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Ringparabel

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Ringparabel

Beitragvon Wissensdurst » Mo 26. Nov 2007, 23:47


Heyho alle zusammen,

ich weiß nicht ob dieses Thema schonmal durchgekaut ist, aber es steht so viel hier das ich einfach mal ein neues Thema eröffne.

Folgende Disskusion mit mir selbst spukt mir im Kopf herum:
Alle großen Religionen haben mehrere Gemeinsamkeiten, es sind eingottglauben, sie haben Propheten, haben den Anspruch die Wahre zu sein und sich auf der Welt zu verbreiten.
Ich denke jeder hier kennt die Ringparabel und worauf ich hinaus möchte ist gar nicht welche Religion die Wahre ist sondern das sich antworten suche zu folgendem Statment, was ich immer öfter zu hören bekome:
Die religionen mit ihren moralischen Werten sind zwar schön und gut, aber an Gott kann ich nicht glauben.

Daraus resultiert die Meinung: Nehmen wir die ganzen Moralischen Werte aus der Bibel und lassen das Gott Zeug drumherum fallen.

Ich persönlich kann mich dieser Meinung nicht anschließen weil Jesus ja gesagt verbreitet das Evangelium...
Und das er die Wahrheit ist, und daran glaube ich auch.

Aber was kann man Menschen erzählen die unsere Religion beispielsweise zerflücken und Gott begraben und sich nur alles schöne rauspicken?
Wie verhindere Ich dieses Zerstören der religionen argumentatif?
Spricht für uns christen eigentlich direkt was dagegen zu sagen, evtl liegen wir wirklich alle Falsch und streiten uns Sinnlos, denn unsere Götter sind ein und der Selbe und auch unsere Propheten reden daher von der selben Sache?

Warum genau konnten die Islamisten damals nicht glauben das Jesus der Messias ist?
Denn die "Eigenschaften" des Gottes von dem Jesus spricht sind doch die gleichen wie die des Gottes im Islam?
Die selben moralischen Grundwerte...

Ich hoffe ihr versteht mein Dilemma...

Grüße

Wissensdurst
Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich beschützen auf allen deinen Wegen. Psalm 91, 11

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst,
Heißt: Halte, egal Wen fest, auch wenn du selber fällst.
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Re: Ringparabel

Beitragvon noah » Di 27. Nov 2007, 00:13

Original von Wissensdurst


Warum genau konnten die Islamisten damals nicht glauben das Jesus der Messias ist?
Denn die "Eigenschaften" des Gottes von dem Jesus spricht sind doch die gleichen wie die des Gottes im Islam?
Die selben moralischen Grundwerte...

Ich hoffe ihr versteht mein Dilemma...

Grüße

Wissensdurst



????

Schon damals und heute steht in Koran geschrieben dass Jesus der Messias ist. 8-)

grüsse
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Re: Ringparabel

Beitragvon Genussdenker » Do 29. Nov 2007, 01:49

Hallo "Wissensdurst".

Mit Ringparabel meinst du bestimmt die von G.E. Lessing, oder?
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Re: Ringparabel

Beitragvon Frau Katz » Do 29. Nov 2007, 09:34

Die religionen mit ihren moralischen Werten sind zwar schön und gut, aber an Gott kann ich nicht glauben.


Hi Wissensdurst!

Da kann man nicht viel dazu sagen... ausser "ich sehe das etwas anders, und zwar so und so." Wer die Ohren hat, die Botschaft zu hören, der wird sie auch annehmen... und wer auf diesen Ohren taub ist, wird sie nicht annehmen. Jesus hat dies bekanntlich auch akzeptiert und niemandem etwas aufgezwungen. :)

Wie verhindere Ich dieses Zerstören der religionen argumentatif?


Religion ist etwas, was man fühlt und erlebt - nichts, was sich per Argumentation oder Logik belegen liesse.

Wer wissen will, ob es Gott gibt und wie er ist, dem hilft es nichts, tonnenweise Bücher zu studieren - man muss beten, den Kontakt suchen, ein Gespräch aufbauen. Das kann man gut empfehlen, wenn jemand bereit ist, sich darauf einzulassen. Mehr aber nicht.

grüsse, barbara
Die Rolle der Propheten ist immer noch die gleiche - sie hält die Menschheit wach. (arno gruen)
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Re: Ringparabel

Beitragvon Wissensdurst » Di 4. Dez 2007, 23:28


Hm Dnake das ist alles richtig, und ihr hab "leider" recht das jeder den glauben für sich erleben muss, ich würde nur gerne manchen Menschen wünschen sie würden das Licht Jesu sehen und nicht nur die trockenen moralischen Werte.
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Re: Ringparabel

Beitragvon Frau Katz » Mi 5. Dez 2007, 09:57

Moralische Werte sind nicht trocken - nicht, wenn sie gelebt und umgesetzt werden.

Ich hingegen würde mir manchmal wünschen, dass manche Menschen nicht immer nur Jesus im Munde führen, sondern auch tatsächlich den Willen des Vaters tun. Was dann auch darauf hinaus läuft, diese moralischen Werte zu leben.

grüsse, barbara
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Re: Ringparabel

Beitragvon Haimax » Mi 5. Dez 2007, 13:32

Original von Wissensdurst

Ich persönlich kann mich dieser Meinung nicht anschließen weil Jesus ja gesagt verbreitet das Evangelium...
Und das er die Wahrheit ist, und daran glaube ich auch.



Evangelium verbreiten?

Jesus hat sich dazu nur sehr unklar geäussert. Er hielt aber eine Missionierung im grösseren Stil mit Sicherheit für überflüssig. Schließlich war er davon überzeugt, bald wiederzukommen und die Geschicke der Welt selber in die Hand zu nehmen. Diese baldige Wieder- kunftserwartung zieht sich unmissverständlich durch alle Evangelien.

Jesus befahl deshalb seinen Jüngern (Mt 10,5-6): "Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel."

Angeblich lohnte es sich also nicht, auch die Römer und Griechen zu bekehren, denn die Jünger würden (Mt 10,23) "mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt".

Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Ringparabel

Beitragvon Grasy » Mi 5. Dez 2007, 13:44

@Haimax hier kam dann schon auch noch ein weiterer Missionsbefehl:

"Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28:18-20 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Ringparabel

Beitragvon Haimax » Mi 5. Dez 2007, 13:48

Das kommt davon, wenn verschiedene Schreiber vom hörensagen irgendwelche Gerüchte aufs Papier bringen.
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Ringparabel

Beitragvon Grasy » Mi 5. Dez 2007, 19:22

Original von Haimax
Das kommt davon, wenn verschiedene Schreiber vom hörensagen irgendwelche Gerüchte aufs Papier bringen.


Alles hat seine Zeit Haimax. Zuerst wurde es den Juden gepredigt. Dann aber auch den Heiden. Jesus kommt wieder.

"Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen." (Mt 24:14 - Lut1912)

"Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem HERRN ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. (2.Petr 3:8-9 - Lut1912)



Und viele haben es verworfen und verwerfen es immer noch.
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Re: Ringparabel

Beitragvon Naqual » Mi 5. Dez 2007, 20:49

@Wissensdurst

Du hast mich mit Deinem Thread recht nachdenklich gemacht.
Juden, Christen und Moslems haben gemeinsam:

- Einen Gott
- die Liebe als Grundlage allen rechten Tuns

- Jesus (wenn auch in drei Versionen: als jüdischer Abweichler, als Gott, als gottgesandter Mensch)

- Die Überzeugung, dass die jeweils anderen von Gott verurteilt werden
- Das Unwissen über die Religion des jeweils anderen (jeder kennt nur die Kurzfassung zum anderen aus der eigenen dogmatischen Brille, ohne sich jemals ernsthaft mit dem anderen auseinandergesetzt zu haben)


(Was sie nicht gemeinsam haben, sind die moralischen Werte, die sich kulturell sehr unterschiedlich entwickelt haben. Ich verweise hier nur beispielhaft auf das Mosaische Recht )



Eine Teillösung: sich mal Aufsätze oder Bücher der anderen Religionen zu Gemüte führen, von Autoren der jeweiligen Religion.

Es ist wirklich interessant bereichernd: auch wenn man deswegen nicht den eigenen Standpunkt aufzugeben braucht.
Aber viele trauen sich das wohl nicht....
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Re: Ringparabel

Beitragvon Haimax » Do 6. Dez 2007, 13:02

Original von Grasy

Alles hat seine Zeit Haimax. Zuerst wurde es den Juden gepredigt. Dann aber auch den Heiden. Jesus kommt wieder.



Jesus kommt? Er hat zuviel versprochen, er sollte doch schon vor 2000 Jahren, zu Lebzeiten seiner Jünger, kommen!

Entweder kam er Inkognito oder er hat zuviel versprochen, er wird nie mehr kommen, vorher wird die Sonne erlöschen und dies geht noch etwa 6 Milliarden Jahren!

---------
Wann wird Jesus wiederkommen? Wann wird er das Reich Gottes endlich ausrufen? Dies ist eine der wenigen Fragen, die in der Bibel unmiss- verständlich und immer wieder einhellig beantwortet wird. Wir lesen dort ganz klar und unverschlüsselt, geschrieben im Jahre 80 oder 90:
(Mt 10,7): "Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen."
Jesus hätte also schon vor 2000 Jahren sein Reich errichten sollen. Leider warten wir noch immer vergebens und beten inbrünstig: "Komm, Herr Jesus! Komm!" Die ganze Sprache der Evangelien deutet zweifellos auf die Naherwartung des "Reich Gottes" hin.

Jesus versprach seinen Jüngern (Mt 10,23): "Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet (mit eurer Mission) mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt."

Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."

Auch Markus zitierte Jesus´ Versprechen (Mk 13,30): "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht."

(Mk 9,1): "Und er sprach zu ihnen (den Jüngern): Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft."

Die Jünger werden also noch zu Lebzeiten Jesus´ Wiederkehr erleben.

Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Ringparabel

Beitragvon Grasy » Do 6. Dez 2007, 22:36

Haimax ließ doch 2.Petr 3. Da steht nicht nur davon:

"Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre." (2.Petr 3:9 - Lut1912)


Original von Haimax
(Mk 9,1): "Und er sprach zu ihnen (den Jüngern): Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft."


Dazu finde ich die Apostelgeschichte und die Offenbarung des Johannes recht interessant.

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Re: Ringparabel

Beitragvon Naqual » Fr 7. Dez 2007, 13:36

@Heimax:

Ich gebe Dir Recht, dass man in der ersten Zeit nach Jesu offensichtlch geglaubt hatte, das Ende der Zeit für die Welt ist nahe.

Den Vers mit "...den Tod nicht schmecken bis..." würde ich allerdings nicht nehmen als Beleg. Weil Jesus hat den Begriff der "Toten" nachweislich auch für jene symbolisch benutzt, die die Botschaft nicht hören.

M.E. sollte man beachten, dass Jesu mit dem "Reich Gottes" was kommen soll, nicht einfach ein "Paradies nach unserem Tode" gemeint hat. Für ihn war das Reich Gottes etwas, was schon im Hier und Jetzt die Welt durchdringt. Der Christ kann also jetzt schon "mit einem Bein im Reich Gottes" stehen. Dass das Reich Gottes quasi erst später erschaffen wird, steht nirgendwo.

Der Kern der Botschaft Jesu in Bezug auf das "Reich Gottes" war immer von zeitlicher Brisanz geprägt. Folgerichtig. Oder sollte jemand Jahre warten, ehe er in der Liebe Gottes lebt?

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