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Islam

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam

Beitragvon Kübra » Do 1. Mai 2003, 21:43

Friede sei mit dir,

Es gibt nur einen Gott und aus muslimischer Sicht ist er mit dem Gott Abrahams und mit dem Gott Jesu (Friede sei mit ihnen) identisch.

Jedoch stimmen die heutigen christlichen Lehren nicht mit dem Gottesbild des Islam überein und - wie ich bereits sagte: hier unterscheiden sich Christentum und Islam deutlich in ihren Glaubenslehren.

Weil ich an die Wahrheit des Islam glaube schließe ich aus eindeutigen Versen des Korans, dass Jesus (Friede sei mit ihm) nicht der Sohn Gottes ist - also nicht selbst Gott ist und man ihn nicht anbeten darf. Aus meiner persönlichen Sicht ist mein Gott - der Gott Abrahams, Jesu und Muhammeds aber auch der Gott der Christen und aller Menschen. Auch wenn ein Christ zu Jesus betet meint er letzlich den allmächtigen Gott- auch wenn sein Gottesbild - aus meiner Sicht - etwas dreigeteilt ist, so glaubt er doch an eine von Allah inspirierte Religion - eine Religion der Liebe und der Barmherzigkeit und eine Religion der Gerechtigkeit. Ob Allah das annimmt und ob er den Christen die Erhöhung von Jesus verzeiht liegt allein bei ihm. Ich hoffe darauf - denn viele meiner Freunde sind Christen - und ich wüßte nicht wie ich das Paradies ohne sie genießen sollte.


Das war meine Sicht der Dinge.

Aus christlicher Sicht muß man eindeutig sagen, dass Allah im Koran den Lehren des heutigen Christentums deutlich widerspricht und daher von ihnen nicht als "ihr" Gott angenommen werden kann - weil er kein dreifaltiger Gott ist. Da er nicht ihr Gott ist, ist er also kein Gott und da es Allah (ta)demzufolge nicht gibt, ist Muhammad (sas) entweder ein Lügner und Betrüger, oder vom Satan besessen, oder sonst etwas, jedenfalls kein Prophet. Ein Christ, der fest davon überzeugt ist, Jesus (as) sei Gott, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen. Deswegen kann ich Gabriel für seine Thesen ja auch nicht böse sein - aus seiner Sicht sind sie verständlich.

Wer sich jedoch ernsthaft und ohne Vorurteile mit dem Islam auseinandersetzt kann meiner Überzeugung nach nicht zu diesem Schluß kommen.

Salamunaleykum.
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Kübra
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Re: Islam

Beitragvon Gabriel » Fr 2. Mai 2003, 00:08

hallo kübra

Es geht nicht anders. Und aus seiner Sicht ist es ja dann wiederum mir gegenüber ein Akt der Nächstenliebe, dass er versucht, mir die Augen zu öffnen und mir den Weg zu zeigen, der aus seiner Sicht ins Paradies führt.


vielen dank :)) du bist die erste die erkennt was nächstenliebe ist... denn nicht nächstenliebe ist die, dass man einander in den Ar... kriecht und schöne sachen redet (die belanglos sind) sondern es ist die, dass man den anderen auf die (aus meinem glaubensperspektive) wahrheit, den richtigen weg aufmerksam macht. vielleicht klingen manche worte hart aber lieber harte worte als weiche die ins verderben führen...

und weist du, man wirft mir ja schon immer hier drinnen vor, dass ich keine nächstenliebe hätte und und und... aber genau die die solches schreiben wie z.B Wolfi und Co. deren Beiträge zeugen von sich selbst...

Verärgern wollte ich dich nicht... und man hatte mir eben meinen Beitrag wie schon manchesmal rausgeslöscht. deshalb hatte ich ihn einfach wieder reingetan, ich wollte dich keineswegs nerven...

Gruss Gabriel

An Lindy
JESUS sagt: Ich bin der WEG die WAHRHEIT und das LEBEN... niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Damit meint er, niemand kommt zum Vater in den Himmel - ins Paradies wenn er nicht Vergebung seiner Schuld, die ja jeder Mensch hat - durch JESUS CHRISTUS hat... und es gibt wirklich nur ein Wort Gottes - der Gott der Bibel macht nicht verschiedene Bücher, er hat eines gemacht - die BIBEL... Wenn du denkst dass ein Hindu, ein Buddhist, ein Muslim und ein Christ zum selben Gott beten, dann täuscht du dich... Noch was, nicht alles was teuflisch ist muss auch täuflisch aussehen oder klingen - der Teufel verführt gerne mit süssen Worten...

Er gebraucht die süssesten Worte um die Menschen in die Geistliche Besoffenheit zu wiegeln...
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Fr 2. Mai 2003, 06:35

Friede sei mit dir Gabriel,

"und weist du, man wirft mir ja schon immer hier drinnen vor, dass ich keine nächstenliebe hätte und und und..."


Also so eine Behauptung wäre nun wirklich Quatsch. Wenn du ein Atheist wärst, dann wäre ich dir wirklich böse, denn dann würde ich sagen: Du hast nichts zu verlieren - warum versuchst du mich von meinem Weg abzubringen? Denn ich habe ein Paradies zu verlieren!!! Aber du bist kein Atheist und du glaubst wie ich an ein Leben nach dem Tod.
Das bedeutet hier geht es um Leben und Tod - nein - noch viel schlimmer: um Paradies oder Hölle!!! einer von uns steht mit dem Rücken zum Abgrund - und ich stehe aus deiner Sicht vor einem noch viel tieferen Abgrund, als du aus meiner Sicht. Es wäre nun wirklich keine Nächstenliebe, wenn du mir sagen würdest - keine Angst, der Abgrund ist gar nicht so tief geh nur weiter - obwohl du vom Gegenteil überzeugt bist. :-)

Wenn ich mich ärgere, dann ärgere ich mich darüber, dass du Stellen aus dem Koran - für mich Wort Gottes - einfach so aus ihrem Kontext reiß, auflistest und absolut unzulässige Schlüsse daraus ziehst.

Ich ärgere mich deswegen auch über mich selbst, denn ich habe mich hier an einigen Stellen auch dazu bringen lassen, irgendwelche Stellen aus der Bibel zu zitieren, die ich mal so eben herausgegriffen oder von irgendeiner anderen Seite kopiert habe. Das ist einfach nicht richtig. Dazu müsste ich erst mal ein paar Bücher von christlichen Theologen zur Auslegung dieser Stellen lesen, müsste diese dann mit Interpretationen muslimischer Gelehrter vergleichen - und dann hätte ich vielleicht das Recht damit zu argumentieren. Alles andere ist unseriös - und aus meiner Sicht für mich sehr gefährlich. Denn aus meiner Sicht ist die Bibel ja von Gott. Sie ist vielleicht in meinen Augen nicht so unverfälschtes Wort Gottes, wie aus deiner Sicht, aber es ist auf jeden Fall viel von Gott kommende Wahrheit darin enthalten. Was nun, wenn ich unüberlegt das Wort Gottes falsch interpretiert und mißbraucht habe?!?

Naja und deswegen - weil der Koran aus meiner Sicht ja unverfälschtes Wort Gottes ist, ärgere ich mich natürlich über dich - das ist ja grade so als ob du sagen würdest: mein Abgrund ist mir nicht tief genug - ich springe lieber in den tiefen da hinten! Wie soll ich mich denn da nicht ärgern?
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Fr 2. Mai 2003, 12:45

@ Gabriel:

Ich vermute, dass du dich mit den Prophezeiungen im Christentum ganz gut auskennst. Wie ich bereits angeführt habe gibt es folgenden Ausspruch von Hz. Muhammad (sas):

Die Stunde wird sich nicht ereignen, bis zwei mächtige Gruppen sich bekämpfen, wobei unter ihnen ein großes Gemetzel stattfindet - beide haben gleiches Anliegen; und bis etwa dreißig Schwindler und Lügner entstehen, wobei jeder von ihnen behauptet, er sei Allahs Gesandter; und bis das Wissen abberufen wird, die Erdbeben häufiger werden, die Zeit zusammenrückt, die Zwistigkeiten zum Vorschein kommen und das Töten mehr wird;

Existiert diese Prophezeiung im Christentum auch so oder so änlich?

Vieles deutet wie gesagt darauf hin das diese Zeit näher kommt - die Welt hat in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung die genau das bewirkt: die Zeit ist zusammengerückt. Jahrtausende der Menschheitsgeschichte sind vergangen, ohne derartige veränderungen - und jetzt hat sich in wenigen Jahrhunderten die Welt völlig verändert! Jedoch haben sich auch einige der Prophezeiungen noch nicht erfüllt...

Ich weiß nicht wer diese beiden mächtigen Gruppen seien werden - und ich will lieber gar keine Spekulationen dazu aufstellen (denn zuviel darüber nachzudenken macht mir Angst). Aber die Aussage

"beide haben gleiches Anliegen"

macht für mich deutlich:

Bei diesem Krieg gibt es keine Gut/Böse Unterteilung - es ist völlig egal auf welcher Seite man kämpft - dieser Krieg wird sinnlos sein (So verstehe ich diese Worte jedenfalls)

Leider bewirkt aber grade diese "Endzeitstimmung" - die sich sowohl bei Muslimen als auch bei Christen und Juden anscheinend ausbreitet, eine Aufheizung der Atmosphäre...Man wartet auf die große Konfrontation. Hier im Westen merkt man davon vielleicht noch wenig - aber in Gebieten wie Palästina und jetzt im Irak wird diese Stimmung deutlich und sie wird auch bewußt mißbraucht.

Schon alleine deswegen bin ich Parzifist. Ich will auf keinen Fall ohne es zu bemerken in diesen sinnlosen Krieg reingezogen werden.


Gibt es im Christentum Prophezeiungen über Ad-dadsch-dschal?

Salam.
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Fr 2. Mai 2003, 13:19

@ Lindy

Übrigens ich habe das mal nachgelesen, was du da schon vor einiger Zeit über das Leben Muhammads geschrieben hast. Deine Information war von der Seite des Orientdienst, oder?

"Orientdienst" became an independent registered society whose members at present consist of 60 private individuals, missionary societies and churches.


Also letztlich eine christliche Seite. Nun kann man zu diesem Thema vermutlich keine neutrale Seite finden - denn egal wen du fragst - Atheist, Christ Muslim - jeder würde hier seine eigene Meinung irgendwie einfließen lassen - aber man sollte sich dan fairer Weise auch bei der anderen Seite informieren. Ich habe vor kurzem eine 500 Seiten dicke Biographie über Muhammad gelesen (kann auf dieser Seite angeschaut werden:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3927606243/qid=1051877665/sr=8-4/ref=sr_aps_prod_4_2/028-0228605-0717364 )


Und ich finde diese Kurzdarstellung sehr vereinfachend. Sie ist nicht direkt falsch - aber umschreibt die Umstände nicht. Wer sich dafür interessiert - lest die Biographie über Muhammad von Martin Lings - sie ist auch gar nicht langweilig!

Fiede sei mit euch.


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Re: Islam

Beitragvon Wolfi » Fr 2. Mai 2003, 13:23

@Kübra :
Wenn du ein Atheist wärst, dann wäre ich dir wirklich böse, denn dann würde ich sagen: Du hast nichts zu verlieren - warum versuchst du mich von meinem Weg abzubringen? Denn ich habe ein Paradies zu verlieren!!!

Wie ich aus Deinen Zeilen schliesse, verbindet Dich und Gabriel, dass Ihr an ein Paradies glaubt, das nach Eurem irdischen Ableben auf Euch warten könnte?!-
Ich für meinen Teil sehe es so, dass wir mitten ins Paradies hinein geboren wurden!- Unsere Aufgabe hernach sehe ich darin, mit Sorge und Respekt mit diesem Paradies umzugehen und meine Taten danach auszurichten, diesem Paradies Gutes zukommen zu lassen... Ob es nach meinem Ableben tatsächlich in irgendeiner Form weiter gehen soll, ist für mich in der Gegenwart völlig irrelevant. Was mich von einem Atheisten unterscheiden dürfte, ist der Umstand, dass ich durchaus bereit bin an eine Kraft, ein Wesen zu glauben, das über demjenigen des Menschen noch anwesend ist... Ob wir nun einer höheren Kraft mit Gebeten oder sonstigen Ritualen huldigen müssen?- Ich glaube nicht, dass dies ein Müssen ist, jedoch etwas, was uns Menschen Kraft geben kann und gleichzeitig das kulturelle Bild von unseren menschlichen Gemeinschaften um einiges farbiger macht! :)
Bedauerlicherweise gibt es kaum eine Religionsgemeinschaft, die darum herum kommt, sich als etwas Besseres wie die anderen zu betrachten. Ich frage Dich: Ist das eine gute Religion, die Missmut zwischen Menschen schafft, weil sich die Einen über die Anderen erheben?! ;)

Es wäre nun wirklich keine Nächstenliebe, wenn du mir sagen würdest - keine Angst, der Abgrund ist gar nicht so tief geh nur weiter - obwohl du vom Gegenteil überzeugt bist. :-)

Das gehört eigentlich auch in die Kiste, die ich meine...

Alles andere ist unseriös - und aus meiner Sicht für mich sehr gefährlich.

Nicht nur für Dich! Andere, vor allem Jüngere, die wie ein Schwamm alles in sich aufnehmen, betrachte ich da noch als viel gefährdeter! :roll:

Was nun, wenn ich unüberlegt das Wort Gottes falsch interpretiert und mißbraucht habe?!?

Auch wenn Du meinst, Durch Überlegung das Wort Gottes richtig interpretiert zu haben, gibt Dir das noch keine Gewissheit darüber, ob das Wort nun wirklich von Gott oder von sehr weisen Menschen, die irgendwann vor langer langer Zeit gelebt haben, stammt... ;) Denn vergiss nicht: Glaube ist nicht gleich Wissen!
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Fr 2. Mai 2003, 13:45

@Wolfi

"Ich für meinen Teil sehe es so, dass wir mitten ins Paradies hinein geboren wurden!- Unsere Aufgabe hernach sehe ich darin, mit Sorge und Respekt mit diesem Paradies umzugehen und meine Taten danach auszurichten, diesem Paradies Gutes zukommen zu lassen... Ob es nach meinem Ableben tatsächlich in irgendeiner Form weiter gehen soll, ist für mich in der Gegenwart völlig irrelevant."

Ich denke mir oft - diese Welt ist so wunderschön und so vollkommen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie schön das Paradies seien muß! Natürlich ist es unsere Aufgabe mit dieser Welt "mit Sorge und Respekt umzugehen und ihr Gutes zukommen zu lassen" Denn wer das nicht tut, der wäre des Paradieses auch gar nicht würdig.

Ich möchte hier mal betonen, dass ich niemanden als "minderwertig" ansehe. Denn auch, wenn mich mit anderen Muslimen mein Glaube an den Gesandten Muhammad (sas)verbindet, auch wenn mich mit Gabriel der Glaube an ein Leben nach dem Tod verbindet und wenn mich mit Lindy der Glaube an das Gute im Menschen verbindet :-) - so verbindet uns doch eine Kleinigkeit alle: Wir sind Menschen.

Übrigens: ich bekomme das mit dem zitieren nicht so ganz hin. Wenn ich auf den Button "Zitieren" klicke wird immer der ganze Text zitiert - wie zitiere ich den einzelne Sätze aus einem Text?
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Fr 2. Mai 2003, 13:52

Übrigens: ich bekomme das mit dem zitieren nicht so ganz hin. Wenn ich auf den Button "Zitieren" klicke wird immer der ganze Text zitiert - wie zitiere ich den einzelne Sätze aus einem Text?


Du musst den Text markieren, dann zu "antwort" und dann oben das Feld "Zitat" wählen, und dort den Text einfügen...

Brauchte auch eine Weile bis ichs geschnallt habe ;)

Am Besten machst du den Thread zweimal auf, dann kannst du immer wieder kopieren, switchen und einfügen....

Gruss
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Fr 2. Mai 2003, 13:54

oder du schreibst einfach den Text
hinter, und
vor den zu zitierenden Text....

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Re: Islam

Beitragvon Gabriel » Fr 2. Mai 2003, 23:48

hallo kübra

ja solche prophezeiungen stehen in der bibel, dass am ende der tage hungersnöte, seuchen, kriege und kriegsgeschrei sein wird, es steht, dass sich die ganze welt gegen jerusalem versammeln wird um es zu vernichten (die tendenzen in den medien sieht man ja jetzt schon) es steht dann auch, dass wenn es dann soweit ist, der HERR JESUS mit seinem Hauch aus dem Mund die Nationen vernichten wird, und Jerusalem und ein drittel seines Volkes eretten wird...

Liebe Kübra, aus meiner Sicht ist es so, dass der Inspirator des Korans sehr viele Dinge immer wieder aus der Bibel hat. Es gibt nirgens eine Religion die soviele Ähnlichkeiten hat... Warum wohl? Hat der Inspirator des Korans ein Problem mit der Bibel? Möchte er auch "Propheizungen schreiben?" Diese Prophezeiungen die Du zitiert hast, klingen ähnlich wie die aus der Bibel, aber eigentlich ist es doch aus der Bibel geklaut? Es kommt noch dazu, dass Muhammed das Christentum sehr gut kannte...

Warum hat denn ein 600 Jahre nachchristliche Religion soviele Dinge von der Bibel? Die Schöpfung, das Paradies, die Hölle - deine Prophezeiung aus dem Koran, ist auch eine Kopie der Biblischen Prophezeiung. Gott hatte aber schon 1000 Jahre vor Christus Prophezeiungen gemacht. Ich meine ich könnte ja auch von der Bibel sehr viele Dinge nehmen und darauf eine neue Religion bauen, aber die grundquelle von gewissen Themen wie Schöpfung, Himmel, Hölle, Sünde etc. dass kommt einfach aus dem Wort Gottes was für mich die Bibel ist, denn sie ist schon viel älter als der 1400 Jahre alte Koran... Die Bibel wurde über einen Zeitram von ca. 1500 vor Chr. bis ca. 100 nach Chr. geschrieben, von vielen Schreibern aber von einem Inspirator/Verfasser - GOTT... Es gibt kein Buch dass einen solchen roten Faden hat wie die bibel, und das über einen so grossen Zeitram zusammengeschrieben wurde und dass sich nicht verändert von Buch zu Buch (bei euch Hadit)

Bei euch aber war ein Verfasser dahinter, und ein Schreiber - nur wer ist der Verfasser? den Schreiber kennen wir ja... aber wer ist der Verfasser wirklich? Er ist ausser stande ein solches Buch wie die Bibel zu verfassen, dass so viele Prophezeiungen enthält wie die Bibel, und eben, wenn es ein paar Prophezeiungen enthält, dann sehr sehr breitgefächerte, und eigentlich sind es kopien der Prophezeiungen der Bibel... Gott aber der Bibel hatt z.B gesagt, dass er am Ende der Tage (da stimmen wir ja überein gemäss den Seuchen, Kriegen, Kriegsgeschrei, und das Schreien nach Frieden) die Juden in ihr/sein Land zurückführen wird... und es ist in unserer Zeit geschehen, vor 100 Jahren hätte noch keiner daran gedacht, dass Israel wieder so aufblühen wird... Gott sagt auch, dass es zu einer grossen Bedrängniss für Israel kommen wird aber er wird es PERSÖNLICH beschützen wenn dies dann soweit ist - aber man sieht die vorschatten heute schon was sich in Zukunft gemäss dem Worte Gottes abzeichnet. Gott sagt, uns, dass diese Zeit die so schlimm sein wird wie noch keine Zeit zuvor, 7 Jahre dauern wird... er gibt detailliert auskunft über alles - wieso sollen wir ihm nicht glauben? Wir können ja alles mit eigenen Augen sehen was sich heute abspielt in der Welt, wie die Welt immer mehr auf Israel los geht... JESUS SAGT: Es muss so geschehen...

Aber JESUS sagt auch, in seinem Wort dass wir Entrückt werden ihm in den wolken entgegen, und dann kann sich das Böse voll offenbaren - durch die wiedergeborenen Christen die ewiges neues Leben schon jetzt haben, kann der H.L Geist wirken und dadurch wird das Böse noch zurück gehalten aber wenn wir entrückt sind, dass kann jeden Augenblick der FAll sein, dann wird der Satan über die Welt kommen und er wird probieren das Volk Israel zu vernichten, auch wird in dieser Zeit Gott seine Strafgerichte ausüben an denen die der Wahrheit JESUS nicht glauben wollten... (glaube 2. Thessalonicher 2 oder so...) (oder lies mal sacharja 12 oder lies mal etwas aus dem hesekiel...)

Also ist es wirklich wichtig dass wir prüfen was wahr ist und was nicht... GEWISSHEIT für EWIGES LEBEN gibt JESUS denen die Vergebung haben. Ich habe das selber erfahren dürfen - es ist unbeschreiblich was für eine Entlastung eine solche Vergebung ist, was für ein Wort auf das man sich verlassen kann... Seit ich JESUS in meinem Leben habe (2 Jahre) bin ich wirklich befreit von der Unsicherheit was wirklich nach dem Tode kommt... Und diese Sicherheit kann dir jeder WIEDERGEBORENE CHRIST bezeugen. JESUS sagt auch: Wer mich hat, dem wird nimmer mehr dürsten - das heisst soviel wie, wer JESUS in seinem Herzen hat und durch IHN vergebung seiner Schuld vor Gott hat der hat ewiges Leben und der wird nie mehr suchen müssen - er hat es...

Dafür die richtigen Worte zu finden ist etwas schwierig...
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 10:22

Friede sei mit euch,

Also, ich betone jetzt gleich mal, dass alles was ich schreibe "aus meiner Sicht" ist und das ich nicht die Absicht habe "meine Sicht" irgendjemandem als allgemeingültige Wahrheit aufzudrängen. Dann können wir uns das ewige "aus meiner Sicht" und "aus deiner Sicht" auch sparen - denn das ist ja eigentlich eh klar, oder? :-)


Also was ich geschrieben habe war erstmal nicht aus dem Koran sondern es war ein Hadith, ein Ausspruch des Propheten (sas). Man muß im Islam deutlich zwischen den Worten Gottes (ta) und Worten des Propheten (sas) unterscheiden.

Liebe Kübra, aus meiner Sicht ist es so, dass der Inspirator des Korans sehr viele Dinge immer wieder aus der Bibel hat. Es gibt nirgends eine Religion die soviele Ähnlichkeiten hat... Warum wohl? Hat der Inspirator des Korans ein Problem mit der Bibel? Möchte er auch "Propheizungen schreiben?" Diese Prophezeiungen die Du zitiert hast, klingen ähnlich wie die aus der Bibel, aber eigentlich ist es doch aus der Bibel geklaut? Es kommt noch dazu, dass Muhammed das Christentum sehr gut kannte...


Also - aus meiner Sicht :-) - ist der "Inspirator" des Koran Allah. Muslime glauben an vier Offenbarungsbücher: an die Thora, die dem Propheten Moses gesandt wurde, an die Psalter, die dem Propheten David offenbart wuden, an das Evangelium, das dem Propheten Jesus gesandt wurde und an den Quran, der dem Propheten Muhammed offenbart wurde.

All diesen Schriften liegt das gleiche "Urbuch" zugrunde - "die Mutter der Bücher". Daher wundere ich mich auch nicht über Änlichkeiten - im Gegenteil, ich wundere mich über Unterschiede. Du schreibst "Es kommt noch dazu, dass Muhammed das Christentum sehr gut kannte" - was soll denn das jetzt für ein Argument sein? Dann kann man genauso sagen, das Jesus das Judentum auch sehr gut kannte...

Über den heiligen Quran sagt ein islamischer Gelehrter:

"Wenn wir meinen, ein Buch, das wir in den Händen halten können, sei der Quran, ist das so, als ob wir einen kleinen runden Spiegel für die Sonne hielten. Die menschliche Sprache reicht nicht aus, die Sprache des Qurans in menschliches VVerständnis zu übersetzen. Der Quran ist unerschöpflich. Wenn die Meere Tinte wären, die Wälder Schreibfedern, Himmel und Erde pier, und wenn alle Schöpfung bis zum Ende der Zeit schreiben würde - dann würde die Tinte versiegen, die Federn wären verbraucht, das Papier zu Ende, die Engel und alle Geschöpfe wären müde - und die Bedeutung des heiligen Quran wäre noch immer nicht vollständig erklärt. Im Quran ist alles enthalten - was vor der Zeit und nach der Zeit ist, das Verborgene und das Offenbare. Was auch immer existiert, ist im Quran. Allerdings brauchst du Augen, die sehen, Ohren, die hören, einen Geist, der versteht, und ein Herz, das dies fühlt."

Der Quran sagt selbst, dass er offenbart wurde, um zu bestätigen, was ihm an Schriften vorausgegangen war. Ich habe das vorjer schonmal irgendwo gefragt, aber jetzt greife ich es halt nochmal auf - in der Bibel gibt es vielleicht viele Stellen, die die Aussage Jesus sei Gott rechtfertigen - aber es gibt ebensoviele Aussagen, die dem widersprechen.


wie lassen sich - zum Beispiel - diese Stellen mit der Drefaltigkeit vereinbaren?

Markus 13 Vers 32
Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.


Apostelgeschichte 2 Vers 22
Petrus Pfingstpredigt:
Jesus von Nazareth war ein Mann, der von Gott zu euch gesandt wurde, ausgestattet mit Kraft, Macht und Wunderzeichen, die Gott durch seine Hand geschehen ließ...


und am Ende der Pfingstpredigt zitiert er David und sagt:

"Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Setz dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße."
Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt."

Das hört sich eindeutig nicht so an, als ob er an die Dreifaltigkeit glaubt - und wenn sich solche Stellen sogar in der heute existierenden Bibel befinden - was stand denn dann in den Evangelien, die verboten und verbrannt wurden?



Du sagst doch selbst, dass der Satan mit allen Mitteln arbeitet - wie bist du dir sicher, dass er nicht den Menschen nach Jesu Tod falsches eingeflüstert hat?


Noch etwas scheint mir wichtig:

Matthäus 10 Vers 5
Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.

Das sind doch deutliche Worte - oder etwa nicht?

Trotzdem gehen die Jünger dann aber zu den Heiden - und dadurch wird letztendlich das Gesetz des alten Testaments erst abgeschwächt:

Apostelgeschichte 15, 19:

Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Last aufzubürden.

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Re: Islam

Beitragvon Echse » Sa 3. Mai 2003, 13:04

Hallo Kübra,
Die zwei ersten Zitate kann ich dir (noch) nicht erklären, aber diese zwei:

Original von Kübra

wie lassen sich - zum Beispiel - diese Stellen mit der Drefaltigkeit vereinbaren?

"Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Setz dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße."
Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt."


Also, was geht aus diesen zwei Sätzen hervor? 1. Dass Jesus höher ist, als David, ja, er ist sogar der Herr von David, und 2. dass Jesus seinen Thron rechts von Gottes Thron hat.

Dort ist er noch immer, und regiert an Gottes Seite. Wem ausser dem Sohn Gottes könnte diese Ehre gebühren?
David war ein wichtiger Mann Gottes, aber er nennt Jesus "Herr".


und wenn sich solche Stellen sogar in der heute existierenden Bibel befinden - was stand denn dann in den Evangelien, die verboten und verbrannt wurden?


Jesaja schreibt: 55.10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahinkommt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen:
11 also soll das Wort, so aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, was mir gefällt, und soll ihm gelingen, dazu ich´s sende.

Wenn in diesen "Evangelien" das Wort Gottes war, dann kann es nicht von Menschen verbrannt werden, wenn es nicht getan hat, wozu es Gott bestimmt hat.

Deshalb gibt es trotz krasser Christenverfolgung noch immer die 4 Evangelien, dazu die Briefe der Apostel.


Matthäus 10 Vers 5
Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.


Das Heil sollte zuerst den Juden offenbart werden, weil sie einen Bund mit Gott hatten. Deshalb haben sie als erstes von der frohen Botschaft von Gottes Gnade durch Jesus erfahren.


Apostelgeschichte 15, 19:
Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Last aufzubürden.


Jesus hat gesagt
Matthäus 9.16: 16 "Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.
17 Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten."

Ich glaube, der alte Bund mit allen Vorschriften ist wie der alte Schlauch. Die Botschaft Jesu, der neue Bund, ist wie der neue "Most".

Jesaja 31.31 "Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen;
32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der HERR;
33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein"


Liebe Grüsse

ECHSE
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 14:21

Friede sei mit dir Echse,

Danke erstmal für deine Anweisung mit dem Zitat, ich habs jetzt hinbekommen :-)


Es kann ja seien, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt - die Gerechten Menschen sind auf der "rechten" Seite Gottes, wobei ich nicht unbedingt glaube, das hier rechts-links nach unserem Verständnis gemeint ist. Und alle Propheten sind Gott besonders nahe. Aber aus diesem Vers ist doch klar ersichtlich, dass zwischen "Gott" und "Herrn" unterschieden wird. Dort steht ja nicht: Gott hat Jesus zum Gott gemacht - oder zu einem Teil von sich selbst.

Gott hat ihn zum Herrn gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt."


Hier wird doch deutlich: Auch wenn Jesus zum "Herr" gemacht wird, auch wenn er vielleicht höher steht als Gott - so ist er doch nicht selbst Gott, sondern

"wird von Gott zu etwas gemacht." - ist also in dieser Hinsicht passiv!

das macht doch keinen Sinn, wenn Jesus selbst Gott ist.



Das Heil sollte zuerst den Juden offenbart werden, weil sie einen Bund mit Gott hatten. Deshalb haben sie als erstes von der frohen Botschaft von Gottes Gnade durch Jesus erfahren.


Na gut - aber er sagt doch nicht: Geht zuerst zu den Juden - sondern er sagt eindeutig: "Geht NICHT den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter"

Ich glaube, der alte Bund mit allen Vorschriften ist wie der alte Schlauch. Die Botschaft Jesu, der neue Bund, ist wie der neue "Most".


Das würde doch dann wieder nahe legen, Jesus sei gekommen, um die "alten Gesetze" und den "alten Bund" aufzulösen. Aber genau dagegen spricht er sich doch mit den Worten aus:

Matthäus 5 Vers 17
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstab noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.



Das ist doch sehr deutlich: Bis Himmel und Erde vergehen - bis zum Weltuntergang - wird nicht vergehen der kleinste Buchstab noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

Das erfüllen meint hier vielleicht, "neu beleben" und "mit Liebe und Barmherzigkeit erfüllen" - aber nicht verändern oder austauschen oder auflösen.

Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein"


Glaubst du, dass diese Prophezeiung schon eingetreten ist? Wer ist denn mit dem "Hause Israel und mit dem Hause Juda" gemeint? Alle Christen etwa? Aber die meisten Christen stammen doch heute wohl nicht von diesen "Häusern" ab. Und wer trägt auf dieser Welt "Das Gesetz Gottes im Herzen"? Du willst mir doch nicht sagen, das alle Christen im Mittelalter rechtgeleitet waren, weil sie das Gesetz Gottes im Herzen trugen - oder?


Friede sei mit dir.
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 14:25

Hab grad gemerkt, dass ich mich verschrieben habe: wollte natürlich sagen: auch wenn er vielleicht höher steht als DAVID - so ist er doch nicht selbst Gott, sondern..
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Sa 3. Mai 2003, 14:50

Hallo Kübra,

Du forderst mich echt heraus, in der Bibel zu lesen....

also:
Glaubst du, dass diese Prophezeiung schon eingetreten ist? Wer ist denn mit dem "Hause Israel und mit dem Hause Juda" gemeint? Alle Christen etwa?


Ich persönlich glaube, dass diese Prophezeiung am eintreten ist. Das heisst, das Haus Juda und das Haus Israel sind noch nicht auf diesen Bund eingetreten.

Römer 10.15 Wer aber soll Gottes Wort sagen, ohne dazu beauftragt zu sein? Schon Jesaja wußte: "Wieviel Gutes bewirken alle, die das Evangelium verkündigen!"
16 Aber nicht jeder, der diese Heilsbotschaft hört, nimmt sie auch an. So klagte schon der Prophet Jesaja: "Herr, wer glaubt denn unseren Worten?"
17 Doch es bleibt dabei: Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus.
18 Wie ist das nun bei den Juden? Haben sie etwa Gottes Wort nicht zu hören bekommen? Natürlich haben sie es gehört, denn "diese Botschaft ist überall verkündigt worden, ihre Worte gelangten bis an das Ende der Welt."
19 Man kann nun fragen: Haben sie diese Botschaft vielleicht nicht verstanden? Doch, sie haben sie verstanden. Denn schon bei Mose heißt es: "Ich will mein Volk eifersüchtig machen auf Menschen, die bisher nicht zu mir gehörten, und ihr werdet zornig sein auf ein Volk, das mich jetzt noch nicht kennt."
20 Später wagte Jesaja sogar ganz offen zu sagen: "Die mich gar nicht gesucht haben, die haben mich gefunden, und die niemals nach mir fragten, werden mich kennen."

Ich hoffe, der lange Text stört dich nicht, ich wollte den Kontext anzeigen...

Ich verstehe das so, dass Gott seinem Volk durch andere die Augen öffnen will, wenn sie sehen, dass andere im Namen Gottes heil erlangt haben, das sie abgelehnt haben, und dadurch umkehren...

Jesus hat gesagt: "Eins aber will ich euch sagen: Viele Menschen aus aller Welt werden kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmel das Freudenfest feiern."

Gruss
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 15:28

Hallo Echse :-)

Du forderst mich echt heraus, in der Bibel zu lesen....


Ich glaube wir fordern uns gegenseitig zum nachdenken heraus :-)


Du hast mir diese Frage noch nicht beantwortet:

Und wer trägt auf dieser Welt "Das Gesetz Gottes im Herzen"? Du willst mir doch nicht sagen, das alle Christen im Mittelalter rechtgeleitet waren, weil sie das Gesetz Gottes im Herzen trugen - oder?

Und trägt G.W.Busch & Co das Gesetz Gottes im Herzen? Die heutigen Europäer? Du?

Eine Christliche Freundin von mir behauptete mal, der heilige Geist - den alle Christen in sich tragen, sei das Gewissen - auf die Frage ob dann alle Nicht-Christen kein Gewissen hätten wußte sie dann aber auch nicht mehr weiter...


Ich verstehe das so, dass Gott seinem Volk durch andere die Augen öffnen will, wenn sie sehen, dass andere im Namen Gottes heil erlangt haben, das sie abgelehnt haben, und dadurch umkehren...


Und wer sagt, dass die "anderen" nicht Muslime seien könnten?

Grade dieser Satz könnte dahingehend interpretiert werden:

"Ich will mein Volk eifersüchtig machen auf Menschen, die bisher nicht zu mir gehörten, und ihr werdet zornig sein auf ein Volk, das mich jetzt noch nicht kennt."


Denn auch wenn vielleicht viele Heiden zum Christentum bekehrt wurden und auch diese damit gemeint seien könnten. So muß man doch auch das beachten:

Die Juden haben auf einen Propheten gewartet, der die Eigenschaften von Moses haben sollte - Jesus haben sie nicht angenommen, weil er ihnen zu "schwach" war. Muhammed dagegen haben sie nicht wegen seiner Botschaft abgelehnt, sondern deswegen, weil er ein Araber war - kein Nachkomme Isaaks - wie alle anderen bekannten Propheten - sondern ein Nachkomme Ismaels! Sie konnten nicht annehmen, dass er kein Jude war.

Daher würde das Zitat sehr gut auf die Araber passen. Außerdem - wie gesagt: Gott hat zu Abraham gesagt:

1.Mose 17 Vers 20
Und für Ismael habe ICH dich auch erhöht. Siehe, ICH habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ICH will ihn zum großen Volk machen.

Was ist also mit den Nachkommen Ismaels - hat Gott sie und sein versprechen an Abraham einfach vergessen???
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Sa 3. Mai 2003, 16:08

Hallo Kübra

Und wer trägt auf dieser Welt "Das Gesetz Gottes im Herzen"? Du willst mir doch nicht sagen, das alle Christen im Mittelalter rechtgeleitet waren, weil sie das Gesetz Gottes im Herzen trugen - oder?


Natürlich nicht!

Und trägt G.W.Busch & Co das Gesetz Gottes im Herzen? Die heutigen Europäer? Du?


G.W.Bush, weiss nicht so recht... Die heutigen Europäer? Grösstenteils nicht. Ich? Ja, ich behaupte, ich trage das Gesetz Gottes im Herzen. Auch wenn noch viel anderes da ist, das weichen muss, aber ich glaube ich darf behaupten, dass Gottes Gesetz mir ins Herz geschrieben ist, und ich danach handeln will.

Eine Christliche Freundin von mir behauptete mal, der heilige Geist - den alle Christen in sich tragen, sei das Gewissen


Ich bin nicht der Meinung, dass das Gewissen der heilige Geist ist. Aber ich merke, der heilige Geist verändert mein Gewissen...

Die Juden haben auf einen Propheten gewartet, der die Eigenschaften von Moses haben sollte - Jesus haben sie nicht angenommen, weil er ihnen zu "schwach" war.

Stimmt, das heisst aber nicht, dass nicht er gemeint war.
Lies mal das Buch von Jesaja, es trifft wirklich auf Jesus zu, dass er in Schwachheit kommt, das haben die Schriftgelehrten nicht verstanden, weil auch steht, dass er ein König sein wird, und Israel befreien wird...

Aber Gottes Wege sind nicht unsere Wege, und seine Gedanken überragen unsere Gedanken...

Muhammed dagegen haben sie nicht wegen seiner Botschaft abgelehnt, sondern deswegen, weil er ein Araber war


Aber ich muss Mohammed wegen seiner Botschaft ablehnen, weil er über Jesus nicht das erzählte, was Jesus über sich selbst gesagt hat.

Und für Ismael habe ICH dich auch erhöht. Siehe, ICH habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ICH will ihn zum großen Volk machen.

Was ist also mit den Nachkommen Ismaels - hat Gott sie und sein versprechen an Abraham einfach vergessen???


Aus Ismael wurde ja auch ein grosses Volk. Es steht ja nichts da, dass aus ihm der grösste Prophet hervorgehen wird. Die Muslime ehren Mohammed mehr als Jesus. Aber wenn du im Jesaja nachliest (dieser Jesaja hats mir angetan ;) ) dann siehst du, dass die prophezeiungen über den Messias, den Gesalbten, auf Jesus zutreffen, dass er die Sünden der Menschen getragen hat. Wieso sollten sie Mohammed mehr ehren als den Messias?

Ich kenne mich mit der Geschichte der ersten Muslime zuwenig aus, stimmt es, dass sie andere Araber überfallen und ausgeraubt haben, und Medina kriegerisch erobert haben? (Nur eine Frage, keine Behauptung!)
Wenn sie nämlich kriegerisch waren, haben sie sich nicht so verhalten, wie Jesus, der Messias, seinen Nachfolgern geboten hat.

Mit den kriegerischen Christen kannst du das nicht vergleichen, weil Mohammed selbst gekriegt hat, und diejenigen, die sich Christen nannten und ihren glauben mit dem Schwert verbreiteten, sich klar mit ihren Taten von den Forderungen des Messias disdanziert haben, und deshalb nicht zu seinen Nachfolgern gezählt werden können....

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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 17:05

Und was hat dann Jesus damit gemeint?:

Lukas 22 Vers 35-36
Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche, und wer‘s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.


Nun zur Ausbreitung des Islam in seiner Frühzeit:

Muhammed (sas) stammte vom "edelsten" Geschlecht des damaligen Mekka ab, von den Quraysh. Die Quraysh führten ihren Stammbaum widerum direkt auf Abraham zurück. Jedoch war die Kaaba (dieser schwarze Würfel) - die von Abraham und Ismael erbaut worden war inzwischen zum Zentrum von Götzenkult geworden. Die ´Pilgerfahrt, díe noch auf Abraham zurückging existierte zwar noch - war aber auch zum Zentrum von Götzendienst geworden: Jedes jahr kamen alle umliegenden Stämme in Mekka zusammen und alle brachten ihre eigenen Götter mit: Statuen aller Art häuften sich in der Kaaba. Für die Mekkaner war dies eine große Quelle von Reichtum und Macht. Nun kam Muhammad und rief die Menschen zurück zur Religion Abrahams und forderte sie dazu auf dem Götzenkult ein Ende zu bereiten. Am Anfang wurde die kleine Gruppe von Muslimen nicht ernst genommen - als sie jedoch stetig anwuchs betrachteten die Mekkaner sie als Gefahr. Die Muslime mußten Jahrelang schlimmste Gewaltanwendung und Unterdrückung über sich ergehen - sie wurden in ein 2 Getto" gesperrt und von der Versorgung abgeschnitten und ähnliches. Viele wurden getötet. Als die Verfolgung unerträglich wurde wanderten sie aus. Sie wanderten nach Medina aus, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Medina war damals eine Oase in der verschiedene Stämme lebten.

Die Gemeinde in Medina wurde immer größer - viele der Araber - aber nur wenige der Juden die dort lebten wurden Muslime. Muhammad schloß ein Bündniss mit allen Stämmen der Oase - auch mit den Juden und vereinigte damit Stämme, die seit langer Zeit immer wieder miteinander gekämpft hatten. Viele arme Menschen kamen von überall her um sich der Gemeinde um Muhammad anzuschließen und es war sehr schwer sie zu versorgen. Alle Muslime - auch die Familie des Propheten lebte in großer Armut. Viele dachten zurück an das, was sie in Mekka zurücklassen mußten - aber gewaltanwendung war ihnen bis dahin verboten.

In dieser Zeit wurden diese Verse offenbart:

Die Erlaubnis zum Krieg wurde denen gegeben, die kämpfen, weil ihnen Gewalt geschah; und Gott hat die Macht, sie zum Sieg zu führen. Jene die schuldlos aus ihren Wohnungen vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: Unser Herr ist Gott.

Damit wurde den Mekkanern der Krieg erklärt und es kam auch ein paar mal vor, dass Karavanen der Mekkaner von Muslimen überfallen wurden. Dies gehörte jedoch zum Krieg und war nur in diesem zusammenhang legitimiert.

Ich BITTE alle hier lest dieses Buch:

Muhammad - Sein Leben nach den frühsten Quellen, von Martin Lings, bei www.amazon.de bestellbar.

Das Buch ist wirklich sehr gut und sehr informativ und liest sich sehr leicht. Ich habe die 500 Seiten in 3 Tagen oder so gelesen. Danach wisst ihr mehr und könnt euch ein echtes Urteil machen.


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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 17:18

Die Muslime ehren Mohammed mehr als Jesus.


Das mag praktisch leider oft so sein, ist aber im Islam nicht erlaubt: Wir sollen alle Gesandten Gottes gleichermaßen lieben und keinen über die anderen erhöhen und keinen Unterschied zwischen ihnen machen.

Der Koran sagt ja wie gesagt auch, Jesus sei der angekündigte Messias.
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Sa 3. Mai 2003, 18:41

Friede sei mit euch,

Ich bin der Ansicht, dass die Gesetze des alten Testaments durch Jesus (as) nicht aufgehoben werden - er erfüllt sie nur mit Barmherzigkeit. So sagt er zur Steinigung nicht: Es ist nicht die gerechte Strafe für eine Ehebrecherin - sondern er sagt: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein."

Und auch der Koran sagt: Das und das ist die gerechte Strafe - aber wenn ihr den Sündern gegenüber Barmherzig seit wird Allah barmherzig gegenüber euren Sünden sein. Hier kommt im Koran zusammen, was in der Bibel auf altes Testament und neues Testament verteilt ist.

Wir hatten ihnen (den Juden) darin (in der Thora) vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat - das sind die Ungerechten. [5:45]

Dadurch wird deutlich, das diese Strafen als höchste grade noch gerechte Strafe zu sehen sind - darauf zu verzichten ist gut, diese Grenzen zu überschreiten ist Sünde.


Jesus sagt zum Beispiel auch:

Matthäus (18/8-)

‘Wenn deine Hand oder dein Fuß dich zum Bösen verführen, dann schlage sie ab und wirf sie weg. Es ist besser für dich, mit nur einer Hand oder einem Fuß bei ALLAH, dem Erhabenen, zu leben, als mit beiden Händen und Füssen ins ewige Feuer geworfen zu werden.’

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Re: Islam

Beitragvon Gabriel » So 4. Mai 2003, 00:02

hallo kübra,

gerade habe ich in der christlichen monatszeitschrift mitternachtsruf vom april etwas gelesen, ein interview mit einem ehemaligen muezzin, ich denke es passt sehr gut hier in diesen thread:

Azad stammt aus der türkei und ist kurde. er war muslim und ehemaliger muezzin. seit seiner bekehrung verkündigt er das evangelium und missioniert auch in der türkei

mr:
sie waren vor ihrer bekehrung zu jesus christus muslimischer muezzin. was ist die aufgabe eines muezzins?

azad*:
meuzzin (arab.) ist der gebetsrufer und vorbeter, der fünmal täglich vom minarett der moschee herab die gebetszeit ankündigt. er vollzieht auch trauungen und alles, was die aufgabe der islamischen religion beinhaltet. er ist sozusagen der pasotor und seelsorger für seine gemeinde.

mr:
wann und wie bzw. wodurch haben sie zu jesus gefunden?

azad:
durch das lesen des neuen testaments, das ich früher gehasst habe; ich war überzeugt, dass es böse christen verfälscht hatten. als ich in deutschland wegen eines raubüberfalls ins gefängnis kam, betete ich dort zu gott, er möge mir den weg zu sich zeigen. da bekam ich ein neues testament in die hände, las darin und erkannte, dass ich ein sünder bin und jesus christus für meine sünden gestorben ist. am 9. november 1987 durfte ich meine knie vor jesus beugen und ihn als meinen herrn und heiland annehmen. allah war für mich schon vorher zu einem grausamen gott geworden, und zwar aus folgenden gründen:
1. als ich noch muslim war, begann ich im alter von 7 jahren pflichtgemäss, mich jeden tag fünfmal vor allah niederzubeugen, was wöchentlich 35 -mal ausmacht. aber irgendwann einmal musste ich mit grosser enttäuschung feststellen, dass ich dadurch keine heilsgewissheit bekam und die hölle auf mich wartete. so wird es im koran gelehrt: "bei deinem herrn ist es endlich beschlossen, dass da niemand unter euch menschen und dämonen ist, der nicht in die hölle komme und danach, nur wenn allah will, er ihn dort heraushole." ich war enttäuscht vom islam.
2. weiter fand ich es grausama, dass dieser allah, der so genannte schöpfer, mir als seinem geschöpf die befehle gab, ich solle menschen töten, die anders denken oder anders glauben. In sure 9. Vers 29 steht der kriegsbefehl gegen juden und christen. und irgendwann einmal kam ich mir humaner vor als allah. das konnte ich nicht länger mitmachen, und so gab ich meine aufgabe als islamischer vorbeter auf und machte mich auf die suche nach dem lebendigen gott. der einzige weg für einen muslim, im islam heilsgewissheit zu bekommen, ist der, auf die grausame befehle zu hören und menschen für allah zu töten.

mr:
worin sehen heute ihre aufgabe im dienst für das reich gottes?

azad:
mein irdisches volk ist in der verkündigung des evangeliums sehr vernachlässigt wirden. darum besteht meine erste aufgabe darin, meinen landsleuten und meinem volk - das vom islam geknechtet worden ist - von der liebe gottes zu erzählen. das tue ich, selbst unter etlichen morddrohungen, denn die liebe gottes, die durch den heiligen geist in unsere herzen ausgegossen ist, ist stärker und sie "drängt mich also". eine weitere aufgabe besteht darin, den mesncehn besondern den christen in europa aufklärung zu geben was der islam ist. dann sehe ich es als grosse aufgabe an, in gefängnisse zu gehen, also dahin wo der herr jesus auch mich gefunden hat, dort als ehrenamtlicher betreuer zu arbeiten und menschen mit dem evangelium zu erreichen. doch eine meiner grössten aufgaben besteht darin, die bibel in die kurdische sprache zu übersetzen. daran arbeite ich schon sehr lange. aber gott sei dank ist diese arbeit bald abgeschlossen.

mr:
wie lange arbeiten sie schon an dieser bibelübersetzung in die kurdische sprache und wann wird sie erscheinen?

azad:
seit 14 jahren arbeite ich mit einem freund in haran daran, der durch gottes gnade auch den herrn jesus als seinen persönlichen heiland kennen lernen durfte, ebenfalls durch das lesen der ganzen bibel. bevor er sich bekehrte, hat er 12 jahre lang darin gelesen. gott hat aus uns ein team gemacht. er ist ein bekannter schriftsteller. so der herr will, werden wir im jahr 2004 die ganze bibel in unseren händen haben. unsere abschlussarbeit besteht darin, die fussnoten zu schreiben, womit ich täglich mehrere stunden zubringe.

mr:
werden sie in ihrer missionstätigkeit behindert oder gar bedroht?

azad:
ja sehr massiv. das letzte mal vor zwei tagen. ich evangelisierte in detmold. da kamen einige landsleute auf mich zu und sagten: "wir knallen dich ab!" zu den deutschen glaubensgeschwistern sagten sie: "ihr seid ganz lieb, jesus wohnt in euren herzen" aber in meiner sprache sagten sie zu mir: "du bist ein lügner! du hast unsere religion und unseren propheten beleidigt. - wir knallen dich ab!" bis auf den heutigen tag habe ich viele briefliche morddrohungen bekommen. ich bin deshalb öfters bei der kriminalpolizei gewesen. aber sie kann mir auch nicht helfen; sie kann erst eingreifen, wenn ich tot bin.

mr:
wie beurteilen sie den unterschied zwischen bibel und dem koran?

azad:
die bibel ist ganz klar das wort gottes. durch die bibel zeigt mir gott mein herz, den heilsplan für sein irdisches volk israel und den heilsplan für die nationen. in der bibel wird mir deutlich gezeigt, wer ich bin: ein sünder. aber sie zeigt mir auch den sündenheiland, und ich erhalte durch die bibel heilsgewissheit. das ist der grosse unterschied zwischen bibel und dem koran. im ersten johannesbrief steht: dies habe ich euch geschrieben, damit ihr WISST, dass ihr ewiges Leben HABT, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" 1. Joh 5,13
aber der koran sagt in sure 66, vers 8: "bekehret euch mit aufrichtigem herzen zu allah, VIELLEICHT wird er eure Missetaten zudecken." IN der Bibel steht wiederum: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er und die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder ungerechtigkeit 1. joh 1.9

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Re: Islam

Beitragvon Scardanelli » So 4. Mai 2003, 01:02

aber der koran sagt in sure 66, vers 8: "bekehret euch mit aufrichtigem herzen zu allah, VIELLEICHT wird er eure Missetaten zudecken." IN der Bibel steht wiederum: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er und die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder ungerechtigkeit 1. joh 1.9
Und was können wir daraus lernen? Es gibt tatsächlich Religionen, die mit einem noch schmaleren Weg aufwarten können als die Christen.
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » So 4. Mai 2003, 07:37

Friede sei mit dir Gabriel,

Das ist zum zweiten mal in meinem Leben, dass ich davon höre, dass ein Muslim zu einer anderen Religion konvertiert ist - aber ich könnte hier tausende Berichte reinstellen, von Fällen, in denen ein Christ zum Islam konvertiert ist. Aus dem was dieser Mann schreibt entnehme ich, dass er den Islam nie verstanden hat. Nur beten alleine bringt eben keine Erfüllung - man muß mit Herz und Seele beten. Zum Beispiel stimmt es einfach nicht, dass laut Islam jeder einmal in die Hölle muß. Im Koran steht nur, dass wir alle die Hölle sehen werden - und damit ist díeses Bild des Jenseits gemeint: Im Jenseits gibt es eine Brücke, die über die Hölle ins Paradies führt. Jeder Mensch muß diese Brücke nach dem jüngsten Gericht überqueren und wird dabei die Hölle sehen.

Dann schreibt er "meuzzin (arab.) ist der gebetsrufer und vorbeter" das stimmt auch nicht. Der muezzin ist der Gebetsrufer, der Imam ist der Vorbeter und normalerweise werden diese Ämter von zwei verschiedenen Personen ausgeübt.

"und irgendwann einmal kam ich mir humaner vor als allah." wer das sagen kann hat den Islam wirklich nicht verstanden...

-Naja, wie auch immer - ich warte noch auf antworten auf das was ich oben geschrieben habe.

"und wer‘s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert."

Ist das Schwert dafür gedacht, damit man es seinen Feinden schenken kann?

Und was meint Jesus mit diesem Satz???:

Denn wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstab noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.


"Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden." (Sure 41: 34)


Friede sei mit euch.
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » So 4. Mai 2003, 10:00

Zum Thema Menschen, die konvertiert sind:


Yusuf Islam (Cat Stevens):

It took me over a year to read the Qur´an. The first thing I consciously did was to try and maintain an open mind: I had so many in-built negative images about Islam. My father was Greek-Cypriot, and therefore, anything connected to Muslims and the ‘Turks’ was considered taboo; they were our immortal enemies. That’s probably why I never even bothered to even look at Islam as a religion before. So, I said to myself, “Look! It’s only a book, it’s not gonna hurt me”.


The first surprise was that I never knew Muslims believed in a God! I had some kind of idea that, maybe like Christianity, they worshipped Muhammad or perhaps had something to do with mountains, crescent moons and astral bodies - I had no idea.

:-)

Der ganze Text
"My Journey from Cat Stevens to Yusuf Islam"
kann nachgelesen werden unter:

http://yusufislam.org.uk
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Re: Islam

Beitragvon Gabriel » So 4. Mai 2003, 22:01

hallo kübra, wenn du die hölle sehen wirst, bist du da so sicher dass du da wieder rauskommst? nur wenn allah es vielleicht will...

jesus sagt uns dass wir den tod nicht schmecken werden, also dass die, die ihm gehören direkt in den himmel zu ihm kommen, dort wo leben ist und kein tod...

PS: bin nicht so sprachlich begabt... kann kein englisch... :(
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Re: Islam

Beitragvon Gabriel » So 4. Mai 2003, 22:04

ps: im moment habe ich nicht viel zeit - muss noch ins militär... vielleicht später werde ich die fragen noch beantworten...
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Re: Islam

Beitragvon Lindy de Mer » Mo 5. Mai 2003, 09:47

Liebe Kübra,

Du wartest immer noch auf eine Auslegung des Lukaswortes,
also, zunächst einmal ist es wichtig, das wir den ganzen
Abschnitt zu Ende lesen, es steht nämlich noch als Schluss:

Denn ich sage euch, dieses Schriftwort muss sich an mir
erfüllen: und er ist unter die Übeltäter gezählt worden.
Denn, was mir bestimmt ist, kommt jetzt zu Ende.
Sie aber sagten: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter.
Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.

Du fragst, wozu sollen sie die Schwerter haben und nimmst
an, Schwertbesitz=jemand, der töten will.

Ist es nicht interessant, das Du hier so wie die Menschen
der damaligen Zeit sicher auch, nur aufgrund eines Schwert-
besitzes jemanden zum "Übeltäter" zählst und fällt Dir
nicht auf, das sich dadurch Gottes Wort auch in Dir er-
füllt? Du zählst seine Jünger aufgrund Jesu Anweisungen zu den Übeltätern, obwohl er nicht sagt, kauft Schwerter und tötet damit.
Er sagt nur, kauft sie, damit sie das im Betrachter auslösen, was sie an Vorurteilen auslösen sollen...
:roll: (grübel)
Hast Du eigentlich schon mal diese Bibelstelle weiterge-
lesen? Dann weisst Du auch, das danach ein Jünger sein Schwert benutzt, um einem Knecht der Hohenprister ein Ohr abzuschlagen und das Jesus danach einschreitet und die Jünger von weiterem Schwertgebrauch abhält UND
das Ohr des Knechtes wieder heilt.
Es ging hier offenbar darum, das Jesus wusste, das sich das Wort Jesajas erfüllen sollte und es erfüllte sich, seine Worte aber, die Du zitierst, haben rein gar nichts mit einem Mordaufruf zu tun und ich wünsche Dir sehr, das Du das erkennst.

Wenn er sagt, das er gekommen ist, um ein Schwert in die
Welt zu bringen, so müssen wir bedenken, das Gott sein
Wort auch Schwert nennt, das trennt, es ist wichtig,
Worte so zu lesen, wie sie gemeint waren, denn, Gott sagt
in Jesaja, er spricht viel in Bildern!

Nehmen wir nur mal das Wort: sie essen Schweinefleisch
und haben Greuelbrühe in ihren Geschirren.
An anderen Stellen sagt Gott, sie essen das Fleisch ihrer
Feinde.
Und er sagt den Juden mehr als oft, das sie seine Anweisungen nicht verstanden haben und das er jemanden
sendet, der ihnen die Wahrheit bringt, damit sie verstehen
lernen können, wie er etwas gemeint hat.
Jesus sagt nun: was in den Menschen hinein kommt, verun-
reinigt ihn nicht.
Und er sagt: werfet eure Perlen nicht vor die Schweine,
womit er nicht das Tier Schwein meint, sondern den Mensch
Schwein.
War obiges Wort nun bildlich gemeint im Sinne von, sie
nehmen(essen) die bösen Gedanken(Fleisch) von bösen Menschen (Schweinen)auf?
Weisst Du, was Gott über Israel sagt in Jesaja?
Israel hat keine Einsicht, mein Volk hat keinen Verstand.
Deshalb beschliesst er, jemanden zu senden, von dem er sagt, jener wird die Wahrheit bringen in die Gesetze,
auch in dieser Hinsicht können wir Jesu Worte, er ist
gekommen, die Gesetze zu erfüllen, sehen, Gesetze, die
vorher nicht mit Verständnis und Einsicht erfüllt waren.

Liebe Kübra,

Du fragst so oft, wie kann das gehen, das Jesus gleich-
zeitig Gott ist, wenn er sagt, jenes weiss nur der Vater.
Und Du sagst, Gott würde seine Ehre nie mit jemandem
teilen, weil er das sagt.
Wenn Gott aber, wie wir wissen,
mit niemandem seine Ehre teilt, wie kommt es dann, das
er in Jesaja 9,6 ein Kind prophezeit, das den Namen
Gott tragen wird und er diesem Kind seine Titel lässt,
statt zu sagen, so dies Kind ist mein Feind, es hat mir meine Ehre geraubt!
Wie erklärst Du Dir das?

Wenn er und das Kind nicht eins sind, widerspricht sich
Gott ja selbst, weil er sagt, meine Ehre teile ich nicht
und gleichzeitig teilt er sie dann mit einem Kind, das
er selbst prophezeit und von dem er nicht sagt, dies Kind
ist mein Feind und es wird ausgelöscht, wie alle Feinde...
und er sagt über Jesus: dies ist mein Sohn, höret auf ihn.

Wie kann es gehen, das Jesus und Gott eins sind, während
Jesus nicht alles weiss und sagt: dies weiss allein der
Vater.
Was kann mit dem Begriff Vater gemeint sein, was mit dem
Begriff Kind/Sohn, da sie offenbar in einem Zusammenhang stehen?

Jesus sagt, er ist Wahrheit, also wurde vielleicht in ihm der Geist Gottes, die Wahrheit, lebendig, er kam aus Gott, zeugte sich in Maria, vollbrachte selbst das Erlösungs-
werk nach dem Wort: kein Bote und kein Engel, ich selbst
in meiner Liebe erlöste sie,- und ging in Gestalt Jesu zu Gott zurück, zu Gottes Geist gehören aber vielleicht nicht nur ein Geist, sondern mehrere heilige Geister (Einsicht, Rat, Weisheit, Stärke usw.nach Jesaja), daher war es möglich, das Jesus Gott-Wahrheit in Gestalt war, Kind und Sohn, gleichzeitig eins mit dem Vater, zum Ganzen des Wesen Gottes gehört, gleichzeitig zu ihm beten konnte und es
auch dem Jünger Thomas nicht verwehrte, ihn mit Gott an-
zureden, weil dies in einer gewissen Weise eben sein Titel
in Wahrheit ist.

Wir wissen nicht, wie Gottes Wesen sich zusammensetzt,
wie es ist, was es alles vermag, aber, es könnte durchaus sein, das es die Fähigkeit besitzt, sich für eine Zeitlang zu teilen, Gestalt anzunehmen, um sich danach wieder selbst zu vereinen.
Von Gott und wie er beschaffen ist, haben wir keine Ahnung, aber eines wissen wir:
er hat das Kind prophezeit, das den Namen Gott tragen
darf, er ist bereit, mit diesem Kind seine Ehre zu teilen,
sonst würde er diesem Kind nicht Herrschaft und Königtum
lassen. Gott teilt aber seine Ehre nicht.
Ausser eben: mit sich selbst.
Und Gottes Wort in Jesaja hat sich in einem erfüllt:
in Jesus Christus.

Zusatz im Edit:
Jesu Worte, er ist nur zu Israel gesandt, muss man wie
alle seine Worte immer in den Zusammenhang nehmen, in dem
sie gemeint waren, denn, er war in der Tat nur zu Israel
gesandt UM ihnen das Gesetz zu erklären. Die anderen
Völker besassen Gottes Gesetze nicht, daher konnte er auch
in diesem Bezug nicht zu ihnen gesandt sein, sondern eben
nur zu Israel. Was aber eben nicht gleichbedeutend war,
das er seine Botschaft Gottes, die der Liebe und Barm-
herzigkeit nicht zu allen Menschen bringen sollte und wozu
er die Jünger dann ja auch in alle Welt aussandte, sie zu
verkünden (Matth.16,15).

Liebe Kübra,
das war ein kleiner Versuch, Dir etwas zu erklären, nach
dem Du fragtest, jetzt muss ich erstmal mit schreiben
aufhören und sende Dir und allen anderen
ganz liebe Grüsse!
Lindy


Gott ist Liebe und Jeder, der liebt, gehört zur Familie Gottes

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Lindy de Mer
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Mo 5. Mai 2003, 10:53

Friede sie mit dir Lindy,

Du zählst seine Jünger aufgrund Jesu Anweisungen zu den Übeltätern, obwohl er nicht sagt, kauft Schwerter und tötet damit.



Gott bewahre mich vor so etwas - nein ich will nicht sagen, Jesus hätte zur Gewaltanwendung aufgerufen und ich will auch nicht seine Jünger zu Übeltätern erklären.

Und: Ja, ich habe die Stelle in ihrem gesammten Kontext gelesen.

Nochmal zu der Stelle:

Lukas 22 Vers 35-36
Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche, und wer‘s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.


Ich glaube, dass er hier von der Zeit "nach ihm" spricht. Während er unter ihnen war - und zu diesem Zeitpunkt ja noch ist, hatten sie keinen Mangel und mußten keine Angst haben. Ich glaube diese Stelle will sagen, dass es Zeiten geben wird, in denen das anders seien wird. Er weiß um die Verfolgung der Christen, die nach ihm einsetzen wird und gibt hier das Recht zur Verteidigung - ob nun Verbal oder mit einem echten Schwert - auf jedenfall will ich sicher nicht behaupten, dies sei ein Mordaufruf. Jesus hat Gewalt verabscheut, so wie auch unser Prophet Muhammed (auch wenn mir das hier sicher einige nicht glauben werden)sie verabscheut hat. Jemand der sich selbst verteidigt - seine Familie, sein Leben, seine Heimat, seinen Glauben - kann nicht unter die Übeltäter gezählt werden.
Jesus wurde von Seiten der Juden so oder so zu den Übeltätern gezählt - er wurde schließlich der Gotteslästerung angeklagt.

Ich habe auch gar nichts dagegen, dass man diese Worte bildhaft deutet - Gottes Wort spricht nie nur auf einer Ebene - eine Koranstelle wird von manchen Gelehrten 1000-fach verschieden interpretiert - ich will hier nicht das Christentum zu einer gewaltätigen Religion erklären, ich will euch nur klar machen, dass ihr nicht bei der Bibel und beim Koran verschiedene Maßstäbe ansetzen solltet.

Ich will zeigen, dass es nicht richtig ist, hier Koranstellen aufzuführen und dem Islam gewaltätigkeit vorzuwerfen. Wenn ihr euch die gleiche Mühe geben würdet eine Koranstelle zu verstehen, wie du es jetzt mit dieser Bibelstelle getan hast, dann könnten wir viele Vorurteile vermeiden.



War obiges Wort nun bildlich gemeint im Sinne von, sie
nehmen(essen) die bösen Gedanken(Fleisch) von bösen Menschen (Schweinen)auf?


Ich denke beides ist gemeint. So viel ich weiß ist doch auch im Christentum manches an Fleisch verboten, oder?

Apostelgeschichte 15, 20:
man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzen (opferfleisch) und Unzucht zu meiden, weder Ersticktes noch Blut zu essen.


Danach ist es also nicht so, dass es im Christentum gar keine Vorschriften bezüglich der Nahrungsaufnahme gäbe. Das Schwein ist ein Symbol für Unreinheit und sollte daher auch nicht gegessen werden - obwohl ich auch die bildhafte deutung durchaus berechtigt finde.


Zu Jesus: Ich denke es gibt um Jesus sicher Geheimnisse, die wir nicht zu lösen imstande sind. Jedoch entnehme ich dem Koran und auch der Bibel, dass Jesus nicht Gott selbst ist.

Übrigens: Verstößt es nicht gegen das Gebot :"Du sollst dir kein Bild von Gott machen", wenn man Kreuze mit Abbildern von Jesus in Kirchen aufhängt?

Muß jetzt auch Schluß machen - das Mittagessen ruft...

Friede sei mit dir und vielen Dank, für deine lange antwort.
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Mo 5. Mai 2003, 12:18

Hallo Kübra,

Nur eine kleine Erklärung:
:"Du sollst dir kein Bild von Gott machen", wenn man Kreuze mit Abbildern von Jesus in Kirchen aufhängt?

Ich glaube, es gibt einige Christen, die diesen Satz auch falsch verstehen.

Es heisst im Zusammenhang, 2.Mose20.4: "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde."

Dann dürfte man ja gar keine Bilder machen. Es geht ja darum, nicht ein Bild zu machen, und dieses Anzubeten, wie das goldige Kalb zum Beispiel. Christen beten ja nicht das selbstgemachte Jesuskreuz an, dieses hat nur eine symbolische Bedeutung und keiner erwartet Kraft aus diesem Bildnis, auch wird nicht erwartet, dass Gottes Kraft in diesem Bild ist, es soll einfach in Erinnerung rufen, was Jesus für uns getan hat...


GruSS
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Re: Islam

Beitragvon Wolfi » Mo 5. Mai 2003, 13:48

@Echse :

Christen beten ja nicht das selbstgemachte Jesuskreuz an, dieses hat nur eine symbolische Bedeutung

A propos "symbolische Bedeutung": Was, wenn wir nun Gott und den Teufel auch nur als symbolisch betrachten würden?!- Eine Krücke sozusagen, welche den Individuen einer Gemeinschaft helfen soll, zwischen gut und böse zu unterscheiden und sie so zur Liebe zu führen?! Allerdings habe ich dabei auch meine Zweifel, denn wahre Liebe kennt keinen Zwang und keine Religion scheint ohne Zwang auszukommen oder bestehen zu können...
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Mo 5. Mai 2003, 14:05

A propos "symbolische Bedeutung": Was, wenn wir nun Gott und den Teufel auch nur als symbolisch betrachten würden?!- Eine Krücke sozusagen, welche den Individuen einer Gemeinschaft helfen soll, zwischen gut und böse zu unterscheiden und sie so zur Liebe zu führen?!


Das tun ja viele, frag mal, wie weit sie mit dieser Einstellung kommen...

Allerdings habe ich dabei auch meine Zweifel, denn wahre Liebe kennt keinen Zwang und keine Religion scheint ohne Zwang auszukommen oder bestehen zu können...


Ich geh noch weiter, das ganze Leben scheint nicht ohne Zwang auszukommen. Du wirst gezwungen, zu Atmen, weil du sonst ersticken würdest. Du wirst gezwungen, Nahrung aufzunehmen, weil du sonst verhungern würdest... du bist gezwungen, deine Beine zu bewegen, wenn du normal gehen willst... Und so ist es auch bei Gott: Du bist gezwungen, ihn als Gott anzuerkennen, wenn du in sein Reich kommen willst.

Du hast bei allen Beispielen die Wahl, also relativiert sich der Zwang und dein freier Wille setzt ein. Du hast die Wahl, aber was du sähst, musst du ernten.

GRUSS
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Re: Islam

Beitragvon Wolfi » Mo 5. Mai 2003, 16:09

@Echse :

Das tun ja viele, frag mal, wie weit sie mit dieser Einstellung kommen...

Wie weit kommen sie denn mit dieser Einstellung? :D

Ich geh noch weiter, das ganze Leben scheint nicht ohne Zwang auszukommen. Du wirst gezwungen, zu Atmen, weil du sonst ersticken würdest. Du wirst gezwungen, Nahrung aufzunehmen, weil du sonst verhungern würdest... du bist gezwungen, deine Beine zu bewegen, wenn du normal gehen willst... Und so ist es auch bei Gott: Du bist gezwungen, ihn als Gott anzuerkennen, wenn du in sein Reich kommen willst.

Wer zwingt mich denn zu atmen, zu essen oder die Beine zu bewegen?- Doch nichts anderes, als mein Überlebenstrieb! Als solches konnte ich Gott bisher noch nie sehen. Aber es ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen, dass für Manche der Glaube an Gott etwas Triebhaftes zu haben scheint... ;)
Du hast bei allen Beispielen die Wahl, also relativiert sich der Zwang und dein freier Wille setzt ein. Du hast die Wahl, aber was du sähst, musst du ernten.

Soso, muss ich das?- Ich könnte das Ernten doch auch Anderen überlassen (, was ich jedoch nicht beabsichtige :) ). Zudem: Die freie Wahl bei den von Dir genannten Beispielen habe ich wohl wirklich nur beim Thema Gott und selbst dort wird nicht ein Mensch über mein Leben und meine Taten urteilen, um mich in sein Reich eintreten zu lassen, sondern höchstens Gott selbst!

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Re: Islam

Beitragvon Echse » Mo 5. Mai 2003, 18:43

Wer zwingt mich denn zu atmen, zu essen oder die Beine zu bewegen?- Doch nichts anderes, als mein Überlebenstrieb!


Richtig. Ich hoffe, dein Überlebenstrieb treibt dich mal in Gottes Arme...

Und du hast recht. Nur Gott alleine entscheidet, ob du in sein Reich kommen wirst. Meine Aufgabe besteht lediglich darin, den Leuten die Frohe Botschaft weiter zu erzählen, dass es für jeden Vergebung seiner Sünden gibt, der an Jesus Christus glaubt.

Aber jetzt genug OT, sonst nervt sich Kübra noch, ist schliesslich der Thread "Islam".


GRUSs
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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Mo 5. Mai 2003, 21:14

Hallo Echse,

Dann dürfte man ja gar keine Bilder machen.


genau.

Im Islam dürfen weder Engel, noch Propheten noch Gott abgebildet werden. Bei den Engeln und Gott/Allah wissen wir nicht genau, wie sie aussehen, außerdem können wir Allah nicht auf eine primitive Zeichnung reduzieren, wir können Gott nicht begreifen. Propheten dürfen wegen der Gefahr der Anbetung und übertriebenen Verehrung nicht dargestellt werden, weil dies zu Irritationen im Glauben an Allah führen kann. Das wichtigste Gebot im Islam ist: Es gibt keine Gottheit außer Gott, im arabischen: "La (Keine) illaha (Gottheit) illallah (außer Gott)." Das Bilderverbot ist in erster Linie dahingehend zu verstehen, daß diese Bilder/Statuen nicht angebetet werden dürfen (anstelle Gottes). Im Koran gibt es zahllose Textstellen über das Verbot der Anbetung von Götzen. Mit Götzen sind die oben angesprochenen Bilder oder Statuen gemeint.

Sehr verbreitet dagegen sind Bilder, die an Gott erinnern sollen. Dies sind z.B.

Kalligraphien mit (arabischen) Texten aus dem Koran.
Bilder der Kaaba als zentrales Gotteshaus.
Bei anderen Bildern gibt es unterschiedliche Gelehrtenmeinungen. Es gibt Gelehrte, die auch andere Bilder verbieten. Andere sagen, daß die Absicht zählt: wenn die Absicht bei der Darstellung oder dem Aufhängen eines Bildes nicht ist, es anzubeten oder der Schöpfung Allahs mit einer "besseren" Darstellung (Schöpfung) zu konkurrieren, sind solche Bilder erlaubt.

von der Seite www.islam.de
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Mo 5. Mai 2003, 21:22

Bei anderen Bildern gibt es unterschiedliche Gelehrtenmeinungen. Es gibt Gelehrte, die auch andere Bilder verbieten. Andere sagen, daß die Absicht zählt: wenn die Absicht bei der Darstellung oder dem Aufhängen eines Bildes nicht ist, es anzubeten oder der Schöpfung Allahs mit einer "besseren" Darstellung (Schöpfung) zu konkurrieren, sind solche Bilder erlaubt.


Hallo Kübra,

Verstehe ich das richtig? Meinst du hier Bilder von Bäumen, Hügeln, dem Meer oder dem Himmel?

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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Mo 5. Mai 2003, 21:33

@Echse

Nein, so viel ich weiß sind nur Darstellungen von Menschen und Tieren umstritten. Landschaftsbilder und Pflanzen sind erlaubt.

Die islamischen Gelehrten stimmen darin überein, dass die Darstellung Gottes, himmlischer Wesen und Propheten verboten sei.
Abbildungen von Menschen und Tiere werden von den meisten Gelehrten abgelehnt.

Ich habe bis heute jedenfalls nichts gegen Landschaftsdarstellungen gehört - es wäre aber möglich, dass es einige wenige Gelehrte gibt, die auch diese ablehnen.
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Re: Islam

Beitragvon Lindy de Mer » Di 6. Mai 2003, 09:23

Liebe Kübra,

das Gebot, Du sollst Dir kein Gottesbild machen und es
anbeten, hat vielleicht weniger mit einem Bild allein
als mit der Art und Weise, wie wir dann damit umgehen,
zu tun? :roll: (grübel)

Denn, Gott begegnet Mose im AT auch im Feuer,
das hiesse dann, überall, wo Menschen früher ein Feuer
anzündeten, machten sie sich, nimmt man es mal genau,
ein "Bild", weil Gott sich Mose im Feuer zeigte und somit
würde sich jeder versündigen, der irgendwie mit Feuer
hantiert.
Ich denke, es geht Gott wohl darum, das wir ihn nicht in eine Form stecken sollen, wie das früher bei den Götzen geschah um ihn dann darin anzubeten, als stecke er wirklich in zum Beispiel einem behauenen Stein.

Die Darstellung Jesu z.B. seines Kreuzestodes ist noch keine Gotteslästerung, denke ich, weil es einfach als Zeichen der Erinnerung gedacht ist und Menschen dürfen durchaus davor als Zeichen der Dankbarkeit knien und meditieren.
ABER eines dürfen sie nicht:
nun in einer Darstellung direkt vor sich Gott sehen,
als stecke er nun wirklich da drin und dann die Darstellung als IHN anbeten.
Meditieren, sich erinnern, ja,
anbeten, nein.

Das ist ein Unterschied, den sich jeder Christ bewusst
sein muss, sonst macht er nämlich das, was niemand tun
soll:
er schafft sich ein Gottesbild, presst Gott da hinein,
als sei er nirgens sonst auf der Welt zu finden als einzig
in diesem Bild
- und Gedanken der Erinnerung, die an sich frei von
Sünde sind, werden dann leicht zu einer Anbetung von etwas, das sich vor dem Gläubigen befindet und das dann zu dem wird, das gegen das Gebot verstösst,
nämlich zu einem Gottesbild/Götzen, den man anbetet.

Ich denke, dieser Zusammenhang zwischen "sich ein Bild
machen UND es dann anbeten wie einen Gott" das ist es,
worum es geht, was wir nicht tun sollen.
Das Bild allein für sich, solange es von uns nicht zum Gottesbild/Götzen gemacht wird, dem wir huldigen und das wir anbeten, als sei es Gott, ist sündlos.
Nur das, was dann vielleicht damit gemacht wird,
das wird dann zur Sünde.
Und verstösst gegen das Gebot.
Denn, wie gesagt, da Gott sich im Feuer zeigt, Feuer also
etwas göttliches symbolisiert, dürften wir kein Feuer besitzen. Weil es ja ein Bild von Gott wäre...

Ein Bild, eine Darstellung, oder auch Feuer, egal was, bleibt solange "nur" das, was es ist,
solange wir nicht anfangen, es als Gott anzubeten,
und solange es frei ist von Anbetung, ist es auch frei
von Gotteslästerung/Sündigen gegen das erste Gebot.
(Lindys Sichtweise)

Alles Liebe
Lindy
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Islam

Beitragvon stoebermax » Sa 23. Aug 2003, 20:52

Ich suche den direkten Zugang zum Koran - online. Ich hatte
ihn einmal, habe aber irgendwie den Zugang verloren. Schreibt ihn bitte noch einmal in diesen thread. Möglichst einen Zugang mit KONKORDANZ!

Danke
stoebermax
stoebermax
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Re: Islam

Beitragvon bigbird » Sa 23. Aug 2003, 22:00

Hallo Stöbermax

Solche Links, wie du ihn suchst, sind hier nicht erlaubt. Such bitte selber im Internet oder frag jemand von den Islamkennern per PN!

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Islam

Beitragvon Third Day Fan » So 21. Sep 2003, 20:54

Wie Gott zu Mose´s gesagt hat.

Ich bin der Gott Abrahams Izaaks jakob´s .also ich hab nix gegen den islam.aber was mich nervt .sind diese attentäter auf der wlt .die wollen für die religion stärben sozusagen martyrer .aber gott selber will sicher nicht dass wir menschen in den tod ziehen -> siehe wtc .
und der hinduismus is mir ne komisch religion .auch der buddhismus .denn ich glaub fest daran das es nur ein gott gibt .dass könnten nie verschiedene götter schaffenBild

also das war meinung .wenn diese buddhisten hinduisten mich jetzt deswegen kritisieren .vergebe ich ihnen .denn ich weiss das es nur einen gott gibt.hab schon paar mal liebes gottes gespürt.(da kann keiner mir etwas anderes sagen)

also ich wünsch ein schöne woche.
It´s been forty days and forty nights
Down the road of many trials
And I pray it´s only for a season
´Cause in the wilderness and in the flood
You´re the one I´m thinking of
And I know You´ve brought me for a reason
Third Day Fan
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