen positiv oder negativ unendlich. Nach christlicher Auffassung wird nach unserem Tod über Himmel oder Hölle entschieden. Dabei können wir den Himmel als positiv und die Hölle als negativ auffassen. Wenn nun beim Gericht über den Mensch entschieden wird, wird geschaut ob er ein negatives oder positives Vorzeichen trägt, ob er also gut oder schlecht gelebt hat (vereinfacht). Nun wird er durch Gott geteilt. War er positiv kommt er in den Himmel, also zum unendlich Guten. War er negativ kommt er in die Hölle also zum unendlich qualvollen. Etwas dazwischen gibt es nicht.

Ihr seht also, mathematische Ansätze können auch theologische Ideen beschreiben.
Ich möchte am Schluss noch anmerken, dass ich oben nicht Gott mit einer Null verglichen habe, sondern nur versucht habe christliche Grundsätze mit der Mathematik zu verbinden.
Ich danke für euer Interesse und hoffe auf Reaktionen und Antworten.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon bigbird » So 30. Mai 2010, 20:47

Hallo Stewi87!

Willkommen im Forum! ich habe deinen Thread verschoben, denn das ist keine "persönliche Glaubensfrage", sondern eher ein philosophieren.

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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon ImHermes » So 30. Mai 2010, 21:04

Es ist heikel, eine Zahl, die spezielle mathematische Eigenschaften aufweist, direkt mit Gott in Verbindung zu bringen.

Deine Idee, kann ich verstehen, jedoch stehe ich nicht hinter deiner Aussage aus folgenden Gründen:
- Bei der Division steht mir der negative Bereich zur Verfügung.
- Rechnet man aber sinnbildlich (mit Äpfeln), dann kann ich nicht durch 0 dividieren oder multiplizieren.
-Beim dividieren erhalte ich nur eine unendliche Zahl, wenn ich durch eine extrem kleine Zahl, die noch etwas ist, teile. Null, ist ja aber nichts...




Aber der Grundsatz gefällt mir, auch wenn ich (noch) nicht deiner Meinung bin ;)

Gruss
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon stewi87 » So 30. Mai 2010, 21:31

Es stimmt, jeder Vergleich mit Gott ist heikel, doch dies sind nur Erklärungsversuche um unserem Verstand Anhaltspunkte für die Idee Gottes zu geben.

Zur Fragen der Division

wenn man versucht durch eine Zahl zu teilen deren Betrag unendlich klein ist (also null), strebt der Grenzwert dieser Division gegen unendlich.
Macht man dies mit einer negativen Zahl, strebt dieser Grenzwert gegen minus unendlich.
Bei einer positiven gegen plus unendlich.

Das ganze strebt also gegen +/- unendlich, Null ist der extremste Punkt, die Zahl mit dem kleinsten Betrag also ist der Grenzwert +/- unendlich.

lim( x->0) (Z/x) = unendlich / / Himmel
lim(x->0) (-Z/x) = minus unendlich / / Hölle

Es spielt also eine unendlich grosse Rolle ob man als Zahl mit einem negativen oder positiven Vorzeichen in die Gleichung kommt.
Zum Vergleich:
Es spielt eine unendlich grosse Rolle ob man als Mensch gut oder Böse zum Gericht kommt.

Ich danke Hermes für die gute Antwort und hoffe auf eine weitere lebendige Diskussion
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon ImHermes » So 30. Mai 2010, 21:42

So gesehen, kommt es auf das Vorzeichen drauf an:

-x (1 Mord)
-x*x (Gottes Vergebung nicht angenommen)

Wenn ich dies dividiere (was durch was vernachlässigt), erhalte ich +z, komme also in den Himmel ;)

Glaub so einfach ist es nicht...

unendlich klein ist (also null),

Das ist nicht das gleiche... Da gibt es einen Unterschied, denn auf 10^99999999 (10hoch...) kann ich zählen (wenn ich wüsste wie es nach Billionen weiter geht :lol: ) - aber auf unendlich kann niemand zählen. Dies ist ein kleiner und feiner Unterschied, der auch die Gleichung ins Wanken bringt.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Mo 31. Mai 2010, 01:41

stewi87 hat geschrieben:Mit Gott könnte es sich wie mit der Zahl „0“ verhalten, ausser der Tatsache dass es sich bei Gott natürlich nicht um „nichts“ handelt, sondern Gott eine ganz andere uns unerklärliche Dimension besitzt und eine eigene Entität darstellt.

Ich bin im Moment nicht gerade eben in der richtigen Stimmung zum Rechnen, aber hast du die gleiche Überlegung auch schon einmal mit der „Gotteszahl” ∞ gemacht?
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Schoham » Mo 31. Mai 2010, 09:24

Mathematischer Beweis für die Notwendigkeit eines Konstrukteurs

Viele Forscher sind zur Ueberzeugung gekommen, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Leben aus Zufall entwickeln kann, so winzig klein ist, dass man es für unmöglich betrachten muss. Zum Beispiel stellte Hoyle (1983) fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man entweder 10 weisse oder 10 schwarze Kugeln nacheinander aus einer Kiste nimmt, die gleich viele weisse wie schwarze Kugeln enthält, fünf mal auf eine Million beträgt! Wenn wir die Anzahl gleicher Kugeln auf 100 erhöhen, und man entweder 100 weisse Kugeln oder 100 schwarze Kugeln in einer ununterbrochenen Reihe herausnimmt, ist die Wahrscheinlichkeit so gering, dass man sie unter allen Umständen als unmöglich bezeichnen muss. Um zu illustrieren, was dieses Konzept in der Biologie bedeutet, sehen wir uns eine geordnete Struktur von 206 Teilen an. Das ist keine grosse Zahl - das menschliche Skelett enthält zum Beispiel im Durchschnitt 206 einzelne Knochen. Wenn alle richtig zusammengesetzt sind, funktioniert der Körper perfekt. Alle Körpersysteme - sogar die Organellen in den Zellen - sind wesentlich komplizierter als das Skelett. ./.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Schoham » Mo 31. Mai 2010, 09:52


Um die mögliche Zahl von verschiedenen Kombinationen der 206 Teile herauszufinden, stellen wir uns zunächst ein System vor, das lediglich einen Bestandteil hat, der nur in einer Art aufgestellt werden kann (1x1; ein System von zwei Teilen kann in zwei Arten (1x2) nämlich 1,2 und 2,1 aufgestellt werden; ein System von drei Teilen kann in sechs Arten aufgestellt werden (1x2x3), oder 1,2,3 ; 2,3,1 ; 2,1,3 ; 1,3,2 ; 3,1,2 ; 3,2,1 ; eines mit vier Teilen in 24 Arten (1x2x3x4), und so weiter. Schliesslich kommen wir bis zu einem System mit 206 Teilen, welche auf 1x2x3....x206 verschiedene Arten aufgestellt werden kann. Diese Zahl nennt man <<206 factorial>> und man schreibt sie <<206!>>.
Der Wert von 206! beträgt etwa 10388, was eine 1 mit 388 Nullen bedeutet (im ganzen Universum gibt es <<nur>> etwa 1080 Atome! Anm. des Uebersetzers).
Um die 206 Knochen in der richtigen Reihenfolge zusammenzustellen, (wir kümmern uns zunächst nicht darum, woher die Knochen kommen, ob sie verkehrt herum oder verdreht sind; die Herkunft der Sehnen, Bänder und anderen zugehörigen Strukturen lassen wir ebenfalls unbeachtet) sind 10388 Versuche nötig, damit es einmal stimmt. Dies heisst, dass von 10388 zufälligen Anordnungen nur einmal die Knochen am richtigen Ort sind.
Wenn man jede Sekunde eine neue Anordnung machen könnte und das während der ganzen astronomischen Evolutionszeit (also 10 bis 20 Milliarden Jahre lang), und indem wir die vorsichtigsten Annahmen machen, haben wir 1018 Sekunden Zeit. Also ist die Chance, dass wir einmal die richtige Anordnung erhalten, immer noch viel kleiner als einmal in 10 Milliarden, nämlich einmal in 10(388-18) oder einmal in 10370 Sekunden...

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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon sugi » Mo 31. Mai 2010, 10:15

Ich hab mir auch schon ein paar mal gedacht: Bei Gott ist vieles berechnet!!

Immer wieder kommen in der Bibel Zahlen vor..finde ich äusserst interessant!
Ohne einen Aberglauben aufzubauen.. ;)
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Mo 31. Mai 2010, 11:22

Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht :mrgreen:


Josua 15,21-32:

Dies sind die Städte des Stammes Juda im Südland von Edom: 1 Kabzeel, 2 Eder, 3 Jagur, 4 Kina, 5 Dimona, 6 Adada, 7 Kedesch, 8 Hazor, 9 Jitnan, 10 Sif, 11 Telem, 12 Bealot, 13 Hazor-Hadatta, 14 Kerijot-Hezron — das ìst Hazor -, 15 Amam, 16 Schema, 17 Molada, 18 Hazar-Gadda, 19 Heschmon, 20 Bet-Pelet, 21 Hazar-Schual, 22 Beerscheba und seine Ortschaften, 23 Baala, 24 Ijim, 25 Ezem, 26 Eltolad, 27 Kesil, 28 Horma, 29 Ziklag, 30 Madmanna, 31 Sansanna, 32 Bet-Lebaot, 33 Schilhim, 34 En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

Josua 15,33-36:

Im Hügelland sind 1 Eschtaol, 2 Zora, 3 Aschna, 4 Sanοach, 5 En-Gannim, 6 Tappuach, 7 Enam, 8 Jarmut, 9 Adullam, 10 Socho, 11 Aseka, 12 Schaarajim, 13 Aditajim, 14 Gedera und 15 Gederotajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.Josua 19,2-6:

Und sie bekamen 1 Beerscheba, 2 Schema, 3 Molada, 4 Hazar-Schual, 5 Baala, 6 Ezem, 7 Eltolad, 8 Betul, 9 Horma, 10 Ziklag, 11 Bet-Markabot, 12 Hazar-Susa, 13 Bet-Lebaot, 14 Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit ihren Gehöften.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon ImHermes » Mo 31. Mai 2010, 18:06

blakki hat geschrieben:Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht :mrgreen:

....

Gott ist gewiss davon frei - jedoch nicht die, die die Bücher verfasst haben ;) Denn auch die sind als Prophet/Gelehrter immer noch ein Mensch gewesen...

Zudem kann es sich, (Vermutung von mir, hab mich aber nicht genau damit befasst) sich um verschiedene Zeiten handeln.


Gruss
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Thelonious » Mo 31. Mai 2010, 18:20

blakki hat geschrieben:Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht :mrgreen:


Josua 15,21-32:

Dies sind die Städte des Stammes Juda im Südland von Edom: 1 Kabzeel, 2 Eder, 3 Jagur, 4 Kina, 5 Dimona, 6 Adada, 7 Kedesch, 8 Hazor, 9 Jitnan, 10 Sif, 11 Telem, 12 Bealot, 13 Hazor-Hadatta, 14 Kerijot-Hezron — das ìst Hazor -, 15 Amam, 16 Schema, 17 Molada, 18 Hazar-Gadda, 19 Heschmon, 20 Bet-Pelet, 21 Hazar-Schual, 22 Beerscheba und seine Ortschaften, 23 Baala, 24 Ijim, 25 Ezem, 26 Eltolad, 27 Kesil, 28 Horma, 29 Ziklag, 30 Madmanna, 31 Sansanna, 32 Bet-Lebaot, 33 Schilhim, 34 En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

Josua 15,33-36:

Im Hügelland sind 1 Eschtaol, 2 Zora, 3 Aschna, 4 Sanοach, 5 En-Gannim, 6 Tappuach, 7 Enam, 8 Jarmut, 9 Adullam, 10 Socho, 11 Aseka, 12 Schaarajim, 13 Aditajim, 14 Gedera und 15 Gederotajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.Josua 19,2-6:

Und sie bekamen 1 Beerscheba, 2 Schema, 3 Molada, 4 Hazar-Schual, 5 Baala, 6 Ezem, 7 Eltolad, 8 Betul, 9 Horma, 10 Ziklag, 11 Bet-Markabot, 12 Hazar-Susa, 13 Bet-Lebaot, 14 Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit ihren Gehöften.


Häh? Wie kommst du da auf einen Rechenfehler, Blakki?

Judas Städte befanden sich in vier Gegenden: im Süden (Aufzählung in Vers 20-32), in den Tälern hinüber zum Mittelmeer (V. 33-47), auf dem Gebirge im Landesinneren (V. 48-60) und im Osten nahe dem Toten Meer (V 61+62), also wo witterst du einen Rechenfehler? Denn da ist ja überhaupt keine Addition!

Gruß
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon pirate23 » Mo 31. Mai 2010, 18:28

Schoham hat geschrieben:Viele Forscher sind zur Ueberzeugung gekommen, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Leben aus Zufall entwickeln kann, so winzig klein ist, dass man es für unmöglich betrachten muss.

Aber erst, nachdem sie die Bibel gelesen haben.

Alle anderen Forscher wissen nämlich, dass chemische Formeln oder physikalische Prozesse alles andere als "zufällig" sind, sondern mit bisschen Mathematik super beschrieben werden können und auch überhaupt keine übernatürlichen Eingriffe erforderlich machen.

http://www.youtube.com/watch?v=-zHlfUU1WY0


blakki hat geschrieben:Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht

Manchmal verwechselt Gott sogar "eins" und "keins".

"Und er gebot ihnen, dass sie nichts mit auf den Weg nehmen sollten als nur einen Stab; kein Brot, keine Tasche, keine Münze im Gürtel, sondern Sandalen untergebunden." Mk6:8

"Und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg: weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld, noch soll jemand zwei Unterkleider haben!" Lk9:3
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Robby » Mo 31. Mai 2010, 19:00

pirate23 hat geschrieben:
Manchmal verwechselt Gott sogar "eins" und "keins".



Nur solange man nicht versteht, was ER uns sagen will (siehe Thelos Antwort auf Blakki).
Aber bitte, das ist in diesem Thread nicht das Thema.


Lieber Gruss
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Mo 31. Mai 2010, 19:29

Thelonious hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht :mrgreen:


Josua 15,21-32:

Dies sind die Städte des Stammes Juda im Südland von Edom: 1 Kabzeel, 2 Eder, 3 Jagur, 4 Kina, 5 Dimona, 6 Adada, 7 Kedesch, 8 Hazor, 9 Jitnan, 10 Sif, 11 Telem, 12 Bealot, 13 Hazor-Hadatta, 14 Kerijot-Hezron — das ìst Hazor -, 15 Amam, 16 Schema, 17 Molada, 18 Hazar-Gadda, 19 Heschmon, 20 Bet-Pelet, 21 Hazar-Schual, 22 Beerscheba und seine Ortschaften, 23 Baala, 24 Ijim, 25 Ezem, 26 Eltolad, 27 Kesil, 28 Horma, 29 Ziklag, 30 Madmanna, 31 Sansanna, 32 Bet-Lebaot, 33 Schilhim, 34 En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

Josua 15,33-36:

Im Hügelland sind 1 Eschtaol, 2 Zora, 3 Aschna, 4 Sanοach, 5 En-Gannim, 6 Tappuach, 7 Enam, 8 Jarmut, 9 Adullam, 10 Socho, 11 Aseka, 12 Schaarajim, 13 Aditajim, 14 Gedera und 15 Gederotajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.Josua 19,2-6:

Und sie bekamen 1 Beerscheba, 2 Schema, 3 Molada, 4 Hazar-Schual, 5 Baala, 6 Ezem, 7 Eltolad, 8 Betul, 9 Horma, 10 Ziklag, 11 Bet-Markabot, 12 Hazar-Susa, 13 Bet-Lebaot, 14 Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit ihren Gehöften.


Häh? Wie kommst du da auf einen Rechenfehler, Blakki?

Judas Städte befanden sich in vier Gegenden: im Süden (Aufzählung in Vers 20-32), in den Tälern hinüber zum Mittelmeer (V. 33-47), auf dem Gebirge im Landesinneren (V. 48-60) und im Osten nahe dem Toten Meer (V 61+62), also wo witterst du einen Rechenfehler? Denn da ist ja überhaupt keine Addition!

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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon sugi » Di 1. Jun 2010, 11:01

Ist nicht logisch, gäll blakki ;)

Sowas nenne ich persönlich Erbsenzählerei..
Wörtlich nehmen, statt beim Wort!!

Was macht das denn schon aus??
Eigenbestätigung?
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Di 1. Jun 2010, 11:14

sugi hat geschrieben:Ist nicht logisch, gäll blakki ;)

Sowas nenne ich persönlich Erbsenzählerei..
Wörtlich nehmen, statt beim Wort!!

Was macht das denn schon aus??
Eigenbestätigung?


Äh, sugi,

mir wird bei jeder Gelegenheit von den Gläubigen die angebliche Irrtumslosigkeit der Bibel um die Ohren gehauen, insbesondere, wenn es um Schöpfung bzw. Evolution geht.

Und das macht m.E. sehr viel aus, denn dieses Beispiel zeigt mir, dass die Bibel halt doch nicht unfehlbar ist.

Mich persönlich freut es, dass du die Bibel beim Wort nimmst, statt wörtlich :umarm:

LG Blakki
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon sugi » Di 1. Jun 2010, 11:21

..und somit redet man immer am Kern vorbei..! Es geht um Beweise, Rechtfertigungen und und und

In Seinem Wort steht:
Joh 3,12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?


Es ist und bleibt immer Glaube!
Und der kann wachsen..nicht, um mich selbst zu beweisen,
oder zu erhöhen, dass sei Ferne!!


En Guete blakki :jump:
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Ihr » Di 1. Jun 2010, 12:06

Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an mein Erstaunen über die Eulersche Identität. Es war beinahe eine religiöse Erfahrung zu realisieren dass

e ^ (i * π) + 1 = 0

Mal abgesehen von ihrer Einfachheit und Stimmigkeit vereint diese Formel die drei grundlegendsten Konstanten der Algebra (0, 1, e, i undπ) sowie die grundlegendsten Operationen Addition, Multiplikation und Exponent.
'Twas good until it wasn't. So long.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Thelonious » Di 1. Jun 2010, 18:58

blakki hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Allerdings ist auch Gott nicht vor Rechenfehlern gefeiht :mrgreen:


Josua 15,21-32:

Dies sind die Städte des Stammes Juda im Südland von Edom: 1 Kabzeel, 2 Eder, 3 Jagur, 4 Kina, 5 Dimona, 6 Adada, 7 Kedesch, 8 Hazor, 9 Jitnan, 10 Sif, 11 Telem, 12 Bealot, 13 Hazor-Hadatta, 14 Kerijot-Hezron — das ìst Hazor -, 15 Amam, 16 Schema, 17 Molada, 18 Hazar-Gadda, 19 Heschmon, 20 Bet-Pelet, 21 Hazar-Schual, 22 Beerscheba und seine Ortschaften, 23 Baala, 24 Ijim, 25 Ezem, 26 Eltolad, 27 Kesil, 28 Horma, 29 Ziklag, 30 Madmanna, 31 Sansanna, 32 Bet-Lebaot, 33 Schilhim, 34 En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

Josua 15,33-36:

Im Hügelland sind 1 Eschtaol, 2 Zora, 3 Aschna, 4 Sanοach, 5 En-Gannim, 6 Tappuach, 7 Enam, 8 Jarmut, 9 Adullam, 10 Socho, 11 Aseka, 12 Schaarajim, 13 Aditajim, 14 Gedera und 15 Gederotajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.Josua 19,2-6:

Und sie bekamen 1 Beerscheba, 2 Schema, 3 Molada, 4 Hazar-Schual, 5 Baala, 6 Ezem, 7 Eltolad, 8 Betul, 9 Horma, 10 Ziklag, 11 Bet-Markabot, 12 Hazar-Susa, 13 Bet-Lebaot, 14 Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit ihren Gehöften.


Häh? Wie kommst du da auf einen Rechenfehler, Blakki?

Judas Städte befanden sich in vier Gegenden: im Süden (Aufzählung in Vers 20-32), in den Tälern hinüber zum Mittelmeer (V. 33-47), auf dem Gebirge im Landesinneren (V. 48-60) und im Osten nahe dem Toten Meer (V 61+62), also wo witterst du einen Rechenfehler? Denn da ist ja überhaupt keine Addition!

Gruß
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Das ist doch klar ersichtlich, jedesmal werden Städte genannt (zur Verdeutlichung sind sie durch Zahlen gekennzeichnet), das Ergebnis der Addition stimmt nicht.


Ja, da werden Städte genannt und ihre Gehöfte, z.B. nach Verse 21-32 neunundzwanzig Städte und fünf Gehöfte = insges. 34 Ortsaufzählungen. Wo ist das Problem? Willst du jetzt wissen, was von den benannten Ortschaften "Stadt" nd was "Gehöft" ist?

Gruß
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon sugi » Di 1. Jun 2010, 22:34

blakki nimmt alles genau unter die Lupe..

Er will sogar das gelebte zwischen den Worten wissen.. :mrgreen:
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon stewi87 » Sa 12. Jun 2010, 09:05

Bei all diesen Antworten sieht man:
Mathematik und Zahlen sind eine religiöse Erfahrung!
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Sa 12. Jun 2010, 09:37

Hat jemand das Buch «Gödel, Escher, Bach» von Douglas R. Hofstadter gelesen?

Noch eine Frage: Welches ist die erste Zahl, die in der Bibel nicht vorkommt? (Beginnend mit 1,2,3 usw.)
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon stewi87 » Mo 14. Jun 2010, 21:52

Kommt drauf an wieviele Seiten deine Bibel hat ;)
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Di 15. Jun 2010, 01:04

stewi87 hat geschrieben:Kommt drauf an wieviele Seiten deine Bibel hat ;)

Ich besitze mehrere Bibelübersetzungen in ganz unterschiedlicher Schriftgrösse mit verschiedenen Seitenanzahlen und sogar mit verschiedenen Verszählungen.

Der Kandidat hat 0 Punkte :o und die Frage bleibt: Welches ist die erste Zahl, die in der Bibel nicht vorkommt? — Eine kleine Hilfestellung: Es ist eine Primzahl und sie ist kleiner als 100.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon ImHermes » Di 15. Jun 2010, 16:41

29?

Gruss
Hermes
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Di 15. Jun 2010, 18:22

Pi kommt meines Wissens nach in der Bibel nicht vor.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon ImHermes » Di 15. Jun 2010, 19:00

blakki hat geschrieben:Pi kommt meines Wissens nach in der Bibel nicht vor.

Gnu hat geschrieben:Eine kleine Hilfestellung: Es ist eine Primzahl und sie ist kleiner als 100.

Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl mit genau zwei natürlichen Zahlen als Teiler, nämlich der Zahl 1 und sich selbst.

Deshalb schliesse ich Pi aus... aber ich bleibe bei 29 ;)


Gruss
Hermes

EDIT: Muss mich korrigieren - es ist 37
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Di 15. Jun 2010, 23:18

Uria, der Hetiter. Das sind zusammen siebenunddreißig. (2 Samuel 23,39)

Im siebenunddreißigsten Jahr des Joasch, des Königs von Juda, wurde Joasch, der Sohn des Joahas, König über Israel und regierte zu Samaria sechzehn Jahre. (2 Könige 13,10)

Aber im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der König von Juda, weggeführt war, am siebenundzwanzigsten Tage des zwölften Monats ließ Ewil-Merodach, der König von Babel, im ersten Jahr seiner Herrschaft Jojachin, den König von Juda, aus dem Kerker kommen (2 Könige 25,27)

Aber im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der König von Juda, weggeführt war, am fünfundzwanzigsten Tage des zwölften Monats ließ Evil-Merodach, der König von Babel, im Jahr, da er König wurde, Jojachin, den König von Juda, aus dem Kerker holen (Jeremia 52,31)


(Die 29 kommt 5 mal vor.)

Nächster Versuch?
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Remo » Fr 25. Jun 2010, 09:36

Ganz spannende Sachen macht auch Mathematiker Peter Plichta:

http://www.plichta.de

Ausserdem finde ich auch die Fibonacci-Folge interessant. Den "goldenen Schnitt" kann man auch in der Natur beobachten. Das Verhältnis von Körpergrösse zum Abstand von Bauchnabel und Boden :tongue:

Das zeigt schon, dass mathematische Gesetzmässigkeiten immer wieder in der Schöpfung auftauchen. Es muss also eine Intelligenz hinter der Sache stehen, kein "Zufall". Und dieser Intelligenz könnte man auch Gott sagen. Deshalb würde ich sagen, dass nicht die Mathematik Gott beschreibt, sondern Gott die Mathematik für seine Zwecke nutzt :praisegod:
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Fr 25. Jun 2010, 10:51

Hallo Rema,

die mathematischen Ausführungen von Dr. Peter Pflichta sind im Rahmen der Zahlentheorie interessant, aber das war es auch schon.

Nennenwerte Resonanz in der mathematischen Fachwelt hat er nicht erhalten, er zeigt zwar interessante Zusammenhänge auf, kann diese aber nicht erklären.

Zudem ist sein Stil - vorsichtig ausgedrückt - etwas exotisch. In seinen Büchern schildert er sehr ausführlich seinen persönlichen Werdegang, das ist zwar sehr interessant, gehört aber in wissenschaftliche Abhandlungen nicht hinein.

Im Übrigen habe ich den Eindruck, das der Mann unter leichten Verfolgungswahn leidet und dazu ein leicht übersteigertes Geltungsbedürfnis an den Tag legt.

Du sagst, dass mathematische Gesetzmäßigkeiten in der Natur auftauchen. Das ist unbestritten, aber definitiv kein Beweis für das Wirken eines intelligenten Schöpfers.

LG blakki
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Remo » Fr 25. Jun 2010, 13:33

blakki hat geschrieben:
Du sagst, dass mathematische Gesetzmäßigkeiten in der Natur auftauchen. Das ist unbestritten, aber definitiv kein Beweis für das Wirken eines intelligenten Schöpfers.
LG blakki


Beweis nicht, aber ein Indiz. Zumindest muss man zugeben, dass es sich bei der Schöpfung nicht um ein Zufallsprodukt handelt.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon pirate23 » Fr 25. Jun 2010, 15:13

Remo hat geschrieben:Zumindest muss man zugeben, dass es sich bei der Schöpfung nicht um ein Zufallsprodukt handelt.

Falls es jemals eine gab. Mit dem Wort "Schöpfung" setzt du ja unzulässigerweise schon voraus, dass es einen Schöpfer gegeben haben muss.

Außerdem funktioniert auch der allerbeste Zufallsgenerator nach bekannten Naturgesetzen. Die Nichtexistenz von Zufall beweist also nicht gleichzeitig die Existenz eines Schöpfers.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Remo » Fr 25. Jun 2010, 15:29

das hab ich in meinem zweiten Beitrag auch nicht behauptet. Ich sagte nur, dass die schier omnipräsenten mathematischen Gesetzmässigkeiten in der Natur darauf schliessen lassen, dass die Schöpfung - meinetwegen auch die Natur, der Kosmos, die Welt oder was immer dir für ein Wort beliebt - kein Zufallsprodukt ist.

Mit dem Begriff Schöpfer verbindet man, da hast du wohl recht, zu sehr die Vorstellung einer Art "Macher in Menschengestalt". Aber was wäre, wenn Gott keine solche Gestalt hätte, sonder eher eine Art KRaft, Wirkungsmechanismus oder so wäre? Würde man dann die Schöpfung nicht besser aus sich selbst heraus erklären und den Schöpfer nicht mehr länger als ausserhalb von seiner Schöpfung stehend betrachten?
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon pirate23 » Sa 26. Jun 2010, 07:18

Remo hat geschrieben:Ich sagte nur, dass die schier omnipräsenten mathematischen Gesetzmässigkeiten in der Natur darauf schliessen lassen, dass

Meiner Meinung nach widerlegt es einen intelligenten Schöpfer, wenn das Universum sich nach berechenbaren Regeln verhält. Determinismus ist doch das genaue Gegenteil eines freien göttlichen Willens... Bei Gott könnte niemand jemals voraus berechnen, wie Dinge sich verhalten. Naturgesetze und Mathematik würden gar nicht existieren, weil sie nutzlos wären.

Mit dem Begriff Schöpfer verbindet man, da hast du wohl recht, zu sehr die Vorstellung einer Art "Macher in Menschengestalt".

Nicht "man". Die Bibel erklärt
1. dass der Mensch nach Gottes Bild geschaffen wurde
2. dass der Mensch nach dem Sündenfall wie ein Gott geworden ist.
Umgekehrt muss Gott also menschenähnlich sein.

Aber was wäre, wenn Gott keine solche Gestalt hätte, sonder eher eine Art KRaft, Wirkungsmechanismus oder so wäre?

Dann würden wir "Urknall" sagen statt "Schöpfung" und "Kräfte" statt "Götter", um Mythologie und Astronomie voneinander unterscheiden zu können.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Mi 21. Jul 2010, 10:28

In der Bibel ist die Zahl Gottes die Sieben und die Zahl des Teufels die Drei:

1. Beispiel: Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN noch danach, was dem Priester zustände vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich.

2. Beispiel: Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen.

••••••••••••••••••••••••

Hat noch niemand von den Mitlesern herausgefunden, welches die kleinste ganze Zahl ist, welche in der Bibel nicht vorkommt?
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Mi 21. Jul 2010, 10:50

pirate23 hat geschrieben:
Remo hat geschrieben:Ich sagte nur, dass die schier omnipräsenten mathematischen Gesetzmässigkeiten in der Natur darauf schliessen lassen, dass

Meiner Meinung nach widerlegt es einen intelligenten Schöpfer, wenn das Universum sich nach berechenbaren Regeln verhält. Determinismus ist doch das genaue Gegenteil eines freien göttlichen Willens... Bei Gott könnte niemand jemals voraus berechnen, wie Dinge sich verhalten. Naturgesetze und Mathematik würden gar nicht existieren, weil sie nutzlos wären.

Mit dem Begriff Schöpfer verbindet man, da hast du wohl recht, zu sehr die Vorstellung einer Art "Macher in Menschengestalt".

Nicht "man". Die Bibel erklärt
1. dass der Mensch nach Gottes Bild geschaffen wurde
2. dass der Mensch nach dem Sündenfall wie ein Gott geworden ist.
Umgekehrt muss Gott also menschenähnlich sein.

Aber was wäre, wenn Gott keine solche Gestalt hätte, sonder eher eine Art KRaft, Wirkungsmechanismus oder so wäre?

Dann würden wir "Urknall" sagen statt "Schöpfung" und "Kräfte" statt "Götter", um Mythologie und Astronomie voneinander unterscheiden zu können.


Sehe ich auch so,

am Universum ist m.E. nirgends zu erkennen, dass ein Schöpfer dahintersteckt oder ein intelligenter Designer.

Anders wäre es, wenn zum Beispiel der Mars keine annähernde Kugelgestalt hätte, sondern ein Würfel wäre, oder die Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne keine annähernden Elypsen.

Vielleicht kennt jemand hier den Roman "Welt der 1000 Ebenen" von Philipp José Farmer, dieser Autor beschreibt künstliche Universen auf sehr anschauliche und unterhaltsame Weise.

Dass mathematische Gesetzmässigkeiten in der Natur auftreten ist lediglich ein Folge dessen, dass wir die Mathematik als Mittel zur Beschreibung der Natur entwickelt haben.

Eine andere intelligente Spezies hat vielleicht eine andere Methode entwickelt, aber auch da würde sich die Natur mit Sicherheit widerspiegeln.

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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon blakki » Mi 21. Jul 2010, 10:55

Gnu hat geschrieben:In der Bibel ist die Zahl Gottes die Sieben und die Zahl des Teufels die Drei:

1. Beispiel: Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN noch danach, was dem Priester zustände vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich.

2. Beispiel: Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen.

••••••••••••••••••••••••

Hat noch niemand von den Mitlesern herausgefunden, welches die kleinste ganze Zahl ist, welche in der Bibel nicht vorkommt?


Georg Todoroff (der müsste eigentlich jedem bekannt sein :mrgreen: ) sieht in der Zahl 3 die Dreiteilung der Welt und interpretiert dies als Beweis Gottes.

Diese ganzen Zahlenspielereien basieren nur auf der Verwendung des Dezimalsystems.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon pirate23 » Mi 21. Jul 2010, 11:12

blakki hat geschrieben:Diese ganzen Zahlenspielereien basieren nur auf der Verwendung des Dezimalsystems.

Das beweist, dass auch Gott zehn Finger hat.
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Re: Mathematik und Gott

Beitragvon Gnu » Mi 21. Jul 2010, 14:36

blakki hat geschrieben:Georg Todoroff (der müsste eigentlich jedem bekannt sein :mrgreen: ) sieht in der Zahl 3 die Dreiteilung der Welt und interpretiert dies als Beweis Gottes.

Danke für den Hinweis, ich kannte ihn bisher nicht. :lol:
Diese ganzen Zahlenspielereien basieren nur auf der Verwendung des Dezimalsystems.

Die Zahlen 3 und 7 sind genau die selben Zahlen in folgenden gebräuchlichen Zählsystemen:

• Oktal
• Dezimal
• Sedezimal

Einzig im Binärsystem ist die Drei 11 und die Sieben 111.

••••••••••••••••••••••••

Welches ist die kleinste ganze Zahl, welche in der Bibel nicht vorkommt?
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