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Islam

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Islam

Beitragvon Ainu Elfe » So 21. Sep 2003, 22:58

Ääääh...nur so am Rande: wieviele Christen wollten für ihre Religion sterben? Diese hat man dann als Märtyrer verehrt oder gar heilig gesprochen. Und wieviele Christen würden es wohl heut tun?
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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » So 21. Sep 2003, 23:04

@ Third Day Fan:
ich denke mal, dass sich ein buddhist nicht umbedingt angegriffen fühlen muss, da götter ja eh nur eine höhere stufe sind, in die wiedergeburt möglich ist. und aus der wiedergeburt will man ja eh rauskommen, ne?
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Re: Islam

Beitragvon parepidimos » Mo 22. Sep 2003, 02:30

Ainu, deine Frage laesst sich ohne konkrete Gelegenheit nicht definitiv beantworten. Geschichtlich zeigt sich, dass die Kirche geistlich vor allem in Zeiten der Verfolgung vorwaerts gekommen ist.

Aber um deinen (scheinbaren) zynischen Unterton mal aufzunehmen: Wir sind ja nicht mal bereit, fuer unseren Glauben den Materialismus und Individualismus aufzugeben, was deutlich einfacher waere als das Leben selbst loszulassen.

Gruss - P
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Re: Islam

Beitragvon Echse » Mo 22. Sep 2003, 12:59



Ich glaube, es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob jemand für seine Religion in Kriege zieht und Menschen abschlachtet und dabei halt auch in Kauf nimmt zu sterben, oder ob jemand sein Leben riskiert in dem er in gefährlichen Gegenden von der Liebe Gottes erzählt.

Man kann diese zwei Arten "Märtyrer" nicht in die gleiche Schublade "für seinen Glauben sterben" stecken.




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Re: Islam

Beitragvon Ainu Elfe » Mo 22. Sep 2003, 14:26

Em...Echse, schau Dir die Heiligenviten an: ein Grossteil supergute Christen, die hingingen, Menschen abzuschlachten, des Glaubens willen. Ich spreche nicht von der Zeit der Christenverfolgung, sondern von der Zeit, als Christentum bereits Staatreligion war.

Und was ich vom Missionieren halte, ist ein anderes Thema.

grüssle Ainu
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Do 25. Sep 2003, 10:08

Hallo Third Day Fan,

Sowohl Buddhisten als auch Hindus haben nur einen Gott. Wobei im Buddhismus die Bezeichnung Gott unangemessen ist.

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon John-Paul » Do 25. Sep 2003, 10:43

Original von Ainu Elfe
schau Dir die Heiligenviten an: ein Grossteil supergute Christen, die hingingen, Menschen abzuschlachten, des Glaubens willen.

Hallo Ainu,

nenne doch einmal ein paar Beispiele. An welche Heilige denkst Du dabei konkret - und was wirfst Du ihnen vor?

Gruß

JP
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Re: Islam

Beitragvon Salzstreuer » Do 25. Sep 2003, 11:50

Original von Ainu Elfe
Ääääh...nur so am Rande: wieviele Christen wollten für ihre Religion sterben? Diese hat man dann als Märtyrer verehrt oder gar heilig gesprochen. Und wieviele Christen würden es wohl heut tun?


Von wollen kann keine Rede sein. Wenn es sein müsste, wäre es halt so, aber wollen? Tsss, das tönt ja, also würde man es suchen, unbedingt getötet zu werden.

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Re: Islam

Beitragvon Echse » Fr 26. Sep 2003, 21:28

Original von Ainu Elfe
Em...Echse, schau Dir die Heiligenviten an: ein Grossteil supergute Christen, die hingingen, Menschen abzuschlachten, des Glaubens willen. Ich spreche nicht von der Zeit der Christenverfolgung, sondern von der Zeit, als Christentum bereits Staatreligion war.

Und was ich vom Missionieren halte, ist ein anderes Thema.

grüssle Ainu


Eins müsste dir eigendlich aufgefallen sein: Christ wird man nicht, indem man sich Christ nennt, sondern indem man an Jesus glaubt, der für die Sünden der Welt gestorben ist, und uns gesagt hat, wie Gott ist, und wie die Welt aussieht.

Glaubt ihm jemand, wird er bestimmt nicht hingehen und Menschen abschlachten.

Es ist doch klar, dass wenn das Christentum im Rom Staatsreligion wird, nicht automatisch die Menschen von dann an an die frohe Botschaft glauben und ihr "Leben von Grund auf ändern". Genau das verlangt aber Gott, dass die Menschen von ihren "falschen Wegen" umkehren, und aufhören Böses zu tun.

Mit dem Titel "Christ" wurde dermassen viel Schund getrieben, dass die Welt heute ein total verdrehtes Bild von einem gelebten Christentum hat, dass sie nichtmal mehr die Botschaft erkennen, nämlich die Botschaft vom Frieden mit Gott.

Vielen dienen diese Vorurteile auch dazu, nicht von ihrem Egoismus umkehren zu müssen, weil sie sich ständig Argumente vor Augen halten, die gegen Christen sprechen, und projezieren das dann auf Jesus, anstatt sie sich mal wirklich mit der wahren Botschaft auseinander zu setzen...

Echt traurig :(



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Re: Islam

Beitragvon Gallow » Fr 26. Sep 2003, 22:25

@echse

Das ist die typische Argumentation, die seltsamerweise immer kommt, wenn man Christen mit den Verbrechen ihres Glaubens konfrontiert ...

Macht einer was, was sich nachträglich Rechtfertigen läßt, war er Christ, macht einer was, was später die Christen schlecht aussehen läßt, wird er einfach zum "Nicht-Christen" erklärt. Ist natürlich tierisch praktisch sowas, damit kann man sich von jeder Verantwortung drücken.
Auf der anderen Seite, werden aber jeder anderen Religion sofort die Taten einzelner als Ganzes angelastet.

Dabei wird halt immer übersehen, daß schon die Bibel das Abschlachten Andersgläubiger eindeutig vorschreibt(nicht nur der Koran), und auch x mal beschreibt ... incl. so "Nettigkeiten" wie dem Aufschlitzen schwangerer Frauen ect., alles "auf Gottes Befehl"

Nachzulesen in jeder handelsüblichen Bibel ...
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Re: Islam

Beitragvon parepidimos » Sa 27. Sep 2003, 01:36

Ich glaubte, hier gehe es um den Islam? Wer lenkt hier ab?
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Re: Islam

Beitragvon Kikoff » Sa 27. Sep 2003, 07:42

Wer hier ablenkt, Pare?- Du! Religionsmissbrauch kommt nun mal in jeder bestehenden Religionsgemeinschaft vor. Und dass es hier eigentlich nicht wirklich um den Islam gehen kann, solltest Du als älterer Forumsteilnehmer doch wissen: Würde es hier um den Islam gehen dürfen, käme doch gleich wieder die Zensur daher... (lieben Gruss an Kübra!)
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Re: Islam

Beitragvon parepidimos » Sa 27. Sep 2003, 09:04

Original von Kikoff
Wer hier ablenkt, Pare?- Du!

Nicht im geringsten. Ich hab mich nur gewundert, warum ausgerechnet dieser Thread dazu dienen muss, ueber das ach so gewalttaetige Christentum herzuziehen.

Religionsmissbrauch kommt nun mal in jeder bestehenden Religionsgemeinschaft vor.

Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. In was fuer Kreisen treibst du dich herum dass du zu einem solchen Pauschalurteil kommst?

Und dass es hier eigentlich nicht wirklich um den Islam gehen kann, solltest Du als älterer Forumsteilnehmer doch wissen:

Also bitte, der Thread ist immerhin 132 Posts stark und immer noch offen.
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Re: Islam

Beitragvon Taube » Sa 27. Sep 2003, 09:49

Original von parepidimos
Nicht im geringsten. Ich hab mich nur gewundert, warum ausgerechnet dieser Thread dazu dienen muss, ueber das ach so gewalttaetige Christentum herzuziehen.
...


...weil es sehr grosse Zusammenhänge gibt. Denke nur, als ein Beispiel, an Nigeria mit der aktuellen, bösen Steinigungsgeschichte. Auch da sind auch Zusammenhänge halt mit der christlichen Seite erkennbar, wenn man die Geschichte von Nigeria bis heute analysiert.

Von da her ist Gallows Einwurf nicht ganz daneben.

Gruss

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Re: Islam

Beitragvon Echse » Sa 27. Sep 2003, 16:40

Original von Gallow
@echse

Das ist die typische Argumentation, die seltsamerweise immer kommt, wenn man Christen mit den Verbrechen ihres Glaubens konfrontiert ...


*seufz*

Sag mal, meinst du das wirklich ernst? Nun sagt dir ein Gläubiger Christ, dass das seinem Glauben nicht entspricht und du widersprichst und versuchst ihm zu erzählen, er wüsste gar nicht, was er selbst glaubt, und wiesein Glauben auszusehen hat? Und das mit Beispielen aus dem Mittelalter? Also bitte.... :x

Macht einer was, was sich nachträglich Rechtfertigen läßt, war er Christ, macht einer was, was später die Christen schlecht aussehen läßt, wird er einfach zum "Nicht-Christen" erklärt. Ist natürlich tierisch praktisch sowas, damit kann man sich von jeder Verantwortung drücken.


Falsch. Macht einer was, das durch die Nachfolge von Jesus gerechtfertigt ist, dann ist es christlich, widerspricht es dem, ist es nicht christlich, ist doch nicht mehr als logisch oder?

Auf der anderen Seite, werden aber jeder anderen Religion sofort die Taten einzelner als Ganzes angelastet.


Das kann sogar stimmen, ist aber genauso falsch. Um auf das Thema zurückzukommen: Im Islam gibt es unzählige Mulas, die zu Gewalt aufrufen, ich höre jedoch selten von christlichen Pfarrern, die das selbe tun.

Dabei wird halt immer übersehen, daß schon die Bibel das Abschlachten Andersgläubiger eindeutig vorschreibt(nicht nur der Koran)


Nenn mir bitte die Stelle, wo vorgeschrieben wird, Andersgläubige abzuschlachten (und zwar nicht spezifisch auf ein bestimmtes Volk bezogen sondern allgemein gehalten wie dein Vorwurf)

Ausserdem finde ich seltsam, dass als Gegenbeispiele zu Dingen, die heute in Ländern verübt werden, wo die Scharia Gesetz ist, und welche von hochrangigen Vertretern des Islams eindeutig verteidigt werden, immer irgendwelche Taten aus dem Mittelalter(!) herhalten müssen, obwohl diese Taten von allen(!!) christlichen Kirchen rund um den Erdball verurteilt und als unchristlich klassifiziert werden.

Abschlachten von Menschen als christlich darzustellen ist dermassen stupide, dass man eigendlich auf so einen Beitrag höchstens mit einem bemitleidenden Lächeln reagieren müsste.

Also entweder hast du im NT noch nie gelesen oder bist einfach schwer von Begriff

:( :( :(

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Re: Islam

Beitragvon Gallow » Sa 27. Sep 2003, 20:00

Original von Echse
Original von Gallow
@echse

Das ist die typische Argumentation, die seltsamerweise immer kommt, wenn man Christen mit den Verbrechen ihres Glaubens konfrontiert ...


*seufz*

Sag mal, meinst du das wirklich ernst? Nun sagt dir ein Gläubiger Christ, dass das seinem Glauben nicht entspricht und du widersprichst und versuchst ihm zu erzählen, er wüsste gar nicht, was er selbst glaubt, und wiesein Glauben auszusehen hat? Und das mit Beispielen aus dem Mittelalter? Also bitte.... :x

Natürlich ist das mein Ernst ... als ehemals gläubiger Christ, der das ganze "von Innen" kennt, und als Mensch, der die Bibel lesen kann, bleibt mir nichts anderes übrig ...

Und was die Beispiele betrifft, es gibt auch einige aus der neueren Zeit .. reicht dir das 3. Reich, oder solls noch aktueller sein ? Da gibts auch noch einige Beispiele ...

Macht einer was, was sich nachträglich Rechtfertigen läßt, war er Christ, macht einer was, was später die Christen schlecht aussehen läßt, wird er einfach zum "Nicht-Christen" erklärt. Ist natürlich tierisch praktisch sowas, damit kann man sich von jeder Verantwortung drücken.


Falsch. Macht einer was, das durch die Nachfolge von Jesus gerechtfertigt ist, dann ist es christlich, widerspricht es dem, ist es nicht christlich, ist doch nicht mehr als logisch oder?


Damit sprichst du jedem Missionar, jedem Papst seit Petrus, Martin Luther ect. pp. ab, daß sie Christen waren ... hat was, ist mal eine neue These ...

Oder aber du rechtfertigst damit all die Verbrechen die von ihnen verübt worden sind ... das ist im Ende egal ...

Auf der anderen Seite, werden aber jeder anderen Religion sofort die Taten einzelner als Ganzes angelastet.

Das kann sogar stimmen, ist aber genauso falsch. Um auf das Thema zurückzukommen: Im Islam gibt es unzählige Mulas, die zu Gewalt aufrufen, ich höre jedoch selten von christlichen Pfarrern, die das selbe tun.

Pfarrer .. naja, in Europa nicht, in Südamerika durchaus, dort wurden und werden auf Druck, besonders der kath. Kirche, die Kulturen der Ureinwohner systematisch zerstört, die Menschen interniert und "zwangszivilisert" ...
OK, das ist keine Gewalt predigen, das sind taten, aber der Unterschied is minimal ...
In Europa hat erst der Großinquisitor der kath. Kirche vor kurzem eine Hetzschrift gegen Homosexuelle veröffentlicht ... also erzähl mir nichts von "Jesus nachfolgen" und den "bösen Mulahs" ...

Dabei wird halt immer übersehen, daß schon die Bibel das Abschlachten Andersgläubiger eindeutig vorschreibt(nicht nur der Koran)


Nenn mir bitte die Stelle, wo vorgeschrieben wird, Andersgläubige abzuschlachten (und zwar nicht spezifisch auf ein bestimmtes Volk bezogen sondern allgemein gehalten wie dein Vorwurf)

nachdem du ja all die Namentlich erwähnten Opfer nicht hören willst(welche ja auch nichts verbrochen haben, wie man im 5. Mose nachlesen kann), versuch es z.b. mit 2. Mose 22,17 bzw. 2. Mose 22,19

Ausserdem finde ich seltsam, dass als Gegenbeispiele zu Dingen, die heute in Ländern verübt werden, wo die Scharia Gesetz ist, und welche von hochrangigen Vertretern des Islams eindeutig verteidigt werden, immer irgendwelche Taten aus dem Mittelalter(!) herhalten müssen, obwohl diese Taten von allen(!!) christlichen Kirchen rund um den Erdball verurteilt und als unchristlich klassifiziert werden.

Abschlachten von Menschen als christlich darzustellen ist dermassen stupide, dass man eigendlich auf so einen Beitrag höchstens mit einem bemitleidenden Lächeln reagieren müsste.

Es ist das, mit dem sich die Christen die letzten 1700 Jahre am meisten hervorgehoben haben ..
Zugegeben, seit dem sie mit der Unterstützung für das 3. Reich etwas auf die Schnauze gefallen sind, beschränken sie sich eher auf Psychoterror und Mißhandlung Schutzloser.

Also entweder hast du im NT noch nie gelesen oder bist einfach schwer von Begriff

:( :( :(

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Oder du hast NUR das NT gelesen und das AT verdrängt (Obwohl ja auch Jesus an einigen Stellen den Hass predigt, ihn sogar als Grundvorraussetzung für seine Nachfolge nennt z.B. LUKAS 14,26), praktisch, ich sags ja ..

Ich kenne sowohl AT als auch NT besser, als mir manchmal lieb ist, schließlich war ich lange genug Christ :x
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Re: Islam

Beitragvon Kaleb » So 28. Sep 2003, 14:51

Original von Echse
Ausserdem finde ich seltsam, dass als Gegenbeispiele zu Dingen, die heute in Ländern verübt werden, wo die Scharia Gesetz ist, und welche von hochrangigen Vertretern des Islams eindeutig verteidigt werden, immer irgendwelche Taten aus dem Mittelalter(!) herhalten müssen, obwohl diese Taten von allen(!!) christlichen Kirchen rund um den Erdball verurteilt und als unchristlich klassifiziert werden.


Darf ich mal kurz erwähnen, dass es zwischen uns und islamischen Ländern einen grossen Unterschied gibt. Der nennt sich: Kultur! Unsere eigene kennen wir. Wenn in einem islamischen Land die Politik und die Religion zusammen sind, ist der Grundstein der Gesellschaft total anders. Es liegt sicher weit enfernt von meiner Zustimmung, aber nicht meinem Verständnis.
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » So 28. Sep 2003, 18:35

Hi Zusammen,

Islam, Christentum, Judentum... was solls! Alle drei sind sehr kriegerisch, sehr kämpferisch und vor allem nicht zimperlich im Umgang mit dem Anderen, dem Fremden. Deswegen schreibe ich bei Themen, die sich um religiöse Gewalt drehen auch nicht explizit von einer der drei eben erwähnten Traditionen, sondern schere sie über einen Kamm und nenne sie die drei semitischen Traditionen, die allesamt ein riesiges Gewaltpotential in sich tragen. Das Schlimme daran ist nur, dass man bei einer solchen Pauschalisierung noch nicht mal was falsch machen kann.

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » Fr 23. Jan 2004, 15:50

der hinduismus steht aber auch nicht umbedingt konsequent für gewaltlosigkeit. man beachte nur mal shiva, der ua. zerstörer der welt ist, und dämonen umbringt. ein weiteres beispiel wären riesige schlachten, der götter und menschen, die in hinduistischen schriften überliefert sind. um es jetzt mal auf den menschen zu beziehen: es herrscht ja allgemein die vorstellung, dass man sich seinem karma unterwerfen muss, oder? weitergedacht würde es heissen, dass man als angehöriger der kriegerkaste kämpfen und töten muss. ist das gewaltlos?
ich würde im allgemeinen sagen, dass eine generalisierung immer falsch ist. du findest bestimmt auch nicht die konzentrierung auf die gewaltätigen elemente des hinduismus gut. eine religion hat immer positive, sowie negative aspekte. ich denke, dass du vielleicht deine gründe haben wirst, diese religionen aus der sichtweise zu betrachten. aber diese seiten, die du betrachtest sind bei weitem nicht alles.
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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » Fr 23. Jan 2004, 17:24

ich suche nach ein paar guten links über den islam und dessen gottesbild bzw. überzeugungen und deutungen des lebens. weniger die religiöse praxis.
wer kennt gute? kann der jenige mir diese dann per pn schicken? wäre wirklich nett :)
ich brauche das für ein referat...
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Fr 23. Jan 2004, 19:57

Oh, hab grad bemerkt, dass ich hier ja noch ne Antwort schreiben muß.

Kommt demnächst ehrenwerter Shakyamuni!

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon noah » Fr 23. Jan 2004, 23:46

Hallo Shakyamuni,

Zitat:
ich suche nach ein paar guten links über den islam und dessen gottesbild bzw. überzeugungen und deutungen des lebens. weniger die religiöse praxis.
wer kennt gute? kann der jenige mir diese dann per pn schicken? ...
############################################
Ich kenne mich mit deutschen quellen nicht viel aus.
Aber ich würde dir empfehlen,den Koran zu lesen.
Du wirst dann alle Antworten über den Islam und dessen Gottesbild und Deutungen des Lebens (in erster Quelle )
finden.

Gruss
noah
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Re: Islam

Beitragvon gluglu » Sa 24. Jan 2004, 00:23

Ich weiss, es geht hier um den Islam...

Dennoch habe ich eine Frage, Gallow:

Lk 14, 26: Wie legst du bitte die Stelle aus, dass du auf das Ergebnis kommst, dass Jesus Hass predigt?

Gruss!
Was machst Du mit Deinem Leben? Mit oder ohne Jesus?
DEINE ENTSCHEIDUNG IST ENTSCHEIDEND!!!
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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » Sa 24. Jan 2004, 02:38

Original von noah
Ich kenne mich mit deutschen quellen nicht viel aus.
Aber ich würde dir empfehlen,den Koran zu lesen.
Du wirst dann alle Antworten über den Islam und dessen Gottesbild und Deutungen des Lebens (in erster Quelle )
finden.

ich glaube, dass es den rahmen sprengen würde, wenn ich den koran ganz lesen sollte, da ich einfach die zeit nicht habe. ich habe natürlich nochmal vor den koran zu lesen, aber für das referat brauche ich schon zusammengefasste quellen...trotzdem danke für deinen beitrag :)



@nataraja:
ich freue mich schon auf deine antwort :))
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Mi 4. Feb 2004, 12:25

Hallo Shakyamuni,

ahimsha ist ein unbedingtes Ideal der Hindus. Ahimsha sagt mir, dass das Nichtverletzen zu meinem Sein gehören muß.
Im Gegensatz zum Buddhismus ist der Hinduismus keine Tradition, deren Schwerpunkt eine mönchische Lebensweise darstellt. Hinduismus heißt, dass alle Facetten des Lebens da sind. Zu diesen Facetten gehört in einem Staatswesen auch die Armee. Und jetzt sind wir bei der Frage, die im christlichen Raum schon Augustinus gequält hat: Dürfen Christen Soldaten sein und töten. Oder Hinduistisch formuliert: Können Befolger des Hindu-dharmas Soldaten sein? Haben Soldaten ihr eigenes Dharma? Und am Begriff des Dharma entscheidet sich alles. Im Hinduismus hat jede soziale Gruppe ihr eigenes Dharma. Ein Soldat hat ein anderes Dharma als ein Händler oder als eine Prostituierte usw..
Zum Dharma des Soldaten gehört auch das Töten. Aber das Töten unterliegt den Regeln des Dharma. Was hier gemacht wurde, ist folgendes: Man hat die direkte Gewalt, die es in jedem Verband von menschen gibt, reguliert und eingedämmt und für bestimmte Mitglieder dieses Verbandes sogar ganz verboten. Im Buddhismus gibt es ähnliches, denn auch da ist ja nicht jeder Mönch. Was es in beiden Traditionen gibt, ist ein hohes Maß an indirekter, bzw. struktureller Gewalt. In ganz Asien ist der Anteil an struktureller Gewalt (also Traditionen, gesellschaftl. Zwänge usw.) bedeutend höher als in Europa, das Maß der direkten Gewalt war hingegen bis zu Beginn des letzen Jahrhunderts deutlich geringer als in Europa. Erst als Asien "verwestlicht" wurde stieg auch der Anteil der direkten Gewalt.
Der Hinduismus und seine mörderischen Götter:
Um was geht es da denn? Meinst du ein gebildeter Hindu nimmt die vielen Erzählungen über die Kämpfe der Götter mit den Asuras als Beispiel für Gewaltfreihiet hin? Oder Shiva-Nataraja als ein Bild für Zerstörung? Sicher nicht. Diese Geschichten sagen dir vor allem eines: In dieser Welt gehört der Kampf zum Dasein. Die Frage ist nur: Wie kämpfe ich, welche Mittel setze ich ein und gibt es eine Möglichkeit, den Kampf gar nicht wählen zu müssen? Dass es diesen Weg gibt, hat uns Gandhi vorgelebt. Dass Krieg und Kampf letztenendes nur zu Leid führen, erzählt uns die heilige Schrift des Mahabharata. Dass Shiva nicht nur Zerstörer ist, sondern auch Weltschöpfer, erzählt uns die Legende aus Chidambaram. Dass jedes Ende der anfang von etwas neuem ist, ist auch ein buddhistischer Gedanke. Dass es in dieser Welt der Dualität immer beides gibt: Frieden und Krieg! ist auch keion Geheimnis. Dass dieses Nicht-Geheimnis in Bildern dargestellt wird ist normal. Und sogar der Buddhismus kennt gewalt(ige) Darstellungen von Göttern und Dämonen.
Eines unterscheidet jedoch die westliche Welt und ihre Religionen von der östlichen Welt: Und das ist der geringere Anteil an direkter Gewalt, Gewaltbereitschaft und Gewaltausübung. Und dies rührt nicht zuletzt daher, dass die Religionen Asiens tendenziell friedlicher sind als die Religionen des Westens. Ich kenne weder aus hinduistischen noch aus buddhistischen Texten diesen Nachdruck auf das Thema leben als Kampf. Es kommt sicher vor, dass man das in Asien das Leben auch als Kampf sieht, aber nicht mit der Intensität des Westens. Das Bild vom Leben ist in Asien der Weg, aber nicht der Kampf.
Dann noch zum Generalisieren: In diesem Forum ist es wirklich problematisch zu sagen: Das ist so und so! Weil dann sagt man mir wieder: "Ich kenne ein das, was nicht so ist! Bitte keine Generalisierungen!" Sind Aussagen überhaupt möglich? Wenn ich sage, dass Christentum diese und jene Eigenschaft hat, dann bedeutet das nicht, dass jedes Einzelmitglied von Christentum so und so ist. Sondern das ganze hat eine Tendenz diese Eigenschaft verstärkt zu haben.
Aber trotzdem dsind die Generalisierungswarnungen an mich berechtigt, denn ich tus ja auch gerne!

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » Fr 6. Feb 2004, 00:47

ich stimme dir zu, dass aus allem zerstörten wieder etwas neues entsteht. nur kann ich mich mit dem gedanken nicht anfreunden, dass man auch als guter hindu gilt, wenn man menschen töten muss, da das in die religion integriert wurde. ebenso finde ich es fragwürdig die götter zu verehren, die andere lebewesen töten. das geschieht auch nicht in buddhismus, sondern die götter werden einfach als ganz "normale" lebewesen gesehen, mit ihren fehlern und schwächen bzw. ihrer unkenntniss. götter werden ja auch nicht als das mass aller dinge gesehen und man versucht nich gott zu werden, sondern frei vom samsara zu werden, dh. man erstrebt die buddhaschaft. daher haben götter einen völlig anderen stellenwert. buddha, das ideal und das höchste zu erreichende ziel predigte die nicht-gewalt im gegensatz zu einigen hindugöttern, die ja dort das höchste sind (sie werden ja immerhin angebetet). dort wird töten tlw. ja auch als natürlicher lauf der dinge gesehen, was ich nicht finde. ein mord ist immer unnatürlich. aber trotzdem bleibt der hinduismus eine der friedlichsten und tollerantesten weltreligionen... davon könnten sich die buchreligionen ein bisschen abgucken :D
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Sa 7. Feb 2004, 14:23

Hallo Shakyamuni,

jetzt sind wir in der Diskussion zwischen den beiden Schwesterreligionen drin.... :)
In Asien führen wir den ja schon seit ein paar Jahrhunderten. Aber egal.
Ich denke, es ist klar, dass der Hinduismus eigentliche eine friedliche Natur ist, sicherlich mit gewalttätigen Elementen, aber nicht von gewalttätiger Natur.
Danke für das Kompliment an den Hinduismus, aber dieses gebührt der Gegenseitigkeit. Erst durch Buddha wurde das Ideal der ahimsha wieder hochgehalten.

Liebe Grüße

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Re: Islam

Beitragvon Shakyamuni » So 14. Mär 2004, 13:26

danke auch, nataraja :)

ich habe noch eine frage bezüglich des islams. gestern war "tag der offenen moschee" und in der moschee hier in der nähe hat ein imam gesagt, dass, wenn die kinder islamischer eltern keine moslems mehr sein wollen, diese verstössen werden oder sogar getötet werden dürfen. dies sei im koran belegt. das ist doch wirklich krass... mich würde interessieren, ob dieses gebot für alle moslems gilt...
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Re: Islam

Beitragvon Pumi » So 14. Mär 2004, 14:20

Original von Shakyamuni
In der moschee hier in der nähe hat ein imam gesagt, dass, wenn die kinder islamischer eltern keine moslems mehr sein wollen, diese verstössen werden oder sogar getötet werden dürfen. dies sei im koran belegt. das ist doch wirklich krass...
Die Frage ist doch nicht, ob sie getötet werden dürfen, sondern ob sie wirklich getötet werden. Wenn dies im Koran belegt ist, so bedeutet das doch nicht, dass es wirklich so gehandhabt wird.

Und bevor jetzt wieder einer von den Fundi-Christen über die unmenschlichen Muslime herzieht:

Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe.
(5.Mose 21,18-21)
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Islam

Beitragvon noah » So 14. Mär 2004, 16:36

Hallo Shakyamuni,

ich habe noch eine frage bezüglich des islams. gestern war "tag der offenen moschee" und in der moschee hier in der nähe hat ein imam gesagt, dass, wenn die kinder islamischer eltern keine moslems mehr sein wollen, diese verstössen werden oder sogar getötet werden dürfen. dies sei im koran belegt. das ist doch wirklich krass... mich würde interessieren, ob dieses gebot für alle moslems gilt...



Dieses Gebot gibt es gar nicht.In Koran findest du so ein Gebot nicht.

Ich schriebe die verse:
2-137. Die aber glaubten und hernach ungläubig wurden, dann (wieder) glaubten, dann abermals ungläubig wurden und noch zunahmen im Unglauben, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten.

Gott spricht hier für mehrmals glauben und unglaubig werden.
Woher können wir wissen dass der einmal glaubig war aber nacher unglaubig geworden ist,wird nicht mehr glaubig wird.

Es ist streng verboten=haram ohne recht jemanden zu töten.
Wenn er auch unglaubig bleibt,liest man in keinem vers dass er getötet werden darf.
Wer so was behauptet, begeht deswegen eine grosse Sünde.

In folgende Vers lesen wir :

3-84. Sprich: «Wir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt worden und was herabgesandt ward zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Nachfahren, und was gegeben ward Moses und Jesus und [anderen] Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm unterwerfen wir uns.»
85. Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.


Was er behauptet kommt vom Judentum,wie die Strafe Steinigung der Ehe bruch,
Und behaupten dass es in koran belegt ist,ist eine grosse Sünde.Er versucht namlich die wörter des Korans(Gottes) zu verdrehen/verfaelchen.
Schade für ihn.

Gruss

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Re: Islam

Beitragvon Joggeli » Mo 15. Mär 2004, 10:07

Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.


Hm, beginnen wir jetzt schon wieder mit islamischen Lehrstunden in diesem Forum ???

Davon abgesehen - ich finde es super, wenn ein Christ nicht mehr von seiner biblischen Lehre wegkommt, allerdings wird sich sicher noch zeigen, wer im zukünftigen Leben unter den Verlierern sein wird. Die Bibel auf jeden Fall ist da anderer Ansicht.

Es grüsst
Joggeli
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Re: Islam

Beitragvon noah » Mi 17. Mär 2004, 17:48

Hallo,


Zitat:
------------------------------------------------------------
Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.
------------------------------------------------------------



Hm, beginnen wir jetzt schon wieder mit islamischen Lehrstunden in diesem Forum ???

Davon abgesehen - ich finde es super, wenn ein Christ nicht mehr von seiner biblischen Lehre wegkommt, allerdings wird sich sicher noch zeigen, wer im zukünftigen Leben unter den Verlierern sein wird. Die Bibel auf jeden Fall ist da anderer Ansicht.

Es grüsst
Joggeli


Das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden .


Du hast sicher nicht dagegen,soger ich bin sicher du bist dafür.

Gruss

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Re: Islam

Beitragvon Kübra » Do 18. Mär 2004, 14:18

Hallo Joggeli und Noah,


genau das wollte ich dazu auch sagen :-) Ich wiederhole es trotzdem nochmal.

Islam ist - wie auch "Muslim" und "Allah" ein arabisches Wort, dass leider in den Koranübersetzungen nicht übersezt wird. Dadurch kommen leicht missverständnisse auf. Der Islam versteht sich nicht als abgegrenzte Religion. "Islam" ist ein Weg auf dem man inneren und äußeren Frieden findet durch die Hingabe in den Willen des einen Gottes.

Die folgenden Verse sind dazu eindeutig

Doch wer sich dem einen Gott hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und diese werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein. [2:112]

Wahrlich, diejenigen, die glauben, und die Juden, die Christen und die Sabäer, wer an den einzigen Gott und den Jüngsten Tag glaubt und Gutes tut - diese haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und sie werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein. [2:62]


Gruß Kübra
Das Wort verwundet leichter, als es heilt. (Goethe)
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Re: Islam

Beitragvon most wanted » Fr 19. Mär 2004, 01:37


Wenn Dein Gott Dir näher ist als Du selbst dann hast Du ein Problem mit Deinem Selbstbewusstsein, typisch für Frauen im Islam. Aber egal, zum Thema:



----------------
Die einzige Aussage die wir entnehmen können, ist, dass niemand Angst haben muss im Paradies alleine zu sein. Wir werden dort mit unserer Familie und unseren Freunden vereint - aber auch wer keine Frau/Mann hat wird dort Partner bekommen.
-----------------


Eine ziemlich dumme Aussage die auch nur so viel Anhänger findet weil der Großteil der Anhänger aus Gebieten mit geringem Bildungsniveau kommt.


Erklärung:

Man stellt sich das ja BILDLICH (Körperlich vor), also den Menschen zu sehen.

Was wenn: Einer mit 20 stirbt, der andere mit 99, einer verstümmelt usw. oder als Baby? Man sieht sich im idealen "Ist " Zustand, der sich aber permanent verändert - demzufolge verschiebt sich das Bild aus Deiner Sicht. Wenn ein Freund von Dir stirbt, und Du 60 Jahre später, dann sieht er für Dich jung aus und Du für Ihn alt.

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Re: Islam

Beitragvon noah » Fr 19. Mär 2004, 10:58

Hallo,

Wenn Dein Gott Dir näher ist als Du selbst dann hast Du ein Problem mit Deinem Selbstbewusstsein, typisch für Frauen im Islam. Aber egal, zum Thema:

?
Du hast wohl nicht schlafen können!. :D Wo hast diese Zitate her?



----------------
Die einzige Aussage die wir entnehmen können, ist, dass niemand Angst haben muss im Paradies alleine zu sein. Wir werden dort mit unserer Familie und unseren Freunden vereint - aber auch wer keine Frau/Mann hat wird dort Partner bekommen.
-----------------


Eine ziemlich dumme Aussage die auch nur so viel Anhänger findet weil der Großteil der Anhänger aus Gebieten mit geringem Bildungsniveau kommt.


Erklärung:

Man stellt sich das ja BILDLICH (Körperlich vor), also den Menschen zu sehen.

Was wenn: Einer mit 20 stirbt, der andere mit 99, einer verstümmelt usw. oder als Baby? Man sieht sich im idealen "Ist " Zustand, der sich aber permanent verändert - demzufolge verschiebt sich das Bild aus Deiner Sicht. Wenn ein Freund von Dir stirbt, und Du 60 Jahre später, dann sieht er für Dich jung aus und Du für Ihn alt.





Wenn deine Eltern in Paradis gekommen sind,aber du gesündigt hast,wirst du leider nicht mit denen zusammen sein.

13-23. Gärten der Ewigkeit. Dort sollen sie eingehen und (auch) wer rechtschaffen ist von ihren Eltern und ihren Frauen und ihren Kindern. Und Engel sollen zu ihnen treten aus jeglichem Tor:
24. «Friede sei auf euch, weil ihr standhaft wart; sehet, wie herrlich ist der Lohn der Wohnstatt!»

Nach der Auferstehung:
Wir werden eine neue Schöpfung haben.Da es in Paradis ewig ist haeisst es ja dass man nicht aeltern wird.Es heisst dann alle gleiche Alter haben.
In Paradis wird man von Huris bedient.Nicht nur Maenner sondern auch Frauen,die in paradis gekommen sind.
Du denkst aber an etwas anders. ;)

14-48. Am Tag, da die Erde verwandelt werden wird in eine andere Erde, und auch die Himmel; und sie werden (alle) vor Allah treten, den Einigen, den Höchsten
17-49. Und sie sprechen: «Wenn wir Gebeine und Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich zu einer neuen Schöptung auferweckt werden?»


83-29. Die Sünder pflegten über die zu lachen, die glaubten;
30. Und wenn sie an ihnen vorübergingen, blinzelten sie einander zu;
31. Und wenn sie zu den Ihren zurückkehrten, kehrten sie frohlockend zurück;
32. Und wenn sie sie sahen, sprachen sie; «Das sind fürwahr die Irregegangenen!»
33. Aber sie sind nicht als Wächter über sie gesandt.
34. Heute drum sind es die Gläubigen, die über die Ungläubigen lachen werden.
35. Auf hohen Pfühlen werden sie zuschauen.
36. Wird den Ungläubigen nicht vergolten, was sie zu tun pflegten?

Gruss


noah
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Fr 19. Mär 2004, 17:21

35. Auf hohen Pfühlen werden sie zuschauen.


Was sind Pfühle?

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Islam

Beitragvon Pumi » Fr 19. Mär 2004, 19:01

Original von Nataraja
35. Auf hohen Pfühlen werden sie zuschauen.


Was sind Pfühle?

In meinem Koran ist übersetzt:
"34. Doch eines Tages werden die Gläubigen die Ungläubigen verlachen
35. wenn sie, liegend auf Ruhekissen, hinabsehen"
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Islam

Beitragvon noah » Fr 19. Mär 2004, 19:05

Hallo Nataraja,

Was sind Pfühle?

Hier wirds gemeint,die sitzplatze ,die sich speziel in Paradisen befinden aehnlich wohl wie Thronen.
Da niemand paradis gesehen hat,ist es auch schwer mit Wörtern zu übersetzen/beschreiben.

Gruss
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Re: Islam

Beitragvon Nataraja » Fr 19. Mär 2004, 19:23

Aja!
:)

Gruß

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Re: Islam

Beitragvon Lindy de Mer » Fr 28. Mai 2004, 12:42

Lindy holt mal flink für Kübra und alle, die sich gern weiter über den Islam austauschen möchten, diesen Thread hervor,
puust - entstaubt...
viel Spass beim Lesen und Austauschen miteinander!
:))

Alles Liebe
Eure Schwester Lindy
Gott ist Liebe und Jeder, der liebt, gehört zur Familie Gottes

bitte beachten:worte in grossbuchstaben bedeuten bei mir nur ernste betonung
Lindy de Mer
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