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Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 13:11

chrystal hat geschrieben:[Also nochmal - das ist eine Frage, die du dir stellen solltest, hast du die Erfahrung der Auferstehung gemacht? Weißt du was das ist? Weißt du was das heißt "Ich mache alles neu" ?
Ist dir die Eschatologie klar?
Gott hat doch Jesus nicht auferstehen lassen, damit du in der Bibel rumsuchst und dich mit tautologischen Wortspielen zufrieden gibst. Da machst doch was mit deinem Christsein, oder?
Gruß
chrystal


Diese Aussagen sollen von Deiner Art, mit der Bibel umzugehen, ablenken ?

Es macht keinen Sinn, davon abzulenken, indem Du nach meinem praktisch gelebten Christentum fragst.
Sicher ist das wichtiger. Aber dann könntest Du auch wie ein völlig naiver Christ in tätiger Liebe reden, ohne ständig an der Bibel herum zu deuteln.

Ein völlig naiver Christ deutelt nicht, was ihm nicht gefällt oder er nicht versteht, er setzt praktisch um, wie es ihm gesagt wird in der Bibel.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 13:18

chrystal hat geschrieben:[Was du ja leisten mußt, ist die Übersetzung der Bibel in dein Leben - und ohne einen Menschen, der das gemacht hat und dir das vorlebt, geht das nicht.
Jesus hat seine Schrift erfüllt - mit Leben erfüllt - und genau das, müssen Christen auch mit ihrer Schrift machen.



Soweit kann auch jeder Guru lehren. Aber Jesus ist nicht nur bloßes Beispiel, dann bräuchte man in ihm nicht Gott vermuten. Und auch Paulus hätte bei seiner Begegnung mit Jesus ihn nur als Vorbild deuten können. Es ist also nur eine Seite der Wahrheit, dass Jesus Vorbild ist. Vorbilder gibt es auch im Hinduismus und mit Buddha genug.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 13:20

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Dein ganzer Glaube fällt zusammen, wenn man dir die Bibel wegnehmen würde. Das ist ein sehr dünnes Seil für einen Glauben.


Entschuldige, aber so eine geschwätzige, substanzlose Behauptung ist dermaßen klischeehaft, dass Du nicht davon sprechen solltest, wie man zu lebendigen Glauben kommen kann.



Ohne Bibel bleiben dann nur noch die menschlichen Zeugen - also genauso wie das mal angefangen hatte. Paulus hatte keine Bibel - die Schrift, die er kannte diente ihm zum Beleg für seine ERFAHRUNG. Er deutete seine Erfahrung im Lichte seines jüdischen Glaubens und kam da zu ganz neuen Gotteserkenntissen.
Ohne diese Erfahrung, wäre bei ihm nichts umgekehrt.


In welchem Licht deutest Du die Bibel ? Was hast Du uns anzubieten ?

Paulus kam zu neuen Gotteserkenntnissen. Nicht mit eigener Kraft durch sein Verständnis über die Inhalte des AT, sondern durch die authentische Begegnung mit dem auferstandenen Christus.

Buddha und alle Gurus sind ihm nicht begegnet. Sie lehren nur die eigenen Erfahrungen, ihre eigene Sichtweise.

Paulus lehrt den auferstandenen Christus, den er selber kénnengelernt hat.

lg, oTp


Ja. Und genauso wie Paulus, muß jeder Christ den auferstandenen Christus suchen, in der authentischen Begegnung. Wo suchst du ihn?

Gruß
chrystal
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 13:25

chrystal hat geschrieben:[Ja. Und genauso wie Paulus, muß jeder Christ den auferstandenen Christus suchen, in der authentischen Begegnung. Wo suchst du ihn?

Gruß
chrystal


Es ist doch plumb, von einer hohen Warte herunter den Anderen Beurteilen zu wollen.

Und dazu bist Du bei mir sogar an der völlig falschen Adresse, weil einer meiner Hauptinteressen ist, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt.

Wenn Du nichts vorzuweisen hast, selber von eigenen Begegnungen mit dem lebendigen Gott zu erzählen, dann solltest Du nicht andere danach ausfragen.

lg, oTp
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 13:31

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[Also nochmal - das ist eine Frage, die du dir stellen solltest, hast du die Erfahrung der Auferstehung gemacht? Weißt du was das ist? Weißt du was das heißt "Ich mache alles neu" ?
Ist dir die Eschatologie klar?
Gott hat doch Jesus nicht auferstehen lassen, damit du in der Bibel rumsuchst und dich mit tautologischen Wortspielen zufrieden gibst. Da machst doch was mit deinem Christsein, oder?
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Diese Aussagen sollen von Deiner Art, mit der Bibel umzugehen, ablenken ?

Es macht keinen Sinn, davon abzulenken, indem Du nach meinem praktisch gelebten Christentum fragst.
Sicher ist das wichtiger. Aber dann könntest Du auch wie ein völlig naiver Christ in tätiger Liebe reden, ohne ständig an der Bibel herum zu deuteln.

Ein völlig naiver Christ deutelt nicht, was ihm nicht gefällt oder er nicht versteht, er setzt praktisch um, wie es ihm gesagt wird in der Bibel.

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Das praktisch gelebte Christentum ist ganz eindeutig - es findet sich vor allem in der bergpredigt, aber auch dann in der Gerichtsrede des Matthäus-Evangeliums.
Ich will ja nicht von dir was wissen, aber jeder sollte eben selbst wissen, wie das konkret aussieht. Unzulänglich - jedenfalls bei mir. Christsein ist ein Tätigsein in Liebe für den anderen. Was man so als barmherzige Werke bezeichnet. Mehr nicht - aber auch nicht weniger.
Das kann dann auch jeder - naiv oder einfältig.
Es reicht dann, daß man täglich eine Zeit in der Bibel liest oder jemandem zuhört, oder einfach nur betet. Aber sonst ist dann der Alltag maßgeblich.
Und um das auf den Buddhismus nochmal umzulenken - der Weg des Buddhisten ist genau gleich - er nennt das nur in acht Schritten -
rechte Erkenntnis - rechtes Denken - rechte Sprache - rechtes Handeln -rechter Lebenserwerb rechte Anstrengung - rechte Achtsamkeit - rechte geistige Sammlung.
Und letzteres ist eben Beten und Schriftlesung.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 13:37

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[Ja. Und genauso wie Paulus, muß jeder Christ den auferstandenen Christus suchen, in der authentischen Begegnung. Wo suchst du ihn?

Gruß
chrystal


Es ist doch plumb, von einer hohen Warte herunter den Anderen Beurteilen zu wollen.

Und dazu bist Du bei mir sogar an der völlig falschen Adresse, weil einer meiner Hauptinteressen ist, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt.

Wenn Du nichts vorzuweisen hast, selber von eigenen Begegnungen mit dem lebendigen Gott zu erzählen, dann solltest Du nicht andere danach ausfragen.

lg, oTp


Im Gegensatz zu dir, der du wissen willst, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt - mache ich das Umgekehrte. Ich teile mich persönlich Gott mit.
Wie ich das mache, kann ich dir gerne erzählen - aber wie Gott sich dem Menschen mitteilt, ist doch klar - durch den Menschen. Christus ist in dir - die Hoffnung auf die Herrlichkeit.
In jedem Menschen, dem du begegnest, begegnest du Christus. Das ist die Selbstmitteilung Gottes.

Gruß
chrystal
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 13:58

chrystal hat geschrieben:[Im Gegensatz zu dir, der du wissen willst, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt - mache ich das Umgekehrte. Ich teile mich persönlich Gott mit.
Wie ich das mache, kann ich dir gerne erzählen - aber wie Gott sich dem Menschen mitteilt, ist doch klar - durch den Menschen. Christus ist in dir - die Hoffnung auf die Herrlichkeit.
In jedem Menschen, dem du begegnest, begegnest du Christus. Das ist die Selbstmitteilung Gottes.

Gruß
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Abgesehen von Deiner Selbstbeweihräucherung und gleichzeitigen schlecht meinenenden Ansicht über mich - obwohl Du mich nicht kennst:

Deine schönen Worte sind auch nichts mehr als nur schön und dazu noch wird mir jeder Mönch oder Nonne der Nächstenliebe eine solche Antwort auch geben können. Sage mir also etwas, was nicht jeder Andere auch sagen kann und von wirklichem tiefen Verständnis und Durchdrungensein von lebendiger Wahrheit kundet.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 14:14

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[Im Gegensatz zu dir, der du wissen willst, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt - mache ich das Umgekehrte. Ich teile mich persönlich Gott mit.
Wie ich das mache, kann ich dir gerne erzählen - aber wie Gott sich dem Menschen mitteilt, ist doch klar - durch den Menschen. Christus ist in dir - die Hoffnung auf die Herrlichkeit.
In jedem Menschen, dem du begegnest, begegnest du Christus. Das ist die Selbstmitteilung Gottes.

Gruß
chrystal


Abgesehen von Deiner Selbstbeweihräucherung und gleichzeitigen schlecht meinenenden Ansicht über mich - obwohl Du mich nicht kennst:

Du musst das nicht persönlich nehmen.
Deine schönen Worte sind auch nichts mehr als nur schön und dazu noch wird mir jeder Mönch oder Nonne der Nächstenliebe eine solche Antwort auch geben können.

Ich muß das auch nicht persönlich nehmen. ;)
Sage mir also etwas, was nicht jeder Andere auch sagen kann und von wirklichem tiefen Verständnis und Durchdrungensein von lebendiger Wahrheit kundet.


Du musst das nicht persönlich nehmen.

Ich kann deine Bedingungen nicht erfüllen, denn wenn du durchdrungen wärest von lebendiger Wahreit, dann würdest du solche Bedingungen nicht stellen, du wüssetst nämlich, was das ist.
Und hättest du tiefes Verständnis, dann könnte dir jeder Andere das sagen ;)


Gruß
chrystal
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 15:53

chrystal hat geschrieben:[
Ich kann deine Bedingungen nicht erfüllen, denn wenn du durchdrungen wärest von lebendiger Wahreit, dann würdest du solche Bedingungen nicht stellen, du wüssetst nämlich, was das ist.
Und hättest du tiefes Verständnis, dann könnte dir jeder Andere das sagen ;)


Gruß
chrystal



Qutsch mit Soße

Ich meine, von derArt Deines Gesülzes schon oft und mehr als genug gehört zu haben.

Nochmal: Spiel Dich bitte nicht auf in der Art eines belehrenden Lehrmeisters. Denn Besseres, als ich in der Bibel selbst finde, hast Du nicht anzubieten.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 16:16

onThePath hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:[
Ich kann deine Bedingungen nicht erfüllen, denn wenn du durchdrungen wärest von lebendiger Wahreit, dann würdest du solche Bedingungen nicht stellen, du wüssetst nämlich, was das ist.
Und hättest du tiefes Verständnis, dann könnte dir jeder Andere das sagen ;)


Gruß
chrystal



Qutsch mit Soße

Ich meine, von derArt Deines Gesülzes schon oft und mehr als genug gehört zu haben.

Nochmal: Spiel Dich bitte nicht auf in der Art eines belehrenden Lehrmeisters. Denn Besseres, als ich in der Bibel selbst finde, hast Du nicht anzubieten.

lg, oTp


:applause:

Du hättest doch garnicht auf meinen Beitrag an Psalm 150 antworten müssen - oder bist du auch Psalm 150? Was regst du dich also auf. Erst brichst du einen Diskussion mit mir vom Zaun und dann schmeißt du mit Dreck. Du beleidigst - merkst du das?
Kannst du denn auch sachlich argumentieren?

Gruß
chrystal
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 8. Sep 2008, 19:26

Hallo Chrystal,

Können wir noch einmal darauf zurückkommen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit
und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.« Johannes 14,6.
Wie das viele hier sehen, weiß ich ja nun - also etwa in dem Sinne "Extra Ecclesiam nulla salus" - wobei sie mit "Kirche" gemeinhin ihre gerade gehegten Ansichten meinen.
Interessant wäre auch, das Johanneszitat mal mit entsprechenden Buddha-Überlieferungen zu vergleichen.

_()_
Nu mal Budda bei die Fische.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Mo 8. Sep 2008, 20:19

chrystal hat geschrieben:[Du hättest doch garnicht auf meinen Beitrag an Psalm 150 antworten müssen - oder bist du auch Psalm 150? Was regst du dich also auf. Erst brichst du einen Diskussion mit mir vom Zaun und dann schmeißt du mit Dreck. Du beleidigst - merkst du das?
Kannst du denn auch sachlich argumentieren?

Gruß
chrystal


Dann fang mal gleich damit an, ohne laufend etwas zu unterstellen. Im Grunde bekämpfe ich Deine Erhabenheit auf Deine eigene Art.

Hier einige Deiner letzten Unterstellungen:

Was willst du denn noch für Beweise? Kannst du nicht den Auferstandenen sehen?


Dein ganzer Glaube fällt zusammen, wenn man dir die Bibel wegnehmen würde. Das ist ein sehr dünnes Seil für einen Glauben

Im Gegensatz zu dir, der du wissen willst, auf welche Art und Weise sich Gott dem Menschen persönlich mitteilt - mache ich das Umgekehrte. Ich teile mich persönlich Gott mit.

Wenn wenn du durchdrungen wärest von lebendiger Wahreit, dann würdest du solche Bedingungen nicht stellen, du wüssetst nämlich, was das ist. Und hättest du tiefes Verständnis, dann könnte dir jeder Andere das sagen


Merkst Du, was Du da alles behauptest ? So kann nur ein erhabener Guru auf Anderen rumargumentieren. :tongue:
lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 8. Sep 2008, 21:35

bel hat geschrieben:Wieso Methode?


Ja das würde ich gerne wissen warum ihr Jesus ständig zu einer Methode reduziert wo er doch eine Person und auferstanden ist, warum ihr ständig alles über den Haufen werft und durcheinander mischt.



Du meinst gerade: jeder "seine", aber das ist eben nicht der Jesus-Weg.


Ich weiß nicht was du meinst. Was ich aber sagen will ist in Jes 53:5-7 und Röm 5:8-10 bzw. Mt 26:28 ausgedrückt.


Natürlich nicht, so etwas lehrt ja auch der Buddha nicht, das ist jetzt aber schon sehr oft hier geschrieben worden.


Buddha lehrt nicht Jesus Christus den gekreuzigten sondern etwas eigenes, menschliches. Darum lehrt Buddha auch nicht den Weg zum Vater sondern einen Irrweg.


Wenn Glaube an Jesus Christus heißt, seine Nachfolge antreten, dann ja.


Ohne ihn kann man gar nicht in seine Nachfolge treten. Das Problem ist daß die Menschen Sünder sind. Wir können nicht mal aus versehen in den Himmel reinspazieren - auch nicht durch viel "sich selbst verleugnen" und eben so wenig durch "viel Selbstgerechtigkeit". Ohne Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden gestorben und am dritten Tage auferstanden ist von den Toten, kommt niemand zum Vater.

"Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht." (Heb 11:1 - Lut1912)

" Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: HERR, hilf mir! Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?" (Mt 14:30-31 - Lut1912)

"Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde." (Heb 11:6 - Lut1912)

"Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören! Da das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht! Da sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand denn Jesum allein." (Mt 17:5-8 - Lut1912)

"Wer da glaubt an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott zeugt von seinem Sohn. Und das ist das Zeugnis, daß uns Gott das ewige Leben hat gegeben; und solches Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Solches habe ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf daß ihr wisset, daß ihr das ewige Leben habt, und daß ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes." (1.Joh 5:10-13 - Lut1912)



Er nahm das Kreuz auf sich - das ist der Punkt.


Nicht nur. Auch andere nahmen das Kreuz auf sich. Die Römer kreuzigten zu Hauf Menschen. Der springende Punkt ist daß Jesus Christus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist.

"Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind. Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind." (Röm 5:8-10 - Lut1912)



Vater ist ja auch nur ein Wort, eine Vorstellung. Wir nennen es nicht "Vater", aber das ist schon alles.


Was heißt das ist schon alles. Das ist keine Lapalie. Wir sollten uns hüten den Vater oder den Sohn zu leugnen.

"Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet." (1.Joh 2:22 - Lut1912)

Grasy hat geschrieben: Jesus aber ist der einzige Name in dem die Menschen seelig werden sollen.

Wat Du nur immer mit Deinem "Namen" hast. Namen sind Schall und Rauch.


Ich heiße nicht Jesus. Meinen Namen können die Menschen also ruhig vergessen. Solange ich mir den Namen Jesus merke ist das ok. Der Name Jesus aber ist nicht Schall und Rauch.

"Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben." (Hiob 19:25 - Lut1912)

"Denn »wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger?" (Röm 10:13-14 - Lut1912)

Daß Jesus sehr viel lehrte macht ihn deswegen selbst nicht irrelevant als ob er keine Person wäre. Jesus Christus ist der Sohn Gottes!


Mfg,
Grasy
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als andere Nicht-Christen?

Beitragvon Psalm150 » Mo 8. Sep 2008, 21:40

Tja, gute Frage...
MfG & GBU
Ps 150
--------------------------------------
Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 21:59

bel hat geschrieben:Hallo Chrystal,

Können wir noch einmal darauf zurückkommen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit
und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.« Johannes 14,6.
Wie das viele hier sehen, weiß ich ja nun - also etwa in dem Sinne "Extra Ecclesiam nulla salus" - wobei sie mit "Kirche" gemeinhin ihre gerade gehegten Ansichten meinen.
Interessant wäre auch, das Johanneszitat mal mit entsprechenden Buddha-Überlieferungen zu vergleichen.

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Hallo bel,


im Johannes-Evangelium gibt es ja sieben Ich-bin-Worte und sie sind wohl alle Selbstbezeichnungen bzw. Selbstzeugnisse Jesu.

„Ich bin das Brot des Lebens.“ (Joh 6,35)
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

„Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12; 9,5)
Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Joh 9,5

„Ich bin das Tor zu den Schafen.“ (Joh 10,7)
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.

Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.

„Ich bin der gute Hirte.“ (Joh 10,11.14)
Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,
wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.

„Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Joh 11,25)
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6)
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?

„Ich bin der wahre Weinstock.“ (Joh 15,1)
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

Das Johannes-Evangelium ist ja vom Charakter völlig verschieden zu den drei synoptischen Evangelien. Es ist auch von einer anderen Perspektive her verfasst.

Glauben heißt hier, Christus als den zu erkennen, sehen, anerkennen und annehmen, als der er sich selbst bezeugt. Und das tut er bei Johannes vor allem im Offenbarungswort des "Ich bin". Wer zu diesem Glauben gelangt, wechselt seinen Standort, gelangt vom Unheil zum Heil.
Das ist aber eine sehr anspruchsvolle Wende, denn der Gläubige muß sich identifizieren. Er wechselt also die Identität von Grund auf. Er glaubt dann nicht mehr "an" jemand, sondern er ist Christusträger oder wie Paulus, der das auch so sah und es mit einem Gewand bezeichnet hat. Er habe Christus als Gewand angezogen. Johannes ist da einen Schritt weiter gegangen .

Glauben ist demnach eine verwandelnde Entscheidung. Durch eine Praxis, wie sie eben in den konkreten Begriffen des Lebenskreises der Gläubigen aufgezeigt wird - Brot, Licht, Wahrheit, Leben, Weg, Tor, Weinstock.

Der Glaube des Menschen muss aber reifen und zwar zum Bleiben, also zu einer das Leben gestaltenden Gemeinschaft mit Christus, dieser neuen Identität. Dies wird vor allem in den Immanenzformeln zum Ausdruck gebracht: Ihr in mir und ich in euch.
Die Bedeutsamkeit der Entscheidung, die der Glauben beinhaltet, hat ihren Niederschlag im Johannes-Evangelium auch in einer veränderten Eschatologie gefunden.

Das Johannes-Evangelium bietet keine Rede, die der eschatologischen Rede in Mk 13 vergleichbar wäre. Es geht nicht mehr um die nahe bevorstehende Gottesherrschaft, die stündlich anbrechen kann. Johannes betont vielmehr, daß das ewige Leben schon jetzt geschenkt wird und daß das Gericht schon jetzt stattfindet.

Das Thema Kirche fällt im Johannes-Evangelium - bei aller Ausrichtung auf den Glauben des einzelnen - keineswegs aus. Aber auch es stellt sich unter einem betont christologischen Aspekt dar. Die Bilder von Hirt und Herde (Joh 10,1ff) oder vom Weinstock und den Rebzweigen (Joh 15,1ff) veranschaulichen das.
Untereinander sollen die Christen die Liebe als das neue Gebot bewahren (Joh 13,31ff). Christus selbst - also wieder Ausrichtung auf die Christologie - gab dafür schließlich das schönste Beispiel, als er sein Leben für die Freunde einsetzte.
Ein besonderes Anliegen im Hinblick auf die Kirche ist deren Einheit, um die Christus in seinem Abschiedsgebet den Vater bittet (Joh 17,21ff).
Simon Petrus hat genau in diesem Punkt nach Johannes in der Kirche einen herausragenden Dienst zu erfüllen. Er ist Garant genau dieser Einheit wie Joh 21,11. 15ff deutlich zu machen versucht.

Wenn du da vom Buddhismus Quellen kennst, mit denen das verglichen werden kann, dann wäre das sicherlich sehr interessant. Es geht ja bei Johannes um die Überwindung der Dualität von Gott und Welt - Licht und Finsternis - in diese Welt, die durch die Entscheidung gegen Gott zur Sphäre der Finsternis wurde, tritt der Logos, der Christus ein. Er kommt aus der Welt Gottes, der Welt des Lichtes und wird somit zum Licht der Welt (Joh 3,19).

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 8. Sep 2008, 22:02

Grasy hat geschrieben:
bel hat geschrieben:Wieso Methode?
Ja das würde ich gerne wissen warum ihr Jesus ständig zu einer Methode reduziert.

Meine Frage war, wie Du zu dieser offensichtlich falschen Auffassung kommst.
Buddha ist ebenso wenig "Methode" wie Jesus. Es gibt keine "Methode" für Erwachen/Befreiung/Erlösung.

Grasy hat geschrieben: wo er doch eine Person und auferstanden ist, warum ihr ständig alles über den Haufen werft und durcheinander mischt.

Da Du von der Buddha-Lehre nix kennst, kannst Du auch nicht sagen, was da "über den Haufen geworfen und durcheinandergemischt wird"

bel hat geschrieben:Du meinst gerade: jeder "seine", aber das ist eben nicht der Jesus-Weg.
Grasy hat geschrieben:Ich weiß nicht was du meinst. Was ich aber sagen will ist in Jes 53:5-7 und Röm 5:8-10 bzw. Mt 26:28 ausgedrückt.

Drück es selber aus.

bel hat geschrieben:Natürlich nicht, so etwas lehrt ja auch der Buddha nicht, das ist jetzt aber schon sehr oft hier geschrieben worden.
Grasy hat geschrieben:Buddha lehrt nicht Jesus Christus den gekreuzigten sondern etwas eigenes, menschliches.

Zunächst ist ja Jesus wohl auch Mensch. Und lehrt menschliches - aber nichts weltliches. Und ebenso tut es der Buddha, er lehrt nichts menschlich-weltliches.

bel hat geschrieben:Wenn Glaube an Jesus Christus heißt, seine Nachfolge antreten, dann ja.
Grasy hat geschrieben:Ohne ihn kann man gar nicht in seine Nachfolge treten.

Was heißt denn "ohne ihn", explizier das doch mal - mit Deinen Worten.

bel hat geschrieben:Er nahm das Kreuz auf sich - das ist der Punkt.
Grasy hat geschrieben:Nicht nur. Auch andere nahmen das Kreuz auf sich. Die Römer kreuzigten zu Hauf Menschen.

Das heißt noch lange nicht, daß die dann auch "das Kreuz auf sich nahmen"

bel hat geschrieben:Vater ist ja auch nur ein Wort, eine Vorstellung. Wir nennen es nicht "Vater", aber das ist schon alles.
Grasy hat geschrieben:Was heißt das ist schon alles. Das ist keine Lapalie. Wir sollten uns hüten den Vater oder den Sohn zu leugnen.

Wie weil man ein bestimmtes Wort nicht benutzt, oder eben ein anderes "leugnet" man "Vater und Sohn"? Ich bitte Dich.

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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 8. Sep 2008, 22:22

bel hat geschrieben:Interessant wäre auch, das Johanneszitat mal mit entsprechenden Buddha-Überlieferungen zu vergleichen.


Kurz gesagt: Es ist nicht gleich und die Lehre passt auch nicht zusammen. Man kann viel weglassen rumdrehen bis es am Ende ähnlich klingt aber die Braut wird man so nicht zufrieden stellen. Es wäre in etwa so als wollte man der Braut den Bräutigam ausreden und ihr erklären, alle wären Braut und jeder auch ein bisschen Bräutigam und sie sei gar keine Braut und der Bräutigam, dessen Name auch völlig irrelevant sei, wäre wenn sie auf's besondere in sich selbst geht und sich selbst andererseits verleugnet und anderes übt damit sie Erleuchtung findet. Klar das kann man alles versuchen irgendwie hinzubiegen und überall irgendwo eine Ähnlichkeit zu finden. Die Braut, die vor Sehnsucht nach dem Bräutigam verschmachtet wird das aber niemals befriedigen.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Mo 8. Sep 2008, 22:45

bel hat geschrieben:Meine Frage war, wie Du zu dieser offensichtlich falschen Auffassung kommst.


Schon deswegen daß ein Widerspruch kommt wenn man den Namen Jesus als überaus wesentlich betont oder aber dann daß Jesus eine Person verwässert.


bel hat geschrieben:Und lehrt menschliches - aber nichts weltliches.


Wenn Jesus zu dir redet dann redet Gott zu dir (Heb 1:1). Das kannst du nicht auf Buddha übertragen. Buddha war ein Mensch und auch ein Sünder.


bel hat geschrieben:Was heißt denn "ohne ihn", explizier das doch mal - mit Deinen Worten.


Ohne ihn wäre Petrus schon beim ersten Schritt im Wasser untergegangen. Es kommt auf Jesus Christus an.



bel hat geschrieben:Das heißt noch lange nicht, daß die dann auch "das Kreuz auf sich nahmen"


Und damit lässt du unter den Tisch fallen daß Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist. Du kannst die Menschen hierin nicht mit Jesus vergleichen. Keinen von ihnen. Nicht mal Noah oder Hiob oder Daniel. Ohne den Glauben an Jesus steht der Mensch unter Gottes Zorn.

"Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind. Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind." (Röm 5:8-10 - Lut1912)

"Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn." (Jes 53:5-6 - Lut1912)

"das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden." (Mt 26:28 - Lut1912)

"Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz; und ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung. So mußten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchem gereinigt werden; aber sie selbst, die himmlischen, müssen bessere Opfer haben, denn jene waren. Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Händen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; auch nicht, daß er sich oftmals opfere, gleichwie der Hohepriester geht alle Jahre in das Heilige mit fremden Blut; sonst hätte er oft müssen leiden von Anfang der Welt her. Nun aber, am Ende der Welt, ist er einmal erschienen, durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht: also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit." (Heb 9:22-28 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon chrystal » Mo 8. Sep 2008, 22:49

onThePath hat geschrieben:Merkst Du, was Du da alles behauptest ? So kann nur ein erhabener Guru auf Anderen rumargumentieren. :tongue:
lg, oTp


Ja natürlich. Nur, weshalb ziehst du dir den Schuh überhaupt an. Nimm doch die Aussagen von mir, als das was sie sind. Einfach nur Aussagen auf deine Aussagen.
Und dann frag dich, was es ist - in dir - daß du dich aufregst.

Die Bibel bestätigt vor allem in einem bestimmten Glauben - und das ist dann leider eine Selbstbestätigung und eine bedingte Weise des Glaubens. Wenn du nicht eine lebendige Begegnung mit dem auferstandenen Christus gefunden hast, dann solltest du sie suchen. Nur das. Und das ist eben außerhalb der Schrift.
Die Schrift hat nur einen sinnvollen Zweck - sie soll die Sehnsucht nach Christus wecken - den Christusgeist in dir. Sie ist jedoch ohne Anleitung nur schwer in das normale Leben umzusetzen. Daher ziehen eben viele Christen es vor, als Berufenen andere zu missionieren.
Man meint man müsse da was besonderes draus machen, was über anderen steht.

Gruß
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 8. Sep 2008, 23:09

Hallo Chrystal,

vielen Dank für diese Ausführlichkeit,

chrystal hat geschrieben:im Johannes-Evangelium gibt es ja sieben Ich-bin-Worte und sie sind wohl alle Selbstbezeichnungen bzw. Selbstzeugnisse Jesu.

Ich werds noch einmal im Zusammenhang lesen, heute aber nicht mehr ;) und nur eine kurze Antwort:

chrystal hat geschrieben:Ich bin....Wer zu diesem Glauben gelangt, wechselt seinen Standort, gelangt vom Unheil zum Heil.

Verstehe ich das jetzt richtig, zu diesem "ich bin" ruft Jesus seine Nachfolger auf? Also nicht nur "ICH (Jesus, exklusiv) bin", sondern "so wie ich bin"

chrystal hat geschrieben:Dies wird vor allem in den Immanenzformeln zum Ausdruck gebracht: Ihr in mir und ich in euch.

Oh, das ist ja mehr als erhofft, kannte ich ja überhaupt noch nicht.

chrystal hat geschrieben:Wenn du da vom Buddhismus Quellen kennst, mit denen das verglichen werden kann, dann wäre das sicherlich sehr interessant. Es geht ja bei Johannes um die Überwindung der Dualität von Gott und Welt - Licht und Finsternis - in diese Welt, die durch die Entscheidung gegen Gott zur Sphäre der Finsternis wurde, tritt der Logos, der Christus ein. Er kommt aus der Welt Gottes, der Welt des Lichtes und wird somit zum Licht der Welt (Joh 3,19).


Ich glaube, ich darf hier keine Quellenverweise als Links setzten. Kannst Du mit Notationen wie "M121" was anfangen? Das "ich bin" heißt hier "Im Erlösten ist die Erlösung" und nicht irgendwo ferne, oder anders unerreichbar, oder an spezifischen Namen (hier "Trennung" genannt) aufgehangen.
Nu mal Budda bei die Fische.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 8. Sep 2008, 23:33

Grasy hat geschrieben: Schon deswegen daß ein Widerspruch kommt wenn man den Namen Jesus als überaus wesentlich betont oder aber dann daß Jesus eine Person verwässert.

kannst Du mal im Zusammenhang bleiben und mir nicht immer irgendwelche Dinge unterstellen, die ich nicht gesagt habe.

bel hat geschrieben:Und lehrt menschliches - aber nichts weltliches.
Grasy hat geschrieben: Wenn Jesus zu dir redet dann redet Gott zu dir (Heb 1:1). Das kannst du nicht auf Buddha übertragen. Buddha war ein Mensch und auch ein Sünder.
Was hat es für einen Sinn, von einem der die Sünde überwand als "Sünder und Mensch" zu reden? Buddha ist ebenso "Logos" wie Jesus.
Ansonsten macht ja "Logos" überhaupt keinen Sinn.

bel hat geschrieben:Was heißt denn "ohne ihn", explizier das doch mal - mit Deinen Worten.
Grasy hat geschrieben:Es kommt auf Jesus Christus an.

Und ich fragte Dich, was das in Deinen Worten bedeuten soll. Kannst Du das nicht mal ganz normal sagen

bel hat geschrieben:Das heißt noch lange nicht, daß die dann auch "das Kreuz auf sich nahmen"
Grasy hat geschrieben:Und damit lässt du unter den Tisch fallen daß Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist.

Wieso denn, das heißt ja, "das Kreuz auf sich nehmen" - die Sünden "auf sich" nehmen und dafür bereit sein, zu sterben - und es darauf auch ankommen zu lassen, keinen Widerstand anzulegen.

Grasy hat geschrieben:Du kannst die Menschen hierin nicht mit Jesus vergleichen.

Aber nicht weil das "Gesetz" wäre. Sondern weil es die falsche Sicht von Weltmenschen ist, was ihre sündige Sicht auf sich selbst und andere betrifft. Deshalb leiden sie ja, deshalb sind sie ja von Gott "getrennt", aber nicht weil dies so "ist" (Gesetz ist), sondern weil sie das Gesetz "Keine Trennung" nicht sehen wollen, die Trennung überwunden heißt: "An dem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch." (natürlich auch schon vorher war, weil Gesetz)

Grasy hat geschrieben:Ohne den Glauben an Jesus steht der Mensch unter Gottes Zorn.

Ganz genau, aber was heißt "Glaube an Jesus" in Deinen Worten? Und was heißt "Gottes Zorn" (in Deinen Worten)?

_()_
Zuletzt geändert von bel am Mo 8. Sep 2008, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Psalm150 » Mo 8. Sep 2008, 23:37

Buddha ist entweder ein Lügner oder ein Irrender, weise ist er nicht...
MfG & GBU
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon bel » Mo 8. Sep 2008, 23:41

Psalm150 hat geschrieben:Buddha ist entweder ein Lügner oder ein Irrender, weise ist er nicht...

Natürlich, mein Guter, beruhige Dich wieder - Deine Sicht bleibt Dir ja unbenommen.

_()_
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon onThePath » Di 9. Sep 2008, 00:26

chrystal hat geschrieben:[Wenn du nicht eine lebendige Begegnung mit dem auferstandenen Christus gefunden hast, dann solltest du sie suchen. Nur das. Und das ist eben außerhalb der Schrift.
Die Schrift hat nur einen sinnvollen Zweck - sie soll die Sehnsucht nach Christus wecken - den Christusgeist in dir. Sie ist jedoch ohne Anleitung nur schwer in das normale Leben umzusetzen. Daher ziehen eben viele Christen es vor, als Berufenen andere zu missionieren.
Man meint man müsse da was besonderes draus machen, was über anderen steht.

Gruß
chrystal


Jetzt sage bloß, Du habest eine lebendige Begegnung mit dem auferstandenen Christus gehabt. Es dürfte sich in diesem Fall kaum um den selben Christus handeln, den Paulus erlebt hat. Bei Dir wäre Christus sicher austauschbar mit Buddha.

Ich zweifle sehr daran, dass Du mehr vorzuweisen hast als selbstsalbende Worte.
Ich wüßte natürlich gerne, welche weihungsvolle Geheim-Lehren Du hier vertrittst. Oder einfach nur einen Mischmasch an Lehren und Meditationen.

Ja, ja, der Christusgeist in mir und Dir und in allen, und der Buddhageist sollte nicht vergessen werden, damit wir unsere Buddhaschaft und Christusgleichheit auch verwirklichen. :P .

Das habe ich bei einigen Lehren schon gehört. Ich weiß, wovon Du sprichst.

Aber Manches was Du von Liebe sagst, ist durchaus wachrüttelnd für toten Glauben.
lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Di 9. Sep 2008, 01:22

bel hat geschrieben:Buddha ist ebenso "Logos" wie Jesus.


:o :( - Nein. -> Joh 1, Jes 44:6, ...


Wieso denn, das heißt ja, "das Kreuz auf sich nehmen" - die Sünden "auf sich" nehmen und dafür bereit sein, zu sterben - und es darauf auch ankommen zu lassen, keinen Widerstand anzulegen.


Wenn wir keinen Widerstand anlegen und bereit sind zu sterben heißt das nicht daß wir keine Sünden haben. Jesus hat nicht einfach nur "keinen Widerstand" angelegt. Er hätte die Macht gehabt auch einfach wieder runter zu steigen vom Kreuz und davon zu gehen ohne daß jemanden ein Haar gekrümmt worden wäre. Dann wäre die Schrift nicht erfüllt worden und wir wären auch nicht versöhnt mit Gott, wäre Jesus nicht für uns gestorben. (-> Röm 5 / vgl. 2.Mo 12 / Heb 9)


Mfg,
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Re: Sind Buddhisten menschlicher als Christen?

Beitragvon Grasy » Di 9. Sep 2008, 01:48

chrystal hat geschrieben:Die Bibel bestätigt vor allem in einem bestimmten Glauben - und das ist dann leider eine Selbstbestätigung und eine bedingte Weise des Glaubens.


*seufz*


Wenn du nicht eine lebendige Begegnung mit dem auferstandenen Christus gefunden hast, dann solltest du sie suchen. Nur das. Und das ist eben außerhalb der Schrift.


Schon erstaunlich was man hier so liest und sich daran erinnert was bezüglich missionieren ansonsten so vertreten wird. Ich glaube bei OTP brauchst du nicht fischen.


Ich denke ich werde an der Stelle jetzt auch schließen. Das ist längst überfällig. Ich schätze die Kurve zum eigentlichen Thema kriegen wir eh nur selten hin und drehen uns statt dessen OT im Kreis. Manches ist durchaus noch interessant und diskussionswürdig aber gehört eigentlich in neue Themen bzw. gibt's ja schon bestehende Threads - so auch einen Thread der sich mit dem hier zum Teil sehr überlappt.

Wenn hier jetzt doch noch irgendjemand irgendwas schreiben will - bitte PN an mich.


Mfg,
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