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Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Naqual » Fr 22. Aug 2008, 12:45

onThePath hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:[Denke, dass der Buddhist die Lehren nicht so unrealistisch empfindet wie es auf Dich wirkt. Schlicht deswegen, weil er nicht davon ausgeht, dass die "Wiedergeburt" ein Zack-Rums-Erlebnis wäre, mit dem man dann von Gott ohne eigenes Zutun im Handumdrehen spirtuell rundum-saniert wird.
Und genau hierin empfinde ich den Buddhisten realistischer als evangelikale "Reborns".


Sicher, wenn es keine Sündenvergebung gibt, bleibt nur der Ausweg eines anderen Konzeptes:

Millionen von Wiedergeburten ein und derselben Seele. Da eilt auch nichts, Karma wird einen schon züchtigen. Und dazu kommt noch, dass die Seele nichts davon weiß und jedesmal wieder von Null anfängt, was das Lernen wohl reichlich erschwert.


Naja, eigentlich gehst Du auf das von mir Gesagte nicht ein. Du könntest jetzt ja Belege bringen, wo "Wiedergeborene" ihren "rundum neuen Menschen" praktisch und real zu Ehren Gottes repräsentieren.

Für die Buddhisten kann ich hier nicht sprechen. Aber das mit Null anfangen ist eine Gnade. Es bewirkt das vollständige Loslassen. Also das Gegenteil von "erschweren des Lernens". Stelle Dir vor, mit all den Erfahrungen, die Dich jetzt binden bist Du über die Erinnerungen weiterhin gebunden. Nehme also an, dass ohne "Null" das Ganze für den Buddhisten unschlüssig wäre.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon hyperporea » Fr 22. Aug 2008, 12:47

Zorro hat geschrieben:
hyperporea hat geschrieben: Jesus der Mensch in der gesamten Bibel, im AT sowie auch im NT, ist der einzige der keinen Mord Totschlag und Tötung zu verzeichnen hat.


Woher hast du diese Information wieder? Wen hat Paulus ermordet? Wen hat Matthäus ermodet? Wen Johannes?
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Von Matthäus ist überhaupt keine Rede. Da sieht man mal wie Dinge verdreht werden und genauso werden auch die Dinge verdreht die Jesus gesagt hat.
Paulus hat anfangs Christen verfolgt und auch ermordet.
Hätte Jesus Paulus erwählt, so hätte er dies bei Lebzeiten mitgeteilt.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Zorro » Fr 22. Aug 2008, 12:50

hyperporea hat geschrieben: Ich vertraue weder...
Für mich zählen nur.... und davon nur.... die in meiner......
Hypo


Die Bibel ist kein Wunschkonzert.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon hyperporea » Fr 22. Aug 2008, 13:07

Zorro hat geschrieben:
hyperporea hat geschrieben: Ich vertraue weder...
Für mich zählen nur.... und davon nur.... die in meiner......
Hypo


Die Bibel ist kein Wunschkonzert.
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Oh doch, siehe doch die 1000 verschiedenen Sekten die es gibt.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon heuschrecke » Fr 22. Aug 2008, 13:08

chrystal hat geschrieben:
heuschrecke hat geschrieben:
Wenn Du meinst, dass ich nicht wüsste, was die leibliche Auferstehung denn überhaupt sei, integriere mich doch mit buddhistischer Höflichkeit in Dein Wissen!

Danke im Voraus!


Lass mal sehen - ich nehme dich in mein Herz. ;)

Gruß
chrystal



Hallo Chrystal

Warum weichst Du jetzt aus? Meine Frage war: Was verstehst DU unter leiblicher Auferstehung?

Gruss
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bigbird » Fr 22. Aug 2008, 13:17

heuschrecke hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
heuschrecke hat geschrieben:
Wenn Du meinst, dass ich nicht wüsste, was die leibliche Auferstehung denn überhaupt sei, integriere mich doch mit buddhistischer Höflichkeit in Dein Wissen!

Danke im Voraus!


Lass mal sehen - ich nehme dich in mein Herz. ;)

Gruß
chrystal



Hallo Chrystal

Warum weichst Du jetzt aus? Meine Frage war: Was verstehst DU unter leiblicher Auferstehung?

Gruss


Die Frage und damit auch das Thema dieses Threads heissen aber: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

es geht nicht um die Auferstehung ...

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Fr 22. Aug 2008, 13:18

Lieber Grasy,

ich überlege die ganze Zeit, welchen Bezug die Bibelstellen nun haben, die du hier an deinen Beitrag dran-getackert hast. Es wäre schön, wenn du das mal erklärst.

Grasy hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Insofern stimme ich dir zu, daß der Mensch, ich und du, Christus brauchen, da wir aus eigener Kraft, durch eigene Leistung uns nicht retten, heilen können.
Genau das gilt aber auch von Buddha - denn auch im Buddhismus kann der Mensch nicht durch eigene Kraft und Leistung erwachen.


Es ist ja nicht mal das Ziel das selbe chrystal. Warum wird hier ständig versucht etwas gleich zu reden was nicht gleich ist? Damit wird in meinen Augen eigentlich vor allem der einzig wahre Weg verschwommen dargstellt und ein "soll jeder machen was er will" gepredigt.

Wie kommst du darauf? Friede ist das selbe Ziel. Wenn du nicht dieser Ansicht bist, dann nenne das Ziel der Buddhisten. Der einzig wahre Weg ist doch nur der Weg den DU gehst. Es gibt nur einen wahren Weg, aber jeder muß ihn in seiner Weise gehen. Die buddhistische Weise ist eine davon. Die christliche eine andere. Die islamische eine weitere und der jüdische auch. Dann wollen wir nicht die vielen anderen Religionen vergessen.
Empfehlenswert ist hier auch Nikolaus von Kues - Über den Frieden zwischen den Religionen.


Der innere Frieden hat aber keinen Wert wenn er nicht in Gott gründet. Es macht auch keinen Sinn einen anderen Eckstein zu legen. Das Ziel eines Christen ist ja nicht sich in "Nichts aufzulösen" oder einfach über jeglichen Gefühlen zu schweben als ob uns die nichts mehr angehen. Wir wurden als Menschen geschaffen.

Der Friede - sei er innen oder außen - hat schon sehr großen Wert (So redet eigentlich nur jemand, der nicht weiß, was er sagt) - aber keinen Bestand. Es sei denn Gott will den Frieden. Und das hat er ja verkündet - Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.
Buddhisten sind auch Menschen und lösen sich nicht in Nichts auf oder schweben über was auch immer. Gerade weil sie sich jetzt für die westlichen Menschen interessieren - siehe Dalai Lama - fangen Christen an herum zu mäkeln. Buddhisten sind halt keine Christen. Frauen sind auch keine Männer. Und - was lernen wir daraus?

"Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe." (Joh 10:10-11 - Lut1912)

"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; 26 und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?" (Joh 11:25-26 - Lut1912)

"Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz." (Mt 6:19-21 - Lut1912)

"Denn so die Toten nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden. So sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten und der Erstling geworden unter denen, die da schlafen. Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt." (1.Kor 15:16-21 - Lut1912)

"Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit." (Kol 3:1-4 - Lut1912)


Mfg,
Grasy


Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon pirate23 » Fr 22. Aug 2008, 13:28

Sohar hat geschrieben:möchtest du hier eine ehrliche und fundierte Diskussion auf gleicher Augenhöhe

Wieso ich? Jeder Mensch darf gern selbst entscheiden (und tut es auch), ob er meine Äußerungen als Polemik oder als ernsthaft betrachtet, und was er hinterher damit anfangen möchte.

hast du Dich schon einmal mit dem Thema der christlichen Nachfolge befasst

Angenommen ich wäre Christ... Frage: Wer oder was will ewig leben? Antwort: Ich. Schlussfolgerung: Das Ego ist extrem wichtig.


onThePath hat geschrieben:Millionen von Wiedergeburten ein und derselben Seele

Der Buddhismus kennt keine Seele, Google-Tipp: Anatta-Lehre.


Grasy hat geschrieben:und ein "soll jeder machen was er will" gepredigt

Das muss niemand predigen: Es tut sowieso jeder was er will, inklusive Christen.


chrystal hat geschrieben:Frauen sind auch keine Männer. Und - was lernen wir daraus?

Eine von beiden Parteien muss Unrecht haben und zur Vernunft gebracht werden :lol:
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Zorro » Fr 22. Aug 2008, 13:40

hyperporea hat geschrieben: Oh doch, siehe doch die 1000 verschiedenen Sekten die es gibt.

Hypo

Ja das ist das, was der Mensch daraus macht. Aber die Bibel gibt es von Gott nur als Ganzes.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon hyperporea » Fr 22. Aug 2008, 13:45

Zorro hat geschrieben:
hyperporea hat geschrieben: Oh doch, siehe doch die 1000 verschiedenen Sekten die es gibt.

Hypo

Ja das ist das, was der Mensch daraus macht. Aber die Bibel gibt es von Gott nur als Ganzes.
ZORRO


Deshalb waren es auch Menschen die die Bibel zusammengestellt haben, editiert
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Zuletzt geändert von bigbird am Fr 22. Aug 2008, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Enggi » Fr 22. Aug 2008, 13:53

bigbird hat geschrieben:Die Frage und damit auch das Thema dieses Threads heissen aber: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Um diese Frage sinnvoll abhandeln zu können, müssen vorgängig einige Dinge abgeklärt werden:

1. Behauptet jemand, Buddhisten seien menschlicher als Christen?

2. Was bedeutet menschlich sein?

3. Kann man menschlich steigern? Grammatikalisch schon, aber inhaltlich? Wie misst man den Grad der Menschlichkeit?

4. Ist es wünschenswert, menschlich zu sein?

5. Was wäre, wenn es sowohl menschlichere Christen als auch menschlichere Buddhisten gäbe?

6. Angenommen, man könnte die Frage bejahen oder verneinen, was würde daraus folgen?
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon heuschrecke » Fr 22. Aug 2008, 14:00

Die Frage und damit auch das Thema dieses Threads heissen aber: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

es geht nicht um die Auferstehung ...

bigbird


Hallo BB

Dann hat also, Deiner Meinung nach, Menschlichkeit nichts mit Liebe und Liebe nichts mit Auferstehung zu tun?

Gruss
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Fr 22. Aug 2008, 14:59

hyperporea hat geschrieben:Hätte Jesus Paulus erwählt, so hätte er dies bei Lebzeiten mitgeteilt.

Hypo


Wie hättest Du es denn gerne ?

Hätte, oder hat ? Hat finde ich viel großartiger. Denn Jesus war kein Mensch mehr und ist Paulus übernatürlich erschienen. Und Gott signalisiert, dass er Sünden vergibt. Wie großartig ! Gibt es einen größeren Wandel eines Menschen, als von toter Religion zum Leben zu wechseln ?

Vor lauter hätte hättest Du das sicher unbeachtet gelassen.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bigbird » Fr 22. Aug 2008, 15:01

heuschrecke hat geschrieben:
Die Frage und damit auch das Thema dieses Threads heissen aber: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

es geht nicht um die Auferstehung ...

bigbird


Hallo BB

Dann hat also, Deiner Meinung nach, Menschlichkeit nichts mit Liebe und Liebe nichts mit Auferstehung zu tun?

Gruss


Ha, du bist ein Haarspalter, aber das kann ich auch: Es geht nicht darum, mit was "menschlich sein" auch noch zu tun hat, sondern ob Buddhisten menschlicher sind als Christen!

So, jetzt bitte zurück zum Thema - dankeschön :)

bigbird
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon erbreich » Fr 22. Aug 2008, 18:21

Danke Enggi

Enggi hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Die Frage und damit auch das Thema dieses Threads heissen aber: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Um diese Frage sinnvoll abhandeln zu können, müssen vorgängig einige Dinge abgeklärt werden:

Richtig.

1. Behauptet jemand, Buddhisten seien menschlicher als Christen?

Grundsätzlich wäre menschlich-sein mal alles, was je ein Mensch war, ist und sein wird. So gesehen sind alle Menschen menschlich und es gibt dann kein "menschlicher": Buddhisten und Christen sind sich darin gleich.

2. Was bedeutet menschlich sein?

Nun meinen wir mit "menschlich" normalerweise die guten Eigenschaften des Menschseins. Menschlich ist demnach ein Mensch, der beispielsweise nach der Bibel die Früchte des Geistes lebt:

Gal 5,22
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Oder, laut Palikanon wäre derjenige "menschlich2, der die 4 Unermesslichkeiten lebt:

Vis. IX
Die 4 ‘Unermeßlichen' (appamaññā), sind:
Güte (mettā),
Mitleid (karunā),
Mitfreude (muditā)
Gleichmut (upekkhā)
Der sehr häufig vorkommende Suttentext zu diesen 4 geistigen Verweilungszuständen (brahmavihāra-bhāvanā; siehe bhāvanā) lautet: »Vier Unermeßlichkeiten gibt es. Da... durchstrahlt der Mensch mit einem von Güte erfüllten Geiste erst eine Richtung, dann eine zweite, dann eine dritte, dann die vierte, ebenso nach oben, unten und ringsherum; und überall mit allem sich verbunden fühlend durchstrahlt er die ganze Welt mit einem von Allgüte erfüllten Geiste, mit weitem, erhabenem, unbeschränktem Geiste, frei von Gehässigkeit und Groll. Mit einem von Mitleid . . . von Mitfreude . . . von Gleichmut erfüllten Geiste durchstrahlt er erst eine Richtung . . . frei von Gehässigkeit und Groll.«

Schon nur in diesen beiden Dingen gibt es doch immerhin schon deutliche Entsprechungen. Mich freut das.
Die Frucht des Geistes bei einem Menschen zu sehen ist etwas Wunderschönes.
Die vier Unermesslichen bei einem Menschen zu sehen ist etwas Wunderschönes.
Die Frucht des Geistes und die vier Unermesslichen hier in dieser Diskussion zu erleben ist etwas Wunderschönes.

3. Kann man menschlich steigern? Grammatikalisch schon, aber inhaltlich?

Im obgenannten Sinn schon:
Ein Mensch kann stetig wachsen in der Frucht des Geistes, er kann immer liebesfähiger, freundlicher, gütiger, sanftmütiger, geduldiger, mitfühlender, usw. werden.

Wie misst man den Grad der Menschlichkeit?

Man misst ihn
1. bei sich selbst
2. indem man den Schmerz zulässt im eigenen Innern, der durch die eigene Unmenschlichkeit ausgelöst wird und sich entsprechend selbst richtigt oder sich richtigen lässt ( denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden. 1.Kor 11,31)

4. Ist es wünschenswert, menschlich zu sein?

Im hier beschriebenen Sinn auf jeden Fall. Im Eingangs erwähnten ersten, allgemeinen Sinn, lautete die Frage dann eigentlich: Ist es wünschenswert ein Mensch zu sein? Auch darauf: JA. Im biblischen Verständnis kann der Mensch zum Gotteskind werden, was zuletzt Befreiung vom Leiden bedeutet: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen." (Offb 21,4)
Im buddhistischen Sinn ebenfalls JA: Nur als Mensch kann er den Weg der Leidbefreiung finden und entfalten (und schliesslich die Erlösung geschehen lassen - entgegen christlicher Behauptungen kann auch der Buddhist die Erlösung nicht machen).

5. Was wäre, wenn es sowohl menschlichere Christen als auch menschlichere Buddhisten gäbe?
Es wäre mehr Liebe, mehr Mitgefühl, mehr Geduld, mehr Gleichmut, mehr Sanftmut, mehr Treue, schlicht: Es wäre mehr Frucht des Geistes und es wären mehr Unermessliche erlebbar in der Welt.

6. Angenommen, man könnte die Frage bejahen oder verneinen, was würde daraus folgen?

Unmenschlichkeit.

Gruss, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Fr 22. Aug 2008, 18:34

Danke sehr, erbreich - :praise:

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Fr 22. Aug 2008, 18:45

onThePath hat geschrieben: Sicher, wenn es keine Sündenvergebung gibt, bleibt nur der Ausweg eines anderen Konzeptes:

Millionen von Wiedergeburten ein und derselben Seele. Da eilt auch nichts, Karma wird einen schon züchtigen. Und dazu kommt noch, dass die Seele nichts davon weiß und jedesmal wieder von Null anfängt, was das Lernen wohl reichlich erschwert.

Was nun kein Buddha-Konzept ist.
Weder werden da Seelen wiedergeboren (inkarniert), noch ein personelles oder Bewußtseinsadäquat, sondern Prozesse von Bevorzugung, Ablehnung & Desorientierung.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon pirate23 » Fr 22. Aug 2008, 19:21

Zorro hat geschrieben:Ja das ist das, was der Mensch daraus macht. Aber die Bibel gibt es von Gott nur als Ganzes

... und du besitzt natürlich dem wahren Glauben, im Gegensatz zu diesen anderen verwirrten Möchtegern-Christen.


Enggi hat geschrieben:2. Was bedeutet menschlich sein?

Einen humanoiden Körper zu besitzen und Teil einer Gruppe von ähnlichen Lebewesen zu sein?
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Fr 22. Aug 2008, 19:45

bel hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Sicher, wenn es keine Sündenvergebung gibt, bleibt nur der Ausweg eines anderen Konzeptes:

Millionen von Wiedergeburten ein und derselben Seele. Da eilt auch nichts, Karma wird einen schon züchtigen. Und dazu kommt noch, dass die Seele nichts davon weiß und jedesmal wieder von Null anfängt, was das Lernen wohl reichlich erschwert.

Was nun kein Buddha-Konzept ist.
Weder werden da Seelen wiedergeboren (inkarniert), noch ein personelles oder Bewußtseinsadäquat, sondern Prozesse von Bevorzugung, Ablehnung & Desorientierung.

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Ach ?

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Fr 22. Aug 2008, 20:03

chrystal hat geschrieben:Für Buddha gab es ebenfalls nicht dieses Getrenntsein von Gott - genau dies ist Erwachen, zu erkennen, daß alles eins ist, nichts getrennt und alles IN Gott.


Das ist ein furchtbarer Mischmasch. Du könntest genau so gut sagen Jesus hätte nie gekreuzigt werden müssen und alle Menschen hätten nur Buddhisten werden müssen um ihr "alles IN Gott" irgendwie festzustellen oder darüber hinaus sich aus der Knechtschaft der Sünde zu befreien. Warum wurde den Juden als Gottes auserwähltes Volk denn nicht der Buddhismus gelehrt und statt dessen das Gesetz das auf Jesus hinwies? Konsequent aufgeschlüsselt entspricht deine Darstellung weder dem Buddhismus und schon gar nicht dem christlichem Glauben. Der Buddhismus lehrt weder das Gesetz Mose (lebte allerdings angeblich so um die 500 Jahre vor Jesu Geburt) noch zeigt er auf Jesus den Erlöser und Lehrer und Herrn über alles.
Das "erwachen" in der Bibel ist wohl eher mit dem "in sich Schlagen" des verlorenen Sohnes zu vergleichen der sich unter den Vater demütigen wollte - nicht eine "wir-sind-ja-alle-ein-bisschen-Gott-Einbildung". Ich bin ein Geschöpf -punkt-. Der Mensch wurde im Bilde Gottes geschaffen und nicht Gott aus Menschen. Gott hat sich nicht einfach in alles zerteilt oder würde gar die Sünde beinhalten.


Das Leiden entsteht dadurch, daß der Mensch will,


Der Mensch wurde als Wollender geschaffen. Im Paradies SOLLTE er Früchte essen und nicht einfach sich in Luft auflösen. Er wurde auch als "Ich" geschaffen nicht nur als "Uns". Daß wir als Menschen Bedürfnisse haben ist nicht Sünde sondern Gottes Wille.
Der Mensch hat Bedürfnisse und die sind nicht alle einfach verwerflich. Ich bin nicht gleich ein schlechter Mensch weil ich Hunger bekomme oder weil ich lachen und mich freuen und leben will. Ja da steht auch von Selbstverleugnung und dem Kreuz in der Schrift aber auch von einem verheißenem Reich im Himmel. Ich kann sehr wohl was dafür wenn ich mir aus einem Stück Holz einen Gott baue und mich davor niederwerfe. Ich kann auch etwas dafür wenn aus meinem Wollen Selbstsucht und Egoismus wird und ich von meinen Nächsten wegsehe und die Welt liebe anstatt mein trachten nach oben zu richten. Womit haben sich denn die Apostel damals vertröstet? "Haltet aus bald gibt's euch nicht mehr - dann braucht ("könnt") ihr euch nicht mehr ärgern!" - Ganz sicher nicht! Sie haben auch nicht auf den Tod gezeigt oder auf die Leere oder die Finsternis sondern auf das Leben das in Jesus ist. Nein - das lehrt der Buddhismus nicht. Ganz und gar nicht. Der Buddhismus zeigt nicht auf Jesus Christus als den Sohn Gottes und Erlöser ohne den der Mensch unter Gottes Zorn steht und der am Kreuz für uns gestorben ist. (-> Röm 5)


Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Fr 22. Aug 2008, 21:07

chrystal hat geschrieben:Wie kommst du darauf? Friede ist das selbe Ziel.


Christen sollen bestrebt sein so weit es an ihnen liegt Frieden zu stiften. Das Ziel der Christen ist aber nicht ohne Jesus Christus oder ihn zu verleugnen damit leichter Einigkeit erreicht werden kann. Wie kommt es daß Herodes und Pilatus Freund wurden - und wann wurden sie das? Freundschaft ist doch schön? Waren die am Ziel? Ist der Satan mit sich selbst uneins wie würde sein Reich dann bestehen (vergl. Luk 11:18)? Friede ist sehr erstrebenswert aber die Welt wird ohne Jesus keinen Frieden finden es sei denn vielleicht eine Zeit lang sich früher oder später darin einig zu sein: "Weg mit Jesus". Ich bezweifle zudem stark daß "Friede" das letzte Ziel des Buddhismus ist sondern im eigentlichen eher eine Art der Selbsterlösung. Man kann auch seine Rechnung nicht einfach ohne Jesus machen und dann erwarten daß es funktioniert. Das geht einfach nicht. Damit würdest du behaupten es gibt auch noch einen anderen Weg zum Vater der an Jesus vorbeiführt oder einen anderen Mittler zwischen Gott und den Menschen oder ein anderes Opferlamm (oder es brauchte gar keines) oder einen anderen Erlöser aus der Knechtschaft der Sünde.
Versteh mich nicht falsch wir sollen als Christen natürlich bestrebt auf Frieden sein und ich behaupte gar nicht daß andere Religionen das nicht wollen. Damit ist aber nicht auch jede Religion der Weg zum Vater. Überhaupt nicht! Wenn die Menschen Frieden haben ist daran nichts verkehrt. Was aber haben die Menschen denn mit Jesus gemacht? Die Juden haßten ihn und lieferten ihn an die Römer (Heiden) aus und die schlugen ihn ans Kreuz. Jesus sandte seine Jünger aus wie Schafe unter die Wölfe. Jesus ließ die seinen auch nicht im Ungewissen was geschehen sollte. Daß einem als Christ alle lieben wurde uns nicht verheißen und es wurde ihnen schon damals verboten das Evangelium zu verkünden:

"So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (Joh 15:18-19 - Lut1912)

"Ihr werdet aber überantwortet werden von den Eltern, Brüdern, Gefreunden und Freunden; und sie werden euer etliche töten. Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen." (Luk 21:16-17 - Lut1912)



Der einzig wahre Weg ist doch nur der Weg den DU gehst. Es gibt nur einen wahren Weg, aber jeder muß ihn in seiner Weise gehen. Die buddhistische Weise ist eine davon. Die christliche eine andere. Die islamische eine weitere und der jüdische auch. Dann wollen wir nicht die vielen anderen Religionen vergessen.
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Was du da lehrst ist ein "alles ist gut - egal wie, ist ja deins" daß die Bibel so nicht lehrt. Wenn es auch den Buddhisten egal sein sollte ob die Menschen auch Jesus irgendwo neben vielen anderen einordnen oder wie halt jeder so seine Erlösung sucht - so ist das nicht auch die Botschaft der Schrift:

"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28:19-20 - Lut1912)

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Mk 16:15-16 - Lut1912)

"Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger?" (Röm 10:12-14 - Lut1912)


Gerade weil sie sich jetzt für die westlichen Menschen interessieren - siehe Dalai Lama - fangen Christen an herum zu mäkeln. Buddhisten sind halt keine Christen. Frauen sind auch keine Männer. Und - was lernen wir daraus?


Mann und Frau sind Menschen und daß diese auch gewisse Unterschiede aufzeigen ist gut. Deswegen sind sie dennoch Menschen. Aber es führt ganz sicher nicht jede Religion zum Leben! Was ist denn das für ein Vergleich? Ich kann als Christ nicht einfach mal Jesus zur Seite tun und dann den Buddhismus als anderen Weg zum Vater darstellen als ob es tatsächlich einen anderen gäbe.


Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Fr 22. Aug 2008, 21:19

Lieber Grasy,

vielen Dank für deine Ausführungen. Schade, daß du die Angewohnheit hast, halbe Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen und dann sie als Argument zu benutzen.
Ich lasse deine Beiträge daher einfach stehen. Ich muß nicht auf alles antworten.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon pirate23 » Fr 22. Aug 2008, 22:21

Grasy hat geschrieben:Warum wurde den Juden als Gottes auserwähltes Volk denn nicht der Buddhismus gelehrt

Vermutlich ist die Entfernung zwischen Indien und Galiläa einfach zu groß, und Gautama war an weltweiten Missionsreisen nicht interessiert?

Der Buddhismus lehrt weder das Gesetz Mose

Wozu auch, Deutschland übernimmt auch nicht die Gesetze von Holland...

Der Buddhismus zeigt nicht auf Jesus Christus als den Sohn Gottes

Eventuell besteht da ein leichtes Problem in Form von einigen Jahrhunderten Zeitunterschied.

Aber es führt ganz sicher nicht jede Religion zum Leben!

Das muss sie auch nicht, da "Leben" bereits der natürliche Normalzustand ist und außerdem die Voraussetzung, um überhaupt eine Religion haben zu können.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Fr 22. Aug 2008, 23:40

Grasy hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Für Buddha gab es ebenfalls nicht dieses Getrenntsein von Gott - genau dies ist Erwachen, zu erkennen, daß alles eins ist, nichts getrennt und alles IN Gott.


Das ist ein furchtbarer Mischmasch. Du könntest genau so gut sagen Jesus hätte nie gekreuzigt werden müssen und alle Menschen hätten nur Buddhisten werden müssen um ihr "alles IN Gott" irgendwie festzustellen oder darüber hinaus sich aus der Knechtschaft der Sünde zu befreien.


Ich habe jetzt den Beitrag wieder gefunden, auf den du dich hier beziehst.
Ich poste mal die ganze Antwort:
onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben: Buddha hat tatsächlich diese Frage nach Gott ausgeklammert, da es ihm ausschließlich um die Frage ging, wie Leiden, das durch Begehren verursacht ist, beendet werden kann. Es ist in etwa so, wenn ein Physiker beim Nachweis der Dunklen Materie die Frage nach dem Verursacher derselben ausklammert.
chrystal

Allein Gott kann das grundsätzliche Leiden des Menschen endgültig beenden.
Netter Versuch von Buddha. Scheint aber eine mangelhafte Zusammenarbeit mit Gott gewesen zu sein, sonst hätte er ihn nicht ausgeklammert.

lg, oTp



Von welchem Leiden redest du denn?
Das grundsätzliche Leiden des Menschen ist das Getrenntsein von Gott - will er dies selbst überwinden, kommt er in "Teufels Küche" d.h. er sündigt ganz zwangsläufig.
Was er erkennen soll ist, daß IN Jesus Christus dieses Getrenntsein aufgehoben ist und es also einen Menschen gab, der sich ganz in Gott aufgehoben sah. Nach Christus sind viele gekommen, die ebenso in Gott lebten.
Für Buddha gab es ebenfalls nicht dieses Getrenntsein von Gott - genau dies ist Erwachen, zu erkennen, daß alles eins ist, nichts getrennt und alles IN Gott.
Das Leiden entsteht dadurch, daß der Mensch will, was schon längst gewollt ist. Und die Ursache davon ist die Ich-Identität, die jeder Mensch in seiner Entwicklung ausbildet. Schon wenn er Ich sagt, bedeutet es auch Nicht-Du. Er fängt dann an, dieses abzulehnen und jenes zu verlangen und das kann sich im Wachstum seiner Kräfte und Macht zu Hass und Gier ausweiten. Ein Beispiel ist die Geschichte von Kain und Abel. Und alles verursacht durch die Verblendung von einem Getrenntsein von Gott.
Gott hat sich nicht getrennt - alles andere ist eben dann die verblendete Sicht des egozentrischen Menschen.


Ich finde es ist schon bemerkenswert, wie du den Sinn von Worten verdrehst. Also deine Aussage da oben, ist natürlich unsinnig. Ich könnte eben nicht genauso gut sagen ........ ich habe was ganz anders gesagt und auch in einem völlig anderen Zusammenhang.

Teil 2 folgt.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Fr 22. Aug 2008, 23:44

Teil 2
Grasy hat geschrieben:Warum wurde den Juden als Gottes auserwähltes Volk denn nicht der Buddhismus gelehrt und statt dessen das Gesetz das auf Jesus hinwies?

Ja, warum? Zu jener Zeit, als Mose das auserwählte Volk sammelte - gab es den Buddhismus noch nicht.
Und über die historische Existenz eines Mose gibt es auch mehr Zweifel als Gewißheit.
Als Buddha lehrte waren die Propheten Haggai und Sacharja tätig. Das Auftauchen des Messias-Gedanken ist seit dem Exil belegt und es waren lediglich nur einige wenige Handschriften.
Man muß aber klar sehen, daß der Blick vom Auferstandenen rückwärts gedeutet wurde - und die Aussagen der Propheten auf die Gegenwart bezogen wurde. So finden sich dann eben im NT alle Stellen des AT wieder, in denen sich diese Deutungen herleiten ließen.
Dann läßt sich auch sagen, das Gesetz habe sich erfüllt. Klar, wenn ich das eingetretene Ereignis an Zeichen der Vergangenheit deute.

Konsequent aufgeschlüsselt entspricht deine Darstellung weder dem Buddhismus und schon gar nicht dem christlichem Glauben.

Echt ? - ich habe garnichts aufgeschlüsselt - und du auch nicht. Aber - mach' mal. Würde mich interessieren.
Der Buddhismus lehrt weder das Gesetz Mose (lebte allerdings angeblich so um die 500 Jahre vor Jesu Geburt) noch zeigt er auf Jesus den Erlöser und Lehrer und Herrn über alles.

Also - Buddhismus ist glaube ich ein recht junger Begriff. Aber weshalb sollte Buddha das Gesetz Mose lehren? Der Pentateuch, die fünf Bücher Mose, ist ja in mehreren Schichten entstanden und es gibt hier folgende wissenschaftlich begründete Annahmen, die natürlich nicht für jeden Christen relevant sind ;) :
1. Es gibt zwei parallele Geschichtsdarstellungen, die wir mit den Ausdrücken "Jahwist" (J) und "Elohist" (E) bezeichnen. Ohne uns schon genauer festzulegen, datieren wir den sogenannten "Jahwisten" in die Zeit um das Jahr 1000 v. Chr. Die elohistische Schrift ist dabei etwas später entstanden und will anscheinend bewusst einige Aussagen von J korrigieren.
Dass beide Darstellungen so eng parallel laufen, muss also nicht auf eine gemeinsame "Grundschrift" (G) zurückgeführt werden Es genügt die Annahme, dass die jüngere Schicht E den älteren jahwistischen Text benutzte, darüber hinaus jedoch frei und eigenständig gearbeitet hat. Sicher kann man zusätzlich auch von der gemeinsamen Vorgabe allgemeiner israelitischer Überlieferung ausgehen.
2. Beide Geschichtsdarstellungen wurden später von einem Redaktor zu einem "jahwistisch/elohistischen Geschichtswerk" (JE) zusammengefügt.
Dieser Redaktor hat dabei einerseits ganz J und E miteinander kombiniert, andererseits aber auch weiteres Überlieferungsmaterial eingearbeitet. (z. B. das Motiv der verschmähten Ehebrecherin in der Josefserzählung (Gen 39,6-19)).
3. Am Tempel in Jerusalem entsteht ausgehend von der dort verfaßten Gesetzessammlung des "Deuteronomiums" ein im Geist dieses "Deuteronomiums" geprägtes Geschichtswerk, das mit dem Buch Deuteronomium beginnt und den Königsbüchern endet. Dieses umfassende Geschichtswerk nennt man das "Deuteronomistische Geschichtswerk" (DtrG) - wir werden im Zusammenhang mit den Büchern Josua bis 2 Könige auf dieses Geschichtswerk eingehender zu sprechen kommen.
4. Während des babylonischen Exils dient nun das alte "jahwistisch/elohistische Geschichtswerk" als Vorlage für ein weiteres Geschichtswerk. Dieses Geschichtswerk ist der Grundstock der später sogenannten Priesterschrift. Wir nennen es die "priesterschriftliche Grunderzählung" (PG). PG enthält eine Fülle eigener Erzählungen und ein neues, ganz eigenes Konzept für seine Darstellung. Es darf angenommen werden, dass die "priesterschriftliche Grunderzählung" das "jahwistisch/elohistische Geschichtswerk" ersetzen will.
5. Andererseits wird wohl kurz vor der Entstehung dieser priesterschriftlichen Grundschrift (um 560 v. Chr.) das "jahwistisch/elohistische Geschichtswerk" von einer anderen Redaktorengruppe mit dem "Deuteronomistischen Geschichtswerk" kombiniert. JE wird als Vorspann des DtrG eingebaut und erweitert.
6. In dieses Werk wurde im 5. Jh. die mittlerweile zur eigentlichen Priesterschrift (P) erweiterte "priesterschriftliche Grundschrift" (PG) in dieses große Geschichtswerk eingearbeitet.
7. Um 400 v. Chr. wird das Buch Josua und die folgenden Bücher aus politischen Gründen vom Ensemble abgetrennt - wir werden im Zusammenhang mit dem "Deuteronomistischen Geschichtswerk" noch darauf zu sprechen kommen. Durch die Arbeit eines Endredaktors entstand nun der eigentliche Pentateuch. Dabei schien der Tod des Mose das passende Ende eines Corpus zu sein, das vornehmlich von diesem Mann handelt.

Man muß da einfach auch sehen, daß die Geschichte und das Gesetz nachträglich niedergeschrieben wurden, als Erfahrungsbericht einer Entwicklung. Und zur Zeit von Buddhas Auftreten wurden eben auch die wesentlichen Texte verfasst.
Mose ist weder der Verfasser des Pentateuchs, noch des Deuteronomiums, noch irgendwelcher Vorformen des Pentateuchs gewesen.
Das "erwachen" in der Bibel ist wohl eher mit dem "in sich Schlagen" des verlorenen Sohnes zu vergleichen der sich unter den Vater demütigen wollte - nicht eine "wir-sind-ja-alle-ein-bisschen-Gott-Einbildung". Ich bin ein Geschöpf -punkt-. Der Mensch wurde im Bilde Gottes geschaffen und nicht Gott aus Menschen. Gott hat sich nicht einfach in alles zerteilt oder würde gar die Sünde beinhalten.

Keine Ahnung was du damit jetzt meinst. Welche Bibelstelle hast du denn da im Kopf?
Erwachen im Buddhismus ist ein Begriff und meint ein durch und durch erkennen und er findet sich wohl am ehesten bei Paulus -
1 Kor. 13;12
Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.


Das Leiden entsteht dadurch, daß der Mensch will, [was schon längst gewollt ist.]

Das Leiden entsteht dadurch, daß der Mensch will, was schon längst gewollt ist. Und die Ursache davon ist die Ich-Identität, die jeder Mensch in seiner Entwicklung ausbildet.
Also der ganze Satz ist so. Ich habe ihn oben nochmal ergänzt. Ich finde das jetzt von dir unredlich.
Mir geht es in dem Satz darum, deutlich zu machen, daß der Wille des Menschen in einen größeren Willen eingebettet ist und er letztlich einer illusion nachjagt, wenn er meint, er könne mit seinem Willen etwas erzielen.

Der Mensch wurde als Wollender geschaffen. Im Paradies SOLLTE er Früchte essen und nicht einfach sich in Luft auflösen. Er wurde auch als "Ich" geschaffen nicht nur als "Uns". Daß wir als Menschen Bedürfnisse haben ist nicht Sünde sondern Gottes Wille.

Ich denke, daß dies nicht der Punkt st - im Paradies. Es ging und geht nur darum, daß der Wille des Menschen gegen den Willen Gottes stehen kann.

Der Mensch hat Bedürfnisse und die sind nicht alle einfach verwerflich. Ich bin nicht gleich ein schlechter Mensch weil ich Hunger bekomme oder weil ich lachen und mich freuen und leben will.

Sagt ja keiner. Sünde heißt absondern - von Gott. Und das hat seine Ursache in dem, daß der Mensch nicht das will, was Gott will.
Ja da steht auch von Selbstverleugnung und dem Kreuz in der Schrift aber auch von einem verheißenem Reich im Himmel. Ich kann sehr wohl was dafür wenn ich mir aus einem Stück Holz einen Gott baue und mich davor niederwerfe. Ich kann auch etwas dafür wenn aus meinem Wollen Selbstsucht und Egoismus wird und ich von meinen Nächsten wegsehe und die Welt liebe anstatt mein trachten nach oben zu richten. Womit haben sich denn die Apostel damals vertröstet? "Haltet aus bald gibt's euch nicht mehr - dann braucht ("könnt") ihr euch nicht mehr ärgern!" - Ganz sicher nicht! Sie haben auch nicht auf den Tod gezeigt oder auf die Leere oder die Finsternis sondern auf das Leben das in Jesus ist. Nein - das lehrt der Buddhismus nicht. Ganz und gar nicht. Der Buddhismus zeigt nicht auf Jesus Christus als den Sohn Gottes und Erlöser ohne den der Mensch unter Gottes Zorn steht und der am Kreuz für uns gestorben ist. (-> Röm 5)

Ich habe keien Ahnung, was du damit jetzt sagen willst. Hat das was mit dem Thema zu tun?
Es ist doch Unsinn einem Menschen, der der Lehre Buddhas folgt, vorzuhalten, daß er nicht an Christus glaubt. Das Problem ist aber, daß du einem Buddhisten, der wirklich den Weg des Buddha geht, keine Angst vor Verdammnis, etc, machen kannst. Der sieht da überhaupt keinen Anlass.

Und ich übrigends auch nicht.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 23. Aug 2008, 00:42

Ich poste den Text auf den du geantwortest hat hier nochmal, da du wieder einiges meintest zu streichen.


Grasy hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:Insofern stimme ich dir zu, daß der Mensch, ich und du, Christus brauchen, da wir aus eigener Kraft, durch eigene Leistung uns nicht retten, heilen können.
Genau das gilt aber auch von Buddha - denn auch im Buddhismus kann der Mensch nicht durch eigene Kraft und Leistung erwachen.


Es ist ja nicht mal das Ziel das selbe chrystal. Warum wird hier ständig versucht etwas gleich zu reden was nicht gleich ist? Damit wird in meinen Augen eigentlich vor allem der einzig wahre Weg verschwommen dargstellt und ein "soll jeder machen was er will" gepredigt.

Wie kommst du darauf? Friede ist das selbe Ziel. Wenn du nicht dieser Ansicht bist, dann nenne das Ziel der Buddhisten. Der einzig wahre Weg ist doch nur der Weg den DU gehst. Es gibt nur einen wahren Weg, aber jeder muß ihn in seiner Weise gehen. Die buddhistische Weise ist eine davon. Die christliche eine andere. Die islamische eine weitere und der jüdische auch. Dann wollen wir nicht die vielen anderen Religionen vergessen.
Empfehlenswert ist hier auch Nikolaus von Kues - Über den Frieden zwischen den Religionen.


Der innere Frieden hat aber keinen Wert wenn er nicht in Gott gründet. Es macht auch keinen Sinn einen anderen Eckstein zu legen. Das Ziel eines Christen ist ja nicht sich in "Nichts aufzulösen" oder einfach über jeglichen Gefühlen zu schweben als ob uns die nichts mehr angehen. Wir wurden als Menschen geschaffen.

Der Friede - sei er innen oder außen - hat schon sehr großen Wert (So redet eigentlich nur jemand, der nicht weiß, was er sagt) - aber keinen Bestand. Es sei denn Gott will den Frieden. Und das hat er ja verkündet - Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.
Buddhisten sind auch Menschen und lösen sich nicht in Nichts auf oder schweben über was auch immer. Gerade weil sie sich jetzt für die westlichen Menschen interessieren - siehe Dalai Lama - fangen Christen an herum zu mäkeln. Buddhisten sind halt keine Christen. Frauen sind auch keine Männer. Und - was lernen wir daraus?



Grasy hat geschrieben:Christen sollen bestrebt sein so weit es an ihnen liegt Frieden zu stiften. Das Ziel der Christen ist aber nicht ohne Jesus Christus oder ihn zu verleugnen damit leichter Einigkeit erreicht werden kann. Wie kommt es daß Herodes und Pilatus Freund wurden - und wann wurden sie das? Freundschaft ist doch schön? Waren die am Ziel? Ist der Satan mit sich selbst uneins wie würde sein Reich dann bestehen (vergl. Luk 11:18)? Friede ist sehr erstrebenswert aber die Welt wird ohne Jesus keinen Frieden finden es sei denn vielleicht eine Zeit lang sich früher oder später darin einig zu sein: "Weg mit Jesus".

Was willst du damit jetzt sagen?
Ich hatte doch auch gesagt - ohne Gott hat Friede keinen Bestand. Also d.h. ohne Christus.
Herodes und Pilatus hatten doch keine Freundschaft - das war doch ein Besatzer und sein durch Rom geduldeter Pappkamerad.
Nur wie stellst du dir das so vor in der Zukunft? Soll das so weiter gehen, mal hier ein Krieg, mal da einer? Und mitten drin jede Menge sogenannte Christen. Der Ober-Christ in den USA ist doch das abschreckendste Beispiel für den Friedensstifter Jesus Christus. Mir scheint, die Welt hat 2000 Jahre mit Christus keinen Frieden gefunden, vielleicht versucht sie es für die nächsten 2000 Jahre mit Buddha. Da ist doch was total daneben gegangen. Allerdings gibt es Christen , die ihre weltlich-militärische Macht nicht aus der Hand geben.

Grasy hat geschrieben: Ich bezweifle zudem stark daß "Friede" das letzte Ziel des Buddhismus ist sondern im eigentlichen eher eine Art der Selbsterlösung. Man kann auch seine Rechnung nicht einfach ohne Jesus machen und dann erwarten daß es funktioniert. Das geht einfach nicht. Damit würdest du behaupten es gibt auch noch einen anderen Weg zum Vater der an Jesus vorbeiführt oder einen anderen Mittler zwischen Gott und den Menschen oder ein anderes Opferlamm (oder es brauchte gar keines) oder einen anderen Erlöser aus der Knechtschaft der Sünde.

Keine sehr ehrenvollen Zweifel. Aber das muß man den Buddhisten lassen, sie haben keinen Anspruch Christen zu bekehren. Weil das auch gar keinen Sinn macht in dieser Religion.
Kannst du folgendes verstehen: für Buddhisten braucht es keinen Weg zu Gott. Weisst du auch warum?
Weil ihr Getrenntsein von Gott als Leiden erfahren wird und sie durch den achtfachen Pfad - Schritt für Schritt dieses Leiden auflösen. Wenn das Leiden verlöscht ist, dann ist ihr Getrenntsein von Gott in ihrem Bewußtsein auch aufgehoben.
Gott hat sich nie vom Menschen getrennt
Ein Christ hingegen hat eine Vorstellung von Sünde, die bedauerlicherweise durch die christliche Erziehung eher eine neurotische Selbstverachtung bewirkt, als ihn zu einer liebesfähigen Person zu machen. Dann hat er außerdem Angst vor Verdammnis, vor Gott und damit zwangläufig auch vor den Autoritäten. So kommt dann eine gewisse Aggression heraus, wenn Buddhisten nur die Achsel zucken.
Grasy hat geschrieben:Versteh mich nicht falsch wir sollen als Christen natürlich bestrebt auf Frieden sein und ich behaupte gar nicht daß andere Religionen das nicht wollen. Damit ist aber nicht auch jede Religion der Weg zum Vater. Überhaupt nicht! Wenn die Menschen Frieden haben ist daran nichts verkehrt. Was aber haben die Menschen denn mit Jesus gemacht? Die Juden haßten ihn und lieferten ihn an die Römer (Heiden) aus und die schlugen ihn ans Kreuz. Jesus sandte seine Jünger aus wie Schafe unter die Wölfe. Jesus ließ die seinen auch nicht im Ungewissen was geschehen sollte. Daß einem als Christ alle lieben wurde uns nicht verheißen und es wurde ihnen schon damals verboten das Evangelium zu verkünden:

Daraus machen dann viele folgendes Merkmal - man fühlt sich erst so richtig gut als Christ und auch bestätigt und bestärkt, wenn einem die anderen hassen.
Jesus ist, wie alle jüdischen Propheten, die wirklich Einfluß hatten, getötet worden. Das war Jesus schon ziemlich früh klar, da er ja die Geschichte seines Volkes und seiner Propheten kannte.
Er ist gekreuzigt worden, weil die Römer die Besatzungsmacht war und der jüdische Rat den Römern einfach die Sache zuschob. Pilatus, wußte man, ist ein schwacher Typ, der knickt ein, wenn er die vielen Leute schreien hört.
Jesus hat sich ihnen ausgeliefert, weil er sich klar war, daß seine Botschaft völlig wertlos würde, wenn er sich verdrückt hätte, um sich zu "retten" . Das passte doch nicht zusammen. Das wäre genau die Lüge gewesen, die alles und auch ihn selbst zerstört hätte. Also musste er da durchgehen und auf die wirkliche Kraft seiner Botschaft setzen, d.h. ganz auf Gott vertrauen.
Ich habe den Eindruck, daß du noch nicht gefunden hast, wofür du dein Leben ganz und gar einsetzt. Buddha hat dies getan - er hat vor seinem Erwachen auch alles auf eine Karte gesetzt.

Was du da lehrst ist ein "alles ist gut - egal wie, ist ja deins" daß die Bibel so nicht lehrt. Wenn es auch den Buddhisten egal sein sollte ob die Menschen auch Jesus irgendwo neben vielen anderen einordnen oder wie halt jeder so seine Erlösung sucht - so ist das nicht auch die Botschaft der Schrift:

"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28:19-20 - Lut1912)

"Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." (Mk 16:15-16 - Lut1912)

"Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger?" (Röm 10:12-14 - Lut1912)

Halte dich an Paulus, der hat sich für seine Sendung unermüdlich aufgerieben und ist persönlich zu den Leuten hingereist bis nach Rom, ins Zentrum der damaligen Welt und auch bis zu seinem Tod für Christus.
Wir leben heute in einer Zeit, in der wir wissen, daß es nicht Christen sind, die Frieden bringen, sondern Menschen, die sanftmütig sind und friedlich. Also sehen wir doch lieber WIE die Menschen sind und nicht WAS sie sind und WAS sie HABEN.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Johncom » Sa 23. Aug 2008, 06:21

Hallo Chrystal, hallo Grasy ..

Besonders auch Euch beiden ein Danke für diese lesenswerte Debatte. Möge es weiterhin fair zugehn.
.... falls das nicht wieder zu buddhistisch klingt ? ;)

Grasy hat geschrieben:Der innere Frieden hat aber keinen Wert wenn er nicht in Gott gründet. Es macht auch keinen Sinn einen anderen Eckstein zu legen. Das Ziel eines Christen ist ja nicht sich in "Nichts aufzulösen" oder einfach über jeglichen Gefühlen zu schweben als ob uns die nichts mehr angehen. Wir wurden als Menschen geschaffen.


chrystal hat geschrieben:Der Friede - sei er innen oder außen - hat schon sehr großen Wert (So redet eigentlich nur jemand, der nicht weiß, was er sagt) - aber keinen Bestand. Es sei denn Gott will den Frieden. Und das hat er ja verkündet - Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.


Zum Stichwort 'innerer Friede' sagte ein bedeutender christlicher Lehrer:

'Denn so viel bist du in Gott, so viel du in Frieden bist, und so viel außer Gott, wie du außer Frieden bist. Ist etwas nur in Gott, so hat es Frieden. So viel in Gott, so viel in Frieden. Wieviel du in Gott bist, wie auch, ob dem nicht so sei, das erkenne daran: ob du Frieden oder Unfrieden hast. Denn wo du Unfrieden hast, darin musst du notwendig Unfrieden haben, denn Unfriede kommt von der Kreatur und nicht von Gott. Auch ist nichts in Gott, das zu fürchten wäre; alles, was in Gott ist, das ist nur zu lieben'.
Meister Eckhart Predigten und Traktate S. 100

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Sa 23. Aug 2008, 16:45

Johncom hat geschrieben:Der Christ hat keinen Grund, gegen Meister Eckhart mißtrauisch zu sein.

was durch Dein Zitat sich für mich nicht bestätigen will...
MfG & GBU
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Sohar » Sa 23. Aug 2008, 17:38

Psalm150 hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Der Christ hat keinen Grund, gegen Meister Eckhart mißtrauisch zu sein.

was durch Dein Zitat sich für mich nicht bestätigen will...


Hast du die Werke (Predigten und Traktate) von Meister Eckhart jemals wirklich gelesen?
(Es gibt da schöne Ausgaben vom Diogenes Verlag und vom Hanser und Klassiker Verlag auch eine gute Werk bzw Studienausgabe, sehr zu empfehlen, ist bei mir so eine Art von Kopfkissenbuch"!)
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Enggi » Sa 23. Aug 2008, 19:14

Psalm150 hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Der Christ hat keinen Grund, gegen Meister Eckhart mißtrauisch zu sein.

was durch Dein Zitat sich für mich nicht bestätigen will...

:lol: Es ging mir auch so, wie dir. Ich musste denken, Eckhart hiess anders als er schrieb, nicht eckig und hart, sondern soft.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Naqual » Sa 23. Aug 2008, 19:23

Psalm150 hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Der Christ hat keinen Grund, gegen Meister Eckhart mißtrauisch zu sein.

was durch Dein Zitat sich für mich nicht bestätigen will...


O Psalm! Dein Satz gibt ein diffuses Gefühl von Dir wieder, aber keinerlei Aussage worum es Dir eigentlich geht bei Meister Eckhart.

P.S. Eckhart ist nicht für jeden Christen etwas. Da muss man wirklich sehr konzentriert und komplex denken können.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 23. Aug 2008, 19:29

Sohar hat geschrieben:
Psalm150 hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Der Christ hat keinen Grund, gegen Meister Eckhart mißtrauisch zu sein.

was durch Dein Zitat sich für mich nicht bestätigen will...


Hast du die Werke (Predigten und Traktate) von Meister Eckhart jemals wirklich gelesen?
(Es gibt da schöne Ausgaben vom Diogenes Verlag und vom Hanser und Klassiker Verlag auch eine gute Werk bzw Studienausgabe, sehr zu empfehlen, ist bei mir so eine Art von Kopfkissenbuch"!)


Lieber Sohar,

deine Signatur ist aber auch genial :D
Ja - K.K. ist auch als KKBuch gut.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon erbreich » Sa 23. Aug 2008, 19:56

Sohar hat geschrieben:Hast du die Werke (Predigten und Traktate) von Meister Eckhart jemals wirklich gelesen?
(Es gibt da schöne Ausgaben vom Diogenes Verlag und vom Hanser und Klassiker Verlag auch eine gute Werk bzw Studienausgabe, sehr zu empfehlen, ist bei mir so eine Art von Kopfkissenbuch"!)


...dann könnte Dich (und vielleicht auch andere hier) dieses auch interessieren - z.B. ergänzend zum Kopf- als Fusskissenbuch:

MEISTER ECKEHART - der tiefste Mystiker des Abendlandes und die Lehre des BUDDHA
Von Hellmuth Hecker.
400 Seiten, Paperback. ISBN 3-931095-27-4
EUR 15,40
editiert

Gruss, erbreich
Zuletzt geändert von Grasy am Mi 27. Aug 2008, 23:05, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Der Link fällt ziemlich eindeutig unter Netiquette Punkt 13 :(
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Pilgrim » Sa 23. Aug 2008, 20:32

Sohar hat geschrieben:(Predigten und Traktate) von Meister Eckhart ...... ist bei mir so eine Art von Kopfkissenbuch"!)

.....AUTSCH... !!!
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Sa 23. Aug 2008, 21:56

Pilgrim hat geschrieben:
Sohar hat geschrieben:(Predigten und Traktate) von Meister Eckhart ...... ist bei mir so eine Art von Kopfkissenbuch"!)

.....AUTSCH... !!!


Das ist auch eine schöne signatur. Muß ich mir mal merken. :clap:

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon erbreich » Mo 25. Aug 2008, 08:44

Hallo zusammen

Ende letzten Jahres habe ich mir ein Internet-Sabbatjahr verordnet für 2008... :D
Mein Auftauchen hier der letzten Tage entspricht also einem Rückfall... :warn:
Daher werde ich sofort 'umkehren' (metanoia) und verabschiede mich hiermit wieder (hoffentlich) bis Ende Jahr... :idea:

Liebe Grüsse, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Mo 25. Aug 2008, 10:48

hyperporea hat geschrieben:gestern erst hat Gott wieder 2 Christen bestraft, die aus dem evangelischem Unterricht kamen. Die Mutter und ihr Sohn kamen bei diesem schwerem Autounfall um Leben und die 2 Freunde des Sohnes liegen mit Lebensgefahr im Krankenhaus, obwohl die Mutter als besonders aufmerksame und vorsichtige Fahrerin bekannt war.

Sollen sie nun froh seinund dürfen sie sich glücklich schätzen, dass Gott sie auf diese Weise zu sich geholt hat und die 2 Freunde jetzt mit Behinderungen und Schmerzen prüft?

Nachdem dies dann passiert ist, hat Gott ein ganzes Flugzeug mit 153 Insassen bestraft und jämmerlich verbrennen lassen.

Hypo

Nun Hypo, was erwartest Du von einem Gott, der es nicht verhinderte, dass Stephanus, der ihn glühend verteidigte, ermordet wurde?
Was erwartest Du von einem Gott, der es auch zuließ, dass Hiob alles verlor, Kinder, Hab und Gut und sogar die Gesundheit?
Steht irgendwo im Neuen Testament "Kommt zu Gott, er räumt alle Steine aus dem Weg, alle Menschen werden Euch lieben, ihr seid immer gesund, lebt 200 Jahre lang und sterbt dann schnell und unkompliziert"?
Wer hat Dir eingeredet, dass Gott alles schön und nett macht und jeden in den Himmel bringt, auch wenn derjenige das nicht will?
Zurück zur Threadüberschrift:
Es kann sein, dass manche Budhisten vielleicht netter und freundlicher sind, als manche Christen, aber die Frage ist, was bringt das am Ende?
Gott möchte, dass wir ihn lieben, ihn ernst nehmen, ihm gehorchen und die Konsequenzen daraus sind, dass wir den Nächsten lieben, niemandem etwas mit gleicher Münze heimzahlen usw.
Ich trete irgendwo auf und spiele etwas Musik. Einer der Gäste singt mit, vielleicht sogar besser als ich. Trotzdem bekommt am Ende nicht derjenige die Gage, der schöner sang, sondern ich, weil ich mit dem Veranstalter einen Vertrag schloss.
Jemand hilft der Frau mit dem Kinderwagen beim Einsteigen in den Zug, bietet einem 80jährigen seinen Sitzplatz an und sagt einem Touristen auf englisch, dass der Zug an der nächsten Station halbiert wird und wohin die Hälfte fährt, in welcher er gerade ist. Alles löbliche Handlungsweisen, die ihm aber nicht helfen, als in der Fahrausweis Kontrolle es sich herausstellt, dass die bei eBay ersteigerte Monatskarte selbst gedruckt war.
MfG & GBU
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Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 25. Aug 2008, 11:40

pirate23 hat geschrieben:
Der Buddhismus zeigt nicht auf Jesus Christus als den Sohn Gottes

Eventuell besteht da ein leichtes Problem in Form von einigen Jahrhunderten Zeitunterschied.


Ob Buddha 500 oder 1000 Jahre vor Jesu Geburt gelebt hätte spielt dabei eigentlich nicht wirklich eine Rolle.

Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 25. Aug 2008, 11:55

Psalm150 hat geschrieben:Jemand hilft der Frau mit dem Kinderwagen beim Einsteigen in den Zug, bietet einem 80jährigen seinen Sitzplatz an und sagt einem Touristen auf englisch, dass der Zug an der nächsten Station halbiert wird und wohin die Hälfte fährt, in welcher er gerade ist. Alles löbliche Handlungsweisen, die ihm aber nicht helfen, als in der Fahrausweis Kontrolle es sich herausstellt, dass die bei eBay ersteigerte Monatskarte selbst gedruckt war.

Die beiden Dinge haben nur dann was miteinander was zu tun, wenn man denkt, man könnte mit Gott schachern.

_()_
Nu mal Budda bei die Fische.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 25. Aug 2008, 12:43

bel hat geschrieben:
Psalm150 hat geschrieben:Jemand hilft der Frau mit dem Kinderwagen beim Einsteigen in den Zug, bietet einem 80jährigen seinen Sitzplatz an und sagt einem Touristen auf englisch, dass der Zug an der nächsten Station halbiert wird und wohin die Hälfte fährt, in welcher er gerade ist. Alles löbliche Handlungsweisen, die ihm aber nicht helfen, als in der Fahrausweis Kontrolle es sich herausstellt, dass die bei eBay ersteigerte Monatskarte selbst gedruckt war.

Die beiden Dinge haben nur dann was miteinander was zu tun, wenn man denkt, man könnte mit Gott schachern.

_()_


Aber nicht doch - die beiden Dinge haben nur dann was miteinander zu tun, wenn man sie miteinander in Verbindung bringt. So wie alle Dinge dann miteinander verbunden sind - weil sie miteinander in Verbindung gebracht werden.

Oder, wie siehst du es? Und wer bringt sie miteinander in Verbindung?

Gruß
chrystal
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