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Islam

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam

Beitragvon bigbird » Do 9. Feb 2006, 19:47

Original von Carildor
Das spielt doch absolut keine Rolle. Wir haben hier sowohl Meinungs- als auch Religionsfreiheit. Ich bin weder dazu angehalten, an Gott zu glauben, noch an Jesus, noch an den Propheten. Und ich habe die Freiheit, diesen Unglauben u.a. auch bildhaft zum Ausdruck zu bringen.

Diese Freiheit lasse ich mir weder vom Islam, noch vom Christentum, noch von sonst einer Religion nehmen.
Hallo Carildor

Erst mal herzlich willkommen bei uns im Forum! 8-)


Ich bin mit dir einig, es besteht Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, das haben wir auf alle Seiten zu respektieren. Das heisst natürlich, dass es absolut legitim ist, seinen eigenen Unglauben zu dokumentieren (Wort oder Bild). Aber heisst das automatisch, dass es umgekehrt erlaubt ist, den Glauben anderer lächerlich zu machen? Ich sehe da einen Riesenunterschied.

Versuchs doch schon mal an einem anderen Beispiel selber zu fühlen. Nehmen wir an, du bist Fan einer bestimmten Fussballmannschaft. Nun können die Gegner Fahnen ihrer eigenen Mannschaft schwingen, oder sie können Fahnen schwingen oder Plakate aufmachen, auf denen deine Mannschaft als Esel oder als Säue dargestellt sind. Spürst du, was ich meine?

Grüessli

bigbird
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Do 9. Feb 2006, 21:25

Original von bigbird
Erst mal herzlich willkommen bei uns im Forum! 8-)


Hallo Bigbird :) Besten Dank für das Willkommenheissen :)

Original von bigbird
Ich bin mit dir einig, es besteht Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, das haben wir auf alle Seiten zu respektieren. Das heisst natürlich, dass es absolut legitim ist, seinen eigenen Unglauben zu dokumentieren (Wort oder Bild). Aber heisst das automatisch, dass es umgekehrt erlaubt ist, den Glauben anderer lächerlich zu machen? Ich sehe da einen Riesenunterschied.


Ich würde sagen, dass das Lächerlichmachen eine von verschiedenen Formen ist, wie man den eigenen Unglauben dokumentieren kann. In Form der Satire oder eben der Karikatur gar provokativ auf die Spitze getrieben. Nichtsdestotrotz in unserer Kultur inzwischen spätestens seit der Aufklärung ein legitimes Mittel.

Original von bigbird
Versuchs doch schon mal an einem anderen Beispiel selber zu fühlen. Nehmen wir an, du bist Fan einer bestimmten Fussballmannschaft. Nun können die Gegner Fahnen ihrer eigenen Mannschaft schwingen, oder sie können Fahnen schwingen oder Plakate aufmachen, auf denen deine Mannschaft als Esel oder als Säue dargestellt sind. Spürst du, was ich meine?


Ich verstehe (Ratio) was Du meinst, kann es jedoch nicht (mehr) nachempfinden. Ich bin als "Secondo" in der Schweiz auf die Welt gekommen, hier aufgewachsen und habe in meinem Leben, insbesondere in meiner Kindheit, viel an Hohn und Spott erfahren. Ich habe jedoch mit der Zeit gelernt, dass ich dadurch nur dann verletzt werde, wenn ich es zulasse. Es hat also (zumindest für mich) etwas mit Selbstbewusstsein zu tun. Ist der Glaube (in diesem Falle an mich selbst) nur stark genug, dann können mir Hohn und Spott nichts anhaben.

Im Bezug auf Religionen, denke ich, ist es in unserer multikulturellen Gesellschaft legitim, so viel Selbstbewusstsein erwarten zu dürfen. Denn höchstens die alten Römer (vor dem Aufkommen der Christen) hatten mehr oder zumindest gleich viel diverse Glaubensrichtungen nebeneinander bestehend.

Ich bin (zumindest "nomineller";) Christ - und eigentlich müsste ich ja schon von der Tatsache verletzt sein, dass der Islam Gottes Sohn Jesus Christus zum "einfachen" Propheten denigriert - um Dein Fussball-Beispiel zu verwenden: Man hätte in der eigenen Mannschaft den Torschützenkönig des Turniers, die Gegner aber behaupten würden, er könne gar nicht Torschützenkönig sein, weil er lediglich den Trainerposten innehabe...

Stattdessen übe ich mich in Meinungs- und Religionsfreiheit und gestehe jedem Muslimen zu, Jesus so zu sehen, wie er oder sie will...

Grüss Dich

Carildor
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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Fr 10. Feb 2006, 12:25

Ich als Beobachter finde es seltsam. daß die Muslime, die hier im christlichen Forum posten, sich nicht für das pögelhafte Benehmen ihrer Glaubensgenossen entschuldigen-
geschweige denn sich dagegen stellen.

Wie ich einem Bericht des Sterns entnehme ist die westliche Welt hellhörig geworden und bekommt Zweifel an der Integrationsfähigkeit der Muslime in der westlichen Gesellschaft.

Dieser Vertrauensbruch kann doch nicht stillgeschwiegen werden.

Eine weitere Aussage des STERN:
" Ich als Jugendpsychologin in einer deutschen Großstadt erschrecke wegen des Überheblichkeitswahns und der Agressivität der jungen Türken."

Ist es wirklich so, daß die muslimische Religion ein kaum vorstellbares Gewaltpotential entwickeln kann ?
Vergleichbar mit der des Christentums vor einigen Jahrhunderten ?
Des ganz auszuschließen wäre Sand in die Augen gestreut.

Politik mit Religion zu vermischen ist eins der grundlegenden Probleme dabei.

Ich jedenfalls fange ernsthaft an, mir Sorgen zu machen.

mfg, oTp

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Re: Islam

Beitragvon rejo » Fr 10. Feb 2006, 13:34

Original von onThePath
Eine weitere Aussage des STERN:
" Ich als Jugendpsychologin in einer deutschen Großstadt erschrecke wegen des Überheblichkeitswahns und der Agressivität der jungen Türken."

Ist es wirklich so, daß die muslimische Religion ein kaum vorstellbares Gewaltpotential entwickeln kann ?
Vergleichbar mit der des Christentums vor einigen Jahrhunderten ?
Des ganz auszuschließen wäre Sand in die Augen gestreut.


mfg, oTp



Ist ja auch kein Wunder, dass Anfang 199o junge Türken in Berlin gegen die deutsche Einheit demonstrierten und dabei Plakate und Spruchbänder trugen mit der Aufschrift: Deutschland halts Maul.
Diesen Leuten sei gesagt, dass sie sich nicht wundern müssen, wenn es was zurückgibt. Dem Hausherrn seine Rechte absprechen zu wollen erinnert fatal an die Geschichte von Biedermann und den Brandstiftern. Vielleicht sollten wir Dergleichen mal im Urlaub in der Türkei vorspielen.
Diese Türken werfen sich so gerne in die Brust, dass das Wirtschaftswunder ihnen zu verdanken sei. Eher das Gegenteil ist der Fall. Als die Türken kamen, war es schon im Abflauen. Es war die Idee von Unternehmern, die billige Arbeitskräfte brauchten. Und wo fanden sie Leute die trotz Bruchbudenwohnen zufrieden blieben? Nicht sie, sondern allenfalls die Arbeiter aus Italien, Jugoslawien und Spanien könnten das für sich reklamieren. Aber die und deren Kinder haben sich nie so daneben benommen.

Schuld an diesen Wirrnissen sind aber weniger die Türken sondern jene Creme von Integrationssspezialisten, die von ihrer Multikulti-Seligkeit geträumt haben.
Nichts dagegen, jeder in einem demokratischen Staat hat das Recht seine Träume umsetzen zu wollen, nur muss er die anderen fragen,ob sie bereit sind solche Gesellschafts-Experimente mitzumachen. Wir andern sind nicht Versuchskaninchen sondern Bürger mit eben gleichberechtigten Rechten und Ansprüchen. Aber statt zu fragen, gab es beständig Moralapostel-Sülze aus dieser Richtung nach dem Motto: Ich dulde keine anderen Götter neben mir! Toleranz und Respekt vor Andersdenkenden gab es von denen nicht, obwohl sie es selbst von anderen nahezu rücksichtslos einfordern. Das ist aber nicht demokratisch das ist schon wieder Hitlerisch! Und Mohammed Atta und Konsorten und Metin Kaplan sind Produkte aus diesem Miststall.

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Fr 10. Feb 2006, 13:41

@ rejo

Ich denke, Probleme, über die man nicht redet, machen das Resultat letztlich schlimmer.
Es ist gut, wenn wir unsere Ängste und Befürchtungen aussprechen. Sachlich und demokratisch.

Denn man zündet ja kein Haus an, und rechtfertigt sich dann mit der Aussage: Ihr habt das verursacht, ihr wart frech zu uns.

Das Problem der Jugend gibt es aber immer, wenn die Kultur gewechselt wird.
Anscheind machte es sich bei Spaniern und Italienern damals aber weniger bemekbar.
Da kommt noch das Problem hoher Jugendarbeitslosigkeit heutzutage hinzu.

Die erste Generation türkischer Gastarbeiter war hochfleißig und anständig.
Außerdem vertreten die Türken noch den gemäßigsten Islam verglichen mit anderen islamischen Staaten.

Es ist leider so, daß Deutschland ein Ruheplatz für Terroristen ist, wo sie sich ungestört aufhalten können.
Aber dagegen tut der Staat ja schon Eeiniges.

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 11. Feb 2006, 11:52

Ich verstehe es immer noch nicht, daß diesen Bildern so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, sogar sich darum gesorgt wird,
daß sie nicht von diesem Forum aus zugreifbar sind,

dabei sollten die Muslime gerade in einem christlichen Forum dafür sorgen, deutlich verstehen zu geben, daß ein randalierender Pöbel keine angemessene Reaktion ist und viel schlimmer als irgendwelche Karikaturen.

Aber nein, den Muslimen geht es wohl, wie üblich, um bloße Selbstrechtfertigung.
Dabei scheint ihnen egal zu sein, daß sie ihre Gastgebern in Europa auch entsprechend als Hausherren zu behandel, gegenüber denen sie auch Pflichten haben..


Wie schon gesagt wurde:
Wenn Rechte nur für sich eingefordert werden, haben wir ein Multikulti-Durcheinander. Ich verstehe rejos Beitrag zu dem Thema Multikulti sehr gut.
Man kann nicht einseitig Rechte einfordern, solange man Rechte Anderer verletzt, ohne dies wieder gut zu machen.
Die Vernunft, Rechte einzufordern bedingt beides, nämlich auch die Vernunft, Unrechtes zu lassen.

Wer das nicht klar zu verstehen gibt, was für Recht auf sein Recht hat er noch ?

mfg, oTp


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Re: Islam

Beitragvon Jack » Sa 11. Feb 2006, 13:04

Dazu hier ein sehr gutes Interview mit Muslim-Führer Ramadan

"Wir müssen der Vernunft mehr Gehör verschaffen"


Gruss

Jack
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Re: Islam

Beitragvon rejo » Sa 11. Feb 2006, 14:44

Original von Jack
Dazu hier ein sehr gutes Interview mit Muslim-Führer Ramadan

"Wir müssen der Vernunft mehr Gehör verschaffen"


Gruss

Jack


Klingt gut, funktioniert aber nicht generell! Nur in einem Bewusstsein, dass so eingestellt ist, dass vernünftige Argumentation angenommen wird, klappt dies. Im konkreten Fall ist das Bewusstsein der Protestierer aber anders eingestellt, ähnlich wie das der Hexenverfolger: Jeder, der etwas gegen die für richtig gehaltene Meinung sagt, macht sich schon verdächtig!

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 11. Feb 2006, 17:03

Original von Jack
Dazu hier ein sehr gutes Interview mit Muslim-Führer Ramadan

"Wir müssen der Vernunft mehr Gehör verschaffen"


Gruss

Jack


Selbsterkenntnis ist der erste Schhritt zu einer Veränderung.

Solange dies vermutet wird:
>(Zitat)Da kommt einiges zusammen und im Ergebnis führt das zu der Wahrnehmung, dass der Kampf gegen den Terrorismus auch ein Kampf gegen die Muslime ist. Die Karikatur Mohammeds mit einer Bombe im Turban war da nicht unbedingt hilfreich.<
>Die Medien sollten über die Muslime berichten, die versuchen, zu überzeugten Europäern zu werden, und die europäische Kultur akzeptieren. Sie brauchen Hilfe.
Der Druck von Medien untergräbt unsere Arbeit: Alle sechs Monate gibt es ein Ereignis, das den Druck verstärkt und den Blick auf die Gefühle und gewalttätige Muslime richtet - wie zuletzt die Mohammed-Karikaturen.
Aber diese Ereignisse untergraben den Prozess von Reform und Dialog.
Heute gibt es keinen Dialog, da ist keine Debatte. Es ist ein Machtkampf und er ist sehr bösartig.<

Wo ist also die Stimme der Vernunft?
Christliche Selbstgeißelung a la mea culpa einfordern ?

Nur Dialog und gegenseitiger Respekt kann weiterbringen.

Wobei ich allerdings befürchte, daß es angesichts Nestern von Haßpredigern, wo Wenige viel Leid anrichten,
und dem rückständigen, bisweilen mittelalterlich anmutendem Zustand einiger muslimischer Staaten schwer werden wird.
Bis sich dort ein demokratisches Bewußtsein entwickelt bei den Bürgern, und vor allem die Christen nicht wie selbstverständlich Ungläubige , also in etwa Menschen zweiter Klasse genannt und unterdrückt werden, solange kann es keinen Fortschritt geben.
Und die Kehrseite: Die Muslime fordern hier selbstverständliche Rechte, die Christen in ihren Ländern verweigert werden.

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Re: Islam

Beitragvon Jack » Sa 11. Feb 2006, 17:29

Original von onThePath
Nur Dialog und gegenseitiger Respekt kann weiterbringen.



Ganz deiner Meinung. Gegenseitiger Respekt bedeutet aber auch, dass unsere Meinungs- und Pressefreiheit respektiert wird. Wir leben hier schliesslich nicht unter der Fuchtel der Scharia.

Natürlich hat die Meinungs- und Pressefreiheit auch ihre Grenzen, keine Frage.
Aber es geht nicht an, dass wir uns nun selber zensieren müssen Link nur weil ein paar Scharfmacher und Extremisten die Situation nun schamlos ausnützen.

Das die ganze Aufregung künstlich von gewissen Kreisen hochgeschaukelt wird ist wohl klar. Anständige und wohlbesonnene Muslime (und ich meine, das sind die meisten hier in Europa) schämen sich über die Gewalttaten in ihren Heimatländern.

Da haben sich die Scharfmacher selber ins Knie geschossen.

Jack

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Re: Islam

Beitragvon rejo » Sa 11. Feb 2006, 23:07

@Noah

Kannst du am Beispiel der Karikatur mit der Bombe im Turban des Propheten erläutern, was daran aus deiner Sicht für Muslime beleidigend ist. Ansonsten können wir uns noch Jahre gegenseitig beschuldigen, ohne zu einem Ende zu gelangen. Du kannst meinetwegen auch die Karikatur mit dem Paradies und den Jungfrauen nehmen oder beide.

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon noah » Sa 11. Feb 2006, 23:23

Original von rejo
@Noah

Kannst du am Beispiel der Karikatur mit der Bombe im Turban des Propheten erläutern, was daran aus deiner Sicht für Muslime beleidigend ist. Ansonsten können wir uns noch Jahre gegenseitig beschuldigen, ohne zu einem Ende zu gelangen. Du kannst meinetwegen auch die Karikatur mit dem Paradies und den Jungfrauen nehmen oder beide.

Gruß

Rejo


Deine Denkweise verstehe ich nicht.Du schreibts jedesmal Liebe.Aber von deinem Schreiben bekomme ich keine Liebe.Du schreibst Freiheit.Aber wenn dein Link gelöscht wird sagst du nichts.
Bigbird, Kaleko haben geschrieben dass es nicht gut finden.LA hats geschrieben dass er es als Eine Provokation betrachtet,(wenn ich es richtig vertsehe).
Frag doch sie.
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Re: Islam

Beitragvon rejo » Sa 11. Feb 2006, 23:40

Original von noah
Original von rejo
@Noah

Kannst du am Beispiel der Karikatur mit der Bombe im Turban des Propheten erläutern, was daran aus deiner Sicht für Muslime beleidigend ist. Ansonsten können wir uns noch Jahre gegenseitig beschuldigen, ohne zu einem Ende zu gelangen. Du kannst meinetwegen auch die Karikatur mit dem Paradies und den Jungfrauen nehmen oder beide.

Gruß

Rejo


Deine Denkweise verstehe ich nicht.Du schreibts jedesmal Liebe.Aber von deinem Schreiben bekomme ich keine Liebe.Du schreibst Freiheit.Aber wenn dein Link gelöscht wird sagst du nichts.
Bigbird, Kaleko haben geschrieben dass es nicht gut finden.LA hats geschrieben dass er es als Eine Provokation betrachtet,(wenn ich es richtig vertsehe).
Frag doch sie.


Du bist also nicht in der Lage zu erklären, was daran nicht gut ist? Regst du dich nur deshalb auf, weil es von höherer Stelle so befohlen ist?

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon Joggeli » Sa 11. Feb 2006, 23:57

Liebe Freunde

Es wird wieder da weiterdiskutiert, wo der geschlossenen Thread geendet hat - ich finde das nicht in Ordnung. Zudem weiss Noah nun von mindestens drei Seiten, wie er kritisierte Beiträge melden kann, und dass Diskussionen mit Mod´s per PN zu erfolgen haben.

Ich werde hier mal schliessen, bis sich die Wellen wieder gelegt haben. Je nach dem kann später wieder geöffnet werden - eine vorherige Bereinigung nicht ausgeschlossen - dies überlasse ich dem zuständigen Mod.

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Re: Islam

Beitragvon Kaleko » So 12. Feb 2006, 19:30

[color=darkblue]Hallo zusammen!

Nach Rücksprache mit dem Team und nach dem Bereinigen einiger Seiten ist der Thread zum Thema wieder offen.

Im Sinne von onThePath , der sagt: "Ich denke, Probleme, über die man nicht redet, machen das Resultat letztlich schlimmer. Es ist gut, wenn wir unsere Ängste und Befürchtungen aussprechen. Sachlich und demokratisch." möchte ich euch bitten nicht gegenseitig aufeinander los zu gehen als vielmehr beim Thema zu bleiben. Das bietet vielleicht auch anderen die Möglichkeit sich zu äussern und sich am Thema zu beteiligen.

Danke Jack für den informativen Link zum Thema! Hier noch einmal für die jenigen die ihn noch nicht gelesen haben: "Wir müssen der Vernunft mehr Gehör verschaffen"


So schliesse ich mich bigbird´s Gedankenanstoss an:
"....... es besteht Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, das haben wir auf alle Seiten zu respektieren. Das heisst natürlich, dass es absolut legitim ist, seinen eigenen Unglauben zu dokumentieren (Wort oder Bild). Aber heisst das automatisch, dass es umgekehrt erlaubt ist, den Glauben anderer lächerlich zu machen? Ich sehe da einen Riesenunterschied."


Es Grüessli vo de Kaleko[/color]
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Re: Islam

Beitragvon Jemand » Fr 17. Feb 2006, 01:42

Original von rejo

Kannst du am Beispiel der Karikatur mit der Bombe im Turban des Propheten erläutern, was daran aus deiner Sicht für Muslime beleidigend ist.


Hallo rejo,

Du hast zwar die o.g Frage an Noah gestellt aber ich würde mal gerne hier auch was schreiben.

Also, was daran für Muslime beleidigend ist, fragste...

Für einen gottesfürchtigen Moslem der das Letzte Testament Gottes und die Sunnah des letzten Propheten aufrichtig folgt und dabei ein rechtschaffennes Leben führt ist es wirklich beleidigend.

Stell dir mal vor, ein kranker und vielleicht ein alter Moslem liegt am Sterben. Und das einzige was er jetzt machen kann ist um Gnade Gottes zu beten. Er betet Gott um Verzeihung für seine klein oder große Sünden.
Er spricht: "Siehe, mein Gebet, mein Gottesdienst, mein Leben und mein Tod gehören nur Allah, dem Herrn der Welten.(6:162)
Dieser Gläubiger allerdings bewertet die Krankheit als eine wichtige Gelegenheit, sich Allah anzunähern und bedenkt den versteckten Segen hinter der Krankheit. Er versteht ein weiteres Mal, welch große Wohltat Gesundheit ist und wie hilflos er selbst ist.
Und dieser Mann hofft daß er mehr oder weniger an der Sunnah des letzten Propheten fest gehalten hat.
Denn Prophet Gottes hat versprochen wie z.B.: "Wer das heilige Wort Gottes und meine Sunnah folgt wird im Paradies belohnt".

Jetzt das andere Beispiel, dagegen ein Kind (egal Junge oder Mädchen) das in einer muslimischen Familie aufwächst. Das KInd wird von allen in der Familie geliebt und vor allem von seinen Eltern. Und das Kind lernt Gott und letzten Propheten kennen und es wird ihm beigebracht daß all diese Liebe unsprunglich von Gott kommt. Beim Gebet rezitiert das Kind der Name des Propheten und die Attributen Gottes regelmäßig, Der allen Kindern befohlen hat: "Wir legten dem Menschen Güte gegen seine Eltern an das Herz. Seine Mutter trug ihn von Schwäche zu Schwäche, und seine Entwöhnung dauert zwei Jahre. (Allah sagt) "Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Heimgang." (31:14)
Allah hat zwischen diesem hilflosen Kind und Vater und Mutter ein Band der Liebe geknüpft. Mit diesem Band der Liebe erziehen ihn Vater und Mutter über Jahre hinweg, ohne Überdruß und mit großer Freude.

Und jetzt kann ich dir erklären warum dieser kranker Gläubiger und das Kind von der muslimischen Familie sich beleidigend und sogar enttäuscht fühlen würden.

1. Der gesundheitliche Zustand des alten Mannes würde sich so verslechtern daß er sich selber töten könnte. Warum? Na weil, sein Prophet gerade als ein Terrorist dargestellt wurde and das würde heißen daß dieser Mann sein ganzes Lebenlang an einen Terroristen geglaubt und Ihn gefolgt hat!!! Das würde heißen daß der heilige Koran gar nicht mal heilig ist denn was kann man doch von einem Terroristen erwarten?

2. Der psychische und physische Zustand des Kindes wird ja auch nicht besser werden wenn er anfängt zu glauben daß dieser Prophet, dessen Namen er regelmäßig beim Beten rezitiert hat, ein Prophet des Terrors sei. Und alles was mit Liebe zu tun hat wird für das Kind als reine Lüge herauskommen. Er wird glauben daß es einen bösen Gott gibt der einen terroristen als Prophet geschickt hat um die ganze Welt in die Luft zu sprengen.

Hier habe ich nur über einen alten Mann und ein Kind geschrieben, und weißt du wieviele hunderte Millionen von solchen Menschen auf der Erde gibt´s???
Ich hoffe Rejo, daß du vielleicht ein wenig verstanden hast warum es so beleidigend ist.
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Re: Islam

Beitragvon rejo » Fr 17. Feb 2006, 10:16

Original von Jemand
Original von rejo

Kannst du am Beispiel der Karikatur mit der Bombe im Turban des Propheten erläutern, was daran aus deiner Sicht für Muslime beleidigend ist.


Hallo rejo,

Du hast zwar die o.g Frage an Noah gestellt aber ich würde mal gerne hier auch was schreiben.


Aber sicher. Solange du nicht gegen die Nettiquette verstößt, sei dir von mir alles erlaubt. :D
Original von Jemand

1. Der gesundheitliche Zustand des alten Mannes würde sich so verslechtern daß er sich selber töten könnte. Warum? Na weil, sein Prophet gerade als ein Terrorist dargestellt wurde and das würde heißen daß dieser Mann sein ganzes Lebenlang an einen Terroristen geglaubt und Ihn gefolgt hat!!! Das würde heißen daß der heilige Koran gar nicht mal heilig ist denn was kann man doch von einem Terroristen erwarten?


Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass es mit dem Glauben dieses Mannes nicht weit her sein kann, wenn das Wort eines Ungläubigen stärker wiegt als das eines Propheten. Er hat doch wohl in seinem Leben erfahren, dass stimmt, was er befolgt hat. Wenn es nicht stimmt, ist das nicht mein Problem, noch von mir verursacht. Soviel Selbstverantwortlichkeit für sich und das eigene Tun muss ein Erwachsener schon aufbringen, dass er weiß, was er glauben will und was er tut. Und bitte jetzt nicht mit der Kains-Geschichte kommen. Ob ich irgendwo in der Welt unter meinen Bekannten mich kritisch über einen in einem anderen Teil der Welt Lebenden äußere oder ob ich vor ihm stehe und ihn töte, sind für mich noch verschiedene paar Schuhe.
Und Wieso muss ich verantwortlicher für sein Tun und Denken sein als er selbst. Und wirkt es sich gut auf sein Gefühl für Verantwortlichkeit gegenüber dem eigenen Tun aus, wenn ihn jemand von der Verantwortung für das eigene Tun entbindet? Ich glaube nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Wer also keine Kritik an seinem Denken oder Handeln vertragen kann, sollte sich fragen, ob er da nicht seltsamen Ansprüchen ggenüber seinen Mitmenschen unterliegt? Vor Gericht zählt deine Argumentationsweise nicht, zumindest nicht im Zusammenhang mit Erwachsenen. Und hier haben wir es mit dem Tun Erwachsener zu tun. Und wenn ein Mensch oder eine Gruppe von anderen kritisiert wird, hat sie zwei Möglichkeiten: Das zu negieren oder zu überlegen, warum andere sie karikieren. Was soll an solchem Tun falsch sein? Nichts! Es zwingt den anderen zum Nachdenken über das eigene Tun und seine Wertigkeit innerhalb der sozialen Bezüge. Der Fall wird ja nicht durch die Karikatur ausgelöst, sondern durch das seltsame Verhalten, das kritisiert wird. Das Karikieren ist damit eine relativ schonende Form der Kritik. Terroristenhatz a la USA ist da wesentlich brutaler. Es ist die Frage, was man menschlich gesehen auf Dauer für sozial angemessener halten will. Zumindest die Geschichte belehrt darüber, dass dem Massenmorden immer das Verbot des selbständigen Denkens und der kritischen Äußerung vorausgeht. Das belegt der Hexenhammer und die Ketzerverfolgung. Da berief man sich auf die Bibel, ein Buch, das von Gott inspiriert sein soll. Und daher war alles in Ordnung, was man daraus abzuleiten für richtig hielt. Und damit man ungestört seinen Wahnsinn leben konnten - so zu sagen von Gottes Wort gedeckt und gerechtfertigt - wurde jede Kritik mit dem Verweis auf die Bibel blutig verfolgt. Das mit der Erdscheibe und dem Geozentrismus stand doch auch in der Bibel, wörtlich bei Josua, nicht wahr? Und wenn es da steht, ist es als Wort Gottes auch so einzuhalten, selbst wenn Menschen dafür ins Gras beißen müssen. Zur Klärung: Ich sage nicht, dass es da so steht. Ich sage nur, dass die Auslegung der Kirche das so gedeutet hat. Und hier fängt die Verantwortlichkeit der Kirche für ihre Lehre an und hier die der Lehrer des Islam. Und wenn Menschen gemordet werden sollen für Gottes Wort, ist da doch wohl schon einiges aus den Fugen geraten, oder? Nicht Koran oder Bibel sagen, was und wie es heute gilt, sondern die Leser und Verkünder sind verantwortlich dafür, was daraus abgeleitet wird. Und so ist Kritik daran nicht Kritik an Gottes Wort - Die eingebildeten Lehrer hätten das wohl gerne so. :D verständlich! - sondern Kritik am Unsinn von Menschen, die sich gerne als Verkünder von Gottes Wort aufspielen wollen und doch nur eigenes Dafürhalten mit Gottes Wort verwechseln. Kannst du diesen eminent wichtigen Unterschied erkennen, den ich hier mache?

Original von Jemand
2. Der psychische und physische Zustand des Kindes wird ja auch nicht besser werden wenn er anfängt zu glauben daß dieser Prophet, dessen Namen er regelmäßig beim Beten rezitiert hat, ein Prophet des Terrors sei. Und alles was mit Liebe zu tun hat wird für das Kind als reine Lüge herauskommen. Er wird glauben daß es einen bösen Gott gibt der einen terroristen als Prophet geschickt hat um die ganze Welt in die Luft zu sprengen.

Wer ist dafür verantwortlich? Wer macht denn Terror im Namen des Propheten? Etwa die Kritiker dieses Tuns? Du hast Recht, man sollte bei dieser Spezies von Menschen nicht vorwarnen mit Karikaturen und Ähnlichem, sondern sie einfach ins offene Messer laufen lassen. Man sollte bei denen, nicht die Regeln der Nächstenliebe anwenden, indem man ihnen zum verstehen gibt, was man davon hält. Ob sie es dann trotzdem tun, ist dann deren eigene Entscheidung. Kain hat dann seine Pflicht erfüllt, seinen Bruder Abel darüber aufzuklären, was er von solchem Tun hält.
Original von Jemand
Hier habe ich nur über einen alten Mann und ein Kind geschrieben, und weißt du wieviele hunderte Millionen von solchen Menschen auf der Erde gibt´s???
Ich hoffe Rejo, daß du vielleicht ein wenig verstanden hast warum es so beleidigend ist.

Sozial verantwortliches Reagieren kann als Beleidigung aufgefasst werden, muss aber nicht. Es kommt auf den an, der kritisiert wird und wie er mit Kritik umgehen will oder kann. Kind und alter Mann müssen aber erfahren vor ihren eigenen Entscheidungen, was andere Menschen davon halten. Wer ihnen das vorenthalten will, will dem Betrug Tür und Tor öffnen

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Fr 17. Feb 2006, 14:09

Schön ist dieser Thread wieder offen und wieder einsehbar! :)

Da warte ich dann mal gespannt, ob da von BigBird (oder sonst jemandem) noch was zu meinem vorhergehenden Posting kommt...

Grüsse

Carildor
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Re: Islam

Beitragvon Jack » Fr 17. Feb 2006, 15:30

Ich meine, die Karikaturen waren nicht das wirkliche Problem, sondern nur der Tropfen der das Fass zum Ueberlaufen brachte.

Viele Muslime fühlen sich doch permanent gedemütigt: Palestina, Abu Ghreib, Irak, Afghanistan, Guantanamo usw usw. Wenn die USA zB täglich zivilisten töten und Hochzeitsfeiern bombardiert, muss man sich nicht wundern, wenn der Kessel explodiert. Und nicht wenige Nutzniesser blasen dabei noch kräftig in die Glut.

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Re: Islam

Beitragvon noah » Fr 17. Feb 2006, 22:53

Das Karikieren sollte ja ein Zweck haben .
Und die Karikaturen haben den Zweck erreicht.
Was USA-oder richtig gesagt,Bush oder noch richtiger gesagt,seine Umgebung und seine Berater- in nahem Osten so alles erreichen will,hat mit diesem Vorgang noch naher gekommen.
Zwischen Islam und Europa ist ein Wand gebaut worden.
Europa ist isoliert.

Gruss
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Re: Islam

Beitragvon rejo » Sa 18. Feb 2006, 10:01

Original von noah
Das Karikieren sollte ja ein Zweck haben .
Und die Karikaturen haben den Zweck erreicht.
Was USA-oder richtig gesagt,Bush oder noch richtiger gesagt,seine Umgebung und seine Berater- in nahem Osten so alles erreichen will,hat mit diesem Vorgang noch naher gekommen.
Zwischen Islam und Europa ist ein Wand gebaut worden.
Europa ist isoliert.

Gruss


Falsch! Das war ein Testprojekt jener Europäer, die wissen wollten, was mit euch machbar ist und was nicht. Und so lange ihr in den Koran schaut und nachlest wie die Welt zu sein hat, werdet ihr die politischen und sozialen Realitäten nicht auf die Reihe bringen; das steht weder in der Bibel noch im Koran. Was lernen wir daraus, dass ihr Kritik an eurem System und seinen Fehlern noch nicht vertragen könnt. Also seid ihr weiter ein brauchbares Opfer für Ausbeuter und Weltherrscher. Ihr seid auszurechnen! Vordefiniert! Man braucht nur auf ein bestimmtes Knöpfen zu drücken und schon reagiert ihr entsprechend. Und so lange das so gut funktioniert, kann man euch dorthin bugsieren, wo andere euch haben wollen. Angefangen mit Herrschern in islamischen Ländern bis zu G.W.Bush. Was haben die Pakistani mit ihrer Superfrau gemacht? Sie zum Teufel gejagt, entehrt und entwürdigt, als ein General was vom Islam zu faseln begann. Seid ihr noch normal? Kommen Männer entwicklungsmässig überhaupt über den emotionalen Stand eines Vierjährigen hinaus? So unkontrolliert benehmt und reagiert ihr nämlich, nicht alle, aber zu viele von euch. Und wer nutzt das zur Erhaltung seiner Macht? Eure Beherrscher. Und wenn mal wieder Zoff angesagt ist, dann gibt es ein bisschen Isalm-Sülze und schon reagiert ihr wieder wie gewünscht. Und wer nicht pariert wird mit der Scharia zurecht gestutzt. Denn Bush und Europa sind zwei paar Schuhe. Dann lieber Bush als eure Duftmarke!

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 11:18

Wenn zwei Religionen aufeinandertreffen, treffen Gegensätze aufeinander.

Unsere christliche Religion beruht auf Christus.

Da unsere Christus von den Muslimen klein gemacht wird,
Seine Herrlichkeit verleugnet ,

besteht ein sehr große Kluft zwischen Muslimen und Christen.

Wenn die Muslime auf die politische Ungerechtigkeit der machthabenden christlichen Staaten schimpfen,

dann kann ich nur mit Schrecken daran denken, was wäre, wenn die muslimischen Staaten die Welt beherrschen würden.

Und solches Machtstreben ist unvermeidbar .
Friedliches Nebeneinander ist zunächst nur ein Multikultitraum, ein deutsches Experiment, der gefährlich enden kann.
Ohne deutsche Leitkultur ist die Integration von Muslimen reine Dummheit.

Solange die Muslime "Raum" gewinnen, sich also stärken können, gibt es ja wenig Konflikte.
Aber: Lachen die Muslime die Christen nicht aus, weil die ja in ihren Staaten eingeengt und unterdrückt werden ?

Auch hier im Forum bin ich mir nicht sicher, ob Muslime für Selbstkritik empfänglich sind, oder nur daran interessiert sind, uns für ihren GLAUBEN empfänglich zu machen.

Ich werde darauf achten, ob ich in ihren Posts Selbstkritik finden werde.

Ich hätte keine verfänglichen Karikaturen mit Mohammed gemacht, aber man könnte welche machen, die einen Zusammenhang des muslimischen Terrors mit Mohammeds Lehren wenigstens in Frage stellt.

Da hat mir als Ansatz die Karikatur mit den ausgegangenen Jungfrauen im muslimischen Paradies angesprochen.

In Karikaturen könnte man auch die Gegensätze von Terroristen mit den rechtschaffenen Muslimen verdeutlichen.

Mohammed mit Bombe auf dem Kopf ?
Das mißachtet schon krass religiöses Empfinden.

Warum hat man nicht Bin Laden dargestellt,
in der einen Hand eine tickende Bombe
und an dieser Seite bis an die Zähne bewaffnete Terroristen,

und in der anderen Hand den Koran, und auf dieser Seite friedliche Muslime.

Ein moderner Jeckile und Hide.
Und solange Muslime leicht sich zum Hide machen lassen, sind sie nicht vertrauenswürdig,
(solange haben sie zwei Gesichter: ein freundliches und ein böses).
es sei denn, sie lassen sich als Deutsche Mitbürger zu echten Demokraten erziehen, die Haßpredigern den Rücken kehren.

Und selbst dann bleiben die grundsätzlichen Gegensätze:
Die Verunehrung Christis, der größte Irrtum des Islams

und auf der anderen Seite der Glaube, die Christen seien Ungläubige, da sie sich nicht Mohammed unterordnen.

Und solche Gegensätze bergen in sich nie endenden Zwietracht
denn beide Seiten werden ihrem Gott zum Recht verhelfen wollen.

Diese Zwietracht läßt vermuten, daß sie eine direkte Ursache im Bösen hat, und eine sehr wirksame Waffe des Bösen ist.

Selbst friedlicher Dialog, wenn es um die Integration der Muslime in Deutschland geht, sieht zwar friedlich aus, aber stärkt wie durch eine legale Hintertür die Macht der Muslime, wie man schon an den Haßpredigern in Deutschland sieht.

Da fließen wahrscheinlich Saudi-Millionen und andererseits Gelder der Terroristen in unser Land:
So schafft man potentielle Soldaten für Mohammed im feindlichen Christenland.
Solchen Mißbrauch unserer Gastrechte und Interessen muß man politisch in den Griff bekommen.

Deutschland ist kein muslimisches Bekehrungsobjekt, und noch viel weniger Wirkungsfeld von Haßpredigern.

mfg, oTp
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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Sa 18. Feb 2006, 13:02

Hallo onThePath

Original von onThePath Diese Zwietracht läßt vermuten, daß sie eine direkte Ursache im Bösen hat, und eine sehr wirksame Waffe des Bösen ist.


Eine andere Interpretation indes wäre die, dass Götter von den Menschen ersinnt wurden, bis ein höchst cleverer Machtmensch die Exklusivitätsklausel (es gibt nur einen Gott) ersann, um ein Monopol des "Geistigen" zu erschaffen. Später fanden noch einige clevere Leutchen einen relativ einfachen Weg, selbst einen Anspruch auf dieses Monopol zu stellen: Sie erklärten sich schlicht und einfach zu den Erben des wahren Glaubens. So taten dies die Christen gegenüber den Juden und die Muslime gegenüber Juden und Christen.

Die Einführung der Exklusivitätsklausel ist "die Wurzel allen Übels". So lange man verschiedene Gottheiten nebeneinander bestehen lassen konnte (auch wenn man selbst nur einer dieser Gottheiten angetan war), mussten sich die Menschen deswegen nicht zoffen.

Doch durch die Einführung der Exklusivität konnte dieses friedliche Nebeneinander (wenn auch nicht unbedingt miteinander) nicht mehr erhalten bleiben.

Jetzt haben wir (mindestens, mir sind jedoch keine weiteren bekannt - wenn man die "internen" Fraktionen ausser Acht lässt) drei Glaubensrichtungen, die den Anspruch auf das Monopol "göttlichen Willens" stellen.

Im Prinzip ist Gott zur Geisel dieser drei Glaubensrichtungen geworden.

Was ihn wohl in seiner Allmacht und Allwissenheit dazu gebracht haben mag, solches "über sich" ergehen zu lassen? 8-)

Gruss

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 13:40

Original von Carildor

Doch durch die Einführung der Exklusivität konnte dieses friedliche Nebeneinander (wenn auch nicht unbedingt miteinander) nicht mehr erhalten bleiben.


Im Prinzip ist Gott zur Geisel dieser drei Glaubensrichtungen geworden.

Was ihn wohl in seiner Allmacht und Allwissenheit dazu gebracht haben mag, solches "über sich" ergehen zu lassen? 8-)

Gruss

Carildor


Quatsch
Gott ist nicht zur Geisel der drei Religionen jüdischen Ursprungs geworden.

Der Islam eignet sich nur vorzüglich als Machtmittel gegen das Christentum.

Eine der drei genannten Religionen muß der Wahrheit Gottes näher kommen als die anderen beiden.
Folglich sind die anderen beiden in der Rolle des Wahrheitsverbiegers.

Den Spruch: Alle Religionen sind gleich gut, bzw: gleich blö-d lasse ich nicht gelten.

Wahrheit wird auch von weltlichen Machtgierigen beliebig verbogen, um Macht zu bekommen.

Da zeigt uns die Bibel doch deutlich, daß Satan mit Gott uneins ist.
Schau Dir mal an, wie Jesus den Satan bezeichnet und wie er mit ihm umgeht.

Er ist der Vater aller Lügen.

Ein Atheist mag Gut und Böse auf das Diesseits reduzieren.
Und vor der Wirklichkeit Gottes die Augen verschließen.

Oder ihm ist die Wirklichkeit Gottes einfach zu undurchsichtig und macht sich darüber deshalb keine Gedanken.

Und das ist auch klar:
Ein lauer Christ verwässert die echte Lehre Christi und macht sie ungenießbar und unbrauchbar:
Das nennt sich Zerstörung von innen heraus.
Auf diese Weise zerstört sich das westliche Christentum schon lange selbst;
Gottseidank gibt es dennoch echte Christen.


mfg, oTp
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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Sa 18. Feb 2006, 14:03

Hallo onThePath

Original von onThePath
Gott ist nicht zur Geisel der drei Religionen jüdischen Ursprungs geworden.

Der Islam eignet sich nur vorzüglich als Machtmittel gegen das Christentum.

Eine der drei genannten Religionen muß der Wahrheit Gottes näher kommen als die anderen beiden.


Schon mal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass alle dermassen weit von der Wahrheit Gottes entfernt liegen, dass die tatsächlichen Unterschiede zur Bedeutungslosigkeit verkommen?

Original von onThePath
Den Spruch: Alle Religionen sind gleich gut, bzw: gleich blö-d lasse ich nicht gelten.


Äh... aber Du bist (hoffentlich) bereit zu akzeptieren, dass ich dieser Meinung sein könnte?

Original von onThePath
Wahrheit wird auch von weltlichen Machtgierigen beliebig verbogen, um Macht zu bekommen.


Alle Menschen sind weltlich - es sei denn, sie sind tot - aber dann können sie auch nicht mehr nach weltlicher Macht streben.

Original von onThePath
Da zeigt uns die Bibel doch deutlich, daß Satan mit Gott uneins ist.
Schau Dir mal an, wie Jesus den Satan bezeichnet und wie er mit ihm umgeht.

Er ist der Vater aller Lügen.


Ja, was die Bibel zeigt, darüber sind sich sogar viele Bibelleser uneinig. Da sei die ketzerische Frage erlaubt, wie das unmissverständliche Wort Gottes so viele Missverständnisse produzieren kann. Auf die Bibel gemünzt: Der Teufel hatte seine Finger mit im Spiel - und jetzt ist kein Verlass mehr auf die Bibel, da niemand mehr da ist, der "das Original" bei seiner Entstehung miterlebt hat und daher uns niemand sagen kann, was denn nun Gottes Wort ist und was des Teufels... (Bei einer solchen These hätten dann ev. sogar die Muslime recht ;) )

Original von onThePath
Ein Atheist mag Gut und Böse auf das Diesseits reduzieren.
Und vor der Wirklichkeit Gottes die Augen verschließen.


Oder aber Gott ist tatsächlich eine Ersinnung des Menschen, womit dann Atheisten im klaren Vorteil lägen, nicht einer Illusion zu unterliegen.

Original von onThePath
Oder ihm ist die Wirklichkeit Gottes einfach zu undurchsichtig und macht sich darüber deshalb keine Gedanken.


Ja, eine gewisse Undurchsichtigkeit könnte man beispielsweise der Bibel durchaus attestieren. Als Handbuch schrecklich ungeeignet - wie eine japanische Gebrauchsanweisung, die von einem Computer ins Deutsche übersetzt wurde :D
Voller logischer Widersprüche, die sich nur durch geistige Akrobatik beheben lassen.

Aber ich denke, sie kann durchaus auch Atheisten beschäftigen - denn schliesslich gibt es kein Buch in der westlichen Hemisphäre, welches so viel Einfluss auf unsere Geschichte hatte und nach wie vor hat ;)

Gruess

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 14:12

Eigentlich erkennt man die Gesinnung des Anderen auch daran, was er nicht zitiert. :D

Ob ich Dir zugestehe, ein Atheist zu sein ?
Sicher, jeder hat das Recht auf seine Meinung.

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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Sa 18. Feb 2006, 14:23

Hallo onThePath

Original von onThePath
Eigentlich erkennt man die Gesinnung des Anderen auch daran, was er nicht zitiert. :D


Stimmt, was jetzt die Frage aufwirft, warum Du aus meinem letzten Posting überhaupt nix zitiert hast, bzw. auf was für eine Gesinnung dies schliessen lässt :D

Original von onThePath
Ob ich Dir zugestehe, ein Atheist zu sein ?
Sicher, jeder hat das Recht auf seine Meinung.


Freut mich, dass Du dies so siehst - auch wenn ich mich nicht wirklich einen Atheisten bezeichnen würde. Eher passt Agnostiker zu mir - wobei dann durchaus eine (wenn auch ev. kleine) Tendenz "pro Deus" vorhanden wäre ;)

Gruess

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Re: Islam

Beitragvon noah » Sa 18. Feb 2006, 18:18

Original von onThePath
Wenn zwei Religionen aufeinandertreffen, treffen Gegensätze aufeinander.

Unsere christliche Religion beruht auf Christus.

Da unsere Christus von den Muslimen klein gemacht wird,
Seine Herrlichkeit verleugnet ,

besteht ein sehr große Kluft zwischen Muslimen und Christen.



edit ... persönliche Beleidigung

Als die Engel sagten:
»O Maria,
Gott verkündet dir ein Wort von Ihm,
dessen Name Christus Jesus ,
der Sohn Marias,
ist; er wird angesehen sein im Diesseits
und Jenseits,
und einer von denen,
die in die Nähe (Gottes) zugelassen werden.3,45


Das sind die Gesandten.
Wir haben die einen von ihnen vor den anderen bevorzugt. Unter ihnen sind welche,
mit denen Gott gesprochen hat.
Einige von ihnen hat Er um Rangstufen erhöht.
Und Wir haben Jesus,
dem Sohn Marias,
die deutlichen Zeichen zukommen lassen
und ihn mit dem Geist der Heiligkeit gestärkt.
Und wenn Gott gewollt hätte, hätten diejenigen, die nach ihnen lebten, einander nicht bekämpft, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren.
Aber sie sind uneins geworden.
Unter ihnen sind solche,
die geglaubt haben,
und solche,
die ungläubig geworden sind.
Und wenn Gott gewollt hätte, hätten sie einander nicht bekämpft.
Aber Gott tut, was Er will.2,253



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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 19:11

Original von noah

edit ... persönliche Beleidigung



So nicht. Das ist eine sehr plumpe Aussage.
Willst Du Unterschiede verstecken ?
Wäre zu Deinem Vorteil. Ist aber unmöglich.

Und wo ist Deine Logik:

Der Islam predigt einen anderen Jesus.
Der Islam predigt auf keinen Fall den Jesus als Sohn Gottes,
und Muslime sehen es als Beleidigung Gottes, wenn man Jesus auf eine Stufe mit Gott stellt;
statt dessen sehen Muslime Mohammed als den letzten und entscheidenden Propheten.

Willst Du alle Christen verhöhnen, die von Muslimen "Ungläubige" genannt werden und in muslimischen Ländern mit staatlicher Duldung als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, unterdrückt, verfolgt und noch mehr werden ?

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:02

Unser Land ist wahrlich ein Schlaraffenland der Toleranz für Muslime.

Das sollte aber nicht in Dummheit ausarten, denn wo sind die muslimischen Länder, wo die Christen dieselben Freiheiten und Rechte haben, wie die Muslime hier ?

Und wie reagieren Muslime auf unsere demokratische Toleranz ?
Werden die Rechte angenommen mit den dazugehörigen Pflichten ?

Nenne mir welche. Was tun muslimische Länder dafür ?


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Re: Islam

Beitragvon noah » Sa 18. Feb 2006, 20:19

Original von onThePath
Der Islam predigt einen anderen Jesus.


Genau,welche auch in den Evangelien zu finden ist,die Jesus selber geprochen hat .


Der Islam predigt auf keinen Fall den Jesus als Sohn Gottes,


Treffer!
Genau wie Jesus:
11. Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen,
fielen sie vor ihm nieder,
schrieen
und
sprachen:
Du bist GOttes Sohn!
12. Und er bedräuete sie hart , daß sie ihn nicht offenbar machten.,
Markus3




und Muslime sehen es als Beleidigung Gottes, wenn man Jesus auf eine Stufe mit Gott stellt;


Wie es in Evangelien geschrieben steht,wie Jesus selbst gesagt hat:


25. Zu derselbigen Zeit antwortete JEsus
und sprach:
Ich preise dich ,
Vater und HErr Himmels und der Erde ,
daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast
und hast es den Unmündigen offenbaret.mat11,25




9. Darum sollt ihr also beten:
Unser Vater in dem Himmel!
Dein Name werde geheiliget .

10. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
11. Unser täglich Brot gib uns heute.

12. Und vergib uns unsere Schulden , wie wir unsern Schuldigern vergeben.

13. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
mat6


49. Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist, und des Name heilig ist.

50. Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.

51. Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreuet, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.

52. Er stößet die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.

53. Die Hungrigen füllet er mit Gütern und läßt die Reichen leer.





34. Da sprach Maria zu dem Engel:
Wie soll das zugehen, sintemal ich von keinem Manne weiß?

35. Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten ; darum auch das Heilige, das von dir geboren wird, wird GOttes Sohn genannt werden.

36. Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundete, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und gehet jetzt im sechsten Mond, die im Geschrei ist, daß sie unfruchtbar sei.

37. Denn bei GOtt ist kein Ding unmöglich.

38. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des HErrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

lukas1


44. Ich aber sage euch:
Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,

45. auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel Denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässet regnen über Gerechte und Ungerechte.
mat5


32. Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht , sondern allein der Vater.
markos13




statt dessen sehen Muslime Mohammed als den letzten und entscheidenden Propheten.

Was über Propheten in Koran steht ,habe ich geschrieben.Müslime dürfen zwischen den Propheten kein Unterschied machen.

Willst Du alle Christen verhöhnen, die von Muslimen "Ungläubige" genannt werden


Ich habe schon geschrieben.In Koran steht das Wort ´´Kafr´´,das als "Ungläubige" übersetzt wird.Das stimmt aber nicht genau.Das Wort KaFR heist ´´etwas decken´´,in diesem Fall :die Wahrheit decken.Es ist auch möglich dass ein Müslim ´´Kafr´´ wird.
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Re: Islam

Beitragvon 19 » Sa 18. Feb 2006, 20:20

Original von onThePath
Unser Land ist wahrlich ein Schlaraffenland der Toleranz für Muslime.

Das sollte aber nicht in Dummheit ausarten, denn wo sind die muslimischen Länder, wo die Christen dieselben Freiheiten und Rechte haben, wie die Muslime hier ?

Nenne mir welche. Was tun muslimische Länder dafür ?


mfg, oTp

Da hast Du völlig Recht, OTP. Jedoch ist diese Freiheit nicht ein Verdienst der Christen, sondern vielmehr der des Libralismus/Humanismus in diesen Ländern.

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:26

@ noah

Aber was sagen denn Deine "netten" Worte ?

Ich kenne keine Muslime, die Christen lieben, obwohl sie nicht den Koran verehren.

Und ich habe auch noch nichts von wohlwollenden Annäherungen und Liebe von Muslimen zu Christen gehört.

Wem also nützen Deine schönen Worte ?

Mache eine Basis der Toleranz Christen gegenüber daraus,
sonst bleiben sie leere Worte.

Und die Bibel in ihrem Verständnis zu ihren Gunsten deuten, das können auch Christen, die an der christlichen Wahrheit vorbeidenken. Es ist ein Leichtes.

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:32

Original von 19
Original von onThePath
Unser Land ist wahrlich ein Schlaraffenland der Toleranz für Muslime.

Das sollte aber nicht in Dummheit ausarten, denn wo sind die muslimischen Länder, wo die Christen dieselben Freiheiten und Rechte haben, wie die Muslime hier ?

Nenne mir welche. Was tun muslimische Länder dafür ?


mfg, oTp

Da hast Du völlig Recht, OTP. Jedoch ist diese Freiheit nicht ein Verdienst der Christen, sondern vielmehr der des Libralismus/Humanismus in diesen Ländern.


....welche auf christlichem Boden aufkeimte.
Wo sieht man das bitte in muslimischen Ländern?

Und Deinen Liberalismus/Humanismus kannst Du behalten, ist nicht meine Religion.
Einander achten und lieben: Das geht auch völlig mit der Bibel.

mfg, oTp
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Re: Islam

Beitragvon noah » Sa 18. Feb 2006, 20:34

Original von onThePath
@ noah

Aber was sagen denn Deine "netten" Worte ?

Ich kenne keine Muslime, die Christen lieben, obwohl sie nicht den Koran verehren.

Und ich habe auch noch nichts von wohlwollenden Annäherungen und Liebe von Muslimen zu Christen gehört.

Wem also nützen Deine schönen Worte ?

Mache eine Basis der Toleranz Christen gegenüber daraus,
sonst bleiben sie leere Worte.

Und die Bibel in ihrem Verständnis zu ihren Gunsten deuten, das können auch Christen, die an der christlichen Wahrheit vorbeidenken. Es ist ein Leichtes.

mfg, oTp


Ich liebe Christen,
ausser dich.

Du hat jetzt einer!
Zufrieden! :D
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Re: Islam

Beitragvon Nagarjuna » Sa 18. Feb 2006, 20:35

was sie dafür tun lieber otp hatt man sehr gut in bamiyan gesehen. lange bevor es den islam überhaupt gab dort, standen diese grössten statuen der welt an diesem platz. von der unesco als weltkulturerbe geschützt! auf dem video gut zu hören wie nach der sprengung mehrmals der satz: allah`u akbar! zu hören ist. genau der spruch der auch jetzt wieder auf den strassen der gewalt zu hören ist! wie gross und herlich dieser gott der gewalt doch wahrlich ist! erlichgesagt wenn ich diese bilder sehe hege ich (leider) nur hass gegen diese religinsanhänger. (was ich eigentlich garnicht möchte) und ich kann mir gut vorstellen wie noah genüsslich im schaukestuul hockt und sich darüber amüsiert wie die buddhastatuen weggesprengt werden. dazu noch still ein paar "allah`u akbar" rezitierend...

hier der link ---> http://ch.search.yahoo.com/video/view?&h=93&w=125&type=realmedia&rurl=www.photogrammetry.ethz.ch%2Fresearch%2Fbamiyan%2Fpub&vurl=http%3A%2F%2Freal.sri.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2F10vor10%2F2002%2F10vor10_24052002.rm%3Fstart%3D0%3A15%3A06.990%26end%3D0%3A19%3A41.746&back=p%3Dbamiyan%2Bbuddha%26sp%3D1%26fr2%3Dsp-top%26SpellState%3Dn-449670086_q-.Y8JyJV2TG.83rud6SajZQABAA%40%40&turl=scd.mm-so.yimg.com%2Fimage%2F1850828247&name=10vor10_24052002.rm&no=15&tt=18&p=bamiyan+buddha&oid=3cb8c0b4316f3ab6&dur=274
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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:43

Original von Nagarjuna
was sie dafür tun lieber otp hatt man sehr gut in bamiyan gesehen. lange bevor es den islam überhaupt gab dort, standen diese grössten statuen der welt an diesem platz. von der unesco als weltkulturerbe geschützt! auf dem video gut zu hören wie nach der sprengung mehrmals der satz: allah`u akbar! zu hören ist. genau der spruch der auch jetzt wieder auf den strassen der gewalt zu hören ist! wie gross und herlich dieser gott der gewalt doch wahrlich ist! erlichgesagt wenn ich diese bilder sehe hege ich (leider) nur hass gegen diese religinsanhänger. (was ich eigentlich garnicht möchte) und ich kann mir gut vorstellen wie noah genüsslich im schaukestuul hockt und sich darüber amüsiert wie die buddhastatuen weggesprengt werden. dazu noch still ein paar "allah`u akbar" rezitierend...

hier der link ---> http://ch.search.yahoo.com/video/view?&h=93&w=125&type=realmedia&rurl=www.photogrammetry.ethz.ch%2Fresearch%2Fbamiyan%2Fpub&vurl=http%3A%2F%2Freal.sri.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2F10vor10%2F2002%2F10vor10_24052002.rm%3Fstart%3D0%3A15%3A06.990%26end%3D0%3A19%3A41.746&back=p%3Dbamiyan%2Bbuddha%26sp%3D1%26fr2%3Dsp-top%26SpellState%3Dn-449670086_q-.Y8JyJV2TG.83rud6SajZQABAA%40%40&turl=scd.mm-so.yimg.com%2Fimage%2F1850828247&name=10vor10_24052002.rm&no=15&tt=18&p=bamiyan+buddha&oid=3cb8c0b4316f3ab6&dur=274


Was soll ich dazu sagen ?
Die Dummen unter den Muslimen ( und Arroganten ) zerstörten dieses Weltkulturerbe.

Ich bedauere es sehr.
Aber es gibt nicht nur Dumme unter den Muslimen.

Die Frage ist nur, wieviel Muslime solcher Zerstörung widerstehen,
und wieviele den Predikten des Hasses gegen Christen widerstehen.
Wo ist die Stimme der Vernuft unter den Muslimen.
Die sollte man gerade in Deutschland hören, wo es für sie ungefährlich ist.

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Re: Islam

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:47

Original von noah


Ich liebe Christen,
ausser dich.

Du hat jetzt einer!
Zufrieden! :D


Danke :D

Soll ich daraus folgern, Du liebst die Christen, die Du beherrschen und manipulieren kannst ?
Und die Scheinchristen, die Euch alle Türen und Tore öffnen ?

Wenn Du Fakten nicht vertragen kannst, hast Du ein komische Auffasung von Diskussion.

Ich zeige auf offene Wunden des Islam und Du schweigst still dazu.

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Re: Islam

Beitragvon noah » Sa 18. Feb 2006, 20:47

Original von Nagarjuna
was sie dafür tun lieber otp hatt man sehr gut in bamiyan gesehen. lange bevor es den islam überhaupt gab dort, standen diese grössten statuen der welt an diesem platz. von der unesco als weltkulturerbe geschützt! auf dem video gut zu hören wie nach der sprengung mehrmals der satz: allah`u akbar! zu hören ist. genau der spruch der auch jetzt wieder auf den strassen der gewalt zu hören ist! wie gross und herlich dieser gott der gewalt doch wahrlich ist! erlichgesagt wenn ich diese bilder sehe hege ich (leider) nur hass gegen diese religinsanhänger. (was ich eigentlich garnicht möchte) und ich kann mir gut vorstellen wie noah genüsslich im schaukestuul hockt und sich darüber amüsiert wie die buddhastatuen weggesprengt werden.


Gehts dir gut?
Das hast du schon mal geschrieben und habe dir beantwortet das ich so was nicht gut finde.
Du beschuldigst mich trotzdem.

Das ist eine Beleidigung.
Aber ich denke nicht dass alle Budhisten sich so verhalten wie du.
Mit einem Mensch der hass gegen die religionsanhänger (in diesem Fall Müslime)trägt, habe ich nichts zu tun.

alles gute!
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Re: Islam

Beitragvon Carildor » Sa 18. Feb 2006, 20:55

Es ist nicht so, als ob Christentum und Islam zwei völlig inkompatible Betriebssysteme wären (dies merkt man z.B. daran, wie einige Kirchenvertreter beim Karikaturen-Streit für die Muslime Partei ergriffen haben), im Gegenteil. Sie weisen ganz bestimmt eine Menge Gemeinsamkeiten auf.

Aber beim Kerngerüst des jeweiligen Betriebssystem zeigen sich dermassen grundlegende Unterschiede, dass eines sofort klar wird: Sie sind nicht beliebig austauschbar.

Und da diese Unterschiede den Kern betreffen und nicht die klitzekleinen Erweiterungen (Updates), die diese Betriebssysteme dann und wann erfahren, werden sie auf immer und ewig nicht austauschbar bleiben.

Die einzigen, die ev. verhindern können, dass diese beiden Betriebssysteme irgendwann wieder unweigerlich in Köpfe einschlagende Konflikte geraten, sind -

die Atheisten.

Nicht die Hindus, nicht die Buddhisten, oder sonst ein religiöser Kult.

Die Absenz von Gott.

Ein fundamentaler Reset, die Postulierung von Gottes Absenz - um sich dann gemeinsam auf eine wahrlich kritische Suche nach Gott zu machen - nach den Regeln der Atheisten.

(Gewagte These? Frechheit? Irrwitzige Utopie?)

Gruess

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