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Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Do 16. Feb 2006, 21:10

ich möchte hier mit Christen und auch allen anderen im Sinne eines interreligiösen Dialogs ein bisschen über die Lehre von Bhakti-Yoga und die Veden disktuieren.

Es ist für Christen und auch andere Leute, die diese Lehre
(Stichwort: Hare Krsna, Visnu, Vaisnava, Veden, Bhagavad gita etc) besser verstehen wollen.

Es kursieren nämlich viele Vorurteile und man sollte zumindest einigermassen wissen, worum es geht, bevor man sein Urteil fällen will.
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Do 16. Feb 2006, 21:16

Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » Fr 17. Feb 2006, 14:04

ich würd dir vorschlagen einen text zu posten über den dann diskutiert werden soll und anhand dem man vorurteile abbauen kann. diese worte zu definieren ist meiner ansicht nach nicht so ertragreich....
naja ich fang mal an:
Hare Krsna:
die kurzbezeichnung des mantras einer neureligiösen bewegung der 60er jahre, die kurze zeit mal unter jüngeren leuten "in" war. ;)

Veden:
alte textsammlung, die allen "hindus" (ich kenne die problematik in dem begriff) als heilig gilt. älter als die bibel und philosophisch (z.T. zumindest) viel reicher :D

Chanten:
das rezitieren von mantras und textpassagen "heiliger schriften". ein begriff der dieser jugendbewegung entstammt und neumodisch klingen soll. im endeffekt eine alte praxis, die durch solche begriffe ein wenig in das falsch licht gerückt wird..

Reinkarnation:
die "wieder-fleisch-werdung" von dem "ewigen selbst", die der kern der persönlichkeit darstellen soll.

Visnu:
eine blaue gottheit (soll irgendwie gift getrunken haben, oder?)

Karma:
die folge der taten eines lebewesens
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Matoser » Fr 17. Feb 2006, 17:02

Ich hab schonmal die Bhagavad-gita gelesen,

Karma scheint mir das "richterliche Element" dieser Religion zu sein.

Jede Weltreligion scheint so etwas zu haben, entweder Gott oder Karma.

Obwohl ich bei Karma nicht so durchblicke. Was ist das? Ursache> Wirkung, ok also, wenn ich ner anderen Person gift ins essen mische, dann stirbt die, ok Ursache , Wirkung.

Aber was hat das mit mir zu tun? Sünde die Gott sieht, im Christentum,

Aber bei Hindus? Wenn mich keiner bei der Tat erwischt, passiert mir nichts oder?

Und woher weiß "Karma" was gut oder schlecht ist? Wieso entscheidet es über Wiedergeburten?

Woher kamen die Seelen:?im Hindu.)
Wieso reinkarniert man?
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Fr 17. Feb 2006, 19:45

Original von Shakyamuni
ich würd dir vorschlagen einen text zu posten über den dann diskutiert werden soll und anhand dem man vorurteile abbauen kann. diese worte zu definieren ist meiner ansicht nach nicht so ertragreich....
naja ich fang mal an:
Hare Krsna:
die kurzbezeichnung des mantras einer neureligiösen bewegung der 60er jahre, die kurze zeit mal unter jüngeren leuten "in" war. ;)

Veden:
alte textsammlung, die allen "hindus" (ich kenne die problematik in dem begriff) als heilig gilt. älter als die bibel und philosophisch (z.T. zumindest) viel reicher :D

Chanten:
das rezitieren von mantras und textpassagen "heiliger schriften". ein begriff der dieser jugendbewegung entstammt und neumodisch klingen soll. im endeffekt eine alte praxis, die durch solche begriffe ein wenig in das falsch licht gerückt wird..

Reinkarnation:
die "wieder-fleisch-werdung" von dem "ewigen selbst", die der kern der persönlichkeit darstellen soll.

Visnu:
eine blaue gottheit (soll irgendwie gift getrunken haben, oder?)

Karma:
die folge der taten eines lebewesens



Wow!

Du hast mit Bravour bestanden! Du darfst nun auch die Veden lehren. :D


Ich bin ja auch nicht ein Acharya, also ein autorisierter Veda-lehrer. Kann dir also keinen Auftrag geben. Du hast es natürlich einfacher als Buddhist oder? Gewisse Dinge sind doch ähnlich definiert oder?


Das gesamte Gift des Universums hat glaub ich mal Shiva getrunken, Visnu vielleicht lächelnd zugeschaut und sich gefreut über diese Opferhandlung von Shiva. sozusagen alle sünden (das Gift) des Universums auf sich genommen.
Ich kenn die geschichte nicht so gut, danke für die Erinnerung.

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Fr 17. Feb 2006, 19:58

Original von Matoser
Ich hab schonmal die Bhagavad-gita gelesen,

Karma scheint mir das "richterliche Element" dieser Religion zu sein.

Jede Weltreligion scheint so etwas zu haben, entweder Gott oder Karma.

Obwohl ich bei Karma nicht so durchblicke. Was ist das? Ursache> Wirkung, ok also, wenn ich ner anderen Person gift ins essen mische, dann stirbt die, ok Ursache , Wirkung.

Aber was hat das mit mir zu tun? Sünde die Gott sieht, im Christentum,

Aber bei Hindus? Wenn mich keiner bei der Tat erwischt, passiert mir nichts oder?

Und woher weiß "Karma" was gut oder schlecht ist? Wieso entscheidet es über Wiedergeburten?

Woher kamen die Seelen:?im Hindu.)
Wieso reinkarniert man?
Man fängt ja wieder bei 0 an.



Bhakti Yoga hat Karma (der Gerechtigkeits-Aspekt Gottes) und
Gott selber (Personlicher Gott der Liebe und Gnade)
also nicht entweder oder sondern sowohl als auch.

Das ist ja das schöne an der Lehre des Karmas. Ob der Bankräuber erwischt wird oder nicht. Das Karma Gesetz erwischt ihn bestimmt (Gott entgeht nichts) früher oder später wird man immer mit seinen verg. Taten und Untaten konfrontiert (zwecks lernen die Verantwortung zu übernehmen)

Das Karma weiss was gut und schlecht ist, weil es Gott erfunden hat. Die höchste Instanz der höchste Richter.

Woher kommen die Seelen?

Ursprünglich aus dem ewigen Reich Gottes.
Es gibt viele Wohnungen auf unzähligen Planeten in unzähligen Universen. Genug Platz für alle (Rebellen)

Man reinkarniert, weil man noch Wünsche und Begierden hat.
Oder weil man etwas, was man falsch gemacht hat, wieder gut machen will, oder etwas dass man nicht beenden konnte, noch beenden will. Solange man noch nicht in vollem Dienst für Gott ist und damit noch nicht ganz unter Gottes Schutz steht, untersteht man dem Gesetz des Karmas.
Man muss/will wieder inkarnieren. Es ist wohl meist ein müssen, wenn einen schlechte Karma-Früchte erwarten und mehr ein wollen wenn einen angenehme Karma-früchte erwarten.

Sobald man transzendental für Gott zu handeln beginnt, wird man wieder in das Reich Gottes aufgenommen und die ansonsten
ewige Reinkarnation ist endlich vorbei. das fleischliche Leben ist beendet und man hat wieder den ursprünglichen glückseligen ewigen spirituellen Körper.

Wenn du jem. gift ins essen mischt, dann kommt das irgendwann irgendwie auf dich zurück. zb. dass du auch vergiftet wirst. (ist also nicht zu empfehlen) ;)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Enggi » Fr 17. Feb 2006, 20:05

Original von J.Tanya
Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.
Mir kommt ein Umzug in den Sinn, den die Hare Krsna Bewegung in Zürich gemacht hat mit einem riesigen Götterwagen und wie sie daneben hüpfend "Hare Ksna, Hare Krsna, Krsna Krsna, Hare Hare; Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare" gebrüllt haben. Wer höher hüpfte, war frömmer. Und nach einer Ansprache auf dem Lindenhofplatz schrie die ganze Menge (auch ich schrie mit): "Hare ..."

Was sollte das wohl bewirken?
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Fr 17. Feb 2006, 20:19

Also hier mal ein kurzer Textfetzen aus dem 1canto des srimad bhagavatams

Nur diejenigen, die selbstbeherrscht sind, können allmählich Anhaftung an den Höchsten Herrn entwickeln. Selbstbeherrscht zu sein bedeutet, sich nicht mehr als notwendig der Sinnesfreude zu ergeben. Diejenigen, die sich nicht beherrschen können, sind dem Sinnengenuss verfallen.

Trockene philosophische Spekulation ist feinstofflicher Sinnengenuss des Geistes(Psyche). Grobstofflicher oder feinstofflicher Sinnengenuss führt das Lebewesen auf den Pfad der Finsternis. Die Selbstbeherrschten können auf dem Pfad der Befreiung vom bedingten Leben fortschreiten.
Die Veden schreiben an vielen Stellen vor, dass man nicht den Pfad der Dunkelheit beschreiten, sondern ohne Zögern den Pfad des Lichts, das heisst den Pfad der Befreiung, einschlagen soll.

Selbstbeherrschung kann man nicht dadurch erreichen, dass man die Sinne von materiellem Genuss künstlich zurückhält, sondern nur dadurch, dass man tatsächliche Anhaftung an den Höchsten Herrn entwickelt, indem man seine Sinne in den transzendentalen Dienst des Herrn stellt.

Dies Sinne können nicht gewaltsam zurückgehalten werden, aber man kann ihnen die richtige Betätigung geben.
Durch transzendentalen Dienst für den Herrn läutert man seine Sinne und betätigt sich noch mehr im Dienst.
Diese Stufe wird Bhakti-Yoga genannt.

Solche Gottgeweihte, die dem Herrn vollkommen dienen, sind sehr selten. Sie lieben jedes Lebewesen in Beziehung zum Herrn.

(meiner Meinung nach war Jeshua Ben-Joseph bzw. Jesus Christus solch ein seltener Gottgeweihter, der schon auf dieser vollkommenen Bhakti-Yoga-Stufe steht)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Fr 17. Feb 2006, 20:25

Original von Enggi
Original von J.Tanya
Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.
Mir kommt ein Umzug in den Sinn, den die Hare Krsna Bewegung in Zürich gemacht hat mit einem riesigen Götterwagen und wie sie daneben hüpfend "Hare Ksna, Hare Krsna, Krsna Krsna, Hare Hare; Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare" gebrüllt haben. Wer höher hüpfte, war frömmer. Und nach einer Ansprache auf dem Lindenhofplatz schrie die ganze Menge (auch ich schrie mit): "Hare ..."

Was sollte das wohl bewirken?


:D :D :D :D

Enggi am Hare Krsna, Hare Krsna, Krsna Krsna Hare Hare -singen
das hätte ich sehen wollen.
Wann war das? Wieso warst du da dabei? Zufällig bewusst?
Hast auch die feinen Küchlein gegessen und warst sogar mal im Tempel???

Aus dir wär ein super Mönch geworden.
Vielleicht wärst du heute bereits ein Swami oder sogar Guru.


Das mit dem hüpfen, früher musste man an den hockey matches auch hüpfen, wer nicht hüpfte ist kein echter fan....
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Fr 17. Feb 2006, 20:28

Original von Enggi
Und nach einer Ansprache auf dem Lindenhofplatz schrie die ganze Menge (auch ich schrie mit): "Hare ..."

Was sollte das wohl bewirken?


und was hat es bewirkt?

du bist ein Christ geworden... mist ein potentieller Devotee
weniger... :cry:
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » Sa 18. Feb 2006, 00:55

Original von J.Tanya
Du darfst nun auch die Veden lehren.

ich bin weder ein prediger, noch würde ich versuchen vedische inhalte den menschen zu vermitteln... da würde es doch eher der palikanon sein, über den ich rede, aber ich mag es generell nicht so, zu lehren :D



Du hast es natürlich einfacher als Buddhist oder? Gewisse Dinge sind doch ähnlich definiert oder?

hmm also es gibt einige parallelen, aber diese liegen oft allein darin, dass ich die übersetzung kenne ;) die begriffe haben schon eine andere definition
so ist zum beispiel karma buddhistisch verstanden etwas völlig anderes. auch der begriff dharma wird bei uns anders benutzt. bestimmte dinge (wie z.B. ahimsa) haben bei uns eine andere priorität etc.

naja - alles gute

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 01:07

Original von Shakyamuni
[



Du hast es natürlich einfacher als Buddhist oder? Gewisse Dinge sind doch ähnlich definiert oder?

hmm also es gibt einige parallelen, aber diese liegen oft allein darin, dass ich die übersetzung kenne ;) die begriffe haben schon eine andere definition
so ist zum beispiel karma buddhistisch verstanden etwas völlig anderes. auch der begriff dharma wird bei uns anders benutzt. bestimmte dinge (wie z.B. ahimsa) haben bei uns eine andere priorität etc.

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gut das würde mich echt interessiern

definier mal buddhistisch:

karma
dharma
götter
samsara

etc.

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » Sa 18. Feb 2006, 01:43

Original von J.Tanya
definier mal buddhistisch:
karma
dharma
götter
samsara


karma:
die folge der taten eines lebewesens (soweit sind wir im einklang, denke ich). karma (übersetzt: die tat) kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. der große unterschied ist jedoch: das karma bestimmt nur die "bühne" (also die umstände, unter denen man aufwächst; die gesellschaft, die sozialisation etc.). man ist nicht ein ganzes leben lang an diese bühne gebunden (so wie im hinduismus mit dem kastensystem), sondern die taten, die man während eines lebens vollzieht, bestimmen, wie man gesellschaftlich steht - nicht das vorrausgegangene karma. karma wird einem auch nicht als strafe auferlegt (ist das im hinduismus so?) sondern ist die natürliche folge der taten. karma schlechthin wird letztendlich als leidvoll angesehen.

dharma:
die ordnung oder das gesetz (der begriff "gesetz" gefällt mir nicht so, da es einen gesetzgeber vorraussetzt). der dharma existiert, entgegen der oft verbreiteten vorstellung es gäbe nur den dharma des buddha (was quatsch ist, wie sich später zeigen wird), unabhängig, ob es gerade bekannt ist oder nicht. der buddha hat den dharma nur erkannt so wie newton die schwerkraft. es gibt die schwerkraft auch, wenn sie nicht erkannt wurde. wenn jemand den dharma kennt, weis er, wie er sich aus dem kreislauf des leidens befreien kann. man kann den dharma also eigentlich als die "spielregeln" auffassen...

götter:
die götter (devas) sind eine existenzstufe, die im buddhismus zwiespältig gesehen wird. sie wird nicht grundsätzlich geläugnet, aber es gibt uneinigkeiten darüber, was das ist. einige buddhisten sehen es als bewusstseinszustand an, andere als ort. da es eine sehr ausgeprägte buddhistische psychologie gibt, gehe ich eher von dem zweiten fall aus.
angenommen der erste fall trifft zu, wird in der buddhistischen tradition gesagt, dass götter keine befreiten lebewesen sind. an allen beschreibungen über gottheiten - ob es nun der jahwe des at, shiva, oder amaterasu ist - sieht man, dass gottheiten nicht befreit sind von zorn, gier, hass und gewalt. sie sind ebenso wie wir menschen keine befreiten lebewesen und sind den "drei giften" (zorn, hass und unwissenheit) unterworfen, die leid verursachen. das schlimme ist, dass götter in einem solchen luxus leben, dass sie die folgen ihrer taten erst zu spät erfahren. deswegen ist die göttliche existenz keineswegs anzustreben.

samsara:
wird auch in renomierter buddhistischer literatur als "kreislauf der wiedergeburten" bezeichnet. dieser begriff ist aber ungenau, wenn nicht sogar verfälschend (übrigends so wie der begriff "erleuchtung" immer im buddhistischen kontext benutzt wird. "bodhi" heist aber eigentlich "erwachen" und der begriff "erleuchtung" wurde, wenn ich mich nicht ganz täusche, von den theosophen eingeführt, aber das führt jetzt zu weit ;) ).
nun also zurück zu samsara. der begriff "wiedergeburt" impliziert, dass es etwas geben muss, das wiedergeboren wird. dagegen ist der buddhistische begriff des "bedingten entstehens" viel besser. weil es kein ewiges selbst (atman) im buddhismus gibt, das wiedergeboren wird. der mensch bzw. seine persönlichkeit besteht im buddhismus aus 5 komponenten: dem körper, den wahrnehmungen, den emotionen, dem willen und dem bewusstsein. keines dieser komponenten ist ewig (wie mag auch sehr leicht selber herausfinden kann). dahinter gibt es kein postuliertes selbst. was wird also wiedergeboren?
das karma bewirkt das entstehen eines neues lebewesens (bzw. das entstehen von neuen 5 komponenten). es ist so ähnlich, wie eine billardkugel eine andere anstößt. dabei wird auch nichts substanzielles übertragen. das sterbende lebewesen A hat also zum zeitpunkt seines todes das selbe karma wie das neu entstehende lebewesen B. da aber karma letztendlich ständig wechselt, zeigt sich auch hier, dass das karma nicht der wesenskern ist.
wenn du jetzt einwirfst, dass ja der buddha sich an die vergangenen existenzen "erinnern" konnte, die "er" durchlebt hat, muss ich einwerfen, dass es sicher hier wieder um ungenaue übersetzung handelt. das wort, was hier als "erinnern" übersetzt wird, ist eher ein "rekonstruieren". aufgrund der folgen seiner taten (also seines karmas) konnte er die vorherigen existenzen rekonstruieren. genauso wenig, wie ein archäologe etwas mit den dinosauriern zu tun hatte, die er erforscht und nur aufgrund der folgen ihres leben rückschlüsse auf ihre existenz zieht, hat der buddha eine wesensgleichheit mit seinen vorherigen existenzen.
samsara ist also das bedingte entstehen, und letztendlich leidvoll (auch wenn es natürlich extrem positive seiten gibt).

bin gespannt auf deine definitionen :)

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon 19 » Sa 18. Feb 2006, 03:07

Original von J.Tanya
Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.


Öh... da kommt mir spontan "Arier" und "Soma" in den Sinn :D

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Matoser » Sa 18. Feb 2006, 11:40

@Schakymuni

endlich mal eine genauere Definition oder Erklärung
zur Reinkarnation!

Bisher konnten mir Buddhisten nie genaueres über Reinkarnation(buddhistisch betrachtet) erklären, nur das es kein Selbst gibt.

Das mit dem Erinnern, hm.
Das kann nicht nur der erste bodhi, z.b durch Rückführungen können scheinbar sich Menschen an vergangene Leben erinnern.

vielleicht so wie Buddha? ABer dann müsste ja etwas reinkarnieren. Aber was? An die 5 Komponenten kann man sich nicht erinnern,

Aber wird dann eine art unterbewusstsein reinkarniert:?Rückführung)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Dionysos » Sa 18. Feb 2006, 11:49

@Schakymuni

Danke, warum eigentlich die Buddhisten alles immer so recht schön und logisch erklären das es jeder versteht, wen wunderts.

Der Buddhismus scheint am Ende die einzigen, wirklichen Erklärungen in der Religion zu besitzen.
Der Zen Buddhismus jedenfalls ist eine oder besser – DIE humanste Religion die ich je kennen lernte.

(Wurde im Buddhismus eigentlich einmal eine Hexe verbrannt, oder ein Wissenschaftler, hat man um des Buddhismus Willen eigentlich – wieviel Völker ausgerottet?)


Nein, der Buddhimsue erklärte mir viele meiner Fragen und gab mir in vielem engültige Antworten.

Danke Shakayamuni, ich danke dir für deine Geduld hier, und für dein gutes und segensreiches Wirken.

Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » Sa 18. Feb 2006, 12:12

Original von Matoser
Das kann nicht nur der erste bodhi, z.b durch Rückführungen können scheinbar sich Menschen an vergangene Leben erinnern.

ich denke schon, dass es möglich ist, erlebnisse anderer leben zu rekonstruieren. was genau "rückführungen" sind, weis ich nicht. ich höre das heute zum ersten mal. hab mal ein wenig im internet gelesen und gefunden, dass man sich da mit hilfe von hypnose in erinnerungen vergangener leben zurückversetzt. das klingt für mich nicht nach dem buddhistischen weg, da im buddhismus ein klares bewusstsein absolute vorraussetzung für erkenntniss ist und keine außeneinwirkung, die einen in einen unkontrollierten zustand versetzt. aber wie gesagt - ich kenne "rückführungen" nicht, aber vielleicht haben sie ja zum ergebniss, dass man vergangene leben rekonstruiert (unterbewusst). eine erinnerung kann ich mir nicht vorstellen. es gibt keinen unvergänglichen teil - auch die erinnerungen sind allesamt vergänglich.
ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass jeder mensch ein buddha werden kann und dann dem historischen buddha keineswegs nachsteht. also ist es nicht unüblich, wenn jemand einige qualitäten des erwachens erfährt (wie z.B. wissen über vergangene leben). im buddhismus wird dieses wissen aber nicht vorrausgesetzt um zu erwachen. zentral ist nur, dass man gier, hass und unwissenheit (das sog. nirvana) erreicht. wissen über vergangene existenzen muss nicht teil von nirvana sein... es gibt erwachte, die nie etwas über vergangene existenzen erfahren haben. darum geht es ja im endeffekt auch nicht. man kann dieses wissen haben, aber von dem ziel gier, hass und unwissenheit zu überwinden, sehr weit entfernt sein.
("unwissenheit" meint hier im übrigen nicht dieses wissen über vergangene existenzen, sondern wissen über die folgen der taten, die man begeht.)


Aber wird dann eine art unterbewusstsein reinkarniert:?Rückführung)

es gibt in der tat schulen im buddhismus, die das lehren. dazu gehören besonders die tibetischen schulen an. sie nehmen an, dass bewusstsein übertragen wird. diese lehre ist allerdings sehr spät erst entstanden. um mal in den worten des mahayana-buddhismus zu sprechen (eine form des buddhismus, die in den ersten jahrhunderten n.u.Z entstanden ist). hier wird ein sog. "speicherbewusstsein" angenommen, dass alles karma speichert. der mensch entsteht aus diesem speicherbewusstsein und kreirt sich aufgrund seines karmas eine umwelt, in der er wirken will. du kannst es mit einem meer vergleichen. das speicherbewusstsein ist das meer, die wellen sind die lebewesen. die ganze welt ist demnach illusion, da sie einfach nur erdacht ist. nach dieser theorie wäre es also grundlegend möglich, sich an vergangene leben zu erinnern, da alles in dem speicherbewusstsein vorhanden ist.

ich hoffe das war einigermaßen verständlich. die yogacara bzw. cittamatra (nur-geist-schule) ist ein wenig komplex ;)
wenn dich diese schule interessiert, kann ich auch gerne nochmal mehr dazu schreiben. ich habe ein wenig gebraucht mich an diese denkweise zu gewöhnen, aber mitlerweile geht es :)

alles gute - muni
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 13:23

Original von 19
Original von J.Tanya
Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.


Öh... da kommt mir spontan "Arier" und "Soma" in den Sinn :D


wow, das ist aber viel... ;)


wieso arier
wieso soma ?
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 13:29

Original von Dionysos
@Schakymuni

Danke, warum eigentlich die Buddhisten alles immer so recht schön und logisch erklären das es jeder versteht, wen wunderts.

Der Buddhismus scheint am Ende die einzigen, wirklichen Erklärungen in der Religion zu besitzen.
Der Zen Buddhismus jedenfalls ist eine oder besser – DIE humanste Religion die ich je kennen lernte.

(Wurde im Buddhismus eigentlich einmal eine Hexe verbrannt, oder ein Wissenschaftler, hat man um des Buddhismus Willen eigentlich – wieviel Völker ausgerottet?)


Nein, der Buddhimsue erklärte mir viele meiner Fragen und gab mir in vielem engültige Antworten.

Danke Shakayamuni, ich danke dir für deine Geduld hier, und für dein gutes und segensreiches Wirken.




Ein agnostiker oder atheist den ich kenne, hat sich auch in den Zen-Buddhismus verliebt. Passt wohl gut zu atheistischen
spirituellen gesinnung. (spirituelles Interesse bei gleichzeitiger Gottesverleugnung)

Die Veden würden dir übrigens auch alles erklären, aber du liebst es wohl nicht, Sätze zu lesen, in denen auch das Wort, der "Höchste Herr" vorkommt...

Nein im Buddhismus sind alle ganz lieb miteinander...

Lies doch mal das Schwarzbuch des Buddhismus, dann bist vielleicht auch nicht mehr so ein Buddhismus-Anhimmler...
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 14:05

Original von Shakyamuni
Original von J.Tanya
definier mal buddhistisch:
karma
dharma
götter
samsara



bin gespannt auf deine definitionen :)

alles gute
muni


karma:
frucht-bringendes Tun (Aktion), auf das immer eine Re-Aktion folgt, je nach Qualität der Aktion, ist dann auch die Reaktion.
Das Kastenwesen wies heute zum Teil ist, ist eine Pervertierung der richtigen Ordnung.
Um zb Brahmana zu werden reicht es nicht, einfach in eine solche Familie zu inkarnieren. Man muss sich qualifizieren durch brahmanisches Verhalten, welches exakt definiert ist.
Dies wurde durch Sri Chaitanya wieder so eingeführt im Vedisch reformierten Theismus. Da dieser bei weitem nicht überall anerkannt ist, ist das falsche Kastensystem leider nach wie vor teilweise am wirken.

Dharma:
Sanatana Dharma (die ewige Religion, ewig Ordnung, die ewige, tätigkeitsgemässe Plicht jedes Lebewesen
(Gott dienen, Gott verehren in Liebe und Hingabe)


Götter:
Exakter nennt man sie Halb-Götter, was klar ausdrückt dass sie weit davon entfernt sind, der höchste Eine Herr zu sein.
Sie sind den Menschen überlegen an Macht, Kraft, Ausstrahlung.
Man könnte die Menschen die normalen Arbeiter/Bürger nennen,
Gott den König, Präsident, CEO
und die Götter wären dann die Verwalter, das Kader, die Minister, mit gewissen Vollmachten in Teilbereichen.
Sie unterstehen aber genauso dem Herrn.
Sie können fallen und ihre Vollmachten verlieren, genauso wie bei uns ein Minister sein Posten verliert, wenn er eigenwillig handelt und veruntreut etc.
Es heisst, dass wir auch schon mal Götter waren, nun aber eben gefallene Götter.
Es gibt sowohl positve (mit Gott harmonierende, dem Menschen helfende) Schöpfer-Götter
und negative (Gottes willen negierende eigenwillige Götter, die selber Gott sein wollen und die Menschen manipulieren, natürlich funktioniert das höchstens eine Zeitlang, bis deren gutes Karma weg ist, dann fallen Sie. Satan ist zb. so ein einigermassen bekannter Gefallener. In gewisser Weise auch jeder Mensch)


Samsara:

Ist der ewige Kreislauf im materiellen Universum:
Geburt,Leben, Tod, Leben im Jenseits (feinstofflichen Bereich) dann wieder geburt im Diesseits.
Je nach Karma-frucht, auf Planten mit höllischen Zuständen, mittleren (zb. unsere Erde) oder himmlischen Zuständen.
es gibt 7 Unterweltsdimesionen, 7 Himmelsdimensionen.
Es gibt also viele Abstufungen plus die Möglichkeit in unzählgen körperen zu inkarnieren, tierischen, mensch, als Engel,Götter (sowohl positiv wie negativ, je nach karma)
Das geht so lange, wie man sich

NICHT dem Höchsten WESEN unterordnet.

Samsara ist also ein ewiger Kreislauf in den Bereichen des Leides, denn auch im Himmel existiert noch ein Fünkchen Leid, (nämlich die Angst wieder runterzufallen, wieder zb auf die Erde zu müssen oder noch schlimmer...
Ich lebte mal für ein paar Monate in einem ex-Kloster, es war dort einfach super: Interessante schöne Leute, gute Gespräche, viel Gemeinschaft, Spiel, sinnvolle Arbeit, Spass etc. es war im Vergleich zu meinem sonstigen Alltag echt "himmlisch" alles war gut....
doch etwas bedrückte mich. Ich wusste nie wie lange ich bleiben konnte da es von verschiedenen Faktoren abhing.
So blieb immer so eine subtile Angst, hier wieder rauszufallen. Was dann nach 10Wochen auch überraschend passierte. Ich wäre gerne noch länger geblieben... Es war eine Superkrise, als ich das akzeptieren musste.
So kann es im Himmel sein. eine subtile Angst, wieder aus diesen himmlischen Zuständen rauszufallen, wenn das positive Karma aufgebraucht ist, oder man sonst sich falsch verhält.

Die 3Welten (Höllische Dimension, Erden-dimension, Himmeldimension) gehören allesamt noch zu Samsara.
Samsara könnte mit dem christlichen Begriff von "ewiger Verdammnis" verglichen werden.
Doch nicht Gott hat uns dazu verdammt, wir selber sind die Verdammer. Schlussendlich ist Samsara und die materielle Welt ein Gefängnis für Frei-Willige!
wir sind freiwillig hierhergekommen und wenn wir wirklich wollen, dann können wir hier auch wieder raus.

Der höchste Herr hat damals unserem Wunsch entsprochen, fern von IHM zu leben und er hilft natürlich noch so gern, uns wieder zurück zu IHM zu führen. (siehe signatur)

Samsara ist wie die Geschichte von dem Affen, der Gefangen wurde, weil er in einem Loch eine Banane fand. Er wollte die Banane nicht loslassen (die materiellen Sinnesgenüsse) und so wurde er gefangen. Wenn er die banane loslässt wäre er frei.

Es gibt also schon unterschied ist, wie war es anders zu erwarten... deine Begriffe sind atheistisch definiert, die vedischen theistisch.

Und das ist doch ein erheblicher Unterschied oder?
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Dionysos » Sa 18. Feb 2006, 16:12

Tanya, was sollten mich Veden interessieren, ich lese hier deine bakhtische – yogaistische Proselytenmacherei und die unterscheidet sich in ihrem somnambulen Fundamentalismus nicht von der, die das Männchen in Frauenkleidern dort in Rom zelebriert.

In dem Moment wo er sich des Hasses nicht entschlug und über den Zen Buddhismus herzig herzog, in diesem Moment wandelte such die grinsende Fratze des ach so lieben Yogi in ein wutverzerrtes Angesicht des typischen Dogmatikers.

Selbstverständlich willst du deine Sekte hier als das allein selig machende Konstrukt irgendeines indischen Mythos hier als den wahren Gott verkaufen, selbstverständlich ist auch deine mythische Gruppierung auf Seelenfang aus.
Man merkt es an deinen Beiträgen, du windest dich wie ein Aal, gibt’s hier mal den Christen ein wenig Balsam, dort kriegen dann die Christen von dir Unterstützung um gleichzeitig und sehr unterschwellig deine Mythologien hier an den Mann/Frau zu bringen.

Alles wie gehabt, nichts Neues unter der Sonne, auch bei Krischna nicht.

Ich schrieb dir das ich die Gita achte, ich habe hier mehrere Übersetzungen liegen, aber das interessiert euch ewige Verblendete doch gar nicht, ich schwebt in dem ewigen Wahne eurer Mythologien, ihr habt oft wenig menschliches an euch, alles wurde im Opferrauch dem Gotte eures Wahnes geopfert.

Aber niemals vergessen sie gegen andere Religionen und Konfessionen anzugehen, das ist dann auch das täglich Brot der vedischen Kopfsteher.
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

(Schiller)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 16:33

Original von Dionysos
Tanya, was sollten mich Veden interessieren, ich lese hier deine bakhtische – yogaistische Proselytenmacherei und die unterscheidet sich in ihrem somnambulen Fundamentalismus nicht von der, die das Männchen in Frauenkleidern dort in Rom zelebriert.

In dem Moment wo er sich des Hasses nicht entschlug und über den Zen Buddhismus herzig herzog, in diesem Moment wandelte such die grinsende Fratze des ach so lieben Yogi in ein wutverzerrtes Angesicht des typischen Dogmatikers.

Selbstverständlich willst du deine Sekte hier als das allein selig machende Konstrukt irgendeines indischen Mythos hier als den wahren Gott verkaufen, selbstverständlich ist auch deine mythische Gruppierung auf Seelenfang aus.
Man merkt es an deinen Beiträgen, du windest dich wie ein Aal, gibt’s hier mal den Christen ein wenig Balsam, dort kriegen dann die Christen von dir Unterstützung um gleichzeitig und sehr unterschwellig deine Mythologien hier an den Mann/Frau zu bringen.

Alles wie gehabt, nichts Neues unter der Sonne, auch bei Krischna nicht.

Ich schrieb dir das ich die Gita achte, ich habe hier mehrere Übersetzungen liegen, aber das interessiert euch ewige Verblendete doch gar nicht, ich schwebt in dem ewigen Wahne eurer Mythologien, ihr habt oft wenig menschliches an euch, alles wurde im Opferrauch dem Gotte eures Wahnes geopfert.

Aber niemals vergessen sie gegen andere Religionen und Konfessionen anzugehen, das ist dann auch das täglich Brot der vedischen Kopfsteher.



Dear Dionysos, please accept my humble obeisances...

Danke, dein Schreibtalent fasziniert mich. Ich muss glaub auch mal mehr Faust lesen... oder woher kommt dieser geniale Schreibstil???

Auch du verkaufst hier deine Überzeugungen, Glauben, Weltbilder, Ansichten. Das ist doch normal.
Ich merke einfach, dass viele Vorurteile bestehen, grad bei den Christen über die Veden.
Die Hören diese paar ihnen bekannten Stichwörter wie Karma Reinkarnation Veden Krisna und dann geht bei denen schon die
"Das ist falsch, vom Teufel, Irrlehre"-Platte los.

Du ziehst hier vorallem gegen die Theisten deftig her und lobst dann auch deine Lieblings"Religion"
die Christen und Vaisnavas sind Seelenfänger und Fanatiker
Hexenverbrenner etc. am liebsten würdest du jede einzelne Sünde der Christen langsam und deutlich aufzählen.
Du benutzt deine gesamte kreative Intelligenz und dein Schreib und Wissenstalent um den Leuten hier weiszumache, wie schlecht und heuchlerisch und ... die Gott-Gläubigen sind...

und kommst dann genauso auch mit einem glauben oder einer Bewegung Sekte, Richtung oder wie du die dann euphemistisch nennen wirst, daher und willst uns weismachen, die seien die einen Reinen, die noch keine leichen im Keller haben.

In deinem eigenen Kreuzritter-Bekehrungswahne als lebendiger Mephisto-teles versuchst du uns zu verklickern, irgendwelche
atheistischen Pfade seien die einzig Wahren, auch du tendierst in dieses von dir bei den Andern angekreidetes Verhalten, die andern schlecht zu machen und dich oder deine Ansicht als die Wahre zu etablieren.



du bist nicht besser!


Es gibt Vaisnavas, die ihren Weg auch als den einzig wahren proklamieren, diese Gattung Mensch wirst du auch bei den Zennen finden und überall...

Ich persöhnlich akzeptiere grundsätzlich alle Wege, (auch wenn ich manchen Weg aus meiner Sicht als einen Umweg - zu Gott deute, ist dies ja meine Sicht)
Für Leute, die ja gar nicht Gott als Ziel haben, ist es ja keine Umweg. sondern der für sie einzig rechte.

Ich lass eigentlich jedem sein Weg (mehr oder weniger, bin da auch nicht ganz frei vom verurteilen)

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » Sa 18. Feb 2006, 16:41

Original von Dionysos


Ich schrieb dir das ich die Gita achte, ich habe hier mehrere Übersetzungen liegen, aber das interessiert euch ewige Verblendete doch gar nicht, ich schwebt in dem ewigen Wahne eurer Mythologien, ihr habt oft wenig menschliches an euch, alles wurde im Opferrauch dem Gotte eures Wahnes geopfert.

Aber niemals vergessen sie gegen andere Religionen und Konfessionen anzugehen, das ist dann auch das täglich Brot der vedischen Kopfsteher.




Wie achtest du den die Gita?
Welche übersetzung hast du?
(unpersönliche auslegungen gelten als Atheistisch und damit
nicht lesenswert - für Theistisch interessierte.)

Gegen andere Religionen gehst auch du ständig an.
Scheinst dich auch gut davon zu ernähren.
Alles Menschliche geopfert, wutentbrannte Fratze...
du hast wohl wirklich eine überdosis Goethe geschluckt.

du übertreibst heillos mit deinem Schreibstil.

du bist ein schriftlicher Karikaturist.
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon 19 » Sa 18. Feb 2006, 17:02

Original von J.Tanya
Original von 19
Original von J.Tanya
Es würde mich mal interessieren, was euch so spontan in den sinn kommt, wenn ihr die worte: Hare Krsna, Veden, Chanten, Reinkarnation, Visnu, Karma etc. hört.


Öh... da kommt mir spontan "Arier" und "Soma" in den Sinn :D


wow, das ist aber viel... ;)


wieso arier
wieso soma ?

Es war urspünglich die Religion der Arier, die später in Indien in den Hinduismus aufging. Und Soma ist der Trunk der Götter und Gott; Soma verleiht Unsterblichkeit.
Zitat (Rig Veda):
"We have drunk Soma and become immortal; we have attained the light, the Gods discovered.
Now what may foeman´s malice do to harm us? What, O Immortal, mortal man´s deception?"

"Der Name Soma ist verbunden mit dem arischen Mondgott bzw. der Mondscheibe am Himmel. Der Mond ist der Becher, aus dem die Götter das Soma trinken. Bei Vollmond ist er gefüllt, bei Neumond geleert. Von Vollmond zu Neumond trinken die Götter jeden Tag einen gleichgroßen Schluck. Von Neumond zu Vollmond füllt sich der Becher dann wieder von selbst."

Wie wirkt Soma? ´I am huge, huge! flying to the cloud. Have I not drunk Soma?´; ´The glorious drops that I have drunk set me free in wide space.´

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » Sa 18. Feb 2006, 17:11

Original von J.Tanya
Es gibt also schon unterschied ist, wie war es anders zu erwarten... deine Begriffe sind atheistisch definiert, die vedischen theistisch.

Und das ist doch ein erheblicher Unterschied oder?

bist du dir sicher, dass das alles vedische begriffe sind? wenn ich mich nicht ganz täusche tauchen die doch erst in der puranischen literatur auf, oder? die gita, die du hier immer wieder erwähnst ist ja keine vedische literatur....
das nur mal so nebenbei ;)

das zwischen unseren definitionen ein großer unterschied besteht, kann man sicher nicht leugnen ;)


@ dinonysos:

danke für das lob... der zen buddhismus ist mir selber auch sehr sympathisch. er würde jedoch diese begriffe zum teil sicher anders definieren (da er zu der sog. "nur-geist-schule" gehört). die lehre, das kein bewusstsein übertragen wird (oder das kein ´speicherbewusstsein´ als träger der existenzen fungiert) und nur ein "karmischer impuls" das entstehen eines neuen lebewesens bewirkt enstand im theravada (eine schule, die 383 v.u.Z. im rahmen des 2. Konzils entstanden ist)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Nagarjuna » Sa 18. Feb 2006, 18:09

hallo shakyamuni mein freund...:)

hoffe dir gehts gut und bist wohlauf. der frühling beginnt. sollte ja grund zur freude sein wenn du sonne magst...:)

ich muss dir leider in etwas wiedersprechen wo du oben geschrieben hast. es ist eine falsche anschauung die du hast wenn du sagst besonders im "tibetischen buddhismus" werde ein bewusstsein weitergegeben.
der "tibetische buddhismus" (wie du ih nennst) sieht dass eher so:

jede positive oder negative handlung hatt ein unmitelbares und langfristiges resultat das die person selbst erfährt, in abhängigkeit von den vielen eindrücken die sie in ihrem geistigen kontinium angesammelt hatt. das geistige kontinuum hatt verschiedene ebenen. das, was von einem leben zum nächsten weitergeht ist weder unser körper noch unser momentaner geist. nicht alle ebenen von geistigem kontinuum verbinden eine existenz mit der nächsten, sondern lediglich der subtilste zustand des geistes. während des lebens gibt es viele gröbere und feinere ebenen unseres geistigen kontinuums. diese ebenen wechseln auch ständig.
während unseres lebens gibt es viele situation bei denen die gröbsten und die feinsten zustände des geistes aktiv sind. schlaf, traum, wach sein...usw..vor allem beim sterben lösen sich diese immer gröberen zustände des geistes auf. es kommen immer feinere geisteszustände zum vorschein, bis zum allerfeinsten, den wir den zustand des klaren lichts nennen. dieser subtilste geisteszustand tritt nicht zum zeitpunkt des sogenannten klinischen todes auf, sondern etwas später. der klinische tod ist nicht der wirkliche tod. es ist ein zustand vor dem wirklichen tod. nachdem ein sterbender aufgehört hatt zu atmen folgen noch 4 weitere stufen der auflösung, in denen unser geist immer subtiler wird. das allerletzte stadium nach allen auflösungsvorgängen ist der eigentliche tod. dies ist auch der allerfeinste zustand des geistes und er wird klares licht genannt.
der wirkliche tod ist kein abbruch, denn unser subtilstes geistiges kontinuum reisst nicht ab. der tod dauert so lange wie sich die prson in diesem subtilsten zustand des geistes befindet. so lange die person in diesem zustand verweilt befindet sie sich im tod. danach erfährt sie erneut eine veränderung die wie ein erwachen in einem gröberen zustand des geistes ist. in diesem augenblick sind wir bereits in einer anderen existenz und das kipel des gegenwärtigen lebens ist abgeschlossen.
dies ist eine grobe beschreibung der art und weise wie eine existenz mit der nächsten in verbinung steht.
diesen körper und die gröberen zustände des geistes lassen wir zurück. was weitergeht sind subtile zustände des geistes. sie bleiben aber auch nicht immer gleich, sondern verändern sich fortlaufend. buddha hatt gelehrt dass alle zusammengestzten objekte vergänglich sind. das geistige kontinuum ist ebenfalls etwas zusammengestztes aus vielen geistigen augenblicken. diese kürzesten geistigen augenblicke machen gemeinsam das geistige kontinuum aus. was weitergeht ist das aus diesen augenblicken zusammnegestzte kontinuum.
das kontinuum ist nicht immer im selben zustand. du denkst vieleicht dass im "tibetischen buddhismus" gelehrt wird dass ein ich oder diese person oder dieser geist ins nächste leben weitergehen wird. das ist falsch. was weitergeht ist eine ähnliche kontinuität aber nicht die gleiche person, nicht der gleiche geist. die person der gegenwärtigen existenz geht nicht in die nächste existenz über, und auch der gegenwärtige geist erreicht nicht die nächste existenz.
während du nähmlich diese zeilen liest lieber shakyamuni veränderst du dich als person und auch dein körper verändert sich. du bist nicht mehr die gleiche person wie die die begonnen hatt diesen text zu lesen. diese person die diesen text begonnen hatt zu lesen ist bereits vergangen. was aber immernoch von dir bleibt ist deine ähnliche kontinuität. die person die diesen text zu lesen begonnen hatt existiert schon lange nicht mehr.

so long shakyamuni...wollt ich nur schnell loswerden...
wish you a good time...;)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » So 19. Feb 2006, 00:32

hallo nagarjuna - schön von dir zu hören :)

danke für deine berichtigung / erklärung - freut mich, dass es doch so große gemeinsamkeiten innerhalb des buddhismus gibt, und die verscheidenen begriffe doch ähnliches meinen. welcher tradition im tibetischen buddhismus gehörst du an?
ich habe meine aussage auf geshe kelsang gyatsos buch "introduction to buddhism" - also auf die sog. "neue kadampa tradition" - gestützt, wo er so etwas wie ´bewusstseinsübertragung´ beschreibt. mir ist allerdings klar, dass die NKT keineswegs zum traditionellen buddhismus gehört. da ich aber in keinem anderen buddhismus etwas von "bewusstseinsübertragung" gehört habe, habe ich vereinfachend von dem tibetischen buddhismus gesprochen, was eine unpassende generalisierung war. vielen dank also, dass du darauf aufmerksam gemacht hast.

ich wünsch dir alles gute

muni
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Nagarjuna » So 19. Feb 2006, 01:09

halloooo shakya...:)

büdde büdde kein problem..;) irgendwie hab ich mir auch gedacht dass wenn nicht karmische eindrücke die ja im geist gespeichert sind weiterexistieren nach dem tode die lehre des karma überflüssig wären und man dann ja auch an einen gott glauben könnte der über leid und glück richten würde! dem ist ja aber zum glück bei uns nicht so..:)

was ich selber noch nicht ganz verstanden habe wie es sich mit den bewusst wiedergebohrenen meister im "tibetischen buddhismus" verhält. dass wäre ja dann eine form wie du sie nennst von bewusstseinsübertragung. aber der dalai lama selber sagt ja er meint er sei nicht der selbe wie sein vorgänger. na ja ich werd mich ma erkundigen!:)

also ich fühle mich zu 2 schulen hingezogen innerhalb des tibetischen buddhismus. einerseits zur kagyu schule. ich halte sehr viel von karmapa dem linienhalter. für mich war der 16. einfach eine schillernde grösse! darum übe ich auch gerne seine meditation aus. anderseits bin ich begeistert über das theoretische studium der gelugpas die ja sagen dass man sich als erstes ein fundiertes theoretisches wissen aneignen sollte. beide schulen enthalten dass mahayana gedankengut sowie die vajrayana lehren. kagyu versteht sich aber eher als vajrayana schule. ich weiss manch lehrer sieht es nicht gerne wenn schulen gemischt werden. grosse lehrer aber sind sogar in allen 4 tibetischen schulen unterrichtet und verwirklicht. und letztes jahr als ein mönch bei mir wohnte und mir sagte dass es nichts schlechtes sei die schulen zu vermischen da ja die essenz der lehren alle von shakyamuni kommen hab ich endgültig aufgehört mit diesem trennungsunsinn!

na ja ich rede nicht gerne schlecht über andere buddhistische schulen aber dieser mönch der bei mir war war ursprünglich mal in der nkt. und er ist der ansicht dass es eine sektenartige (sekte im sinn von schädlicher abspaltung) gruppierung ist. und bei dem was er mir erzählte standen mir die haare zu berge. ich würde nicht so viel gewicht auf diese aussagen geben. aber das hast du ja glaub schon selber rausgefunden. ;)

sonst alles ok bei dir?
liebe grüsse
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » So 19. Feb 2006, 01:21

Original von Nagarjuna
was ich selber noch nicht ganz verstanden habe wie es sich mit den bewusst wiedergebohrenen meister im "tibetischen buddhismus" handhabt. dass wäre ja dann wieder eine form wie du sie ennnst von bewusstseinsübertragung. aber der dalai lama selber sagt ja er meint er sei nicht der selbe wie sein vorgänger. na ja ich werd mich ma erkundigen!:)

dazu muss man "drei-körper-lehre" (trikaya) näher anschauen. demnach gibt es einen dharmakaya, der der urbuddha ist (also das absolute schlechthin), einen samboghakaya, der in diesem fall avalokitesvara ist und einen nirmanakaya, der der dalai lama ist. der dharmakaya lässt den samboghakaya und dieser wiederum den nirmanakaya entstehen um die lebewesen zur befreiung zu führen. also ist der dalai lama eigentlich nur eine rolle... so habe ich das zumindest verstanden ;)


sonst alles ok bei dir?

ja - es läuft alles bestens :) bei dir auch?

alles gute - muni
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Nagarjuna » So 19. Feb 2006, 01:33

oha da weisst du mehr als ich...:) ich hab diese begriffe schonmal gehört. aber es scheint ich sollte mich mal genauer mit dem befassen. :)

du mir gehts ausgesprochen gut. am 1. märz hab ich autoprüfung...gebete sind willkommen von dir...:D

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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Shakyamuni » So 19. Feb 2006, 01:41

freut mich, dass alles klappt - ich drück dir die daumen für die fahrprüfung :D
gute nacht :)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Nagarjuna » So 19. Feb 2006, 01:47

danke kann ich brauchen mein freund...dir auch ne supi nacht und bis bald wieder hoff ich...;)
take care
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon vittella » So 19. Feb 2006, 10:04

J.Tanja @

Und wo bleibt Gottes Gnade beim Karmagesetz,wenn jeder selbst für alles büssen muss,resp alles wieder zurückbekommt?
DAnn hört das ja nie auf?
Wie kommt man denn da raus?
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » So 19. Feb 2006, 10:38

Original von vittella
J.Tanja @

Und wo bleibt Gottes Gnade beim Karmagesetz,wenn jeder selbst für alles büssen muss,resp alles wieder zurückbekommt?
DAnn hört das ja nie auf?
Wie kommt man denn da raus?



Danke, Vitella, dass du wieder zum Thema kommst.
Der Thread driftet leider grad in Richtung Buddhismus, was nicht mein Anliegen war.. Denn Bhakti Yoga ist schlussendlich so verschieden von Buddhismus, wie das Christentum...

Ich schreibe ja, dass das Karmagesetz einen in Samsara hält.
Und verglich dies mit der vortellung der ewigen Verd...

die ist bei euch Christen zwar erst nach dem Tod, für Nicht-christen. Doch da in den letzten Jahren ja schon Nicht-christen auch gestorben sind, müsste für die die ewige V. ja schon angefangen haben.

Bei der bhakti lehre könnte man sagen, dass wir alle bereits jetzt in diesem ewigen Kreislauf sind.

Wie kommt man raus?

Auch das hab ich doch geschrieben.

In dem man sich Gott unterstellt mit Hingabe und möglichst immer mehr Liebe IHM immer mehr und vollkommener Dient.
Dann wird Gott auf einen aufmerksam und erwidert diese Kontaktversuche unsererseits, das heisst ER hilft dem Devotee immer mehr gemäss der Intensität und Ernsthaftigkeit des Devotees. Er nimmt ihn quasi bei der Hand und zeigt sich immer deutlicher, so ist auch der Devotee immer motivierter, weil der Austausch mit Gott immer konkreter und deutlicher, Sicht-

und erfahrbar wird. (Immer mehr weg vom trockenen Glauben hin zum Lebendigen Liebesaustausch...)
So führt einen Gott ganz individuell aus Samsara.

Das Karmagesetz ist ja eigentlich nur für die atheistischen rebellischen Seelen, die Gott beneiden und ihr eigenes, klägliches "Gott-lila" spielen wollen...

und solange man selbst noch zu einem Teil nicht nach Gottes Wille lebt ist man diesen Gesetzen immer noch unterworfen.

Es gibt eine Geschichte von einem vollkommenen Gottgeweihten in Indien, der vor ein paar jahrhunderten gelebt hat.
Täglich hat er das Maha Mantra tausende Male gechantet.
Die damals herrschenden Muslime, wollten ihn töten.
Eines tages kamen zwei Vasallen des Schahs und wollten Ihn
steinigen. Doch trotz x-versuchen starb er nicht, jeglicher Stein schien ihm nichts anzuhaben. Die Vasallen verzweifelten. Sie baten den Gottgeweihten doch endlich zu sterben, weil sonst sie selber gesteinigt würden, wenn sie den Auftrag nicht korrekt ausführten.
In seiner barmherzigen Liebe für alle Lebewesen und gemäss der Einstllung, niemand anderem durch sein Dasein zu schaden, willigte der Gottgeweihte ein und "liess" sich steinigen. Anschliessend, er sah wirklich voller blut ziemlich tot aus, warfen sie ihn in die Ganga, wo er leblos dahintrieb.
ca. ein Kilometer weiter unten, ohne das es jemand sah, stieg er jedoch wieder wie neu aus dem Wasser und chantete weiter Hare Krsna, als ob nichts gewesen sei.
Dies ist ein Beispiel eines vollkommenen Gottgeweihten, so wie man Jesus Christus auch einen vollkommenen Gottgeweihten nennen kann.
Auch wir sind dazu aufgefordert wieder vollkommen zu werden. Natürlich ist das nur mit Gottes Hilfe möglich.
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » So 19. Feb 2006, 10:43

Original von Nagarjuna
danke kann ich brauchen mein freund...dir auch ne supi nacht und bis bald wieder hoff ich...;)
take care
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Es gibt genügend buddhistische Threads. Trefft euch da, für Buddhistische Dialoge.

Nagarjuna du könntest wenigstens in einem Post auf das Thread-Thema eingehen....

ansonsten: RAUS!!! :x ;)
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Such_Find » So 19. Feb 2006, 11:11

@Jay - Hi

Mit "Samsara" bzw "Karmagesetz" kann ich mich nicht so anfreunden. Ich denke eher das man seinen Müll(aber auch das lebendige) an seine Nachkommen weitergibt - diese müssen dann mit dem vererbten umgehen.

In alten Kulturen sah man in Kindern das eigene weiterleben; als Gott Abraham noch-und-nöcher Nachkommen zusagte muß das für ihn wie ewiges Leben geklungen haben...


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Obzwar die Form den Inhalt frisst, schreien die Opfer nach des Inhalts alter Form.
Franz Schandl
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » So 19. Feb 2006, 11:42

Original von Such_Find
@Jay - Hi

Mit "Samsara" bzw "Karmagesetz" kann ich mich nicht so anfreunden. Ich denke eher das man seinen Müll(aber auch das lebendige) an seine Nachkommen weitergibt - diese müssen dann mit dem vererbten umgehen.



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cool,ich kann mich damit ja auch nicht anfreunden, drum will ich ja:RAUS!
bisher zwar noch nicht allzu erfolgreich in diesem Bestreben. :cry:
Es ist halt nicht so easy wie ich mir das vorgestellt habe.
Es fordert von einem ziemlich konkrete Ent-scheidungen und radikales, die Wurzel der Sünden ausreissendes Verhalten. Und da happert es dann ganz gewaltig...

Deine Nachkommen... das kanns du selber sein.

zb. der 3. oder 4.Grad in derselben ahnen-familien-linie rückwärts oder vorwärts könnte wieder dein Auftritt (gewesen) sein.

zb. dein Ur-Grossvater oder dein zukünftiger Ur-Enkel.
Sofern du diesen nicht mehr erlebst

Also zb. Du bist :shock: hast tochter und Enkel und stirbst.
Nun vielleicht wirst du das Kind deines Enkel wenn der im Zeugungsfähigen Alter ist.

Muss natürlich nicht sein, dass man in der selben Linie karniert. ist aber sicher öfters der Fall. Weil da die stärksten bindungen wirk(t)en.
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon J.Tanya » So 19. Feb 2006, 11:51

Oft ist die Tochter ja ähnlich wie die Mutter zb.

nun sagt man schnell vererbung. klar körperlich stimmt das schon. und charakterlich wird man unter umständen auch sehr stark von der mutter (und Vater) geprägt.

es kann aber auch sein, dass ähnliche (gleich-schwingende)Seelen zueinander kommen. zb. gemäss Resonanz gleich und gleich gesellt sich gern.

Es gibt da aber so unglaublich viele Möglichkeiten, Kombinationen, verschiedenste Faktoren, dass Spekulation keinen Sinn machen.

Man muss schon durch innere Schau, die konkreten Infos über seine verg. Inkarnationen und Sippen-Zusammenhänge besitzen, wenn man wirklich verstehen will, wieso man der "ist" der man grad aktuell "ist"

Warum diese Stärken? Schwächen?
Warum diese Gaben?
Warum diese Leiden?
Warum diese charakterstruktur?
Warum diese Eltern?
Warum diese Verwandten?
Warum dieses Land?
Warum dieser Ort?
Warum diese mat.Umstände?

Die Antwort: Die Summe der vergangenen Taten: = aktuelles Karma-Konto. (+ 10 - -10)
plus eigene Wünsche und Begierden, Lernlektionen, Ziele...
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Such_Find » So 19. Feb 2006, 13:03

@Jay
Deine Nachkommen... das kanns du selber sein.
Ich bin mein Nachkomme - Nachkomme ist der, der mein Leben hat und lebt.
Jeder erzieht seine Kinder -automatisch- so das sie Abbilder von einem selbst werden sollen, dieselben Werte etc, etwas anderes wie das eigene Leben weitervermitteln kann man nicht, man hat nichts anderes.
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: Bhakti Yoga und die Veden besser verstehen.

Beitragvon Nagarjuna » So 19. Feb 2006, 14:25

Original von J.Tanya
Original von Nagarjuna
danke kann ich brauchen mein freund...dir auch ne supi nacht und bis bald wieder hoff ich...;)
take care
Nagarjuna


Es gibt genügend buddhistische Threads. Trefft euch da, für Buddhistische Dialoge.

Nagarjuna du könntest wenigstens in einem Post auf das Thread-Thema eingehen....

ansonsten: RAUS!!! :x ;)


hallo tanja

hei easy easy cool down cool down...ich wollt ja nur was richtig stellen mehr nich...ich wollt da sicher kein buddhismus thread machen. ich hab doch noch das recht auf einen fehler hinzuweisen oder? oder is dass nich mer erlaubt? :(

also was mir in den sinn kommt bei diesen hinduistischen wörtern:
hare krishna:
eine sekte bei der kindsmisshandlung und kindsmissbrauch vorkommt. menschen mit angst an sich bindet und abhängig macht.
grösste konfrontation meinerseits:
besuch am zürichsee mit behinderten menschen die ich betreut habe. die hare krishnas waren am chanten und küchlein verteilen dort und einer zeigte mit dem finger auf unser grüppchen mit den behinderten menschen und sagte: und das kann mit euch passieren im nächsten leben wenn ihr in diesem leben nicht artig seit!
ich wusste echt nicht ob ich ihm die ..... polieren sollte oder nich. habs aber seingelassen. ich und die behinderten waren sehr traurig über diesen vorfall. 2 mussten weinen.

veden:
niedergeschriebene lehren. leitfaden für hindus. zu vergleichen mit der christlichen bibel, budhdistische sutren oder den islamischen koran.

chanten:
eine form der meditation oder lobpreisung durch gesang.

reinkarnation:
keine ahnung wie das hindus handhaben....ist ja nicht das gleiche wie wiedergerburt.

visnu:
eine hinduistische gottheit.

karma:
wird im hinduismus alls kosmische ordnung verstanden.

LG Nagarjuna

(und nochmals: coooool down. einfach nich so lange bis du frierst :D )

wer über mitgefühl verfügt ist freundlich auch wenn er wütend ist! wer über kein mitgefühl verfügt, tötet auch wenn er lächelt!
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