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Hinduismus / Buddhismus

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon paraklet » Fr 23. Apr 2004, 19:04

Nataraja

Und in der tat, ich kann paraklet doch schon tendenziell recht geben:
Fanatismus und Dummbacken, gibts oin jeder Religion. Zum Glück nicht hier!

Stimmt. GOTT schütze dich. Es ist egal wie man auf das Dach gelangt.
Mit der Leiter, mit einem Strick, über einen Baum. Wichtig allein,
man fängt an zu klettern. Liebe, das, mehr nicht. Aber was für ein Weg!
Liebe Grüsse, paraklet.
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Kernbeisser » Sa 24. Apr 2004, 14:54

... Und that´s the heaven on earth!


Aufklärend, erwärmend, lebensbejahend!

:)

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«In der Gnade leben, heisst: Als Beschenkte leben.»
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Nataraja » Sa 24. Apr 2004, 18:46

Hallo Kernbeisser,

Aufklärend, erwärmend, lebensbejahend!


thx! :)

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Shakyamuni » Fr 30. Apr 2004, 12:57

Original von Echse
wie löst man denn das sogenannte "gute Karma" auf?


man muss die welt erkennen und handlungen nicht deswegen machen, damit man gutes karma bekommt, sondern sie einfach so machen. aus mitleid und nicht wegen lohn. mit gott haben buddhisten nichts zu tun, deswegen kann man karmische "früchte" auch keinem gott opfern. sowiso ist nach buddhistischer vorstellung die "übertragung" von karma unmöglich. jeder muss es selber auflösen und es gibt keine erlösung durch einen anderen... so das war nochmal ein erklärungsversuch von buddhistischer seite her.

ach ja- der palikanon ist die grösste buddhistische schrift, die es gibt. aber auch sehr umfangreich, deswegen für anfänger vielleicht nicht so geeignet. gut geeignet sind zB. die schriften von nyanatiloka, einem westlichen mönch, der die urschriften bzw. das wichtigste daraus zusammengefasst hat. findet man auch auf der seite...
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Lambert » Mi 7. Mai 2008, 13:27

Ist schon eine sehr merkwürdige Religion, etwas ins Leben rufen, am schluss ins nichts zu gelangen :D Tut mir leid, so was kann man einfach nicht glauben , welchen Sinn hat es dann das Leben. Das Leben ist lebensbejahends, es will gelebt werden. Alle Sinne, die Wahrnehmungen als teuschung zu anerkennen? Nö, der Mensch ist einfach dazu geschaffen ein Sinn und einen Ziel zu haben, die Fülle alles was die Welt zu preisen was Gott geschaffen hat durch sein Wort. Meine Freude liegt darrin, die göttliche Liebe wahr zu nehmen, seine Gegenwart trotz so vielen Versagens zu erfahren. Wer Gott erkennt es, wie lebenbejahend Gott ist, der seine Fülle schenkt, der sooooo menschlich ist er wie man es kaum glauben, seine helfende Hand zu uns reicht.



Herzliche Grüsse, Andreas:praisegod: :praise: :clap:
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Nataraja » Do 8. Mai 2008, 19:28

Puhhhh, das ist ja ein Beitrag von mir, der schon etwas älter ist! Ich muß gestehen, dass ich ihn mittlerweile nicht mehr ganz so schreiben würde, denn ich würde die Größe Gott hier eliminieren. Aber ich schreibe dennoch mal in meinem alten Fahrwasser weiter, denn die einwände hier siond erstens sehr gewaltig, und zweitens sehr determiniert von Unwissenheit.
Du fragst, welchen Sinn hat das Leben?
Damals hätte ich gesagt: Gott zu dienen, Gott zu lieben, über alle Massen, mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Leib. Das ganze Leben sei ein Gottesdienst!
Heute würde ich sagen: Das Leben hat keinen Sinn, denn diese Sache mit dem Sinn intendiert ja, dass alles immer irgendwie teleologisch ausgerichtet wäre. Das ist quasi eine arestotelisierung von Bereichen, von denen Aristoteles noch nicht mal was geahnt hätte! Wenn es um solche Bereiche geht, die man da Gott nennen könnte, dann ist so etwas völlig zweckfrei, frei von jeder teleologischen Bestimmung, denn das Numinose ist reine Transzendenz, und entsagt sich jeder relastionalen, dualistischen Bestimmung. Das Leben hat in der tat keinen Sinn, wenn Sinn als Ziel gefaßt wird. Das Leben sollte - um mit Platon zu sprechen - durchträngt sein vom Eros, nämlich dem eros bezüglich der Sophia, der Weisheit. Und das ist kein Ziel, sondern ein Bewußtseinszustand, um den man sich hart rangeln muß, denn dieser Zustand erfordert den größten aller Kämpfe, nämlich den Kampf mit seinem Ego.
Geschaffen um ins Nichts zu gehen? Nein, denn da ist nichts geschaffen, nichts real, nichts ins Dasein gekommen. Vielmehr gilt es, dieses Dasein als das zu entlarven, was es ist: Illusion! Weder war da was, noch war da nichts, und auch nicht beides zusammen, oder keines von beiden war.... Jetzt werd ich fies gelle!

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Do 8. Mai 2008, 21:16

Original von Nataraja
Und das ist kein Ziel, sondern ein Bewußtseinszustand, um den man sich hart rangeln muß, denn dieser Zustand erfordert den größten aller Kämpfe, nämlich den Kampf mit seinem Ego.
Geschaffen um ins Nichts zu gehen? Nein, denn da ist nichts geschaffen, nichts real, nichts ins Dasein gekommen. Vielmehr gilt es, dieses Dasein als das zu entlarven, was es ist: Illusion!


Bewußtseinszustand hart erkämpfen um das Dasein als Illusion zu entlarven? Das kommt mir irgendwie ganz anders vor als das hier:

"Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes." (Luk 18:16 - Lut1912)

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Do 8. Mai 2008, 22:41

Original von Lambert
Ist schon eine sehr merkwürdige Religion, etwas ins Leben rufen, am schluss ins nichts zu gelangen :D

Zunächst ist da "am Schluß" nicht "Nichts" - sonden nur das, was vorher auch schon da war: Bedingtheit, abhängiges Entstehen und Vergehen. Der Unterschied ist nur der, daß der unbefreite, unerlöste Mensch an diesem abhängigen Dasein stets was zu meckern hat, sich nicht damit zufrieden geben kann, daß diese Bedingtheit eigentlich der größte Schatz ist, denn ohne diesen Schatz gäbe es überhaupt nichts: überhaupt keine "Schöpfung". Statt Schöfung hätte er gerne "Ewiges" - sprich "Nichts". "Leere" bedeutet das Fehlen von "Ewigem" (leer von Unveränderlichkeit) - deshalb bedutet "Leere" in buddhistischen Sinne die Fülle der Schöpfung.
Der buddhistische Heilsweg besteht in der vorbehaltlosen Anerkennung dessen - mit allen Folgerungen die daraus erwachsen. Das nennen wir "Befreiung".

Original von Lambert
Tut mir leid, so was kann man einfach nicht glauben , welchen Sinn hat es dann das Leben.


Den, den Du ihm gibst.

Original von Lambert Alle Sinne, die Wahrnehmungen als teuschung zu anerkennen?


Das Problem ist, daß Du "Sinne" nicht von "Bewußtsein" (der Verarbeitung der Sinnesinformationen) trennen kannst.
Folglich spricht man im Buddhismus auch nicht von "Sinnen" sondern "Sinnesbewußtsein" - und deren Wahrnehmungen sind fehlerhaft, weil sofort mit gedachten Konzepten verbunden - insbesondere mit dem Konzept der Ablehnung, des Nicht-Wahrhaben-Wollens, daß alle Dinge endlich und vergänglich sind, selbst Deine Sinneserfahrungen. Diese Ablehnung nennt der Buddha "Leiden", Jesus nennt es "Sorge".

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Lambert » Fr 16. Mai 2008, 08:24

Ja bel Du meinst tatsächlich, Das Problem ist, daß Du "Sinne" nicht von "Bewußtsein" (der Verarbeitung der Sinnesinformationen) trennen kannst.


Ich glaube einfach da gehst Du zu weit mit dieser Aussage, denn ich habe ein tiefes Innere und mein tiefste Innere ist nicht nur von der Verarbeitung der Sinnesinformation abhängig. Denn ich habe ja auch eine innere Wahrnehmung, ohne diese hätte ich ja auch Gott nicht erkannt, denn Gott gab ja diesen Menschen einen Geist, und dieser sucht den Ursprünglichen Leben, den Ursprung des Seiens wo der Anfang ist und auch das Ende ist, ja auch eine innere Heimat. Und so wie so hat ein jeder Mensch einen religiösen Hang. Es muss ja nicht immer gleich christlich, islamisch, hinduistisch u.s.w. sein, dies kann ein Führer wie Hitler, ein Sportler, oder ein Popstar sein, oder Fussball sein was auch sehr religiös ausgeprägt ist.



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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Mo 19. Mai 2008, 20:40

Tathatā
Soheit


Bin ich ein Jünger oder keiner?
Bin nicht gespalten: Ich bin EINER!
Folg’ ich dem Christus oder Buddha?
Ich bin und ich bin da

Der ich bin ist ohne Ich
Und ausnahmslos veränderlich
Ich und Mein, Haben und Sein
Ist alles Design, wesenlos Schein

Soweit ich erkenne was wahr und was nicht
Soweit bin frei ich in Dunkel und Licht
Ich seh’ bedingtes Entsteh’n und Gestalten
Ich misch’ mich nicht ein und lasse es walten

Frei von Greifen und Haften am Sein
Sag’ ich zu selbstischem Wirken: Nein!
Es ruht der Geist in leerer Soheit
Achtsam in Bewusstseinsklarheit


Suññatā
Freiheit


Sprich ihren Namen


Hast du einmal ihr Antlitz erkannt
Dann ist für dich niemals mehr jemand ver.dammt
Du weisst wer sie ist, weil du sie vermisst
Und immer und immer wieder vergisst

Sie ist dir ganz nah’ und immer bereit
Dich zu erheben indem sie befreit
Aus Schlamassel und Qual, aus Enge und Not
Und wäre sie nicht, dann wärest du tot

Nun hast du aber Sinne und Sinn
Hat dein Leben ihr zum Gewinn
Sprich ihren Namen und sei bereit
Sie zu benennen als deine Freiheit

Sie ist es für alle und ist es für dich
Sie ist es für alle und so auch für mich
An ihrem Busen darf ich mich laben
Und mich erfreu’n an all ihren Gaben


Kind des Lichts


Sie ist es, die leise zu mir spricht
Und manchmal mich fordernd fast zerbricht
Sie lächelt mir freundlich ins Gesicht
Wenn ich mich verzweifelnd seh’ im Gericht

Sie spricht mich eins und macht mich frei
Wenn ich mich von allem was da ist entzwei
Sie führt mich zur Einheit mit Vater und Sohn
Und schenkt mir gnadenhaft himmlischen
Lohn

So kann ich ganz neu im Leben steh’n
Und all meine Schulden und Ängste verweh’n
Während ich kraftvoll lebend im Sein
Von mir tu’ allen Trug und allen Schein

Sie alleine ist ganz wahr
Und macht alles Leben licht und klar
Sie ist keine Göttin, nein, das nicht
Und wäre sie es, ich kennte sie nicht

Sie ist, des sei dir gewiss, dein Du
In ihr - in dir - findest du Ruh’
Da bist du alles und bist nichts
Und als dieses: Kind des Lichts


Herzlich, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Mo 19. Mai 2008, 21:28

Original von erbreich
Der ich bin ist ohne Ich
Und ausnahmslos veränderlich


"Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit! Laßt euch nicht von vielfältigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, daß das Herz ferst wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen" (Heb 13:8-9 - Schlachter2000)

"Denn ich bin der HERR und wandle mich nicht; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht gar aus sein. Ihr seid von eurer Väter Zeit immerdar abgewichen von meinen Geboten und habt sie nicht gehalten. So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich zu euch auch kehren, spricht der HERR Zebaoth. So sprecht ihr: »Worin sollen wir uns bekehren?«" (Mal 3:6-7 - Lut1912 - hervorgehoben von Grasy)

"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Joh 14:6 - Schlachter2000)



Suññatā
Freiheit


Sprich ihren Namen


Hast du einmal ihr Antlitz erkannt
Dann ist für dich niemals mehr jemand ver.dammt


Ihren Namen erbreich? :? - Es gibt nur einen Namen darin wir sollen selig werden und dieser Name ist Jesus Christus.

"so sei euch und allem Volk von Israel kundgetan, daß in dem Namen Jesu Christi von Nazareth, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat, steht dieser allhier vor euch gesund. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden." (Apg 4:10-12 - Lut1912 - farbig hervorgehoben von Grasy)

"Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennt euch die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist. Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsre Sünden wegnehme, und es ist keine Sünde in ihm." (1.Joh 3:1-5 - Lut1912)

"Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß solches zu seiner Zeit gepredigt würde;" (1.Tim 2:5-6 - Lut1912)


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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Nataraja » Di 20. Mai 2008, 07:37

Und was willst du uns damit sagen Grasy?
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Di 20. Mai 2008, 09:45

Grasy

Da Du nur in Bibelversen sprichst, hier eine ebensolche Antwort:

2.Kor 3,4-6
Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott: nicht daß wir von uns aus tüchtig wären, etwas zu erdenken als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

2.Kor 3,17
Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

Von dieser Freiheit spreche ich. Von diesem Namen: Dem Namen der Freiheit.

Liebe Grüsse, erbreich
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Di 20. Mai 2008, 11:47

Original von erbreich
Von dieser Freiheit spreche ich. Von diesem Namen: Dem Namen der Freiheit.


Dann will ich nochmal mit den Worten antworten mit denen ich es bereits getan habe: "Ihren Namen erbreich? - Es gibt nur einen Namen darin wir sollen selig werden und dieser Name ist Jesus Christus." - Also was sollte ich die Freiheit zu einem Namen hochheben und den Begriff mit solchen aus anderen Religionen zu vermischen?


Mfg,
Grasy
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Di 20. Mai 2008, 12:36

Hallo Grasy

Original von Grasy
Also was sollte ich die Freiheit zu einem Namen hochheben und den Begriff mit solchen aus anderen Religionen zu vermischen?

Das erwartet ja auch niemand von Dir, dass Du das tun sollst. Wer die Wahrheit kennt, muss nicht mehr wie Pilatus fragen: "Was ist Wahrheit?", denn der weiss:

Nicht gibt es Wahrheit vielerlei, verschieden,
Von ew´ger Geltung in der Welt, es sei denn bloß im Dünken.
Doch wenn ihr Grübeln sie in Theorien festgelegt,
Dann sprechen sie vom Doppelding der Wahrheit und des Irrtums.
SUTTA-NIPÂTA, Vers 886

Und er weiss auch, was Jesu Auftrag war, nämlich, wie er Pilatus gegenüber bekennt:

Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Joh 18,37

Man kann wohl Worte vermischen, nicht aber die Wahrheit.
Buchstaben töten, der Geist gibt Leben.

Gruss, erbreich
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Di 20. Mai 2008, 21:56

Original von erbreich
Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Joh 18,37


:) - Ja! Jetzt ist aber doch Jesus selbst die Wahrheit und wo sollte unsere Seele anders zur Ruhe kommen als bei ihm? Was soll es nützen in vielen Zeilen eine "Freiheit" zu umschreiben oder "ihren Namen auszusprechen" die angeblich zum Sohn und zum Vater führt (wo steht das?) wo doch Jesus der Weg und die Wahrheit und das Leben ist und keiner zum Vater kommt außer durch ihn? Erscheint es nur mir unscharf, verschwommen und vermischt oder sind meine Augen getrübt? -> "Sie alleine ist ganz wahr"? Huh? :? - Nein da schließ ich mich so nicht an.


Liebe Grüße,
Grasy
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Mi 21. Mai 2008, 09:26

Original von Grasy
"Sie alleine ist ganz wahr"? Huh? :? - Nein da schließ ich mich so nicht an.


Kein Problem, Grasy, das erwarte ich auch nicht von Dir:

Mein Begleiter

Nicht
wer mir folgt
wer seinen eigenen
Weg geht
ist mein Begleiter.


(Mohsen Charifi)

Gruss, erbreich
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Mi 21. Mai 2008, 12:21

Original von Grasy
:) - Ja! Jetzt ist aber doch Jesus selbst die Wahrheit und wo sollte unsere Seele anders zur Ruhe kommen als bei ihm?
Was soll es nützen in vielen Zeilen eine "Freiheit" zu umschreiben oder "ihren Namen auszusprechen" die angeblich zum Sohn und zum Vater führt (wo steht das?) wo doch Jesus der Weg und die Wahrheit und das Leben ist und keiner zum Vater kommt außer durch ihn?


Ja, daß Du diesen "Weg Jesu" gehst. Das wäre dann Wahrheit.

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Mi 21. Mai 2008, 12:32

Original von Lambert
Ja bel Du meinst tatsächlich, Das Problem ist, daß Du "Sinne" nicht von "Bewußtsein" (der Verarbeitung der Sinnesinformationen) trennen kannst.

Ja.

Original von Lambert
Ich glaube einfach da gehst Du zu weit mit dieser Aussage, denn ich habe ein tiefes Innere und mein tiefste Innere ist nicht nur von der Verarbeitung der Sinnesinformation abhängig.

Na ja, ich weiß jetzt nicht so genau, was Du mit "tiefste Innere" meinst, aber Du kannst nichts von ihm wissen außerhalb von Sinnesbewußtsein. Folglich ist die Frage, was das sein soll, "im tiefsten Innern, nicht abhängig" vollständig spekulativ.


Original von Lambert
Denn ich habe ja auch eine innere Wahrnehmung,

Ja, die nennt man im Buddhismus "Geist-Sinnesbewußtsein" oder "Herz-Sinnesbewußtsein" (6.Sinnesbewußtsein). Dier Sinn geht mit Bewußtseinsobjekten um.

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Mi 21. Mai 2008, 12:35

Original von erbreich
Tathatā
Bin ich ein Jünger oder keiner?
Bin nicht gespalten: Ich bin EINER!
Folg’ ich dem Christus oder Buddha?
Ich bin und ich bin da


Schöne Zeilen, schön mal wieder was von Dir zu hören.

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Lambert » Mi 21. Mai 2008, 12:42

Original von bel
Original von Lambert
Ja bel Du meinst tatsächlich, Das Problem ist, daß Du "Sinne" nicht von "Bewußtsein" (der Verarbeitung der Sinnesinformationen) trennen kannst.

Ja.

Original von Lambert
Ich glaube einfach da gehst Du zu weit mit dieser Aussage, denn ich habe ein tiefes Innere und mein tiefste Innere ist nicht nur von der Verarbeitung der Sinnesinformation abhängig.

Na ja, ich weiß jetzt nicht so genau, was Du mit "tiefste Innere" meinst, aber Du kannst nichts von ihm wissen außerhalb von Sinnesbewußtsein. Folglich ist die Frage, was das sein soll, "im tiefsten Innern, nicht abhängig" vollständig spekulativ.


Original von Lambert
Denn ich habe ja auch eine innere Wahrnehmung,

Ja, die nennt man im Buddhismus "Geist-Sinnesbewußtsein" oder "Herz-Sinnesbewußtsein" (6.Sinnesbewußtsein). Dier Sinn geht mit Bewußtseinsobjekten um.

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Du kannst nicht in meinen inneren reinschauen, Du kennst meine Erfahrungen nicht. Wie ist es mit Taubstummen und noch dazu blind sind, haben sie kein tiefes Inneres, wie willst Du das beurteilen?

Du schreibst ja:Na ja, ich weiß jetzt nicht so genau, was Du mit "tiefste Innere" meinst, aber Du kannst nichts von ihm wissen außerhalb von Sinnesbewußtsein. Folglich ist die Frage, was das sein soll, "im tiefsten Innern, nicht abhängig" vollständig spekulativ.

Eben doch, der Glaube kommt aus der Predigt, daß heist ja aus dem Worte, denn es sit lebendig.


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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Mi 21. Mai 2008, 16:32


Du kannst nicht in meinen inneren reinschauen, Du kennst meine Erfahrungen nicht. Wie ist es mit Taubstummen und noch dazu blind sind, haben sie kein tiefes Inneres, wie willst Du das beurteilen?

Ich habe nicht gesagt, daß Du oder sie keins haben, ich habe Dich gefragt, was das wäre. Ich habe weiter ausgeführt, daß dieses "tiefe Innere" auch nicht unabhängig von Deinem Geist-Sinnesbewußtsein sein kann, wäre es außerhalb, könntest Du nichts davon erfahren, wäre spekulativ.


Du schreibst ja:Na ja, ich weiß jetzt nicht so genau, was Du mit "tiefste Innere" meinst, aber Du kannst nichts von ihm wissen außerhalb von Sinnesbewußtsein. Folglich ist die Frage, was das sein soll, "im tiefsten Innern, nicht abhängig" vollständig spekulativ.

Eben doch, der Glaube kommt aus der Predigt, daß heist ja aus dem Worte, denn es sit lebendig.

Die Worte sind nur lebendig, wenn man sie befolgt, wenn man Jesus nachfolgt. Darin - nur darin - sind Glaube und Tun eine untrennbare Einheit. Und auch nur dann kommt man auch zu einer Einsicht was das "tiefste Innere" ist, wir nennen es übrigens das "wahre Selbst" ;).

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Mi 21. Mai 2008, 17:36

Hallo bel

Ist ebenfalls schön, Dich immer noch hier zu lesen...! :)
Original von bel
Und auch nur dann kommt man auch zu einer Einsicht was das "tiefste Innere" ist, wir nennen es übrigens das "wahre Selbst" ;).

Wer nennt was das "wahre Selbst"?

Der Buddha lehrte doch kein "wahres Selbst" (und sicher kein ewiges), sondern im Gegenteil das Leersein von einem solchen... womit aber, wie Du vorher schön erklärt hast, nicht "nichts" da ist, sondern eben alles das was wirklich (und damit vergänglich) ist. Für das "tiefste Innere" gilt genau dasselbe: Auch da ist (wie in jenem Begriff "am Schluss";) nicht "Nichts" sondern, Du sagtest es:
- sonden nur das, was vorher auch schon da war: Bedingtheit, abhängiges Entstehen und Vergehen. Der Unterschied ist nur der, daß der unbefreite, unerlöste Mensch an diesem abhängigen Dasein stets was zu meckern hat, sich nicht damit zufrieden geben kann, daß diese Bedingtheit eigentlich der größte Schatz ist, denn ohne diesen Schatz gäbe es überhaupt nichts: überhaupt keine "Schöpfung".

Das stimmt, das ist das Problem, dass der Mensch eben gerade die Schöpfung und sein Geschöpfsein nicht annehmen kann und/oder will. Weil das Geschöpfsein mit Leiden und Sterben verbunden ist. Nur werden Leiden und Sterben leider nicht durch Widerstand überwunden, sondern im Gegenteil durch Annahme und Hingabe. Jesus hat das vorgelebt und auch gelehrt:

Lk 17,33
Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten.
Der buddhistische Heilsweg besteht in der vorbehaltlosen Anerkennung dessen - mit allen Folgerungen die daraus erwachsen. Das nennen wir "Befreiung".


Auch der Nachfolger Jesu geht diesen Weg. Er nimmt sein Kreuz auf sich und sagt JA zum Leben. Auch ihm ist dieser Weg Befreiung.

Gruss, erbreich


Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Mi 21. Mai 2008, 18:23

Original von erbreich
Wer nennt was das "wahre Selbst"?

Hier ist "selbst" nur pronominal benutzt. Man kann es einfach übersetzen mit "Was bin ich?" - "ich" natürlich auch pronominal.
Bis zur Verwirklichung/Befreiung ist diese Frage selbstverständlich ergebnisoffen. Deshalb antwortete ja auch Bodhidharma auf die Frage des Kaisers "Wer bist Du": "ich weiß es nicht(für dich, das mußt du schon selbst bei dir rausbekommen).

Original von erbreich Der Buddha lehrte doch kein "wahres Selbst" (und sicher kein ewiges), sondern im Gegenteil das Leersein von einem solchen...

Wenn damit etwas anderes als Pronominales gemeint ist.

Original von erbreich womit aber, wie Du vorher schön erklärt hast, nicht "nichts" da ist, sondern eben alles das was wirklich (und damit vergänglich) ist. Für das "tiefste Innere" gilt genau dasselbe: Auch da ist (wie in jenem Begriff "am Schluss";) nicht "Nichts" sondern, Du sagtest es:
- sonden nur das, was vorher auch schon da war: Bedingtheit, abhängiges Entstehen und Vergehen. Der Unterschied ist nur der, daß der unbefreite, unerlöste Mensch an diesem abhängigen Dasein stets was zu meckern hat, sich nicht damit zufrieden geben kann, daß diese Bedingtheit eigentlich der größte Schatz ist, denn ohne diesen Schatz gäbe es überhaupt nichts: überhaupt keine "Schöpfung".

Ganz genau, wie in Deinem Gedicht, das ist unsere "wahres Selbst", so sind wir wirklich.. Aber auch hier kann ich nur sagen "ich weiß es nicht (wirklich)". Ich weiß nur, was ich jetzt darüber denke, also wie mein Geistsinnesbewußtsein mit diesen Geistobjekten hantiert.


Original von erbreich Original von erbreich Nur werden Leiden und Sterben leider nicht durch Widerstand überwunden, sondern im Gegenteil durch Annahme und Hingabe. Jesus hat das vorgelebt und auch gelehrt:

Selbstverständlich: keinen Widerstand anlegen

Lk 17,33
Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten.
Der buddhistische Heilsweg besteht in der vorbehaltlosen Anerkennung dessen - mit allen Folgerungen die daraus erwachsen. Das nennen wir "Befreiung".
Original von erbreich Auch der Nachfolger Jesu geht diesen Weg ch ihm ist dieser Weg Befreiung.

Ja. Gate gate paragate parasamgate bhodi svaha.

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Do 22. Mai 2008, 13:33

Original von erbreich
Kein Problem, Grasy, das erwarte ich auch nicht von Dir:


Ich kriege wohl auch keine Antwort mehr zu "Ihren Namen"? :) - Es gibt nur einen Namen darin wir sollen selig werden und dieser Name ist Jesus Christus. Das ist der Erlöser und der Sohn Gottes. Er ist auch der Mittler. Er ist auferstanden und er kommt wieder. Nicht das Antlitz der "Freiheit" will ich statt Jesus sehen und auch nicht lieber "ihren Namen" aussprechen, von der es heißt sie wäre keine Göttin.


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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Grasy » Do 22. Mai 2008, 13:42

Original von bel
Ja, daß Du diesen "Weg Jesu" gehst. Das wäre dann Wahrheit.


Gottes Wort ist Wahrheit.

"Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit." (Joh 17:17-19 - Lut1912)


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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Do 22. Mai 2008, 14:40

Original von Grasy
Ich kriege wohl auch keine Antwort mehr zu "Ihren Namen"? :) -

Lieber Grasy

Ein Name benennt das Wesen. Ich verstehe unter "Freiheit" das Wesen der Freiheit, wie es von Jesus beschrieben wurde:

Joh 8,36
Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei.

Echte Freiheit. Diese Freiheit besinge ich in meinem Gedicht. Im Übrigen dient Lyrik nicht dazu, als Dogma festgenagelt und missbraucht zu werden (und im Grunde sollte die Sprache überhaupt nicht in dieser Weise behandelt werden). Das Gedicht ist ein Bild, ein Gemälde, eine Spiegelung der wahren Freiheit, wie sie sich in meiner Wahrnehmung, meinem Denken, meinem Bewusstsein ausformt und sichtbar macht. Dieses Bild ist nicht die Freiheit selbst. Genausowenig wie ein Foto von mir ich selbst bin.
Nicht das Antlitz der "Freiheit" will ich statt Jesus sehen

Es geht mir nicht um ein Entweder-Oder. Im "Antlitz der Freiheit" leuchtet mir das Antlitz Christi auf, und im Antlitz Christi leuchtet mir die Freiheit auf. Wie ich es beispielsweise in den Gedichten ER-LEBT und LOBGESANG besinge:

Er-lebt

Ich sass in einem leeren Raum
Das Leben schien mir Traum
Das Licht war ohne Herz
Und voller Leid der Schmerz

Da kam das wahre Leben
Und hat sich mir gegeben
Tief in meinem Innern
Kann ich mich jetzt erinnern

Seiner Liebe ew´ges Wort
Belebt nun den einst leeren Ort
Mensch geworden und Person
Auferstanden mir zum Lohn

Er-lebt in meinem Herzen
Er-lebt in allen Schmerzen
Er-lebt in dieser Welt
Er-lebt im Himmelszelt


Lobgesang

Der gesalbte Sohn
Das Tor zum Frieden
Hienieden schon und in den Himmeln
Zum Herrlichkeits-Lohn

Die Überhimmlischen hören den Ton
Es preist die Gemeinde des Ewigen Sohn
Sie stimmen ein in den Lobgesang
Der Vater erfreut sich am Himmelsklang

Menschliche Boten
An himmlischen Orten
Dank für den Lohn
Lobpreis für den Sohn

Der Morgen erwacht
Erlichtet die Nacht
Finsternis flieht
Flieht

Der Morgen erwacht
Erlichtet die Nacht
Den Sohn des Lichts
Dein Auge sieht

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon bel » Do 22. Mai 2008, 14:58

Original von Grasy
Gottes Wort ist Wahrheit.

Das mag schon sein. Aber Du verstehst es nicht, bevor du es nicht tust.

Original von Grasy
"Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit." (Joh 17:17-19 - Lut1912)


Steht da in der "Ur"fassung nicht etwa "logos"? Dafür wäre "Wort" nur eine höchst mißverständliche Übersetzung.
Es bedeutet nämlich auch "Gesetz" oder "im Einklang mit dem Gesetz", "dem Gesetz folgen". Folgerichtung steht dann auch in der chinesischen Bibel "Dao". ;)
Merke: Jesus redete nicht deutsch - allerdings waren unter seinen Jüngern Griechen - nämlich Petrus, Euer Fels, und Andreas: Und genau denen sagt er "Kommt her, folgt mir nach".
Nicht etwa: "Ich rede, plappert mir nach".
Andreas und Petrus sind auch die ersten, die die Botschaft zu den Nichtjuden und nach Europa bringen.

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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon erbreich » Do 22. Mai 2008, 15:39

Original von bel
Folgerichtung steht dann auch in der chinesischen Bibel "Dao". ;)

Gottes Land

Tao (Sinn)

Es blühen die Blumen und Sträucher in Pracht
Das Leben des Einen vertausendfacht
Es zwitschern die Vögel, es lacht ein Kind
Gott ist der Erde wohlgesinnt

Es ist das Gesicht des Friedens, der Freud´
Das uns lacht, hier und heut´
Vergeude nicht den Moment der Gnade
Er ist mehr als Maskerade

So lausche und seh´ ich mit offenem Sinn
Was tief in mir drinnen ich selber bin
Gestalten erstehen, bestehen, vergeh´n
Ich habe in ihnen die Liebe geseh´n

Ob sie in mir oder dir verwehen
Nur als Liebender kann ich verstehen
Dass ihr Leben und ihr Tod
Dem Gott der Liebe ist zum Lob

Te (Leben)

Lob Gottes die Vergänglichkeit?
Der Weg zu ihm durch Lust und Leid?
Im Dunkel wohnt der Gott, das Licht
Doch suche du das Dunkel nicht

Inmitten aller Blütenpracht
Webt der Tod die Nacht mit Macht
Es wird vergeh’n was darf entsteh´n
Und wird kein zweites Mal besteh´n

So freu´ dich heut´ an Lebens Statt!
Dies´ Lebenswasser macht dich satt!
Mitten im Sterben lebendigem Leben
Lebe du - IHM hingegeben!

Mit Herz und Verstand
Mit Kopf und mit Hand
Durchschreite die Wand
Ins Gottes-Land


:)

erbreich
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon Ashur » Sa 10. Sep 2011, 20:02

2 Videos die ich gefunden habe

1. Buddhismus

http://www.youtube.com/watch?v=3XQUUIY_ ... ture=feedu

2. Hinduismus:

http://www.youtube.com/watch?v=7bFaDGUeKA8


Ein frühere Buddhist und ein Frühere Hindu berichten:

Viel Spaß
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
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Re: Hinduismus / Buddhismus

Beitragvon chris101 » Fr 12. Okt 2012, 17:18

Hinduismus ist tief in der klan kultur in Indien verwurzelt. Jede Region und jeder Familienklan hat seine eigenen. Buddhismus ging da in eine andere Richtung und hat das Kastensystem abgeschafft. Es hat zwar auch viele Eigenschaften aus dem Hinduismus, wie das Rad der Wiedergeburt und das Karma System, aber es ist freundlicher und offener aufgebaut. Da gibt es keine "unberührbaren" wie in Indien und Nepal viele gesehen werden. Aber Rama und co. sind älter und etwas komplexer aufgebaut, durch das riesige Gebiet wo die Religion sich entwickeln konnte. Buddhismus hat die Gottheiten komplett abgeschafft und wird generell eher als Philosophie anstatt einer Religion gehandhabt. Der Dalai Lama hat sich kürzlich auch geäussert, dass er findet dass Religion nicht unbedingt an das heutige Zeitalter angepasst ist. Aber das indische Essen ist noch traditionsreicher als die Religion, also erfreue ich mich doch noch vom Rama (http://www.foodarena.ch/de/sankt-gallen ... rama-9012/)
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