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US-Evangelikale huldigen Islam

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon LordAlm » Mi 16. Jan 2008, 17:06

US-Evangelikale schätzen Allah und setzen Jesus mit Mohammed gleich

TOPIC hatte in seiner November-Ausgabe über einen Brief von 138 islamischen Gelehrten berichtet, der an zahlreiche christliche Führer geschickt wurde. Darin arbeiteten die Muslime Parallelen zwischen dem Islam und dem Christentum heraus und ermuntern die Christen, auf Basis der Liebe zu Gott und dem Nächsten in einen Dialog mit dem Islam einzutreten.

Nun haben 138 christliche Führer — hauptsächlich aus den USA — den Muslimen geantwortet. In ihrem gemeinsam unterschriebenen Brief weisen sie darauf hin, dass sowohl der Gott der Bibel als auch Allah die, Kraft habe zu lieben und sich deshalb Christen und Muslime auf dieser gemeinsamen Ebene der Liebe treffen könnten. Ganz selbstverständlich wird Allah dem Gott der Bibel gleichgestellt, und Aussagen von Jesus werden kommentarlos neben die des islamischen Propheten Mohammed gestellt. Zu Anfang des Briefes bitten die Unterzeichner des Schreibens alle Muslime um Vergebung für die Kreuzzüge und für „Exzesse“ von „Christen“ im Krieg gegen den Terror. Am Ende des Schriftstückes fordern sie muslimische Führer auf, gemeinsam erste Schritte zu gehen, um die „Anforderung Gottes“ zu erfüllen, sich zu lieben.

Den Brief haben u. a. unterschrieben: Bill Hybels (Gründer von Willow Creek), Rick Warren (Leben mit Vision), Brian D. McLaren (einer der Väter der Emerging-Church), Robert Schuller (TV-Prediger), David Yonggi Cho (weltbekannter Charismatiker), Geoff Tunnicliffe (Vorsitzender der Weltweiten Ev. Allianz), George Verwer und Peter Maiden (Operation Mobilisation/OM) sowie etliche Vertreter namhafter evangelikaler Ausbildungsstätten in den USA.

Bei der Ev. Kirche Deutschlands (EKD) ist das Schreiben der 138 Islam-Gelehrten dagegen mit Vorsicht aufgenommen worden. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, wies darauf hin, dass im Originaltext des Briefes das arabische Wort „Da‘wa“ stehe, das den „Ruf zum Islam“ bezeichne. Das Dokument mache also keine Abstriche an der Vorstellung von der Endgültigkeit und Unüberbietbarkeit des Islam. Außerdem verstünden Christen das „Doppelgebot der Liebe“ — Liebe zu Gott und zum Nächsten — anders als es die Islam-Gelehrten ausführen. Grundlage für Christen sei die Liebe Gottes, die sich in Christus und im Bund mit Israel zeige, so Huber.

TOPIC Nr.12 Dez. 2007
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon nachfolger » Mi 16. Jan 2008, 17:22

kann man diesen antwortbrief irgendwo lesen?
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon LordAlm » Mi 16. Jan 2008, 17:45

Original von nachfolger
kann man diesen antwortbrief irgendwo lesen?
Offener Brief von 138 Muslimen weiter googlen LG LA
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon onThePath » Mi 16. Jan 2008, 17:49

Muß es gleich "huldigen" heißen.

Oder geht es um gegenseitige Verständnis und Begegnung auf der Basis gegenseitiger Achtung und Liebe ?


lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Taube » Mi 16. Jan 2008, 18:00

Original von LordAlm
Original von nachfolger
kann man diesen antwortbrief irgendwo lesen?
Offener Brief von 138 Muslimen weiter googlen LG LA


die Antwort von der evangelikalen Seite:


http://www.yale-university.net/divinity/news/071118_news_nytimes.pdf


Ganz neue Entwicklung bei den Evangelikalen?


Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Kantate » Do 17. Jan 2008, 01:58

Original von LordAlm
US-Evangelikale schätzen Allah und setzen Jesus mit Mohammed gleich

TOPIC hatte in seiner November-Ausgabe über einen Brief von 138 islamischen Gelehrten berichtet, der an zahlreiche christliche Führer geschickt wurde. Darin arbeiteten die Muslime Parallelen zwischen dem Islam und dem Christentum heraus und ermuntern die Christen, auf Basis der Liebe zu Gott und dem Nächsten in einen Dialog mit dem Islam einzutreten.

Nun haben 138 christliche Führer — hauptsächlich aus den USA — den Muslimen geantwortet. In ihrem gemeinsam unterschriebenen Brief weisen sie darauf hin, dass sowohl der Gott der Bibel als auch Allah die, Kraft habe zu lieben und sich deshalb Christen und Muslime auf dieser gemeinsamen Ebene der Liebe treffen könnten. Ganz selbstverständlich wird Allah dem Gott der Bibel gleichgestellt, und Aussagen von Jesus werden kommentarlos neben die des islamischen Propheten Mohammed gestellt. Zu Anfang des Briefes bitten die Unterzeichner des Schreibens alle Muslime um Vergebung für die Kreuzzüge und für „Exzesse“ von „Christen“ im Krieg gegen den Terror. Am Ende des Schriftstückes fordern sie muslimische Führer auf, gemeinsam erste Schritte zu gehen, um die „Anforderung Gottes“ zu erfüllen, sich zu lieben.

Den Brief haben u. a. unterschrieben: Bill Hybels (Gründer von Willow Creek), Rick Warren (Leben mit Vision), Brian D. McLaren (einer der Väter der Emerging-Church), Robert Schuller (TV-Prediger), David Yonggi Cho (weltbekannter Charismatiker), Geoff Tunnicliffe (Vorsitzender der Weltweiten Ev. Allianz), George Verwer und Peter Maiden (Operation Mobilisation/OM) sowie etliche Vertreter namhafter evangelikaler Ausbildungsstätten in den USA.

Bei der Ev. Kirche Deutschlands (EKD) ist das Schreiben der 138 Islam-Gelehrten dagegen mit Vorsicht aufgenommen worden. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, wies darauf hin, dass im Originaltext des Briefes das arabische Wort „Da‘wa“ stehe, das den „Ruf zum Islam“ bezeichne. Das Dokument mache also keine Abstriche an der Vorstellung von der Endgültigkeit und Unüberbietbarkeit des Islam. Außerdem verstünden Christen das „Doppelgebot der Liebe“ — Liebe zu Gott und zum Nächsten — anders als es die Islam-Gelehrten ausführen. Grundlage für Christen sei die Liebe Gottes, die sich in Christus und im Bund mit Israel zeige, so Huber.

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Ich danke Gott auf Knien, dass mein Bischof einen kühlen Kopf bewahrt.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Taube » Do 17. Jan 2008, 20:09

Original von Kantate
Original von LordAlm
...
Bei der Ev. Kirche Deutschlands (EKD) ist das Schreiben der 138 Islam-Gelehrten dagegen mit Vorsicht aufgenommen worden. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, wies darauf hin, dass im Originaltext des Briefes das arabische Wort „Da‘wa“ stehe, das den „Ruf zum Islam“ bezeichne. Das Dokument mache also keine Abstriche an der Vorstellung von der Endgültigkeit und Unüberbietbarkeit des Islam. Außerdem verstünden Christen das „Doppelgebot der Liebe“ — Liebe zu Gott und zum Nächsten — anders als es die Islam-Gelehrten ausführen. Grundlage für Christen sei die Liebe Gottes, die sich in Christus und im Bund mit Israel zeige, so Huber.

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Ich danke Gott auf Knien, dass mein Bischof einen kühlen Kopf bewahrt.


...und das hat der EKD-Vorsitzende Bischof Wolfgang Huber gesagt:

http://www.ekd.de/synode2007/2007_ratsbericht_teil_a_2.html

Zitat daraus: "Hervorheben will ich an dieser Stelle nur noch, dass dieser "Offene Brief" auch als "Ruf" bezeichnet wird. Im Originaltext steht hier in der Regel – nicht aber in der Überschrift – das arabische Wort da’wa, das in muslimischen Äußerungen stets den "Ruf zum Islam" bezeichnet. Es gibt also keinen Grund zu der Annahme, dass durch dieses Dokument an der Vorstellung von der Endgültigkeit und Unüberbietbarkeit des Islam irgendwelche Abstriche gemacht werden. Nur wenn man dies im Sinn hat, vermag man zu der Beschreibung gemeinsamer Verantwortung für den Frieden in unserer Welt ein realistisches Verhältnis zu gewinnen. Und man muss hinzufügen: Die Friedensfähigkeit der Religionen hängt entscheidend an der Voraussetzung, sich selbstkritisch mit der historischen Erfahrung auseinander zu setzen, dass Religionen immer wieder zu Quellen der Gewalt und der gewaltsamen Auseinandersetzung geworden sind."

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Fr 18. Jan 2008, 09:48

Aufruf :)
Wer von euch hat das Antwortschreiben auf Englisch gelesen?

Ich war zuerst äusserst erstaunt über diesen Thread und seinen Inhalt, dachte, das kann doch nicht wahr sein.

Jedoch...

Nun haben 138 christliche Führer — hauptsächlich aus den USA — den Muslimen geantwortet. In ihrem gemeinsam unterschriebenen Brief weisen sie darauf hin, dass sowohl der Gott der Bibel als auch Allah die, Kraft habe zu lieben und sich deshalb Christen und Muslime auf dieser gemeinsamen Ebene der Liebe treffen könnten.


Richtig. Was ist dagegen einzuwenden? Das Antwortschreiben erwähnt öfters die Liebe gegen Fremde, gegen Feinde. Das scheint mir ein Stückweit auch die Einstellung dahinter zu sein... Und wer will sagen, dass wir als Christen nicht aufgerufen sind, die Fremden und Feinde zu lieben?

Ganz selbstverständlich wird Allah dem Gott der Bibel gleichgestellt, und Aussagen von Jesus werden kommentarlos neben die des islamischen Propheten Mohammed gestellt.


Ja ... aber nicht in ihrer Vollmacht, in ihrem Wesen, sondern lediglich in den Aussagen über "Liebe Gott und liebe deinen Nächsten". Alles andere wird nicht erwähnt, meines Erachtens findet keine weiter Gleichstellung statt geschweige denn die Ausssage, es handle sich um einen einzigen Gott der beiden Religionen!


Zu Anfang des Briefes bitten die Unterzeichner des Schreibens alle Muslime um Vergebung für die Kreuzzüge und für „Exzesse“ von „Christen“ im Krieg gegen den Terror. Am Ende des Schriftstückes fordern sie muslimische Führer auf, gemeinsam erste Schritte zu gehen, um die „Anforderung Gottes“ zu erfüllen, sich zu lieben.


Wenn wir tatsächlich in einen Dialog mit den Muslimen kommen wollen, dann ist dies eine wesentliche Basis. Egal, was wir von ihrem Glauben und ihren Fehlern halten, hier wird bereinigt. Es stünde den Muslimen gut an, dasselbe für ihre Kriege ebenfalls zu tun ... aber ich befürchte, dass dies eher nicht eintreffen wird ...

Wenn wir Texte beurteilen, dann ist es wichtig, dass wir diese aufmerksam durchlesen und danach unsere Meinung bilden... nur darauf zu antworten, was andere sagen, ist verhängnisvoll.

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Fr 18. Jan 2008, 09:50

Meine persönliche Meinung noch :)

Ich kann diese Annährungen an den Islam nur bedingt gutheissen... wenn ich beobachte, was in England, in Amerkia aber auch bei uns passiert, wie man die eigenen Werte, Traditionen und den eigenen Glauben verleugnet, um ja mit dem Islam nicht anzufeinden, dann muss ich mehr als nur leer schlucken. Wenn in einer schweizerischen öffentlichen Schule Weihnachten nicht mehr gefeiert werden kann aus "Rücksicht" auf die Islamischen Schüler, dann ist irgend etwas falsch gelaufen...

Ich habe nichts dagegen, Frieden und Annäherung zu fördern, aber nicht auf Kosten der eigenen Wurzeln und der eigenen Identität!

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Krummi » Fr 18. Jan 2008, 09:59

Ich erfreue mich an dem Brief der Moslems. Und ich erfreue mich an der Zurückhaltung der EKD.


Denn Vorsicht ist die Mutter aller Porzellankisten - (zu)viel Geschirr wurde in den letzten Jahren verschlagen.

Andererseits sind es die Muslime, welche den ersten Schritt tun. Die Art und Weise begrüsse ich. Dass es einem Ruf gelich kommt, ist nicht per se schlimm.

Im Gegensatz zu Pneumatikos würde ich bezüglich der Kriege kein Gegenrecht verlangen. In Vielem haben die Christen Hauptverantwortung, was Kriege und Zerstörung anbelangt. Mit ehrlichen Antworten und konsequentem Handeln (ja zum Islam, nein zur Unterdrückung der Frauen und zur Scharia usw) können wir vielleicht doch den "Clash of Civilisations" verhindern.

Die Liebe als Grundlage zu nehmen, ist der richtige Ansatz - definitiv besser, als wirtschaftliche und politische Unterdrückung einerseits und das in-die-Luft-sprengen mit Nagelgurten andererseits.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Krummi » Fr 18. Jan 2008, 10:08

Original von pneumatikos
Meine persönliche Meinung noch :)

Ich kann diese Annährungen an den Islam nur bedingt gutheissen... wenn ich beobachte, was in England, in Amerkia aber auch bei uns passiert, wie man die eigenen Werte, Traditionen und den eigenen Glauben verleugnet, um ja mit dem Islam nicht anzufeinden, dann muss ich mehr als nur leer schlucken. Wenn in einer schweizerischen öffentlichen Schule Weihnachten nicht mehr gefeiert werden kann aus "Rücksicht" auf die Islamischen Schüler, dann ist irgend etwas falsch gelaufen...

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Einverstanden, wir müssen in einer breiteren Öffentlichkeit wieder lernen, zu unserer Kultur zu stehen. Ich sehe aber die Realität nicht so negativ. Die Tendenz "Der frohen Festtage" hat ihren Zenit bereits überschritten.

Und z. B. aus Berlin weiss ich, dass Sozialarbeiter, die insbesondere aus eher linken und toleranten Kreisen stammen erkennen mussten, dass Integrationsromantik zu grossen Problemen führen kann. Eine gewisse Assimilation - insbesondere wenn es um die demokratische Grundordnung und die Menschenrechte geht - muss und darf von Einwanderern verlangt werden.

Islam: ja, Moscheen: ja, als Gottes- und Gebetshäuser Scharia: nein!

Ser beste Dialog wird möglich, wenn Muslime unsere säkularen Werte und Massstäbe übernehmen können, ohne ihrer Religion abschwören zu müssen.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon nachfolger » Fr 18. Jan 2008, 12:54

Ich kann in dem brief eigentlich kein eindeutiges abrücken von christlichen werten und grundsätzen entdecken. Es geht hier nicht darum, das man sich dem islam anschließt oder unterwirft, sondern um friedliche gespräche, mit dem ziel frieden, und nicht dem ziel alles in eine große mix religion zu packen. es war so weit ich mich erinnere auch der begriff "undenieable differences" - nicht zu leugnende differenzen genannt worden.

Ich finde das leicht übertrieben, wie das hier dargestellt wird, von "huldigen " kann auf keinen fall die rede sein
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Mo 21. Jan 2008, 00:11

@ Krummi

(ja zum Islam, nein zur Unterdrückung der Frauen und zur Scharia usw)

Dann hast Du bestimmt auch kein Problem damit, wenn Andersgläubige darauf antworten:

JA zum Christentum, NEIN zur Frauenunterdrückung und zum Alten Testament

8-)


WHY ???
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon LordAlm » Mo 21. Jan 2008, 00:23

Original von Samarra
@ Krummi

(ja zum Islam, nein zur Unterdrückung der Frauen und zur Scharia usw)

Dann hast Du bestimmt auch kein Problem damit, wenn Andersgläubige darauf antworten:

JA zum Christentum, NEIN zur Frauenunterdrückung und zum Alten Testament

8-)
Hallo Samarra,
Da muss ich Krummi in Schutz nehmen: Lies bitte den ganzen Beitrag!
Auch wenn du Andersgläubig bist, so bitte ich beim Thema bleiben. LG LA
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Mo 21. Jan 2008, 00:29

Ich bin exakt beim Thema.

Das Thema ist, inwieweit sich die verschiedenen Religionen einander annähern sollten.
Du hältst davon nicht viel, was mich ehrlich gesagt nicht überrascht.

Da die Gleichberechtigung aller Menschen für mich die Grundlage jeder Zivilisation ist, so ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, an das Christentum die selben Ansprüche zu stellen wie an den Islam. (Gilt selbstverständlich auch für das Judentum und alle anderen Religionen.)


WHY ???
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Mo 21. Jan 2008, 06:40

Original von Samarra
Ich bin exakt beim Thema.

Das Thema ist, inwieweit sich die verschiedenen Religionen einander annähern sollten.
Du hältst davon nicht viel, was mich ehrlich gesagt nicht überrascht.

Da die Gleichberechtigung aller Menschen für mich die Grundlage jeder Zivilisation ist, so ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, an das Christentum die selben Ansprüche zu stellen wie an den Islam. (Gilt selbstverständlich auch für das Judentum und alle anderen Religionen.)




Samarra

Bist du einfach empfindlich oder hast du eine Gelegenheit gefunden, gegen "Christen" zu schimpfen? Denn von "Gleichberechtigung" der Religionen sind wir Kilometer weit entfernt. Achte mal auf die unterschiede eines Muslimen in Westeuropa und eines Christen im Nahen Osten und dann reden wir nochmals über Gleichberechtigung...

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon noah » Mo 21. Jan 2008, 12:30

Original von pneumatikos

Samarra

Bist du einfach empfindlich oder hast du eine Gelegenheit gefunden, gegen "Christen" zu schimpfen? Denn von "Gleichberechtigung" der Religionen sind wir Kilometer weit entfernt. Achte mal auf die unterschiede eines Muslimen in Westeuropa und eines Christen im Nahen Osten und dann reden wir nochmals über Gleichberechtigung...

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Nur In wenigen Fallen hast du recht gehabt.
Aber diesmal hast du völlig recht!
Die meisten müslime leben in Westeuropa wie die meisten christen.
Aber im Nahen Osten leben die Christen so:
Sie ,die ja hauptsachlich nach angabe der w.bush Kreuzzüger sind,greifen die müslime an,töten und vergewaltigen,foltern hunderter jeden Tag.
Du hast wirklich recht.
Überraschend von dir!
Wie wunder dass der Gott die menschen zum Vernunft bringt.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Mo 21. Jan 2008, 12:38

Noah

Dein Post trieft von Zynismus und gerade auch wegen deiner Schreibweise bin ich davon überzeugt, dass du ganz genau um deine Lüge weist.

Ich rede auf beiden Seiten nicht von "Westeuropäern" und "Arabern" oder ähnlichen, sondern von Christen und Muslimen, die noch was auf ihren Glauben halten.

Solche Christen sehe ich den Traditionen und Gepflogenheiten (nicht der Religion) angepasst durch islamische Städte gehen, die Kleidungs- und anderen Vorschriften beachtend, aber ohne Rechte und in der ständigen Gefahr, verfolgt, verhaftet oder misshandelt zu werden.

Solche Muslime sehe ich in den Westeuropäischen Städten als beharrliche Verfechter ihrer Traditionen und ihres Glaubens, zurückgezogen in islamische Gemeinschaften, Rechte laut fordernd und stetig (geistliches) Land einnehmend durch den Bau von Moscheen und ähnlichem... Ich möchte gerne mal in gewissen islamischen Ländern den Bau einer Kirche sehen... würde gerne mal einen politischen Vorstoss zur Förderung der Christen lesen und nicht von Verfolgung, Hass und Ablehnung ...

Wie wärs mit ein bisschen Wahrheit, Noah?

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Mo 21. Jan 2008, 21:44

Original von pneumatikos
Original von Samarra
Ich bin exakt beim Thema.

Das Thema ist, inwieweit sich die verschiedenen Religionen einander annähern sollten.
Du hältst davon nicht viel, was mich ehrlich gesagt nicht überrascht.

Da die Gleichberechtigung aller Menschen für mich die Grundlage jeder Zivilisation ist, so ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, an das Christentum die selben Ansprüche zu stellen wie an den Islam. (Gilt selbstverständlich auch für das Judentum und alle anderen Religionen.)




Samarra

Bist du einfach empfindlich oder hast du eine Gelegenheit gefunden, gegen "Christen" zu schimpfen? Denn von "Gleichberechtigung" der Religionen sind wir Kilometer weit entfernt. Achte mal auf die unterschiede eines Muslimen in Westeuropa und eines Christen im Nahen Osten und dann reden wir nochmals über Gleichberechtigung...

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Der Unterschied liegt nach meiner Erfahrung darin, dass sich Lawinen des Hasses über die Muslime in Europa ergiessen, während sich die Christen im Nahen Osten weitgehender Akzeptanz erfreuen.
Der Unterschied ist himmels-himmelsweit.

Solche Christen sehe ich den Traditionen und Gepflogenheiten (nicht der Religion) angepasst durch islamische Städte gehen, die Kleidungs- und anderen Vorschriften beachtend,

Das ist richtig - Miniröcke und bauchfreie Kleidung sind heutzutage auch im Orient weitverbreitet, sowohl unter Christen wie Muslimen!

aber ohne Rechte und in der ständigen Gefahr, verfolgt, verhaftet oder misshandelt zu werden.

??????

Solche Muslime sehe ich in den Westeuropäischen Städten als beharrliche Verfechter ihrer Traditionen und ihres Glaubens, zurückgezogen in islamische Gemeinschaften, Rechte laut fordernd und stetig (geistliches) Land einnehmend durch den Bau von Moscheen und ähnlichem...

Ich weiss ja nicht, mit was für Muslimen Du verkehrst, aber die Muslime, mit denen ich es fast täglich zu tun habe (wenn man die Nachbarn mitrechnet, täglich), die pflegen doch einen ziemlich anderen Lifestyle :D

Vielleicht liegt es ja an Deinem Wohnort:

Herkunft: Nicht von dieser Welt
8-)



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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon jeig » Mo 21. Jan 2008, 23:19

Original von Samarra

JA zum Christentum, NEIN zur Frauenunterdrückung und zum Alten Testament

8-)




Werden also im AT Frauen unterdrückt? Oder sind das zwei Paar Schuhe?
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Mo 21. Jan 2008, 23:43

Werden also im AT Frauen unterdrückt? Oder sind das zwei Paar Schuhe?

Ich kenne keine frauenfeindlicheren Religionen als das Christen- und das Judentum!


WHY ???
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Di 22. Jan 2008, 07:03

dass sich Lawinen des Hasses über die Muslime in Europa ergiessen, während sich die Christen im Nahen Osten weitgehender Akzeptanz erfreuen.


Seltsam, seltsam ... mir kommt das sehr anders vor ... Wenn ich die Zeitungen hier lese, dann erhalte ich keinen gehässigten Eindruck sondern mehr und mehr Entgegenkommen den Forderungen des Islams... wie schon erwähnt, werden überall Abstriche gemacht, um die Muslime nicht zu verletzen... wer redet denn da von Hass?

Andererseits bekomme ich einiges mit von Christen im Nahen Osten und "Akzeptanz" ist vermutlich das oberste Limit der Gunst, welche Christen in diesen Ländern haben, aber "erfreuen" ist wohl kaum der richtige Ausdruck.

??????


Vielleicht sollten wir mal einige "Experten" heranziehen, die lange genug im Nahen Osten als Christen unterwegs waren oder sind und ihnen mal zuhören...


die pflegen doch einen ziemlich anderen Lifestyle


Deshalb mein Satz: sondern von Christen und Muslimen, die noch was auf ihren Glauben halten... ich rede nicht von Kulturen sondern von Religionen...

Vielleicht liegt es ja an Deinem Wohnort

:) Der Wohnort und die Herkunft sind nicht immer dieselben :)

Und ja, mein Wohnort könnte damit zu tun haben aber auch das Lesen der Nachrichten täglich reicht schon.

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon pneumatikos » Di 22. Jan 2008, 07:03

Original von Samarra
Werden also im AT Frauen unterdrückt? Oder sind das zwei Paar Schuhe?

Ich kenne keine frauenfeindlicheren Religionen als das Christen- und das Judentum!


Dann bist du vermutlich schlicht und einfach schlecht informiert... oder blauäugig... oder voreingenommen.

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon jeig » Di 22. Jan 2008, 11:49

Original von Samarra
Ich kenne keine frauenfeindlicheren Religionen als das Christen- und das Judentum!


Dann also deinerseits auch nein zum Christentum.

Was jetzt noch fehlen sind - wie immer - Belege.

Und bitte keine Blick-Zitate in der Art hier---> Klick mich . Sondern von Chisten, welche du kennst und ihren Frauen gegenüber feindlich gesinnt sind.

Dann gucken wir mal weiter. :))
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Di 22. Jan 2008, 18:56

@ pneumatikos

Seltsam, seltsam ... mir kommt das sehr anders vor ... Wenn ich die Zeitungen hier lese, dann erhalte ich keinen gehässigten Eindruck

Normale Zeitungen verbreiten auch keinen Hass und Rassismus, ausser vielleicht jenes Schmierblatt von diesem SVP-Typen, der jetzt glücklicherweise nicht mehr gewählt worden ist (aber wer liest denn schon sowas).
Hass und Rassismus findest du in den Foren, in der Politik, auf der Strasse, am Stammtisch, am Arbeitsplatz, im privaten Bereich.

Andererseits bekomme ich einiges mit von Christen im Nahen Osten und "Akzeptanz" ist vermutlich das oberste Limit der Gunst, welche Christen in diesen Ländern haben, aber "erfreuen" ist wohl kaum der richtige Ausdruck.

Dort wo ich war, geht es den Christen sehr gut.

Deshalb mein Satz: sondern von Christen und Muslimen, die noch was auf ihren Glauben halten... ich rede nicht von Kulturen sondern von Religionen...

Ich verkehre nicht mit Fundis, wenn man mal von diesem Forum absieht.

Dann bist du vermutlich schlicht und einfach schlecht informiert... oder blauäugig... oder voreingenommen.

Ich bin ziemlich gut informiert und ich kenne alle drei Religionen etwa gleich gut.
Ich kann mich deshalb nur wiederholen: von den drei monotheistischen Religionen ist der Islam mit Abstand die frauenfreundlichste!

@ jeig

Dann also deinerseits auch nein zum Christentum.

Das sowieso - ich bin prinzipiell gegen Religionen, aber diese war mir schon immer besonders unsympathisch, was natürlich auch daran liegt, dass Angehörige anderer Religionen mich nie zu bekehren versucht oder sich sonstwie in mein Leben eingemischt haben.

Was jetzt noch fehlen sind - wie immer - Belege.

Aber nein.... dieses Forum ist doch der beste Beleg :D


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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon jeig » Di 22. Jan 2008, 21:51

Original von Samarra
Aber nein.... dieses Forum ist doch der beste Beleg :D



That´s all?
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Genussdenker » So 10. Feb 2008, 17:29

@"Samarra" :
Original von Samarra
{...}
Ich kann mich deshalb nur wiederholen: von den drei monotheistischen Religionen ist der Islam mit Abstand die frauenfreundlichste!
{...}


Alle Religionen untrliegen diesbezüglich zwei Elementen :
- Ethik
- Patriachrismus

Alle Religionen sind von Grund auf patriarchisch. Das ist jedoch soziologisch-kulurell begründet.
Deswegen gibt es keine "frauenfreundlichere Religionen".
Aber : es gibt frauenfreundlichere Umsetzungen der Religionen.

Diesbezüglich lassen sich unter den drei monotheistischen Religionen je drei Hauptmerkmale ausmachen :
Beim Christentum spielt die Reformation und Aufklärung die tragende Rolle. Diese bewirkten die Emanzipierung vom Mythos und damit die Säkularisierung.

Das Judentum obschon aus der orientalischen Kultur stammend (wie urspünglich das Christentum ja auch) nahm diese zivilisatorische Errungenschaft in der Diaspora an. Bereits bevor es das Christentum institutionell gab, nämlich bei der Vertreibung aus Jerusalem/Israel um 70 n Chr., verlagterte sich das hierarchisch-patriarchische Wesen.
Was die Frauen betrifft : im Judentum wird die Religionszugehörigkeit über die Mutter übertragen. Alleine dies gesteht der jüdischen Frau einen besonderen Stellenwert zu.
Zudem muss man dem Judentum attestieren, das sie von den drei monotheisischen Religionen die einzige ist, welche das Missionieren seit zweitausend Jahren ablehnt.

Im Islam definiert und orientiert sich die Ethik grösstenteils an der Scharia. Ausnahmen sind konfessionelle Ausrichtungen wie etwa der Sufismus oder die Aleviten.

Dies alles ist nicht nur grob gezeichnet, sondern noch viel entscheidender : all die aufgezählten Punkte unterliegen in der Praxis der Ausführung, der Umsetzung.

Betrachten wir das ganze noch im geschichtlichen Kontext, so wird es schnell unübersichtlich und dann kommt es sehr auf die Perspektive drauf an. Bereits schon eine zeitliche Perspektive kann das Bild verändern.
So etwa war der Islam während einiger Epochen des Mittelalter´s der christlich-europäischen Kultur überlegen. Gerade in Sachen Toleranz. Dabei müssen wir aber die damaligen Massstäbe als Orientierung herbeiziehen und nicht die heutigen!
So war die damalige Kultur der Maurer (das sind keine Handwerker :)) sozialkulturell sehr hochstehend und ihr sind einige spätere Erungenschaften zuzuschreiben. Doch anthropologisch handelt es sich interessanterweise um die damalige nordafrikanische Kultur welche aus dem antiken Ägypten und anderen antiken Kulturen hervorging. Die mauretanische Kultur liess damals die Symbiose aus Islam, Judentum und Christentum auf der iberischen Halbinsel (Spanien/Portugal) zu.

Die Greueltaten der Geschichte sind keineswegs von der Hand zu weisen. Dennoch dürfen wir auch nicht vergessen, das damals der kulturelle Austausch unter den Völkern fliessend stattfand. Dies hatte natürlich auch Einfluss auf die Religionen!
Als erstes wäre da der historische Humanismus zu erwähnen. Der führte später (aber auch parallel) zur Reformation.
In diesem Zusamenspiel mit monarchischer Politik, patriarchischer Religion sowie aber auch Humaismus gedeihte die Aufklärung im Streben nach Freiheit. Diese Entwicklung muss man dem christlichen Europa zu Gute halten.
Darüber hinaus spricht man in der anthroppologischen Soziologie von der jüdisch-christlichen Kultur. Diese meint die abendländische Kultur zur Zeit der Aufklärung. Dieser Begriff bedarf einer Begriffserklärung und sollte daher nicht missverstanden werden.
Im Besonderen geht es dabei um die Religionsfreiheit welche als grösste Errungenschaft der Aufklärung gilt. Auf religiöser Ebene spielt dabei die damalige Rückbesinnung auf das AT eine gewichtige Rolle.

Wie gesagt : alle Religionen sind ursprünglich patriarchisch ausgelegt. Doch nebst der religionsunabhängigen Ethik (im weitesten Sinn) spielt dabei jeweils die Auslegung der religiösen Schriften die essentielste Rolle!
Hier erweisen sich also alle Religionen als erstaunlich frei interpretierbar.

Doch die christliche Religion ist diesbezüglich am freiesten interpretierbar, da ihr feste Vorschriften wie sie in den Suren des Islam oder dem Talmud/Mischna vorkommen, fehlen.
Einzig die paulinische Lehre kann für gewissen Aspekte herbeigezogen werden, ist jedoch interpretativ fragwürdig.
Was aus kritischer Sicht am Christentum opportunistisch ist, kann aus gleicher Sicht aber wiederum als freiheitlich betrachtet werden . . .

Antrhopologisch könnte man selbst die heutigen kulturen (bezüglich unseres Therma´s!) zeitgeschichtlich reduktiv herausfiltern. Etwa :
- antikgriechische-germanisch/keltische Kultur
- orientalische Kultur
- persich-arabische Kultur

Zudem kämen noch gotische Kultur und die Kulturen der Steppen Asien´s hinzu, deren zeitgeschichtlicher Einfluss nicht zu unterschätzen ist.
Viele dieser aniken Kuultren gingen mit ihren Völkern verloren, gingen unter und verflüchtigten sich.
In diesem Kontext ist interessant, dass die persisch-arabische Kultur im Quervergleich die homogenste geblieben ist.
Genau dies lässt aber auch den Stellenwert der Scharia erklären. So ist die Scharia eine religiöse Ethik, welche sich der Ethik der Aufklärung entzieht. Sie beruht auf der kulturell-religiösen Moral des Islam und nicht auf dem aufklärerischen kategorischen Imperativ.

Wir erkennen also : auf rein religiöser Ebene unterliegen alle Religionen den selben Mechanismen. Einzelne Lehren/Schriften und deren vermittelte Verständnise können aber aufklärerischen Humanismus begünstigen. Zentral dabei ist jedoch die Umsetzung welche wiederum vom jeweiligem religiösen Verständnis abhängt.
All dies ist jedoch keineswegs neu!!
Bereits Sokrates erkannte, dass religiöse Elemente (zB Mythen) durchaus opportunistisch auslegbar sind.

Somit haben wir zwei essentielle Elemte zur Verfügung : die religiöse Moral welche über den Mythos erklärt wird und Ethik welche zwar den religiösen Moralwerten folgt, aber deren Umsetzung der naturalistischen Logik unterliegt.

Gemäss der Aufklärung hat es der jeweilige Gläubige selber in der Hand, wie er seine religiös-moralischen Werte umsetzt. Ausschlaggebend ist also das Handeln des Einzelnen!
Dies überträgt sich dann auf das Kollektiv und wirkt aber auch wiederum umgekehrt.


Wenn wir davon überzeugt sind, dass Gott Gutes tut und Gutes will, so hat sich der Gläubige daran zu halten. Darüber hinaus : da es nur einen Gott geben kann, gilt er für alle Menschen. Sünde und Barmherzigkeit sind die grundlegendsten Elemente jeglicher Moral-Ethik. Sie sind allen Menschen zuteil.
Vor Gott sind alle Menschen gleich.

Da Gott über allem steht und gleichzeitig allgemeingültig ist, so stehen uns auch alle die selben essentiellen ethischen Brundbedingunen zu.
Tu´ ich einem Menschen Unrecht, so tu´ ich auch Gott unrecht! Verleugne ich aber Gott und/oder spreche anderen deren Recht ab sich in ihrem Verständnis an Gott zu wenden, so tu´ ich Gott unrecht und dem betreffenden Menschen.
Der kategorische Imperarativ der Aufklärung (Tu´ niemandem etwas das dir nicht selber angetan werden möchte) ist somit Gleichstellung vor Gott aber auch gleichzeitig das Recht, welches sich auf das Handeln beschränkt!
Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich . . .
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon noah » So 10. Feb 2008, 20:28

Original von Genussdenker
Im Islam definiert und orientiert sich die Ethik grösstenteils an der Scharia.



Im Islam definiert und orientiert sich die Ethik in Koran.

grüsse
noah
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Ueli » Mo 11. Feb 2008, 10:38

@ Noah,

Original von noah
Aber im Nahen Osten leben die Christen so:
Sie ,die ja hauptsachlich nach angabe der w.bush Kreuzzüger sind,greifen die müslime an,töten und vergewaltigen,foltern hunderter jeden Tag.
Du hast wirklich recht.
Überraschend von dir!
Wie wunder dass der Gott die menschen zum Vernunft bringt.



Mit Deinem moslemischen und rassistischen Gedankengut stellst Du Dich und den gesamten Islam ins out.

In folgenden teilmoslemischen oder moslemischen Länder werden bibeltreue Christen massiv eingeschüchtert, verfolgt oder ermordet:


Saudi-Arabien, Iran, Somalia, Malediven, Jemen, Afghanista, Usbekistan, Eritrea, Turkmenistan, Komoren, Tschetschenien ,Pakistan, Ägypten, Sudan (Nord), Irak, Aserbaidschan ,Katar ,Libyen, Nigeria (Nord), Dschibuti, Algerien, Mauretanien ,Marokko, Tadschikistan ,Türkei ,Oman, Äthiopien, Vereinigte Arabische Emirat, Kuweit, Jordanien, Indonesien, Bangladesh, Syrien, Tunesien ,Kenya (Nord-Ost)und Bahrein.

In sage und schreibe 36 Länder, in denen die Christen unter dem Koran verfolgt werden. Und weshalb? Weil die Christen sogennante Kafir sind. Kafir sind Ungläubige und Menschen 2. Klasse.

Im krassen Gegenzug geniesen in Westeuropa die Moslems ein Leben ohne Verfolgung! Vielmehr sind die Forderung nach mehr islamischem Einfluss nicht zu überhören. Ich möchte kurz 16 Punkte nennen, weswegen es zu keiner Übereinkunft zwischen dem Islam und dem Christentum kommen wird:


1. Islam

Allah ist der Schöpfer der Welt und der Menschen, aber er ist nicht transzendent, d. h., von der Schöpfung getrennt. Es gibt keine Brücke zwischen ihm und der Schöpfung.

1. Christentum

Gott schuf die Menschen als Ebenbild und Gegenüber. Er offenbart sein Wesen in der Scöpfung. Er legt sich durch seine Verheissung fest. Jesus ist die Brücke zwischen Gott und Menschen (Johannes 14,16).

2. Islam

Adam sündigte im Paradies, indem er die verbotene Frucht ass, aber dies hatte keine weiteren Folgen für die Beziehung zwischen Allah und Mensch in der Zukunft: Im Islam gibt es keinen Sündenfall

2. Christentum

Adam übertrat Gottes Gebot im Paradies und brachte damit die Sünde, den Tod und die Trennung von Gott über alle Menschen. Versöhnung ist nur durch Jesu Tod möglich (2. Korinther 5,18-19).

3. Islam

Der Mensch ist in seinem Handeln in der Lage, sich zwichen Gut und Böse zu entscheiden. Als Mulim soll er siich für das Gute entscheiden und das Böse meiden. Sündigt er, trifft er nicht Allah, sonder sich selbst.

3. Christentum

Der Mensch ist böse und kann von sich aus nichts Gutes vor Gott tun, und nichts, um vor Gott seine Schuld wieder gut zu machen. Seine einzelnen Sünden richten sich immer gegen Gott (Römer 3,10-12).

4. Islam

Der Mensch kann durch gute Werke und das Einhalten der Gebote Allah gefallen. Der Mensch ist nicht grundsätzlich von Gott getrennt.

4. Christentum

Der Mensch kann durch gute Werke Gott nicht erreichen. Der Versuch, das Gesetz zu erfüllen, bringt ihn noch tiefer in die Sünde. Der Mensch ist durch die Erbsünde von Gott getrennt.

5. Islam

Jesus wurde von Allah durch das Wort (Sei!) erschaffen und durch Allah`s Macht in Maria versetzt. Er ist jedoch nur Mensch.

5. Christentum

Jesus wurde vom Heiligen Geist in Maria gezeugt und ist wahrer Mensch und wahrer Gott (Gottes Sohn) zugleich Lukas 1,35).

6. Islam

Allah hat keine Kinder. Jesus darf nicht als Gott verehrt werden. Die Dreieinigkeit ist heidnisch und Vielgötterei. Dies ist die schlimmste unvergebbare Sünde im Islam.

6. Christentum

Jesus ist Gottes Sohn und Gott selbst. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind ein dreieiniger Gott (Johannes 1,1-2).

7. Islam

Der Islam wirft den Christen vor, drei Götter, nämlich Gott, Jesus und Maria anzubeten.

7. Christentum

Die Dreieinigkeit besteht aus Vater, Sohn und dem Heiligen Geist. Maria awr Mensch und hat keinen Anteil an der Dreieinigkeit (Matthäus 28,19).

8. Islam

Jesus war einer der wichtigsten Propheten der islamischen Geschichte. Muhammad ist jedoch grösser als Jesus. Das Kommen Muhammads wird im Alten Testament durch Mose und Jesaja und im Neuen Testamnet durch Jesus angekündigt.

8. Christentum

Jesus kam als der im Alten Testament verheissene Erlöser und Retter in die Welt. Er ist als Sohn Gottes der höchste Prophet und kündigte das kommen des Geistes Gottes als Tröster und Erlöser an (Johannes 14,6).

9. Islam

Jesus ist nicht gekreuzigt worden und nicht auferstanden. Eine Kreuzigung wäre eine schmachvolle Niederlage für Jesus gewesen. Es ist grundsätzlich unmöglich, stellvertetend Erlösung zu erwirken. Über Jesu Tod macht der Koran keine klaren Angaben. Wahrscheinlich entrückte Allah ihn vor seine Feinden, und ein anderer wurde an seiner Stelle gekreuzigt.

9. Christentum

Jesus starb nach dem Willen seines Vaters am Kreuz, er wurde ins Grab gelegt und stand am 3. Tag von den Toten auf. Durch die Kreuzigung errang er den Sieg über Sünde und Tod und erwirkte stellvertretend die Erlösung der Menschen (1. Petrus 1,18-19).

10. Islam

Muhammad ist der letzte und wichtigste Prophet (das Siegel der Propheten).

10. Christentum

Muhammad ist ein falscher Prophet, dessen Lehre im Gegesatz zu den Kernausagen des Alten und Neuen Testamentes stehen (Apostelgeschichte 10,43).


11. Islam

Der Koran ist das reine unverfälschte Wort "Gottes"; eine Abschrift des himmlischen Buches. Das Alte und Neue Testament ist mit der Zeit verfälscht worden, daher nicht verlässlich. Der Koran korrigeirte das Alte und Neue Testament.

11. Christentum

Die Bibel ist Gottes zuverlässiges Wort an uns. Der Heilige Geist überwachte ihre Niederschrift. Die Bibel wird durch nichts korrigiert und bleibt in Ewigkeit Gottes Wort offenbarung 22,18-).

12. Islam

Der Koran ist Muhammend durch Vermittlung des Engels Gabriel direkt von Allah eingegeben worden ohne Beteiligung der Persönlichkleit Muhammads. Damit ist seine Unverfälschtheit garantiert.

12. Christentum

Die Bibel ist vob Gott "eingehaucht", die Persönlichkeit der Schreiber jedoch nicht ausgeschalten; sie spiegelt sich deutlich in den verschiedenen biblischen Büchern wider (2 Timotheus 3,16).

13. Islam

Glaube bedeutet, Gott anzuerkennen, ihm Dankbarkeitnzu erweisen und seine Gebote zu halten.

13. Christentum

Glaube bedeutet, seine Schuld und Verlorenheit einzusehen, Jesu Erlöser für sich anzunehmen und aus der Kraft des Heiligen Geistes zu leben.

14. Islam

Im Jüngsten Gericht, kann vielleicht Muhammad noch für seine Gemeinde Fürsprache einlegen.

14. Christentum

Jesus ist der Mittler, der für seine Gemeinde (betrifft nur die Menschen die an Ihn glauben) bei Gott um Fürsprache bittet.

15. Islam

Sünde betrifft Allah nicht, sondern richtet sich immer in erster Linie gegen den Menschen, der sie begannen hat.

15. Christentum

Sünde richtet sich zuerst gegen Gott: der Mensch leidet zusätzlich unter ihr.

16. Islam

Es gibt sündlose Menschen, nämlich die Propheten, die Allah zu den Menschen gesandt hat.

16. Christentum

Es gibt keine sündlosen Menschen. Die einzige Ausnahme ist Jesus Christus.



Ich möchte noch kurz auf die Brandkatastrophe in Ludwigshafen eingehen.


Einen Tag nach der Brandkatastrophe wurden die Feuerwehrmänner von den türkischen Medien beschuldigt zu spät am Einsatzort gewesen zu sein. In Wahrheit benötigten die Rettungskräfte 3 Minuten bis zum Brandherd. Es blieb nicht bei den verbalen Äusserungen, vielmehr wurde ein Feuerwehrmann tätlich angegriffen. Zudem behaupteten die türkischen Medien, es handle sich um einen rassistischen Brandanschlag, da angeblich neue Naziparolen mit dem Wort "HASS" an der Hauswand befanden. In Wahrheit, sind diese rassistische Schmiererei ca. 3-4 Jahre alt. Die Aussagen der 2 Mädchen sind überaus dürftig. Ein besonders rassistisches Video über den Brand Deiner Glaubensbrüder kannst Du Dir unter folgendem Link anschauen.

http://de.youtube.com/watch?v=nKOI-6GEJkQ&feature=related



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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon noah » Mo 11. Feb 2008, 17:43

Original von Ueli
viel bla bla...


Schreib mal deine Quelle von wo du alle diese hast?
Ich gerife mal den Anfang ,mitte und Ende.

1. Islam

Allah ist der Schöpfer der Welt und der Menschen, aber er ist nicht transzendent, d. h., von der Schöpfung getrennt. Es gibt keine Brücke zwischen ihm und der Schöpfung.



16. Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen, und Wir wissen, was
er in seinem Innern hegt; und Wir sind ihm näher als (seine) Hals schlagader. (QS. 50:16)


8. Islam

Jesus war einer der wichtigsten Propheten der islamischen Geschichte. Muhammad ist jedoch grösser als Jesus. Das Kommen Muhammads wird im Alten Testament durch Mose und Jesaja und im Neuen Testamnet durch Jesus angekündigt.


285. Der Gesandte glaubt an das, was ihm von seinem Herrn
herabgesandt worden ist, ebenso die Gläubigen; sie alle glauben an
Allah und an Seine Engel und an Seine Bücher und an Seine
Gesandten. Wir machen keinen Unterschied zwischen Seinen
Gesandten.
Und sie sagen: "Wir hören und gehorchen. Gewähre uns
Deine Vergebung, unser Herr, und zu Dir ist die Heimkehr. (QS.
2:285)


16. Islam

Es gibt sündlose Menschen, nämlich die Propheten, die Allah zu den Menschen gesandt hat.


Es ist schon möglich dass es sündlose Menschen gibt.

Sogar in NT! :D



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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Ueli » Mo 11. Feb 2008, 21:25

@ Noah,

Original von Ueli
viel bla bla...


... wenn Du mich schon zitierst, dann bleib mal schön locker und vor allem bei der Wahrheit. Laut dem Koran, ist lügen nicht erlaubt, ausser es handelt sich um kuffâr!? Dieses Zitat:" viel bla bla" stamm NICHT von mir, sondern stammt aus Deiner Feder. :warn:

Sollte Dir das Denken schmerzen bereiten, lass es doch gleich bleiben.

Bevor ich Dir die Stellen angebe, nimm bitte erst zu all meinen Aussagen Stellung, damit ich Dir nicht auch noch den Koran auslegen muss. Du kannst Dir Zeit lassen, bin 3 Tage nicht im Forum. Also pack`s an und nutze Dein Wissen und Gewissen.

Gruss Ueli
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Grasy » Mo 11. Feb 2008, 23:14

Leute, bitte achtet auf die Ausdrucksweise. :warn:

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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Samarra » Di 12. Feb 2008, 04:26

@ Ueli

In folgenden teilmoslemischen oder moslemischen Länder werden bibeltreue Christen massiv eingeschüchtert, verfolgt oder ermordet:

Saudi-Arabien, Iran, Somalia, Malediven, Jemen, Afghanista, Usbekistan, Eritrea, Turkmenistan, Komoren, Tschetschenien ,Pakistan, Ägypten, Sudan (Nord), Irak, Aserbaidschan ,Katar ,Libyen, Nigeria (Nord), Dschibuti, Algerien, Mauretanien ,Marokko, Tadschikistan ,Türkei ,Oman, Äthiopien, Vereinigte Arabische Emirat, Kuweit, Jordanien, Indonesien, Bangladesh, Syrien, Tunesien ,Kenya (Nord-Ost)und Bahrein.

In fast allen genannten Staaten werden nicht nur bibeltreue Christen unterdrückt, verfolgt und ermordet, sondern noch eine Menge anderer Leute.
Es sind Diktaturen, fanatische Regimes, Länder, in denen Krieg herrscht oder grosse politische Probleme.
Trotzdem verbringen auch etliche Christen gern ihre Ferien im Folterstaat Aegypten, und selbst der selbsternannte Kreuzritter Bush fühlt sich sauwohl bei den Saudis :cry:

Und soviel ich weiss, liefert die Schweiz dem Sudan die Kampfflugzeuge, oder?


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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Ueli » Di 12. Feb 2008, 10:40

@ Samarra

Original von Samarra
In fast allen genannten Staaten werden nicht nur bibeltreue Christen unterdrückt, verfolgt und ermordet, sondern noch eine Menge anderer Leute.
Es sind Diktaturen, fanatische Regimes, Länder, in denen Krieg herrscht oder grosse politische Probleme.
Trotzdem verbringen auch etliche Christen gern ihre Ferien im Folterstaat Aegypten, und selbst der selbsternannte Kreuzritter Bush fühlt sich sauwohl bei den Saudis :cry:

Und soviel ich weiss, liefert die Schweiz dem Sudan die Kampfflugzeuge, oder?


Guten Morgen Samarra,

wie Du sicher erkannt hast, war mein Schreiben eine Antwort auf die popeligen Behauptungen von Noah.

Original von Noah
Original von noah
Aber im Nahen Osten leben die Christen so:
Sie ,die ja hauptsachlich nach angabe der w.bush Kreuzzüger sind,greifen die müslime an,töten und vergewaltigen,foltern hunderter jeden Tag.
Du hast wirklich recht.
Überraschend von dir!
Wie wunder dass der Gott die menschen zum Vernunft bringt.



Mir ist bewusst, dass nicht nur bibeltreue Christen in den genannten Ländern verfolgt werden, sondern alle Menschen, die nicht der islamischen Religion angehören. Ich bin einig mit Dir, dass die genannten Länder weit entfernt sind von einem demokratischen Verständnis, geschweige von Menschenrechten. Das Recht bestimmt in diesen Ländern der Koran oder die Sharia. Einen Krieg oder Bürgerkrieg herrscht in den wenigsten Länder, sondern es herrscht der Islam mit seiner Macht. Die politischen Probleme resultieren oftmals aus dem Glaubensbekenntnis heraus.

Sicher stimme ich Dir zu, dass viele "Christen" im Folterstaat Aegypten ihren Urlaub verbringen. Es wär interessant zu wissen, wieviele von diesen "Christen" bibeltreue Christen sind. Für mich ist eines klar, ich verbringe keinen Urlaub in einem Staat, der die Menschenrechte mit Füsen tritt.

Die Schweiz ist eine neutrales Land und hat eine klare Verfassung über die Rüstungsgüter, die besagt, dass keine Waffen in Kriegsgebiete exportiert werden dürfen. Wenn Du näheres über die Gesetzesartikel wissen möchtes, hier ist der Link dazu:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/c514_51.html

Die Firma Pilatus exportierte PC-7 und PC-9-Flugzeuge an den Sudan. Dieser Flugzeugtyp fällt LEIDER NICHT unter das Kriegsmaterialgesetz. Diese Flugzeuge können auch für militärische Zwecke umgebaut und für militärische Zwecke missbraucht werden. Bei diesem Flugzeugtyp handelt es sich um Propellerfmaschinen, also um keine Kampfjets, was den Missbrauch durch die sudanesische Regierung auch nicht beschönigt.

Deine Einstellung zu Bush teilen viele Menschen in Europa. Dies ist jedem seine eigene Einstellung.

Ich möchte nicht weiter auf die Äusserungen von Noah eingehen, da es nicht zum eigentlichen Thema gehört.

Gruss Ueli


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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon erbreich » Di 25. Nov 2008, 15:40

Hallo Lord Alm und Co.

Mein Schwager ist bekennender Christ (Mennonit) und Islamistik-Professor. Er lebte mit seiner Familie zehn Jahre in Kairo und jetzt seit etwa drei Jahren in Beirut. Er und seine Frau setzen sich sehr ein im Dialog zwischen Christen und Muslimen. Kürzlich haben wir diese Mail von ihm erhalten:

My presentation “Islamic Monotheism and the Trinity” in Lancaster, Pennsylvania on October 30 went very well. The event was well publicized, and most of the 300 chairs in the room were full.

Eastern Mennonite University at Lancaster has made the full event available on the web at http://video.google.com/videoplay?docid ... 5018&hl=en If the link breaks, go to http://video.google.com and enter the search terms "Jon" "Hoover" and "Trinity." My lecture starts 8 minutes and 15 seconds into the video. The comments of Muslim respondent Yahya Michot begin at the 40 minute mark.

I am grateful to the four theological institutions that sponsored this event: Eastern Mennonite Seminary at Lancaster, Lancaster Theological Seminary, Evangelical Theological Seminary (Myerstown) and Lancaster Bible College and Graduate School.

Thank you for your prayers and support. I am now safely and happily back home in Beirut.
Blessings and peace, Jon

Ist alles in englisch, aber ich dachte, vielleicht interessiere sich hier jemand für das Thema.

Gruss, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Grasy » Di 25. Nov 2008, 23:13

Hallo erbreich,

Könntest du vielleicht mit eigenen Worten ansprechen was du diesbezüglich interessant findest? Das ist schon ein ganz schöner Brocken an englischem Vortrag...

Mfg,
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon SunFox » Mi 26. Nov 2008, 01:56

LordAlm hat geschrieben:US-Evangelikale schätzen Allah und setzen Jesus mit Mohammed gleich

TOPIC hatte in seiner November-Ausgabe über einen Brief von 138 islamischen Gelehrten berichtet, der an zahlreiche christliche Führer geschickt wurde. Darin arbeiteten die Muslime Parallelen zwischen dem Islam und dem Christentum heraus und ermuntern die Christen, auf Basis der Liebe zu Gott und dem Nächsten in einen Dialog mit dem Islam einzutreten.

Nun haben 138 christliche Führer — hauptsächlich aus den USA — den Muslimen geantwortet. In ihrem gemeinsam unterschriebenen Brief weisen sie darauf hin, dass sowohl der Gott der Bibel als auch Allah die, Kraft habe zu lieben und sich deshalb Christen und Muslime auf dieser gemeinsamen Ebene der Liebe treffen könnten. Ganz selbstverständlich wird Allah dem Gott der Bibel gleichgestellt, und Aussagen von Jesus werden kommentarlos neben die des islamischen Propheten Mohammed gestellt.


Hallo lieber Lord,

wurden 138 Briefe verschickt, oder haben von allen (es könnten ja mehr als 138 sein!) verschickten Briefen 138 geantwortet?

Ich weiß das eine Kirche diesen Brief nie befürworten würde!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon parepidimos » Mi 26. Nov 2008, 01:57

Ich habe den ganzen Dialog soeben im Rahmen einer Arbeit analysiert: Hier (englisch)

Die reisserische Rhetorik, mit welcher LA diesen Thread eroeffnet hat ist bei genauem Hinsehen weder nachvollziehbar noch hilfreich.
Hominum Confusione et Dei Providentia Helvetia Regitur
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Grasy » Mi 26. Nov 2008, 12:44

parepidimos hat geschrieben:Die reisserische Rhetorik, mit welcher LA diesen Thread eroeffnet hat ist bei genauem Hinsehen weder nachvollziehbar noch hilfreich.


Reisserische Rhetorik im Anfangsthread? Bitte wo denn genau? Weil überhaupt darüber diskutiert wird? Oder warum denn? Solches halte ich eigentlich eher für eine unangebrachte Darstellung deinerseits parepidimos.

Mfg,
Grasy
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Re: US-Evangelikale huldigen Islam

Beitragvon Taube » Mi 26. Nov 2008, 13:57

Grasy hat geschrieben:Reisserische Rhetorik im Anfangsthread? Bitte wo denn genau? Weil überhaupt darüber diskutiert wird? Oder warum denn? Solches halte ich eigentlich eher für eine unangebrachte Darstellung deinerseits parepidimos.

Mfg,
Grasy


Hallo Grasy

Im LAs Topic Artikel steht:

...dass sowohl der Gott der Bibel als auch Allah die, Kraft habe zu lieben und sich deshalb Christen und Muslime auf dieser gemeinsamen Ebene der Liebe treffen könnten. Ganz selbstverständlich wird Allah dem Gott der Bibel gleichgestellt,...


Ich habe ja die evangelikale Antwort aus der NY Times verlinkt. Kannst Du mir mal konkret sagen, wo genau es steht, so wie es Topic geschrieben hat?

Gruss Taube


PS
Die Fragen, die man haben kann beim Brief der Moslems wie auch bei der Antwort kann man zwar sehen, wenn man die Originaldokumente studiert, aber nicht, wenn man das Pamphlet von Topic hier liest. So gesehen hat Parepidimos schon recht, es ist reisserisch.
Ist überhaupt erstaunlich, dass Alpöhi es gelingt, solche und auch andere Tieffliegerlinks immer wieder zu finden, denn mit seiner Intelligenz (der Apfel fällt ja bekanntlicherweise auch nicht weit vom Stamme) wäre mit Lord Alm so ein Themenkreis mit Freude, Lust und Spannung zu diskutieren.
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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